Ick hoffe, liebe Leute, dass Ihr jut ins Neue reinjerutscht seid. Ick wünsche Euch fülle Jesundheit und jute Jedanken!
Ick glob et kaum! In Berlin da is ja och mal Schnee. Dit habe ick ja schon lange nich jesehn. Ick loffe wie uff Eiern und fühlte mich uffs Glatteis jeführt. Andererseits finde ick dit aber och janz Knorke! Hier in der Pampa von Lichtenrade kann ick uffn ehemalijen Grenzstreifen scheene Spazierjänge in klirrender Kälte machen. Da zieht sich allet zusammen. Da war et janz kalt, so minus 15 Grad, und die supamoderne S-Bahn macht die Grätsche und fällt wejen Kälte (öfters) aus. Is ja jut, dass se wenigstens noch manchmal in Schwung jekommen is. Wat würde die S-Bahn denn in Sibirien machen? Da hättse wohl dit janze Jahr Pause.
Een super Erlebnis muss ick da Euch aber in diesem Zusammenhang erzählen. Die S-Bahn fuhr also nur manchmal und der eene Zuchabfertiger hat frierende Leute uffen Bahnsteig, so mir nich dir nich, in sein Kabuffe einjeladen...und ick glob it nicht, soja noch een Kaffee anjeboten hatta. Dit in Berlin und vielmehr in Lichtenrade, wo sonst die Leute manchmal bisschen kalt oder „coll“ sind. Ick find dit richtig jut, zumal it bestimmt och nich erlaubt is! Ick verleihe Dir, Du liba SuperS-Bahner, die joldene Ehrennadel von Lichtenrade! Ick kann nur leida nich Deinen Namen nennen, sonst kriegste für die jute Tat noch Knaatsch vom Ober-Mehdorn.
Jetze will ick Euch noch erzählen, dass Ihr fülle neuet uff meener Website www.lichtenrade-berlin.de lesen könnt. Da jibt es Berichte von ollen Lichtenradern und och olle Lichtenrader Promis werden jenannt. Ick saje nur, der olle Lütkehaus (der een janz juter Pope war), der taffe Schulleiter Feigelund een Paule Fechter, der als Schriftstella tätich war. Nich zu verjessen ist der Wolfgang Krueger, der als ehmaliga Dorfschulze immer noch sein Koffa in Lichtenrade hat. Der Wowi und die Hermione von Preuschen, die ja och bald een Platz hier bekommt, sind ja schon lange uff der Website. Die Internetseite wird immer dicka und netta, da muss Du imma mal een Oje reinwerfen! Dit lohnt sich imma!
Ick finde es ja jetze wieda richtich jut. Die Taje werden deutlich länger und meene Glückshormone jeraten wieda in Wallung. Ick wünsche Euch und mir noch scheene Wintataje und die Hoffnung uff die ersten Frühjahrboten.
Sie haben den neuen Link http://weblog.berli-press.de für die "Nachbarn-News" gefunden. Sehr schön! Der bisherige Link http://www.blogigo.de/lichtenrad2 musste wegen technischer Schwierigkeiten aufgegeben werden. Alte Bericht können Sie einige Zeit noch dort lesen. Dann wird diese Website gelöscht.
Einige Berichte haben in diese neue "Berlin-News"-Ausgabe aufgenommen. Viele Berichte, die hier veröffentlicht waren, sind jedoch künftig nur noch auf der Site vom Pressedienst "BerLi-Press" http://www.berli-press.de und dort unter"Veröffentlichungen" zu finden.
Ich bitte die Umstände in der Übergangszeit zu entschuldigen!
Prüfen, ob Inbetriebnahme der Straßenbahn in Lichtenrade möglich ist
Auf Grundlage eines Antrages der SPD-Fraktion (Drucks. Nr: 0743/XVIII) in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gibt das Bezirksamt eine Mitteilung zur Kenntnis:
Das Bezirksamt hat sich zuständigkeitshalber an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gewandt und hat mit Schreiben vom 19.09.2008 folgende Stellungnahme erhalten: „Obwohl die Straßenbahn noch bis Anfang der 60er Jahre im Lichtenrader Damm verkehrte, hat sich nach ihrer Einstellung die Frage einer Wiederinbetriebnahme nicht gestellt. Auch aus heutiger Sicht wird es schwer, mit der Stadtentwicklung im Bereich Lichtenrader Damm eine Straßenbahnplanung zu begründen. Eine Straßenbahnstrecke im Lichtenrader Damm ist nicht als Planungsmaßnahme bis 2015 im Stadtentwicklungsplan Verkehr enthalten. Die neue Verkehrsprognose 2025, die zurzeit erarbeitet wird, enthält keine Planung für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm.
Grundsätzlich ist es jedoch vorstellbar, in der Mittellage des Lichtenrader Dammes wieder eine Straßenbahn zu führen.
Allerdings stellt sich die Frage, ob ein Inselbetrieb angestrebt werden oder die Neubaustrecke besser an das vorhandene bzw. geplante Netz angebunden werden sollte. Außerdem ist offen, wo die Neubaustrecke ihren Endpunkt finden würde. Aus Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hätte ein Inselbetrieb nur als eigenwirtschaftlicher Betrieb eine Realisierungschance. Vor einer Netzerweiterung durch den Lichtenrader Damm müsste der Lückenschluss zur vorhandenen Straßenbahnstrecke im Sterndamm (Verlängerung der Strecke Sterndamm zum U-Bahnhof Zwickauer Damm und weiter in Richtung S-Bahn Buckower Chaussee) hergestellt werden. Die optionalen Straßenbahnplanungen in Richtung S-Bahnhof Buckower Chaussee haben durch die Vorsorgemaßnahmen für eine Straßenbahn beim Bau der Massantebrücke eine gewisse Verbindlichkeit bekommen. Es kann jedoch erst nach Fertigstellung der Verkehrsprognose 2025 geprüft werden, ob ihre Realisierung bis 2025 wirtschaftlich begründbar sein wird. In diesem Zusammenhang wäre auch die Überprüfung einer Straßenbahnverbindung vom Sterndamm zum S-Bahnhof Lichtenrade möglich.
Als Endpunkt für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm würde sich der S-Bahnhof Lichtenrade anbieten. Allerdings wird sich die Situation um den S-Bahnhof beim Bau der Dresdener Bahn erheblich verändern, sodass es schwierig werden könnte, die erforderlichen Freiflächen für die notwendige Straßenbahnendstelle zu finden.
Die Unwägbarkeiten der Wiederinbetriebnahme einer Straßenbahn im Lichtenrader Damm sind demnach zurzeit sehr hoch. Aus der Stadtentwicklung ist keine Dringlichkeit für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm ableitbar. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kann daher dieser Planungsvorstellung keine Priorität beimessen, obwohl Straßenbahnen dem Umweltverbund zugehören und sie im Betrieb im Hinblick auf ihre CO2-Bilanz tatsächlich die bessere Alternative zur Busbedienung darstellen."
Das 21. Wein- und Winzerfest am 13. und 14. September 2008 in der Lichtenrader Bahnhofstraße in Berlin war mal wieder ein voller Erfolg. Das Wetter war den Besuchern und Winzern wohl gesonnen.
Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. hat über 50 Winzer aus vielen deutschen Weinanbaugebieten und aus Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal empfangen. Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und der Vorstand der Aktionsgemeinschaft wurden bei der Eröffnung unterstützt von der Deutschen Weinkönigin Julia Metzler, der Badischen Weinkönigin Isabell Kindle und der Pfälzischen Weinprinzessin Simone Braun unterstüzt.
Am Sonntag um 11 Uhr findet erstmals ein gemeinsamer Gottesdienst aller Kirchen an der Festbühne statt.
Sicherung der Schrägparkzone in Lichtenrade Egestorffstr./Ecke Schichauweg
Antrag und Mitteilung des Bezirksamtes:
Antrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Drucks. Nr: 0556/XVIII Sicherung der Schrägparkzone in Lichtenrade Egestorffstr./Ecke Schichauweg
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Zusammenwirken mit den zuständigen Stellen sicherzustellen, dass die Parkzone vor der Kreuzung Egestorffstr./Ecke Schichauweg in Lichtenrade wieder durch geeignete Maßnahmen gesichert wird. Begründung: Vor einigen Jahren wurde kurz vor der Kreuzung Egestorffstr./Ecke Schichauweg in Lichtenrade eine Parkzone, wo das Aufstellen schräg parkender Fahrzeuge auf einem Teil des Straßenlandes erlaubt wurde, mit einer entsprechenden Warnbake in Fahrtrichtung Schichauweg eingerichtet. Diese Warneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Diese oder eine andere geeignete reflektierende Warneinrichtung sollte aus Gründen der Verkehrssicherheit wieder angebracht werden, da, besonders ortsunkundige Verkehrsteilnehmer/innen bei Dunkelheit oder anderen schlechten Sichtverhältnissen das plötzliche Schrägparken auf der Fahrbahn übersehen können und es zu unnötigen Unfällen kommen kann. Darüber hinaus handelt es sich um eine bei Dunkelheit, Nebel usw. um nicht gerade optimal ausgeleuchtete Straße. Berlin, den 12.02.2008 Herr Oltmann, Jörn Herr Hauschild, Ulrich Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beschlussempfehlung Ausschuss für Umwelt, Natur und Verkehr Drucks. Nr: 0556/XVIII Sicherung der Schrägparkzone in Lichtenrade Egestorffstr./Ecke Schichauweg
Der Ausschuss empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung: Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Zusammenwirken mit den zuständigen Stellen sicherzustellen, dass die Parkzone vor der Kreuzung Egestorffstr./Ecke Schichauweg in Lichtenrade durch geeignete Maßnahmen gesichert wird. Berlin, den 31.03.2008
Mitteilung zur Kenntnisnahme Bezirksamt Drucks. Nr: 0556/XVIII Sicherung der Schrägparkzone in Lichtenrade Egestorffstr./Ecke Schichauweg
Die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde hat den Antrag geprüft und kam zu folgendem Ergebnis: Der gesamte Bereich liegt innerhalb einer geschwindigkeitsreduzierten und somit auch verkehrsberuhigten Tempo 30 Zone. Die o.g. Schrägparkzone am o.a. Knoten beginnt mit der Markierung einer Sperrfläche gemäß Zeichen 298 StVO, so dass der ruhende Verkehr in einem ausreichendem Abstand zu den Abbiegeradien der Kraftfahrzeuge steht, die diesen Bereich frequentieren. Neben der fehlenden verkehrlichen Notwendigkeit einer Bake oder ähnlichen verkehrsbehördlichen Mitteln weise ich darauf hin, dass die Aufstellung einer solchen Bake zum Schutz der parkenden Fahrzeuge die Sichtbeziehungen zwischen querenden Fußgängern -insbesondere Kindern- und dort fahrenden Kraftfahrzeugen erheblich beeinträchtigen würde. Eine Änderung der bestehenden Situation kommt aus verkehrsbehördlicher Sicht aus den o.g. Gründen daher nicht in Betracht. Berlin, den 15.07.2008 Herr Band, Ekkehard Herr Schworck, Oliver Bezirksamt
Mitteilung des Bezirksamtes zur Kenntnisnahme zur Drucks. Nr: 0574/XVIII Umweltverträgliches Parken in der Egestorffstraße
In Abstimmung mit der Polizeidirektion 4 Zentral Aufgaben/Verkehrsdienst ist nach Überprüfung der verkehrlichen Situation im Bereich der Egestorffstraße die Aufhebung des Gehwegparkens erforderlich, um den Fahrbahndurchschnitt zu reduzieren.
Unter Berücksichtigung der zu verbleibenden Rettungsgasse von mindestens 3 Meter wird ein halbseitiges Parken angeordnet.
Weitere Maßnahmen zur Schaffung einer umweltverträglichen Verkehrssituation -insbesondere des ruhenden Verkehrs- sind hierbei nicht erforderlich.
Berlin, den 12.08.2009 Herr Hapel, Dieter Herr Schworck, Oliver
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Drucks. Nr: 574/XVIII
Umweltverträgliches Parken in der Egestorffstraße: Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, wie das Parken in der Egestorffstraße auf dem Grünstreifen des Gehwegs unterbunden oder so gestaltet werden könnte, dass der beklagenswerte Zustand der Bäume und des dazwischen befindlichen Grünstreifens wieder in eine nachhaltig bessere Lage versetzt werden kann. Begründung: Die Straße befindet sich in einem erbärmlichen Zustand, die Bäume werden nacheinander gefällt, aber nicht ersetzt, ein Grünstreifen existiert faktisch nicht mehr. Berlin, den 04.03.2008 Herr Oltmann, Jörn Frau Rade, Martina
Die Fraktion B'90/Grüne hat als Drucksache 0809/XVIII eine große Anfrage in die BVV eingebracht:
Aktuelle Situation in der Blohmstraße 1. Ist dem Bezirksamt bekannt, was mit der Fläche in der Blohmstraße, wo ein Autohandel entstehen sollte, geschehen soll? 2. Wann soll der Rückbau im Rahmen des Versagungsbescheides erfolgen (in Bezug auf den 10-Meter breiten Gehölzstreifen an der westl. Grundstücksseite)? 3. Wie ist der derzeitige Stand des neuen Bebauungsplanes? 4. Ist dem Bezirksamt ferner bekannt, dass es viele Anwohnerklagen über eine auffallend großen Zahl von Lkws, die die Egestorffstraße durchfahren insbesondere wegen der immer erhöhten Geschwindigkeiten und der damit einhergehenden Lärmbelästigung bis in die Nachtstunden, gibt? 5. Hier sollte das Parken auf der Straße anstelle des Gehweges und Grünstreifens auch zum Langsamfahren beitragen - warum ist dies bisher nicht umgesetzt worden? Berlin, den 09.09.2008 Herr Oltmann, Jörn Frau Rade, Martina Fraktion B'90/Grüne
Über die BBI-Bahnanbindung - Neuester "Zwischen"-Stand - Presseschau
Berliner Zeitung 30.7.2008 Wenn der neue Flughafen am 1. November 2011 öffnet, werden die Straßen dorthin lange fertig sein. Die wichtigsten Schienenwege fehlen dagegen. Für die kürzeste Bahnverbindung zwischen Berlin und BBI, die über die Dresdner Bahn durch Lichtenrade verläuft, hatte der Senat nach Anliegerprotesten das Genehmigungsverfahren vier Jahre lang nur gebremst betrieben. Seit 2004 gibt es wieder mehr Tempo. Doch wann die Genehmigung erteilt wird, sei "nicht absehbar", sagte Ralph Fischer vom Eisenbahn-Bundesamt gestern. Die Bahn habe geänderte Unterlagen nachgereicht und angekündigt, ihre schalltechnischen Untersuchungen zu überarbeiten. Wenn die Genehmigung schließlich da ist, wollen Anwohner klagen. Darum gehen Fachleute davon aus, dass dieser Schienenweg zum BBI frühestens 2015 öffnet.
Märkische Allgemeine 30.7.2008 Auf dem bestehenden Netz kann nach Angaben der Bahn aus Kapazitätsgründen aber maximal zweimal pro Stunde ein Zug zum Flughafen verkehren.
Berliner Zeitung 31.7.2008 Experten erwarten, dass der Express frühestens 2015 die Direkt-Route nutzen kann. Hämmerling: "Der Senat hat das Verfahren auch auf Betreiben Wowereits jahrelang verzögert. Lichtenrade war sein Wahlkreis."
Wowereit wohnte lange dort. Von Anfang an unterstützte er die Bürgerinitiative (BI) Dresdner Bahn, die einen Tunnel fordert - was die Deutsche Bahn (DB) und der Bund ablehnen. Aus Lichtenrader Sicht sei es "relativ egal", ob die Dresdner Bahn kommt, sagte der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende während einer BI-Veranstaltung am 16. Mai 2000. Er forderte, dass der Senat gegen den Plan, die Strecke ebenerdig zu bauen, klagen sollte. Noch am 22. Januar 2008, zum zehnjährigen Jubiläum der Bürgerinitiative, wünschte Wowereit ihr "viel Erfolg".
Markenpost.de 2.8.2008 Der schnelle Schienenanschluss des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld droht sich weiter zu verzögern. Ein Teil der Pläne zum Lärmschutz der Anwohner für den Ausbau der sogenannten Dresdner Bahn durch Berlin-Lichtenrade muss neu ausgelegt werden, wie der «Tagesspiegel» (Samstagausgabe) berichtet. Für das Verfahren, das sich bereits um mehrere Jahre verspätet hat, könnte das weitere Zeit kosten. Bahnintern rechne man bisher damit, dass der Airport-Express auf der Dresdner Bahn nicht vor 2015 fahren kann, während der BBI-Flughafen Ende 2011 eröffnet werden soll, schreibt das Blatt weiter. Noch hoffe die Bahn aber, auch ohne die Dresdner Bahn zur Eröffnung des BBI alle 30 Minuten einen Airport-Express vom Hauptbahnhof über die Anhalter Bahn durch Lichterfelde zum BBI zu schicken. Mehr Züge könnten über diese Strecke nicht zum Flughafen fahren, weil auf den Gleisen auch Fern- und Regionalzüge unterwegs sind. Über die Dresdner Bahn solle der Airport-Express dann alle 15 Minuten fahren.
Berliner Morgenpost 3.8.2008 So müssen jetzt im Zuge der Planfeststellungsverfahren für die drei Teilabschnitte der insgesamt 14 Kilometer langen Strecke zwischen Südkreuz und Blankenfelde Pläne neu ausgelegt werden. Grund: geänderte rechtliche Rahmenbedingungen bei Schall und Erschütterung. Überdies habe die Bahn entgegen der Aussage des Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn für Berlin, Ingulf Leuschel, vom 21. April im Verkehrsausschuss noch nicht alle Unterlagen für die Planfeststellung beim Eisenbahnbundesamt eingereicht, hieß es gestern von der Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn. Die Initiative kämpft für einen 2700 Meter langen Tunnel für die Dresdner Bahn im Bereich des Lichtenrader Schichauwegs bis zur Landesgrenze und hat bereits drei Musterklagen angekündigt, sollten die Planfeststellungsbeschlüsse wie geplant keinen Tunnel vorsehen... Die Bürgerinitiative, die aus Lärmschutzgründen für die Tunnellösung kämpft, hat mittlerweile "erhebliche Bedenken an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens" zum Bau der Dresdner Bahn. Der Deutschen Bahn werde ständig die Möglichkeit eingeräumt, an der Anhörungsbehörde vorbei nachzubessern, heißt es in einem Brief vom 1. August an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), die Abgeordneten im Bauausschuss und den Fraktionschef der oppositionellen CDU, Friedbert Pflüger.
Openstreetmap-Projekt - Erstellen Sie eine Karte von Lichtenrade und Umgebung!
Helfen Sie Lichtenrade und Umgebung in Landkarten zu digitalisieren!
Digitale Landkarten von Google Maps oder Yahoo - wer hat sie nicht schon benutzt? Doch die Freude ist getrübt: man kann sie nicht nach Lust und Laune nutzen, weil sie natürlich dem Urheberrecht unterliegen. Das Bestechende an der Sache ist: jeder kann sich an der Kartenproduktion beteiligen.
In seiner Nummer 2/2008 berichtete das Magazin DER SPIEGEL über ein größenwahnsinniges Projekt: eine unübersehbare Anzahl von Freiwilligen weltweit haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Erde zu vermessen und zu kartieren. Dazu sammeln sie selbst oder andere Geodaten an allen Orten der Erde, um sie mit dem Computer aufzubereiten und nach Art eines Wiki im World Wide Web als Openstreetmap der Allgemeinheit lizenzkostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das Kartenmaterial ist deswegen aber nicht lizentfrei, sondern unterliegt der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Lizenz.
Wie funktioniert das eigentlich? Möglicherweise sieht man einmal in seinem Wohngebiet auf den Straßen Gruppen von Menschen oder Einzelpersonen mit GPS-Empfängern, Digitalkameras, Schreibblöcken und/oder Diktiergeräten herumlaufen oder auf Fahrrädern umherschweifen, die schwer beschäftigt scheinen. Eben das sind jene Freiwilligen, die die Geodaten von einem Wohngebiet aufnehmen.
Der Ausschuss für Umwelt, Natur und Verkehr empfiehlt auf Initiative des Kinder- und Jugendparlamentes der Bezirksverordnetenversammlung (Drucksache Nr. 0759/XVIII):
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Auf dem Spielplatz liegt viel Müll herum und die Spielgeräte sind mit Grafiti beschmiert. Außerdem ist dort seit einiger Zeit eine Baustelle, die nicht voran geht. Die Pfosten vom Klettergerüstsind abgesägt, es sieht so aus, als ob dort noch etwas hingebaut wird.
Es betrifft viele Kinder aus Lichtenrade, die gerne zu einem ordentlichen Spielplatz gehen würden.
Wir bitten deshalb um mehr Spielgeräte, um die Fertigstellung des Platzes und dass aufgepasst wird, dass es sauber bleibt.
Der BVV und dem Kinder- und Jugendparlament ist bis zum 15.9.2008 zu berichten.
CDU-Direktkandidat Nicolas Zimmer ohne Erfolg gegen Jan-Marco Luczak
Der Tagesspiegel berichtet am 7.7.2008: Der frühere Hoffnungsträger der Berliner Union, Nicolas Zimmer, wird nicht in den Bundestag einziehen. Auf der CDU-Wahlkreisvertreterversammlung in Tempelhof-Schöneberg erhielt der wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion nur 14 der abgegebenen 55 Stimmen. Als Direktkandidat wurde der Jurist Jan-Marco Luczak (32), Ortsvorsitzender der CDU Lichtenrade, gewählt. Für Zimmer ist diese parteiinterne Niederlage nicht die erste: 2006 musste er den Fraktionsvorsitz an Friedbert Pflüger abgeben, dann folgte 2007 die Abgabe des Kreisvorsitzes an Florian Graf. Neben Luczak wurden in der CDU bisher Frank Steffel in Reinickendorf und Karl-Georg Wellmann in Steglitz-Zehlendorf als Bundestags-Direktkandidaten aufgestellt.
Bald ein Hermione-von-Preuschen-Platz in Lichtenrade - Ehrung einer besonderen Persönlichkeit!
Antrag
Fraktion der SPD
Drucks. Nr:
0740/XVIII
„Ich hatte nämlich noch den naiven Glauben, die Männer seien unparteiisch, und wenn eine Frau wirklich einmal etwas wahrhaft Großes leiste, erkennten sie es bereitwillig an."
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, den Hohenzollernplatz in Lichtenrade nach der Malerin und Schriftstellerin Hermione von Preuschen zu umzubenennen.
Begründung:
Die Künstlerin Hermione von Preuschen (1854-1918) lebte die letzten zehn Jahre ihres Lebens in Lichtenrade. In ihrem Buch „Der Roman meines Lebens - Ein Frauenleben um die Jahrhundertwende" schreibt sie: „Ich male sehr fleißig im Winter und im ersten Frühling 1908 führte mich der Zufall nach Lichtenrade bei Berlin. Bekannte hatten mir gesagt, dort sei Grund und Boden noch erschwinglich [...] Ich fuhr also nach Lichtenrade, an dem Tag, da ich zum ersten Mal seinen Namen gehört hatte. Wir besichtigten eine Parzelle im kahlen Feld, ziemlich weit vom Bahnhof (Prinzessinnenstraße 14). Ein kleines, weißes Haus mit Säulenportikus, auf einer Anhöhe stehend, darum ein großer schlecht-gehaltener Garten. Ich war entzückt von den architektonischen Verhältnissen des Hauses, und wir traten ein, um nach seinem Hausmeister zu fragen. Ich war Feuer und Flamme, ging ganz auf in dem neuen Plan, schmolz mit meiner Villa, die Tempio Hermione heißen sollte förmlich in eins zusammen."
Im Gästebuch, das sich im Heimatmuseum Tempelhof befindet, haben sich viele Persönlichkeiten eingetragen; Lichtenrader Nachbarn sind nicht vertreten. Die Nachbarn waren der schillernden Persönlichkeit wohl zu gewöhnlich. Sie ist sicherlich die interessanteste Persönlichkeit der Geschichte aus Lichtenrade, die bis heute keine Berücksichtigung bei Straßenbenennungen fand. Herminone von Preuschen war eine Frau zwischen Erotik und altgriechischen Idealen, die als Weltbürgerin für Abwechslung im dörflichen Lichtenrade sorgte. Sie, die auch „Berlins griechische Morgengöttin" genannt wurde, war aber auch eine mutige Frau. So beklagte sie beispielsweise die schlechte Ausbildungssituation der Künstlerinnen und die Widerstände seitens der Professoren in Kunstakademien, die in jeder talentierten Künstlerin eine unliebsame Konkurrenz erblickten.
Hermione von Preuschen gilt zudem als Begründerin des so genannten »Historischen Stilllebens«. Bekannt wurde sie durch den Skandal um ihr Bild „Mors Imperator", einer Persiflage auf den altersschwachen Wilhelm I., das 1887 von der Berliner Kunstausstellung zurückgewiesen wurde. Sie wurde wegen Majestätsbeleidigung angeklagt.
Im Alter von 64 Jahren starb Hermione von Preuschen am 12. Dezember 1918 in Berlin-Lichtenrade. Durch eine Umbenennung des Hohenzollernplatzes würde diese außergewöhnliche Lichtenrader Persönlichkeit geehrt und es wären keine Anwohner betroffen.
Berlin, den 10.06.2008
Frau Ahlhoff, Elke Frau Kühnemann, Melanie
Fraktion der SPD
Bemerkung von Thomas Moser www.lichtenrade-berlin.de:
Der Antrag wurde bereits im Kulturausschuss beraten und fand die Unterstützung aller Parteien. Nunmehr hat die BVV am 17.10.2008 dem Antrag einstimmig zugestimmt.
Nach Hermione von Preuschen wird endlich, 90 Jahre nach ihrem Tod, ein angemessener Platz benannt. Die Initiative von www.lichtenrade-berlin.de hatte Erfolg. Wir, die Lichtenrader Bürger und der Websiteverantwortliche, freuen uns gemeinsam über das Ergebnis! Danke besonders an die tatkräftige Umsetzung von Melanie Kühnemann (SPD). Hermione dürfte sich sehr darüber freuen!
Der seit sechs Tagen dauernde Streik in den Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat am Donnerstag erstmals zum Ausfall kompletter Buslinien geführt. Weil etwa 200 der insgesamt 1400 Busse nicht betankt oder repariert werden konnten, stellte die BVG bereits am Vormittag den Betrieb der Express-Linie X76 zwischen U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz und Nahariyastraße in Lichtenrade ein. Fahrgäste müssen auch am Freitag und in den nächsten Tagen auf Busse der parallel laufenden Linie M76 ausweichen.
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat Anfang April acht Verdienstmedaillen und einen Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement verliehen.
Die Ausschreibung erfolgte als offener Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Ekkehard Band. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Bezirksamtes, dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, jeweils einem Vertreter aus den Fraktionen der BVV und zwei Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen, wählte die Preisträger aus den eingegangenen Vorschlägen.
Die diesjährigen Träger der Tempelhof-Schöneberger Verdienstmedaillen sind:
Michael Goszdziewski wurde für 45 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt, davon 25 Jahre beim Technischen Hilfswerk und 20 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade.
Elli Heinrich engagiert sich im Alter von 100 Jahren noch regelmäßig im Zweite-Hand-Laden von OXFAM e.V. in der Friedenauer Rheinstraße, von wo aus der Erlös aus dem Verkauf gespendeter Dinge in die Finanzierung internationaler OXFAM-Hilfsprojekte fließt.
Birgitt Kanal wurde geehrt für ihr Engagement für den Sport in Tempelhof-Schöneberg. Als Trainerin, Kampfrichterin, Kassenwartin und Vorstandsmitglied ist sie seit 1981 für den TSV Tempelhof-Mariendorf e.V. aktiv. Organisatorisch betreut sie seit Jahren die Durchführung des „Sprintcups" einem Lauf-Wettbewerb der Grundschulen und das Internationale Kinder- und Jugendsportfest des TSV.
Ernst Karbe ist Inhaber des Friedenauer Fotoladens „Bilderbär" und „gute Seele und Anlaufstation im Kiez". Sein ehrenamtliches Engagement umfasst viele Bereiche: Hilfe und Betreuung für ältere Menschen, Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei Problemen mit Vermietern und Behörden, Spendensammlung für Bedürftige, Weiterleitung von Kiez-Problemen an zuständige Stellen, Kiez-Verschönerung, Hilfsaktionen für Afrika und vieles mehr.
Eva Mehnert ist seit mehr als zehn Jahren im intergenerativen Senioren-Selbsthilfeprojekt „Bauerhofclub" der Kinderfreizeitstätte Kinderbauernhof aktiv. Der Club ist ein Zusammenschluss von Seniorinnen und Senioren, die Freizeitangebote für Kinder machen. Frau Mehnert gibt Bastel-Back- und Kochkurse für Kinder, ist „Küchenfee" im Zeltlager sowie „gute Oma" und Vertraute für alle Kinder, die Zuwendung brauchen.
Rainer Meinicke setzt sich als Mitglied des Mieterbeirates und später Mitbegründer der Mieterinitiative Parksiedlung seit 1998 für die Mieter der Parksiedlung Lichtenrade ein. Insbesondere bei den umfangreichen Modernisierungs- und Umbauarbeiten in der Anlage engagierte er sich intensiv für die Belange der Mieter und die Kommunikation mit der Wohnungsbaugesellschaft.
Christa Rogasch und Dieter Rogasch sind seit über 40 Jahren in Schöneberg und Tempelhof-Schöneberg ehrenamtlich aktiv, um alten Menschen eine Freude zu bereiten.
Beide sind als Mitglieder der Sozialkommission im Auftrag des Bezirksamtes unterwegs und gratulieren Altersjubilaren ab 85 Jahren zum runden Geburtstag.
Ursel Ostereich und Wolfgang Oestereich erhielten den mit 500,- Euro dotierten Förderpreis für ihren Einsatz für die Kinderfreizeitstätte Kinderbauernhof auf dem Tempelhofer ufaFabrik-Gelände. Trotz eigener gesundheitlicher Einschränkungen sammelt das Ehepaar Oestereich seit fast 20 Jahren wöchentlich Futtermittel für die Tiere des Bauernhofes.
FDP-Abgeordnetenhaus: Presseerklärung zur BBI-Anbindung und zur Tunnellösung in Lichtenrade
Senat gefährdet BBI-Anbindung und Lebensqualität in Lichtenrade
Albert Weingartner, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt:
"634mal täglich sollen Züge durch die Lichtenrader Gärten brausen, wenn die Dresdner Bahn fertig ist. Eine fünf Meter hohe Lärmschutzmauer teilt dann das beschauliche Lichtenrade in einen Ost- und einen Westteil. So jedenfalls stellen sich das Bund und Deutsche Bahn vor, wie sie heute vor dem Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses dargelegt haben. Damit wollen Regierung und Bahn die billigste - nicht die preiswerteste - Lösung durchdrücken. Koste es was es wolle.
Das Ergebnis ist absehbar: Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn wird drei Musterklagen einreichen. Sie wird die Prozesse gegen die offensichtlich rechtswidrigen Planungen gewinnen. Zumal sich die Bahn in ihren diversen öffentlichen Äußerungen nicht entscheiden kann, ob sie von einem Neubau oder einer Wiederinbetriebnahme spricht. Und die Anbindung für den geplanten Großflughafen BBI über die Dresdner Bahn kommt dann halt später - oder gar nicht - und wird auf jeden Fall teurer als alles, was die Bürgerinitiative an sinnvollen Alternativvorschlägen vorgelegt hat.
Dabei wäre die von den Lichtenradern gewünschte Tunnellösung durchaus preiswert zu haben: Die Mehrkosten gegenüber der oberirdischen Lösung liegen für den Tunnel lediglich bei rund einem Prozent der BBI-Bausumme. Offensichtlich sieht sich der Senat in der Frage der Genehmigungen als reinen Befehlsempfänger von Bund und Bahn. Er gefährdet damit sowohl die Anbindung des Großflughafens BBI als auch die Lebensqualität in Lichtenrade. Vor diesem Hintergrund begrüßt die FDP-Fraktion die Klageabsicht der Bürgerinitiative ausdrücklich.
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund - Lichtenrade sagt NEIN zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen
Der Polizeiticker meldet fremdenfeindliche Übergriffe in Berlin-Lichtenrade:
Eingabe: 19.04.2008 - 20:45 Uhr
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund
An drei Orten ist es in der vergangenen Nacht zu fremdenfeindlichen bzw. rassistischen Straftaten gekommen...
Gegen 4 Uhr 10 hat ein Unbekannter bei einer Feier in einem Nachbarschaftszentrum in der Finchleystraße in Lichtenrade einen dunkelhäutigen 19-Jährigen rassistisch beleidigt. Anschließend schlugen mehrere Jugendliche ihn und einen ebenfalls dunkelhäutigen 22-Jährigen. Während bei dem Jüngeren eine sofortige ärztliche Versorgung nicht nötig war, wurde der Ältere von der Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wir Lichtenrader wenden uns gegen jede Art von Gewalt, besonders auch gegen die Gewalt mit rassistischen Hintergründen. Verschließen wir nicht die Augen vor diesen Auswüchsen! Lichtenrade ist für alle Menschen da; auch dunkelhäutige und Menschen mit anderem Glauben sind willkommen.
Dieser Eintrag wurde kürzlich kommentiert. Da dieser Kommentar ohne Namen war und auf eine Website der NPD verwies, wurde der Eintrag gesperrt. Künftige Einträge in dieser Richtung sind zwecklos!
Thomas Moser, in der sicheren Hoffnung, für viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader zu sprechen!
Nachtrag: Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Der Vorfall soll noch Aussage des Nachbarschaftszentrum nach einer Feier im Jugendclub passiert sein. TM
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund - Lichtenrade sagt NEIN zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen!
Der Polizeiticker meldet fremdenfeindliche Übergriffe in Berlin-Lichtenrade:
Eingabe: 19.04.2008 - 20:45 Uhr
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund
An drei Orten ist es in der vergangenen Nacht zu fremdenfeindlichen bzw. rassistischen Straftaten gekommen...
Gegen 4 Uhr 10 hat ein Unbekannter bei einer Feier in einem Nachbarschaftszentrum in der Finchleystraße in Lichtenrade einen dunkelhäutigen 19-Jährigen rassistisch beleidigt. Anschließend schlugen mehrere Jugendliche ihn und einen ebenfalls dunkelhäutigen 22-Jährigen. Während bei dem Jüngeren eine sofortige ärztliche Versorgung nicht nötig war, wurde der Ältere von der Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wir Lichtenrader wenden uns gegen jede Art von Gewalt, besonders auch gegen die Gewalt mit rassistischen Hintergründen. Verschließen wir nicht die Augen vor diesen Auswüchsen! Lichtenrade ist für alle Menschen da; auch dunkelhäutige und Menschen mit anderem Glauben sind willkommen.
Thomas Moser, in der sicheren Hoffnung, für viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader zu sprechen!
Unter dem Motto „Kunstschätze im Bezirk" präsentieren die Museen Tempelhof-Schöneberg von Mai bis Juli 2008 ausgewählte Beispiele ihres bedeutenden Kunstbesitzes. Geplant sind zunächst fünf Veranstaltungen, in denen Gemälde und Skulpturen in einen kunst- und kulturhistorischen Zusammenhang gestellt werden. An jedem Vortragsabend werden auch Originale zu sehen sein. Den Auftakt der neuen Reihe bildet der Vortrag der Kunsthistorikerin Elke Krauskopf am 8. Mai um 19 Uhr im Tempelhof Museum.
Im Mittelpunkt steht eine der ungewöhnlichsten Frauen um 1900, die als Malerin, Weltreisende und Schriftstellerin immer wieder für Aufsehen sorgte: Hermione von Preuschen (1854-1918). In Berlin-Lichtenrade hat sie viele ihrer rund 200 Werke - darunter Reiseskizzen und Landschaftsmalereien - ausgestellt. Einige ihrer Bilder sind im Besitz des Museums.
Beschlussempfehlungen: Ursprung Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Der Ausschuss empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung: Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Zusammenwirken mit den zuständigen Stellen sicherzustellen, dass die Parkzone vor der Kreuzung Egestorffstr./Ecke Schichauweg in Lichtenrade durch geeignete Maßnahmen gesichert wird. Weitere Anträge, die Lichtenrade betreffen: Der Ausschuss empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung: Die BVV wolle beschließen:
Dem Lichtenrader BC 25 e.V., 1. Jugendleiter Frank Schröder, Mariendorfer Damm 23 a, 12109 Berlin, werden zur Durchführung der Jugendfußballturniere am 01.05.2008 und am 07.06.2008 Sondermittel der BVV in Höhe von bis zu 1.820,00 Euro bewilligt.
Dem Schulsportverein Lichtenrade e.V., Kirchhainer Damm 68, 12309 Berlin, werden für Trainingslager und Wettkampffahrt Sondermittel der BVV in Höhe von bis zu 2.000 Euro bewilligt.
Der rbb-Moderator und Autor Daniel Gäsche stellte sein neues Buch „Born to be wild-Die ´68er und die Musik“ in einer sehr interessanten und kurzweiligen Lesung mit Talk und Livemusik der „Ton-Steine-Scherben-Family“ in der Tempelhofer ufa-fabrik vor.
Juppy, als temperamentvolles nicht ruhig zu stellendes ufa-fabrik Fossil, sorgte für den unkonventionellen Einstieg und für einige Intervieweinlagen. Als bekannter Anti-´68 zählte auch Klaus-Rüdiger Landowsky zu den Ehrengästen. Landowski ist sicher nicht zur „Seligsprechung“ der ´68er erschienen, kann aber auch stolz auf ein Exemplar der damals so beliebten Mao-Bibel, die in keinem Bücherschrank fehlen durfte, verweisen.Der Lichtenrader Buchautor Daniel Gäsche versteht es, dass Publikum in die Zeit um 1968 zu beamen: Jimi Hendrix, Beatles, Rolling Stones, Bob Dylan, Janis Joplin, Joan Baez, die Doors, Woodstock, Rudi Dutschke, Axel Springer, Studentenunruhen, Vietnamdemonstrationen, Hippiebewegung, Prager Frühling und die APO werden bildlich und im Ton in die Zeitmaschine der ufa-fabrik geholt. „Sex, Drugs & Rock´ n Roll“ waren die Schlagworte, die zum Inbegriff einer ganzen Generation wurden. Das Lebensgefühl dieser Zeit wurde deutlich von der heute noch lebendigen Musik geprägt.
Gäsche ist kein Alt- ´68er, sondern erblickte zu dieser Zeit erst das Licht der Welt. So kann er auch mit Abstand und nicht verbissen viele Dinge betrachten, zumal für ihn auch das Hauptthema die immer noch aktuelle Musik dieser Zeit ist: „Man kann die ´68er auch nicht auf Happening und Gewalt reduzieren“. Zum 40 jährigen „Jubiläum“ sind auch schon viele Bücher zum Thema „1968“ erschienen und kein Fernsehsender lässt einen Rückblick aus. Das Buch von Daniel Gäsche fängt den Zeitgeist ein und ist eine wohltuende Alternative. Es werden Hintergründe von Songs der Zeit erklärt, aber es kommen auch Prominente zum Thema „Musik und 1968“ zu Wort und „outen“ ihren persönlichen ´68er-Lieblings-Song.
Daniel Gäsche (Foto Promo)
Das Publikum erfährt von Daniel Gäsche, dass „Purple Haze“ von Jimi Hendrix der Begriff für eine Cannabis-Züchtung ist, Santana und „Samba Pa Ti“ für die Gefühle zuständig war, Rezzo Schlauch die kulturelle Revolution wichtiger als die politische Revolution fand und das Scott McKenzieund sein „San Francisco“ ursprünglich aus der Flower-Power-Bewegung kam und nicht als Protest gemeint war.
Die Einlagen der „Ton-Steine-Scherben-Familiy“ und die noch gut im Ohr klingende unverkennbare straßenkampfbetonte Stimme, die fast wie vom verstorbenen Sänger Rio Reiser klingt, gehen auch heute immer noch unter die Haut. „Mein Name ist Mensch“ ist ein besonderes Highlight, was die „Familiy“ und ihre teils in die Jahre gekommenen aktiven Musiker mit viel Spaß und handgemachter Musik, zum Auftakt ihrer ´68er Revue, zum Vortrag bringen.
Ton-Steine-Scherben-Family (Foto: promo)
Der Rockfan Daniel Gäsche kann viele Geschichten erzählen. Er erläutert die Entstehungsgeschichte von „Street Fighting Man“ der Rolling Stones und spricht vom Streit der 68er Musikfans: Beatles oder Rolling Stones? Aber auch viele deutschsprachige Schlager- und Schnulzensänger gehörten in die Zeit. Die Musik die Gäsche meint und gut findet ist sicher die, die man halt als „aufgeklärter“ Mensch in dieser Zeit gehört haben muss und sich so ein Stück von seinen Eltern abgegrenzt hat. Als Spätgeborener kann der Autor locker und mit Distanz die Welt vor 40 Jahren betrachten. Das ist neben der Fachkompetenz sicher auch ein Grund, das Buch bei seinem nächsten Einkauf näher in Betracht zu ziehen. Wer 1968bei sich im Kopf wieder lebendig werden lassen will, sollte nicht lange überlegen!
Nach einem gefährlichen Zwischenfall in Lichtenrade muss die S-Bahn Berlin bei all ihren Zügen die Sicherheitseinrichtungen überprüfen. Eine entsprechende Auflage des Eisenbahn-Bundesamtes bestätigte gestern eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Auch alle Signale müssen kontrolliert werden.
Wie erst jetzt bekannt wurde, überfuhr am 10. März ein Zug im Bereich des Bahnhofs Lichtenrade ein Haltesignal. Die mechanische Notbremse, die so etwas verhindern soll, hatte versagt. Nach Bahn-Angaben endete dieser Zwischenfall glimpflich. Keiner der Fahrgäste sei verletzt worden, der Zug habe nur eine kurze Verspätung gehabt. Link: Vollständiger Artikel
Der Tagesspiegel (Jörn Hasselmann) berichtet am 6.4.2008 u.a. Das Streckennetz der Berliner S-Bahn bekommt ein völlig neues Sicherungssystem. Noch in diesem Jahr werde begonnen, das seit 82 Jahren eingesetzte mechanische System durch funkgesteuerte Elektronik zu ersetzen. Die Umrüstung des 330 Kilometer langen Netzes und der 600 Fahrzeuge werde mehrere Jahre dauern, sagte ein leitender Bahnmitarbeiter gestern. Den Zuschlag für den Millionenauftrag habe Siemens erhalten. Die Kosten von 133 Millionen Euro tragen die Deutsche Bahn und der Bund. Das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) soll das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen. Wie gestern berichtet, hatte es zuletzt im März einen Beinaheunfall durch menschliches Versagen gegeben. Die gesamte mechanische Technik - 1470 „Fahrsperren" an den Gleisen und die entsprechende Technik in sämtlichen Fahrzeugen - muss nun bis Ende April überprüft werden. Dies hatte das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde verfügt Link: Vollständiger Artikel
rbb-online führt am 6.4.2008 u.a. aus: In dem Fall hatte die 1929 eingeführte "Bernauer Fahrsperre" nicht funktioniert. Sie löst eine Zwangsbremsung aus, wenn eine Bahn ein rotes Signal überfährt. Die Inspektion soll bis Monatsende abgeschlossen sein. Link: Vollständiger Beitrag
Foto: Thomas Moser BerLi-Press
BerlinOnline 10.4.2008: Aus Sicherheitsgründen gibt es bei der S-Bahn Berlin ein neues Tempolimit, berichtet die «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Seit Mittwoch dürfen alle Züge nur noch höchstens 80 statt bis zu 100 Kilometer in der Stunde fahren. Das teilte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz am Donnerstag mit. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung reagiere das Unternehmen auf einen Vorfall, der sich am 10. März auf der Linie S 2 in Lichtenrade ereignet hat.
Auszüge aus Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft (7/2008):
Nun sollen wir uns bekennen Lothar Kusche
...Wir sollen uns aber nicht etwa, was jede Obrigkeit schätzt, zu ihr bekennen, also zur Obrigkeit – nicht einmal zu Berlin bekennen sollen wir uns. Wir sollen uns nämlich als Berlin bekennen. Damit es die ganze Welt verstehen kann, sollen wir nicht nur versichern: Isch bin aine Börliner (wie John F. Kennedy), sondern: I am Berlin, ich bin Berlin. Und alle anderen Leute werden von mir aufgefordert: Seid Berlin. Be Berlin!
Hier taucht ganz am Rand die Frage auf, ob Klaus Wowereit, der in dieser Angelegenheit doch eine gewisse Vorbild-Pflicht hat, also ob er Berlin ist.
Ich darf mal ganz offen sagen: Mir kommt Wowereit eher wie Lichtenrade vor.
Das ist keinesfalls irgendwie abfällig gemeint. Ich kenne Lichtenrade, hatte dort sehr achtbare Freunde und stehe sogar in loser Geschäftsbeziehung zu der äußerst seriösen Medizin-Technik-Firma Jochum in Lichtenrade, die ich jederzeit empfehlen könnte. Warum soll einer also nicht aus Lichtenrade kommen? Ich beispielsweise bin, was meinem Ruf nicht geschadet hat, in Berlin-Neukölln geboren. Früher sagte man spaßeshalber, die meisten Berliner stammen aus Schlesien...
Anmerkung von TM: Wir Lichtenrader sehen das ganz locker! Lichtenrade ist Berlin, Berlin ist halt auch Lichtenrade!
Alle Berliner Ordnungsämter starten am 07. April 2008 eine einwöchige Kampagne für saubere Straßen ohne Hundekot. Gemeinsam mit
interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Einkaufsstraßen AG‘s, Hundesteuerstellen der Finanzämter, Schulen, Initiativen, Tierarztpraxen sowie Unternehmen wollen die Ordnungsämter in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen. Ziel ist es, Hundehalterinnen und Hundehalter in erster Linie zu informieren, aber auch zu motivieren, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entsorgen.
Allein mit dem Ordnungsrecht lässt sich die Verschmutzung des öffentlichen Raumes durch Hundekot, nicht begegnen. Hier ist gemeinsames Engagement der Ordnungsämter und der Bürgerinnen und Bürger gefragt.
Mit vielfältigen Aktionen vor Ort, Flyern und Plakaten wird die Kampagne zwischen dem 07. und 14. April durchgeführt. Sie wird unterstützt durch die BSR, die über 30.000 Hundekottüten zur Verfügung stellt.
Toll wäre es, wenn die Lichtenrader Hundebesitzer/innen mitmachen!!!
In der Hauptstadt nimmt die Serie der Skurrilitäten kein Ende. Immer wieder muss die Berliner Polizei mit interessanten, dummen, komischen oder einfach nur unglücklichen Zwischenfällen zurecht kommen. Die Berliner KWICK! Redaktion hat sich für Euch mal schlau gemacht und die lustigsten Zwischenfälle aus dem Berliner Polizeiticker zusammen gesucht.
Auzug:
Dummer Gastgeber
Dass es immer besser ist, seine Nachbarn zur Party einzuladen, hat ein junger Mann aus Berlin jetzt am eigenen Leib erfahren. Man spart sich mitunter nicht nur die Anklage wegen Lärmbelästigung, sondern unter Umständen auch den Weg zum Haftrichter. So geschehen in Lichtenrade. Weil es zu laut war alarmierten die um den Schlaf gebrachten Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Hüter des Gesetzes, um dem bunten Treiben ihres feierfreudigen Nachbarn ein Ende zu bereiten. Als die Beamten eintrafen, war nicht nur der Geräuschpegel zu hoch - auch die Partygäste schienen schon längst in ganz anderen Sphären zu schweben. Ist ja auch zu dumm, wenn der Marihuana Geruch das ganze Treppenhaus beduftet... Dann ging alles ganz schnell - die Wohnung wurde durchsucht, Hasch und Kokain gefunden. Mit den Partynächten ist es für den jungen Mann erstmal vorbei: er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Wegen Rauschgifthandels. Und die Nachbarn können wieder ruhig schlafen.
Buch des Lichtenrader Autors Daniel Gäsche sorgt für Medienwirbel
Das FOCUS-Magazin vom 21.3.2008 berichtet: Wirbel um Drogenbeichte von Rezzo Schlauch ? Ex-Grünen-Star gibt gegenüber Journalist früheren LSD-Konsum zu und bestreitet dies nun ? Juristische Schritte angekündigt München Ein angebliches Drogengeständnis von Rezzo Schlauch, dem früheren Chef der Grünen-Fraktion im Bundestag, könnte ein Fall für die Justiz werden. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, will sich Schlauch, der heute als Rechtsanwalt arbeitet und im Beirat der Energie Baden-Württemberg (EnBW) sitzt, juristisch gegen eine Interview-Passage in einem neuen Buch wehren. Darin gibt er angeblich zu, als junger Mann LSD genommen zu haben. Schlauch sagte FOCUS: "So etwas habe ich nie gesagt, außerdem habe ich das Interview nicht autorisiert."
Der freie Journalist Daniel Gäsche hatte Schlauch für sein im Leipziger Militzke-Verlag erschienenes Buch "Born to be wild - Die 68er und die Musik" am 24. Mai 2007 in Berlin interviewt. Auf die Frage, ob es in der Musik damals um die "zentralen Themen Sex und Drogen" ging, antwortete Schlauch: "Ja, Sex and Drugs and Rock´n Roll. Also, ich bitte Sie!" Schlauch weiter:"LSD kam bei mir später dazu."
Gäsche blieb im Gespräch mit FOCUS bei seiner Darstellung und stützte sich auf einen Tonbandmitschnitt des Gesprächs, der im Wesentlichen der im Buch erschienenen Passage entspricht. Lediglich auf den Abdruck einer Zwischenfrage wurde verzichtet. So folgte im Tonband-Original auf Schlauchs Satz "Also, ich bitte Sie!" der Einschub des Reporters: "Und Acid, Stichwort LSD?" Darauf antwortete Schlauch: "Ja. Gut, bei mir gehörte das erst später dazu, das kam dann später." Buchautor Gäsche bestritt, dass Schlauch das Gesprächsprotokoll vor Drucklegung noch einmal sehen wollte: "Den Wunsch, das Interview autorisieren zu wollen, hatte Schlauch damals nicht geäußert." Der 60-jährige Schlauch antwortete auf FOCUS-Nachfrage, ob er denn nun Drogen genommen habe oder nicht: "Dazu nehme ich keine Stellung."
...Der Bauantrag für eine gleichartige Nutzung auf dem Grundstück Blohmstr. 37-61 in Berlin-Lichtenrade in einem Gewerbegebiet in unmittelbarer Nachbarschaft eines Einfamilienhausgebietes wurde – ebenfalls in Anwendung des planungsrechtlichen Rücksichtnahmegebots – mit Bescheid vom 3.3.2008 abgelehnt.
Die Ansiedlung der Autohändler konnte in diesem sensiblen Gebiet zunächst durch Erlass einer Einstellungsverfügung und in der Folge durch ständige Vorortkontrollen verhindert werden.
Hier werden einige für Lichtenrade relevanten Drucksachen zu folgenden Themen abgedruckt, die in der nächste BVV-Sitzung (Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg) behandelt werden sollen:
1.) Keine wettkampfgerechten Sportplätze an der Halker Zeile? 2.) Umweltverträgliches Parken in der Egestorffstraße 3.) Gefahrenlosere Überquerung der Motzener Straße 4.) Kein Ausbau der B 96 auf Kosten der Anlieger! 5.) Verzögerung des Airportshuttles als Chance für eine Überarbeitung der Dresdner-Bahn-Planung nutzen
zu 1.) Wie in der Presse bekannt wurde, ist ein Fußballplatz in der Breite um 4 Meter zu klein gebaut worden. :-( Drucksache - 0571/XVIII Keine wettkampfgerechten Sportplätze an der Halker Zeile? Fraktion der CDU Fraktion der CDU
Große Anfrage Wir fragen das Bezirksamt: 1. Ist ein Bericht der Fußballwoche zutreffend, dass Fußballfelder in der Halker Zeile aufgrund unzulässiger Spielfeldmaße für den Punktspielbetrieb gesperrt werden mussten? 2. Welche Abteilungen des Bezirksamtes tragen die Verantwortung für den seinerzeitigen Spielfeldbau und wer hat die Abnahme der Spielfelder vorgenommen? 3. Welche Möglichkeiten sieht das Bezirksamt, um einen regelmäßigen Punktspielbetrieb wieder zu ermöglichen?
zu 2.) 0574/XVII Umweltverträgliches Parken in der Egestorffstraße Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, wie das Parken in der Egestorffstraße auf dem Grünstreifen des Gehwegs unterbunden oder so gestaltet werden könnte, dass der beklagenswerte Zustand der Bäume und des dazwischen befindlichen Grünstreifens wieder in eine nachhaltig bessere Lage versetzt werden kann. Begründung: Die Straße befindet sich in einem erbärmlichen Zustand, die Bäume werden nacheinander gefällt, aber nicht ersetzt, ein Grünstreifen existiert faktisch nicht mehr
zu 3.) fast noch Lichtenrade... Drucksache - 0588/XVIII Gefahrenlosere Überquerung der Motzener Straße Fraktion der CDU Fraktion der CDU
Antrag Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen: Die BVV ersucht das Bezirksamt zu prüfen, ob z.B. durch den Bau einer Mittelinsel die Überquerung Motzener Straße auf der Höhe des Grünzuges südlich der Sperenberger Straße für die Nutzerinnen und Nutzer dieser neu geschaffenen Grünzugverbindung von der Kettinger Straße bis zum Freizeitpark Marienfelde erleichtert werden kann.
zu 4.) Drucksache - 0515/XVIII Kein Ausbau der B 96 auf Kosten der Anlieger! Fraktion der CDU
Ausschuss für Umwelt, Natur und Verkehr Vorberatung 25.02.2008 In der 13. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur und Verkehr im Ausschuss vom 25.2.2008 ist der Antrag abgelehnt worden. zu 5.) Drucksache - 0174/XVIII Verzögerung des Airportshuttles als Chance für eine Überarbeitung der Dresdner-Bahn-Planung nutzen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Bezirksamt
Die BVV wolle beschließen: Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich angesichts der Verzögerungen beim Bau des Airport-Shuttles beim Senat von Berlin und dem Bundesministerium für Verkehr für eine Überarbeitung der Planung für die Dresdner Bahn einzusetzen. Ziel dieser Überarbeitung muss ebenso eine bedarfsgerechte Dimensionierung und damit eine Reduzierung des Ausbaustandards wie auch eine deutliche Verbesserung der städtebaulichen Verträglichkeit im Verlauf der Trasse von Prellerweg (Übergang zu den Verkehrsanlagen Zentraler Bereich) bis Stadtgrenze sein. Begründung: Die Trasse der Dresdner Bahn ist unter der Voraussetzung geplant worden, dass der weitaus größte Teil des Fernverkehrs in Richtung Süden und Südosten vom Hauptbahnhof über die Dresdner Bahn führt und zudem der Flughafen BBI weitgehend über diese Trasse abgewickelt wird. Wie sich mehr und mehr zeigt, stimmt dies nicht vollständig mit den Verkehrsbedürfnissen des Ballungsraums Berlin überein. Mit einer Überarbeitung dieses Konzepts, für die die Verzögerung beim Bau des Airport-Shuttles die letzte Chance eröffnet, können die Belastungen für Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade reduziert und die städtebaulichen Probleme insbesondere in Lichtenrade deutlich gemindert werden.
Impressionen von der Eröffnung vom Frauenmärz 2008
Wieder war es soweit!
Es wurde in das Gemeinschaftshaus Lichtenrade zur Eröffnung vom Frauenmärz 2008 unter dem Motto:"...so sind se, die Frauen!" eingeladen.
Das beliebte Damen-Orchester Salomé gab den Takt an!
Dieter Hapel, Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur eröffnet wie gewohnt den Frauenmärz, begrüßt die vielen Ehrengäste (z.B. Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und die Stadträte/innen Dr. Sibyll Klotz und Oliver Schworck) und bedankt sich bei den Powerfrauen Ute Knarr-Herringer (Foto unten, mitte rechts) und Melanie Kühnemann (mitte links), die diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.
"Some Handsome Hands" ein ungewöhnliches Klaviertrio, das drei junge Pianistinnen mit Mut zur Nähe an einem Flügel vereint, begeisterte das Publikum.
Kabarettistin und Lebensberaterin Helene Mierscheid nimmt Politik und Gesellschaft scharfzüngig aufs Korn. In Kürze wieder in der Tempelhofer ufa-fabrik zu sehen!
Huzur ist ein offener Treffpunkt für ältere Menschen mit türkischem Migrationshintergrund. Sie geben einen Einblick in ihre Arbeit.
Das Frauenkabarett Korsett darf nicht fehlen! Sie treten mit dem vollständigen Programm "Aller Anfang ist NEU" am 15. März 2008 um 20 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade auf (Eintritt frei, jedoch nur mit Kartenreservierung über 744 84 74)
Desirée Nick, eine tolle Entertainerin, laß aus drei ihrer Bücher vor. Witzig und geistreich nahm sie Frauen, Männer und Eva Herman auf den Arm. Sie wurde begeistert gefeiert!
Ute Knarr-Herriger bedankt sich bei Petra Schwarz für die tolle Moderation.
Der März ist mit vielen Programmpunkten bestückt (siehe Website vom Frauenmärz).
Anfrage in der BVV von Bündnis 92/Die Grünen zum geplanten Autohof in Lichtenrade/Blohmstr
Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Drucksache Nr. 0559/XVIII und die Antwort vom Bezirksamt (Bezirksstadtrat Oliver Schworck:
Es gilt das gesprochene Wort
Große Anfrage des Bezirksverordneten Jörn Oltmann gem. § 12 Abs. 1 Satz 3 BezVG i.V. mit § 36 GO BVV
Tier- und Pflanzenarten schützen - gegen einen Autohof in Lichtenrade!
Ich beantworte die große Anfrage des Bezirksverordneten Jörn Oltmann für das Bezirksamt wie folgt:
1.
Frage Nach übereinstimmenden Angaben von Anwohner/innen der Blohmstraße haben sich auf dem schon seit Jahrzehnten unbebauten Grundstücksteil der Blohmstraße 37-61 Ringelnattern angesiedelt. Ist hier, bevor der Mutterboden abgetragen wurde, vom Grünflächenamt eine Bestandsaufnahme in Hinblick auf die zu schützende Tier- und Pflanzenarten erfolgt?
Antwort Ein Ringelnattervorkommen ist der Unteren Naturschutzbehörde auch durch Untersuchungen Privater, die den Artenbestand der Marienfelder Feldmark untersuchen, nicht bekannt. Nach den naturschutzrechtlichen Vorschriften ist jedoch jeder Eigentümer oder Vorhabensträger selbst für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich. Das heißt, dass es nicht zu den Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde gehört, Grundstücke auf das Vorkommen besonders geschützter Arten hin präventiv zu untersuchen. Erfolgt bei einem Bauvorhaben eine Beteiligung der Unteren Naturschutzbehörde, so weist diese in Stellungnahmen und Bescheiden auf die bestehenden Vorschriften hin, bei detaillierteren vorhandenen Kenntnissen gibt sie auch entsprechende Hinweise. Erfolgt eine Geländebegehung auf Grund eines Antrages nach BaumschutzVO, so erfolgt diese Begehung im Rahmen der Fachkenntnisse der Mitarbeiter auch mit Blick auf das Vorhandensein besonders geschützter Arten oder Biotope. Im vorliegenden Fall wurden die Maßnahmen aber als Bauvorbereitungsmaßnahmen ohne Genehmigung der Bauaufsicht durch den Vorhabenträger durchgeführt und waren deshalb der Unteren Naturschutzbehörde gar nicht bekannt.
Hinsichtlich des Schutzstatusses der Ringelnatter ist anzumerken, dass diese Art zwar nach der BundesartenschutzVO besonders geschützt ist, es besteht jedoch kein Schutz, wenn der Eingriff in ihr Leben oder ihren Lebensraum auf Grund einer rechtmäßigen Baumaßnahme erfolgt. Hier genießen nach § 42 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz nur die Arten einen weitergehenden Schutz, die nach der FFH-Richtline oder der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Dort ist die Ringelnatter aber nicht genannt. Im Fazit bedeutet dies, dass das Vorkommen von Ringelnattern auf einem Gelände die Durchführung eines ansonsten genehmigunsfähigen Bauvorhabens nicht behindert.
zu 2
Frage Wann und warum verschwand der alte Grenzweg in Verlängerung des Gätzschmannpfades und warum wurde dieses Gelände seitdem eingezäunt? Antwort Der angesprochene Weg ist weder dem FB Tiefbau, noch dem Vermessungsamt oder dem Fachbereich Natur bekannt.
zu 3.
Frage Wie stellt sich die rechtliche Entwicklung dieses Gewerbegebietes im Detail mit allen Abläufen ab 1960 dar und ist in diesem Zusammenhang geklärt, dass für das jetzt als Autohof geplante Grundstücksteil im Kataster am 20.11.2000 eine Änderung von Ackerfläche in Gebäude und Freifläche erfolgte? Antwort Für das oben angegebene Grundstück gelten nach übergeleitetem Recht die Festsetzungen des Baunutzungsplans vom 28.12.1960 (Abl. 1961 S. 742) in Verbindung mit den städtebaulichen Vorschriften der Bauordnung für Berlin in der Fassung vom 21. November 1958 ( - BauO Bln 58 - / GVBl. S. 1087, 1104) und den förmlich festgestellten Straßen- und Baufluchtlinien als qualifizierter Bebauungsplan nach dem BauGB.
Der geltende Baunutzungsplan weist das Grundstück als beschränktes Arbeitsgebiet der Baustufe II/2 zulässige Grundflächenzahl 0,4; Baumassenzahl 1,6 (zul GRZ 0,4; BMZ1,6) aus. Das Grundstück ist spätestens seit 1960 eine Baufläche
Seit 1971 wird der Baunutzugsplan ergänzt durch den am 09.07.1971 festgesetzten Bebauungsplan XIII-A (GVBl. 1971, S. 1234).
Damit wurde für die Berechnung des Maßes der baulichen Nutzung, für die Bestimmung der überbaubaren Grundstücksflächen und für die Zulässigkeit von Stellplätzen und Garagen im Rahmen der o.g. Baustufe II/2 auf die entsprechenden Vorschriften der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fassung von 1968 übergeleitet.
Ergänzend zu den planungsrechtlichen Ausweisungen als Baufläche gilt hier der am 01.11.1995 festgesetzte Landschaftsplan XIII-L1, der für den genannten Bereich festlegt, dass die betreffende Gewerbefläche zu 20% naturnah gärtnerisch anzulegen ist. Die Verordnung über die Festsetzung des Landschaftsplanes ist am 17.11.1995 im Gesetz- und Verordnungsblatt auf S. 760 verkündet worden.
Seit 2005 wird der Baunutzungsplan in seiner Nutzungsart modifiziert durch den Textbebauungsplan XIII-B 1, der das festgesetzte beschränkte Arbeitsgebiet hinsichtlich der zulässigen Nutzungsart auf die aktuellen Bestimmungen des § 8 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) von 1990 (Gewerbegebiet) überleitet.
Die Verordnung über die Festsetzung des Bebauungsplanes ist am 12. Juli 2005 beschlossen worden und durch Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin Nr. 29 vom 23. August 2005 in Kraft getreten.
Die im Grundbuch eingetragenen Bezeichnungen wie Ackerfläche oder Gebäude und Freifläche sind dabei planungsrechtlich für die Beurteilung von Vorhaben in keiner Weise relevant.
zu 4.
Frage Gibt es eine Nutzungsänderung für dieses Grundstück aus dem Jahr 2005? Wenn ja, welchen Inhalt hat sie? Und wenn ferner ja, es also als ein eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen ist, wieso hat das Bezirksamt den Antrag auf Nutzungsänderung angenommen. Antwort Es wird angenommen, dass mit Nutzungsänderung hier die unter 3. genannte Überleitung auf die Bestimmungen des § 8 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) von 1990 durch den Textbebauungsplan XIII-B1 vom 12.06.2005 gemeint ist.
Mit dem Textbebauungsplan ist indes keine Festsetzung als „eingeschränktes Gewerbe" erfolgt.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans XIII-B1 umfasst vielmehr nahezu alle Bauflächen der Ortsteile Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade, die im Baunutzungsplan
von Berlin vom 28. Dezember 1960 als reine oder beschränkte Arbeitsgebiete ausgewiesen werden sowie alle Flächen der genannten Ortsteile, für die durch Bebauungspläne eine Festsetzung als Gewerbegebiet (GE) oder Industriegebiet (GI) besteht.
Ausgenommen sind im wesentlichen nur solche Flächen, in denen diese Ausweisung bzw. Festsetzung im Widerspruch zum Flächennutzungsplan steht, sowie solche Flächen, für die sich die Überleitung auf die aktuelle Baunutzungsverordnung von 1990 durch einzelne im Verfahren befindliche qualifizierte Bebauungspläne ergibt.
Mit der Überleitung auf die Baunutzungsverordnung (BauNVO) von 1990 folgt der Bebauungsplan im Grundsatz dem "Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich" (EpB) vom 07. September 1999, welches eine Fortschreibung des ehemaligen Industrieflächensicherungskonzeptes darstellt.
Eingehende Bauanträge können nicht ohne weiteres zurückgewiesen werden. Es ist Aufgabe der Verwaltung, Baugesuche auf ihre Zulässigkeit hin zu prüfen und den Antragsteller im Anschluss daran eine Beurteilung des Vorhabens durch einen rechtsmittelfähigen Bescheid zukommen zu lassen.
Die Bezirksverordnete Martina Rade von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen teilt mit, dass die Beantwortung für sie nicht zufriedenstellend ist und sie gemeinsam mit der BI Marienfelder Feldmark der Sache weiterhin nachgehen will.
Europa dankt Lichtenrade - Tanzgarde-Trainerin erhält Europa-Orden
Hohe europäische Auszeichnung für 18 jährige Lichtenraderin, junge Cheftrainerin der bereits in Europa bekannten Lichtenrader Tanzgarde Berlin Süd (Gemeinnütziger Amateur-Tanzsport-Verein für Garde- und Showtänze).
Der erst 18 jährigen Janina M. aus Lichtenrade (aus dem eigenen Nachwuchs kommende Cheftrainerin der bekannten Lichtenrader TANZGARDE BERLIN SÜD) wurde im Januar 2008 von der Föderation Europäischer Narren e.V. für ihre herausragende anerkannte sportliche Jugendarbeit der "Europäische Jugend-Orden am Bande" "Narr von Europa" in Silber verliehen.
Diese außergewöhnliche Verleihung ist um so höher anerkennenswert, weil die Lichtenrader TG Berlin Süd kein närrischer Karnevalsverein ist, sondern ein Amateur-Tanzsport-Verein."Mit dieser hohen Auszeichnung ist nun auch Lichtenrade in der europäischen Narrenlandschaft angekommen ! Janina M. , schon als Jugendtrainerin weit über Berlins/Brandenburger Grenzen bekannt, hat sich mit dieser Auszeichnung auch für unseren Tempelhofer Ortsteil Lichtenrade sehr verdient gemacht ", freute sich der in Lichtenrade noch immer bekannte Präsident Gerd B.. Diese auch für Lichtenrade hohe Auszeichnung brachte auch gleich eine große Auswirkung.Auf intensives Bemühen der europäischen Ordensträgerin Janina M. und des Präsidenten Gerd B. wird das jährlich stattfindende Ordensfest der Föderation Europäischer Narren im November 2008 nach Lichtenrade vergeben. Ort: Lichtenrader Gemeinschafthaus !"Es bleibt zu hoffen, dass mit diesen beiden Lichtenrader Erfolge die "kleinen Engel aus Lichtenrade" (so wird die TG Berlin Süd allerorts bereits genannt, die zweimal begeisternd Berlin in Cottbus beim Tag der Vereine vertrat) nun auch in ihre Heimat Tempelhof Beachtung findet (von über 100 Auftritte lediglich 2 (!) in Lichtenrade und 0 (!) in Tempelhof)" meinte Präsident Gerd B.. Neben der hohen Auszeichnung ging noch ein Jahresorden der Föderation Europäischer Narren e.V. nach Lichtenrade, den Präsident Gerd B. dem langjährigen Gardemädchen der 12 jährigen Jacqueline B. aus Mahlow überreichte.
Selbstverständlich hat die TG Berlin Süd immer noch einige Plätz frei für die Ausbildung zum schmucken Lichtenrader Gardemädchen. Zu erreichen ist die TG Berlin Süd jeden Dienstag, ab 17.00 Uhr, im AHB-Nachbarschafts- und Familienzentrum Lichtenrade Süd, Finchleystr. 10.
Bericht der TanzGardeBerlin - Präsident Gerd Buggert (auch Fotos)
Die katholische Kirchengemeinde hat feierlich am 3. Februar 2008 den fünfundsiebzigsten Jahrestag der Benediktion der Pfarrkirche und der Einweihung des Christophorushauses mit einem Festgottesdienst begangen.
Beeindruckend gerahmt und schön gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor der Kirche, Sängerinnen und Sänger als Solisten sowie einem Orchester. Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky feierte mit den Lichtenrader Kirchgängerinnen und Kirchgängern und den geladenen Gästen die Messe. Pfarrer Lau begrüße im Anschluss die Gemeinde im Pfarrsaal.
Am 5. Februar 1933 bestand in Lichtenrade noch keine eigene katholische Kirchengemeinde; sie wurde erst 1936 als Kuratie errichtet. Das Christophorus-Kinderkrankenhaus war eine Initiative des damaligen Pfarrers der St. Elisabeth-Gemeinde in Berlin-Schöneberg, Msgr. Theodor Grabe, der schon vor dem 1. Weltkrieg Land für die Errichtung eines Kinderkrankenhauses in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Lichtenrade erwarb.
Die Pfarrkirche war bei ihrer Benediktion vor 75 Jahren noch etwas kürzer und hatte noch keinen Glockenraum und keine Zwiebelhaube – das Geld reichte nicht für mehr. Erst nach dem 2. Weltkrieg in den Jahren 1955/56 erhielt sie die Gestalt, die sie heute noch hat.
Das Kinderkrankenhaus wurde 1995 geschlossen. Jetzt befindet sich in den umgebauten Räumen das Bürgerzentrum Christophorus mit dem Bürgerbüro und Jugendamt für die Ortsteile Lichtenrade und Marienfelde, sowie der Lichtenrader Stadtbibliothek.
Die Kirche liegt in der Nähe vom S-Bahnhof Lichtenrade am Pfarrer-Lüthkehaus-Platz.
Ich wünsche der Gemeinde weiterhin ein erfolgreiches Wirken!
Meyers Lexikon Online 2.0 Benediktion [lateinisch] die, gottesdienstliche Handlung, mit der Personen oder zum gottesdienstlichen oder weltlichen Gebrauch bestimmte Gegenstände gesegnet werden Kuratie... katholisches Kirchenrecht: ein Seelsorgegeistlicher mit einer dem Pfarrer vergleichbaren Stellung und eigenem Seelsorgebezirk (Kuratie). ... Monsignore[monsinˈjoːre, italienisch »mein Herr«] der, Plural Monsignori, Abkürzung Mgr., Msgr., Titel und Anrede von Prälaten der katholischen Kirche.
Fotoimpressionen der 3 Lichtenrader Weihnachtsmärkte
Am 1. Adventswochenende war in Lichtenrade einiges los. Drei Weihnachtsmärkte fanden statt.
1.) Der Weihnachtsmarkt auf der Bahnhofstraße (findet an allen Advents-Samstagen von 10 bis 20 Uhr statt!) -(1. Foto. Dieser Weihnachtsmarkt läuft bis zum 4. Adventssamstag!
2.) Der nichtkommerzielle Lichtermarkt an der Lichtenrader Dorfkirche in Alt-Lichtenrade fand am 1. Adventssonntag statt. (2.-4. Foto)
3.) Reisel´s Weihnachtsmarkt fand am ganzen 1. Adventswochenende rund um der Familiengaststätte Reisel in Alt-Lichtenrade 83 statt. (5 und 6. Foto)
Eine Buchbesprechung aus Lichtenrade-Sicht von Thomas Moser
Klaus Wowereit und Lichtenrade! Das interessiert doch jeden Lichtenrader, auch wenn der Regierende Bürgermeister jetzt am Ku´damm wohnt. Die Autobiographie verbindet den Lebensweg von Klaus Wowereit von Kindheit an in Lichtenrade in einer sehr sympathischen und kurzweiligen Art mit seinen persönlichen und politischen Erlebnissen und Erkenntnissen, seinen Weg als jüngster Volksbildungsstadtrat in Tempelhof, sein sogenanntes „Outing" und die Arbeit als Regierender Bürgermeister. Als jemand der nur einige Jahre später geboren wurde und auch in Lichtenrade aufwuchs, spiegelt sich viel an Gefühl und Erfahrungswelt in diesem Buch wieder.
„Wowi", wie Klaus Wowereit gerne auch in der Öffentlichkeit genannt wird, berichtet voller Wärme und positiver Erinnerung von seinem Zuhause in der Kindheit: Lichtenrade! Er beschreibt Lichtenrade als „unser Dorf, unser Kiez, unsere Heimat". Wowereit schildert seinen Ortsteil als „eher unspektakulären Ort...Ringsrum lagen Felder, Wiesen und Bauernhöfe, ein Paradies für Kinder". Diese „stille, kleine, übersichtliche Welt" konnte man auch tatsächlich so vor 40 bis 50 Jahren vorfinden und erleben. Klaus Wowereit berichtet von seinen Erkundungstouren auf dem Rad. Die Mauer hat auch er als Kind auf seinen Radausflügen „nicht als Bedrohung wahrgenommen". Weiter beschreibt er den Umgang mit der „seltsamen" Mauer so, dass man von Anfang an gelernt hat damit zu leben. So erinnert sich Wowi auch an das von Monsignore Lütkehaus aufgebrachte Geld für ein neues Fahrrad. Pfarrer Lütkehaus ist vielen Alt-Lichtenradern, zumindest den Katholiken, als sturer und warmherziger Westfale noch in guter Erinnerung. Er liebte als Kind diesen Pfarrer: „Er war wie Don Camillo". Nach Pfarrer Lütkehaus ist heute auch der Platz vor der Salvator-Kirche benannt. Auch kann sich unser jetziger Regierender Bürgermeister noch an die „Konkurrenzveranstaltungen" zum heimischen Partykeller im katholischen Gemeindehaus erinnern, „wo gleichfalls entfesselt geknutscht wurde". Das Kino Roma, das für ihn „den Mittelpunkt der Unterhaltungsindustrie darstellte", findet auch in seiner Autobiographie Erwähnung. Am 23.6.1974 organisieren die Jungsozialisten in der SPD in Lichtenrade auf einer Wiesenfläche (Blohmstraße/Egestorffstraße) ein großes Konzert. Klaus Wowereit jobbte auch in der Lichtenrader Telefonzentrale vom Rathaus Tempelhof und konnte so „schon mal ein bisschen Bürgernähe üben". Aus Verantwortung für seine geliebte pflegebedürftige Mutter Hertha wohnte der ehemals Tempelhofer Volksbildungsstadtrat lange im familiären Haus in der Schillerstraße. So beeindruckend wie ich die privaten Schilderungen der Kindheits- und Jugenderlebnisse finde, so scheinen mir einige Berlin-Themen im „Schweinsgalopp", manchmal auch ein wenig im Zeitablauf springend, abgehandelt worden zu sein. Aber hier kann man vermuten, dass die meisten Leser diese Aspekte auch nicht viel tiefgründiger betrachtet haben wollen. Eine Autobiographie ist nun mal eine Darstellung der persönlichen Sicht über Teile des eigenen Lebens und somit auch nicht zu kritisieren. Außerdem kann man ja auf die nächste Folge der Lebensbeschreibung, unabhängig wo dann Klaus Wowereit steht, gespannt sein. Sehr anschaulich und nachvollziehbar schildert Wowereit dann auch politische „Zwänge", den Kampf in der eigenen Partei und seinen Ärger über ungerechte und falsche Berichterstattung, besonders seiner Privatsphäre, in den Medien. Der Leser spürt zu jeder Zeit aber die Ehrlichkeit der Worte, auch wenn es sich selbstverständlich um die subjektive Sicht von Wowereit handelt. Jeder Leser mag ein eigenes Urteil über diese Autobiographie fällen. Spannend und kurzweilig ist sie allemal! Mein Leben für die Politik vom Karl Blesing Verlag
ISBN 978-3-89667-334-3 für 19,95 €
Thomas Moser BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de
Die Taz - die Tageszeitung- berichtet am 8.10.2007 u.a.:
"...Ulf Redwanz, Schulleiter der Annedore-Leber-Grundschule in Lichtenrade, plädiert dafür, den Schulen mehr Zeit zu geben. Seine Schule war unter den ursprünglich 65 Interessenten, die der Senat im Juni bekannt gab. Zwar stehe die Mehrheit der Lehrer hinter dem Projekt. "Wir brauche aber noch Zeit, um die eher konservativen Eltern bei uns im Bezirk zu informieren und mitzunehmen", sagt Redwanz. So ein Projekt könne nur erfolgreich sein, wenn es nicht mehr an parteipolitischen Grenzen erkennbar sei.
Doch genau dies ist nach wie vor der Fall. So würde der zuständig CDU Stadtrat in Tempelhof-Schöneberg, Dieter Hapel, das Projekt zwar nicht bremsen, die Schulen aber auch nicht ermuntern, sagt der Schulleiter..."
Den ausführlichen Artikel können Sie hier nachlesen:
20. Wein- und in Winzerfest in der Bahnhofstraße in Lichtenrade
Am 8. und 9. September 2007 fand das 20. Wein- und Winzerfest in der Lichtenrader Bahnhofstraße statt.
Das Weinfest wurde feierlich von den königlichen Weinhoheiten, dem 1. Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. Bernd Schmidt, dem Bezirksbürgermeister a.D. Wolfgang Krueger und vom Schirmherrn Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Ekkehard Band eröffnet.
Weinprinzessin aus Baden Monika Bohnert, Rheinhessische Weinkönigin Julia Metzler, Weinprinzessin Mosel-Saar-Ruwer Katrin Eifel (v.l.n.r.)
Pfälzischen Weinprinzessin Anna Schmidt (links daneben der Bürgermeister aus Österreich, rechts im Hintergrund der Bezirksbürgermeister a.D. Wolfgang Krueger)
Cirka 50 Winzer aus allen deutschen Anbaugebieten sowie Österreich und Frankreich präsentieren ihre edlen Tropfen in Lichtenrade.
Diese treuen Winzer der ersten Stunde wurden mit einem Stich der Lichtenrader Dorfkirche geehrt.
Die zahlreichen Weinstände waren das Herzstück des Winzerfestes, an denen der fruchtige Rebensaft mit einer großen Auswahl für jeden Geschmack und jede Vorliebe ausgeschenkt wurde. Dort konnten die Besucher Bukett, Aroma, Körper, Finesse, Reife und Harmonie genießen , alles von der Natur in Hülle und Fülle geschenkt, um Lebenslust zu finden und mit (Wein-)Freunden zu teilen.
Um eine entsprechende Grundlage für das ausgiebige Verkosten zu schaffen, gab es viele kulinarische Angebote, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Für die Kinder standen Karussells, eine Eisenbahn und andere aufregende Spielmöglichkeiten bereit. Außerdem erwartete die Besucher ein Bungee-Jumping.
Auf der Bühne Bahnhof-/Ecke Rehagener Straße traten auch 2007 Musikgruppen aus dem österreichischen Kamptal unter der bewährten Leitung von Rudi Murth (der in diesem Jahr sein 10-jähriges Lichtenrader Bühnenjubiläum feiert) auf.
Musik aus dem Kamptal aus Österreich
Der Sonari-Chor sowie die Aktiven aus Hanna's Tanzforum sowie Shyryn, die mit ihrem Bauchtanz das Publikum verzauberte, lockerten das Programm auf und wurden mit Begeisterung begrüßt.
Hanna´s Tanzforum
Der Sonari-Chor, wie jedes Jahr
Bauchtanz in Lichtenrade - Eine Augenweide!
Zum 20. Geburtstag des Wein- und Winzerfestes hatte sich die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. etwas Besonderes einfallen lassen. Am Samstag fand in der Bahnhofstraße ein Geburtstagsfeuerwerk statt. Eine professionelle Feuerwerkerin machte sich in den Abendstunden ans Werk, den Lichtenrader Himmel mit bunten Farben zu erleuchten. Das Feuerwerk brauchte sich mit gut zehn Minuten auch nicht zu verstecken.
Während des Wein- und Winzerfestes waren am Samstag viele Mitgliedsgeschäfte länger geöffnet, einige wurden auch am Sonntag für die Kundschaft offen gehalten und präsentieren ihr spezielles Angebot. Beim Blick hinter die Kulissen konnte man viele interessante Dinge bei den Einzelhändlern der Bahnhofstraße entdecken.
Das Bauerstübchen und der Platz davor war wieder einer der beliebtesten und fröhlichsten Orte auf der Festmeile.
Das Fest war gut besucht, wobei der Beobachter schon den Eindruck haben konnte, dass die Pyronale und das Fußball-Länderspiel einige Stammbesucher vom Besuch des Festes, zumindest am Samstag, abgehalten hat. Am Sonntag war die Festmeile gut besucht. Das Fest verlief augenscheinlich in einer ruhigen Atmosphäre.
Zur Geschichte des Wein- und Winzerfestes: Im Jahre 1987 - die 750-Jahr-Feier war gerade überstanden - wollte die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. neue Wege gehen. Was fehlte in Berlin? Mann musste nicht lange überlegen, um festzustellen, dass in der „Biertrinker-Stadt" Berlin zwar auch Wein konsumiert wurde, aber dennoch für die Winzer aus den deutschen Anbaugebieten ein „weißer Fleck auf der Landkarte" war. So wurde Kontakt zum Deutschen Weininstitut (DWI) in Mainz aufgenommen. Mit einem Plan der Bahnhofstraße unter dem Arm wurde man dort vorstellig und konnte so die ersten Kontakte zu den einzelnen Verbänden der Weinanbaugebieten knüpfen. Viele Winzer, die unsere Stadt meist nur dem Hörensagen kannten, mussten erst überzeugt werden, den Berlinern ihren Wein zu präsentieren. Was waren die Vertreter der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. - glücklich, beim 1. Wein- und Winzerfest ca. 30 Winzer aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten und Österreich präsentieren zu können. 18 von den „Ersten" sind übrigens immer noch dabei.
www.lichtenrade-berlin.de wünscht der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. weiterhin alles Gute!
ICE durch Lichtenrade? Bahnübergang Wolziger Zeile geschlossen!
Es ist nur ein Gerücht, dass schon jetzt ICE-Züge auf der sogenannten "Dresdner Bahn" durch Lichtenrade rollen sollen. Vielmehr werden Bauarbeiten am Bahnübergang Wolziger Zeile, der ja später nicht mehr offen gehalten wird, in der Zeit vom 31. August bis 2. September 2007 durchgeführt. Die S-Bahnstrecke ist für diese Zeit gesperrt. Für die S-Bahn-Verbindung nach Mahlow und Blankenfelde ist ein Bustransfer eingerichtet.