Meine kleine WERDI-Kolumne in der Dezember-Ausgabe

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Offizielle Weihnachtsbaumübergabe in Lichtenrade

Die offizielle Weihnachtsbaumübergabe fand einen Tag nach dem 1. Advent statt. Vor der Lichtenrader Bahnhofstraße 50, wo auch der künstlerische Weihnachtsbaum aufgestellt wurde, haben die Organisatoren die Bäume den Lichtenrader Bürgern bei Glühwein, Punch und Weihnachtsgebäck übergeben. Auch viele Spender von den Gewinnen des Adventskalenders waren dabei und freuten sich über die Aktion.

Das große Gruppenbild der Aktiven und der edlen Spenderinnen und Spender der Bäume, sowie der Preis für den Adventskalender!


Da fehlte doch noch jemand auf dem Gruppenbild...mit dabei von der TARGO-Bank Fr. Noack (2.v.lks.), links daneben Stadtführerin Marina Heimann und 2.v.re. Hildegard Bentele (Baumspenderin)

Aktive aus Lichtenrade, die in den letzten Jahren schon andere Aktivitäten und Feste im Kiez unterstützten, haben sich in diesem Jahr wieder Gedanken um den Weihnachtsschmuck in der Bahnhofstraße gemacht. Herausgekommen sind vier schön geschmückte traditionelle Weihnachtsbäume, die verteilt über die Einkaufsstraße aufgestellt wurden, und zentral ein künstlerischer Adventskalender-Weihnachtsbaum, der mit bunten Folien die Blicke auf sich lenkt.

Schon seit Wochen wurde überlegt und viele Stunden geplant, was man Besonderes nach Lichtenrade bringen kann. Für diese Aktion haben sich erneut die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, FairTrade-Interessierte, die BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e. V., der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. und Family & Friends zusammengetan. Mit dabei ist auch die seit über 30 Jahren tätige Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V.. Das Organisationsteam hat die vorweihnachtliche Dekoration gemeinschaftlich geplant und hofft, dass sich die Lichtenrader daran erfreuen werden. Die Bäume spendeten Hildegard Bentele, CDU-Direktkandidatin bei der nächsten Abgeordnetenhauswahl in Berlin für Lichtenrade, Bezirksstadtrat Daniel Krüger und der Schornsteinfegerbetrieb Christian Liebermann. Die Bäume wurden von Lichtenrader Schulen (Käthe-Kollwitz-Grundschule, Annedore-Leber-Grundschule, Ulrich-von-Hutten-Gymnasium) geschmückt. Der FairTrade-Baum wurde von TransFair e.V. und den Grünen-Bezirksverordneten Rainer Penk und Aferdita Suka gesponsert. Für den künstlerischen Baum konnten als Sponsoren Promobil Autoservice GmbH und das Tanzstudio Laurana gewonnen werden.


Ein tolles Kunstwerk, der künstlerische Adventskalender-Weihnachtsbaum von Sylvia Zeeck und Cordual Mahrhofer.

Der von Sylvia Zeeck und Cordula Mahrhofer (unterstützt von Family & Friends) gestaltete künstlerischer Adventskalender-Weihnachtsbaum verbirgt symbolisch 24 Türchen, 24 Fragen und 24 Gewinne. Die Organisatoren sind begeistert von dem Interesse, auf das sie im Vorfeld gestoßen sind. Die Gewinne, die hinter den Türchen stecken, sind durchaus beachtlich. Von einem Kräuterspießbraten, anderen besonderen süßen und deftigen Leckereien, Wein, Hauptstadtseife, ein neues Tempelhof-Buch, bis hin zum Kunstkalender und Kunstgegenständen gibt es für jeden Geschmack etwas zu gewinnen.

Was für Gewinne sich genau dahinter verbergen, die Fragen, die Sponsoren und wie alles funktioniert, ist in den Links (siehe unten) beschrieben:

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Lichtenrader Internetzeitung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/11/25/weihnachtsb-ume-in-lichtenrade-und-ein-ganz-besonderer-adventskalender.htm

oder hier: http://www.ag-bahnhofstrasse.de/weihnachtsaktion/weihnachtsaktion.html

Und noch viel mehr Fotos von der Übergabe und den Weihnachtsbäumen:


Die Stadtführerin Marina Heimann spendete auch eine Stadtführung für 2 Personen

Hildegard Bentele, CDU-Direktkandidatin bei der nächsten Abgeordnetenhauswahl in Berlin für Lichtenrade, spendete den Baum vor der Bahnhofsapotheke

Mitorganisator Wolfgang Spranger vom Lichtenrader Volkspark...überall aktiv und dabei!

Thrillerbuch-Autorin Kat Hönow spendet einen Thriller: Es lohnt sich! (Bericht LINK)

Die Imker aus Lichtenrade haben auch mitgemacht! Der 1. Vorsitzende vom Imkerverein Lichtenrade, Christian Marscheck wärmt sich etwas auf.

Marina Heimann und die Spenderin Madlon Persicke vom Haarstudio in der Steinstraße 26

Hagen Kliem von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße erklärt nicht die Welt, aber die Arbeit der fleißigen Helfer/innen. Im Hintergrund Claudia Scholz von Family & Friends

Doris Deom (re), besonders in Sachen FairTrade unterwegs, erklärt das Gewinnspiel vom Adventskalender. Dieter Genz vom Volkspark hält das Schild.

Doris Deom freut sich hier über den Baum (2.v.lks)
Der von der Käthe-Kollwitz-Grundschule geschmückte Baum:





Der Weihnachtsbaum vor der Bahnhofsapotheke, geschmückt von der Annedore-Leber-Grundschule:



Der FairTrade-Weihnachtsbaum:





Der vierte Baum wird noch fotografiert!
Alle Fotos Thomas Moser

 

Kleiner Weihnachtsmarkt-Bummel in Lichtenrade

Fotoimpressionen und Kurzkommentare vom

- Lichtermarkt am Dorfteich

- Lichtenrader Weihnachtsmarkt auf der Bahnhofstraße

- Privater Weihnachtsmarkt bei Kelb in der Goethestraße für die Suppenküche

Vorweg gesagt, ein Vergleich ist nicht wirklich möglich und hilft kein Stück weiter.


Eine schöne Atmosphäre! (mehr Fotos siehe unten)

Der "Lichtermarkt" läuft quais außer Konkurrenz, denkt man... Es war der 39. Lichtermarkt, der für Vereine, Initiativen, Schulen, Kitas, Kirchen u.a. einen Rahmen bietet, Selbstgemachtes und Leckeres in einem angenehmen Ambiente anzubieten und allen Besuchern ein gutes Gefühl zu geben: denn schließlich spendet man für einen guten Zweck.

Die Lichtenrader Suppenküche und viele andere Initiativen (siehe Fotos unten) waren dabei.

Fast wäre aber der -ach so beliebte- Lichtermarkt dem Rotstift zum Opfer gefallen. Eine Haushaltssperre im Bezirk hätte fast verhindert, dass die notwendigen Kosten  nicht vorhanden waren. Die Berliner Sparkasse hat dem Bezirksamt unter die Arme gegriffen und sozusagen den Lichtermarkt gerettet. Hier sollte der Bezirk für die Zukunft auch selbst eine Vorsorge treffen. Eine so wichtige Bezirksveranstaltung darf nicht sterben! Glück war auch noch angesagt, als der vorhergesagte Sturm Lichtenrade nicht erreichte und die Veranstaltung -leicht verregnet- nicht ins Wasser fiel. Schön!Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für Ihr Engagement, mit dem Sie diese wundervolle Veranstaltung mit Leben erfüllt haben! Die vielen Menschen, die alle das Fest besucht haben sind der Beweis, dass sich Ihr Einsatz gelohnt hat.“



Lecker, lecker und eine tolle Atmosphäre!

Schön auch immer wieder, dass das Jugendcafé am Dorfteich, eine Kinder- und Jugendeinrichtung vom Jugendamt, mit viel Spass und Freude dabei ist. Nur hundert Meter vom Fest entfernt findet hier der Tag der offenen Tür statt. Das festlich geschmückte Haus lädt ein, die super-super leckeren Hamburger zu genießen.


So, der private Weihnachtsmarkt der Familie Kelb läuft auch außer Konkurrenz. Er findet schon seit Jahren, mit einer kurzen Unterbrechung, statt und ist in der Nachbarschaft in Lichtenrade Nord (Goethestraße) sehr beliebt. Auf dem privaten Grundstück der Familie gibt es leckere Würstchen, Glühwein und selbstgemachten Kuchen. Der Erlös wird immer der Lichtenrader Suppenküche gespendet. Vorbildliche Nachbarschaftsinitiative für einen guten Zweck!

Zur Geschichte: Der Weihnachtsmarkt auf der Bahnhofstraße war -vor vielen, vielen Jahren- ein Aushängeschild für Lichtenrade und zog viele Besucher "aus der Stadt", wie wir Lichtenrader sagen, an. Wie gesagt, lang, lang ist es her. Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, eine Initiative mit Händlern der Bahnhofstraße, organisierte seit circa 1980 Weihnachtsmärkte und später auch das nach wie vor beliebte Wein- und Winzerfest (jetzt am Dorfteich). Toll war auch immer die weihnachtliche Beleuchtung der Straße, die leider schon lange fehlt. Die Händler waren mit den Jahren immer mehr unzufrieden, weil die Besucher nicht mehr Kaufkraft in die Straße brachten und eher die Käufer abhielt. Auch sicher waren andere Unzufriedenheiten dabei, zumal auch die Qualität beim Weihnachtsmarkt deutlich nachließ. Mehr Ramsch und Masse, statt Weihnachten und Klasse. Dann kamen wirtschaftlichen Gründe bei der Aktionsgemeinschaft dazu und quasi über Nacht wurden neue Betreiber gesucht. Das war dann der absolute Dolchstoß für die Weihnachtsmärkte in der Lichtenrader Geschäftsstraße. Hinzu kam noch, dass sich Lichtenrader Initiataiven, teilweise auch Neue, gegenseitige Schuldzuweisungen machten, die Händler wurden immer unzufriedener und letztendlich fand 2014 gar kein Weihnachtsmarkt in Bahnhofstraße statt. Ehrlich gesagt, es hat auch kaum einer gemerkt oder fand es schade, denn Würstchen kann man sich ja auch überall kaufen.

Etwas trostlos sieht es schon aus...
Und nun dieses Jahr. Eine neuer Veranstalter für Lichtenrade, Jüttner Entertainment, hat es nun 2015 versucht. Am ersten Adventswochenende war an beiden Tagen geöffnet. In den sozialen Netzwerken (Facebook) findet man nicht wirklich freundliche Worte über die Veranstaltung. Da will ich eine etwas andere Beschreibung hinzufügen. Es ist deutlich Potential nach oben, reden wir nicht lange drum herum. Der Veranstalter hatte eine viel zu kurze Vorbereitungszeit und hat dann auch kaum noch vernünftige Stände, mit Ausnahmen (!), gefunden.

Ein durchaus toller Stand auf der Bahnhofstraße...leider eher die Ausnahme.

Der aktive Händler, Markus Bassin, von „SpielFilmMusik“ aus der Wünsdorfer Straße will die Bahnhofstraße beleben und ist immer dabei.

Viele gute Händler sind in der Weihnachtszeit gebunden. Viel zu viel Markt-Ramsch mit Anziehsachen bildeten leider den diesjährigen Rahmen. Wie gesagt, einige wenige schöne Stände gab es und dies müsste sehr viel mehr sein. Das kleine Bühnenprogramm zeigte aber durchaus Potential. Da sah man, dass der neue Veranstalter auch noch deutlich mehr rausholen könnte... wenn alles stimmt.

Sonst wäre mein Ratschlag: gönnt dem Weihnachtstreiben in der Bahnhofstraße eine Pause oder macht ein ganz neues Konzept. Um die Bahnhofstraße bemühen sich zur Zeit, wie schon gesagt, viele Lichtenrader und auch der Bezirk. Nicht alle ziehen an einem Strang, aber zumindest nehmen erfreulicherweise gegenseitige öffentliche Schuldzuweisungen nicht mehr so viel Raum ein.

Bemerkenswert ist dann ein Zusammenschluss von Initiativen für einige Veranstaltungen (wir berichteten gesondert darüber, die "alte" Aktionsgemeinschaft ist auch dabei), die wenigsten einige Weihnachtsbäume aufstellen, diese zum Beispiel von Schulen schmücken lassen und auch noch neue künstlerische Ideen hinzupacken. Dieses Jahr werden vier "normale" Bäume aufgestellt und geschmückt und hinzukommt ein künstlerischer Adventskalender-Weihnachtsbaum mit spannenden Fragen und ganz interessanten und hochwertigen Gewinnen. Eine Initiative zur Verschönerung der Bahnhofstraße, die sich keinesfalls verstecken muss.

Der FairTrade-Weihnachtsbaum war schon geschmückt...

Auch die Käthe-Kollwitz-Grundschule hatte schon geschmückt

Allen Lichtenraderinnen und Lichtenrader wünsche ich eine schöne friedvolle Adventszeit!

Thomas Moser

Ein Kommentar des Veranstalters vom Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße, Christian Jüttner, in Facebook:

Zum Bericht über die Bahnhofstraße: Zu dem Foto einen kurzen Kommentar, zum Abend war es trotz des Wetters voll und dann sieht es nicht trostlos aus und für ein repräsentatives Foto hätte es noch schöne Motive gegeben. Und als Abends die Lichter zur Geltung kamen war der Flair auch ein anderer. Zum Sortiment ein kurzes Kommentar, ein Textilienstand und ein Lederwarenstand können sicher nicht das Marktbild bestimmen. Trotzdem haben Sie in vielen Punkten recht gerade mit dem Einwand das wir nur 3 Monate Vorlauf hatten.  Für uns war es in diesem Jahr ein antasten, nun heißt es für 2016 ab Januar mit den Vorbereitungen zu beginnen und dann werden wir diesen traditionellen Weihnachtsmarkt auch anders gestalten können.  An dieser Stelle auch nochmal Danke an alle Besucher die sich vom schlechten Wetter nicht abhalten ließen, im Gegensatz zu unseren Ausstellern.

Und jetzt noch viel mehr Fotos:


Evas Seidenfloristik am Dorfteich hatte auch offen und war sehr gut besucht; schöne Atmosphäre trotz Regen.

Hier werden die Burger liebevoll vorbereitet.


Etwas müde der "Junge"...


Auch immer dabei CPYE, organisiert auch das bezirkliche Spielfest und den Rocktreff!


Der Lichtenrader Volkspark kocht wieder lecker Suppe!

Die Blohmgarten Aktiven informieren und bekochen...

Die roten Weihnachtsmänner und -frauen vom DLRG sind jährlich dabei!

Viele Schulen waren dabei...

Die Gemeinde Salem hatte tolle Kerzen mitgebracht!

und noch eine Schule...

Der THW hatte ein Brandeisen und war bei Kindern beliebt...hätte auch im Sturmvoll kraftvoll zupacken können. Danke THW!

und noch mehr Schulen...


Rührt liebevoll im Hintergrund die Suppe von der Suppenküche!

Die fleißigen Bienen, ne die Lichtenrader Imker, waren auch dabei.

Und viele Kinder machten Musik, auch nicht schlecht!

Fotos: Thomas Moser

 

NeverKnow: Junge Talente machen Musik mit Herz und Köpfchen

Die Schülerband „NeverKnow“ präsentiert eingängige Rock- und Pop-Melodien mit eigenen deutschen Texten. Was man da zu hören und sehen bekommt, ist mehr als nur bisschen Musikmachen.


Juri Stricker (13; Gesang, Keyboard), Hagen Kallmeyer (13; Schlagzeug, Gesang) und seine Schwester Elisabeth (11; Keyboard, Bass), sowie Marcel Ferreira-Hecht (13; Gitarre) sind mit viel Fleiß und Engagement dabei. Das ist mehr, als nur ein kleines musikalisches Strohfeuer. Neben den gemeinsamen Übungsstunden haben sie Unterricht für ihre eigenen Instrumente. Alle Kids sind recht gute Schüler. Die sympathischen Bandmitglieder kommen aus Lichtenrade, Mariendorf und Steglitz. Juri und Hagen besuchen das Beethoven-Gymnasium, was Elisabeth auch für die Zeit nach der Grundschule plant. Marcel besucht die Bläserklasse der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule und spielt dort Trompete.


Bandfoto stehend v.lks. Elisabeth Kallmeyer, Hagen Kallmeyer (sitzend), Juri Stricker (stehend), Marcel Hecht (sitzend)


Viel Applaus beim Auftritt im Schöneberger Kulturcentrum „Die Weisse Rose“. Auch Jugendstadtrat Oliver Schworck und Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende Marijke Höppner erfreuten sich an der Musik.

Seit zwei Jahren spielen die Vier in dieser Konstellation zusammen. Bevor sie sich für den jetzigen Bandnamen „NeverKnow“ entschieden hatten, haben sie schon mehrere Namen „ausprobiert.“ Unterstützt und gecoacht wird die Band von Monika Stocksmeier, die als Honorarkraft bei der Leo-Kestenberg-Musikschule die Musiker betreut. Die Proben finden in ihrem privaten Probenraum statt. „NeverKnow“ ist schon einige Male bei der Musikschul-Veranstaltung „back on stage“ im Schöneberger Kulturcentrum „Die Weisse Rose“ aufgetreten. Beim November-Auftritt war der Saal gefüllt und die Zuhörer waren von der jungen Band begeistert.

„Generation Facedown“ nimmt die eigene Generation auf die Schippe

Ihr bislang größter Erfolg ist das Lied „Generation Facedown“, eine Persiflage auf die Smartphone-Abhängigkeit: „Generation Facedown, mit gesenktem Blick durch die Welt gehen. Generation Facedown, dabei die wichtigen Dinge übersehen …ein kleines Kind fällt hin, die Leute laufen vorbei, nur mit Facebook im Sinn, die neuesten Neuigkeiten werden sie verbreiten, in diesen elektronischen Zeiten.“


Beide Fotos aus dem Video vom NeverKnow-Ohrwurm "Generation Facedown"

Dieses durchaus hintergründige Lied, in dem sich die Schüler selbst und ihre Generation auf die Schippe nehmen, hat Bandmitglied Juri geschrieben. Zum sehr ansprechenden in YouTube veröffentlichten Video, was auf dem Tempelhofer Feld gedreht wurde, heißt es: „Viele Menschen lassen sich durch ihr elektronisches Gerät kontrollieren und vernachlässigen dabei ihre reale Umgebung. Doch zum Glück gibt es die Band NeverKnow, die Retter in der Not, die den Ernst der Lage erkennen und den Kampf gegen General Handy aufnehmen.“ Auch das neueste Lied „Anarchie“ brachte der Band bei ihren Liveauftritten viel Applaus ein.

Neben den eigenen Liedern covern sie auch bekannte Songs. Juri dazu: „Wir haben uns überlegt Cover-Songs zu spielen, denn sie sind teilweise anspruchsvoller als nur eigene Lieder.“ Marcel ergänzt: „…und bringen uns musikalisch weiter.“ Sehr vernünftige und kritische Worte dieser Jungmusiker!

Schülerband hatte schon beachtliche Erfolge

Und auch schon einige große Erfolge kann die Band aufweisen. Beim „Young Music Contest 2015“ ist die Schülerband aus 122 regionalen Mitbewerbern unter die 10-Besten ins Finale gewählt worden. Beim Auftritt Ende Oktober 2015 beim Teltower Stadtfest erreichten die vier jungen Musiker den beachtlichen vierten Platz. Die Fachjury hatte sie sogar auf den zweiten Platz gesehen.


Ganz aktuell ist die Band beim deutschlandweiten Contest der Berliner Festspiele „Treffen junge Musik-Szene“ aus 95 Bewerbungen unter die 11 Besten gewählt worden. Im November konnten sie eine Woche Workshops mit anderen Bands besuchen, bei denen sie eine ganze Menge für ihre Musikzukunft dazulernen konnten.

In den letzten zwei Jahren hat die Band auch mit Erfolg beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ teilgenommen.

Nicht auf Lorbeeren ausruhen!

Die Musiklehrerin Monika Stocksmeier hält viel von der Band: „NeverKnow hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich und das schafft einen starken Zusammenhalt und macht die Band mutig auf der Bühne. Das freut mich sehr! Musikalisch haben alle ein gutes Potential und es wird so einiges ausprobiert. Das muss aber natürlich weiter wachsen und auch noch selbstständiger werden. Die Band sollte sich jetzt nicht auf ihren „Lorbeeren" ausruhen. Die Spielfähigkeiten und Kreativität jedes Einzelnen bestimmen ja nachher den Fortschritt und die Qualität der ganzen Band.“

Eine Schülerband mit beachtlichem Potential! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Freunde bei der Musik!

Thomas Moser (auch Fotos/nicht von Video)

Video “Generation Facedown” in YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=42Km0q0IQrk

Fotomontage NeverKnow/Nadolny

https://www.bandpage.com/neverknowberlin

 

Für 2 und mehr Monate: Gastfamilie für Juan gesucht

One World Kinder, die in Kürze eine Kita in Marienfelde eröffnen werden, bieten dieses Jahr einem ecuadorianischen Jugendlichen die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst bei ihnen zu absolvieren. Für den 23-jährigen Juan Diego aus Esmeraldas, einer der ärmsten Regionen in Ecuador, bedeutet der Einsatz weit mehr als ein Jahr lang soziale Arbeit zu verrichten. Es ist die einzigartige Chance, eine neue Kultur, Sprache und Gesellschaft kennenzulernen und gleichzeitig Gutes zu tun – ein Privileg, das in Ecuador den wenigsten Jugendlichen zugänglich ist, schon gar nicht in Esmeraldas.

Die Organisation World-Horizon macht das möglich. Diese entsendet jährlich etwa 30 Freiwillige rund um die Welt und hat das Austauschprojekt 2009 in Esmeraldas initiiert. Nick Junge, der derzeit seinen Freiwilligendienst in dem Projekt in Esmeraldas leistet, ist begeistert von dem kulturellen Austausch, „Ich sehe das ganze als Win-Win-Situation, sowohl für die deutsche als auch die ecuadorianische Gesellschaft, weil einerseits hilfsbedürftige Menschen unterstützt und andererseits einzigartige Lebenserfahrungen geschaffen werden.“

Vielversprechende Zukunftsperspektiven sind für die Jugendlichen in Esmeraldas rar, die meisten ambitionierten ziehen weg oder arbeiten in den kleinen Geschäften ihrer Eltern. Neben seiner Arbeit in einem Hostel im Urlaubsort Atacames nahm Juan Diego an einem täglichen Deutschkurs teil, mit dem Traum im Kopf, in Deutschland einen Freiwilligendienst zu leisten. Ein Traum deshalb, weil ein soziales Jahr im Ausland für viele deutsche Jugendliche zwar mittlerweile eine Selbstverständlichkeit im Lebenslauf ist, für Jugendliche aus Esmeraldas aber alles andere als normal ist.

Er schafft es, sich in seiner knappen Freizeit ein beachtliches Deutschniveau zu erarbeiten. Er sticht heraus durch seine Zielstrebigkeit und die Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur. Mit Hilfe von World- Horizon sammelt er Spenden um die anfallen Kosten unter anderem für Visa, Goethe-Examen und Flüge decken zu können. Anfang November war es schließlich soweit: Juan Diego landete in Berlin und unterstützt seit dem die Kita Kinder am Schloss.

Im Rahmen des Auslandsaufenthaltes steht Juan Diego allerdings noch vor einer große Hürde: die Unterbringung vor Ort. „Wir suchen derzeit eine freundliche, aufgeschlossene Familie oder Lebensgemeinschaft in Berlin, die ihn für zwei oder mehr Monate bei seinem Abenteuer in Deutschland begleitet“, erklärt World-Horizon-Geschäftsführerin Anne Hager. Wer an diesem interkulturellen Austauschprogramm teilhaben, ein wenig Spanisch lernen und einem jungen Menschen bei seiner Auslandserfahrung unterstützen möchte, wird gebeten, mit ihr Kontakt aufzunehmen.

Telefon: 0176-81918132 Email: a.hager@world-horizon.org

 

Weihnachtsbäume in Lichtenrade und ein ganz besonderer Adventskalender

Eine gute Idee lässt Lichtenrade erstrahlen

4 Weihnachtsbäume - 1 Adventskalender-Weihnachtsbaum

24 Türchen - Viele Fragen und noch mehr hochwertige Gewinne

Aktive aus Lichtenrade, die in den letzten Jahren auch schon andere Aktivitäten und Feste im Kiez unterstützten, haben sich in diesem Jahr wieder Gedanken um den Weihnachtsschmuck in der Bahnhofstraße gemacht.

Schon seit einigen Wochen wird überlegt und viele Stunden geplant, was man Besonderes nach Lichtenrade bringen kann. Für diese Aktion haben sich erneut die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, FairTrade-Interessierte, die BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e. V., der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. und Family & Friends zusammengetan. Mit dabei ist auch die seit über 30 Jahren tätige Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V., die in der Vergangenheit Feste organisierte, aber auch mit Aktionen wie „Blumen zum Muttertag“ oder „Ostereiersuche für Kinder“ etwas mehr Lebendigkeit in den Ortsteil gebracht hatte.

Das Organisationsteam hat die vorweihnachtliche Dekoration gemeinschaftlich geplant und hofft, dass sich die Lichtenrader daran erfreuen werden.

4 Weihnachtsbäume und 1 Adventskalender-Weihnachtsbaum

Weihnachtsbäume sollten es wieder sein, aber es sollten auch neue Ideen verwirklicht werden. In diesem Jahr werden drei klassische Bäume, die von den umliegenden Schulen mit Selbstgebasteltem geschmückt werden, ein Fairtrade-Weihnachtsbaum und ein künstlerischer Adventskalender-Weihnachtsbaum mit 24 Türchen, 24 Fragen und 24 Gutscheinen oder Geschenken aufgestellt.

Die Organisatoren sind begeistert von dem Interesse, auf das sie im Vorfeld gestoßen sind: „Wir haben Lichtenrade lange nicht mehr so begeistert erlebt wie dieser Tage! Geschäftsinhaber, Künstler und Kunsthandwerker, Kreative und Akteure sowie Ehrenamtliche haben ihre Schätze gehoben, um es so richtig weihnachtlich werden zu lassen!“ Die Gewinne, die hinter den Türchen stecken, sind durchaus beachtlich. Von einem Kräuterspießbraten, anderen besonderen süßen und deftigen Leckereien, Wein, Hauptstadtseife, ein neues Tempelhof-Buch, bis hin zum Kunstkalender und Kunstgegenständen gibt es für jeden Geschmack etwas zu gewinnen.

Adventskalender – Wie funktioniert das?

Die fertigen Bäume werden am Montag, den 30. November 2015 um 17 Uhr in der Bahnhofstraße 50 bei Kerzenschein, Keksen und Glühwein den Lichtenradern übergeben. Wer es mag, kann Kekse nach eigenem Gusto dekorieren und mit nach Hause nehmen.

Am künstlerischen Adventskalender-Weihnachtsbaum werden die Fragen zu finden sein und auch die Orte, wo sie noch veröffentlicht sind. Ein QR-Code wird auf die Internetadresse verlinken.

Auf der Homepage der AG Bahnhofstraße e. V., in der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de und bei vielen teilnehmenden Geschäftsleuten wird dafür Werbung gemacht und auch dort finden sich die Fragen. In den sozialen Netzwerken von Lichtenrade (z. B. Facebook) wird auch darüber berichtet.

Jeder Adventskalenderteilnehmer soll jedoch nur eine Frage beantworten. Dafür schreibt man die Frage und die Lösung auf und schickt sie an info@ag-bahnhofstrasse.de oder an Juwelier Heigl, Goltzstraße 37, 12307 Berlin oder gibt es dort bis zum 12. Dezember 2015 um 12 Uhr ab.

Mit der richtigen Antwort auf die Frage kommt man in den großen Lostopf.

Am 12. Dezember um 13.30 Uhr findet dann am Adventskalender-Weihnachtsbaum die „Ziehung” zwischen den richtigen Einsendungen statt. Die Geschäftsinhaber, Künstlerinnen und Künstler werden die Gewinne, die einen Wert von 30 Euro und mehr haben, weihnachtlich verpackt übergeben. Der Rechtsweg wird ausgeschlossen.

Schauen Sie rein in den Adventskalender, spielen Sie mit, lösen Sie die Fragen über Lichtenrade und Berlin und bereiten sich so ein klein wenig besinnlich auf die Weihnachtszeit vor!

Thomas Moser 

24 Adventskalender-Gewinne und Fragen:

Nähere Infos auch in den LINKS (teilweise einfach nur Fotos anklicken!)

1 - Partyservice Buder: Gutschein über einen Kräuterspießbraten

frisch aus dem Ofen für ca. 10 Personen

Wo ein besonderes Ereignis feierlich begangen werden soll, muss einfach alles stimmen. Mit  dieser Philosophie  sorgt Partyservice Buder dafür, dass private und geschäftliche Festlichkeiten in schöner Erinnerung bleiben.
Frage: Welches Betriebsjubiläum feierte der Partyservice Buder in diesem Jahr?

2 - Marché de Catherine: Präsentkorb mit französischer Salami, Nußschinken, Pasteten, Berghonig und Blaubeerkonfitüre

Leckere, auf denkbar altmodische, traditionelle Art nach Großmutters Rezepten in den Bergen des Haute Savoie hergestellte luftgetrocknete französische Salami und Pasteten, denen man förmlich anmerkt, dass das Fleisch von Schweinen stammt, die ihr Leben auf kleinen Höfen in den Rhone-Alpen verbringen und von Waldfrüchten und dem was Ernte und Tisch übrig lassen, leben, finden Sie bei Marché de Catherine. Catherine Nicolaus, eine Französin in Berlin, bietet Ihnen diese Köstlichkeiten auf Wochenmärkten, Veranstaltungen, genauso wie über ihre Homepage, d. h. bei Glatteis o. ä. erhalten Sie Ihre Köstlichkeiten per Kurier an der Haustür.
Frage: Wo wurden in Lichtenrade Lebensmittel und Konserven als Berliner Senatsreserve gelagert?

3 - Katrin Schwahlen: Rundum Tempelhof
spaziert mit dem Regierenden Bürgermeister durch seinen Kiez, schaut in der ufaFabrik hinter die Kulissen, hört in Lichtenrade außergewöhnliche Töne einer Rocksängerin, lernt von einem Prinzen in Mariendorf und lässt sich von einem angehenden Physiker in Marienfelde die Welt von oben erklären.
Ihre Buchlesung in Lichtenrade...am 5.12.

Die Bahnhofsapotheke ergänzt die Erlebnisfreude mit Pflegeprodukten

Frage: Welche Lichtenrader Berühmtheit starb am 12. Dezember 1918?

4 - Das besondere Lädchen: handsignierter Kalender für 2016 vom Künstler

Der Künstler ist Wildlife Artist und für seine Tiermalerei bekannt. Als solcher ist er zwischen den verschiedenen Zoos in Deutschland und Europa unterwegs. Auch Kunstfelsen kreiert er dort. Derzeit arbeitet er im Tropenhaus für den Zoologischen Garten in Berlin. Der Kalender zeigt die emotionale Seite Afrikas mit Zeichnungen der Tiere in freier Wildbahn.

Frage: Wie viele Städtepartnerschaften hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg?

5 - Die HAUPTSTADTSEIFE: Weihnachtliche Auswahl hochwertiger Naturseifen

"Olivenöl, Kakaobutter, Sonnenblumenöl, Palmöl, Sheabutter und weitere Öle sind die Zutaten, mit denen sie experimentierfreudig und auf Konditorenart Naturseifen zusammenrührt," schreibt die Berliner Woche und trifft damit den Kern ihrer Unternehmungen. Für den Adventskalender schnürt sie ein weihnachtliches Gesamtpaket mit betörenden Seifen, Badezusätzen und Schwämmen für Körper- und Gesichtspeeling.

Frage: Wie viele Stolpersteine gibt es in Lichtenrade?

6 - EVAS SEIDENFLORISTIK: 2 schöne Gestecke von weihnachtlich bis jahreszeitlich angepasst

Dekoratives zu jeder Jahreszeit! Die Palette umfasst die Gestaltung von Dekorationen für Gastro­nomie, Unternehmen, Friseure und Praxen, darunter Gestecke und Arrangements, Sträuße und Kränze aller Art. Viele Dekorationen sind aus Seide gefertigt und deshalb für Allergiker geeignet (Foto: D. Deom).

Frage: An welcher Stelle befand sich Gemeindeschule in Lichtenrade früher?

7 - THW Ortsverband Tempelhof-Schöneberg: ein Radfahrertrikot des THW

Ob Hochwasser, Ölschäden oder Lawinengefahr - die Liste der Einsatzoptionen für die THW ist lang und vielfältig. Die zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Organisation ist einmalig und tief in der Gesellschaft verwurzelt. Mit dem Ehrenamt im Bevölkerungsschutz werden Bürger in staatliches Handeln einbezogen. Sie beteiligen sich daran, die Erwartung an den Staat nach Grundsicherung in Gefahrensituationen zu erfüllen. Staat und Bürger verstehen sich im THW als Partner für eine gemeinsame Sache. Also solcher ist der THW Ortsverband Tempelhof-Schöneberg derzeit viel in Sachen Flüchtlingshilfe unterwegs.

Frage: Wie viele Helfer und Helferinnen hat der THW Ortsverband Berlin Tempelhof- Schöneberg insgesamt?

8 - Porzellanmalerei Bolinski: Gutschein über das Bemalen eines Porzellanstücks im Wert von 30 Euro

Das kann mitgebracht sein oder findet sich durch Stöbern in der Werkstatt der Künstlerin an.

Sie malt regelmäßig in allen Farben, dekoriert mit Wunsch- oder anderen Motiven und beschriftet.

Frage: Wann und von wem wurde die Königliche Porzellanmanufaktur Berlin gegründet?

9 – Der Imkerverein Lichtenrade e. V. - 6 Gläser des herrlichsten Honigs aus Lichtenrade 

Der Imkerverein hat derzeit keine Nachwuchsprobleme. Die jüngsten Mitglieder sind zwischen 6 und 9 Jahre alt. Vom 9-jährigen Moritz stammt der Lindenhonig, der heute im Türchen steht. Hinzu kommen Rubinienhonig, Buchweizenhonig, Rapshonig und andere, die die Imker des Vereins zusammengestellt haben.
Frage: Wie groß ist der Flugradius einer Biene?

 

Jalousien Müller: Gutschein im Wert von 30 Euro

Sie möchten Ihre Markise wechseln, Ihre Rolläden auf Motorbetrieb umstellen? Oder Sie benötigen Ersatzteile. Dann ist Berlin Jalousien der richtige Partner für Sie. Wir bieten fachlich kompetente Beratung.

Frage: Wie hoch reicht die Kirchturmspitze der Dorfkirche in Lichtenrade?

10 - Patchwork & Co. Zauberhafte weihnachtliche Patchworkdecke im Wert von 30 Euro

Die handwerklich versierte Könnerin fertigt aus Patchwork Decken und Tischdecken, Läufer und Platzdeckchen sowie Wandbehänge zum Spaß an der Freude oder als Auftragsarbeit.

Frage: Wie viele Straßen in Berlin heißen "Bahnhofstraße"?

11 - Juwelier Heigl: Gutschein über Schmuck nach freier Wahl im Wert von 30 Euro

Schon Clique Süd wusste zu berichten: "Seit 1999 ist das Juweliergeschäft von Angelika Heigl eine feste Institution und Anlaufstelle, wenn es um Schmuck geht." Sie fertigt mit Herz und Hand wertvolle Kleinode und ist eine gefragte Persönlichkeit, wenn es um die Organisation von Aktionen und Initiativen in Lichtenrade geht (Foto: Thomas Moser, berLi-Press).

Frage: Welchen Namen trug die Rehagener Straße vor 1969?

12 - Das Kleine Kaffeehaus: Mix süßer Verführungen im Wert von 30 Euro

Das Kleine Kaffeehaus ist bekannt für sein leckeres Frühstück, die kleinen Mittagssnacks und die reichhaltige und ständig wechselnde Auswahl von Tortenspezialitäten. Schon die Macarons entdeckt?

…und aus Lichtenrade in die weite Welt mit ART-DOMINO® CITIES IN POP ART!

Die Lichtenrader Künstlerin Sabine Welz vereint Kunst und Design in einem außergewöhnlichen Konzept, bei dem es um die Begeisterung für Lieblingsstädte und Farben geht. Besondere Stadtmotive und Sehenswürdigkeiten aus bereits 65 Städten stehen als Motive zur Auswahl. Wo haben Sie sich verliebt, verlobt, verheiratet? Unikate Taschen aus LKW-Plane, Städtebecher aus Porzellan und schöne Kunst-Postkarten ergänzen das Spektrum.

Frage: Wie viele Straßen in Lichtenrade tragen nur eine Nummer und keinen Namen?

13 - Marina Heimann: Gutschein über eine Stadtführung in Berlin für 2 Personen im Wert von 30 Euro

Marina Heimann ist Stadtführerin und Autorin. Und wer kennt sie nicht als vielseitige Kreateurin? Sie schreibt Gedichte, spielt im Kabarett Korsett, gibt sich stadtkundig an verschiedenen Orten Berlins und schreibt Zeitgeschichtliches beim Brückenpfad.

Frage: Was ist der LILARESA?

14 - Weingut Jürgen Emrich: 3 Flaschen Wein vom Winzer im Wert von 30 Euro

Bei internationalen Wettbewerben ist das Weingut bereits mehrfach für seine Weine ausgezeichnet worden, darunter Chardonnay, Weißer Burgunder und Grauer Burgunder.

Frage: Welche Weinbauregion wird demnächst 200 Jahre alt?

15 - Reblislefat: Anhänger mit Mehrfachfunktion und Armreif aus Esslöffel im Wert von 30 Euro

Reblislefat stellt aus altem Silberbesteck allerlei Schmückendes her - für Haut und Haar sowie Wohnliches für den Haushalt. Der Anhänger versteht sein Handwerk als Schmuck wie auch als Nussknacker durch Aufhebeln der beiden Walnusshälften.

Frage: Wer durfte zwischen 1961 und 1990 am Kirchhainer Damm die Grenze überqueren?

16 - Modedesignerin Caroline Rego dos Santos Gäsche: Portemonnaie von besonderer Machart

Die Brasilianerin Carol Santos zaubert aus gebrauchten Milchkartons und Kaffeefiltern geschmackvolle Handtaschen und Geldbörsen, aus leeren Dosen Aufbewahrungsbehälter und aus Stoffresten Aufbewahrbeutel für Schmuck: U. a. entwickelte sie Handtaschen aus ausgeschnittenen Getränkekartons, die zusammengeklebt und mit verschiedenen Stoffen vernäht werden. Vor Carol ist nichts sicher! Alles im Haushalt wird für die Umarbeitung in Geschenkartikel oder Modeaccessoires gebraucht (Bild: Thomas Moser, berLi-press)

Frage: Aus welchem Material ist das Portemonnaie hergestellt?

17 - Enderlein Mode: 2 Gutscheine über Kleidsames für die Weiblichkeit (jeder im Wert von 30 Euro)

Das Geschäft zeichnet sich durch seine treffsichere Farb- und Stilberatung aus. Zu haben ist viel Weiblichkeit durch drei Generationen - von klassisch-modern über sportlich-elegant bis jugendlich-mitreißend.

Frage: Woran erinnert der Gedenkstein, der sich in der kleinen Grünanlage an der Ecke Alt-Lichtenrade / Im Domstift befindet?

18 - Barrique Berlin-Lichtenrade: Gutschein von A famous Art of Spirit im Wert von 30 Euro

Barrique bietet erlesene Weine, Spirituosen und Feinkost für Gourmetfreunde der Spitzenklasse.

Frage: Was bedeutet "Barrique"?

19 - Werbespitze Kreativteam: ein Fußball der Champions League

Das Werbespitze Kreativteam ist frisch auf dem „Markt“ und sprüht nur so vor Motivation, Ideen und Leidenschaft für viele neue Projekte - jüngstes Beispiel ist der Gropius-Lauf für Vielfalt und Toleranz.

Die Tanzschule Laurana feiert dieses Jahr zum ersten Advent ihr 3 jähriges Bestehen und spendiert einen Zumba-Schnupperkurs an.

Frage: Welcher ehemalige Spieler von Hertha BSC spielte in der Jugend für den Lichtenrader BC? Und ist auch jetzt noch aktiv als Torwarttrainer der U17 Nationalmannschaft?

Foto Tanzschule vom Tag der offenen Tür

20 - Ein Jahreskalender aus Linoldrucken und ein tierischer Ton-Begleiter als Gartenstecker

Zwei Künstlergruppen und zwei Teile eines Geschenks. Sylvia Zeeck versteht sich auf Malerei genauso wie auf Objektkunst, Mode und Design. Bereits 2011 fanden erste Kunstpfade in Form von Open Air Galerien in den Vorgärten der Grundstücke statt. Die Künstler-Gruppe-Berlin (KGB) besteht aus Hobbykünstlern, die sich auf Skulpturen aus Ton für Haus und Garten spezialisiert hat. Tagsüber hingegen gehen alle Protagonisten ihren ordentlichen Berufen als Steuerberater, Informatiker, Lehrer, Wirtschaftsprüfer und Marketer nach.

Frage: Wann wurde das Christophorus Kinderkrankenhaus in Betrieb genommen? Und wann wurde der Betrieb eingestellt?

21 - Raumausstattung Birkhölzer: Gutschein über die Gestalterung eines gemütlichen Heims im Wert von 30 Euro

Birkhölzer ist ein Familienbetrieb mit über 60 Jahren Tradition als Ausstatter von Wohnraum mit Polstern, Gardinen und Bodenbelägen. Der Raumaus­statter garantiert Qualität und Zuverlässigkeit von der Idee bis zur Fertigstellung.

Frage: Von wo bis wo fuhr die Straßenbahnlinie 99, und wann wurde sie eingestellt?

Ralph Birkhölzer mit Mario Barth bei der Eröffnung des Geschäftes

22 - TARGOBANK: Gutschein über ein neues Sparbuch mit 20 Euro Startguthaben und hochwertige Präsente im Wert von 35 Euro

Ihr Slogan? So geht Bank heute! "Bis 2017 ist die TARGOBANK offizieller Partner des DFB-Pokals und damit Rechteinhaber für alle 63 Spiele des Wettbewerbs", so Wikipedia.

Frage: Wann (Monat/Jahr) eröffnete die Targobank ihre Filiale in Berlin-Lichtenrade in der Bahnhofstr. 15?

23 - Parfümerie Gabriel schenkt ein Ahava Pflege Set im Wert von 30 Euro

„Schönheit kommt von uns!“, so die Philosophie der Parfümerie. Die Parfümerie bietet exklusive, luxuriöse und qualitative hochwertige Düfte, Pflege-Produkte und Dekorative Kosmetik neben aktuellen Trends und Tipps rund um das Thema Beauty.

Frage: Wo liegt das Tote Meer?

24 - Krimi-Autorin Katharina Hönow: „Psychopath – Tödliche Liebe“

"Sie schreibt seit ihrem 15. Lebensjahr und giert nach schaurigen und spannenden Geschichten, die in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken. In einem Interview erzählt sie zur Frage, was sie antreibt: Das Leben in all seinen Facetten. Es gibt nicht nur schöne Dinge, sondern auch die dunklen und abnormen, die für mich genauso interessant und sehenswert sind wie die schillernden", so Katharina Hönow kürzlich zu Thomas Moser in der Lichtenrader Internetzeitung.

Durch das spannungsgeladene Buch hilft Reichelt mit einem Gutschein über den dazu passenden Snack und Jeanette Fink mit dem Licht der von ihr gefertigten Kerze. Apropos Licht! Sie fertigt Kerzen und Leuchtobjekte von Hand, für diesen und jenen Anlass und findet Antwort auf individuelle Wünsche.

Frage: Wo befanden sich die Lichtenrader Kinos „Bismarck“ und „Roma“?

Die verspäteten Weihnachtsgeschenke kommen zum Jahreswechsel gerade rechtzeitig!

2 Postkartenkalender mit Motiven aus dem alten Lichtenrade sowie 1 Buch über die Dresdner Bahn (3 Einzelgewinne)

125 Berlin - Dresdener Eisenbahn: 1870 entschied man sich für eine direkte Bahnstrecke zwischen der preußischen und der sächsischen Hauptstadt. 1939 wurde sie elektrifiziert. Der Krieg verhinderte die Trennung von Güter-, Fern- und S-Bahn-Verkehr nach Lichtenrade, Wünsdorf und Zossen. Genau dies macht nun Probleme - das Buch von Peter Bley zeichnet die bewegte Geschichte dieser Bahnstrecke und ihrer Betreibergesellschaft nach. Sie endet in den Tagen nach der deutschen Wiedervereinigung mit einem Ausblick auf die absehbare Zukunft. Viel Interessantes gibt es zu entdecken. Historische Fotos rund um die Dresdener Bahn. Eine Fundgrube für Menschen, die wissen wollen, wie's war. Ein Nachschlagewerk, auf das man sich verlassen kann!



Hans-Ulrich Schulz, Jahrgang 1950, ist Philatelist, Postgeschichtler und Ansichtskartensammler. Da die Familie seit 120 Jahren in Mariendorf ansässig ist, interessiert Herrn Schulz besonders die Geschichte des Alt-Bezirks Tempelhof: "Aus meiner umfangreichen AK-Sammlung veröffentliche ich seit einigen Jahren den Berliner-Kiez-Kalender über Tempelhof und seine Vororte in alten Ansichten", sagt er und hat damit Recht, denn der Kalender zeigt das historische „Kaiserliche Postamt“ an der Bahnhofstraße mit Lichtenrader Postbediensteten, das Kaufhaus KaTe, der Vorläufer vom Karstadt-Kaufhaus in Tempelhof sowie den Zeppelin LZ 127 über dem Tempelhofer Feld. Es ist für jeden etwas dabei! Geschichtsinteressierte kommen sicher ins Schwärmen, denn hinter all den Postkarten stecken viele heimatkundliche Geschichten.
Frage: In welchem Gebäude am Dorfteich befand sich die letzte Postkutschenstation vor Berlin?

Gutschein über Schnitt und Pflege rund um das Haar

"Wir setzen um, was Ihnen gefällt", so das Motto im Haarstudio M. Persicke. In Wohlfühlatmosphäre und unter fachkundigen Händen gelingt jedes Vorhaben rund um das Haar. Hier fließen selbst Inspirationen von den Modemessen in Mailand ein. Egal, ob dernier cri oder passend zum Typ - hier wird aus Alltagsgrau der charaktervolle Kopf! Madlon Persicke in der Steinstraße!

Frage: In welchem Gebäude am Dorfteich befand sich die letzte Postkutschenstation vor (von) Berlin?

Weitere Informationen darüber...hier ist auch die aktuellste Fassung zu finden: www.ag-bahnhofstrasse.de

 

LBC 25: Container vom Lichtenrader Fußballclub abgebrannt

Hintergründe unklar

Vor einem Trümmerhaufen standen Vorstandsmitglieder des Lichtenrader BC 25 am Montagmorgen, als sie zum Sportplatz Halker Zeile gerufen wurden. Der Container mit der Jugendgeschäftsstelle wurde, nach ersten Erkenntnissen, von Brandstiftern abgefackelt. Anscheinend wollten Einbrecher ihre Spuren verwischen und richteten ein Totalschaden an. Die Ermittlung der genauen Brandursache wird noch ein paar Tage andauern. Für den Verein ist der Brand eine Katastrophe, denn neben dem Diebstahl von Vereinsgut ist auch der Verlust von Mitgliedsdaten, Mannschafts- und Geschäftsunterlagen sowie Computern zu beklagen.

Gegen 5.00 Uhr morgens bemerkten Anwohner den Brand. Die Feuerwehr konnte ihn zwar schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Turnhalle verhindern, doch der Vereinscontainer war nicht mehr zu retten. Der LBC steht nun ohne Geschäftsstelle da. Schon seit Jahren verspricht das Bezirksamt den auf der Halker Zeile ansässigen Vereinen einen neuen Kabinentrakt, da der aus den 50er Jahren stammende Bau marode ist. Geschehen ist bisher jedoch nichts.

Das Ziel des LBC 25 mit seinen 650 Mitgliedern im Nachgang zum Neubau in den alten Gebäudetrakt seine Geschäftsstelle und einen Versammlungsraum einzurichten, musste immer wieder verschoben werden. Jetzt kommen alle Pläne des Bezirksamtes zu spät. Erst in den letzten Wochen wurde der Verein in Gesprächen mit Vertretern des Bezirks wieder einmal vertröstet.

Reiner Hippe, 1. Vorsitzender des LBC 25, gegenüber paperpress: „Wir sind schockiert. Wer macht so etwas, wer zerstört die engagierte Arbeit von Ehrenamtlichen? Wir werden den Spielbetrieb unserer Jugend- und Männermannschaften aufrechterhalten, das sind wir unseren Vereinsmitgliedern schuldig. Was wir jedoch dringend benötigen, sind Hilfe und Spenden zur Beseitigung des materiellen Schadens und die Unterstützung des Bezirksamtes zur Unterbringung unserer Geschäftsstelle in einem festen Haus auf den benachbarten Grundstücken der Schulen, die unseren Sportplatz umgeben. Ich hoffe, dass wir nicht nur aufgefordert werden, den abgebrannten Container zu entfernen, sondern dass sich das Bezirksamt für unseren Verein und damit für den Lichtenrader Jugendfußball einsetzt.“

Quelle: paperpress vom 23.11.2015

 

5.12.15: Auftaktveranstaltung Aktives Zentrum Lichtenrade ... Wie geht es 2016 weiter?

Einladung zur Auftaktveranstaltung am 05.12.2015 von 17:00 bis 21:00 Uhr in der Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in der Rehagener Str. 35-37 in Lichtenrade.
Hier werden u.a. für das Jahr 2016 geplante Projekte und Möglichkeiten der Förderung und das Verfahren zur Wahl des Gebietsgremiums vorgestellt. Das Gebietsgremium soll die Umsetzung des Aktiven Zentrums begleiten und sich aus Vertreter_innen lokaler Initiativen und Bürger_innen und Interessierten aus dem Gebiet zusammensetzen. Interessierte Kandidat_innen können sich bewerben, indem sie einen Steckbrief ausfüllen, der u.a. am 5.12.15 ausliegen wird. Die Wahl findet am 28.01.2016 ebenfalls im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium statt – bitte merken Sie sich den Termin vor! Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Einladungskarte im Anhang.

Außerdem wird informiert, dass ab 2016 ein Gebietsfonds zur Verfügung steht, über den Projekte, die zur Steigerung der Attraktivität der Bahnhofstraße beitragen, teilfinanziert werden können.Weitere Informationen hierzu und zu weiteren aktuellen Themen werden nach und nach auf der neuen Internetseite www.az-lichtenrade.de eingestellt.

Im Beisein der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung Dr. Sibyll Klotz wird das Team gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und allen Interessierten feierlich den Auftakt dieses gemeinsamen Prozesses begehen. Bei der Veranstaltung werden die Meilensteine und Schwerpunkte der künftigen Aktivitäten im Gebiet präsentiert.

Nur gemeinsam können die vielen im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) entwickelten Maßnahmen und Projekte in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Daher wird an diesem Abend vorgestellt, wie das Aktive Zentrum mitgestaltet werden kann, welche Möglichkeiten der Förderung es gibt und wer die Ansprechpartner_innen sind“, so die Bezirksstadträtin Dr. Klotz.

Darüber hinaus soll das Verfahren zur Wahl des Gebietsgremiums vorgestellt werden – dieses Gremium wird die Umsetzung des Aktiven Zentrums begleiten und sich aus Vertreter_innen der lokalen Akteur_innen zusammensetzen. Interessierte Kandidat_innen können sich bewerben, indem sie einen Steckbrief ausfüllen. Die Wahl findet am 28. Januar 2016 im UVH statt. Musikalisch wird der Abend von der Jazz-Band des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums und Darbietungen der Musikschule eingerahmt. Die Agentur Spotlight Talent, die berlinweit lokale Talente fördert, wird den Abend künstlerisch begleiten.

Auch wenn das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens für die Dresdner Bahn nicht dem strategischen Ziel des AZ entspricht, ist das Projekt Aktives Zentrum  sehr wichtig für die Bahnhofstraße und Umgebung“, so Bezirksstadträtin Sibyll Klotz.


 

„MittendrIn“-Projekt in der Bahnhofstraße geht in den Schlussspurt

Ab sofort bieten viele Geschäfte in der Lichtenrader Bahnhofstraße zwei neue Serviceleistungen an: Einen Regenschirm- und einen Lesebrillenverleih. Die teilnehmenden Geschäfte sind an speziellen Türaufklebern und Schaufensterplakaten zu erkennen.

Die Regenschirmaktion kommt gerade passend zur neblig-nassen Jahreszeit. „Offen bei jedem Wetter: Die Bahnhofstraße“ lautet das Aktionsmotto. Es soll den Lichtenradern verdeutlichen, dass ihre Händler sie nicht im Regen stehen lassen. Wer vom plötzlichen Niederschlag überrascht wird, kann sich in den Läden einen der quadratisch-praktischen Schirme kostenlos ausleihen und in einem anderen teilnehmenden Geschäft wieder abgeben. Die Nutzer des Serviceangebotes sind an den auffallend orangen Schirmen mit dem aufgedruckten neuen Bahnhofstraßen-Logo zu erkennen.

Mehr Durchblick für Bahnhofstraßen-Kunden

Für jedes Wetter passend ist die zweite Serviceaktion: Mit dem Titel „Offen für mehr Durchblick: Die Bahnhofstraße!“ werben die teilnehmenden Geschäften an der Bahnhofstraße für ihr Angebot, sich während des Einkaufs kostenlos eine Lesebrille auszuleihen. Die missliche Situation, ohne die eigene Lesehilfe am Kleingedruckten auf Verpackungen zu verzweifeln, haben wohl schon viele erlebt.

Neuer Kundendienst in der Bahnhofstraße: Susanne Zinßmeister von der Tempelritter-Apotheke und viele ihrer Händlerkollegen bieten ab sofort einen kostenlosen Verleih von Regenschirmen und Lesebrillen. Erkennbar an den Türaufklebern und Schaufensterplakaten.

„MittendrIn Berlin!“: Katalysator für Geschäftsstraßen

Möglich macht die beiden Aktionen „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“. Das ist eine Aktion des Landes Berlin, der IHK Berlin und der privaten Wirtschaft. Gemeinsame Absicht ist es, mit neuen Impulsen die Berliner Zentren und Geschäftsstraßen zu stärken. Handel, Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger werden aufgerufen, zusammen Verantwortung für ihren Standort zu übernehmen und diesen aktiv mitzugestalten. Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. und die  Händlerinitiative Bahnhofstraße waren mit ihrem Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“.

 

Planfeststellungsbeschluss kann nachgelesen werden!

Ich konnte den Planfeststellungsbeschluss zur Dresdner Bahn (ich berichtete ausführlich) noch nicht wirklich lesen. Irgendwie ist die Zeit dafür etwas knapp, zumal auch noch meine Hauptarbeit angesagt ist. Wer aber gerne 444 Seiten lesen und studieren möchte, der kann hier schauen: LINK Freue mich über Reaktionen!

Weitere aktuelle Meldungen aus der Internetzeitung von Lichtenrade:

Eilmeldung zum Planfeststellungsbeschluss: LINK

Von der letzten Info-Veranstaltung (mit Politik und Bahn-Vertretern) der BI Dresdner Bahn: LINK

Alternatives Modell von Studenten -mit Diskussion- LINK

Die folgenden zwei Grafik sind von der Bahn... ist der Verkehr in Lichtenrade wirklich so harmlos?


oder eher so, wie auf der Grafik von der Bürgerinitiative Lichtenrader -Dresdner Bahn e.V.?


 

Vernissage mit Kindern: Flüchtlingskinder entdecken ihre Umwelt!

Berlin-Lichtenrade, 16. November 2015 Eine Vernissage, bei der Kinder die Hauptpersonen sind, kommt auch in Lichtenrade nicht allzu oft vor.

Der gemeinnützige Verein dare e.V. -Alle Kinder sind wichtig- hat gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Lehrern des Ulrich-von-Hutten Gymnasiums (UvH) sowie den Pädagoginnen des „Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (EJF)“ einen Fotowettbewerb für Flüchtlingskinder des Georg-Kriedte-Hauses organisiert.

Unterstützt wird die Aktion von der Berliner Sparkasse und von der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler.

Der Leiter vom Sparkassen-BeratungsCenter, Thomas Grassow, begrüßte zusammen mit Beate Chudalla die kleinen und großen Gäste.

Der Gründer und Vorstand von dare e.V., Christian Coenen (Foto Mitte), freut sich, dass auch die Leiterin der Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung, Christiane Wahl, die Aktion unterstützte. Ihm war wichtig, dass die Kinder außerhalb von allen politischen Dimensionen mit ihren Augen auf die neue Umwelt geschaut haben. Christian Coenen zitierte Michail Gorbatschow: „ Wenn man über die Kinder redet, redet man über Frieden.“ Die kleine Ansprache wurde auch in arabische Sprache übersetzt.

Der Schulleiter, Thomas Hungs, freute sich, die Ergebnisse der einmaligen Aktion der Öffentlichkeit zu präsentieren.



Die Bürgermeisterin Angelika Schöttler bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern. Ein besonderer Dank ging an die Gastgeber von der Sparkasse, die in diesem Jahr den Lichtermarkt im Lichtenrade unterstützen.


Der Kunstlehrer der UvH, Armin Bicker (Foto lks), erklärte, wie die Aktion ablief. Die 8 Schülerinnen und Schüler vom Kunst-Grundkurs zeigten den 9 Flüchtlingskindern ihr neues Lebensumfeld Lichtenrade, insbesondere zeigten sie ihnen ihre persönlichen Lieblingsplätze aus ihrer eigenen Kindheit. Die Flüchtlingskinder fotografierten diese Eindrücke. Kinder, die bis vor kurzem ihre Heimat in einer fernen Kultur fanden, haben manchmal einen ganz anderen Blick auf die kleinen Dinge des Alltags in Lichtenrade. Für Armin Bicker war die Aktion eine besondere Erfahrung, die von seinen Schülern weitestgehend selbstständig durchgeführt wurde. Bei der Auswahl der Bilder war das größte Problem, dass die Autofokus-Funktion der Kameras öfters ungewollt für Unschärfe gesorgt hatte. Herausgekommen sind jedenfalls ganz neue interessante Perspektiven, die Schüler und Flüchtlingskinder auch ein Stück näher zusammenbrachten.

Hanna fand für ihre Fotos die rötlichen Blätter und eine altes Figurenpaar ganz spannend: „Gartenzwerge habe ich schon oft in Deutschland gesehen.“ Abdullah hat ein schnittiges Auto fotografiert: „Ich mag Autos, schnelle Autos und vor allem rote.“ Hanna fotografierte den Spielplatz aus einer besonderen Perspektive, Atakan liebt eher die Natur und Hurda fotografierte gerne Tiere. Nour lichtete den Turm der Dorfkirche ab. Mohmoud, Miraf und Lorika haben auch mitgemacht und Ramadan fand ein Motiv mit einer Deutschlandfahne an einem Fenster spannend. Von dem 12-jährigen Jungen Ramadan erzählten begeistert Monika Sperlich und Norbert Moser, die als ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingseinrichtung arbeiten. Der Junge half immer fleißig bei der Gartenarbeit und war auch bei Sprachproblemen mit anderen Kindern sehr hilfreich. Ramadan musste jedoch mit seiner Familie inzwischen zurück in sein Heimatland.

Den kleinen Fotografen wurden von den Schülern Urkunden für die Teilnahme überreicht.

Die Fotoausstellung ist bis zum 23.12.2015 sowohl in diesem BeratungsCenter als auch im Bürgeramt 12307 Lichtenrade, Briesingstraße 6, sowie für Schüler, Lehrer und Eltern in der UVH zu sehen. Die ausgestellten Bilder sind mit kleinen Texten unterlegt.

Thomas Moser (auch Fotos)


Einrichtungsleiterin Chritiane Wahl, Armin Bicker und Christian Coenen

Was ist dare e.V.: dare ist im Jahre 2010 an der Humboldt Universität zu Berlin – Institut Kulturwissenschaft – auf Initiative vom Vorstand Christian Coenen gegründet worden. Anliegen von dare ist die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Angeboten der Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche, die wegen Traumatisierung, seelischem Leiden, Kinderschutz oder Flucht vor Krieg fremd untergebracht sind.

http://www.kinderhilfe-dare.de

 

 

Verdienstmedaillen und Förderpreis 2016 des Bezirks Tempelhof-Schöneberg

Das Bezirksamt Tempelhof - Schöneberg möchte auch im Jahr 2016 das vielfältige bürgerschaftliche Engagement seiner Einwohner_innen, die sich in ihrem Bezirk für die Belange anderer einsetzen und ihren Kiez aktiv gestalten, würdigen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler weiß dieses Engagement sehr zu schätzen: „Ohne Engagement geht es nicht! Die vielen helfenden Hände leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft und bringen ihre Stärken dort ein, wo sie gebraucht werden. Die ehrenamtlich Tätigen sind der Grundstock unserer Zivilgesellschaft und Ausdruck gelebter Demokratie“.

In den vergangenen Jahren konnten schon zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement geehrt werden. Bezirksbürgermeisterin Schöttler hofft, dass zahlreiche Vorschläge für eine Auszeichnung mit der Verdienstmedaille und des Förderpreises eingehen werden: „Mit dieser Ehrung wollen wir Dank sagen und die Ehrenamtlichen, die oft im Stillen wirken, einmal ganz bewusst in den Mittelpunkt stellen“.

Die Verleihung der Verdienstmedaillen und des Förderpreises symbolisiert den alljährlichen Höhepunkt der Anerkennungs- und Dankeskultur im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche an der VHS, die Einrichtung eines Ehrenamtsbüros, die Vernetzung der lokalen Akteure im Bezirk, die Verleihung der Berliner Ehrenamtskarten und die Durchführung einer bezirklichen Ehrenamtsbörse – dies alles ist Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Verdienstmedaille wird an Personen verliehen, die sich durch ihre außerordentliche, herausragende und nachhaltige Leistung (mindestens 8 Jahre) für die Allgemeinheit insbesondere im sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich um den Bezirk verdient gemacht haben.

Neben der Verdienstmedaille kann ein Förderpreis, der mit 1.000 € dotiert ist, vergeben werden. Mit dem Förderpreis sollen vorbildliche Leistungen von Personen, Gruppen oder Projekten, die im Dienst der Gemeinschaft und im Bezirk erbracht wurden, öffentlich anerkannt und gefördert werden.

Vorschläge und ihre Begründungen nimmt das Ehrenamtsbüro bis zum 31.12.2015 (Poststempel) entgegen.

Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer übergibt den Förderpreis 2015 an die Lichtenrader Suppenküche (Foto: H. Bonk)

Kontakt:

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Ehrenamtsbüro

John-F.-Kennedy-Platz

10820 Berlin

E.Mail: ehrenamtsbuero@ba-ts.berlin.de

 

S 2 „Lichtenrade-BER“ als billiges Zukunftsmodell?

Ein Vorschlag von Studenten und die Reaktion der BI Dresdner Bahn

Zugegeben, die Überschrift soll neugierig machen. Aber so einfach machen wir es uns nicht.

Drei Studenten haben sich zusammengetan und sich über die Dresdner Bahn, über Lichtenrade, über Tunnelfrage und über alternative Anbindungsmöglichkeiten zum geplanten BER-Flughafen Gedanken gemacht. So entstand ein Artikel, der ursprünglich als Beitrag zum Thema Flughafenanbindungen für den Ideenwettbewerb der 13. Internationalen Salzburger Verkehrstage 2015 geplant war. Die Autoren haben im Sommersemester 2015 gemeinsam die Vorlesung Bahnbetrieb an der TU Berlin gehört.

Obwohl es nun einen Planfeststellungsbeschluss zum ebenerdigen Ausbau der Dresdner Bahn durch Lichtenrade gibt (die Lichtenrader Internetzeitung informierte in einer Eilmeldung 13.11.2015), wollen wir über diese Überlegungen der Studenten berichten.

Den Leserinnen und Lesern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich selbst eine Meinung zu bilden. Daher wollen wir die Vorstellungen, mögen sie einigen Experten noch so abstrus vorkommen, den Lichtenraderinnen und Lichtenradern nicht vorenthalten, zumal der rbb darüber schon berichtete. Viele Fragen und Probleme bleiben in den Überlegungen jedoch unbeantwortet und offen. Die Fragen der Querung der Bahnhofstraße und der Wolziger Zeile, sowie der Lärmschutz, dürften dabei besonders problematisch sein. Ein Lärmschutz für Lichtenrade scheint damit gänzlich ausgehebelt zu werden. Pierre Daniel Bertholdt, Thomas Taubert und Felix Thoma freuen sich jedenfalls über Diskussionen und Kommentare. Veröffentlicht wurde der Gastbeitrag in Zukunft-Mobilität (direkter Link siehe unten). Hier kann diskutiert und kommentiert werden; auch die Internetzeitung veröffentlicht Leserzuschriften.

Hier einige Kernsätze aus dem Werk der Studenten:

Ausgangslage:

…Auch wenn die Planfeststellung für die oberirdische Variante mittlerweile weit fortgeschritten ist, hat eine Bürgerinitiative in Lichtenrade bereits mit Klagen gegen einen solchen Beschluss gedroht, so dass nicht absehbar ist, wann mit dem Bau begonnen werden kann. Im besten Fall könnte die Dresdner Bahn im Jahr 2023 eröffnet werden, eine Tunnellösung nach Schätzungen des Fahrgastverbands IGEB nicht vor dem Jahr 2030.

Der RE9 muss bis dahin einen etwa 10-minütigen Umweg über die Anhalter Bahn fahren. … Der BER wird jedoch nicht nur an die Regionalbahn, sondern auch an die S-Bahn angebunden. Kurioserweise führt der bereits errichtete S-Bahn-Tunnel vom Flughafen aus parallel zu den Regionalgleisen Richtung Westen, ist aber nur an die via Schöneweide verkehrenden Südoststrecken des S-Bahn-Netzes angeschlossen….

Infrastrukturkonzept 

Wir untersuchen den Neubau einer Querverbindung für die S-Bahn, die südlich von Lichtenrade aus der S2 ausfädelt und im Bereich der Tunneleinfahrt südlich von Waßmannsdorf in die fertiggestellte Flughafen-S-Bahn einfädelt.

Hintergrund openstreetmap

Damit hätten auch Stadtteile an der S2 eine direkte Anbindung an den BER… Für die vorgeschlagene S-Bahn-Verbindung braucht nur noch eine 4 km lange oberirdische Strecke entlang der Bundesstraße B96a durch gering bebautes Gebiet nördlich von Mahlow errichtet zu werden, wobei weder Anwohnerproteste zu erwarten sind noch Naturschutzgebiete durchquert werden. Verzögerungen bei Planung und Bau der Strecke sind damit eher unwahrscheinlich… Vereinfachend kommt hinzu, dass es nur wenige komplexe Ingenieurbauwerke gibt…

Betriebskonzept

Am einfachsten ist es, die heute alle 20 Minuten in Lichtenrade endende Zuggruppe der S2 zum BER durchzubinden. Für die knapp 10 Kilometer lange Strecke von Lichtenrade zum Flughafenbahnhof bräuchte die S-Bahn mit einer Höchstgeschwindigkeit von derzeit 80 km/h (in Zukunft könnten wieder 100 km/h möglich sein) pro Richtung eine Fahrzeit von etwa 8 Minuten… Neben einer direkt auf dem aktuellen Fahrplan der S2 aufbauenden Lösung könnte auch eine Einführung einer Express-S-Bahn, die nicht alle Halte zwischen Südkreuz und Lichtenrade bedient, untersucht werden.

Bewertung

Die S-Bahn-Querverbindung zwischen Lichtenrade und BER kann anders als der viergleisige Ausbau der Dresdner Bahn städtebaulich unproblematisch, zügig und kostengünstig umgesetzt werden und böte eine leistungsfähige, zuverlässige und ausreichend schnelle Verbindung des Flughafens mit der Innenstadt und den südlichen Stadtteilen… Mit einer S-Bahn-Westanbindung des Flughafens wäre die Einrichtung des Airport-Express und damit auch die Realisierung der Ferngleise entlang der Dresdner Bahn weniger vordringlich, so dass dieses Vorhaben zurückgestellt könnte und frei werdende Mittel in schneller umsetzbare Projekte investiert werden könnten…

Hintergrund openstreetmap

Vom Vorsitzenden der Bürgerinitiative Lichtenrade –Dresdner Bahn- e. V. liegt uns eine erste Stellungnahme vor:

„Der Vorschlag einer S-Bahnverbindung zum BER über Lichtenrade ist interessant, aber nicht neu. Trotzdem sollte man mal alle Vor- und Nachteile einander gegenüberstellen.

Vorteil: Dass zweite S-Bahngleis kann schnell ohne große Kosten gebaut werden. Die Fahrzeit von der Innenstadt zum BER ist annehmbar. Wichtiger wäre die Abfertigungszeiten im Flughafen zu verkürzen. Zwei Stunden vor Abflug dazusein ist einfach eine Zumutung!!

Nachteile: Durch den langen Vorlauf bei den Abflügen muss ein Passagier, wenn er um fünf Uhr fliegen muss, um drei Uhr am Schalter sein, fährt also spätestens um 2:30 Uhr durch Lichtenrade. Da die letzten Maschinen um 0:00 Uhr landen, Passagiere abgefertigt werden, Gepäck vom Band holen, dann ist es 1:00 Uhr, also 1:30 Uhr durch Lichtenrade mit der S-Bahn. Wo bleibt da die Nachtruhe im Bahnverkehr?

Das bedeutet, dass es keine wesentliche Nachtruhe in Lichtenrade an der Bahn gibt! Da die Bahn dann auch keine Schallschutzwände aufstellen muß, denn es handelt sich in der Tat um einen Wiederaufbau, ist eine Nachtruhe der Anwohner nicht gegeben!

Diese "billige" Lösung ist natürlich für die Bahn verlockend, für die Anwohner direkt an der Strecke unzumutbar! Schließlich sind die Baulichkeiten an der Strecke keine Schwarzbauten, sondern zum Teil mit einer Baugenehmigung während der Mauerzeit errichtet worden! Ein Bahnbetrieb, nur wenige Meter vom Schlafzimmer entfernt, ist den Menschen nicht zuzumuten.

Weiterhin ist jede Lärmquelle neben dem Fluglärm zu vermeiden. Lichtenrade wird, wenn der Flughafen mal in Betrieb geht, wachsen und so wie auch an allen anderen Flughäfen Menschen dazu bewegen, sich hier in Lichtenrade anzusiedeln! Deshalb ist JEDE Lärmquelle, besonders nachts, zu vermeiden!

Ein interessanter Vorschlag, aber wegen der Gesundheitsgefahren für die Anwohner nicht machbar!“

Thomas Moser

Link zum vollständigen Bericht der Studenten: http://www.zukunft-mobilitaet.net/142969/urbane-mobilitaet/s-bahn-querverbindung-lichtenrade-verkehrsanbindung-flughafen-berlin-brandenburg-ber/

 

 

Stromnetzbienen jetzt auch in Lichtenrade

Dank der milden Temperaturen in den letzten Wochen, denken die Berliner Honigbienen noch nicht an den sicherlich wohl verdienten Winterschlaf. Vor dem Eingang ihrer kombinierten Wohn- und Arbeitsstätte herrscht noch reger Betrieb.

Auf dem Gelände des Umspannwerks am Lichtenrader Damm haben es sich sieben Bienenvölker gemütlich gemacht.

Betreut werden sie von den Imkern Ulrike Friedrich und Eberhard Wagenitz (links im Bild). Zur kleinen Welcome-Party erschienen am 5. November 2015 neben dem Leiter Umspannwerke von der Stromnetz Berlin GmbH, Uwe Reich (3.v.l.), und Jürgen Siegismund (Mitte mit Helm) auch der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Naturschutz Berlin, Oliver Schworck (Mitte). Schworck, der auch Bürgerdienste- und Jugendstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schönenberg ist, begrüßte die Bienen sozusagen auch offiziell im Namen des Bezirksamtes.

Schworck wies auf die Bedeutung der Bienen in unserem Lebensumfeld hin. Er bedankte sich bei der Stromnetz Berlin GmbH für die Initiative, auf ihren Betriebsgrundstücken Bienenvölker anzusiedeln. Rund 100 Grundstücke sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und zumeist für die Bienenhaltung bestens geeignet, da sie an Grünflächen und Gewässern liegen. Das Gelände am Lichtenrader Damm eignet sich besonders gut. Große Bäume spenden Schatten und auf den Ausflügen der Bienen nach geeigneten Blüten werden sie in dieser Gegend besonders pfündig.

Ehe aber der Lichtenrader Honig in Gläser abgefüllt verteilt werden kann, vergeht noch einige Zeit. Erst einmal müssen die Bienen gut über den Winter kommen. Und danach geht es dann los. Für ein Kilo Honig müssen die Tiere drei bis fünf Millionen Blüten ansteuern und sie müssten dabei rund sechsmal um die Welt fliegen. Oder um in Berlin zu bleiben: Für 500 Gramm Honig müsste die Biene das 36.000 Kilometer lange Hauptstadt-Stromnetz rund vier Mal abfliegen.

Das schaffen die Bienen leichter und vor allem früher als dass es in Berlin eine neue Konzession für das Stromnetz geben wird. 2014 lief die Konzession aus, 2015 war und ist noch ein Karenzjahr. 2016 folgt dann Karenzjahr Nr. 2. Ob man im Wahljahr das Verfahren zu Ende bringt, scheint nicht sicher zu sein. Das einzige, worauf sich der Endverbraucher, egal bei welchem Anbieter er seinen Vertrag abgeschlossen hat, verlassen kann, ist, dass der Strom auch weiterhin fließt, ob mit oder ohne Konzession.

Ed Koch (auch Fotos-Quelle paperpress)

 

Eilmeldung: Dresdner Bahn wurde oberirdisch genehmigt!

13.11.2015 Wie wir soeben erfahren haben, hat das Eisenbahnbundesamt (EBA) heute den Bau der ebenerdigen sogenannten Dresdner Bahn, die auch den künftigen Flughafen BER anbinden soll, genehmigt. Eine Bestätigung durch das EBA konnten wir noch nicht erhalten. Jedoch bestätigte der Vorsitzende der Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn, Manfred Beck, diese Entscheidung.

Die Bürgerinitiative hat fast 18 Jahre für eine Lösung gekämpft, dass die Fernbahn in einen Tunnel kommt. Die jetzige Genehmigung sieht vor, dass mit dem Bau der Bahnübergang Wolziger Zeile für den Autoverkehr gesperrt wird. Am Bahnhof Lichtenrade wird für Fußgänger, Radfahrer, Busse und Autos der Verkehr unter die Bahngleise gelegt. Somit entfallen die Schranken. Auch sind Schallschutzwände bis zu einer Höhe von 5 Metern geplant. Viele Lichtenrader befürchten dadurch eine Zerschneidung des Ortsteils.

Da nur diese Variante von der Bahn beantragt wurde, konnte auch kein anderer Beschluss erfolgen. Bei der letzten Information der Bürgerinitiative am 4. 11. 2015 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade wurden, zumindest konkret, keine politischen Initiativen zur Verhinderung sichtbar.

Der Vorstand der Bürgerinitiative wird in der nächsten Woche die notwendigen rechtlichen Schritte beraten. Eine Klage steht vor der Tür! Weiter Informationen folgen!

Vor einigen Tagen wurde auch ein Vorschlag von Studenten veröffentlicht, der die S-Bahn von Lichtenrade direkt zum BER andenkt. Wir werden in Kürze, zur Vollständigkeit der Information, Auszüge des Artikels und eine Stellungnahme der BI dazu veröffentlichen. Wobei diese Variante für den jetzigen Planungsstand keinerlei Relevanz haben dürfte.

Thomas Moser


Künftig Chaos im Tunnel und hohe Lärmschutzwände? (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik)

rbb-Bericht: http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/11/eisenbahn-bundesamt-genehmigt-bahntrasse-zum-ber-dresdner-bahn.html

Info-Veranstaltung der BI am 4.11.2015 /Der Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/11/05/gut-besuchte-info-veranstaltung-zur-dresdner-bahn---buhrufe-inklusive.htm

 

5.12.15: Auftaktveranstaltung Aktives Zentrum Lichtenrade

Auf der Internetseite vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin wird zum Stadtteilzentrum Lichtenrade - Aktives Zentrum ein Termin angekündigt:

Am 5.12.2015 findet im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in der Zeit von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr eine Auftaktveranstaltung zum Aktiven Zentrum Lichtenrade statt. Bei der Veranstaltung, die eine Mischung aus Information und Unterhaltung ist, werden die Meilensteine und Schwerpunkte der künftigen Aktivitäten im Gebiet präsentiert.

Wie werden weiter informieren. Zur Zeit gibt es wegen der Wahl des Termins in Lichtenrader Initiativen durchaus auch kritische Stimmen.


Foto: BerLi-Press

 

39. Lichtenrader Lichtermarkt

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg veranstaltet, mit Unterstützung der Berliner Sparkasse, am 29. November 2015, zum 1. Advent, den traditionellen Lichtenrader Lichtermarkt.

In der Zeit von 13 bis 19 Uhr werden dort wieder ca. 90 Stände von Vereinen und Organisationen ihr Angebot rund um den Dorfteich an der alten Dorfkirche in Lichtenrade präsentieren und die Besucher_innen in vorweihnachtliche Stimmung versetzen.

Lichtenrader Lichtermarkt

Sonntag, 29.11.2015, 13 – 19 Uhr

Alt-Lichtenrade - Dorfteich Lichtenrade

Viele gemeinnützige Organisationen werden sich, wie die Jahre zuvor, rund um den Teich herum platzieren und verschiedenste Bastel- und Handarbeiten, Keramik, Holzwaren, Imkererzeugnisse, Nostalgisches, kunstgewerbliche Arbeiten und Spielsachen zum Verkauf anbieten. Kulinarisch werden Köstlichkeiten wie Grillfleisch, Suppe und, was an kalten Tagen natürlich nicht fehlen darf, Glühwein und Kinderpunsch an den weihnachtlich geschmückten Ständen angeboten.

... und in der Nähe ein ganz besonderer Tipp:

Der Lichtenrader Lichtermarkt ist nicht gewinnorientiert. Die Einnahmeüberschüsse werden sozialen Zwecken zugeführt.

Foto: Thomas Moser

 

Autofahrer flüchtete vor der Polizei

Mit weit überhöhter Geschwindigkeit und unter Nichtbeachtung mehrerer Rotlichtphasen versuchte ein vermutlich alkoholisierter Autofahrer in der vergangenen Nacht vor der Polizei in Lichtenrade zu flüchten. Fahndern des Polizeiabschnitts 47 fiel der Fahrer eines Toyotas in der Soldiner Straße durch seine unsichere Fahrweise auf, so dass die Beamten den Fahrer aufforderten, seinen Pkw anzuhalten. Der gab stattdessen Gas, bog in den Töpchiner Weg ab und raste davon. Den Kreuzungsbereich Töpchiner Weg Ecke Gerlinger Straße passierte der Raser bei Rot und flüchtete weiter in Richtung Ringlebenstraße. Auch auf dem Weg zur Ringlebenstraße missachtete der Toyota-Fahrer eine Rotlichtphase. In der Ringlebenstraße angekommen, wechselte der Fahrer mit seinem Wagen kurzerhand auf den Gehweg, um sich dort mit geschätzten 70 Km/h zu entfernen. Nachdem der Flüchtende über den Buckower Damm wieder die Gerlinger Straße erreichte, fand die Raserei zunächst ein Ende, da der Vorderreifen des Fahrzeuges defekt war. Beim erneuten Versuch sich vor der Polizei zu entfernen, stieß der 33-jährige Fahrer gegen das Fahrzeug der Zivilfahnder und blieb letztendlich stehen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes und ließen eine Blutentnahme durchführen. Glücklicherweise wurde niemand durch die rücksichtslose Fahrweise des Mannes verletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.

 

Gut besuchte Info-Veranstaltung zur Dresdner Bahn – Buhrufe inklusive!

Der Saal vom Gemeinschaftshaus Lichtenrade platzte aus allen Nähten und selbst die zusätzlich aufgestellten Stühle reichten bei Weitem nicht aus. Kein Wunder, denn das Thema Dresdner Bahn ist für viele Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger seit 18 Jahren ein wichtiges Thema, das für viel Emotion sorgt. Es geht darum, ob es eine von der Bahn präferierte ebenerdige Lösung geben wird oder der Wunsch vieler Lichtenrader nach einem Bahntunnel, besonders für die Züge zum zukünftigen BER-Flughafen, Wirklichkeit werden kann.

Die Signale stehen offensichtlich auf Rot für den Tunnel und auf Grün für die ebenerdige Variante. Das politische Spiel der gegenseitigen Schuldzuweisungen läuft auf Hochdruck und ein Klageverfahren wird immer wahrscheinlicher. Formal fehlt aber immer noch die Entscheidung vom Eisenbahnbundesamt (EBA), die aber in absehbarer Zeit erwartet wird. Eine Entscheidung kann es jedoch nur zu der von der Bahn beantragten ebenerdigen Variante geben, vermutlich mit verschiedenen Auflagen. Eine Tunnellösung wurde nicht beantragt und kann somit in diesem Verfahren vom EBA nicht beschieden werden.

Für die Versammlung am 4. November 2015 hatte die Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn Diskussionsgäste und besonders die Lichtenrader eingeladen. Über 400 Bürger sind erschienen. Das große Interesse setzte ein deutliches Zeichen in Richtung Politik.

Schüler und Bürgerinitiative befragten Anwohner

Der Vorsitzende der BI, Manfred Beck, stellte die eingeladenen Gäste auf dem Podium vor.

Manfred Beck eröffnet die Veranstaltung; im Vordergrund -noch nicht auf der Bühne- Bahn-Konzertbevollmächtigter für Berlin, Alexander Kaczmarek (früher auch in der Politik für die CDU tätig) und Dr. Jan-Marco Luczak (CDU-Bundestagsabgeordneter).

Manfred Beck am Rednerpult; daneben Rechtsanwalt Dr. Alexander Freiherr von Aretin und der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak

Als Gäste waren der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald und der Staatssekretär in der Berliner Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler, dabei. Der neue Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, Alexander Kaczmarek, hat sich auch in die „Höhle des Löwen“ gewagt. Auf der anderen Podiumsseite wurden der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak und der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative, Dr. Alexander Freiherr von Aretin, vorgestellt.

Besonders begrüßte Manfred Beck die Schüler eines Leistungskurses vom Ulrich-von-Hutten-Gymnasium. Drei Schüler stellten eine Befragung von 102 mittelbar und unmittelbar von den Bahnplanungen betroffenen Bürgern vor.

Deutlich wurde dabei, das die große Mehrheit für eine Tunnellösung ist, aber immerhin rund ein viertel der Befragten unentschlossen sind. Nur rund 25 % der Befragten hatten sich im Jahr 2000 am Planfeststellungsverfahren beteiligt. Offensichtlich wohnten sie zu der Zeit nicht in diesem Bereich oder die Sensibilisierung war für dieses Thema noch nicht vorhanden. Die übergroße Mehrheit würde heute, wenn die Möglichkeit noch bestehen würde, einen Einspruch gegen die ebenerdige Variante einlegen. Eine Umfrage der Bürgerinitiative, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung einen Rücklauf von 70 Fragebögen hatte, bestätigte die Ergebnisse der Schülergruppe.

Für Manfred Beck ist die Einbindung der jungen Generation wichtig, da sie auch mit den Folgen der Bahnplanungen ganz konkret zu tun haben werden. Neben vielen Bezirkspolitikern aus den unterschiedlichen Parteien waren auch Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin und die Bundestagsabgeordnete Renate Künast vertreten.

Ein Werbefilm zeigt die „heile Welt“ mit der Bahn und eine Studie spricht von weniger Lärm

Manfred Beck eröffnete mit einem ersten Statement die Veranstaltung. Die Kernbotschaft „Wir wollen einen Tunnel“ war die große Überschrift über den Abend. Die Argumente sind schon an den verschiedensten Stellen genannt worden. Es geht zum Beispiel um die Zerteilung des Stadtteils und die schlechte verkehrliche Anbindung durch die Schließung des Bahnüberganges Wolziger Straße mit vielen Folgeproblemen. Es ging jedoch auch im Besonderen um konkret zu erwartende Probleme bei der Straßenunterführung am S-Bahnhof Lichtenrade und in der Bahnhofstraße.

Zum Auftakt der Diskussion wurde ein Werbefilm der Bahn gezeigt, der die ebenerdigen Planungen der Bahn präsentiert und ausschließlich Vorteile dieser Variante betont. Im Film wird auch die Schließung des Bahnüberganges Wolziger Zeile aufgezeigt. Dort ist eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer geplant. Viel Unmut und Gelächter äußerten die Besucher der Veranstaltung über den Film. So wird in wohlfeilen Worten, mit leiser Musik unterlegt, von den „bewusst groß angelegten Radien“ dieser Unterführung gesprochen. Weiter heißt es dazu, dass durch diese „harmonische Linienführung“ eine hohe Verkehrssicherheit im Fußgängertunnel erreicht werden soll. Auch sollen Rollstuhlfahrer diese Rampen nutzen können. Zwischenrufe wiesen gleich auf das große Gefälle hin, dass für Rollstuhlfahrer eine Hürde sein dürfte. Der auffällige Werbefilmcharakter des Films wurde in verschiedenen Gesprächen nach der Veranstaltung massiv bemängelt.

Im Bereich Lichtenrade sollen die Gleise eine „besondere lärmmindernde Pflege“ erhalten. Weiter wird auf die geplante Unterführung für den öffentlichen Verkehr an der Bahnhofstraße hingewiesen und von bis zu 5 Meter hohen Lärmschutzwänden gesprochen. Dort wo die Wohngebiete unmittelbar angrenzen, wird der Oberbau der Fernbahn in einer „erschütterungsmindernden Bauweise“ erstellt. Die Höchstgeschwindigkeit soll 160 Stundenkilometer betragen. Zur Situation am Bahnhof Lichtenrade heißt es, dass „sich die Situation für Alle verbessert... und die Wartezeit am Bahnübergang entfällt.“ Es wird auf eine Fahrradspur hingewiesen. Dieser Film von DB Netze wurde offensichtlich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Land Berlin und dem Land Brandenburg in Auftrag gegeben; zumindest werden im Abspann all diese Beteiligten ausdrücklich genannt.

In einer Studie, die vor einigen Tagen von der Bahn vorgestellt wurde, haben Bund und Land die Lärmbeeinträchtigung an der Dresdner Bahn simulieren lassen. Das Heinrich-Hertz-Institut hat dafür Mikrofone an verschiedene Orte in Bahnnähe aufgestellt. Am Computer wurde dann simuliert, wie laut eine oberirdische ICE-Trasse wäre. Danach soll mit Lärmschutzwänden die Lärmbelästigung geringer als jetzt sein. All diese am Rande vorgetragenen Aspekte wurden mit viel Unmut und Buh-Rufen aufgenommen und es wurde immer wieder lautstark die Tunnellösung gefordert.

Diskussionen auf dem Podium

Der DB Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander Kaczmarek, machte deutlich, dass alle Planungen der Bahn nach Recht und Gesetz gemacht wurden und andere Strecken und Ortschaften, die auch ohne Tunnel gebaut wurden „nicht untergegangen sind.“ Das sahen die Besucher ganz anders und protestierten gegen diese Art des nicht ernstgenommen zu werden.

Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, Alexander Kaczmarek, und Staatssekretär in der Berliner Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler (v.lks.n.re)

Kaczmarek wies darauf hin, dass die Belastung mit Güterzügen durch Lichtenrade eine sehr geringe sein wird. In seiner Rolle als Bahnvertreter konnte er sich jedoch weitestgehend zurücklehnen, zumal sich im Laufe der Diskussion die politisch Beteiligten ihre gegenseitige Verantwortung vorhielten. Staatssekretär Michael Odenwald vom Bundesverkehrsministerium nahm eher den verständnisvollen und eloquenten Part in der Diskussion ein. Er sieht Lärmbelastungen als schwierig an und würde gerne alle Bahnstrecken in Tunnel legen, was aber aus finanzieller Sicht nicht geht. Als einziges Zugeständnis verkündete er, dass in Lichtenrade die Maßnahmen „auf jeden Fall über die gesetzlichen Forderungen hinausgehen werden.“ Geplant sei der Einbau von Schienenstegdämpfern.

Eine Möglichkeit der Beteiligung der Lichtenrader war bei dieser Veranstaltung offensichtlich nicht vorgesehen. Dies führte bei verschiedenen Besuchern, die nicht alle Aspekten ausreichend gewürdigt fanden, durchaus auch zu Unmut in Richtung der Veranstalter.

Die Koalitionsvereinbarung ist doch nicht so eindeutig… oder?

Der Staatssekretär in der Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler, machte deutlich, dass die aktuell gültige Koalitionsvereinbarung in Berlin zwischen SPD und CDU in der Frage der Dresdner Bahn zwei Sätze hat: „Die Koalition spricht sich für eine schnelle Realisierung der Dresdner Bahn – auch für den Flughafen-Express – aus. Das Land Berlin setzt sich beim Bund für eine Tunnelführung der Dresdner Bahn im Bereich Lichtenrade ein, unter Berücksichtigung des entsprechenden Landesanteils.“

Gaebler (Foto rechts) interpretiert die zwei Sätze jedoch einzeln für sich. Zum einen ginge es um eine schnelle Lösung und dann um den Tunnel. Da jedoch eine neue Tunnelplanung viel zu lange dauern würde und auch viel zu teuer wäre, unterstützt er recht offensiv die ebenerdige Variante. Diese Variante hätte auch viele Vorteile beim Lärmschutz. Gaebler sprach öfters von „wir“ und meinte damit offensichtlich weitestgehend seine Senatsverwaltung. Ob der Senat, der aus SPD und CDU besteht, und auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller die Tunnellösung doch politisch für möglich und wichtig halten, wurde nicht abschließend klar. Christian Gaebler betonte öfters die aktuell gute Zusammenarbeit mit dem Bund. Gaebler schloss die Tunnelvariante nicht gänzlich aus, seine Richtung war jedoch eindeutig. Er wollte inhaltlich nur das Argument der Zerschneidung des Ortsteils gelten lassen. Christian Gaebler schob den „schwarzen Peter“ in Richtung der Parlamente, die ja eine andere Entscheidung treffen könnten.

Jetzt könnten sich Parlamente aufgefordert fühlen…

Die Hinweise mit den Parlamenten gingen an die Adresse der Bundespolitik, zumal der anwesende Bundestagsabgeordnete Dr. Luczak Mitglied einer der Regierungsparteien im Bund ist. Aber offensichtlich ging diese Botschaft auch an das Landesparlament. Christian Gaebler: Wir haben es extra so aufbereitet, das die Abgeordneten von Bund und Land sagen können, okay, das nehmen wir so in Kauf… Es gibt vielleicht auch durchaus Argumente, dass eine Tunnellösung insgesamt dann vielleicht doch nicht so vorteilhaft für alle Anwohner in Lichtenrade ist.“ Die letzten Worte gingen in sehr lautstarken Protestrufen unter. Bereits Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel betonte kurz nach seinem Amtsantritt die Notwendigkeit einer schnellen Lösung und das ein Tunnel viel zu teuer sei. Es stehen Mehrkosten von 230 Millionen Euro im Raum. Dr. Luczak forderte immer wieder vom Land Berlin klare Signale zur Mitfinanzierung der Mehrkosten.

In der ersten Reihe Mitte Bundestagsabgeordnete Renate Künast; daneben Stadtrat aus Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck
Die Grünen-Bundestagabgeordnete Renate Künast berichtete von einem Tunnelprojekt in Baden-Württemberg, wo das Land die Mehrkosten übernahm und bekam dafür viel Beifall.

Der Rechtsanwalt der BI, Dr. Alexander Freiherr von Aretin, bemängelte, dass „Chancen zum Dialog“ von der Bahn nicht genutzt wurden. Die Einsichtnahme in die Vorgänge des Eisenbahnbundesamtes mussten erst nach dem Informationsfreiheitsgesetz erkämpft werden. Ohne auf Details einzugehen, wurden die umfangreichen roten Änderungen in den Vorgängen erwähnt.

Aber ohne Gericht wird die Dresdner Bahn wohl nicht gebaut werden: So oder so!

Alle Diskussionsteilnehmer hielten sich mit endgültigen Wertungen zurück, zumal das Eisenbahnbundesamt noch keine endgültige Entscheidung über das Planfeststellungsverfahren getroffen hat. Bei dieser Entscheidung kann jedoch eine Tunnellösung gar nicht rauskommen, da –wie bereits einleitend ausgeführt- nur die ebenerdige Variante eingebracht wurde und somit auch nur geprüft werden kann. Somit scheint es realistisch zu sein, dass das vermutlich baldige Ergebnis die Genehmigung der eingereichten ebenerdigen Variante sein wird.

Wenn die Politik dann kein Veto einlegt, wird es zur Klage kommen. Die BI Dresdner Bahn hält für die Zwecke schon seit Jahren einen Fond bereit. Die BI vertritt mehr als 400 Mitglieder, hat in der Vergangenheit viele Unterstützter-Unterschriften gesammelt und zu gut besuchten Demonstrationen aufgerufen. Die BI wird jedenfalls weiter für den Tunnel kämpfen, das betonte der Vorsitzende Manfred Beck.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Kurzkommentar Thoma Moser

Der erste Unmut und Ärger hat sich verzogen und die Welt erscheint wieder etwas klarer. Ohne Gericht wird es wohl nicht abgehen. Und ob dann eventuell irgendwann mal so etwas wie ein Tunnel kommt, steht in den Sternen. Nur die Politik, wer auch immer (dort sind ja viele Juristen vertreten, die die Zuständigkeiten unter sich eindeutig klären könnten), kann das Ruder noch rumreißen. Aber ist das wirklich gewollt und kann und will die Politik die Mehrkosten überhaupt tragen? Da kann sich jeder ein eignes Bild machen. Die Veranstaltung hat sicher ein Stück mehr zur Politikverdrossenheit beigetragen. Am ungeschicktesten, aber unzweifelhaft recht offen, agierte Christian Gaebler. Wenn jedoch mit empfundenen Wortspielereien der Koalitionsvertrag infrage gestellt wird, ist der Ärger sehr groß. Aber es gibt ja nicht nur Herrn Gaebler, es gibt viele Verantwortliche in SPD und CDU, die dem Staatsekretär ja eine Interpretationshilfe der Koalitionsvereinbarung geben können. Wir werden sehen, wer auf Bundes- oder Landesebene mit Nachdruck -und nicht nur mit Worten- für den Tunnel kämpft. Zuständigkeitsschiebereien will der mündige Bürger jedenfalls nicht sehen! Das hat nur ein Ergebnis: Noch weniger Menschen werden zur Wahl gehen. Ist das etwa gewollt?

Und so ein Werbefilm gehört wohl in die Rubrik Volksverdummung. Eine brauchbare Information sieht anders aus!

 

Enten füttern ist nicht lustig!

Eine beliebte Angewohnheit bei vielen Menschen ist es immer noch, besonders mit Kindern, dass sie Enten im Teich mit Brot füttern. Aber das ist nicht unproblematisch!



Am Dorfteich Lichtenrade werden Enten immer wieder mit altem Brot gefüttert. Diese Fütterungen können für die dort lebenden Enten, aber auch für das Gewässer gefährlich sein. Die möglichen Folgen für die Tiere und das Gewässer hat das Natur- und Umweltschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf gut erklärt (siehe gesonderten Text unten).

Der Lichtenrader Bezirksverordnete Patrick Liesener (CDU) hatte nun einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg eingebracht, dass am Dorfteich Lichtenrade zwei Informationstafeln aufgestellt werden. Diesem Antrag folgte die BVV in ihrer letzten Sitzung.

Patrick Liesener erläutert, wie es zu diesem Antrag kam: „Der Anstoß für diesen Antrag kam aus den sozialen Medien. Dort wurde immer wieder heftig diskutiert, ob die Enten am Dorfteich mit Brot gefüttert werden sollten. Ich selbst habe mich auch schon daran gestört, dass der Teich dadurch verunreinigt wird. Ich hoffe die Informationstafeln sorgen für die nötige Aufklärung, denn von reinen Verbotsschildern halte ich nichts.“

Thomas Moser

Erläuterung zur Problematik beim Füttern von Tieren vom Natur- und Umweltschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf

"Bitte füttern Sie keine Wildtiere, denn sie verlieren durch regelmäßige Fütterung ihren natürlichen Trieb, sich das Futter artgerecht selbst zu suchen. Für Stockenten zum Beispiel ist die Aufnahme einer Mischnahrung, die sowohl Grünfutter als auch tierische Anteile (Schnecken, Würmer) enthält, für eine gesunde Ernährung wichtig. Jungvögel benötigen tierische Eiweiße, um ihr Skelett und das schützende Gefieder ausbilden zu können.

Die regelmäßige Fütterung von Vögeln und Fischen führt neben der Gewässerverschmutzung, durch zusätzlichen Kot und Essensreste, auch zu Veränderungen in den Verhaltensweisen aller Tiere, die an das Gewässer gelockt und stärker an dieses gebunden werden. Erpel kommen in größerer Anzahl als Enten vor und unverpaarte Erpel fallen durch ihre deutlich höhere Aggressivität gegenüber Artgenossen und weiblichen Tieren auf. Damit bringen sie nicht nur die Entenweibchen, sondern auch ihren Nachwuchs in Gefahr. Das Futteraufkommen lockt zudem noch zusätzliche Gäste ans Gewässerufer, wie z.B. Ratten, die den Bruterfolg der Wasservögel bedrohen.

Ein weiterer Grund, aus dem Sie Fische und Vögel bitte nicht füttern sollten, ist der Gewässerschutz.

Für einen schnellen mikrobiellen Abbau abgestorbenen, organischen Materials im Gewässer ist ein hoher Sauerstoffgehalt zwingend notwendig. Die Überbevölkerung am und im Gewässer stört jedoch das ökologische Gleichgewicht, denn ... Letztendlich führt dies dazu, dass alles Leben im Gewässer abstirbt, weil das Gewässer „umgekippt“ ist. Somit fehlt auch die natürliche Nahrungsquelle für Wasservögel, Muscheln, Krebse, Schnecken und Würmer."

BITTE seien Sie vernünftig und füttern keine Enten...!

 

Jugendcafé am Dorfteich baut eine Terrasse

Es war ein richtig feuchter Herbsttag, was den Kindern nicht wirklich viel ausmachte.


Die neue kleine Terrasse vor dem Jugendcafé am Dorfteich in Lichtenrade wurde am 15. Oktober 2015 von Yunis (19) feierlich eingeweiht. Der Jugendliche durfte das Band durchschneiden, da er tatkräftig beim Bau der Holzterrasse geholfen hatte. Yunis ist langjähriger Besucher der Einrichtung. Mittlerweile ist er der älteste Jugendliche, der sich dem Jugendcafé immer noch sehr verbunden fühlt. Er wohnt ganz in der Nähe und schaut öfters mal in die Jugendfreizeiteinrichtung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Nach seinem Schulbesuch sucht Yunis jetzt eine Ausbildungsstelle.

Der Bau der Terrasse wurde durch Spenden vom Lesezirkel Weißgerber ermöglicht, die im Rahmen eines Sponsorenlaufes um den Dorfteich zusammenkamen. 500 Euro wurden verbaut und für einen Pavillon ausgegeben.

Schon vor Jahren wurde vom Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg eine richtig große Terrasse auf der anderen Seite des Hauses beantragt, berichtet die Einrichtungsleiterin Rosa Martins Samuel. Da eine Finanzierung noch nicht möglich war, hat sich nun das Jugendcafé, zumindest bis zum Bau einer größeren Terrasse, erst einmal selbst geholfen.

Außerdem müssen Spendengelder für die Einrichtung innerhalb von drei Jahren verbraucht sein. Die Jugendlichen, Eltern und Mitarbeiter freuen sich jedenfalls jetzt über einen gemütlichen Platz vor dem Haus.

Beim tatkräftigen Aufbau unterstützten neben Yunis auch andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Bauaktion.


Viele fleißige Hände beim Terrassenbau (Baufotos vom Jugendcafé)

Nach der Einweihung gab es im Haus leckeren Kuchen. Vom Jugendamt sah sich Jugendförderung-Bereichsleiter Manfred Schulz die neue Errungenschaft an.

Die Kinder und Jugendlichen, sowie die Eltern und Erzieher bedanken sich bei Familie Weißgerber für die großzügige Unterstützung. Die Firmeninhaberin Ute Weißgerber-Knop konnte an der Eröffnung nicht teilnehmen, ließ aber die besten Grüße ausrichten.

Im nächsten Sommer wird die Terrasse sicher ausgiebig genutzt werden!

Thomas Moser (auch erste beiden Fotos)

Bericht vom Sponsorenlauf: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2013/09/01/1-sponsorenlauf-in-lichtenrade--rennen-f-r-das-jugendcaf-.htm

Bericht von der Spendenübergabe: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2013/11/06/spende-f-r-caf--am-dorfteich-in-lichtenrade.htm

 

 

 

Flüchtlinge im Vereinsheim

Der VfL Lichtenrade 1894.e.V hat, im eigenen Vereinsheim am Kirchhainer Damm, dem LAGeSo Zimmer für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt.

Der 2. Vorsitzende des VfL Lichtenrade 1894, Stefan Krai, erläutert: „Bereits eingezogen sind zwei junge Familien und zwei alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern. Die Familien fühlen sich sehr wohl und sind von den Verhältnissen angetan. So können sie in einem neuen Sanitärbereich mit abtrennbaren Duschen und einer gut ausgestatteten Küche und renovierten Zimmern in Berlin ankommen und sich von den Strapazen in netter Atmosphäre erholen.“

Unterstützung erhält der Verein vom Diakonie Werk Simeon, Evangelisches Familienzentrum Tempelhof, das für zwei Familien eine Patenschaft übernommen hat.

Nach dem anstrengenden Verfahren beim LAGeSo freut sich der Verein über die gute Zusammenarbeit mit der Diakonie. So ist man überzeugt davon, dass dieses Miteinander zusätzliche Sicherheit und Geborgenheit für die Gäste schafft. Stefan Krai abschließend: „Der VfL Lichtenrade begrüßt herzlichst seine neuen Bewohner und wünscht allen einen angenehmen Aufenthalt im Vereinsheim.“ ToM

http://www.vfl-lichtenrade.de

Foto: Thomas Moser

 

Lichtenrader Herbst 2015. 11. Internationales Schachturnier im Lichtenrader Gemeinschaftshaus

Spannung pur und absolute Ruhe!

Ein internationales Schachturnier in Lichtenrade. Das ist etwas ganz Besonderes und darauf ist Fabian Gallien, der 1. Vorsitzende vom Schachverein „SV Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.“, stolz.

Zum 11. Mal wird das Schachturnier in den Herbstferien 2015 unter dem Titel „Lichtenrader Herbst“ veranstaltet. Neun Tage war das Gemeinschaftshaus Lichtenrade die Heimstätte für die Spielerinnen und Spieler. Wenn gespielt wurde, herrschte in dem großen Saal absolute Ruhe und man hätte sogar eine Stecknadel fallen hören können.


Schachmatt heißt es am Ende des Spiels, wenn bei diesem strategischen Brettspiel zwei Spieler abwechselnd Spielsteine auf einem Schachbrett bewegen. Auf 64 Felder treten weiße gegen schwarze Spielfiguren an. Bauern, Türme, Läufer, Springer, die Dame und der König ziehen in die geistige Schlacht um den Sieg. Da wird dann auch schon mal ein Bauernopfer gebracht, um sich letztendlich einen Vorteil zu verschaffen oder den Gegner zu täuschen.


Bei diesem gut besuchten Turnier traten 197 Teilnehmer aus 23 Nationen, übrigens ein Rekord, nach dem sogenannten Schweizer-System gegeneinander an. Auch am Start waren 22 Titelträger darunter sechs Großmeister. Eine Abkürzung (in diesem Fall GM) macht dies bei den Turnieren immer sichtbar. Der Großmeistertitel wird ab einer internationalen ELO-Wertungszahl von 2500 verliehen und gilt, wie die anderen drei Titel (Internationaler Meister [Elo 2400], Fidemeister [2300] sowie Kandidatenmeister [2200]) auf Lebenszeit. 13 Frauen sind bei dem Turnier dabei. Für dieses Turnier hatten sich auch kurzfristig zwei Flüchtlinge aus Syrien interessiert. Sie konnten bereits die benötige internationale Spielerkennung (Fide-ID) aufweisen. Der Verein erließ ihnen das Startgeld und freut sich über die praktisch gelebte Integration. Nach Abzug der Ausgaben stand vom Startgeld am Ende ein Preisfond von insgesamt 6.400 Euro zur Verfügung.

Der älteste Teilnehmer war 83 Jahre und die jüngste Teilnehmerin 8 Jahre alt. Offensichtlich ein Sport mit wenig Nachwuchssorgen. Dies bestätigt auch Fabian Gallien. Das Urteil über Kinder und Jugendliche ist im Allgemeinen schnell gefällt: etwa „Die sitzen heutzutage nur noch am Computer und spielen“. Für die vielen interessierten Jugendlichen, die Schach spielen, trifft dies nur sehr bedingt zu. Sicher kann Schach auch am Computer gespielt werden, aber als Sportart -direkt mit anderen jungen Menschen- ist das „königliche Spiel“ durchaus beliebt. Im Gemeinschaftshaus trifft sich regelmäßig eine Schach-Jugendgruppe. Der Verein plant für die nächste Zukunft, dass er das Schachspielen an den Lichtenrader Schulen fördert. Und Fabian Gallien (33) weiß, wovon er redet. Der Lichtenrader arbeitet in der Schulleitung einer umliegenden Schule.


Großmeister und Favorit am Tisch 1: Alexandre Danin am ersten Tag.
Die letzten spannenden Tage vom neuntägigen Turnier sind auf der Website des Vereins beschrieben. Spannend wie ein Krimi lesen sich diese Turnierberichte:

„IM Titas Stremavicius gewinnt gegen GM Jakob Meister und führt damit mit einem halben Punkt Vorsprung das Turnier an. In der letzten Runde wartet mit GM Alexander Danin der Turnierfavorit auf ihn, der seinerseits nur mit einem Schlussrundensieg eine zufriedenstellende Platzierung erreichen kann. An den Tischen 2 und 3 lauern die beiden Großmeister Kovalev und Romanishin ihrerseits auf einen Sieg Danins, um bei einem eigenen Sieg aufgrund der Feinwertung doch noch das Turnier gewinnen zu können. ...“

Der Gesamtsieger Titas Stremavicius (Foto Carsten Schmidt)
Und tatsächlich durfte sich der Außenseiter, aber aufstrebende junge litauische Internationale Meister, Titas Stremavicius, am Ende als Gesamtsieger verewigen. Er düpierte damit die prominente Konkurrenz und spielte das Turnier „großmeisterlich“. Der Großmeistertitel dürfte für den 17-jährigen nur noch eine Frage der Zeit sein, auch wenn es in diesem Turnier aufgrund einer Nebenbedingung (Nationenanzahl der Gegner) noch nicht zu einer entsprechenden Norm gereicht hat. In einem privaten Gespräch verriet er, dass er bald ein Studium in den USA aufnehmen möchte und wirkte dabei wie ein ganz normaler sympathischer Jugendlicher. Wir werden sicher noch einiges von seiner schachlichen Entwicklung hören…

Eine offensichtlich sehr beliebte Sportart, die hier in Lichtenrade auf einem sehr hohen Niveau gepflegt wird.

Thomas Moser

Und hier noch einige Bildimpressionen vom ersten Tag...
Die Ruhe vor dem "Sturm"

Noch vor Spielbeginn: Hier wird schon geplant.

1. Vorsitzender vom Schachverein in Lichtenrade, Fabian Gallien, eröffnet die Veranstaltung.

Vom Berliner Schachverband, der Präsident Carsten Schmidt, ist als Schiedsrichter dabei...



Im Raum vom Schachverein spielt auch die  Jugend...Fabian Gallien hat jede Menge zu tun!

Großmeister und Legende Oleg M Romanishin
Alle Fotos Thomas Moser

http://www.sw-lichtenrade.de

 

Schöner historischer Kiez-Postkarten-Kalender

Viele Tempelhofer warten mittlerweile schon auf ihren historischen Kiez-Kalender. Das Mariendorfer Urgewächs Hans-Ulrich Schulz hat wieder in seinen vielen Postkartenschätzen nachgeschaut und einige Schätze aus seiner Sammlung ausgesucht. Herausgekommen ist für das Jahr 2016 erneut ein drucktechnisch sehr hochwertiger Kalender, der preislich dabei sehr attraktiv bleibt.

Historische Gebäude aus Tempelhof und auch aus Lichtenrade sind wieder auf 13 Seiten wertiges Papier festgehalten worden.

Das Deckblatt zeigt einen besonderen Schatz aus Lichtenrade. Auf der Litho-Karte aus dem Jahr 1903 ist das Wirtshaus Lichtenrade zu sehen. Heute ist das denkmalgeschützte Gebäude als Landhaus Lichtenrade oder besser als Haus Buhr bekannt und zerfällt so langsam. Zu der Zeit war August Butzmann der Inhaber des Wirtshauses, dass unmittelbar am Bahnhof Lichtenrade lag und liegt. Eine Haltestelle auf der Eisenbahn-Vorortstrecke nach Zossen war bereits 1892 errichtet worden. Viele Berliner Ausflügler wurden in die Vororte gelockt. Der Wirt warb mit einer Kegelbahn, Schaukel und Schießbuden, einem schattigen Garten und mit dem Spezial-Ausschank der Schönhauser Schlossbrauerei. Damals fand jeden Sonntag im Saal ein „Großer Ball“ statt.

Eine weitere Postkarte zeigt die Lichtenrader Persönlichkeit und Künstlerin, Hermione von Preuschen, nach der auch im Jahr 2009 ein Lichtenrader Platz, der ehemalige Hohenzollernplatz und ganz früher Kaiserplatz, umbenannt wurde.

Auf dem April-Kalenderblatt ist das historische „Kaiserliche Postamt“ an der Bahnhofstraße mit Lichtenrader Postbediensteten zu sehen.

Aber auch andere bezirkliche Ansichten bietet der Kalender: Das Kaufhaus KaTe, der Vorläufer vom Karstadt-Kaufhaus in Tempelhof, eine prachtvolle farbige Karte vom Mariendorfer Dorfkern, eine Ansicht vom „nassen Dreieck“ in Marienfelde und vom Kloster zum guten Hirten in der Malteserstraße sowie vom Zeppelin LZ 127 über dem Tempelhofer Feld. Es ist für jeden etwas dabei! Geschichtsinteressierte kommen sicher ins Schwärmen, denn hinter all der Postkarten stecken viele heimatkundliche Geschichten. Dieser Kalender ist sicher ein schönes persönliches Weihnachtsgeschenk, dass ein Stück alte Heimat wachwerden lässt. Kurze Erklärungen des engagierten Heimatforschers und Philatelisten geben Hinweise zu den Motiven.

Die Kalender sind in den inhabergeführten Tempelhofer Buchhandlungen, in der Lichtenrader Bücherstube, der Buchhandlung am Ma-Damm, Menger, Buchhandlung Neu-Tempelhof, sowie dem Fliegerladen Take Off am Platz der Luftbrücke oder direkt vom Verlag zu bekommen.

Thomas Moser

Verlag Morgana-Edition, Peter N. Morgen

Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld

Tel.: 030-32 89 12 93

mail: petermorgen@moderne-postgeschichte.de

web: www.morgana-edition.de

13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm

Die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen.

Über den Verlag: Preis 12,50  Euro   zuzüglich 6,00 Euro Versandkosten



 

Hier kann auch mal Blut fließen: Thriller-Werkstatt Lichtenrade

„Neue Heimat, neue Liebe, neues Glück! Für Joana Madison könnte die Welt nicht schöner sein. Wäre das nicht dieser Eindringling, der plötzlich und unerwartet alles in Gefahr bringt, woran ihr Herz hängt. Denn es schlägt nicht für ihn, sondern für einen anderen.“ Das sind die einleitenden Worte zum neuen Buch aus der Psychopathen-Reihe der Autorin Kat Hönow.

Psychopathen gibt es sicher überall. Kat Hönow (41) wohnt und schreibt im eher beschaulichen Ortsteil Lichtenrade an einer Thriller-Serie, die es in sich hat. Zwei Bücher aus der Serie „Psychopath“ sind schon auf dem Büchermarkt. Ihr neustes Werk „Psychopath – Tödliche Liebe“ ist erst kürzlich erschienen, obwohl sie mit dem Aufschreiben der Geschichte bereits 2007 angefangen hat . Und sie hat schon eine Fan-Gruppe, die die spannenden Thriller ungeduldig entgegen fiebern und besonders die unerwarteten Wendungen schätzen.

Aber der Reihe nach. Katharina Hönow ist 1974 in Berlin-Kreuzberg geboren und hat dort lange gelebt. Ihre nicht ganz einfache Kindheit und die Kreuzberger Umgebung sind die Quellen ihrer unermüdlichen Schaffenskraft: „In Kreuzberg habe ich viele Psychopathen tagtäglich erleben und analysieren können.“ Dort lernte sie schnell, dass die besten Geschichten das Leben selbst schreibt, und begann ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ob Schulhefte, Bierdeckel oder Servietten, alles wurde seiner eigentlichen Bestimmung entmachtet, um ihrer Fantasie zum Opfer zu fallen. Sie schreibt seitdem sie 15 Jahre alt ist und erst da begann ihre unendliche Gier nach schaurigen und spannenden Geschichten, die in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken. In einem Interview erzählt sie zur Frage, was sie antreibt: „ Das Leben in all seinen Facetten. Es gibt nicht nur schöne Dinge, sondern auch die dunklen und abnormen, die für mich genauso interessant und sehenswert sind wie die schillernden.“


Auslöser für das Schreiben war ein merkwürdiger Mann auf einer Klassenfahrt, der sich in der Ortschaft immer auffällig bewegte. Ihre Fantasie war angeregt und der Knopf zum Schreiben war bei Katharina gedrückt. Da das Geschriebene vom Lehrer begeistert aufgenommen wurde, war sie noch mehr bestärkt, künftig mehr zu schreiben. Lange hat sie für sich geschrieben, sehr viel geschrieben, bevor sie 2012 nach viel Zuspruch aus Autorenkreisen den Schritt zur Veröffentlichung wagte. Nach einigen Umwegen fand sie einen passenden Verlag. Kistenweise hat sich Material angesammelt. Beim Verlag „Stuber Publishing“ ist sie heute noch und freut sich über die faire und unkomplizierte Zusammenarbeit. Für Kat Hönow ist dabei besonders wichtig, dass sie keinen vertraglichen Termindruck hat. Ihre Hauptschreibzeit ist die Nacht und der frühe Morgen.

Wenn Sie ein Projekt beginnt, hat Kat Ideen im Kopf, die Geschichte entsteht jedoch erst beim Schreiben. Auch notwendige Recherchen macht sie während dieser kreativen Phase zwischendurch. In der Regel pausiert sie, wenn das Buch zu Dreivierteln fertig ist. Sie lässt den Inhalt nochmal einige Zeit sacken und dann entsteht, manchmal auch für sie, ein ganz unerwarteter Schluss. In ihrer Psychopath-Reihe hat sie an sich schon alle fünf Bücher fertig, zumindest fast fertig. Aber auch hier ist noch viel Arbeit angesagt. Sie geht die Buchentwürfe nochmal durch, bevor es dann zum Lektorat im Verlag geht. Ihre 14-jährige Tochter hilft ihr beim Korrekturlesen, dass möglichst wenig Fehler für die Verlagsprofis übrigbleiben. Die Änderungsvorschläge sind dann in die Endfassung einzuarbeiten. „Mein erwachsener Sohn hat jetzt auch mit dem Schreiben von Geschichten angefangen“, erzählt ganz erfreut die engagierte Mutter und Buchautorin.

Die richtige Ruhe zum Schreiben der schaurigen Geschichten findet Katharina Hönow in Lichtenrade, wo sie seit 14 Jahren ihre Zelte errichtet hat. Sie lebt mit ihrem Verlobten und ihrer Tochter eher zurückgezogen: „Ich schreibe sehr viel und bin eher schüchtern,“ sagt die Schriftstellerin von sich selbst. Letztendlich ist das Schreiben für Katharina ein Hobby, dass aber viel Zeit in Anspruch nimmt. Darüber hinaus sucht sie noch eine „normale“ Arbeit und ist sich auch für nichts zu schade. Sie hat Glasbau gelernt, hat aber schon viele andere Tätigkeiten gemacht. Die Kraft für das Schreiben schöpft sie aus dem Malen. Sie malt gerne in ihrer freien Zeit, denn Farben spielen für sie eine wichtige Rolle: „Wenn ich mit Farben spielen kann, fühle ich mich wohl!“

Der Autorin ist es aktuell wichtig auf ein neues, von ihr gegründetes, Internetforum (www.federling.de) hinzuweisen. Hier können sich junge und neue Autoren Tipps und Hilfe von erfahrenen Kollegen holen. Am 28. und 29. November wird sich Kat Hönow bei der „BerlinBuch 2015“ mit anderen Autoren einen Stand teilen. Mit dem Autoren-Kollegen Dirk Ullsperger plant sie eine gemeinsame Lesung. Wegen der besonderen Atmosphäre suchen sie dafür noch mysteriöse Orte.

Ihr größter Traum ist, wenn ihr aktuelles Buch „Tödliche Liebe“ verfilmt werden würde. Drehbuchautoren und Produzenten sind herzlich eingeladen, mit der Autorin Kontakt aufzunehmen. Ihr aktuelles schriftstellerisches Projekt ist, dass sie den dritten Teil der Psychopathen-Serie überarbeitet. Es scheint spannend zu werden, zumal auch ganz aktuelle Themen, wie Islamismus und Salafismus angesprochen werden.

Mit ihrer sympathischen und freundlichen Art vermutet man bei Kat Hönow keineswegs eine Thriller-Autorin, die in die tiefsten Abgründe blickt. Die Buchkritiken sind sehr positiv. So heißt es u. a. „Die Autorin schreibt in einer leichtverständlichen Sprache, was mich sehr gefreut hat. Die Sätze sind in einer angenehmen Länge gehalten. Durch die ganze Geschichte zieht sich ein roter Faden. Ich kann den Thriller nur weiterempfehlen.“ An anderer Stelle heißt es: „Das ist ein guter und spannender Thriller mit unerwarteten Wendungen.“ Bei LovelyBooks wurde sie 2014 für den Leserpreis nominiert.

Der Autorin sind noch viel kreative Schreibstunden und den Lesern jede Menge schaurige Stunden zu wünschen. Damit in Lichtenrade das Blut nur in Büchern fließen möge.
Thomas Moser


Die Website von Kat Hönow: http://khoenow.wix.com/kathoenow

Die Autorin auf Facebook: https://www.facebook.com/kat.hoenow

Der Verlag: http://stuberpublishing.com

Forum für Buchautoren: http://www.federling.de

Buchmesse 2015: http://www.buchmesse-berlin.com

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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