Presseerklärung der BI Dresdner Bahn:
Tiefensee verzichtet auf 175 Mil. € Einnahmen
11 Jahre ohne politische Entscheidung!
In den letzten Wochen wird die Diskussion der verspäteten Schienenanbindung von BBI geführt, ein Schuldiger wird gesucht. Die Bürgerinitiative Dresdener Bahn sieht hierbei die Bahn AG und das Verkehrsministerium in der Verantwortung!
Minister Tiefensee - Vertreter des Bundes und gleichzeitig auch Eigentümer - hat bei einer nicht den Gesetzen entsprechenden Bauform die Pflicht ein Machtwort zu sprechen.
BBI erst 2015 mit Schienenanbindung über die Dresdner Bahn?
Tiefensee verzichtet auf 175 Mil. € Einnahmen
11 Jahre ohne politische Entscheidung!
In den letzten Wochen wird die Diskussion der verspäteten Schienenanbindung von BBI geführt, ein Schuldiger wird gesucht. Die Bürgerinitiative Dresdener Bahn sieht hierbei die Bahn AG und das Verkehrsministerium in der Verantwortung!
Minister Tiefensee - Vertreter des Bundes und gleichzeitig auch Eigentümer - hat bei einer nicht den Gesetzen entsprechenden Bauform die Pflicht ein Machtwort zu sprechen.
Die Bahn plant am Gesetz vorbei einen ebenerdigen „Wiederaufbau". Sie versucht mit allen Tricks im Planfeststellungsverfahren diese ebenerdige Bauweise genehmigt zu bekommen. Die seit 2000 von der EU und den Gerichten zugunsten der Bürger verschärften Werte für Lärm und Erschütterung sollen durch Zahlenkosmetik eingehalten werden. Würde die Bahn im Tunnel geführt, gäbe es diese Probleme nicht.
Die Baukosten der ebenerdigen Streckenführung durch Lichtenrade werden von der Bahn bewusst niedrig angesetzt. Die Tunnellösung wird im Gegensatz dazu in Schwindelerregende Höhen katapultiert, die Kosten für den Tunnelmeter wären Europaweit die höchsten!
2001 waren sich Bund, Bahn und Senat einig die ebenerdige Streckenführung ist politisch nicht durchsetzbar und eine andere Bauform gefunden werden muss.
Die Infrastruktur von Lichtenrade wird irreparabel zerstört, urbanes Leben vernichtet und zukünftig werden erhebliche Kosten für die Wiederherstellung von sozialem Leben für das Land Berlin entstehen, so die Begründung des Senats.
Seit Jahren verweigert uns die Beamtenebene im Verkehrsministerium ein Gespräch mit dem jeweiligen Minister. Es entsteht der Eindruck der Minister muss seine Beamten fragen, ob er mit der BI Dresdner-Bahn reden darf?
Wir meinen, es geht nicht nur um die Mehrkosten einer Tunnellosung. Am Bauvolumen von BBI - ca. 3Milliarden €, betragen sie gerade einmal 1 % für ein Bauwerk, dass in Dimensio-nen von 5 bis 8 Jahrzehnten zu betrachten ist.
Wir haben auch die Interessen von jährlich ca. 25 Mill. Fluggästen im Auge, denen bis 2015 eine katastrophale Schienenanbindung geboten wird. Die Planung der Flughafengesellschaft besagt, dass 12,5 Mill. jährlich die Schiene nutzen werden.
Bei vierjähriger Bauverzögerung leiden 50 Mill. Passagiere - einer Hauptstadtmetropole unwürdig! Oder auch eine Form von „ be Berlin" Gefühl?
Legen wir nur 70 % der Planzahlen für die Fahrgäste, und einen Fahrpreis für den Flughafenshuttle von 5,00 € zugrunde, verzichten Bund und Bahn auf Einnahmen von 175 Mill. € in 4 Jahren.
Die BI Dresdner Bahn fordert Minister Tiefensee auf eine politische Entscheidung für eine Tunnelbauweise herbeizuführen. Sie ist zwingend notwendig um die Bauzeit zu verkürzen. 175 Mill. € Mehreinnahmen sind auch ein gewichtiges Argument für eine Tunnellösung in Lichtenrade, unter Berücksichtigung gestiegener Baukosten. Es liegt auch in unserem Interesse, dass BBI so schnell als möglich einen vernünftigen Shuttle in die Stadt erhält.