Luczak verurteilt antisemitischen Angriff auf Rabbiner und ruft zu Toleranz und Zivilcourage auf

Der Angriff auf einen Rabbiner in Berlin-Schöneberg hat beim Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak Empörung ausgelöst: „Dieser brutale Angriff hat mich zutiefst erschüttert.“

Am vergangenen Dienstagabend war ein jüdischer Geistlicher vor den Augen seiner sechsjährigen Tochter von vier jungen vermutlich arabischstämmigen Männern überfallen, geschlagen und antisemitisch beleidigt worden. Luczak sagte: „Es ist beschämend, dass so etwas in einer Weltmetropole wie Berlin, in der so viele unterschiedliche Kulturen und Religionen zusammen leben, geschieht. Wir dürfen hier nicht wegschauen - es darf nicht sein, dass Einzelne das Ansehen Berlins und Deutschlands in der Welt schädigen - das geht uns alle an! Ich rufe die Menschen in unserer Stadt daher zu Wachsamkeit und Zivilcourage auf. Schließen Sie nicht die Augen und greifen Sie da ein, wo es zu tätlichen Angriffen und rassistischen Beleidigungen kommt.“ Die Täter müssten gefasst und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden, so Luczak weiter.

Das friedliche Zusammenleben der vielen Religions- und Kulturgemeinschaften in Berlin zu organisieren, sieht Luczak als eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft: „Ohne einen interkulturellen und interreligiösen Dialog kann es kein Verständnis füreinander und damit keine Basis für ein Miteinander geben. Hier müssen wir offensichtlich noch mehr in der Bildungsarbeit tun - wir müssen Toleranz und gegenseitiges Verständnis aber auch offensiv einfordern - von allen, die in unserer Gesellschaft leben wollen!"

Foto: PM
Luczak, der sich in seiner politischen Arbeit für eine offenere und tolerantere Gesellschaft stark macht, machte aber auch deutlich, dass es viele gute Gegenbeispiele gibt: "Erst im Juni dieses Jahres konnte ich mich als Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg beim 6. Interkulturellen Fußballturnier, dem Avitallscup, vom friedlichen Miteinander der vielen Religions-und Kulturgemeinschaften unserer Stadt überzeugen. Umso schockierender erreichte mich diese Nachricht vom Angriff auf einen Rabbiner“, so Luczak.

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