9. Lichtenrader Kunstfenster ... der Tag vor dem Start ... Eindrücke und einige Ausstellungseröffnungen...

Das Lichtenrader Kunstfenster startet offiziell erst am 1. Oktober 2016. Vormittags bis 14 Uhr findet auf dem Markt das Kürbisfest statt. Am ganzen Tag werden Rundfahrten mit Erklärungen der Stadtführerin Marina Heimann in einem historischen Bus angeboten. Um 14 Uhr wird offiziell im AZ-Büro in der Prinzessinnenstraße das Kunstfenster eröffnet und viele Händler der Bahnhofstraße in Lichtenrade machen mit... Hier der Startbericht in der Lichtenrader Internetzeitung!

Die Bahnhofstraße ist zur Kunstmeile geworden. Aber auch in der Wünsdorfer-, Hilbert, Stein- und Goltzstraße findet man Schätze.

In der 'Stadtteilbibliothek gab es die Vernissage von Till Schmidt....LINK zur Ankündigung




Im Foyer gibt es schöne Fotos... von Julia Teege

Einige Meter weiter empfängt Sabine Welz bei Tryonadt Immobilien.... Hinweise zur Künstlerin


Hier mit den Gastgebern im Immobilien-Büro

Bei Lederwaren Tiedtke ist viel los.

Frau Tiedtke hat viel dafür getan, dass sich viele Geschäftsfreunde auch beteiligt haben.


Weitere Eindrücke auf der Bahnhofstraße... Einfach anschauen... es sind noch viel mehr Künstlerinnen und Künstler vertreten!



















Frank Giebel in der Lichtenrade Bücherstube...



 

Ein Lichtblick für Lichtenrade: Berlin leuchtet - Lichtenrade und die Alte Mälzerei leuchtet -


Der rote Knopf wird von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gedrückt und die Alte Mälzerei taucht in rotes Licht.

Eine wunderbare Aktion. "Berlin leuchtet" hat seinen Weg nach Lichtenrade gefunden und wertet den Ortsteil erkennbar auf.

Anläßlich dieser besonderen Aktion wird der Schlüssel der Mälzerei symbolisch vom ehemaligen Eigentümer Braun (lks) an den Thomas Bestgen übergeben, der dieses Industriedenkmal mit seiner Familie erworben hat.



Bestgen möchte gerne eine kleine Brauerei und ein Restaurant in die Mälzerei holen. Er ist jedoch auch im Gespräch mit vielen Initiativen und Vereinen. Es werden Ideen für eine Nutzung, auch für eine Zwischennutzung, der weiteren Stockwerke gesucht. Auch die Bevölkerung kann sich daran beteiligen. In einem Workshop am 5. Oktober soll Nutzungsideen entwickelt werden. Das Aktive Zentrum - Bahnhofstraße Lichtenrade bietet einen Rahmen für diese strukturierten Planungen. ToM

Der Lichtkünstler



Und auch das Rondoll, die Abfahrt von Reichelt, ist angestrahlt...

Fotos: Thomas Moser

 

„Berlin Leuchtet“ kommt nach Lichtenrade

Die Bahnhofstraße erstrahlt in neuem Licht

Anlässlich des 110-jährigen Bestehens der Bahnhofstraße ist ein buntes Rahmenprogramm geplant. Es beginnt am 30. September mit der erstmaligen Teilnahme der Bahnhofstraße an der berlinweiten Veranstaltung „Berlin Leuchtet“ (http://berlin-leuchtet.com). Dabei werden von Lichtkünstler_innen die Alte Mälzerei und das Parkhaus an der Goltzstraße mit besonderen Lichteffekten in Szene gesetzt. Ebenso werden die Gewerbetreibenden eine einheitliche Beleuchtung in den Geschäften umsetzen – mit ca. 35 energiesparenden Leuchtstrahlern werden die Schaufenster in ein stimmungsvolles Licht getaucht.

Die Aktion dauert vom 30. September bis 16. Oktober 2016. Feierlich eröffnet wird „Berlin Leuchtet“ am 30. September um 18:45 Uhr an der Alten Mälzerei von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit einem anschließenden Rundgang durch die Bahnhofstraße zum ebenso erstrahlenden Parkhaus in der Goltzstraße. Die Geschäfte werden bis 20 Uhr geöffnet haben.

Aber das allein ist nicht genug. Die alte Mälzerei hat einen neuen Eigentümer: Familie Bestgen. Die feierliche Schlüsselübergabe des Alt-Eigentümers an Herrn Bestgen wird am 30. September um 18:30 Uhr stattfinden. Anschließend wird das Licht angeschaltet. „Ich bin sehr glücklich, dass wir in Lichtenrade so gut aufgenommen werden. An diesem Standort passiert so viel und wir freuen uns, hier aktiv gestalten zu können“, berichtet sichtlich begeistert Herr Bestgen.

Die Aktivitäten zum 110-jährigen Jubiläum der Bahnhofstraße sind Gemeinschaftsaktionen der Akteur_innen, Händler_innen, Vereine und weiterer Beteiligter rund um die Bahnhofstraße. Begleitet werden sie vom Geschäftsstraßenmanagement, das im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“ eingesetzt wurde mit dem Ziel, die Bahnhofstraße in ihrer Attraktivität zu stärken.

„Das Förderprogramm Aktive Zentren setzt neue, starke Akzente rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße. Dabei gelingt es dem Projektteam, die Ideen der Akteur_innen vor Ort aufzunehmen und gemeinsam mit Ihnen umzusetzen. Besonders freut uns, dass es für die Mälzerei endlich wieder gute Entwicklungsperspektiven gibt“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz.

 

150 Jahre Restaurant Reisel: Familientradition mit Gemütlichkeit

Ein Lichtenrader Restaurant wird 150 Jahre alt. Ein ganz besonderes Jubiläum!


Restaurant Hermann Reisel (Jahr unbekannt)
Im Jahr 1866 wurde in Lichtenrade eine „Raststätte mit Pferdeausspann“ eröffnet. Das ist mittlerweile beachtliche 150 Jahr her und nun führt die Ur-Ur-Ur-Enkelin des Gründers, Monika Reisel, das Restaurant bereits seit 1992. Im Restaurant, dass Berlinweit gerne auch für Feiern gebucht wird, gibt es 80 Plätze. Es wird deutsche und internationale Küche angeboten. Vor der Gaststätte sind unter schönen Kastanienbäumen 60 Sitzplätze vorhanden. Der Biergarten hinter dem Haus, der circa seit 5 Jahre besteht, darf für zwei Veranstaltungen im Monat genutzt werden. Seit vielen Jahren hat sich in diesem historischen Gebäude auch eine Kleinkunstbühne etabliert, für die Monika Reisel mittlerweile auch gar keine Werbung mehr machen muss: „Die Veranstaltungen sind immer sehr gut besucht.“ Das Programm ist bei den Gästen immer sehr beliebt.

Familientradition im Bauch

Monika Reisel, Geburtsjahr 1958, erläutert aus tiefer Überzeugung: „Ich habe meine Familientradition im Bauch!“ Sie hat jedoch nicht das Gefühl, dass jetzt die Zeit für eine große Feier ist: „Ich möchte lieber dafür Menschen etwas geben, die es wirklich brauchen.“ Da hat sie auch schon verschiedene Ideen. Mit Spenden sollen im Lichtenrader Kiez das Kinder- und Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade in der Nahariyastraße und das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade unterstützt werden. Auch möchte Monika Reisel gerne ein Projekt einer Mitarbeiterin unterstützen, das in Kreuzberg mit Straßenkinder arbeitet und sich um Brunnenbau in Afrika kümmert: „Für mich ist es wichtig zu sehen, wo das Geld hinkommt.“ Das Jubiläum, das am 18. Oktober ansteht, wird nur im kleinen familiären Rahmen und mit ihren ganz engen Begleitern begangen.

Ein Herz für die Gastronomie

Das Herz von Monika Reisel schlägt schon fast ihr Leben lang für Gastronomie. Schon mit 10 Jahren hatte sie die Schürze um und half in der Küche und überall, wo es Arbeit gab: „Und Arbeit gab es immer reichlich.“ Im Hotel Berlin lernte sie Hotelfachfrau und probierte sich in der Schweiz, in England und in Frankreich aus. Auch in der Berliner Szenegastronomie hatte sie mit viel Freude gearbeitet. Das elterliche Restaurant stand für sie da noch gar nicht zur Debatte. 1980 ist dann jedoch ihre Mutter mit 46 Jahren plötzlich verstorben und sie musste sofort einspringen: „Zu der Zeit hatten wir oft jeden Tag am Wochenende drei Konfirmationen.“ Monika Reisel fühlt sich immer noch Bärbel Olek sehr verpflichtet, die in Lichtenrade eine Gaststätte am Anfang der Bahnhofstraße hatte und mit Familie Reisel befreundet war. Viele alte Lichtenraderinnen und Lichtenrader werden sich noch an dieses Restaurant erinnern: „Ohne diese Hilfe hätten wir es gar nicht geschafft.“ Ihr Vater Helmut, der an sich gar kein Gastronom war, kam sehr gut rüber und war bei den Gästen mit seiner herzlichen direkten Art sehr beliebt. Der Tod seiner Frau war für ihn jedoch sehr schwer zu ertragen. Zwischenzeitlich wurde die Gaststätte auch verpachtet. 1992 hat der Papa von Monika Reisel ihr das Restaurant übergeben. Am Anfang wollte sie Gaststätte nur zusammen mit ihrem damaligen Lebenspartner bewältigen. Am Tag der Eröffnung war alles jedoch so voll „wie ich es nie gedacht hätte“ und man musste ganz schnell Mitarbeiter suchen: „Dann haben wir es eben gewuppt, mit allen Höhen und Tiefen!“

Etwas mehr Privatleben wäre schon schön

Monika Reisel sagt über ihren Beruf und ihr Restaurant: „Das ist und war schon immer mein Ding.“ Sie kann sich nichts anders vorstellen, auch wenn ihr in der letzten Zeit manchmal die Behörden das Leben nicht leicht gemacht haben. Wichtig ist für die Chefin, dass die Qualität stimmt und man in ihrem Restaurant gemütlich sitzen kann. Monika Reisel vermisst manchmal schon etwas das Privatleben. Sie sagt jedoch auch klar: „Zehn Jahre möchte ich unbedingt noch weitermachen.“ Mit Monika Reisel wird die Familientradition des Restaurants enden, wenn sie in einigen Jahren aufhört. Sie hat keine Kinder und ihre Schwester wird den Betrieb auch nicht weiterführen.

Köche Sascha Püschel und Thomas Schramm, Servicekräfte Georgia Tzabazi und Jeanette Kant, Monika Reisel und Küchenchef Peter Merk

Wichtig sind für sie ihr Team und besonders ihr Küchenchef Peter Merk, mit dem sie gut befreundet ist. Peter Merk fing zusammen mit Monika Reisel in Lichtenrade an und hat die Chefin durch vielen Höhen und Tiefen begleitet.

Zur Tradition… und wie hieß nun wirklich der Gründer?

Ihren Anfang nahm die Geschichte des wohl ältesten Familienrestaurants Berlins allerdings weitere 116 Jahre vor der Gründung: Im Jahr 1750 verließ der Bauernsohn Peter Grunow sein Heimatdorf Kaulsdorf (jetzt gehörig zu Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf im Wuhletal) und wanderte nach Lichtenrade in ein winziges Dörfchen mit einer Hand voll Häuser um einen kleinen Teich aus.

So und jetzt kommen auch bei Monika Reisel Fragen auf, wer nun der wirkliche Gründer des Restaurants war: Als die Enkelin von Peter Grunow, Marie Luise, 1838 den Stellmacher Wilhelm Gustav oder Rudolf Reisel heiratete, erhielt sie als Mitgift ein kleines Grundstück an der Ostseite der Dorfstraße. In verschiedenen Veröffentlichungen tauchen jeweils die unterschiedlichen Namen auf.

Sie ärgert sich, dass sie zu Lebzeiten ihres Vaters Helmut diese Frage nicht angesprochen hat. Aber sie hat auch noch nicht alle Kisten gesichtet, die vielleicht die Lösung des Rätsels bringen. Es würde Monika Reisel schon sehr interessieren, was nun stimmt: „Vielleicht wissen ja alte Lichtenrader mehr?“

Familie Reisel im Jahr 1896 vor ihrer Gasstätte . Die Dame mit dem strengen Scheitel in der Mitte ist Marie Auguste Caroline Reisel, die Urgroßmutter der heutigen Besitzerin Monika Reisel

Ein strategisch günstiger Ort

Aber weiter zur Historie: Dort, an der sogenannten Staats-Chaussee zwischen Berlin und Dresden und an der Chaussee Richtung Groß-Ziethen, wurde 1866 im Bauerngehöft strategisch günstig eine „Raststätte mit Pferdeausspann“ gegründet, in der Reisende ihre Pferde versorgten, defekte Reisewagen reparieren ließen und selbst essen konnten und ihren Proviant auffüllten.

Damals hatte Lichtenrade circa 400 Einwohner. Es gab weder Strom noch Gas oder fließendes Wasser. Bei Kerzenschein wurden die durchreisenden Gäste mit Speisen verköstigt, die man über offenem Feuer zubereitete. Das ist nun schon sehr lange her und mit der Erfindung und Ausbreitung des Automobils war der Pferdeausspann an dieser Chaussee nicht mehr notwendig.

Vom Kuckuck und Weiße im märkischen Sand

Die Gaststätte Reisel hat in ihrer langen Geschichte schon viel erlebt. So trafen sich über viele Jahre, bis in die 60iger Jahre, die Gerichtvollzieher in Lichtenrade zu ihrem Stammtisch. Einmal im Monat wurden im Restaurant dann die Sachen versteigert, denen vorher ein „Kuckuck“ aufgeklebt wurde und die dann in der Pfandkammer gelandet waren. Seit 1954 ist bei Reisel auch ein Sparverein ansässig. Eine ganz besondere Spezialität soll Opa Hermann hergestellt haben. Ein Jahr lagerte er selbstgebraute Weiße mit Rum im märkischen Sand, bevor das Getränk den Gästen angeboten wurde. Schon vor vielen Jahrzehnten fiel dieses Getränk dem strengen Lebensmittelrecht zum Opfer. Auch Monika Reisel hat den Ausschank nicht mehr erlebt. Sie hat aber noch einige Exemplare der Ton-Flaschen in ihrem Keller.

Thomas Moser

http://www.restaurant-reisel.de

Weiteres Historisches unter http://www.lichtenrade-berlin.de/historisch-reisel

 

 

Defis im Tennisclub können Leben retten

Im Tennisclub Weiß-Gelb Lichtenrade e.V. (TCL) hat man Vorsorge getroffen und zwei Defibrillatoren, umgangssprachlich auch Defis genannt, aus Spendenmitteln angeschafft.


Zum Ende der Sommersaison wurden die automatischen externen Defibrillatoren „AED Plus“ offiziell in Betrieb genommen. Die Defis, die unmittelbar nach der Übergabe im Vereinshaus auf dem Hauptgelände am Franziusweg und auf dem Platz in der Hohenzollernstraße angebracht wurden, stehen auch der Nachbarschaft zur Verfügung, wie der Vereinsvorsitzende Heino Henke ausdrücklich betont.

Vorsitzender Heiko Henke, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Firmenvertreter Andreas Spora und sitzend Karsten Braun (Vorstandsmitglied)

Für diesen besonderen „Startschuss“ ließ es sich die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, auch kurz vor dem Wahlkampfende nicht nehmen, persönlich bei der Übergabe dabei zu sein.

Heino Henke begrüßte die vielen Mitglieder des Vereins und natürlich besonders die Bezirksbürgermeisterin. Er bedankte sich bei den circa 100 Vereinsmitgliedern, die durch ihre Spenden von durchschnittlich 20 Euro den notwendigen Betrag  für ein Gerät und für eine Schulung zusammengebracht haben. Henke konnte aber auch die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Berliner Sparkasse für das zweite Gerät, für den Platz an der Hohenzollernstraße, 2.000 Euro gespendet hat und somit eine optimale Versorgung für den Notfall vorhanden ist.


Der Vorsitzende Heino Henke konnte die Leiterin vom FirmenCenter der Berliner Sparkasse, Astrid Strasas, schnell von der Notwendigkeit überzeugen. Auch dank der Unterstützung des Leiters vom Lichtenrader BeratungsCenter der Berliner Sparkasse, Thomas Grassow, konnte dieses sozusagen lebensrettende Kiezprojekt umgesetzt werden.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler nahm diesen Gedankenfaden auf und sprach dem Verein für diese Aktion und für seine engagierte Arbeit ihren besonderen Dank aus. Da ihr Sohn seit einiger Zeit Tennis spielt, hat sie für diesen Sport einen besonderen Zugang. Sie findet es besonders lobenswert, dass hier auch für die Nachbarschaft sinnvolle Geräte beschafft wurden.


Vom Vertrieb der Lichtenrader Fima „Medizintechnik JOCHUM“ erläuterte Andreas Spora, der selbst Rettungsassistent und Krankenpfleger ist, den anwesenden Mitgliedern die Funktionsweise des Gerätes. Es wurden viele Fragen gestellt, die von Spora gut beantwortet werden konnten. Seine Firma hat 55 Beschäftigte, versorgt zu großen Teilen die Berliner Feuerwehr und hat noch viele andere technische Produkte im Angebot.

Der Defibrillator AED führt mittels Sprache und Anzeigen den Bediener durch die einzelnen Schritte der Wiederbelebung. Nachdem der Notruf 112 abgesetzt wurde, drückt der Helfer den Startknopf und wird durch die einzelnen Schritte geführt. Die Elektroden werden angelegt und die Stimme sagt, ob der Defibrillator aktiv werden muss und ob dann die bekannten lebensrettenden Maßnahmen wie Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen sind.

Obwohl die Schritte einfach nachzuvollziehen sind, wird es für die Vereinsmitglieder noch eine gesonderte ausführliche Einweisung mit praktischen Übungen geben.

Die sach- und fachgerechte Installation der Geräte wird das für die Technik verantwortliche Vorstandsmitglied Gerhard Quiring schnellst möglichst durchführen.

Die Tennisspielerinnen und Tennisspieler hoffen, dass das Gerät nie eingesetzt werden muss. Sie können jetzt aber sicher sein, dass dieser Lebensretter im Notfall zur Verfügung steht und weiterhin unbeschwert Tennis spielen.

Thomas Moser

http://tc-lichtenrade.de

http://www.jochummed.de

 

Offizieller Flyer zum Programm 110 Jahre Bahnhofstraße und zum 9. Lichtenrader Kunstfenster



Und jetzt zum Lichtenrader Kunstfenster:







 

Lichtenrader Kunstfenster: Der COUNTDOWN läuft!

Die Vernissage findet am 1. Oktober 2016 um 14.00 Uhr im AZ Büro, Prinzessinnenstraße 31, 12307 Berlin, statt. Es gibt musikalischen Beistand - THE BEEZ spielen auf! Gleich danach begeben wir uns auf den Kunstpfad Bahnhofstraße. 50 Geschäfte, Dienstleister und öffentliche Einrichtungen haben sich angeschlossen und stellen mindestens ein Kunstwerk ins Schaufenster. Weitere folgen in den Geschäftsräumen.

Die Vielfalt der Werke ist groß! Kunstinteressierte erhalten einen Überblick über das, was Lichtenrade künstlerisch zu bieten hat – von Impressionismus über Realismus bis hin zur Moderne, dargestellt als Kunstwerke auf Leinwand oder Postkarte, als Fotografie oder Skulptur!

Das 9. Lichtenrader Kunstfenster ist auch bei Facebook online gegangen: https://www.facebook.com/events/1351924181487790/.

Besonders freuen sich die Veranstalter über die Teilnahme von Till Schmidt! Er stellt ab 30. September 2016 in der Edith-Stein-Bibliothek. Sie beginnt mit der Vernissage um 18.30 Uhr. Fairtrade für Lichtenrade e.V. bereichert hier mit einem kleinen Angebot aus dem Fairtrade-Programm.

Ort: Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Stadtteilbibliothek Lichtenrade „Edith-Stein-Bibliothek“, Briesingstr. 6, 12307 Berlin

Auch bei Tryonadt Immobilien, die gleichzeitig ihr 5jähriges Geschäftsjubiläum begehen, beginnt die Ausstellungszeit ihrer Künstlerin Sabine Welz schon am 30. September 2016.

Sicher findet sich auch bei noch kurzfristiger Anmeldung ein Plätzchen für Interessenten.

 

Wachgeküsst: 9. Lichtenrader Kunstfenster

Eine jahrlange Tradition ist wieder wachgeküsst worden. Eine engagierte Gruppe hat sich zusammengefunden und das Lichtenrader Kunstfenster wiederbelebt. Vom 1. bis 29. Oktober 2016 wird in den Schaufenstern vieler Geschäfte das 9. Lichtenrader Kunstfenster mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein.

Die Bahnhofstraße wird über eine Laufstrecke von 750 Metern zur Galerie!

Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler sowie 50 Geschäfte, Dienstleister und öffentliche Einrichtungen beteiligen sich. Kunstinteressierte erhalten einen Überblick über das, was Lichtenrade künstlerisch zu bieten hat, von Impressionismus über Realismus bis hin zur Moderne, dargestellt als Kunstwerke auf Leinwand oder Postkarte, als Fotografie oder Skulptur!

Vorläufige Karte vom Kunstfenster (google-maps)

Großer Einsatz für die Bahnhofstraße

Im Rahmen der Feierlichkeiten rund um das 110-jährige Jubiläum der Bahnhofstraße will das Kunstfenster für eine Qualitätssteigerung der Einkaufsmeile sorgen und ein künstlerisches Ausrufezeichen setzen. Das Kunstfenster, das in den Vorjahren von der AG Bahnhofstraße und dem Kunstamt Tempelhof-Schöneberg initiiert und getragen wurde, wird nun von anderen Aktiven gestemmt. Die gesamte Planung und Organisation liegt in den Händen von Sylvia Zeeck, Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49 aus Lichtenrade, und Claudia Scholz von Family & Friends, die sich an vielen Punkten in Lichtenrade aktiv einbringt. Die Künstlerin Sylvia Zeeck hat auch das Plakat und das Bild der Titelseite auf dem Künstlerbooklet gestaltet.

Das Plakat wurde von der Künstlerin in einer neuen Kratztechnik gestaltet und wird im Original im AZ-Büro ausgestellt.

Das Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße bringt sich mit dem Druck von Plakaten und Flyern ein. Die Händlergemeinschaft der Bahnhofstraße unterstützt die Aktion, die von der Arbeitsgemeinschaft Kunstfenster getragen wird.

Von der Stadtbücherei Lichtenrade in der Briesingstraße bis zum Café Obergfell und auch in angrenzenden Gefilden der Bahnhofstraße werden die abwechslungsreichen Kunstwerke präsentiert.

Das Kunstfenster startet

Die offizielle Ausstellungseröffnung zum „Kunstfenster Lichtenrade“ wird am 1. Oktober um 14 Uhr im AZ-Büro in der Prinzessinnenstraße 31 stattfinden. In diesem Zusammenhang wird auch ein Rundgang durch die „Galerie Bahnhofstraße“ angeboten werden. Dabei soll den Künstlern auf der Bahnhofstraße und auch auf den „Nebengleisen“ die Gelegenheit gegeben werden(, dass sie) sich vorstellen. Bei großem Publikumsinteresse werden weitere Rundgänge an den Wochenenden danach folgen. Bleiben Sie in Kontakt mit Facebook: https://www.facebook.com/events/1351924181487790/?active_tab=posts.

Eine quasi Vorab-Vernissage wird es mit dem Künstler Till Schmidt bereits am 30. September um 18.30 Uhr in der Stadtbücherei Lichtenrade geben. Fairtrade für Lichtenrade e. V. bereichert hier mit einem kleinen Angebot aus dem Fairtrade-Programm.

Um Lust auf das Lichtenrader Kunstfenster zu machen, haben wir eine Malerin und einen Photokünstler vorher besucht.

Frank Giebel, bekannt wie ein bunter Hund


Fank Giebel mal mit blauer Kappe

Der Fotograf Frank Giebel wurde schon vor fast 1 ½ Jahren im Lichtenrader Magazin und der Lichtenrader Internetzeitung vorgestellt und hat damit einen großen Schub für sein noch junges „Hobby“ erhalten. Er hat viel Zuspruch und viele Likes auf seiner Facebook-Seite bekommen und kann kaum unerkannt über die Bahnhofstraße gehen. Besonders oft wird er angesprochen, wenn er sein Markenzeichen, die gelbe Kappe, trägt.

Für das Plakat „110 Jahre Bahnhofstraße“ hat er ein Foto zur Verfügung gestellt und für den aktuellen Lichtenrade-Führer der Westkreuz-Druckerei „Schlag nach“ hat er das Titelfoto beigesteuert. Frank Giebel, der sonst mit beiden Beinen auf den Boden steht, formuliert es fast philosophisch: „Die Steine haben sich zur Seite geschoben und der Weg war offen!“ Frank Giebel fotografiert jetzt auch viel gezielter. Mit seinem Fotografen-Kollegen und Freund Sascha (Sascha Gebhardt Photography) geht es oft auf Motivsuche. Er hat ihm auch viele wertvolle Hinweise zur Kamera und zur Fotobearbeitung gegeben. Besonders wichtig ist es dem Familienmenschen Frank Giebel jedoch zu sagen, dass er seiner Frau viel zu verdanken hat „…weil sie auch viel Geduld mit mir hat.“


Foto von Frank Giebel Photography
Für das Kunstfenster erhielt er viele Anfragen von Geschäftstreibenden in der Bahnhofstraße. Entschieden hat er sich für die Lichtenrader Bücherstube. Von Lederwaren Tiedtke hat die Eigentümerin Katja Tiedtke ihn angesprochen. Sie hatte die Idee die Fotos in digitaler Form in der Bücherstube zu präsentieren. Frank Giebel hat das sofort überzeugt.

Lina Hilsing mit Frank Giebel
Auch die Eigentümerin von der Lichtenrader Bücherstube, Lina Hilsing, ist glücklich mit dem Photo-Künstler: „Ich finde die Fotos faszinierend. Auch die moderne Art, die Fotos auf einem großen Bildschirm im Schaufenster zu präsentieren, begeistert mich.“ Es werden circa 25 Fotos abwechselnd gezeigt. In der Bücherstube wird es dann nicht ganz so modern sein. Dort wird eine andere Künstlerin Skulpturen ausstellen.

Viele Lichtenrader kennen schon die Fotos von Frank Giebel. Sicher wird er mit dieser Präsentation in der Lichtenrader Bücherstube (Bahnhofstr. 25) noch mehr Bewunderer gewinnen.

Ute Panke, Malerin: Sonnenuntergänge nach einem Schicksalsschlag

Die Malerin Ute Panke lernen wir am Stand auf dem Wein- und Winzerfest am Dorfteich Lichtenrade kennen. Hier stellt sie ihre sehr unterschiedlichen Bilder aus.


„Ich bin gebürtige Berlinerin und habe in den 90er Jahren den Reiz der Malerei entdeckt,“ erläutert die Künstlerin. Ein persönlicher Schicksalsschlag ließ sie zu ihrem alten Schultuschkasten greifen und Sonnenuntergänge malen. In den folgenden Jahren erkundete sie autodidaktisch verschiedenste Techniken und Malstile. Weiter erzählt sie: „Ich begann mit der Aquarellmalerei, zeichnete mit Kohle, Pastellkreiden, Seidenmalerei und Acryl. Fasziniert von August Macke, begann ich mit  Reproduktionen, die mich besonders durch ihre Farbenvielfalt um die Jahrhundertwende beindruckt haben.“

Ihren privater Lebensmittelpunkt verlagerte die Künstlerin 2004/5 nach Frankreich. Dieses Land gab ihr viel Inspiration für wunderschöne Landschaftsmotive. Mich sprachen sowohl die geschäftigen Gassen von Paris, aber auch steile, schroffe Felswände oder flaches Land an. Ute Panke  weiter: „Ich suche in meinen Motiven stets ´Außergewöhnliches´: interessante Schatten- Licht- Reflexe, Spiegelungen  oder ausdrucksvolle Charaktere. Darum bieten meine Bilder auch eine Bandbreite von recht unterschiedlichen Stilen.“ Seit 2009 malt sie mit Begeisterung fast ausschließlich mit Ölfarben. In Frankreich stellte sie auf diversen Kunstmärkten aus und in Paris in der Galerie Monod, die unweit vom Eiffelturm liegt. Im Jahr 2015 ist Ute Panke wieder nach Berlin zurückgekehrt, wohnt jetzt in Lichtenrade und freute sich riesig, dass sie am Kunstfenster teilnehmen kann. Ihre Bilder werden in der Commerzbank (Bahnhofstr. 12-13) und im Strumpfshop (Bahnhofstr. 11) die Bahnhofstraßen-Besucher faszinieren.

Mit dabei sind auch der Tiermaler und Landschaftsgestalter Uwe Thürnau (lks) und sein Bruder Jörg, die auf der Bahnhofstraße die Blumenkübel mit Tiermotiven verschönt haben. Viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader waren von diesen Arbeiten sehr begeistert.

Kürbisse und eine beleuchtete Mälzerei

Im Rahmen der vielen Aktivitäten zum Jubiläum der Bahnhofstraße wird am 1. Oktober an der Mälzerei ein Kürbisfest stattfinden. „Berlin leuchtet“ wird die alte Mälzerei und das EDEKA-Reichelt-Parkhaus in den ersten zwei Oktoberwochen illuminieren und es werden weitere interessante Aktionen stattfinden. „Berlin leuchtet“ wird am 30. September um 18.30 Uhr eröffnet.

Für die Finissage vom Lichtenrader Kunstfenster sollte man schon den 29. Oktober notieren.

Ein Traditionsbus wird am 1.10. durch Lichtenrade fahren; Abfahrt vor Rossmann/Nähe der Post  um 10.30   11.30     12.30     14.30     und ggf. um 15.30. Die Lichtenrader Stadtführerin Marina Heimann wird moderieren und interessante Geschichten erzählen.

Meine Empfehlung für das Lichtenrader Kunstfenster: Über die Bahnhofstraße und über die „Nebengleise“ bummeln gehen, die Einkäufe erledigen und einfach nur die Kunst genießen.

Thomas Moser

Weitere Infos unter:

So findet man die Künstler online:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1kgq4LJrrAsuV9xZ9uevXYzATYng

sowie Facebook: Stichwort 9. Lichtenrader Kunstfenster https://www.facebook.com/events/1351924181487790/

Hier exemplarisch einige Auszüge aus dem Booklet zulm Kunstfenster (Alle Rechte liegen bei Family & Friends)


und die letzte Kostprobe von "Niels, dem Kupferklopfer" - auch aus Lichtenrade:


 

 

5.10.: Neue Nutzungen für die Alte Mälzerei in Lichtenrade – Reden Sie mit!

Nach Jahrzehnten des Leerstandes kommt die Entwicklung der Alten Mälzerei nun ins Rollen. Die neuen Eigentümer, die Familie Bestgen, wollen das historische Gebäude möglichst bald mit neuem Leben füllen. Dazu werden Nutzungsideen gesucht!

Am Mittwoch, dem 5. Oktober 2016 wird von 18 bis 21 Uhr ein öffentlicher Workshop in der Alten Mälzerei stattfinden, auf dem alle Interessierten neue Perspektiven für die Entwicklung dieses Wahrzeichens von Lichtenrade diskutieren können.

Foto:Thomas Moser

Um alle Teilnehmenden auf einen gleichen Wissensstand zu bringen, werden bauliche und planerische Rahmenbedingungen zur Entwicklung der Mälzerei dargestellt. Im Anschluss werden geladene Expert_innen in drei kurzen Impulsvorträgen interessante Nutzungskonzepte aus den Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft, Gastronomie und Zwischennutzungen vorstellen. Für intensive Gespräche zu Perspektiven und Ideen für die Alte Mälzerei wird es bei diesem Workshop reichlich Zeit geben. In Kleingruppen werden Bürger_innen, Expert_innen, Vertreter_innen der Verwaltung und die neuen Eigentümer ins Gespräch kommen und sich zur Zukunft der Alten Mälzerei austauschen.

„Wir sind sehr gespannt darauf zu hören, welche Ideen die Lichtenrader_innen für die Mälzerei haben und freuen uns auf anregende und produktive Gespräche“ berichtet Thomas Bestgen.

Der Workshop bildet den Startschuss für die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für die Alte Mälzerei, welches kooperativ mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, den Lichtenrader Bürger_innen und den neuen Eigentümern durch ein externes Büro erstellt werden wird.

Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz „Ich bin sehr froh darüber, dass wir gemeinsam mit den Bürger_innen die Zukunft dieses, für Lichtenrade so herausragenden Gebäudes, diskutieren können. Für die Bahnhofstraße wird die Entwicklung der Alten Mälzerei ein wichtiger Impuls sein."

Letzter Bericht in der Internetzeitung (anklicken!)

 

Spielleitplan: ein Puzzle-Stein für weitere Planungen

Am 20. September 2016 wurden im Rahmen der Spielleitplan-Konferenz die Ergebnisse der vielfältigen Beobachtungen, Meinungen und Vorschläge zur Verbesserung des städtischen Umfelds vorgestellt.
Im Foyer des Ulrich-von-Hutten-Gymnasium war eine Ausstellung mit den Ergebnissen der Streifzüge ausgestellt. Auf Stadtplänen waren die von den Kindern und Jugendlichen selbstgewählten Routen markiert und die als positive und negative wahrgenommenen Orte durch Fotos und Kommentare erläutert. Diese systematische Erfassung und Beurteilung in der Breite und Tiefe der Lichtenrader Straßen und Plätze hat zweifellos einen hohen Informationswert und diente als Grundlage für die nachfolgenden Diskussionen auf der Konferenz.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Thomas Hungs eröffnete Stadträtin Dr. Sibyll Klotz die Veranstaltung mit dem Hinweis auf die Bedeutung der Meinungsäußerungen der Kinder und Jugendlichen für die konkreten Maßnahmen, die durch das Aktive Zentrum Lichtenrade-Bahnhofstraße dann auch umgesetzt werden sollten. Die stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin Jutta Kaddatz, sowie Vertreter der BVV nahmen ebenfalls an der Konferenz teil.

Vom Lichtenrader AZ-Team moderierte Sabine Slapa die Veranstaltung. Anhand von zwei Streifzug-Plakaten berichteten Schülerinnen der Käthe-Kollwitz-Grundschule und des Lortzingclubs zum Einstieg von ihren Rundgängen und positiv und negativ Beispielen für eine schlechte bzw. gute Stadtgestaltung. Ulrike Stock vom Büro die raumplaner präsentierte die Ergebnisse der dreiteiligen Bestanderhebung (Fragebögen, Rundgänge, Experteninterviews) der Spielleitplanung. Sie machte deutlich, dass die SpielLEITplanung keine SpielPLATZplanung ist.

Im Anschluss wurden in Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen "Spiel- und Aufenthaltsräume, Einzelhandel", "Verkehr und Bewegung", "Konflikte, Sicherheit und Potenzialflächen" konkreten Beispiele und Maßnahmen diskutiert und vertieft. 



Bei der anschließenden Präsentation gab es eine Fülle von Ergebnissen der durchweg sachlichen Diskussion zwischen jungen Teilnehmern und Erwachsenen aus der Nachbarschaft und Vertreter der Jugendfreizeiteinrichtung, Schulen, Polizei und der Politik. Aus der Verkehrs-AG griff zum Beispiel Martin Schwarz vom Stadtentwicklungsamt Tempelhof-Schöneberg einen Ansatz für die Problematik des Radfahrens im Gebiet auf, indem eine Seitenstraße der Bahnhofstraße zur Fahrradstraße mit einem geeigneten Straßenbelag ausgebaut werden könnte. In der Spiel-AG wurden Möglichkeiten für eine verbesserte Nutzung des Rehagener Platzes diskutiert, sowie die Ausstattung der bestehenden Spielplätze mit individuelleren Spielgeräten vorgeschlagen.

Das Schlusswort der Konferenz übernahm Simon Selle als Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes Tempelhof-Schöneberg. Er sieht in der Spielleitplanung ein wunderbares Instrument Kinder und Jugendliche in der Stadtentwicklung zu beteiligen und stellte die Forderung an die Politik bei kommunalpolitischen Entscheidungen eingebunden zu werden.

Im weiteren Vorgehen werden die Ergebnisse im Spielleitplan zusammengefasst und durch die BVV beschlossen. Das informelle Planwerk soll bei weiteren Planungen und der Umsetzung von Maßnahmen im AZ-Gebiet Bahnhofstraße-Lichtenrade Berücksichtigung finden. Unter anderem sollen relevante Maßnahmen in das Verkehrsentwicklungskonzept Lichtenrade – Bahnhofstraße integriert werden.

Wie alles anfing:

Die Spielleitplanung ist ein junges Instrument der Stadtentwicklung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen werden bei Streifzügen durch das Quartier stärker erfasst und in den Fokus der Stadtplanung gesetzt.

Den Auftakt zu dieser stadtplanerischen Aktion machten erste Erkundungen von Kindern und Jugendlichen rund um die Bahnhofstraße am "Tag der Städtebauförderung" im Mai 2016. Dem folgten insgesamt 20 weitere Streifzüge mit Schüler_innen der Käthe-Kollwitz-Grundschule und des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, sowie dem Jugendclub Lortzingclub, dem Jugendclub Barnetstraße und dem Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg. Ergänzend dazu wurden Fragebögen von 200 Schüler_innen zum städtischen Umfeld ausgefüllt und Interviews mit Expert_innen der Kinder- und Jugendhilfe geführt.
Quelle/Fotos: die raumplaner

 

Straßen im Dichterviertel Lichtenrade

Einen ersten Bericht zu der Situation der Straßen, besonders mit Kopfsteinbeplasterung,  und zu einer geplanten Befragung durch den Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak hat die Lichtenrader Internetzeitung gestern veröffentlicht: LINK. Nun liegt eine aktuelle Presseerklärung vom noch amtierenden Baustadtrat Daniel Krüger vor:

Im Dichterviertel Lichtenrade ist derzeit ein anonymes Flugblatt im Umlauf, welches dazu aufruft, dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, diversen politischen Mandatsträgern und den Vertreter_innen der Presse, mit E-Mails und Anrufen die inhaltliche Unterstützung zu signalisieren.

Archivbild von Daniel Krüger (2013; Foto Thomas Moser)
Bezirksstadtrat Daniel Krüger
informiert: „Die Situation in dem betreffenden Gebiet ist mir durchaus bekannt, eine Verbesserung der Straßenoberflächen im Nebenstraßennetz begrüße ich ebenfalls. Leider stehen hierzu aber keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung. Um jedoch zumindest die konkreten Gefährdungen im Zaum zu halten, lasse ich regelmäßige Begehungen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchführen. Wohl wissend, dass die Straßenqualität Komfortansprüchen nicht genügt. Die Hebungen und/ oder Absackungen entstanden durch unterschiedliche Ursachen (unter anderem dem Altbaumbestand), lassen sich aber auch mit einer Asphaltierung der Straßenoberfläche nicht langfristig in den Griff bekommen. Vielmehr ist hier eine umfangreiche Planung unter Beteiligung diverser Akteur_innen erforderlich; bei Zurverfügungstellung von finanziellen Ressourcen. Ich bin aber auch sehr froh, dass es mir in meiner Amtszeit gelungen ist, Straßenbaumaßnahmen im Investitionshaushalt des Bezirkes aufzunehmen, die sich mit der Straße Am Dielingsgrund sowie der Schwedter Straße in Lichtenrade befinden.“


Foto Thomas Moser
„Da ich bereits in den letzten Wochen auch immer wieder direkt angeschrieben und angerufen wurde, habe ich bereits mit vielen Anwohner_innen gesprochen oder schriftlich geantwortet. Ich bedauere es sehr, dass der anonyme Verfasser_innen des Flugblattes sich mir gegenüber nicht zu erkennen gegeben hat. Der direkte Dialog ist mir persönlich lieber, aber das sieht der Verfasser augenscheinlich anders.“

In Bezug auf die Straßensituation wurden auch die kürzlich fertiggestellten Fußgängerquerungen in der Barnetstraße angesprochen. Diese Maßnahmen konnten glücklicherweise aufgrund des Sonderprogrammes „Querungshilfen“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt realisiert werden. Denn leider stehen auch für solche Maßnahmen keine bezirklichen Sondermittel zur Verfügung.

„Leider kann ich den Anwohner_innen keine kurzfristigen Großbaumaßnahmen versprechen. Sie können sich aber gewiss sein, dass die Problematik von meiner Abteilung und mir nicht aus dem Blick gerät“ erklärt Krüger

 

Kopfsteinpflaster unter Asphalt verstecken?

Bundestagsabgeordneter initiiert Befragung von Bürgern

in Lichtenrade wird derzeit über die Sanierung der Kopfsteinpflaster-Straßen im Dichterviertel gestritten. Der grundsätzliche Sanierungsbedarf ist unstreitig. Zahlreiche Bürger wandten sich an den Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak und baten um Unterstützung. Unter den betroffenen Anwohnern gibt es aber offensichtlich unterschiedliche Auffassungen, ob im Falle einer Sanierung das stadtbildprägende Kopfsteinpflaster erhalten bleiben oder ob komplett asphaltiert werden soll?


Jan-Marco Luczak hat nun eine Initiative gestartet und befragt in einer groß angelegten Aktion die betroffenen Bürger nach ihrer Meinung.

In dem Anschreiben führt Dr. Luczak als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter aus, dass er verstärkt Zuschriften erhielt, die sich um die Sanierung der Straßen im Dichterviertel drehen. Er schreibt u.a.: „Hochstehende Gullydeckel, zu hohe Bordsteine, Schlaglöcher und unebene Gehwege kenne ich aus eigener Erfahrung, denn ich wohne selbst in diesem Gebiet. Diese Schäden müssen dringend in Ordnung gebracht werden.“


Die Meinungen über die Sanierung ist jedoch sehr unterschiedlich. Einige Bürger fordern offensichtlich in einem Flugblatt auch die Asphaltierung. Andere sehen dies kritisch, zumal dann auch der Verkehr beschleunigt und angezogen wird. Es ist an dieser Stelle auch anzumerken, dass diese Zustände in vielen Lichtenrader Straßen anzutreffen sind.

Unsere Redaktion erhielt auch schon zwei Zuschriften, wo deutlich die Missstände benannt werden und eine Asphaltierung gefordert wird. Da wir dieses Thema nicht sofort aufgriffen, wurde die Redaktion, sie dies ja nur privat bzw. ehrenamtlich macht, auch massiv kritisiert (ehrlich gesagt habe ich auch kaum Lust mehr darüber zu berichten, wenn man solchen Forderungen gegenübersteht. Thomas Moser). Dies ist so ein grundsätzliches Thema, dass verschiedene Aspekte berücksichtigen muss. Eine Befragung scheint ein guter Start zu sein. Danach gibt es doch sicher auch einen neuen Baustadtrat im Bezirk, der aus Sicht des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg dazu auch Stellung nehmen wird.

Wenn uns die Ergebnisse der Befragung bekannt werden, wird die Redaktion darüber berichten.

Thomas Moser

 

Handy-Schrott: Wohin damit?


Anlässlich des Wein- und Winzerfestes stellte die Lichtenraderin Doris Deom vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sonst auch oft in Sachen Fairtrade unterwegs, eine Sammelbox vor, die ab sofort im AZ-Büro in der Prinzessinnenstraße 31 steht. Im Flyer heißt es: „Durch die Wiederverwendung und das Recycling alter Mobiltelefone leistest Du einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz.“  Mit Hilfe der Erlöse werden Umweltprojekte vom BUND unterstützt.

Während der Öffnungszeiten des AZ-Büros kann man hier sein Altgeräte in die „Mobile Box“ werfen, die dann umweltgerecht verwertet werden. Dabei wird besonders großen Wert auf Datenschutz gelegt. Falls Teile wiederverwendet werden, wird die vollständige Löschung der persönlichen Daten garantiert.  Mobile-Box ist ein beim Umweltamt angezeigtes Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone und wurde 2012 in Köln gegründet. Das Team von Mobile-Box sammelt in Partnerschaft mit dem BUND bundesweit alte Handys. Das Handy kann auch mit der Post dem Recycling zugeführt werden. Infos dazu auf der Website von Mobile-Box.

Haben Sie noch Altgeräte zu Hause? Dann wissen Sie jetzt, was Sie damit tun können!

Thomas Moser

Öffnungszeiten AZ-Büro: Dienstags 11:00 - 13:00 und Donnerstags 17:30 - 19:30

AZ-Büro in Lichtenrade: http://www.az-lichtenrade.de

Weitere Infos zur „Mobile-Box“ unter http://mobile-box.eu/

 

Foto von Frank Giebel: Großplakat am S-Bahnhof macht Werbung für Lichtenrade

Ein Großplakat von Lichtenrade in Lichtenrade… das ist schon mal etwas Besonders. Anlass ist das 110jährige Jubiläum der Bahnhofstraße und Aktivitäten in diesem Zusammenhang (Berlin leuchtet, Kürbisfest und Kunstfenster).


Auf dem Plakat am S-Bahnhof Lichtenrade ist ein sehr schönes Foto vom Lichtenrader Fotograf Frank Giebel als Blickfang genommen wurde. Und dies sollte besonders erwähnt werden. Das Foto zeigt den Eingangsbereich vom Bahnhof im Dunkeln. Frank Giebel fotografiert gerade mal wieder intensiv zwei Jahre und hat in dieser Zeit schon viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader mit seiner Photokunst zum Staunen gebracht. In den Anfängen konnte die Lichtenrader Internetzeitung ein Gespräch mit dem sympathischen Menschen mit der gelben Kappe führen (siehe Link unten). Nun also ein weiterer Höhepunkt! Dieses Foto wird im Zusammenhang mit dem Straßenjubiläum auf vielen Flyern und Plakaten zu sehen sein. Frank Giebel (https://www.facebook.com/FrankGiebelPhotography/) kann berechtigt stolz auf seine fotografische Entwicklung sein. Das sieht auch die Facebook-Gemeinde so, die immer wieder gratuliert und das Plakat „super und klasse“ finden. So schreibt Jeannine Raasch: „Ja, da wär ich auch stolz wie Bolle; wow!“

Beim Lichtenrader Kunstfenster werde die Werke von Frank Giebel ab Anfang Oktober digital im Schaufenster der Lichtenrader Bücherstube zu sehen sein. Wir werden darüber, auch über die Präsentation von Frank, in Kürze gesondert berichten.

Herzlichen Glückwunsch an Frank Giebel!

Thomas Moser (auch Fotos)

Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung von Frank Giebel vom 4.7.2015: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/07/04/frank-giebel--richtig-oder-gar-nicht---f-r-ein-gutes-foto-macht-er-fast-alles.htm

 

110 Jahre Bahnhofstraße – volles Programm mit Kürbisfest, „Berlin Leuchtet“ und Kunstfenster

Die Bahnhofstraße wird 110 Jahre. Interessierte Bürger_innen erwartet ein buntes Rahmenprogramm.

Erstmals nimmt die Bahnhofstraße an der berlinweiten Veranstaltung „Berlin Leuchtet“ teil. Dabei werden die Alte Mälzerei und das Parkhaus an der Goltzstraße mit besonderen Lichteffekten in Szene gesetzt. Ebenso planen die Gewerbetreibenden eine einheitliche Beleuchtung in den Geschäften. Die Aktion dauert vom 30. September bis 16. Oktober 2016.

Beim Kürbisfest am 1. Oktober feiert die Bahnhofstraße ihr 110-jähriges Bestehen – und schmückt sich in herbstlichen Farben: Von 10 bis 14 Uhr planen die Händler_innen verschiedene Aktionen, mit denen man die Geschäftsstraße und ihre Geschichte entdecken kann – z. B. in zwei historischen BVG-Bussen. Ebenfalls wird es ein kleines Bühnenprogramm unter anderem mit der Verleihung des schönsten und größten Kürbisses geben. Ferner werden allerlei Möglichkeiten geboten, in den Genuss von Kürbissen zu kommen.

Ab dem 1. Oktober wird – bis zum 29. Oktober – das 9. Lichtenrader Kunstfenster stattfinden. Dabei wird in zahlreichen teilnehmenden Geschäften Kunst Lichtenrader Künstler_innen ausgestellt. Feierlich eröffnet wird das Kunstfenster am 1. Oktober um 14 Uhr mit einer Vernissage im AZ-Büro.

Die Aktivitäten zum 110-jährigen Jubiläum der Bahnhofstraße sind Gemeinschaftsaktionen der Akteur_innen – Händler_innen, Vereine und weiterer Beteiligter – rund um die Bahnhofstraße.

Begleitet werden sie vom Geschäftsstraßenmanagement, das im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“ in den nächsten Jahren die Attraktivität der Einkaufsstraße steigern soll.

 

Ehrung für Tennistrainer


Foto: Privat/Urrutia

Im Rahmen der Trainerfortbildung für B & C-Trainer/innen 2016 ist der langjährige Tennistrainer vom Tennisclub Weiß-Gelb Lichtenrade e.V., Rodrigo Urrutia, am 18. September 2016 als Trainer des Jahres 2016 geehrt worden. Der Tennis-Verband Berlin-Brandenburg hat Roddy für seinen langjährigen Einsatz als Tennistrainer, sein Engagement für den TCL und den Tennissport insgesamt geehrt. Der Vorsitzende vom Tennisclub Lichtenrade Heino Henke dazu: „Diese weit über die Grenzen Lichtenrades und Berlins hinauswirkende Auszeichnung findet in der Tenniswelt Beachtung und macht uns als Tennisclub in Berlin-Lichtenrade sehr stolz, dass Roddy schon über 30 Jahre zu den „Weiß-Gelben“ gehört.“ Mit dieser Ehrung ist der engagierte Trainer auch für die Wahl zum Trainer des Jahres 2016 des Deutschen Tennis Bundes nominiert. Wir drücken die Daumen! ToM

 

 

 

 

20.10.: Schließung des Bürgeramtes in Lichtenrade

Aufgrund einer internen Fortbildungsmaßnahme bleibt das Bürgeramt Lichtenrade, am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 ganztägig geschlossen.

Dokumente können an diesem Tag nicht abgeholt werden.

 

Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahl 2016: Wahlergebnisse aus Bezirks- und Lichtenrade-Sicht

Hier ausgewählte Wahlergebnisse besonders aus Bezirks- und Lichtenrade-Sicht.

Wer sich umfassend informieren will, der sollte direkt bei der Landeswahlleiterin nachschaue: https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/BE2016/afspraes/index.html.

Die folgenden Diagramme sind direkt von der Landeswahlleiterin; Stand 19.9.2016; 10.30 Uhr.
Die Erststimmen im Wahlkreis 7 (Lichtenrade); Hildegard Bentele hat die Wahl gewonnen.

Der Zweitstimmenanteil in Lichtenrade:

Die Ergebnisse in Lichtenrader im Detail (Zweitstimmen):

Alle Tempelhof-Schöneberger, die ins Abgeordnetenhaus gewählt wurden. Für Lichtenrade ist als Direktkandidation Hildegard Bentele (CDU) und Melanie Kühnemann (SPD-Kandidatin) ist über die Bezirksliste ins Abgeordnetenhaus eingezogen. Also 2 Lichtenraderinnen, die im Abgeordnetenhaus sind.

Die Sitzverteilung in der BVV Tempelhof-Schöneberg:

Die Sitzverteilung und die Verteilung der Bezirksamtsmandate/Stadträt_innen:

Die Stimmen/Stimmenanteil in der BVV im Detail:

Diese Menschen sind in die BVV eingezogen:


Alle Ergebnisse von der Landeswahlleiterin...

 

2016: Erntedankfest im Lichtenrader Volkspark und die Sonne kam auch noch...



Fast sah es ja so aus, als ob das traditonelle Erntedankfest im Lichtenrader Volkspark ins Wasser fällt. Der Starkregen vom Vormittag setzte die Festwiese teileweise unter Wasser. Aber Petrus hatte noch ein einsehen und so kamen sogar noch Sonnenstrahlen durch. Beim Kiezfest, organisiert vom Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., war dann die Publikumsresonanz doch noch ganz gut. Es gab leckeren Kuchen, Gegrilltes, Getränke und natürlich selbstgemachte Marmelade.

400 Gläser wurden so im Haushalt Gisela Spranger vorbereitet und hier zuum Kauf angeboten. An vielen Ständen gab es auch Spiele für Kinder. SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen hatten ihren letzten Stand vor den Wahlen aufgebaut. Alle Lichtenrader Direktkandidaten waren auch erschienen, um mit den Lichtenradern noch reden zu können.

Auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, in diesen Tagen mit einem sehr engen Terminplan, besuchte das Fest und wurde herzlich vom Vorsitzenden des Vereins, Wolfgang Spranger, begrüßt.

Aber auch andere Politikprominenz (hier Stadtrat Oliver Schworck) erscheint immer wieder gerne in der Park, der nur von Ehrenamtlichen gepflegt wird. So wurde vom Fotografen auch der MdB Jan Marco Luczak gesichtet. Unterstützung, finanzielle und auch gerne tatkräftige, ist herzlich willkommen.


Leckeren Kuchen...

Fairtrade Lichtenrade ist immer dabei...


Dieter Tormann von Didis Weinvertrieb aus der Dossestraße 4 beglückte die Weintrinker_innen

Die Lichtenrader Imker präsentieren ihren guten Honig.

Die Ruhe vor dem Sturm... Wolfgang Spranger ist ganz entspannt.


Die Stände der Parteien im Aufbau...

Bei der SPD darf gleich gespielt werden.

Am CDU-Stand wurde auch DER Lothar Nest, der große Judomeister, gesichtet.

Die Grünen im Grünen.

Und dann muss der CDU-Kommunalpolitiker Patrick Liesener auch den Ball noch ins Tor versenken...
TEXT/Alle Fotos Thomas Moser

http://www.lichtenrade-berlin.de/lichtenrader-vereine-lichtenrader-volkspark

 

Sommerfest im Blohmgarten+++Ein schöner Jahresabschluss!


Im Interkulturellen Generationengarten „Blohmgarten“ wurde zum Sommerabschluss noch am 17. September 2016 ein Fest mit Live-Musik gefeiert. Ein schönes gemütliches Familienfest. Der Starkregen vom Vormittag war wie weggeblasen. Der Blohmgarten ist eine blühende Oase in der Lichtenrader Blohmstraße 71-73, direkt am Wäldchen, indem Gartenfreunde ein Stück Grün selbst betreuen können. Die vielen Gärtnerinnen und Gärten zeigen den Gästen gerne die Produkte ihrer Arbeit. Es gab auch viele Angebote für Kinder, so präsentierte sich auch der naheliegende NUSZ-Kindergarten aus der Blohmstraße, der in diesem Garten auch Beete betreut.


Mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Kräftigem vom Grill wurde für das leibliche Wohl gesorgt. An den Ständen konnte selbstgemachte Marmelade, Honig, angebautes Gemüse, Trödel, Bücher und Gartenprodukte erworben werden. Getöpferte Gartendeko bot Renate Klostermann an, die auch mit Kindern getöpfert hat. Die Tombola war sehr beliebt. Attraktive Preis konnten gewonnen werden, so auch ein Kürbis aus eigener Ernte.


Zum Abschluss wurden am Lagerfeuer Lieder gesungen.
Alle Fotos: Thomas Moser

 

Gewandungsfrühstück mit viel Regen

Fast ist das Frühstückstreffen förmlich ins Wasser gefallen, weil der Starkregen kein Ende nehmen wollte. Aber davon lassen sich die echten Fans nicht Bange machen. Niels Dettmer, auch als Niels der Kupferklopfer bekannt, hatte über seine Facebook-Gruppe "Lichtenrade-die-Originalgruppe" https://www.facebook.com/groups/1507179452834061/?fref=ts zum sogenannten "Gewandungsfrühstück" auf den Lichtenrader Bauernmarkt eingeladen. Niels wünschte sich, dass die Frühstücksteilnehmer_innen möglichst in historischen Kostümen kommen sollten. Und so kam es dann auch. Trotz eines längeren heftigen Regens wurde sein Wunsch erfüllt. Man musst sich nur etwas enger zusammen kuscheln.


Der Bauermarkt findet immer samstags von 10-14 Uhr vor der Salvator-Kirche am S-Bahnhof Lichtenrade statt. Und auch Niels der Kupferklopfer ist öfters mit seinem Stand vertreten. Der Markt bietet ansonsten natürlich Obst- und Gemüse, Backwaren, Blumen und Pflanzen, Räucher-Fisch, Öle, frische Eier und viele weitere Produkte an. Der Markt existiert seit September 2014.

Thomas Moser

 

 

Spielleitplan-Konferenz am 20. September 2016

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Spielleitplan-Konferenz am 20. September 2016 – 17 bis 20 Uhr, Aula des Ulrich- von-Hutten Gymnasiums, Rehagener Str. 35-37

Im Mai und Juni nahmen zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Lichtenrade im Rahmen der Spielleitplanung an insgesamt 19 Steifzügen durch das Gebiet rund um die Bahnhofstraße teil. Ziel war es, die Situation der Spiel-, Bewegungs-, Erholungs- und Aufenthalts- flächen sowie den öffentlichen und halböffentlichen Raum aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen zu bewerten und zu dokumentieren. Die Ergebnisse dieser Bewertung und Dokumentation werden nun der Öffentlichkeit im Rahmen der Spielleitplan Konferenz vorgestellt.

Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg: „Ich freue mich, dass die intensive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen aus Lichtenrade nun mit der Spielleitplan-Konferenz den nächsten Schritt geht. Gemeinsam werden jetzt die Bewertungen der Streifzüge zu konkreten Maßnahmen geformt, die Lichtenrade noch lebenswerter für Kinder und Jugendliche machen können.“

Auf der Konferenz werden die bisherigen Ergebnisse in Arbeitsgruppen besprochen und diese dann zusammen mit allen Interessierten weiterentwickelt. Abschließend wird über den weiteren Ablauf der Spielleitplanung und dessen Einbindung in die Arbeit des Akti- ven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße informiert. Bereits ab 16:30 Uhr können alle Streifzug-Plakate im Foyer des Ulrich-von-Hutten Gymnasiums besichtigt werden!

Aktuelle Entwicklungen des Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße sind auch auf der Seite des Aktiven Zentrum zu finden: http://www.az-lichtenrade.de

 

18.9.2016: Wählen Sie auch den MedienPoint!

Der MedienPoint Tempelhof präsentiert sich wieder als Wahllokal. Zwar kann man dort nicht seine Stimme abgeben, dafür aber etwas mitnehmen. Nachdem man in seinem Wahllokal unter den 21 Angeboten seine Lieblingspartei ausgewählt hat, kann man im MedienPoint unter 750 Biografien von prominenten und wichtigen Persönlichkeiten auswählen. Wie bei der richtigen Wahl, wo man drei Kreuze machen kann – für den Wahlkreiskandidaten, die Partei und die Bezirksverordnetenversammlung – darf man sich im MedienPoint auch drei Bücher aussuchen und diese kostenlos mitnehmen.
MedienPoint Leiter Henning Hamann: „Dieser Wahlsonntag 2016 hat es in sich: Es ist gute Tradition im MedienPoint Tempelhof, am Wahlsonntag zu öffnen. Und damit die Qual der Wahl leichter fällt, gibt es, ebenfalls kostenlos, Kaffee, Tee und Kekse dazu“.

Dass es sich lohnen kann Biografien zu lesen, beweisen die autobiografischen Werke von Nelson Mandela, Friedrich Nietzsche, Johann Wolfgang von Goethe, Günter Grass, James Joyce, Selma Lagerlöff, Marcel Reich-Ranicki, Richard Wagner, Götz George, Nena, Keith Richard, Herbert von Karajan Peter Ustinov und viele mehr. Neben interessanten Einblick in das Leben dieser historisch und künstle-risch bedeutsamen Personen, bieten diese Bücher auch einen interessanten neuen Blickwinkel auf die Zeit, in der ihre Verfasser lebten.
Als Literaturgattung behandelt die Biografie meist Personen des öffentlichen Lebens wie Politiker, Wissenschaftler, Sportler, Künstler oder Menschen, die durch ihr Wirken einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet haben. Wichtige literarische Biografen deutscher Sprache waren und sind etwa Karl August Varnhagen von Ense, Stefan Zweig, Emil Ludwig und Golo Mann. Viele biografische Texte vermischen die historischen Fakten mit freien Erfindungen (biografischer Roman, historischer Roman).
Eine Autobiografie („Selbstbeschreibung“) liegt vor, wenn die Biografie von der betreffenden Person selbst verfasst ist oder sie wenigstens als Verfasser gilt. Vielen Prominenten stand auch ein professioneller Ghostwriter hilfreich zur Seite.

Nur am Wahlsonntag, 18. September 2016,
von 10 bis 15 Uhr,
Kaffee, Tee und Kekse inklusive
im MedienPoint Tempelhof,
Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof,
nahe ufa-fabrik. Tel: 788 931 94

UND AB JETZT GILT:

 

16.9. Jazz in Lichtenrade

Die Akademie für Jazz und Popularmusik der Leo Kestenberg Musikschule und Jazz für Alle e.V. präsentieren:

Jazzveranstaltungen im Gemeinschaftshaus Lichtenrade
(Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin / Eingang Barnetstr.)

Freitag, 16.09.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Lello Franzen Trio

Gypsy Swing at it´s Best!

Lello Franzen - Solo & Rhythmus Gitarre 

Thomas Dekas - Solo & Rhythmus Gitarre 

Jesse Braverman - Kontrabass

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Samstag, 01.10.2016, 19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 02.10.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Seven End Stompers

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Freitag, 14.10.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Swingschmiede Berlin

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Samstag, 05.11.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Sir Gusche Band

feiert den 55. Geburtstag mit vielen musikalischen Gästen

19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 06.11.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Swinghouse Jazzband Berlin

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Freitag, 25.11.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Papa Binnes Jazz Band

Trad. Jazz – Oldtime – Dixieland – Blues – Swing

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Samstag, 03.12.2016, 19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 04.12.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Harlem 4

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Freitag, 16.12.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Panik Stompers

Dixieland

 

24.9.: Ausstellung & mehr: Eigentümer sucht Handwerk & Dienstleistung und umgekehrt

Fachveranstaltung für Immobilieneigentümer, Vermieter und Hausverwaltungen

Unter dem Motto „Eigentümer sucht Handwerk & Dienstleistung – Handwerk & Dienstleistung sucht Auftraggeber“ lädt der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade am Samstag, den 24. September von 11 bis 15 Uhr in das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium (UvH) in der Rehagener Straße ein.
Der nach Mitgliederzahlen größte Berliner Eigentümerverein möchte mit dieser kompakten Vierstunden-Veranstaltung die lokale Nachfrage mit lokalen Angeboten lösen. Vorausschauend und nachhaltig planende Immobilieneigentümer bzw. deren Verwalter und Vermieter benötigen im Eigeninteresse zur Instand- und  Werterhaltung ihrer Immobilien geeignete Handwerker und Dienstleister. Ihr Ziel ist es, die Bausubstanz zu erhalten bzw. zu verbessern, um so die Attraktivität für Mieter,  Gewerbetreibende und Anwohner und Besucher zu erhöhen. Andererseits haben gerade die klein- und mittelständigen Handwerksbetriebe und Dienstleister oft das Problem, auf einfachem Weg an mögliche Auftraggeber heranzukommen.

Ausstellung, Fachvorträge und Live-Vorführungen
Der Grundeigentümerverein bietet mit dieser Veranstaltung ein Forum für den Austausch und die Vernetzung Lichtenrader Immobilieneigentümer mit lokalem Handwerk und Dienstleistung.
Zugesagt haben für die Veranstaltung in der Aula und auf dem Freigelände der UvH rund 20 Aussteller der verschiedenen Gewerke: Unternehmen aus den Bereichen Fassadensanierung, Elektro, Heizung, Sanitär, Sonnenschutz, Dach und  Gebäudereinigung werden genauso präsent sein wie die Themen Finanzierung, Versicherung, Brandschutz, energetische Sanierung, Wasserschadenbeseitigung etc.  Einige Aussteller haben auch Live-Vorführungen angekündigt: So zum Beispiel zur Fassaden-/Fensterreinigung in luftiger Höhe und dem Einsatz von Trockeneisreinigern. Mehrere Expertenvorträge rund um das Thema Immobilie, beispielsweise Brandschutz oder barrierefreies Bauen im Bestand runden das für die Fachbesucher kostenlose Informationsangebot ab.

Auch vor Ort: Das Aktive Zentrum

Der Veranstaltungsort selbst, die  UvH, liegt mitten im Fördergebiet „Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße“. Am Infostand vor Ort können sich Immobilieneigentümer über die verschiedenen Beratungs- und Förderangebote im neuen Fördergebiet informieren. Etwa über den Gebietsfonds, mit dem kleinteilige Maßnahmen gefördert werden, die dem Gebiet zugutekommen und dieses aufwerten. Für jeden investierten Euro gibt der Fonds einen Euro dazu. Um für Zukunftsthemen gerüstet zu sein, werden für das Fördergebiet vertiefende Konzepte erstellt. Zum Beispiel in Form einer Gestaltfibel mit Vorgaben für eine einheitliche Architektur und Fassadengestaltung, einem Lichtkonzept zum Thema Energieeffizienz und einem Verkehrskonzept, dass den Umbau der Straße sowie des öffentlichen Raums im Fördergebiet plant.

Kompetente Antworten von Experten

Ein Dauerthema bei Immobilien ist die kompetente Beratung der Eigentümer. Der Grundeigentümerverein, dessen Mitgliederangebot von der aktiven Interessenvertretung über unentgeltliche Beratungen und Auskünfte, Bonitätsauskünfte, Bodenrichtwerte und rechtssichere Formulare zum Selbstkostenpreis bis hin zu günstigen Versicherungen rund um Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum reicht, ist natürlich auf seiner eigenen Veranstaltung auch präsent. Der Kooperationspartner des Grundeigentümervereins bei dieser Veranstaltung, das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V., wird seine Arbeit ebenfalls vorstellen

 

Es ist geschafft: FairTrade-Town Tempelhof-Schöneberg

Es ist so weit! Nachdem die Bewerbungsunterlagen Anfang Juni 2016 abgeschickt wurden, hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg nun offiziell die Auszeichnung "FairTradeTown" von TransFair e.V. aus Köln erhalten.


(©BA T-S Pressestelle) Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Ehrenbotschafter Manfred Holz (rechts) im Kreise der Steuerungsrunde. Jürgen Krause, Nicole Stahl (bezirkliche Wirtschaftsförderung), Margrit Schmidt, Ilona Hengst, Gabriela Brauer, Bezirksverordnete Martina Zander-Rade mit Tochter, Bezirksverordneter Rainer Penk, Doris Deom, Bezirksverordneter Christian Zander, Bezirksverordneter Harald Gindra, Bezirksverordneter Jörn Oltmann sowie Daniel Gollme und Bezirksverordnete Aferdita Suka
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lud zusammen mit der gesamten Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft, zur feierlichen Überreichung des Titels ein.

Im Beisein zahlreicher Mitglieder der Steuerungsrunde nahm Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Urkunde von Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegen.

(©Netzwerk Faires Berlin UG) Doris Deom, Bezirksverordneter Christian Zander, Bezirksverordnete Aferdita Suka, Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
In seiner Laudatio lobte Holz das Engagement in Tempelhof-Schöneberg. „Jede gute „Eine Welt“ - Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Kommune werden - und ihr Stadtbezirk ist da richtig gut dabei!"

Auch die Bezirksbürgermeisterin freut sich über den Titel: „Dass wir die Auszeichnung nun erhalten haben, macht uns sehr stolz. Nachdem unsere Bezirksverordnetenversammlung den Beschluss gefasst hatte, sich auf das FairTrade Siegel zu bewerben, waren es vor allem die Aktiven in der Steuerungsrunde, die diesen Beschluss mit Leben gefüllt haben, Ihnen möchte ich an dieser Stelle besonders danken.“

Im Zuge einer kleinen Feier haben sich die beteiligten Gruppen aus dem Bezirk auf dem Vorplatz vom Rathaus Tempelhof an mehreren Ständen präsentiert. Die Gäste konnten die Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen.

Während einer kurzen Gesprächsrunde interviewte Bezirksverordnete Aferdita Suka, die zusammen mit der Bürgermeisterin Vorsitzende der Steuerungsrunde ist, die Aktiven zu ihrem Engagement und dankte allen für ihre Arbeit. Sowohl in der Steuerungsrunde als auch bei der Feier waren Vertreter_innen aller Fraktionen dabei.

Die Aktiven berichteten über das Engagement während der Vorbereitungsphase. Nach einer Gesprächsrunde sorgte die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucher_innen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Lutz Fußangel mit einer Band der Musikschule. Als Dankeschön wurden „faire“ Blumen von Kabisch überreicht.

FairTrade-Experte Volkmar Lübke, der die Gruppe als fachkundiger Pate begleitet hat, nahm auch an der Veranstaltung teil.

Die Entscheidung, sich auf das FairTrade Siegel zu bewerben wurde im November 2014 durch die gesamte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg getragen. Am 5. März 2015 gründete sich die bezirkliche Steuerungsrunde. In der Steuerungsrunde waren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, BVV-Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Parteien, Aktive des bürgerschaftlichen Engagements, Kirchen und Schulen vertreten. Zum einen wurde in einer großen Runde über die grundsätzlichen Aspekte beraten und in einer kleineren Runde ging es um die praktische Durchführung.

Ziel war es, dass eine bestimmte Anzahl Einzelhändler und Gastronomen FairTrade-Produkte anbieten und sich Vereine und Schulen an FairTrade-Aktivitäten beteiligen.

Die notwendigen Anforderungen, auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wurden mit viel Engagement in nur eineinhalb Jahren von der Steuerungsgruppe mehr als erfüllt.

Claudia Scholz und Doris Deom im engagierten Einsatz!
FairTrade war zum Beispiel aktiv auf den Lichtenrader Festen vertreten, in Schöneberg fand erst kürzlich ein faires Frühstück statt.

Von Bündnis 90/Die Grünen wird für die Zukunft angemerkt: “Der Weg Tempelhof-Schönebergs zu einer Stadt des fairen Handels ist mit der Aufnahme des Bezirkes in die internationale Liste der FairTrade-Towns längst nicht abgeschlossen. Es ist begrüßenswert, dass der Bezirk sich auf diese Weise für faire Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und gegen Raubbau engagiert, aber den schwierigsten Teil der Strecke auf dem Weg zu einer wahrhaften FairTrade-Town habe Tempelhof-Schöneberg erst noch vor sich.“

Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situation von Produzent_innen ein. Es geht darum, dass Menschen in Armut für ihre Produkte so viel Geld bekommen, dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können.

Thomas Moser

www.fairtrade-towns.de


(©BA T-S Pressestelle) Nicole Stahl (bezirkliche Wirtschaftsförderung) und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler




 

Keine Mauer, sondern einen Bahn-Tunnel durch Lichtenrade!


Die Lichtenraderinnen und Lichtenrader haben es mal wieder gezeigt, dass sie keine Mauer durch Lichtenrade wollen. Am 12. September 2016 demonstrierten circa 800 Menschen vor der Salvatorkirche auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz gegen die Pläne der Bahn, dass die Züge ebenerdig durch Lichtenrade fahren sollen.


19 Jahre wehrt sich nun Lichtenrade, fast wie ein kleines gallisches Dorf, gegen die Pläne der Bahn. So klein ist der Ortsteil mit über 50.000 Einwohnern schon längst nicht mehr. Die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn möchte für die Dresdner Bahn einen Tunnel möglichst im Schildvortrieb.

Der Vorsitzende der BI Manfred Beck sagt ganz klar: „Das ist die umweltfreundlichste und menschenfreundlichste Bauweise.“ Beck begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration und auch die Politikerinnen und Politiker der verschiedensten Parteien, die aber ganz bewusst an dieser Stelle keine Redeplattform bekommen sollten. Manfred Beck erläutert den jahrelangen Kampf der BI. Nach dem Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahnbundesamt wurden nun verschiedene Klagen beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht, die von der Bürgerinitiative unterstützt werden. Dafür hat die BI ihre Rücklagen innerhalb kürzester Zeit von 50.000 Euro auf 100.000 Euro aufgestockt und ist somit gerüstet die Verfahrens-, Anwalts- und Gutachterkosten zu bezahlen. Für Manfred Beck ist klar, dass die Bahn in Lichtenrade den Tunnel nicht bauen will, weil sie damit eine präjudizierende Entscheidung für andere Bauvorhaben treffen würde und auch in anderen Gegenden dann ein Tunnel gefordert werden würde. In der Lichtenrader Internetzeitung wurde in den verschiedensten Berichten die aktuelle Situation geschildert (siehe auch Link am Ende des Berichtes).


Die BI wird von vielen Vereinen und Initiativen unterstützt. So auch von der Arbeitsgemeinschaft Verkehr im Gebietsgremium des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße, wo man sich gemeinsam mit der Zukunft der Bahnhofstraße beschäftigt. „Gerade ist die Bahnhofstraße im Rahmen des Städtebauförderprogramms ‚Aktive Zentren‘ mit Fördermitteln von rund 20 Mio. Euro in den nächsten 8 Jahren ausgestattet worden, da werden alle Bemühungen um eine Aufwertung der Lichtenrader Einkaufsstraße als Stadtteilzentrum konterkariert“, sind sich Rainer Welz und Volker Mönch aus dem Gebietsgremium einig.

Für die Händler brachte als zweiter Redner Markus Bansin die äußerst schwierige Lage auf den Punkt: „Verschiedene Händler werden hier in Lichtenrade ihre Existenz verlieren.“


Die Plakatwand wurde errichtet von Gerhard Quiring, Helmuth Schröter und Bernd von Lonski (Foto: S. Zeeck)
Um die künftige Situation mit den Schallschutzwänden auch erlebbar zu machen, hat die Arbeitsgruppe Verkehr vom Gebietsgremium aus privaten Mitteln eine Schallschutzwandattrappe in Form einer Plakat-Infowand auf dem Gelände der Kirche aufstellen lassen. Sie ist 5 Meter hoch und soll das massive Erscheinungsbild der Lärmschutzwand verdeutlichen. In Realität wird sie jedoch bis zu 7 Meter hoch werden und rund 2,5 Kilometer durch Lichtenrade geführt werden. An dieser Stelle durfte aus baurechtlichen Gründen jedoch nur eine kleinere Wand aufgestellt werden. Auf der Wand wird unter dem Motto „Höher als die Berliner Mauer je war: Die Lärmschutzmauern der Dresdner Bahn!“ über die Auswirkungen informiert.


Die BI sieht ein dauerhaftes Chaos am Bahnhof mit vielen Belastungen und Einschränkungen voraus. So wird beim Umbau die Bahnhofstraße mindestens 4 ½ Jahre gesperrt, was für die Bewohner eine massive Beeinträchtigung sein wird. Nach den Umbaumaßnahmen wird der Übergang an der Wolziger Zeile dauerhaft für den PKW-Verkehr gesperrt werden. Es werden sich ganz andere Verkehrsströme durch Lichtenrade entwickeln und damit neue erhebliche Belastungen erwartet.

Alle Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg haben sich für die Tunnellösung ausgesprochen. Im letzten, noch aktuellen Koalitionsvertrag von SPD und CDU im Land Berlin sprach man sich auch für die Tunnellösung durch Lichtenrade, unter Berücksichtigung des entsprechenden Landesanteils, aus.

Eine Demonstration die zumindest gezeigt hat, dass die Lichtenrader auch nach fast 20 Jahren noch nicht eingeschlafen sind!

Viele Politikerinnen und Politiker von Bund, Land und Bezirk besuchten die Demonstration und wollten damit ihre Unterstützung der Forderungen zum Ausdruck bringen. Folgend einige Stellungnahmen:



Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD-Foto lks. mit Melanie Kühnemann) tritt auch wieder als Kandidatin an:
"Als SPD-Bezirksbürgermeisterin unterstütze ich sehr die Tunnellösung für die Bahn. Herr Beck hat es auf den Punkt gebracht als er auf der Demo sagte, dass die Bahn die Tunnellösung nur ablehnt weil sie einen Präzedenzfall befürchtet. Deshalb ist die Klage der Bürgerinitiative so wichtig, denn nur so kann die Bahn zum Umdenken gezwungen werden. Am Sonnabend auf dem Wein- und Winzerfest hat auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller sich eindeutig positioniert und erneut darauf hingewiesen, dass das Land Berlin die Ko-Finanzierung immer noch bereitstellt. Nun ist die Bahn an der Reihe einzulenken."


Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus Florian Graf:
"Als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin habe ich in den letzten Jahren mehrfach gegenüber dem Senat angeregt und gefordert, den Anteil des Landes Berlin an Mehrkosten für eine Tunnellösung bei der Dresdner Bahn konkret in die Finanzplanung des Landes Berlin aufzunehmen. Dies wäre ein wichtiges und klares Bekenntnis gegenüber dem Bund gewesen, das der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) leider verweigert hat. Für die CDU bleibt es dabei, dass wir uns auch bei künftigen Koalitionsverhandlungen für eine politische Lösung - auch unter Bereitstellung der finanziellen Mittel - im Sinne einer Tunnellösung für Lichtenrade einsetzen werden. Bis dahin unterstützen wir die BI Dresdner Bahn bei ihrer Klage."


Der Bürgermeisterkandidat für Tempelhof-Schöneberg von Bündnis 90/Die Grünen Jörn Oltmann
zur Demonstration: „Ich war beeindruckt, wie zahlreich die Lichtenraderinnen und Lichtenrader auch nach 19 Jahren noch immer mit aller Kraft gegen die Zerschneidung Ihres Stadtteils kämpfen. Für uns GRÜNE ist wichtig, dass eine neue Regierung von Berlin die letzte Chance ergreift und mit einem Finanzierungsangebot an das Bundesverkehrsministerium eine Bahntunnellösung überhaupt erst ermöglicht. In diesem Szenario ist alles möglich, auch dass eine Landesregierung scheitert, aber sie sollte es wenigstens offen und ehrlich versuchen.“

Zu dem Wahlaufruf von Herrn Beck (BI Dresdner Bahn) am kommenden Sonntag nur bestimmte Parteien zu wählen, sagte Jörn Oltmann: „Die Lichtenraderinnen und Lichtenrader haben auf die Wahlempfehlung von Herrn Beck ja die passende Antwort mit lauten Pfiffen gefunden. Ich würde mich freuen, wenn der Vorsitzende dem überparteilichen Anspruch der Bürgerinitiative zukünftig wieder gerecht würde.“


Hildegard Bentele

Jutta Kaddatz


Gesichtet wurden bei der Demonstration von politischer Seite, ohne Anspruch auf Vollständigkeit,
der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus Florian Graf, die Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler (SPD), die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin Jutta Kaddatz (CDU), Stadtrat Daniel Krüger (CDU); die Direktkandiat_innen für Lichtenrade im Abgeordnetenhaus: Melanie Kühnemann (SPD), Hildergard Bentele (CDU) und Heinz Jirout (Bündnis 90/Die Grünen); Bezirksverordnete, die auch weiterhin im Bezirk mitreden wollen: Jörn Oltmann und Ulrich Hauschild (beide Bündnis 90/Die Grünen), Hagen Kliem und Patrick Liesener (beide CDU). Sicher waren noch weitere politische Vertreterinnen und Vertreter unter den Demonstranten. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten ihre Skepsis gegenüber der Politik auf verschiedenen Plakaten. Nach der Wahl haben alle Gewählten in ihren künftigen Funktionen die Chance den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass man die Anliegen ernst nimmt und tatkräftig unterstützt.

Thomas Moser

Bericht Lichtenrader Internetzeitung (11. März 2016) nach Einleitung des Klageverfahrens: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/03/11/dresdner-bahn--zwei-klagen-gegen-planfeststellungsbeschluss.htm







Alle Fotos Thomas Moser (sofern nicht extra gekennzeichnet)

 

Wein- und Winzerfest 2016 +++ Tag 3 +++ Gottesdienst & Gospel, Wahlkampfendspurt und Müllchaoten

Die Fotos sagen doch fast alles...

Es war ein schönes Wein- und Winzerfest in Lichtenrade. Perfekte Rahmenbedingungen, Sonne satt, was will man mehr? Die Meisten freuen sich auf die Nummer 30 im nächsten Jahr.
Am morgen des dritten Tages war der Schrecken der groß. Müllchaoten, die sich offensichtlich nur in der Nacht stark fühlen, haben vier Mülltonnen in den Dorfteich geworfen. Wie kann man nur so geistreich sein? Der nächtliche Sicherheitsdienst hatte noch in der Nacht die Polizei geholt. Anzeige bei der Polizei wurde gleich erstattet und dann wurde Schadensbegrenzung durch handfeste Hilfe eingeleitet. Aus dem Volkspark Lichtenrade hat Wolfgang Spranger eine lange Stange besorgt und Gerhard Quiring vom Lichtenrader Tennnisclub Weiß-Gelb, Doris Deom vom BUND und die Veranstalter Claudia Scholz und Stefan Piltz fasten sofort mit an. Jetzt muss nur noch eine Tonne geborgen werden.





Die Jazzpolizei kam leider zu spät an den Dorfteich, dafür unterhielten sie die Besucherinnen und Besucher sehr gut.
Müll rein... noch einmal gut gegangen. Aber es ist schon traurig, dass es immer wieder solche Zwischenfälle gibt.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst geht der katholische Pfarrer Rainer Lau noch mal kurz über das Weinfest.
Dann ging es mit dem Lichtenrader Gospelchor der evangelischen Kirche weiter. Mal wieder ein ganz besonderes Vergnügen. Die Chorleiterin Juliane Lahner engagiert wie immer! Ihr seid toll!




Die vielen Besucherinnen und Besucher waren begeistert und dem Chor hat es auch gefallen!

... und hinten noch mehr Fotos!

Doris Deom und BUND sammeln alte Handys und entsorgen sie sicher und fachgerecht. Ab sofort im AZ-Büro in der Prinzessinnenstraße 31. Ihr habt doch noch einige Altgeräte zu Hause?!
Die Malerin Ute Panke freut sich schon auf das Kunstfenster im Oktober; sie bzw. ihre Kunstwerke werden in der Commerzbank und im Strumpfladen zu bewundern sein.

Und nein, wer hätte das gedacht, am dritten Tag sind auch Parteien auf dem Wein- und Winzerfest vertreten.
Heute mit Bild: "Die Linke" mit Harald Gindra und Carolin Behrenwald wollen in die BVV einziehen.

Von Bündnis 90/Die Grünen ist der Direktkandidat für Lichtenrade Heinz Jirout dabei und wird von Renate Künast aus der Bundespolitik unterstützt.


Am Grünen-Stand auch Stadträtin Dr.Sibyll Klotz, die nicht mehr im Bezirksamt sein wird.
Und noch einige Fotos vom Lichtenrader Gospelchor:






Alle Fotos Thomas Moser

 

Wein- und Winzerfest 2016 +++ Tag 2 +++ Die Eröffnung +++ Fotoimpressionen

Tag 2 wieder mit viel Sonne und vielen Besucherinnen und Besuchern....


Auf der Bühne Michael Müller, viele Aktive und natürlich auch viele Parteienvertreter_innen... es ist ja auch Wahlkampf ;-)

Etwas Glück scheint jetzt jeder zu brauchen. Michael Müller und die SPD-Direktkandidatin Melanie Kühnemann mit dem Glücksbringer an der Seite. Müller dankte allen Aktiven und rief die Bevölkerung auf, unbedingt sich an der Berliner Wahl zu beteiligen und demokratische Parteien zu wählen.

Der Schirmherr, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, musste keinen Schirm mitbringen, da das Wetter perfekt war. Das Wein- und Winzerfest hat schon eine lange Tradition in Lichtenrade. Im nächsten Jahr wird die Nummer 30 gefeiert. Viele Jahre wurde das Fest von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße direkt auch in der Lichtenrade Bahnhofstraße gefeiert. Gefühlt sehr lange ist dies schon her. Die "Mutter vom Wein- und Winzerfest", Beatrix Bockenkamp war jahrzehntelang Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft und heute noch den guten Kontakt zu vielen Winzern. Dann gab der Verein aus wirtschaftlichen Gründen das Fest an Family & Friends ab, die nunmehr seit Jahren mit Unterstützung der Aktionsgemeinschaft aber auch mit anderen lokalen Akteuren ein gemütliches Wein- und Winzerfest mit schönen kunsthandwerklichen Ständen am Dorfteich in Lichtenrade zu Stande bekommen. In sozialen Netzwerken ist der Dank an die Aktiven und engagierten Vereine nachzulesen.

Rainer Welz (re) hielt eine Eröffnungsrede für die Veranstalter, Hagen Kliem (lks) von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße begrüßte die Gäste und hob besonders die Beatrix Bockenkamp (Mitte) für ihr großen Engagement hervor.

Der Schirmherr vom 29. Wein- und Winzerfest in Lichtenrade, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, kam zwar etwas verspätet, nahm sich jedoch noch nach der Eröffnung die Zeit, dass er mit Vertreterinnen und Vertretern von Lichtenrader Initiativen und Vereinen ins Gespräch kam. Themen waren die Bahnhofstraße und die Entwicklungen rund um die Dresdner Bahn. Er ist bereit, dass im Senat Gespräche geführt werden, dass man möglichst die Entwicklungen in der Bahnhofstraße so gestaltet, dass sie unabhängig von den Entwicklungen der Dresdner Bahn laufen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (2.v.re.) wirft wieder ihren Hut in den Ring und will Bezirksbürgermeisterin bleiben.

Die kleine Diskussionsrund mit Lichtenrader Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Initiativen.
Zur Dresdner Bahn meinte er, dass er und der Senat bereit seien ihren Anteil zu leisten. Da sei er sich auch mit Frank Henkel einig. Er sieht die Probleme beim Bund bzw. bei der Bahn, weil von dort der größere finanzielle Beitrag geleistet werden müsste. Wobei es nach seiner Ansicht nicht um die Höhe sondern um die Grundsatzentscheidung geht. Es sind auf Bundesebene Befürchtungen, dass Lichtenrade eine präjudizierende Wirkung hätte und somit auch andere Regionen einen Tunnel fordern könnten.

Die Winzerfamilie Kost sind Winzer der ersten Stunde beim Wein- und Winzerfest. Sie freuen sich über den Besuch vom Regierenden Bürgermeister; lks mit Beatrix Bockenkamp und Veranstalterin von Family & Friends Claudia Scholz (3.v.re.).

Ein Foto mit Niels dem Kupferklopfer aus Lichtenrade, der mit Lichtpunkt 49 auch zu den Veranstaltern zählt.

Wolfgang Spranger, Volkspark Lichtenrade, ist Mitveranstalter und kümmert sich um viele Dinge.

Der Franzose Gilbert bietet eine kleine Zahn-Op an. Immer wieder ein Vergnügen der besonderen Art!



Die erste Frau im Bezirk, die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, mit dem Lokalreporter der Berliner Woche HDKeitel.

Jutta Kaddatz, Stadträtin und stellv. Bezirksbürgermeisterin, will für die CDU künftig die Bezirksbürgermeisterin stellen (im Hintergrund Dr. Jan Marco Luczak, MdB).

Auch die Grünen sind dabei. Martina Zander-Rade und Jörn Oltmann mischen sich im Bezirkswahlkamp ein. Für Oltmann wäre das Bürgermeisteramt sicher ein Option.

Leierkasten... im wieder schön!

Chefredakteur vom Lichtenrader und Rudower Magazin, Gerd Bartholomäus (re.) im Gespräch mit dem Vorsitzender vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrader, Volker Mönch, im Gespräch.

Hagen Kliem, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, unterstützt das Weinfest, wo er nur kann.

Stadtrat Oliver Schworck am Stand der SPD.

Hier noch einige Gesichter, die man jetzt auch öfters auf Plakaten sieht:

Hildegard Bentele ist CDU-Direktkandidation für Lichtenrade.

CDU-Fraktionsvorsitzender Florian Graf (re)  geht im Wahlkreis kandiert für den Nachbarwahlkreis 6 als Direktkandidat. Hier zusammen mit dem MdB Dr. Jan-Marco Luczak von der CDU.


FairTrade Town Tempelhof-Schöneberg. Der Titel ist da und nun geht die Arbeit weiter.



Schöne Kunsthandwerk-Stände vor der Dorfkirche.

Auch sie sind wieder dabei, die Alpaca.


Handwerk zum Bestaunen.

Der Trägerverein Volkspark Lichtenrade informiert und freut sich über aktive Menschen.

Eine gut besuchte Kunstmeile... und an den Weinständen fand man kaum noch Platz.






Auch das Kabarett Korsett unterhielt das Publikum...
Alle Fotos Thomas Moser ...und am Sonntag geht der Wahlkampf weiter...

 

Wein- und Winzerfest 2016 +++ Tag 1 +++ Ein schöner Auftakt

Fotoimpressionen....

Der erste Tag beim 29. Lichtenrader Wein- und Winzerfest war wirklich gelungen. Eine freundliche sonnige Atmosphäre war rund um den Lichtenrader Dorfteich zu spüren. Der erste Tag, der gestrige Freitag, war schon sehr gut besucht. Es gibt fast 30 Weinstände und natürlich gibt es auch eine gute Bierauswahl.  Eine große Anzahl von Eßständen und eine schöne kunsthandwerkliche Meile warten auf die Besucherinnen und Besucher. Ein Besuch lohnt sich. Heute wird um 15 Uhr die offizielle Eröffnung starten und auch die Politikprominenz wird reichlich vertreten sein. Der Schirmherr, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, wird auch da sein. Ein Kulturprogramm mit Kabarett und Musik wird sicher auch für die richtige Stimmung sorgen. Der morigige Sonntag beginnt dann mit einen Gottesdienst und der Lichtenrader Gospelchor wird wieder für einen guten Sonntagsstart sorgen. ToM


Eine Stunde vor der Eröffnung... noch ist es leer...



Wolfgang Spranger und der Trägerverein Lichtenrader Volkspark informieren und freuen sich über ehrenamtliche Unterstützung...

Lorenz & das Taschenbluesorchester... ein Klasse Sound!

Niels Dettmer - Niels der Kupferklopfer- und Marianne Steinig mit den selbstgemachten Taschen waren am Freitag dabei...


Die Abendstimmung... eine ganz besondere Atmosphäre...


Auch das Weingut Korfmann, Rheinhessen, und

das Weingut Sommer, mit Ute und Herrmann Sommer aus dem Pfälzer Klingen, sind vertreten.

Fotos Thomas Moser



Weitere Berichte:

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/08/21/9-bis-11-september--29-wein--und-winzerfest-am-dorfteich-in-lichtenrade.htm

und

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2016/08/31/wein--und-winzerfest-2016--kunsthandwerkliches-und-k-nstlerisches-erg-nzen-diese.htm

 

+++Die BI Lichtenrade/Mahlow Nord gegen Fluglärm informiert+++

Kein Ende der Schallschutz-Tricksereien der FBB … (Flughafen Berlin-Brandenburg)

Was sich zunächst als erfreuliche Nachricht liest hat einen kräftigen Pferdefuß.

Jeder begrüßt es, wenn es weniger Lärm gibt. Sollte ein veränderter sogenannter Flugzeug-Mix dazu führen umso besser. Doch lassen wir uns nicht täuschen. Dies ist eine Momentaufnahme – zumindest was das Ausbleiben der schweren Maschinen wie Boeing 747 und Airbus A380 betrifft.

Sicher das Fluggerät wird immer moderner – die alten Kisten verbrennen zu viel Kerosin und müssen kostenträchtig intensiver gewartet werden – da werden sie bei der besten Gelegenheit ausgemustert.

Doch schauen wir genauer hin. Der Flugzeug-Mix ist in 2015 ein anderer als in 2012 und ein anderer als im Jahr 2019. Der prognostizierte Flugzeug-Mix des Planfeststellungsbeschlusses von 2004 für das Jahr 2023 war auch dem Traum geschuldet, ein internationales Drehkreuz am BER zu etablieren – für lange Distanzen werden die großen Maschinen eingesetzt. Der 2004-er Flugzeug-Mix bedeutete auch ein Kompromiss zwischen Belastung und Entlastung der von Fluglärm betroffenen Anwohner des Flughafens BER. Und er war zudem eine einigermaßen solide rechtsverbindliche Berechnungsgrundlage, auf welcher die Flughafengesellschaft den Betroffenen Schallschutz zu gewähren hat.

Sollte jetzt die Berechnungsgrundlage wie angekündigt verwässert werden und in 5 oder 10 Jahren der Flugzeug-Mix (durch die irgendwann erfolgte Eröffnung des BER) sich wieder durch Langstreckenstreckenflüge mit den „Flug-Jumbos“ negativ verändern, stiege auch die Lärmbelästigung wieder. Die von Fluglärm Betroffenen müssten mit dem abgespeckten Lärmschutz leben. Oder sie müssten nun selbst in mühsamer Eigeninitiative die Lärmbelastung und den daraus resultierenden Schallschutzbedarf einzeln nachweisen – aufwendig und teuer.

Von der Fluglärm-Großdemo im Regierungsviertel/19.11.2011/Foto: Thomas Moser

Das jetzige Verfahren nimmt die FBB - sozusagen als Lärmverursacher - pauschal in die Pflicht.
Betroffen sind zuerst die 6.000 Anwohner von den 26.000, die noch keinen Schallschutzantrag gestellt haben. Gründe hierzu gibt es massenhaft – von strittigen Berechnungsmethoden bis hin zu unterschiedlichen Rechtsauffassungen, was die Definition von Wohnräumen betrifft. Bei letzterem hat die FBB andere Auffassungen als das Brandenburger Baurecht.

Und dann betrifft es noch die rund 4.000 Anwohner von Mahlow-Nord, die von einer im Beschlussverfahren begriffenen, nach Norden verschwenkten Nachtflugroute betroffen sein könnten. Sie bekämen einen extrem abgespeckten Schallschutz – nur für die Schlafräume. Wer in diesem Wohnumfeld dem Fluglärm ausweichen will, muss sich zwischen 22:00 und 6:00 Uhr in seinen Schlafräumen aufhalten. Die restliche Wohnung bliebe ungeschützt.

Die Flughafengesellschaft will den Flugzeug-Mix den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Was die FBB allerdings nicht möchte, ist die Berechnungsgrundlage dem aktuellen Lärmschutzgesetz anzupassen. Die Errichtungsgrundlage für den BER, der Planfeststellungsbeschluss von 2004 muss nämlich nicht die Novellierung des Lärmschutzgesetzes von 2007 nachvollziehen. Dieses sieht eine erhebliche Absenkung der Grenzwerte von 55 auf 50 dbA vor. Dass dies keine Kleinigkeit ist wird dadurch klar, dass eine Veränderung des Grenzwertes um 3 dbA auf Grund der Berechnungsweise einer Halbierung bzw. Verdoppelung des Lärms entspricht.

Der Flughafen BER ginge also bei einer geplanten Inbetriebnahme in 2017 mit einem um 10 Jahre überholten Lärmschutz an den Start.

Neuer Flugzeug-Mix – altes Lärmschutzkorsett – da geht etwas nicht zusammen.

Ach ja, die Größe des Anspruchsgebietes ändert sich nicht, verlautbart die FBB.

Daran könnte sie auch gar nichts drehen, denn die Festlegung oder Veränderung von Lärmschutzzonen liegt gar nicht im Zugriffsbereich der FBB. Diese liegen für den BER in staatlicher Hand und werden vom Landesamt für Umwelt (LfU) ermittelt und festgelegt – streng nach Gesetz.

07. September 2016 Bernd Röstel

www.lichtenrade-gegen-fluglaerm.de


 

Barnetstraße mit 2 neuen Zebrastreifen

Es ist vollbracht! Innerhalb der Sommerferien hat man es geschafft, dass in der Barnetstraße in Lichtenrade zwei neue Fußgängerüberwege (oder schlicht Zebrastreifen genannt) gebaut wurden.
Zebrastreifen 1: Vor der Carl-Zeiß-Oberschule bzw. Finchleystraße:


Zebrastreifen 2: Auf der Höhe von EDEKA Gayermann und Lidl, in der Nähe vom S-Bahnhof Schichauweg, Simpsonweg bzw. Nuthestraße:


Mit etwas Vernunft sollte es gelingen, dass sich die Gefährdung für die Fußgänger damit deutlich reduziert.
Fotos: Thomas Moser

 

Lichtenrader wollen die Dresdner Bahn im Tunnel – aber keine neue Mauer quer durch den Stadtteil

Demo am Montag, 12. 9. 2016 um 18 Uhr in Lichtenrade vor der Salvator Kirche am S-Bahnhof Lichtenrade

Die AG Verkehr im Gebietsgremium des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße informiert:
Viele Lichtenrader wollen nach wie vor die ebenerdige Führung der Trasse für die Dresdner Bahn durch den Stadtteil verhindern. Die seit fast 20 Jahren tätige Bürgerinitiative Dresdner Bahn hat mit Unterstützung fast aller Lichtenrader Initiativen, Vereinen und Institutionen zu einer erneuten Demonstration am Montag, den 12. September um 18 Uhr auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz, direkt vor dem S-Bahnhof Lichtenrade, aufgerufen. Um den Lichtenradern die Konsequenzen der ebenerdigen Trassenführung während der bahnseitig auf mindestens 4,5 Jahre angesetzten Bautätigkeit im Bereich Bahnhofstraße bildhaft aufzuzeigen, wird ab diesem Samstag eine simulierte Lärmschutzwand das Gelände der angrenzenden Salvator-Kirche am Pfarrer-Lütkehaus-Platz „zieren“. Die Plakat-Infowand am Pfarrer-Lütkehaus-Platz ist von der AG Verkehr im Gebietsgremium des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße.

Bis zu 7 Meter hohe Lärmschutzwände auf 2,5 km quer durch Lichtenrade

Seit heute kann man sich ein Bild von der Zukunft machen: Und noch 2 m höher wird die Schallschutzwand sein...(Foto: Moser)

...die Wand entsteht. Die Plakatwand wurde errichtet von Gerhard Quiring, Helmuth Schröter und Bernd von Lonski (Foto: S. Zeeck)

Aus Genehmigungsgründen zwar „nur“ 5 Meter hoch, wird die Info-Plakatwand bis etwa Mitte November auf die wesentlichsten Einschränkungen während der ab 2020 geplanten Bauphase rund um die Bahnhofstraße hinweisen:

  • Mindestens 4,5 Jahre Dauer-Baustelle Bahnhofstraße mit Totalsperrung für den motorisierten Verkehr am westlichen Ende
  • Straßensperrungen, Dauerumleitungen, Parkverbotszonen rundherum
  • Wegfall des Pfarrer-Lütkehaus-Platzes als Markt- und Parkplatz
  • Wegfall von Ladenflächen in Bahnhofsnähe
  • Wegfall der Querungsmöglichkeit für den motorisierten Verkehr in der Wolziger Zeile ab 2024.


Mindestens 4,5 Jahre werden die Lichtenrader und Besucher der Bahnhofstraße mit erheblichen Einschränkungen rechnen müssen: Umleitungen durch zweispurige Wohnstraßen wie Goltzstraße, Wolziger Zeile, Hilbert- und Wünsdorfer Straße sowie Briesing- und Steinstraße samt großflächigen Parkverbotszonen. Der Pfarrer-Lütkehaus-Platz wird für die Baustelleneinrichtung komplett gesperrt, im Kreuzungsbereich Bahnhof-, Briesing- und Steinstraße wird eine Buswendeschleife eingerichtet.

Hinzu kommen die ohnehin durch die Bautätigkeit und Lieferlogistik entstehenden Belästigungen in Sachen Lärm, Schmutz und Staub. Diese werden wohl weit in die Nachtstunden hineinreichen und auch die Wochenenden einschließen. Viele Lichtenrader Bürger und die Händler an der Bahnhof-straße sind in höchstem Maße in Sorge. „Gerade ist die Bahnhofstraße im Rahmen des Städtebauförderprogramms ‚Aktive Zentren‘ mit Fördermitteln von rund 20 Mio. Euro in den nächsten 8 Jahren ausgestattet worden, da werden alle Bemühungen um eine Aufwertung der Lichtenrader Einkaufsstraße als Stadtteilzentrum konterkariert“, sind sich Rainer Welz und Volker Mönch aus dem Gebietsgremium einig. Und zwar nicht nur durch die Baumaßnahme Unterführung und eine mindestens 4 1/2 Jahre währende Baustelle an sich, sondern auch durch das zu vermutende Ergebnis nach Beendigung der Baummaßnahmen.

Händler fürchten existenzgefährdende Umsatzeinbußen
So werden die kleinen Läden und Kioske an der Bahnhofstraße zwischen Wünsdorfer-/Hilbert- und Steinstraße ersatzlos wegfallen. „Die Läden an der Bahnhofstraße zwischen Stein- und Zescherstraße werden mindestens gewaltige Umsatzeinbußen schultern müssen, da die Bahnhofstraße quasi vor ihrer Nase während der Bauzeit in einer Sackgasse, noch dazu ohne Parkplätze, endet“, ist Markus Bassin von der Händlerinitiative Bahnhofstraße überzeugt. Andere Geschäftsinhaber stellen bereits ernsthafte Überlegungen an, ihren Standort an der Bahnhofstraße aufzugeben. Es ist unschwer vor-stellbar, dass die Bauzeit zu erheblichen Kundenrückgängen mangels Erreichbarkeit der Geschäfte und damit zu existenzgefährdenden Umsatzeinbußen führen wird.

Immobilieneigentümern drohen Miet- und Wertminderungen
„Bereits seit einigen Jahren sind Wertminderungen bei den Grundstücken im unmittelbaren Bereich der Eisenbahntrasse zu verzeichnen“, weiß Frank Behrend, Vorsitzender des Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade mit rund 3.000 Mitgliedern. Spätestens mit einer Inbetriebnahme der Dresdner Bahn werden die Grundstücke im Einzugsbereich dann als besonders lärmbelastet ausgewiesen werden. Dieses Negativmerkmal wird zu einem Abzug bei der Berechnung der ortsüblichen Ver-gleichsmiete und Mieteinbußen der Eigentümer führen.

Ebenerdige Bahntrasse konterkariert das Städteförderprogramm für die Bahnhofstraße
Tatsache ist auch, dass sich die Gebietskulisse des Aktiven Zentrum und der planfestgestellte Bereich zwischen Steinstraße im Osten und Wünsdorfer Straße im Westen in gewichtigen Teilen überschnei-den. Unter anderem ist dadurch das strategische Entwicklungsziel des Aktiven Zentrum zur Entwick-lung der gerade verkauften Alten Mälzerei und des Hauses Buhr, das sich auf den im Leitbildprozess für Lichtenrade definierten westlichen Entwicklungsbereich bezieht, erheblich betroffen. Auch die vorgesehene Aufwertung des Pfarrer-Lütkehaus-Platzes zu einem öffentlichen Stadtplatz ist davon in starkem Maße betroffen bzw. nach Fertigstellung durch die ausschließliche Nutzung als BVG-Wende-schleife sogar gänzlich ausgeschlossen.

Offener Brief an Senator ohne Reaktion
Das Gebietsgremium hat den zuständigen Senator für Verkehr und Stadtentwicklung, Andreas Geisel, per Offenem Brief Ende Juli um einen Gesprächstermin gebeten. Darin sollen die überschneidenden Interessen zwischen AZ und DB-Bauvorhaben besprochen und Lösungsstrategien erörtert werden. Bis heute ohne jede Reaktion.
Die 5 Meter hohe und 4 Meter Plakat-Infowand am Pfarrer-Lütkehaus-Platz ist von der AG Verkehr im Gebietsgremium des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße auf eigene Kosten finanziert und gebaut worden. Auslöser für das Vorhaben war eine Sitzung des Gebietsgremiums im Juni. Dort hatte Holger Ludewig von der DB-Projektbau GmbH auf Bitte des Gebietsgremiums des AZ Lichtenrade-Bahnhofstraße die notwendigen Arbeiten für den Bau der Dresdner Bahn im Abschnitt 2 (Lichtenrade) erläutert. Themen waren u.a. die Unterführung der Bahnhofstraße, der Bau der Trasse, der Bau eines neuen Bahnhofes und die sich während der Bauphase ergebenden Einschränkungen.

 

Aktuelle interesssante Hinweise: Bahnhofstraße in Lichtenrade

Themen aus dem aktellen Newsletter vom Team Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße:
- 110 Jahre Bahnhofstraße
- Spielleitplan-Konferenz
- Fortbildung für Händler_innen zum Thema Online-Handel
- Workshop zur Nutzung der Alten Mälzerei
- Weihnachtsaktion

- Termine

Quelle Plakat: die raumplaner - Foto: Frank Giebel Photography
110 Jahre Bahnhofstraße – volles Programm mit Kunstfenster , Kürbisfest und „ Berlin Leuchtet“

Die Bahnhofstraße wird 110 Jahre! Dafür erwartet interessierte Bürger_innen und Kund_innen ein buntes Rahmenprogramm.
Beim Kürbisfest am 1.10. feiert die Bahnhofstraße ihr 110-jähriges Bestehen – und schmückt sich in herbstlichen Farben: Von 10-14 Uhr planen die Händler_innen verschiedene Aktionen, mit denen man die Geschäftsstraße und ihre Geschichte entdecken kann. So sind zwei historische BVG-Busse zu besichtigen und Interessierte können auf Entdeckertour der Lichtenrader Geschichte gehen.
Ebenfalls wird es ein kleines Bühnenprogramm u.a. mit der Verleihung des schönsten und größten Kürbisses geben. Ferner werden allerlei Möglichkeiten geboten, in den Genuss von Kürbissen zu kommen.
Erstmals nimmt die Bahnhofstraße an der berlinweiten Veranstaltung „ Berlin Leuchtet“ teil. Dabei werden die Alte Mälzerei und das Parkhaus an der Goltzstraße mit besonderen Lichteffekten in Szene gesetzt. Ebenso planen die Gewerbetreibenden eine einheitliche Beleuchtung in den Geschäften. Die Aktion dauert vom 30.09. bis 16.10.2016. Feierlich eröffnet wird „Berlin Leuchtet“ am 30.09. um 18:30 Uhr an der Alten Mälzerei mit einem anschließenden Rundgang durch die Bahnhofstraße.
Ab dem 1.10. wird – bis zum 29.10. – das 9. Lichtenrader Kunstfenster stattfinden. Dabei wird in zahlreichen teilnehmenden Geschäften Kunst Lichtenrader Künstler_innen ausgestellt. Feierlich eröffnet wird das Kunstfenster am 1.10. um 14 Uhr mit einer Vernissage im AZ-Büro. Sie sind herzlich eingeladen!
Spielleitplan- Konferenz
20. September 2016 – 17 bis 20 Uhr
Aula des Ulrich-von-Hutten Gymnasiums, Rehagener Str. 35-37

Im Mai und Juni nahmen Kinder und Jugendliche aus Lichtenrade im Rahmen der Spielleitplanung an Steifzügen durch das Gebiet rund um die Bahnhofstraße teil. Ziel war es, dass Kinder und Jugendlichen die Situation der Spiel-, Bewegungs-, Erholungs- und Aufenthaltsflächen sowie den öffentlichen und halböffentlichen Raum aus ihrer Sicht bewerten und dokumentieren.
Die Ergebnisse dieser Bewertung und Dokumentation möchten wir Ihnen vorstellen. Im Anschluss wollen wir die bisherigen Ergebnisse in Arbeitsgruppen besprechen und mit Ihnen zusammen weiterentwickeln. Abschließend werden wir über den weiteren Ablauf der Spielleitplanung und deren Einbindung in die Arbeit des Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße informieren. Mehr...
Am 20. September können bereits ab 16:30 Uhr alle Streifzug-Plakate im Foyer besichtigt werden!
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen!
Fortbildungsangebot für Händler _innen zum Thema Online-Handel und Online-Marketing
Das Internet stellt eine große Herausforderung für Händler_innen dar, ebenso aber auch eine große Chance. Wie das Internet richtig eingesetzt werden kann und welche Möglichkeiten sich bieten, um sich und Produkte gezielt zu platzieren, soll ein kostenloses Fortbildungsangebot näher bringen. Neben der Nutzung einer eigenen Homepage soll es v.a. auch um den Einsatz von kostenfreien Angeboten, wie Google Maps, Facebook, Yelp und weitere gehen. Damit ist das Angebot nicht nur für Gewerbetreibende sondern auch für andere Akteur_innen von Interesse, welche ebenfalls sehr herzlich eingeladen sind an den Workshops teilzunehmen.
Interessierte können sich bis zum 10.10.2016 formlos mit einer Email beim Geschäftsstraßenmanagement (gsm@az-lichtenrade.de) anmelden. Danach werden die Termine vereinbart.
Workshop Nutzung Alte Mälzerei
Am 05. Oktober 2016, 18 Uhr
Ort: Alte Mälzerei, Lichtenrade

Die Alte Mälzerei in der Steinstraße 41 direkt am S-Bahnhof Lichtenrade, steht seit geraumer Zeit leer. Durch einen Besitzerwechsel gibt es nun die Möglichkeit zur Veränderung der Situation.

Darüber soll im Rahmen eines Workshops in Kooperation mit dem neuen Eigentümer in der Alten Mälzerei geredet werden. Es werden kurze Inputs von Expert_innen und dem neuen Eigentümer zum baulichen Zustand, den technischen Rahmenbedingungen und verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten gehalten. Im Anschluss wird in Arbeitsgruppen darüber diskutiert, welche Nutzungen möglich und gewünscht sind. Dabei sollen sowohl langfristige als auch mögliche temporäre Nutzungen thematisiert.Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit zu diskutieren!

Quelle: Andreas Boehlke LICHTDESIGN
Gemeinschaftsaktion Weihnachtsbeleuchtung
Die Bahnhofstraße soll ab dem 21.11.2016 47 Tage lang festlich erstrahlen!

Ein Lichtkünstler wird die Bahnhofstraße mit beleuchteten Kugeln und Lichtpunkten in den Bäumen in ein neues Licht tauchen. Das Projekt kann nur durch die gemeinsame Unterstützung aller Beteiligter gelingen: So wird die Lichtkunst durch das Aktive Zentrum übernommen, die Stromkosten werden von Eigentümer_innen, Gewerbetreibenden und anderen Akteur_innen getragen. Wenn Sie sich beteiligen wollen, melden Sie sich bei uns!
Termine
20.09.2016

Öffentliche Spielleitplan Konferenz, Ulrich-von-Hutten Gymnasium, Rehagener Str. 35-37, 17-21 Uhr mehr...
24.09.2016
Messe zur Vernetzung der lokalen Handwerker_innen, Dienstleister_innen und Eigentümer_innen, Ulrich-von-Hutten Gymnasium, Rehagener Str. 35-37, 11-15 Uhr
30.09.2016
Einreichungsfrist für den Gebietsfonds mehr...
30.09.- 16.10.2016
„Berlin Leuchtet“ – Eröffnung am 30.09. um 18:30 Uhr an der Alten Mälzerei
01.10.2016
10-14 Uhr Kürbisfest
01.10.- 29.10.2016
9. Lichtenrader Kunstfenster – Eröffnung mit Vernissage am 01.10. um 14 Uhr im AZ-Büro
05.10.2016
Workshop Nutzungsmöglichkeiten Alte Mälzerei, in der Alte Mälzerei Lichtenrade, Steinstraße 41, 18:00 Uhr
11.10.2016
Gemeinsames Treffen der Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße, AZ Büro, Prinzessinnenstraße 31, 19:00 Uhr
25.10.2016
Sitzung des Gebietsgremiums, AZ Büro, Prinzessinnenstraße 31, 19:00 Uhr

http://www.az-lichtenrade.de

 

Die "Lügenpresse" informiert...

Am 12. August berichteten wir von einem Leserbrief im Lichtenrader Magazin, wo "Thomas Moser" in die Lügenpresse-Ecke gestellt wird: Siehe dafür den LINK in dieser Lichtenrader Internetzeitung mit allen Hintergrundinformationen!

Es ging um einen Bericht über die Mutter-Kind-Einrichtung in der Lichtenrader Augsburger Straße. Damals antwortete der Chefredakteur. Heute soll die Leiterin zu Wort kommen.


Ich möchte folgende Information der Leiterin der Mutter-Kind-Einrichtung, Ines Bardeck, weitergeben: 

"Das Angebot richtet sich an alle Frauen die in Not sind und das zeigt auch der Bewohnerschlüssel. Gerade im Dachgeschoss sind von neun Frauen fünf Deutsche Frauen eingezogen. Es ist eben kein Flüchtlingsheim!" Nach vorheriger Absprache kann man sich auch selbst von der Qualität der Einrichtung überzeugen. Thomas Moser

 

Sommerfest der ufaFabrik und eine Spende für den Kinderbauernhof

Am ersten September-Wochenende verwandelte sich die ufaFabrik in ein lebendiges und buntes Musik- und Straßenfestival.



Weitere Fotoimpressionen am Ende des Berichtes!

Das ufaFabrik-Boulevard-Sommerfest zauberte zum dritten Mal eine spannende Erlebniswelt auf das ganze Gelände. Attraktive Marktstände, viele Künstlerinnen und Künstler und der ufaFabrik-KinderCircus waren bei dem gelungenen Familienfest zu bestaunen.


Auch der Kinderbauernhof des Nachbarschaftszentrums NUSZ der ufaFabrik, der das ganze Jahr ein beliebter Anziehungspunkt ist, konnte an diesen Tagen besucht werden.

Und dieser Einrichtung wurde anlässlich des Sommerfestes vom streetbunnycrew e.V. die beachtliche Spende von 2.071 Euro übergeben.

Die Biker in ihren rosa Bunny-Kostümen waren wieder für die gute Sache unterwegs und sammelten diesmal für den Kinderbauernhof. Auf ihrer letzten Motorrad-Spendenfahrt wurden sie auch von anderen Freunden und Unterstützern auf ihren Maschinen begleitet.

Der Scheck wurde von der streetbunnycrew-Berlin an Andreas Knöbel vom Kinderbauernhofes überreicht, der sich sehr über diese finanzielle Unterstützung sehr freute.

Auf dem Kinderbauernhof werden den Kindern die verschiedensten Freizeitangebote gemacht. Es kann die Pflege und der Umgang mit Tieren gelernt werden. Aber auch Werken, Basteln und anderen kreativen Dinge sind im Angebot.

Strom, Honig und eine Spende von der streetbunnycrew

… und das Spielfest als Vermittler!

Eine beträchtliche Spendensumme wurde durch den Verkauf von Honig möglich. Und dazu muss unbedingt eine kleine Geschichte erzählt werden. Die Biker und Stromnetz Berlin waren beim Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg im Stadion Mariendorf vertreten. So kam man in Kontakt und Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin war gleich von den Aktionen der streetbunnycrew überzeugt. Da Stromnetz Berlin auf verschiedenen Grundstücken Bienenstöcke hat, macht er das Angebot, dass der Honig für die Spendensammelaktion für den Kinderbauernhof genutzt werden kann. So kam es dann auch.

Honigübergabe (Foto streetbunnycrew-berlin)
Jürgen Siegismund übergab im August insgesamt 96 gefüllte Honiggläser und die Biker_innen machten sich auf den Weg, um den leckeren Nektar an die Frau und den Mann zu bringen. So kam man insgesamt mit der Honigspende auf den Betrag von 2.071 €.

Ein Beleg dafür, dass Rocktreff und Spielfest mehr als nur Musik und Spiel können!

http://www.kinderbauernhof.nusz.de

http://www.streetbunnycrew-berlin.de

... übrigens: Für den produzierten Honig war ein Lichtenrader Imker im Namen der Stromnetz Berlin zuständig.

Und hier noch Fotos vom ufa-Fabrik Sommerfest...:



Interessante Marktstände und immer wieder Kunst und Musik



Auch die Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative war am Samstag dabei...

Hier musste keiner hungern oder verdursten...

Musik auf der kleinen Bühne im ständigen Wechsel...


Der Spielplatz am Kinderbauernhof

Und Gänse und Hühner gibt es natürlich auch.

Das Familienprogramm auf der Sommerbühne startet mit Terra Brasilis


Es wurden auch viele Flüchtlingsfamilien und Kinder eingeladen.

Der ufaFabrik-KinderCircus begeistert.

Aber auch die großen Künstler begeistern...

Fotos Thomas Moser (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)

 

Lebendige Ökumene im September +++ Erntedankprozession und mehr

Ökumene in Lichtenrade vor Ort ... Erntedankprozession von Salvator zur Dorfkirche

 
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