Ekkehard Band -Bezirksbürgermeister a.D.- verstorben

Wie das Büro der Bezirksbürgermeisterin paperpress gegenüber bestätigte, ist der frühere Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) am 8. März verstorben.


Ekkehard Band (Bildmitte, nach vorne gebeugt-bei seiner Vorstellung) war noch vier Tage vor seinem Tod beim Frauenmärz 2016 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade. Band unterstützte verschiedene Lichtenrader Initiativen auch nach seiner aktiven Politikertätigkeit.
Ekkehard Band ist am 11. Februar 1945 in Thalberg geboren. Er wurde 71 Jahre alt.
Vom 19. Dezember 2001 bis 20. November 2011 war er Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg.
Band war verheiratet und hatte zwei Kinder. Seinen beruflichen Werdegang begann er mit einer Ausbildung als Stadtinspektoranwärter beim Bezirksamt Zehlendorf von Berlin (1965 bis 1968). Nach einem
Studium an der Verwaltungsakademie Berlin arbeitete Band als Regierungsdirektor beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Bereits im Januar 1967 trat Band in die SPD ein, wo er unter anderem von März 1990 bis März 2000 Kreisvorsitzender der SPD Tempelhof und Kreisdelegierter und Landesparteitagsdelegierter seiner Partei war. Von März 1985 bis 1995 gehörte er der SPDFraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof an, deren Vorsitzender er von 1991 bis 1995 war. Am 14. Dezember 1995 wurde er zum Bezirksstadtrat für Volksbildung und Wirtschaft in Tempelhof gewählt.
Im Rahmen der Bezirksfusion, die zum 1. Januar 2001 wirksam wurde, wählte die Bezirksverordnetenversammlung Band am 4. Oktober 2000 zum Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur für den neugebildeten Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Nach den vorgezogenen Neuwahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 21. Oktober 2001 wurde Band am 19. Dezember 2001 zum Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg und Stadtrat für Personal, Finanzen, Wirtschaft und Bürgerdienste gewählt. Im November 2006 wurde er als Bezirksbürgermeister wiedergewählt, übernahm jedoch nunmehr die Leitung der Abteilung Finanzen, Personal und Wirtschaftsberatung/-förderung. Quelle paperpress

Beim Frauenmärz 2014: Ute Knarr-Herriger, Ekkehard Band, Jutta Kaddatz, Angelika Schöttler

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zum heute bekannt gewordenen Tod des früheren Bezirksbürgermeisters von Tempelhof-Schöneberg, Ekkehard Band:

„Die Nachricht vom Tod Ekkehard Bands macht mich betroffen – als Regierender Bürgermeister, als Tempelhofer Sozialdemokrat und als Freund. Ekkehard Band war einer der engagiertesten Kommunalpolitiker Berlins. Er hat für unseren gemeinsamen Bezirk und für dessen Menschen viel bewegt. In mehr als 30 Jahren hat er als Bezirksverordneter und Stadtrat von Tempelhof und nach der Bezirksfusion zehn Jahre als Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg wesentlich dazu beigetragen, dass der Bezirk zu einem lebens- und liebenswerten Platz im Herzen Berlins wird und dass beide Bezirksteile ab 2001 zusammenwachsen. Das hat Ekkehard Band am Herzen gelegen, und diese Aufgabe hat er selbstbewusst und mit viel Energie wahrgenommen. Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Bekannten. Wir trauern um einen bedeutenden Berliner Bezirkspolitiker.“

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg teilt mit:

Aus Anlass seines Todes wird im Rathaus Schöneberg am Montag, dem 14. März 2016 ab 9 Uhr ein Kondolenzbuch ausgelegt. Ekkehard Band war SPD-Politiker und hat sich um den Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin verdient gemacht.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Mit Ekkehard Band verbinden mich viele Jahre der Bezirkspolitik in Tempelhof-Schöneberg. Sein plötzlicher Tod hat mich tief getroffen.“

Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, hat sich als Erste in das Kondolenzbuch eintragen.

Danach haben die Berliner_innen bis Freitag, dem 18. März 2016 täglich von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit, zu kondolieren.

Das Buch wird im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, in der ersten Etage (vor dem Goldenen Saal) ausgelegt.

Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg trauert um den früheren Bezirksbürgermeister Ekkehard Band.

Ekkehard Band ist am 8. März kurz nach seinem 71. Geburtstag verstorben. Vom 19. Dezember 2001 bis 20. November 2011 war er Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg.

Bereits im Januar 1967 trat Ekkehard Band in die SPD ein. Er war von März 1990 bis März 2000 Kreisvorsitzender der SPD Tempelhof sowie Kreisdelegierter und Landesparteitagsdelegierter.

Ekkehard war einer der engagiertesten Kommunalpolitiker unserer Stadt. Von 1985 bis 1995 gehörte er der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof an und führte die Fraktion als Vorsitzender von 1991 bis 1995. Am 14. Dezember 1995 wurde er zum Bezirksstadtrat für Volksbildung und Wirtschaft in Tempelhof gewählt. Ab dem 4. Oktober 2000 wurde er Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur für den neugebildeten Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Zum Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg wurde Ekkehard am 19. Dezember 2001 gewählt und im November 2006 in seinem Amt bestätigt. Die Wertschätzung, die er genoss, wurde nicht zuletzt dadurch deutlich, dass die Bezirksverordnetenversammlung 2010 seine Amtszeit über die gesetzliche Altersgrenze hinaus verlängerte.

Ekkehard Band stand für einen seriösen und abwägenden Politikstil, der eng mit den sozialdemokratischen Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verbunden war. Im Zentrum seines Wirkens stand es, den Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, sei es bei der Pflege der Tempelhofer Bildungs- und Kulturlandschaft, bei den von ihm initiierten Unternehmensverbünden rund um die Motzener und Großbeerenstraße oder mit der Schaffung von über 1.000 zusätzlichen Ausbildungsplätzen für Jugendliche durch Ausbildungsverbünde. Sein größtes Verdienst bleibt die Zusammenführung der zwei sehr unterschiedlichen Bezirke und damit auch Bezirksverwaltungen Tempelhof und Schöneberg.

Ekkehards Engagement und sein kluger Rat werden uns fehlen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Fotos: Thomas Moser

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