Salon und Frisur: schick und modern!

Aus dem "Lichtenrader Magazin" September 2015

Nach gründliche Renovierung wieder eröffnet!

Erst im März feierte der Friseursalon von Madlon Persicke das 10-jährige Geschäftsjubiläum. Nun wurde dem Salon in der Lichtenrader Steinstraße sozusagen eine ganz neue Frisur verpasst. Die Firmeninhaberin hat in der Sommerpause den gesamten Salon, vom Boden bis zur Decke, neu gestalten lassen.

Nadine Schworck, Madlon Pericke und Angela Wachnowski (v.lls.n.re.; Foto: Moser)
Hell, modern und noch freundlicher erstrahlt der Salon beim Betreten. „Nun konnte ich meinen Traum erfüllen und habe den Salon ganz nach meinen Vorstellungen gestaltet,“ erzählt begeistert die Friseurmeisterin. Sie liebt ihren Beruf, das ist in den Gesprächen ganz deutlich zu spüren. Diese Freude gibt sie auch an ihre Mitarbeiterinnen, Angela Wachowski und Nadine Schworck, weiter. Das größte Anliegen von Madlon Persicke ist es jedoch, dass sich ihre Kundinnen und Kunden bei ihr noch wohler fühlen.

Im Jahr 2005 eröffnete die sympathische Lichtenraderin das Haarstudio. Zu der Zeit hat sie aus dem bestehenden Geschäft verschiedene Sachen übernommen. Mit der Geschäftsübernahme hat Madlon Persicke ihren ganz persönlichen Stil eingebracht. Für die Friseurin waren jetzt jedoch grundlegende Modernisierungen wichtig: „Nun war es an der Zeit, dass wir den Salon im neuen Licht erstrahlen lassen.“ Die Preise bleiben auch nach dem Umbau stabil.

Auch wenn im Salon vieles verändert und erneuert wurde, steht die fachgerechte Pflege von Haut und Haar weiterhin im Vordergrund. Das ganz Besondere ist jedoch, dass man im Team die Liebe und die Freude an der Arbeit spüren kann. So wird auch während der Arbeit viel gelacht. Ihre Kundschaft deckt das ganze Altersspektrum ab und erhält hier seine persönliche Wunschfrisur nach modernsten Standards. Natürlich ist das Team über die neuesten Trends informiert. Regelmäßige Schulungen und Seminare werden besucht, damit die Lichtenrader Kundschaft bestens bedient werden kann. Die Beratung der Kunden und das Eingehen auf Wünsche stehen im Vordergrund der Firmenphilosophie.

Madlon Persicke und ihr Team freuen sich im neuen Ambiente auf ihre Kundschaft: „Auch neue Kunden sind bei uns herzlich willkommen!“

Thomas Moser

Haarstudio Madlon Persicke

Steinstraße 26

12307 Berlin

http://www.madlon-persicke.de

Telefon: 76 58 73 81

Öffnungszeiten:

Di, Mi, Fr 9 bis 18 Uhr

Donnerstag 9 bis 20 Uhr

Samstag 9 bis 14 Uhr

 

AWO-Heim in Lichtenrade soll Unterkunft für weibliche Flüchtlinge werden

Das derzeit leerstehende AWO-Heim in der Augsburger Straße in Lichtenrade soll zur Unterkunft für weibliche Flüchtlinge und deren Kinder werden. Dafür wird sich das Bezirksamt nun bei den zuständigen Stellen der Senatsverwaltung stark machen. So hatte es die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem von der Bezirksverordnetenversammlung einhellig verabschiedeten Dringlichkeitsantrag gefordert.


Foto: Thomas Moser

Aferdita Suka, sozial- und integrationspolitische Sprecherin der grünen BVV-Fraktion: „Frauen und Kinder mit Flucht- und Gewalterfahrungen benötigen einen besonders geschützten Lebensraum, der auch so weit wie möglich ihre Privat- und Intimsphäre wahrt. In zahlreichen Flüchtlingsunterkünften gibt es aber nicht einmal nach Geschlechtern getrennte Sanitärräume. Für Frauen und Mädchen, die während ihrer Flucht und leider auch in manchen Notunterkünften vielfach massivster sexueller Nötigung ausgesetzt waren und sind, ist das unzumutbar. Die Einrichtung eines Flüchtlingsheims nur für Frauen und Mädchen beugt da auch einer ansonsten notwendigen Unterbringung in einem Frauenhaus vor.“

Bevor die von der BVV gewünschte Flüchtlingsunterkunft in Lichtenrade in Betrieb genommen werden kann, muss nach Auffassung der grünen Sozialpolitikerin allerdings noch die Sanitärsituation im Haus entsprechend hergerichtet werden. Außerdem, so Aferdita Suka, solle der zukünftige Träger bzw. Betreiber der Einrichtung über Erfahrungen in der Arbeit mit Frauen in extrem schweren Lebenslagen verfügen.

Quelle: Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg

 

Herbstlauf Grundschule im Taunusviertel

Am Freitag, den 16.10.2015, startet am Vormittag im Volkspark Lichtenrade der traditionelle Herbstlauf der Grundschule im Taunusviertel als Auftakt in die wohl verdienten Herbstferien. Alle Kinder müssen eine festgelegte Strecke im Volkspark absolvieren und werden dabei von ihren Eltern und Familien angefeuert. Die ersten acht Sieger eines Laufes qualifizieren sich für den Bezirks-Crosslauf am 05. November 2015 im Volkspark Mariendorf.

Wir drücken allen Läufern die Daumen und wünschen Euch schöne Herbstferien!

 

Brasilianische Lichtenraderin: Ausstellung über Nachhaltigkeit

Carol Santos verzaubert mit unglaublicher Vielfalt

Die Brasilianerin Caroline Rego dos Santos Gäsche (39) zaubert aus gebrauchten Milch-kartons und Kaffeefiltern geschmackvolle Handtaschen, aus leeren Dosen ansprechende Aufbewahrungsbehälter und aus Stoffresten Aufbewahrbeutel für Schmuck. Die große Vision hinter dieser Geschäftsidee ist, dass die Nachhaltigkeit künstlerisch durch Verwendung von Recycling-Material gestärkt wird.

Caroline und der Publizist Daniel Gäsche (u.a. rbb) sind seit 2013 verheiratet und "basteln" an einem großen Traum: In einem Zimmer der Wohnung in Lichtenrade wurde ein Atelier eingerichtet, wo alle Ideen und Visionen Wirklichkeit werden.

Das Schaufenster im MedienPoint in der Tempelhofer Werderstraße (Foto MP).

An der brasilianischen Amazonas-Universität in Belem studierte Caroline Modedesign und entwirft seit dieser Zeit Mode und Geschenkartikel. Das ist 15 Jahre her. Vor neun Jahren hatte Caroline ein eigenes Geschäft für Des-sous und Unterwäsche in Brasilien aufgemacht, in dem von ihr selbst entworfene und genähte Wäsche verkauft wurde. Dann kam die Liebe „dazwischen“ und nun lebt Carol in Berlin.

Die Modedesignerin nennt ihr neues Label „C.S.“ - für CAROL SANTOS. Vor Carol ist nichts sicher! Ob alte Thunfischdosen, Gurken-gläser, die Kerne von Toilettenpapierrollen oder Eiscremedosen. Alles wird im Haushalt von Caroline Rego dos Santos noch für die Umarbeitung in Geschenkartikel oder Modeaccessoires gebraucht. Alte Joghurtbecher oder leere Dose werden zu Behältern für Büromate-rial, beklebte Chipspackungen oder Haushaltspapierrollen können sich zu Schmuckbehältern oder Blumenvasen verwandeln und kann, mit Teelichtern bestückt, nicht mehr als Recycling-material identifiziert werden. Das Ganze hat auch noch einen nachhaltigen Lerneffekt - wie sinnvoll "Recycling" und intelligenter Umgang mit vermeintlichem Müll sein kann.

Caroline Rego dos Santos Gäsche, kurz Carol Santos (Foto oben Thomas Moser). Vor Ihr ist nichts sicher, ob alte Thunfischdosen, Gurkengläser, die Kerne von Toilettenpapierrollen oder Eiscremebehälter.

Werdi-Newsletter (Oktober 2015)

Ausführlicher Bericht über Carol in der Lichtenrader Internetzeitung (Direktlink: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2013/11/03/die-wundersame-verwandlung-vom-milchkarton-zur-handtasche---ko-kann-auch-schick-.htm)

MedienPointt über Facebook: https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?fref=ts

Ausstellung über Nachhaltigkeit im MedienPoint Tempelhof 9.10.-30.10. Mo-Fr 10-18 Uhr

Für interessierte Käufer: caroline-2310@hotmail.com.
Weitere Fotos vom MedienPoint:

 

Im Ministerium präsentiert: Kunst zum Kombinieren

Anlässlich des Festaktes „25 Jahre Deutsche Einheit" hat Sabine Welz die Bildinstallation „Menschen, die sich ohne den Mauerfall nie begegnet wären" im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur präsentiert.

Sabine Welz mit Bundesminister Alexander Dobrindt (Foto BMVI)

Der Festakt mit Sabine Welz in der Mitte (Foto BMVI)

Sabine Welz ist in Berlin-Lichtenrade aufgewachsen und legte am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium ihr Abitur ab. Ihre damalige Kunstlehrerin, Renate Greubel, erweckte das Interesse an der Kunst und förderte die Schülerin.

Nach einer kaufmännischen Lehre und 10-jähriger Bürotätigkeit entschloss sie sich zum Weg in die Selbständigkeit, um ihre künstlerischen Ideen eigenständig zu vermarkten.

Unter dem Namen ART DOMINO entwickelte Sabine Welz ein Kunstkonzept, dass von der Idee getragen ist, individuelle Geschichten erzählen zu können. In einem sogenannten Bilder-Konfigurator kann man die schönsten Stadtmotive der angesagtesten Metropolen selbst zusammenstellen. Neben zahlreichen Motiven aus über 60 deutschen und internationalen Städten stehen auch 36 verschiedene Farben zur Auswahl. Jedes Art-Domino-Bild ist ein Unikat und wird in einer Farb-Motiv-Kombination nur einmal gefertigt. Diese sehr farbenfrohen Kunstwerke bringen die Motive der Welt in Büros und Wohnräume. Auch als Geschenk sind die Werke von Sabine Welz sehr beliebt, zumal so die vielfältigsten individuellen Erinnerungen mit den Städtemotiven lebendig bleiben.

Im Internet können sich Interessierte unter www.art-domino.com einen Überblick über das Angebot verschaffen. Es werden neben den selbst kombinierten Bildern zum Beispiel auch Taschen, sogenannte City-Bags, Städte-Trinkbecher, Magnete und Kunstpostkarten angeboten.

Ein Pop-Up-Store existiert im Hanse-Viertel Hamburg und seit Anfang Oktober 2015 können die vielfältigen Produkte im Berliner Europa-Center besichtigt und erworben werden.

Thomas Moser

 

Kathy Kelly in Lichtenrade

Berlin-Konzert mit dem Lichtenrader Gospelchor

Lichtenrade hatte zweifellos ein richtig großes kulturelles Ereignis! Kathleen Anne „Kathy“ Kelly, die drittälteste Tochter der bekannten Kelly Family, gab in der Salvator-Kirche im Rahmen der „Godspel-European Tour“ ein energiegeladenes Konzert.

Als organisatorischer Partner und aktiver musikalischer Part bildete der beliebte Lichtenrader Gospelchor einen erstklassigen Rahmen.

Die Kirche war schon eine Stunde vor Konzertbeginn fast bis zum letzten Platz gefüllt.


Im ersten Teil zeigte der Lichtenrader Gospelchor sein Können. Man sah den über fünfzig Sängerinnen und Sänger an, dass dies ein besonderes Konzert für sie war.


Mit viel Freude und einer beachtlichen musikalischen Leistung überzeugte der Chor mit einer erstklassigen instrumentalen Begleitung, vielen interessanten Solostimmen und MFA Kera, der einzigartigen Soul- und Gospelsängerin aus Madagaskar.


Das musikalische Energiebündel, die Chorleiterin und Sängerin Juliane Lahner, ist ein Garant für die Beliebtheit und Qualität des Chores. Der Lichtenrader Gospelchor ist mittlerweile ein auf Berliner Ebene sehr beliebter Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade.

Kathy Kelly hat sich in ihrer 30-jährigen Sangeskarriere, seit 2001 erfolgreich als Solo-Künstlerin, im internationalen Musikbusiness etabliert. Die „Grande Dame of Gospel and Folk“ startete mit dem Kelly-Klassiker „Who´ll come with me.“ Das Konzert wurde aber in keinster Weise ein „Kelly-Abklatsch“, sondern eine vielfältige musikalische Reise durch die Welt der Solosängerin Kathy. Eher besinnlich startete das Programm. Neben zahlreichen Evergreens, vielen gefühlvoll gesungenen Balladen und feurigen Songs, präsentierte sie virtuos bekannte und neu arrangierte Gospels, Spirituals und Traditionals aus Deutschland. Irische, französische und auch viele spanische Elemente ließ die Mezzosopranistin in einer beachtlichen Klangfülle erklingen.


Unterstützt von ihrem Keyboarder griff die Musikerin immer wieder selbst zum Akkordeon, der Akustikgitarre oder der E-Geige. Kathy Kelly kann irgendwie alles, melancholische Interpretationen, genauso wie stimmungsvolle Folkloremusik mit einer grenzenlosen Kraft. Die noch zu spürende Ursprünglichkeit der Kelly-Family, der Straßenmusiker-Großfamilie, wird durch die gesangtechnisch ausgereifte Stimme perfekt ergänzt. Mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen, Gänsehaut inklusive, ging es in die Pause.

Die zweite Konzerthälfte startete wieder mit dem Lichtenrader Gospelchor: Noch ein Tick temperamentvoller und perfekter!


Dann kam der Höhepunkt des Abends: Kathy Kelly gemeinsam mit dem Lichtenrade Gospelchor. Kathy wurde mit der gelben Chor-Stola symbolisch in den Chor aufgenommen.




Wenn man den ganzen Abend betrachtet, hatte man nicht unbedingt das Gefühl, dass man „nur“ eine erstklassige Solosängerin gehört hatte, nämlich Kathy Kelly, sondern eine Ansammlung von durchaus ebenbürtigen Solostimmen des Chores genießen durfte.

Das Publikum machte immer wieder mit, sang mit, klatschte mit und war einfach nur begeistert. Für mich ein eindeutiges Resümee: Ein Fest der abwechslungsreichen Musik und ein Fest der Fröhlichkeit! Das fast noch atemlose Kurz-Statement von Kathy Kelly direkt nach dem Konzert: „War super, voll Power. Echt schön!“ Dem ist nichts hinzufügen!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

P. S. Danke an den Chor für die "Fotografen-Rose" :-) Habe mich sehr gefreut!

...und noch einige weitere Fotos...







 

Regale schaffen Ordnung ... schöne Unterstützung für Flüchlingseinrichtung!

Die Kleider- und sonstige Sachspenden können in der Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung endlich vernünftig sortiert werden! Dank einer Spende der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße wurden 20 neue Regale im Wert von 638 Euro beschafft und aufgebaut.

Die Spendenbereitschaft, zum Beispiel für Bekleidung der in den Flüchtlingseinrichtungen Untergebrachten, auch für die Einrichtung am Kirchhainer Damm, ist groß. Die Schwierigkeit war bislang, dass man dort nicht genügend Platz zum Sortieren und Lagern hatte. Damit war der richtige Überblick nur schwer möglich. Eine gute Übersicht ist aber wichtig, damit man eine ordentliche Verteilung gewährleisten kann. Die bislang provisorische kleine Kleiderkammer in den Kellerräumen wurde erweitert. Jetzt kann für Spenden die Räumlichkeit der ehemaligen Kegelbahn genutzt werden. Aber es fehlten dafür noch Regale. Was tun?

Doris Deom vom BUND Tempelhof-Schöneberg, ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen im Bezirk tätig, erfuhr von diesem Problem und sprach Angelika Heigl von der Aktionsgemeinschaft an. Macherin Heigl organisierte gleich alles. Zum Wein- und Winzerfest konnte man dann eine Spende der Aktionsgemeinschaft für das Flüchtlingsheim übergeben. Die Spenden sind aus dem Erlös des alljährlichen traditionellen Wohltätigkeitskonzertes der Bundeswehr im Lichtenrader Gemeinschaftshaus.

Da alle Helfer in der Einrichtung mit den alltäglichen Dingen des Lebens beschäftigt sind, war die Leiterin Christiane Wahl sehr zufrieden, dass man sich auch um die Beschaffung der Regale und den Aufbau kümmerte.


Der ehrenamtlich tätige Klaus Helbig (hier mit Doris Deom) redet nicht viel, sondern legt lieber selbst Hand an.

Beim Aufbau wurde er von Angelika Heigl und Hagen Kliem von der AG unterstützt. Jetzt können die ehrenamtlichen Helferinnen der Kleiderkammer endlich alles richtig sortieren und sehen, was noch benötigt wird. Diese Arbeit wird noch den Oktober dauern.

Doris Deom freut sich, dass alles geklappt hat: „Das macht mich richtig froh!“

Thomas Moser

 

Auch in Licht-enrade geht es voran...

Es ist kaum zu glauben. Die unendliche Geschichte geht voran. Wir berichteten über den großen Lichtmast Barnetstr./Ecke Lichtenrader Damm, der nach einem Unfall schon seit über 1 Jahr auf Erneuerung wartet. Bericht: siehe in der Lichtenrader Internetzeitung (hier anklicken!). Nach unser Nachfrage, nachdem der aufmerksame Lichtenrader Andreas Gaska schon immer wieder nachgefragt hatte, bewegte sich etwas an der Kreuzung. Gesagt hat man uns, dass es erst im Frühjahr mit der Fertigstellung klappt. Wenige Tage später wurde an dieser Stelle ein stabiler Mast aus Holz aufgestellt; immerhin ein kleiner Fortschritt. Einige Tage später war dieser Holzmast dann weg und jetzt steh ein stabiler Metallmast -noch ohne Beleuchtung- dort. Der hat zwar eine andere Höhe als sein Vorgänger, aber immerhin. Mal schauen, ob es jetzt doch schneller geht. Wir bleiben am Ball!


Thomas Moser (auch Foto)

 

Schöner historischer Kiez-Postkarten-Kalender

Viele Tempelhofer warten mittlerweile schon auf ihren historischen Kiez-Kalender. Das Mariendorfer Urgewächs Hans-Ulrich Schulz hat wieder in seinen vielen Postkartenschätzen nachgeschaut und einige Schätze aus seiner Sammlung ausgesucht. Herausgekommen ist für das Jahr 2016 erneut ein drucktechnisch sehr hochwertiger Kalender, der preislich dabei sehr attraktiv bleibt.

Historische Gebäude aus Tempelhof und auch aus Lichtenrade sind wieder auf 13 Seiten wertiges Papier festgehalten worden.

Das Deckblatt zeigt einen besonderen Schatz aus Lichtenrade. Auf der Litho-Karte aus dem Jahr 1903 ist das Wirtshaus Lichtenrade zu sehen. Heute ist das denkmalgeschützte Gebäude als Landhaus Lichtenrade oder besser als Haus Buhr bekannt und zerfällt so langsam. Zu der Zeit war August Butzmann der Inhaber des Wirtshauses, dass unmittelbar am Bahnhof Lichtenrade lag und liegt. Eine Haltestelle auf der Eisenbahn-Vorortstrecke nach Zossen war bereits 1892 errichtet worden. Viele Berliner Ausflügler wurden in die Vororte gelockt. Der Wirt warb mit einer Kegelbahn, Schaukel und Schießbuden, einem schattigen Garten und mit dem Spezial-Ausschank der Schönhauser Schlossbrauerei. Damals fand jeden Sonntag im Saal ein „Großer Ball“ statt.

Eine weitere Postkarte zeigt die Lichtenrader Persönlichkeit und Künstlerin, Hermione von Preuschen, nach der auch im Jahr 2009 ein Lichtenrader Platz, der ehemalige Hohenzollernplatz und ganz früher Kaiserplatz, umbenannt wurde.

Auf dem April-Kalenderblatt ist das historische „Kaiserliche Postamt“ an der Bahnhofstraße mit Lichtenrader Postbediensteten zu sehen.

Aber auch andere bezirkliche Ansichten bietet der Kalender: Das Kaufhaus KaTe, der Vorläufer vom Karstadt-Kaufhaus in Tempelhof, eine prachtvolle farbige Karte vom Mariendorfer Dorfkern, eine Ansicht vom „nassen Dreieck“ in Marienfelde und vom Kloster zum guten Hirten in der Malteserstraße sowie vom Zeppelin LZ 127 über dem Tempelhofer Feld. Es ist für jeden etwas dabei! Geschichtsinteressierte kommen sicher ins Schwärmen, denn hinter all den Postkarten stecken viele heimatkundliche Geschichten. Dieser Kalender ist sicher ein schönes persönliches Weihnachtsgeschenk, dass ein Stück alte Heimat wachwerden lässt. Kurze Erklärungen des engagierten Heimatforschers und Philatelisten geben Hinweise zu den Motiven.

Die Kalender sind in den inhabergeführten Tempelhofer Buchhandlungen, in der Lichtenrader Bücherstube, der Buchhandlung am Ma-Damm, Menger, Buchhandlung Neu-Tempelhof, sowie dem Fliegerladen Take Off am Platz der Luftbrücke oder direkt vom Verlag zu bekommen.

Thomas Moser

Verlag Morgana-Edition, Peter N. Morgen

Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld

Tel.: 030-32 89 12 93

mail: petermorgen@moderne-postgeschichte.de

web: www.morgana-edition.de

13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm

Die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen.

Über den Verlag: Preis 12,50  Euro   zuzüglich 6,00 Euro Versandkosten

 

Lichtenrader beim Ehrenamtstag

1. Oktober 2015 Die Ehrenamtsbörse von Tempelhof-Schöneberg hatte 2015 wieder ihre Tore geöffnet.

Es gibt schon viele Ehrenamtliche im Bezirk, aber es wird immer wieder nach Unterstützung gesucht. Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, eröffnete die Börse und nahm sich für ihren Rundgang viel Zeit. Sie blieb an jedem Stand stehen und sprach mit den Aktiven. Auch Lichtenrader Initiativen und Ehrenamtliche Menschen waren vertreten und suchten nach Verstärkung für ihre Vorort-Arbeit. Die Börse fand, wie schon im letzen Jahr, in der Urania statt. Das Rathaus Schöneberg kann zur Zeit für solche Veranstaltungen nicht genutzt werden. Nach den Angaben an den Ständen war diesmal der Andrang nicht so groß. Jedoch macht es beim Ehrenamt nicht die Menge, sondern die Qualität und das wirkliche Interesse. Ehrenamt ist für die Gesellschaft nicht wegzudenken. Unser Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern.

Die Veranstalterin vom Ehrenamtsbüro Tempelhof-Schöneberg, Christine Fidancan (die gerne auch angerufen werden kann: 030/90277 – 6051), freute sich besonders über das Engagement der Gruppen. Zum Foto gesellte sie sich zur Lichtenrader Suppenküche. ToM


Doris Deom aus Lichtenrade vom BUND, besonders aktiv in Sachen Fairtrade


Die Suppenküchenvertreterinnen in Aktion (Foto Dirk Hupka)

Der Volkspark sucht Unterstützer, die auch anpacken wollen... Manfred Könings und Volkspark-Chef Wolfgang Spranger

Von der Lichtenrader Diakoniestation Carola Mende

 

Ein Glücksfall der Geschichte: Die Wiedervereinigung

3. Oktober 2015 Für mich ist es eindeutig: Der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung war ein Glücksfall: für Deutschland, für Berlin, für Lichtenrade und auch für mich.

Dass es immer nicht nur alles toll ist, ist auch wahr. Aber in diesem Fall kann ich die Nörgler und Zweifler gar nicht verstehen, weil der Gewinn tausendmal mehr wiegt. Wir Lichtenrader können nach Brandenburg laufen, mit dem Fahrrad den ehemaligen Grenzstreifen erobern und mal eben so zur Ostsee nach Rügen und Usedom fahren. Wenn das kein Gewinn ist, weiß ich nicht, was ein Gewinn sein soll. Ein Gedenkstein am Dorfteich erinnert an die Wiedervereinigung.

Jetzt ist es schon 25 Jahre her. Vor über 25 Jahren ist die Mauer gefallen. Genau vor 25 Jahren war die Wiedervereinigung. Ich war leider zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung gerade nicht in Berlin. So habe ich die zentralen Feierlichkeiten leider nur im Fernsehen „erlebt“…


Auch dort, wo sich Lichtenrade und Mahlow treffen, wurde damals gefeiert. Der Fotograf Fred Baumgart hat mir ein schönes Foto vom Feuerwerk zur Verfügung gestellt.


Kürzlich hieß es in PaperPress „Lichtenrade - Dort, wo Berlin aufhört“ oder in der Berliner Zeitung hieß es: „Bis zur Wiedervereinigung lebten die Lichtenrader in einer Enklave hinter der Mauer.“ (dies schrieb „von Heh“ am 22.3.1996 in der Berliner Zeitung in seinen Tippeltipps von der „Entdeckungstour durch das südliche Lichtenrade Spaziergang zwischen Preußen und Bayern“ u.a.). Je nach Sichtweise, war Lichtenrade vor oder hinter der Mauer. Jedenfalls waren die Lichtenrader schon immer ein ganz besonderes Völkchen. Fast wie ein kleines gallisches Dorf. Nur hat das „Dorf“ fast 50.000 Einwohner.
Thomas Moser


Diese Karte hat Doris Herrmann bekommen.

Auch ein "Produkt" der Wiedervereinigung: Die S-Bahn fährt weiter...

Das Mauerdenkmal an der B 96

PaperPress 522 am 3.10.2015 zur „Last mit den Feiertagen“: http://www.paperpress.org/index.php?name=News&file=article&sid=2752

Erlebnisse „Rund um die Mauer“ in Lichtenrade-Website (kurz mit weiterführenden Links): http://www.lichtenrade-berlin.de/berichte-von-lichtenradern-erlebnisse-rund-um-die-mauer

 

Im Namen der Suppenküche: Ein Rennen auf der Trabrennbahn Mariendorf

Die Lichtenrader Suppenküche wurde am 26. September 2015 zum „Großen Kinder- & Familienrenntag“ auf der Trabrennbahn Mariendorf eingeladen.


Der Veranstalter „Firlefanz am Bundesplatz“ (Café und 1A Secondhand für Kinder und Kids) lud die Suppenküche ein, damit die besondere ehrenamtliche Arbeit im Süden des Bezirkes sich mal an diesem eher ungewöhnlichen Ort vorstellen konnte. Die Suppenküche bot heute keine Suppe an, sondern hatte ihre beliebten Crêpes „im Gepäck“, die gerne von den Besuchern für die gute Sache gekauft wurden. Man merkte es den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an, dass sie mit großer Freude bei der Sache waren. Die Suppenküche konnte sich gut präsentieren und über viel positives Feedback freuen. Zum einen wurde die Sache der Suppenküche positiv bewertet, aber natürlich auch die gut schmeckende Eierspeise gelobt.


Die engagierte Helferin Nicole Zimmermann berichtet dann noch vom Höhepunkt des Tages: „Und das tollste am Tag war, das das neunte Rennen ein Suppenküche-Rennen war. Ich durfte dem Sieger Thorsten Tietz den Pokal und Blumen im Namen der Suppenküche Lichtenrade überreichen. Ich war sehr aufgeregt und konnte nichts sagen. Aber der Reporter Heiko Lingk war super, er hatte mich nämlich schon im Vorfeld gefragt, was wir sind und was wir machen. Er war echt Klasse, er hat sich alles gemerkt und ganz toll über die Suppenküche gesprochen, so dass ich gar nichts mehr sagen musste. Es war ein sehr gelungenes Wochenende.“


Die Einnahmen des Tages kamen der Suppenküche für ihre normale Arbeit, der tatkräftigen Unterstützung von bedürftigen Personen, zugute.

Thomas Moser (Fotos Suppenküche)

Allgemeines zur Suppenküche

In einem Bungalow am Graben in der Finchleystraße 11 werden Sonntag für Sonntag, schon seit 10 Jahren, circa 150 Suppen und ein gesunder Nachtisch für bedürftige Menschen ausgegeben.


Die Suppenküche ist in den verschiedensten sozialen Feldern tätig. Seit mehreren Jahren läuft eine enge Kooperation mit dem Georg-Büchner-Gymnasium. Im Projekt „Soziale Jugendbildungsarbeit“ lernen die Schüler aus meist gutsituierten Elternhäusern Aspekte von Armut kennen. Außerdem lernen sie, dass man ohne große finanzielle Mittel vor Ort Hilfe leisten kann. Und so ganz nebenbei bekommen die Schüler einen neuen Blick auf Lebensmittel, da die Suppenküche Lebensmittel verwendet, die die jungen Menschen sonst vermutlich entsorgen würden.

In der Suppenküche sind regelmäßig junge Erwachsene und Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe. Die jungen Menschen leisten in der Suppenküche Sozialstunden ab und lernen so ganz nebenbei Sozialkontakte mit ganz anderen Menschen zu pflegen und auch Ausdauer und Zuverlässigkeit. Übrigens ist der Kontakt mit diesen Jugendlichen auch für die Schüler sehr hilfreich. Von der Stiftung SPI und dem Diversionsbüro „Schadenswiedergutmachung statt Strafe“ wird für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende freiwillige gemeinnützige Arbeit vermittelt. Die Suppenküche leistet in diesem Rahmen eine Arbeit mit pädagogischen Ansätzen. ToM

Siehe auch: http://www.lichtenrade-berlin.de/lichtenrader-vereine-suppenkueche

Fotos im unteren Bereich: Thomas Moser

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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