Mal Werbung in eigener Sache... Lichtenrade-Website total überarbeitet!


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Eine kleine Sensation: Lichtenrader Gospelchor empfängt Kathy Kelly


Die Chorreise nach Buch ist zwar schon einige Wochen her, aber die schönen Erinnerungen daran haben sich tief in das kollektive Gedächtnis des Lichtenrader Gospelchors eingeprägt. Intensive Proben wurden unterbrochen von Zeiten für Entspannung, nette Gesprächen und Essen. Juliane Lahner überraschte ihren Chor mit einem professionellen DJ, der zu einer heißen Dico-Nacht mit Karaoke einlud.

Etwas ganz Besonderes war der Auftritt des Chores in einer bezaubernden kleinen barocken achteckigen Dorfkirche auf einem Hügel mitten im Dorf Golzow (ein lohnenswertes Ausflugsziel). Dort ist Ellen Radke, die geschätzte ehemalige Vikarin der Lichtenrader Kirchengemeinde, Pfarrerin. Sie bettete ihre Interpretation der Lieder des Chores harmonisch in ihre Predigt über die Schönheit der Schöpfung ein. Ihre Gemeindemitglieder, die an jenem Gottesdienst teilnahmen, hatten das Privileg, dass für sie jeweils zwei Chormitglieder (über 40 Sänger) sangen.

Der Lichtenrader Gospelchor konnte mit seinen Liedern zu der zu der heiteren Stimmung eines durchaus etwas größeren Publikums beim ökumenischen Umweltfest auf der Bahnhofstraße und beim traditionellen Reisesegengottesdienst der Gemeinde Lichtenrade beitragen.

Mit noch mehr Zuhörern wird am Samstag den 5. September zum „open stage“ des Brandenburger Gospelchortreffens in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gerechnet werden können (im letzten Jahr haben mehr als 300 Sänger an dem Gospelchortreffen teilgenommen). In diesem Rahmen tritt auch der Lichtenrader Chor wieder auf und würde sich freuen, wenn viele Lichtenrader dazu kommen würden.

Besondere Termine in Lichtenrade!

Als weitere Auftrittstermine des Chores seien zum einen der 13. September (12 Uhr) beim Wein-und Winzerfest am Lichtenrader Dorfteich um 12.00 Uhr genannt, zum anderen wird insbesondere auf das Konzert der bekannten Sängerin Kathy Kelly mit dem Lichtenrader Gospelchor am 4. Oktober um 18.00 Uhr in der Salvator-Kirche hingewiesen. Die Musikerin hat den Ort in Lichtenrade aus einer alten Verbundenheit gewählt. Es ist übrigens das einzige Konzert, das sie in Berlin geben wird. Alle Informationen zu den anstehenden Konzerten sind auch auf www.lichtenrader-gospelchor.de zu finden.

G. Seidel- Schäffer

Foto1: Lichtenrader Gospelchor

Foto 2: Thomas Moser


 

Jugendarrest Lichtenrade wird auch für Brandenburg zuständig

28. Juli 2015 Geplant war es schon längere Zeit. Da die Lichtenrader Jugendarrestanstalt (JAA) nicht ausgelastet ist, sollte 2016 aus Kostengründen eine Zusammenlegung mit dem Jugendarrest von Königs Wusterhausen erfolgen.

Foto: dpa/Tim Brakemeier

Erst kürzlich meldete die Berliner Woche, das die fünf Brandenburger Arrestanten, die dort in Container leben, doch schneller nach Lichtenrade kommen sollten. Als Grund wurden Personalprobleme in Brandenburg angeben. Eine Rückfrage bei der Berliner Justizpressestelle ergab, dass eine Zusammenlegung noch nicht erfolgt ist: „Derzeit laufen noch die letzten Abstimmungen und Vorbereitungen zum einen für die Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung zwischen Berlin und Brandenburg und zum anderen für die tatsächliche Aufnahme Brandenburger Arrestanten. Die Verwaltungsvereinbarung soll den Zeitraum bis zur endgültigen Unterzeichnung und Ratifizierung des Staatsvertrages überbrücken.“

Die Lichtenrader Anstalt am Kirchhainer Damm 64 hat ausreichend Kapazitäten. Die Arrestanstalt ist 2012 vom Nachbargrundstück in der Lichtenrader Lützowstraße an den Kirchhainer Damm gezogen, nachdem ursprünglich sogar einen Neubau geplant hatte. Die 1997 am Kirchhainer Damm erbaute Untersuchungshaftanstalt für Jugendliche wurde nicht mehr benötigt. Als JAA war der neue Ort nie ausgelastet. Nach aktuellen Angaben der Justizpressestelle waren am 22. Juli 2015 in Lichtenrade 13 Berliner Arrestanten, was einer Auslastung von nur 22 % entspricht.

Jugendarrest ist nach dem Jugendstrafrecht ein sogenanntes „Zuchtmittel“, als Folge einer Straftat und keine Strafe. Jugendarrest wird dann richterlich angeordnet, wenn Erziehungsmaßregeln nicht ausreichen, aber andererseits eine Jugendstrafe (noch) nicht geboten ist. Der Arrest dauert in der Regel 14 Tage (maximal 4 Wochen), aber teilweise auch nur tageweise.

Thomas Moser (2. Foto Moser)

 

„Werbung Lichtenrade“ weiß, was Lichtenrader wollen!

Wie kann ich fantasievoll mein Geschäft bewerben, stilvoll für ein Firmenjubiläum einladen oder einfach nur eine ansprechende Visitenkarte gestalten? Wer dafür eine professionelle und bodenständige Beratung und Umsetzung sucht, ist bei „ImmoCom2001-Lichtenrade Werbung“ gut aufgehoben.

Die Lichtenrader Werbeprofis sind seit 1992 am Markt. Anfangs waren die Geschäftsführer Detlef Linek und Jörg Hoffmann als Anzeigen- und Werbeagentur hauptsächlich im Immobilienbereich tätig. Der Kundenkreis erweiterte sich in den Jahren: „Wir sind für Handel, Gastronomie, dem produzierenden Gewerbe und im Gesundheitsbereich tätig,“ erläutert Detlef Linek. Besonders stolz ist er darauf, dass sein Unternehmen in den letzten Jahren für immer mehr Lichtenrader Unternehmen tätig geworden ist. Die schnelle Kommunikation und die kurzen Fahrwege machen die besondere Qualität aus. Schnelle Reaktionszeiten und die persönliche Beratung und Betreuung sind für viele Kunden der Grund, warum sie immer wieder diese Profis in Sache Werbung in Anspruch nehmen.

Nach 23 Jahre langer Tätigkeit blickt „ImmoCom2001-Lichtenrade Werbung“ auf mehr als 370.000 ausgeführte Aufträge und auf jede Menge zufriedener Kunden zurück. Detlef Linek erläutert: „Darauf ruhen wir uns aber nicht aus, sondern sind ganz individuell -Tag für die Tag- gerne für unsere Kunden da! Guter Kundenservice ist für uns eine Selbstverständlichkeit!“ Kleine Webseiten, sogenannte Landingpages, die sich automatisch den Formaten aller mobilen Endgeräte anpassen, werden schon ab 200 Euro angeboten. Auch Logogestaltung, die Fertigung von Aufklebern, Flyern und verschiedenste Plakat- und Außenwerbung werden angeboten. Schauspieler, Modedesigner, Verlage, die „öffentliche Hand“, bundesweit agierende Vereine und namhafte Lichtenrader Unternehmen stehen auf der Kundenliste.

In Lichtenrade und Marienfelde ist die Werbeagentur auch in örtlichen Unternehmer-Netzwerken aktiv, um zur Optimierung ihrer Arbeit branchenübergreifend immer den richtigen Kontakt zu haben. Das Lichtenrader Unternehmen fühlt sich seinem Kiez verpflichtet und hat eine eigene Lichtenrade-Website (www.lichtenrade.com) mit Gewerbeadressverzeichnis, aktuellen Berichten und Terminen auf die Beine gestellt. Das Quartett bei „Werbung Lichtenrade“ wird durch Diana Linek und von Antje Weihrauch vervollständigt. Ein solides Unternehmen, dass auf mehreren Füssen steht!

Aus der Reihe Unternehmer-Porträts aus Lichtenrade und Umgebung

 

Bahnhofstraße Lichtenrade stellt eigenes Logo vor

Nach Angaben der Betreiber verzögert sich der Startbeginn der neuen Website (Stand 5.8.2015; vermutlich erst in der 2. Augusthälfte)

Die Händlerinitiative Bahnhofstraße hat im Zusammenhang mit dem Förderprojekt „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“ ein Logo für die Lichtenrader Bahnhofstraße erarbeiten lassen. Die  Vorgaben fasst der Sprecher der Händlerinitiative, Lars Hombach, so zusammen: „Mit dem MittendrIn-Projekt wollen wir den Lichtenradern schon mal Appetit auf das machen, was in der Bahnhofstraße als Fördergebiet im Programm „Aktive Zentren“ möglich wird. Und die für Aktive Zentren verabschiedeten Leitlinien geben ja eine klare Richtung für unser künftig besser funktionierendes und attraktiveres Stadtteilzentrum vor: Eine Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität. Vielfältige Angebote für alle Bevölkerungsgruppen und kurze, sichere Wege zu den infrastrukturellen Einrichtungen. Außerdem die Integration der bau- und kulturgeschichtlichen tragenden Säulen ‚Alte Mälzerei‘ und ‚Landhaus Buhr‘.“

Logo steht für die künftigen Werte des Stadtteilzentrums

Alle diese Parameter sollten sich idealerweise im Logo wiederfinden. Volker Mönch von der verantwortlichen Stilelement Werbeagentur: „Sonst typische Gestaltungselemente für Geschäftsstraßen, wie etwa die Einkaufstasche, schieden aus.

Auch der S-Bahnhof genügte den Händlern nicht als prägendes und visionäres Element für den noch zu entwickelnden Status der Lichtenrader Einkaufsmeile. In den Fokus rückte für uns sehr schnell die ‚Alte Mälzerei‘.“ Die Hoffnung einer Wiederbelebung samt umliegendem Areal haben wohl fast alle Lichtenrader. Seit 1898 markiert sie mit der markanten Giebel- und Dachsilhouette das westliche Ende der Bahnhofstraße. Die Mälzerei steht seit 1984 unter Denkmalschutz und wartet auf eine neue Nutzung. So  entstanden im Logo die lila-weinroten Konturen der über die Bahnhofstraße „wachenden“ Alten Mälzerei. Im Kontrast dazu kommt der Schriftzug „Bahnhofstrasse“ mit einer klassisch-eleganten Typographie daher. Die Unterzeile „Lichtenrade“ erleichtert die Verortung, schließlich gibt es allein in Berlin neun gleichnamige Straßen.

Logo-Premiere im Web

Seine „Premiere“ feiert das Logo online: Die neue Internetseite „bahnhofstrasse.de“ wird das Logo tragen und soll am 1. August online gehen. Die Seite wird die Bahnhofstraße mit Ihrer Historie vorstellen, ein Branchenverzeichnis samt Lageplan mit den Geschäften und Dienstleistern bieten und die Produkt-, Dienstleistungs- sowie Serviceangebote vorstellen. Hinzu kommen Geschäftsportraits sowie aktuelle Informationen aus dem Kiez, zum Beispiel über Veranstaltungen.

Die „Macher“ der Händlerinitiative hoffen, dass das neue Bahnhofstraßenlogo schnell ein Wiedererkennungszeichen für das zusammenwachsende Zentrum wird und zur Standortbildung beiträgt.

 

Spielplatz für „Junges Gemüse“ wird sehr gut angenommen!

Kurz nach 14 Uhr war es am 14. Juli 2015 dann soweit. Langersehnt wurde nach vielen Planungen der neu gestaltete Spielplatz am Rande der John-Locke-Siedlung offiziell eröffnet.

Stadtrat Daniel Krüger begrüßte die anwesende Kindergruppe und schnitt das Eröffnungsband durch.

Der Spielplatz steht unter dem Motto „Junges Gemüse“ und ist in zwei Spielbereiche unterteilt. Der große Spielbereich im Norden der Anlage besteht aus verschiedenen Kletter- und Balanciermöglichkeiten (Baumpodeste, Spinnennetz, Kletterspinne, Niedrigseilgarten), einem Kletterturm mit Rutsche und einer Vogelnestschaukel. Im südlichen Teil der Anlage befinden sich der neugestaltete Wasserspielplatz, der auch schon vor dem Umbau vorhanden war, und ein Kleinkindspielbereich mit einem Spielhaus und einer Kletterraupe.


„Die Aufgabenstellung, ein möglichst breites Spektrum an Spielangeboten für Kleinkinder sowie für Kinder ab 6 Jahren zu schaffen und den vorhandenen Wasserspielplatz attraktiver zu gestalten, konnte erfreulicherweise umgesetzt werden“, erläutert Bezirksstadtrat Daniel Krüger.

„Das in der Planungsphase beteiligte Kinder- und Jugendparlament sowie die Spielplatzkommission haben geholfen, die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer zur Schaffung einer Möhrenwippe, eines Federwippgerätes in Form eines Apfels, einer Gartenzwergskulptur sowie zum Erhalt der Tischtennisplatte nachzukommen“ so Krüger.



Der verantwortliche Landschaftsarchitekt Frank von Bargen (Foto lks) schaute sich vor der Eröffnung nach den letzten kleinen Details um, die noch kurzfristig nachzubessern sind.

Frank von Bargen (lks, auf dem Foto mit Stadtrat Krüger) erklärt, dass jedes einzelne Spielgerät ein Unikat ist und gesondert von einer Firma hergestellt wurde. Für die Baumaßnahme wurden Mittel aus dem Förderprogramm „Kita-Spielplatzsanierungsprogramm (KSSP)“ in Höhe von insgesamt 265.000 € bereitgestellt und dann wurde im Zeitraum März bis Juli 2015 der Spielplatz errichtet.

Von der auch beteiligten Spielplatzkommission war Hans Hoeth bei der Eröffnung anwesend. Er wünscht sich so eine Art Patenschaft für den Spielplatz. Er hofft, dass der Spielplatz lange erhalten bleibt und nicht von Vandalismus betroffen wird. Diese "Paten", wie Hoeth sie nennt, könnten ein wenig schauen und im Bedarfsfall Schäden schnell melden.

Jedenfalls konnte zwei Tage nach der Eröffnung festgestellt werden, dass der neue Spielplatz sehr gut angenommen wurde und richtig voll war. Offensichtlich eine lohnende Investition für die Kinder!

Thomas Moser (auch alle Fotos)




ALLE Fotos Thomas Moser


 

 

Aktuelle Meldung: Die Bahnhofstraße ist im Förderprogramm!

Städtebauförderung für fünf weitere Gebiete in Berlin

Aus der Sitzung des Senats am 14. Juli 2014:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, fünf Fördergebiete im Programm „Aktive Zentren“ und im Städtebaulichen Denkmalschutz festgelegt. Das Programm „Aktive Zentren“ soll die Entwicklung der Gebiete Residenzstraße in Reinickendorf, der Dörpfeldstraße in Treptow-Köpenick und der Bahnhofstraße in Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade, unterstützen. Die Altstadt Spandau und die Karl-Marx-Allee in Mitte sollen wegen der baukulturellen Bedeutung im Städtebaulichen Denkmalschutz gefördert werden.


Foto: Thomas Moser

Die Städtebauförderung ist eine wichtige Finanzierungsgrundlage für die integrierte Stadtentwicklung. Seit 2014 stehen durch die Beschlüsse der Bundesregierung für die Städtebauförderung in Berlin mehr Mittel zur Verfügung und ermöglichen städtebauliche Investitionen.

Senator Geisel: „Berlin wächst – und damit wachsen auch die wirtschaftlichen, sozialen und baulichen Herausforderungen. Ich finde es gut und richtig, dass das Mehr an Städtebauförderung neuen Quartieren zugutekommt. Das ist wichtig für eine kinder- und familiengerechte Stadt, wie ich sie mir vorstelle. Dazu gehört auch die nachhaltige Entwicklung bezirklicher Zentren und Geschäftsstraßen inmitten wachsender Wohngebiete. Städtebauförderung heißt immer auch Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.“

Aus Fördermitteln des Programms sollen die geförderten Zentren zu Identifikationsorten mit vielfältigen Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Versorgungsangeboten entwickelt werden. Mit dem Ziel, ein hohes Maß an sozialer Integration sowie ein lebendiges Kulturleben mit attraktiven öffentlichen Räumen zu schaffen. Der öffentliche Raum, aber auch die Infrastruktur sollen an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft, insbesondere der Haushalte mit Kindern angepasst werden.

Bei der Abschlussveranstaltung am 30. April 2015 im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium erfolgte der letzte Schritt bei der Erstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ (AZ).

Freuen sich jetzt sicherlich: Stadträtin Dr. Sibyll Klotz mit dem Koordinator aus dem Bezirksamt Jens-Peter Eismann bei der eintägigen Bürgerkonferenz im Januar 2015.

 

Lichtenrade: Ein Tunnel oder wer hat den „Schwarzen Peter“?

Es stehen die nächsten Entscheidungen zur Dresdner Bahn an.

Die Hinweise verdichten sich, dass der notwendige Planfeststellungsbeschluss für die Dresdner Bahn durch Lichtenrade kurz bevorsteht. Wie man hört, soll jedoch weiterhin die ebenerdige Bahnführung geplant sein. Das bedeutet hohe Schallschutzwände durch Lichtenrade, einen kurzen und steilen Fahrzeugtunnel am S-Bahnhof Lichtenrade und die Schließung des Bahnüberganges Wolziger Zeile.


Dampf wird es wohl kaum sein...fährt bald der ICE durch Lichtenrade? (Fotos Thomas Moser)

Wird es bald ernst…? Landes- und Bezirkspolitik lauern auf eine Entscheidung

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD) berichtet auf ihrer Website: „Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 tagte nun in Teltow-Fläming eine Gesprächsrunde der Gemeindevertretungen mit der Deutschen Bahn. Dabei wurde klar: Die DB AG plant weiter ohne einen Tunnel in Lichtenrade; der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt vom S-Bahnhof Schichauweg bis zur Berliner Stadtgrenze steht unmittelbar bevor.“ Die Abgeordnete betont, dass Sie sich für eine baldige Inbetriebnahme der wichtigen Bahnverbindung einsetzt, jedoch die ebenerdige Trassenführung „die Zerschneidung des Ortsteils sei.“ Erst kürzlich gab es zu dieser Frage eine gemeinsame Pressekonferenz von verschiedenen Lichtenrader Initiativen. Die Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdner Bahn kämpft bereits seit Jahren für einen Bahntunnel durch Lichtenrade.

Das wäre der Super-Gau für viele Lichtenrader (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik)
Im Zusammenhang mit der Pressekonferenz forderte die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler (SPD), ein klares Votum auch von der Berliner Landespolitik in Hinblick auf die Einhaltung des Koalitionsvertrages ein: „Die vorhandene Lebensqualität darf nicht auf dem Altar der Sparsamkeit und kurzfristiger Überlegungen geopfert werden. Mittelfristig gewinnen Lichtenrade und Berlin mit dem Tunnel!“

Bei der Pressekonferenz: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler neben Manfred Beck (Vorsitzender der BI Dresdner Bahn), im Hintergrund v. lks. Thomas Schmidt (Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, Frank Behrend (Eigentümerverein), Lars Hombach (Händlerinitiative Bahnhofstraße); vorne lks.MdA Oliver Friederici (CDU) -Foto Bartholomäus-

Wer hat am Ende den „Schwarzen Peter“?

Mechthild Rawert ärgert sich: „Das Schweigen der CDU/CSU gefährdet eine Tunnellösung der Dresdner Bahn in Lichtenrade.“ Sie bemängelt, dass verschiedene Anfragen an das Bundesverkehrsministerium von Alexander Dobrindt (CSU) nicht beantwortet wurden. Die Aktivitäten des Tempelhof-Schöneberger Bundestags-Kollegen, Dr. Jan Marco Luczak (CDU), sieht sie als „Schein wahren“ an: „Im Ergebnis … planen Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) und die Deutsche Bahn AG ohne einen Tunnel“ Dr. Jan-Marco Luczak kritisierte hingegen noch im Mai 2015 scharf den Berliner Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) und fordert ein Machtwort des Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD): „Wir sind gerade in einer ganz sensiblen politischen Entscheidungsphase. Mit seinen Äußerungen konterkariert Geisel die Gespräche zwischen Berlin, dem Bund und der Bahn. Damit handelt er gegen die Interessen von 50.000 Menschen in Lichtenrade.“ Zuletzt hatten sich die Vertreter der ostdeutschen CDU-Bundestagsabgeordneten in einem gemeinsamen Brief an Verkehrsminister Alexander Dobrindt für einen Tunnel ausgesprochen. „Ein solches klares Signal brauchen wir auch vom Land Berlin“, forderte Luczak. Zum 39. Landesparteitag der CDU Berlin wurde am 13. Juni 2015 ein öffentliches Bekenntnis von Senatsseite zur Tunnellösung eingefordert: „Der Senat wird … aufgefordert, diese Maßnahme in die Finanzplanung 2015 bis 2019 und das Investitionsprogramm aufzunehmen. Darüber hinaus wird die CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin ersucht, im Rahmen der Haushaltsberatungen Mittel für die Neuplanung und spätere Realisierung der Tunnelvariante bereitzustellen.

 

Wenn der Bahntunnel nicht kommt, dann verschwindet auch der Übergang Wolziger Zeile…

.. und „Taten müssen folgen“…

In einem Kommentar in der Lichtenrader Internetzeitung zeigt der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative Dresdner Bahn, Rainer Welz, seine Enttäuschung darüber, dass zwar erfreulicherweise die Entwicklungen in der Bahnhofstraße vorangehen, sich aber bei der Dresdner Bahn nichts bewegt: „Es ist positiv zu vermerken, innerhalb von 5 Monaten wird das ISEK Verfahren politisch behandelt und am 30. April 2015 abgeschlossen. Toll wie Politik hier agiert, das wünschen wir uns als Bürgerinnen und Bürger und die ehrenamtlich arbeitenden Vorstände und Mitglieder der Bürgerinitiative Dresdner Bahn auch für eine Tunnellösung. Leider zeigten alle politischen Entscheidungsträger in den vergangenen 18 Jahren nicht den gleichen Elan bei der Umsetzung. Nur  verbal geäußert „wir sind für Tunnellösung“ reicht leider nicht; Taten müssen erfolgen. Es wäre ein Signal wenn von den 20,6 Mill. Euro ein Teil auch für die Dresdener Bahn im Tunnel verwendet werden könnte.“ Die Befürchtung von vielen Beteiligten ist, dass die Planungen rund um die Entwicklung der Bahnhofstraße die tatsächlichen Bahn-Planungen nicht berücksichtigen.

Bahnübergang Wolziger Zeile (Foto Thomas Moser)
In diesem Zusammenhang weist Rainer Welz auch darauf hin, dass der Bahnübergang Wolziger Zeile dann auch geschlossen werden wird: „Er ist nur für Fußgänger und Radfahrer in einer Unterführung nutzbar. Der gesamte Autoverkehr wird dann über die Horstwalder Str. auf die Bahnhofstr. gelenkt.“ Diesen Aspekt griff auch kürzlich die Berliner Woche auf. Es wird vermutet, dass dieser Aspekt vielen Anwohnern, besonders den Neuhinzugezogenen, gar nicht bekannt ist.

Wenn die Tunnellösung von der Bahn nicht im nächsten Schritt eingeplant wird, ist ein jahrelanger Rechtsstreit zu erwarten. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn hat für diesen Fall immer noch gesonderte Gelder zur Verfügung. Solange wird es keine neue Bahn-Anbindung geben. Ein schnellerer Weg kann vermutlich nur „politisch“ im Vorfeld mit allen Beteiligten (besonders Bahn, Bund und Land) gefunden werden. Die Lichtenrader sind gespannt und werden sicher nicht ohne Kampf aufgeben.

Thomas Moser

Diesen Hinweis erhielten wir am 14.7.2015 zum obigen Bericht von Rainer Welz-BI Dresdner Bahn: "Zur Klarstellung, das EBA kann in einem Planfeststellungsbeschluss, falls der kommt, nur die ebenerdige Trassenführung durch einen  Beschluss feststellen. Andere Lösungen sind überhaupt nicht Gegenstand der eingereichten Unterlagen. Nach unseren Informationen gibt es beim EBA immer noch erhebliche Bedenken."

 

Lichtenrade Bahnhofstraße – Erste Finanzierungszusage für das Förderprogramm „Aktive Zentren“

Vorbehaltlich des noch erforderlichen Senatsbeschlusses (Beschluss voraussichtlich im Juli 2015) gibt es eine erste Finanzierungszusage für das Förderprogramm „Aktive Zentren“ durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Foto: Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz übergibt am 30. April 2015 im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ (AZ)
Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz freut sich: „Jetzt kann es losgehen. Mit der Zusage können wir nunmehr mit der Einleitung erster Maßnahmen im Rahmen von „Aktive Zentren“ beginnen. Dazu gehören die Einrichtung einer Prozesssteuerung und eines Geschäftsstraßenmanagements sowie Bausteine der Öffentlichkeitsarbeit – z.B. die Entwicklung einer Marketingstrategie oder die Herausgabe einer Stadtteilzeitung.

So sind wir weiterhin auf einem guten Weg, die Bahnhofstraße in Lichtenrade in ein attraktives und modernes Stadtteilzentrum zu verwandeln.“

Die europaweite Ausschreibung für die Dienstleistungen "Prozesssteuerung und Geschäftsstraßenmanagement" läuft. Es ist geplant, die Vergabe im September 2015 abzuschließen, so dass ab Oktober mit der Arbeit begonnen werden kann. Dazu soll u.a. ein Vor-Ort-Büro eingerichtet werden.

Die Sofortmaßnahme "Aufstellung eines Infopunktes" in der Bahnhofstraße zur permanenten Information der Bürgerinnen und Bürger soll im laufenden Sommer realisiert werden.

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht:

www.berlin.de/lichtenrade-bahnhofstrasse

 

Klasse 3a der Taunus-Grundschule gewinnt Fahrradhelme

Twitter-Foto war bei Kampagne des Bundesverkehrsministeriums erfolgreich

(Tempelhof-Schöneberg.) Jetzt können die Sommerferien kommen: Die 22 Schüler der Klasse 3a der Taunus-Grundschule in Lichtenrade haben jetzt alle einen bunten Fahrradhelm bekommen. Bei einem Besuch vor Ort übergab der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) die blau-gelben Exemplare. Luczak hatte vor einigen Wochen mit Schulleiterin Regina Dange und den Lehrern Katrin Dörffel und Lars Antoch bei einer Foto-Aktion des Bundesverkehrsministeriums mitgemacht, damals die Klasse 3a vorgeschlagen und nun gewonnen.

Freude bei den Schülern der Klasse 3a über die bunten Helme – mit Lars Antoch (Lehrer), Jan-Marco Luczak, Regina Dange (Schulleiterin) und Sabine Gretzschel (Lehrerin)
Ich freue mich natürlich sehr, dass die Schule im Taunusviertel bei der Kampagne Glück hatte“, sagte Luczak. Bei der Aktion „Die Saga geht weiter - Dank Helm“ geht es darum, sich mit einem Darth-Vader-Plakat zu fotografieren und das Bild zu twittern. Mit etwas Glück sponsert dann das Verkehrsministerium Fahrradhelme – wie in diesem Fall für die Taunus-Grundschüler.

Darth Vader aus „Star Wars“ steht als wohl berühmtester Helmträger der Galaxis im Mittelpunkt der Kampagne. „Radfahren wird immer beliebter, und der Helm sollte stets dazugehören. Die Figur soll als Helmträger dabei helfen, die jungen Fahrradfahrer für das Thema zu sensibilisieren und das unterstütze ich gern“, so Luczak. Und Lehrer Lars Antoch fügte hinzu: „Die Helme können die Schüler jetzt gut gebrauchen, denn im nächsten Schuljahr steht in der 4. Klasse dann die Fahrradprüfung an.“ CS

 

Frank Giebel: Richtig oder gar nicht – Für ein gutes Foto macht er fast alles

Wer in den sozialen Netzwerken (Facebook & Co) unterwegs ist und an Lichtenrade und Fotos Interesse hat, der konnte schon vor einigen Monaten auf Frank Giebel stoßen. Wunderschöne Lichtenrade Fotos, den Dorfteich, die S-Bahn aus besonderen Perspektiven oder manchmal nur eine Parkbank in stimmungsvoller Landschaft sind da zu bewundern.


Die Fotos von Frank Giebel verzaubern und irgendwie ist klar, der Mann ist ein Profi, der versteht sein Geschäft. Um es vorweg zu sagen, Frank Giebel ist kein Profi und macht das Ganze als Hobby und das erst seit einem Jahr. 

Frank Giebels bewegtes Leben

Frank Geibel (37) ist verheiratet und hat 4 Kinder. Wenn er über die Kinder redet spürt man, wie innig er sie liebt. Bereits mit 18 ist er das erste Mal Vater geworden, was für ihn am Anfang mit vielen Unsicherheiten verbunden war, erzählt er. „Ich bin eher ein Grobmotoriker und hatte am Anfang Angst das Kind anzufassen.“ Er lässt durchschimmern, dass seine eigene schwere Kindheit es ihm anfangs auch nicht leichter gemacht hat. Diese Unsicherheiten sind aber längst verflogen.

Über seinen geliebten Vater hat er selber als Kind den ersten Kontakt zu den Fotos bekommen. Das ist aber Jahrzehnte her und gehört zu seiner persönlichen Geschichte. Genauso hat sich der 1. Juni 2014 bei ihm fest als Datum eingebrannt. Das ist der Tag, an dem er erneut zum Fotografieren kam. Aber dazu etwas später. Frank Giebel hat immer im Süden von Berlin gelebt und wohnt seit 9 Jahren in Lichtenrade.

Cool und verwegen

Das macht einen Lichtenrade-Reporter schon neugierig, zumal Frank Giebel auf seinen Fotos selbst immer cool, etwas finster blickend, mit den Tattoos und seiner Kappe immer leicht verwegen rüberkommt. Den Mann gilt es kennenzulernen und wir erleben einen ganz klaren, sympathischen und durchaus auch sehr gefühlvollen jungen Mann.

Wenn Frank Giebel eine Sache besonders am Herzen lag, hat er schon für einige Initiativen und Einzelpersonen -einfach mal so- Webseiten gefertigt und Facebook-Auftritte vorbereitet. Das zeigt auch einen Teil vom Charakter von Frank Giebel, der viel für andere macht und eine treue Seele ist. Im Laufe des Gespräches bekommen wir dann auch mit, dass seine Gutmütigkeit auch schon öfters ausgenutzt wurde.

Aber was ist das mit dem Fotografieren? 

Die Geschichte mit dem Fotografieren

Auf seiner Website www.frank-giebel-photography.de berichtet Frank Giebel: „Ich war als kleines Kind immer schon fasziniert, wenn mein Vater die Kamera in die Hand nahm.“ Lange Zeit fotografierte er mit seinem Vater, natürlich noch in analoger Technik mit einem Film. Er entwickelte die Bilder und hätte damals schon ein Fotograf werden können. 2003 starb sein Vater: „Ich gab das Fotografieren auf, da ein Teil fehlte. Mit dem Tod meines Vaters ist auch das Fotografieren gestorben.“ Bis Mitte 2014 nahm er dann keine Kamera mehr in die Hand.

Ein väterlicher Mentor und der Blick für das Motiv

Frank Giebel ist gelernter Fahrzeuglackierer und hatte beruflichen Kontakt mit einem Mann aus Bayern. Zurzeit ist Frank Giebel nach einem Unfall arbeitslos.

Im Gespräch mit dem Kollegen aus Bayern kam zufällig raus, dass dieser Hans Zitzler (www.foto-zitzler.de) ein leidenschaftlicher Fotograf ist und man kam schnell näher ins Gespräch, zumal die Digitalfotografie ganz neue Dimensionen ermöglichte. Frank Giebel hatte einen neuen Mentor gefunden, der auch so etwas wie ein Vaterersatz geworden ist. Seit einem Jahr telefonieren sie fast täglich, Frank fragt nach Einstellungen, Blenden, Zeiten und Blitzvarianten. Er las sich auch viel in der Fachliteratur an. Vor einem Jahr fing es mit einem Abendbild vom Tempelhofer Hafen an. Er wollte seine gute Kamera ausprobieren.

Blende, Zeit und den ISO-Wert für die Empfindlichkeit waren im Vorfeld mit Hans Zitzler besprochen und mit einem Stativ ausgerüstet ging es dann los. Das Feuer in Frank Giebel war erneut entfacht, der Elan und Ehrgeiz kannte nun keine Grenzen mehr.

Sein Mentor sucht mittlerweile Kleinigkeiten in Giebels Foto, an denen er, wie er sagt „rumnörgeln“ kann. Frank Giebel findet es aber toll und lernte so sehr viel. Wie sein väterlicher Freund bestätigt, hat Frank sowieso einen guten Blick für das Motiv.

Obwohl die Zwei einen innigen und freundschaftlichen Kontakt haben, haben sich die beiden persönlich noch nicht getroffen. Frank Giebel hofft, dass er Hans Zitzler bald mal sieht, denn sie liegen eindeutig auf der gleichen Wellenlänge.

Hans Zitzler schreibt uns: „Die Begeisterung für Fotografie sieht man dem liebenswerten Fotokollegen Frank an seinen Bildern an. Der gute Blick für Motiv und Gestaltung und sein außergewöhnlicher Fleiß sind großartige Voraussetzungen, um als Fotograf erfolgreich zu sein.“

Gebäude, Tiere und Menschen

Die Fotos von Frank Giebel haben eine besondere Strahlkraft. Er bearbeitet die Fotos immer mit entsprechenden Programmen wie Photoshop und Lightroom. Bei den Landschafts- und Gebäudefotos kitzelt Frank so die Besonderheiten des Motivs raus, ohne das die Natürlichkeit verloren geht. Tiere, schwerpunktmäßig Katzen und Hunde, fotografiert er auch gerne für ihre Besitzer. Dabei legt sich Frank auch schon mal in den Dreck, wie er erzählt: „So bekomme ich die richtige Perspektive. Aug um Aug mit dem Tier.“ Frank Giebel sucht immer den besonderen Blickwinkel.

Frank Giebel ist oft mit Kamera und Stativ unterwegs. Wenn er früher 350 Fotos gemacht hat, um am Ende 10 schöne zu haben, hat sich das heute extrem geändert. Wenn er heute 70 Fotos von einem Motiv macht, kann er 60 davon auch gebrauchen.

Ehrenamtlich war Frank Giebel auch schon für die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße tätig. Bei einem Wohltätigkeitskonzert der Bundeswehr machte er die Bilder.

Photography und die berufliche Planung

Photographie ist für Frank Giebel Kunst und mehr als knipsen oder einfach nur fotografieren. Daher firmiert er im Internet auch unter „Frank Giebel Photography“. Die Schreibweise soll die Besonderheit der Fotos unterstreichen. „Ich würde das auch gerne beruflich machen. Jetzt ist alles noch Hobby.“ Bis spätestens Anfang des nächsten Jahres will Frank Giebel ein Kleingewerbe anmelden. Dann kann der Fotograf richtige Fotoshootings und auch Kurse anbieten.

Träume sind wichtig

Für Frank ist das Lebensmotto klar: Richtig oder gar nicht. Für ihn ist es schon immer wichtig gewesen, dass er an seinen Träumen festhält: „Es ist immer wieder eine Freude an Träumen festzuhalten. Das lohnt sich immer.“ Wenn Frank Giebel von seinen Träumen und Planungen redet, kommt es eindeutig und klar rüber. Er ist kein Sprücheklopfer, sondern zeigt sein Freude am Leben ganz authentisch.

Wir drücken Frank Giebel für seine weiteren Plänen die Daumen und freuen uns über seine tollen Fotos, auch und gerade über Lichtenrade.

Thomas Moser

http://www.frank-giebel-photography.de

https://www.facebook.com/FrankGiebelPhotography

 

Dem Täter, nein - dem Mikrofon auf der Spur

Apparatebau K.G. BLN Lichtenrade? Kohlemikrofon aus Lichtenrade?

Wer kann etwas zu dem Hersteller dieses Kohlemikrofons sagen?

Dies war unsere Frage im April 2012...

Robert Vierling hat so ein historisches Mikrophon mit der Bezeichnung: „Apparatebau K.G. BLN Lichtenrade“ und in der Mitte ein Buchstaben-Logo: eventuell „ E und F“. Der Student aus Helsinki/Finnland lebte lange in Schwenningen am Neckar. Ihn und auch uns interessiert nun, wer etwas zu dieser Herstellerfirma bzw. zu diesem Mikrofon sagen kann?

Es soll sich um ein Mehrkammer Kohlemikrofon handeln. Als einzige Informationen im Internet konnten wir bislang recherchieren, dass es möglicherweise in den zwanziger Jahren oder aber um 1947/1948 hergestellt wurde. Das war unsere bisherige Information

Neue Erkenntnisse: Nun nannte uns Robert Vierling Anfang Juli 2015 selbst eine neue Spur über eine Internetversteigerung. Es soll sich um ein Kohle-Querstrom-Mikrophon, um 1938 handeln. Der Hersteller war: "Apparatebau K.G., Edgar Fuhrhop, Berlin-Lichtenrade". Kann jemand mehr zu dieser Firma sagen?

Fotos: Robert Vierling

Infos bitte an: postmaster@lichtenrade-berlin.de

 

„Hilfe, wir verdursten!“ - Gießpaten gesucht!

In der Bahnhofstraße stehen 5 Blumenrondelle, deren vielfältige Verwendung diese Fünf regelrecht zu genießen scheinen: Zu Weihnachten tragen sie einen Tannenbaum, der Jahr für Jahr von den Kindern der umliegenden Schulen liebevoll geschmückt wird und deren Sponsor den Lichten­raderinnen und Lichtenradern am Ort freudvolle Dienste leistet.

Im Mai sind die Rondelle neuerdings auch für die Maibäume unersetzlich. Wieder beteiligen sich Kinder und erhalten Verstärkung durch Gleichgesinnte aus Kindergärten, Tanz­schu­len und anderen Einrichtungen. Diesmal jedoch ist das Anliegen weit weniger weihnachtlich!

Gebastelt werden Früh­jahrs­boten in jeder Form und Farbe, die wetterfest laminiert in den Bäumen hängen - nicht selten mit dem freudigen Ausruf jener Portion Mensch, die wir unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit zu dem Rohstoff zählen, auf den wir unsere Zukunft bauen: "Oma, Oma, guck mal dort - das habe ich gebastelt!", sagt Jonas aus der 3b von der Annedore-Leber-Schule (Name von der Redaktion geändert).

Beinahe zu gleicher Zeit finden allerlei frische Pflanzen ihren Platz in den Rondellen, denn dafür sind sie auch da! So wiederholt sich seit über 30 Jahren das gleiche Bild: Müll und wenig Zweckmäßiges werden entfernt, nährstoffreiche Erde ausgelegt und frische Pflanzen gesetzt. Was zunächst wie sich selbst überlassen aussieht, macht bald eines Besseren Platz: Fleißige Gießpaten ergänzen mit einem der wichtigsten Bestandteile, die das Leben zeugen und sein Wachstum ermöglichen: Wasser. Wasser treibt die bescheidenen "Eisblumen" und das "Silberblatt" zu Höchstleistungen und lässt sie im schönsten Rot blühen beziehungsweise in majestätischer Weise gedeihen.

Fleißige Hände von Geschäftsansässigen gießen wöchentlich, täglich oder schlicht bei Bedarf. Wir danken ganz herzlich dafür!

Und wie schön die Blumen wieder blühen!

 

Doch halt...

Nein, nicht jede Bepflanzung macht so glücklich von sich reden! Ein Blumenrondell, der bei der Berliner Volksbank steht, also in der Bahnhofstraße 50, ist gänzlich sitzen gelassen wor­den. Deshalb entsenden wir die Frage in die Runde: Wer mag die Gießpatenschaft der Sprösslinge übernehmen, die wir dann neu pflanzen würden?

Der Gießpate wird mit einer Gießkanne ausgestattet und einem herzlichen Dankeschön der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V. unter den vielen freundlichen Augen der Pas­san­ten, die das wohlwollend bemerken!

Ihre 5 Blumenrondelle der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V. -
c/o Angelika Heigl, Goltzstraße 39, 12305 Berlin,

dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr,

Fon 755 15 331.

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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