Maibäume jetzt auch in Lichtenrade… aber erstmal wird gebastelt!

In Berlin gibt es bis jetzt keine Maibaum-Tradition. Vielleicht ändert sich dies durch eine neue Lichtenrader Initiative.

Um auf den 6. Lichtenrader Maientanz „Kunst trifft Wein” vom 1. bis 3. Mai 2015 am Lichtenrader Dorfteich hinzuweisen, planen die Organisatoren die Aufstellung von mehreren Maibäumen, die mit Birke umkränzt und dann künstlerisch geschmückt werden sollen.

Der festliche Charakter beim Lichtenrader Maientanz soll wieder durch viel Kunsthandwerkliches und Künstlerisches geprägt werden. Die Maienbäume sollen dafür schon eine erste Einstimmung sein.

Aufruf zum Maibaum-Basteln

Schulen sind eingeladen, bei der Gestaltung der Maibäume zu helfen. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger und besonders Kinder werden zum öffentlichen „Gute-Laune-Basteln“ am 11. April 2015 von 10 bis 13 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist neben der Pumpstation am Café Obergfell, Alt-Lichtenrade 140. Parkplätze sind am Lichtenrader Damm reichlich vorhanden. Bei Regen trifft man sich beim Inder nebenan. Die Aktion ist für den Maibaum auf dem Mittelstreifen Lichtenrader Damm / Goltzstraße gedacht.

Es soll allerlei Frühlinghaftes wie Blumen, Blätter, Schmetterlinge, Bienen u.a. gemalt werden. Es wird gebeten, dass Schere und Buntstifte mitgebracht werden. Malpapier, das von Sponsoren zur Verfügung gestellt wurde, wird gestellt. Fast alles ist möglich und erlaubt. Wer schon vorher kreativ werden und die hübschen Zeichnungen selbst anhängen mag, darf dies jederzeit gerne tun: Der Maibaum steht ab April zum Schmücken bereit! Für die Wetterbeständigkeit ist das Laminieren der Kunstwerke nicht zu vergessen! Oder man kann seine kleinen Frühlingswerke zum Basteltermin abgeben und laminieren und anhängen lassen.

Die weiteren Bäume stehen ab April an den Kreuzungen:

Mariendorfer Damm / Körtingstraße (Mittelstreifen),

Nahmitzer Damm / Hildburghauser Straße (Mittelstreifen Marienfelder Damm),

Lichtenrader Damm / Buckower Chaussee (Mittelstreifen

Für die Aktion zeichnet sich die Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck und Doris Deom verantwortlich.

Künstlerischer Mai-Blumenbaum

Auch ist ein besonderer künstlerischer Maibaum geplant. Sylvia Zeeck, die schon viele Kunstaktionen in und für Lichtenrade durchgeführt hat, verrät schon soviel: Es soll ein „Mai-Blumenbaum“ werden. Eine riesenhafte Blume wird entstehen, die sich circa 4 Meter in den Himmel reckt. Blume und Blätter aus Kaninchendraht winden sich um den Mast, der schon als Kunstweihnachtsbaum auf der Bahnhofstraße seine Dienste geleistet hat.

Sylvia Zeeck (Foto vorne - hier vor dem künstlerischen Weihnachtsbaum 2014; Foto: BerLi-Press)möchte vielleicht daraus ein Projekt mit Jugendlichen machen: „Durchwoben von farbiger Transparentfolie und Bändern möchte ich versuchen, den Blättern Volumen und Farbe zu geben.“ Obwohl die Arbeiten noch nicht begonnen haben, steht der Baum schon fast fertig geschmückt im Kopf der Künstlerin.

Maientanz mit Kooperationspartnern

Der Maientanz wird wieder von Family & Friends mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, in Kooperation mit der BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg und der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49 durchgeführt. Auch der Trägerverein Volkspark Lichtenrade ist wieder dabei. Von dort kommen die Birkenzweige und auch viele benötigte Verbrauchsmaterialien.

Man kann gespannt sein, wie die Maibäume den Frühling in Lichtenrade einläuten.

Thomas Moser

Weitere Informationen folgen in Kürze!

 

 

Haarstudio Madlon Persicke feierte Jubiläum

Am 14. März wurde im Haarstudio von Madlon Persicke in der Lichtenrader Steinstraße 26 gefeiert.


Im Jahr 2005 eröffnete die sympathische Lichtenraderin das Haarstudio. Zum 10jährigen Geschäftsjubiläum waren Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Freunde und interessierte Lichtenrader eingeladen. Viele freuten sich über die Einladung und gratulierten der Friseurmeisterin. Die Gäste wurden sehr freundlich und zuvorkommend von den zwei Mitarbeiterinnen Angela Wachowski und Nadine Schworck empfangen.

Angela Wachowski, Madlon Persicke und Nadine Schworck (v.l.n.r.)



...als Gäste auch dabei... Detlef und Diana Linek von "Werbung Lichtenrade"
Bei einem Glas Sekt konnte man mit der Chefin anstoßen und auch der Livemusik lauschen.

Draußen waren noch etwas kühlere Temperaturen, aber die Bratwurst wärmte dann gut von Innen.

Im Haarsalon, der ein klein wenig das Wohnzimmer von Madlon Persicke ist, sollen sich die Gäste auch bei den regelmäßigen Besuchen wohlfühlen. Für die drei Friseurinnen steht die Pflege von Haut und Haar im Vordergrund. Madlon Persicke und ihre zwei Mitarbeiterinnen freuen sich über ihren Besuch.

Thomas Moser

Haarstudio Madlon Persicke

Steinstraße 26

12307 Berlin

http://www.madlon-persicke.de

Telefon: 76 58 73 81

Öffnungszeiten:

Di, Mi, Fr 9 bis 18 Uhr

Donnerstag 9 bis 20 Uhr

Samstag 9 bis 14 Uhr

Der vollständige Bericht: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/03/07/14-m-rz--haarstudio-feiert-jubil-um.htm

 

Tempelhof im Osterhasen-Fieber

Rechtzeitig vor Ostern war der Osterhase schon einmal im Tempelhofer MedienPoint.

...vor dem Ansturm...

...Osterhasi, Carsten Sikora, Jutta und Lothar Nest, Jutta Kaddatz, Henning Hamann, Ed Koch (v.l.n.r.)...

Am 26. März 2015 kamen 97 Kinder und 21 Erzieherinnen aus benachbarten Kindertagesstätten- und Kinderläden in den MedienPoint, um gemeinsam den „Osterhasi“ zu begrüßen. Ein liebevoll geschmücktes Schaufenster und im Innenraum eine schön gestaltete Osterhasenwand sollte zeigen, dass bald die Osterhasenzeit beginnt.



Besonders begrüßt wurden die Kinder von der Schirmherrin der Veranstaltung, der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport Jutta Kaddatz. Der Eigentümer von „Walter Confiserie“, Carsten Sikora, hat dann die wichtigsten Sachen, nämlich süße Leckereien, mitgebracht. Aber auch gesunde Äpfel und Möhren wurden von Jutta Kaddatz und Carsten Sikora an die vielen kleinen Osterhäsinnen und Osterhasen verteilt.

Es war eine Freude, in die strahlenden Kindergesichter zu schauen (zum Foto: Das denkt wohl auch Carsten Sikora!)

Als Osterhäsin kam die Mitarbeiterin des MedienPoints, Annett Vogt, im Osterhasi-Kostüm. Annett Vogt hat schon als „Nikolausi“ ihre Fähigkeiten gezeigt, wie man auf die kleinen Kinder freundlich zugehen kann. Die Kinder mit ihren gebastelte Osterhasenohren waren begeistert von dem freundlichen Empfang.

MedienPoint-Mitarbeiterin Anne Frühauf verteilte Plüschtiere und hing die von den Kinder mitgebrachten Osterbilder auf. Jedenfalls war das ungemütliche Wetter schnell vergessen, als der erste warme Kakao getrunken war.


...Lothar und Jutta Nest mit Enkel Anton...
Als Unterstützer der Aktion waren Ed Koch von PaperPress und Jutta und Lothar Nest mit Enkel Anton, von der Sportschule Lothar Nest, dabei.

Der MedienPoint Tempelhof ist ein seit 2008 vom Jobcenter Tempelhof-Schönberg gefördertes Projekt vom „Kulturring in Berlin e. V.. Im MedienPoint gibt es Bücher, Schallplatten, Kassetten, Videos, DVDs und CDs. Diese Medien kann man einfach so, ganz ohne Kosten, mitnehmen. MedienPoint kann aber mehr als Medien: Mittlerweils ist hier ein beliebter Kieztreffpunkt entstanden.

Henning Hamann und Jutta Kaddatz mit den Kinderzeichnungen

...ein Tänzchen: Henning Hamann mit dem Osterhasi...
Das Team, rund um den engagierten MedienPoint-Chef Henning Hamann, stellen unermüdlich Aktionen und kleine interessante Ausstellungen auf die Beine.

Thomas Moser (auch Fotos)

…übrigens, bei Walter Confiserie kann man die leckersten handgefertigten Osterleckereien käuflich erwerben… http://www.schokoladen-walter.de

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10-18

 

30 Jahre Amerika

Dreißig Jahre ist es jetzt her. Genauer gesagt startete am 26. März 1985 eine neunköpfige Berliner Gruppe eine Erkundungsreise in die USA. Diese Reise wurde von der Tempelhofer Jugendorganisation „Paper Press“, noch heute ein umtriebiger jugend- und kommunalpolitischer Pressedienst, veranstaltet. Viele Amerikareisen folgten. Auch 2015 wird es in den Osterferien wieder eine Jugendreise nach Amerika geben, die aber schon seit Monaten ausgebucht ist. Heute werden die Reisen von CPYE organisiert. Am 26. August 1988 erfolgte die Vereinsgründung durch Bernd Puhlmann und Ed Koch. CPYE schaut mittlerweile auf 25 Jahre seit der Gründung des Vereins zurück. CPYE ist die Abkürzung der englischen Übersetzung des Vereinsnamens „Komitee zur Förderung von Jugendaustauschprojekten e. V.“.

2007 NBC: Besuch der Gruppe im NBC-Studio Denver. Hintere Reihe stehend 3. v. rechts Bernd Puhlmann (Vorstandssprecher), vordere Reihe 1. V. rechts Chris Landmann (damaliges Vorstandsmitglied)-Foto CPYE

2006 Denver:  stehend 2. v. links Regina Körper (langjährige Projektleiterin), 3. v. links Andie Kraft (Vorstandsmitglied), 4. V. links Nancy Brooks (langjährige damalige Organisatorin), 5. v. links Ed Koch, 6. v. links Zach Brooks (Begründer der Jugendbegegnungen mit Denver) Foto:CPYE
Die Tempelhofer Presse berichtete über die erste Reise ins „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, die dorthin führte, wo der Westen früher am wildesten war, in die Nähe von Dodge City. Zwei waren schon einmal in den USA. Aber wie kam es dann konkret zu der ersten Reise? Mathias Nitsche war damals ehrenamtlicher Helfer im Jugendfreizeitheim Mariendorf. Er wollte ein Jahr in den USA verbringen und so verschlug es ihn nach Kansas, in ein kleines Nest „in der Mitte im Nirgendwo“. Er kam bei der Bürgermeisterin des Ortes, Peggy Blackman, unter. So nahm alles seinen Lauf. Sie half Gastfamilien zu finden und schuf so die Grundlage, dass die Berliner Gruppe Mathias besuchen konnte. Zuerst ging es nach New York City. Ed Koch, der damalige Einrichtungsleiter vom JFH Mariendorf, erinnert sich noch sehr gut daran. Ihn hat der Amerika-Virus gepackt und er war mittlerweile selbst circa 25 Mal dort: „Eigentlich sollte es ja nur ein Besuch bei Mathias über Ostern werden. Daraus sind bis heute 46 Jugendbegegnungsprojekte mit 556 Teilnehmer/innen geworden.“

Nach Kansas zuckelte die Gruppe über 20 Stunden durch die USA. Dann ging es nach Marion, wo die Bürgermeisterin lebte und arbeitete. Koch erinnert sich: „Lauter nette Leute in dem kleinen Ort, vom Sheriff bis zum Pfarrer, und die Bürgermeisterin sowieso.“ In den folgenden Jahren wurden die Reisen, dank des Dollarkurses, auch für die Jugendreisen komfortabler.

1990, dem ersten Jahr nach der Wende, und 1991 nach der Wiedervereinigung, erlebten die Reisen einen ungeahnten Zulauf, denn sie bislang in den Ostbezirken Berlins lebenden Jugendlichen wollten nun auch ins „gelobte Land“ USA. Zwischen 1987 und 1999 wurden 39 USA-Studien- und Bildungsreisen für Erwachsene angeboten. New York, Washington D.C., Chicago, Atlanta, Houston, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco und Hawaii waren die Ziele.

2012 Denver:  1. v. rechts Ed Koch (Ehrenvorsitzender und ehem. Vorsitzender), 2. v. rechts Andie Kraft (Vorstandsmitglied), 4. v. rechts Mathias Kraft (Projektleiter). Hintere Reihe 1. v. links Christian Körper (Projektleiter), 2. v. links Chris Landmann (ehem. Vorstandsmitglied), 3. v. links Reiner Hanke (Vorstandsmitglied). Vordere Reihe 1. Und 2. v. links Darryl und Marjorie Hudspeth (die amerikanischen Organisatoren) und in der Mitte Michael Hancock (Bürgermeister von Denver). Neben der Jugendbegegnungsreise hatte CPYE aus Anlass des 20jährigen Jubiläums der Begegnungen mit Denver eine Delegationsfahrt gemacht und einen Termin beim Bürgermeister bekommen (Foto:CPYE)
Ed Koch erzählt, dass er über die Erlebnisse in Amerika ganze Bücher schreiben könnte. Geplant hat er diese Art der Veröffentlichung nicht. Auf den Vereinsinternetseiten www.cpye.de und www.paperpress.org kann man jedoch auch so vieles nachlesen.

Der Verein, der auch den bezirklichen Rocktreff organisiert, schaut besorgt in die Zukunft. Das Bundesjugendministerium setzt inzwischen andere Schwerpunkte, als Jugendbegegnungsreise in die USA zu fördern. Die deutsch-amerikanische Freundschaft ist nach Aussage von Koch in dieser Stadt nicht mehr viel Wert. Der CPYE e.V. ist inzwischen der einzige freie Träger, der Jugendbegegnungsreise außerhalb von Schulfahrten anbietet. Die Befürchtung des Vereins: „Es kann also sein, dass nach 30 Jahren die Reisen nicht mehr stattfinden können, denn frei finanziert, ohne irgendeine Förderung, wären die Kosten für den Einzelnen vermutlich zu hoch. Der Verein will jedoch trotzdem versuchen, weiterhin die Reisen anzubieten. Etwas trotzig schreibt Ed Koch: „Und wenn wir die allerletzen dieser Stadt sind, die die deutsch-amerikanische Freundschaftsflagge hoch halten.“

Hat ein Herz für CPYE...Marijke Höppner (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses) schenkt Reiner Hanke zum 25. Jubiläum des Vereins im August 2013 ein Herz.

Die CPYE-Aktivisten Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Reiner Hanke...

Alles über den Jugendaustausch: www.cpye.de

...und hier noch einmal der Bericht zu 25 Jahre CPYE: LINK

Thomas Moser

 

Der LortzingClub berichtet

Neues aus dem LortzingClub

Das ganz wichtige zuerst:

Der zukünftige Förderverein LortzingClub ist auf seinem Weg!

Die Gründungssitzung am 23. März diesen Jahres war erfolgreich. Genug Mitstreiter_innen erklärten sich bereit, mitzutun. Die Satzung wurde verabschiedet … und nun dauert es noch ein Weilchen bis der e.V. so richtig loslegen kann!

Ein weiteres Großereignis war die Sonderöffnung am 20. März! An diesem Tag hatten die Lehrer der Käthe-Kollwitz-Grundschule einen Studientag und dank der  Elterninitiative und konnte der LortzingClub den Kindern ein tolles Programm  anbieten.

Der Besuch war alles andere als eine „Notlösung“ für die Kinder.

Ab 7:30 Uhr gab es ein leckeres Frühstück, die geladenen Gäste der Feuerwehr, des Technisches Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes und die Polizeisanitäter gesellten sich nach und nach hinzu.


Die vielen Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und lernten etliche Arbeitsbereiche rund um die Rettungsdienste kennen, bestaunten von innen und außen die Fahrzeuge und durften unter fachmännischer Anleitung auch selbst aktiv werden! 

Die vielen farbigen Gipsverbände, die die meisten Kinder am Nachmittag trugen, machten den Tag noch bunter – und schienen beim Spielen auch nicht zu stören.


Ein Höhepunkt am Nachmittag war der Einsatz der Wasserspritze der Feuerwehr! Und jedes Kind durfte den riesigen Schlauch einmal selbst halten!

Ein großes Dankeschön an alle ehrenamtliche Helfer und an das viele (Verbands)material, das wir hier verbraten durften!!

Und am Sonnabend vor Ostern, dem 4. April, wird es auch dieses Jahr wieder es ein Osterfeuer im LortzingClub geben. Wir planen ein gemütliches Fest für alle, kein gigantisches Feuer, sondern ein Lagerfeuer, an dem auch kleinere  Kinder den vorsichtigen Umgang mit dem Feuer üben können.

Im ersten Teil des Abends wird der Märchenerzähler Gerhard Moses Heß österliche Geschichten erzählen und wir werden Osterlieder singen. Im zweiten Teil sind alle eingeladen, Stockbrot zu backen (Stöcke bitte mitbringen), Würstchen und Gemüse und Käse zu grillen, heißen Kakao und alkoholfreien Punch zu trinken.

Kostenbeitrag für Essen und Trinken: 4 €, mit Berlinpass 2 €

Wir bitten um Vorbestellung unter: 0152-22 55 40 38  oder 0163 / 34 17 053

Im Sommer haben wir zu Ferienbeginn am 16.07. / 17.07. eine kleine Aktion mit Übernachtung geplant. Vom 10.08. bis 21.08. bieten wir Ferienprogramme an. In der 5-tägigen Spielaktion im LortzingClub (bis 21.08.) werden die Kinder mit uns auf Weltreise gehen!

Die Anmeldungen für das Ferienprogramm sind nach den Osterferien im Club möglich.

Natürlich vergessen wir auch die Herbstferien nicht. Vom 19.10. bis 23.10. sind uns die Ferienkinder herzlich willkommen. Näheres hierzu später!

Herzliche Grüße aus dem LortzingClub senden Maike, Steffy, Carola und David

PS

Was wir DRINGEND benötigen:

  • Feuerschale (unsere wurde leider gestohlen!)

Was wir immer benötigen:

  •  (Kopier)Papier
  • Fußbälle
  • Dartpfeile und –spitzen (aus Plastik)
  • Tischtennisbälle, -kellen

DANKE!!

 

Lichtenrader Tiele-Winckler-Haus erhält Spende

"Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen" - Luczak spendet 1.000 Euro für Behindertenwohnheim Tiele-Winckler-Haus"

 „Wenn es heißt, wir fahren in den Urlaub, dann ist schon das Koffer packen für unsere Bewohner eine ganz besondere Freude“, sagt Bettina Wohland vom Tiele-Winckler-Haus. Sie leitet das Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung in der Mozartstraße in Lichtenrade. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sich Wohland um die derzeit 38 Bewohner.

Damit neben der engagierten Betreuung vor Ort auch künftig Ausflüge möglich sind, ist die Einrichtung auf zusätzliche Spenden angewiesen. Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) hat dafür jetzt bei einem persönlichen Besuch vor Ort 1.000 Euro an den Freundeskreis Tiele-Winckler-Haus e.V. gespendet. „Ich unterstütze die engagierte Arbeit aus tiefer Überzeugung. Es ist wichtig, dass wir Menschen mit Behinderungen nicht einfach nur gut versorgen, sondern ihnen eine soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Und genau darum kümmern sich hier die Betreuer und ehrenamtlichen Förderer besonders“, sagt Luczak.

„Wir freuen uns sehr über die Zuwendung von Herrn Luczak. Davon können wir mit den Bewohnern zum Beispiel Reisen machen“, sagt Karin Schulze, Vorsitzende des Freundeskreises. Dank des zusätzlichen Geldes können Reisen etwa an die Mecklenburger Seenplatte, in den Harz oder an die Ostsee organisiert werden.

Die Einrichtung in Lichtenrade gehört zur gemeinnützigen Tiele-Winckler-Haus GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort. Die Stiftung ist bundesweit sozial-diakonisch tätig, unter anderem in der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe. Zur Tiele-Winckler-Haus GmbH gehören zehn Einrichtungen in Berlin, davon vier im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.


Helena Scherer (Tiele-Winckler-Haus GmbH), Karin Schulze (Freundeskreis Tiele-Winckler-Haus), Bettina Wohland (Leiterin des Wohnheims) und Eckehard Jacobs (Freundeskreis Tiele-Winckler-Haus) freuen sich über die Spende von Dr. Jan-Marco Luczak.

(Foto 1 Moser; Foto 2 Büro Luczak)

 

Wie geht es mit der Bahnhofstraße weiter? Ein Bezirksverordneter fragt…

In Lichtenrade finden zurzeit viele Diskussionen statt. Ein Aspekt ist die Entwicklung rund um die Bahnhofstraße. In diesem Zusammenhang wurde Ende Januar 2015 zu einer ganztägigen Bürgerkonferenz eingeladen. Dies ist eine der Grundlagen, um die grundsätzlich zugesagte Förderung im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren (AZ)“ auch tatsächlich zu erhalten. Bei der Konferenz wurden für einzelne Themenschwerpunkte Multiplikatoren gewählt. Zum Thema „Mobilität und Verkehr“ wurde Patrick Liesener gewählt, um in einer Expertenrunde die Themen zu vertiefen.

Vor Beginn der Bürgerkonferenz im Januar: Patrick Liesener mit Rainer Welz und Manfred Beck von der BI Lichtenrade-Dresdner Bahn (v.l.n.r.)
Unabhängig von diesem Aspekt hat sich nun Patrick Liesener (CDU), der auch Bezirksverordnete ist, mit einer Kleinen Anfrage in der BVV Tempelhof-Schöneberg zu Wort gemeldet. Geantwortet hat die zuständige Stadtentwicklungsstadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen).

Patrick Liesener bewegt die Frage, ob die Gelder für die Organisation und Durchführung von Teilen des Verfahrens durch professionelle Planergesellschaften richtig eingesetzt werden: „Über hunderttausend Euro werden für Planung und Bürgerbeteiligung ausgegeben. Das ist eine sehr große Summe und als Steuerzahler sollte man schon fragen dürfen, ob Bürgerbeteiligung immer so viel Kosten muss, zumal die Planungsideen von den Bürgerinnen und Bürger stammen und lediglich gesammelt und aufbereitet werden mussten.“

Stadträtin Dr. Sibyll Klotz mit dem Koordinator aus dem Bezirksamt Jens-Peter Eismann
Die Antwort dazu teilt sich in mehrere Posten auf: „Für die Erarbeitung der städtebaulichen Vertiefung „Lichtenrade – östlicher Eingangsbereich“ – wurden durch die Beauftragung des Büros Herwarth + Holz vom 25.7.2014 insgesamt Leistungen in Höhe von 25.052,47 € abgerechnet. Die Entwicklung des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ (ISEK) durch das Büro „die raumplaner“ ist noch nicht abgeschlossen. Insgesamt stehen von der Fördermittelgeberin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Fördermittel in Höhe von 40.000 € für die Entwicklung des ISEK zur Verfügung. Die Erarbeitung des „Leitbilds für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße in Berlin-Lichtenrade“ erfolgte im Rahmen der Standortkonferenz Lichtenrade. Durch die Beauftragung der Planergemeinschaft Kohlbrenner wurden Leistungen in Höhe von 42.208,11 € abgerechnet.“

Auf Nachfrage der Redaktion bestätigt Stadträtin Klotz die Notwendigkeit zur Erstellung des ISEK, um überhaupt Fördermittel erhalten zu können. Die Mittel dafür hat die Senatsverwaltung übernommen.

Dr. Sibyll Klotz erklärt zur Notwendigkeit der Hinzuziehung eines externen Büros: „Das Bezirksamt verfügt nicht über die personellen Kapazitäten, das ISEK selbst zu erstellen und die breite Bürgerbeteiligung, die wir bei der Erstellung praktizieren, selbst in die Hand zu nehmen. Auch dieser öffentliche Auftrag wurde in einem kleinen "Wettbewerb" an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben. Damit halte ich die Kosten für gerechtfertigt.“

Die Höhe der Kosten sind sicher hoch und Nachfragen dazu berechtigt. Andererseits scheint es plausibel zu sein, das dies mit Bordmitteln des Bezirksamtes nicht zu schaffen gewesen wäre. Die beauftragten Büros haben unterschiedlichste Erfahrungen in diesen Bereichen gesammelt. Man kann nur hoffen, dass sich dieser hohe Aufwand am Ende auch für Lichtenrade rechnet.

Skepsis spiegelt sich auch in der Frage von Liesener wieder, wie die direkten Anlieger (Anwohner und Geschäftsinhaber) über den Termin der Bürgerkonferenz am 24.1.2015 informiert worden sind? Rund 150 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der verschiedensten Interessengruppen beteiligten sich aktiv bei der Konferenz. In der Antwort führt Stadträtin Klotz aus: „Die direkten Anlieger der Bahnhofstraße sind über das Verteilen von Info-Postkarten (vor Ort persönlich in den Geschäften und in Briefkästen), durch Auslage von Info-Postkarten im Bürgeramt Lichtenrade, durch Pressemitteilungen, durch die Auftaktveranstaltung am 13.12.14, durch den Internetauftritt im Bezirk und über direkte Einladungen der Akteure und Netzwerke über den Termin der Bürgerkonferenz informiert worden.“ Dieser Antwort kann noch hinzugefügt werden, dass die Bezirkspresse und die Internetzeitung im Vorfeld und im Nachklapp auf die Veranstaltung hingewiesen haben. Unter diesen Aspekten wäre es sicher wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Bürger die Chance der Beteiligung ergriffen hätten.

Eine weitere Frage des Bezirksverordneten bezieht sich auf den Zeitpunkt der Auszahlung der Fördermittel. Dazu heißt es in der Antwort: „Sofern das AZ-Gebiet Bahnhofstraße durch Senatsbeschluss bestätigt wird, stehen für erste Maßnahmen in diesem Jahr bereits Fördergelder zur Verfügung.“

Eine weitere Fragestellung bezieht sich auf den Zeitplan und die Beteiligung der Politik im weitere Verlauf: „Was geschieht mit der Bewerbung für das Förderprogramm Aktive Zentren, wenn die BVV dem Bewerbungsentwurf am 22.4.2015 nicht zustimmen sollte?“ Dazu führt Dr. Sibyll Klotz aus: „Nach einer Vorgabe der Fördermittelgeberin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, ist für das ISEK im Hinblick auf den angestrebten Senatsbeschluss lediglich ein Bezirksamtsbeschluss erforderlich. Das Bezirksamt hat sich darüber hinaus selbst auferlegt, das ISEK der Bezirksverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Mit Beschluss vom 18.11.2014 (Drucks. Nr: 1195/XIX) hat die BVV das Bezirksamt ersucht, das ISEK Bahnhofstraße der BVV zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Einhaltung der im Förderprogramm vorgegebenen Fristen sei sicherzustellen. Die an der ISEK-Entwicklung Beteiligten gehen davon aus, dass die BVV das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lichtenrades und mit den Vertretungen der Fraktionen der BVV entwickelte ISEK mitträgt.“ Dazu der Bezirksverordnete Liesener: „Es wundert mich, wenn in einen Ortsteil des Bezirks in solchem Umfang eingegriffen werden soll und die Bezirksverordnetenversammlung gesetzlich nicht beteiligt werden muss. Wie sollen die Bezirksverordneten so Senat und Bezirksamt wirksam kontrollieren? Ich hoffe, dass die zuständige Stadträtin die BVV trotzdem weiterhin beteiligen wird. Das ist aus meiner Sicht angebracht, um die Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung zu erhöhen.“

Die weitere Entwicklung in Lichtenrade wird sicher spannend. Aus Sicht der Bevölkerung kann nur gehofft werden, dass neben der Politik auch die breite Öffentlichkeit über die Ergebnisse, gegebenenfalls auch über wichtige Zwischenergebnisse, informiert wird.

Thomas Moser

 

Salvator stand wieder unter Dampf

In der Lichtenrader katholischen Kirchengemeinde Salvator konnte eine extra aufgebaute Gartenbahnanlage bestaunt werden.


Am 14. und 15. März lud der Familienkreis 89 ein, damit auch in diesem Jahr wieder „Dampf über Salvator“ bewundert werden konnte. Einmal im Jahr tuen sich Eisenbahnfreunde zusammen, um die kleine Welt der Eisenbahnen im Pfarrsaal zu präsentieren.

Bevor der große Ansturm nach der Familienmesse einsetze, berichtet Thomas Brathuhn, einer der verantwortlichen Eisenbahnfans: „Wir haben diesmal rund 130 Meter Gleise bis quasi zur letzten Minute verbaut.“ Am Vortag werkelten die Eisenbahner solange, bis alles klappte.

Auch viele junge Leute waren dabei und präsentierten stolz die Gartenbahnanlage.

Thomas Moser (auch Fotos)

 

Termine, Vorankündigungen und Infos: Aktivitäten vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade informiert über die nächsten Aktivitäten:

„Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“: Es geht los!

Was sich für die meisten Lichtenrader wie ein Aprilscherz anhört, wird am 1. April tatsächlich stattfinden: Viele Geschäfte in der Bahnhofstraße werden bis 21 Uhr geöffnet sein. Anlass ist der Umsetzungsstart des  „MittendrIn Berlin!“-Wettbewerbs, den das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade für die Händlerinitiative gewonnen und in die Lichterader Einkaufsmeile geholt hat.

Kein Aprilscherz: Bahnhofstraße am 1. April bis 21 Uhr geöffnet.

Unter dem Motto „Offen bis 21 Uhr: Kein Aprilscherz“ öffnen nach aktuellem Stand 40 der rund 100 Geschäfte in der Bahnhofstraße bis 21 Uhr. Nach dem in der Bahnhofstraße bis auf wenige Ausnahmen üblichen Ladenschluss um 18 Uhr, wird in vielen Geschäften Unterhaltung Trumpf sein: Djembé-Trommeln, Jazzgitarre im Keller, Querflöte von Bach bis Schubert und ein wandelnder Saxophonist. Dies ist eine kleine Auswahl dessen, was aus den Läden zum Feierabend viele kleine Theaterbühnen, mit wechselnden musikalischen Leckerbissen machen wird. Der Berliner Jazzgitarrist Gerd Schäfer spielt wunderbaren Swing und verträumte Balladen. Afrikanische Trommeln geben einen spannenden Gegensatz zur Soloflöte. Lichtenrader Musiker treffen international spielende Instrumentalisten und lassen den Abend in der Bahnhofstraße in ein spannendes, musikalisch abwechslungsreiches Flair eintauchen.

Unüberhörbar: Die Djembé-Trommler aus Lichtenrade. Die Trommeln bestehen aus einem mit Ziegenfell bespannten, ausgehöhlten Baumstamm und stammen aus Westafrika. Djemben werden mit den bloßen Händen geschlagen (Foto BZL)

Am 1. April mit dabei: Jazz-Gitarrist Gerd Schäfer (Foto BZL)

Organisiert das Musikprogramm für den 1. April und  spielt selbst: Lutz Fußangel vom Verein „Jazz für alle“ (Foto BerLi-Press)
Dazu sollen Kultur und Kunst den Lichteradern, ihren Gästen, aber auch den noch nicht beteiligten Händlern und Dienstleistern zeigen, was in der guten alten Bahnhofstraße möglich ist. Vorausgesetzt, alle Beteiligten ziehen an einem Strang. Für das leibliche Wohl beim Flanieren werden die Händler selbst bzw. Gastronomen sorgen. Das aktuelle Programm ist unter www.bahnhofstrasse.de zu finden.

Barrieren einebnen, eine neue Willkommenskultur schaffen

Das Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. und Händlerinitiative Bahnhofstraße ist eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“. Der Titel ist gleichzeitig Programm: „Offen für alle: die Bahnhofstraße!“ meint nicht nur Barrierefreiheit, bezogen auf die Mobilitätseinschränkungen, sondern betrachtet das Thema als ganzheitlichen Ansatz. Barrieren aller Art, für Alt und Jung, „Eingeborene“ und „Zugereiste“ sollen öffentlichkeitswirksam aus dem Weg geräumt werden.

Die Bürger Lichtenrades und ihre Gäste sollen in die Umsetzung einbezogen und die neue Angebots-kultur der Bahnhofstraße verdeutlicht werden. Der Abbau der Barrieren wird zwischen April und September mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Ziel ist, aus vielen einzelnen Händlern mit den Bürgern und Vermietern eine über die Stadtteilgrenzen hinaus anziehende Flaniermeile mit einer neuen Willkommenskultur zu machen, ein ebenerdiges Einkaufserlebnis.

Geplante Aktionen und Veranstaltungen im Wettbewerbszeitraum:

Ebenfalls im April startet ein Schüler-Lieferservice für die Lichtenrader: An der Ulrich-von-Hutten-Oberschule hat sich die Schülerfirma MercaLira gegründet. Sie bietet in enger Abstimmung mit der Händlerinitiative Bahnhofstraße einen Lieferservice für die Händler in und um die Bahnhofstraße an. Dazu sind weitere Kundenbindungsmaßnahmen, wie etwa ein kostenloser Regenschirm-Verleih und ein Lesebrillen-Service vorgesehen.

Eher langfristig, dafür aber einzigartig und nachhaltig ist der Abbau physischer Barrieren zu sehen: Viele Geschäfte in der Bahnhofstraße sind durch mindestens eine Stufe vom Niveau des Bürgersteigs getrennt. Nur wenige ermöglichen einen Zugang mit Rollstuhl oder Elektrowägelchen. Immobilienbesitzer, Grundeigentümerverein, lokale Geldinstitute und Handwerker wollen ein Paket schnüren, das die bestehenden Barrieren systematisch abbaut und die Erfolge publizistisch begleitet.

Highlights werden sicher die geplanten Veranstaltungen sein:

Spargelfest an der Alten Mälzerei

Ein Spargelfest vom 15.-17. Mai wird den Lichtenradern und ihren Gästen ermöglichen, die Alte Mälzerei am S-Bahnhof Lichtenrade als ehrwürdiges historisches Zentrum des Ortsteilwachstums neu zu erleben. Bislang ist das Areal der Alten Mälzerei für die Lichtenrader nicht zugänglich.

Frühstück auf der Bahnhofstraße

Ein gemeinsames Frühstück auf der Bahnhofstraße ohne „fliegende Händler“ oder kommerzielle Anbieter beginnt Tradition zu entwickeln. Mit Kaffeekanne und Brötchen treffen sich die Bürger, Initiativen und Vereine Lichtenrades am letzten Sonntag im Juni 2015 mit den Händlern auf der abgesperrten Straße. Dort wird gefrühstückt, untermalt von selbstgemachter Musik. Das Thema „Ernährung und Gesundheit“ wird dabei eine thematische Orientierung und Raum zum aktiven „Netzwerken“ bieten.

Die langen Nächte in der Bahnhofstraße

Drei abschließende Tage, besser Nächte der offenen Tür sind für den 4. – 6. September vorgesehen. Dabei werden Bürgersteige und Parkraum in der Bahnhofstraße phantasievoll gestaltet, die Fassaden und Geschäfte illuminiert. Das Ziel: ein völlig neues Gefühl für Flair in der Bahnhofstraße. Gleichzeitig soll die angestrebte Neuorganisation des Verkehrs an diesem Wochenende erlebbar gemacht werden. Im Leitbild Lichtenrades ist eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sowie den Liefer- und öffentlichen Nahverkehr vorgesehen.

MittendrIn Berlin!: Katalysator für Geschäftsstraßen

„MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ ist eine Aktion des Landes Berlin, der IHK Berlin und der privaten Wirtschaft. Gemeinsame Absicht ist es, mit neuen Impulsen die Berliner Zentren und Geschäftsstraßen zu stärken. MittendrIn Berlin! ruft Handel, Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger auf, zusammen Verantwortung für ihren Standort zu übernehmen und diesen aktiv mitzugestalten. Unterstützt werden Konzepte, Projekte und Aktionen, die dauerhafte Effekte für die Stärkung von Zentren und Geschäftsstraßen versprechen und zu einer nachhaltigen Attraktivitätssteigerung und Belebung führen. Neben der Lichtenrader Bahnhofstraße wurden Projekte aus den Gebieten Weißenseer Spitze, Karlshorst und Alexanderplatz prämiert.

Das Bürgerforum: Plattform für Lichtenrade

„Lichtenrade soll schöner und lebenswerter werden“: Trotz der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Vereine und Akteure, steht dieser Konsens für eine große Gemeinsamkeit der Mitglieder des Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. Ob Kunst- und Kulturschaffende, Sportvereine, Ökumenische Umweltgruppe, Grundeigentümer, Unternehmer oder Einzelmitglieder: Alle eint eine große Bereitschaft, mit den anderen Mitgliedern zu gemeinsamen Lösungen zu kommen, weil im öffentlichen Raum nur gemeinsame Vorhaben eine echte Chance zur Realisierung haben. Das Bürgerforum wurde von den Beteiligten initiiert, um eine allen Interessierten offene Plattform für die öffentliche Diskussion der Lichtenrader Probleme aber auch der nutzbaren Chancen des Stadtteils zu bilden.

 

Kiezspaziergang durch Blankenfelde

Wie schon einmal zum 25jährigen Mauerfall-Jubiläum im November 2014, luden die Landrätin Kornelia Wehlan und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zum gemeinsamen Kiezspaziergang ein. Diesmal ging es durch Blankenfelde, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lichtenrade liegt.

Nach mehr als 20 Jahre partnerschaftlicher Beziehung zwischen dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg sollte diesmal den Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin die Chance gegeben werden, dass sie das angrenzende Blankenfelde etwas näher kennenlernen. Viele Kiezspaziergänge der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler führten im Bezirk bereits durch die verschiedensten Ecken von Tempelhof-Schöneberg.

Erstmal ging es mit dem Auto, dem Fahrrad oder der S-Bahn 2 zum verabredeten Treffpunkt nach Blankenfelde.


Landrätin (Foto rechts) und Bezirksbürgermeisterin (Foto links) begrüßten die circa 150 Kiez-Spaziergänger in unmittelbarer Nähe vom S-Bahnhof Blankenfelde. Verschiedene Kreistagsabgeordnete und Blankenfelder Vereinsvertreter begleiteten die Gruppe und bereicherten die Informationen der Landrätin Wehlan mit ergänzenden Hinweisen und Geschichten.


Entlang der Bahngleise ging die große Gruppe auf einem Wanderweg in Richtung Bahnhof Dahlewitz, um das denkmalgeschützte Haus des bekannten Architekten Bruno Taut zu bewundern.

Der Architekt lebte hier von 1927 bis 1933. Es fällt durch seine außergewöhnliche Form auf, die ihm in der Fachliteratur den Spitznamen „Käseecke“ oder „Tortenstück“ eingebracht hat. Das Haus zeichnet sich im Inneren besonders durch die leuchtenden Farben aus. Einige Original Einbaumöbel sind in dem bewohnten Haus noch erhalten.

Dann ging es zurück von Dahlewitz über den Glasower Bach nach Blankenfelde.

Die Ortsteile Dahlewitz und Blankenfelde gehen sozusagen „nahtlos“ ineinander über. Lediglich ein Ortsschild zeigt an, wo man sich gerade befindet.

Rechts in die Erich-Klausener-Straße eingebogen, befindet man sich in der sogenannten „GAGFAH“-Siedlung.


Vor über 70 Jahren hatte die „Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten“– kurz GAGFAH – dieses Gebiet für Einfamilienhäuser ins Auge gefasst. Erst entstanden Musterhäuser, dann neben Bremen und Stuttgart die Siedlung in Blankenfelde, die drittgrößte ihrer Art in Deutschland. Insgesamt 411 Gebäude wurden errichtet. Der Erstbezug erfolgte 1935. Damals war alles streng in einer Satzung geregelt. So mussten die Häuserhälften erst „trocken gewohnt“ werden. So waren teilweise keine Bodenbelege erlaubt und die Möbel mussten 10 Zentimeter von den Wänden aufgestellt werden.

Der Weg führte die Spaziergänger dann weiter durch die „Märkische Promenade“, eine lange Schneise durch die Siedlung, die gerne von den Blankenfeldern angenommen wird. Die Siedlung war akkurat rechtwinklig angelegt.

Der Architekt der Siedlung, Otto Englberger, fand, dass „zuviel der Uniformität“ aufgelockert werden sollte. Er wohnte selbst in der Blankenfelder Siedlung (weiße Haushälfte rechts).

Die „Fußgängerzone“ wurde im vorigen Jahr mit vielen Spielgeräten neu gestaltet.

Im alten Dorfkern von Blankenfelde wurde das älteste Blankenfelder Gebäude, die Kirche inmitten des Dorfangers, besichtigt.


"...wer kommt alles aus Berlin...?"
Der Pfarrer gab einen kurzen geschichtlichen Abriß. Sie war 1978 einem Brand zum Opfer gefallen. Nur der Taufstein und die Kanzel konnten gerettet und wieder hergestellt werden. Dank vieler fleißiger Helfer konnte sie 1981 wieder eingeweiht werden.


Ein paar Schritte weiter befindet sich die alte Dorfschmiede, die der Künstler und Schmieder Werner Mohrmann-Dressel betreibt. Sie wurde vermutlich 1540 erbaut und ist nach der Kirche das zweitälteste Gebäude in Blankenfelde. Schmied Werner Mohrmann-Dressel erwartet die Gäste hier in seinem Schmiedeatelier.

Letzte Station war die „Alte Aula“ am Zossener Damm 2, die aus Materialien des 1948 abgerissenen Schlosses erbaut wurde. Dieses war im 15./16. Jahrhundert als Herrenhaus derer von der Liepe gegründet worden. Heute ist die „Alte Aula“ das kulturelle Zentrum des Ortsteils und Domizil des Kulturvereins Blankenfelde. Dort befinden sich ein Museum –auch über die GAGFAH-Siedlung-, ein Archiv zur Heimatgeschichte, eine Galerie und ein Trauzimmer. Mitglieder des Kulturvereins Blankenfelde zeigten den Kiezspaziergängern das Haus und luden zu Kaffee und Kuchen ein.

Viele Besucher waren über den besonderen Abschluss der Veranstaltung begeistert.


Der Blankenfelder Seniorenchor stimmte noch einige Lieder an. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler bedankte sich bei den Gastgebern und ist sich mit der Landrätin Kornelia Wehlan einig, auch künftig einmal jährlich einen gemeinsamen Rundgang anzubieten. Angelika Schöttler fand es jedenfalls „ganz super“! Ein kostenloser Bustransfer brachte die Kiez-Spaziergänger wieder zurück zur S-Bahn. Ein perfekt organisierter Spaziergang in Blankenfelde!

Angelika Schöttler kündigte schon den nächsten Kiezspaziergang an. Treffpunkt ist dann das Planetarium am Insulaner.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Interessante Links:

Ankündigung und Rückblick zu den Spaziergängen: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/derbezirk/spaziergang/kiezspaziergang.php

Kulturverein Blankenfelde mit vielen Veranstaltungen: http://www.kulturverein-blankenfelde.de

Zur historischen Schmiede: http://www.werners-esse.de

 

 

20 Jahre Kabarett Korsett Jubiläumsveranstaltung

Der Name Kabarett Korsett steht seit seiner Gründung als Markenzeichen für all die Frauen, die mit ihren Darbietungen im Laufe der Jahre sich immer wieder neu erfunden und so das Kabarett geprägt haben.


Es wurde vom damaligen Kulturstadtrat in Berlin -Tempelhof, Klaus Wowereit, im Rahmen des Frauenmärz als Volkshochschulkurs  „Kabarett für Frauen“ ins Leben gerufen. Das Bühnendebüt fand unter der Leitung der Dozentin Ute Zimmermanns mit viel Erfolg im März 1995 statt. Die Damen bezeichneten sich im ersten Programmheft als „zum einen sehr interessiert, neu-Gierig und bühnengeil, zum anderen aber schwatzhaft, streitsüchtig und ahnungslos“. Trotz der Unterschiede verfolgten die Frauen aber ein gemeinsames Ziel, sich in keinster Weise einengen zu lassen, sondern befreit und ganz unverblümt auf der Bühne eigene Interpretationen vortragen zu können. Die jüngste Rebellin kam dann auf den Namen „Korsett“. Somit war das „Kabarett Korsett“ geboren.

Es ist wohl schon eine Besonderheit, dass diesem Kurs „Kabarett für Frauen“ auch nach 20 Jahren noch nicht die Puste ausgegangen ist. Im Gegenteil, noch immer sind die Frauen heiß darauf, all die gesellschaftlichen und politischen Ungerechtigkeiten sowie deren Auswirkungen auf der Bühne vorzutragen. Auch in Zukunft werden sich die Damen wohl kaum in ein Korsett einschnüren lassen.

Die teilnehmenden Frauen schaffen es nach Beendigung eines Halbjahres, mit dem stets zur Hälfte neuen Programm das Gemeinschaftshaus in Berlin-Lichtenrade, das mit knapp 400 Sitzplätzen bestückt werden kann, zweimal im Jahr an drei Tagen bei freiem Eintritt komplett zu füllen. Somit unterhält das Kabarett Korsett jährlich etwa 2400 Leute mit selbst geschriebenen Texten, die talentvoll von der Dozentin und Regisseurin Dorothee Wendt für die Bühne in Szene gesetzt werden. Die musikalische Begleitung übernimmt Erik Kross. Als Meister seines Fachs schafft er es, den Damen immer wieder wundervolle Töne zu entlocken.

Doch bevor ein Programm auf der Bühne präsentiert werden kann, bedarf es vieler Übungsstunden. An den Texten und Liedern wird so lange gefeilt bis auch die letzte Frau und letztendlich auch die Regisseurin bzw. der Pianist mit dem Ergebnis zufrieden sind. Das erfordert viel Einsatzbereitschaft von jedem.

Auch die Anfertigung der teilweise bunten Kostüme, die das Bühnenbild lebendiger aussehen lassen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber nicht nur Zeit, sondern auch Geld kostet das aufwendige Hobby. Die Gebühren des Volkshochschulkurses werden regelmäßig für die Kursteilnehmerinnen erhöht. Hinzu kommen die Kosten für die Extraproben, die nicht im Rahmen des Volkshochschulkurses erfolgen. 

Auch das Drucken der Flyer, Plakate und Programmhefte kostet Geld. Deshalb freut sich das Kabarett Korsett über jede finanzielle Unterstützung, denn ohne diese wäre so manches nicht zu bewerkstelligen.

Für alle Beteiligten sind die Bühnenauftritte mit viel Arbeit verbunden, die aber alle gerne tätigen.

Denn am Ende eines Auftrittes kommt das Highlight………………………

„Der Applaus des Publikums“

Marina Heimann
(Fotos: Kabarett Korsett)

 

„Zum Jubiläum erscheint eine DVD mit Aufzeichnungen aus

20 Jahre Kabarett Korsett“   

Eintritt frei – Vorbestellung erforderlich

E-Mail unter kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn)

Telefon (030) 886 77 322 (Iris Oldenburg)

Termine der Aufführungen zum Jubiläum im Gemeinschaftshaus Lichtenrade

Aufführung am        Samstag       25.April 2015         20.00 Uhr

Aufführung am        Sonntag       26.April 2015                  16.00 Uhr

 

Aufführung am        Freitag         29.Mai  2015          20.00 Uhr

Aufführung am        Samstag       30.Mai  2015          20.00 Uhr

Aufführung am        Sonntag       31.Mai  2015          16.00 Uhr

 

Architektur und Schule - Ein Projekt an der UvH

Das Projekt Architektur und Schule am Ulrich von Hutten Gymnasium, UvH, in Lichtenrade wurde im Juni 2014 abgeschlossen.

Die wesentlichen Unterrichtsinhalte werden wie folgt zusammengefasst:
 
1. Berufsbild Architekt
Vorstellung des Berufsbilds des Architekten, Erläuterung der Aufgaben, Darstellung des Berufswegs, berufliche Arbeitsfelder von Architekten.

2. Bauhaus – Idee und geschichtliche Folgen
Vorstellung des Bauhauses, Ideen und Ziele in der Gründungsphase in Weimar, Darstellung des geschichtlichen Ablaufs bis zur Übersiedlung nach Dessau und Berlin, politische Hintergründen.
Vorstellung einiger bekannter Bauhauswerke der Architektur, Malerei, Möbel und von Haushaltsgegenständen.

3. Besuch des Bauhausarchivs in Berlin
Umfassende und mehrstündige Führung durch das Bauhausarchiv. Vorstellung des Unterrichtsablaufs mit den ersten Übungen zum Kennenlernen von Materialien und deren Eigenschaften, Vorstellung von Haushaltsgegenständen, Möbel, Kücheneinrichtungen, Leuchten und Kunst aus Malerei, Fotografie und Skulptur.

4. Zerschlagung des Bauhauses 1933 und weitere Folgen
Das Bauhaus und das differenzierte Verhältnis der Nationalsozialisten zum Bauhaus führten zur Übersiedlung von Weimar nach Dessau und 1933 von Dessau nach Berlin bis zur endgültigen Auflösung der Bildungseinrichtung nach kurzem Lehrbetrieb in Berlin im Frühjahr 1933. Darstellung der Folgen für die Bauhausler, über Berufsverbot, Emigration, Flucht, innere Emigration, Anpassung bis hin zu Verhaftung und Ermordung.

5. Vorträge von Schülerinnen und Schülern
Jeder Schüler stellte ein bekanntes Gebäude aus der Bauhauszeit, einem Vorläufer der klassischen Moderne und der Nachkriegsmoderne vor.

6. Zeichenübungen
Vorstellung der Arbeitswerkzeuge für das technische Zeichnen: Reisschiene, Geodreieck, Bleistifte mit unterschiedlichen Härtegraden, Zeichenstifte/ Tusche mit den unterschiedlichen Strichstärken. Einführung in die Drei-Tafel-Projektion, Einführung in die Schnittdarstellung, anschließend zeichnerische Darstellung der eigenen Zimmer.

7. Isometrische Darstellungen
Mit den Zeichenwerkzeugen wurden auf der Grundlage der Arbeiten aus den Drei-Tafel-Projektionen räumliche Darstellungen entwickelt und die unterschiedlichen Perspektivmöglichkeiten geübt.

8. Malerei am Bauhaus
Vorgestellt wurde der Bauhausschüler Fritz Kuhr, der von 1925 bis 1929 Malerei am Bauhaus studierte. Jeweils 6 Schülerinnen und Schüler hatten ein Gemälde von ihm zu bearbeiten, zu analysieren und mit einer eigenen Interpretation vorzustellen.

9. Besuch des Bauhauses Dessau
Besuch des Bauhauses in Dessau mit Führung durch das Bauhausgebäude, das neu interpretierte Meisterhaus von Walter Gropius und durch das Doppelhaus Klee/Kandinsky.

10. Übungen mit Kalksandsteinen
Dank einer Sachspende von 150 Kalksandsteinen eines örtlichen Bauunternehmers aus Lichtenrade wurde die Maßordnung von Mauerwerk vorgestellt und erläutert. Frei nach Mies van der Rohe – gute Architektur beginnt, wenn jemand 2 Ziegelsteine sorgfältig zusammenfügt – erfolgten anschließend Übungen, mit der Aufgabenstellung, aus drei Kalksandsteinen ein Raumgefüge zu schaffen und die zusammengefügten Steine zu skizzieren und mit Licht-Schatten-Wirkung darzustellen.

lichtenrade-uvh-kandinsky-ferienaufgabe11. Ferienaufgabe nach Wassily Kandinsky
Eine ursprünglich von Wassily Kandinsky am Bauhaus erdachte Aufgabe wurde als Übungsaufgabe für die Osterferien gestellt und danach im Unterricht bearbeitet.

12. Schulklassengespräch mit Frau Dr. Annemarie Jaeggi
Zum Abschluss des Projektes wurde eine Auswahl der Arbeiten in der Schule ausgestellt und den eingeladenen Gästen vom Unternehmernetzwerk Lichtenrade sowie Herrn Hermann Famulla (Nachlassverwalter Fritz Kuhr), Frau Dr. Annemarie Jaeggi (Leiterin des Bauhausarchivs) und Herrn Thomas c Dehmel (Vorsitzender des Arbeitskreises Architektur und Schule der Architektenkammer Berlin) vorgestellt.
Eine von der Architektenkammer erstellte Folie zur Präsentation sowie 2 Modelle der Schülerarbeiten werden ab dem 20. März 2015 für 4 Wochen im Stilwerk in der Kantstrasse ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung ist um 19.00 Uhr.
Danach wandert die Ausstellung 1 Jahr durch die verschiedenen Berliner Bezirke.

Beteiligte:
52 Schülerinnen und Schüler der Kunstleistungskurse 11. Jahrgang der UvH
gesamtes 2. Schulhalbjahr 2013/2014
Lehrerinnen Heide Dierick-Völckner, Kerstin Körber-Akok
Architekten Norbert Rolf, Wolfgang Thiessen

 

Kein Aprilscherz: Bahnhofstraße am 1. April offen bis 21 Uhr und die Schülerfirma informiert!

Auf der Website vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade heißt es

Händler laden ein zu Musik, Kunst & Kultur nach 18 Uhr.

Flyer 1. AprilAm 1. April geht’s los: 6 Monate voller Aktivitäten in unserem ebenerdigen Einkaufszentrum Bahnhofstraße! Einzigartig sind z. B. die kompetenten Händler, die sich um die Lichtenrader und Ihre Gäste individuell kümmern. Das wollen sie Ihnen mit der Eröffnungsveranstaltung von „MittendrIn Berlin!“ zeigen.

Immerhin 40 Händler der Bahnhofstraße haben bisher die Teilnahme zugesagt und werden ihre Geschäfte bis 21 Uhr öffnen. Sie können Musik, Kunst & Kultur in vielen Geschäften live erleben. Natürlich wird auch für die Unterhaltung Ihres Gaumens gesorgt sein und shoppen dürfen Sie selbstverständlich auch.

Das Künstlerprogramm für den 1. April, 18 - 21 Uhr

Weitere Information

Schülerfirma MercaLira

Neu: Schülerfirma „MercaLira“ der UvH organisiert Lieferservice.

Der "MittendrIn"-Wettbewerb macht's möglich: die Schülerfirma des Ulrich-von-Hutten Gymnasium (UvH), bietet ab sofort einen Einkaufs- und Lieferservice für Lichtenrade. Buchbar ist der mit Händlerinitiative Bahnhofstraße und Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade initiierte Lieferservice
• bei allen teilnehmenden Geschäften, erkennbar am Schaufensteraufkleber,
• über www.mercalira.de,
• oder in kürze über www.bahnhofstrasse.de

Einkaufsservice liefert frei Haus:

Der Einkaufsservice der Schülerfirma offeriert insgesamt 5 Pakete, die nach Hause geliefert werden:

• „Back-Package“ - Backzutaten samt Kuchenrezept: 17,89 €
• „Veggie-Package“ - mit fleischfreier Kost: 11,99 €
• „Kino-Package“ -Knabbereien & Getränk zum gemütlichen Filmabend: 10,95 €
• „Beauty-Package“- Kosmetik-, Pflege- und Toilettenartikeln: 12,99 €
• „Tages-Package“ - mit einem leckeren Frühstück: 13,69 €

Geliefert wird ausschließlich in Lichtenrade an drei Tagen pro Woche:
• dienstags von 13 bis 19 Uhr,
• donnerstags von 10 bis 20 Uhr und
• samstags von 10 bis 18 Uhr.

 

Neues aus dem LortzingClub

Nachdem der LortzingClub sehr erfolgreich und fröhlich Fasching gefeiert haben, schauen die Verantwortlichen wieder nach vorne.

Dank der engagierten Elterninitiative öffnet der Club ein weiteres Mal am Freitag den 20. März für die Lichtenrader Kinder seine Türen. An diesem Studientag für Lehrer an der Käthe-Kollwitz-Schule können die Kinder ab 7:30 Uhr ein spannendes Programm mit Feuerwehr und Sanitätern erleben. Anmeldung erforderlich unter ehulehne@arcor.de. (Kostenbeitrag 2,-€.)

Die Elterninitiative wird jetzt auch ein Förderverein! Das Gründungstreffen ist am Montag, 23. März, ab 17:30 Uhr. Mitstreiter_innen sind herzlich willkommen!

Am 27. März zwischen 13 und 17 Uhr werden engagierte Eltern und andere (sie finden uns auf der BSR-Website: www.kehrenbuerger.de) das Außengelände für den Frühling fit machen! Mitkehrer_innen auch hier herzlich willkommen!

Und hier ist das abwechslungsreiches Oster-Ferienprogramm  (vom 30.3. bis 2. 4. 2015)

Montag                      Ausflug ins FEZ

Dienstag                    Kino im LortzingClub

Mittwoch                  Theaterbesuch bei ATZE : „Frau Holle“:

Donnerstag              Besuch im Kletterwald Jungfernheide

Infos zu Unkosten und Zeiten sowie Anmeldungen im Lortzingstr. 16, Mo –Do zwischen 13 und 18 Uhr!

Und am Sonnabend vor Ostern, dem 4. April, wird es auch dieses Jahr wieder es ein Osterfeuer im LortzingClub geben. Es ist ein gemütliches Fest für alle geplant, kein gigantisches Feuer, sondern ein Lagerfeuer, an dem auch kleinere Kinder den vorsichtigen Umgang mit dem Feuer üben können.

Im ersten Teil des Abends wird der Märchenerzähler Gerhard Moses Heß österliche Geschichten erzählen und es werden Osterlieder gesungen. Im zweiten Teil sind alle eingeladen, Stockbrot zu backen (Stöcke bitte mitbringen), Würstchen und Gemüse und Käse zu grillen, heißen Kakao und alkoholfreien Punch zu trinken.

Kostenbeitrag für Essen und Trinken: 4 €, mit Berlinpass 2 €

Es wird um Vorbestellung unter: 674 64 222 oder 0163 / 34 17 053

Im Sommer wird zu Ferienbeginn am 16./17.7. eine kleine Aktion mit Übernachtung geplant. Vom 10.8. bis 21.8. bietet der LorztingClub ein Ferienprogramm an. In der 5-tägigen Spielaktion im LortzingClub (bis 21.08.) werden die Kinder mit uns auf Weltreise gehen!

Die Anmeldungen hierfür sind nach den Osterferien im Club möglich.

Natürlich werden auch nicht die Herbstferien vergessen. Vom 19.10. bis 23.10. sind die Ferienkinder herzlich willkommen. Näheres hierzu später!

Der LorztingClub benötigt auch weiter Unterstützung. Über Folgendes würde man sich sehr freuen:

  • (Kopier)Papier
  • Fußbälle
  • Dartpfeile und –spitzen (aus Plastik)
  • Tischtennisbälle, -kellen

 

 

Ein Tempelhofer mit Leib und Seele: Karl-Heinz Kronauer

Wer hat nicht schon die längliche kostenlose Bezirkszeitschrift „Tempelhofer Journal“ in einem Geschäft gesehen? Der Mensch, der das geschaffen hat, ist Karl-Heinz Kronauer. Kronauer wird im März 65 Jahre alt, denkt aber noch längst nicht an den journalistischen Ruhestand.

Foto Marlies Königsberg
Der Süd-Hesse kam 1978 nach Berlin und lebt seit1997 in Neu-Tempelhof. Er brennt für Tempelhof und mischt sich aktiv in seinen Kiez ein. Er kann lebendig davon erzählten, wie „seine“ Manfred-von-Richthofen-Straße wieder ein wenig lebens- und liebenswerter geworden ist. Vier Zebra-Streifen auf ganz kurzer Strecke, eine Tempo-30-Zone und eine gute Mischung der Geschäfte ließen die Lebensqualität steigen. Aber dieser Weg, den er persönlich stark unterstützt hat, war nicht ganz einfach.

Karl-Heinz Kronauer hat sein Kind, das „Tempelhofer Journal“, 2003 ins Leben gerufen. Karl-Heinz Kronauer: „Auf die zwölf Jahre bin ich richtig stolz.“ Der Diplom-Politologe ist in seinem Kiez ausgezeichnet vernetzt. Ein kurzer Weg mit Kronauer durch Tempelhof und man sieht, wie oft der Tempelhofer gegrüßt wird.

Beruflich hat Karl-Heinz Kronauer, gelernter Einzelhandelskaufmann, staatlich gepr. Betriebswirt und Politologe, als Verlagsvertreter, in einem Buchhandelskollektiv und später in der von ihm mit gegründeten Handelsvertretungs- und Vertriebs GmbH, „m8 das medienteam“, gearbeitet.

So ganz zwischendurch hat er „Salute“ einen Berliner Kneipenführer geschrieben, zu einer Zeit, als es noch keine Kneipenführer gab. In seinem Betrieb, „m8“, kümmerte er sich um Multimedia, Computer-, Wirtschafts- und andere Fachliteratur, bis es dann wirtschaftlich nicht mehr so gut lief.


Karl-Heinz Kronauer (re) mit Marlies Königsberg und Karl Wachenfeld vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade
(Foto Moser)
Karl-Heinz Kronauer brennt für sein Tempelhofer Journal und hat mittlerweile tatkräftige Unterstützung erhalten.

Christoph Schröder ist Mitredakteur und Marlies Königsberg kümmert sich um vielfältige Arbeiten, die unter dem Stichwort Koordination laufen. Seit einiger Zeit ist Ralf Jacob ins Boot vom Tempelhofer Journal gekommen und ist der Mann für das professionelle Erscheinungsbild. Viele Jahre hat Jacob bei der Berliner Morgenpost gearbeitet und jede Menge Preise für gelungene Gestaltung und Layout errungen. Ganz neu hat er auch den Internetauftritt gestaltet. Ein gutes Team und alle zwei Monate ein gutes Produkt!

Das Tempelhofer Journal will seine Leserinnen und Leser von der nördlichen Tempelhofer Spitze am ehemaligen Flughafen bis hin zur Stadtgrenze nach Marienfelde und Lichtenrade erreichen. Im letzten Heft wurde ausführlich über den MedienPoint Tempelhof und über Henning Hamann berichtet.

Der eine oder andere Anzeigenkunde ist jedoch noch herzlich willkommen. Kronauer betont, dass sich keiner langfristig binden muss und faire Preise garantiert sind.

Wir wünschen dem Tempelhofer Journal viel Erfolg und Karl-Heinz zum Geburtstag alles Gute, weiterhin viel Freude an seinem Kiez und jede Menge Gesundheit!

Thomas Moser

 

10 Jahre Suppenküche Lichtenrade oder Suppenküche kann mehr als Suppe!

Die Suppenküche Lichtenrade e. V. ist eine bekannte Institution im Berliner Süden. In einem Bungalow am Graben in der Finchleystraße 11 werden Sonntag für Sonntag circa 150 Suppen und ein gesunder Nachtisch ausgegeben.

Vor 10 Jahren, im April 2005, startete die Lichtenrader Suppenküche in der heute noch existierenden Form; nur der Ort musste zwischendurch mal wechseln. Die Idee hatte bereits 2003 der inzwischen verstorbene evangelische Seelsorger Ernst-Ludwig Koch. Es fing zunächst mit 10 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an, die am 4. September 2005 ungefähr 10 Gäste bekochten. Die erste bunte Gemüsesuppe und ein Obstsalat wurden ausgegeben. Ein bedeutsamer finanzieller Anschub wurde von der katholischen Salvator-Gemeinde geleistet. Tische und Stühle mussten angeschafft und überarbeitet werden. Kleinere Umbauten mussten erfolgen und viele „Kleinigkeiten“ waren zu organisieren. Nach und nach wurde ein Großkücheninventar erworben, weil dass die notwendige Grundlage für die gut besuchte Suppenküche ist. Bei allen Aspekten mussten selbstverständlich immer die hygienischen Vorschriften beachtet werden.

Eine warme Suppe ohne Ansehen der Person

Für die Suppenküche war und ist wichtig, dass jeder, der Hilfe benötigt, sie auch erhält. Die Essensausgabe und die anschließende Lebensmittelausgabe erfolgen ohne Ansehen der Person, des Alters, der Herkunft und Religion.

Bei Wind und Wetter...


Jeder erhält ein kostenfreies warmes Essen. Die Suppenküche verzichtet ganz bewusst auf den Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit. In der Suppenküche ist man überzeugt, dass sich die Menschen nicht ohne Not lange anstellen und in beengten Räumlichkeiten essen.

Immer im Einsatz: Alex Benkel-Abeling hier im Winterdienst
Die Leiterin der Suppenküche Alex Benkel-Abeling: „Bitte glauben sie mir, dass man den Menschen die Armut leider all zu oft ansieht.“ Auch durch Krankheit in Armut geratene Mitbürger, darunter viele Rentner, gehören zum Kundenkreis der Suppenküche.

Ehrenamtliche Hilfe und Spenden

Die Suppenküche lebt nur von Spenden und von ehrenamtlicher Arbeit. Zurzeit sind circa 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv.

Die Suppenküche-Crew bei der AOK-Scheckübergabe
Weitere Hilfe, in den unterschiedlichsten Feldern, ist jedoch erwünscht. Hilfe wird beim Transport der Lebensmittel, bei der Essenszubereitung oder Ausgabe oder für die Pflege der Internet-Website benötigt. Die Lebensmittelspenden werden jede Woche am Freitag und Samstag eingesammelt und am Sonntag wird die Suppe gekocht und die Lebensmittelausgabe vorbereitet. Ab 12 Uhr beginnt dann die Essensausgabe. Für viele Menschen ist die Suppenküche mittlerweile auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt geworden.

Als Spenden sind die Lebensmittelspenden der Geschäfte die wichtigste Grundlage. Ohne Lebensmittel kann es keine Suppe geben. Die Geld-Spendenquellen sind genauso wichtig, da es verschiedenste Betriebsausgaben gibt und Anschaffungen immer wieder dringend notwendig sind.

Die Suppenküche backt Crêpes gegen eine Spende. Hier mit Reichelt-Chef Alexander Kruse
Als regelmäßige Spenden kann auf die von Kunden nicht eingelösten Pfandbons von EDEKA-Reichelt in der Goltzstraße und von EDEKA-Gayermann am Schichauweg (Barnetstraße 41/42) zurückgegriffen werden. Die Suppenküche freut sich immer wieder über Einzelspenden. Darüber hinaus organisieren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Beköstigungsstände zum Beispiel beim Lichtermarkt. Auch diese Einnahmen werden für die Kosten in der Suppenküche benötigt. Die Suppenküche hat viel Kontakt zu Vernetzungspartnern, die bei Umbauten und Reparaturen die Einrichtung tatkräftig unterstützen. Neue Mitglieder sind im Förderverein der Suppenküche herzlich willkommen.

Suppenküche macht mehr als Suppe!

Die Suppenküche ist in den verschiedensten sozialen Feldern tätig. Seit mehreren Jahren läuft eine enge Kooperation mit dem Georg-Büchner-Gymnasium. Im Projekt „Soziale Jugendbildungsarbeit“ lernen die Schüler aus meist gutsituierten Elternhäusern Aspekte von Armut kennen. Außerdem lernen sie, dass man ohne große finanzielle Mittel vor Ort Hilfe leisten kann. Und so ganz nebenbei bekommen die Schüler einen neuen Blick auf Lebensmittel, da die Suppenküche Lebensmittel verwendet, die die jungen Menschen sonst vermutlich entsorgen würden.

2012 spendeten die Christmas-Biker
In der Suppenküche sind regelmäßig junge Erwachsene und Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe. Die jungen Menschen leisten in der Suppenküche Sozialstunden ab und lernen so ganz nebenbei Sozialkontakte mit ganz anderen Menschen zu pflegen und auch Ausdauer und Zuverlässigkeit. Übrigens ist der Kontakt mit diesen Jugendlichen auch für die Schüler sehr hilfreich. Von der Stiftung SPI und dem Diversionsbüro „Schadenswiedergutmachung statt Strafe“ wird für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende freiwillige gemeinnützige Arbeit vermittelt. Die Suppenküche leistet in diesem Rahmen eine Arbeit mit pädagogischen Ansätzen.

Die Zukunft der Suppenküche

Die Suppenküche ist in Lichtenrade eine soziale Einrichtung, die nicht mehr wegzudenken ist. Eine Sorge sind die Räumlichkeiten, mit denen man an die Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Die Zukunft wird zeigen, ob es hier Möglichkeiten einer räumlichen Veränderung gibt. In der Suppenküche sieht man hautnah, dass Armut auch in Lichtenrade ein wachsender Bereich ist.

Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer übergibt den Förderpreis (Foto: H. Bonk)
Der mit 1000 Euro dotierte Förderpreis vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde der Suppenküche Lichtenrade Ende Februar übergeben. Wir gratulieren!

Thomas Moser

http://www.suppenkueche-lichtenrade.de

 

22. Kiezspaziergang in Blankenfelde (Teltow-Fläming)

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lädt gemeinsam mit der Landrätin von Teltow-Fläming, Frau Kornelia Wehlan, zum 22. Kiezspaziergang ein. Der dieses Mal in Teltow-Fläming, unserer Partnerstadt, stattfindet.

Treffpunkt:

Sonnabend, dem 21.03.2015 um 14 Uhr

an der Bushaltestelle im Mozartweg in Blankenfelde

(Am S-Bahnhof Blankenfelde)

Ziel des Spazierganges ist der alte Dorfkern von Blankenfelde mit der Dorfkirche, der Schmiede und der Alten Aula. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Teltow-Fläming werden wir dort bei Kaffee und Kuchen den Spaziergang ausklingen lassen.

Anlässlich des 25jährigen Mauerfalls im November 2014 unternahmen die beiden Politikerinnen schon einen Kiezspaziergang zur ehemaligen Mauer - damals Startpunkt in Lichtenrade

Parkmöglichkeiten befinden sich im Parkhaus am Bahnhof Blankenfelde. Für den Rückweg zum Bahnhof ist ein kostenfreier Busshuttle ab ca. 17 Uhr organisiert.

Hinweis:

Auf Grund des dörflichen Charakters ist der Kiezspaziergang dieses Mal nicht barrierefrei.

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Ein grandioser Auftakt: 30. Frauenmärz 2015

Da ist zum 30. Jubiläum den Veranstalterinnen rund um den Frauenmärz schon bei der Auftaktveranstaltung am 7. März etwas ganz Großes gelungen.

Der große Saal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade platzte aus allen Nähten. Mit dem Thema „Schlaglichter-Frauen in der Kultur“ wollte der Bezirk einen besonderen Scheinwerfer auf die Künste von Frauen richten. Eingeladen hat die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport Jutta Kaddatz.

Die Veranstaltung hatte im Bezirk Tempelhof, in einem kleineren Rahmen, seinen Ursprung. Der Frauenmärz wurde 1986 von engagierten Frauen im Bezirk ins Leben gerufen und füllt seit dieser Zeit jeden Märzmonat mit einem bunten hochwertigen Programm.

Jutta Kaddatz begrüßt Klaus Wowereit


Ute Knarr-Herriger drückt Klaus Wowereit

Der zu Beginn der Veranstaltungsreihe den Rahmen dafür ermöglichte, war der damalige Volksbildungsstadtrat und spätere Regierende Bürgermeister von Berlin, mittlerweile a. D., Klaus Wowereit. Wowereit nahm auch gerne die Einladung im Jubiläumsjahr an und besuchte den 30. Frauenmärz.

Klaus Wowereit mit Ute Knarr-Herriger (lks) und der Kulturausschussvorsitzenden Melanie Kühnemann
Was aus der engagierten Zusammenarbeit von Musikschule, Volkshochschule und Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Frauenemanzipation begann, ist noch längst nicht in die Jahre gekommen und eine beliebte Institution im Bezirk Tempelhof-Schöneberg geworden.

Die Veranstaltung hat nochmal deutlich an Qualität gewonnen. Ein ganz neues Bühnenkonzept mit indirekten Lichtinstallationen setzte den sonst eher kalten Saal in eine stimmungsvolle Atmosphäre.


Temperamentvoll startete das Tanzensemble rund um Raha Nejad, einer Profitänzerin in Musikvideos und Shows. Sie wirbelten über die Bühne und konnten am Schluss ihres „Dance Flashmobs“ sogar zum Mittanzen ermuntern. Eine einmalig temperamentvolle Tanzperformance; für einen lebendigen Auftakt genau das Richtige!

Jutta Kaddatz begrüßte die Frauen und Männer bei der Veranstaltung. Besonders begrüßte sie die Festrednerin, die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters und den ehemaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Vom Deutschen Bundestag wurden die Abgeordneten Mechthild Rawert und Dr. Jan-Marco Luczak begrüßt. Als ranghöchste Vertreterin vom Bezirk war die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer, die bei jeder Gelegenheit auch gerne mittanzte, die stellvertretende BVV-Vorsteherin Martina Zander-Rade und weitere Bezirksverordnete gekommen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit ihrer Mutter

Stadtrat Oliver Schworck und MdB Dr. Jan-Marco Luczak - parteiübergreifende männliche Kommunikation

MdB Mechthild Rawert kämpft auch für Frauenrechte

Fast ein kleiner Parteitag ;-) ... Jutta Kaddatz, Monika Grütters, Jan-Marco Luczak und Petra Dittmeyer

Fast das komplette Bezirksamt, an deren Spitze die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, war Gast zum Start in den Frauenmärz. Festrednerin Staatsministerin Grütters betonte dann auch gleich, dass das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg schon vorbildlich die Frauenquote umgesetzt hat.


Monika Grüters fand äußerst kritische Worte besonders zum Frauenanteil in der Filmbranche. Bei den Hochschulabschlüssen sieht es noch fast gleichberechtigt aus, wenn es aber um die Fertigung und Förderung von Filmen geht, sieht es wesentlich schlechter aus. Aus diesem Grund sieht die Staatsministerin den Frauenmärz als Chance, dass auch in diesem Bereich die Frauenrechte gestärkt werden. Auch einen „Ausflug“ zum Frauenfußball machte Monika Grütters. Sie berichtete, dass noch bis in die 70iger Jahre der Damenfußball beim DFB als unästhetisch galt und daher verboten war.

Das Improvisationstheater „frei.wild“ konnte die Besucherinnen gleich für sich einnehmen.


Mit einer La-Ola-Welle brachten sie den ganzen Saal wieder in einen stimmungsvollen Unterhaltungsmodus. Das Impro-Theater-Berlin hatte schon vor Beginn der Veranstaltung Stimmen zum Thema eingesammelt, die kurzweilig und witzig in die verschiedenen Improteile eingebaut wurden. Die Gruppe macht es so leichtfüßig, dass Lust, Leichtigkeit und unbändige Spielfreude zu erspüren waren. Hier hatte Verkrampftheit, auch wenn es mal einen kleinen Hänger gab, keinen Platz. Immer wieder gerne gesehen, die „Gebärdendolmetscherin“ und ihre unbändige Ausstrahlung bei der Umsetzung.


In der Pause gab es ufaFabrik-Beköstigung, die beliebte Frauenmärz-Tombola und jede Menge Möglichkeiten zu Gesprächen.

Die Journalistin Petra Schwarz fürht wieder charmant durch das Programm.
Der zweifellose Höhepunkt war sicherlich der temperamentvolle Auftritt der amerikanischen Schönebergerin, Gayle Tufts, die in ihren Bühnenshows das typische „Denglisch“ pflegt und lebt. Sie tourt 2015 parallel mit zwei Shows durch die Lande.


Beim Frauenmärz mixte sie Teile von „Some like it Heiß“ und „LOVE“. An ihrer Seite war der „very begabte“ Komponist und Klavierspieler Marian Lux, der die Entertainerin musikalisch begleitete. Ein einmaliges Feuerwerk der Unterhaltung. Gayle Tufts baute immer wieder liebevoll den Lichtenrade-Bezug ein (hier stammt ja auch ihr Freund Klaus Wowereit her), erzählte von ihren Wechseljahren, der Bingo-Leidenschaft ihrer Mutter und sang auch von jeder Menge Liebe. Die Ausstrahlungskraft der Entertainerin ist einmalig! Im Mai und Juni sind 4 Termine im Schlosspark Theater geplant.

Gayle Tufts als Angela Merkel


Das Publikum war begeistert!
Jutta Kaddatz bedankte sich bei den Frauen der ersten Stunde und bei der Organisatorin der Veranstaltung mit einem Blumenstrauß. Wir erwähnten es schon einmal an dieser Stelle: Die Zauberin vom Frauenmärz, die Leiterin der Dezentralen Kulturarbeit, Ute Knarr-Herriger, ist seit vielen Jahren ein Garant für ein grandioses Programm. Jahr für Jahr gelingt es Ute Knarr-Herriger mit großem persönlichen Einsatz, Kultur vom Feinsten zu präsentieren: „Ute, Du hast Dich mal wieder übertroffen!“

Und Ute wäre nicht Ute, wenn sie all die fleißigen Helferinnen und Helfer hinter der Bühne nicht ausdrücklich würdigte und auf die Bühne bat.

Nachdem der Kulturlustgarten in Tempelhof-Schöneberg sich verabschiedet hat, ist der Frauenmärz noch eine der wenigen ganz großen bezirklichen Veranstaltungen, die die besondere Beachtung verdienen. Jutta Kaddatz hat jedenfalls schon zum nächsten Jahr eingeladen. Aber im März werden jetzt erst einmal jede Menge weiterer Veranstaltungen stattfinden. Ein Blick in die Website lohnt sich.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.frauenmaerz.de

http://frei-wild-berlin.de

http://www.gayle-tufts.de


Volksparkchef Wolfgang Spranger mit Jutta Kaddatz

Ein Selfi vom Saal...Bezirksverordnete Matthias Steuckardt (lks) freut sich; Luczak und Rawert dokumentieren ihre Teilnahme...








ALLE FOTOS: Thomas Moser

 

14. März: Haarstudio feiert Jubiläum!

10 Jahre ist es schon her, als die sympathische Lichtenraderin Madlon Persicke 2005 in der Lichtenrader Steinstraße 26 das Haarstudio eröffnete.

Nun feiert ihr Friseursalon am 14. März 2015 ab 12 Uhr das Geschäftsjubiläum.

Madlon Persicke und ihr Team freuen sich über ihre Stammkunden und auch über interessierte Lichtenraderinnen und Lichtenrader. Hier wird man im ganz ungezwungenen Rahmen die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme haben und auf das Firmenjubiläum anstoßen können.

Wenn man das Geschäft mit den großen Fenstern betritt, spürt man gleich das freundliche helle Ambiente.


Im Hintergrund spielt dezente Musik. Die Friseurmeisterin hat ihren ganz persönlichen Stil eingebracht, als sie das Geschäft vor 10 Jahren übernahm.  Der Salon ist ein klein wenig das Wohnzimmer von Madlon Persicke. Und so findet es die Chefin sehr wichtig, dass sich die Kunden bei ihr wohl fühlen: „Oft sind unsere Kundeninnen immerhin zwei Stunden bei uns.“ Manchmal kann es noch länger werden, wenn Haarverlängerungen und Verdichtungen eingearbeitet werden. Die Echthaarteile werden mit viel Geduld mit dem eigenen Haar verknüpft. Eine freundliche und zuvorkommende Bedienung ist im Salon immer garantiert.

Für Madlon Persicke steht die Pflege von Haut und Haar im Vordergrund. Natürlich ist das Team auch immer über die neuesten Trends informiert. Regelmäßige Schulungen und Seminare werden besucht, damit die Lichtenrader Kundschaft bestens bedient werden kann. Die Beratung der Kunden und das Eingehen auf Wünsche stehen im Vordergrund der Firmenphilosophie. Das Geschäft darf sich „Focussalon 2015“ nennen. Es werden viel Paul Mitchell-Produkte für die Pflege, Farbe, Finishing und das Styling eingesetzt. Die Firmeninhaberin findet es überzeugend, da bei diesen Produkten die Schonung der Umwelt in den Mittelpunkt gestellt wird.

Madlon Persicke und ihre zwei Mitarbeiterinnen, Angela Wachowski und Nadin Schwork, bilden ein fröhliches Team. Die Firmenchefin ist äußerst zufrieden und glücklich mit ihrer Arbeit. Einige Umbau- und Renovierungspläne stehen in der Sommerpause aber doch noch an. Dann wird der Glanz des Geschäftes noch ein bisschen mehr leuchten.

Am 14. März, einen Samstag, wird erstmal gefeiert. Wir gratulieren zum Jubiläum!

Thomas Moser

Haarstudio Madlon Persicke

Steinstraße 26

12307 Berlin

http://www.madlon-persicke.de

Telefon: 76 58 73 81

Öffnungszeiten:

Di, Mi, Fr 9 bis 18 Uhr

Donnerstag 9 bis 20 Uhr

Samstag 9 bis 14 Uhr

 

Gospelchor unterstützt Flüchtlingseinrichtung

Der Lichtenrader Gospelchor besuchte am 6. Februar die neue Flüchtlingseinrichtung am Kirchhainer Damm und übergab einen Scheck über 500 Euro.

Eine kleine Chor-Abordnung. Die Einrichtungsleiterin Christine Wahl; daneben Jörg Sinemus und Juliane Lahner

Die Chorleiterin Juliane Lahner und Jörg Sinemus (Foto lks) übergaben den Scheck an die Leiterin der Einrichtung Christine Wahl (Foto re). Stellvertretend für den gesamten Chor wurden sie dabei von einer kleinen Gruppe von Sängerinnen und Sängern begleitet. Die Spende war am letzten Weihnachtskonzert des Chores ausdrücklich dafür eigesammelt worden und ist als Zuschuss für den Bau eines Spielplatzes gedacht.

Wie es vom Chor heißt, will man seinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände der Flüchtlingsfamilien leisten, seine Solidarität ausdrücken und die Flüchtlinge willkommen heißen. Besonders von einigen Kindern in der Einrichtung ist die Chorabordnung herzlich begrüßt worden und die ersten erlernten deutschen Worte konnten ausprobiert werden. Die Chormitglieder hatten sichtlich Vergnügen daran.

Das Heim, betrieben vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), hat zur Zeit 80 Personen aufgenommen und soll nach dem weiteren Ausbau circa 250 Personen beherbergen können. Momentan leben hier Familien mit 40 Kindern. Sie stammen aus vielen Ländern, wie Afghanistan, Südosteuropa, Afrika, in der Mehrzahl aber aus Syrien. Alle warten auf die Entscheidung, ob ihrem Asylantrag stattgegeben wird oder sie wieder zurückgeschickt werden. Diese Ungewissheit belastet die Familien sehr schwer.

Die Einrichtungsleiterin betonte, wie offen die Lichtenrader Bevölkerung die Heimbewohner aufgenommen hat, was nach ihrer Erfahrung keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. Die Kirchen und andere Bürgerinitiativen aus Lichtenrade zeigen große Hilfsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement.

Der Gospelchor, so konnte die Chorleiterin Juliane Lahner berichten, würde gerne am Sommerfest der Heimbewohner mit Musik und Liedern teilnehmen, die auch die Festbesucher zum Mitmachen einlädt. ToM


 

Es ist höchste Eisenbahn!

Beim Thema Dresdner Bahn erhöht sich noch einmal der politische Druck für eine Tunnellösung. Auf Initiative des Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak haben sich jetzt die Vertreter aller ostdeutschen CDU-Abgeordneten für den Tunnel ausgesprochen. In einem gemeinsamen Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordern die Landesgruppenchefs von Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern den Bund dazu auf, sich für die Tunnellösung zu entscheiden und sie auch gegenüber der Deutschen Bahn zu vertreten.

„Diese Strecke dient nicht nur der schnellen Anbindung des zukünftigen Flughafens Berlin-Brandenburg", über diese Trasse „soll auch eine schnelle Schienenverbindung zwischen Berlin und Dresden sowie im weiteren Verlauf nach Prag und Wien sichergestellt werden", heißt es in dem Schreiben, das der Lichtenrader Internetzeitung vorliegt.

Das wäre der Super-Gau für viele Lichtenrader (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik).
Im Planfeststellungverfahren ist bislang ein ebenerdiger Trassenverlauf vorgesehen, heißt es weiter: „Mehr als 4.000 Lichtenrader haben sich im Planfeststellungsverfahren allerdings gegen diese ebenerdige Bauform ausgesprochen - die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e.V. hat über 16.000 Unterschriften für eine Tunnellösung gesammelt.“

Die Demonstration im September 2013 (Foto Thomas Moser)
Das Planfeststellungsverfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Es bestehe zwischen allen Beteiligten Einvernehmen, dass der Bau der Dresdner Bahn unverzichtbar sei und schnell realisiert werden müsse. "Es ist daher aus unserer Sicht absolut unbefriedigend, dass seit über 15 Jahren über deren Streckenführung durch den Berliner Ortsteil Lichtenrade ohne konkretes Ergebnis diskutiert wird."

Es wird auf den Koalitionsvertrag in Berlin zwischen SPD und CDU verwiesen. Hier heißt es: „Das Land Berlin setzt sich beim Bund für eine Tunnellösung der Dresdner Bahn im Bereich Lichtenrade ein, unter Berücksichtigung des entsprechenden Landesanteils.“

2013 bei der Kundgebung nach der Demonstration...Jan-Marco Luczak (lks), die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert und Staatssekretär Christian Gaebler (Foto Moser)
Luczak, der auch schon jahrelang für die Tunnellösung eintritt, erklärt: „Es ist höchste Zeit, dass jetzt eine politische Entscheidung pro Tunnel getroffen wird. Die ebenerdige Trassenführung würde für die Menschen in Lichtenrade bedeuten, dass meterhohe Schallschutzwände den Ortsteil in zwei Teile spalten. Lärm und Erschütterungen würden die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Ein Verkehrskollaps der Bahnhofstraße als Lebensader Lichtenrades wäre die Folge. Der Verkehrszuwachs würde den Einzelhandel in der Bahnhofstraße gefährden. Auch die bisherige Ringbuslinie müsste eingestellt werden, damit wären viele ältere Menschen in ihrer Mobilität erheblich beeinträchtigt. Die Interessen von mehr als 50.000 Menschen in Lichtenrade kann man nicht einfach übergehen.“

In diesem Sinne ist es auch für viele Lichtenrader „die höchste Eisenbahn“, dass sich etwas in Richtung Tunnellösung bewegt.

Thomas Moser

 

 

 

30 Jahre Frauenmärz

Der Frauenmärz gehört zu den größten kulturellen Höhepunkten im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. In diesem Jahr wird der 30igste Geburtstag der Veranstaltungsreihe gefeiert. Und das Programm hat es in sich. Das Thema lautet: „Schlaglichter-Frauen in der Kultur.“ Die große Eröffnungsveranstaltung wird diesmal am Samstag gefeiert. Am 7. März 2015 startet der Frauenmärz um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade. In den letzten Jahren war der Andrang so enorm, dass der große Saal fast aus allen Nähten platzte.

Frauenmärz hat Tradition

Die Veranstaltung hatte im Bezirk Tempelhof, in einem kleineren Rahmen, seinen Ursprung. Der Frauenmärz wurde 1986 von engagierten Frauen im Bezirk ins Leben gerufen und füllt seit dieser Zeit jeden Märzmonat mit einem bunten Programm.

Was aus der engagierten Zusammenarbeit von Musikschule, Volkshochschule und Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Frauenemanzipation begann, ist eine feste und beliebte Institution im Bezirk Tempelhof-Schöneberg geworden.

Viele Politikerinnen jeglicher Couleur wie Ingrid Holzhüter, Hanna-Renata Laurien, Jutta Limbach, Carola von Braun, Ingrid Stahmer, Regine Hildebrand, Renate Künast, Antje Vollmer, Brigitte Zypries und viele andere unterstützten den Frauenmärz von der ersten Stunde an. Mit gefördert wird der Frauenmärz natürlich auch von zahlreichen männlichen Unterstützern und steht, auch wenn er von Frauen gemacht ist, bei den meisten Veranstaltungen für alle offen, für Frauen und Männer.

Eine bunte Veranstaltungsreihe soll es wieder werden. Jedes Jahr wird bis zur letzten Minute überlegt, geplant, angefragt und koordiniert. Für den Frauenmärz wird alljährlich immer wieder ein besonders buntes und anspruchsvolles Programm auf die Bühne gezaubert.

Die Zauberin vom Frauenmärz

Die Zauberin vom Frauenmärz, die Leiterin der Dezentralen Kulturarbeit, Ute Knarr-Herriger, ist seit vielen Jahren ein Garant für ein grandioses Programm. Jahr für Jahr gelingt es Ute Knarr-Herriger mit großem persönlichen Einsatz, Kultur vom Feinsten zu präsentieren. Der quirligen Ute ist es in diesem Jahr zu verdanken, dass die in Berlin lebende US-Amerikanerin Gayle Tufts ihr „Denglisch“ im Gemeinschaftshaus Lichtenrade präsentieren wird.

Jutta Kaddatz und Ute Knarr-Herriger stellten 2013 das Programm vor...

Die Eröffnungsveranstaltung

Aber erst einmal wird die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz (siehe Foto unten), die Gäste begrüßen.

Das Grußwort wird die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, an die Besucherinnen vom Frauenmärz richten.


Immer wieder ein Vergnügen für das Publikum...hier 2014

Zum kulturellen Start wird es einen „Dance Flashmob“ geben. Das Raha Nejad Ensemble wird den Saal erobern. Die Schauspielerinnen und Schauspieler vom Improvisationstheater „frei.wild“ sind auch in diesem Jubiläumsjahr wieder dabei. Sie bringen ihre spontanen Künste mit viel Niveau witzig und spritzig auf die Bühne.

Und, wie schon oben verraten, wird die Schönebergerin Gayle Tufts das Publikum in ihren Bann ziehen. Im Programm heißt es dazu: „Eine zum Schreien komische Abrechnung mit sämtlichen handelsüblichen Stereotypen und Klischees zum Thema Liebe.“ An ihrer Seite wird der „very begabte“ Komponist und Klavierspieler Marian Lux die Entertainerin musikalisch begleiten. Ein Feuerwerk der Unterhaltung dürfte garantiert sein.

Auch wird wieder die freie Journalistin Petra Schwarz durch das Programm führen. Süßes und Salziges gibt es von der ufaBäckerei und es wird wieder die beliebte Tombola locken.

30 Jahre Frauenmärz – ein reichhaltiges Programm

„Vieles ist inzwischen bewegt worden, aber schon genug? Wie steht es um die Frauen in der Kultur? Was sind ihre Lebenswege? Wie geht es den jungen Künstlerinnen, wo stehen sie?“ Diese einleitenden Fragen sollen aufzeigen, dass sich der diesjährige Frauenmärz auf die Spurensuche begibt: „Wir möchten Frauen, ihr Leben in und mit der Kultur vorstellen, bekannte und weniger bekannte, junge und ältere Frauen. Schlaglichter!“

Es wird einen Frauenmärzbrunch mit Kultur, verschiedenartige Lesungen, eine Fotoausstellung, Vorträge und Workshops geben. Ein Galerierundgang und ein Chansonabend „Bin ich Knef?“ werden den März ein wenig freundlicher erscheinen lassen.

Von Politikerinnen und Politiker der verschiedensten Parteien werden politische Tagesfahrten und Führungen angeboten. Die SPD-Abgeordnete, Bürgermeisterin und Senatorin Dilek Kolat lädt zu einem geführten Rundgang durch das Rote Rathaus ein, die Grüne Renate Künast (MdB) diskutiert bei einer Frauenteestunde über die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie, die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechhild Rawert lädt zu einer Kunst- und Architekturführung durch den Reichstag ein und der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Jan-Marco Luczak möchte bei einer politischen Tagesfahrt den Bundestag und die Deutsche Oper näher bringen.

Ein vollgepacktes Programm, dass im Detail auch in der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de nachzulesen ist.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://www.frauenmaerz.de

Vollständiges  Programm Frauenmärz 2015

Schlaglichter Frauen in der Kultur

 30 Jahre Frauenmärz!

Vieles ist inzwischen bewegt worden, aber schon genug?

Wie steht es um die Frauen in der Kultur? Was sind ihre Lebenswege?

Wie geht es den jungen Künstlerinnen, wo stehen sie?

Der diesjährige Frauenmärz begibt sich auf die Spurensuche und möchte Frauen, ihr Leben in und mit der Kultur vorstellen, bekannte und weniger bekannte, junge und ältere Frauen.

Schlaglichter!

 

7. März   19 Uhr

Samstag    Frauenmärz-Eröffnungsveranstaltung

−          DanceFlashmob! Das Raha Nejad Ensemble erobert sich den Saal.

>Happy Birthday!<

 Begrüßung durch:

          Jutta Kaddatz  Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport

          Grußwort

Prof. Monika Grütters  MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien

          frei.wild  Die Schauspieler des Improvisationstheaters haben sich schon vor dem Einlass beim Publikum schlaugemacht: Wie steht es um die Frauen? Alles erreicht? Das Thema ein alter Schuh? Wir dürfen auf ihre Interpretationen gespannt sein. Witzig und spritzig auf die Bühne gebracht.

          Gayle Tufts, die Schönebergerin, verwandelt die Bühne zum Schauplatz ihres in allen Regenbogenfarben schillernden Liebeslebens – eine zum Schreien komische Abrechnung mit sämtlichen handelsüblichen Stereotypen und Klischees zum Thema Liebe. An ihrer Seite der >very begabte< Komponist und Klavierspieler Marian Lux aus Brandenburg. Ein Feuerwerk!

Durch das Programm führt Petra Schwarz, freie Journalistin.

Süßes und Salziges von der ufaBäckerei, und nicht nur in der Pause lockt die Tombola.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade  I  Lichtenrader Damm/Ecke Barnetstraße  I 12305 Berlin

Eintritt frei!

 

Frauenmärz

8. März     11 Uhr

Sonntag

Frauenmärzbrunch

Anne Clark & Murat Parlak

>Frauen in der Kultur<: Von synthetisch über rockig bis balladesk, Die im Süden Londons geborene Anne Clark erkennt man immer an ihrem einzigartigen Sprechgesang, gemischt mit Musik. Sie hat Musikgeschichte geschrieben und ist dennoch >unsigned<. Heute besinnt sie sich auf das Essentielle. Worte, Stimme, Klavier, zusammen mit Murat Parlak.  Brunch 10€ zzgl. Getränke  Platzreservierung dringend empfohlen: post@p103.de

Ort: P103   Mischkonzern   Potsdamer Straße 103   10785 Berlin

Eintritt frei!

 

11. März         14.45 Uhr

Mittwoch          Führung

Die Abgeordnete Dilek Kolat MdA lädt die Frauen zu einem geführten Rundgang durch das Berliner Rathaus ein. Liebevoll wird es auch >Rotes Rathaus< genannt. Weswegen? Es gibt viel zu erzählen, spannendes aus Politik, Kultur und Kunst. Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit Dilek Kolat ins Gespräch zu kommen.
Anmeldungen bis zum 01.03.15 Tel.: 030 - 91 50 27 00, Email: anmeldung@dilek-kolat.com oder in der Schmiljanstr. 17, 12161 Berlin-Friedenau.

Treffpunkt: Haupteingang des Roten Rathauses  I  Rathausstraße 15  I  10178 Berlin

 

11. März         20 Uhr

Mittwoch                    

Lesung

Zeile für Zeile mein Paradies - Bedeutende Schriftstellerinnen

Gemäß dem Motto des Frauenmärzes, lädt Jutta Rosenkranz mit ihrem neuen Buch zur Neu- und Wiederentdeckungen von achtzehn wunderbaren Autorinnen ein: Bettine von Arnim, George Sand, Elizabeth Barrett-Browning, Emily Dickinson, Virginia Woolf, um nur wenige zu nennen. Heute Abend hören wir eine Auswahl mit einigen Originaltonaufnahmen, die das gesellschaftspolitische Engagement der Schriftstellerinnen zeigen.

Ort: Mittelpunktbibliothek Schöneberg   Hauptstr. 40   10827 Berlin

Eintritt frei!

 

12. März     19 Uhr

Donnerstag               

Fotoausstellung Marion Schütt

Schlaglichter - Frauen in der Kultur

Wie steht es um die Frauen in der Kultur? Was sind ihre Lebenswege? Wie geht es den jungen Künstlerinnen, wo stehen sie? Der diesjährige Frauenmärz begibt sich mit dieser Fotoausstellung auf Spurensuche.

Anne Clark  Poetry

Gabi Burde  Grafik

Hanna Schygulla  Schauspiel (angefragt)

Heike Hennig  Theaterregie & Choreografie

Lina Fai  Musik & Performance

Luci van Ork  Mehrzweckentertainment

Katharina Wunderlich  Tanz & Performance

Silja Korn  Malerei

Eröffnung: Jutta Kaddatz  Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport        Musik: Luci van Ork

Ort:  Rathaus Schöneberg   Foyer    John-F-Kennedy-Platz 1   10825 Berlin

Eintritt frei!

 

13. März     16 Uhr

Freitag

Frauenteestunde

Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie

soll das Thema der Teestunde sein, dass wir zusammen mit Renate Künast, MdB, und Catherina Pieroth, Kreisvorsitzende der Grünen in Tempelhof-Schöneberg  und Ihnen gerne diskutieren möchten.

Ort:  Grünes Kiezbüro    Fritz-Reuter-Straße 1   10827 Berlin

Eintritt frei!

 

13. März       15.30 Uhr  

Freitag

Vorträge & Workshops

Die UTS-Frauen stellen sich vor

Unternehmerinnen aus dem Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) bieten Vorträge und Workshops zu den verschiedensten Themen an. So unterschiedlich die Branchen, so unterschiedlich sind auch die Vorträge und Workshops, die sie anbieten. Die Themen reichen von Kunst und Kultur über Versicherungen, Gesundheit und Yoga bis hin zu praktischen Tipps für das Crowdfunding und Hilfestellungen im IT-Bereich.

Das Café Pausini sorgt für das leibliche Wohl in den Pausen.

Eine detaillierte Liste mit den jeweiligen Zeiten finden Sie rechtzeitig unter: www.unternehmerinnen-ts.de.

Ort:  Rathaus Schöneberg   2.OG   John-F-Kennedy-Platz    10825 Berlin

Eintritt frei!

 

14. März       15.00 Uhr

Samstag

Galerierundgang

Galerie- & Atelierrundgang 1 

Frauen in der Kultur! Heute sind wir mit Sibylle Nägele unterwegs. Auf der 2,5 stündigen Tour besuchen wir Künstlerinnen-Ateliers und Galerien in Schöneberg, die von Frauen geführt werden. Die Route führt von der Crellestraße zur Potsdamer Straße.

Teilnahme begrenzt, bitte anmelden:

Sibylle Nägele Tel: 030-215 20 31 Mobil: 01522-7181579 oder  s.naegele@medienautoren.de

umsonst & draußen!

Treff: Atelier Judith Brunner   Crellestraße 34   10827 Berlin

 

14. März       20.00 Uhr

Samstag

Chanson

>Bin ich knef?<

>Meine Arbeit soll mein Mythos sein< sagte die Knef über sich selbst. Ihre Direktheit, scharfe Beobachtungsgabe, ihre Melancholie und Zerrissenheit, Eifersucht wie auch Rebellentum, Ehrgeiz und Fleiß, Zivilcourage als Frau, Künstlerin und Person des öffentlichen Lebens bilden den Mythos, der bis heute lebt und weit hinausstrahlt.

Maila Barthel und Frank Augustin gehen der Wirkung dieser vielseitig talentierten Künstlerin nach.

Ort: Rathaus Schöneberg   Goldener Saal   John-F.-Kennedy-Platz  10820 Berlin

Eintritt frei!

 

14. März    11 Uhr

Samstag

Kunst- & Architekturführung

Reichstagführung

Mechthild Rawert lädt zu einer 2.5 stündigen Kunst- und Architekturführung durch den Deutschen Bundestag ein. Wir entdecken Kunstwerke im Reichstagsgebäude und bekommen fachkundige Erläuterungen, auch zur Architektur.

Anmeldungen mit Namen, Adresse und Geburtstag werden unter mechthild.rawert@bundestag.de  oder telefonisch unter 227 73750  bis zum 6.3. entgegengenommen.

Ort:  Deutscher Bundestag   Platz der Republik 1   11011 Berlin

Eintritt frei!

 

15. März      17.00 Uhr 

Sonntag

Finissage

as if it is as it is of  - Fotografien von Judy Linn

Lange durfte die Fotografin Judy Linn die intimen Fotografien von Patti Smith und Robert Mapplethorpe aus der frühen New Yorker Zeit (1969 – 1976) nicht veröffentlichen. Die Fotografin Judy Linn lernte Patti Smith nach Abschluss ihres Kunststudiums 1968 in New York kennen. Die beiden Frauen freundeten sich an. Im gemeinsamen Spiel mit und vor der Kamera probierten sie sich aus. Dabei entstand ein intimes, bestechend subtiles Journal, das eine ungewöhnliche, persönliche Geschichte erzählt und von der Bohème-Underground-Grandezza jener Jahre zeugt. Führung Galerieleiterin Barbara Esch Marowski

Ort:  Haus am Kleistpark     Kommunale Galerie   Grunewaldstr. 6/7   10823 Berlin

Eintritt frei!

 

16. März     19.00 Uhr

Montag

Diskussion

Deutschland als Bordell Europas?

So fragte eine große deutsche Tageszeitung bei der Beschreibung der Folgen des Prostitutionsgesetzes aus dem Jahr 2001. Rund um den Kurfürstenkiez sind seither Veränderungen spürbar. Sie bedeuten für die Prostituierten oft Gewalt, Obdachlosigkeit und eine schlechte psychische und gesundheitliche Verfassung. Wie muss das Prostitutionsgesetz angepasst werden, um die Situation zu verbessern?

Darüber diskutieren Elisabeth Lange von „Subway - Hilfe für Jungs“, Monika Nürnberger vom Frauentreff „Olga“ und Nadine Schön MdB, stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Moderation Dr. Jan-Marco Luczak MdB, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Recht und Verbrauchschutz im Deutschen Bundestag

Ort: Rathaus Schöneberg    Louise-Schroeder-Saal    John-F-Kennedy-Platz 1    10825 Berlin

Eintritt frei!

 

19. März   19 Uhr

Donnerstag

Lesung & Gespräch

Sisterhood – eine Sehnsucht

Um 1980. Privat und öffentlich gehen Frauen auf die Barrikaden, alles Mögliche treibt sie, eine Zuversicht trägt sie: >Sisterhood is powerful!< Viele Jahre später. Martha ist in Auseinandersetzungen mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Rosa verstrickt. Das Frauenaktionszentrum gibt es schon lange nicht mehr, und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Aber dann begegnen ihr unerwartet frühere Mitstreiterinnen und alles ist wieder da: die Hochgefühle, die Konflikte, die Grundsatzfragen. Claudia Koppert liest aus ihrem Buch, Ilona Bubeck moderiert.

Ladies only!

Ort: Begine    Potsdamer Straße 139      10783 Berlin

Eintritt frei!

 

19. März   19.00 Uhr

Donnerstag

Vernissage

Tandem

Auf Einladung von Galerieleiterin Barbara Esch Marowski und im Rahmen des Frauenmärzes Tempelhof-Schöneberg präsentiert das Frauenmuseum Berlin die Ausstellung TANDEM, eine Schau, für die jeweils ein Mitglied des Frauenmuseum Berlin eine in Berlin lebende Künstlerin nichtdeutscher Herkunft einlud, um mit ihr gemeinsam ein Projekt zu entwickeln. Ganz unterschiedlich gehen die drei Künstlerinnen-Duos mit dieser Herausforderung um. Die Duos sind: Harriet Groß und Nina Ansari (Iran), Andrea Golla und Dafne Narvaez (Argentinien), Uschi Niehaus und Eliana Heredia (Argentinien).

Ort: Galerie Rathaus Tempelhof    Tempelhofer Damm 165  12099 Berlin

Eintritt frei!

 

20. März   9.00 Uhr

Donnerstag

Politische Tagesfahrt

Vom Deutschen Bundestag bis zur Deutschen Oper

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) lädt im Rahmen des Frauenmärzes 2015 zur Tagesfahrt ein. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Frauen. Auf dem Programm steht: der Besuch einer Parlamentssitzung, ein Gespräch mit Dr. Luczak, der Abstecher auf die Kuppel, anschließendem Mittagessen. Am Nachmittag ist getreu dem Motto >Frauen in der Kultur< eine Führung in der Deutschen Oper Berlin vorgesehen. 

Anmeldungen unter: jan-marco.luczak@bundestag.de, Tel. 030 22772867, Fax 030 22776978. Angaben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für Rückfragen.

Die Teilnahme kostet aufgrund der Führung in der Deutschen Oper 6,- Euro.

 

21. März         15.00 Uhr

Samstag

Galerierundgang

Galerie- & Atelierrundgang 2 

Auch auf der 2. Tour mit Sibylle Nägele bleiben wir in Schöneberg und besuchen Künstlerinnen-Ateliers und Galerien, die von Frauen geführt werden. Dieses Mal führt die 2,5 stündige Tour von der Grunewaldstraße zur Belziger Straße.

Teilnahme begrenzt, bitte anmelden: 

Sibylle Nägele Tel: 030-215 20 31 Mobil: 01522-7181579

E-Mail: s.naegele@medienautoren.de

Treff: galerie für junge   künstler- + designerInnen berlin   Grunewaldstraße 15   10823 Berlin

umsonst & draußen!

 

21. März   20.00 Uhr

Samstag

Märchen aus den Dolomiten

Tanna, die Königin der Felsgeborenen

Aus Liebe zu den Menschen verhindert Tanna,  Erdrutsche, Lawinen- und Steinschläge. In der Folge wird die Bergwelt schamlos ausgebeutet. Tannas Volk fordert, die Menschen zu bestrafen. Sie aber will ihre Macht nicht nutzen, denn sie liebt den irdischen König von Tanneneh, Sie glaubt fest daran, dass ihr gemeinsamer Sohn die Natur und die Menschenwelt versöhnen kann. Freuen Sie sich auf einen vergnüglichen Erzählabend mit Jodlern, Schuhplattler und italienischen Volksliedern, gestaltet mit und von der Geschichtenerzählerin Birgit Hägele. Gesang: Stella Maria Adorf und Karina Samuel

Ort:  Rathaus Schöneberg   Goldener Saal  John-F.-Kennedy-Platz  10820 Berlin

Eintritt frei!

 

22. März   16.00 Uhr

Sonntag

Autorenlesung

Traum und Wirklichkeit

>Jedem Tierchen sein Pläsierchen< heißt ein Sprichwort. Von großen Lebensentscheidungen wie Berufswahl, Wohnort, Familiengestaltung bis hin zu Lieblingsspeise und Musikgeschmack. Für jede(n) gibt es etwas, von dem es heißt: >Das ist meins!<, meine Passion. Inwieweit sich das dann realisieren lässt, ist eine andere Frage. LIT stellt sie der Tempelhofer Autorengruppe mit Helga Gensow, Rotraud Hellhake, Eva Horn, Evelyn Lenz, Ursula Schorsch, Ute Seiderer, Ingrid Walter, Dr. Gerhard Weil und Ute Malkowsky-Moritz, auch Leitung und Moderation. Wegen der großen Nachfrage nun an einem neuen Ort.

Ort: ufaFabrik    Kinosaal    Viktoriastraße 10-18    12105 Berlin

Eintritt frei!

 

25. März         20.00 Uhr

Mittwoch

Krimi – Lesung

Der Schneegänger  Der zweite Fall für Sanela Beara

Ein kleiner Junge wird entführt - und alle Ermittlungen laufen ins Leere. Vier Jahre später wird sein Skelett im Wald gefunden. Polizeimeisterin Sanela Beara muss dem Vater die schlimme Nachricht überbringen. Doch die Begegnung mit dem gut aussehenden Darko löst Zweifel in ihr aus: War es wirklich eine Entführung? Sie schleust sich undercover in die Villa der schwerreichen Familie Reinartz ein, bei der die Mutter des ermordeten Jungen damals gearbeitet hat ..

Lesung mit Elisabeth Herrmann

Eine Kooperation mit dem TKK- Tempelhofer Kunst- und Kulturverein

Ort: Bezirkszentralbibliothek  Eva-Maria-Buch-Haus  Götzstr.8/10/12 12099 Berlin

Eintritt frei!

 

27. März      8.00 Uhr

Freitag

Politische Tagesfahrt

Eine Rundfahrt durch das politische Berlin, nur für Frauen! Wir nehmen an einer Plenardebatte des Deutschen Bundestages teil, besuchen Institutionen und können über aktuelle Fragen diskutieren.

Mittags- und abends ist für das leibliche Wohl gesorgt. Anmeldungen mit Namen, Adresse, Geburtstag und Geburtsort werden unter mechthild.rawert.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 720 13 884 bis zum 13.3. entgegengenommen.

Ladies only

umsonst & draußen!

 

27. März      11.00 Uhr & 16.00 Uhr

Freitag

Audiowalk

Ein 1,5 stündiger Audiowalk, vorbei am Park, Spielplätzen, Wohnhäusern, Supermarkt und Kindergarten in Alt Mariendorf. (Autoren-) Geschichten, geboren aus den verschiedensten Gedanken zum Thema Frau-sein, Kinder, Erziehung und Tradition.

Treffpunkt:

umsonst & draußen!

 

28. März         15.00 Uhr

Samstag

Galerierundgang

Galerie- & Atelierrundgang 3 

Frauen in der Kultur! Auf der 3. Tour mit Sibylle Nägele besuchen wir Künstlerinnen-Ateliers und Galerien, die von Frauen geführt werden und in Tempelhof zu finden sind. Die 2,5 stündige Tour führt von der Ladengalerie >Müller< in Alt-Tempelhof zum Atelierhaus am Werner-Voss-Damm.

Teilnahme begrenzt, bitte anmelden. 

Sibylle Nägele Tel: 030-215 20 31 Mobil: 01522-7181579

E-Mail: s.naegele@medienautoren.de

umsonst & draußen!

Treff: Ladengalerie Müller   Alt-Tempelhof 26   12103 Berlin

 

Jubiläumsmonat ist vorbei...10 Jahre Lichtenrade-Website

Die Lichtenrade-Website www.lichtenrade-berlin.de wurde im Februar 2015 10 Jahre alt.

Es kamen viele Glückwünsche - auch vom Reg. Bürgermeister Michael Müller- und eine Menge Veröffentlichtungen in anderen Medien berichteten über das Ereignis. Ich habe mich über jeden Bericht und über jeden einzelnen Glückwunsch sehr gefreut! Eine Zusammenstellung ist als pdf-Dokument hier zu finden: Bild/Bericht unten oder Link anklicken: http://www.lichtenrade-berlin.de/Foto/Pressespiegel_10J_lichtenrade-Website.pdf ... und nun eine kleine Warnung: Jetzt geht es in die nächsten 10 Jahre!

 

 
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Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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