Lichtenrade-Maikäfer brachten Glück!

Gut eine Woche war Zeit die Maikäfer zu finden. Versteckt waren die Glücksbringer in den Schaufenstern von sieben teilnehmenden Geschäften in der Lichtenrader Bahnhofstraße. Kurz vor Pfingsten hatte die Händlerinitiative Bahnhofstraße in Kooperation mit dem Bürgerforum Zukunft Lichtenrade zu einer sogenannten „Maikäfer-Rallye“ eingeladen. Insgesamt spendeten die Händler 11 Gutscheine. Die Lösungen konnten in zwei Boxen eingeworfen beziehungsweise per Mail übermittelt werden. Mehr als 50 Maikäfer-Sucherinnen und Sucher waren aktiv.

...und nach den ersten Regentropfen ging die Verlosung innen weiter...

Am 27. Mai fand dann in der Lichtenrader Bücherstube die Ziehung der Gewinner statt. Mit dabei waren von der Händlerinitiative Bahnhofstraße die Glücksfee Katja Tiedtke (von Lederwaren Tiedtke), Lina Hilsing (Lichtenrader Bücherstube), Markus Bassin (SpielFilmMusik) und Volker Mönch vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade.

Die Aktion fand im Rahmen von „MittendrIn Berlin! Die Zentren Initiative“ statt. Das Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. und Händlerinitiative Bahnhofstraße ist eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb 2015. Rund um diese Einkaufsmeile laufen zurzeit viele Bemühungen, damit das Umfeld attraktiver wird.

Wir gratulieren den Gewinnern!

Thomas Moser (auch Fotos)

http://www.zukunft-lichtenrade.de

11 Gewinner (ohne Gewähr) der Gutscheine -werden schriftlich benachrichtigt:

40 € Linden-Apotheke (Lilly/Sina Lätsch)

25 € SpielFilmMusik (Regine Dewitz)

50 € Lichtenrader Bücherstube (Diana Linek)

Je 25 € Minows-Tabak-Depot (Carsten Muschalle sowie Rania Labidi)

25 € Tee Lichtenrade (Hiltrud Lenz)

Je 29,90 € Apollo-Optik (Michael Clemens, Ingeborg Schulze, Fr. oder Herr Mülmenstädt)

30 € Tempelritter-Apotheke (Stefanie Streich)

50 € Lederwaren Tiedtke (Lene Hufker)

 

 

Eigentümer bepflanzen Hochbeete in der Lichtenrader Bahnhofstraße

Am 16. Mai 2015 haben Mitglieder des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. wieder die Hochbeete vor der Berliner Bank und Netto in der Lichtenrader Bahnhofstraße neu bepflanzt. Nachdem Entfernen von Abfällen und Unkraut konnten die Sommerblumen, die von den Firmen Blumenhaus Kabisch, Daniela Happe und Exner-Handels GmbH gespendet worden sind, eingepflanzt werden. Mit dabei war Innenstaatssekretär Bernd Krömer.

„Auch dieses Jahr gab es wieder positive Reaktionen bei vielen Lichtenradern.“, so der Vorsitzende Frank Behrend. „Zugleich danken wir den Spendern für Blumen und Erde.“ Der Verein bepflanzt die Hochbeete seit 2010.
http://www.hwgv-lichtenrade.de



Fotos: Grundeigentümerverein Lichtenrade

 

28. Juni: Frühstück auf der Bahnhofstraße – ein Fest mit Weitblick

Frühstück auf der Bahnhofstraße !

 Am Sonntag 28. Juni zwischen 11:00 und 14:00 Uhr trifft man sich wieder auf der Bahnhofstraße. Jeder bringe sein Frühstück selbst mit. Es gibt aber auch Speisen und Getränke vor Ort. Für Tische und Bänke, für Musik und Kinderprogramm wird gesorgt. Dazu:

 Markt der Möglichkeiten

 Solidarische Landwirtschaft

 Brotschaufenster

 Gospelchor Lichtenrade

 Theater im Zelt

 Glücksrad

 Fairer Handel

 Tauschbörse

 Blohmgarten

 Buntes Blech und vieles mehr...

So sah es im Jahr 2012 aus...(Foto: Thomas Moser)

Achtung Hobbybäcker ! Wer sein Brot selbst bäckt, bringe bitte ein Exemplar nebst Rezept zur Ausstellung und Verkostung mit !

Beim diesjährigen Frühstück auf der Bahnhofstraße verbindet sich das gesellige Treffen mit Impulsen rund um das Thema Ernährung und Landwirtschaft. Was sich auf diesem Gebiet Interessantes bewegt, können Sie auf dem „Markt der Möglichkeiten“ erfahren. Hier ist Gelegenheit, mit Aktionsgruppen in Kontakt zu kommen und neue Wege des Konsums zu erproben.

Im Theaterzelt erleben Kinder und andere Neugierige die Geschichte vom König der Tiere und erfahren wie der Ackerboden fruchtbar bleibt.

Der Infostand von „Brot für die Welt“ geht der Frage nach, wie die Weltbevölkerung satt wird und wie wir uns in Zukunft ernähren. Wieviel Ackerfläche nimmt unser Essen in Anspruch und wo nehmen wir sie her ?

Die Firma „Märkische Kiste“ in Lichtenrade bringt Bio-Gemüse von Bauernhöfen in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg ins Haus. 

Die Genossenschaftsbank Oikocredit bietet eine Möglichkeit, Ersparnisse sicher und für einen sinnvollen Zweck anzulegen. Die Genossenschaft fördert mit Erfolg Bauerngenossenschaften in armen Ländern durch faire Kredite.

Im Verkaufsstand von Fair Trade können Sie Kaffee, Tee, Schokolade kaufen, für die die Bauern einen gerechten Preis und die Arbeiter/innen einen auskömmlichen Mindestlohn erhalten.

Die Solidarischen Landwirtschaft

ermöglicht dem Stadtbewohner Verbindungen zu einzelnen Bauerhöfen. Wer sich an den Betriebskosten eines Hofes beteiligt, erhält im Gegenzug entsprechend Ernteprodukte: Kartoffeln, Gemüse, Eier, ...

Imker, Brotbäcker und Käsemacher können erklären, warum wir eine organische Landwirtschaft brauchen.

Weiterhin dabei mit Tanz und Spiel, Verkauf von Gartenprodukten, Salaten, Getränken, Kuchen, Waffeln und Crepes sind In Lichtenrade aktiven Gruppen wie Tauschbörse, Suppenküche, Blohmgarten, Laib und Seele, SSV, Ev. Jugend.

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade

 Eine Veranstaltung des Bürgerforums Lichtenrade mit der Ökumenischen Umweltgruppe.

Der Eintritt ist frei.

Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade                           

http://www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de

 

Die Dresdner Bahn - Und wie geht es weiter?

Aktuellste Stimmen der Parteien und vom Eigentümerverein Lichtenrade

Grüne zur Dresdner Bahn: Müller muss jetzt Senator Geisel stoppen!

Die geplante Trasse für die Dresdner Bahn darf nur innerhalb eines Tunnels durch Lichtenrade führen. Das bekräftigte die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg mit einem Beschluss, den die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam in die BVV eingebracht hatten und der mit den Stimmen beider Fraktionen verabschiedet wurde. Nun soll Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dem Regierenden Bürgermeister die Position des Bezirks noch einmal verdeutlichen und Michael Müller dabei auch auffordern, gegenüber dem zuständigen Bau- und Verkehrssenator Andreas Geisel von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen.

Bereits im Januar hatte die Bezirksverordnetenversammlung auch im Sinne von 16.000 direkt betroffenen Lichtenradern auf einer solchen Tunnellösung bestanden, da jede andere Trassenführung den Ortsteil zerreißen und zu unzumutbaren Beeinträchtigungen der Anlieger führen müsse. Obwohl auch der Senat sich im Koalitionsvertrag von SPD und CDU auf diese Tunnellösung festlegte, hat der zuständige Senator Geisel nun gerade zum wiederholten Mal für eine Trasse ohne ausgesprochen. Jörn Oltmann, Vorsitzender GRÜNEN in der BVV: „Die jüngsten Äußerungen Geisels machten es erforderlich, dass auch der Bezirk seine Position noch einmal deutlich wiederholt. Jetzt ist der Regierende Bürgermeister gefragt, den Senator daran zu hindern, mit seinen schädlichen Anti-Tunnel-Äußerungen weiterhin Berlins Position bei den Gesprächen mit der Deutschen Bahn und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zu untergraben.“

 SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg bekräftigt die Forderung des Bezirks nach einer Tunnellösung für die Dresdner Bahn

Im Rahmen der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg vom 20. Mai 2015 hat sich die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit allen anderen Fraktionen und Gruppen für die so genannte Tunnellösung und gegen eine ebenerdige Trassenführung der Dresdner Bahn in Lichtenrade ausgesprochen.

Bereits im Januar 2015 hatte die Bezirksverordnetenversammlung hierzu einen einstimmigen Beschluss gefasst. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) bekräftigte erneut, dass auch das Bezirksamt die Tunnellösung anstrebt und dies gegenüber dem Land Berlin mit Nachdruck einfordert.

Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Jan Rauchfuß: „Es ist bestätigt worden, dass der Bezirk Tempelhof-Schöneberg geschlossen für die Realisierung des Tunnels für die Dresdner Bahn in Lichtenrade kämpft. Die SPD-Fraktion hat in der Debatte deutlich gemacht, dass es nun an Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) ist, sich klar zu positionieren. Da die Planfeststellung durch die Deutschen Bahn AG erfolgt, liegt es in der Zuständigkeit des Bundes, die Vorlage der aktuellen Planungen einzufordern und sich gegenüber der Deutschen Bahn AG für die Tunnellösung einzusetzen. Wir erwarten von Herrn Dobrindt, dass er endlich Farbe bekennt und appellieren insbesondere an die CDU, mit uns gemeinsam eine Stellungnahme des Bundes einzufordern.“

 Eigentümerverein Lichtenrade: Dresdner Bahn muss in den Tunnel!

Laut Presseberichten liegen nunmehr die seit längerem angekündigten Kostenschätzungen für die Tunnelvariante der Dresdner Bahn in Lichtenrade vor. Demnach liegen die Kosten je nach Variante zwischen 95 Mio. € und 130 Mio. € über den Kosten für die ebenerdige Variante. „Die Dresdner Bahn muss dennoch in den Tunnel.“; so der Vorsitzende des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. Frank Behrend und fordert eine umgehende politische Entscheidung für den Tunnel. „Hier wird für 100 Jahre und mehr gebaut, so dass es sich um gut angelegtes Geld handelt; schließlich würde die ebenerdige Variante massive Nachteile für Lichtenrade mit sich bringen.“ Der Grundeigentümerverein wird eine Klage der Bürgerinitiative Dresdner Bahn gegen einen Planfeststellungsbeschluss für die ebenerdige Trassenführung unterstützen, so Frank Behrend.


Das wäre der Super-Gau für viele Lichtenrader (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik).

Erklärung des Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak:

Jan-Marco Luczak hat den Berliner Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) scharf kritisiert, weil Geisel einen Tunnelbau bei der Dresdner Bahn erneut infrage gestellt hat. Luczak fordert ein Machtwort des Regierenden Bürgermeisters und rechnet mit einer aussichtsreichen Klage der Bürgerinitiative.

„Wir sind gerade in einer ganz sensiblen politischen Entscheidungsphase. Mit seinen Äußerungen konterkariert Geisel die Gespräche zwischen Berlin, dem Bund und der Bahn. Damit handelt er gegen die Interessen von 50.000 Menschen in Lichtenrade“, so der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordnete. Luczak kämpft seit Jahren für eine Tunnellösung. Zuletzt hatten sich gerade erst die Vertreter der ostdeutschen CDU-Bundestagsabgeordneten in einem gemeinsamen Brief an Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für einen Tunnel ausgesprochen. „Ein solches klares Signal brauchen wir auch vom Land Berlin“, fordert Luczak.

Auf Betreiben der CDU enthält der Koalitionsvertrag eine glasklare Vereinbarung zugunsten des Tunnels: Das Land Berlin steht zum Tunnel und beteiligt sich an den Kosten. „Den Koalitionsvertrag hat Michael Müller (SPD) seinerzeit als Landesvorsitzender unterschrieben. Ich erwarte, dass Müller auch jetzt als Regierender Bürgermeister sein Wort hält. Die SPD muss vertragstreu sein“, so Luczak. Weiter erklärt Luczak: „Richtig ist, dass ein Tunnel teurer ist und länger dauert. Es gilt aber abzuwägen: Kommt die ebenerdige Trasse würde ein ganzer Ortsteil zerstört werden. Das dürfen wir nicht zulassen. Außerdem reden wir hier von einem Bauprojekt, was die nächsten 50 bis 100 Jahre Bestand haben wird. Das relativiert Zeit und Kosten.

Mit seiner Forderung nach einer ebenerdigen Lösung riskiert Geisel eine völlig unkalkulierbare Zeitverzögerung durch Proteste und Gerichtsverfahren. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn hat über 16.000 Unterschriften für den Tunnel gesammelt. Die Bürger sind fest entschlossen, den Rechtsweg zu beschreiten. Es gibt auch ein gut gefülltes Rechtshilfekonto für eine mögliche Klage. Eine solche Klage würde den Bau ebenfalls um mehrere Jahre verzögern. Nach meiner Einschätzung haben die Bürger gute Chancen, diesen Prozess zu gewinnen. Dann stünden wir wieder ganz am Anfang. Deswegen kämpfe ich für eine politische Lösung, die die Menschen vor Ort mitnimmt.“

Fotos: Thomas Moser

 

 

Informationen vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirksregion Lichtenrade

Nachbarschafts- und Familienzentrum (AHB – Berlin Leipzig gGmbH)

Die Sanierung der Toiletten mit finanzieller Unterstützung aus Mitteln für frühe Hilfen und dem Einsatz freiwilliger Helfer konnte jetzt abgeschlossen werden.

Pünktlich mit Beginn des Frühlings wurde die Fahrradwerkstatt RAD &TAT wieder in Betrieb genommen.

Fahrradbegeisterte und Ratsuchende rund ums Fahrrad können hier Hilfe zur Selbsthilfe finden. Die Werkzeuge können kostenfrei genutzt werden und wer nicht weiter weiß, dem wird gern bei der Reparatur geholfen.

Eine Woche lang wurde im März ein „Winterschlussverkauf“ in der Kleiderkammer angeboten. Beim gesamten Sortiment wurden weitere Preisnachlässe gewährt. Die Kleiderkammer ist an drei Tagen in der Woche von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und bietet Kleidung für die ganze Familie und Spielsachen. Alle Kleiderspenden werden gegen eine kleine Gebühr an Bedürftige weitergegeben.

Kinder- und Jugendclub Barnetstraße

In den Räumen des Jugendclubs fand ein Projekttag der Theodor-Haubach-Schule mit Unterstützung der Betreuer des Clubs statt. Das Motto im Rahmen des sozialen Lernens war „Gruppenfindung“. Wichtig dabei war, ein anderes Umfeld außerhalb der Schule aufzusuchen. Am Ostersonntag konnten sich ca. 100 Kinder, Jugendliche und deren Eltern das Bundesligaspiel „Hertha BSC gegen Paderborn“ ansehen. Der Club hatte dafür Freikarten erhalten. Diese Unterstützung hat Hertha für einen Sieg gut geholfen.

Der Lortzingclub (AHB - Berlin Leipzig gGmbH)

In den Osterferien fand in der ersten Woche ein buntes Programm, gefüllt mit Ausflügen und Aktionen im Club statt. Am Karsamstag wurde ein großes Osterfeuer entfacht. Ca. 80 Personen, Familien mit Kindern und Jugendlichen, wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.

Am 23. März fand die Gründungsveranstaltung eines neuen Fördervereins für den Lortzingclub statt. Im Verein wollen sich Eltern der Besucherkinder sowie Ehrenamtliche, die die Jugendhilfe hier im Süden unterstützen wollen, engagieren.

Der Lortzingclub veranstaltete in der 2. Ferienwoche zusammen mit dem Theater „Tutmirgut“ die Waldwoche, die sich bei Eltern und Kindern immer großer Beliebtheit erfreut. Ca. 20 Jungen und Mädchen wollten wissbegierig den Wald erkunden, ein „Leben draußen“ erfahren, durch das Gehölz stromern und Natur pur erleben.

Schulstation Wunderinsel in der Nahariyastraße (NusZ)

Für die Kinder ab der Klassenstufe 4 findet seit 21. April ein Kochkurs in der Schule statt.

Nachbarschafts- und Familienzentrum (AHB – Berlin Leipzig gGmbH)

Seit dem 15. April wird ein neuer Workshop für Eltern mit schwierigen Kindern angeboten. Titel: Was kann ich tun, wenn mein Kind „schwierig“ ist? Die Referentin Frau Heyde (Deutscher Kinderschutzbund) bietet den Eltern einen Workshop mit praktischen Beispielen und Übungen für den Alltag an. Nähere Infos: Nachbarschaft- und Familienzentrum, Finchleystr. 10, 12305 Berlin, Tel. 70176413; Email: sommer@ahb-berlin.org

Am 25. April fand ein Indoor-Trödelmarkt für Groß und Klein statt. Tische konnten angemietet oder mitgebracht werden. Es konnte alles von Kleidung, Spielzeug bis hin zu allgemeinem Trödel verkauft werden. Die Helfer von Laib und Seele standen hilfreich zur Seite, um in der Cafeteria ein großes Kuchen- und Getränkeangebot vorzuhalten. Die benachbarte INA-Kita beteiligte sich ebenfalls mit einem Stand, denn die Kooperation zwischen der Kita und dem Nachbarschafts- und Familienzentrum soll ausgebaut werden.

Termine: Bezirksregion Lichtenrade

06. bis 07.05. – „Gesunde Ernährung“ - Kinder- und Jugendclub Barnetstraße

Ein weiteres Projekt der THS, vorgesehen am 6. Und 7. Mai, heißt „Gesunde Ernährung“ und wird ebenfalls in Kooperation mit dem Barnetclub veranstaltet.

08.05., 15-18 Uhr - 34. Geburtstag - Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße

Am Freitag, dem 8. Mai in der Zeit von 15 bis 18 Uhr wird der 34. Geburtstag des Kinder- und

Jugendhauses gefeiert. Am „Tag der Offenen Tür“ wird es ein Café geben und auch einen Grill.

Ein Open-Air Gottesdienst wird um 17.00 Uhr das Fest feierlich begehen.

09.05., 9-13 Uhr – Trödelmarkt - Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße

Einen Tag später, am 9. Mai von 9 bis 13 Uhr, gibt es einen Trödelmarkt mit Kaffee und Kuchen.

 

Hinter der alten Mälzerei: Bebauung in der Nuthestraße

Wie die Berliner Morgenpost und die Berliner Woche aktuell berichten, werden in der Nuthestraße in Lichtenrade, hinter der alten Mälzerei, von einem Bremer Bauträger 215 Doppel- und Reihenhäuser gebaut.


Blick zur und von der alten Mälzerei (Fotos Thomas Moser)
Es werden insgesamt 60 Millionen Euro (einschließlich Kauf der Grundstücke) investiert. Der Großinvestor Harald Huth, der in Lichtenrade ein Einkaufszentrum bauen wollte, hatte nach den langen Auseinandersetzungen um die Bebauung kein Interesse mehr gezeigt. Die Shoppingpläne waren damit, zumindest für die nächste Zukunft, vom Tisch. Zurzeit wird in Lichtenrade um den richtigen Weg auch im Zusammenhang mit der Zukunft der Bahnhofstraße gerungen. Die Internetzeitung berichtete kürzlich von der ISEK-Abschlussveranstaltung, wo man sich insgesamt rund 20 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Zentren“ verspricht. Die Zeichen zumindest so aus, dass sich hier langsam etwas bewegen wird. Aber die Planungsarbeit ist noch längst nicht abgeschlossen. Als Nächstes wird die Entwicklung eines Verkehrslenkungskonzeptes anstehen.

Bebauung ohne grünen Rad- und Fußweg

Im Zusammenhang mit dem etwa 15 ha großen Gelände zwischen der Nuthestraße und der Bahntrasse hatte sich die Ökumenische Umweltgruppe mit der Überschrift „Trauriger Verlust für Lichtenrade“ zu Wort gemeldet. Dort hieß es: „Der Entwurf des Bebauungsplans sieht entlang der Bahnstrecke von Nord nach Süd einen autofreien von Bäumen umsäumten Grünzug für Fußgänger und Radfahrer vor, die ideale Fortsetzung des aus der Kettinger Straße kommenden überregionalen Radwegs 11 von Berlin Mitte nach Mahlow. Bei der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans war dieser Grünzug sodann verschwunden. Die Ökumenische Umweltgruppe hat nachgefragt und die Gründe erfahren: Zum einen habe die Bahn zusätzliches Gelände beansprucht, so dass es am nördlichen Ende sehr eng wurde. Zum anderen hat der private Grundstückseigentümer seine Bereitschaft, diesen Grünzug als private Verkehrsfläche mit einem Geh- und Radfahrrecht zur Verfügung zu stellen, zurückgenommen. Der Bezirk jedoch habe nicht die Mittel, die nötigen Flächen zu erwerben.“

Und es geht doch weiter?!

In der Berliner Morgenpost vom 5. Mai 2015 heißt es, das das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade die geplante Wohnbebauung begrüßt, bedauerte aber auch, dass es bei der Aufstellung des Bebauungsplans nicht gelungen sei, den Nord-Süd-Radweg bis Lichtenrade zu verlängern. Im  Bürgerforum zeigt man sich aber optimistisch, dass sich demnächst etwas für die neue Nutzung der schon lange leer stehenden Mälzerei und des Landhauses Buhr ergibt. Wie es dann wörtlich vom Vorsitzender Georg Wagener-Lohse heißt „…und zwar in unserem Sinne, kleinteilig und qualitativ gut" Wagner-Lohse gibt sich laut den Presseangaben optimistisch, dass sich die Träume der Lichtenrader dort auf ein neues Gasthaus erfüllen könnten.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Kann das denkmalgeschützte ehemalige Haus Buhr gerettet werden und wer kann soviel investieren, dass hier wieder etwas Lebendiges entsteht?

Thomas Moser

 

Fluglärm-Information

Die Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm informiert:

Wir haben in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow mit unseren Aktivitäten und einem Flyer etwas in Bewegung gebracht. Die ursprüngliche Absicht des Bürgermeisters Baier, eine Entscheidung für eine Nordroute während der Nacht durch die Gemeindegremien durchzuwinken, wurde vereitelt.

Jetzt wird das Thema öffentlicher diskutiert, nachdem wir die Bürger in Mahlow-Nord aufgerüttelt haben; es wurden separate Sitzungen angesetzt, die erste findet am 12. Mai 2015 statt.

Des weiteren wurde die Thematik nochmals umfangreich aufgearbeitet und unter dem Thema: 'Neue Nachtflugroute über Mahlows Norden?' auf unsere Website gesetzt:

http://www.lichtenrade-gegen-fluglaerm.de/index.php

 

Schlägerei in Lichtenrade

Skandalberichterstattung verfolgt normalerweise nicht die Lichtenrader Internetzeitung. Gewalttätige Übergriffe sollten aber nicht als "normal" hingenommen werden. Wer Angaben zu den flüchtigen Gewalttätern machen kann, sollte dies der Polizei melden.

Bei einer Auseinandersetzung am Abend des 2. Mai 2015 ist ein Mann in Lichtenrade verletzt worden. Ein 47-Jähriger war mit drei Bekannten kurz vor 22 Uhr auf dem Gehweg der Steinstraße unterwegs, als sie plötzlich von einer siebenköpfigen Personengruppe umstellt wurden. Während die beiden Begleiter flüchteten, wurde der 47-Jährige aus der Gruppe heraus zu Boden geschubst. Im Anschluss schlugen und traten sie auf den am Boden liegenden ein. Erst als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden und sich einmischten, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten unerkannt. Nach Angaben der Zeugen sollen alle der Beteiligten stark alkoholisiert gewesen sein. Der Verletzte, dem u.a. einige Zähne ausgeschlagen und das Jochbein gebrochen wurde, wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

Maikäfer-Rallye in der Bahnhofstraße vom 15. bis 23. Mai

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und die Händlerinitiative Bahnhofstraße informieren

Vom Freitag, den 15. Mai bis zum Pfingstsamstag, den 23. Mai, laden viele Händler und Dienstleister der Bahnhofstraße zur „Maikäfer-Rallye“ ein. Unter dem Motto „Offen für Einkaufsspaß: Die Bahnhofstraße!“ werden aufmerksame Beobachter gesucht: In den Schaufenstern von sieben der teilnehmenden Geschäfte wird je ein etwa 20 Zentimeter langer Miniatur-Maikäfer versteckt. Unter den Teilnehmern, die  alle sieben Maikäfer entdecken, werden 10 Einkaufs-Gutscheine im Wert von bis zu 50 Euro verlost. Die teilnehmenden Geschäfte erkennt man am Aktionsplakat im Schaufenster oder an der Ladentür. Die Lösungen können bis zum 26. Mai, 13 Uhr, direkt bei Apollo-Optik in der Bahnhofstraße 2 bzw. der Lichtenrader Bücherstube in der Bahnhofstraße 25 abgeben oder an info@zukunft-lichtenrade.de gemailt werden. Die Gewinner werden anschließend schriftlich benachrichtigt.

MittendrIn Berlin!: Katalysator für Geschäftsstraßen

„MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ ist eine Aktion des Landes Berlin, der IHK Berlin und der privaten Wirtschaft. Gemeinsame Absicht ist es, mit neuen Impulsen die Berliner Zentren und Geschäftsstraßen zu stärken. MittendrIn Berlin! ruft Handel, Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger auf, zusammen Verantwortung für ihren Standort zu übernehmen und diesen aktiv mitzugestalten.

Das Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. und Händlerinitiative Bahnhofstraße ist eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“.

Barrieren einebnen, eine neue Willkommenskultur schaffen

Der Titel ist gleichzeitig Programm: „Offen für alle: die Bahnhofstraße!“ meint nicht nur Barrierefreiheit, bezogen auf die Mobilitätseinschränkungen, sondern betrachtet das Thema als ganzheitlichen Ansatz. Barrieren aller Art, für Alt und Jung, „Eingeborene“ und „Zugereiste“ sollen öffentlichkeitswirksam aus dem Weg geräumt werden.

Die Bürger Lichtenrades und ihre Gäste sollen in die Umsetzung einbezogen und die neue Angebots-kultur der Bahnhofstraße verdeutlicht werden. Der Abbau der Barrieren wird zwischen April und September mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Ziel ist, aus vielen einzelnen Händlern mit den Bürgern und Vermietern eine über die Stadtteilgrenzen hinaus anziehende Flaniermeile mit einer neuen Willkommenskultur zu machen, ein ebenerdiges Einkaufserlebnis.

Das Bürgerforum: Plattform für Lichtenrade

„Lichtenrade soll schöner und lebenswerter werden“: Trotz der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Vereine und Akteure, steht dieser Konsens für eine große Gemeinsamkeit der Mitglieder des Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. Ob Kunst- und Kulturschaffende, Sportvereine, Ökumenische Umweltgruppe, Grundeigentümer, Unternehmer oder Einzelmitglieder: Alle eint eine große Bereitschaft, mit den anderen Mitgliedern zu gemeinsamen Lösungen zu kommen, weil im öffentlichen Raum nur gemeinsame Vorhaben eine echte Chance zur Realisierung haben. Das Bürgerforum wurde von den Beteiligten initiiert, um eine allen Interessierten offene Plattform für die öffentliche Diskussion der Lichtenrader Probleme aber auch der nutzbaren Chancen des Stadtteils zu bilden. Interessenten finden weitere Infos unter www.zukunft-lichtenrade.de

 

Schöne Atmosphäre beim Maientanz

Der 6. Lichtenrader Maientanz, diesmal unter dem Motto „Kunst trifft Wein“, eröffnete bei frühlinghaften Temperaturen seine Tore. Die Veranstaltung fand wieder am Dorfteich Lichtenrade statt, was atmosphärisch eindeutig die bessere Alternative zur Bahnhofstraße ist.

Einiges neu macht der Mai!

Einige neue Ideen hatten die Veranstalter „Familiy & Friends“ in diesem Jahr im Gepäck.

Beginnend vom 1. Mai fand das Fest über 3 Tage statt, was auch für die teilnehmenden Händler und Stände attraktiver ist. Auch das Weinfest im September wird erstmals über drei Tage durchgeführt. Neu war auch die Kunst im Vorfeld. Schon in den letzten Wochen wiesen geschmückte Maibäume in der Bahnhofstraße und eine künstlerische Blume auf den anstehenden Maientanz hin. Die Besucher, die zur Feiermeile direkt hinter dem Café Obergfell nach Alt-Lichtenrade einbogen, waren überrascht, dass es hier mit den Ständen auch gleich losging. Eine schöne Idee, quasi die Anbindung zur Bahnhofstraße zu schaffen!

Nicht zuviel versprochen: Kunsthandwerk war gut vertreten!

Vielfältige Informations- und attraktive kunsthandwerkliche Stände begrüßten die Besucher.



Unterschiedlichste Arten von Schmuck, handgemachte Keramik aus Lettland, bunte Bilder, besondere Bekleidung, Hüte und Mützen, die handgemachte Hauptstadtseife aus Lichtenrade und andere Hingucker waren bei den Besuchern beliebt.

Evas Seidenfloristik hatte das Geschäft geöffnet und eigene schön geschmückte Tische aufgestellt.

Direkt davor hat die künstlerische Seele der Veranstalter, Sylvia Zeeck von der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, ihre kleine Druckwerkstatt aufgebaut. Hier konnten besonders die kleinen Besucher sich beim Linoldruck versuchen. Geduldig erklärte die Künstlerin das Verfahren und die selbst erstellten Werke durften dann mitgenommen werden. Auch die Mitveranstalter BUND Tempelhof-Schöneberg und der Volkspark Lichtenrade waren mit Informationsständen vertreten.

Volkspark-Chef Wolfgang Spranger (lks) mit den Veranstaltern von Family & Friends Stefan Piltz und Claudia Scholz
Vom Lichtenrader Volkspark schaut Wolfgang Spranger, wo er zupacken kann. Er und Michael Delor vom BUND waren auch schon bei der Maibaum-Aktion dabei.

„Fairtrade-Town“ auch in Tempelhof-Schöneberg

Ein bislang unbekannter Stand bei Straßenfesten informierte über die Kampagne „Fairtrade Town.“ Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat sich auf den Weg gemacht, um dieses Siegel für fairen Handel unter menschenwürdigen und umweltgerechten Bedingungen zu erhalten. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat schon das Siegel.


Der „Fairtrade-Papst“ Volkmar Lübke und Doris Deom erläuterten die weiteren Schritte. Es werden ständig Gastronomiebetriebe, Einzelhändler und Einrichtungen gesucht, die einige Fairtrade-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen. Doris Deom aus Lichtenrade hat die Organisatoren vielfältig unterstützt. Weitere Initiatoren und Unterstützer des Festes sind die AG Bahnhofstraße und die BI Lichtenrade -Dresdner Bahn-.

Feuerspucken zur Freunde der Besucher

Im etwas versteckten gemütlichen Hof von „Berlin Jalousien“ konnte man ruhig sitzen und die Leckereien von Waligora Events genießen.


Bevor es zur, wie der Berliner sagt „Fress- und Saufmeile“ ging, wurde man erstmal vom Gaukler Gilbert begrüßt. Seine Bühne ist sein Lastwagen und die war dicht umlagert. Der Franzose Gilbert ist in der Welt bei vielen Promis bekannt und auch ein treuer Begleiter des Veranstalters. Mit kleinen Zaubertricks und Feuerspeien zieht er das Publikum in den Bann.

Hier verdurstet und verhungert keiner –Musik für die Seele war auch dabei!

Die Lebensmittel- und Beköstigungsstände hoben sich meistens erfreulich von anderen Straßenfesten ab.


Bei den vielfältigen leckeren Angeboten blieben wohl kaum Wünsche offen. Auch der Lichtenrader Partyservice Buder, der kürzlich erst sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert hatte, war mit seinem schmackhaften Spanferkel dabei.

Das Motto „Kunst trifft Wein“ hätten die Veranstalter vermutlich nicht gewählt, wenn Sie gewusst hätten, dass nur drei Weinstände zusammenkamen. Der Eindruck war jedoch, dass dies für Stimmung und Atmosphäre kein wirkliches Manko darstellte. Die Standbetreiber hatten ihre Tische auf dem Bürgersteig mit Blick auf den Dorfteich aufgestellt. Eine einmalige Kulisse!

Das Bühnenprogramm war auch wieder reich gefüllt.

„More Town Soul“ (Foto) heizte am ersten Tag richtig ein. Mit den fünf Herren im edlen Zwirn „Lenard Streicher & Band“ sowie der Partyband „The Orworms“ ging es in den nächsten Tagen weiter. Zum Frühschoppen am Sonntag war die Bigband der Musikschule Spandau und etwas später der äußerst beliebte Lichtenrader Gospelchor, unter Leitung von Juliane Lahner, dabei.

Die Freude auf das Weinfest und mehr

Einige Besucher, die von der Dorfkirchenseite das Fest betraten, waren am Anfang über die wenigen kunsthandwerklichen Stände enttäuscht.


Der Großteil der Künste war erst, wie beschrieben, hinter dem Ess-und Trinkparcours zu entdecken. Hier könnten die Veranstalter mit kleinen Lageplänen künftig die Verwirrung etwas auflösen.

Jetzt ist die Freude schon auf das neue Wein- und Winzerfest ausgerichtet, das vom 11. bis 13. September stattfindet. Viele Weinhändler haben sich bereits zu diesem etablierten 28. Weinfest angemeldet. Dann werden die Stände auch wieder auf den Straßen rund um den Dorfteich plaziert werden. In diesem Jahr wird es erfreulicherweise auch keine „Konkurrenzveranstaltung“ in der Bahnhofstraße geben.

Dafür sind in der Bahnhofstraße wieder attraktive Höhepunkte im Jahresverlauf geplant. Am 28. Juni wird es ein gemeinsames Frühstück geben, dass vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und der Ökumenischen Umweltgruppe vorbereitet wird. Dann sind für den Herbst die „Langen Nächte“ in der Bahnhofstraße vom 4. bis 6. September geplant.

Ein Fest für die Lichtenrader

Der Maientanz hat wieder gezeigt, dass auch Lichtenrader gerne attraktive Feste mögen und besuchen. Der Eindruck ist, dass es mit Lichtenrade aufwärts geht. Hochwertige Feste sind durchaus identitätsstiftend und sollten erhalten bleiben!

Thomas Moser (auch alle Fotos)






 

Bahnhofstraße 2020 in Lichtenrade: Der 1. Schritt ist getan!

Mit einer Abschlussveranstaltung am 30. April 2015 im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium erfolgte nun der letzte Schritt bei der Erstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ (AZ).


Stadträtin Dr. Sybill Klotz, Sabine Slapa "die raumplaner", Jens-Peter Eismann (Planungskoordination) -v.re.n.lks.-
Das Bund-Länder-Förderprogramm hat die „Stabilisierung der Fördergebiete und deren Entwicklung zu lebenswerten Zentren und zukunftsfähigen Wohn- und Lebensorten“ zum Ziel. Zwei weitere Gebiete, die Residenzstraße in Reinickendorf und die Dörpfeldstraße in Adlershof, kamen auch in die nähere Auswahl. In den Jahren von 2008 bis 2014 wurden 39,8 Mio. €-Fördermittel für die „Aktiven Zentren“ in die Hand genommen.


Viele Informationen konnte betrachtet werden
Der heutige Tag war die Deadline zur Abgabe des Konzeptes. In einer Broschüre steht auch die Kurzfassung des Konzeptes zur Verfügung (Link siehe auch unten!).

Das AZ-Fördergebiet in Lichtenrade hat man zu den ursprünglichen Ideen räumlich etwas ausweitet. Um es gleich zu sagen: der Prozess wird sich noch über viele Jahre hinziehen und bevor größere sichtbare Schritte erfolgen, wird noch einiges Wasser die Spree runterfließen. Für wichtige zukünftige Entscheidungen müssen noch weitere theoretische Vorarbeiten geleistet werden, die nicht einfach handgestrickt mal auf die Schnelle gehen werden. Ein großer Punkt wird die Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzeptes sein, in dem dann Konkretes -erneut mit intensiver Bürgerbeteiligung- geplant wird. Solange werden zum Beispiel auch keine Parkplätze wegfallen, was die Sorge einzelner Bürger war.

Die Abschlussveranstaltung

Dem einen oder anderen mag die Beteiligung immer noch nicht ausreichen. So wurde die Sorge formuliert, dass die Presse die Teilnehmer/innen-Zahlen der Abschlussveranstaltung schönschreibt. Mit Hilfe der Hände konnten sich auch die Pressevertreter/innen von circa 80 bis 100 Besucher überzeugen. Ob dies viel oder wenig ist, liegt im Auge des Betrachters. Sicher wäre mehr schöner gewesen! Angesichts des Tages, ein Tag vor dem 1. Mai, ist es zumindest beachtlich, dass die Aula halbwegs gefüllt war. Natürlich waren auch Vertreter der Behörden und Institutionen und auch viele Vertreterinnen und Vertreter von Lichtenrader Initiativen und Vereinen dabei. Sie repräsentieren auch ein Stück die Lichtenrader. Aber auch Bürger, die erkennbar keiner Gruppe zugehörig gerechnet werden konnten, waren im Raum und meldeten sich zu Wort. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte durch Sabine Slapa, Geschäftsführerin vom durchführenden Planungsbüro „die raumplaner“.

Danach kam es zu einer Podiumsrunde. Mit dabei waren Maria Berning (Foto re.) von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Julian Evans (Foto 2.v.re) von der IHK Berlin, Stadträtin Dr. Klotz und Jens-Peter Eismann, der die Leitung der Organisationseinheit Sozialräumliche Planungskoordination innehat. Der Dank ging an die verantwortlich durchführenden Mitarbeiterinnen der Verwaltung und des Planungsbüros, die das Konzept dann konkret gefertigt haben. Frau Klotz betonte mehrfach das besondere und beeindruckende Engagement der Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger. In einer abschließenden Fragerunde kamen auch die Besucher zu Wort.

Ein intensiver Beteiligungsprozess: Jetzt geht die Arbeit richtig los!

Für die verantwortliche Stadtentwicklungsstadträtin Dr. Sibyll Klotz, aber auch für alle anderen Beteiligten, war klar, dass jetzt die Arbeit erst richtig losgeht.

Ein langer Beteiligungsprozess der Bürgerinnen und Bürger ist dieser Veranstaltung vorangegangen. Vorangegangen war in verschiedenen Konferenzen die Entwicklung eines Leitbildes. Es fing mit einer Auftaktveranstaltung auf dem neuen Markt in Lichtenrade an, die Bürger-/innen durften auf Karten ihre Ideen und Sorgen formulieren, eine vierstündige intensive Bürgerkonferenz folgte und das Kinder- und Jugendparlament wurde beteiligt. Mit gewählten Vertretern wurden in einem Expertenworkshop die Maßnahmen konkretisiert, eine Steuerungsrunde traf strategische Entscheidungen und eine Ämterrunde brachte die unterschiedlichen behördlichen Interessen zusammen. Das Bezirksamt hat dann einen entsprechenden einstimmigen von der BVV getragenen Beschluss gefasst und letztendlich wurden die Ergebnisse in dieser Abschlussveranstaltung präsentiert.

Schritte zum Konzept

Inhaltliche Schritte im gesamten Prozess waren die Bestandaufnahme, eine Stärken-Schwächen-Analyse, ein Maßnahmen- und Durchführungskonzept, die Evaluation und immer wieder Beteiligung und Kommunikation. Konkret ging es um einen verbesserungswürdigen Verkehrsraum, die Betrachtung der Geschäftsstraße mit den Defiziten, der uneinheitlichen Baustruktur, ungenutzte städtebauliche Auffälligkeiten (die denkmalgeschützte Mälzerei und das Haus Buhr –ebenfalls unter Denkmalschutz), die kleinen und größeren Barrieren im öffentlichen Raum (Treppen zu den Geschäften), Defizite bei den Grünanlagen auf der Bahnhofstraße aber auch am Graben, unattraktive öffentliche Räume, die jeder in Lichtenrade kennt und sogenannte „springende“ Grundstücksgrenzen im Straßenland.

Wichtige geplante Maßnahmen

Zu den ersten Schritten wird die Einrichtung eines Vor-Ort-Büros und eines Geschäftsstraßenmanagements gehören. Begegnungsorte sollen konzipiert und geschaffen werden, die dann besonders die Eingangsbereiche der Einkaufsstraße berücksichtigen. Wegen der Unsicherheiten rund um die Dresdner Bahn wird sicherlich dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz bei der Gestaltung nicht die erste Priorität eingeräumt werden. Ein Leitsystem und auch ein Lichtkonzept sind Bestandteile dieser Planung. Eine sogenannte „Gestaltfibel“ soll sich um eine attraktive Fassadengestaltung kümmern. Für die alte Mälzerei und dem ehemaligen „Haus Buhr“ sollen in Kooperation mit den Eigentümern Nutzungskonzepte erarbeitet werden. Auch sollen die Grünanlagen und Grünverbindungen auf den Prüfstand gestellt werden. Neben Spiel- und Bewegungsflächen ist die Schaffung von kulturellen Freizeitangeboten ein großes Anliegen. Und immer wieder wurde betont, dass es wichtig ist, die privaten Eigentümer und Investoren mit ins Boot zu nehmen, weil die „Aktiven Zentren“ nicht alles alleine stemmen können.

Wie geht es weiter? Und, ohne Geld geht es nicht!


Am Ende der Veranstaltung übergab Stadtentwicklungsstadträtin Dr. Sibyll Klotz an die Vertreterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Referatsleitung Maria Berning, das fertige ISEK-Konzept. Als kleines Schmankerl wird als Erstes ein Pylon in der Bahnhofstraße aufgestellt, der über aktuelle Entwicklungen informieren wird. Der circa 2,50 Meter hohe fünfseitige Info-Point soll ein erster „Hingucker“ sein. Der Ort ist noch nicht endgültig festgelegt. Der endgültige Senatsbeschluss, ob Lichtenrade bei den „Aktiven Zentren“ dabei sein wird, wird im 2./3. Quartal von 2015 erwartet. Aber aus den Äußerungen der Senatsverwaltung konnte man ablesen, dass alle Signale auf Grün zu stehen scheinen. Ein sogenanntes „Gebietsgremium“, an dem sich auch engagierte Bürgerinnen und Bürger ohne Vereinsbindung beteiligen können, wird aktiv in den weiteren Prozess einbezogen. Weiter geht es mit der Ausschreibung für eine Prozesssteuerung und ein Geschäftsstraßenmanagement und die Erarbeitung erster Konzepte und Maßnahmen.

So wird für die Planung und für die Organisation der Planung noch einiges an Geld bewegt werden. Das mag an der einen und anderen Stelle nicht befriedigen, da Geldeinsatz gemeinhin und verständlicherweise lieber für konkrete Maßnahmen gesehen wird. Andererseits ist es auch nicht vorstellbar, wie Dr. Klotz an anderer Stelle schon ausgeführt hat, dass die knapp besetzte Verwaltung diese umfangreichen Tätigkeiten aus eigenen Bordmitteln gewährleisten kann. Sybill Klotz schaut jedenfalls optimistisch in die Lichtenrader Zukunft!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Bezirksinfos über den Prozess: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/planen/lichtenrade-bahnhofstr.html

Aktive Zentren: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/aktive_zentren/

Der LINK zum Kurzkonzept: LINK

 

Bundeswehrkonzert in Lichtenrade

29. April 2015 Es hat schon eine lange Tradition, dass die Bundeswehr für soziale Zwecke auch in Lichtenrade aufspielt. Das „Heeresmusikkorps (HMusKorps) Neubrandenburg" unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Prchal erfreute die Besucher mit einem reichen Musikprogramm.


Foto v.re.n.lks.: Stellv. Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin Jutta Kaddatz, Schirmherrin und BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer und Ehemann Harald, Roman Simon (Abgeordnetenhaus Berlin), vom Vorstand der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße Angelika Heigl, Hagen Kliem und Beatrix Bockenkamp, Wolfgang Krueger (BzBm a.D.) und Ehefrau, Rainer Welz (BI Lichtenrade-Dresdner Bahn)

Die Schirmherrschaft hat gerne die BVV-Vorsteherin von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer, übernommen.

Die Band hat ein breites Repertoire und ist wahrlich nicht nur auf Marschmusik eingestellt. Die deutsche Nationalhymne wurde beim Konzert in einer ganz besonderen Weise interpretiert, die der Photograf Frank Giebel als Video festgehalten und in You Tube eingestellt hat. Der große Saal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Besucher waren wieder vom Konzert begeistert.

Hagen Kliem begrüßt die Gäste
Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße freut sich, dass sie die Tradition im 15. Jahr fortsetzen konnten.

Nach der Umstrukturierung der Musikkorps bei der Bundeswehr hatte sich 2014 die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße wieder um ein Benefizkonzert beworben. 13 Jahre lang war das Luftwaffenmusikkorps IV zu Gast, das jedoch aufgelöst wurde. Der Musikeinsatz, in Bonn ansässig, hatte in diesem Jahr wieder das Heeresmusikkorps Neubrandenburg für ein Konzert zur Verfügung gestellt. Auch für das nächste Jahr wird wieder versucht, dass die Musiker in Lichtenrade für den guten Zweck aufspielen.

Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg musiziert im Rahmen des protokollarischen Dienstes, bei truppendienstlichen Anlässen und zur Betreuung der Truppe. Als „klingender Botschafter” des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Neubrandenburg tritt das Musikkorps darüber hinaus im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit national sowie international auf.

Die Endabrechnung des Konzertes wird in den nächsten Tagen erfolgen. Dann wird auch entschieden, wer vom Erlös der Spenden berücksichtigt wird.

Thomas Moser

Fotos Frank Giebel - Danke Frank! http://frank-giebel-photography.de

Video von Frank Giebel: https://www.youtube.com/watch?v=fsqUlPTrYkk

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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