Es grünt so grün...in Tempelhof


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Brand machte es notwendig: Neue Unterkunft für minderjährige Asylsuchende und Flüchtlinge in Lichtenrade

Neue Unterkunft für minderjährige Asylsuchende und Flüchtlinge in Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin Jutta Kaddatz und die Stadträtin Dr. Sibyll Klotz geben bekannt:

Seit Ende vergangener Woche sind in der Wünsdorfer Str. 60 im Haus Abendrot 19 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Alter von 6-18 Jahren untergebracht. Nach dem Brand eines Flüchtlingsheims in Lichterfelde musste sehr schnell eine Ausweichmöglichkeit gefunden werden bis das Gebäude in Lichterfelde wieder bewohnbar ist, was für den Oktober dieses Jahres geplant ist. Geleitet wird die Einrichtung durch die AWO.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg heißt die neue Einrichtung und ihre Bewohner/innen herzlich willkommen!

Foto: Thomas Moser - BerLi-Press

 

SPD-Presseerklärung zur Bahnhofstraße in Lichtenrade

SPD begrüßt Beschluss zum Entwicklungskonzept Lichtenrader Bahnhofstraße und Bewerbung um  Fördermittel aus „Aktive-Zentren“-Programm

Mit großer Freude nahmen die Verordneten der SPD in der Sitzung des der Bezirksverordnetenversammlung am 22.04.15 den Beschluss des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Lichtenrader Bahnhofstraße zur Kenntnis sowie die Mitteilung, dass sich der Bezirk auf dieser Grundlage bereits für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beworben hat. Diese hatte die Bahnhofstraße in Lichtenrade bereits als zukünftiges Programmgebiet empfohlen.

Foto: BerLi-Press
Grundlage für die Aufnahme in das Förderprogramm ab 2015/ 2016 war die Erstellung eines ISEK unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Erarbeitung des ISEK erfolgte öffentlichkeitswirksam mit einer Auftaktveranstaltung im Dezember 2014 und einer Bürgerkonferenz am 24.01.2015. Der Abschluss dieses Prozesses erfolgt am 30.04.15 im Rahmen einer Bürgerkonferenz mit vier Workshops zu den einzelnen Handlungsfeldern.

Die Entwicklung der Lichtenrader Bahnhofstraße ist eines der wichtigsten Projekte der rot-grünen Zählgemeinschaft im Schöneberger Rathaus im Themenbereich Stadtentwicklung / Bürgerteilhabe. Gestartet wurde der gesamte Prozess mit einer Perspektivenwerkstatt für das Stadtteilzentrum von Oktober 2012 bis März 2013.

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Der jetzige Beschluss unseres Bezirksamt ist ein wichtiger Baustein im gesamten Prozess zur Entwicklung und Aufwertung der Bahnhofstraße. Wesentliche Schritte sind bereits erfolgt, zum Beispiel die Heraufstufung zum Stadtteilzentrum im Zentrenkonzept, die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung von wichtigen Bebauungsplänen für das Gebiet. In Aussicht stehen nun Fördermittel des Landes aus dem „Aktive-Zentren“-Programm in zweistelliger Millionenhöhe. Damit kann rund um die Bahnhofstraße richtig was bewegt werden“.

 

30 Jahre BUGA-Britzer Garten: Das ist auch Neukölln!


GrünBerlin-Geschäftsführer Christoph Schmidt, Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Staatssekretär Christian Gaebler und Jochen Sandner-Deutsche Budnesgartenbaugesellschaft (v.lks.n.re.)

Jetzt ist es schon 30 Jahre her, als am 26. April 1985 sich die Tore der Bundesgartenschau in Berlin-Neukölln öffneten. Für 9 DM Eintritt konnten die Zuschauer eine Wunderwelt der Natur erleben. Vorher waren an dieser Stelle nur Felder und Wiesen. Es sollte im vom Umland abgeschnittenen West-Berlin eine neue grüne Erholungsmöglichkeit im Süd-Osten entstehen. Viel Erde wurde bewegt, Wasserflächen, Hügel und interessante Landschaftserlebniswelten entstanden quasi aus dem Nichts. Der Garten, der später in Britzer Garten umbenannt wurde, ist 90 Hektar groß, hat circa 10 Hektar Wasserflächen, umfangreiche Rasen- und Wiesenflächen sowie große Pflanzanlagen und Blumenbeete mit wechselnder Bepflanzung. 3500 Bäume sind im Park, viele davon mussten zur BUGA gepflanzt werden. Der Garten ist heute mehr als beliebt. Ein kleiner Eintrittspreis und die Dauerkartenbesucher sichern einen Teil der Finanzierung dieser großen hundefreien Grünanlage. Es ist ein begehrter Erholungsort, besonders für Neuköllner und Tempelhofer.

Anlässlich des Jubiläums wurde zur Pressekonferenz eingeladen. Direkt am Festplatz vor dem See begrüßte der Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, Christoph Schmidt, die Gäste.


Der Aufsichtsratsvorsitzende Staatssekretär Christian Gaebler betont die Richtigkeit der Entscheidung, dass bereist 1976 in einem Senatsbeschluss die Weichen für die BUGA gestellt wurden. Circa die Hälfte der Kosten, die nicht über die Eintrittspreise gedeckt werden, werden vom Land Berlin finanziert. Für den Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft, Jochen Sandner, ist die Qualität und die Beibehaltung von Qualität wichtig. Im Nachnutzungskonzept des Britzer Gartens ist dies vorbildlich umgesetzt worden: „Es ist ein Park zum Wohlfühlen!“ Im Jahr 2012 erhielt der Garten den Ehrenpreis der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft für hervorragende nachhaltige Parkbewirtschaftung.


Für die erst vor einigen Tagen neu gewählte Neuköllner Bezirksbürgermeisterin, Dr. Franziska Giffey, ist der Park „eine tolle Sache in Neukölln. Hier sieht man, dass Neukölln nicht nur aus Problemen besteht.“ Die Bezirksbürgermeisterin war schon vor einigen Tagen im Britzer Garten und hat sich mit Tulipan-Förderern und Sponsoren getroffen. Sie muntert auf, dass im nächsten Jahr noch mehr Paten die prachtvolle Tulpenpräsentation im Park unterstützen. Die jüngste Bezirksbürgermeisterin schmunzelt beim Erzählen: „Hier ist 1978 der erste Baum gepflanzt worden. Da wurde ich gerade geboren.“ Für viele Dauerkartenbesitzer ist der Britzer Garten in den Augen der Bürgermeisterin „die verlängerte Erholungsfläche für den eigenen Balkon. Das ist halt auch Neukölln!“ Über 35000 Gäste haben die beliebten Jahreskarten gekauft. Insgesamt besuchen Jahr für Jahr rund 1,2 Millionen Besucher den Britzer Garten. Bei ihrem letzten Besuch hatte sich Franziska Giffey mit den Gärtnern des Parks unterhalten und richtet einen besonderen Dank an die vielen engagierten Gärtner, die mit viel Liebe und Einsatz im Britzer Garten arbeiten.


Im neu bewirtschafteten und renovierten Café am See „Britzer Seeterrassen“ wurde ein kleiner Zwischenstopp eingelegt. Mit der Parkeisenbahn ging es dann zur gut besuchten Tulpenschau „Tulipan,“ die noch bis einschließlich Mai ihre Tore geöffnet hat. Prächtige Tulpenlandschaften begeistern die Besucherinnen und Besucher!


Im Britzer Garten grünt und sprießt es jetzt überall. Im Jubiläumsjahr werden viele besondere Attraktionen auf die Gäste warten. Zum Beispiel werden Feen am 17. Mai das Areal erobern und der Deutsche Mühlentag findet auch im Mai statt. Am 6. und 7. Juni feiert die Britzer Mühle, die in unmittelbarer Nachbarschaft vom Britzer Garten liegt, ihr 150-jähriges Bestehen. Am 13. Juni werden 1000 Shinnyo Laternen auf dem Wasser die „Lichter der Zuversicht“ symbolisieren.  Am 27. Juni wird das „30-Jahre-Britzer-Garten-Geburtstags- und Sonnenwendfest“ stattfinden. Weitere viele Veranstaltungen, von einem Akkordeonfestival, über Jazz und Rock´n´Roll, werden für alle musikalischen Geschmacksrichtungen etwas bieten. Einer der Höhepunkte wird wieder das große Open-Air-Konzert „Feuerblumen und Klassik“ -eine Verdi-Gala- sein. Die Leipziger Philharmonie, der Jugendchor der Deutschen Staatsoper Berlin und viele Solisten werden die Besucher begeistern. Dieses Jahr sind 150 Musikerinnen und Musiker dabei. Die Karten sind immer schnell ausverkauft, daher sollten interessierte Besucher mit dem Kauf auch nicht lange warten. Die Konzerte mit einem beeindruckenden Feuerwerk sind mittlerweile kein Geheimtipp mehr und viele Besucher nutzen die besondere Atmosphäre für ein Picknick mit Freunden und mit der Familie.

Das Jubiläumsprogramm hat es in sich. Der Britzer Garten ist jedoch immer ein Besuch wert, auch wenn man einfach nur Natur tanken will!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/britzer-garten/uebersicht


 

Lichtenrade Bahnhofstraße – Abschlussveranstaltung ISEK am 30.04.15

Mit einer Abschlussveranstaltung am 30.04.2015 in der Zeit von 18 Uhr bis 20 Uhr im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium folgt nun der letzte Schritt bei der Erstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ (AZ).

Im Rahmen dieser Veranstaltung haben die Bürgerinnen und Bürger und alle Akteure der Bahnhofstraße die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse des erarbeiteten ISEKs zu informieren. Außerdem wird es an diesem Tag ein Diskussionsforum geben, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Bezirksverwaltung und der Industrie und Handelskammer für Fragen zu Perspektiven und zur weiteren Entwicklung der Lichtenrader Bahnhofstraße zur Verfügung stehen.


Stadträtin Dr. Sibyll Klotz mit dem Koordinator aus dem Bezirksamt Jens-Peter Eismann bei der eintägigen Bürgerkonferenz im Januar 2015
Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz
: „Die Bahnhofstraße ist nun bereit für die Aufnahme in das Förderprogramm ‚Aktive Zentren‘. Die Erarbeitung des ISEKs war auch deshalb so ein erfolgreicher Weg, weil sich die Akteure in Lichtenrade großartig am Prozess beteiligt und so das ISEK, als Grundlage für das zukünftige Fördergebiet, auf ein stabiles Fundament gestellt haben.“

Nachdem das Bezirksamt in seiner Sitzung am 14.04.2015 das Konzept bereits beschlossen hat, wird sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg am 22.04.2015 damit befassen. Noch vor der Sommerpause kann mit einem Beschluss des Senats über die zukünftige Förderung gerechnet werden.

Im Rahmen der Erstellung des ISEKs wurden zahlreiche Maßnahmen gesammelt und in einem Maßnahmenkatalog im ISEK mit aufgenommen. Durch den Bezirk werden nun die Mittel beantragt, damit es möglichst schnell zu konkreten Einzelplanungen und an die Umsetzung gehen kann. Auch hier sind wieder ein hohes Engagement und ein Miteinander aller Menschen vor Ort gefragt.

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/sozialraumplanung/lichtenrade-bahnhofstr.php

 

50 Jahre Buder in Lichtenrade – Ein Grund zum Feiern!

Wer eine Feier oder Party auszurichten hat, ist beim „Partyservice Buder“ gut aufgehoben. Und Buder hat Tradition.

Vor 50 Jahren -also 1965- fing es als Fleischerei an und vor 25 Jahren entstand der Partyservice, der heute immer noch in zweiter Generation seinen Stammsitz in der Lichtenrader Hilbertstraße 5 hat.


Patricia und Andreas Buder
Am 18. April 2015 war es soweit. Viele Freunde, Geschäfts- und Vernetzungspartner des Caterers sind der Einladung von Andreas Buder und seiner Frau Patricia gefolgt.

Auch der Seniorchef, Ulrich Buder (2.v.lks. bei der Übergabe der Urkunde der Fleischer-Innung-Berlin), freute sich über den Besuch von vielen Wegbegleitern. Der Fleischermeister Andreas Buder hat den Betrieb 1998 von seinem Vater übernommen.


Neben dem Partyservice gibt es eine enge Kooperation mit EDEKA Gayermann. Firmeninhaber Peter Gayermann (siehe Foto) gratulierte dem Firmeninhaber. Gayermann liegt die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sehr am Herzen.


Neben den leckeren Bartwürstchen sind die Spanferkel bei Buder legendär, die bei diesem Geschäftsjubiläum auch nicht fehlen durften.

Andreas Buder freute sich sichtlich, dass es den Gästen schmeckte. Neben den deftigen Speisen gab es eine reiche Auswahl an Getränken und leckeren Kuchen.

Die Jubiläumstorte schnitt dann die Chefin persönlich an. Von der Fleischer-Innung Berlin wurde eine Urkunde überreicht.

Die Besucher gratulierten zum Jubiläum und brachten Blumen und Geschenke mit.


Im Hintergrund des Hofes war eine große Foto-Leinwand mit der interessanten Historie des Betriebes angebracht.

Auch die Vertreterinnen und Vertreter vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (siehe Foto), der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und der Lichtenrader Suppenküche gratulierten. Für das unterhaltsame musikalische Rahmenprogramm sorgte DJ Thorsten Stern aus Lichtenrade. Und auch Petrus war der Feiergesellschaft wohlgesonnen.

Eine runde und gelungene Betriebsjubiläumsfeier! Herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg!

Thomas Moser

http://www.partyservice-buder.de






Eine lange Schlange vor dem Spanferkel...Lecker...

 

Kunst macht auf Kunst-Maientanz aufmerksam

Ankündigt war es ja schon seit einiger Zeit. Nach den Maibäumen, die schon seit einiger Zeit die Bahnhofstraße schmücken, wird eine Woche vor Beginn des 6. Maientanzes „Kunst trifft Wein“, vom 1. bis 3. Mai 2015 am Dorfteich Lichtenrade, der künstlerische Mai-„Baum“ aufgestellt und ist quasi ein Wegweiser zum Fest.

Die große Kunstblume, die von der Künstlerin Sylvia Zeeck erschaffen wurde, wird im Kreuzungsbereich Lichtenrader Damm/Ecke Goltzstraße eine Woche vor dem Fest aufgestellt. Jedenfalls sind alle Anträge gestellt und es ist geklärt, dass die circa 4 Meter hohe Blume sturmsicher verankert wird.

Die Künstlerin zum Kunstwerk: „Die Blüte und die Knospe sind alte Regenschirme, mit PVC Folie bedeckt. Mein Fokus lag auf Transparenz und Oberflächengestaltung. Volumen schaffen durch einfache Techniken wie Knoten, Flechten und zerschneiden von Flächen. Das Blatt ist aus Kaninchendraht, welches mit hunderten von Knoten aus Drachenstoff genau die Leichtigkeit und Frische erhalten sollte wie ein Frühlingsblatt einer Blume.“

Dann kann ja der Maientanz starten!

ToM

6. Maientanz am Dorfteich Lichtenrade "Kunst trifft Wein"

1. - 3. Mai 2015

Foto: Veranstalter

 

Lichtenrader Maibäume blühen + 3 Tage Maientanz

14. April 2015 Heute wurden die Maibäume auf der Lichtenrader Bahnhofstraße von der Künstlerin Sylvia Zeeck und von Doris Deom geschmückt. Die Maibäume sind Wegweiser für den 6. Lichtenrader Maientanz „Kunst trifft Wein“ vom 1. bis 3. Mai 2015 am Dorfteich Lichtenrade.





Fotos: Thomas Moser

 

Maibaum-Basteln in der Sonne – Der grüne Wegweiser zum Maientanz

Am 10. April war es soweit. In Lichtenrade wurden erstmals Maibäume aufgestellt. Dort wo in der Bahnhofstraße zur Adventszeit Weihnachtsbäume stehen, sind nun Birken aus dem Volkspark Lichtenrade aufgestellt worden. Diese Birkenstämme hatten in der Grünanlage keinen geeigneten Standort mehr und weisen nun auf den 6. Lichtenrader Maientanz „Kunst trifft Wein“ vom 1. bis3. Mai 2015 am Dorfteich hin.

Die federführende Organisation lag bei Doris Deom von der BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg und Sylvia Zeeck von der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49. Für den Transport sorgte „Welz Logistik“. Rainer Welz ist bei der Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdner Bahn aktiv.

Um die gröberen Maibaumarbeiten kümmerten sich einige Aktive des Trägervereins Lichtenrader Volkspark und andere Helfer. Natürlich war auch Volksparkchef Wolfgang Spranger (Foto re.) dabei.



Die Helfer/innen-Gemeinschaft beim Maibaum-Aufstellen

Gute-Laune Basteln

Damit die Bäume auch festlich aussehen, wurden Schulen und Bürger gebeten dafür zu Basteln. Mit dabei waren drei Klassen der UvH, das TALI-Schulprojekt und die Bruno-H.-Bürgel-Grundschule.


Sylvia Zeeck, Claudia Scholz (Family & Friends) und Doris Doem
Für den 11. April wurde zu einem öffentlichen „Gute-Laune-Basteln“ vor dem Café Oberfell, Alt-Lichtenrade 140/Ecke Lichtenrader Damm aufgerufen.


Bei bestem Wetter kamen einige Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Es wurde fleißig gemalt. Die kleinen bunten Kunstwerke wurden laminiert, damit sich die Farben nicht beim nächsten Regen auflösen. Die Bilder werden jetzt an die Maibäume gehängt und künden damit vom anstehenden Maientanz.


Für das Bastel- und Dekorationsmaterial sorgten Marco Waligora vom Waligora Event & Hochzeitsservice, Marco Müller von Berlin Jalousien, Evas Seidenfloristik und Karin Bolz, die Patchworkerin aus Lichtenrade. Das kommunikative Bindeglied war die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße. Auch die Veranstalter vom Maientanz „Family & Friends“ halfen an allen Ecken und Enden.

Künstlerischer Mai-Blumenbaum

Auch ist ein besonderer künstlerischer Maibaum geplant.

Sylvia Zeeck malte auch das Plakat für den Maientanz
Sylvia Zeeck, die schon viele Kunstaktionen in und für Lichtenrade durchgeführt hat, verrät schon soviel: Es soll ein „Mai-Blumenbaum“ werden. Eine riesenhafte Blume wird entstehen, die sich circa 4 Meter in den Himmel reckt. Blume und Blätter aus Kaninchendraht winden sich um den Mast, der schon als Kunstweihnachtsbaum auf der Bahnhofstraße seine Dienste geleistet hat. Man kann gespannt sein.

Thomas Moser (auch Fotos)

Nicht vergessen: 6. Lichtenrader Maientanz „Kunst trifft Wein“ vom 1. bis3. Mai 2015 am Dorfteich Lichtenrade




alle Fotos: Thomas Moser

 

MedienPoint Tempelhof: Eine einmalige Ausstellung an James Last Exponaten

Da swingt man unwillkürlich mit. James-Last-Fan hin oder her, wer seine Musik hört, muss meistens unwillkürlichen im Rhythmus mitwippen. „50 Jahre Non Stop Dancing – James Last” hat der MedienPoint Tempelhof seine Hommage an den großen Musiker genannt. James „Hansi“ Last feiert einen Tag vor seinem Berliner Abschiedskonzert am 18. April 2015 seinen 86. Geburtstag. James Last, mit bürgerlichem Namen Hans Last, ist Bandleader, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Von 1965 an feierte er mit seinem unverwechselbaren Happy Sound die größten Erfolge und durfte auf kaum einer Party mit seiner Musik fehlen.

MedienPoint: Kieztreffpunkt, Medien-Multiplikator und Galerie

Der MedienPoint zeichnet sich schon seit Jahren für seine qualitativ hochwertigen Ausstellungen aus. Auch hier steht die „5“ im Mittelpunkt, denn der Kieztreffpunkt und Medien-Vermittler hat seine 55igste Ausstellung gestaltet. Frontmann Henning Hamann ist immer wieder die treibende Kraft bei diesem sozialen Projekt vom Kulturring in Berlin e.V.


Henning Hamann (2.v.re.) und seine aktuelle Crew v.l. Christian Ermel, der auch ein hervorragendes Bild von James Last für die Ausstellung gezeichnet hat, Anne Frühauf, Anett Vogt, Alicja Zamorska, Karin Kraschewski und Olaf Gründel ganz rechts.

Zusammen mit seinen Leuten zaubert er die wunderbarsten Ausstellungen in die kleine Ladenwohnung der Tempelhofer Werderstraße, ganz in der Nähe der ufa-Fabrik. Als Schirmherrin hat sich zur Ausstellungseröffnung die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer eingefunden.

Petra Dittmeyer ist begeistert; hier mit Henning Hamann

Petra Dittmeyer hat schon verschiedentlich, teilweise mit eigenen Exponaten, Ausstellungen zum Beispiel über „50 Jahre Kassette“ unterstützt und freut sich jedes Mal über die besonderen Aktivtäten im MedienPoint. Reno Döring vom Kulturring Berlin besuchte, neben vielen Stammgästen und Freunden vom MedienPoint, die rundum gelungene Ausstellungseröffnung.

Über 150 Exponate

Henning Hamann ist mit voller Berechtigung Stolz auf die James-Last-Ausstellung und erzählt vom zusammengetragenen Spektrum: „Unzählige Exponate, wie Plakate, Poster, LPs, exklusive Promotion-Raritäten, Goldenen Schallplatten, Bücher usw., zeigen die faszinierende Bandbreite des Erfinders des ‚Easy Listening‘ und ‚Happy Sounds‘. Täglich begegnen wir den Hits von James Last: Ob „Traumschiff“, „Biscaya“, „ZDF Hitparade“, „Der Landarzt“, Elvis Presleys „Fool“ oder „der einsame Hirte“ um nur ein paar zu nennen“, ergänzt Hamann weiter. So ist eine einmalige James-Last-Ausstellung mit über 150 Exponaten zustande gekommen.

Da kann man nur staunen. Exponate über Exponate...

Der sympathische James-Last-Fan

Und die meisten Exponate sind vom James-Last-Sammler, Günter Krüger, gekommen.


Günter Krüger mit Frau Karin (links) und der First Lady aus Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer
Mit der Schallplatte „non stop dancing 9 – 28 Hits für Ihre Party“, die auch im MedienPoint zu bewundern ist, fing die Sammelleidenschaft von Günter Krüger an. Krüger hat mittlerweile Tausende Last-Platten und CDs, wobei die besonders interessanten aus China und Japan kommen. Viele Platten, in den Versionen der unterschiedlichen Länder und Sprachen, sind von James Last signiert worden. Der sympathische, aber durchaus zurückhaltende und unaufdringliche Sammler kann von verschiedenen intensiven und sehr persönlichen Kontakten mit dem Allroundmusiker berichten. Ed Koch von PaperPress schreibt über Krüger: „Günter Krüger und seine Frau Karin sind James Last und dessen Frau Christine viele Male begegnet und immer wieder sind sie von der Herzlichkeit des Musikers begeistert. Zuletzt waren sie vor wenigen Tagen bei einem Konzert in Hamburg, wo sie mit James Last Frau Christine sprechen und ihr von der Ausstellung im MedienPoint berichten konnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass James Last anlässlich seines Berlin-Konzerts am 18. April persönlich im MedienPoint vorbeischaut, ist gering. Der 85-jährige muss sich schonen, damit noch viele Fans seine Abschiedstournee genießen können.“

Radio-Hase Hamann kennt Last persönlich

Aber auch Henning Hamann vom MedienPoint, alter Radio-Hase und Musikchef bei verschiedenen Sendern, kann von Hansi, wie er ihn nennen darf, berichten.


So blieb es nicht aus, dass er zu einem Interview mit Last vom Sender aufgefordert wurde. Da Hamanns Eltern, wie oft in dieser Generation, diese Platten rauf und runter gehört hatten, zählte der umtriebige Radiomann nicht per se zu den musikalischen Fans von James Last und zierte sich erst. Dieses frühkindliche Trauma kam wohl auch so bei James Last an, dass er dachte, Hamann könne ihn nicht leiden. James Last, offensichtlich ein höchst sensibler Mensch, sprach es auch an. Hamann druckste rum und erklärte dann seine Erlebnisse. Dieses brachte dann die Wende und eine durchaus persönliche Verbundenheit entstand. James Last lud ihn zum Konzert in die Royal Albert Hall nach London und später in sein Haus nach Florida ein.


Dort schenkte er Hamann eine handsignierte goldene Schallplatte, die als Highlight die aktuelle Ausstellung krönt. Auch die erste James-Last-LP ist in der Ausstellung zu bewundern.

Gruppenbild mit 2 Damen: Dr. Ulrike Stutzky (aktive Förderin des MedienPoints), Günter Krüger, James Last, Petra Dittmeyer und Henning Hamann (v.lks.n.re.)

Noch zu James Last

Ein Leben für die Musik. Das zeichnet den großen Entertainer James Last aus. Bereits im Kindesalter entdeckt er seine musikalische Leidenschaft und erlernt während seiner Ausbildung bei der Heeresmusikschule Fagott, Kontrabass und Tuba. Nachdem die Schule 1945 jedoch durch Bombenangriffe zerstört wurde, entscheidet sich Last dazu, Berufsmusiker für die Besatzungsmächte zu werden. Sein Debutalbum "Non Stop Dancing" wird eine beispiellose erfolgreiche LP-Serie und der Einstieg zu einer jahrzehntelangen Karriere, die ihn in mehr als 150 Ländern bekannt macht.

Mit seinen einzigartigen Kompositionen ist James Last zum König der Unterhaltungsmusik avanciert, was er auch heute noch, im Alter von 85 Jahren, mit seinen fortdauernden Tourneen beweist.

Dabei stand diese letzte Tournee auf Messers Schneide. James Last musste sich in Florida einer dreistündigen Not-OP unterziehen. Der deutsche Musiker und Erfinder des "Happy Sounds" litt an einer akuten Entzündung des Dickdarms. Inzwischen ist er wieder genesen und topfit auf großer Abschiedstour. Toi, toi, toi!

Thomas Moser (auch alle Fotos

Noch bis zum 5. Mai 2015 im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18 (außer Feiertage)

Der James Last-Fan Günter Krüger: www.jameslastfan.de


Karl-Heinz Kronauer vom Tempelhofer Journal (re) im Gespräch mit Henning Hamann

Lothar Nest von der Sportschule, Förderer des MedienPoints, ist auch oft hier... rechts James-Last-Sammler Günter Krüger


Ein "Bomben-Wetter" zur Ausstellungseröffnung

...und immer diese "Dorf-Paparazzi" ;-) ...



Die Weltpresse ist vertreten: Ed Koch, Karl-Heinz Kronauer und Ralf Jacob

Netzwerk knüpfen...Die nächste Geschichte mit Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade (2.v.re)
Fotos Thomas Moser


Fotowand aus DinA 4-Seiten zusammengeklebt (Foto Hamann)

James Last, gezeichnet von MedienPoint-Mitarbeiter Christian Ermel (Foto Hamann)

 

Kunst trifft Wein (6. Lichtenrader Maientanz) in Berlin-Lichtenrade

am Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 1. – 3. Mai 2015

 Kunst trifft Wein in Lichtenrade

"Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens." - Jean Paul

Kunst trifft Wein (6. Lichtenrader Maientanz) ist das Frühjahrspendant zum herbstlichen Lichtenrader Wein- und Winzerfest am idyllisch gelegenen Dorfteich.


Neben den edlen Tropfen aus verschiedenen Anbaugebieten liegt dabei der Schwerpunkt auf Kunst und Kultur. Künstler und Kunsthandwerker stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter sehen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Und ob Keramiken, Malereien, Schmuckstücke, Spielzeug oder Kleidung: Sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell und ... original!

Foto Zeeck
Mit dabei ist die Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck, die sich in diesem Jahr mit Doris Doem auch um die Maienbäume in Lichtenrade kümmert. Sylvia Zeeck wird einen Aktionsstand anbieten: "Ich werde eine "Druckwerkstatt" anbieten.

Foto Zeeck
Also Linoldruck mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, jeder der Lust hat kann sich selber ein Motiv erarbeiten und vor Ort drucken. Es entstehen ganz individuelle Postkarten oder Bilder. Eine einfache Technik mit großer Wirkung.  Das macht sicher großen Spass."

Den kulturellen Teil bestreiten More Town Soul (Fr, ab 18 Uhr), Lenard Streicher & Band (Sa, ab 18 Uhr) sowie The Orworms (So, ab 17 Uhr).

Den Anfang machen am Freitag More Town Soul. Wie der Name schon andeutet, hat sich die 10-köpfige Berliner Band dem Soul aus den großen Zeiten der Wilson Picketts, Aretha Franklins und James Browns verschrieben. Mit tollen Soul-Stimmen und fetzigen Bläsersetzen sorgen sie für Party-Stimmung am Lichtenrader Dorfteich.


Lenard Streicher & Band (Foto Promo)
Weiter geht's am Samstag mit dem Berliner Neo-Crooner Lenard Streicher & Band. Wenn die fünf Herren im edlen Zwirn die Bühne am Dorfteich betreten, bleibt kein Auge trocken und kein Bein ruhig stehen. Ihre einzigartige Mischung aus Swing, Jump & Jive, Rockabilly, Boogie und Rock'n'Roll und einer gehörigen Portion Live-Entertainment lässt keine Wünsche offen.

The Orworms (Foto Promo)
Den Abschluß bilden am Sonntag The Orworms. Hätte Elwood Enkel gehabt - sie hätten The Orworms gegründet. Da Elwood aber nur Blues und weniger Fortpflanzung im Sinn hatte, hat diese, in Berlins lautester Platte, dem Orwohaus, beheimatete Band das für seine Enkel erledigt und Berlins bestgelaunte Partyband gegründet. Pech für die Enkel, Glück für die Orworms - und ein Riesenglück für ihr Publikum!

Gilbert (Foto: Veranstalter)
Aus Frankreich kommt Gilbert, der Saltimbanque (Salto über eine Bank = Gaukler) de Paradis. Er hat schon mit vielen Großen dieser Welt gearbeitet – Audrey Hepburn, Anthony Perkins, den Bee Gees, … - und ob Feuerspeien oder Zaubertrick – alles was Gilbert an traditionellen Nummern präsentiert, macht er anders als die vielen anderen der Szene.

Datum:            Freitag, 1. Mai 2015, 16.00 – 23.00 Uhr

                      Sonnabend, 2. Mai 2015, 12.00 – 23.00 Uhr
                      Sonntag, 3. Mai 2015, 11.00 – 20.00 Uhr

Ort:                 am Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 12305 Berlin

Eintritt:           umsonst & draußen

Fotos, sofern nicht gesondert gekennzeichnet, Thomas Moser

 

Sachmittel zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat auch in diesem Jahr dem Bezirksamt Tempelhof - Schöneberg wieder Sachmittel zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Nachbarschaften zur Verfügung gestellt.

Dem Bezirk wurde die Summe von 78.000 € zur auftragsweisen Bewirtschaftung übertragen.

Mit diesen Mitteln ist es möglich, ehrenamtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie nicht gewinnorientiert arbeitende gesellschaftliche Initiativen zu unterstützen, die mit ihrem Engagement und selbst organisierten Aktivitäten die Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur in ihrer Nachbarschaft zum Ziel haben.

Die Anträge sind naturgemäß sehr unterschiedlich und reichen von Kleinstanträgen von Einzelpersonen für Verschönerungen unter 100 €, bis hin zu Projekten, die die Höchstfördergrenze (je Einzelmaßnahme 3.500 €) erreichen.

Eine Projektförderung im Quartiersmanagementbereich des Bezirks ist nach den Vorgaben des Senats weiterhin ausgeschlossen.

Im letzten Jahr konnten 56 Einzelmaßnahmen gefördert und die Mittel nahezu vollständig bewirtschaftet werden.

Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur in Eigenleistung

z.B. Farben für Renovierungen, Pflanzungen oder Maßnahmen für eine saubere Stadt bezogen

auf folgende Einrichtungen und Anlagen:

_ Schulen einschließlich Horte

_ Kindertagesstätten

_ Begegnungsstätten und Nachbarschaftsheime

_ Seniorenfreizeiteinrichtungen

_ Sonstige soziale Einrichtungen

_ Sportanlagen

_ Grünanlagen

_ Öffentliche oder öffentlich zugängliche Straßen und Plätze

Der Antrag, weitere Informationen und Ansprechpartner können auf der Internetseite des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg unter „Aktuelles aus der Abteilung Bauwesen“ aufgerufen werden. Bei Fragen zur Antragstellung steht Frau Uschmann (Tel. 030/90277-2434) zur Verfügung.

 

FROHE OSTERN



Frohe Ostern wünscht Ihnen und Euch Thomas Moser

 

Neu-Bürger in Lichtenrade: Familie Reiher


Herzlich willkommen: Frau und Herr Reiher. Ein aufmerksamer Anwohner informierte uns, dass am Dorfteich ein neuer Anwohner ein Nest gebaut hat. Ein Reiherpärchen hat sein Nest, direkt am Ufer vor der Kirche, in einem Baumwipfel gebaut. Beim Karfreitagsspaziergang schaute er/sie nur mal kurz raus...

Familie Reiher (auf dem Foto links neben der Kirchtrumspitze / Übergang Dach-Turm)

Fotos: Thomas Moser

 

Die Bahnhofstraße wacht auf!

Die Bahnhofstraße wurde wachgeküsst! Es war zumindest ein erster Kuss, der Lust auf mehr macht. Am 1. April 2015, und das war kein Aprilscherz, hatten circa 40 Einzelhändler in der Lichtenrader Bahnhofstraße ihre Türen bis 21 Uhr geöffnet und boten viele Aktionen, Überraschungen und Angebote. In 15 Geschäften gab es sogar sehr abwechslungsreiche Live-Musik.

Die Bahnhofstraße lebt, auch nach 18 Uhr

In der Bahnhofstraße, die sonst ab 18 Uhr wie ausgestorben ist, waren deutlich mehr Lichtenrader unterwegs. Einen Ansturm an Lichtenradern gab es sicher nicht, aber es war ein erfreulicher erster Schritt. Das Sturmtief Niklas hat es mit der Bahnhofstraße zwar gerade noch gut gemeint und war abgeklungen, aber es war für einen gemütlichen Geschäftsstraßen-Bummel doch noch recht frisch. Insgesamt kam jedoch eine sehr gute Stimmung in den Geschäften auf.

Viele interessante Angebote

Es gab wirklich viele Angebote und verschiedene Einzelhändler haben sich richtig viel Mühe gemacht.

„Tee Lichtenrade“ von Kevin Bölling bot 10 % Rabatt auf alle Produkte an und servierte leckere Matcha-Smoothies mit frischen Früchten. Bölling ist auch sonst aktiv und lässt Lichtenrade auf der Bahnhofstraßen-Facebook-Seite mit ständig neuen Beiträgen lebendig werden.

Bei den Friseuren Erdmann & Schmitt ist bei Sekt und Musik sogar richtige Partystimmung aufgekommen. Auch nach 21 Uhr wurde noch ausgelassen getanzt.

In der gemütlichen Lichtenrader Bücherstube freute sich die Geschäftsinhaberin Lina Hilsing über die Flamenco-Gitarrenmusik. Nebenbei konnten die Besucher Bilder und Skulpturen bewundern. Vor der Bücherstube hatte der Partyservice Buder einen Stand eröffnet. Besonders die Würstchen schienen an diesem kühlen Abend begehrt zu sein.

Trommeln für Kunden

Mit afrikanischen Djembé-Trommeln wurde Kundschaft vor verschiedenen Geschäften angelockt.

Mit leiseren Klängen unterhielten die Lichtenrader Streicher mit klassischer Musik bei der Parfümerie Gabriel. Die Besucher konnten klassische Düfte erschnuppern und bei Gewinnaktionen ihr Glück versuchen. Verschiedenen Apotheken waren geöffnet.

Die Goethe-Apotheke hatte als Augenfänger ein Glücksrad aufgestellt und Tee angeboten. In der Tempelritter-Apotheke konnte unter pharmazeutischer Anleitung eine Teemischung hergestellt werden. Auch ein Blick hinter die Kulissen war möglich.



Bei Lederwaren Tiedtke konnte in dem gut gefüllten Geschäft Schmuck selbstgemacht werden. Hier wurde man, wie in allen Geschäften, sehr freundlich begrüßt und bewirtet. Die Inhaberin kam gar nicht mehr aus dem Strahlen raus: „Das waren tolle Gespräche! Dabei ging es gar nicht so sehr ums Verkaufen, sondern den persönlichen Draht“, freute sich Katja Tiedtke. Tatkräftig unterstützt wurde sie von Ihrer Mutter, früher Inhaberin des Lederwaren-Fachgeschäfts. Ihr Kommentar: „An so eine tolle Aktion, die Lichtenrader und Handel zusammenbringt, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.“

Musik für jeden Geschmack

Bei „Tamcke-Optik“ wurde Gipsy Jazz vom Trio Swing Manouche dargeboten.

An einer nachgebauten Strand-Bar wurden bei „Ihre Brille“ die leckersten Drinks gemixt.

Ein Kontrabass und andere Musikeinlagen sorgten für eine gute musikalische Untermalung.


Bei „Foto Wichern“ konnte in einer lockeren Atmosphäre und bei einem Bierchen über die neuesten fototechnischen Entwicklungen gefachsimpelt werden… und Live-Musik gab es auch.

Bei dem Hörgeräte-Akustiker „amplifon“ konnten die Besucher auch die leisen musikalischen Töne gut hören und bei Apollo Optik bekamen die Gäste den richtigen Durchblick bei Musik, Sekt und Prozenten.

Leise im Hintergrund wurde hier von Piotr Rodowicz der Kontrabass gezupft.

In der Eisdiele „Gelato baci“ war Jazzmusik mit Gitarre und Saxofon zu hören.

Die abwechslungsreiche Musik organisierte Lutz Fußangel vom Verein „Jazz für alle“ und von der Leo Kestenberg Musikschule Tempelhof-Schöneberg.

Auch abseits der Bahnhofstraße: Spielegeschäft machte mit

Etwas abseits vom Treiben hat der umtriebige Inhaber von „SpielFilmMusik“, Markus Bassin, auch aktiv bei der mitwirkenden Händlerinitiative Bahnhofstraße, in sein Geschäft in der Wünsdorfer Straße, zu Yu-Gi-Oh-Turnieren eingeladen.

Viele jüngere Besucher sind Stammkunden bei Bansin, aber auch der 71jährige Detlef Genilke (siehe Foto; im Hntergrund Inhaber Bansin) ist begeistert von den bunten Manga-Sammel-Spielkarten. Viele zehntausend Karten hat der Sammler im Laufe der Jahre zusammenbekommen.

Optimistische Händlerstimmen

Einige Stimmen auf der Veranstalter-Website geben die Reaktionen der Händler gut wieder: René Minow, Inhaber des ältesten Geschäftes am Platz (Minows Tabak Depot), würde solche Aktionen am Liebsten viel öfter sehen: „Die Lichtenrader sehnen sich nach Aktivitäten der Händler in der Bahnhofstraße, die über das Shoppen hinausgehen. Und das funktioniert wunderbar: Der Laden war fast permanent voll. Nicht nur mit Stammkunden, sondern mit ganz vielen neuen Gesichtern. Der Einsatz hat sich gelohnt!“ Das dürfte auch das Team von CS Beauty House so sehen: Erst wollte man an der Aktion gar nicht teilnehmen. Entsprechend spät konnten die Sonderangebote für den 1. April auf der Bahnhofstraßen-Website www.bahnhofstrasse.de eingestellt werden, nämlich einen Tag vor der Veranstaltung. So war man denn beim CS Beauty House schon ziemlich erstaunt, das bereits um 19 Uhr das Angebot „30 % auf alle Loreal-Pflegeartikel“ komplett ausverkauft war. Werbung funktioniert also doch - wenn man’s richtig anpackt...!

Veranstalter hoffen auf Mitmach-Effekt

Dr. Georg Wagener-Lohse und Udo Wagner
Für die teilnehmenden Geschäftsleute war es ein guter Start. Der 1. Vorsitzende vom Bürgerforum, Dr. Georg Wagener-Lohse, und Udo Wagner zeigten sich mit der Aktion sehr zufrieden.

Der 2. Vorsitzende, Volker Mönch (siehe Foto), hat die Hoffnung, dass die anderen Geschäfte von dem „Bahnhofstraßen-Virus“ angesteckt werden und sich bei anderen Aktionen dann auch beteiligen. Auch die Vertreter des Unternehmer-Netzwerkes Lichtenrade, Karl Wachenfeld und Thomas Schmidt, waren mit dem Erfolg des Abends zufrieden.

Der Wettbewerb und die Hintergründe

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. hatte den Wettbewerb „MittendrIn Berlin“ gewonnen und die lange Öffnungszeit war der offizielle Start der Aktion.

Das Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ war eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb. Der Titel ist gleichzeitig Programm. Gemeint ist nicht nur Barrierefreiheit, bezogen auf die Mobilitätseinschränkungen, sondern auch der ganzheitliche Aspekt. Barrieren aller Art, für Alt und Jung, „Eingeborene“ und „Zugereiste“ sollen öffentlichkeitswirksam aus dem Weg geräumt werden.

Die Bürger Lichtenrades und ihre Gäste sollen in die Umsetzung einbezogen und die neue Angebotskultur der Bahnhofstraße verdeutlicht werden. Der Abbau der Barrieren wird zwischen April und September mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Ziel ist, aus vielen einzelnen Händlern mit den Bürgern und Vermietern eine über die Stadtteilgrenzen hinaus anziehende Flaniermeile mit einer neuen Willkommenskultur zu machen.

Die nächsten Veranstaltungen in Lichtenrade

Als nächstes erwartet Lichtenrade, von anderen Veranstaltern organsiert, der 6. Maientanz „Kunst trifft Wein“. Er findet am Dorfteich Lichtenrade vom 1. bis 3. Mai statt.

Dann geht es vom 15. bis 17. Mai mit einem Spargelfest an der alten Mälzerei weiter.

Für die Bahnhofstraße ist dann am letzten Sonntag im Juni ein Frühstück geplant, bei dem die Bürger, Vereine und Initiativen mit Kaffeekanne und Brötchen ins Gespräch kommen können.

Die Langen Nächte in der Bahnhofstraße vom 4. bis 6. September bilden den Abschluss der Aktion. Dabei werden Bürgersteige und Parkraum in der Bahnhofstraße phantasievoll gestaltet, die Fassaden und Geschäfte illuminiert. Das Ziel: ein völlig neues Gefühl für Flair in der Bahnhofstraße. Gleichzeitig soll die angestrebte Neuorganisation des Verkehrs an diesem Wochenende erlebbar gemacht werden. Im Leitbild Lichtenrades ist eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer vorgesehen. Bei den Langen Nächten soll die Bahnhofstraße zur 30-Stundenkilometer-Zone werden.

Schülerfirma macht auch mit

Im Rahmen des MittendrIn Berlin-Wettbewerbs geht eine Schülerfirma des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums an den Start. Die Firma „Merca Lira“ bietet einen interessanten Einkaufsservice. Fünf Pakete, vom Kino- bis zum Beauty-Package, sind frei Haus lieferbar. Ein „Back-Package“ wird für 17,89 Euro angeboten. Dafür gibt es Backzutaten samt Kuchenrezept und die Schülerinnen und Schüler lernen das Geschäftsleben gleich kennen.

Es ist viel los in Lichtenrade!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.zukunft-lichtenrade.de

http://www.mercalira.de

Ein Kommentar von Thomas Moser:

Hoffnung für die Bahnhofstraße

Es war ein guter Anfang! Man kann immer nölen und sagen –auch diese Stimmen höre ich schon-: „hätte man“ und „könnte man“. Ich sage aber: Es war toll, dass so viele Geschäfte mitgemacht haben. In der Bahnhofstraße ist es nicht leicht, die Händler davon zu überzeugen. Die Kunden, die da waren, haben die Stimmung an diesem Abend in (fast) allen Geschäften gelobt. Die Geschäfte, die etwas mehr investiert hatten, ob mit Musik, Aufstellern, Angeboten und einer offenen Tür, wurden gut angenommen. Ich kann nur hoffen, dass die Geschäftsleute nicht so schnell den Kopf in den Sand stecken und die Aktion so werten, wie sie war: Ein guter Anfang!

Rechtzeitige Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Bereichen würde den Erfolg sicher noch fördern. Man kann nur hoffen, dass die Geschäftsleute und die Lichtenrader selbst Lust auf mehr bekommen haben. Nicht nur wichtige Umbauten sind notwendig, um die Bahnhofstraße aufzuhübschen, sondern es muss auch mehr Leben in die Geschäfte und die Bahnhofstraße kommen. Ich kann nur hoffen, dass es in Lichtenrade dabei bleibt bzw. dahin entwickelt, dass sich konkurrierende Initiativen nicht das Wasser abgraben, sondern selbst mit guten Konzepten und Umsetzungen überzeugen. Letztendlich wird von den Bürgern „mit den Füßen“ abgestimmt. Langer Atem ist jedoch gefragt, denn wir Lichtenrader brauchen manchmal etwas länger.

Geht es mit Lichtenrade etwa aufwärts? Mich würde es freuen!


 

Lichtenrade spielt Tennis

TCL – 90 Jahre und noch immer fit

Der Tennisclub Berlin-Lichtenrade Weiss-Gelb e. V. eröffnet am 25. April 2015 im Rahmen der bundesweiten Aktion „Deutschland spielt Tennis“ die Tennissaison 2015 mit einem Tag der offenen Tür. Mit neuem Schwung will der Tennisclub ins Jahr starten und hofft auf viele Besucher.

Tennisinteressierte Gäste können auf der Anlage im Franziusweg 112-114 von 14 bis 18 Uhr die Faszination des Tennissports, des Vereins und des Vereinsgeländes kennenlernen.

Wer mit Tennisschuhen kommt, kann an einem kostenlosen Schnuppertennis für Jedermann teilnehmen oder an einer speziellen Tenniswand sein Können ausprobieren. Tennisschläger stellt der Tennisclub zur Verfügung. Wer den schnellsten Aufschlag hat, gewinnt eine kostenlose Trainerstunde.

Zwei Berliner Spitzenspieler, Sebastian Rieschick (Nr. 1 der Junioren Weltrangliste 2004) und Laslo Urrutia (Gewinner des TVBB Masters 2014) - beide „Gewächse“ des TCL - zeigen im Rahmen eines Schaukampfes Tennis auf hohem Niveau.

Nach dem Motto „Schnapp dir `nen Ball und beweg‘ dich“ zeigen die Trainer, wie bei Kindern ab zwei Jahren die Motorik in ihrer Gesamtheit gefördert werden kann.

Schnellentschlossene, die an diesem Tag einen Antrag auf Mitgliedschaft abgeben, erhalten 25% Rabatt auf den Mitgliedsbeitrag für 2015.

Die von Mitgliedern gebackenen Kuchenspezialitäten sowie die leckeren Angebote der Gastronomie verwöhnen die Besucher während der Veranstaltung.

Der Tennisclub Berlin-Lichtenrade e. V. wurde 1925 gegründet und feiert am 4. Juli 2015 sein 90-jähriges Bestehen. Er gehört zu den mitgliederstärksten Tennisvereinen im Süden Berlins mit circa 500 Mitgliedern und verfügt über 14 Tennisplätze.

ToM (Fotos: BerLi-Press)

 

Tempelhof-Schöneberg: Ein Bezirk kümmert sich um das Ehrenamt

Auch im Jahr 2015 hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg wieder Verdienstmedaillen und den Förderpreis verliehen. Ende Februar wurde in den Goldenen Saal ins Rathaus Schöneberg geladen. Für das Bezirksamt ist es klar: Ohne den Gemeinschaftssinn und Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre in unserem Land und auch in unserem Bezirk vieles nicht möglich. Sie sind es, die unermüdlich – zum Teil über Jahrzehnte – in Vereinen und Einrichtungen in ihrer Freizeit helfen und mitgestalten. Für den Bezirk ist es eine Herzensangelegenheit, dass die Ehrung im feierlichen Rahmen stattfindet.

Verdienstmedaillen für ehrenamtliche Tätigkeit

Seit über 8 Jahren ist Stefan Behrendt beim Sportverein TSV Marienfelde ehrenamtlich tätig. Begonnen hat Stefan Behrendt sein Engagement für den Verein als helfender Vater bei verschiedenen Anlässen, trat schließlich 2010 dem Verein bei und übernahm als gewählter Jugendwart auch eine Funktion als Mitglied im Vorstand. Zu seinen vielen Verdiensten um den Verein und seinen Mitgliedern zählt vor allem die aktive Gestaltung der Ferienspiele, für die er neue Unterstützer mit dem „House of Fun“, dem AHB sowie dem Medienhaus Marienfelde gewinnen konnte. Den Kindern und Jugendlichen können so alljährlich attraktive Ferienaktivitäten angeboten werden, an denen Behrendt durch seine Vernetzungs- und Koordinierungsarbeit maßgeblich beteiligt ist. Dank seines Engagements konnte mit Hilfe eines neuen Sponsors eine weitere Abteilung des Vereins gegründet werden. Den Bau und die Eröffnung der neuen Sporthalle Baußnernweg hat er in seiner Freizeit ehrenamtlich für den Verein begleitet, auch die Möglichkeit der Nutzung der Turnhalle am Vormittag durch verschiedene Kindertagesstätten ist sein Verdienst.

Er engagiert sich auch bei Stadtteilfesten, im Quartiersmanagement „W40“, beim Rockfestival und weiteren Aktivitäten. So ist er mittlerweile für ein gutes Gelingen im Vereinsleben unverzichtbar. Der TSV Marienfelde feiert 2015 auch sein 125. Jubiläum und Stefan Behrendt ist natürlich dabei.


Die Preisträger auf der Rathaus-Treppe (Foto: H. Bonk)
Daniel Krentel engagiert sich schon seit 1996 im Technischen Hilfswerk. Eine der vielen Aktivitäten, die er unterstützt, ist die Beteiligung bei der Realisierung des jährlichen Lichtermarktes in Lichtenrade.

Weitere Medaillen haben Hedda Jansen für die Unterstützung des Besuchsdienstes für Menschen mit Demenz im Nachbarschaftsheim Schöneberg, Uli Seiler für sein Engagement im bezirklichen Beirat für Menschen mit Behinderung sowie Renate Pasie und Angela Warnecke als Lesepatinnen und Koordinatoren des Bürgernetzwerkes Bildung erhalten. Das Ehepaar Georgianna und Alfred Wilde sind seit 35 Jahren im Ehrenamt der katholischen St. Mattias Gemeinde aktiv.

Für die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist klar: „Dieses langjährige und vorbildliche bürgerschaftliche Engagement verdient eine Anerkennung in Form der Verdienstmedaille.“

Der Förderpreis für die Suppenküche Lichtenrade

Mit dem Förderpreis 2015, der mit 1000 € dotiert ist, wurde in diesem Jahr der Verein Suppenküche Lichtenrade ausgezeichnet.

Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer übergibt den Förderpreis (Foto: H. Bonk)
Die Suppenküche Lichtenrade wurde 2005 von engagierten Menschen ins Leben gerufen und arbeitet auf der Basis der Freiwilligkeit für sozialbenachteiligte Menschen in Lichtenrade. Jeden Sonntag erhalten bis zu 150 Menschen eine kostenfreie warme Mahlzeit, ohne Ansehen der Person, des Alters, der Herkunft und Religion.

Der gemeinnützige Verein verzichtet dabei auf einen Nachweis der Bedürftigkeit.

Im April 2005 wurde der Verein gegründet und am 4. September 2005 ein erster bunter Gemüseeintopf und Obstsalat von 10 Freiwilligen an 10 Gäste ausgegeben. Inzwischen sind 50 Ehrenamtliche beschäftigt Lebensmittel einzusammeln, zu sortieren und jeden Sonntag für 150 Personen zu kochen. Die Arbeit der Suppenküche im Kiez trägt dazu bei, soziale Brennpunkte in Lichtenrade zu entspannen.

Verschiedene Projekte haben sich im Laufe der Jahre entwickelt und die Arbeit des Vereins ergänzt.

Die Suppenküche ist in den verschiedensten sozialen Feldern tätig. Seit mehreren Jahren läuft eine enge Kooperation mit dem Georg-Büchner-Gymnasium. Im Projekt „Soziale Jugendbildungsarbeit“ lernen die Schüler aus meist gutsituierten Elternhäusern Aspekte von Armut kennen. Außerdem lernen sie, dass man ohne große finanzielle Mittel vor Ort Hilfe leisten kann. Und so ganz nebenbei bekommen die Schüler einen neuen Blick auf Lebensmittel, da die Suppenküche Lebensmittel verwendet, die die jungen Menschen sonst vermutlich entsorgen würden.

In der Suppenküche helfen regelmäßig junge Erwachsene und Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe. Die jungen Menschen leisten in der Suppenküche Sozialstunden ab und lernen so ganz nebenbei Sozialkontakte mit ganz anderen Menschen zu pflegen und auch Ausdauer und Zuverlässigkeit. Übrigens ist der Kontakt mit diesen Jugendlichen auch für die Schüler sehr hilfreich. Von der Stiftung SPI und dem Diversionsbüro „Schadenswiedergutmachung statt Strafe“ wird für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende freiwillige gemeinnützige Arbeit vermittelt. Die Suppenküche leistet in diesem Rahmen eine Arbeit mit pädagogischen Ansätzen.

In der Laudatio der Bezirksverordneten-Vorsteherin Petra Dittmeyer heißt es: „Das herausragende, vorbildliche und beispielhafte Engagement der Suppenküche Lichtenrade wird mit dem Förderpreis des Bezirks gewürdigt.“

Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten!

Thomas Moser

 

Leuchtendes Beispiel: auch so kann geholfen werden...

Flüchtlingskinder in Berlin-Lichtenrade erhalten Warnwesten und Wörterbücher

- Luczak: „Sprachkenntnisse sind für gelungene Integration entscheidend“

(Tempelhof-Schöneberg/02.04.2015) Leuchtende Warnwesten sollen die Kinder des Flüchtlingsheims Georg-Kriedte-Haus in Tempelhof künftig im Verkehr besser sichtbar machen. Die Einrichtung liegt direkt an der viel befahrenen B96 in Lichtenrade. Die Westen übergaben der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) und Joachim Kosack, Vorstandsmitglied des ADAC Berlin-Brandenburg, am Donnerstag bei einem Besuch vor Ort.

„Nach dem ich erfahren hatte, dass hier zum Schutz der Kleinen etwas gebraucht wird, habe ich mich direkt an den ADAC gewandt“, berichtet Luczak. Der Automobilclub reagierte sofort und stellte die Westen kostenlos zur Verfügung. „Die neongelben Westen sind ein toller Hingucker. Sie bringen die Kinder zum Leuchten und damit etwas sicherer durch den Straßenverkehr“, fügte Kosack vom ADAC hinzu.

Neben den Warnwesten erhielten die Familien auch Wörterbücher, unter anderem für Deutsch-Arabisch, – gestiftet vom türkisch-deutschen Bildungsinstitut TÜDESB. „Für eine gelungene Integration sind Sprachkenntnisse entscheidend. Einige der Flüchtlingskinder aus dem Heim hier gehen ja bereits in Berlin in sogenannten Willkommensklassen in die Schule“, freute sich Luczak.

In dem Flüchtlingsheim am Kirchhainer Damm sind derzeit rund 80 Bewohner aus 13 verschiedenen Ländern untergebracht, darunter 40 Kinder. Die Familien stammen unter anderem aus Syrien, Afghanistan und Libyen. „Wir haben hier ein gutes und friedliches Miteinander“, erklärte Christiane Wahl, die Leiterin des Heims. Es gebe auch sehr viel Unterstützung aus dem Umfeld, insbesondere von den Kirchgemeinden, so Wahl. Anfang Juni sollen auch die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Haus abgeschlossen sein. Dann können bis zu 250 Flüchtlinge Platz finden.

Warnwesten und Wörterbücher für die Kinder im Flüchtlingsheim am Kirchhainer Damm: Christiane Wahl (Leiterin), Muzaffer Toy  (TÜDESB), Jan-Marco Luczak (CDU) und Joachim Kosack (ADAC) bei der Übergabe an die Kinder im Georg-Kriedte-Haus (v.l.n.r., Foto Büro Luczak)

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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