Kopfsteinpflaster unter Asphalt verstecken?

Bundestagsabgeordneter initiiert Befragung von Bürgern

in Lichtenrade wird derzeit über die Sanierung der Kopfsteinpflaster-Straßen im Dichterviertel gestritten. Der grundsätzliche Sanierungsbedarf ist unstreitig. Zahlreiche Bürger wandten sich an den Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak und baten um Unterstützung. Unter den betroffenen Anwohnern gibt es aber offensichtlich unterschiedliche Auffassungen, ob im Falle einer Sanierung das stadtbildprägende Kopfsteinpflaster erhalten bleiben oder ob komplett asphaltiert werden soll?


Jan-Marco Luczak hat nun eine Initiative gestartet und befragt in einer groß angelegten Aktion die betroffenen Bürger nach ihrer Meinung.

In dem Anschreiben führt Dr. Luczak als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter aus, dass er verstärkt Zuschriften erhielt, die sich um die Sanierung der Straßen im Dichterviertel drehen. Er schreibt u.a.: „Hochstehende Gullydeckel, zu hohe Bordsteine, Schlaglöcher und unebene Gehwege kenne ich aus eigener Erfahrung, denn ich wohne selbst in diesem Gebiet. Diese Schäden müssen dringend in Ordnung gebracht werden.“


Die Meinungen über die Sanierung ist jedoch sehr unterschiedlich. Einige Bürger fordern offensichtlich in einem Flugblatt auch die Asphaltierung. Andere sehen dies kritisch, zumal dann auch der Verkehr beschleunigt und angezogen wird. Es ist an dieser Stelle auch anzumerken, dass diese Zustände in vielen Lichtenrader Straßen anzutreffen sind.

Unsere Redaktion erhielt auch schon zwei Zuschriften, wo deutlich die Missstände benannt werden und eine Asphaltierung gefordert wird. Da wir dieses Thema nicht sofort aufgriffen, wurde die Redaktion, sie dies ja nur privat bzw. ehrenamtlich macht, auch massiv kritisiert (ehrlich gesagt habe ich auch kaum Lust mehr darüber zu berichten, wenn man solchen Forderungen gegenübersteht. Thomas Moser). Dies ist so ein grundsätzliches Thema, dass verschiedene Aspekte berücksichtigen muss. Eine Befragung scheint ein guter Start zu sein. Danach gibt es doch sicher auch einen neuen Baustadtrat im Bezirk, der aus Sicht des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg dazu auch Stellung nehmen wird.

Wenn uns die Ergebnisse der Befragung bekannt werden, wird die Redaktion darüber berichten.

Thomas Moser

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