Schmetterlingsfest an der Grundschule im Taunusviertel

Am 25. Juni 2015 fand das große Schmetterlingsfest auf dem Gelände der Taunus-Grundschule statt.  Bei fantastischem Wetter nahmen alle Kinder am Vormittag an einem Spendenlauf zur Refinanzierung der Distelfalter-Raupen der Klassen 1-4 teil. 

Im Anschluss startete das Fest und es war beeindruckend, wie viel Mühe sich die einzelnen Klassen mit ihren Ständen gegeben hatten. Der große Höhepunkt war danach das Freilassen aller frisch geschlüpften Schmetterlinge in der Mitte des Sportplatzes. Dr. Nicola Stollhoff, Ansprechpartnerin für die TuWaS!-Projekte von der Freien Universität Berlin, assistierte den Lehrern und Kindern beim Öffnen der Käfige und beantwortete gerne die Fragen der interessierten Eltern. Etwa 100 Distelfalter erhoben sich in den blauen Mittagshimmel und suchten sich ihren Weg in die Freiheit.

Regina Dange, Schulleiterin der Schule: Wir alle haben wirklich viel Arbeit in die Vorbereitung des Festes gesteckt und das Ergebnis ist einfach toll! Bedenken hatten wir nur bezüglich des Wetters, aber an diesem Sommer-Nachmittag passt einfach alles. Unsere jungen Distelfalter könne nun ihre Reise in die anliegenden Gärten antreten.  

Bobbycar-Rennen, ein Theaterstück, Boule-Spiel auf dem Rasen, ein leckeres Hort-Buffet und viele Dinge mehr machten diesen Nachmittag für alle Kinder, Eltern, Familien, Erzieher und Lehrer unvergesslich.

Oliver Schworck (Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste) war ebenfalls eingeladen und bestaunte das Schmetterlingsfest und das Engagement aller Gäste und Beteiligten.TGS

 

Frühstück bei Tiffany? Nein...viel schöner...Frühstück auf der Bahnhofstraße in Lichtenrade

Eine Veranstaltung des Bürgerforums Lichtenrade mit der Ökumenischen Umweltgruppe

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade hatte eingeladen und viele Besucherinnen und Besucher kamen. Am 28. Juni 2015 wurde die Bahnhofstraße zu einer Frühstücksmeile mit vielen interessanten umweltorientierten Ständen, Spielen für Kinder und attraktiven Darbietungen von Lichtenrader Gruppen. Dies alles im Rahmen der Initiative "Standort Zukunft" und der MittendrIn Berlin Zentren-Initiative. Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade hat in diesem Rahmen einen Wettbewerb gewonnen. Rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße bewegt sich viel; in der Internetzeitung Lichtenrade wird immer ausführlich darüber berichtet. Dies war eine ganz handfeste und liebevoll organisierte Veranstaltung mit einem großen Spassfaktor für Groß und Klein. Danke Ökumenische Umweltgruppe!

Ein tolles Programm...

Pfarrer a.D. Reinhart Kraft von der Ökumenischen Umweltgruppe eröffnet das Fest



Dr. Georg Wagener-Lohse vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat als Schirmherrin des Frühstücks alle Teilnehmenden herzlich begrüßt. „Ich bedanke mich bei Allen, die diese gelungenen und beliebten  Veranstaltungen im Kiez organisieren. Auch bei der langfristigen Entwicklung werden alle Kräfte gebraucht! Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam das Beste erreichen.“ Neben dem Frühstück, das alle selber mitgebracht haben, wurde in einer entspannten Atmosphäre die Möglichkeit geboten, sich über gesunde und bewusste Ernährung zu informieren. Da der Bezirk sich zurzeit um das Fair Trade Town Siegel bewirbt, waren auch Akteure der Fair Trade Steuerungsrunde des Bezirks Tempelhof-Schöneberg mit einem Stand vertreten und haben über ihre Arbeit informiert. Beim Frühstück auf der Bahnhofstraße konnten die Besucher_innen Tee, Kaffee und Schokolade erwerben. Interessierte Einzelhändler_innen und Gastronomiebetriebe, die Fair Trade Produkte verkaufen oder verarbeiten, können sich an der Kampagne beteiligen, indem sie sich als „Faire Händler_innen/Gastronomen“ registrieren, um dann in einem „Fairen Einkaufsführer“ zu erscheinen. Informationen dazu gibt es auf der Bezirklichen Webseite.






Für den Interkulturellen Blohmgarten interessiert sich auch die Bürgermeisterin...


Die Suppenküche Lichtenrade macht leckere Crepes...


Line Dance auf der Bahnhofstraße





Wie sieht es mit der Zukunft in Lichtenrade aus? Volker Mönch und Dr. Georg Wagener-Lohse vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade



Mittanzen macht Spass!

DER Lichtenrader Gospelchor brachte wieder musikalische Qualitätsunterhaltung!




Schülerinnen der Carl-Zeiss-Oberschule beschäftigen sich mit der Ressource "Palmöl"

Lichtenrader Hobbyfotograf Frank Giebel hat natürlich die besseren Fotos!
Alle Fotos: Thomas Moser

http://www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de

 

Nimmt die Dresdner Bahn Fahrt auf?

Eine Pressekonferenz von vielen Lichtenrader Gruppen, ein unbekanntes Gutachten und „saure Lichtenrader“

Zur Situation rund um die Dresdner Bahn durch den Ortsteil Lichtenrade haben am 26. Juni 2015 vier örtliche Vereinigungen unter dem Motto „Heraus mit der Sprache“ zur Pressekonferenz eingeladen.

Der Tagesspiegel hat in seiner Berichterstattung die Gefühlslage vieler Anwohner recht gut getroffen, wenn es dort heißt: „Die Lichtenrader sind sauer!“ In der Überschrift heißt es: „Die Koalition will den Bahntunnel – nur Senator Geisel schweigt.“


Bei der öffentlichen Pressekonferenz (v.lks.n.re MdA Oliver Friederici (CDU Fraktion-Abgeordnetenhaus, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, MdA Frank Zimmermann (SPD), Manfred Beck (Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn) und Volker Mönch vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade
Es gibt viele Skeptiker, die schon gar nicht mehr an eine schnelle Zuganbindung an den geplanten Flughafen BER in Schöneberg glauben. Die Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn ist skeptisch und glaubt den vielen Versprechungen der unterschiedlichen Beteiligten kaum noch. Seit 18 Jahren kämpfen sie für einen Tunnel und wollen mit aller Macht, dazu würde auch notfalls ein Klageverfahren gehören, die von der Bahn bevorzugte kostengünstigere ebenerdige Variante verhindern. Ein wichtiges Argument war immer, dass die hohen Lärmschutzwände Lichtenrade zerschneiden würden und die angedachte Auto-Unterführung am S-Bahnhof Lichtenrade zu extremen Belastungen führen würde. Zudem würde der jetzige Bahnübergang an der Wolziger Zeile geschlossen werden und der gesamte Kfz-Verkehr würde sich durch die kleinen Anwohnerstraßen quälen.

Pressekonferenz von Lichtenrader Initiativen

 Foto v.lks.n.re.: Frank Behrendt (Grundeigentümerverein Lichtenrade), Lars Hombach (Händlerinitiative Bahnhofstraße), MdA Oliver Friederici (CDU Fraktion-Abgeordnetenhaus), Thomas Schmidt (Unternehmer-Netzwerk), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Ulrich Hauschild (BVV-Fraktion der Grünen), MdA Frank Zimmermann (SPD) und Manfred Beck (Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn)
Zur Pressekonferenz hatten die Bürgerinitiative Dresdner Bahn, der Grundeigentümerverein Lichtenrade, die Händlerinitiative Bahnhofstraße und das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade eingeladen. Gemeinsam ging es darum herauszubekommen, wo die Politik in Berlin steht. Besonderen Anlass hatte Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) gegeben, der nach Pressemitteilungen die ebenerdige Variante unterstützte, weil sich bei einem Tunnelbau die schnelle Anbindung zum BER verzögern würde. Außerdem würde, nach Mutmaßungen von Geisel, die Baustelle die S-Bahn jahrelang blockieren und die Anwohner wären vom unzähligen Lkw-Verkehr mit Erdaushub belastet. Ein ähnlicher Vorstoss von Geisel war auch schon kurze Zeit nach seinem Amtsantritt zum Senator zu hören. Viele Beteiligte vermuteten, dass er noch gar nicht wissen könne, wovon er redet. Andere sehen es skeptischer, zumal er kein politischer Neuling ist.

Der Vorsitzende der BI Dresdner Bahn, Manfred Beck, erklärt: „Das ist Quatsch mit dem Lkw-Verkehr. Bei der von uns bevorzugten und heute technisch modernen Schildvortriebweise, würde der Erdaushub an den Tunnelenden mit der Bahn wegtransportiert werden können.“

Geisel will einen Tunnel, Geisel will keinen Tunnel, Geisel redet davon, was die Bahn plant, Geisel will…?

Das wäre der Super-Gau für viele Lichtenrader (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik)

Der Tagesspiegel berichtet vom Vororttermin am letzten Freitag. Der anwesende Abgeordnete MdA Frank Zimmermann (SPD) soll den Senator in Schutz genommen haben. Der habe, wie es weiter im Tagesspiegel heißt, eigentlich nur die Argumente der Gegenseite „mitgeteilt“. Geisel „hätte auch gerne einen Tunnel“. Weiter heißt es aus den Recherchen des Tagesspiegels: „Geisels Sprecher Martin Pallgen relativiert wiederum diese Aussage. Es gebe drei Ausbauvarianten: oberirdisch, Tunnel mit S-Bahn und Tunnel ohne S-Bahn. Geisel lege sich derzeit nicht fest, welche er bevorzuge.“ Der BI-Vorsitzende Manfred Beck und die Grünen blieben skeptisch. Der aus der Grünen-BVV-Fraktion anwesende Ulrich Hauschild forderte, dass der Regierende Bürgermeister ihn doch in die Schranken verweisen soll.

Forderung der Bezirksbürgermeisterin: Es gibt nur den Tunnel für die Bahn!

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler neben Manfred Beck, im Hintergrund v. lks. Thomas Schmidt, Frank Behrend, Lars Hombach; vorne lks.MdA Oliver Friederici (CDU)
Die auch anwesende Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) hat im Zusammenhang mit der Pressekonferenz erklärt: „Ich fordere den Senat, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Deutsche Bahn AG im Namen des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg auf, endlich ein klares Votum – wie zum Beispiel im Berliner Koalitionsvertrag vereinbart - für die Tunnellösung abzugeben und umzusetzen. Einlassungen gegen die Tunnellösung, führen zu starker Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger Lichtenrades, der Gewerbetreibenden und nicht zuletzt der Grundeigentümer_innen. Eine ebenerdige Lösung würde den Stadtteil Lichtenrade geradezu zerschneiden und zu enormen Attraktivitätsverlusten führen. Auch wenn die Tunnellösung mehr kostet, ist sie für den Stadtteil Lichtenrade und seine Menschen unerlässlich. Die vorhandene Lebensqualität darf nicht auf dem Altar der Sparsamkeit und kurzfristiger Überlegungen geopfert werden. Mittelfristig gewinnen Lichtenrade und Berlin mit dem Tunnel!“

Berlin will Planungskosten für Tunnel einplanen und erstmal das Gutachten sehen

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU Oliver Friederici erklärte bei dem Zusammentreffen in Lichtenrade, dass ein Tunnel im Schildvortrieb favorisiert wird. Die Tunnelforderung sei im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Im Tagesspiegel heißt es, dass man im Doppelhaushalt 2016/17 erste Planungskosten einstellen werde, verbunden mit dem Vermerk: Nur abrufbar für eine Tunnellösung. Frank Zimmermann (SPD), Oliver Friederici und die anwesenden Bezirkspolitiker wollen nach den Tagesspiegelausführungen Akteneinsicht bei der Bahn beantragen, weil dort ein unveröffentlichtes Gutachten zur Tunnelvariante vorliegen soll. Darin sollen die Unterschiede der verschiedenen Varianten aufgezeigt sein. So will man den Druck auf die Bahn und den Bund erhöhen.

Bahn und Bund sind für die Planung und den Bau verantwortlich. Berlin würde nur einen Teil der Mehrkosten für einen Tunnel tragen, zumindest nach den bisher vorliegenden Aussagen.

Nach den bisher öffentlich genannten Kostenschätzungen würden die Mehrkosten für einen Tunnel 95 Mio. Euro betragen. Frank Zimmermann erklärte in Lichtenrade: „Wir ziehen an einem Strang.“

Lichtenrader Initiativen für einen Bahn-Tunnel durch Lichtenrade

Bei der Pressekonferenz waren aus Lichtenrade die BI-Vertreter der Dresdner Bahn (Manfred Beck und Boto Mertins), Thomas Schmidt vom Unternehmer-Netzwerk, Apotheker Lars Hombach von der Händlerinitiative Bahnhofstraße und Frank Behrend vom Grundeigentümerverein dabei. Anzumerken ist hier positiv, dass dieses gemeinsame Vorgehen ein richtiges Zeichen an die Politik ist. Volker Mönch vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade moderierte die Veranstaltung. Alle Beteiligten sehen in der ebenerdigen Lösung eine städteplanerische Katastrophe, die den Stadtteil auf Jahrzehnte schaden würde. In der gemeinsamen Presseerklärung heißt es auch, dass die Zukunft von Lichtenrade im Zusammenhang mit den öffentlichen Beteiligungsproszessen für ´Aktive Zentren` gefährdet ist: „In Wirklichkeit ist eine Entwicklung des Mälzerei-Areals und der Einkaufsstraße durch die Unterführung der Bahnhofstraße im Bereich der viel zu kurzen Strecke zwischen Steinstraße und Wünsdorfer Straße und durch meterhohe Schallschutzwände auf Härteste bedroht.“

Thomas Moser

Fotos Gerd Bartholomäus / Lichtenrader Magazin

 


Foto: Thomas Moser


 

NPD hat in Lichtenrade demonstriert

25. Juni 2015 Nach Mitteilungen von Bürgern kam es heute Mittag gegen 14 Uhr zu einer NPD-Kundgebung in Lichtenrade.

An der Kreuzung Bahnhof-/Riedinger-/Zescherstraße (bei Wollworth) versammelten sich nach Angaben der Polizei-Pressestelle acht NPD-Anhänger gegen Asylbewerbereinrichtungen. Nach Angaben von Gegendemonstranten stand auf einem Plakat der Spruch (so oder so ähnlich): „Kitas statt Asylbewerberheime“. Bei der Polizei war die Demonstration angemeldet. Es ging den Veranstaltern u. a. darum, gegen „Gentrifizierung und Asylwahn“, wie sie es im Antrag nannten, zu demonstrieren.

Nach Angaben einer Bürgerin sicherten circa 50 Polizisten die Demonstration. Ungefähr 25 Gegendemonstranten versammelten sich, offensichtlich weitestgehend spontan, und pfiffen mit Trillerpfeifen und versuchten mit Gegenparolen gegen den Aufmarsch zu demonstrieren.

Nach Polizeiangaben kam es in zwei Fällen zu Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wer Verursacher war, konnte zum Zeitpunkt der Nachfrage noch nicht geklärt werden. Gegen circa 14.15 Uhr wurde die Kundgebung vom Veranstalter vorzeitig abgebrochen. Von vorbeilaufenden Anwohnerinnen und Anwohner blieben nur wenige Passanten stehen. Von einer Gegendemonstrantin wurde die Situation durchaus als bedrohlich geschildert. ToM (Foto: BerLi-Press)

Diskussionen dazu unter https://www.facebook.com/KiezReporter.Moser

 

Altkleider- und Schuhcontainer werden beseitigt

Eine Mitteilung vom Grundeigentümerverein:
Der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. begrüßt ausdrücklich, dass das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg endlich konsequent gegen die wild aufgestellten Altkleidercontainer vorgeht. Nach Presseberichten sollen Altkleidercontainer, die ungenehmigt auf öffentlichem Straßenland stehen, zukünftig nach einer Fristsetzung von der BSR abgeholt werden. „Es wurde höchste Zeit, dass hier was passiert.“, so der Vorsitzende Frank Behrend. Durch die Container werden die Anwohner in der Nähe durch wilde Müllablagerungen und Lärm beim Befüllen oder Entleeren der Metallbehälter beeinträchtigt.

Frank Behrend (Foto: BerLi-Press/Thomas Moser)

 

An der alten Mälzerei bewegt sich was…!?

Antrag in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Es geht offensichtlich mit den Planungen rund um die ehemalige Lichtenrader Mälzerei weiter. Als Grund wird genannt, dass sich REWE in der Steinstraße erneuern und erweitern will. Gespräche in diese Richtung, auch mit den Eigentümern Buhr vom ehemaligen Landhaus Lichtenrade, machen Hoffnung.

Die wohl größte Planung für ein „Mälzerei-Shopping-Centrum“ des Großinvestors Dr. Harald Huth begann 2010 und ist mittlerweile Schnee von gestern. Zwischenzeitlich gibt und gab es die verschiedensten Initiativen, Stadtteilkonferenzen und die Erstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ (AZ). Alles ging im Wesentlichen um die Entwicklung der Bahnhofstraße einschließlich des Mälzerei-Geländes.

Der aktuelle BVV-Antrag von SPD und Grüne deutet auf mögliche Initiativen hin und greift auch Ideen der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade auf. In der Antragsbegründung zu den „Eckpunkten Bereich alte Mälzerei in Lichtenrade“ heißt es:  

„Nachdem in der Vergangenheit auf dem Areal zahlreiche Planungsabsichten aus den verschiedensten Gründen nicht umgesetzt werden konnten, besteht derzeit Hoffnung, dass durch die bereits ortsansässige Einzelhandelskette dieses für Lichtenrade außerordentlich bedeutsame, identitätsstiftende Gebiet zeitnah aktiviert werden kann und somit zur Schaffung eines Stadtteilzentrums in  Lichtenrade beitragen wird.

Das Engagement der bereits ortansässigen Einzelhandelskette zur Neuordnung des Grundstücks Bahnhofstraße 30-32/Steinstraße 42-44 soll für die Entwicklung des Standortes genutzt werden. Erst durch die in diesem Zusammenhang angedachten Ankäufe der Grundstücke und Neuordnung der Eigentumsverhältnisse kann das seit Jahrzehnten größtenteils brachliegende Gelände entwickelt und einer aktiven neuen Nutzung zugeführt werden.“ Der Antrag (Drucksache 1546/XIX) ist erst einmal in den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen worden.

Im Antrag, der aktuell in der BVV behandelt wurde, heißt es, dass das Bezirksamt ersucht wird, für die weitere Entwicklung im Bereich „alte Mälzerei“ vom Vorhabenträger ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept für das geplante Vorhaben anzufragen. Das Nutzungs- und Gestaltungskonzept soll verschiedene Eckpunkte enthalten. Es geht um Stellplätze im offenen Untergeschoss und um eine verträgliche Verkehrserschließung im Wohnumfeld der Steinstraße. In diesem Zusammenhang wird auch der Aspekte einer Neuanlage eines Stadtplatzes am westlichen Ende der Bahnhofstraße/ Ecke Steinstraße korrespondierend mit dem gegenüber gelegenen Pfarrer-Lütkehaus-Platz aufgegriffen. Weiterhin geht es zum Beispiel auch um die Nachnutzung des denkmalgeschützten ehemaligen „Haus Buhr“ (Landhaus Lichtenrade) und um die Ausweisung von Wohnbauflächen im östlichen Teil des Areals (entlang der Steinstraße) und nördlich der Mälzerei. Die Frage der Einbeziehung des Hochhauses wurde in diesem Zusammenhang nicht angesprochen.


Historische Ansicht (Postkarte von Hans-Ulrich Schulz)

"Historische Ansicht" von heute...

Viele Aspekte wurden bereits in den vergangenen Bürgerbeteiligungsverfahren, die ja auch noch längst nicht abgeschlossen sind, bereits angesprochen. Einig scheint man sich parteiübergreifend zu sein, dass im Antrag die bisherige Berücksichtigung bereits erzielter Ergebnisse eingearbeitet werden soll. Dies war, wie auf Nachfrage bestätigt wurde, für den Stadtentwicklungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Christoph Götz, von Anfang an selbstverständlich.

Es bleiben die weiteren Diskussionen, rund um die Entwicklung von Lichtenrade, abzuwarten. Besonders spannend dürfte sein, wie sich die Eigentümer und Nutzer des Grundstücks ihre Planungen vorstellen. Die Gesamtkoordination rund um das „Stadtteilzentrum Lichtenrade“ dürfte an dieser Stelle gefordert sein. Lichtenrade ist jedenfalls ein Fortschritt in absehbarer Zukunft zu wünschen!

Thomas Moser



Alle Fotos Thomas Moser

 

Erstaufnahme wieder am alten Standort

Seit April 2015 waren in der Wünsdorfer Str. 60, in der ehemaligen Kurzzeitpflegeeinrichtung "Haus Abendrot", unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Alter von 6-18 Jahren untergebracht. Nach dem Brand eines Flüchtlingsheims in Lichterfelde musste sehr schnell eine Ausweichmöglichkeit gefunden werden.
Die Erstaufnahmestelle zieht jetzt wieder an den alten Standort zurück. ToM


Foto: Thomas Moser

 

Erfolgreicher Lichtenrader Gospelchor

Ein Gefühl von Lebensfreude war am frühen Abend, am Samstag den 18. April, in der lichtdurchfluteten Dorfkirche deutlich zu spüren, als das Frühlingskonzert des Lichtenrader Gospelchors unter dem Motto „He`s got the whole wold in his hands“ stattfand.

Foto: In der Dorfkirche beim Weihnachtskonzert
Viele Besucher waren erschienen, die sich begeistert zeigten, frenetischen Beifall gaben, zujubelten, sich nicht lange von der Chorleiterin, Juliane Lahner, bitten ließen mitzumachen und sich schon nach dem dritten Lied von ihren Bänken erhoben, mitsangen, mit klatschten, sich rhythmisch mit bewegten. Das wiederum beflügelte den Chor, seine hervorragenden Solisten und den exzellenten Pianisten. Als wäre dies nicht schon genug, erhielt der Chor noch großzügige Spenden von insgesamt über 700 €. Die Hälfte davon ist für die Lichtenrader Suppenküche vorgesehen. An dieser Stelle wird allen Spendern nochmals herzlichst gedankt.

Hier bei einer Spendenübergabe für die Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung

Nach den Konzerten des Gospelchores kommen immer wieder neue Interessierte jeden Alters zu den Chorproben und bleiben auch meistens weiter dabei inzwischen ist der Chor innerhalb von nicht mal zwei Jahren von 12 auf über 60 Mitglieder angewachsen. Das Singen im Chor ist nicht nur für Seele, den Geist und den Körper jedes Einzelnen gut, sondern auch für die soziale Chorgemeinschaft, letztendlich auch im weiteren Sinn für die evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade, denn viele Sängerinnen und Sänger sind aktive Gemeindemitglieder, die zur Vernetzung der Menschen der Kirchengemeinschaft beitragen.

Der Gospelchor wurde bzw. wird inzwischen häufig eingeladen, auch bei anderen Veranstaltungen in Lichtenrade und darüber hinaus, teilzunehmen, wie zum Beispiel in jüngster Vergangenheit beim Weltgebetstag in der Salvatorkirche oder bei einem Benefizkonzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

So fand auch ein Auftritt am 3. Mai im Rahmen des Maifestes „Kunst trifft Wein“ am Dorfteich statt, wie auch am 28. Juni ab 11.00 Uhr beim alljährlichen Frühstück der ökumenischen Umweltgruppe.

Am 12. Juli wird der Gospelchor traditionell wieder seinen Beitrag zum Reisesegengottesdienst leisten.

Die erste Chorfahrt steht am ersten Juniwochenende nach Brück bevor mit vielen Proben, Gesang und Spaß. Zum krönenden Abschluss soll in der Kirche in Golzow-Planebruch ein Gospelgottesdienst stattfinden, eine ganz besondere Wiedersehensfreude für den Chor, weil dort die ehemalige Lichtenrader Vikarin, Ellen Radke, heute Pfarrerin ist.

Bei einer öffentlichen Chorprobe
Damit ist dann ein aktives Halbjahr beendet, das den Chormitgliedern viel Spaß bereitet hat, aber von ihnen auch viel Engagement abverlangte. Das trifft insbesondere auf die Chorleiterin zu, die mit absoluter Hingabe, ohne jede materielle Vergütung den Chor zu dem gemacht hat,  was er heute ist. Ihr gilt ein besonderer Dank, auch ihrem Mann, der stets für eine funktionierende Technik sorgt.

Gedankt sei der evangelischen Kirchengemeinde für ihre wohlwollende Unterstützung.

Weitere Konzerte sind im zweiten Halbjahr geplant. Näheres nachzulesen unter www. lichtenrader-gospelchor.de

Gabriele Seidel-Schäffer

Fotos: Thomas Moser

 

Nachwuchs aus Tempelhof regiert im Bundestag

Claudia und Christopher beim Planspiel „Jugend im Parlament“

Claudia Pawlowski (19) aus Lichtenrade und Christopher Lawniczak (20) aus Friedenau sind Bundestagsabgeordnete - zumindest für ein paar Tage. Die beiden nehmen mit über 130 Teilnehmern aus ganz Deutschland am Planspiel „Jugend im Parlament“ teil. Nominiert für die mehrtägige Aktion hat sie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak. Die Nachwuchspolitiker debattieren dabei in richtigen Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum konkrete Anträge und Gesetze. Claudia ist Abgeordnete der fiktiven Christlichen Volkspartei (CVP). Christopher wurde beim Planspiel der Fraktion der Ökologisch-Sozialen Partei (ÖSP) zugelost. Das Planspiel dient dazu, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche und junge Erwachsene nachvollziehbar zu machen. Höhepunkt sind die Debatten und Abstimmungen im „echten“ Plenarsaal des Bundestages – unter Leitung des „echten“ Bundestagspräsidiums.


Christopher Lawniczak und Claudia Pawlowski trafen in einer „Spielpause“ Jan-Marco Luczak im Reichstag.

 

“Natalie goes to America” und ... für Austauschjahr in den USA bewerben!

16-jährige Schülerin aus Lichtenrade als Juniorbotschafterin ausgewählt / Erfahrungsaustausch mit ehemaligem Austauschschüler aus Schöneberg

Auf Natalie Nohl aus Tempelhof wartet ein großes Abenteuer: Die 16-Jährige darf dank des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) für ein Jahr in die USA. Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) wählte die Schülerin der Carl-Zeiss-Oberschule jetzt aus zahlreichen Bewerbern aus. Luczak ist Pate des vom Deutschen Bundestag und vom US-Kongress getragenen Austauschprogramms.

„Ich freue mich riesig, dass ich die Chance habe, die USA zu erleben und Deutschland zu repräsentieren“, sagt Natalie, die sich mit einer Eins in Englisch beworben hat. Ab August wird sie eine High School im Bundesstaat Ohio besuchen. Ihre Gastfamilie kennt sie bereits: „Wir haben uns schon übers Internet geschrieben. Ich habe dort auch eine Gastschwester und zwei Hunde erwarten mich“, sagt Natalie lachend. Damit sie vor der großen Reise von den Erfahrungen ihres Vorgängers Aaron Langguth profitieren kann, lud Luczak jetzt beide zu einem Treffen im Bundestag ein. „Man kann sich zwar vorbereiten, aber die besten Tipps kriegt man natürlich aus erster Hand“, sagt Luczak. Der Abgeordnete war in seiner Schulzeit selbst für ein knappes Jahr als Gastschüler in England und unterstützt das Austauschprogramm.

 Aaron Langguth aus Schöneberg war dank des Programms zuletzt für ein Jahr in den USA. „Du solltest dich unbedingt für die Sportmannschaften oder für die Theatergruppe eintragen, da lernst du ganz schnell neue Freunde kennen“, so die Empfehlung von Aaron für Natalie. „Die werden dich mit offenen Armen empfangen“, glaubt er. Aaron selbst wurde bei seiner High School nach einiger Zeit sogar zum „President of the class“ gewählt – eine Art Sprecher des Jahrgangs. „Ich bin mir sicher, auch Natalie wird unser Land, unsere Stadt und Tempelhof-Schöneberg würdig in Amerika vertreten“, sagt Luczak.

BU: Die Austauschschüler Natalie Nohl aus Tempelhof und Aaron Langguth aus Schöneberg trafen gemeinsam ihren Paten Dr. Jan-Marco Luczak. [Bildquelle: Christian Schulze/CSC]

Jetzt für ein Austauschjahr in den USA bewerben!

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Bewerben Sie sich jetzt für das 33. Austauschjahr 2016/2017! Die Bewerbungsphase läuft bis 11. September 2015.

Mehr dazu im Internet: https://www.bundestag.de/ppp

 

Bescheidener Fan und Sammler: Begeisterung über James Last

Anlässlich des Todes von James Last am 9. Juni 2015 schreibt der Fan, Sammler und Freund, Günter Krüger: Danke, Hansi, für alles...

Ein Nachruf von Henning Hamann, der James Last auch kannte: LINK

Hier der Bericht über Günter Krüger:
„Äußerlich sieht man es mir nicht an, aber innerlich hebe ich ab!“ Dieser Eindruck wird bestätigt, wenn man sich mit dem James-Last-Fan Günter Krüger unterhält. Günter Krüger (71) aus Marienfelde ist eher der zurückhaltende und freundliche Typ. Günter Krüger ist vital, humorvoll und strahlt eine tiefe, nicht immer auf dem ersten Blick sichtbare, Lebensfreude aus. Er ist nicht der Mensch, der anderen Menschen auf den Wecker gehen will.

Auch bei dem Bandleader, Komponisten, Arrangeur und Musikproduzenten James Hans Last, den er mittlerweile intensiv kennengelernt hat, würde er nie auf die Idee kommen, ihn zu nerven und hinterherzurennen.

James Hansi Last mit Günter Krüger (Foto privat)
Krüger ist es wichtig, dass James Last nicht das Eigentum von irgendjemand ist. Er ärgert sich sehr über angebliche Fans, die dem Musiker auflauern und nur seine Großzügigkeit ausnutzen.

Berliner Konzert begeisterte

Günter Krüger war auf dem letzten Berliner Konzert am 18. April 2015.

Auf seiner Fan-Website www.jameslastfan.de schreibt er: „Danke Hansi für das wunderbare Konzert!“ Und Günter Krüger darf auch „Hansi“ sagen, denn der große Musiker hat ihm schon vor Jahren das „Du“ angeboten. Krüger bejubelt aber nicht alles, was von James Last an Musik gemacht wird. So erzählt er in der Pause vom Berliner Konzert: „Das Konzert war erfreulicherweise viel besser als in Hamburg. Da waren der Sound und die Stimmung längst nicht so gut.“ Kurzentschlossen haben er und seine Frau, die sich über das Hobby ihres Mannes freut, nach dem guten Berliner Konzert noch Karten und den Flug für das einige Tage später stattfindende Köln-Konzert gekauft.

Mit einer Platte fing alles an!

„Einfach mal so“ hat Günter seiner Frau Karin 1969 die LP „Non Stop Dancing 9“ geschenkt: „Das war die erste James Last Platte, die ich gekauft hatte.“ Bis 1982 kamen dann circa 130 Last-Schallplatten zusammen. „1982 packte mich dann in der Waldbühne so richtig das James-Last-Fieber. Am Konzertschluss war das unzertrennliche Paar direkt vor der Bühne und dann ging es los. „24 Bilder von der Instamatic-Kamera, einen Film hatte ich sogar noch auf dem Boden gefunden, waren meine Ausbeute,“ erzählt der rüstige Günter Krüger. So richtig kann Krüger auch nicht erklären, was bei diesem Konzert mit ihm passiert ist. Jedenfalls seit diesem Zeitpunkt sammelte er alles rund um James Last.

Mitklatschparty „Superlast“ brachte Krüger und James Last zusammen

Für die Aufnahmen der bekannten Party-Platten mit James Last war es üblich, dass der Musiker für die richtige Background-Stimmung richtige Partys organisierte.


Die Musik für die „Superlast-Party“ war aufgenommen und bei den Partys wurde der typische Last-Party-Sound der siebziger und achtziger Jahre dazu gemixt. Krüger wurde 1983 nach Hamburg eingeladen, aber irgendwie war die Party auf eine Woche später verlegt worden. Günter Krüger und seine Frau erreicht die Information nicht und so reisten die Krügers eine Woche zu früh an. James Last war ganz erstaunt. Jedenfalls konnten sie im Studio bleiben und zuschauen. Bei dieser Gelegenheit bot Last dann dem außergewöhnlichen Fan Krüger das „Du“ an. Krüger hätte sonst Last niemals einfach nur so „Hansi“ genannt. Später fuhren sie mit Krügers Auto gemeinsam zum Essen und James Last spendierte sogar den Flug für die richtige Party, die dann eine Woche später stattfand.

Frau und Herr Krüger mit James Last und Ehefrau (Foto privat)
Sammel-Leidenschaft – aber Last ist kein „Idol“ für Günter Krüger

Günter Krüger ist weltweit der größte Sammler, der die meisten Sachen über James Last zusammengetragen hat. Seit 1982, dem Beginn seiner Last-Sammel-Sucht, ist Krüger bei Wind und Wetter auf Flohmärkten und Plattenbörsen zu finden, hat regelmäßig Suchanzeigen in Zeitschriften und Zeitungen und stöbert das Internet nach Last-Erinnerungen durch. Krüger ist mit circa 30 Fans international eng per Internet vernetzt und befreundet. All die Fans verbindet die Liebe zur Musik von James Last. Was Günter Krüger auch immer wieder betont und was ihm wichtig ist, dass James Last kein Idol von ihm ist. Idole sind für Günter Krüger Menschen wie Mutter Teresa, Albert Schweitzer oder Karlheinz Böhm. James Last ist für Krüger aber trotz seines Ruhmes „Mensch“ geblieben und das beeindruckt Günter Krüger.

2005 wurde Krüger gebeten, eine CD-Box mit James-Last-Musik zusammenzustellen. Aber Krüger wäre nicht Krüger, wenn er nicht etwas ganz Besonderes gemacht hätte. Anhand seiner privaten James Last-Sammlung suchte er nur solche Titel aus, die es bis dato noch nicht auf CDs gab. Krüger legte für die Musikstücke auf den 4 CDs, die das Schaffen von James Last über vier Jahrzehnte wiederspiegeln sollten, auch die Reihenfolge fest. Sozusagen ein eigenes Last-Werk vom Super-Fan Günter Krüger.

Die Wohnung der Krügers ist ein kleines Museum

In der Wohnung, in der er mit Frau Karin lebt, sind extra Einbauschränke für seine Schätze gebaut worden. Krüger schätzt, dass er rund 8000 Gegenstände über James Last hat. Von goldenen Schallplatten, bis Platten und CD´s aus allen Ländern, Noten, Eintrittskarten, Backstage-Ausweise, Fotos, Plakate, Programmhefte, unzählige Zeitungsausschnitte und vieles mehr sammelt Krüger. Die Musik ist immer auf Originalmedien und auf Tonträgern in kaum bekannten Formaten, auch aus Amerika.


Vielen Sachen, die in einer gesonderten Vitrine stehen, wurden von James Last auch mit einem Autogramm versehen.

In seiner Computer-Arbeitsecke im Wohnzimmer sind verschiedene in Börsen erworbene Goldene Schallplatten von James Last aufgehängt. Es haben sich 4 Goldene-Schallplatten, 3 Goldene-CDs und 3 Platin-CDs angesammelt. Auch viele Raritäten hat Günter Krüger. Darunter sind alte auch nicht veröffentlichte Aufnahmen, Platten aus Japan, China und vielen anderen Ländern, eine Schellack-Platte, auf der Hans Last noch den Baß zupft.


Günter Krüger ist überzeugt, dass er inzwischen das ganze Repertoire, das unter dem Geburtsnamen „Hans Last" und dem von der Plattenfirma erfundenen Künstlernamen „James Last" offiziell veröffentlicht wurde, in seiner privaten James-Last-Sammlung hat „und noch so einiges mehr“.

Über Geld redet der Sammler und ehemalige Systemtechniker nicht, aber für manch seltene Platte hat er vierstellige Beträge hinlegen müssen. Für Krüger war jedoch wichtig, dass seine Familie nie darunter leidet. Der stolze Vater von zwei erwachsenen Kindern ist auch ein vernarrter Opa und hat für seinen Enkel für später schon eine kleine Last-Überraschung vorbereitet.

Günter Krüger weiß noch nicht so recht, wer die ganze Sammlung mal erben soll: „Mir ist dann egal, was damit passiert.“ Man erahnt aber im Gespräch, dass Krüger nichts dagegen hätte, wenn die Sammlung irgendwo einen würdigen Platz finden würde.

Platten im Musikantenstadl: Das war der Hammer!

Der bescheidene Günter Krüger glüht für sein Hobby und kann viele Geschichten erzählen. Für eine Musikantenstadl-Sendung mit Andy Borg im Jahr 2009 hat er 250 Kopien von verschiedenen, natürlich den schönsten, Schallplatten-Cover zur Verfügung gestellt. Diese wurde in der Sendung, bei der James Last anlässlich des 80igsten Geburtstags eingeladen war, von den Gästen auf ein Stichwort hin hochgehalten. Da die Aktion für James Last unvorbereitet kam, war es eine echte Überraschung und man konnte ihm die Rührung ansehen. Günter Krüger zur gelungenen Überraschung: „Das war der Hammer!“

Vertreten in allen Medien und in einer Last-Ausstellung

Günter Krüger ist in den Karteien vieler Pressemenschen, denn wenn es was über James Last zu berichten gibt, dann ist es immer interessant, was der Last-Fan zu bieten hat. Ob in Fernsehsendungen oder sogar auf Seite 3 der Süddeutschen Zeitung, Krüger ist eine beliebte Medienfigur und hat eine riesige Menge über James Last zusammengetragen. Krüger legt aber Wert darauf, dass er den Medienvertretern nie hinterhergerannt ist.

Im April hat Günter Krüger über 100 Exponate für eine kleine James-Last-Ausstellung im MedienPoint Tempelhof zur Verfügung gestellt. Hier stellte er sich zur Ausstellungseröffnung dann direkt neben seinen musikalischen Wegbegleiter. Die Pappfigur war der Hingucker der Kiez-Ausstellung.

Gruppenbild mit 2 Damen bei der MedienPoint-Ausstellungseröffnung im April 2015: Dr. Ulrike Stutzky (aktive Förderin des MedienPoints), Günter Krüger, James Last, BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer und Henning Hamann (v.lks.n.re.)

Ich freue mich, dass ich den interessanten Günter Krüger kennengelernt habe, und wünsche ihn noch viel Freude an seiner Last-Leidenschaft!

Thomas Moser (auch alle Fotos, sofern nicht als privat gekennzeichnet)

http://www.jameslastfan.de

Bericht von der Ausstellung im MedienPoint: LINK

Bericht vom Berlin-Konzert: LINK


Günter Krüger, James Last und Karin Krüger (Foto privat)

 

Die Grundschule im Taunusviertel ist dabei: "Dein Foto – Dein Helm – für den guten Zweck"

Bundesverkehrsminister Dobrindt rief zur Aktion „Dank Helm“ auf, galaktisch unterstützt von Darth Vader, der in vielen Städten Deutschlands auf Plakaten für das Tragen von Fahrradhelmen warb.

Gesagt, getan! Regina Dange, Schulleiterin der Grundschule im Taunusviertel in Berlin-Lichtenrade, organisierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitaler Infrastruktur (BMVI) eine Plakataktion im eigenen Schulgebäude, getreu dem Motto: Die Saga geht weiter – DANK HELM.

„Die Gefahren lauern auf dem täglichen Weg zur Schule und im Freizeitbereich. Unsere Grundschule mit sportbetontem Zug fördert sportliche Aktivitäten, möchte aber auch die Kinder schützen. Ich bin froh und dankbar, wenn unsere Kinder sicher im Straßenverkehr fahren und auch als schwächstes Glied durch einen Fahrradhelm gestärkt werden können.“


Dr. Jan-Marco Luczak (MdB) und Regina Dange (Schulleiterin Grundschule im Taunusviertel)-Foto privat

Unterstützt wurde Regina Dange durch den direkt gewählte Abgeordneten des Deutschen Bundestages für Tempelhof-Schöneberg, Dr. Jan-Marco Luczak, selbst leidenschaftlicher Sportler und der Grundschule im Taunusviertel seit langer Zeit stark verbunden.

„Radfahren wird immer beliebter, und der Helm gehört zum sicheren Radfahren dazu! Darth Vader soll als Helmträger dabei helfen, die Fahrradfahrer für das Thema zu sensibilisieren und das unterstütze ich als passionierter Radfahrer und Helmträger sehr gern.“

Mit ein bisschen Glück gewinnt die Schule nun ein paar Fahrradhelme, die im Rahmen einer Verlosung vom BMVI gestiftet werden.  

 

13. Juni in Britz: Eine Zeitreise in die 20er Jahre

Weißgerber Lesezirkel, ein Unternehmen, dass jahrelang in Lichtenrade ansässig war...

(Berlin – 05. Juni 2015): Am 13. Juni 2015 veranstaltet der Weißgerber Lesezirkel, Mohriner Allee 30-34, 12347 Berlin-Britz in der Zeit von 12 bis 18 Uhr zu seinem 90-jährigen Firmen-Jubiläum, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, ein Event der besonderen Art: eine Zeitreise in die 20er Jahre. Das Firmen-Jubiläum wird um 12:00 von dem Neuköllner Bezirksstadtrat für Soziales, Bernd Szczepanski, Bündnis 90/Die Grünen, eröffnet. Als Ehrengäste begrüßt der Weißgerber Lesezirkel unter anderem Hans-Peter Wodarz, Georg Strecker, Sascha Lauterbach, Julian Stöckel, Anne Sophie Briest und tv.berlin.

Das Unternehmen freut sich auf ein tolles Fest: Charleston mit Hannas Tanzforum,Tango mit Wendy Hsiao Wang und Eduardo Espinoza, Lieder aus den 20er Jahren mit Henry de Winter, Melanie Piontek spielt Saxofon. Das TIPI AM KANZLERAMT gibt einen Vorgeschmack auf das Musical Cabaret und präsentiert einen Ausschnitt aus der viel gefeierten Cabaret-Inszenierung des Madonna-Choreografen Vincent Paterson. Es gibt ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie! Natürlich ist auch für Speisen & Getränke und eine Tombola gesorgt. Außerdem gibt es die Möglichkeit an einem Tango-Einführungskurs teilzunehmen. „Wir freuen uns anstelle von Präsenten über eine Spende für das Jugend- und Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, das wir schon seit einigen Jahren unterstützen“, so Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel.

Auch Lichtenrade bedankt sich für die vielen Spenden vom Lesezirkel...DANKE und Herzlichen Glückwunsch.

Ein ausführliches Porträt: LINK

Foto (promo) von einer Spendenübergabe 2013 für das Jugendcafé am Dorfteich in Lichtenrade. Mit dem Jugendstadtrat Oliver Schworck, dem ehemaligen Jugendamtsleiter Wolfang Mohns, Inhaberin Ute Weißgerber-Knop (Mitte mit Blumenstrauß), Leiterin des Jugendclubs Rosa Martins Samuel mit ihren Kolleginnen und Kollegen, den Kindern und natürlich mit Seniorenchefin Helga Weißgerber, Seniorchef Lothar Weißgeber

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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