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Antwort von Andrea Kühnemann -SPD- Wahlkreis 8

die SPD Lichtenrade ist Mitglied der Bürgerinitiative – Dresdner Bahn – und setzt sich seit Jahren gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert für die Tunnellösung ein. Der Regierende Bürgermeister hat mehrmals öffentlich erklärt, dass die entsprechenden notwendigen Landesmittel für die KO-Finanzierung des Tunnels sofort zur Verfügung gestellt werden.

Ich beteilige mich zur Zeit an der Vorbereitung einer Demonstration der Bürgerinitiative, die voraussichtlich am 02.09.06 in der Bahnhofstr. stattfinden soll. In den nächsten Monaten wird die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes erwartet. Sollte die ebenerdige Bauweise bestätigt werden, bleiben noch vier Wochen Zeit, um Klage beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen.

Der ebenerdige Bau muss mit allen politischen und juristischen Mitteln verhindert werden und dafür kämpfe ich auf allen Ebenen.In unserem kommunalen Wahlprogramm spricht sich die SPD Tempelhof-Schöneberg ebenfalls nachhaltig für die Tunnellösung aus.

Die Lebensqualität muß in Lichtenrade erhalten bleiben, das Wohnumfeld darf sich nicht verschlechtern . Die geplante Schließung des Übergangs Wolziger Zeile für den Autoverkehr hat zur Folge, dass nur noch der Schichauweg und die Bahnhofstr. zur Verfügung stehen würden mit erheblichen Folgen für die Verkehrssituation. Wir alle wissen, dass beim Einsatz von Rettungsfahrzeugen jede Minute zählt.
Die Unterführung der Bahnhofstr. ist eine unmögliche Konstruktion, die insbesondere im Winter zu erheblichen Beeinträchtigungen aufgrund der Steigung führen wird, die den Ortsteil nachhaltig zerstört. Auch die Anordnung der Bushaltestellen ist nicht zu verantworten. Eine ebenerdige Lösung
ist meines Erachtens ein erheblicher Verlust an Wohn- und Lebensqualität in Lichtenrade. Die Beeinträchtigungen durch Lärm und Erschütterungen dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden.
Ich setzte mich deshalb mit allen politischen Mitteln auf Bundes- und Landesebene für die Tunnellösung ein. Die geplante ebenerdige Bauweise muss mit allen Mitteln verhindert werden. Für mich gilt das Motto: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!”
Neben dem Thema "Dresdner Bahn” gibt es natürlich viele bundes- und landespolitische Themen, die alle Bürgerinnen und Bürger bewegen. Ich beschränke mich deshalb auf wenige Themen, die speziell in Lichtenrade eine wichtige Rolle spielen.

Die Lehrerausstattung an den Schulen – insbesondere an den Lichtenrader Grundschulen – muss verbessert werden. Die durch den Senat beschlossenen Neueinstellungen sind ein erster Schritt in die richtige Richtung und führen auch an Lichtenrader Grundschulen zu einer Entlastung. Ich halte es für dringend erforderlich, dass in unserem Ortsteil eine neue Sporthalle gebaut wird. Hierzu bin ich ständig im Kontakt mit unserer Sportstadträtin, Angelika Schöttler. Das Nachbarschafts- und Familienzentrum Finchleystr. benötigt eine verläßliche Finanzierung. Das Unternehmensnetzwerk Motzenerstr. Ist ein bundesweit beachtetes Beispiel für eine gelungene Wirtschaftsförderung, denn die Förderung und Ansiedlung von Unternehmen in unserem Bezirk muss oberste Priorität haben.

Die Bahnhofstr. ist wichtig für eine wohnungsnahe Versorgung und erhöht die Lebensqualität. Hier setzte ich auf das bezirkliche Geschäftsstraßenmanagement. Die B 96 muss endlich entlastet werden insbesondere durch den Ausbau der B 101 und die Fertigstellung der A 113.

Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, das Angebot für Kinder und Jugendliche in Lichtenrade zu erhalten, dazu gehört auch die Qualität der Kindertagesstätten zu verbessern. Ich weiß unsere Lichtenrader Kitas sind auf einem guten Weg. Bei der Ganztagsbetreuung an den Schulen bedarf es auch meiner Sicht noch konzeptionelle Verbesserungen. Ich setzte mich des weiteren gegen der Verkauf von weiteren Wohnungen im sozialen Wohnungsbau ein. Bei der Unterhaltung, dem teilweisen Leerstand und der sozialen Mischung sehe ich dringenden Handlungsbedarf.

Dies sind nur einige Themen, die ich für Lichtenrade als wichtig erachte. Besondern am Herzen liegt mir der Kontakt mit den Lichtenraderinnen und Lichtenradern, nicht abgehoben zu sein und zu wissen, was die Bürgerinnen und Bürger in Lichtenrade bewegt. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Terminen haben Sie die Möglichkeit mich persönlich kennenzulernen und sich einen Eindruck von mir und meiner Politik zu verschaffen.

Andrea Kühnemann

Anfrage siehe Internetzeitung/27.Juli2006 http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2006/07/ 

Ich danke für die Antwort TM

 

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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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