Künstlerischer Weihnachts-Adventskalender-Kunstfensterbaum

Es wird wieder weihnachtlich in Lichtenrade. So wird es wohl alles noch etwas schöner werden, als im letzten Jahr.

In der Lichtenrader Bahnhofstraße tut sich seit einiger Zeit schon eine ganze Menge. Es gibt den großen Rahmen, der über das „Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße“ Konzepte erarbeitet und an der einen und anderen kleinen Ecke schon Verschönerungen in Angriff genommen hat. Das 9. Lichtenrader Kunstfenster war im Oktober ein besonderer Höhepunkt und ist dem Engagement von Claudia Scholz von Family & Friends, der Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck und der Händlerinitiative Bahnhofstraße zu verdanken.

Wer macht mit bei den weihnachtlichen Aktivitäten? Hilfe ist willkommen!

Und nun haben Sylvia Zeeck und Claudia Scholz sich wieder zusammengetan, um die Weihnachtsbäume wieder lebendig werden zu lassen.

In Anlehnung an die jüngsten Projekte, dem künstlerischen Weihnachtsbaum 2014 und dem Adventskalender-Weihnachtsbaum 2015 sowie dem Lichtenrader Kunstfenster soll wieder ein Weihnachtsbaum der besonderen Art auf der Lichtenrader Bahnhofstraße stehen!

Die Veranstalterinnen fühlen sich bei ihrer diesjährigen Idee an das altbekannte Spiel „Wir packen einen Koffer und nehmen mit…“ erinnert.

Es wird zwar kein Koffer gepackt, sondern das Zubehör für einen gelungenen Adventskalender-Weihnachtsbaum und seine geschmückten Türchen sollen dekorativ dargeboten werden. Jedes dieser „Türchen“, so die Idee, ist ein von Künstlerhand bunt gestalteter Bilderrahmen. Auf einer riesigen Staffelei vereinen sie sich zu einem großen Adventskalender.

Künstlerinnen und Künstler, Praktisch-Veranlagte und solche, die Lust haben, der Bahnhofstraße den weihnachtlichen Stempel aufzudrücken, dürfen den Veranstalterinnen gerne zur Seite stehen!

Einige Künstler haben bereits zugesagt und warten nur auf das „Go“.

Aufgabe wird sein, einen alten Bilderrahmen (oder hölzerne Teile zu einem zusammenzufügen) ohne Glas und Leinwand kunstvoll zu gestalten und mit einer Zahl für ein Türchen - freischwebend im Rahmen - zu versehen.

Der Fantasie werden keine Grenzen gesetzt!

Die Veranstalterinnen erläutern die Idee und betonen, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind:

Ob ein zur „1“ verbogener Schraubenzieher den Rahmen ziert oder die „8“ aus zwei alten Socken entsteht, die bäuchlings aneinandergenäht sind, oder ob eine alte Schuhsohle mit einer dicken „10“ bemalt ist oder eine verbogene Gabel sich zu einer „9“ formt: „Eins können wir auf jeden Fall versprechen: Dieser Baum wird alles andere als gewöhnlich!“

Zeichnung eines Entwurfs von der Künstlerin Sylvia Zeeck; die Grundgerüstidee stammt von Horst-Dieter Keitel

...und Wolfgang Spranger hat ein Modell gefertigt.

Kinder-Basteleien erwünscht: Schmuck für die normalen Weihnachtsbäume!

Wie die Jahre zuvor bezieht der künstlerische Weihnachtsbaum das Blumenrondell vor der Volksbank in der Bahnhofstraße. Die Weihnachtsbäume „natürlichen Ursprungs“ nehmen in den anderen Rondellen Platz, die im Sommer vom Lichtenrader Künstler Uwe Thürnau überarbeitet worden waren. Hier sorgen die Kinder umliegender Schulen und Tageseinrichtungen für den nötigen Adventszauber. Wer sich als Kind weder zu der einen oder anderen Einrichtung zählt und Lust hat, für einen der Bäume in der Straße zu basteln, ist herzlich willkommen dies zu tun und beim Juwelier Heigl in der Goltzstraße 37 bis zum 19. November 2016 abzugeben. Die kleinen Kunstwerke müssen jedoch wetterfest sein!

Claudia Scholz und Sylvia Zeeck (Kontakte siehe unten) freuen sich auf die Teilnahme von Interessierten am künstlerischen Weihnachtsbaum und auf viele kreative Ideen aus Lichtenrade und dem Bezirk.

Und was gibt es noch?

So viel dürfen wir schon verraten:

Über die Aktiven Zentren wird es nach vielen Jahren der Abstinenz ab dem 21. November wieder eine weihnachtliche Beleuchtung geben. Ein Adventssingen wird es am 9. Dezember um 18 Uhr an der Alten Mälzerei geben. Natürlich gibt es am 1. Advent wieder den Lichtermarkt am Dorfteich. Aber es wird auch einen zusätzlichen Weihnachtsmarkt am 3. Adventswochenende am Dorfteich geben. Wir dürfen gespannt sein, denn die Veranstalter Family & Friends haben durch viele Feste in der jüngsten Vergangenheit ihr Können bewiesen. Wir können uns freuen… ToM

Kontakte:

Sylvia Zeeck Mobil. 0151 269 89 780 Mail. kontakt@sylviazeeck.de

Alternativ: Claudia Scholz Mobil. 0178 238 55 21 Mail. kreativ@teach-in.de

Sylvia Zeeck beim Schmücken des künstlerischen Weihnachtsbaumes im letzten Jahr...

Claudia Scholz bei der Verlosung im letzten Jahr....

Einer der grünen Weihnachtsbäume im letzten Jahr.

Fotos Thomas Moser

 

26.11.: Rockabilly in der Alten Mälzerei

Was lesen meine müden Augen...

Ein Event jagt das andere...

Die Alte Mälzerei fängt wieder an zu leben. Eine Veranstaltung der bezirklichen dezentralen Kulturarbeit:

Am 26.11.16: Lichtenrade tanzt!   …mit Hot Jumpin' Six, schwungvoller Rockabilly Musik

Alte Mälzerei Lichtenrade  | Steinstraße 41  |  12307 Berlin

Eintritt frei!

Foto: Thomas Moser

 

 

 

Deutsche Fluglärmdienst für den Deutschen Engagementpreis 2016 unterstützen

Die Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow Nord gegen Fluglärm e.V. bittet um Unterstützung:

Der Deutsche Fluglärmdienst (DFLD) leistet eine großartige Arbeit, indem er u.a. den Fluglärm an deutschen und europäischen Flughäfen misst, archiviert und die Auswertungen allen Interessierten auf seiner Website zur Verfügung stellt.

Auch unsere Lärmmessstation Mahlow 3 ist mit dem DFLD verknüpft und der DFLD bereitet die erhobenen Messdaten für uns auf.

Der DFLD wurde für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert, der mit 10.000 € dotiert ist.

Die Jury für den Publikumspreis sind wir alle.

Bitte unterstützen Sie den DFLD und zeigen mit Ihrer Stimme unseren Dank und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit, die uns in unseren Kampf gegen Fluglärm zu Gute kommt.

Der DFLD plant mit das Preisgeld in eine Messanlage für Ultrafeinstaub zu investieren.

Zur Abgabe Ihrer Stimme folgen Sie bitte dem Link

http://dfld.de/DFLD/index.htm

und dort dann der Erläuterung.

Die Abstimmung läuft bis zum 31. Oktober 2016.

Ihre Stimme ist wichtig. Bitte beteiligen Sie sich unbedingt.

 

Versuchter Raubüberfall mit Clownsmaske in Lichtenrade – maskierte Täter geflüchtet

Polizeimeldung Berlin Nr.2632
22.10.2016 Zwei als Clowns maskierte Personen haben in der vergangenen Nacht versucht einen Mann in Lichtenrade auszurauben. Gegen 22 Uhr soll einer der Maskierten den 25-Jährigen in der Bahnhofstraße von hinten gepackt und Geld gefordert haben. Etwa zeitglich soll sich dessen mit einem Stock bewaffneter Komplize dem Mann von vorne genähert haben. Dem 25-Jährigen gelang es sich loszureißen, woraufhin beide Täter ohne Beute in Richtung Goltzstraße flüchteten. Der Überfallene verletzte sich bei der Attacke leicht am Finger und alarmierte von zu Hause aus die Polizei. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.

 

9.11.: INFOVERANSTALTUNG für Unternehmer_innen zur Patientenverfügung und Bestattungsvorsorge

9.11.: Infoveranstaltung mit Fragerunde zu Patientenverfügung und Bestattungsvorsorge für Unternehmer/innen
Leben im Hier und Jetzt - Vorsorge ist keine Frage des Alters oder der Firmengröße

Sie sind unternehmerisch tätig, gesund, treffen eigene Entscheidungen und stehen mitten im Leben? Dann ist jetzt der richtige Moment, sich mit Krankheit, Alter und Tod zu beschäftigen. Weil man versuchen sollte, Entscheidungen mit Tragweite überlegt und ohne akuten Handlungsdruck zu treffen:

  • Was wäre, wenn Sie einen Unfall haben oder schwer krank werden und nicht mehr selbst entscheiden können, wie Sie behandelt werden möchten?
  • Wollen Sie lebensverlängernde Maßnahmen um jeden Preis?
  • Welche Verantwortung kann und darf Ihre Familie oder eine fremde Person übernehmen?
  • Wie teuer ist eine Beerdigung und was können Sie bereits im Vorfeld festlegen?

All dies sind Fragen, mit denen sich niemand wirklich gern beschäftigt - und doch ist es so wichtig, sich jetzt schon Gedanken zu machen über Patienten- und Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Bestattungsvorsorge.

Infoveranstaltung am 9. November um 19 Uhr im Rathaus Schöneberg

Gastgeber bei der kostenlosen Infoveranstaltung am 9. November um 19 Uhr im Rathaus Schöneberg (Raum 195 im EG) sind drei Netzwerke aus Tempelhof-Schöneberg: Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg, die  Unternehmer-Initiative Te-Damm und das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade. Die Berufsbetreuerin Monika Christen und der Bestattermeister Robert Hahn stellen die wichtigsten Möglichkeiten vor, damit jeder diese Fragen für sich klären und individuell vorsorgen kann. Ihre Lieben werden es Ihnen danken - und Sie können ganz entspannt im Hier und Jetzt leben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich daher bis zum 4. November per E-Mail an: info@ui-tempelhoferdamm.de


An dieser Station gibt es keinen Handlungsbedarf mehr. Wie der Weg dorthin aussieht kann man proaktiv verfügen – wenn man gut informiert ist. Bei der Infoveranstaltung am 9. November im Rathaus Schöneberg haben Unternehmen Gelegenheit dazu.

 

2.11.: Schließung des Bürgeramtes Lichtenrade

Aufgrund einer Personalversammlung bleibt das Bürgeramt in Lichtenrade, Briesingstraße 6, 12307 Berlin am Mittwoch, dem 2. November 2016 ganztägig geschlossen.

Dokumente können an diesem Tag nicht abgeholt werden.

Die Standorte Tempelhof und Schöneberg sind im Notbetrieb geöffnet.

 

5 Jahre „Kindergärtnerei“: Eine beliebte Kita in Lichtenrade feiert ihr 5-jähriges Bestehen

Uns erreicht von der Kita ein Bericht zum Jubiläum, den wir hier gerne veröffentlichen:

An der Eingangstür grüßen die Sonnenblumen, bepflanzte Gummistiefel zieren den Gartenzaun – der Name ist Programm: Hier grünt und blüht es, alles wächst und gedeiht.

Vor fünf Jahren, im September 2011,  wurde es quirlig-lebendig in der Briesingstraße 30 in Lichtenrade. Eine Elterninitiativ-Kita – fortan „Die Kindergärtnerei“ - zog in das große rote Backsteinhaus der St. Richard Gemeinde. Und machte aus dem schönen alten Haus mit dem herrlichen großen Garten ein wahres Paradies für Kinder. Entsprechend schnell füllte sich die Warteliste – kein Wunder, wenn alle Eltern nur so schwärmen.
Zeit für ein Fest!  Neben den Familien der zwanzig hier liebevoll betreuten Kinder strömten Nachbarn, Freunde, ehemalige Kitakinder und Familien, Unterstützer und zukünftige Mitglieder an einem Septembernachmittag in den Garten, der nicht nur Kinderaugen strahlen lässt: Eine Bauecke, ein riesiger Buddelplatz, Piratenschiff, Rutsch- und Rodelberg. Die vier Erzieherinnen und ihr Team hatten mit den Kindern im Vorfeld gebastelt, gebacken, Lieder einstudiert und Spiele vorbereitet, die engagierten Eltern hatten geschippt, geräumt und gebaut.


Zum Jubiläum konnten die zwei lang ersehnten Schaukeln endlich feierlich eingeweiht werden. Es gab ein buntes Buffet an blumengeschmückten Tischen, es wurde gesungen und gespielt, erzählt und geplant, Fotos wurden versteigert, Geschenke gemacht. Eine große Hüpfburg – eigens zum Jubiläumsfest bestellt – ließ auch die Herzen aller Kinder hüpfen, dank Schminkfertigkeiten einer Erzieherin jagten bald Tiger und Leoparden, Katzen, Hunde und Schmetterlinge fröhlich durch den Garten.


Und dann stiegen noch 100 Heißluftballons in den Himmel   -  Zeit für Träume, offene Wünsche?
Licht am Horizont für alle wartenden Eltern: Die Kindergärtnerei soll weiter wachsen. Ein Ausbau der Kitaplätze von 20 auf 30 Kinder ist geplant, wenn das Bestehen der Einrichtung in der Briesingstraße auf lange Zeit gesichert wird. Platz gibt es genug. Ideen, Lust und Herzblut sowieso. Kitas wie diese sind rar. Bleibt zu hoffen, dass die Einrichtung lange in Lichtenrade erhalten bleibt. Hier sollen noch viele Kinder die unbeschwerte Freude am Leben lernen.

Kita Die Kindergärtnerei
Briesingstr. 30

12307 Berlin–Tempelhof

  • Tel.: (030) 707 877 17

Text: Kita "Kindergärtnerei"
Fotos privat

Lichtenrade gratuliert herzlich!

 

Das einzigartige Original-Taschenlampenkonzert für Lichtenrade!


Foto Frank Giebel Photography

Welch eine besondere Veranstaltung in Lichtenrade! Vor der Alten Mälzerei versammelten sich 1000 Konzertbesucher, um beim Original-Taschenlampenkonzert dabei zu sein. Die Band RUMPELSTIL füllt sonst große Arenen wie zum Beispiel die Berliner Waldbühne und verzaubert mit ihrer besonderen Art und der Taschenlampenatmosphäre viele Fans. Und RUMPELSTIL konnte nun für Lichtenrade gewonnen werden und begeisterte die vielen kleinen und großen Besucherinnen und Besucher mit ihrer Musik und Lebendigkeit.


Die Besucher warten auf die Band

Eine bunte Bühnenshow, bei der Bandmitglied Max als besonderer Quatschmacher sehr gut bei den Kindern ankam. Die kleinen Zuschauer waren begeistert von der Begeisterung der Band. So war die etwas frische Herbsttemperatur schnell vergessen. Die kleine Rampe vor der Mälzerei wurde zur Bühne. Das Konzert war schnell ausverkauft. Mehr Karten durften für diesen Ort nicht ausgegeben werden. Der Veranstalter ist sich jedoch sicher, dass sie noch sehr viel mehr Karten hätten verkaufen können. Das zeugt zumindest davon, dass in Lichtenrade bei solch besonderen Veranstaltungen richtig Leben einkehren kann.






Entstanden ist die Idee für ein Lichtenrader Konzert bei einem Brainstorming, wie man im Sinne  des neuen Mälzerei-Eigners, Thomas Bestgen, das Gebäude und Gelände im Rahmen einer Zwischennutzung bespielen kann. Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (UNL) hat ein Taschenlampenkonzert vorgeschlagen und alle Mitglieder des Gebietsgremiums im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße (AZ) waren sofort begeistert. Allerdings dachte man in Lichtenrade zunächst nur an ein „selbstgestricktes“ Konzert. Die eigentlich nicht ganz ernstgemeinte Anfrage bei RUMPELSTIL stieß auf eine spontane Zusage. Genauso spontan haben das AZ-Team und das UNL beschlossen, diese ungewöhnliche Gelegenheit zu nutzen. Erst durch die finanzielle Unterstützung auch der Aktiven Zentren konnte das Konzert gestemmt werden und die Kosten für den Eintritt konnten sehr günstig angesetzt werden. Bei der Schutzgebühr von 10 Euro war auch ein Getränke- und ein Wurstgutschein enthalten.





Die Taschenlampen-Erfolgsgeschichte hat vor 8 Jahren begonnen. Inzwischen gibt die Berliner Band ihre Taschenlampenkonzerte auch in Hamburg, Schwerin, Köln, München, Dresden, Leipzig und Augsburg. Die Taschenlampenkonzerte von RUMPELSTIL sind sehr atmosphärische, spätsommerliche Abendkonzerte unter freiem Himmel. Musikalisch ist die Band nicht so leicht einzuordnen. Von sich selbst sagen RUMPELSTIL: “Wir machen Popmusik. Im besten Sinne des Wortes.“  Die holländische Sängerin der Band, Blanche Elliz, meint: „Rumpelstil-Lieder sind anspruchsvoll und darum so erholsam.“ Die RUMPELSTIL-Konzerte sind für  Groß, Klein und Kleinstfamilien gedacht und gemacht.

Der besondere Dank geht an das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, die sich um die Organisation und den Ablauf gekümmert haben. Und es hat alles wunderbar geklappt und sogar Petrus hat mitgespielt. Natürlich ist auch besonders dem neuen Eigentümer der Mälzerei zu danken, der nicht lange redet, sondern für gute Ideen schnell zu gewinnen ist. Die stellvertretende Bürgermeisterin und Kulturstadträtin Jutta Kaddatz wurde auch im Gewühl der Konzertbesucher gesichtet.

Ein sehr schönes Konzert, dass als besondere Zielgruppe natürlich die Kinder hatte. Um es mit dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister zu sagen: „Und das ist auch gut so!“

Thomas Moser

http://rumpelstil.de

Unbedingt notieren und merken: DAS NÄCHSTE GROSSE EVENT VOR DER ALTEN MÄLZEREI WIRD DAS ADVENTSSINGEN AM 9. DEZEMBER SEIN (vermutlich 18 Uhr)!!!

Im Rahmen der Aktion "Berlin leuchtet" war auch die Mälzerei noch angetrahlt...

Alle Fotos (bis auf Foto 1) von Thomas Moser

Das erste Foto ist von Frank Giebel Photography (DANKE!)

 

Keitels Katzen-Kunst


Horst-Dieter Keitel auf dem letzten Wein- und Winzerfest in Lichtenrade (Foto Thomas Moser)

Der Maler, Grafiker und Journalist Horst-Dieter Keitel ist sprichwörtlich gesagt auf die Katze und nicht auf den Hund gekommen. In seinen Bildern drückt er seine schier grenzenlose Vorliebe für seine schwarzen Lieblinge aus. Angefangen hat alles mit der pechschwarzen Hauskatze Lolita (1988-2004 ). Aktuell sind zwei andere schwarze Katzen -Kater Picasso uns seine Schwester Suleika- seine Muse, die immer wieder als Motive für seine Kunstwerke  Modell stehen oder besser gesagt „Modell liegen.“

Seine Werke jetzt in Lichtenrade (Foto: Thomas Moser)

Aktuell kann man die auffällig gelb-schwarzen Kunstwerke im Rahmen des 9. Lichtenrader Kunstfensters bei „SanImpuls“, einem Sanitätshaus In der Goltzstraße 39, bewundern. Es gibt wohl kaum ein Pose, in der  er seine Lieblinge nicht auf die Leinwand gebannt hat. Keitel hatte schon viele Ausstellungen mit seinen Leinwandstars, die förmlich zu schnurren scheinen, mit Mäusen oder Fischen spielen oder einfach nur rumliegen. Horst-Dieter Keitel hat ein ganz besonders inniges Verhältnis zu seinen Katzen. Der Psychologe und Kunsthistoriker Dr. Karl-Heinz Tigglers mutmasste anlässlich einer Ausstellung: „Keitel muss  in seinem früheren Leben ein Kater gewesen sein.“


Fotos privat
Horst-Dieter Keitel ist den Tempelhof-Schönebergern als langjähriger Reporter der Berliner Woche unter seinem Kürzel „HDK“ durch seine spitze Feder bekannt. Mit seinem auffälligen Bart und auch oft mit seiner Strickmütze ausgestattet ist er überall dort in Tempelhof zu finden, wo sich eine Geschichte auftut.

Als „Privatmann“ ist Horst-Dieter Keitel ein Künstler mit vielen verschiedenen Fassetten. Keitel kann natürlich viel mehr als „nur“ Katzen. Er hat in seinem Leben viele künstlerische Sachen gemacht. So ist eine Spezialität, dass der Maler Horst-Dieter Keitel mit wenigen Strichen die Besonderheiten von Persönlichkeiten auf Papier festhält: „Das erfordert höchste Konzentration. Denn bei den Feder- oder Filzstiftzeichnungen muss jeder Strich sitzen. Was einmal auf dem Papier ist, bleibt und ist unveränderbar.“

Foto privat... hier wurde der Alt-Bundeskanzler Ludwig Erhard von Keitel "eingefangen"...
Die ersten Zeichnungen sind Anfang der 80er-Jahre entstanden. Seine Portraits von Politikerköpfen schmückten das Berliner Kabarett „Die Stachelschweine“ im Europa-Center.

Aber als „Chauvi des Jahres 1992“ und als Gründer einer Spaßpartei in Spandau lebte es sich für Keitel ganz gut, denn „Softi“ wollte er nie sein: „Künstler leben halt zwischen allen Stühlen.“

Horst-Dieter Keitel wurde 1950 in Berlin-Moabit geboren. Seine Lehrer waren Professor Horst Strempel und Professor Hermann Pippart. Nach einer dreieinhalbjährigen Wanderzeit durch Frankreich, Italien und der Schweiz, wo er seinen Lebensunterhalt durch Pflastermalen verdiente, stellte er fest, dass Kunst nicht brotlos ist. Seit 1973 arbeitet er wieder als freischaffender Künstler in Berlin oder besser gesagt an seinem Wohnort Spandau.

Thomas Moser

www.atelier-keitel.de

und immer aktuell bei Facebook: https://www.facebook.com/atelierkeitel?fref=ts







 

Die Sau ist tot - Es lebe die Naturwacht Berlin

Kurz vor Beginn der Herbstferien lud Bezirksstadtrat Oliver Schworck gemeinsam mit dem Umwelt- und Naturschutzamt Tempelhof-Schöneberg und dem Team rund um die Naturwacht Berlin e.V. zur fast schon traditionellen Sauvesper auf das Gelände der Naturschutzstation Marienfelde am Diedersdorfer Weg ein. Dies sollte besonders ein Dank an die vielen Freunde, Unterstützer, Vernetzungspartner und Sponsoren der Naturwacht sein, die die Arbeit im Grün rund um den Freizeitpark Marienfelde erst ermöglichen.

Zünftig wurde erst einmal kräftig das Halali mit dem Jagdhorn geblasen, bevor die Veranstaltung vom Gastgeber Oliver Schworck eröffnet wurde.

Oliver Schworck mit Nathalie Bunke und Björn Lindner (v.re.n.lks.)


Er begrüßte die vielen Unterstützer und drückte seine Hoffnung aus,  dass die Naturschutzstation weiterhin tatkräftig und gerne auch finanziell unterstützt wird. Schworck hob die engagierte Arbeit des NaturRangers Björn Lindner, der Naturpädagogin Nathalie Bunke und vom Team der Naturwacht Berlin e.V. hervor, die seit Ende 2015 durch die erstmalige Absicherung im bezirklichen Haushalt eine Basisfinanzierung haben. Vorher wurde die Arbeit immer nur über verschiedene finanzielle Töpfe und Projekte von Jahr zu Jahr sichergestellt, was jedoch zu großen Verunsicherungen führte. Die Bezirksverordnetenversammlung hat durch einen parteiübergreifenden Beschluss für die Absicherung im bezirklichen Haushalt gesorgt und damit auch die Hoffnung verbunden, dass das Bemühen um Drittfinanzierungen erhalten bleibt und möglichst ausgebaut wird.

Bei etwas kühleren Temperaturen wurden viele Gespräche geführt und Kontakte vertieft. Als besonders lecker wurde das in Brandenburg erlegte Wildschwein empfunden. Aber auch so war reichlich für Speis und Trank gesorgt. Das Naturwacht-Team kümmerte sich liebevoll um die Gestaltung und Organisation des Festes und um die Betreuung der Besucherinnen und Besucher.

Über die Arbeit der Naturschützer kann man nachlesen: „Die Naturwacht Berlin e.V. bietet Führungen, Projekttage und Informationsveranstaltungen auf der Naturschutzstation und im angrenzenden Naturschutzpark bis in die Marienfelder Feldmark an. Auf dem Gelände am Fuße des NaturschutzParkes Marienfelde, finden sich neben einem Lehrbienenstand sieben "Grüne Klassenzimmer" u.a. zu den Themen Landwirtschaft, Wildtiere, Boden oder Bäume. Der Märchenweiher am Ende der Station lädt zum Beobachten von Fröschen und Libellen ein. In der Landwirtschaftsecke lernen Kinder wo Erdbeeren und Mais herkommen, die Hühner sind Grün-, Braun- und Weißleger. Die Müllerlebnisnisstationen, die zum Wiederverwerten und Recyclen einladen, veranschaulichen das Thema Müll - schließlich war der Park mal eine Mülldeponie. Es gibt eine Feuerstelle fürs Stockbrot und einen Lehmbackofen fürs Brot - und zum Kuchen backen. Zu den Aufgaben gehört auch die Ausbildung von angehenden JuniorRangern in der „Grünen Schule“ sowie regelmäßige Treffen der JuniorRanger, die der Naturwacht bei ihrer Arbeit wie Heu machen, Kröten zählen usw. helfen. Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, hier gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen & Entspannen.“

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“

Als wohl hochrangigste Besucherinnen und Besucher aus der Politik waren der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel (SPD), die Staatssekretärin für Verbraucherschutz Sabine Toepfer-Kataw (CDU), die Bezirksverordnetenvorsteherin von Tempelhof-Schöneberg Petra Dittmeyer (CDU), die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), der scheidende Bezirksstadtrat Daniel Krüger (CDU) und aus dem Nachbarbezirk Neukölln der ebenfalls scheidende Stadtrat Thomas Blesing (SPD) Gäste der gelungenen Veranstaltung.

Senator Andreas Geisel


Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw

Björn Lindner mit Petra Dittmeyer

Bürgermeisterin Angelika Schöttler und Gastgeber Oliver Schworck

Von Stromnetz-Berlin Jürgen Siegismund mit dem Noch-Neuköllner Stadtrat Thomas Blesing

Aber auch viele weitere Kooperationen und Unterstützer arbeiten mit der Naturwacht Berlin zusammen. So erhielt im November 2015 Björn Lindner den mit 2.000 Euro dotierten und von EUREF-Chef Reinhard Müller finanzierten „Green Buddy Award“. Müller war auch Gast der Sauvesper. Auch Stromnetz Berlin und viele örtliche Vereine und Initiativen unterstützen das Anliegen der Naturwacht Berlin. Auch die BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß wurde als Gast empfangen.

Abschließend brachte Oliver Schworck seinen Wunsch zum Ausdruck, dass diese Sau-Vesper als Dank für die engagierte Arbeit auch künftig, unabhängig von neuen politischen Konstellationen, erhalten bleibt.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

 http://www.naturwachtberlin.de

 
Die Imker im Gespräch...

PaperPress-Macher Ed Koch war auch dabei...


Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade

Schworck im Gespräch mit Tobias Mette und Andrea Jensch von der UnternehmerInitiative Tempelhofer Damm


Liebevoll geschmückte Details...

Kräftig ins Horn geblasen...

... und dann ging es an das leckere Wildschwein.
Alle Fotos: Thomas Moser

 

110 Jahre Bahnhofstraße, Rundfahrten und Kunst

Hier ein Bericht von Mitveranstaltern:

Und es gibt noch weitere Rundgänge (tlw. auch mit der Stadtführerin Marina Heimann - siehe Text)

110 Jahre Bahnhofstraße mit Traditionsbus und Kunstfenster


Es stand ein Traditionsbus bereit, dem viele, nein! sehr viele Lichtenrader zustiegen – und das trotz erster Vorboten für weniger gemütlichen Herbsttag!


Marina Heimann, Chronistin und Stadtführerin nicht nur in Lichtenrade, hatte allerlei Wissenswertes aus 110 Jahren Bahnhofstraße zu berichten. So schuckelte ein Bus voller Stadtteilinteressierter und, wie sich herausstellen sollte, ebenfalls Kunstinteressierter durch die Bahnhofstraße, Wünsdorfer Straße mit dem Bericht vom Schlächtermeister Hilbert in die Barnetstraße und Schichauweg zur Motzener Straße. Bemerkenswert war auch die erste Schiffsbau-Versuchsanstalt, deren Existenz im Verborgenen blieb.

Links davon begleitete der Königsgraben die Motzener Straße, die der erste Wassersammler war, bevor ihn der LiLaReSa für noch größere Regenwassermengen 1926 ablöste. Vom Nahmitzer Damm und der Buckower Chaussee aus ging es vorbei an einem roten Backsteingebäude im Hintergrund, das kurz einmal die unrühmliche Geschichte Lichtenrades enthielt.


Am Lichtenrader Damm entlang fuhr man von 1928 an bis zum Mauerbau 1961 mit der Straßenbahn der Linie 99. Die Dorfstraße war rechts daneben. In den 60iger Jahren kam die zweite Fahrbahn dazu.

Die Rundfahrt führte zur ehemaligen Grenze, die zu Mauerzeiten nur für die Müllfahrzeuge der BSR offen war, und zur Jugendarrestanstalt. Lichtenrade unterhielt der guten Luft wegen lange Zeit eine bemerkenswerte Anzahl von Sanatorien für Tuberkulose-Kranke nach dem ersten Weltkrieg.

Welch kurzweilige Erzählkunst!

Frau Heimann macht sich am 21. Oktober 2016 noch einmal auf, um Historisches, Erquickliches und Künstlerisches auf einem Rundgang in der Bahnhofstraße zu verknüpfen. Treffpunkt: vor der Edith-Stein-Bibliothek in der Briesingstraße 6 auf um 14.00 Uhr (Ausweichtermin: 28. Oktober 2016). Anmeldung unter: mar.heim@web.de oder kreativ@teach-in.de bzw. mobil unter 0178 238 55 21.

ENDLICH WIEDER KUNST IN LICHTENRADE!

Das 9. Lichtenrader Kunstfenster läuft und läuft und läuft!

Das 9. Kunstfenster? Ja, es gab schon 8 zuvor.  Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße hatte sie in Zusammenarbeit mit dem Kunstamt Tempelhof zwischen 2003 und 2010 organisiert. Auch damals war schon üblich, die Mappen von Künstlern einzusammeln, …

Deshalb so passend der Artikel von unserem Kiezreporter Thomas Moser: Wachgeküsst!

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/09/27/wachgek-sst--9-lichtenrader-kunstfenster.htm

Heute haben wir 48 Künstlerinnen und Künstler sowie 53 Geschäfte im Boot – eine Rekordbeteiligung! Entsprechend gut ist die Stimmung!

Für den Rundgang kamen vornehmlich die Künstler zu Worte, als wir an „ihrem“ Fenster angelangt waren. Die „Lebensgeschichte“ ihres Schaffens stand hier im Vordergrund.

Die meisten Künstler kommen aus Lichtenrade. Andere kamen dazu, wenn es um spezielle Wünsche der Händler ging wie z. B. „ich möchte gern Berlin-Motive ausstellen“ oder „wir können keine Bilder ausstellen. Aber für Skulpturen wären wir offen“. Selbst diese Wünsche konnten größtenteils aus dem Großraum Tempelhof-Schöneberg abgedeckt.

Beim Rundgang führte der Weg über die Bahnhofstraße und wieder zurück.

Aber auch außerhalb der Bahnhofstraße sind Kunstwerke zu sehen: bei Passende-Versicherungen.de in der Wünsdorfer Straße, beim Haarstudio Persicke in der Steinstraße -hier hängen die Werke von Wild Life Artist Uwe Thürmann, der die Blumenkübel künstlerisch überarbeitet hat -, bei Evas Seidenfloristik am Dorfteich, bei Café Obergfell und beim Blumenhaus Kabisch in der Paplitzer Straße, in der Stadtteilbibliothek Lichtenrade und dem Bürgeramt Lichtenrade.

Partyservice Buder hatte ganze Arbeit geleiset! Zum ersten Mal stammten die Gewürze für das überaus leckere Fingerfood aus dem Fairtrade-Programm. Frau Deom rührte in Handarbeit die aus Fairtrade-Schokolade bestehende Mousse au Chocolat an.

Vielen Dank auch für THE BEEZ für die wunderbare Musik!

Insgesamt war der Auftaktveranstaltung ein größerer Erfolg beschieden, als der Zuspruch über Facebook & Co. vermuten ließ! Über 70 Besucher kamen zusammen, um sich über Künstlerisches auszutauschen.

Horst Zeitler, Künstler und Aussteller bei Grieneisen Bestattungen:

die Vernissage hat mir gut gefallen, es waren auch sehr viele Gäste da und die Stimmung war ausgezeichnet!

Ute Panke, Künstlerin und Ausstellerin bei der Commerzbank und dem Strumpf Shop:

Für alle, die nicht dabei waren: Sie haben gerade eine wunderbare Vernissage verpasst. Es war sehr schön und sehr gut organisiert!

Strumpf Shop in der Bahnhofstraße (Bilder von Ute Panke) und unten Commerzbank

Ute Knierim, Ausstellerin TARGO Bank und Mode Erkann:
Ich freue mich am Lichtenrader Kunstfenster teilnehmen zu können, zumal ich die Bahnhofstraße seit meiner Schulzeit kenne. Nachdem ich meine restlichen Bilder in den Geschäften verteilt hatte, war ich sehr beeindruckt, wie viele tolle Bilder in den Schaufenstern zu bewundern sind - eine tolle Sache!

Clarissa Schweiger, Ausstellerin bei der Puls Apotheke und Mode Erkann:
Ich möchte mich bei Ihnen für die Mühe und den Aufwand bedanken. Auch im Namen meiner Gruppe "Freies Malen" der Dietrich Bonhoeffer Kirche Berlin Lichtenrade. Wir finden das nicht selbstverständlich, wie Sie sich um uns gekümmert haben und Hilfe angeboten haben. Clarissa Schweiger

Das gelungene Zusammenspiel im Film:

Link zumm Film : https://youtu.be/q6zZ_XyWkpc

Andere Beispiele:


SanImpuls in der Goltzstraße (Bilder von Horst-Dieter Keitel)


Juwelier Heigl in der Goltzstraße (Ausstellung von Niels Dettmer)


Passende Versicherungen (Bild von Mathias Hachmann und Anneliese Warnecke)


Haarstudio Madlon Persicke in der Steinstraße (Bild von Frau Persicke)


Tryonadt Immobilien Bahnhofstraße - Kunstwerke von Sabine Welz -Art-Domino (Foto von Claudia Tryonadt)


Stadtteilbibliothek Briesingstraße (Bild von Julia Teege):


Das besondere Lädchen in der Hilbertstraße (Bild von Jörg Thürnau):

Vor „ihren“ Schaufenstern stehend erzählten die Künstlerinnen und Künstlern von sich und was sie bewegte zu malen, wie es zum Bild kam und die Zuhörer ließen sich mitreißen von der dargebotenen Begeisterung des Kunstschaffenden: Endlich wieder Kunst in Lichtenrade!

Weitere Fotoimpressionen in der Lichtenrader Internetzeitung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/09/30/9-lichtenrader-kunstfenster--der-tag-vor-dem-start--eindr-cke-und-einige-ausstel.htm

Das Künstlerbooklet ist noch zu haben!

Gern bei kreativ@teach-in.de nachfragen oder telefonisch unter 305 55 21.

Große und kleine Geheimnisse sind darin verzeichnet, einige Stationen aus dem Leben des Künstlers, einige Werken dargestellt sowie die Erreichbarkeit innerhalb der Datenschutzrichtlinien notiert.

Wann findet die nächste Führung statt?

Am 21. und am 28. Oktober jeweils um 17.00 Uhr. Wer mitmachen mag, melde sich bitte unter kreativ@teach-in.de.


Bücherstube Lichtenrade in der Bahnhofstraße (Bild von und mit Frank Giebel)


Erdmann & Schmitt in der Bahnhofstraße (Bilder von Sylvia Zeeck)

Zu guter Letzt

Im November kreieren wir gemeinschaftlich den diesjährigen Adventskalender-Künstler-Weihnachtsbaum oder ein Adventskalender-Kunstfenster-Baum für die Bahnhofstraße! Wie das geht?

Es wird eine Pyramide geben, deren Einzelteile von den Künstlern individuell gestaltet werden. Und es werden wieder 24 Türchen mit Inhalt gefüllt. Wie? Man darf gespannt sein!

Textvorlage von Family & Friends

 

Weitere Antragsfrist für Projekte über den Gebietsfonds bis 31.10.2016

Lokale Vereine und Akteur_innen sowie Gewerbetreibende haben schon zahlreiche Anträge über den Gebietsfonds gestellt und mit ihren Projektideen das Gebiet rund um die Bahnhofstraße mit neuem Leben gefüllt. So wurden bereits die Erneuerung dreier Markisen und Schaukästen sowie die Erneuerung von Außenmobiliar gefördert. Zudem wurden das diesjährige Frühstück auf der Bahnhofstraße und die Messe „Eigentümer sucht Handwerk & Dienstleistung“ über den Gebietsfonds finanziert. Zuletzt haben die Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße durch einen gemeinsamen Antrag die einheitliche Beleuchtung der Schaufenster in Geschäften pünktlich für „Berlin Leuchtet“ umgesetzt.

Für das Jahr 2016 stehen insgesamt 30.000 € für kleinteilige Projekte zur Verfügung, die der Geschäftsstraße zugutekommen. Dabei werden bis zu 50% der Projektkosten durch den Gebietsfonds finanziert. Die nächste Einreichungsfrist endet am 31.10.2016, die Umsetzung der Projekte muss bis Jahresende abgeschlossen sein. Auch im Jahr 2017 wird eine Förderung über den Gebietsfonds möglich sein.

Weitere Informationen finden Sie http://www.az-lichtenrade.de/gebietsfonds/ Wir beraten Sie gerne!

 

Workshop zur Alten Mälzerei in Lichtenrade

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Workshop zur Entwicklung der Alten Mälzerei, 05.10.2016, 18 - 21 Uhr, Alte Mälzerei, Berlin-Lichtenrade

Am Mittwoch den 5. Oktober 2016 fand in der Alten Mälzerei in der Steinstraße 41 in Lichtenrade ein öffentlicher Workshop zur Nutzung des Objektes statt. Eröffnet wurde die mit circa 130 Teilnehmer_innen gut besuchte Veranstaltung von der Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz. Unter den Besucher_innen waren u.a. interessierte Lichtenrader_innen,  und mehrere Verteter_innen von Vereinen, Initiativen und des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg. Durch den Workshop führte Sabine Slapa vom Planungsbüro die raumplaner, welches das Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße betreut.


Auf eine kurze Einführung durch den Eigentümer der Alten Mälzerei Thomas Bestgen folgten Kurzvorträge zu den baulichen und stadtplanerischen Rahmenbedingungen der Entwicklung der Gebäudes.  Nach drei Impulsreferaten zu Zwischennutzungen, der Entwicklung von Standorten für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie innovativen Gastronomie- und Markthallenkonzepten wurde in vier Arbeitsgruppen intensiv und konstruktiv über die Zukunft der Mälzerei diskutiert.


Die Ergebnisse waren äußerst vielfältig, jedoch bestand Einigkeit darüber, dass die Mälzerei zu einem  Ort mit vielfältigen, flexiblen und attraktiven Angeboten für alle Generationen werden soll. Dadurch soll die Mälzerei zu einem zentralen Ort und einem Treffpunkt in Lichtenrade werden, was sich sowohl in den Nutzungsmöglichkeiten als auch der städtebaulichen Gestaltung widerspiegeln soll. Mögliche kurzfristige Zwischennutzungen sollten dazu beitragen Aufmerksamkeit zu schaffen, die Mälzerei zurück in das Bewusstsein der Lichtenrader_innen zu rücken und den Ort erlebbar zu machen. Was die konkreten Nutzungen angeht, die die Lichtenrader_innen sich in der Mälzerei vorstellen können, wurde eine große Bandbreite an Wünschen und Ideen formuliert. In den verschiedenen Arbeitsgruppen wurde unter anderem über die Einrichtung eines Kino, einer Brauerei in Verbindung mit gastronomischen Angeboten, eines Repaircafés, Räume für Konzerte und Theater sowie für bezirkliche (Weiter-) Bildungsreinrichtungen, wie z.B. die Volkshochschule, die Jugendkunstschule und die Musikschule diskutiert. Ebenso wurden gewerbliche Nutzungen unter anderem im Bereich der Kreativwirtschaft,  wie z.B. Werkstätten (z.B. in Form von Maker Spaces) und Räume für Co-Working angesprochen. Auch der Vorplatz der Mälzerei war Gegenstand der Diskussionen: hier wurde unter anderem über einen Biergarten, die Veranstaltung von Festen (z.B. Lichtenrader Wein- und Winzerfest) sowie Märkten diskutiert.  Bei letzterem Punkt wurde das Potenzial von Lichtenrades Lage am Stadtrand und der damit verbundenen Möglichkeit Lebensmittel aus dem unmittelbaren Umland direkt zu vermarkten betont.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden dem gesamten Plenum präsentiert und von einer Runde bestehend aus Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz, dem Eigentümer der Mälzerei Thomas Bestgen, den Referenten Andreas Krauth, Daniel Plasch und Matthias Stieler sowie Reinhart Kraft, welcher das Gebietsgremium (ein Beteiligungsgremium im Aktiven Zentrum) vertrat, kommentiert. Moderiert wurde die Runde von Frau Slapa. Herr Bestgen betonte in diesem Kontext, dass Zwischennutzungen zur Belebung des Gebäudes und des Geländes erwünscht seien und rief die Anwesenden dazu auf sich einzubringen.

Zum Abschluss wurde vorgestellt, wie es mit der Mälzerei weitergeht: Die Erarbeitung eines  Nutzungskonzeptes für das Gebäude wurde vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg beauftragt und bis zum Frühjahr des kommenden Jahres erfolgen. Die Ergebnisse des Workshops werden in den dieses Konzept einfließen, welches in enger Kooperation mit dem Eigentümer erarbeitet wird.

die raumplaner/ToM / Alle Fotos: die raumplanter


 

14. Oktober: Die Original Taschenlampenkonzert-Band „RUMPELSTIL“ live vor der Alten Mälzerei

Aktive Zentrum - Bahnhofstraße-Lichtenrade und dem UnternehmerNetzwerk Lichtenrade (UNL) ist ein Riesen-Hit gelungen!

Die Original Taschenlampenkonzert-Band „RUMPELSTIL“  am 14. Oktober live vor der Alten Mälzerei stattfinden!

Das hat Lichtenrade noch nicht gesehen: Als finaler Höhepunkt der 14-tägigen „Berlin leuchtet!“-Wochen tritt am Freitag, den 14. Oktober ab 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr) “RUMPELSTIL“ live vor der Alten Mälzerei auf. RUMPELSTIL ist die Original Taschenlampenkonzert-Band und spielte noch am letzten September-Wochenende vor ausverkauftem Haus in der Berliner Waldbühne. 
 
Der Clou: Für eine Schutzgebühr in Höhe von nur 10 Euro inklusive Verzehrgutschein für 1 Getränk und eine Bratwurst können die Lichtenrader dabei sein. Die Eintrittskarten sind vom 11.-14. Oktober in vielen Geschäften in und um die Lichtenrader Bahnhofstraße herum erhältlich:
•    Lederwaren Tiedtke, Bahnhofstraße 39
•    Lichtenrader Bücherstube, Bahnhofstraße 25
•    passende-versicherungen.de, Wünsdorfer Straße 119
•    Puls Apotheke, Goltzstraße 39
•    SpielFilmMusik, Wünsdorfer Str. 98
•    Tee Lichtenrade, Bahnhofstraße 10

•    Tempelritter Apotheke, Bahnhofstraße 60

Am 14.Oktober live vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade: Die Original Taschenlampenkonzert-Band „RUMPELSTIL“. Foto: Uwe Hauth

RUMPELSTIL füllt Großarenen wie die Waldbühne

Die Taschenlampen-Erfolgsgeschichte hat vor 8 Jahren begonnen. Inzwischen gibt die Berliner Band ihre Taschenlampenkonzerte auch in Hamburg, Schwerin, Köln, München, Dresden, Leipzig und Augsburg. Die Taschenlampenkonzerte von RUMPELSTIL sind sehr atmosphärische, spätsommerliche Abendkonzerte unter freiem Himmel. Vor der Alten Mälzerei werden auch Lichtenrader Akteure ins Konzertprogramm eingebunden, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Musikalisch ist die Band nicht so leicht einzuordnen. Von sich selbst sagen RUMPELSTIL: “Wir machen Popmusik. Im besten Sinne des Wortes.“  Die holländische Sängerin der Band, Blanche Elliz, meint: „Rumpelstil-Lieder sind anspruchsvoll und darum so erholsam.“ Die RUMPELSTIL-Konzerte sind für  Groß, Klein und Kleinstfamilien gedacht und gemacht.

Entstanden ist die Idee bei einem Brainstorming, wie man im Sinne  des neuen Mälzerei-Eigners, Thomas Bestgen, das Gebäude und Gelände im Rahmen einer Zwischennutzung bespielen kann. Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade hat ein Taschenlampenkonzert vorgeschlagen, alle Mitglieder des Gebietsgremiums im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße (AZ) waren sofort begeistert. Allerdings dachte man in Lichtenrade zunächst nur an ein „selbstgestricktes“ Konzert. Die eigentlich nicht ganz ernstgemeinte Anfrage bei RUMPELSTIL stieß auf eine spontane Zusage. Genauso spontan haben das AZ-Team und UNL beschlossen, diese ungewöhnliche Gelegenheit zu nutzen.

 „Berlin leuchtet, Lichtenrade leuchtet mit“: Das gab’s in Lichtenrade noch nie - ein Open-Air-Taschenlampenkonzert. Foto: Uwe Hauth

Mehr Infos in Kürze auf www.az-lichtenrade.de bzw. http://www.un-lichtenrade.de 

 

Tagesspiegel Leute für Tempelhof-Schöneberg

 
Über mich
Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
Mehr über mich
Archiv
21Publish - Cooperative Publishing