10. Dezember: Autorenlesung mit Raimund Bayer

Autorenlesung mit Raimund Bayer

am Samstag, dem 10. Dezember 2016 um 15.00 Uhr in der Dorfkirche Lichtenrade am Dorfteich.

Sie sind herzlich eingeladen.

Am 10. und 11. Dezember (jeweils 11  bis 20 Uhr) findet am Dorfteich auch der Markt "Weihnachten in Lichtenrade" statt.


Raimund Bayer (Foto Thomas Moser)

Grenzüberschreitung - Die Rückkehr

eBook und Taschenbuch bei Amazon:

https://www.amazon.de/-/e/B01HFGXSAU

Kann man seine Vergangenheit einfach zurücklassen und ein neues Leben beginnen? Thomas Köster glaubte zweiundzwanzig Jahre daran.

Sein vorgetäuschter Tod in Berlin nach der Aufdeckung eines Milliardenskandals in der Treuhand ermöglichte ihm in der Karibik ein neues Leben anzufangen. Gemeinsam mit Maria und unterstützt von seinem Freund Raul eröffnete er ein Restaurant am Meer und wähnte sich endlich frei von den politischen Intrigen Berlins.

Doch zweiundzwanzig Jahre später holt ihn sein altes Leben wieder ein. Ein Mitarbeiter des BND fordert ihn auf zurückzukehren, um mitzuhelfen, ein gefährliches Spiel um Geld, Macht und Einfluss zu beenden. Als er zögert, verliert er alles, was er sich in seiner neuen Heimat aufgebaut hat. Er muss sich seiner Vergangenheit mit all ihren Konsequenzen stellen und um seine Zukunft kämpfen.

Wird Köster seinen Weg durch das Netz aus Lügen, Abhängigkeiten und Halbwahrheiten im Dunstkreis eines kriminellen Netzwerkes skrupelloser Politiker finden, um sein Leben und das seiner Freunde zu retten?

Ein ausführlicher Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/11/01/raimund-bayer-und-ein-spannender-polit-thriller.htm

 

Kino in Lichtenrade

Da sage niemand, es sei nichts los in Lichtenrade !!!

Am kommenden Samstag 03. Dezember 18:00 gibt es wieder einen Kinoabend in der Alten Mälzerei Steinstraße 41.

Es war eine tolle Atmosphäre beim letzten Mal: der Raum geschmückt, Stühle bereitgestellt, Glühwein, Brezeln und Chili con Carne. Bild und Akustik großartig. Auch dieses Mal wird etwas Heiteres gezeigt „Meine schöne schöne Bescherung“ mit Martina Gedeck und Heino Ferch. Der Raum ist durch Infrarotstrahler temperiert, man muss sich trotzdem warm anziehen und/oder eine Wolldecke mitbringen. Der Eintritt ist frei. Wir danken dem Team „Aktive Zentren" und  dem Ehepaar Anke und Ralf Kuhl für ihr Engagement.

Der letzte Kinoabend in diesem Jahr ist dann am Samstag 10.12.2017 ebenfalls um 18:00. Info der ÖKUMENISCHE UMWELTGRUPPE LICHTENRADE

Foto Thomas Moser

 

Advent, Advent ... in und um Lichtenrade

Quelle: in WERDI 12/2016: Thomas Mosers Tempelhof-Tipps

Es weihnachtet sehr und auch der nicht weihnachtlich gesinnte Mitbürger hat kaum eine Chance, dem Treiben zu entkommen. So fallen natürlich, quasi zwangsläufig, die Tempelhof Tipps auch sehr tannennadelangehaucht aus. Also für Weihnachtsmuffel heißt es: Pech gehabt!

Am 2. Adventswochenende ist Marienfelde weihnachtlich geschmückt. Rund um den Dorfanger in Alt-Marienfelde warten einige mittlerweile traditionelle Weihnachtsmärkte, wie zum Beispiel beim TSV Marienfelde an der Alten Feuerwache, bei Bauer Lehmann und rund um die älteste Dorfkirche Berlins. Bauer Lehmann wird auch am 3. Adventswochenende seine Pforten geöffnet haben.

Am Freitag danach, am 9.12., wird es vor der wachgeküssten Alten Mälzerei in Lichtenrade ein Weihnachtssingen (vermutlich um 18 Uhr) geben.

(Quelle: Thomas Moser / Stilelement Werbeagentur)
Am selben Tag um 20 Uhr gibt der Lichtenrader Gospelchor sein beliebtes Weihnachtskonzert im Gemeinschaftshaus in Lichtenrade. Die Bahnhofstraße wird wieder mit Weihnachtsbäumen (auch ein künstlerischer Weihnachtsbaum) und der neuen Weihnachtsstraßenbeleuchtung geschmückt sein.

Am 3. Adventswochenende wird es in Lichtenrade einen kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt mit Märchenzelt am Dorfteich geben. Der aktuelle Veranstalter vom Wein- und Winzerfest hat die Herausforderung angenommen und will wieder Qualität nach Lichtenrade bringen.

Last but not least sei der Tempelhofer Damm erwähnt, der wieder weihnachtlich erstrahlen wird. Und der neue Te-Damm-Taler mit dem Rosinenbomber ist dann vielleicht das passende Weihnachtsgeschenk. Ich wünsche Ihnen und Euch eine geruhsame Advents- und Weihnachtszeit ohne Stress!

 

 

START am 3. Dezember: Yellow“ bringt Genuss in die John-Locke-Siedlung

Bistro, Bäckerei, Café und kleiner Kantine

In der John-Locke-Siedlung wird es künftig ein vielfältiges Angebot für die Gaumenfreuden geben. Eine Kombination von Bistro, Bäckerei, Café und kleiner Kantine wird ab 3. Dezember 2016 starten.

... noch vor der Eröffnung, die erst am 3. Dezember 2016 stattfindet...

Das Team versteht sich gut... die Frauen freuen sich auf die Eröffnung!


ES IST ERÖFFNET!
Ein modernes und freundliches Erscheinungsbild wird der große neue Laden haben. Die an der fast 10 Meter langen Theke angebotenen Waren sollen eine hohe Qualität haben. Was hier angeboten wird, wird nach den Vorstellungen der Eigentümer solide und bodenständig sein. „Yellow“ soll aber nicht nur einfach die Farbe Gelb bedeuten, sondern eine Firmenphilosophie symbolisieren. Freundlichkeit, Gemütlichkeit und Sonne sollen ausgestrahlt werden. Das neue „Yellow“ hat viel Platz zur Verfügung, um die Gäste zu verwöhnen. Mit 55 Sitzplätzen im Innenraum und 50 Außenplätzen ist der Laden mit den vielen Fassetten auf viele Kundinnen und Kunden vorbereitet. Die Betreiber wünschen sich einen Treffpunkt für Jung und Alt für Menschen aus der Umgebung.

Im „Yellow“ werden besondere Backwaren einer traditionellen Bäckerei aus dem Umland angeboten. Hoffmanns Bäckerei, die seit 1956 in Familienbesitz ist, pflegt die handwerkliche Backtradition mit besten Rohstoffen. Industrieware ist hier Tabu. Die Bäckerei verarbeitet heimisches Roggen-, Weizen- und Dinkelmehl aus kontrolliertem Anbau. Eine Besonderheit ist der reine Natursauerteig. Hoffmanns Bäckerei arbeitet mit natürlichen Aromen und die knackigen Brötchen werden ohne Konservierungsmittel hergestellt.

Die leckeren Kaffee- und Kuchenspezialitäten werden den Café-Charakter von „Yellow“ deutlich machen.

Ein frisch zubereiteter günstiger Mittagstisch und Raum für Veranstaltungen

Besonders hervorzuheben ist jedoch ein täglich wechselndes frisch zubereitetes Mittagstischangebot, das die Gäste aus dem Kiez anlocken soll. Der gesunde Mittagstisch wird zu einer Preisspane von circa 3,50 Euro bis 5,50 Euro angeboten und frisch von einem Koch bereitet. Es ist eine abwechslungsreiche Küche mit traditionell deutschen und exotischen Gerichten geplant. Für Stammkunden plant man ein sogenanntes Monats-Abo. Geplant ist, dass zweimal im Monat ein Brunch und ein Abendbuffet angeboten werden. Die Räumlichkeiten können abends für eigene Veranstaltungen gebucht werden.

Das Ziel von YÈLLOW: Gute Stimmung und gute Qualität!
Was gehört denn noch alles zum Angebot von Yellow: Belegte Brötchen in der gekühlten Theke, Trockengebäck, eine eigene Eis-Theke, Smoothies, Milchshakes und in Regalen zum Beispiel Kekse und Schokolade.

Die Idee und die John-Locke-Siedlung

Die Idee von diesem Yellow-Konzept spukte schon einige Jahre in den Köpfen von den neuen Betreibern rum. Sie gehören zur Familie des bestehenden Kleinen Kaffeehauses. Sie wohnen selbst schon lange in der John-Locke-Siedlung und vermissen so ein Angebot. Sie selbst haben geschäftliche Erfahrungen beim Führen von Unternehmen.

„Yellow“ scheint genau zur richtigen Zeit zu kommen. Der John-Locke-Kiez in Lichtenrade mausert sich seit einiger Zeit. Die Siedlung feierte erst im August ihr 50-jähriges Jubiläum und das „Bergfest“ für die große Sanierung. Für dieses Fest lieferten die neuen Geschäftsinhaber die Festtorte. Der Vermieter „Stadt und Land“ investiert insgesamt 70 Millionen Euro für die Sanierung von 1.600 Wohnungen. Auch die Einkaufspassage und der Platz wurden wieder ansprechend gestaltet. Genau an dieser Stelle wird „Yellow“ für die Bewohnerinnen und Bewohner der John-Locke-Siedlung und für die angrenzend wohnende und arbeitende Kundschaft täglich ihr Angebot bereithalten.

Für die Betreiberin ist es wichtig, dass mit regionalen und frischen Produkten gearbeitet wird. Zum Konzept gehört ebenfalls, dass sie ihr Personal aus Lichtenrade gewinnen konnte. Da die Räumlichkeiten in der John-Locke-Straße so groß sind, wird dort künftig auch die Produktion der leckeren hauseigenen Torten für das Kleine Kaffeehaus stattfinden.

Die besonderen Backwaren:

Hoffmanns Bäckerei ist seit 1956 ein Familienbetrieb und hat ihren Firmensitz südlich von Berlin in Falkenberg/Elster. Brötchen werden traditionell nach dem Verfahren des Großvaters hergestellt. Eine spezielle Teigherstellung, hochwertige Mehle und eine lange Reifezeit sind die besten Bedingungen für die gute Entwicklung des Teiges. Es gibt eine Vielfalt an Brötchen. Einige Brötchen werden nach einem speziellen Original Schweizer Rezept hergestellt.

Die unregelmäßige glänzende Krume sowie die schmackhafte Kruste verleihen diesen speziellen handgefalteten Brötchen, Broten und Baguettes ihren unnachahmlichen Charakter. In circa 48 Stunden Reifezeit bildet der Teig über 80 verschiedene natürliche Aromen, die sich im Mund weiterentwickeln. Ein „Edelwein“ der Bäckerkunst! Hoffmanns Krustenbrote, Körnerbrote, Mischbrote oder die ausgewählte Spezialsorte Hoffmanns Mühlenkruste werden alle mit dem eigenen Natursauerteig hergestellt und sind sehr beliebt.

Das Warten hat ein Ende

Das neue „Yellow“-Konzept macht neugierig. Im sozialen Netzwerk „Facebook“ kann man schon seit einiger Zeit die ersten positiven Reaktionen lesen. Manuela Jäger schreibt: „Freu mich schon und kann die Eröffnung kaum noch erwarten.“ Das Warten ist nun vorbei und „Yellow“ will nun die Lichtenraderinnen und Lichtenrader verwöhnen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Website zu Yellow: www.yellow-lichtenrade.de

Weitere Infos zu den Backwaren: http://www.hoffmanns-baeckerei.de/baeckerei/



 

Soziale Netzwerke verbinden Lichtenrade

Die öffentliche Facebook-Gruppe „Lichtenrade“ scheint zu explodieren und täglich melden sich neue Interessenten an. Anneliese und Mathias Hachmann sind die Gründer der Gruppe. Bevor wir uns das genauer anschauen, betrachten wir den Sinn oder Unsinn mit den sogenannten sozialen Netzwerken.

Facebook & Co: Segen oder Fluch?

Facebook, Twitter und Co sind als soziale Netzwerke schon seit Jahren auch in Lichtenrade aktiv. Es gibt viele Menschen, die sich mittlerweile ein Leben ohne Facebook kaum noch vorstellen können. Andere, die sonst Computer regelmäßig nutzen, sehen Facebook als Unsinn an und verdammen es als Teufelszeug. Begrifflichkeiten wie „Freunde“ bei Facebook werden mit viel Skepsis betrachtet. Dazu sollte man jedoch wissen, dass die Freundschaft bei Facebook mit einer echten Freundschaft in der Regel nicht viel zu tun hat. Es ist ein virtueller Treffpunkt, der an der einen und anderen Stelle das Leben leichter machen kann.

Jeder muss natürlich für sich entscheiden, ob Facebook eine Hilfe und Unterstützung sein kann, wenn man es richtig nutzt. Diese sozialen Netzwerke sind ein kurzer Weg, um sich mit anderen Menschen in seinem Umfeld und mit ähnlichen Interessen elektronisch unkompliziert zu vernetzen. Grundvoraussetzung für jede Aktivität ist jedoch die Anmeldung bei Facebook. Bis auf die normalen Verbindungskosten im Internet sind weitere Kosten mit diesen Netzwerken grundsätzlich nicht verbunden. Wichtig ist zu wissen, dass natürlich Jeder selbst entscheidet, ob und was er von sich preisgeben will.

Die Lichtenrader-Facebook-Gruppe: Die Idee und wie alles anfing…


Die Lichtenrader Anneliese und Mathias Hachmann hatten jedenfalls im Herbst 2014 die Idee, dass sie mit einer sogenannten öffentlichen Gruppe Lichtenraderinnen und Lichtenrader einander näher bringen. Und ihre Hartnäckigkeit hat ihnen Recht gegeben. Schon zwei Jahre später war die 5.000er Marke überschritten und die Fan-Gemeinde wächst täglich mit großen Schritten. Statistisch gesehen sind so schon über 10 Prozent der Lichtenrader in dieser Facebook-Gruppe verbunden. Natürlich werden auch Nicht-Lichtenrader aufgenommen, die sich für den Kiez interessieren.

Für das Ehepaar Hachmann war die Idee, dass regionale Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger sich auf einem einfachen und schnellen Weg informieren und vernetzen können. Die Hachmanns haben beruflich viele Kontakte und wollten diese im Kiez öffentlich machen und ausbauen. Mathias Hachmann erinnert sich an die Anfänge, wo er bei einigen Gewerbetreibenden für diese kostenlose Werbemöglichkeit kaum Verständnis fand. Mittlerweile erkennen immer mehr Geschäftsleute, dass Facebook auch etwas mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat, ohne die heute kaum noch etwas geht.

In der allgemeinen Gruppeninformation heißt es: „Hier ist der perfekte Ort für regionale Kommunikation, Hilfegesuche, Jobangebote und –gesuche, regionale Empfehlungen, Mietgesuche-/angebote, Kleinanzeigen, interessante Aktionen und viel mehr! Werbung ist ausdrücklich erwünscht, sofern sie nicht platt ist und einen Mehrwert für die Gruppenmitglieder darstellt. Auch spezielle Kampagnen können abgesprochen werden.“

Natürlich gibt es Regeln, an die man sich halten muss. Wenn man dagegen verstößt, kann man auch ausgeschlossen werden. Davon musste das Ehepaar Hachmann aber noch nicht oft Gebrauch machen.

Hachmanns Beruflich und im Netz

Anneliese und Mathias Hachmann sind die Administratoren der Gruppe, die für die Einhaltung der Regeln sorgen. Auch versuchen sie immer wieder, dass Geschäftskunden besondere Angebote präsentieren. Das bereitet den Beiden zwar viel Arbeit, aber sie sehen es auch als „ihr Kind“ und ihre Herzensangelegenheit an. Um den Menschen auch die Möglichkeit zu geben sich persönlich kennenzulernen, werden seit einiger Zeit Gruppentreffen angeboten. Sie werden begeistert angenommen.

Besonders freuen sich die Beiden über echte Liebes- und Freundesbeziehungen, die über das Netz geknüpft wurden. Aber auch schnelle konkrete Hilfen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen freuen sie. Eine kurze Anfrage und schon sind immer einige Gruppenmitglieder hilfsbereit: Nicht nur virtuell, sondern auch ganz handfest.

Wenn Anneliese und Mathias Hachmann nicht in die Netzwerke eintauchen, vermitteln die Versicherungsmakler aus der Wünsdorfer Straße 119 passende Versicherungen für Privat- und Gewerbekunden aus einem Angebot von über 200 Gesellschaften (www.passende-versicherungen.berlin). Besonders liegen der studierten Versicherungsfachwirtin und dem Versicherungsfachmann jedoch eine sogenannte „Schutzengel-Absicherung“ am Herzen. Hier informieren sie zum Beispiel über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen, Testament und Notfallabsicherungen.

Im Büro der Hachmanns konnte man während des 9. Lichtenrader Kunstfenster viele Kunstwerke von Liane Matia bewundern. Ihre Bilder sind mit außergewöhnlichen Arbeitsweisen und Materialien entstanden. Anneliese und Mathias Hachmann sind von der wiederbelebten Kunstaktion und von ihrer Künstlerin sehr begeistert.

Wie wird man Mitglied in einer Facebook-Gruppe?

Wie wird man Mitglied in den Gruppen von Lichtenrade oder wie kann man einzelne Facebook-Seiten abonnieren? Die Grundvoraussetzung ist, dass man sich bei Facebook anmeldet. Daran führt nichts vorbei. Wer sich dazu entschlossen hat, kann ganz schnell mit der Eingabe „Lichtenrade“ viele Gruppen- und andere Facebookseiten finden, die sich mit Lichtenrade beschäftigen. Hier kann man dann beitreten und bekommt schnell die Berechtigung, als Gruppenmitglied nur zu lesen aber auch eigene Beiträge einzustellen.

Mit dem Teilen von Beiträgen kann man die Reichweite erweitern. Mit dem sogenannten Liken oder „Daumen nach oben“ oder anderen Bekundungen kann man zeigen, wie man einzelne Beiträger bewertet.

Weitere Lichtenrade-Aktivitäten bei Facebook

Weitere Facebook-Gruppen aus Lichtenrade sind beispielsweise: die Original-Lichtenrade-Gruppe, die Kiezreporter-Seite von Thomas Moser, eine Seite mit den Aktivitäten der Bahnhofstraße, auch von einzelnen Geschäften, Vereinen und Initiativen.

Thomas Moser

 

Grundeigentümerverein: Kopfsteinpflaster erhalten!

Aufgrund der in den letzten Monaten aufgekommenen Forderung, die Straßen in den Lichtenrader Wohngebieten zu asphaltieren, hat der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. seine rund 3.000 Mitglieder befragt und um deren Meinung gebeten. Das Ergebnis ist eindeutig: 90 % der Mitglieder sehen einen Instandsetzungs- und Reparaturbedarf an Straßen und Gehwegen. Rund. 2/3 der antwortenden Mitglieder sind für den Erhalt des Kopfsteinpflasters! Und auch auf den Gehwegen soll nach Meinung von 60% das Klein- bzw. Mosaikpflaster erhalten bleiben.


Fotos Thomas Moser

„Das Votum ist deutlich, wir fordern Reparaturen an Straßen und Gehwegen, aber das Kopfsteinpflaster soll erhalten bleiben.“, so der Vorsitzende Frank Behrend. In zukünftigen Bezirksetats müsse auch für solche Instandsetzungsarbeiten Geld eingeplant werden.

Im Zuge der Umfrage wurde ein weiteres Thema erkennbar: die zahlreichen noch nicht ausgebauten Straßen in Lichtenrade. „Hierüber müsse intensiv diskutiert werden, da die Kosten des Ausbaus zu wesentlichen Teilen von den Anliegern getragen werden müssten, was viele finanzielle überfordern dürfte. Andererseits ist der Zustand dieser Straßen teilweise extrem schlecht.“, so Frank Behrend.

Vor einigien Tagen gab auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak das Ergebnis seiner Befragung bekannt. Danach forderten 82 Prozent der Anwohner Straßensanierung im Lichtenrader Dichterviertel unter Erhalt des Kopfsteinpflaster (Bericht: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/11/25/kopfsteinpflaster--ja---sanierungsbedarf--ja.htm)

 

Lichtenrader Adventsgrüße

 

Neues Gewand: Weihnachtsmarkt am Dorfteich Lichenrade am 3. Adventswochenende

Kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt mit Märchenzelt

Weihnachten in Lichtenrade – Weihnachtsmarkt rund um den Lichtenrader Dorfteich, 10. – 11. Dezember 2016

Der Lichtenrader Weihnachtsmarkt blickt – ähnlich wie das über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Wein- und Winzerfest - auf eine über 35jährige Geschichte zurück. Und wie beim Weinfest kann ein Ortswechsel manchen Dingen zu neuer Blüte verhelfen. Und so findet der Weihnachtsmarkt ab sofort an bewährter Stelle statt: am Lichtenrader Dorfteich.

Und während alle Besucher und Besucherinnen am dritten Adventswochenende winterliche Spezialitäten und süße Leckereien naschen, können solche unter Schwertmaß sich auf Ponyreiten, Streichelzoo sowie auf wilde Abenteuergeschichten rund um Weihnachten und eine Zaubershow im beheizten Märchenzelt freuen. Erwachsene Abenteuersucher finden sich bei Müller Jalousien ein, um den Autoren kriminalistischer Weihnachtsgeschichten zu lauschen.

Der Weihnachtsmarkt beeindruckt auch mit seinen Kunsthandwerkern und Künstlern.

Diverse Kreative präsentieren hier ihre von Hand hergestellten Stücke. Vertreten sind eine bunte Mischung aus allen Bereichen wie Holz, Schmuck, Stoff, Keramik, Kunst und Papier. Zum Beispiel hält der Alpaka-Stand von Hand gesponnene Wolle und von Hand gestrickte Kleidungsstücke bereit. Als Bonbon gibt es das eine oder andere Alpaka zum Streicheln, damit jeder weiß, von welchen Tieren die Wolle stammt. Und auch zoologisches Wissen kommt nicht zu kurz, denn der Alpaka-Fachmann weist immer wieder gerne darauf hin, dass diese Tiere KEINE Lamas sind und erwartungsgemäß NICHT spucken!


Feuerstellen und Fackeln gibt es nicht nur zu kaufen. Sie tauchen den Dorfteich in anheimelndes Licht und wärmen gleichzeitig die Besucher.

Und Hüte, Mützen und Schals, selbstentworfene Kleidung wie Walkloden, Ledertaschen und Accessoires sind genau das richtige, um sich jahreszeitlich angemessen auszustatten, denn ob praktisch-schön, überraschend-edel oder überflüssig-genial - sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!

Ort: Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin

Datum: 10. und 11. Dezember 2016

Öffnungszeiten: 11 Uhr – 20 Uhr

Eintritt: frei

 

Alte Mälzerei Lichtenrade: Schwof im Hof

Lichtenrade tanzt: Rockabilly in der Alten Mälzerei

Kalt war es, aber auch schön war es. In die alte Mälzerei in Lichtenrade -und auch davor- kommt langsam Leben rein. Es spielte Hot Jumpin auf, die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz begrüßte und die Verantwortliche für die Dezentrale Kulturarbeit im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ute Knarr-Herriger, hat wieder alles toll organisiert.

Lichtenrade freut sich auf eine Wiederholung, vielleicht im Frühling und vielleicht mit etwas mehr Vorlauf. Dann kommen vielleicht doch noch die Massen :-) ... ToM

Die nächsten Termine noch im Dezember: 3. und 10. Dezember ab 18 Uhr POP-UP Kinoabend (Freier Eintritt) in der Mälzerei!

9. Dezember ab 18 Uhr: Adventssingen und mehr vor der Mälzerei: Ausführliche Ankündigung: http://weblog.thomasmoser.de/archive/2016/11/18/---adventssingen-am-9-dezember-2016-vor-der-alten-m-lzerei-in-lichtenrade---.htm














 

Kopfsteinpflaster: JA + Sanierungsbedarf: JA

82 Prozent der Anwohner fordern Straßensanierung im Lichtenrader Dichterviertel unter Erhalt des Kopfsteinpflasters

(Berlin/25.11.2016) Bei einer Befragung unter den Anwohnern des Lichtenrader Dichterviertels haben sich 82 Prozent für eine Straßensanierung verbunden mit dem Erhalt des Kopfsteinpflasters ausgesprochen. Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) hatte die Haushalte angeschrieben und 464 Rückmeldungen erhalten.


Dr. Jan-Marco Luczak brachte den dicken Stapel mit über 464 Bürger-Antworten persönlich zum Bezirksamt im Rathaus Schöneberg (Foto: Christian Schulze)
„Die Straßen und Gehwege im Dichterviertel müssen saniert werden – hier besteht dringender Handlungsbedarf. Auch die Stolperfallen auf den Gehwegen erregen zurecht den Unmut der Anwohner. Die Meinungen, ob eine Sanierung auch mit einer kompletten Asphaltierung der Straßen einhergehen sollte, gehen jedoch auseinander. Deswegen habe ich die betroffenen Anwohner gefragt. Denn für mich ist wichtig, dass die Menschen vor Ort einbezogen werden und nicht über die Köpfe hinweg entschieden wird“, sagt Luczak.

Mit der Resonanz ist der 41-Jährige äußerst zufrieden: „Über 464 Bürger haben sich an der Befragung beteiligt – und das Votum für den Erhalt des Kopfsteinpflasters ist eindeutig. Viele Anwohner fürchten, mit einer Asphaltierung würde der Verkehr erheblich beschleunigt und Ausweichverkehr angelockt. Diese Sorge kann ich als Lichtenrader sehr gut verstehen.“

Den dicken Stapel mit allen Antwortbögen hat Luczak in dieser Woche persönlich der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) im Rathaus Schöneberg übergeben. Sie ist zuständig für den Bereich Finanzen im Bezirk.

„Darin sind auch wichtige Anregungen der Bürger zum Zustand der Gehwege, zur Barrierefreiheit sowie zur Beleuchtung enthalten“, so Luczak. Seine Forderung an die Bezirksbürgermeisterin: „Im nächsten Haushalt müssen Mittel für die Sanierung der Straßen bereitgestellt werden. Mir ist klar, dass das Geld kostet – aber das ist eine Frage der Prioritäten im Bezirk. Die Vielzahl der Zuschriften zeigt, wie sehr dieses Thema die Bürger im Dichterviertel beschäftigt. Das Bezirksamt sollte dieses Engagement ernst nehmen. Bürgerbeteiligung darf kein leeres Wort sein.“ (Quelle: PM Luczak)

Wir warten auch noch auf das Ergebnis einer Befragung vom Grundeigentümerverein Lichenrade, die zeitlich gestartet wurde. http://www.hwgv-lichtenrade.de/

Es wird noch auf 2 Berichte verwiesen, die sich vor einiger Zeit mit der Situation beschäftigten: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/09/21/kopfsteinpflaster-unter-asphalt-verstecken.htm und

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/09/23/stra-en-im-dichterviertel-lichtenrade.htm

 

 

 

Die Bahnhofstraße erstrahlt an vielen Stellen in weihnachtlichem Glanz

Pünktlich zum ersten Adventswochenende wird am 25. November die Bahnhofstraße festlich illuminiert. Im Rahmen des Geschäftsstraßenmanagements ist es erstmals seit Jahren gelungen, wieder eine Weihnachtsbeleuchtung für die ganze Straße zu realisieren.


Flankierend dazu werden die Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße ihre Geschäfte festlich schmücken, viele kleine Weihnachtsbäume vor den Läden werden den weihnachtlichen Eindruck vervollständigen.


Möglich wurden diese Aktionen durch das Förderprogramm Aktive Zentren. Das Geschäftsstraßenmanagement unterstützt die Beleuchtung. Die Weihnachtsbäumchen werden durch den Gebietsfonds und die Händler_innen finanziert.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
freut sich über diese erneut gelungenen Aktionen im Rahmen des Geschäftsstraßenmanagements.

„Vernetzung ist ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung des Gewerbestandortes rund um die Bahnhofstraße. Mit dem Programm Aktive Zentren bietet sich die einmalige Möglichkeit, das Stadtteilzentrum Lichtenrade weiter zu entwickeln und die Bahnhofstraße in ihrer Funktion als Geschäftsstraße zu stärken. Bereits mehrfach haben die Händler_innen in Lichtenrade bewiesen, dass sie mit viel Engagement ihren Beitrag leisten bei der Profilierung der Bahnhofstraße.“

Die Weihnachtsbeleuchtung wurde im Rahmen des Förderprogramms Aktive Zentren ermöglicht. Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Händler_innen, die die Weihnachtsbeleuchtung finanziell unterstützen:
Tempelritter Apotheke
Schreiben und Basteln
Allianz Versicherung
Juwelier Heigl
Lederwaren Tiedtke
Linden-Apotheke
Tryonadt Immobilien
Tee Lichtenrade
Minow´s Tabak Depot
Dannert Bestattungen
Vodafone
Parfümerie Gabriel
Reisebüro Kupfernagel
Flämming Klingbeil
Thürmann Cafe Riedinger Eck
Berlin Brillen
Gruppe Immobilien
Edeka Reichelt
Ebenso bedanken sich die Beteiligten bei den Eigentümer_innen, die der Installation einer Leuchtkugel auf ihren Hausdächern zustimmten. 

Ebenfalls am ersten Adventswochenende – am Samstag, den 26. November ab 16 Uhr – kann vor der Alten Mälzerei getanzt werden zu Rockabilly-Klängen von Hot Jumpin’Six. Auch dieser Kulturevent wurde ermöglicht durch das Förderprogramm Aktive Zentren.

Direkt im Anschluss empfiehlt sich ein kostenloser Pop-Up – Kinoabend ab 18 Uhr in der Alten Mälzerei, welcher an den ersten drei Adventssamstagen angeboten wird.

Weitere Infos zu den Aktivitäten des Aktiven Zentrums finden Interessierte unter:

www.az-lichtenrade.de

Zu den schönen großen Weihnachtsbäumen und dem künstlerischen Weihnachtsbaum-Adventskalender gibt es einen gesonderten Bericht!

Alle Fotos Thomas Moser (soweit nicht extra gekennzeichnet)

 

Advent, Advent, viele Kerzlein brennen in Lichtenrade

Zur Adventszeit wird die Bahnhofstraße wieder ein weihnachtliches Bild abgeben. Neben der neuen weihnachtlichen Straßenbeleuchtung, werden wieder einige liebevoll geschmückte Weihnachtsbäume zu bestaunen sein.

Vier Bäume und engagierte Schulen

Vier „normale“ Weihnachtsbäume mit einer Höhe von circa vier Meter werden von Schulen mit reichlich selbstgebasteltem Schmuck versehen. In diesem Jahr beteiligen sich die Grundschule am Dielingsgrund, die Käthe-Kollwitz-Grundschule, die Annedore-Leber-Schule, das Georg-Büchner-Gymnasium, das Ulrich-von-Hutten Gymnasium und zum ersten Mal das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium direkt aus der Neuköllner Nachbarschaft. Der wunderbare Weihnachtsschmuck wird die Lichtenraderinnen und Lichtenrader, ob Klein oder Groß, verzaubern!

Der erste Baum ist geschückt. Die Schulleiterin Susanne Burkhardt vom Georg-Büchner-Gymnasium hat mit zwei Vertreterinnen der Gesamtschülervertretung gemeinsam Hand angelegt (Foto oben von Sylvia Zeeck).
(Weitere Fotos von den geschmückten Bäumen siehe unten!)

Die Kunstvariante als Weihnachtsbaum


Der fünfte Baum wird, wie auch schon in den letzten zwei Jahren, wieder ein künstlerisches Unikat sein. Im letzten Jahr war es der künstlerische Adventskalender-Weihnachtsbaum, den die Künstlerin Sylvia Zeeck zusammen mit Doris Deom und Claudia Scholz erschaffen hat. Hinter den Türchen verbargen sich Fragen und viele Geschäfte und Kulturschaffende unterstützten die Idee mit Gutscheinen und Geschenken. So etwas ähnliches sollte es auch 2016 werden, haben sich die drei Frauen gedacht und dann mit der zeitaufwendigen Planung begonnen.


Und wieder hatte die Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck vom „Lichtpunkt 49“ die künstlerische Idee. Es sollte eine Verbindung zum „Lichtenrader Kunstfenster“ werden, das in diesem Jahr im Oktober in der Bahnhofstraße wiederbelebt wurde. Es sollte ein Adventskalender-Kunstfenster-Weihnachtsbaum werden. Aus 24 Bilderrahmen entsteht die Silhouette eines künstlerischen Weihnachtsbaums. Jeder Bilderrahmen ist das Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers und steht für ein Türchen im Adventskalender. Hinter jedem Türchen "verbirgt" sich ein Geschenk von einem der teilnehmenden Geschäfte in der Bahnhofstraße!


An der Idee und Umsetzung dieses besonderen Weihnachtsbaumes haben neben der Künstlerin auch Katzen-Künstler Horst-Dieter Keitel mitgewirkt. Der ganz praktischer Erbauer für das Gerüst war Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade, der mit einigen Vereinskollegen das Gerüst aufbaute. Nun hat die Konstruktion in Form von drei zusammengestellten Staffeleien auch die richtige Stabilität. Auch der Arbeitskreis Tempelhof-Schöneberg vom BUND und Family & Friends e.V. haben bei der Verwirklichung der Idee mitgewirkt. Ganz wichtig waren die vielen Künstlerinnen und Künstler, die jeweils die verschiedensten Adventstürchen in Form von 24 kunstvoll gestalteten Rahmen erschufen. Unterstützer sind auch die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und Welz-Logistik.

Natürlich gibt es wieder viele schöne Gewinne

Dann war nur noch zu klären, welche Frage diesmal zu den gesponserten Gewinnen führen sollte? Hier half die Stadtführerin Marina Heimann. Diesmal sollte es etwas schwieriger werden. Die Frage lautet: „Welche Fahrradmarke wurde ab 1921 in Lichtenrade produziert?“ Einen Tipp kann man sicherlich auf der Website der Stadtführerin finden: www.brueckenpfad.de . Nun war die besondere Weihnachtsbaum-Idee perfekt.

Die Verlosung zwischen den richtigen Einsendungen wird am 21. Dezember 2016 um 17.00 Uhr am Adventskalender-Weihnachtsbaum in der Bahnhofstraße 50 stattfinden.

Und die Geschenke haben es wieder in sich: So gibt es einen Gutschein für einen Weihnachtsbraten, ein Reisegutschein, ein modisches Equipment, ein Sonntagsbrunch für zwei Personen, Kalender über Lichtenrade und seine Sehenswürdigkeiten, Kalender als Postkartensammlung über das alte Lichtenrade, ein Gutschein für Schmuck, Parfum, Dessous, einen Haarschnitt, griechische Spezialitäten, ein Seidenblumengesteck, eine Flasche luxuriösen Rums, eine kunstvoll geformte Kupferrose, Eintrittskarten zum Kabarett Korsett mit DVD, eine Stadtführung innerhalb Berlins, modische Strumpfwaren, verschiedene Sorten hochwertigsten Honigs, Lesestoff wie Weihnachtskrimis und Abgrund Berlin - Sempers letzter Fall, dazu ein Leseknochen, Gutschein über eine hochwertige Sonnenbrille, frische Schnittblumen, einen Kerzenständer vom Kunstschmied, Gutschein über den Einkauf von Spezialitäten des täglichen Bedarfs, einen Tannenbaum und so weiter.

Und weitere Sponsoren unterstützen die Beschaffung der natürlichen Weihnachtsbäume

Nicht zu vergessen sind aber auch die Sponsoren für die richtigen Weihnachtbäume. In diesem Jahr beteiligen sich Müller Jalousien, die Künstlerin Waltraud Woitkowiak, Familie Hölzl aus Diedersdorf, der Lichtenrader Fahrradladen sowie von der CDU der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, Hildegard Bentele als direkt gewählte Abgeordnete im Abgeordnetenhaus von Berlin und die Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz. Daniela Happe stellt sich für den Transport und die Aufstellung der Bäume zur Verfügung. Die Hilfe von vielen Menschen, Geschäften, Institutionen und Initiativen war notwendig, damit das ehrenamtliche Lichtenrader Organisationsteam wieder dieses weihnachtliche Gesamtkunstwerk umsetzen konnte.

Aufgestellt sind sie schon; bald glänzen sie in voller Pracht...


...geschmückt von der Käthe-Kollwitz-Grundschule
In diesem Jahr werden erstmals wieder Lichterketten an den Bäumen installiert. Das sind jeweils 500 Lichtlein an fünf Ketten, die sich tagsüber mit UV-Licht versorgen, um es in der Nacht dann abzustrahlen. Eine schöne und umweltschonende Variante der Weihnachtsbaumbeleuchtung!

Aber es gibt noch viel mehr in Lichtenrade

Die Lichtenrader werden sich sicher über so viel weihnachtliche Stimmung auf der Bahnhofsstraße freuen. Ein besonderes Schmackerl wird in diesem Jahr auch sein, dass am Dorfteich am 10. und 11. Dezember ein kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt stattfindet. Das Adventssingen vor der Alten Mälzerei am 9. Dezember ab 18 Uhr, das von dem Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade organisiert wird, ist ein weiterer Höhepunkt in der vorweihnachtlichen Zeit in Lichtenrade. Ab 20 Uhr kann man dann im Gemeinschaftshaus Lichtenrade das Weihnachtskonzert vom Lichtenrader Gospelchor genießen.

Einsendungen für die Beantwortung der Gewinnfrage sind bis zum 20. Dezember 2016 möglich (an Juwelier Heigl, Goltzstraße 37, 12307 Berlin oder per Mail an: info@ag-bahnhofstrasse.de! oder bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1647769442188485/)

Thomas Moser (auch Fotos)

Als Künstler der Adventstürchen haben mitgewirkt: Inka Först, Cordula Marhofer, Marta Giehl, Marina Heimann, Sylvia Zeeck, Regine Klimes, Werner Mohrmann-Dressel, Doris Deom, Margarete Jeschke, Lilo Domsky + Kunze-Totz, Marianne Steinig, Cordula Marhofer, Peter With, Margarete Jeschke, Sabine Kapyk + Hans-Werner Radtke, HD Keitel, Sabine Kapyk, Ingrid Lange und Trajanka Lange.

Der Bericht zur Idee: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/10/27/k-nstlerischer-weihnachts-adventskalender-kunstfensterbaum.htm

Und die vielen Geschenke und Gutscheine kamen von:

1

Partyservice Buder: Gutschein über einen Weihnachtsbraten im Wert von 30 Euro

2

Evas Seidenfloristik: Gutschein über ein Seidenblumengesteck im Wert von 30 Euro

3

TUI ReiseCenter: 1 Reisegutschein im Wert von 30 Euro

4

Kabarett Korsett: 2 Eintrittskarten mit Platzreservierung für die Aufführungen am 31.3./1.4. oder 2.4.2017 plus DVD + Gutschein von Mieder-Wäsche-Dessous

5

Marina Heimann: eine Stadtführung innerhalb Berlins für zwei Personen im Wert von 30 €

6

Blumenhaus Kabisch: Gutschein über Blumen nach freier Wahl im Wert von 30 Euro

7

Minows Tabaksdepot: Gutschein über eine gute Flasche Rum im Wert von 32 Euro

8

Friseure Erdmann-Schmitt: Gutschein über einen Haarschnitt im Wert von 30 Euro

9

Bauernstübchen: Gutschein über einen bunten Nachmittag im Wert von 30 Euro

10

Erkann Mode: Gutschein über modisches Equipment freier Wahl im Wert von 30 Euro

11

Yammas Tavernaki: Gutschein über griechische Spezialitäten im Wert von 30 Euro

12

Kunstschmied Werner Mohrmann-Dressel: kunstvoll gestalteter Kerzenständer

13

Strumpf-Shop: Gutschein im Wert von 30 Euro + Pflegeprodukte von der Bahnhof Apotheke

14

Juwelier Heigl: Gutschein im Wert von 30 Euro

15

Autorin Kat Hönow: Abgrund Berlin - Sempers letzter Fall + Parfümerie Gabriel: Damenduft von Bottega Veneta (Eau de Parfum)

16

Imker Christian Marscheck: 4 Gläser Honig + 1 Pflegeset von der Bahnhof Apotheke

17

Berlin Brillen: Gutschein über eine individuelle Zusammenstellung von Sehhilfen (z. B. Sonnenbrille) im Wert von mind. 30 Euro

18

Postkartensammler und Philatelist Hans-Ulrich Schulz: Postkartenkalender + 1 Satz Honig vom Lehrbienenstand Marienfelde beim Imkerverein Lichtenrade e. V.

19

KlaRas-Verlag | Bettina & Carsten Rasmus: Kalender mit Lichtenrader Stadtansichten + 1 Satz Honig vom Lehrbienenstand Marienfelde beim Imkerverein Lichtenrade e. V.

20

Café Obergfell: Gutschein über Sonntagsbrunch für 2 Personen im Wert von 30 Euro

21

Modetreff Heidemann: Gutschein über ein modisches Equipment freier Wahl + 1 Rose aus Kupferklopfers Werkstatt

22

Josefine Rosalski: 2 Weihnachtskrimis vom Karo Verlag mit kunstvoll gestaltetem Leseknochen

23

Reichelt Goltzstraße: Einkaufsgutschein im Wert von 30 Euro

24

Familie Heuschkel: Gutschein über einen Weihnachtsbaum im Wert von 30 Euro

Barauszahlungen sind jedoch nicht möglich.

Nähere Angaben:

Partyservice Buder: Hilbertstraße 5

Evas Seidenfloristik: Alt-Lichtenrade 129

TUI ReiseCenter: Bahnhofstraße 11

Kabarett Korsett und Stadtführungen: Marina Heimann

Blumenhaus Kabisch: Paplitzer Straße 6

Minows Tabakdepot: Bahnhofstraße 50

Friseure Erdmann-Schmitt: Bahnhofstraße 55

Bauernstübchen: Bahnhofstraße 39

Erkann Mode: Bahnhofstraße 40 – 43

Yammas Tavernaki: Bahnhofstraße 39

Kunstschmied Mohmann-Dressel: Alte Dorfschmiede Blankenfelde, Blankenfelder Dorfstr. 14, 15827 Blankenfelde-Mahlow

Strumpf Shop: Bahnhofstraße 11

Juwelier Heigl: Goltzstraße 37

Katharina Hönow

Parfümerie Gabriel: Bahnhofstraße 12 – 13

Imker Christian Marscheck: honig.marscheck.org

Berlin Brillen: Bahnhofstraße 9

Hans-Ulrich Schulz: http://www.berliner-kiez-kalender.de/Willkommen.html

Email zum Autoren: husberlin@web.de

KlaRas-Verlag | Bettina & Carsten Rasmus: Schumpeter Straße 25

Café Obergfell: Alt-Lichtenrade 140

Modetreff Heidemann: Bahnhofstraße 10

Kupferklopfer: http://www.kupferklopfer.de/

Josefine Rosalski: http://www.edition-karo.de/weihnachtskrimis

Reichelt: Goltzstraße 1

Team Lehrbienenstand Marienfelde (Imkerverein Lichtenrade e.V.): www.lehrbienenstand-marienfelde.de

Tannen-Tipp Berlin Familie Heuschkel: Bahnhofstraße 32

Mieder-Wäsche-Dessous: Bahnhofstraße 39

 

„Gespensterjäger“ statt Gesetzentwürfe

Dr. Luczak liest zum bundesweiten Vorlesetag an Grundschule am Dielingsgrund in Lichtenrade

Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneter will zum Vorlesen und Lesen motivieren / 9-jähriger Alexander schreibt schon selbst Geschichten

(Berlin-Lichtenrade/18.11.2016) Zum bundesweiten Vorlesetag hat der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) Kindern der Grundschule am Dielingsgrund vorgelesen. Für die Schüler hatte er dazu das Buch „Gespensterjäger im Feuerspuk“ von Cornelia Funke ausgewählt. 

„Es ist schön, statt Gesetzentwürfen zur Abwechslung mal wieder ein spannendes Abenteuer zu lesen“, so der promovierte Jurist augenzwinkernd. „Als Kind habe ich manchmal selbst heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen“, verriet Luczak vor den 20 Grundschülern.

Der 9-jährige Alexander von der Dielingsgrundschule liest nicht nur viel, er will sogar Schriftsteller werden. „Ich schreibe selber schon kleine Geschichten“, sagte er.

„Kinder sollen möglichst früh die Erfahrung machen, das Lesen Spaß macht“, sagte Luczak. „Wenn Eltern ihren Kindern vorlesen und sie zum Lesen ermuntern, wecken sie Neugierde und legen damit ein gutes Fundament für den weiteren Bildungsweg. Es ist vorbildlich, dass sich die Dielingsgrundschule mit allen Klassenstufen an der Aktion beteiligt, deshalb unterstütze ich die Schule gern“, so Luczak.

Der bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Mehr dazu: www.vorlesetag.de


Fotoquelle: Christian Schulze

 

Giebelbild aufgefrischt!


Im neuen Glanz erstrahlt ein großes Wandbild in der Ringelnatzstraße 30 in der Nähe vom Lichtenrader Damm. Vor 20 Jahren ließen sich zwei Berliner Künstler zu einem Bild nach der Geschichte „Landpartie der Tiere“ vom 14jährigen aufstrebenden Dichter Hans Bötticher alias Joachim Ringelnatz inspirieren. Die Künstler Helge Heberle und Hans-Dieter Wohlmann setzten in ihr Wandbild „Ausflug der Tiere ins Grüne“ einen alten gelben Doppeldeckerbus. Das mit dem Bus war natürlich nicht nur aus Daffke, denn das Wohnhaus gehörte noch vor 20 Jahren zu einer BVG-Siedlung. Seit 2013 gehört die Siedlung der DeGeWo. In den „großen Gelben“ steigen bei den Künstlern Pinguine, ein Känguru, eine Giraffe, ein Fuchs und ein Hase ein. Das Kunstwerk ist zehn mal elf Meter groß und war mit den Jahren schon verwittert. Es wurde nun von seinen Urhebern wieder aufgefrischt. Der Künstler Hans-Dieter Wohlmann betont aber auch, dass es nicht nur eine rückwärtsgewandte Würdigung ist: „Das Bildmotiv mit den verschiedenen Tieren steht aus heutiger Sicht für unsere multikulturelle Gesellschaft, in der sich Fremde treffen, gut vertragen und Freunde werden.“

Thomas Moser

Zu Joachim Ringelnatz (1883-1934): Er war ein Lebenskünstler und Künstler des Wortes. In ungefähr dreißig Berufen arbeitete dieser Schriftsteller, darunter als Zeitungsverkäufer, Buchhalter, Bibliothekar, Matrose, Fremdenführer, Schlangenbeschwörer. In seinen zahllosen Gedichten beschwor er ebenso die Worte, verlieh ihnen Seele.

 

Lichtenrader Schach-Herbst 2016

Sieger kehrt zurück und … gewinnt erneut

Zum 12. Mal wurde bereits das Schachturnier unter dem Titel „Lichtenrader Herbst“ veranstaltet. Neun Tage wurde in den Herbstferien das Gemeinschaftshaus Lichtenrade die Heimstätte für die Spielerinnen und Spieler in diesem internationalen Turnier.

Foto aus dem Vorjahr (Thomas  Moser)

Vom 22. bis 30. Oktober fand bei hoher Konzentration das Turnier für Jung und Alt statt. Wenn gespielt wurde, herrschte in dem großen Saal absolute Ruhe und man hätte sogar eine Stecknadel fallen hören können. Schach gilt als Sportart und hat auch im Zeitalter des Computers seine Anziehungskraft nicht verloren.

Bei diesem strategischen Brettspiel bewegen zwei Spieler abwechselnd Spielsteine auf einem Schachbrett. Auf 64 Felder treten weiße gegen schwarze Spielfiguren an. Bauern, Türme, Läufer, Springer, die Dame und der König ziehen in die geistige Schlacht um den Sieg. Da wird dann schon mal ein Bauernopfer gebracht, um sich letztendlich einen Vorteil zu verschaffen oder den Gegner zu täuschen. „Schachmatt“ heißt es am Ende des Spiels.

Bei diesem Turnier traten 175 Teilnehmer aus 20 Nationen nach dem sogenannten Schweizer-System gegeneinander an.

Foto aus 2015 (Thomas Moser)

Auch am Start waren 25 Titelträger, darunter neun Großmeister. Eine Abkürzung (in diesem Fall GM) macht dies bei den Turnieren immer sichtbar. Der Großmeistertitel wird ab einer internationalen ELO-Wertungszahl von 2500 verliehen und gilt, wie die anderen drei Titel (Internationaler Meister [Elo 2400], Fidemeister [2300] sowie Kandidatenmeister [2200]) auf Lebenszeit.

Der diesjährige Eloschnitt der TopTen lag bei 2486,6. Dies war nur einer von mehreren neuen Turnierrekorden, obwohl die Teilnehmerzahl wegen einer Grippewelle im Gegensatz zum Vorjahr leicht rückläufig war. So konnten sich einige Schachfreunde von dem spannenden Turnier doch auch einen Erwerb neuer Ehren versprechen. Und das trat dann sogar auch ein. Aber der Reihe nach.

Aus dem Bericht vom SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V. zitieren wir auszugsweise das spannende Treiben, obwohl das Fach-Chinesisch manchmal etwas fremd klinkt: „In den ersten beiden Runden blieben wirkliche Überraschungen aus. Acht von neun Großmeistern siegten und hatten nach der zweiten Runde eine blütenreine, weiße Weste mit 2 von 2 möglichen Punkten. Einzig Dieter Hofene (2056) sorgte mit seinem Remis gegen GM Jakob Meister (2444) für die erste große Überraschung des Turnieres.

Daneben war der Lichtenrader Schachfreund Bruno Triebus (1969) ganz dicht davor dem Großmeister Sergey Kasparov ebenfalls ein Remis abzuringen. Doch leider verlor Bruno im Kampf gegen sich selbst und die Uhr für nur einen Moment die Nerven und damit direkt die Partie. Als interessante Anekdote trug GM Kasparov anschließend im Ergebniszettel sogar ½ zu ½ ein, da er sich innerlich wohl schon damit abgefunden hatte. Auch in der gemeinsamen Analyse zeigte sich der GM später angetan und lobte unseren Lichtenrader Schützling in den höchsten Tönen…


WFM Olga Hincu  (WIM-Norm erfüllt - Foto vom SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.)

Für Aufsehen sorgte weiterhin die junge WFM Olga Hincu, die das Turnier stark fortsetzte, obwohl sie gegen GM Kovalev eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste, in einer Partie in der Sie in etwas besserer Stellung ein Remisangebot ausschlug und wie selbstverständlich mutig weiter auf Sieg spielte. In der letzten Runde setzte sie dann noch ein Rufzeichen und sicherte sich mit einem Schlussrundensieg gegen IM Piotr Dukaczewski ihre erste Titelnorm auf dem Weg zur WIM.


Nikolai Nitsche (amtierender Deutscher Meister in der U8 - Foto vom SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.)

Unter besonderer Beobachtung stand auch der amtierende (inoffizielle) Deutsche Meister in der U8 Nikolai Nitsche, der gut mitspielte und außerhalb des Turniersaals für reichlich Gesprächsstoff - im Sinne von Begeisterung anderer Teilnehmer und vielleicht auch etwas Bewunderung - sorgte.


GM Henrik Teske – GM Boris Chatalbashev (Foto vom SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.)

Die Vorentscheidung über den Gesamtsieg fiel in Runde acht. In einer hart umkämpften Partie zwischen GM Henrik Teske (2482) und GM Boris Chatalbashev (2534) konnte letzterer eine äußerst „verdächtige“ Stellung halten und damit seinen erarbeiteten halben Punkt Vorsprung in die letzte Runde retten. Hier reichte dann ein Remis zum Turniersieg. Der an eins gesetzte GM Hovhannes Gabuzyan (2592) wurde seinen eigenen Ansprüchen in der mittleren Turnierhälfte vermutlich nicht ganz gerecht, landete aber mit einem Schlussrundenturbo noch auf Platz 2.

Das Blitzturnier im Rahmenprogramm gewann eben jener GM  Hovhannes Gabuzyan klar mit 100% Punkteausbeute. Die Plätze zwei und drei gingen an die Berliner Schachfreunde Rene Schildt (2112) und CM Fabian Gallien (2123).“


v.l.n.r. GM Hovhannes Gabuzyan, GM Boris Chatalbashev, GM Hannes Stefansson und ein zufriedener Turnierorganisator (Foto vom SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.)

Ob der „Lichtenrader Herbst“ auch im Jahr 2017 stattfindet, ist offensichtlich noch nicht ganz sicher. Vom Schachverein heißt es: „Sollte das Turnier in die 13. Auflage gehen, dann findet es vom 28.10. bis 05.11.2017 statt.“

Für Lichtenrade wäre es jedoch eine Ehre, wenn dieses hochkarätige Turnier weiterhin im Gemeinschaftshaus stattfinden könnte.

Thomas Moser

http://www.sw-lichtenrade.de/LiraH/


Im Raum vom Schachverein spielt auch die  Jugend...Fabian Gallien hat jede Menge zu tun! (Foto aus 2015-Thomas Moser)

 

+++Adventssingen am 9. Dezember 2016 vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade+++

Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade lädt ein

Singen Sie mit: Beim 1. Lichtenrader Adventssingen vom UNL

Am Freitag, den 9.12.2016 ist es soweit: Von 18 bis etwa 20 Uhr werden Künstler und Chöre mit kleinen und großen Sängern ohne Gage sowie den teilnehmenden Lichtenradern gemeinsam auf dem Freigelände der Alten Mälzerei Advents- und Weihnachtslieder singen.  Nach dem gemeinsamen Singen mit den Chören werden dann „Lutz Fußangel & Friends" mit flottem, swingendem Weihnachts-Jazz die Veranstaltung bis 22 Uhr ausklingen lassen. Der Eintritt ist kostenlos.

Stimmungsvolle Kulisse für das „Open-Air“-Adventssingen vom UNL am 9. Dezember: Die Alte Mälzerei (Quelle: Thomas Moser / Stilelement Werbeagentur)
Zugesagt haben bisher:

  • Nahariyaschule
  • Käthe-Kohlwitz-Schule
  • Leo Kestenberg Musikschule

Die Anfragen bei den Chören aus und um Lichtenrade herum laufen noch. Den aktuellen Stand finden Sie hier: www.un-lichtenrade.de.

Schnabulieren für den guten Zweck

Für die Besucher werden der kalten Jahreszeit entsprechende Leckereien angeboten: Glühwein, Tee, heiße Suppe, selbstgebackene Kuchen etc. Das UNL wird die gesamte Organisation und Durchführung weitestgehend mit eigenem Personal, bzw. Helfern aus befreundeten Organisationen leisten. Ziel ist es, den aus den Cateringeinnahmen nach Abzug der Veranstaltungskosten verbleibenden Überschuss  an Lichtenrader Jugendorganisationen zu spenden.

Adventsgeschichten und Fotos mit dem Weihnachtsmann

Die Stadtbibliothek organisiert für die kleinen Besucher ein Kinderprogramm mit Basteln und Vorlesen. Auch für die „Großen“ geeignet ist das Angebot von Apollo-Optik: Wer möchte, kann sich kostenlos mit einem Weihnachtsmann und Engel fotografieren lassen.

Kostenlose Mälzerei-Führungen

Während der Veranstaltung können sich Interessierte um Teilnahmeplätze für kostenlose Führungen durch die Räume der Alten Mälzerei bewerben. Wer bei einer der nächsten Führungen dabei sein möchte, kann sich am 9. Dezember vor Ort in eine Liste eintragen.

Foto: Thomas Moser

 

MedienPoint Macher & ehemaliger Radiomann wird 65


Die ehemalige BVV-Vorsteherin und Henning Hamann in seinem Element: Die Ausstellungseröffnung "50 Jahre Non Stop Dancing – James Last"
Er leitet ehrenamtlich den MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße und hat ihn in acht Jahren zu einem populären Kiez-Treffpunkt gemacht, Henning Hamann. Er hat als erfahrener Radiomann auch ein bewegtes Leben bereits hinter sich.  Er hat u.a. dem Sender „Hundert,6“ in den 80igern als Musikchef ein besonderes Profil gegeben und dabei auch neue Sendungen konzipiert und produziert wie z.B. das erste zweistündige-Kochstudio im Radio. Berlins Hausfrauen freuten sich über die kostenlosen Rezepte & Anregungen. Ebenfalls damals neu im Radio die von Hamann produzierte erste CD-Hitparade nach Verkaufszahlen mit ausführlichen Neuerscheinungen der neuen Medienart. Hamann erinnert sich: „Es gab am CD-Anfang weltweit nur drei CD-Fabriken, eine davon in Japan und diese hatte, anders als die deutsche Fabrik in Hannover-Langenhagen, viele sogenannte LP-Raritäten als Silberling. Selbige kamen jeden Samstag per Flugzeug aus Tokio via Frankfurt mit einem PanAm-Clipper in Tegel an und wurden mit einem Taxi in die Sende-Villa von „Hundert, 6“ in die Paulsborner Straße gefahren. Wenn das Flugzeug Verspätung hatte, musste ich 'Plan B' senden und präsentierte nur die Neuerscheinungen aus der deutschen Fabrik", so Hamann im Rückblick.

Auch RIAS-Programmdirektor Siegfried Buschschlüter war von Hamanns Arbeit angetan und holte ihn als Musikchef samt seinen Sendungen zum RIAS, wo er das neue Musiklayout für RIAS 1 mit Erfolg entwickelte und mit dem neu produzierten "VolldampfRadio" jeden Samstag von 9-12 Uhr eine neue erfolgreiche Samstag-Vormittag-Show hinlegte. Nach dem Ende von RIAS 1 durch den Vertrag zur Wiedervereinigung, war 'Aufbauarbeit Ost' angesagt, denn Hamann bekam aus Rostock ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Dort baute er mit der OSTSEEWELLE als Produzent, Moderator und Musikchef zum zweiten Mal einen neuen Sender auf. Viele Berliner staunten nicht schlecht, wenn sie am Ostseestrand liegend auf einmal die markante Berliner Stimme hörten.

Howard Carpendale und Henning Hamann

Drafi Deutscher und Henning Hammann

Udo Jürgens und Henning Hamann

Peter Kraus und Henning Hamann

Senta Berger und Henning Hamann und, und, und...
Viele Schlagerstars gaben sich die Studioklinke in die Hand. Ob Udo Jürgens, Roy Black, Howard Carpendale, Nicole, Peter Kraus, Drafi Deutscher und auch Bandleader James 'Hansi' Last, der Hamann sogar in sein Haus nach Florida einlud und für die tolle Zusammenarbeit eine seiner Goldenen Schallplatten schenkte. Auch die Schauspieler Nadja Tiller, Walter Giller und Senta Berger, von der Hamann noch heute schwärmt, besuchten das Studio des Radiomachers.

Der MedienPoint Tempelhof und Henning Hamann immer wieder auf dem Spielfest in Mariendorf vertreten.

Durch große gesundheitliche Probleme musste er sich aus dem Radiogeschäft zurückziehen und ist seit acht Jahren die ehrenamtliche Seele des MedienPoints Tempelhof. Selbiger ist ein seit 2008 gefördertes Projekt vom „Kulturring in Berlin e. V.“. Hamann findet es wichtig, dass es solche Institutionen gibt, die Menschen und Interessen zusammenführen und die Lesekultur fördern. Voller Stolz zeigt er die vollen Regale: Romane, Sachbücher, Krimis, Gedichte, Erzählungen, Biografien, Zeitgeschichte und vieles mehr ist hier zu finden. Henning Hamann und sein Team freuen sich immer über Nachschub, denn es gehen eine ganze Menge dieser Medien über den Ladentisch. „Nur gut erhaltene Bücher und Medien sind hier gerne gesehen, aber bitte keine `müffelnde Kellerware`, denn wer will sich schon Handschuhe zum Lesen anziehen“. erläutert Hamann. Der Erfolg gibt ihm Recht. Im letzten Jahr kamen 33020 Kunden die 70109 Bücher, DVDs, CDs, Videos und Kinder-Spiele kostenlos rausschleppten, aber nur 3 Medien pro Besuch und Person.

Ed Koch, Angelika Schöttler, Henning Hamann, Petra Dittmexer, Walter Momper und Oliver Schworck

Henning Hamann mit Freund Ed Koch (Foto Berliner Woche)
Hamann hat viele Freunde, die ihn wirkungsvoll aktiv unterstützen. Allen voran sein alter Weggefährte aus Tempelhofer Bungalow-Zeiten Ed Koch, von der Bezirkspolitik Ex-Bezirksverordneten-Vorsteherin Petra Dittmeyer, Stadträtin Jutta Kaddatz, Stadtrat Oliver Schworck und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sind regelmäßige Gäste & Unterstützer in dieser Nachbarschaftseinrichtung.


Die ehemalige BVV-Vorsteherin ist eng mit dem MedienPoint verbunden: hier eng umschlungen!

Jutta Kaddatz immer wieder gerne im MedienPoint Tempelhof


Henning Hamann mit Oliver Schworck

Henning Hamann mit der alten und neuen Bezirksbürgermeisterin Angelika Schötter auf dem Spielfest in Mariendorf
Etwas Besonderes sind die ständig wechselnden Ausstellungen: Beatles, Bertolt Brecht, Udo Jürgens, James Last, Marilyn Monroe, Raumpatrouille Orion, Kurt Tucholsky, Woodstock, Frank Sinatra und David Bowie., um nur einige zu nennen.


Henning Hamman mit Klaus Hoffmann


Am 17. November beginnt die 117. Ausstellung/Hommage passend zu Hamanns 65. Geburtstag: 65. Jahre LPs in Deutschland - eine LP-Cover Ausstellung. Hamann dazu: „Ein glücklicher Zufall. Wir werden ca. 160 LP-Cover zeigen, die garantiert Erinnerungen wachrufen. Mein alter Schulkumpel Detlef Herter hat mit großer Begeisterung geholfen, diese Schmuckstücke zu zeigen.“

Henning Hamann und Osterhasi und Freunden vor "seinem" MedienPoint
Stolz ist Hamann auf sein ganzes Team, besonders auf die künstlerische & handwerkliche Umsetzung seiner Ideen. Auch der Haus-Newsletter mit dem treffenden Namen „Werdi“ (von Werderstr.) war seine Idee. Mittlerweile wird diese elektronische Information schon über 1200-mal per Mail verschickt und einige hundert Exemplare liegen im MedienPoint Tempelhof aus. Hier wird über die jeweiligen Ausstellungen informiert und an Themen der Musik- und Zeitgeschichte erinnert.

Ein bewegtes Leben! Die ehemalige Projektleiterin beim Kulturring in Berlin e. V. Aninka Ebert über Hamann: „Das heißt, dass hier jemand Energie für zwei hat, Ideen für drei und Engagement für vier!“

Henning Hamann bei der Verleihung der Verdienstmedaille mit Petra Dittmeyer (Foto Pressestelle BA T-S)
Für besondere Verdienste und herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde Hamann am 3. Juni mi der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Hamann ist die Seele vom MedienPoint Tempelhof, muss gesundheitlich kürzertreten, ist aber immer noch mittendrin! ToM

Lieber Henning, meinen ganz persönlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute und ein wenig mehr Gesundheit! Schön, dass ich Dich kenne, schön, dass es Dich gibt! Liebe Grüße von Thomas

Alle Fotos Thomas Moser, sofern nicht extra gekennzeichnet

 

9. Platz aus 280 Bewerbern - Lichtenrader Schülerfirma im Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet

„Jute Tat“-Projekt des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums bei bundesweitem Schülerfirmen-Contest im Finale

(Berlin/11.11.2016) Schüler aus Berlin-Lichtenrade haben beim bundesweiten Schülerfirmen-Contest den 9. Platz erreicht. Mit dem Projekt „Jute Tat“ hatte es das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium als einzige Berliner Schule ins Finale geschafft. Die Jugendlichen haben Anteilsscheine verkauft, um mit dem Geld Flüchtlinge zu unterstützen.

Bei einer Ehrung im Bundeswirtschaftsministerium überreichte ihnen heute Michael Oschmann, Initiator des Wettbewerbs, gemeinsam mit dem Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

„Aus 280 Bewerbern deutschlandweit in die Top-Ten zu kommen, ist ein toller Erfolg für die Lichtenrader“, so Luczak. „Die Schüler verbinden soziales Engagement mit unternehmerischem Denken und organisieren sich wie eine kleine Firma. Ich bin mir sicher, dass sie damit wertvolle Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammeln. “

Fröhliche Gesichter im Ministerium: Michael Oschmann (Bundes-Schülerfirmen-Contest) und der Berliner Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak überreichen einen Scheck an die Schüler Tim Großmann (Mitte), Maximilian Stasik und ihre Lehrerin Alma Tittler. (Foto: Christian Schulze)

Geschäftsidee von MercaLira

Die Idee der "Junior-Expert-Schülerfirma Jute Tat" ist es, in direkten Kontakt mit jungen geflüchteten Menschen zu treten und ihnen die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Deshalb werden keine Sachspenden gesammelt, sondern die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse bringen sich mit ihrer Kreativität und Zeit ein. Dazu werden gemeinsame Veranstaltungen mit jungen geflüchteten Menschen organisiert (Besuch von Basketballspielen, Fotoshooting, Backen bei „Über den Tellerrand e.V.“ usw.).

Das Projekt wurde mit Ende des Schuljahres 2015/16 abgeschlossen. Die Arbeit der Schülerfirma wurde bereits mit dem zweiten Platz beim „Junior-Landeswettbewerb Berlin der Schülerfirmen“ und dem fünften Platz in der Kategorie „Soziales“ beim bundesweiten Wettbewerb „startupteens“ gewürdigt.

„Jute Tat“ setzt sich aus sechzehn engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Alter von sechzehn bis achtzehn Jahren zusammen. Jeder von uns besucht die elfte Klasse des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums und wird voraussichtlich 2017 sein Abitur ablegen. Teil dieser Firma sind wir, weil wir uns alle für den Kurs „Studium & Beruf - Schülerfirma“ entschieden haben. Es wird ebenso ein theoretischer Studium-&-Beruf-Kurs angeboten, doch uns verbindet die Neigung, die Dinge auf praktische Art anzugehen. Dadurch erhoffen wir uns auch einen möglichst realistischen Einblick ins spätere Berufsleben.

Partner der Schülerfirma, auch aus Lichtenrade

Im Geschäftsbericht heißt es zu den Partner der Schülerfirma: „Bei diesem Projekt werden wir von zwei Lehrern unserer Schule als sogenannte Schulpaten begleitet, Frau Kittler sowie Herr Dannenberg. Sie beide stehen uns bei Fragen beiseite, über-lassen jedoch die maßgebliche Organisation uns Schülern, um uns an ein möglichst eigenständiges Arbeiten heranzuführen. Nichtsdestoweniger sind wir ihnen für alles, was sie für uns tun, überaus dankbar.

Des Weiteren sind wir hoch erfreut, mit Rafael Strasser als unserem Wirtschaftspaten einen idealen Partner für uns gewonnen zu haben. Er gehört zum gemeinnützigen Verein „Über den Tellerrand“, der sich wie wir auf die Hilfe für und Kontakt mit Flüchtlingen spezialisiert hat. Da dieses Projekt ähnlich begonnen hat wie „Jute Tat“, halten wir diese Zusammenarbeit für über-aus passend und produktiv.

Ein weiterer Partner, dem wir viel zu verdanken haben, ist das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade. Viele von dessen Mitgliedern unterstützten uns durch den Kauf von Anteilscheinen und gaben uns ein ausgiebiges Feedback zu unserer Idee.

Wir stehen noch immer in regelmäßigem Austausch. Auch aus der Politik erhalten wir Resonanz: Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, unterstützt uns als politische Schirmherrin und ist Anteilseignerin von „Jute Tat“.

Im Allgemeinen ist „Jute Tat“ eng mit der „Junior gGmbH“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln verbunden. Sie stellt uns rechtlichen Rat sowie ein Onlineportal zu Verwaltungszwecken zur Verfügung. Überdies hat sie uns neunzig Anteilscheine zukommen lassen, mithilfe derer wir an Startkapital gelangt sind. Außerdem nehmen wir über Junior am Landeswettbewerb der Schülerfirmen in Berlin teil.“

Die Partner vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, Volker Mönch und Thomas Schmidt, zur Schülerfirma: „Die Außendarstellung, die Art, wie sich Jute Tat präsentiert, das ist das Professionellste, was wir je gesehen haben in dieser Richtung.“

Lichtenrade drückt die Daumen und sagt Danke!

Zum JUNIOR-Programm:

Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützigen GmbH werden bundesweit seit 20 Jahren angeboten. Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme werden seit 1994/95 in mittlerweile 15 Bundesländern durchgeführt. 10-15 Schüler ab der Sekundarstufe I gründen hierbei ein Schülerunternehmen. Die Umsetzung der Geschäftsideen lässt die Schülerunternehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Die Schülerfirmenprogramme werden bundesweit unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gesamtmetall, Danfoss, die Deloitte-Stiftung, UBS, Barclaycard und die AXA Versicherung. Zur IW JUNIOR gGmbH gehören auch die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT und FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT.

In Berlin wird JUNIOR durch die Unterstützung von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ermöglicht. ToM

Weitere Informationen:

http://www.jute-tat.de/

http://www.uvh-online.de/de/

http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/
https://www.junior-programme.de/de/startseite/

 

Küchenutensilien und Herren-Kleidung in kleinen Größen gesucht!

November 2016 Der Donnerstagnachmittag in der Kleiderkammer der Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung hatte es in sich.

Gute Stimmung beim Team der Lichtenrader Kleiderkammer
Die vier ehrenamtlich tätigen Damen hatten keine Minute zum Durchatmen, denn über 10 Familien waren an diesem Nachmittag in der Kleiderkammer, die im Kegelhaus der ehemaligen Senioreneinrichtung untergekommen ist. „Bei diesem Andrang ist richtig viel zu tun,“ erzählen die vier Kleiderkammerfeen. Insgesamt sind 11 Frauen in zwei Schichten in der Kleiderkammer tätig. Zwei Frauen kümmern sich im Keller darum, dass der Nachschub gut sortiert ist und je nach Bedarf in die Kleiderkammer geliefert werden kann. Im Keller war in der Vergangenheit besonders viel zu tun, da hier säckeweise unsortierte Kleidung abgelegt wurde. Jetzt ist alles gut sortiert. Auch direkt in der Kleiderkammer kann man alles gut finden. Die Ordnung und Sortierung erinnert an ein kleines Kaufhaus.

Ausgewählte Sachen in den richtigen Größen werden immer gesucht

Das Hauptanliegen der Kleiderkammer-Organisatorinnen ist es, dass sie jegliche Kleidung für Herren in den Größen M und S bekommen.



Hier wird fast alles benötigt, bis hin zu Mützen, Socken, Hosen, T-Shirts, Pullover und auch sogar gut erhaltene Unterwäsche. Größere Größen werden jedoch nicht benötigt! Wichtig sind auch Schuhe in allen Größen. Nicht benötigt werden jedoch Stoffhosen und Oberhemden, weil davon reichlich vorhanden sind. Ganz dringend benötigt werden Küchenutensilien wie Geschirr, Töpfe, Besteck. Nur jede Art von Elektrogeräten sind aus Sicherheitsgründen verboten. Bettwäsche und Handtücher sind ebenfalls immer Mangelware.

Für Gabi Piechowski ist es wichtig zu betonen: „Wir brauchen wirklich nur die genannten Sachen. Alles andere können wir nicht annehmen und es bereitet uns nur unnötige Mehrarbeit. Auch Spielsachen und Kuscheltiere jeder Art sind zwar gut gemeint, aber auch hier sind wir mehr als gut ausgestattet!“ Die Kleidung, Bettwäsche und die Küchenutensilien können im Laufe des Tages in der Einrichtung abgegeben werden.

Kleiderkammer ist gut organisiert und hat nur positive Erfahrungen gemacht!

Seit Ende September 2014 wird die ehemalige Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm für Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt. Die Einrichtung steht mittlerweile 250 Personen aus den verschiedensten Herkunftsländern zur Verfügung und wird von Beginn an vom EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) betrieben.

Die Bewohnerinnen und Bewohner und die vielen Kinder sind in vier Häusern auf dem Grundstück untergebracht. Für die Bewohner der Häuser sind unterschiedliche Öffnungstermine der Kleiderkammer festgelegt worden: „Sonst könnten wir dem Ansturm nicht bewältigen!“ In das schmale Haus dürfen aus Sicherheitsgründen immer nur eine bestimmte Anzahl von Menschen reingelassen werden. Die Besucher, die nur maximal einmal in jeder Woche kommen dürfen, müssen ihren Hausausweis vorzeigen. Dann wird genau registriert, wer welche Sachen bekommen hat. Jeder erhält immer nur eine bestimmte Anzahl, damit es für alle Bewohner reicht und gerecht verteilt wird.


Die Frauen aus der Kleiderkammer erklären übereinstimmend, dass das größte Problem die Verständigung ist: „Aber mit Händen und Füßen klappt es immer! Auch Helfen sich die Bewohner bei der Übersetzung gegenseitig.“ Die Erfahrung der Bekleidungscrew ist es, dass Kinder ganz schnell sprachliche Kompetenzen erwerben. Auch ist oft die Verständigung mit Männer besser. Sie lernen mit Hilfen von Computer-Programmen. Frauen tun sich in der Praxis mit der Sprache eher schwerer, obwohl für alle Deutschkurse auf dem Programm stehen.

Gabi Piechowski, die fast schon von Beginn an dabei ist, betont die gute Stimmung in der Einrichtung: „Ich habe hier mit Bewohnern nie negative Erfahrungen gemacht.“ Auch die Stimmung beim Kleiderkammer-Team ist sehr gut. Wer das Team noch tatkräftig unterstützen will, ist herzlich willkommen: „Es gibt halt immer Urlaubs- und Krankheitszeiten, wo es bei uns sehr eng wird.“

Die Frauen von der Kleiderkammer freuen sich auf die Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit!

Thomas Moser (auch alle Fotos)





 

17. November: Gestaltfibel und Lichtkonzept für die Bahnhofstraße

Das Büro Ruairí O’Brien Architekten erarbeitet gegenwärtig eine Gestaltfibel und ein Lichtkonzept für die Bahnhofstraße. Am Donnerstag, 17. November, wird das beauftragte Büro die Zwischenstände der beiden Konzepte öffentlich vorstellen und mit allen interessieren Bürger_innen diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 und findet im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, Rehagener Straße 35-37, statt.

18.30 Uhr
Begrüßung durch Vertreter_innen des Aktiven Zentrums, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg und Ruairí O’Brien (Freier Architekt RIBA AKS, Lichtdesigner FILD LiTG)
18.40 Uhr
Einführung ins Thema, Austausch mit den Teilnehmer_innen zur Entwicklung der Bahnhofstraße
Was ist und wozu dient eine „Gestaltfibel“?
Was kann man unter einem „Lichtkonzept“ verstehen?
Allgemeine Grundlagen für Fassadengestaltung und Beleuchtung
Stand der Planung und Zielstellung
19.40 Uhr
Rückfragen, Ausblick, Verabschiedung
20.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

http://www.az-lichtenrade.de/

 

+++Weihnachtskonzert+++Lichtenrader Gospelchor+++9. Dezember 2016+++20 Uhr+++Gemeinschaftshaus Lichtenrade+++

 

Preisverleihung: Eine „Jute Tat“ der Schülerfirma

Die Schülerfirma Jute Tat des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in Berlin Lichtenrade steht im Finale des Bundes-Schülerfirmen-Contests. Sie ist damit die einzige Schülerfirma aus Berlin, die zu den besten zehn Schülerfirmen Deutschlands gehört und zur Preisverleihung am 11. November 2016 im Bundeswirtschaftsministerium eingeladen wurde.

Der Bundes-Schülerfirmen-Contest steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Geschäftsidee von MercaLira

Die Idee der "Junior-Expert-Schülerfirma Jute Tat" ist es, in direkten Kontakt mit jungen geflüchteten Menschen zu treten und ihnen die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Deshalb werden keine Sachspenden gesammelt, sondern die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse bringen sich mit ihrer Kreativität und Zeit ein. Dazu werden gemeinsame Veranstaltungen mit jungen geflüchteten Menschen organisiert (Besuch von Basketballspielen, Fotoshooting, Backen bei „Über den Tellerrand e.V.“ usw.).

Das Projekt wurde mit Ende des Schuljahres 2015/16 abgeschlossen. Die Arbeit der Schülerfirma wurde bereits mit dem zweiten Platz beim „Junior-Landeswettbewerb Berlin der Schülerfirmen“ und dem fünften Platz in der Kategorie „Soziales“ beim bundesweiten Wettbewerb „startupteens“ gewürdigt.

„Jute Tat“ setzt sich aus sechzehn engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Alter von sechzehn bis achtzehn Jahren zusammen. Jeder von uns besucht die elfte Klasse des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums und wird voraussichtlich 2017 sein Abitur ablegen. Teil dieser Firma sind wir, weil wir uns alle für den Kurs „Studium & Beruf - Schülerfirma“ entschieden haben. Es wird ebenso ein theoretischer Studium-&-Beruf-Kurs angeboten, doch uns verbindet die Neigung, die Dinge auf praktische Art anzugehen. Dadurch erhoffen wir uns auch einen möglichst realistischen Einblick ins spätere Berufsleben.

Partner der Schülerfirma, auch aus Lichtenrade

Im Geschäftsbericht heißt es zu den Partner der Schülerfirma: „Bei diesem Projekt werden wir von zwei Lehrern unserer Schule als sogenannte Schulpaten begleitet, Frau Kittler sowie Herr Dannenberg. Sie beide stehen uns bei Fragen beiseite, über-lassen jedoch die maßgebliche Organisation uns Schülern, um uns an ein möglichst eigenständiges Arbeiten heranzuführen. Nichtsdestoweniger sind wir ihnen für alles, was sie für uns tun, überaus dankbar.

Des Weiteren sind wir hoch erfreut, mit Rafael Strasser als unserem Wirtschaftspaten einen idealen Partner für uns gewonnen zu haben. Er gehört zum gemeinnützigen Verein „Über den Tellerrand“, der sich wie wir auf die Hilfe für und Kontakt mit Flüchtlingen spezialisiert hat. Da dieses Projekt ähnlich begonnen hat wie „Jute Tat“, halten wir diese Zusammenarbeit für über-aus passend und produktiv.

Ein weiterer Partner, dem wir viel zu verdanken haben, ist das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade. Viele von dessen Mitgliedern unterstützten uns durch den Kauf von Anteilscheinen und gaben uns ein ausgiebiges Feedback zu unserer Idee.

Wir stehen noch immer in regelmäßigem Austausch. Auch aus der Politik erhalten wir Resonanz: Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, unterstützt uns als politische Schirmherrin und ist Anteilseignerin von „Jute Tat“.

Im Allgemeinen ist „Jute Tat“ eng mit der „Junior gGmbH“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln verbunden. Sie stellt uns rechtlichen Rat sowie ein Onlineportal zu Verwaltungszwecken zur Verfügung. Überdies hat sie uns neunzig Anteilscheine zukommen lassen, mithilfe derer wir an Startkapital gelangt sind. Außerdem nehmen wir über Junior am Landeswettbewerb der Schülerfirmen in Berlin teil.“

Die Partner vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, Volker Mönch und Thomas Schmidt, zur Schülerfirma: „Die Außendarstellung, die Art, wie sich Jute Tat präsentiert, das ist das Professionellste, was wir je gesehen haben in dieser Richtung.“

Lichtenrade drückt die Daumen und sagt Danke!

Zum JUNIOR-Programm:

Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützigen GmbH werden bundesweit seit 20 Jahren angeboten. Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme werden seit 1994/95 in mittlerweile 15 Bundesländern durchgeführt. 10-15 Schüler ab der Sekundarstufe I gründen hierbei ein Schülerunternehmen. Die Umsetzung der Geschäftsideen lässt die Schülerunternehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Die Schülerfirmenprogramme werden bundesweit unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gesamtmetall, Danfoss, die Deloitte-Stiftung, UBS, Barclaycard und die AXA Versicherung. Zur IW JUNIOR gGmbH gehören auch die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT und FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT.

In Berlin wird JUNIOR durch die Unterstützung von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ermöglicht. ToM

Weitere Informationen:

http://www.jute-tat.de/

http://www.uvh-online.de/de/

http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/
https://www.junior-programme.de/de/startseite/

 

Raimund Bayer und ein spannender Polit-Thriller

Lehrer, Abgeordneter, Schriftsteller… und das ist nur ein kleiner Lebensausschnitt des agilen und umtriebigen Raimund Bayer (66).

Der Lichtenrader Pensionär schreibt schon viele Jahrzehnte für sein Leben gern und betont, dass es keine Frage des Geldes ist. Aber schreiben ist besonders seit seinem Ruhestand seine Passion geworden: „Ich bin kaum noch zu bremsen.“

Ein Polit-Thriller über die Treuhand – Fiktion und realer Rahmen

Als ersten Roman hat der Lichtenrader einen Politthriller herausgebracht, der mit aktuellem Zeitbezug einen Treuhand-Milliardenskandal spannend betrachtet. In „Grenzüberschreitung – Die Rückkehr“ geht es um einen vorgetäuschten Tod nach der Aufdeckung des Skandals, ein scheinbar unbeschwertes neues Leben in der Karibik und um die Rückkehr nach Berlin über verschlungene Wege. Der Protagonist will wissen, was damals wirklich passiert ist. Zwischen Realität und Fiktion bewegen sich die Personen und die Leser werden auf die abwechslungsreiche bildhafte Reise mitgenommen. Ein Stoff, der sich für eine Verfilmung förmlich aufdrängt. Raimund Bayer erzählt, dass dieses jetzt veröffentlichte Buch an sich schon die Fortsetzung -halt die Rückkehr- ist. Das Erstlingswerk liegt seit 25 Jahren unveröffentlicht in der Schublade. Dieses Erstlingswerk hat Raimund Bayer während seiner Abgeordnetentätigkeit geschrieben. Seit 1985 war er 10 Jahre für die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus.  In der naheliegenden Treuhand-Kantine hat er Geschichten erfahren, die schon damals seine Fantasie anregten. Aber nach so langer Zeit wollte er nicht mit der Vergangenheit anfangen, sondern in der heutigen Zeit starten und veröffentlichte gleich den Folgeroman.

Faszinierend findet er es besonders, wenn man den realen Rahmen in eine fiktionale Handlung packen kann und so Kriminalität und Korruption aufgreift. Auf das abrupte Ende bei der „Grenzüberschreitung“ angesprochen erklärt Bayer, dass natürlich mindestens ein Nachfolgetriller erscheint. Dies deutete sich im letzten Satz im Buch auch an. Und wer weiß, vielleicht wird sogar mal der erste noch unveröffentlichte Teil herausgegeben. Die Idee mit der Veröffentlichung des ersten Buches, das man sicher nochmal umschreiben müsste, hatte ein Bekannter. Schmunzelnd erzählt er, dass er das Ansinnen natürlich zurückgewiesen hat: „Daran denke ich erst mal gar nicht.“ Man darf jedoch gespannt sein.

Für Lichtenrade-Fans noch ein kleines Schmankerl, denn auch Lichtenrade spielt eine kleine Rolle in seinem aktuellen Roman.

Mittlerweile schon drei Bücher

Mittlerweile ist der Thriller sein drittes Buch. Die Bücher sind in relativ kurzer Zeit entstanden und erschienen.

Seine ersten beiden veröffentlichten Werke sind eher Ratgeber. Den letzten Anstoß zur Veröffentlichung seines Erstlingswerkes „Mit 65 fängt ein neues Leben an – Gesund und aktiv in den Ruhestand“ haben eine schwerere Erkrankung Bayers vor Erreichung des Ruhestandes und der Tod eines sehr engen Freundes gegeben. In seiner Reha schrieb Raimund Bayer in Tagebuchform seine Gedanken auf, was ihn im Leben gestärkt hat und was er für seine Gesunderhaltung zu tun gedenkt. Er betrachtete gelungene und nicht so gelungene Beispiele von Menschen, wie sie in den dritten Lebensabschnitt gestartet sind. Für den ehemaligen Lehrer wurde der Start in diesen Lebensabschnitt, mit dem neu geschenkten Leben, ein wichtiger Schritt: „Auf vieles wird man im Leben vorbereitet, aber nicht auf diesen Lebensabschnitt.“ Für Raimund Bayer zählen besonders Werte wie der enge Familienzusammenhalt, sowie ein gesundes und aktives Leben in Gesellschaft und Gemeinschaft. In seinem ersten Buch möchte er mit seinem „Vorausblick“ auf den Ruhestand, basierend auf seinen reichhaltigen Erfahrungen, Mut machen nach Vorne zu schauen: „Man könnte sagen, ich habe meinen eigenen Lebensplan aufgeschrieben.“ In einer Rezension schreibt Dr. Heinz Schneider: „Selten hat mich ein Ratgeber so berührt wie das gelungene Erstlingswerk von Raimund Bayer, in dem er seine Sicht über den wunderbaren 3. Lebensabschnitt… preisgibt. Die eindrucksvolle Schilderung über seine Erfahrungen nach dem Arbeitsleben sind ehrlich, wertvoll und authentisch.“

Sein zweites Werk „Überleben im Großstadtjungle – Strategien für Großstadtmenschen“ spricht das manchmal fehlende Sicherheitsgefühl von Menschen in der Großstadt an. Die Bilder für die Cover seiner Bücher hat sein Sohn fotografiert.

Die Bücher vertreibt er im Eigenverlag und über Amazon Kindle, was für ihn eine geeignete Plattform ist. Die ersten technischen Probleme und Schwierigkeiten in der Vermarktung sind mittlerweile überwunden. Sein neuestes Werk ist bei „kindle-storyteller 2016“, ein Wettbewerb für neue Bücher, angenommen worden, was für Raimund Bayer eine große Ehre bedeutet. Aus circa 2.000 bis 3.000 Büchern wählt eine hochrangige Jury fünf Finalisten aus. Für Raimund Bayer ist es aber wichtig, dass er einfach dabei ist.

Das Leben von Raimund Bayer

Das Leben von Raimund Bayer ist aber nicht von Anfang an immer so glatt gelaufen. Nach 8 Jahren Volksschule hat er eine Ausbildung als Jungwerker bei der der Deutschen Bundesbahn absolviert und dann das Abitur mit Abendgymnasium und Internat auf dem 2. Bildungsweg gemacht. Der in einem Dorf mit vielen Geschwistern aufgewachsene Rheinland-Pfälzer Raimund Bayer hat Geschichte und Deutsch an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Landau/Pfalz studiert: „Ich habe das Geld für mein Studium überwiegend durch Klo-putzen verdient.“

Vor 41 Jahren hat es ihn dann nach Berlin gezogen. Eine Stadt, die ihn schon immer fasziniert hat: „Sozusagen vom Bauernhof in meine Traumstadt.“ In Berlin hat er als Lehrer in einer Neuköllner Gesamtschule angefangen, eine Schulrichtung, die er als Sozialdemokrat als ein Idealmodell betrachtete. Dann holte er seine Familie nach. Nach drei Jahren wurde Bayer der damals jüngste Rektor an einer Berliner Gesamtschule und hat Neukölln 28 Jahre seine Treue gehalten. Nebenbei war er immer politisch aktiv, erst als Bezirksverordneter und später im Abgeordnetenhaus. Danach arbeitete er als Schulrat, bevor er Personalratsvorsitzender in der Senatsbildungsverwaltung wurde. Vor 20 Jahren studierte er „Darstellendes Spiel“, was seinen Faible für Schauspiel, Literatur, Drehbücher und Regie kreative Nahrung gab. Kurz vor dem Ruhestand kam dann die Krankheit.

Nächtelang am Schreibtisch: „Wie ein eigenes Leben und trotzdem im Hier und Jetzt“

Raimund Bayer lebt mit seinen Büchern. Wenn er beim Rad fahren Ideen hat, werden diese sofort aufgezeichnet. Seine Bücher haben erst nur einen groben Rahmen und nach und nach fangen die Personen an zu leben. Da schreibt er dann schon mal ganze Nächte durch und vergisst die Zeit: „Wenn ich dann schreibe, ist es wie ein eigenes Leben.“ Seine Fantasie lebte der Autor aber schon als junger Vater aus, als er seinen Kindern immer eigene Geschichten erzählte. Raimund Bayer hat Spaß am Schreiben und will diese Freude an Geschichten gerne an die Menschen weitergeben.

Raimund Bayer ist jedoch nicht nur vom Schreib-Virus infiziert.

Er fährt leidenschaftlich gerne Fahrrad, bearbeitet seit seinem Ruhestand intensiv den Garten und verwöhnt seine Frau gerne mit guten Essen. Wenn er nicht draußen oder in der Schreibstube ist, findet man den Vater von zwei erwachsenden Kindern und fünf Enkelkindern in der Küche. Bayer ist in der katholischen Kirche aktiv und seit einiger Zeit auch als Flughafenseelsorger im Einsatz. Seit 30 Jahren ist er auch in einem Literaturkreis dabei.

Es war für Bayer immer wichtig Informationen selbst zu ordnen und sich daraus ein eigenes Bild zu machen: „Es hat mich immer gereizt, meine eigene Wirklichkeit im Schreiben zu schaffen. Es ist manchmal wie ein zweites Leben. Man lebt dann in einer neuen anderen Welt und ist trotzdem im Hier und Jetzt.“ Raimund Bayer findet schreiben toll und will es noch lange machen: „Ich habe noch viele Ideen für neue Stoffe.“

Einige Autorenlesungen hat Raimund Bayer für seine Erstlingswerke bereits in Kirchengemeinden absolviert. Für seinen aktuellen Thriller ist eine Lesung auch in Lichtenrade geplant.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://raimundbayer.jimdo.com

Autorenseite bei Amazon: https://www.amazon.de/-/e/B01HFGXSAU

Autorenlesung steht jetzt fest:

am Dienstag, dem 29. November 2016 um 19.30 Uhr im AZ (Aktives Zentrum) - Büro, Prinzessinnenstraße 31, 12307 Berlin

 

Auch 2017: Historischer Kiezkalender von Tempelhof und seinen „Vororten“

Der Berliner Kiez Kalender wartet auch für 2017 mit interessanten historischen Aufnahmen von „Tempelhof und seinen Vororten“ auf. Der heimat- und postgeschichtlich interessierte Hans-Ulrich Schulz bringt schon seit einigen Jahren einen vom Verlag Morgana-Edition aufgelegten Kalender in einer hochwertigen Druckqualität heraus. Alle Tempelhofer Ortsteile werden im Kalender berücksichtigt. Ob Lichtenrade, Marienfelde, Mariendorf oder Tempelhof, jeden Monat öffnet sich ein neues Kalenderblatt. Ob Fotoansichtskarte, Werbekarte oder historische Aufnahme, jedes Bild ist für sich etwas ganz besonderes.

Lichtenrade ist mit einem Winteridyll auf dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Sanatoriums Birkenhaag und einer Postkarte um die vorletzte Jahrhundertwende vertreten, wo die Dorfkirche noch einen spitzen Kirchturm hatte. Dort grüßt Lichtenrade auch mit dem ehemaligen Dorfkrug (Restaurant Josef Kura) und einem Storchennest.

Alle guten Dinge sind Drei: Auf dem Blatt für Juni ist die Frühstückspause der Pioniere des 1. Eisenbahnregiments Schöneberg am Bahnhof Lichtenrade im Jahr 1903 zu sehen. Ab 1883 hatte Lichtenrade einen Seitenbahnsteig als „Haltestelle“ und 1910 erfolgte die Einweihung des Mittelbahnsteigs, wie man ihn heute noch kennt.

Ein ganz besonderes Schmankerl ist ein Foto vom Deutschen Traberderby, bei dem die „Dabendorferin“ im Jahr 1919 das Derby auf der Trabrennbahn Mariendorf gewann.

Die Trabrennbahn wurde 1913 eröffnet. Auch wurde die älteste Berliner Dorfkirche, die im Marienfelder Dorfkern steht, um 1910 für eine Postkarate abgelichtet. Eine Werbekarte „Gaskoks – der gute Brennstoff“ zeigt in einer farbigen Zeichnung die 1901 bis 1903 errichtete Hafenanlage des ehemaligen Gaswerkes Mariendorf, das entlang der Berlin-Dresdner Bahn errichtet wurde. Als Andenken an die Eröffnung des Luftverkehrs Berlin-Dresden-Prag-Wien durch die Deutsche Luft Hansa (wurde damals noch auseinander geschrieben), wird eine Ju G 24 kurz vor dem Start gezeigt, die regelmäßig neun Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder zwischen den Städten transportierte.

Als Deckblatt des Kalenders wird eine äußerst attraktive Bildpostkarte von Tempelhof mit einer rückseitig eingedruckten Marke von 1899 abgebildet. Farbige Zeichnungen zeigen das ehemalige „Rathaus“ in der Dorfstraße, die Dorfkirche, das Kriegerdenkmal in der Dorfaue und die Garde-Train-Kaserne nahe der Ringbahnstation Tempelhof.

Geschichtlich interessierte Menschen, die sich gerne kiezorientiert historisch durch das Jahr begleiten lassen mögen, sind genau die richtigen Adressaten für die Kalender. Aber sicher wird der Kalender als besonderes Weihnachtsgeschenk auch seine Interessenten finden. Mit 12,50 Euro ist der Preis für dieses besondere Werk bewusst erschwinglich geblieben. In allen Tempelhofer inhabergeführte Buchhandlungen und direkt über den Verlag kann der Kalender erworben werden.

Hans-Ulrich Schulz hat die Postkarten aus seiner Sammlung zusammengestellt und die Bildunterschriften gefertigt.  Im Jahr 2009 veröffentlichte er ein interessantes Handbuch mit Katalog „Im Zeichen der Luftbrücke“, das in der 2. Auflage beim Autoren oder beim Verlag erhältlich ist.

Thomas Moser

Technische Daten für die Kalender: 13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm; die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen.

http://www.berliner-kiez-kalender.de/Willkommen.html

Email zum Autoren: husberlin@web.de

Email zum Verlag: pm@morgana-edition.de

 
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