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Im Namen der Suppenküche: Ein Rennen auf der Trabrennbahn Mariendorf

Die Lichtenrader Suppenküche wurde am 26. September 2015 zum „Großen Kinder- & Familienrenntag“ auf der Trabrennbahn Mariendorf eingeladen.


Der Veranstalter „Firlefanz am Bundesplatz“ (Café und 1A Secondhand für Kinder und Kids) lud die Suppenküche ein, damit die besondere ehrenamtliche Arbeit im Süden des Bezirkes sich mal an diesem eher ungewöhnlichen Ort vorstellen konnte. Die Suppenküche bot heute keine Suppe an, sondern hatte ihre beliebten Crêpes „im Gepäck“, die gerne von den Besuchern für die gute Sache gekauft wurden. Man merkte es den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an, dass sie mit großer Freude bei der Sache waren. Die Suppenküche konnte sich gut präsentieren und über viel positives Feedback freuen. Zum einen wurde die Sache der Suppenküche positiv bewertet, aber natürlich auch die gut schmeckende Eierspeise gelobt.


Die engagierte Helferin Nicole Zimmermann berichtet dann noch vom Höhepunkt des Tages: „Und das tollste am Tag war, das das neunte Rennen ein Suppenküche-Rennen war. Ich durfte dem Sieger Thorsten Tietz den Pokal und Blumen im Namen der Suppenküche Lichtenrade überreichen. Ich war sehr aufgeregt und konnte nichts sagen. Aber der Reporter Heiko Lingk war super, er hatte mich nämlich schon im Vorfeld gefragt, was wir sind und was wir machen. Er war echt Klasse, er hat sich alles gemerkt und ganz toll über die Suppenküche gesprochen, so dass ich gar nichts mehr sagen musste. Es war ein sehr gelungenes Wochenende.“


Die Einnahmen des Tages kamen der Suppenküche für ihre normale Arbeit, der tatkräftigen Unterstützung von bedürftigen Personen, zugute.

Thomas Moser (Fotos Suppenküche)

Allgemeines zur Suppenküche

In einem Bungalow am Graben in der Finchleystraße 11 werden Sonntag für Sonntag, schon seit 10 Jahren, circa 150 Suppen und ein gesunder Nachtisch für bedürftige Menschen ausgegeben.


Die Suppenküche ist in den verschiedensten sozialen Feldern tätig. Seit mehreren Jahren läuft eine enge Kooperation mit dem Georg-Büchner-Gymnasium. Im Projekt „Soziale Jugendbildungsarbeit“ lernen die Schüler aus meist gutsituierten Elternhäusern Aspekte von Armut kennen. Außerdem lernen sie, dass man ohne große finanzielle Mittel vor Ort Hilfe leisten kann. Und so ganz nebenbei bekommen die Schüler einen neuen Blick auf Lebensmittel, da die Suppenküche Lebensmittel verwendet, die die jungen Menschen sonst vermutlich entsorgen würden.

In der Suppenküche sind regelmäßig junge Erwachsene und Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe. Die jungen Menschen leisten in der Suppenküche Sozialstunden ab und lernen so ganz nebenbei Sozialkontakte mit ganz anderen Menschen zu pflegen und auch Ausdauer und Zuverlässigkeit. Übrigens ist der Kontakt mit diesen Jugendlichen auch für die Schüler sehr hilfreich. Von der Stiftung SPI und dem Diversionsbüro „Schadenswiedergutmachung statt Strafe“ wird für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende freiwillige gemeinnützige Arbeit vermittelt. Die Suppenküche leistet in diesem Rahmen eine Arbeit mit pädagogischen Ansätzen. ToM

Siehe auch: http://www.lichtenrade-berlin.de/lichtenrader-vereine-suppenkueche

Fotos im unteren Bereich: Thomas Moser

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Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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