2 Zebrastreifen für die Barnetstraße

Die ersten Bauvorbereitungen beginnen...

Der Bericht dazu in der Lichtenrader Internezeitung: LINK



Fotos Thomas Moser

 

9.9.: Ehrenamtsbörse in der URANIA

Ehrenamtsbörse Tempelhof – Schöneberg

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet auch dieses Jahr wieder eine bezirkliche Ehrenamtsbörse am Freitag, dem 9. September 2016, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr, in der URANIA statt.

Eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen stellen sich und ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche vor und geben Auskunft zu den Einsatzmöglichkeiten.


Viele Menschen würden gerne etwas Gutes tun, wissen aber nicht so genau, an wen Sie sich wenden können.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich auf unserer Börse über Einsatzmöglichkeiten in Tempelhof-Schöneberg zu informieren. Die Tempelhof-Schöneberger Ehrenamtsbörse erleichtert die Kontaktaufnahme und vermittelt einen guten Überblick über das bezirkliche Angebot und die vielfältigen Engagementmöglichkeiten“, freut sich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Vom Ehrenamtsbüro aus dem Rathaus Schöneberg warten Enno Skowronnek und Christine Fidancan auf Sie...
Die Ehrenamtskoordinatoren der Vereine und Freien Träger informieren aus erster Hand und geben einen Einblick in die Freiwilligenarbeit. Vom Besuchsdienst verschiedener sozialer Einrichtungen über Jobmentoring und verschiedene Patenschaftsmodelle bis hin zum Engagement in der bezirklichen Flüchtlingsarbeit ist alles vertreten.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Ansprechpartner: Ehrenamtsbüro, Tel. 90277- 6050 / 6051

 

Blumenkübel verzaubern

Seit einiger Zeit wird in Lichtenrade ein wenig mehr gelächelt. Blumenkübel, bislang eher als trostlose Betonringe kaum wahrgenommen, wurden mit Tiermotiven bemalt. Bei der Fertigstellung der Kunstwerke erhielten die zwei Künstler reichlich Lob von den Passanten, denen die neuen Hingucker gefielen. Jetzt sieht man in der Lichtenrader Bahnhofstraße immer häufiger, dass der Blick auf die neu gestalteten Blumenkübel oft ein Lächeln auf die Lippen zaubert.


Der Tiermaler und Landschaftsgestalter Uwe Thürnau und sein Bruder Jörg haben die Aufgabe übernommen und fünf Blumenkübel gestaltet. Spendenmittel und der quasi ehrenamtliche Einsatz der Brüder haben es möglich gemacht, dass die Blumenkübel die Einkaufsstraße jetzt sichtbar verschönern.

Zwei Blumenkübel hat Jörg Thürnau alleine bemalt.


Jörg und Uwe Thürnau
Beim letzten Kübel hat der Profikünstler und Tiermaler Uwe Thürnau am Endprodukt nochmal Hand angelegt.


Mit einigen Pinselstrichen hat er die Dimensionen weiter rausgearbeitet und die Tiere plastischer erscheinen lassen. Hier ein wenig Farbe, dort noch das Gras etwas höher gemalt und dann ist auch Uwe zufrieden. Das sind dann schon immer kleine familiäre Neckereien, wenn der etwas ältere Bruder noch Veränderungen vornimmt. Uwe Thürnau, der in Lichtenrade lebt, will es perfekt haben und am Ende sind sich die Brüder dann auch einig, dass das Endprodukt ein abgerundetes Kunstwerk ist.

Auf den letzten Kübel haben es ein Fuchs, ein Hund, einige Spatzen und Elstern als Motiv geschafft. Die positive Resonanz ist immer wieder in den sozialen Netzwerken (Facebook & Co) zu sehen.

Blumenkübel Nummer 4: Alle meine Entchen... hat Jörg alleine gemalt. Auch der Blumenhändler freut sich über das Kunstwerk...

Uwe Thürnau auch im Berliner Zoo aktiv


Foto v.lks.n.re.: Claudia Scholz, Stefan Piltz, Doris Deom und Uwe Thürnau
Den Spenden-Organisatoren der Lichtenrader Blumenkübel-Malerei gab Uwe Thürnau einen kleinen Einblick in seine Arbeit im Berliner Zoo. Doris Deom, Claudia Scholz und Stefan Piltz ließen sich gerne die Welt hinter den Kulissen der Landschaftsgestaltung erklären.

Noch eine alte Schriftenmalerei aus "Jugendzeiten"...

Im Zoo und Aquarium hat der Künstler nach seinem Studium als Grafik- und Industriedesigner bereits als Schriftenmaler gearbeitet. Die eine oder andere Tafel seiner Erstlingswerke kann man noch bestaunen. Danach hat Uwe Thürnau als selbstständiger Künstler für das Aquarium 600 Bilder gemalt. Viel Zeit ist ins Land gegangen und zwischenzeitlich hat er in vielen deutschen und internationalen Tiergärten Aufträge für die Gestaltung von Landschaften erhalten. Es sollten nicht mehr die kahlen und trostlosen Wände sein, sondern die Gehege und Anlagen sollen natürliche Landschaften, teils mit Wasserfällen, darstellen. Viele Anregungen hat er von seinen Afrikareisen mitgebracht.

Im Vogelhaus vom Berliner Zoo ist eine kleine natürliche Welt entstanden, die mit den alten Anlagen nichts mehr zu tun hat. Natürliche und künstliche Felsen und Bäume vereinen sich.


Notwendige technische Anlagen werden versteckt und es wird mit den Tierpflegern abgesprochen, was für sie am Günstigsten ist.

Die Tierpflegerinnen äußern sich begeistert über den Künstler und die gute Zusammenarbeit wird auch von Uwe Thürnau betont.

Claudia Scholz hört interessiert zu...




Der selbst gefertigte Felsen lädt zum verweilen ein...

Im Aquarium ist die Arbeit im Reptilien-Bereich fast beendet. Bald können die Besucher wieder die Krokodile und die neue Landschaftsgestaltung anschauen.

Der Kurator vom Aquarium, Rainer Kaiser, erfreut sich an der Arbeit des Künstlers.

Uwe Thürnau hat für viele Zoos und Tiergärten schon gearbeitet. In Karlsruhe ist er aktuell mit der Überarbeitung der Eisbärenanlage beschäftigt. Auch in Frankfurt, Osnabrück, Leipzig, Wuppertal, und Magdeburg kann man die Handschrift des Künstlers sehen. Ebenso im schönsten europäischen Zoo, dem Tiergarten Schönbrunn in Wien, oder in vielen italienischen Zoos ist Thürnau als Künstler willkommen.



Von der Skizze bis zur Fertigstellung...
Sein größtes Kunstwerkt gab es auf der Weltausstellung 1986 in Nürnberg zu bestaunen. Ein Bild mit einer Länge von 360 Meter und einer Höhe von 10 Meter schmückte den Bereich der Jäger bei „Wildtier und Umwelt.“

Und vielleicht sehen die Lichtenrader in der Zukunft auch den einen oder anderen Sitzfelsen, einen kleinen Springbrunnen oder mal ein größere Fassadengestaltung in der Bahnhofstraße, die der Künstler Uwe Thürnau gestaltet? Die Lichtenrader scheinen jedenfalls an seinen Arbeiten Gefallen zu finden!

Thomas Moser (auch alle Fotos






Die Organisatoren der Bemalung der Pflanzenkübel weisen noch darauf hin:

Dass dies möglich war, ist den Spendern Julie Sue (Gospelchor), Partyservice Buder, Raumausstatter Birkhölzer, Evas Seidenfloristik, 2 nennenswerten Spendern, die anonym bleiben möchten, vielen Klein- und Kleinstspendern, Trauminsel Casino Berlin, Das besondere Lädchen aus der Hilbertstraße und zwei Geschäftsleuten aus der Bahnhofstraße, die ihre Spende zugesagt haben, zu verdanken! Ganz, großes Dankeschön! Wir sind verzaubert ...

und

Übrigens, Uwe Thürnau hat seinen Ausstellungsraum für das Lichtenrader KUNSTFENSTER bereits bezogen - mit großartiger Resonanz!
Wo? Haarstudio Persicke in der Steinstraße 26 (montags geschlossen). Ein Katalog des Künstlers ist hinterlegt. Einfach mal in Vorfühlung auf das KUNSTFENSTER besuchen gehen ...

 

Bis 12.8. für den 6. GREEN BUDDY AWARD bewerben!

Jetzt anmelden!

Der Countdown für den sechsten GREEN BUDDY AWARD läuft!

Am 12. August 2016 endet die Anmeldefrist für den diesjährigen Green Buddy Award. Mit der Auslobung des bezirklichen Umweltpreises würdigt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und den Kooperationspartnern Unternehmen, für die Ökologie und Nachhaltigkeit Teil der eigenen Unternehmensphilosophie sind.

Kooperationspartner sind die Buddy Bär Berlin GmbH, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Investitionsbank Berlin und die EUREF AG, sowie die BSR, die Stiftung Denkmalschutz Berlin und das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks.

Von der letzten Preisverleihung 2015: NaturRanger Björn Lindner war dabei!
Der GREEN BUDDY AWARD 2016 besteht aus insgesamt fünf Preiskategorien. Für vier der Kategorien können sich Unternehmen bewerben. In einer Kategorie wird die Preisträgerin oder der Preisträger von der Jury vorgeschlagen. Jede Kategorie wird mit einem Buddy Bären, einem Preisgeld von 2.000,- Euro sowie einer Urkunde ausgezeichnet.

Die BEWERBUNG ist in folgenden Kategorien möglich:

-       "Denkmalschutzpreis“, gespendet von der Stiftung Denkmalschutz Berlin richtet sich an Eigentümer/innen von denkmalgeschützten Gebäuden – Gewerbe- und Wohnraum – im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

-       "Umweltschonende Produktion / Produktionsnahe Dienstleistungenfinanziell unterstützt vom Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, gerichtet an Unternehmen mit Sitz im Bezirk oder an Unternehmen, die mit dem eingereichten Vorhaben im Bezirk tätig geworden sind.

-       "Abfallvermeidung / Reduce, Reuse und Recycle“, gesponsert von der Berliner Stadtreinigung und gerichtet an Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Berlin.

-       "Smart Cities Lösungen“, gerichtet an Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Berlin. Initiiert und gestiftet von Berlin Partner und der Investitionsbank Berlin.

Anmeldeschluss ist der 12. August 2016

Informationen zur BEWERBUNG unter: www.berlin.de/greenbuddy

Infos unter: 90277-3019 oder 90277-4242

 

Lichtenrader Schülerin Natalie Nohl zurück aus den USA

„Das aufregendste Jahr meines Lebens“

Luczak: „Jetzt über Bundestag für High-School-Jahr in den USA bewerben - noch bis 16. September 2016!“ 

(Berlin-Tempelhof/22.07.2016) Ein ganzes Jahr ohne ihre Familie und über 7.000 Kilometer weit weg von Lichtenrade – jetzt ist Natalie Nohl wieder zurück von ihrem USA-Abenteuer. „Es war das aufregendste Jahr meines Lebens“, berichtet Nohl sichtlich begeistert. Die 16-Jährige war dank des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) für ein Schuljahr an einer High School in Ohio. Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) hatte die Schülerin der Carl-Zeiss-Oberschule aus zahlreichen Bewerbern ausgewählt und ihr den einjährigen Aufenthalt ermöglicht. Luczak ist Pate des vom Deutschen Bundestag und vom US-Kongress getragenen Austauschprogramms.

Foto: CSC/Christian Schulze

Bei einem Treffen im Bundestag berichtete Natalie jetzt von ihrem Auslandsaufenthalt: „Ich hatte eine super Zeit, wurde unglaublich freundlich aufgenommen und habe die Sprache total verinnerlicht.“ An ihrer High School in der US-Kleinstadt hat sie nicht nur Unterrichtskurse belegt, sondern machte bei den Cheerleadern und in der Leichtathletik mit. Außerdem engagierte sie sich ehrenamtlich an einer Grundschule. „Die Amerikaner wissen wenig über das Ausland. Mit Deutschland verbinden die meisten das Oktoberfest“, sagt Natalie lachend. An ihrer Schule durfte sie sogar Vorträge über Deutschland halten.

„Natalie ist eine wunderbare Botschafterin für unser Land. Die vielen Amerikaner, die sie getroffen hat, haben jetzt mit Sicherheit ein richtig gutes, freundliches Bild von Deutschland vermittelt bekommen. Sie hat das in sie gesetzte Vertrauen absolut bestätigt“, sagt Luczak. Von den persönlichen Erfahrungen werde Nohl ihr ganzes Leben profitieren, so der Bundestagsabgeordnete. Luczak war in seiner Schulzeit selbst für ein knappes Jahr als Gastschüler in England. Er unterstützt das Austauschprogramm seit langem und schickte bereits mehrfach Schüler aus Tempelhof-Schöneberg auf die große Reise. „Ich würde mich freuen, wenn sich auch in diesem Jahr wieder Jugendliche aus unserem Bezirk für das Programm beim Bundestag bewerben“, sagt Luczak.

Natalie Nohl pflegt ihre internationalen Kontakte jedenfalls rege. Derzeit hat sie eine Freundin aus Dänemark zu Besuch in Berlin. Die Mädchen waren beide Gastschülerinnen in Ohio und besuchen sich nun gegenseitig. Ab Herbst muss Natalie dann wieder in Deutschland die Schulbank drücken. „Englisch wird auf jeden Fall einer meiner Leistungskurse“, sagt sie.

Jetzt für ein Austauschjahr in den USA bewerben!

Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) gibt seit 1983 jedes Jahr Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongress‘. Die Bewerbungsfrist für das Programm 2017/18 endet am 16. September 2016. Näheres dazu: www.bundestag.de/ppp

Quelle/Pressemitteilung Luczak

 

Alte Mälzerei in Lichtenrade... wann wird hier blühendes Leben entstehen?


Foto: Thomas Moser

 

Zebrastreifen bringen bald mehr Sicherheit

Das Thema war schon einige Zeit im Gespräch: Wie kommt man sicher über die Barnetstraße? Der Autoverkehr reißt nicht ab und besonders für ältere Menschen, für Menschen mit Einschränkungen und für Kinder ist die Barnetstraße oft eine unüberwindbare Hürde; jedenfalls war die Überquerung nur mit einem großen Risiko verbunden. Das wird nun alles besser werden. Es werden Zebrastreifen mit Mittelinsel gebaut werden. Eine sinnvolle Einrichtung, wie man an anderen Stellen in Lichtenrade beobachten kann. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat eine Presseerklärung rausgegeben und die Bauarbeiten angekündigt.



Es geht um die Überquerung an der Nuthestr./Simpsonweg, wo der Weg zu EDEKA Gayermann und zu Lidl für viele Bewohnerinnen und Bewohner der gegenüberliegenden Gartenstadtsiedlung eilne unendliche Qual war. Eine andere Querung soll an der Finchleystraße/Barnetstraße hinkommen.


In der Presseerklärung heißt es:
Die PreSichere Fahrbahnquerung an der Barnetstraße (Ortsteil Lichtenrade) für Schüler_innen und Senior_innen
Schüler_innen und Eltern der Carl-Zeiss-Oberschule hatten sie sich lange gewünscht, Senior_innen hatten sogar Unterschriften gesammelt, jetzt ist es endlich soweit – die Bauarbeiten zur Errichtung von Gehwegvorstreckungen und Mittelinseln mit „Fußgängerüberweg“ („Zebrastreifen“) an der Barnetstraße/Nuthestraße und Barnetstraße/Finchleystraße können beginnen und sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Die Baumaßnahmen werden durch das Bezirksamt ausgeführt und aus dem „Fußgänger-Querungshilfenprogramm“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt finanziert.
Die geplante Bauzeit ist jeweils vom 25. Juli bis 03. September 2016. Im Bereich Finchleystraße wird der Fahrzeugverkehr der Barnetstraße auf reduzierter Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeigeführt, eine „Baustellenampel“ regelt den Gegenverkehr.
Im Bereich Nuthestraße wird der Fahrzeugverkehr der Barnetstraße auf reduzierter Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeigeführt. Im 1. Bauabschnitt muss die Einmündung Barnetstraße/Simpsonweg gesperrt werden. Im 2. Bauabschnitt muss die Einmündung Barnetstraße/Nuthestraße gesperrt werden, die Anlieger der Nuthestraße werden über die Dossestraße von/zur Barnetsraße umgeleitet. Dafür müssen in der Nuthestraße und Dossestraße zeitweilig Halteverbote eingerichtet werden.
Das Bezirksamt bittet um Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen und Verkehrssperrungen.

Hier hat sich die Lage auch entspannt: an der Kreuzung Wünsdorfer Str./Prinzessinnenstr.

ALLE Fotos Thomas Moser


 

Eine Fee zaubert in Lichtenrade

Die Inhaberin vom Weißgerber Lesezirkel, Ute Weißgerber-Knop, war mal wieder als gute Fee in Lichtenrade unterwegs. Sie übergab an den Leiter des Kinder- und Jugendclubs Barnetstraße, Matthias Stöhr, im Gemeinschaftshaus Lichtenrade ein Heimkinosystem und für die Neugestaltung von zwei Räumen einen 500 Euro IKEA-Möbel-Gutschein.


Ute Weißgerber-Knop, die edle Spenderin, und Stadtrat Oliver Schworck

Nicht nur der Jugendstadtrat Oliver Schworck und der Leiter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rainer Schwarz, die Sozialraumkoordinatorin für die Bezirke Marienfelde und Lichtenrade, Martina Wieben, und Oliver Schmidt von der Jugendförderung freuten sich über die Spende, sondern besonders begeistert waren die Kinder und Jugendlichen des Jugendclubs.


Der Weißgerber Lesezirkel wurde 2015 mit der Franz-von-Mendelssohn-Medaille von der IHK ausgezeichnet. Ute Weißgerber-Knop hatte sofort beschlossen, mit Ihrem Preisgeld sozialen Einrichtungen zu helfen. Oliver Schworck bedankte sich ganz herzlich im Namen des Jugendamtes für die jahrelange Unterstützung durch den Weißgerber Lesezirkel. Die Jugendlichen brachten ihre Freude zum Ausdruck, indem sie sich mit einem großen Blumenstrauß für die großzügige Spende bedankten. Anschließend wurde bei sommerlichem Wetter gegrillt und anregende Gespräche geführt.


In diesen Räumen waren die Jugendlichen schon aktiv...

Mit dem Heimkinosystem möchten die Kinder und Jugendlichen einen festen Kinonachmittag mit guten Filmen und Popcorn zu einem regelmäßigen Angebot in der Einrichtung machen. „Toll, jetzt können wir auch bei uns zum Public Viewing einladen und gemeinsam mit den Kindern der Nachbarschaft, der umliegenden Schulen und auch den Kindern der Flüchtlingsunterkunft Kirchhainer Damm Fußball schauen“, schwärmt ein Jugendlicher.


Mit der Unterschrift wurde alles besiegelt und der Scheck unterschrieben.
Ute Weißgerber-Knop hofft, dass auch andere einfach mal in soziale Einrichtungen gehen und hinschauen, ob sie auch mit kleinen Dingen helfen können. Obwohl der Weißgerber Lesezirkel nicht mehr im Bezirk ansässig ist, denkt Ute Weißgerber-Knop immer noch an Lichtenrader Jugendeinrichtungen. Als Kind war sie auch gerne Besucherin.

Dank an Ute Weißgerber-Knop!



Für das Gemeinschaftshaus Lichtenrade sind in absehbarer Zeit Änderungen geplant. Ein Nachbarschaftszentrum wird sich hier etablieren und eng mit den bestehen Einrichtungen kooperieren.

ToM

 

Über 500 mal Daumen nach oben... mit Facebook immer schnell informiert!

Man mag diese neue Netzwerke ablehnen, es ist halt auch nur ein Angebot. Der Lichtenrade Kiezreporter Thomas Moser stellt jedenfalls aktuelle Berichte hier immer kurz ein; so können Sie sich dann über den Link schnell genauer in der Lichtenrader Internetzeitung über aktuelle Berichte informieren. Es ist nur ein zusätzlicher Service. Dafür müssen Sie sich jedoch bei Facebook anmelden, falls Sie es noch nicht sind. Dann einfach den https://www.facebook.com/KiezReporter.Moser liken und Sie sind informiert.

Aber keiner muss müssen; sonst schauen Sie einfach weiter direkt hier in der Internetzeitung nach. Egal wie, ich freue mich jedenfalls über Ihren Besuch.
Ihr Kiezreporter Thomas Moser

Der LINK zu Facebook... einfach LOGO klicken.

Danke an Frank Giebel dafür, dass er mir die FB-Seite gebaut hat und auch dieses tolle Logo konzipiert hat! DANKE FRANK!

Und logo, Twitter geht auch: https://twitter.com/berlinlira

 

Junges Gemüse und eine Matschküche

… oder Kohlrabi made by Kinderhof…

Es ist Freitag, eine Woche vor Ferienbeginn. Ausgelassen und fröhlich geht es auf dem Kinderhof in Lichtenrade zu. Hier werden die Kinder intensiv dabei unterstützt, dass sie im Schulalltag zurechtkommen. Im hinteren Bereich der Einrichtung vom Tannenhof Berlin-Brandenburg in Alt-Lichtenrade sind zwei Tagesgruppen mit Beschulung eingerichtet. Hier werden 16 Kinder mit Schwierigkeiten im Schulalltag intensiv betreut und begleitet.

So kurz vor dem Wochenende geht es noch einmal in den kleinen Garten, um etwas in der Matschküche zu spielen und so ganz nebenbei die selbst angebauten Pflanzen zu bestaunen.


Mit dem Kochtopf wird aus Erde und Wasser eine kleine Speise bereitet, ein Kakao gekocht und dann der Nachmittagssnack „eingenommen.“

Am bunt bemalten Bauwagen scheint die Matschküche ein Ort zu sein, wo die Kinder zur Ruhe kommen. Die Kinder lieben die Matschküche und waren sofort intensiv im Spiel vertieft.

Die Leiterin der Einrichtung, Melina Mees, betont, dass alle Kinder den Garten schätzen: „Alle Kinder sind hier einbezogen und helfen bei der Gartenarbeit. Aber hier wird auch gerne gespielt.“ Die Arbeit im Garten ist für Kinder mit Schwierigkeiten sehr wichtig. Dabei wird gelernt, wie Gemüse angebaut wird und wie verantwortlich man bei der Pflege umgehen muss. Im Garten ist zwar nicht viel angebaut, aber die Vielfalt ist schon beachtlich. Tomaten, Gurken, Radieschen, Kartoffeln, Erdbeeren und Kohlrabi gehören zum bevorzugten Gemüse, das natürlich „Bio“ ist.


Die Kinder sind stolz auf ihre erste Ernte und freuen sich schon darauf, dass auch die restlichen Pflanzen und Früchte bald reif werden. So wird der Garten zum Klassenzimmer im Grünen, wobei „ganz nebenbei“ viele Sachen gelernt werden. Besonders schön ist es für die Kinder, wenn an schönen Tagen im Garten gegessen werden kann.

In den Tagesgruppen auf dem Gelände des Kinderhofs Lichtenrade werden Kinder im Grundschulalter unterrichtet und betreut, die den Schulalltag in einer Regelschule nicht mehr bewältigen können. Der in Lichtenrade schon jahrzehntelang etablierte Träger will in Zusammenarbeit mit ihren Eltern erreichen, dass die Kinder wieder Spaß am Lernen finden und schließlich ihren Platz in einer Regelschule einnehmen können. Der Unterricht wird durch ein umfangreiches Förderungs- und Freizeitangebot ergänzt.

Thomas Moser (auch Fotos; "Kohlrabi-Foto": TBB)

 

Rocktreff und Spielfest: Ehrenamtlicher Profi garantiert die Sicherheit

Sven Perschmann rockt den Rocktreff ... mit vielen anderen ehrenamtlichen Rock-Freaks...

Drei Tage Rocktreff und zwei Tage Spielfest sind nicht einfach mal so zu machen. Gesetze, Bestimmungen und jede Menge Auflagen sind zu beachten. Letztendlich soll damit ein Optimum an Sicherheit gewährleistet werden.

Sven Perschmann (36) ist technischer Leiter und rockt, mit vielen anderen Helferinnen und Helfern, den Rocktreff und das Spielfest.

Die zwei großen Veranstaltungen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg haben am zweiten Juli-Wochenende 2016 im Volkspark Mariendorf stattgefunden. Drei Tage ging die Post ab und Rockklänge erfüllten die Sportarena. An zwei Tagen fand das Spielfest für die Familie statt. Auch dieses Jahr waren die Veranstaltungen des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg ein großer Erfolg. Das konnte, wie schon in den Vorjahren, jedoch nur mit circa 60 Ehrenamtlichen und auch jede Menge Sponsoren gemeistert werden.

Nachdem im letzten Jahr der Hauptorganisator vom Rocktreff, Andie Kraft, den Blick hinter die Kulissen erlaubt hat, sprechen wir in diesem Jahr mit dem ehrenamtlichen technischen Leiter Sven Perschmann.

Vor 16 Jahren fing alles an und „Andie hatte Schuld“

16 Jahre ist es mittlerweile her. Solange ist Sven Perschmann schon dabei.


Sven Perschmann erläutert, wie er zum Rocktreff kam...
Zum persönlichen Rocktreff-Start erläutert er: „Andie Kraft hat ´Schuld´. Andie war damals mein Elektriker-Azubi und erzählte mir von der Rock-INI und das sie ein Rockfestival im Volkspark Mariendorf machen.“ So ging Sven in den Rockkeller, hat sich gut mit den Leuten verstanden und ganz klein beim Rocktreff angefangen: „Mir gefielen die Leute einfach. Ein lustiger Haufen.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Das war mein Verhängnis.“ Erst einmal hat er bei der Festvorbereitung Kabel gezogen und elektrische Verteiler repariert. Sven Perschmann fand jedenfalls die Idee gut und dachte sich gleich, dass man schon etwas verrückt sein müsste, um so etwas zu machen. Der Rocktreff war dann jedoch offensichtlich genau das Ding, dass der eher ernsthaft wirkende Sven Perschmann brauchte und gesucht hatte. Die musikalische Grundrichtung ist auch eine Triebfeder: „Mit Rockmusik kann ich was anfangen, mit Techno kann ich nichts anfangen.“

Der technische Mann vom Theater

Zum beruflichen Hintergrund von Perschmann ist zu sagen, dass er im „wirklichen Leben“ technischer Leiter im BLUE MAN GROUP-Theater am Potsdamer Platz ist. Für den Rocktreff hat er über eine Woche Urlaub genommen, damit auch alles läuft. Es beginnt immer am Montag vor dem Festival: „Insgesamt bin ich sieben Tage am Stück hier und übernachte in einem Zelt.“ Die Vorbereitung des Rocktreffs beginnt jedoch schon ein Jahr früher. Dazu später mehr.

Sven Perschmann ist immer erreichbar

Um die Arbeit beim Rocktreff und Spielfest verstehen zu können, fragen wir zuerst nach, was Sven in seinem Hauptjob für Tätigkeiten machen muss: „Im Theater habe ich meine Beleuchtungsmeister, meinen Bühnenmeister, meinen Tonchef… Ich achte darauf, dass alle Vorschriften eingehalten werden, Sonderveranstaltungen richtig koordiniert werden, muss Outside-Gigs der Blue Man Group organisieren und alle Gewerke zusammenzuhalten.“ Sven bekommt die großen Aufträge und verteilt dann die notwendigen Arbeiten an die Verantwortlichen der einzelnen Gewerke. Bei der Ausführung hat er immer ein waches Auge, um bei Problemen jeder Zeit schnell eingreifen zu können. Auch erfolgt die Endabnahme vom technischen Leiter im Zusammenspiel mit den Auftraggebern. Die große Aufgabe in der technischen Leitung liegt somit im Vorfeld der Veranstaltung und nicht bei der Durchführung. Früher als Beleuchtungsmeister war er direkt bei den Veranstaltungen vor Ort, was jetzt kaum noch und nur im Vertretungsfall erfolgt.

Sven Perschmann hat einen klassischen Werdegang in diesem Beruf: Elektriker gelernt, am Theater mit Beleuchtung angefangen, Beleuchtungsmeister gelernt, den Bühnenmeister hinterher gemacht und ist jetzt als technischer Leiter tätig. Die Ausbildungen bezeichnet Sven Perschmann als „aufwendig und nervenaufregend.“

Was hat der Rocktreff mit dem Beruf zu tun?

Die Aufgaben von Sven Perschmann beim Rocktreff sind gar nicht so unterschiedlich zu seinem Beruf,  vielleicht noch ein wenig unmittelbarer, weil er auch die ganze Veranstaltung Vorort begleitet und unterstützt.

Jederzeit sind Absprachen möglich; hier mit Christian Körper

Der Start der Vorbereitung beginnt zeitnah unmittelbar nach dem letzten Rocktreff: „Meine Aufgabe ist für die Sicherheit zu sorgen.“ Es sind als wichtigste Vorbereitungen ein Alarmierungs- und Evakuierungskonzept und ein Brandschutzkonzept zu erarbeiten. Dann hängen die Anmeldungen bei der Feuerwehr, beim Bauamt und alle behördlichen Gänge damit zusammen: „Es gibt jetzt schon wieder neue Vorschriften für das nächste Jahr, die einzuarbeiten sind,“ erläuterte Perschmann. Sechs bis acht Wochen vor der Veranstaltung muss alles fest stehen, damit es an die Behörden gehen kann: „Dann kann ich nicht mehr großartig variieren.“

Sicherheit ist das oberste Gebot

Zum wichtigen Thema Sicherheit erläutert Sven Perschmann: „Das ist schon sehr speziell. Wir haben ein Spielfest und ein Rockfestival gemeinsam auf einem geschlossenen Gelände. Es ist eine große Herausforderung. Da wir aber friedliche Bands und Fans haben, sind die Bedenken nicht ganz so groß. Aber Kinder sind unberechenbar. Da ist es wichtig zu gewährleisten, dass sich Kinder nicht verletzten, aber trotzdem noch ihren Spass haben.“



Eine Gefährdungsbeurteilung ist zu erstellen und es ist konkret zu beachten, wo die Geräte stehen, wo welcher Stand mit welchem Abstand hinkommt und ob die Standsicherheit auch bei Sturm gewährleistet ist. Fluchtwege und das Notfallkonzept sind bei der Feuerwehr einzureichen: „Am Tag X schau ich dann überall, ob alles auch wirklich so umgesetzt wird. Wichtig ist, dass im Notfall alles leergeräumt und evakuiert werden kann.“ In diesem Jahr konnte Sven einen Kollegen gewinnen, den er auf der Bühnenmeisterschule kennengelernt habe: „Das ist eine gute Unterstützung!“

Regen und Gewitter: Das Sicherheitskonzept wurde auf die Probe gestellt

Sven Perschmann und seine Sicherheitskonzepte wurden in diesem Jahr gleich am ersten Veranstaltungstag auf die Probe gestellt, als starker Regen mit Gewitter einsetzte: „Regen ist nicht ganz so schlimm, aber problematischer waren die Blitze. Gewitter ist das Gefährlichste bei einem Festival. Dann ist eine Entscheidung zu treffen, wann man abbricht und was man mit den Leuten macht.“

Plötzlich setzte starker Regen und Gewitter ein

Da galt es kühlen Kopf zu bewahren. Evakuierung oder kurze Unterbrechung? Da man über die Zählung am Eingang vom Sicherheitsdienst eine Besucherzahl hatte, konnte entschieden werden, dass die circa 600 Besucher des ersten Tages auf der überdachten Tribüne Platz finden. So konnte erst einmal nur unterbrochen und es musste nicht evakuiert werden. Der Auftritt der Band wurde abgebrochen, die Verkaufsstände geschlossen und im Backstage-Bereich ging es in die Zelte.



...nach einigen Minuten war alles gut...
Die letzte Stufe wäre gewesen, dass die Organisatoren selbst ins Tribünenhaus gegangen wären.

Am 3. Tag wurde die Tribüne nur als Sonnenschutz benötigt...
„Es lief alles super“, berichtet der sichtlich erleichterte Sven Perschmann. Die Ruhe, die Sven Perschmann auch so ausstrahlt, ist in solchen Situationen sicher Gold wert. Nach circa 15 Minuten war am Freitag das Schlimmste überstanden.

Das Herzstück Bühne muss gut gesichert sein

Die Bühne ist statisch abgenommen und es ist genau geklärt, wie sie aufzubauen ist und wie viele Wassertanks als Gegengewicht gefüllt werden müssen. Für den kompletten Bühnenaufbau nimmt man sich bewusst länger Zeit als Profis, damit die vielen jungen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die nicht aus diesem Job kommen, auch dabei etwas lernen können. Sven Perschmann weiß, dass es die einen oder anderen dann später beruflich in diese Richtung verschlagen hat. Viele langjährige Ehrenamtliche sind in ihren Berufen mit Veranstaltungen betraut und wissen genau, was zu tun ist. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement könnte so eine Veranstaltung gar nicht gestemmt werden.


Sicherheit hat Vorrang...

Hier wird der Live-Stream produziert...

Die kniffligste Herausforderung war mal vor einigen Jahren eine Unwetterwarnung, wo das Bühnendach heruntergefahren werden musste. Die eher lustigen Geschichten hat Sven Perschmann dann manchmal abends zum Feierabend erlebt.

Sven Perschmann, selbst Profi, schätzt die Arbeit der anderen ehrenamtlichen Profis sehr und ist sichtlich stolz auf die Veranstaltung: „Komplett können wir unsere Veranstaltung mit großen Festivals vergleichen. Da brauchen wir uns nicht verstecken! Wir machen genau die Sachen, wie ein großes Festival. Von der Anmeldung bis zu der Umsetzung mit dem professionellen technischen Equipment. Das kann man 1:1 vergleichen.“ Sven Perschmann ist sicher auch im nächsten Jahr wieder dabei. Die Veranstaltung findet dann vom 7. bis 9. Juli 2017 statt.

Die ehrenamtlichen Profis gewährleisten einen professionellen Rocktreff und ein sicheres Spielfest! So ist die Veranstaltung des Jugendamtes, die auch von vielen Sponsoren unterstützt wird, eine sichere Sache!

Text und Fotos: Thomas Moser

 

Tag der offenen Tür: Die Freiwillige Feuerwehr Lichtenrade wird 110 und präsentiert sich als perfekter Gastgeber

Die Lichtenrader Feuerwehr feierte ganz groß!

Vor 110 Jahren wurde die Freiwillige Feuerwehr in Lichtenrade gegründet. Kein Festakt mit Schlips und Kragen und Abendkleid, sondern ein buntes Sommerfest für Groß und Klein krönte das Jubiläumsjahr der Lichtenrader Freiwilligen Feuerwehr.


Der Tag der offenen Tür wurde begeistert von den Besuchern angenommen und sie konnten sich davon überzeugen, dass die Feuerwehr für unsere Sicherheit da ist und trotzdem ein perfekter Gastgeber sein kann. Feuerwehren faszinieren viele Menschen. So war natürlich die Fahrzeugschau der Mittelpunkt der bunten Veranstaltung.


Eleganter Feuerwehrstiefelweitwurf...
Eine Spielstraße, ein Parcours für Kinder, und Sicherheitsvorführungen wurden begeistert und interessiert angenommen. Die Kinder konnten Feuerwehrdinge erfühlen oder Feuerwehrstiefel werfen; und das war nur ein kleiner Ausschnitt der Aktivitäten.




Auch ein Kletterturm faszinierte die Kinder. In einem extra Bereich gab es eine Hüpfburg, die von vielen Lichtenrader Sponsoren möglich gemacht wurde.

Der Nachwuchs von der Freiwilligen Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr, präsentierte einige Übungen.


Auch wenn nicht alles perfekt klappte, sahen besonders die jungen Besucher interessiert zu.

Die Kleinen durften sich mal als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau an der Spritze ausprobieren. Beim warmen Wetter war das eine perfekte Abkühlung.


Besonders beeindruckend war zu sehen, welche Wirkung es hat, wenn man fälschlicherweise versucht brennendes Fett in einem Kochtopf mit Wasser zu löschen. Eine meterhohe Stichflamme war das Ergebnis. Also kein Wasser in Fett, sondern einfach einen Deckel oder eine Löschdecke rauflegen! Selbst die geringe Menge Wasser war schon verheerend. Einen sehr lauten Knall erzeugte die Präsentation einer leeren erhitzten Sprayflasche. Also nichts für den normalen Müll!




In den Facebook-Kommentaren heißt es: „Danke für den tollen Tag an die FF Lira“ … „Die Kids kamen da wirklich voll auf Ihre Kosten ......die Feuerwehr hat sich so viel Mühe gegeben“ … „meine Kids hatten auch sehr viel Spaß und auch die Preise waren Klasse, die die Kids bekamen, wenn sie alle Etappen absolviert hatten“ … „Meine Tochter hatte jede Menge Spaß! Und nun will sie gleich wissen, wie zeitintensiv Jugendfeuerwehr ist...“ Überall war die Begeisterung zu spüren. Die Freiwillige Feuerwehr hat einen großen Kraftakt vollbracht und den Lichtenradern einen schönen Tag geschenkt. Es hat sich gelohnt!

Am Grillstand, der von Maximilian gesponsert wurde, gab es leckere Würstchen. Aber auch Getränke, sowie Kaffee und Kuchen zu sehr fairen Preisen waren im Wohlfühlprogramm enthalten.

Die Feuerwehrleute wurde in einer Videopräsentation vorgestellt und an einer Wand konnten Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr angeschaut werden.

Wer mehr nachlesen will, der geht einfach auf die Lichtenrader Website (http://www.lichtenrade-berlin.de/historisch-freiwillige-feuerwehr-lichtenrade). Dort heißt es einleitend: „Am 6. Februar 1906 fand im Lichtenrader Dorfkrug die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Dies wurde notwendig, weil sich die Zahl der Einwohner mit der 1903 beginnenden Parzellierung von Lichtenrade vergrößerte. Vorher existierte eine Pflichtfeuerwehr, die mit der Gründung aufgelöst wurde. Der erste Vorsitzende der 20 köpfigen Mannschaft wurde der Brauereivertreter Paul Richter. Es gab 32 passive Mitglieder. Die Satzung wurde polizeilich vom Amtsvorsteher in Mahlow/Kreis Teltow sowie vom Gemeindevorsteher von Lichtenrade Dr. Räth genehmigt. Nur 3 Jahre später beschlossen die Gemeindevertreter ein neues Feuerwehrgebäude zu errichten….)



Ein perfekter Tag! Der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade kann man gratulieren. Die Jugendfeuerwehr freut sich auch über Nachwuchs!

Thomas Moser

http://www.fflichtenrade.de/joomla/

 

Bauernmarkt mit „Blasmusik“

Typische Blasmusik wurde auf dem Lichtenrader Bauernmarkt nicht geboten. Heute gab die besondere Livemusik.


Der Bauernmarkt, der jeweils am Samstag von 8 bis 14 Uhr stattfindet, hat neben den vielen attraktiven Ständen, auch immer mal wieder einen besonderen Leckerbissen.


Diesen Samstag spielte Lutz Fußangel mit seinem Saxophon auf. Der Musiker organisiert neben vielen anderen Aktivitäten das Lichtenrader Jazzfest und auch regelmäßig einzelne Jazzabende. Direkt neben der Musik war ein Weinstand mit Verkostung von „Barrique“ in Lichtenrade. Auch "Niels der Kupferklopfer" (aus Lichtenrade) ist öfters hier zu finden.


Das Geschäft hat ansonsten auch regelmäßig schräg gegenüber, Bahnhofstraße Ecke Steinstraße, seine Tore geöffnet.


Die Betreiber vom Berlin-Brandenburger Bauernmarkt werden auch vom Unternehmernetzwerk Lichtenrade unterstützt.


Heute besuchte der neue Vorsitzende Volker Mönch den Markt.


Auf dem Markt gibt es beispielsweise Qualitäts- und Bioprodukte, Obst und Gemüse, Blumen und Pflanzen, Öle, Räucherfisch und frische Eier.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://www.bbm-maerkte.de/bauernmarkt_lichtenrade.html

 

Lichtenrade wird über Jahre lahmgelegt!

Bahnhofstraßensperrung hat massive Auswirkungen für Anwohner

Eine nicht ganz neutrale Betrachtung, die jedoch auf Fakten beruht.

Viele Lichtenrader verdrängen es noch. Wenn die Dresdner Bahn so kommt, wie es das Eisenbahn-Bundesamt genehmigt hat, nämlich die ebenerdige Bahnführung mit meterhohen Schallschutzwänden und eine viel zu steile Unterführung für den sonstigen Verkehr, dann wird ein Übergang von der Bahnhofstraße zur Prinzessinnenstraße (und zurück) am S-Bahnhof Lichtenrade für vier bis sechs Jahre unmöglich sein.

Wenn das Bundesverwaltungsgericht nicht die Planung stoppt, dann wird vermutlich ab 2018 der Bau beginnen.


Ab 2018 geht hier kaum noch was...

Im Gebietsgremium der Aktiven Zentren erläutert ein Vertreter der DB Netz AG, dass während der Bauzeit eine Verkehrsberuhigung wegen der Baulogistik nicht möglich ist. Das Wesentliche jedoch ist, dass dann die Bahnhofstraße von Westen her nicht mehr direkt erreichbar sein wird. Die DB gibt die Zeit für eine Vollsperrung mit 4 ½ Jahren an. Eine andere Quelle spricht sogar von bis zu 6 Jahren.

So wird für diese lange Bauzeit eine Querung der Bahn nicht, auch nicht für Fußgänger und Fahrradfahrer (Redaktion.... nachträgliche Anmerkung zu den Fußgängern etc: diese Information scheint falsch gewesen zu sein! Wir bleiben am Ball!), möglich sein. Nur über große Umwege kann man das andere Ende von Lichtenrade erreichen. Für die Bauzeit soll der Übergang Wolziger Zeile noch offengehalten werden. Während der Sperrung des Überganges in der Bahnhofstraße wird die Umleitung über die Hilbert- bzw. Goltzstraße geführt. Die zweite Umleitung wäre durch die Wünsdorferstraße und über den Schichauweg/Barnetstraße. Auch ist nach anderen Quellen mit einer langen Unterbrechung der jetzigen S-Bahnverbindung zu rechnen.

Erstmal ist die Wolziger Zeile eine Ausweichmöglichkeit, bevor hier ganz dicht gemacht wird.

18 Jahre hat das Genehmigungsverfahren gedauert. Im November 2015 wurde dann im maßgeblichen Planfeststellungsbeschluss die ebenerdige Variante genehmigt. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn kämpft schon jahrelang dagegen und fordert einen Tunnel für die Bahn im Schildvortrieb. Die BI-Vertreter sehen bei dieser Variante auch bei der Bauzeit kaum Probleme in Lichtenrade, zumal der Erdaushub an den Tunnelenden bequem abtransportiert werden könnte.

Künftiges Chaos im Tunnel und hohe Lärmschutzwände... vorher läuft aber erstmal garnichts... (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik)

Bevor es losgeht, werden in den anliegenden Straßen noch einige Veränderungen vorgenommen. So wird beispielsweise in einigen Bereichen asphaltiert, es werden Halteverbote aufgestellt und die Parksituation wird sich verschärfen. Ein Verkehrschaos ist während der Bauzeit vorprogrammiert. Aber auch danach wird es nicht besser werden, da dann die Wolziger Zeile für den Autoverkehr dicht gemacht wird. Eine Planung für die Menschen… wer es nicht merkt, das ist eine ironische Anmerkung.


Eine Schülerbefragung, durchgeführt von Schülern der UvH, wird im November 2015 vorgestellt.

"Mein Name ist Hase", könnte das Foto untertitelt sein... Richtig ist jedoch:
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, Alexander Kaczmarek, und Staatssekretär in der Berliner Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler (v.lks.n.re) auch Nov 2015 - kurz vor der Entscheidung...

Gegen die Genehmigung wurden Klagen von der BI und von Anwohner eingereicht. Ob dies ausreicht, weiß keiner. Auch wenn alle hoffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Genehmigung gänzlich gekippt wird, nicht sehr hoch. Wenigstens ist es gut, dass die BI ausreichend Geld für das Klageverfahren im Hintergrund hat.

Was kann man tun? Ich weiß es nicht! Was kann Politik tun, was will sie tun, was wurde von wem bewusst oder unbewusst verschlafen? Ich weiß es nicht. Aber Sonntagsreden und Schuldzuweisungen -wie bisher- helfen nicht, auch wenn jetzt der Wahlkampf einsetzt. Es muss was angepackt werden und vielleicht noch letzte politische Möglichkeiten ausgelotet werden. Sicher naiv, aber so bin ich manchmal… und das ist auch gut so!

Hilft es, wenn sich die Lichtenrader noch einmal aufbäumen und ihren Unmut zeigen? Ich weiß es nicht. Aber ein Versuch wäre es doch Wert…

Wir wollen in Lichtenrade kein Stuttgart 21, keine Elbphilharmonie, keinen BER, sondern einfach nur eine vernünftige Regelung für uns Lichtenrader… ist das so schwer zu verstehen?

Thomas Moser

 

27. August: Tag der offenen Tür beim Tauschring Lichtenrade

A - Z: Von Atemtherapie bis Zauberer, alles ist dabei!

Am Sonnabend, dem 27. August 2016 von 10 bis 13 Uhr lädt der Tauschring Lichtenrade herzlich ein zu einem Tag der offenen Tür im Evangelischen Gemeindehaus in der Goltzstr. 33.

Seit 17 Jahren beweist der Tauschring Lichtenrade, dass gegenseitige, nachbarschaftliche Hilfe zwanglos und ohne Geld möglich ist. So findet ein reger Austausch von Fähigkeiten und Fertigkeiten statt. Jeder kann das anbieten, was er gern macht, was ihm leicht von der Hand geht und dafür Hilfe bei Arbeiten in Anspruch nehmen, die die eigenen Fähigkeiten übersteigen oder ungern erledigt werden. Verrechnet wird Zeit gegen Zeit. Das ist das Herzstück des Tauschrings.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die das freundschaftliche Miteinander fördern und an denen jedes Mitglied teilnehmen kann, z. B. Ausflüge, Spieleabende, eine Kreativgruppe.

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder, um zu besprechen, was es an Neuigkeiten, Anregungen und Verbesserungsvorschlägen gibt. Guten Zuspruch findet bei dieser Gelegenheit auch der Mini-Trödelmarkt, der ebenfalls ausschließlich über die Zeitberechnung funktioniert.

Wer sich für den Tauschring Lichtenrade interessiert, hat am 27. August die Möglichkeit, sich über die Angebote der Tauschringmitglieder zu informieren und zu überlegen, was er oder sie anbieten könnte, falls eine Mitgliedschaft in Erwägung gezogen wird. Außerdem gibt es selbst gebackenen Kuchen, hübsche Handarbeiten, einen Büchertrödel und den Mini-Flohmarkt.

Infos: www.tauschring-lichtenrade.de

 

Wir sind Rocktreff und Spielfest ... Ein Rückblick

Rocktreff und Spielfest 2016 waren wieder ein Erfolg!

Der 33ste Rocktreff ist nun Geschichte und in diesem Jahr konnte das bezirkliche Spielfest sein 25jähriges Jubiläum feiern: Eine lange Traditionen, die der Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch in diesem Jahr mit großem Erfolg im Volkspark Mariendorf gefeiert hat. Fast 11.000 Besucher wurden bei den beiden Veranstaltungen gezählt. Die vielen Besucher_innen, besonders die Familien, konnten neben der Rockmusik beim Spielfest mit ausgesuchten Angeboten ein unterhaltsames Wochenende genießen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement und einer enormen Sponsorenunterstützung konnten die Feste gestemmt werden.




Der Veranstalter der Veranstaltungen, Jugendstadtrat Oliver Schworck, ist begeistert vom Erfolg und hofft für die nächsten Feste auf eine längerfristige Planungssicherheit.

Der Rocktreff:

„If you think you are too old to Rock’n’Roll then you are!“ Dieser Spruch von Lemmy Kilmister, dem im Dezember des letzten Jahres verstorbenen Frontmann von Motörhead war das Motto des 33sten Rocktreffs im Volkspark Mariendorf. Die Designwerkstatt stilbrand®, seit 2009 Sponsor des Rocktreffs und Gestalter aller Werbemedien, hat auch in diesem Jahr das Motto vorgegeben und auch die Souvenir-T-Shirts kreiert.

16 aus 200 war die Gewinnquote für die Bands des Festivals. Aus über 200 Bewerbungen hatten die Mitglieder der Rock-INI 16 Bands ausgewählt, die am 8., 9. und 10 Juli 2016 im Volkspark Mariendorf auftraten. Bei der Rock-INI liegt auch, neben den Aufgaben des Jugendamtes, die Organisation der Veranstaltung.

Der Rocktreff wird vom Trägerverein CPYE e.V getragen. Der Vertreter von CYPE Andie Kraft äußerte sich positiv über den Ablauf der Veranstaltungen.
Die Veranstaltungen werden von den Verantwortlichen in ihren unterschiedlichen Funktionen gleichbereichtigt auf die Beine gestellt... hier gibt es nicht "den Chef".


Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg und Schirmherrin des Rocktreffs Petra Dittmeyer begrüßte mit den Rocktreff-Moderatoren Dominik Ziebarth, Christian Körper (mit Tochter) und Andie Kraft die Gäste.

Knapp 7.000 Rockfans unterschiedlichen Alters hörten sich die unterschiedlichen Stilrichtungen der Bands an. Am Eröffnungstag wurden sie jedoch auf eine harte Probe gestellt, woran nicht die Musik Schuld war.

Der Himmel verfinsterte sich in Sekundenschnelle und öffnete seine Schleusen sintflutartig.

Wieder einmal zeigte sich der große Vorteil im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, das über ein Tribünenhaus mit Dach verfügt. Alle flüchteten unter dieses und kamen nach dem kurzen feuchten Intermezzo wieder vor die Bühne. Für diese Zeit war aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung unterbrochen.




Auch Rocktreff-Gründer Michael Abou-Dakn und Stefan Wuttke, die 1984 mit ihrer Band „Die GmbH“ den Grundstein für das Festival legten, waren dabei. Auch damals  fand die Veranstaltung schon an der Stelle statt, an der heute noch der Rocktreff stattfindet. Prof. Dr. Michael Abou Dakn ist seit 2005 Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Joseph-Krankenhaus in Tempelhof und hat schon so manchem Rocktreff-Kind geholfen, das Licht der Welt zu erblicken.

Auch Jutta Kaddatz, Vize-Bürgermeisterin und Sportstadträtin, besuchte die Veranstaltung. Sie ist sozusagen die Chefin im Mariendorfer Fußballstadion.

Circa 60 ehrenamtliche Helfer haben gewährleistet, dass die Veranstaltungen in einem sicheren Rahmen und hochprofessionell stattfinden konnten.

Das Spielfest

Am Samstag und Sonntag fand auf dem gleichen Gelände das Spielfest statt. Es konnte das 25-jährige Jubiläum gefeiert werden. Für jeweils zwei Stunden überschnitten sich der Rocktreff und das Spielfest.


Foto Philipp Mengel

Präsentiert und tatkräftig unterstützt wurde auch dieses Jahr das Spielfest von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto 4.v.re.) Nach der offiziellen Begrüßung fand der traditionelle Rundgang der Bürgermeisterin über das Spielfestgelände statt. An jedem der 31 Stände wurde Station gemacht, wie auch am Stand des Jugendamtes.
Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (3.v.lks) und die Jugendamtsmitarbeiter_innen begrüßten die Bezirksbürgermeisterin, die als Jugendstadträtin über viele Jahre auch selbst Veranstalterin war.

Rainer Schwarz mit Spielfestorganisator Philipp Mengel (Foto Oliver Schmidt)




Der ehemalige Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns (lks) im Gespräch mit dem jetzigen Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (Foto Dagmar Jotzo)


Jugendamt im Gespräch...(Foto Dagmar Jotzo)
An einem Tag war das Kinder- und Jugendparlament dabei und bot verschiedene Spiele an. Neben diversen Spielangeboten, einer Buttonsmaschine, an einem Tag auch eine Kletterwand, waren auch viele Jugendamtsmitarbeiter anwesend, um Informationen weiterzugeben und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

An den Spielaktivitäten beteiligten sich aktiv die Mariendorfer kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen KiJuM und Bungalow.


Das Deutsche Kinderhilfswerk hatte in unmittelbarer Nachbarschaft ihren Infostand aufgebaut.

Das Spielfest ist wieder zu einer festen Größe geworden und braucht sich nicht zu verstecken. Nach einer schwächeren Phase Mitte der ersten zehn Jahre des neuen Jahrhunderts, wurde 2012 auf Initiative von Philipp Mengel das Spielfest neu belebt und gestaltet. Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der Mitmachstände und Besucher. Anfangs noch rund 2.500, dann 3.000 und 4.000 und 2016 4.250 Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Das Wetter an beiden Tagen war grandios, sommerlich warm, am Sonntag vielleicht ein wenig zu heiß.

Neben den Mitmachständen von Vereinen und Organisationen waren die Attraktionen, wie die Aquabälle oder das Bungee-Hüpfen, besonders beliebt.

Engagiert betreut wurde das Spielfest des Jugendamtes vom Veranstaltungsleiter Philipp Mengel  und von dem gemeinnützigen Förderverein MitSpielen e.V..

Bunt und vielfältig ging es zu, beim Spielfest und beim Rocktreff 2016.

Ebenso wie der Rocktreff so ist auch das Spielfest auf Sponsoren angewiesen. Ein besonderes Dankeschön geht an Möbel Kraft und an die Stromnetz Berlin GmbH, dessen Chef Thomas Schäfer und Jürgen Siegismund der Veranstaltung einen Besuch abstatteten.


Philipp Mengel mit Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin

...hier mit Thomas Schüler von der DLRG.




Der MedienPoint Tempelhof konnte sich vor dem Ansturm kaum retten. Fast alle Bücher wurden ausgegeben, selbstverständlich kostenlos, und die Kinder freuten sich besonders über die Kuscheltiere.

Apropos Kuscheltiere: Die Streetbunnycrew begeisterte wieder mit dem Sackhüpfangebot.






Beim Nachbarschaftzentrum Suppenküche Lichtenrade konnte gebastelt werden.


Bbei der DLRG Schöneberg gab es neben Spiel- und Schminkaktivitäten ein Rettungsboot zu bestaunen.



Bei der Sportschule Lothar Nest und bei den Teakwondoo Füchsen Berlin konnte man aktiv mitmachen.


Auf einem Spielfeld hatte der SV Adler ein Handballturnier organisiert.



Der TSV Marienfelde bot Dosenwerfen und ein Fühlmemory und der FC Stern Marienfelde ein Fußballkicker an. Beim Lichtenrader Imkerverein wurde ausführlich über die fleißigen Bienen informiert. Am Stand von Amplifon wurde über den Gehörschutz informiert, was besonders für die Kinder wichtig war.


Weitere Stände beim Spielfest waren von der NUSZ-Kita MaRiS, der Kita Tiponi, der Kindertagespflege Kolibri, vom Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, dem Förderverein der Schätzelberg-Grundschule und dem Check-Up Beratungszentrum.


Mit Michael Grass konnten die Kinder einen Ritterhelm bauen und Kunterbunt Holzstifte animierte zum Malen.


Ed Koch mit Petra Dittmeyer


Reiner Hanke von CPYE und Ed Koch
Für beide Veranstaltungen war Ed Koch der verantwortliche Manager für das Jugendamt. Er konnte nach einem personellen Wechsel noch einmal aus dem Unruhestand aktiviert werden und hat damit auch maßgeblich zum Gelingen beigetragen.

Besucher des Rocktreffs und Spielfestes können nur erahnen, welche ehrenamtliche Leistung dahintersteht.

Über 60 Helferinnen und Helfer hatten seit dem 4. Juli die Veranstaltung aufgebaut. Für den Abbau reichte ein Tag aus, der Montag danach. Bei der After-Work-Party am Montagabend sah man allen die Anstrengung der letzten Tage an, aber auch die Erleichterung, alles ohne größere Probleme gemeistert zu haben.

Und nach dem Rocktreff und Spielfest ist vor der nächsten Veranstaltung, die am 7., 8. und 9. Juli 2017 stattfindet.

Text: Thomas Moser und paperpress

Fotos:  Thomas Moser (sofern nicht extra benannt)

DANK an die Sponsoren...



Weitere Fotoimpressionen...

Ein interessantes Interview mit dem Technichen Leiter Sven Perschmann (folgt später).

Thomas Schüler DLRG mit dem Vorsitzenden vom TSV Marienfelde Stefan Behrend...

Vom Volkspark Lichtenrade hat auch Wolfgang Spranger bei den Festen feste geholfen!



Der Veranstalter vom Spielfest Philipp Mengel will hoch hinaus ;-) ... an der Kletterwand vom Jugendamt



Buttons gehen immer...





Das Spielfest von oben...




Schatten ist auch mal wichtig....

Immer am Ball...

... und manchmal erschöpft...



Alle Fotos, sofern nicht extra bezeichnet: Thomas Moser

 

5.8.: Sommer- und Nachbarschaftsfest in der Flüchtlingsunterkunft

 

CDU-Sommerfest und die kleinen Traditionen


Die CDU-Lichtenrade hatte auch in diesem Jahr wieder zum Sommerfest bei Bauer Happe eingeladen. Zu diesem Fest werden immer einige Vernetzungspartner aus dem Kiez eingeladen. Der CDU-Ortsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak begrüßte die Gäste und gab einen kurzen Ausblick auf die anstehenden Wahlen in Berlin.
Von der Berliner Ebene besuchte der CDU-Fraktionsvorsitzende aus dem Abgeordnetenhaus, Florian Graf, das Fest. Die Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin und jetzige Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz und die Lichtenrader CDU-Direktkandidatin für das Abgeordnetenhaus Hildegard Bentele unterhielten sich angeregt mit den Besuchern.


Hier blickte man noch optimistisch in den Himmel...


Das Fest hat Tradition. Leider hatte es auch in den letzten Jahren Tradition, dass es zu diesem Sommerfest regnete. Zu Beginn der Veranstaltung hoffte man noch, dass es in diesem Jahr trocken bleibt. Das sollte sich nicht bewahrheiten, denn eine Stunde später wollte der Regen kein Ende finden. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auch fand die Tombola wieder großen Anklang.

Hildegard Bentele im Gespräch (2.v.lks.)

Thomas Moser (auch Fotos)

 

Lichtenrader Spielcasiono im Mai überfallen: Polizei sucht Zeugen!

Mit der Veröffentlichung von Standbildern aus einem Überwachungsvideo sucht die Polizei Berlin nach einem Mann, der gemeinsam mit einem Komplizen am Montag, den 9. Mai 2016 gegen 21.45 Uhr in der Hilbertstraße in Lichtenrade ein Spielcasino überfallen hat.

Der unmaskierte Täter klingelte zunächst an der Tür des Casinos. Nachdem der Türsummer betätigt worden war, öffnete er die Tür und hielt sie so lange offen, bis der zweite maskierte Täter durch die nun offene Tür das Casino betrat.

Anschließend verließ der Unmaskierte den Tatort, während sein Mittäter in dem Casino zwei Frauen zeitweise mit einem Schlagstock bedrohte und Geld entwendete. Auch der zweite Täter konnte dann unerkannt fliehen. Es wurde niemand verletzt.


Foto Polizei Berlin

Weitere Fotos hier: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.495221.php

Täterbeschreibungen
Der Unmaskierte:

  • 20 bis 30 Jahre alt
  • normale Statur
  • schwarze, kurze Haare
  • trug Kapuzenjacke oder -pullover, Jogginghose mit seitlichen weißen Streifen und Turnschuhe

Der Maskierte:

  • normale Statur
  • dunkle, kurze Haare
  • Tuch über Mund und Nase
  • trug Kapuzenjacke, Jogginghose, Handschuhe und führte einen Rucksack und
  • einen schlagstockähnlichen Gegenstand mit sich

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann?
  • Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat zum fraglichen Zeitpunkt auffällige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann Angaben zu einem evtl. Fluchtfahrzeug bzw. zur weiteren Fluchtrichtung machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 – 473 130 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 1200 vom 10. Mai 2016 – Raub in Spielcasino:
Mit dem Schrecken kamen die beiden Angestellten eines Lichtenrader Spielcasinos gestern Abend davon. Nach ersten Ermittlungen öffneten die Frauen gegen 21.45 Uhr einem vermeintlichen Kunden, der an der Spielbar in der Hilbertstraße geklingelt hatte. Kurze Zeit später trat ein weiterer Mann hinzu. Beide bedrohten die Frauen und entnahmen Geld aus der Kasse, mit dem sie schließlich flohen. Die Angestellten blieben unverletzt.

 

"Jetzt geht es los!" +++ ab 8. Juli: Wir sind Rocktreff und Spielfest

DAS SPIELFEST

Das Spielfest im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Bei freiem Eintritt präsentieren sich am Samstag, dem 9., und Sonntag, dem 10. Juli 2016, jeweils von 12 bis 18 Uhr, an 31 Ständen Vereine und Kindereinrichtungen mit zahlreichen Spiel- und Mitmachangeboten.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die wieder dafür gesorgt hat, dass die großen Spielattraktionen Aquabälle, Riesenrutsche, Bungeehüpfen und Hüpfburg, zu einer besonders günstigen, familiengerechten Gebühr von nur fünf Euro für alle vier Spiele angeboten werden können, sagt: „Toben und Spielen machen einfach Spaß und gerade draußen im Freien ist es doch etwas Besonderes. Geboten wird ein buntes Spiel- und Sportprogramm für Groß und Klein und ich bin sicher, dass an diesem Wochenende alle auf ihre Kosten kommen werden. Ob im wilden Spiel mit den bunten Aquabällen, an den Ständen mit Bastelangeboten oder dem kreativen Kinderschminken, gute Laune und Spannung ist garantiert. Die vielseitigen sportlichen Angebote der Vereine runden das umfangreiche Programm wunderbar ab.“
160 ehrenamtliche Helfende sind an beiden Tagen im Stadion, um die Stände zu betreuen und mit den Kindern zu spielen. Die Kindertagespflege Kolibri macht Kindertatoos, Windowcolorbilder und Kartoffeldruck werden am Stand der Suppenküche Lichtenrade angeboten, Grazy Golf und Jackolo bei den Mariendorfer Kindereinrichtungen Bungalow und KiJuM, an einem anderen Stand kann man mit selbst gefertigten Buntstiften malen, die DLRG ist mit ihrem Triathlon vertreten, ein Fußballkicker steht beim F.C. Stern Marienfelde, die bunte Truppe der Streetbunnycrew bietet Klassisches: Sackhüpfen und Dosenwerfen, Kinderschminken darf auch nicht fehlen, dafür stehen die Helfenden des Kinderladens Marienkäfer bereit, Alt-Meister Lothar Nest zeigt den Kindern, wie Judo angewandt werden kann, der SV Adler Berlin führt wieder Handballturniere durch, Würfeln und Schätze sieben gibt es beim Förderverein der Schätzelberg Grundschule, einen Ritterhelm kann man mit Michael Grass bauen, der Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule bring seine Buttonmaschine mit, Brettspiele gibt es am Stand des Jugendamtes, der TSV Marienfelde bietet u.a. Fühlmemory an, Bücher und Spiele verschenkt der MedienPoint Tempelhof, Hau die Erbse heißt es am Stand der Kita MaRiS, hier kann man auch Stelzen laufen üben, mit Spiel- und Bastelangeboten kann man sich bei der Kita Tiponi beschäftigen, der Imkerverein Lichtenrade präsentiert ein Bienenvolk und Grundtechniken über Taekwondo zeigt der Verein Füchse Berlin. Amplifon verteilt kostenlosen Hörschutz für Kinder, mit Info-Ständen sind das Deutsche Kinderhilfswerk, das Check Up Beratungszentrum mit dem Job-Mobil und das Kinder- und Jugendparlament vertreten.
Der Veranstalter des Spielfestes, Jugendstadtrat Oliver Schworck, bedankt sich vor allem bei den Haupt-Sponsoren Möbel Kraft und Stromnetz Berlin, ohne deren finanzielle Zuwendungen die Veranstaltung nicht möglich ist. Möbel Kraft wird wieder mit seinem beliebten Glücksrad vertreten sein. Einen besonderen Dank spricht Stadtrat Schworck auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer aus sowie für die Unterstützung des CPYE e.V., MitSpielen e.V. und der Rock-Ini Tempelhof.

DER ROCKTREFF

33ster Rocktreff im Volkspark Mariendorf

Am Dienstag, dem 5. Juli 2016, begann der Aufbau für den Rocktreff  im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf. Die große Bühne wächst dann von Minute zu Minute in den Himmel. Strom- und Wasserleitungen werden verlegt, Zelte für die Helfenden aufgebaut und die Stände, an denen es Speisen und Getränke gibt. Es wird alles sehr chaotisch aussehen, aber am Freitag, dem 8. Juli 2016, steigt die Party um 18 Uhr.
Mit „Anne Ecke“ aus Berlin beginnt der 33ste Rocktreff. Weitere 15 Bands werden bis Sonntag um 20 Uhr auf der Bühne ihr Bestes gegeben haben. 12 Bands kommen aus Berlin, darunter drei aus Tempelhof, wie „MyArms“ und die Punk-Band „Unglaublicher Vorfall“, am nächsten dran am Stadion ist „Janara“, die Band hat ihren Sitz im Westphalweg.
Aber auch aus dem Umland bekommt der Rocktreff Besuch, „Phase X“ aus Sperenberg. Einen weiteren Weg haben „We are Riot“ aus Bremen, „Blackwater Horizon“ aus Mainz und „TAINA“ aus Bothel.
Aus 200 Bands hat die Rock-Ini die 16 Bands ausgewählt, die am Wochenende 8. bis 10. Juli auftreten werden – Freitag zwischen 18 und 23 Uhr, Samstag zwischen 16 und 23 Uhr und am Sonntag zwischen 16 und 20 Uhr. Bei freiem Eintritt, versteht sich.
Getragen wird der Rocktreff neben dem Jugendamt von der Rock-Ini Tempelhof und dem gemeinnützigen Verein CPYE e.V. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer übernommen. „Bedanken möchte ich mich bei den engagierten Organisatoren und der aus rund 60 ehrenamtlichen Helfenden bestehenden Crew der Rock-Ini, die zum Teil in monatelanger vorbereitender Arbeit die Grundlage für eine gewohnt perfekt organisierte Veranstaltung geschaffen haben“, sagt Dittmeyer. Und Jugendstadt Oliver Schworck, Veranstalter des Rocktreffs, fügt hinzu: „Zwar ist das Jugendamt nach wie vor in der Lage, den Rocktreff finanziell zu unterstützen, der weitaus größte Teil der Mittel kommt jedoch von den zahlreichen Sponsoren, denen mein besonderer Dank gilt.“
Übrigens: Fußballfans versäumen kein Spiel der Europa-Meisterschaft in Frankreich, denn am Freitag und Samstag finden keine Spiele statt und das Endspiel am 10. Juli beginnt in Paris um 21 Uhr, wenn im Mariendorfer Stadion schon wieder die Bühne abgebaut wird.
Alle weiteren Informationen unter www.rocktreff.de

Und hier das Line Up des Rocktreffs 2016:
Freitag, 8. Juli 2016 :
18 bis 18.45 Uhr: Anne Ecke aus Berlin (Genre: Sonstiges)
19 bis 19.45 Uhr: DO I SMELL CUPCAKES aus Berlin (Genre: Alternative)
20 bis 20.45 Uhr: DIE WERTEN HERREN aus Berlin (Genre: Alternative)
21 bis 21.45 Uhr: Logar’s Diary aus Berlin (Genre: Metal)
22 bis 22.45 Uhr: Janara aus Berlin (Genre: Metal)

Samstag, 9. Juli 2016:
16 bis 16.45 Uhr: We Are Riot aus Bremen (Genre: Pop/Elektro)
17 bis 17.45 Uhr: Unglaublicher Vorfall aus Berlin (Genre: Punk)
18 bis 18.45 Uhr: Empire of Mars aus Berlin (Genre: Hardrock)
19 bis 19.45 Uhr: Phase X aus Sperenberg (Genre: Sonstiges)
20 bis 20.45 Uhr: REBELS + RIVALS aus Berlin ( Genre: Metal)
21 bis 21.45 Uhr: Blackwater Horizon aus Mainz (Genre: Hardrock)
22 bis 22.45 Uhr: TAINA aus Bothel (Genre: Sonstiges)

Sonntag, 10. Juli 2016:
16 bis 16.45 Uhr: MyArms aus Berlin (Genre: Alternative)
17 bis 17.45 Uhr: DIE XYZ aus Berlin (Genre: Pop/Elektro)
18 bis 18.45 Uhr: Partyfleisch aus Berlin (Genre: Alternative)
19 bis 19.45 Uhr: DivaKollektiv aus Berlin (Genre Punk)

 

Marienfelde: Bienen und Alphörner summen um die Wette

„Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…“ und Alphörner auf dem Marienfelder Alpengipfel!

Oder… Damit es wieder tüchtig summt!

2. Juli 2016 Im Naturpark Marienfelde stand die Biene beim 1. Bienentag im Vordergrund. Bei der leicht verregneten Open-Air-Veranstaltung wurde ausführlich über alle Aspekte dieser fleißigen Naturarbeiterinnen informiert.

Hoher Besuch beim Bienentag

Die Veranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg stand unter der Schirmherrschaft des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, der begeistert die Schönheit des Naturparks bewunderte und von der Arbeit der Naturschutzstation der Naturwacht Berlin e.V. beeindruckt war. Begleitet wurde er vom Bezirksstadtrat Oliver Schworck, u.a. auch zuständig für Umwelt, Natur und Jugend, der die Arbeit des NaturRangers als Schirmherr der kleinen JuniorRanger, der Zwiebelfrösche, schon jahrelang begleitet.

Foto v.lks.n.re. NaturRanger Björn Lindner, Stadtrat Oliver Schworck, Anke Geisel, Jürgen Siegismund von Stromnetz Berlin, Senator Andreas Geisel und Thomas Schäfer (Vorsitzender der Geschäftsführung von Stromnetz Berlin GmbH (Foto: Ed Koch)


Foto v.lks.n.re.: Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Naturpädagogin Nathalie Bunke, Thomas Schäfer (Stromnetz Berlin), Senator Andreas Geisel, Bezirksstadtrat Oliver Schworck, degewo-Stadtteilmangerin Christine Meinhold-Gerth und NaturRanger Björn Lindner (Foto Ed Koch)

Alphorntöne über Marienfelde

Zur Eröffnung der Veranstaltung klangen weit vernehmbar von der höchsten Erhebung des Naturparks, dem Alpengipfel, original Alphörner-Töne. Die Alphorngruppe der Tempelhof-Schöneberger Leo Kestenberg Musikschule gab ihr Bestes, um die Regenwolken zu vertreiben.






Der Auftritt wurde in Kooperation mit „Stromnetz Berlin“ ermöglicht. Stromnetz Berlin unterstützt Bienen und hat auch auf den Grundstücken ihrer Anlagen Bienenstöcke, wie Sonderkundenberater Jürgen Siegismund zu berichten weiß.


Der Bienentag vermittelte auf unterhaltsame Weise Informationen über den in unserer Region zunehmend bedrohten „Honiglieferanten“ und informierte auch über andere heimische Tierarten.

Viele Unterstützter des Bienentages

Unter der Mitwirkung weiterer regionaler Partner, der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, des Wohnungsunternehmens „degewo“, von EDEKA Schrader, von Designwerkstatt „stillbrand“ und der Vattenfall Umweltstiftung wurde der Tag zu einer runden Aktion, die sich auch in den nächsten Jahren wiederholen sollte. Die Einnahmen der Beköstigungsstände von EDEKA Schrader erhielt die Naturschutzwacht Berlin als Spende.


Die BI Rettet die Marienfelder Feldmark wies besonders auf die Gefahren des Einsatzes von Glyphosat hin und zeigte andererseits, das liebevoll gestaltete Bienen aus Teig eine äußerst leckere Angelegenheit sind.

Im weißen T-Shirt degewo-Stadteilmanagerin Christine Meinhold-Gerth

degewo-Stadteilmanagerin Christine Meinhold-Gerth hier mit NaturRanger Björn Lindner
An einem Stand der degewo konnten bienenfreundliche Balkonpflanzen gepflanzt und mitgenommen werden. Die degewo-Stadtteilmangerin von der naheliegenden Wohnanlage Mariengrün, Christine Meinhold-Gerth, war dabei gerne behilflich.

Besucher besuchten das Grüne Klassenzimmer


Es gab frischen Honig zur Verkostung, ein Naturquiz und interessante Führungen durch das „Grüne Klassenzimmer.“ Träger der grünen Oase am Stadtrand, genauer gesagt am Diedersdorfer Weg 3-5 in Marienfelde, ist die Naturwacht Berlin e.V.. Hier arbeiten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit die Natur erhalten bleibt und für Groß und Klein erlebbar wird.


Zimmerer Andreas Winter baute das Lehrbienenhaus und führte am Bienentag als NaturRanger Besuchergruppen durch das Grüne Klassenzimmer. Der Naturpark Marienfelde ist eine ehemalige Mülldeponie und stellt sich heute, Jahrzehnte später, als prächtige Naturschönheit dar. Anhand einer Abbruchkante zeigte Andi Winter, wie problematisch und nicht abbaubar zum Beispiel Plastiktüten sind.


Aber auf dem Alpengipfel zeigte Andi auch, dass ihm Alphörner durchaus liegen und zauberte unterschiedliche Töne aus diesem meterlangen Instrument.

NaturRanger Björn Lindner und die Naturpädagogin Nathalie Bunke sind die sichtbare Seele der Naturschutzstation und in Sachen Natur die ersten Ansprechpartner im Bezirk und besonders in Marienfelde und Lichtenrade.

Am Lehrbienenstand blieb keine Frage unbeantwortet


Erwin Biller kennt die Bienen mit Vornamen ;-)
Der Höhepunkt an diesem Tag war jedoch der Besuch des Lehrbienenstandes Marienfelde auf dem Gelände der Naturschutzstation, der vom Lichtenrader Imkerverein, von Erwin Biller und vielen weiteren Engagierten, mit viel Hingabe betrieben wird. Hier kann man alles rund um die Biene und um den Honig erfahren.


Man kann sich über die Zucht von nicht aggressiven Bienenköniginnen, über die verschiedenen Honigsorten und den Prozess der Honiggewinnung theoretisch und besonders praktisch informieren. Bienenstöcke können angeschaut werden und im Lehrbienenhaus kann man durch ein großes Fenster die Ernte des Honigs bestaunen.


Herr Gäsche und im Hintergrund Monika Gäsche informieren sich über Bienen.
Monika Gäsche und Ehemann konnten das beträchtliche Gewicht einer einzelnen Wabe aus einem Bienenstock bestaunen.

Beim Lehrbienenstand findet man Antworten auf alle Fragen rund um die Biene, die einem schon lange beschäftigten.


Kita-Gruppen und Schulklassen können sich für Führungen anmelden und werden gerne über die Wunder der Natur ganz hautnah informiert. Auch Aus- und Fortbildungsangebote für Freizeitimker finden statt. Die Gründung des Lehrbienenstandes wurde mit Fördermitteln im Rahmen einer Projektförderung durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz unterstützt.

Der Weg in den Naturpark und zur Naturschutzstation in Marienfelde ist natürlich immer, auch außerhalb der besonderen Veranstaltungstermine, einen Ausflug wert!

Thomas Moser

Fotos Thomas Moser und zwei Fotos Ed Koch (extra gekennzeichnet)

 

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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