Druck auf gewählten Abgeordneten Körber (CDU) hält an

Im CDU-Ortsverband Lichtenrade-Marienfelde wird der Rücktritt von Scott Körber gefordert. Körber kandidierte für einen Wahlkreis, der zur Hälfte in Lichtenrade (Nord) liegt. Er hat ein sehr positives Wahlergebnis erreicht. Er wurde als Direktkandidat mit großer Mehrheit gewählt. Er ist aber auch Beschäftigter im Jobcenter und war lange Zeit krank geschrieben. In dieser Zeit konnte er aber aktiv Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl 2006 betreiben. Körber erklärte, dass er sich beim Jobcenter immer um Arbeit bemüht hat. Nur an der bisherigen Stelle war er nicht mehr einsetzbar. Offensichtlich soll Körber nach seinem Urlaub zumindest halbtags in der Widerspruchsstelle des Jobcenters arbeiten.

Die Berliner CDU hält sich mit einer Wertung noch zurück. Letztlich wird der Wähler zur nächsten Wahl entscheiden, ob dieses Verhalten hinnimmt. Körber sollte überlegen, ob er seiner Partei und dem Ansehen des Öffentlichen Dienstes mit seinem Verhalten einen Dienst erwiesen hat.

Weiter Berichte in Tageszeitungen:

http://www.welt.de/data/2006/10/18/1075775.html

http://www.welt.de/data/2006/10/19/1077424.html

 

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