Lichtenrader Haus- und Wohnungseigentümer: Ein paar Milliarden für Stuttgart 21 - ein paar Millionen für die Dresdner Bahn!

Der Aufsichtsrat der Deutsche Bahn AG hat gestern zwei Milliarden Euro für zusätzliche Kosten beim Projekt Stuttgart 21 genehmigt. In Lichtenrade kämpfen seit 15 Jahren (!) die Bürger um ein paar Millionen, um die Dresdner Bahn in einem Tunnel durch Lichtenrade zu führen und nicht ebenerdig wie die Bahn es will. Würde die Dresdner Bahn ebenerdig durch Lichtenrade gebaut, würde der Ortsteil durch bis zu 6 m hohe Lärmschutzwände zerschnitten werden. Die Tunnelvariante wurde bisher immer aus Kostengründen abgelehnt.

Da zahlreiche Lichtenrader Haus- und Wohnungseigentümer von den Auswirkungen des Eisenbahnbaus betroffen wären, hat sich auch der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.  immer für die Tunnellösung ausgesprochen. "Die Bahn sollte nun entscheiden, ob Sie die Dresdner Bahn im Tunnel baut, weil Geld ja kein Problem zu sein scheint oder das Projekt zu den Akten legt, da alles Geld nach Stuttgart geht.", so der Vorsitzende Frank Behrend. Eine weitere Hängepartie, die auch die städtebauliche Entwicklung der Lichtenrader Bahnhofstraße behindert, ist nicht mehr zumutbar und muss schnellstens ein Ende haben.

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