Büro vom Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße in der Prinzessinnenstraße eröffnet

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Eröffnung des Büros für noch bessere Vernetzung

Am Donnerstag, den 30. Juni 2016 wurde das Büro des Aktiven Zentrums in der Prinzessinnenstr. 31 in Lichtenrade durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz eröffnet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Hier war Stadträtin Sibyll Klotz schon im Mai 2016 im Rahmen der Spielleitplanung aktiv.

Das Team des Aktiven Zentrums stellte sich und seine Arbeit interessierten Gästen vor. Die Besucher hatten an dem Abend die Gelegenheit die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen und mit sich im Gespräch mit den Mitgliedern des Teams über die aktuellen Entwicklungen im Aktiven Zentrum zu informieren.

Die Bezirksverordneten Hagen Kliem und Patrick Liesener (und andere Bezirksverordnete) waren auch dabei.


Jens-Peter Eismann organisert alles im Bezirksamt


Die Geschäftsleute Katja Tiedtke (Lederwaren Tiedtke), Kevin Bölling (Tee Lichtenrade), Lisa Hilsing (Lichtenrader Bücherstube) im Gespräch mit dem Geschäftsstraßenmanagement.


Mischt jetzt in Lichtenrade bei Bündnis90/Die Grünen mit: Direktkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis 7, Heinz Jirout

Vom Büro "die raumplaner" Geschäftsführerin Sabine Slapa, Regionalleiterin des Jugendamtes Irmgard Beckmann und Doris Deom von FairTrade Lichtenrade (v.re.n.lks)

Der Eröffnung gingen in den vergangenen Wochen Renovierungs- und Umbauarbeiten voraus, unter anderem zur Verbesserung der Barrierefreiheit in den Räumlichkeiten. Das Büro wird nicht nur der Arbeitsplatz für das Team des Aktiven Zentrums, sondern auch ein Ort für verschiedenste Informations- und Beteiligungsveranstaltungen sein. Es wird somit ein Anlaufpunkt für alle Interessierten sein, um mehr über das Förderprogramm sowie die Planungen für die Bahnhofstraße zu erfahren und sich einzubringen.

Die Ansprechpartner im Geschäftsstraßenmanagment: Jan Schultheiß, Patrick Giebel und Lisa Seimar (diesmal nicht dabei)
Darüber hinaus wird es in dem Büro feste Sprechzeiten des Geschäftsstraßenmanagements mit Beratungsangeboten für Gewerbetreibende geben. Auch das Gebietsgremium und dessen Arbeitsgruppen werden künftig in dem neuen Büro tagen.

„Wir freuen uns, dass mit der Eröffnung des Büros ab sofort eine noch bessere Vernetzung mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort erfolgen kann. Das Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße wird durch das Büro sichtbarer, die Arbeitsbedingungen für das Projektteam werden besser und wir hoffen, dass wir auf diesem Wege noch mehr Mitstreitende gewinnen können“, so Angelika Schöttler und Dr. Sibyll Klotz.

Mit dem Städtebauförderprogramm Aktive Zentren wird das Stadtteilzentrum rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße in den nächsten acht Jahren in seiner Funktionalität gestärkt und weiterentwickelt. Dafür stehen insgesamt rund 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Stets aktuelle Infos: http://www.az-lichtenrade.de/

 

Helfen kann so einfach sein: Da haben sich zwei Menschen gefunden, die gerne helfen

(Berlin – 30. Juni 2016): Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel und Gabi Decker, bekannt als Kabarettistin, Moderatorin und Sängerin, haben sich auf einem Event kennengelernt. Sofort bemerkte man; da haben sich zwei Menschen gefunden, die gerne helfen und sozial engagiert sind. Daraufhin besuchte Gabi Decker den Weißgerber Lesezirkel, um mit der Inhaberin Ute Weißgerber-Knop eine Zusammenarbeit zwischen dem Lesezirkel und ihrer Stiftung auszuarbeiten. So belegte Gabi Decker mit einer Titelanzeige Ihrer Gabi-Decker-Stiftung die Vorderseite des Schutzumschlages einer Lesezirkel Zeitschrift. Die Stiftung bietet Sofort-Hilfe für ältere Menschen in Form von Sachleistungen an. Dazu gehören zum Beispiel ein seniorengerechtes Bett, Kühlschrank, Waschmaschine, eine warme Bettdecke, Bettwäsche, Handtücher etc. „Ich bin ohne Großeltern aufgewachsen und wollte einen neuen Schwerpunkt zur Unterstützung alter Menschen setzen. Viele unterstützen Kinder oder Tiere und ich wollte gerne alten Menschen helfen“, sagt, Gabi Decker.

Gabi Decker und Ute Weißgerber Lesezirkel
Der Weißgerber Lesezirkel übernimmt seit Jahren soziale Verantwortung und hilft lokalen Einrichtungen. Dafür erhielt Ute Weißgerber-Knop 2015, die Franz-von-Mendelssohn-Medaille. Sie freute sich sehr über das Preisgeld und zählte auf, welchen sozialen Einrichtungen sie damit helfen kann. „Ich denke an das Jugendcafé am Dorfteich in Lichtenrade, die bekommen ihren lang ersehnten Turnierkicker und der Kinder- und Jugendclub in der Barnetstraße erhält ein Heimkinosystem und einen Gutschein von IKEA für die Innenausstattung. Ach, da wäre noch der LortzingClub-Freizeittreff für junge Menschen, die bekommen ein Gerätehäuschen“, freut sich, Ute Weißgerber-Knop.

„Ich möchte jeden ermuntern, sich selbst zu engagieren. Man braucht nicht viel, denn man kann mit ganz wenig, viel bewirken. Ab sofort unterstütze ich auch die Gabi-Decker-Stiftung, durch Anzeigen und Sachleistungen“, äußert sich die Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel.

www.gabi-decker-stiftung.de

 

Wir sind Rocktreff und Spielfest... DAS Event in Tempelhof!

Es war und ist mal wieder soweit… der Fußball bannte Europa und die Fußballfans vor die Fernseher und vor die Open-Air-Leinwände. Aber live ist live und es gibt noch mehr als nur Fußball. Und das sogar direkt vor der Haustür bei uns in Mariendorf.

Der traditionelle Rocktreff und das Spielfest 2016 laden in das Fußballstadion vom Volkspark Mariendorf ein. Genauer gesagt: der Rocktreff findet vom 8. bis 10. Juli statt und bietet wieder 16 Livebands eine musikalische Plattform. Eine unglaubliche Menge von hochwertiger Musik und der Eintritt ist frei.


Und für die Familien und Kinder werden am Samstag und Sonntag (9. und 10. Juli) auf den Aktionsflächen jede Menge Attraktionen angeboten. Man kann selbst mitmachen, sich Sportvorführungen anschauen, am Glücksrad drehen oder sich beim Stand vom MedienPoint Tempelhof mit Büchern und Spiele versorgen. Es ist für Jeden etwas dabei.


Und wenn dann noch Petrus ein Einsehen hat, kann kaum noch etwas schief gehen. Mugge bis zum Abwinken und spielen bis man müde ist. Eines der letzten großen Events vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg, das über die Bezirksgrenzen bekannt und beliebt ist!

Die Veranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg findet mit jeder Menge ehrenamtlicher Arbeit und viel Unterstützung durch Sponsoren statt. Man versäumt kein EM-Spiel, denn das Halbfinale findet vorher statt und das Finale startet erst nach Ende des Rocktreffs am Sonntag. Das haben die Veranstalter mal wieder perfekt hinbekommen. Wie könnte es anders sein.

Ich wünsche viel Spaß!

Thomas Moser

 

Trabrennen für die Suppenküche



Suppenküchenchefin Alex Benkel-Abeling im Interview auf der Trabrennbahn Mariendorf.
Ein Renntag auf der Trabrennbahn Mariendorf für das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade ist ein großes Ereignis. Neben den Rennen bot die Suppenküche leckere Crêpes in verschiedenen Geschmacksrichtungen an. Für guten Absatz sorgten die hungrigen Besucherinnen und Besucher der Trabrennbahn.

Alex Benkel-Abeling, Alexander Kruse und Nicole Zimmermann beim Einkauf bei Reichelt.

Damit die Zutaten alle eingekauft werden konnten, unterstützte erneut Alexander Kruse von Reichelt/Edeka in der Lichtenrader Goltzstraße 1 die Suppenküche. Kruse unterstützt die Suppenküche bereits mit einem Auto, mit dem Erlös von Pfandbons und nun wieder mit den Einkaufskosten von 270 Euro.



Zwei bis zum Rand gefüllte Einkaufswagen packten die Suppenküche-Chefin Alex Benkel-Abeling und Nicole Zimmermann, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Suppenküche kümmert. Beim Beladen des Autos war Kruse eine große Hilfe und packte tatkräftig mit an. Der Kofferraum war gut gefüllt und der Renntag konnte starten.

Die Suppenküche Lichtenrade ist seit über 10 Jahren Sonntag für Sonntag für hilfebedürftige Menschen im Einsatz. Die Suppenküche konnte schon immer mehr als Suppe und dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten jetzt auch durch den neuen Namen.




Thomas Moser (auch alle Fotos)

 

10 Jahre „Fahrradladen Lichtenrade“

Ich bin froh, dass das Internet nicht reparieren kann!

Der Fahrradladen Lichtenrade in der Lichtenrader Prinzessinnenstraße 28 erfreut sich großer Beliebtheit, denn hier wird noch richtig repariert. Alexander Trillof (39) betreibt als sein eigener Chef seit 10 Jahren den Fahrradladen mit Reparaturmöglichkeit.


Sein Geschäft kann man gut erkennen, denn außen steht der Fuhrpark der zu reparierenden Räder. Im Geschäft sind die neuen Fahrräder aufgereiht. Von Kinderfahrrädern, über Mountainbikes bis E-Bikes gibt es eine gute Auswahl für die Lichtenrader Zweirad-Interessierten.

Reparaturen sind ein wichtiges Standbein

Ein großes Standbein für das Geschäft sind die Reparaturen: „Bei uns werden nicht nur Teile getauscht, sondern wir reparieren im Sinne der Kunden. Eine gute Beratung ist uns besonders wichtig.“ Alexander Triloff weiter: „Ich bin froh, dass das Internet nicht reparieren kann!“ Früher hat der Verkauf von Rädern die Werkstatt subventioniert und heute ist es andersrum.

Für den jungen Geschäftsmann ist der Fahrradladen im Wesentlichen ein Saisongeschäft. In dieser Zeit hat er einen ständig Beschäftigten und eine Aushilfe.


Alex,
Robert Fischer und Marcel Tondorf
Im jungen Team reparieren alle die Zweiräder, andererseits beraten und verkaufen sie auch.



Im hinteren Teil des Geschäftes befindet sich die Werkstatt. Hier wird alles repariert, was zu reparieren geht. Für die Tätigkeiten, vom Radwechsel bis zur Reparatur der Gangschaltung, kann sich der Kunde auf feste Preise verlassen.

Beim Neukauf eines Fahrrades ist nicht nur der Preis ausschlaggebend, erläutert Alexander zum Kauf: „Ein gutes Fahrrad erkennt man an den einzelnen Komponenten. Man muss schauen, wie und wo man fährt. Für 700 bis 1.000 Euro bekommt man ein gutes Fahrrad.“ Es können auch Fahrräder zusammengestellt werden, wobei dies nach Aussage von Alexander Trillof sehr selten geworden ist: „Viele Leute wollen sich nicht mehr damit auseinandersetzen.“ Die Freaks sind weniger in Lichtenrade zu finden: „Wir haben mehr die Alltagsradler, die auch an Wochenenden mal Ausflüge machen.“ So werden meistens für den Alltag gebrauchstüchtige solide Fahrräder um 500 bis 600 Euro verkauft: „Meistens wollen die Leute damit ihren Alltag bewältigen und das Rad auch mal an der S-Bahn stehen lassen.“

Vom BMX-Meister zum Fahrradladen: Trillof war sein eigener Meister

Alexander Trillof, den alle nur Alex nennen, hat Kaufmann im Einzelhandel, speziell für Fahrräder, gelernt: „Als ich die Ausbildung gemacht hatte, gab es noch keine Fahrradmechaniker.“ Das richtige Schrauben hat Alexander in der Ausbildung von seinem Meister im Fahrradgeschäft gelernt.

Alexander Trillof hat von der IHK die Genehmigung zur Ausbildung von Kaufleuten oder auch Fahrradmonteuren: „…weil ich schon so lange im Beruf bin.“ Einige Auszubildende durchliefen bei ihm schon die duale Ausbildung.

Für praktische Fahrradreparaturen ist er schon seit Kindheitstagen sein eigener Meister. Er war BMX-Race-Meister in Berlin-Brandenburg und musste immer sehen, dass sein Räder auch fuhren. Da das Hobby kostenaufwendig war und seine Eltern es sich nicht leisten konnten, war er auf sein eigenes handwerkliches Können angewiesen: „Dadurch bin ich auch zum Beruf gekommen. In der Ausbildung konnte ich dann die praktischen Sachen noch perfektionieren.“

Nach der Ausbildung arbeitete er im Westend-Krankenhaus im Zivildienst. Danach begann er seine Fahrradgeschäft-Tätigkeit in Britz und leitete dieses Geschäft: „Das war so eine Umbruchzeit und Fahrrad war nicht so richtig angesehen.“ Dann ging der Fahrradboom wieder so langsam los und sein Chef eröffnete in Lichtenrade, nur einige Meter vom jetzigen Geschäft, einen neuen Laden. Hier schmiss Alexander Triloff den Laden und fragte nach kurzer Zeit, ob er ihm das Geschäft abkaufen könnte. Man einigte sich auf einen Betrag und so wurde Alex vor 10 Jahren sein eigener Chef. Mittlerweile ist das Geschäft eine Ecke weiter gezogen, aber in der Prinzessinnenstraße geblieben. Alexander wohnt in der Nähe seines Geschäftes, pflegt aber als Hobby lieber einige mehr PS auf vier Rädern.

Als Alex kürzlich angesprochen wurde, dass eine Schöneberger Schule dringend Räder benötigte, hat er kurzentschlossen vier gebrauchte Fahrräder fit gemacht und diese gespendet. Ein Motto von Alexander Trillof: Nicht lange reden, einfach machen!

Thomas Moser

 

Tiermotive verzaubern Lichtenrade


Der zweite Blumenkübel ist bemalt und viele Passanten sind begeistert über die Tiermalerei. Auch in den sozialen Medien wird über die erste sichtbare Verschönerung der Bahnhofstraße in Lichtenrade begeistert gesprochen: „Respekt, echt super“ oder “Tolle Idee und schöne Arbeit“, um nur einige Beispiele zu nennen. Der bemalte Kübel Nummer 2 steht direkt Bahnhofstraße Ecke Briesingstraße vor dem Blumengeschäft. Der erste Betonkübel wurde schräg gegenüber vor der Deutschen Bank bemalt. Insgesamt sollen fünf Blumenkübel auf der Bahnhofstraße bemalt werden. Die Finanzierung für den dritten Blumenrings ist schon durch Spenden gesichert.


Als erstes ist die künstlerische Idee da, dann werden die Entwürfe gefertigt und dann geht es an die praktische Umsetzung, berichtet der ausführende Künstler. Tiermaler Uwe Thürnau (65) freut sich über die unmittelbar spürbare Zustimmung der Passanten zu seinen Kunstwerken. Die Menschen bleiben immer wieder stehen, sprechen ihn an und fotografieren den Künstler und sein neues Werk. Für die tatsächliche Umsetzung des Projektes hat er an diesem Sommersonntag circa 6 Stunden benötigt. Der Wildlife-Artist und Naturmaler, der lange im Ausland gelebt und gearbeitet hat, ist international teils mit riesigen Kunstwerken bekannt geworden. Der Lichtenrader Künstler arbeitet zurzeit an großen Projekten und Landschaftsgestaltungen im Berliner Zoo und im Berliner Tierpark.

In Lichtenrade arbeitet er nur gegen eine kleine Aufwandsentschädigung und für die Materialkosten.


Er wird bei diesem privaten Kiezprojekt zur Verschönerung der Einkaufsstraße von seinem Bruder Jörg (Foto lks) unterstützt. Uwe Thürnau hat sich bei diesem zweiten Kübel besondere Gedanken gemacht. Zur Straßenseite hin wollte er die Bemalung eher neutral halten, damit die Verkehrsteilnehmer nicht abgelenkt sind. Krähen findet Thürnau schlau und hat sie daher, neben einigen Spatzen, auf den Blumenkübel auf einer gelben Grundfarbe platziert. Er arbeitet mit Fassaden und Aquarellfarben. Da direkt hinter dem Blumenkübel ein Blumengeschäft ist, hat er zwei blühende Pflanzen auf den Ring gemalt. Das Motto der Blumenkübel in der Bahnhofstraße ist „Tiere, die uns begleiten.“ Die Malerei direkt am Boden ist für den Künstler eine körperliche Leistung: „Bei der Arbeit vergesse ich alle Zipperlein. Aber am Abend merke ich es doch.“


Diese Menschen engagieren sich für Lichtenrade und die Verschönerung der Bahnhofstraße. Foto v.lks.n.re. Stefan Piltz, Doris Deom, Claudia Scholz und vom Volkspark Lichtenrade Dieter Genz und Wolfgang Sprenger.

Die Mitorganisatorin des Projektes, Claudia Scholz, erzählt, dass die Idee mit den Blumenkübeln von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße stammt. Mit einigen FairTrade-Aktiven aus Lichtenrade hat sie das Ganze dann in die Hand genommen und eine Spendenaktion organisiert. In letzter Zeit fristeten die Kübel ein etwas unbeachtetes Dasein. Zwar wurden Jahr für Jahr von einigen Lichtenrader Initiativen, die sich jetzt auch um die Malaktion kümmern, mit Sponsorenhilfe zur Weihnachtszeit an dieser Stelle Weihnachtsbäume platziert, im Frühjahr und Sommer gab es jahreszeitliche Bepflanzungen, aber irgendwas fehlte. Dann wurde die Idee mit dem Bemalen geboren. Die Eigentümerin vom „Das besondere Lädchen“ in der Hilbertstraße, Martina Ramin, kannte den Tiermaler Uwe Thürnau und vermittelte den Kontakt. Vom Volkspark Lichtenrade unterstützt Wolfgang Spranger das Projekt und überlegt schon, wie er die Öffnung für die Weihnachtsbäume in der restlichen Zeit professionell verschließen kann, damit dort kein Müll reingeworfen wird. Auch soll es künftig einige Weihnachtsbeleuchtung der Bäume geben. Die Aktion ist eine ganz praktische Sache, die unmittelbar von vielen Menschen als große Verschönerung der Bahnhofstraße wahrgenommen wird.



Es kann gerne noch gespendet werden. Ein Sonderkonto vom Fairtrade Lichtenrade e.V. -Spendenkonto Blumenkübel- wurde eingerichtet: IBAN: DE27 1005 0000 0190 5264 83.

Die Lichtenrader Sponsoren, die bisher für den zweiten Kübel bekannt gegeben wurden, sind Dr. Heinz Unrath, Evas Seidenfloristik, der Raumausstatter Birkhölzer und der Partyservice Buder. Eine weitere Zusage gibt es vom Juwelier Heigl und von der Trauminsel in der Zescherstraße. Das nächste Projekt wird der Blumenkübel an der Sitzecke vor der Bahnhofstraße 50 sein.

Eine Aktion mit relativ wenig Aufwand, mit bürgerschaftlichen Engagement und frischen Ideen, die bei den Lichtenradern ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Was will man mehr?

Thomas Moser

Kontakte zur Pflanzring-Aktion: Frau Heigl: 030-755 15 331, Frau Scholz: 030-305055 21, Herr Spranger: 030-745 26 30

http://www.wildlife-artist-thuernau.de


Bericht von der ersten Kübelmalerei: INTERNETZEITUNG von Lichtenrade

Alle Fotos: Thomas Moser

 

Wir sind Rocktreff und Spielfest


Foto v.l.n.r.: Robert Pagel (Rock-Ini), Erhard Pietsch (Druckcenter Berlin), Philipp Seifert (FACES), Christian Körper (Rock-Ini), Carsten Siebke und Tobias Kellermann (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Jutta Kaddatz (Sportstadträtin), Katharina Chmielecki (Bez.- Amt), Michael Rinke (nitz + nitz), Henning Hamann (MedienPoint), Regina Körper (Sponsorin), Sven Regen (Druckcenter), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Thomas Biersack (PSD Bank), Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Rainer Schwarz (Jugendamtsdirektor), Petra Dittmeyer (BVV-Vorsteherin), Oliver Schworck (Jugendstadtrat), Marlies Königsberg (Tempelhofer Journal), Rainer Tepasse (DEGAS), Philipp Mengel (Spielfestleiter), Andie Kraft (Vorsitzender CPYE e.V.), Rainer Hoffmann (Sportamtsleiter), Sven Perschmann (Technischer Leiter), Ed Koch (Veranstaltungsleiter) Foto: Thomas Moser.

Am 8. Juli um 18 Uhr startet der 33ste Rocktreff im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf.

16 Bands spielen am Freitag (bis 23.00 Uhr), Samstag (16.00 – 23.00 Uhr) und Sonntag (16.00 – 20.00 Uhr).

Am Samstag, dem 9., und Sonntag, dem 10. Juli 2016, findet – ebenfalls im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90 Ecke Andlauer Weg – bei freiem Eintritt das Spielfest für Kinder und Jugendliche statt. Das Spielfest feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Traditionell laden der Veranstalter, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, und die Kooperationspartner CPYE e.V., Rock-Ini Tempelhof und MitSpielen e.V. die Sponsoren und Unterstützer zu einem Get-Together im Vorfeld der Veranstaltung ein.


Rocktreff-Schirmherrin Petra Dittmeyer hat von einer Urlaubsreise den Rocktreff-Moderatoren Christian Körper und Andie Kraft je ein passendes T-Shirt mitgebracht.

Veranstalter Jugendstadtrat Oliver Schworck, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer sowie Andie Kraft vom Trägerverein CPYE e.V. und Philipp Mengel vom MitSpielen e.V. informierten die Sponsoren über das geplante Programm.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Sportstadträtin und stell. Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz stellt den Sportplatz zur Verfügung

300 Bands haben sich beworben, um beim Rocktreff dabei sein zu können, und mit 31 Spiel- und Mitmachangeboten wartet das Spielfest auf. Gedankt wurde den Sponsoren für ihr großmütiges Engagement, und vor allem den rund 60 ehrenamtlichen Helfer_innen der Rock-Ini und den 140 Ehrenamtlichen des Spielfestes. Die Bands mit einbezogen sind knapp 300 Ehrenamtliche in die Veranstaltung involviert. Nach einem Jahr Vorbereitung hoffen alle Beteiligten nun nur noch auf eines: Schönes Wetter.

Andie Kraft bedankt sich. Daneben Petra Dittmeyer, Oliver Schworck, Angelika Schöttler und Philipp Mengel


Jugendamtsleiter Rainer Schwarz im Gespräch mit Philipp Mengel

Veranstaltungsleiter Ed Koch erläutert die informativen Unterlagen...

...und alle schauen gleich nach.

Jugendstadtrat Oliver Schworck freut sich über die Veranstaltung.

Carsten Siebke (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Michael Rinke (nitz + nitz)

Erhard Pietsch und Sven Regen vom Druckcenter Berlin druckten ein hochwertiges Programmheft und auch für das Frühstück eine eigens gefertige Broschüre; daneben der Sponsor Jürgen Siegismund von Stromnetz Berlin


Philipp Mengel sorgt für Unterhaltung, kurz und knackig seine kleine Ansprache.

MedienPoint-Macher Henning Hamann ist auch beim Spielfest dabei; hier mit Stadtrat Oliver Schworck
Alle Fotos: Thomas Moser

 

CDU-Bezirkswahlprogramm: Land und Bezirk, Hand in Hand

Immer mehr Stände der Parteien werden im Straßenbild sichtbar und auch Informationsveranstaltungen werden in den nächsten Monaten gehäuft angeboten werden. Den Auftakt in Lichtenrade machte die CDU.

Die CDU-Direktkandidatin für die nächste Abgeordnetenhauswahl für Lichtenrade, Hildegard Bentele, hatte die Stadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz eingeladen, um das Bezirkswahlprogramm der CDU vorzustellen.


Foto v.lks.n.re. Hildegard Bentele und Jutta Kaddatz

Am 20. Juni stellte Jutta Kaddatz, die auch Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin ist, den interessierten Lichtenradern im Gemeinschaftshaus Lichtenrade ein Programm vor, das -wie sie betont- mit viel Basis- und Bürgerbeteiligung entstanden ist. Das Motto des Abends lautete: „Mit Herz und Verstand Lichtenrade und Tempelhof-Schöneberg nach vorne bringen! In 5 Schritten zu mehr Lebensqualität.“ Nur rund 20 Besucher kamen zu der Veranstaltung, wobei auch weitere Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg an der Veranstaltung teilnahmen. Dass der Wahlkampf begonnen hat, wurde in der Einladung deutlich: „Nach fünf Jahren rot-grüner Zählgemeinschaft wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern in Tempelhof-Schöneberg endlich wieder eine solide und zukunftsfähige Politik anbieten.“

Jutta Kaddatz betont immer wieder, das besonders in der Bezirkspolitik die Sachargumente im Vordergrund stehen müssen und keine politische Ideologie: „Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass im Bezirksamt vertrauensvoll zusammen gearbeitet wird. Das ist in der Vergangenheit nur selten passiert.“ Das Wahlprogramm beschäftigt sich mit allen Ortsteilen des Bezirkes, mit Arbeit und Wohnen, Bildung und Erziehung, der wachsenden und älter werdenden Stadt, mit bürgerschaftlichen Engagement, Kunst, Kultur, den Bibliotheken und einer bürgernahen Verwaltung.

Viele Lichtenrader Themen, besonders rund um die Dresdner Bahn und um die „Aktiven Zentren“, wurden angesprochen und erörtert. Bei diesen Themen äußerten sich auch die Bezirksverordneten Hagen Kliem und Patrick Liesener. Als wichtig wird angesehen, dass die Planungen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Aktiven Zentren“ in der Bahnhofstraße auch die weiteren Entwicklungen rund um die Dresdner Bahn berücksichtigen.


Für Kliem ist es für die Bürger und Einzelhändler unzumutbar, wenn durch die Bahn eine neue Mauer entsteht.


Patrick Liesener, der bei den Aktiven Zentren aktiv vertreten ist, erläuterte Zusammenhänge und Zwänge dieses Förderprogrammes. Unverständnis äußerte er, dass für ein Lichtkonzept 25.000 Euro investiert werden sollen: „Das könnte man auch mit normalen Menschenverstand und weniger Mitteln hinbekommen.“ Auch hat er kein Verständnis, dass für eine Stadtteilzeitung 40.000 Euro/jährlich über vier Jahre investiert werden. Diese Zeitung hat eine viel zu geringe Auflage und außerdem gibt es in Lichtenrade andere Medien, die die Öffentlichkeitsarbeit schon laufend abdecken. Genannt wurde u.a. das Lichtenrader Magazin und die Internetzeitung. Die Kommunikation und die Bürgerbeteiligung bei den „Aktiven Zentren“ wurde kritisch gesehen. Als aktuelles Beispiel wurde die kontroverse Diskussion mit dem Bezirksamt um ein Logo genannt.

Ein weiteres Thema waren die Pendler von außerhalb, die Lichtenrader Parkplätze blockieren. Diesen sollen eher Ausweichmöglichkeiten im Umland angeboten werden und dafür müsste mit den Nachbargemeinden Kontakt aufgenommen werden.

Ein wichtiges Thema war für die Bildungspolitikerin Kaddatz der Sanierungsstau an den Schulen. Bei diesem Berliner Thema legt man Wert auf einen klaren Plan für einen überschaubaren Zeitraum: „Wie brauchen keine weiteren Sonderprogramme!“ Und weiter wird betont, dass für die Maßnahmen die Bezirke zuständig bleiben müssen. Es ginge auch nicht, wie Hildegard Bentele betonte, dass der Zeitraum von einer Schulplanung bis zur Fertigstellung sieben Jahre dauert: „Das ist viel zu lange!“

Zum Thema Sanierung wurde auch die Sportanlage an der Halker Zeile angesprochen, wo ein Bedarf von 2,7 Millionen Euro besteht. Zum Thema bürgerfreundliche Verwaltung wurde mehr Personal gefordert. Jutta Kaddatz nahm dann persönliche Erfahrungen zum Anlass, dass stadtweit Online-Bürgerämter eingerichtet werden sollten: „Drei Monate auf einen Termin warten kann nicht sein!“ Auch das Thema Fluglärm durfte nicht fehlen. Damit verbunden wurde die Forderung, dass die künftige Bezirksbürgermeisterin bzw. der Bezirksbürgermeister persönlich bei der Fluglärmkommission vertreten sein soll.

Auch wenn in der Veranstaltung die Unzufriedenheit mit der rot-grünen Zählgemeinschaft in Tempelhof-Schöneberg deutlich benannt wurde, wurden die Sachthemen eher sachbetont angesprochen.

Es wurden noch weitere bezirkliche Themen angesprochen, aber auch die Abhängigkeiten zum Land wurden deutlich. Jutta Kaddatz und Hildegard Bentele tauschen sich regelmäßig aus, damit die bezirklichen Positionen auch bei Entscheidungen auf Berliner Ebene eine Rolle spielen.

Thomas Moser



 

5. Lichtenrader Jazzfest 2016: Jazz ist mehr als Jazz!

Das 5. Lichtenrader Jazzfest fand in diesem Jahr über vier Tage statt und das Programm war mit vielen musikalischen Höhepunkten vollgepackt.

Seit über einem Jahr war der Cheforganisator Lutz Fußangel von der Akademie für Jazz und Popularmusik der Leo-Kestenberg Musikschule-Süd und Jazz für Alle e.V. mit den Vorbereitungen beschäftigt, damit die Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Lichtenrader wieder ein Erfolg wird. Der vierte Tag soll für die Musiker auch ein kleiner Ersatz für den nicht mehr stattfindenden Kulturlustgarten sein.

Der erste Tag, ein Donnerstag, war dann eher ein Familientag und in Workshops konnten sich Interessierte aktiv mit einbringen und ausprobieren.


Es startete mit einem Workshop des Lichtenrader Gospelchors. Zu dem beliebten Chor stießen an diesem Tag 16 neue Stimmen. Die Chorleiterin Juliane Lahner übte mit allen Sängerinnen und Sängern zwei Gospels ein, die dann am Abend im Rahmen des Konzertes vom Gospelchor präsentiert wurden.

Und parallel zeigte Lutz Fußangel, wie Qi Gong für Musiker eine Hilfe sein kann.


Die Trommelgruppe „Cadoumbe“ der evangelischen Grundschule Mahlow trommelte auf dem Vorplatz und in der Jugendeinrichtung vom Gemeinschaftshaus in der Barnetstraße waren von der Musikschule Georg Stender und seine Südbläser zu hören. Im Vorraum konnte über alle Tage eine Ausstellung „Freies Malen“ der Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade angeschaut werden.


Die zuständige Bildungsstadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz eröffnete das Jazzfest und griff das Motto der Veranstaltung auf, dass Jazz generationsübergreifend, tolerant, weltoffen und international ist.

Die Tage waren vollgepackt mit Höhepunkten. Die Jazzklasse der Nahariyaschule war dabei, Kids in Concert präsentierten Erfolge vom 15. Jugendjazzwettbewerb und viele Musikgruppen der Musikschule zeigten ihr Können.

Ein breites Spektrum, bei dem sogar die Dudelsäcke der „Berlin Pipe Company“ mitmachten und natürlich Jazz, Jazz, Jazz…

Ein Fest der Musik mit vielfältigen Impressionen und Inspirationen.

Thomas Moser

 

Wir für Lichtenrade! Sammeln für den LortzingClub

Händler_innen der Bahnhofstraße engagieren sich für ihren Kiez

Am 9. Juni gab Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit den Händler_innen rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße den Startschuss für die Spendenaktion „Wir für Lichtenrade!“.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Vertreterinnen des LortzingClubs und Gewerbetreibenden aus der Lichtenrader Bahnhofstraße (Copyright: Johannes Hayner / georg + georg)

Gespendet werden kann in den beteiligten Geschäften rund um die Bahnhofstraße. Im Wechsel von sechs Monaten erhalten unterschiedliche Lichtenrader Initiativen und Einrichtungen die Spendengelder.

Nach Ende der Laufzeit erfolgt eine öffentlichkeitswirksame Übergabe der Erlöse. Dabei wird deutlich: Lichtenrader_Innen setzen sich für ihren Kiez ein – sowohl Gewerbetreibende, Kund_innen und auch weitere Interessierte.

Auslöser der Aktion war die ab 01.04.2016 zunächst freiwillige Verpflichtung zur Erhebung einer Gebühr für Plastiktüten. Die daraus resultierenden Einnahmen werden gespendet von den Gewerbetreibenden – und durch hoffentlich viele Spenden ordentlich aufgestockt.

Die Spendenempfänger_innen werden bei den gemeinsamen Treffen der Gewerbetreibenden ausgewählt. Im Mittelpunkt stehen Initiativen und Projekte, die die Vielfalt Lichtenrades fördern und das Stadtteilzentrum weiter stärken und mit Leben füllen. Der erste Spendenempfänger ist der ‚LortzingClub‘, ein Lichtenrader Freizeittreff für junge Menschen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zeigte sich beeindruckt: „Es freut mich sehr, dass im Rahmen des Geschäftsstraßenmanagements im Förderprogramm Aktives Zentrum Bahnhofstraße von den Händler_innen auch Aktionen angestoßen werden, von der soziale Einrichtungen im Umfeld profitieren. Dies zeugt von großem Engagement für den Kiez und einem besonders verantwortungsbewussten Unternehmergeist.“

Die Bezirksbürgermeisterin unterstützt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung das Geschäftsstraßenmanagement im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“, das in den nächsten Jahren die Attraktivität der Einkaufsstraße steigern soll.

 

Tempelhof-Schöneberg ehrt seine Ehrenamtlichen

Es war wieder etwas ganz Besonderes! Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurden am 3. Juni 2016 Verdienstmedaillen an langjährig ehrenamtlich tätige Menschen und der Förderpreis des Bezirkes verliehen.


Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freut sich darüber, dass im Rahmen einer würdigen Feierstunde acht Ehrenamtliche in diesem Jahr für ihr besonderes und nachhaltiges Engagement um die Allgemeinheit geehrt werden: „Für unsere Gesellschaft ist das persönliche, ehrenamtliche Engagement unverzichtbar. Bürgerschaftliches Engagement bildet die Basis unserer Demokratie und unseres demokratischen Selbstverständnisses. Ohne den Gemeinschaftssinn und Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre in unserem Land und auch in unserem Bezirk vieles nicht möglich. Sie sind es, die unermüdlich – zum Teil über Jahrzehnte – in Vereinen und Einrichtungen in ihrer Freizeit helfen und mitgestalten.“

Eine Jury, die aus Mitgliedern des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung und einiger gesellschaftlicher Gruppen zusammengesetzt ist, war auch in diesem Jahr für die Prüfung und Auswahl der Vorschläge zuständig.

Der Förderpreis wurde diesmal geteilt

Den Förderpreis des Bezirkes teilten sich diesmal, mit je 500 Euro, der Lichtenrader BC 25 und das ehrenamtliche Team des Café Ulrich.

Der Lichtenrader Fußballclub engagiert sich neben seiner normalen Arbeit auch für Flüchtlinge. Sie kümmern sich um geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene der Einrichtung am Kirchhainer Damm. Einige der dort untergebrachten Jugendlichen haben beim Lichtenrader BC eine neue Heimat gefunden. Die Ehrung nahm die Stellvertretende BVV-Vorsteherin Martina Zander-Rade vor.

Vom LBC 25 nahm die Ehrung der 1. Jugendleiter Peter Noack entgegen.
Das Café Ulrichs ist ein Treffpunkt für Menschen mit HIV / Aids, deren Freundinnen und Freunde und Zugehörige. Darüber hinaus ist es ein Netzwerk in der Nachbarschaft vom Nollendorfplatz. Das Café Ulrichs wird ausschließlich von ehrenamtlich Tätigen organisiert. Die Berliner Aids-Hilfe e.V. ist Träger des Cafés.

Die Laudatio hielt der Bezirksverordnete Matthias Steuckardt (Foto 2.v.re.stehend).

Geehrte Ehrenamtliche arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen

Henning Hamann hat als ehrenamtlicher Leiter des MedienPoints Tempelhof durch seine Leistung und Kreativität geschafft, die Einrichtung, die berlinweit in der Trägerschaft des Kulterring e.V. ist, im Bezirk zu einem wichtigen sozialen und kulturellen Anziehungspunkt für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zu etablieren.

Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer begleitet schon jahrelang den MedienPoint und hielt zu Ehren von Henning Hamann die Laudatio. Der MedienPoint ist Medienumschlagplatz, Bibliothek, Kaffeetreffpunkt, Kiezoase, Antiquariat, Soziallladen und Galerie für vielfältige Ausstellungen.

Henning Hamann hier in seinem Element: Eine Ausstellungseröffnung mit Petra Dittmeyer mit vielen James Last Exponaten (April 2015: Foto Moser)
Wie selbstverständlich engagiert sich Henning Hamann darüber hinaus mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MedienPoints sehr erfolgreich bei den Spielfesten des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg.

Der umtriebige MedienPoint-Motor und die Seele der Einrichtung, Henning Hamann, hat den Laden in der Werderstraße zu einem kleinen aber bedeutenden Vorzeige-Kulturtreffpunkt in Tempelhof gemacht.

Thomas Schüler ist 1971 in die DLRG eingetreten und seitdem als Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst, Ausbilder und seit 1999 als Leiter der Verbandskommunikation tätig. Er organisiert interne und externe Veranstaltungen und betreute insbesondere die Hochwassereinsätze der DLRG in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er ist der Netzwerker per Excelance und ist auch nach 45 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit ein kraftvolles Energiebündel.

Foto: Thomas Schüler (Moser)
Da er den Termin nicht wahrnehmen konnte, wird ihm die Ehrung später übergeben.

Bezirksstadtrat Oliver Schworck hielt die Laudatio in seiner Abwesenheit.

Moussa Issa lebt seit über 30 Jahren in Deutschland und engagiert sich freiwillig seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen für die Belange der Menschen in seinem Umfeld. Ob als Schulelternvertreter der Schöneberger Neumark-Grundschule, als Bewohnervertreter für den Bülowbogen-Kiez im Quartiersrat des Schöneberger Nordens oder als Mieterbeirat im Steinmetz-Kiez.

Ralf Koch (Foto re.) von der Katholischen Kirche nahm die Ehrung vor.

Elke Kannenberg ist als Familienbegleiterin im Ambulanten Kinderhospizdienst der Björn Schulz Stiftung 12 Jahren tätig. Sie wurde vor über 10 Jahren in eine Familie im Bezirk vermittelt, in der bei einem von drei Kindern eine sehr seltene neurologische Erkrankung diagnostiziert worden war, die in der Regel nur mit einer kurzen Lebenserwartung einhergeht. Elke Kannenberg engagiert sich in der Familie und ermöglicht, dass die Mutter die mit den Jahren schwerer und aufwändiger werdende Pflege leisten kann.

Die Laudatio hielt die Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann (Foto re).

Frank Löbbert ist im zehnten Jahr seines ehrenamtlichen Engagements in der Berliner Aids-Hilfe. Er ist ehrenamtlich im Team „Freunde im Krankenhaus“ aktiv. Das Team engagiert sich im Vivantes Klinikum Auguste Viktoria. Jeden Sonntag organisiert Hr. Löbbert zusammen mit dem ehrenamtlichen Team das „Café Viktoria“, einen Kaffeeklatsch für Patientinnen und Patienten der HIV-Stationen, deren Angehörige und Freunde.

Die Stadträtin Dr. Sibyll Klotz nahm die Ehrung vor.

Jutta Pohl ist seit 11 Jahren engagiert im Werkhaus Anti-Rost e.V. – Aktiv im Alter. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Werkhauses und zeichnet sich darüber hinaus durch großes Engagement in Aufbau und Leitung von Gruppen aus. So konnten beispielsweise die Gruppe Tiffany, die Gruppe Acryl –und Aquarellmalen und das Frauencafé durch ihr Engagement ins Leben gerufen werden. Weiterhin ist sie in der Tischlerei bei der Durchführung von Kleinreparaturen und der Herstellung von Holzprodukten tätig.

Die Laudatio hielt die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto re).

Gerd Thomas macht sich seit vielen Jahren mit seinem ehrenamtlichen Engagement im Sport für den Bezirk verdient. Er ist seit fast 20 Jahren beim FC Internationale Berlin aktiv, seit 14 Jahren ist er Mitglied im Vereinsvorstand. Der FC Internationale vereint über 40 Nationalitäten im Verein, die friedlich miteinander umgehen und spielen.

Die Laudatorin, Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz, ehrte Gerd Thomas für seine Arbeit.

Christina Baradari ist schon viele Jahre im Tier- und Umweltschutz aktiv. Angefangen hat ihr Engagement, als streng geschützte Brutstätten des Mauersseglers im Nachbarhaus zerstört wurden.


Die Laudatio hielt die Bezirksverordnete Melanie Kühnemann.

Die feierliche Veranstaltung fand im Goldenen Saal im Rathaus Schöneberg statt und wurde musikalisch von der Jazz-Schule Berlin umrahmt.

ToM

Fotos BA T-S (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)



 

In WERDI Mosers neue Tempelhof-Tipps

Es ist wieder soweit!

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Hier die Tipps etwas lesbarer:

Zwischen Frühstück, Jazz und Trabrennen, es ist einiges los in unserem Kiez.

In der Lichtenrader Bahnhofstraße versucht man schon seit Jahren die Attraktivität zu steigern. Mittlerweile fließen auch Gelder und die Beteiligten sind gespannt, ob man tatsächlich in Kürze sichtbare Ergebnisse sehen wird. Ich bin auch gespannt. Schon seit Jahren organisiert die Ökumenische Umweltgruppe ein Frühstück auf der Bahnhofstraße; also etwas ganz Nettes und Handfestes! Jetzt ist es mal wieder soweit.  

Am 4. Juni (diesmal ein Samstag!) kann man mit selbst mitgebrachten Kaffee und knackigen Schrippen mitten auf der Straße frühstücken und Kontakte knüpfen oder halt einfach nur schauen und essen. Die Bänke und Tische werden gestellt. So ganz nebenbei ist für Unterhaltung und Information gesorgt.

Vom 16. bis 19. Juni wird beim 5. Lichtenrader Jazzfest an vier Tagen Mugge vom Feinsten präsentiert. Der Verein Jazz für Alle stellt in Zusammenarbeit mit der Akademie für Jazz und Popularmusik und der Leo Kestenberg Musikschule ein teuflisch jazziges Programm auf die Beine. Im Lichtenrader Gemeinschaftshaus wird es dann zu den Rhythmen so richtig heiß werden. Der Organisator Lutz Fußangel wird an der einen und anderen Stelle mit seinem Saxophon für den richtigen guten Ton sorgen.

Am 19. Juni startet ab 14 Uhr in der Jugendfreizeiteinrichtung Bungalow (Mariendorfer Damm 117-121/U-Alt-Mariendorf) das 11. Multi-Kulturenfest. Eine bunte Veranstaltung mit einer Vielzahl von Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.

Und auf der legendären Mariendorfer Trabrennbahn werden am 19. Juni wieder Rennen gestartet und dabei wird das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrader unterstützt. Wenn das kein Grund ist, sein schickes Schwarzes und den ausladenden Hut aus dem Schrank zu holen und die interessante Rennbahnatmosphäre zu schnuppern. Auch wenn den Gebäuden der morbide Charme der vergangenen Jahre anzusehen ist, immerhin ist die Anlage über 100 Jahre in Betrieb, hat die Atmosphäre eine ganz besondere Qualität. Und ein Prise Pferdedünger kann man so ganz nebenbei auch inhalieren.

Bevor mit mir die Pferde durchgehen, sage ich für heute Tschüss!

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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