Guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!

wünscht Euch und Ihnen Thomas Moser

 

Frohe Weihnachten!


Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Lichtenrade-Freunde,

ich wünsche Ihnen und Euch frohe Weihnachten, sowie geruhsame und friedvolle Weihnachtstage. Wenn Ihr traurig oder krank seid, möchte ich gerne ein Lächeln schicken. Alles Gute für Euch!

Vielen Dank auch für die vielen, vielen Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Vielen Dank auch für die Treue beim Lesen der Berichte. Ich habe mich immer riesig gefreut.

Diese schöne selbstgemachte Karte habe ich vom "Jugendcafé am Dorfteich" aus Lichtenrade erhalten. DANKE!

Ihr und Euer Kiezreporter Thomas Moser

 

 

Weihnachtsgrüße eines ehemaligen Lichtenraders...


Lieben Dank, Ehrard Scheffler, der im Schwarzwald wohnt und immer noch ein Herz für Lichtenrade hat!

 

Franzi hilft: Obdachlosenhilfe ganz konkret

Eine wahre Nicht-nur-Weihnachtsgeschichte in Berlin

Franzi darf einen Tag vor Heiligabend im Supermarkt „EDEKA-Gayermann“ für 100 Euro einkaufen. Sie freut sich riesig, weil sie mit dieser Spende wieder vielen Obdachlosen etwas Gutes tun kann.

Franzi meldete sich in der Redaktion, damit ein Sponsor lobend erwähnt wird. Das machen wir gerne, nämlich: Peter Gayermann und seine EDEKA-Märkte. Um es vorwegzunehmen, es geht Franzi dabei nicht um ihren persönlichen Einsatz. Schmunzelnd sagt sie: „So einen tollen Supermarkt darf man ruhig mal ins Rampenlicht rücken.“

Doch dieses außergewöhnliche Engagement und die ehrenamtliche Arbeit schreit förmlich danach, dass man etwas näher hinter die Kulissen schaut.

Franziska Wand (28) ist als Franzi Fröhlich in sozialen Netzwerken in Lichtenrade unterwegs, zumal ihre Eltern in Lichtenrade wohnen. Sie selbst lebt außerhalb der Stadtgrenze, hat aber einen engen Bezug zur alten Heimat.

Peter Gayermann (Archivbild BerLi-Press)

Über "eine liebe Dame" ist Peter Gayermann auf sie aufmerksam geworden und hat ihr dieses Angebot unterbreitet. Das Geschäft im Lichtenrader EDEKA-Supermarkt am Schichauweg (Barnetstraße 41-42) ist vor Weihnachten richtig gut gefüllt ist. Franzi packte in ihren Wagen alle Dinge, die sie gut gebrauchen kann. Am Ende waren es dann sogar Waren im Wert von 120 Euro, die gesponsert wurden: „Wirklich toll und großzügig“, berichtet sie.



Franzi fährt seit circa einem Jahr regelmäßig abends in die Stadt, zum Alex, zum Hackischen Markt oder zum Hauptbahnhof. Überall findet sie obdachlose Menschen, die sich sehr über sie und den gekochten Tee und Kaffee freuen. Franzi sagt: „Uns geht es zum Glück sehr gut“ und will so mit ihrem Einsatz etwas zurückgeben.

„Ich finanziere das alles aus eigener Tasche, daher ist so ein Angebot gerade kurz vor Weihnachten natürlich der Wahnsinn“, erzählt begeistert die Helferin.

Am 1. Weihnachtsfeiertag geht sie wieder auf große Tour und wird dann, dank der Spende, viele Brötchen, zwei große Töpfe Suppe und Nudeln, und vieles andere mitnehmen.

Franzi Wand war ursprünglich im Auslands-Tierschutz aktiv und hat einen Obdachlosen mit Hund kennengelernt. So ist sie auf die Not aufmerksam geworden und fährt meistens alleine durch die Stadt, um diesen Menschen zu helfen. Ab und an, arbeitet sie auch mit der Berliner Obdachlosenhilfe zusammen.

Franzi ist mindestens einmal in der Woche unterwegs. Wenn es „Firma, Kind, Laden und Mann zulassen“, dann ist sie oft sogar 2-3 mal in der Woche bei den Obdachlosen. Franzi arbeitet als Kauffrau in der Firma der Eltern und hat selbst noch einen Laden und einen Online-Shop.


Und so sieht es aus, wenn Franzi abends zu ihren Leuten fährt...
Für Franzi ist die Dankbarkeit der Leute der größte Lohn: „Manchmal ist es einfach nur Zeit und das Jemand ihnen zuhört! Dies ist oft viel wichtiger als alles andere.“

Franzi erhält auch so ab und an Spenden aus der Nachbarschaft. In Facebook schreibt Franzi und bedankt sich so bei ´den lieben Engeln´: „Heute hat mir eine liebe Spenderin den ganzen Kofferraum vollgeknallt. Klamotten, eine mega-tolle, super warme, Jacke, Mützen, Hundefutter, Leckerlies, Hygieneartikel, Lebensmittel, Konserven, Mini-Stollen und vieles mehr. Wahnsinn! Die Jungs haben sich überall so gefreut.“ Oder ein anderes Mal schreibt sie: „Auf nach Mitte. Zelt, Schlafsäcke, warme Klamotten, Hundemäntel zu meinen obdachlosen Freunden bringen…“ Mal sind das „nur“ geschmierte Brote und manchmal ist sie mit Suppen und Eintöpfen und anderen wichtigen Dingen unterwegs.

Franzi erzählt: „Ich mache es sehr gerne und bin mit vollem Herzen dabei!“ Man sieht und spürt auch, dass Franzi mit Leib und Seele dabei ist. Wer Franzi bei ihrem Engagement mit Spenden unterstützen will, meldet sich am besten per e-mail bei Franzi.wand@gmx.de

Thomas Moser
Fotos soweit nicht gekennzeichnet sind von Franzi; ein Foto vom "Engel"-Franzi wird noch nachgeliefert...

 

Von Kindern der Grundschule am Dielingsgrund beschenkt...Weihnachtsfeier mit Flüchtlingskindern


Am 18. Dezember fand in der Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung am Kirchhhainer Damm eine Weihnachtsfeier statt. Es wurde mit den Kindern und auch Erwachsenen musiziert, was den Beteiligten sichtlich Freude bereitet hat. Organsiert wurde die Feier und die Geschenke von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Helferin Erna Weimann berichtet begeistert in Facebook: "...und ich habe wieder tausende Umarmungen mit nach Hause genommen - gibt es einen schöneren Lohn?" Martin Müller-Follert (...und natürlich der Weihnachtsmann) brachte eine große Geschenkelieferung mit einem Transporter und berichtete, dass die Geschenke für die Kinder von den Kindern der Grundschule am Dielingsgrund kommen. Die Einrichtungsleiterin Christiane Wahl freute sich, dass sie besonders den Kindern eine Freude bereiten konnte. ToM

Alle Fotos: Norbert Moser


 

Suppenküche Lichtenrade: Ein Festmahl und der Weihnachtsmann

Am 4. Advent konnte die Suppenküche Lichtenrade ihren Gästen noch einmal ein richtiges Festmahl bieten. Das Hotel Adlon Kempinski hatte auch in diesem Jahr ein Hirschgulasch als Weihnachtsessen zubereitet. Das Fleisch hatte die Suppenküche über eine andere Quelle erhalten.

Die Gäste waren davon begeistert, wie lecker das Gulasch mit den Knödeln und dem Rotkraut schmeckte. Über 130 Besucherinnen und Besucher, von Alt bis Jung, besuchten wieder die Einrichtung am Graben in der Finchleystraße. Am Eingang erhielten die Gäste erst einmal ein Begrüßungsgetränk.

Die Bedürftigen, die in der Suppenküche stets ohne Nachweis herzlich willkommen sind, konnten sich diesmal sogar beim Weihnachtsmann ein Überraschungsgeschenk abholen.

Viele kleine Päckchen waren liebevoll verpackt und nach Geschlecht sortiert. Die Kinder wurden natürlich besonders berücksichtigt.

Der Weihnachtsmann, übrigens ein aktiver Christmas-Biker, wollte jedoch von den jungen aber auch den älteren Besuchern ein kleines Weihnachtsgedicht hören. Selbst einigen Kindern fiel es schwer, aber es war der Wille, der anerkannt wurde. Die Christmas-Biker vom „Santa Claus on road e.V.“ unterstützten bereits 2012 die Suppenküche.

Mit vollem Mund fotografiert man ansich nicht!...Sorry!
An diesem Tag wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von Ingrid (links) und Andrea Kühnemann (rechts) von der SPD-Lichtenrade tatkräftig unterstützt. Auch sie probierten das Essen und waren begeistert.

Für den Ehrenamtler Christof Abram war dieser Adventssonntag ein besonderer Tag, obwohl er kein Gewese darum machte.

Christof bei unserem ersten Besuch im Dezember 2011...packt an!

Er ist seit dem Start der Suppenküche vor 10 Jahren dabei und hatte immer viele Fäden im Hintergrund in der Hand, organisierte und managte „still und leise“ im Hintergrund und packte auch stets selbst mit an. Mit dem heutigen Tag beendet er seine ehrenamtliche Tätigkeit, da er aus beruflichen und privaten Gründen die Zeit nicht mehr erbringen kann.

Die Suppenküche-Crew stellte sich zu einem Jahresabschlussfoto zusammen und bedankt sich damit bei den vielen Unterstützern.

Die fleißigen Suppenküchen-Helferinnen und Helfer...1. Reihe rechts die Seele der Suppenküche Alex Benkel-Abeling neben den "Kühnefrauen"
Zwei ganz aktuelle Spenden sind in diesem Zusammenhang noch zu erwähnen. Die Lichtenrader Familie Kelb hat den Erlös ihres diesjährigen privaten Adventsbasars wieder der Suppenküche zur Verfügung gestellt. Markus Bassin, vom beliebten Lichtenrader Geschäft „SpielFilmMusik“ in der Wünsdorfer Straße 98, hat noch am Samstag 110 Konserven an die Suppenküche übergeben, die er im Rahmen eines Yu-Gi-Oh-Charity-Turniers eingesammelt hatte. 22 Teilnehmer mussten jeweils 5 Konserven für den guten Zweck spenden.

Die Suppenküche geht jetzt erst einmal in die wohlverdiente Weihnachtspause und wird am 10. Januar um 12 Uhr wieder für ihre Gäste ihre Tor öffnen. Die Suppenküche hat sich im Zusammenhang mit einem Interessenbekundungsverfahren für ein Lichtenrader Nachbarschafts- und Familienzentrum beworben. Die Auswahl wird jedoch erst Anfang 2016 erfolgen.

Wer zum Jahresabschluss noch eine sinnvolle und notwendige Einrichtung unterstützen will, der ist bei der Suppenküche Lichtenrade als Spender, aber auch als ehrenamtlicher Helfer, gerne gesehen.

Thomas Moser

http://www.suppenkueche-lichtenrade.de

UND HIER NOCH WEITERE FOTOS:
Die Ruhe vor dem Sturm...Blick in die Küche und ein extra Foto für Franzl



...noch leer, das sieht bald anders aus!
Die Töpfe sind noch voll!

Heute sieht der Nachtisch so aus...


...langjährige Helfer...und Monika findet immer den passenden Ton; das Herz am rechten Fleck!

Das ist wohl nicht Rot-, sondern Grünkohl.
Und hier ist die Schlange...


Das Suppenküche-Auto von EDEKA-Reichelt gesponsert.


Auch Statistik muss sein!

Der Weihnachtsmann in seinem Element!

In der Küche ist Hochbetrieb


Selbst auf der Terrasse kann man im Dezember sitzen. Kein Wunder: 14 Grad am 4. Advent.

ALLE FOTOS: Thomas Moser

 

Ein „Lichtblick“ für Lichtenrade

In Nord-Lichtenrade gibt es jetzt einen „Lichtblick“. Der bisherige Träger vom Nachbarschafts- und Familienzentrum in der Finchleystraße, AHB Berlin Leipzig gGmbH, hat am Lichtenrader Damm 87 (in der Nähe vom Lichtenrader Tor/Potsdamer Straße) mit einer Eröffnungsfeier sein Familienangebot am neuen Ort vorgestellt.

Dort wo der Ausläufer von Alt-Lichtenrade auf den Lichtenrader Damm trifft, hat der Träger Räumlichkeiten gefunden. Mit den zwei Räumen über zwei Etagen kommt man zwar schon fast an die Kapazitätsgrenze, jedoch besteht eine Option, dass der Laden direkt mit Zugang zum Lichtenrader Damm dazu angemietet werden kann. Die Räumlichkeiten wären direkt verbunden. Die Angebote reichen von einem Nachbarschafts-Café, einem Schüler-Zirkel, Mutter-Kind-Gruppen, einem Eltern-Mitmach-Workshop bis hin zu den verschiedenartigsten Beratungsangeboten. Diese sollten telefonisch unter 030-70176413 erfragt werden.

Caroline Sommer, Roland Stähle (beide AHB) und Susanne Goronzy und Carsten Otto von der Berliner Sparkasse

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk brachten zwei besondere Gäste mit. Carsten Otto und Susanne Goronzy von der Berliner Sparkasse überreichen zur Neueröffnung einen Scheck über 2.000 Euro. Die Berliner Sparkasse unterstützt seit Jahren viele Kiezprojekte. Eine Spende, die für die verschiedenen Familienaktivitäten sicher gut angelegt ist. Die Einrichtungsleiterin vom „Lichtblick“, Caroline Sommer, und der Geschäftsführer Roland Stähle freuten sich über diese Starthilfe.

Auch Jugendamtsleiter Rainer Schwarz bedankt sich bei den Gästen der Berliner Sparkasse

Zur Eröffnungsfeier kamen auch die verschiedensten Vernetzungspartner. Und das Netzwerk ist beachtlich.

Vom Jugendamt besuchte Jugendamtsleiter Rainer Schwarz und von der Jugendförderung Bereichsleiter Manfred Schulz die neue Einrichtung.

Auch waren andere Institutionen, Schulen und Träger Gast in den neuen Räumen. Aber auch kleine und große regelmäßige Gäste der Einrichtung waren dabei und erfreuten sich an dem bunten Buffet.

Die Räumlichkeiten liegen nicht mehr in unmittelbarer Nähe der John-Locke-Siedlung, sind jedoch andererseits gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass Nord-Lichtenrade mit vergleichbaren Angeboten bisher kaum erreicht wurde.

Das Nachbarschafts- und Familienzentrum in der Finchleystraße musste bis Ende 2015 seine Tore schließen. Der Vertrag mit der evangelischen Kirche, die Hausherren sind, wurde nicht verlängert. Was weiter mit den Räumlichkeiten in der Finchleystraße passieren wird, werden wir berichten. Das Jugendamt führt für ein Lichtenrader Nachbarschafts- und Familienzentrum ein Interessenbekundungsverfahren durch, das jedoch nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist. Die Bewerbungsfristen sind abgelaufen und die Entscheidung wird für Anfang 2016 erwartet.

Thomas Moser

Lichtblick

Lichtenrader Damm 87, 12309 Berlin

Telefon 70176413

lichtblick@ahb-berlin.org

www.ahb-berlin.org

 
Etwas versteckt, entlang der Autoeinfahrt und dann gleich rechts, an der Rückseite vom Haus.


Roland Stähle begrüßt die Gäste

Einrichtungsleiterin C. Sommer erklärt Jugendamtsleiter R. Schwarz die Einrichtung

In der unteren Etage ist eine Kinder-Spielzimmer

Das Angebot...

 

Lichtenrade/Bahnhofstraße: Info zu den "Aktiven Zentren"

  • Wahl des Gebietsgremiums 28.1.2016: Ziel des Gremiums ist es, viele interessierte Akteur_innen in den  Entwicklungsprozess der Bahnhofstraße eizubinden, durchaus auch selbst kleinteilige Projekte umzusetzen. Durch die Arbeit des Gebietsgremiums wird ein ständiger Informationsfluss zwischen allen Beteiligten sichergestellt,  ein hohes Maß an Transparenz kann ermöglicht werden. Weitere Informationen zum Gebietsgremium finden sie auf der Homepage des AZ Lichtenrade und in der Wahlordnung. Wenn Sie sich für eine Kandidatur interessieren, können Sie sich bis zum 17.01.2016, 18 Uhr mit einem Steckbrief bewerben. Die Wahl findet am 28.01.2016 ab 19 Uhr in der Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in der Rehagener Str. 35-37 statt.
  • Gemeinsames Treffen der Gewerbetreibenden am 26.1.2016, 19-21 Uhr: Gerne möchten wir mit Ihnen über Ihre Ideen zur Weiterentwicklung der Geschäftsstraße Bahnhofstraße sprechen. Im Mittelpunkt stehen dabei das gegenseitige Kennenlernen sowie die Entwicklung von Themen und gemeinsamen Aktionen, die von einer breiten Händler_innenschaft getragen werden. Kurze Rückmeldung bei Teilnahme erbeten. Das Treffen findet im Wartebereich des Bürgeramts, Briesingstraße 6 (Eingang über Hauptgebäude, nicht über Parkplatz), statt.
  • Erster Einsendeschluss für Gebietsfondsanträge am 29.02.2016: Bewerben Sie sich mit Ihrer Projektidee für die Bahnhofstraße! Insgesamt stehen 30.000 Euro Fördermittel zur Verfügung, der erste Einsendeschluss für die Anträge ist am 29.02.2016, ebenso können Anträge zu weiteren Fristen am 31.05.2016 und 30.09.2016 eingereicht werden. Eine vom Gebietsgremium zu wählende Jury aus lokalen Akteur_innen entscheidet über eine Förderung der eingereichten Projekte. Das Antragsformular und Beispiele zu Gebietsfonds-Projekten aus anderen AZ-Gebieten erhalten Sie in der Service-Rubrik der Internetseite.
  • NACHMELDUNG zur Veranstaltung am 20.1.: Ergänzend zu den Informationen wir auf den Essenz-Workshop am 20.1.2016 aufmerksam gemachen, mit dem das Fundament für die spätere Marke „Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße“ gelegt werden soll. 2016 sollen für das Aktive Zentrum Bahnhofstraße in Lichtenrade ein Logo und ein Marketingkonzept entwickelt werden. Die beauftragte Agentur Schütz Brandcom möchte die Intentionen und Ideen der Akteur_innen des Aktiven Zentrums mit in den Kreativprozess einfließen lassen. Sie sind herzlich eingeladen, sich kreativ einzubringen. Bei der Veranstaltung möchten wir mit Ihnen in verschiedenen Gruppen die essenziellen Markenwerte und den Markenkern entwickeln. Welche Anforderungen haben Sie an das künftige Erscheinungsbild? Gestalten Sie das Aktive Zentrum mit! Datum: Mi, 20.01.2016, 19:00-22:00 Uhr Ort: Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, Rehagener Str. 35-37, 12307 Berlin Um verbindliche Anmeldung bis 15.01.2016 per E-Mail an wissemann@schuetz-brandcom.de wird gebeten.


Das Team von "die raumplaner" hat im Oktober 2015 die Arbeit für Lichtenrade aufgenommen

LINK zur Lichtenrader Internetzeitung: Der Bericht über die letzte Informationsveranstaltung am 5.12.2015 in Lichtenrade!

 

Tannenhof Berlin-Brandenburg: Wechsel in Leitungsspitze!

Frauenquote? Kein Thema! Weibliche Doppelspitze führt zukünftig einen der größten sozialen Träger in Berlin und Brandenburg.

Vieles wird anders, vieles bleibt gleich: Mit dem Jahresbeginn 2016 wird beim Tannenhof Berlin-Brandenburg eine Art Generationenwechsel vollzogen. Horst Brömer übergibt seine Doppelfunktion an die Kolleginnen Manuela Schulze und Babett Schott. Die anspruchsvolle Arbeit als sozialer Dienstleister kann dadurch auch zukünftig auf höchstem Niveau fortgeführt werden.

Berlin, 17.12.2015 Nach 33 Jahren im Träger, davon 28 als Geschäftsführung des Tannenhof Berlin-Brandenburg, wird Diplom-Psychologe Horst Brömer zum Ende diesen Jahres in den Ruhestand gehen. Nach der 2015 vollzogenen Aufsplittung des Gesamtträgers in den weiterhin bestehenden Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V., der seitdem alleiniger Gesellschafter der neu und zusätzlich entstandenen Tannenhof Berlin-Brandenburg gGmbH ist, führt er bis 31. Dezember 2015 diese Bereiche in Personalunion.

Ab Januar nehmen dann Manuela Schulze als Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft und Babett Schott als besondere Vertreterin des Vereins die Arbeit auf.

Horst Brömer, Babett Schott und Manuela Schulze (Foto Tannenhof Berlin-Brandenburg)
Babett Schott (46) ist Diplom-Sozialpädagogin und Familientherapeutin und seit 1995 im Träger tätig, nachdem sie zuvor in der stationären Jugendhilfe gearbeitet hat. Neben der neuen Funktion als besondere Vertreterin des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. wird sie weiterhin als Fachteamleitung der Tannenhof-Tages- und Wohngruppen für Kinder tätig sein.

Manuela Schulze (41) ist Diplom-Psychologin sowie Approbierte Psychologische Psychotherapeutin, wechselte von einem Klinik-Verbund zum Träger und hat ihre Arbeit hier 2007 begonnen. Sie verbleibt noch bis Ende des Jahres in ihrer derzeitigen Funktion als Therapeutische Leiterin der stationären Therapieeinrichtung „Der Tannenhof“ in Berlin-Lichtenrade, um danach komplett die Geschäftsführung der Tannenhof Berlin-Brandenburg gGmbH zu übernehmen.
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Horst Brömer über "Mut und Zuversicht" beim 30-jährigen Jubiläum vom Kinderhaus Tannenhof (Foto: Thomas Moser)
Mit einer feierlichen Veranstaltung im Januar wird Horst Brömer dann vor geladenen Gästen verabschiedet und Manuela Schulze und Babett Schott werden offiziell im Amt begrüßt.

 

 

Grundschule im Taunusviertel: Von Weihnachtspiraten und Adventskalendern...

Die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, besuchte am Donnerstag, den 17. Dezember 2015, die Lichtenrader Grundschule im Taunusviertel.

Vorlesen macht Spaß: Stadträtin Dr. Klotz mit Schulleiterin Dange
Nach einem Rundgang durch das Schulgebäude las sie den Kindern der Klassen 1b und 2b die Adventsgeschichte "Weihnachtspiraten" vor. Über einhundert Kinderohren lauschten gespannt. Im Anschluss trugen beide Schulklassen ein kleines Weihnachtsgedicht vor und es wurde gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen.

Die Kinder, die Klassenlehrer Frau Weiser und Lars Antoch und die Schulleiterin Regina Dange hatten sehr Spaß und danken für die schöne Vorlesestunde!

 

Schülerfirma im Finale…und der 3. Platz ist es geworden

Das Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass dort der Unterricht für die Schüler praxisorientiert und lebensortnah auf eine ganz besondere Art erlebbar gemacht wird.

Die Schülerfirma „MercaLira“ stand im Finale des Bundes-Schülerfirmen-Contests. Sie ist damit die einzige Schülerfirma aus Berlin, die zu den besten zehn Schülerfirmen Deutschlands gehörte und zur Preisverleihung am 20. November 2015 ins Bundeswirtschaftsministerium eingeladen wurde.

Die Schüler aus Lichtenrade erreichten im Finale den 3. Platz. Ein großartige Leistung!

Der Bundes-Schülerfirmen-Contest steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Der engagierte Lehrer Michael Dannenberg begleitet die Aktivitäten der Schülerfirma.

Geschäftsidee von MercaLira

Die Idee der „Junior-Expert-Schülerfirma MercaLira" ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Lichtenrade zu unterstützen: „Wir erledigen Einkäufe und bringen sie direkt zu unseren Kunden.“ Auf der Homepage www.mercalira.de findet man das Produktsortiment sowie weitere Informationen zu der Schülerfirma (beispielsweise den Business-Plan in deutscher und englischer Sprache). In Kooperation mit den Händlern in der Bahnhofstraße liefern sie im Einzelhandel gekaufte Waren aus. Dazu wurden Verträge mit dem Einzelhandel abgeschlossen.

MercaLira - Partner im Kiez!

Durch diese Dienstleistung ist die Schülerfirma ein starker Partner im Kiez geworden und beteiligt sich somit an der sozialen Entwicklung des regionalen Umfeldes.

Damit wird nicht nur Einzelpersonen geholfen, sondern es wurde auch die Bewerbung des Stadtteils bei den Wettbewerben „Mittendrin Berlin" sowie „Aktive Zentren" aktiv unterstützt. Für die Schülerfirma ist wichtig: „Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität in unserem Stadtteil und damit investieren wir auch in unsere eigene Zukunft.“ In enger Kooperation mit den Akteuren „Händlerinitiative Bahnhofstraße“, „Bürgerforum Zukunft Lichtenrade“ und dem „Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade“ ist die Schülerfirma somit Bestandteil der regionalen Stadtentwicklung.

Unterstützung für die Schülerfirma aus Lichtenrade

Die vielfältige Unterstützung wird wie folgt von den Schülern beschreiben:

Das „Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade“ (www.un-lichtenrade.de) unterstützt uns mit Rat und Tat in allen betriebswirtschaftlichen Fragen.

Der Unternehmer Thomas Schmidt (Firma GeteMO; Foto rechts) unterstützt als Wirtschaftspate auch die neuen Jung-Unternehmer des nächsten Jahrgangs.
Der Unternehmer Thomas Schmidt (Firma GeteMO) unterstützt uns seit September 2014 als Wirtschaftspate. Außerdem lieferten die Unternehmerinnen und Unternehmer einen großen Teil des Startkapitals für unsere Schülerfirma, indem wir eine große Zahl an Anteilsscheinen unserer Schülerfirma verkaufen konnten.

Das „Bürgerforum Zukunft Lichtenrade“ (www.zukunft-lichtenrade.de) koordiniert die sozialpolitische Entwicklung unseres Kiezes. In enger Abstimmung wurden Ideen entwickelt, die unsere Dienstleistung erst ermöglichen. Unter dem Motto „Die Bahnhofstraße - offen für alle!“ sind wir Teil eines zukunftsweisenden Projektes.

Von der „Händlerinitiative Bahnhofstraße" kommt der Kern unserer Kundschaft. Die Partnerschaft wird durch Aufkleber mit unserem Firmenlogo in den Geschäften der Bahnhofstraße verdeutlicht.“

MercaLira - International

Internationale Beachtung fand die Schülerfirma MercaLira im Rahmen des Seminars „Promoting entrepreneurial education in schools“ vom 3. bis 6. November 2014 in Potsdam. Das Seminar wurde durch die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) und durch die Europäische Kommission angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Ländern informierten sich vor Ort über unsere Arbeit und zeigten ihre Anerkennung als Anteilseigner unserer Firma.

MercaLira - Wettbewerbe und Öffentlichkeitsarbeit

Die Schülerfirma MercaLira nahm im Schuljahr 2014/15 an der „Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ“ in Berlin sowie am „Junior-Schülerfirmenlandeswettbewerb Berlin“ teil.

Außerdem gibt es im Dezember 2015 die Möglichkeit, die Arbeit im Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Lehrerfortbildung „Unternehmergeist macht Schule“ vorzustellen. Im Mai 2015 wurden bei der Junior-Lehrerfortbildung und im Juni 2015 bei einer Präsentation vor einer schwedischen Lehrerdelegation ebenfalls Einblicke in die Arbeit der Schülerfirma gewährt.

Im Mai 2015 nahmen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma am „Global Enterprise Project“ teil und diskutierten mit dem Manager Carsten Collatz (Alcatel-Lucent) über die Zukunft auf dem globalen Arbeitsmarkt.

Die Schülerfirma MercaLira versteht sich nicht nur als ein Unternehmen, sondern beteiligt sich aktiv an der Zukunftsgestaltung!

Ein lobenswertes Projekt, dass Schule und Wirtschaft auf eine ganz besondere Art und Weise praxisorientiert verknüpft! TOM

Weitere Informationen:

www.mercalira.de

www.uvh-online.de

www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite

https://www.junior-programme.de/de/startseite

Junior

Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützigen GmbH werden bundesweit seit 20 Jahren angeboten. Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die JUNIOR Schülerfirmenprogramme werden seit 1994/95 in mittlerweile 15 Bundesländern durchgeführt. 10-15 Schüler ab der Sekundarstufe I gründen hierbei ein Schülerunternehmen. Die Umsetzung der Geschäftsideen lässt die Schülerunternehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Die Schülerfirmenprogramme werden bundesweit unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gesamtmetall, Danfoss, die Deloitte-Stiftung, UBS, Barclaycard und die AXA Versicherung. Zur IW JUNIOR gGmbH gehören auch die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT und FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT.

In Berlin wird JUNIOR durch die Unterstützung von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ermöglicht.

Fotos: UvH-MercaLira

 

Catering unterstützt Suppenküche Lichtenrade

Gänsekeulen in der Suppenküche Lichtenrade sind schon etwas ganz Besonderes.

Am 3. Adventssonntag gab es für die Gäste der Suppenküche eine vorweihnachtliche kostenlose Überraschung: 150 knusprige Gänsekeulen gingen in Begleitung von Rotkohl, leckerer Soße und deftigen Klößen über den Tresen.

Tom Naumann holt die Keulen aus dem Ofen


Die Teller werden in der Suppenküche angrichtet

Für diese schmackhafte Weihnachtsaktion brachte die Berliner Agentur stilbrand bereits im November ihren Kunden „Honeybox Catering“ und die Suppenküche Lichtenrade zusammen. Tom Naumann von Honeybox Catering zu seiner Motivation: „Nach einem erfolgreichen Jahr mit unserem Filmcatering wollten wir zum Jahresabschluss auch etwas an die zurückgeben, die sich sonst so etwas nur selten oder gar nicht leisten können.“ Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter freuten sich im Anschluss der Aktion, denn der Catering-Betrieb hatte auch an sie gedacht und einige Gänsekeulen mehr mitgebracht.


Dies war zwar das erste aber sicherlich nicht das letzte Mal, denn die Rückmeldung der Gäste und der Mitarbeiter war äußerst positiv. Tom Naumann hat der Leiterin der Suppenküche, Alex Benkel-Abeling, schon jetzt für das nächste Jahr eine Wiederholung versprochen.


So wird an einem Sonntag im Dezember 2016 der weiße Honeybox-Truck wieder vor der Suppenküche stehen und für viele satte, zufriedene Gesichter sorgen.

Das Resümee aller Beteiligten fiel eindeutig aus: „Ein tolles Festmahl und eine gelungene Aktion!“ ToM

Fotos: stilbrand

Mehr Informationen zur Suppenküche:

http://www.suppenkueche-lichtenrade.de/

Aktuelles zu Honeybox Catering auf Facebook:

http://www.facebook.com/honeybox.catering

 

WenigerCO2, mehrKomfort

STADT UND LAND saniert Großsiedlung in Lichtenrade

10.12.2015 Seit 2013 saniert die STADT UND LAND über 1.600 Wohnungen in der John-Locke-Siedlung in Lichtenrade. Inzwischen wurden bereits über 500 Wohnungen in drei Hochhäusern auf einen modernen Standard gebracht, die Fassaden wärmegedämmt und die Energieversorgung von Öl auf Gas umgestellt. Die STADT UND LAND hat damit ein wichtiges Etappenziel ihrer Klimaschutzvereinbarung mit dem Senat erreicht: von der avisierten Einsparung von 2.142 t CO2/Jahr nach Abschluss der Sanierung im Jahr 2019 werden inzwischen bereits 878 t CO2/Jahr realisiert.

Das größte Sanierungs- und Modernisierungsprojekt der STADT UND LAND ist für Mieter und Vermieter eine Herausforderung. Die notwenige Schadstoff- und Strangsanierung in den Wohnungen bedingt einen mehrwöchigen Auszug der Mieter. Neben dem Umzug in andere Wohnungen müssen auch die Wohnungseinrichtungen extern eingelagert werden. Nur durch eine umfassende und professionelle Mieterbetreuung durch geschulte Mitarbeiter der SOPHIA Berlin GmbH, einem Tochterunternehmen der STADT UND LAND, konnten die Baumaßnahmen in den Wohnungen bisher plangemäß durchgeführt werden. Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, ist zufrieden mit dem bisherigen Bauverlauf in der Siedlung mit den markanten Hochhäusern: "Obwohl das Thema Neubau zurzeit sehr im Fokus steht, darf auch der Substanzerhalt im Bestand nicht vernachlässigt werden. Nach 50 Jahren wurde es höchste Zeit, in Lichtenrade wieder zu investieren." Die STADT UND LAND investiert bis 2019 ca. 70 Millionen Euro in Sanierung und Modernisierung der Siedlung.

Anfang der 60er Jahre am Rande Berlins erbaut, verkörpert die John-Locke-Siedlung noch heute die städtebauliche Idee einer "Stadtlandschaft": viel Grün, viel Luft, viel Weitblick. Die-se Qualitäten werden im Rahmen der Sanierung, die auch die Außenanlagen berücksichtigt, wieder aufgewertet.

(Pressemitteilung Stöbe mehnert.)

Foto Thomas Moser

Diese Kunst gibt es schon lange...im Hintergrund auch ein "frisches" Haus

Der Eingangsbereich wird sehr ansprechend.

Der Vorplatz am Einkaufszentrum nimmt Gestalt an...

...ein Nilpferd musste schon an die Luft...




ALLE FOTOS: Thomas Moser

 

Bürgerforum Zukunft Lichtenrade schaut zurück und in die Zukunft

Projektjahr endet: „MittendrIn Berlin“ hat der Bahnhofstraße in Lichtenrade neue Perspektiven eröffnet

Ein Jahr ist es her, dass das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade für die Händlerinitiative Bahnhofstraße die Siegerurkunde in Empfang nehmen konnte: mit dem Projektbeitrag „Offen für alle: die Bahnhofstraße!“ konnten die Akteure die Jury des „MittendrIn Berlin!“-Wettbewerbs überzeugen. Mit dem damit verbundenen Preisgeld sollten die Bürger Lichtenrades und ihre Gäste in die Umsetzung einbezogen und der Startpunkt für eine neue Angebotskultur der Bahnhofstraße gesetzt werden. Mit dem Projekttitel war nicht nur Barrierefreiheit, bezogen auf Mobilitätseinschränkungen gemeint, sondern eine neue Öffnung für ein zukunftsfähiges Einkaufs- und Begegnungszentrum der Lichtenrader und ihrer Gäste. Barrieren aller Art, für Alt und Jung, „Eingeborene“ und „Zugereiste“ sollten öffentlichkeitswirksam aus dem Weg geräumt werden.

Nach fünf Veranstaltungen und drei nachhaltigen Serviceaktionen sowie Workshops für Immobilieneigentümer und Händlermarketing können die Händler und das Bürgerforum jetzt zufrieden zurückschauen. Auch wenn nicht alle Ziele des sehr umfangreichen Programms erreicht werden konnten, ziehen sie dennoch ein überaus positives Fazit. Und so ganz „nebenbei“ hat die Bahnhof-straße auch ein neues Logo bekommen, das tausend kostenlos verteilte Stoff-Einkaufsbeutel ziert. Seit wenigen Wochen ist außerdem die Internetseite www.bahnhofstrasse.de online und informiert Interessierte jeden Tag ein bisschen mehr über die Aktivitäten und Angebote in der Lichtenrader Einkaufsmeile. Zur Kommunikation wurden fast 50.000 Flyer gedruckt und verteilt, 450 Plakate und 300 Schaufensteraufkleber produziert sowie etliche Pressemitteilungen verschickt. Von der Öffentlichkeit unbemerkt, aber für das Miteinander und Netzwerken der Aktiven vor Ort eminent wichtig, fanden zehn Monatstreffen der aktiven Händler statt, bei denen die gemeinsamen Aktivitäten geplant und ausgewertet wurden.

Offen für alle: die Bahnhofstraße: Der Probelauf für das Aktive Zentrum Lichtenrade

„Offen für alle: die Bahnhofstraße!“ war gewissermaßen der geplante Probelauf für das gerade eben gestartete, mehrjährige Projekt „Aktives Zentrum Lichtenrade“. Mit diesem Projekt von Senat und Bezirksamt wird das begonnene Geschäftsstraßenmanagement mit externen Kräften fortgesetzt und für die Umsetzung der gemeinsamen Ideen aus dem Best-Practice-Projekt des gesamten Bürger-forums gesorgt. Über die Stadtteilgrenzen hinaus soll die Bahnhofstraße eine anziehende Flaniermeile mit einer neuen Willkommenskultur werden und im Gegensatz zu anderen Zentren ein ebenerdiges Einkaufs- und Begegnungserlebnis bieten.

Der offizielle Auftakt: Kein Aprilscherz – die Bahnhofstraße war am 1. April bis 21 Uhr geöffnet.

Was sich bis dahin für die meisten Lichtenrader wie ein Aprilscherz anhörte, fand am 1. April tatsächlich statt: Zwischen 18 und 21 Uhr waren Musik, Kunst & Kultur in vielen Geschäften Trumpf.

In den teilnehmende Läden gaben Solisten, Duos und Trios ihr Bestes: Afrikanische Djembé-Trommeln, Flöten des Jahrhunderts, Kontrabass und Gitarren solo, Gipsy und Oldtime Jazz und Folk Blues waren am Start. Individuelle Angebote der Händler sorgten zusätzlich für beste Stimmung in den Läden, und auch bei den Händlern selbst: „Das waren tolle Gespräche! Dabei ging es gar nicht so sehr ums Verkaufen, sondern den persönlichen Draht“, freute sich Katja Tiedtke, Inhaberin des gleichnamigen Lederwarengeschäftes.

Lieferservice mit Siegermentalität

Ebenfalls im April startete ein Schüler-Lieferservice für die Lichtenrader: Die Schülerfirma MercaLira der Ulrich-von-Hutten-Oberschule bot und bietet nach wie vor in enger Abstimmung mit der Händlerinitiative Bahnhofstraße einen Lieferservice für die teilnehmenden Händler in und um die Bahnhofstraße an. Dass dies eine gute Service- und Geschäftsidee war, bestätigt der gerade eben gewonnene dritte Platz im Bundes-Schülerfirmen-Contest 2015.


Im neuen Jahr wird die Schülerfirma neu anfangen. Der Unternehmer Thomas Schmidt (Firma GeteMO; Foto rechts) unterstützt bereits seit September 2014 als Wirtschaftspate.

Maikäfer-Rallye in der Bahnhofstraße

Unter dem Motto „Offen für Einkaufsspaß: die Bahnhofstraße!“ wurden aufmerksame Beobachter gesucht: Sie sollten zwischen Himmelfahrt und Pfingsten in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte einen etwa 20 Zentimeter langen Miniatur-Maikäfer suchen.

Die Resonanz auf die kleine Aktion war sehr positiv: Über 50 richtige Lösungen gingen bei den Initiatoren der Maikäfer-Rallye, der Händlerinitiative Bahnhofstraße und dem Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, ein.

Offen für Begegnungen: Frühstück in der Bahnhofstraße

Nach diesen zwei eher kleineren Veranstaltungen, stand am Sonntag, den 28. Juni das „Frühstück in der Bahnhofstraße“ unter dem Motto „Offen für Begegnungen“ auf dem Programm.


Von 11 bis 14 Uhr war die Bahnhofstraße im Bereich Mellener und Rehagener Straße mal nicht mit Autos, sondern proppenvoll mit Menschen. Zeitweise war an den reichlich vorhandenen Biertisch-Garnituren kein Sitzplatz mehr zu ergattern. Die Lichtenrader haben das gesellige Treffen mit Impulsen rund um das Thema Ernährung und Landwirtschaft begeistert angenommen und neue Wege des Konsums entdeckt. Und zur Information bis hin zur Unterhaltung mit Live-Musik gab es bei der von der Ökumenischen Umweltgruppe durchgeführten Veranstaltung reichlich Gelegenheit.

Rosengrüße aus der Bahnhofstraße!

Nach der ferienbedingten Sommerpause luden viele Händler und Dienstleister der Bahnhofstraße am Samstag, den 5. September zu mehr Einkaufsspaß ein.

Foto: Bürgerforum

Foto: Bürgerforum
Unter dem Motto „Offen für Einkaufsspaß: die Bahnhofstraße!“ wurden von den teilnehmenden Geschäften durch auffällige Blütenmädchen nicht nur Rosen und Ballons verteilt: Besonders gut kamen die kostenlosen, etwa 38 x 42 cm großen Stoff-Einkaufsbeutel an.

Sie tragen das neue Logo der Bahnhofstraße, in dem die Alte Mälzerei mit lila-weinroten Konturen eine neue Zukunft für die Bahnhofstraße verspricht.

Eigene Website für die Bahnhofstraße

Im November ging dann die eigene Website der Bahnhofstraße online.

Unter www.bahnhofstrasse.de können Interessierte nun finden, was in und rund um die Einkaufsstraße los ist und geboten wird. Der Inhalt wird ständig aktualisiert, der laufende Betrieb der Seite erwirtschaftet sich aus Sponsoreneinahmen und den Einträgen der ansässigen Gewerbetreibenden.

Händler lassen Lichtenrader nicht im Regen stehen

Gerade angelaufen ist die Regenschirmaktion der Händler. Passend zur neblig-nassen Jahreszeit. lautet das Aktionsmotto „Offen bei jedem Wetter: Die Bahnhofstraße“. Es soll den Lichtenradern verdeutlichen, dass ihre Händler sie nicht im Regen stehen lassen. Wer vom plötzlichen Niederschlag überrascht wird, kann sich in den teilnehmenden Läden einen der quadratisch-praktischen Schirme kostenlos ausleihen und in einem anderen teilnehmenden Geschäft wieder abgeben.

Neuer Kundendienst in der Bahnhofstraße: Susanne Zinßmeister von der Tempelritter-Apotheke und viele ihrer Händlerkollegen bieten ab sofort einen kostenlosen Verleih von Regenschirmen und Lesebrillen. Erkennbar an den Türaufklebern und Schaufensterplakaten (Foto Bürgerforum Zukunft Lichtenrade)
Die Nutzer des Serviceangebotes sind an den auffallend orangen Schirmen mit dem aufgedruckten neuen Bahnhofstraßen-Logo zu erkennen, die teilnehmenden Händler am Aufkleber an der Eingangstür.

Mehr Durchblick für Kunden

Gleichzeit mit der Regenschirmaktion fiel der Startschuss zur Serviceaktion „Offen für mehr Durchblick: Die Bahnhofstraße!“. So werben die teilnehmenden Geschäfte an der Bahnhofstraße für ihr Angebot, sich während des Einkaufs kostenlos eine Lesebrille auszuleihen. Die missliche Situation, ohne die eigene Lesehilfe am Kleingedruckten auf Verpackungen zu verzweifeln, haben wohl schon viele erlebt. Die teilnehmenden Händler erkennt man ebenfalls am Aufkleber an der Eingangstür.

Bahnhofstraße hat Potenzial, aber noch Nachholbedarf

Einige der geplanten Aktionen konnten wegen der begrenzten Ressourcen aller Beteiligten nicht realisiert werden, stehen aber im Ideenspeicher weiter ganz oben: so z.B. ein Fest an der Mälzerei zur weiteren Belebung des schlummernden Zentrumareals. Schwieriger als gedacht stellte es sich auch heraus, der Bahnhofstraße und ihren Akteuren nach den langen Jahren der Agonie frisches Leben einzuhauchen: „Viele Händler sind inaktiv oder desillusioniert, haben keine oder nur eine geringe Investitionsbereitschaft für gemeinsame Standortmaßnahmen.

Es war teilweise nicht einmal möglich, sie zur Teilnahme an Infoveranstaltungen zu bewegen.“, macht Markus Bassin, Inhaber von „SpielFilmMusik“ seinem Herzen Luft. Unter anderem deshalb wurden die für Anfang September geplanten „Langen Nächte in der Bahnhofstraße“ nicht realisiert. Ziel war es, mit phantasievoll gestalteten Bürgersteigen und Parkraum, illuminierten Fassaden und Geschäften sowie einem bunten Programm ein völlig neues Gefühl für Flair in der Bahnhofstraße zu zeigen. Gleichzeitig sollte die im Leitbild Lichtenrades angestrebte Neuorganisation des Verkehrs an diesem Wochenende erlebbar gemacht werden.

Alle Beteiligten hoffen nun, dass die Umsetzung dieser Projektideen aus „MittendrIn Berlin!“ im Projekt „Aktive Zentren“ erfolgen kann und wird. „Ein professionelles, hauptamtliches Geschäftsstraßenmana-gement hat schon mal ganz andere zeitliche Möglichkeiten für eine Beteiligung der Akteure zu werben als meine Kollegen/innen und ich“, formuliert Kevin Bölling seine Hoffnungen und Erwartungen.

Physischer Abbau von Barrieren ist ein langfristiges Ziel

Das gilt auch für den dringend notwendigen Abbau physischer Barrieren in der Bahnhofstraße: Viele Geschäfte sind durch mindestens eine Stufe vom Niveau des Bürgersteigs getrennt. Nur wenige ermöglichen einen Zugang mit Rollstuhl oder Elektrowägelchen. Die Akteure aus Bürgerforum und Händlerinitiative haben eigens dazu einen speziellen Workshop für Immobilienbesitzer und -vermieter durchgeführt. Im nächsten Schritt soll diesen Beteiligten sowie dem Grundeigentümerverein, lokalen Geldinstituten und Handwerkern ein Paket geschnürt werden, das die bestehenden Barrieren systematisch abbaut und die Erfolge publizistisch begleitet.

MittendrIn Berlin!: Katalysator für Geschäftsstraßen

„MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ ist eine Aktion des Landes Berlin, der IHK Berlin und der privaten Wirtschaft.

Foto Brunner/IHK
Gemeinsame Absicht ist es, mit neuen Impulsen die Berliner Zentren und Geschäftsstraßen zu stärken. MittendrIn Berlin! ruft Handel, Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger auf, zusammen Verantwortung für ihren Standort zu übernehmen und diesen aktiv mitzuge-stalten. Unterstützt werden Konzepte, Projekte und Aktionen, die dauerhafte Effekte für die Stärkung von Zentren und Geschäftsstraßen versprechen und zu einer nachhaltigen Attraktivitätssteigerung und Belebung führen. Neben der Lichtenrader Bahnhofstraße wurden im Wettbewerbsdurchgang 2014/15 Projekte aus den Gebieten Weißenseer Spitze, Karlshorst und Alexanderplatz prämiert.

Das Bürgerforum: Plattform für Lichtenrade

„Lichtenrade soll schöner und lebenswerter werden“: Trotz der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Vereine und Akteure, steht dieser Konsens für eine große Gemeinsamkeit der Mitglieder des Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. Ob Kunst- und Kulturschaffende, Sportvereine, Ökumen-ische Umweltgruppe, Grundeigentümer, Unternehmer oder Einzelmitglieder: Alle eint eine große Bereitschaft, mit den anderen Mitgliedern zu gemeinsamen Lösungen zu kommen, weil im öffentlichen Raum nur gemeinsame Vorhaben eine echte Chance zur Realisierung haben. Das Bürgerforum wurde von den Beteiligten initiiert, um eine allen Interessierten offene Plattform für die öffentliche Diskussion der Lichtenrader Probleme aber auch der nutzbaren Chancen des Stadtteils zu bilden

Fotos, sofern nicht gesondert gekennzeichnet: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Suppenküche Lichtenrade: Leckeres bei Reichelt!

Die Suppenküche kann auch Crêpe


In der Lichtenrader Suppenküche ist vor Weihnachten immer besonders viel los.

Beim Lichtenrader Lichtermarkt waren sie dabei und an den Samstagen vor dem 2. und 3. Advent war wieder bei Reichelt großes Crêpes-Backen gegen eine Spende angesagt.


Reichelt-Chef Alexander Kruse hat auch dieses Jahr wieder der Suppenküche gestattet, dass hinter den Kassen Crêpes angeboten wurden.

Die Suppenküche ist immer auf Spenden angewiesen. Als Spenden sind die Lebensmittelspenden der Geschäfte die wichtigste Grundlage. Ohne Lebensmittel kann es keine Suppe geben. Die Geld-Spendenquellen sind genauso wichtig, da es verschiedenste Betriebsausgaben gibt und Anschaffungen immer wieder dringend notwendig sind.

Als regelmäßige Spenden kann auf die von Kunden nicht eingelösten Pfandbons von EDEKA-Reichelt in der Goltzstraße und von EDEKA-Gayermann am Schichauweg (Barnetstraße 41/42) zurückgegriffen werden. Die Suppenküche freut sich immer wieder über Einzelspenden.


Und über diese Aktivitäten werden wir noch gesondert berichten:

Dann spendierte die Firma Honey Box, ein Cateringunternehmen für Film- und Fernsehproduktionen, für den 3. Advent insgesamt 150 zubereitete Gänsekeulen und verteilten diese auch. Am 4. Advent wird wieder das Hotel Adlon Kempinski ein zubereitetes Hirschgulasch als Weihnachtsessen spenden. Die Bedürftigen (auch ohne amtlichen Nachweis) sind eingeladen und werden sich sicher sehr freuen. An diesem Tag helfen, neben den ehrenamtlichen Aktiven, von der SPD-Lichtenrade Ingrid und Andrea Kühnemann. Am 4. Advent werden auch gratis Weihnachtsbäume an Bedürftige verteilt.

Woche für Woche ist die Suppenküche für Bedürftige, immer am Sonntag ab 12 Uhr, für eine Suppe und für Lebensmittelspenden offen (Ort Finchleystr. 11 am Graben).

Thomas Moser





ALLE Fotos: Thomas Moser

 

Tolle Gewinne bei der Adventskalender-Weihnachtsbaum-Aktion in Lichtenrade

Die Adventskalender-Verlosung beglückte Lichtenrader

Eine richtig tolle Idee war das! Weihnachtsbäume auf der Lichtenrader Bahnhofstraße bringen ein klein wenig Adventsgefühl in die Kiez-Einkaufsmeile. Die Kombination mit einem Adventskalender, hinter dem sich sehr attraktive Gewinne oft mit Ortsbezug versteckten, haben in diesem Jahr die Aktion besonders reizvoll gemacht. 24 Türchen waren zu öffnen, wobei die Türchen sehr interessante meistens Lichtenrade-Fragen waren. Die richtige Antwort und das Verlosungsglück waren die Bedingung dafür, dass man einen der vielen Preis mit nach Hause nehmen konnte.

Zwei kleine Engel waren am 12. Dezember die Glücksfeen und griffen beherzt in den Lostopf.

Engel sind in Lichtenrade; wir wussten es Alle!

Bei der Adventskalender-Weihnachtsbaumaktion ging es nicht um große Konzepte, die viel Geld kosten. Hier haben sich einige Aktive zusammengetan, Sponsoren gesucht und halt einfach nur was getan. Herausgekommen sind vier schön geschmückte traditionelle Weihnachtsbäume, die verteilt über die Einkaufsstraße aufgestellt wurden, und zentral ein künstlerischer Adventskalender-Weihnachtsbaum, der mit bunten Folien die Blicke auf sich lenkt. Für diese Aktion haben sich erneut die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, FairTrade-Interessierte, die BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e. V., der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. und Family & Friends zusammengetan. Mit dabei ist auch die seit über 30 Jahren tätige Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V..

Zum Gruppenbild nach der Verlosung darf gelächelt werden (v.lks.n.re. Dieter Genz/Volkspark Lichtenrade, Rainer Welz/BI Dresdner Bahn, Stadtführerin Marina Heimann, FairTrade-Aktive Doris Deom, Engel 1, der Weihnachtsmann, Engel 2, Engel 3-Claudia Scholz von Family & Friends...fast schon Lichtenraderin, Christian Marscheck/Imkerverein Lichtenrade, Beate Bockenkamp/AG Bahnhofstraße und Wolfgang Spranger/Volkspark Lichtenrade).
Die Bäume spendeten Hildegard Bentele, CDU-Direktkandidatin bei der nächsten Abgeordnetenhauswahl in Berlin für Lichtenrade, Bezirksstadtrat Daniel Krüger und der Schornsteinfegerbetrieb Christian Liebermann. Die Bäume wurden von Lichtenrader Schulen (Käthe-Kollwitz-Grundschule, Annedore-Leber-Grundschule, Ulrich-von-Hutten-Gymnasium) geschmückt. Der FairTrade-Baum wurde von TransFair e.V. und den Grünen-Bezirksverordneten Rainer Penk und Aferdita Suka gesponsert. Für den künstlerischen Baum konnten als Sponsoren Promobil Autoservice GmbH und das Tanzstudio Laurana gewonnen werden.

Bei der Verlosung waren viele Sponsoren der Gewinne anwesend. Der Glühwein sorgte für etwas innerliche Wärme, der Weihnachtsmann verteilte Weihnachtsmänner und die Künstlerin des Adventskalender-Weihnachtsbaumes versuchte die Reste des Baumes noch etwas freundlicher herzurichten. Offensichtlich fanden die bunten Adventskalender-Bonbons, die aber ohne Inhalt waren, Liebhaber.

Künstlerin Sylvia Zeeck versucht einiges am "zerrupften" schönen Adventskalender-Weihnachtsbaum noch zu retten. Er steht halt schon 3 Wochen und die Bonbons waren begehrt.

Richtig tolle Gewinne waren beim Adventskalender-Weihnachstbaum 2015 in Lichtenrade zu gewinnen.

Beate Bockenkamp von der AG Bahnhofstraße und die Organisatorin und FairTrade-Aktive, Doris Deom, lüfteten den Gabentisch.

Doris Deom (2.v.re) leitete die Verlosung mit Engelszungen, unterstützt von Engelwesen.

Doris Deom und Claudia Scholz (Family & Friends) kümmerten sich um die Verlosung, damit die Engel nicht alles alleine machen mussten. Einzelne Gewinner waren anwesend und konnten die Gewinne erfreut gleich in Empfang nehmen.

Hier hat die Salami von Marché de Catherine eine erfreute Gewinnerin gefunden.

Das Tempelhof-Buch von Katrin Schwahlen wurde überreicht von Beate Bockenkamp von der AG Bahnhofstraße.

Eine schöne ehrenamtliche Aktion, die durchaus auch bezirkliche Anerkennung verdient hat.

Thomas Moser (auch Fotos)

Als Sponsoren der Gewinne haben mitgemacht: Partyservice Buder, Marché de Catherine/französischer Salami, Katrin Schwahlen: Rundum Tempelhof, die Bahnhofsapotheke, ein Künstler mit einem handsignierten Kalender, die Hauptstadtseife, Evas Seidenfloristik, THW Ortsverband Tempelhof-Schöneberg, Porzellanmalerei Bolinski, der Imkerverein Lichtenrade e. V., Jalousien Müller, Patchwork & Co., Juwelier Heigl, Das Kleine Kaffeehaus, ART-DOMINO® CITIES IN POP ART! , Stadtführerin Marina Heimann, Weingut Jürgen Emrich, Reblislefat, Modedesignerin Caroline Rego dos Santos Gäsche, Enderlein Mode, Barrique Berlin-Lichtenrade, Werbespitze Kreativteam, Tanzschule Laurana, Künstlerin Sylvia Zeeck (Lichtpunkt 49), Künstler-Gruppe-Berlin (KGB), Raumausstattung Birkhölzer, Targo-Bank, Parfümerie Gabriel, Thriller-Autorin Katharina Hönow, Reichelt, Jeanette Fink/Kerze, Hans-Ulrich Schulz/Historischer Kalender, BI Dresdner Bahn, Haarstudio Madlon Persicke.


Hauptstadtseife persönlich, Regine Klimes vorne rechts, hat gespendet und freut sich.


Angelika Heigl, immer aktiv, hat auch gespendet.

Claudia Scholz präsentiert den Gewinn von Carol Santos....natürlich natürlich verpackt.

Die Verlosung ist im vollem Gange.

Der Weihnachtsmann hat für artige Kinder noch Weihnachtsmänner im Sack...

ALLE FOTOS: Thomas Moser

Fotos von den Weihnachtsbäumen in der Internetzeitung:

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/12/12/der-baum-an-der-goltzstra-e---am-eingang-zur-bahnhofstra-e.htm

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/11/30/offizielle-weihnachtsbaum-bergabe-in-lichtenrade.htm


 

Der Baum an der Goltzstraße - Am Eingang zur Bahnhofstraße

Wir berichteten schon von der Weihnachtsbaum-Aktion 2015 in der Lichtenrader Bahnhofstraße. Für diese Aktion haben sich erneut die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, FairTrade-Interessierte, die BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e. V., der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. und Family & Friends zusammengetan. Mit dabei ist auch die seit über 30 Jahren tätige Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V.. Der Weihnachtsbaum an der Goltz-/Ecke Bahnhofstraße wurde noch nicht vorgestellt.

Diesen Baum stiftete Bezirksstadtrat Daniel Krüger und das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium sorgte für die weihnachtliche Dekoration. Die anderen Bäume und die Weihnachtsbaumübergabe wurde in der Lichtenrader Internetzeitung schon näher vorgestellt: LINK zur INTERNETZEITUNG







 

2016-Lichtenrade-Foto-Kalender - für Liebhaber und zum Verschenken

Eine schöne Lichtenrade-Empfehlung
Der erste Anlauf, einen Foto-Kalender mit Motiven aus Lichtenrade herauszubringen, verlief erfolgreich – Grund genug, dem Ortsteil nach 2015 auch 2016 wieder einen Kalender mit aktuellen Motiven zu widmen.

Darunter sind bekannte Ansichten wie die weihnachtliche Dorfkirche, die von Schnee bedeckte Mälzerei oder das benachbarte Landhaus Lichtenrade – ebenfalls im schmucken Winterkleid, das die Spuren des jahrelangen Leerstands verwischt. Der grüne Bezirk am Stadtrand hat aber im Jahreslauf noch etliches mehr zu bieten, etwa den von Weißen Seerosen bedeckten Dorfteich, der von Japanischen Kirschbäumen in zartes Rosa getauchten Potsdamer Straße oder den von einer riesigen Roteiche beherrschten Augsburger Platz, die zur Herbstfärbung eine wahre Pracht ist.

Insgesamt 13 Motive begleiten durch das Jahr, im Kalendarium ist neuerdings Platz für die eine oder andere kleine Notiz. Auf den Seiten 14 und 15 werden die Motive näher beschrieben, außerdem machen Lichtenrader Gewerbetreibende und andere Akteure, die dem Stadtteil verbunden sind, als Förderer auf sich aufmerksam.

Der Kalender im Format 24 x 21cm ist erhältlich zum Preis von 9,80 Euro im Buchhandel, in der Apotheke Alt-Lichtenrade oder über der Internetseite des KlaRas-Verlags (http://www.klaras-verlag.de/pages/KalenderLira2016.htm).

EINE KLEINE AUSWAHL:


Januar Alte Mälzerei (Eines der imposantesten Gebäude Lichtenrades steht unweit der Bahnhofstraße: die Mälzerei. Über die Zukunft des momentan leer stehenden Gebäudes wird zurzeit rege diskutiert.)

Februar Landhaus Lichtenrade (Das Landhaus Lichtenrade, direkt neben dem S-Bahnhof gelegen, schlummert seit vielen Jahren in einem Dornröschenschlaf. Ideen für eine Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes liegen bereits in der Schublade.)

Mai Japanische Kirschbäume Potsdamer Straße (Japanische Kirschbäume verzaubern im Frühling viele Wege und Grünflächen in Lichtenrade, so auch die Potsdamer Straße. Im Sommer blühen etliche Wiesenblumen auf dem breiten Grünstreifen.)

 

Hinweise und Tipps von der Umweltinitiative Teltower Platte

+ + + Aktuelles und Termine + + +

Zum Verschenken und Behalten. (KlaRas-Verlag. 030 744 03 26)

Foto-Kalender: „Die schönsten Seiten von Lichtenrade“

Mit seinem in gewohnt hochwertiger Foto-Qualität hergestellten Wandkalender für das Jahr 2016 zeigt der KlaRas-Verlag wieder bekannte und neue Motive aus Berlin-Lichtenrade. Kenner des Ortsteils können sich über ungewöhnliche Perspektiven freuen, Ortsfremde über die Möglichkeit, Lichtenrade auf bequeme Art und Weise kennenzulernen. Und alle möchte der Foto-Kalender zu kleinen Ausflügen zu Fuß oder per Rad, egal zu welcher Jahreszeit, ermuntern. Auch ein Projekt der Umweltinitiative Teltower Platte wird (vor)bildlich in Szene gesetzt. Viel Spaß beim Entdecken!

Den Kalender (und viele Touren-Bücher) gibt es direkt beim Verlag für 9,80 EUR und kann dort auch bestellt werden: http://klaras-verlag.de/pages/KalenderLira2016.htm

Zum Spazieren und Erwärmen (Waldhaus Blankenfelde 03379 / 2020200)

Mittwoch, 30. Dezember 2015, 14:00 bzw. 15.00 - 17.00 Uhr

Treff: TF - Blankenfelde-Mahlow, Waldhaus im Natursportpark Blankenfelde, Jühnsdorfer Weg 55, reichlich Plätze für Fahrräder, Parkplätze verfügbar. Nächstgelegener Bahnhof: Blankenfelde (S2 und RE7 / RE3).

Thema: Gemütlicher Spaziergang von 14.00 bis 15.00 Uhr in der nahen Umgebung des Natursportparks Blankenfelde. Das Naturschutzgebiet „ehem. Blankenfelder See“ ist nur 100m weit entfernt und bietet schöne Einblicke. Der Weg entlang des Glasowbachs und durch die Wälder der Jühnsdorfer Heide hat auch im Winter seinen Reiz, egal ob mit oder ohne Schnee. Geselligkeit in der Grillhütte von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr bildet dann den gemütlichen Rahmen, einen Tag vor Silvester stressfrei einen heißen Glühwein, Tee oder Kaffee zu trinken und sich am Lagerfeuer aufzuwärmen. Vor einem Jahr war übrigens alles von Schnee bedeckt und den Besuchern bot sich ein herrlicher Sonnenuntergang.

Anmeldungen nicht erforderlich. Spenden erbeten.

Zum Unterhalten und Informieren (UI Teltower Platte. 0173 424 3031)

Sonntag, 24. Januar 2016, 11:00 - 14.00 Uhr

Treff: Berlin-Lichtenrade, auf dem Adventsplatz im Lichtenrader Wäldchen, gelegen zwischen den Waldeingängen Kronacher Straße und Tutzinger Straße. Nächstgelegene Haltestelle: Bus 175 (Pechsteinstr), Zustieg z.B. am S-Bhf. Lichtenrade. Parkmöglichkeiten in den Anliegerstraßen vorhanden. 

Thema: Treffen mit der UI Teltower Platte auf dem Adventsplatz. Die Umweltinitiative Teltower Platte lädt traditionell alle AnwohnerInnen aus der Nachbarschaft, alle Naturfreunde und Interessierte aus Nah und Fern zu gemütlichen Stunden und Gesprächen bei heißer Suppe, Glühwein, Tee, Kaffee und Kuchen ein. Mit einem Rückblick auf das Jahr 2015 und einem Ausblick auf das Jahr 2016 werden die Mitstreiter der UI Teltower Platte kurz über ihre Aktivitäten informieren und laden auch zu einem kleinen Streifzug durch die Natur ein. Wir freuen uns auf Sie!

Anmeldungen nicht erforderlich. Spenden erbeten.

Zum Nachdenken und Umdenken

Nachhaltige Stadtentwicklung

Dass Berlin an vielen Stellen bereits „aus allen Nähten“ platzt hat viele Beispiele, dass Berlin eine der grünsten Metropolen Europas ist, ist ebenso bekannt. Der BUND Berlin setzt sich dafür ein, bei Bauvorhaben in Berlin ökologisch und nachhaltig sinnvoll zu planen und zu handeln, um die wertvollen Grün- und Freiflächen trotz des Bevölkerungsanstiegs zu erhalten. Bereits jetzt gibt es viele Bebauungsabsichten direkt vor unserer Haustür: die letzten Felder in Bln.-Buckow, hochwertige Naturschutzflächen in Bln.-Lichterfelde Süd oder die landwirtschaftlichen Freiflächen zwischen Mahlow und Bln-Lichtenrade.

Es sollte kritisch geprüft werden: Müssen Supermärkte und Discounter immer nur eingeschossig neugebaut werden oder ließen sich nicht mehrere Etagen „draufsetzen“ für Wohnraum? Der öffentliche Personennahverkehr und die Fahrradnutzung gewinnen messbar immer mehr Beliebtheit – wären Flächen für Autostellplätze und „Garagenlandschaften“ nicht besser für Wohnraum geeignet? Mehr als zwei Etagen bei Neubauten und noch nicht ausgebaute Dachgeschosse bieten ein riesiges Wohnraumpotenzial und befinden sich in gut entwickelten und mit sozialer Infrastruktur ausgestatteten Gegenden, warum sollte dann wertvoller Freiraum aufwändig erschlossen und zu Lasten der Naherholungsflächen geopfert werden? Leerstand, stillgelegte Gewerbeflächen und brachliegende betonierte Areale gibt es in Berlin und Umland noch reichlich und werden kaum für Neubauten herangezogen, da ja zunächst kostspielig entsiegelt werden müsste – hier müssen von der Politik Anreize geschaffen werden, diese Flächen vorrangig zu nutzen und zugleich verschwinden die von vielen als „Schandflecken“ bezeichneten Industrie- und Militärruinen.

Beispiele unter www.bund-berlin.de/baupotenzial. Die Überlegungen und Forderungen können gleichermaßen auf das Berliner Umland bezogen werden.

Mitsprachemöglichkeiten gibt es z.B. im Rahmen der Bürgerbeteiligung bei Bebauungsplanverfahren oder sprechen Sie doch mal direkt Ihre Parlamentarier (Bezirk, Stadt, Bund) an.

 

Auftakt "Aktive Zentren" in Lichtenrade

Einen Tag vor Nikolaus wurde in Lichtenrade der Startschuss für die „Aktiven Zentren (AZ)“ gegeben. Damit sollte eine positive Entwicklung in Lichtenrade in den nächsten Jahren auch konkret sichtbar werden.

Auf der Bühne v.lks.n.re. Direktor der UvH Thomas Hungs, BzBm Angelika Schöttler, Sabine Slapa von "die raumplaner", Stadträtin Dr. Sibyll Klotz und Moderator Morris Perry

Jutta Kaddatz (lks) und ...

...der Lichtenrader Oliver Schworck informieren...
Zur vierstündigen Auftaktveranstaltung in das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium kamen circa 150 Personen, wobei ein Teil des Raumes schon durch die gesetzten Akteure gefüllt war. Vertreter von Lichtenrader Initiativen und Vereinen und auch einzelne Bürgerinnen und Bürger wurden in einem Kultur-Informationsmix im liebevoll weihnachtlich geschmückten Saal und in der Informationsbörse im Vorraum über die anstehenden Schritte informiert.

Der Bezirkspolitik war diese Veranstaltung sehr wichtig. Dies zeigte sich durch die Anwesenheit des fast kompletten Bezirksamtes.

Mit dabei waren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (lks), die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (re), dem Jugendstadtrat Oliver Schworck (2.v.lks.) -alle drei in ihren Parteien erst ganz frisch für die Wahl im nächsten Jahr nominiert- und die politisch Verantwortliche für die städtebauliche Entwicklung, Stadtentwicklungsstadträtin Dr. Sibyll Klotz (2.v.re). Sibyll Klotz steht nach der nächsten Wahl für einen Stadtratsposten nicht mehr zur Verfügung.


In Kurzstatements erläuterten sie ihre Positionen und Schwerpunkte und gingen in diesem Zusammenhang auch teilweise auf die Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes ein, nach der die Dresdner Bahn ebenerdig durch Lichtenrade geführt werden soll. Alle beteuerten, dass diese Entscheidung, die noch gerichtlich überprüft werden wird, nicht im Sinne der Bezirkspolitik sei, andererseits die Chancen durch die „Aktiven Zentren“ genutzt werden sollten.

Manfred Raß von der Ökumenischen Umweltgruppe mit Stadträtin Sibyll Klotz
Bezirksstadträtin Sibyll Klotz dazu: „Auch wenn das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens für die Dresdner Bahn nicht dem strategischen Ziel des AZ entspricht, ist das Projekt Aktives Zentrum sehr wichtig für die Bahnhofstraße und Umgebung!“ Von der Bürgerinitiative Lichtenrade –Dresdner Bahn wurde in einem Schreiben an das Planungsbüro „dieraumplaner“ angeregt, dass „aus dem Topf der Aktiven Zentren eine finanzielle Beteiligung an den zu erwartenden Kosten einer Klage zur Verfügung gestellt werden.“


Volksparkchef Wolfgang Spranger und Hagen Kliem von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße informieren sich an den Stelltafeln.

Der Termin für die Auftaktveranstaltung war in Lichtenrader Initiativen durchaus umstritten. Die Kurzfristigkeit und auch der Termin, am langen verkaufsoffenen Samstag vor dem 2. Advent, wurden kritisch angemerkt. Diese kritischen Stimmen sahen sich dadurch bestätigt, dass nicht mehr Lichtenrader zur Veranstaltung kamen. Für die Veranstalter war es jedoch wichtig, dass diese für 2015 angemeldete Veranstaltung auch noch 2015 stattfindet. Auch waren die räumlichen Möglichkeiten begrenzt.


Koordinator vom Bezirksamt Jens-Peter Eismann und Nicole Stahl von der Wirtschaftsförderung...

...und Martin Schwarz vom Stadtplanungsamt.

Schon seit 2012 wird in Lichtenrade um eine attraktive Bahnhofstraße gerungen. Viele Veranstaltungen und sogenannte Standortkonferenzen fanden statt, ein Leitbild und viele Ideen wurden entwickelt, damit die Gegend um die Einkaufsstraße ein freundlicheres Bild erhält. Eins war klar, ohne Geld geht gar nichts und im Bezirkshaushalt werden dafür keine gesonderten Mittel zur Verfügung stehen. Um in das Bund-Länder-Städtebau-Förderprogramm „Aktive Zentren“ aufgenommen zu werden, war die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) notwendig, dass mittlerweile auch vom Berliner Senat genehmigt wurde. Jetzt soll es konkreter werden, wobei sich die Sichtbarkeit 2016 noch in Grenzen halten wird.

Das Team von "die raumplaner"
Als Prozessverantwortliche und als Geschäftsstraßenmanagement hat das Planungsbüro „slapa & die raumplaner GmbH“ den Zuschlag für die weitere Umsetzung erhalten. Die konkreten Ansprechpartner präsentierten sich und stellten sich den Fragen von interessierten Bürgern.

Die neue Stadtteilzeitung sucht einen Titel...
Den Zuschlag für eine Stadtteilzeitung hat das Büro „georg + georg – meister der kommunikation“ aus dem Wedding erhalten. Gesucht wird auch noch ein Titel für die Zeitung. Die erste Ausgabe soll im Frühjahr 2016 erscheinen. Die Zeitung soll regelmäßig über Aktuelles aus dem Kiez und über die geplanten Projekte berichten.

Als nächster wichtiger Schritt ist die Wahl eines Gebietsgremiums am 28. Januar 2016 vorgesehen.

Dafür gibt es schon einen organisatorischen Rahmen. In dem Papier dazu heißt es: „Dieses Gremium hat im Wesentlichen die Aufgabe, eine Multiplikatoren- und Mitwirkungsfunktion zu übernehmen, aber selbst z. B. kleinteilige Projekte umzusetzen.“ Das Gremium wird erstmal für einen Zeitraum für 2 Jahre gewählt und arbeitet auch in Arbeitsgruppen mit inhaltlichen Schwerpunkten. Insgesamt 18 festgelegte Initiativen, Vereine und Vertreter von Institutionen (z. B. Schulen, die Seniorenvertretung, das Kinder- und Jugendparlament) haben die Chance, ggf. mit mehreren Vertretern dem Gremium anzugehören. Darüber hinaus können sich auch fünf nicht gebundene Personen bewerben, die im Gebiet des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße leben oder ein Gewerbe haben. Diese Zahl kann sich erhöhen, wenn Vereine und Initiativen die Anzahl ihrer Plätze nicht ausschöpfen. Insgesamt hat das Gebietsgremium 30 Sitze zur Verfügung.

Im Rahmen des Gebietsfonds können ab 2016 Projekte realisiert werden, die die Bahnhofstraße attraktiver machen. Bis zu 50 % der Kosten können gefördert werden. Insgesamt stehen für die kleinteiligen Projekte im Jahr 2016 für das Gebietsgremium 30.000 Euro Fördermittel zur Verfügung, die in drei Zeiträumen beantragt werden können. Der Einsendeschluss für die Anträge ist jeweils am 29. 2. 2016, 31. 5. 2016 und 30. 9. 2016. Eine Jury wird über die Anträge entscheiden.

Ausführliche Informationen über die Rahmenbedingungen und Fristen, auch die Bewerbungsunterlagen, kann man unter www.az-lichtenrade.de herunterladen.

Lokale Anbieter sorgten beim Auftakt für kleine Häppchen und Getränke, damit der Rahmen der Veranstaltung auch einen festlichen Charakter erhielt. Die Moderation erfolgte von Morris Perry. Musikalisch wurde der Abend von der Jazz-Band des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums und von Darbietungen der Musikschule eingerahmt. Die Agentur Spotlight Talent, die berlinweit lokale Talente fördert, hat den Abend künstlerisch begleitet.

Im neuen Jahr wird die Schülerfirma neu anfangen. Der Unternehmer Thomas Schmidt (Firma GeteMO; Foto rechts) unterstützt bereits seit September 2014 als Wirtschaftspate.
Im Vorraum des Saales präsentierte sich auch die Schülerfirma der UvH, die auch erst vor wenigen Tagen den dritten Platz im Bundes-Schülerfirmen-Contest erreicht haben.

Chritiane Wahl, Sabine Slapa von den raumplaner und Christian Coenen
Die Leiterin der Flüchtlingseinrichtung am Kirchhainer Damm, Christiane Wahl, und der Gründer und Vorstand von dare e.V., Christian Coenen, berichteten von einer geplanten Fahrradwerkstatt. In diesem Rahmen wurden auch Spenden für die Flüchtlingseinrichtung des EJF gesammelt.

Man kann gespannt sein, was im Jahr 2016 schon konkret in der Bahnhofstraße sichtbar sein wird. Vor allzu großen sichtbaren Ergebnissen wird man besonders im Startjahr noch nicht ausgehen können.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Teil des Kulturprogamms...

Und wie geht es weiter?

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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