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Entlastungsgraben wurde „geputzt“

11. Oktober 2014 Leider war dieser Samstag etwas verregnet. Die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark"/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg hatte in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Naturschutzamt zum Naturaktivtag aufgerufen.



Gerhard Quiring von der BI "schwingt" heute tatkräftig die Motorsäge
Es ging darum, dass der sogenannte Entlastungsgraben in der Marienfelder Feldmark -am Schichauweg gegenüber der Firma Werzalit- „geputzt“ werden sollte. Oder etwas fachmännischer ausgedrückt sollten gebietsfremde Gehölze und Hochstauden entlang des Entlastungsgrabens, die hier nicht hingehören, zurückgeschnitten werden. Auch war der Unrat zu entfernten.

Circa 25 Unterstützer hatten sich eingefunden, die tatkräftig die Aktion begleiteten.


Unter Anleitung von Michael Sydow (Foto re), Umwelt- und Naturschutzamt, und von Sebastian Keller (Foto lks), ein geprüfter Natur- und Landschaftspfleger im Auftrag des Amtes, ging es ans Werk. Michael Sydow erläutert: „Ziel ist es wertvolle Biotope zu entwickeln und neue Lebensräume für Amphibien zu schaffen.“ Es geht letztendlich um Artenvielfalt, wenn dabei der eine und andere Strauch fachmännisch abgesägt wird.

Doris Doem (Foto re.-BI) und Claudia Scholz (lks, Family & Friends) ziehen den Karren
Die BSR hat verschiedene Gerätschaften, wie zum Beispiel große Karren, zur Verfügung gestellt. Die Aktion wurde vom Veranstalter des Wein- und Winzerfestes am Dorfteich, Family & Friends, unterstützt. Auch waren Jugendliche der Jugendarrestanstalt (JAA) dabei, die eifrig zugepackt haben und die schweren Karren durch den Matsch zogen.


Eine Sozialarbeiterin und ein Sozialarbeiter der JAA packten auch selbst mit an.

Am Rande der Veranstaltung stellte die Geschichtswerktstatt Lichtenrade ihre Ausstellung „Lebensraum im Wandel“ vor. Für die Ausstellung war der Regen sicher nicht förderlich und so blieben eher wenige Spaziergänger an den Stelltafeln stehen. Es wurden verschiedene Ansichten von früher mit dem heutigen Zustand verglichen. Diese Ausstellung wird zu einer anderen Gelegenheit sicher noch zu sehen sein.


Michael Delor (Foto) und Doris Doem, Sprecher der BI, sind jedenfalls erst einmal zufrieden, dass der erste Teil des Entlastungsgrabens „geputzt“ werden konnte. Bei der nächsten Aktion hoffen sie jedoch auf besseres Wetter.

Die Helferinnen und Helfer konnten sich zwischendurch und zum Abschluss am Buffet wieder kräftigen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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