Grüße aus Lichtenrade

Ich wünsche Ihnen und Euch frohe und friedvolle Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Liebe Grüße

Thomas Moser

Der Wünsche-Weihnachtsbaum 2014 vor dem Rathaus Friedenau / Breslauer Platz

 

Grüße aus dem Schwarzwald

 

Fast schon eine Tradition...Der ehemalige Lichtenrader Erhard Scheffler schickt schon jahrelang Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Das Bild wurde zwar nicht in diesem Jahr aufgenommen (da fehlte auch im Schwarzwald der Schnee), aber das Häuschen war über viele Jahre der Wochenendsitz von Schefflers. Foto wurde 1981 bei 3 Meter Schnee aufgenommen. DANKE Erhard Scheffler

Und neu in der Lichtenrader Internetzeitung: Der Bericht über die Schulzeit von Erhard Scheffler in Mahlow und in Lichtenrade

 

Erhard Scheffler: Erinnerungen an meine Schulzeit in Lichtenrade


Foto Thomas Moser: Erhard Scheffler (re) mit seinem Buddelkastenfreund Wolfgang Graeper im November 2014

Erhard Scheffler, Jahrgang 1936, in Lichtenrade aufgewachsen und lebte hier bis zum 19. Lebensjahr. Dann ist er in die Schweiz gegangen, erst nur für ein Berufspraktikum, dann ist Erhard Scheffler dort geblieben. Jetzt lebt er schon seit vielen Jahren im Schwarzwald. Er besucht gerne Lichtenrade und hält Kontakt zu seinen Buddelkastenfreunden.

Ein Bericht vom ehemaligen Lichtenrader Erhard Scheffler

2008 hat mich eine Einladung zum 11. Buddelkastentreff am Wünsdorfer-Platz, wo ich aufgewachsen bin, nach Lichtenrade geführt. Nach über 50 Jahren Aufenthalt in der Schweiz und im Schwarzwald wollte ich die Gelegenheit nutzen, um die Orte meiner Kindheit in Lichtenrade aufzusuchen. Gemeinsam mit Wolfgang Graeper, dem Gründer vom „Buddelkastentreff“, stehe ich vor unserer alten, frisch gestrichenen Käthe-Kollwitz-Schule in der Mellener Straße, die zu unserer Zeit Roonstrasse hieß. Wir suchen nach alten Erinnerungen und Veränderungen. Offensichtlich waren wir sehr auffällig. Ein Mann, vermutlich der Hausmeister, fragt, was wir da machen. Unsere Erklärung, dass wir da mal Schüler waren, will er nicht so richtig glauben. Die Fotos von meiner Einschulung und ein Klassenfoto waren dann doch überzeugend und wir hatten eine nette Unterhaltung über unsere Schule. .

1942 war meine Einschulung in die damals 11. Volksschule.

 

Der Rektor war Herr Bremer. Wir hatten ein tollen Lehrer, Herr Lückemann. Leider musste er, als wir in der 2. Klasse waren, als Soldat in den Krieg, wo er dann bald gefallen ist. Aus irgendwelchen Gründen ist der Schulbetrieb in Lichtenrade bald eingestellt worden. Eine kleine Gruppe Schüler, die eine Meldeadresse in Mahlow hatten, konnte dort in die damalige Dorfschule gehen.

Meldeadresse bei Tante Becker in Mahlow
Dort war der Unterricht sehr streng und der Rohrstock kam noch regelmäßig zum Einsatz. Der Unterricht begann mit einem Gebet für Volk und Führer. Der Rektor war Herr Gehrke. Die Lehrer waren Herr Schwarz, ein netter älterer Herr bei dem schon zwei meiner Onkel Unterricht hatten, Frl. Antes und Frau Bonsels, die die Schwägerin von Waldemar Bonsels, dem Schriftsteller der „Biene Maja“, war. Bald war auch dort die Schule für uns zu Ende und wir hatten schulfrei.


Circa 1944 mit Lehrer Lückemann

Dorfschule in Mahlow ... einst und jetzt...

1944/45 wurde die Schule vom Volkssturm als Kaserne benutzt und der Rektor Bremer wurde als Kompaniechef eingesetzt. Lehrer gab es nur Herr Görlich, der Biologielehrer war und von etlichen Schülergenerationen „Löwenzahn“ genannt wurde und Herr Leidenroth, der Musiklehrer war und allen Schülern bei jeder Gelegenheit erklärte, in seiner Geige leben vier Zwerge, die zum Leben Geigenmarzipan brauchen, das auf den Bogen aufgestrichen wird.


Erhard Scheffler (lks)

Kurz vor Kriegsende mussten wir jeden Mittwoch am Vormittag zu einem sogenannten Appell, der in der Aula von Herrn Görlich abgehalten wurde. Zum Abschluss war eine Aufstellung auf dem Schulhof, wo unter Absingen von damaligen Liedern die Fahne aufgezogen wurde. Die Volkssturmleute, bei den auch mein Großvater war, mussten dann eine Übungspanzerfaust aus der Waffenkammer, die im Toilettenhäuschen eingerichtet war, holen und vorführen. Die wurde dann auf einen ausgedienten Kinderwagen, der auf einem Fass stand, abgeschossen. Die älteren Schüler durften oder mussten dann jeder ein Schuss abgeben. Unsere Hausaufgabe war das Malen und Ausschneiden von militärischen Rangabzeichen.

Ab Anfang Mai 1945 wurde die Schule als russische Kaserne benutzt. Wir Kinder konnten uns frei bewegen und haben unsere schulfreie Zeit im ganzen Ort verbracht. Die grösste Anziehung hatte der Bahnhof und die Mälzerei.

Am Bahnhof mussten die Kohlenzüge oft längere Zeit halten und wir konnten Beute machen. In der Mälzerei waren Fleischkonserven die von den Russen abtransportiert wurden. Auch da war mit viel Glück was zu holen. Ab Sommer gehörte Lichtenrade zum amerikanischen Sektor und wir sollten wieder zur Schule gehen. Die Anmeldung und der erste Unterricht war in den Baracken in der Roonstrasse. Viele Schüler kamen mit Läusen nach Hause. Nach provisorischer Reparatur und gründlicher Reinigung, hauptsächlich durch die Eltern der Schüler, konnten wir wieder in unsere Schule einziehen. Die Schule war jetzt die 11. Grundschule. Rektor war Herr Kumrow. Ein netter älterer Herr, der für alle unsere Probleme immer ein offenes Ohr hatte.


Der Unterricht wurde in Schichten durchgeführt. Am Vormittag die Jungen und am Nachmittag die Mädchen. Die Woche darauf war es umgekehrt. Die Turnhalle wurde für die laufenden Pflichtimpfungen gebraucht. Denn ohne Impfschein gab es keine Lebensmittelkarten. Die letzte Impfung war gegen TBC und wurde von Dr. Kollwitz ausgeführt. Unser erster Unterricht war im Keller. Nebenan war die Ausgabe der Schülerspeisung. Der Klassenraum war, auch mit älteren Jahrgängen, die nicht am Unterricht interessiert waren, stark überfüllt. Die „Lehrer“ wurden ständig ausgewechselt. Unsere erste Klassenlehrerin war Frl. Puhlmann, ein älteres Fräulein, die tolle Reiseerlebnisse erzählen konnte. Durch ständige Tests wurden die Schüler auf neue Klassen verteilt und der Unterricht wurde wieder interessant. Die alten Schulbücher durften nicht mehr benutzt werden und die neuen waren noch nicht vorhanden. Schulhefte und Stifte waren Spenden aus dem Ausland. Unsere waren aus Canada.

1946 Der nächste Lehrer war Herr Gernoth. Der nur als Aushilfe angestellt war, dem aber ein eine Festanstellung zugesagt wurde, wenn er uns in nächster Zeit zu einer angemessenen  Leistung bringen würde. Nach kurzer Zeit wurde er unser Klassenlehrer. Der dann für uns ein Ferienlager nach Nikolskoe organisierte. Er wurde von uns dafür heimlich „Atze“ genannt. Der Unterricht begann sich langsam zu normalisieren. Wir hatten wieder Sport. Der Sportlehrer war Herr Bombitski. Englisch sollten wir bei Frl. Braun haben, aber trotz neuster Bücher aus England hatten wir nur 5 Unterrichtsstunden in dem Schuljahr. Gemeinschaftskunde und Geschichte hatten wir bei Herrn Tüllmann, von uns „Tülle“ genannt. Er war ein toller Lehrer der Neuzeit. Er hat den tollsten Unterricht abgehalten und versucht uns das neue Grundgesetz begreifbar zu machen. So ist aus einer der schlechtesten Klasse nach dem Krieg, beim nächsten Test die beste geworden. Wir durften dann die erste Klassenfahrt unserer Schule nach Hütten im Fichtelgebirge machen.

1947 Herr Gernoth blieb unser Klassenlehrer. Ein Teil Lehrbücher haben wir in einem Verlag in Ostberlin besorgt. Ich kann mich da an das Tabellenbuch von Friederich erinnern. In der Zwischenzeit waren auch Schüler aus Mahlow und Rangsdorf in unserer Klasse. Unsere Klasse war in dem Schuljahr wieder sehr erfolgreich. Der Höhepunkt in diesem Jahr war eine Klassenreise nach Kronach. Zwei Wochen in der Jugendherberge auf der Feste Rosenberg und zwei Wochen in mitgebrachten Zelten im Wald. Die Lebensmittel haben wir zusammengebettelt und in der Jugendherberge eine Frau zum Kochen eingestellt. Im Zeltlager war dann selber Kochen angesagt.


Schule 1962

1948 war wieder für die ganze Klasse, trotz Berlin-Blockade, ein erfolgreiches Schuljahr. In meinem Zeugnis stand: wird aus der Klasse 7b in die Klasse 9a versetzt! Herr Tüllmann hat es möglich gemacht, dass wir den Ablauf der Luftbrücke auf dem Tempelhofer-Flughafen aus nächster Nähe erleben konnten und bei der Gelegenheit den Piloten Gail Halvorsen in seinem Flugzeug begrüssen durften.

In der 9. Klasse war der Unterricht auf die Berufsvorbereitung ausgerichtet. Die Klasse 9a und die Klasse 9b haben jeweils eine AG (Aktiengesellschaft) gegründet, die Geschäftsverbindung unterhielten. Jede Firma hatte eine Buchhaltung  und eine Fabrikation. Bei uns waren es Übersetzungsgetriebe. Es wurden Angebote und Rechnungen geschrieben.

DANKE für den Bericht und für die Fotos (sofern nicht extra gekennzeichnet), lieber Erhard Scheffler!

 

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade unterstützt Suppenküche



Der Anfang von der Schlange. 160 Personen kamen vor Weihnachten.

Es weihnachtet sehr! Es ist 4. Advent und die Suppenküche hat, wie an jedem Sonntag, ihre Tore für Bedürftige geöffnet.

Heute gibt es keine Suppe, sondern Gulasch!

Sonst gibt es hier, wie der Name sagt, jeden Sonntag Suppe. Heute hat das Adlon ein Gulasch zubereitet und gespendet. Für die Suppenküchen Crew galt es die Beilagen vorzubereiten. Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung konnte das leckere Mahl zur Verfügung gestellt werden. 187 Menschen besuchten die Suppenküche: Jung und Alt, Rentner und Kinder, Mitbürger vieler Nationalitäten sind unten den Gästen vertreten. Bei so einem großen Ansturm haben die ehrenamtlichen Helfer viel zu tun. Ihr Arbeitseinsatz an den Sonntagen, aber auch für die ganzen Vorbereitungen, ist enorm. In der Woche müssen die Lebensmittel eingesammelt und sortiert werden.

An diesem Adventssonntag unterhält Chantal Busse (14) von der Carl-Zeiss-Oberschule die Gäste mit Weihnachtliedern auf ihrer Trompete. Die Besucher freuen sich sehr über diese Abwechslung.

Unternehmer-Netzwerk unterstützt die Suppenküche Lichtenrade!


Patrick Schmidt, Monika und Thomas Schmidt. Warten auf den Ansturm.

An der Essenausgabe

An diesem Sonntag unterstützte der Unternehmer Thomas Schmidt (GeteMO Gebäudetechnik GmbH), mit seinem 18jährigen Sohn Patrick, ganz praktisch die Suppenküche. Thomas Schmidt, der auch 2. Vorsitzender vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade ist, spielte mit viel Freude den Weihnachtsmann an der Geschenkeausgabe. Sohn Patrick fasste überall dort mit an, wo man noch Unterstützung brauchte.

Thomas Schmidt, Unternehmer/Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, fühlt sich in Rolle wohl!

Das Unternehmer-Netzwerk unterstützt schon längere Zeit die Suppenküche. Das Netzwerk ist auch im Bürgerforum Lichtenrade aktiv, die sich in die Gestaltung der Bahnhofstraße einbringen. Der Wettbewerb „Mittendrin“ wurde erst kürzlich gewonnen. Daneben sehen sich die Unternehmer gefordert, wenn im Rahmen der Förderung „Aktive Zentren“ die Meinung der Lichtenrader gefragt ist.

Thomas Schmidt unterstützt auch mit finanzieller Hilfe die Suppenküche. Des Weiteren ist Thomas Schmidt noch ehrenamtlich als Stiftungsratsvorsitzender der Björn-Schulz-Stiftung, die das Kinderhospiz Sonnenhof betreiben, aktiv.

Ausbildung in Lichtenrade stärken

Für Thomas Schmidt und dem UN-L  ist es im nächsten Jahr ein großes Anliegen, dass die Lichtenrader Unternehmer für die Ausbildung von jungen Leuten verstärkt aktiv werden. So sollen besonders Schulpraktika angeboten werden, bei denen die Schüler mehrere Unternehmen kennenlernen können.

Thomas Moser

http://www.un-lichtenrade.de

http://www.suppenkueche-lichtenrade.de


Monika ist immer dabei!

Edeltraut sitzt im Rollstuhl und hilft fleißig bei der Nummernausgabe.


Mit Spaß bei der ehrenamtlichen Arbeit! Gleich geht es richtig los!


In der Küche ist hochbetrieb. Franzl hat aber Zeit für ein Foto...mit der Köchin!

Ein Höhepunkt am Sonntag: Ein gemeinsames warmes Essen!


Kinderpunsch ist so lecker!

Der Serbe freut sich über das Angebot in der Suppenküche. Heute hat das Adlon das Gulasch gebracht: Etwas ganz besonderes in der Suppenküche!

Annemarie stand selbst lange am Suppenküche-Kochtopf

Sind alle satt?
Alles Fotos: Thomas Moser

 

Spendenaufruf der Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade

Flüchtlingsunterkunft im Georg-Kriedte-Haus, Kirchhainer Damm

Sicherlich haben Sie ja z.B. in einem unserer Gemeindebriefe bereits gelesen, dass aus dem ehemaligen Altenheim / Seniorenunterkunft nun ein Flüchtlingsheim geworden ist. Knapp 80 Flüchtlichinge wohnen und leben seit September bereits dort, daunter sehr viele Kinder. Einige engagierte Gemeindeglieder haben Kontakte aufgebaut, haben mit den Kindern bereits Ausflüge unternommen und kleine Feste veranstaltet.

Nun soll auf dem Gelände, das ja bisher eher seniorengerecht war, ein Kinderspielplatz gebaut werden. Ein ersten Angebot über vorbereitende Maßnahmen liegt der Heimleitung, dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk, vor. Es muss Boden ausgehoben und abgefahren, eine Fallschutzkante gesetzt und die Fläche mit Spielsand aufgefüllt werden. Allein dafür ist mit Kosten in Höhe von etwa 18.000 € zu rechnen. Da ist noch kein Spielgerät enthalten!

Wenn Sie sich  mit einer Spende an der Finanzierung dieses Vorhabens beteiligen wollen, dann können Sie diese Bankverbindung verwenden:
Empfänger:  KVA Mitte-West
Bank:            Post-Bank
BIC:               PBNKDEFFXXX
IBAN:            DE80 100 100 10 00280 131 00,
Betreff:       HHST 2110.03.2100 Flüchtlings- und Asylhilfe

 

150 Geschenke für Kinder in Berliner Heimen

Gemeinsam mit ihren Kunden haben die Friseure Fojuth und Ramez in Marienfelde und Lichtenrade 150 Geschenke für Kinder in zwei Berliner Heimen gesammelt. Bereits zum zwölften Mal organisiert Bernd Fojuth die Aktion. „Unsere Kunden und wir wollten Kindern, die es nicht so gut haben, zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten“, so Fojuth. Die Geschenke gehen dieses Jahr an das Kinderheim in Karow und das Kinderheim Sancta Maria in Wannsee - das besondere Highlight: Die Pferdeshow „Apassionata“ spendet 12 Karten für die Show in der Berliner o2-Arena im Januar.

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak unterstützt die Aktion bereits seit mehreren Jahren: „Ich bin von der Idee begeistert. Hier wissen die Spender ganz genau, dass ihre Hilfe ankommt“, sagte Luczak, der selbst ein Geschenkepaket für die fünfzehnjährige Anja im Friseursalon in der Hildburghauser Straße 76 überreichte. „Mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement sind Sie ein Vorbild als Unternehmer und Bürger“, dankte Luczak den Organisatoren Fojuth und Ramez. In Deutschland engagiert sich mittlerweile jeder Vierte ehrenamtlich – Tendenz steigend.


Holger Ehlers (Apassionata), Jan-Marco Luczak, Bernd Fojuth (Foto: Josef Girshovich)

 

Ein Karton voll Weihnachten

Packen Sie einen „Karton voll Weihnachten“ für ein geflüchtetes Kind oder Jugendlichen in Lichtenrade. Viele Mädchen, Jungen oder ganze Familien sind in der letzten Zeit vor Krieg, Hunger, Bedrohung, Diskriminierung und Not nach Deutschland geflohen. In Lichtenrade finden sie nun ein neues Zuhause. Flucht bedeutet, dass man sein Zuhause aufgibt und sich auf einen langen Weg macht für ein besseres Leben, dafür lässt man auch sehr viel zurück.

Die BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg/Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark möchte den vielen Kindern und Jugendlichen zu Weihnachten eine Freude machen und ruft zu einer Aktion "Ein Karton für Weihnachten" auf.

Machen Sie mit und packen einen Weihnachtskarton für Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 17 Jahren! Die Kartons bitte bis zum 23. Dezember in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr im Juweliergeschäft Heigl, Goltzstr. 37, 12307 Berlin abgeben. Wir leiten sie dann gerne weiter.

Und so geht´s:

  • Überlegen Sie sich, für wen Sie ein Geschenk packen wollen: Alter des Kindes/Jugendlichen, Junge oder Mädchen?
  • Ideal wären Schuhkartons, es wäre schön, wenn Ober- und Unterteil separat gestalten würden (Bitte keine Stiefelkartons verwenden!).
  • Tun Sie eine Mischung aus kleinen Geschenken hinein. Spielsachen, Comics, Schulsachen, Süßigkeiten, selbstgemaltes Bild etc. (Süßigkeiten bitte nur in Originalverpackung und ohne Gelatine).
  • Verschließen Sie den Karton mit Gummiband oder Schnur.
  • Geben Sie auf das Etikett eine Altersangabe und das Geschlecht an und kleben Sie das Etikett auf den Karton.

Die BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg/Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder  bedankt sich für das Engagement für eine Willkommenskultur in Lichtenrade.

Die BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg/Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark bedankt sich beim Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz, dass sie die Idee "Ein Paket für Weihnachten" auch in Lichtenrade umsetzen dürfen.

Die Aktion wird von verschiedenen Initiativen unterstützt:

BUND/BI Rettet die Marienfelder Feldmark

Berlin 21

Wendepunkt e.V.

Megamix e.V,

Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Familiy & Friends e.V.

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße

 

Startschuss für das Förderprogramm „Aktive Zentren“ in der Bahnhofstraße in Lichtenrade

Das Gebiet um die Bahnhofstraße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade, wurde für die Aufnahme in das Programm „Aktive Zentren“ der Städtebauförderung ausgewählt.

Mit einem Info-Stand beim Bauernmarkt auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz an der Lichtenrader Bahnhofstraße wurde am 13. Dezember 2014 eine erste öffentliche Aktion im Rahmen der Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) durchgeführt. Der Bauernmarkt war offensichtlich ein perfekt gewählter Ort. Zeitweise war der Stand so umlagert, da hatten die vielen interessierten Lichtenraderinnen und Lichtenrader kaum eine Möglichkeit die Informationstafeln zu studieren. Von Initiativen, Vereinen und Lichtenrader Interessengruppen besuchten auch viele Aktive den Stand.



Der Stand wurde vom Büro „die raumplaner“ und vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg betreut. Es wurde über die Bedeutung und die Ziele des ISEK informiert. Außerdem erhielten die Menschen in Lichtenrade die Möglichkeit, sich zur Situation in der Bahnhofstraße zu äußern. Damit keine Ideen verloren gehen, konnte man seine Hinweise auf Stelltafeln aufschreiben oder auf Karten seine Meinung, Überlegungen und Visionen äußern. Die Kartenabschnitte kann man noch im Bürgeramt Lichtenrade abgeben.


Von den „die raumplaner“ zeigte sich Niklas Steinert sehr begeistert von dem Zuspruch des Standes. Auf der Bürgerkonferenz am 24. Januar werden dann die konkreten Ziele abgestimmt.


Für die Koordination im Bezirksamt ist Jens-Peter Eismann zuständig. Bei der Sozialraumorientierten Planungskoordination laufen die Fäden im Bezirk zusammen. Nach einer Abschlussveranstaltung am 30. April werden die konkreten Pläne zur Genehmigung an die zuständigen Stellen weitergereicht.


Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, war am Vormittag am Stand präsent und diskutierte mit vielen Bürgerinnen und Bürgern: „Ich bin optimistisch, dass die konkrete Umsetzung von einzelnen baulichen Maßnahmen schon im Jahr 2015 beginnen kann.“ Bereits im Vorfeld der ersten öffentlichen Präsentation in Lichtenrade erläuterte die Stadträtin: „Nachdem wir in drei Standortkonferenzen gemeinsam mit Gewerbetreibenden, Anwohnerinnen und Anwohnern ein Leitbild für die Zukunft der Bahnhofstraße verabschiedet haben, freue ich mich, dass es nun mit der Erarbeitung des ISEKs los geht. Das ISEK ist eine wichtige Grundlage für das Förderprogramm Aktive Zentren. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Lichtenraderinnen und Lichtenradern Ideen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung der Bahnhofstraße zu formulieren.“

Es geht um rund 5 Millionen Euro und ggf. sogar mehr Gelder. Die Mittel, die für bauliche Maßnahmen bereitgestellt werden, müssen jedoch mit konkreten Planungen unterlegt und dann konkret genehmigt werden. Nach Mitteilung von Peter Rimmler von der CDU-Fraktion Tempelhof Schöneberg geht man jedoch davon aus, dass frühestens ab 2016 nach den entsprechenden Genehmigungen die Mittel zur Verfügung stehen.

Weitere öffentliche Termine im Rahmen der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts sind:

24.01.2015 Bürgerkonferenz – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

30.04.2015 Abschlussveranstaltung - (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

Zu diesen Terminen und öffentlichen Aktionen wird der Bezirk noch einmal rechtzeitig über die Presse informieren.

Thomas Moser (Auch Fotos)

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/sozialraumplanung/lichtenrade-bahnhofstr.php



 

Lichtenrade begrüßt Flüchtlinge: Weihnachtsfeier lässt Kinderaugen strahlen

Die Flüchtlinge in Lichtenrade sind willkommen. Den Kindern und Jugendlichen wurde bei einer interreligiösen Weihnachtsfeier am 12. Dezember gezeigt, dass sie hier erwünscht sind. Im Gemeindezentrum der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche im Rackebüller Weg 64 wurde feierlich, aber auch sehr entspannt und unaufgeregt, gemeinsam gefeiert.


Bei Kakao, Tee, Kuchen und Weihnachtsnaschereien knüpften die Kinder, manchmal eher bedächtig und zurückhaltend, aber teilweise ganz offen und natürlich untereinander Kontakte.

Seit Ende September 2014 wird die ehemalige Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm für Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt. 80 Personen leben zurzeit dort; die Einrichtung soll zum 1. Quartal 2015 auf 250 Plätze fertig ausgebaut sein.

Ein Unterstützerkreis überlegt sich seit einiger Zeit ganz praktische Hilfen und Unterstützungsformen. Eine Idee war die Weihnachtsfeier.



Auf Initiative der Grundschule am Dielingsgrund spendeten Eltern und Kinder Geschenke für die Kinder.


Ein Vater, Martin Müller-Follert (Foto re), berichtet, dass die Lehrer einen wichtigen Anteil der Arbeit geleistet haben: „Über zwei Wochen wurden die Geschenke liebevoll verpackt und Karten gemalt und geschrieben.“ Es waren Kinder verschiedener Klassen, vor allem aus der Schulanfangsphase der Grundschule, vertreten. Besonders aktiv waren die Klassen 2c (Herr Albrecht) und 2d (Frau Steffenhagen).

Bei der nachmittäglichen Feier, bei der rund 50 Menschen einschließlich 30 Kindern erwartet wurden, sang man gemeinsam weihnachtliche Lieder, die den feierlichen Rahmen unterstrichen.


Nebenbei brachte, trotz aller Feierlichkeit, ein Clown von „Roten Nasen“ eine entspannte und freundliche Stimmung. Die Kinder wurden mit kleinen Gesten, mit Spiel und handgemachter Musik in den Bann der unbeschwerten Unterhaltung gezogen.

Auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freute sich sehr, dass sie an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnte: „Diesen Termin nehme ich sehr gerne wahr, weil es hier sehr viel Freude macht!“ Sie bedankte sich bei allen Aktiven und wünschte frohe Weihnachten.


Der Clown bezog zum Vergnügen der Kinder die Bürgermeisterin in seinen Schabernack mit ein. So gingen sie dann zusammen über einen klitzekleinen roten Teppich, den der Clown für die Bürgermeisterin ausgelegt hatte. Angelika Schöttler machte diesen Quatsch gerne mit.

Die Begrüßung erfolgte durch die Einrichtungsleiterin, Christiane Wahl (Foto Mitte), die auch dafür sorgte, dass die Pakete die richtigen Familien und Kinder erreichten.



Die Kinder der Grundschule am Dielingsgrund überreichten die Geschenke persönlich an die anderen Kinder. Als die Geschenke übergeben wurden, konnte man in vielen Kinderaugen ein Glänzen und die Freude entdecken.

Viele Helferinnen und Helfer haben die Veranstaltung vorbereitet und mit viel Liebe durchgeführt.

Die Koordination der Veranstaltung lag bei Corinna Ehrhardt. Am Veranstaltungstag selbst verteilte sie Schokoladenweihnachtsmänner, die bei den Kindern sehr begehrt waren. Für Corinna Ehrhardt gab es dann doch einen kleinen Wermuttropfen, weil einige Geschenke nicht abgeholt werden konnten: „Leider wurden gestern zwei Familien abgeschoben.“

Im Unterstützerkreis arbeiten aktive Menschen aus den verschiedenen Kirchen, aber auch konfessionslose Einzelpersonen und Menschen aus verschiedenen Gruppen, Initiativen und Parteien tatkräftig zusammen.

Anfang 2015 wird noch ein „Runder Tisch“ eingerichtet. Dabei geht es in erster Linie um eine bessere Vernetzung der Institutionen und Ämter.

Die Weihnachtsaktion war jedenfalls eine gelungene erste Aktion!

Thomas Moser (auch Fotos)

http://www.rotenasen.de













Alle Fotos: Thomas Moser

 

Lichtenrade: Asylsuchende sind willkommen!

Seit Ende September 2014 wird die ehemalige Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm für Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt. Der Flüchtlingsstrom nach Europa hält ungebrochen an und der Bedarf an Unterkünften ist groß. In einer Einwohnerversammlung in der Lichtenrader Salvator-Kirche am 10. Oktober wurde ausführlich auf die Lage und auf die Planungen hingewiesen. Für die Lichtenrader war das Wichtigste, dass sie informiert werden!

Erster Besuch in der Notunterkunft

Ich besuche das erste Mal die neue Unterkunft, die aber zurzeit noch als „Notunterkunft“ einzustufen ist. Wegen des großen Bedarfs an Unterkünften wurde erst einmal ein Hausflügel eröffnet. Zurzeit leben 80 Asylbewerber, in der überwiegenden Anzahl Familien, in der Lichtenrader Einrichtung. Die Menschen kommen zur Hälfte aus Serbien und Bosnien. Die andere Hälfte der Bewohner kommen aus Syrien, Afghanistan und weiteren Staaten der arabischen Welt.

Beim Betreten des Hauses, das von innen hell und freundlich wirkt, werde ich gleich von vielen kleinen Kindern empfangen. Sie spielen und bewegen sich ausgelassen auf den Fluren. Es ist draußen schon dunkel und die Kinder haben ihr Spiel ins Haus verlagert. Obwohl noch keine große Spielflächen und Spielzimmer vorhanden sind, sind die meisten Kinder ausgelassen und fröhlich. Ein kleiner Junge, er mag vier Jahre alt sein, fragt auf Deutsch, wie es mir geht. Mit der Antwort kann er noch nicht soviel anfangen, aber die nonverbale Kommunikation läuft ausgezeichnet und er freut sich über die Ansprache. Einige etwas ältere Kinder schauen anfangs scheu, was wohl der Mann mit der Kamera vorhat. Dann werde ich von einem Mädchen direkt zur Leiterin der Einrichtung, Christiane Wahl, geleitet.

Eine Einrichtungsleiterin mit Erfahrung

Christiane Wahl sitzt in einer Art Glaskasten. In der Mitte des Flurs ist ein kleines Büro, dass von allen Seiten gut einsehbar ist.

Foto: Einrichtungsleiterin Ch. Wahl im Gespräch mit der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
Die Einrichtungsleiterin sitzt sozusagen mitten drin und kann gut Kontakt mit den Bewohnern halten. Die Kinder spielen ausgelassen. Einige Frauen stehen in der sehr kleinen Behelfsküche und kochen eine wohlriechende Suppe. Die Bewohner erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und müssen davon einkaufen und sich alleine ernähren.

Christiane Wahl erzählt, dass sie seit 2009 in Potsdam eine Flüchtlingsunterkunft aufgebaut und geleitet hat. Die Diplom-Pädagogin hat verschiedenste therapeutische Zusatzausbildungen. In den letzten fünf Jahren hat sie viele Erfahrungen gesammelt. Man hat den Eindruck, dass sie nicht so schnell etwas aus der Ruhe bringen kann. Christiane Wahl erläutert, dass hier noch einiges nicht so optimal ist. Die Küchen sind sehr klein und es fehlt an Gemeinschaftsräumen. Aber genau diese Dinge werden sich mit der Erweiterung verbessern. Insgesamt sind 250 Plätze an diesem Ort geplant. Noch Ende November wird im anderen Teil des Gebäudes einiges abgerissen. Dann soll nach den Plänen im 1. Quartal 2015 die Einrichtung entsprechend umgebaut sein.

Nur positive Resonanz aus der Bevölkerung und eine Unterstützer-Runde

Christiane Wahl äußert sich sehr erleichtert: „Ich habe nur positive Reaktionen aus der Nachbarschaft bekommen. Da kenne ich aus der anderen Einrichtung auch Anderes.“ Viele brachten in die Einrichtung in Lichtenrade schon Kleidung, Geschirr und Spielsachen, damit für den Anfang das Nötigste da ist.

Die Bürgerinformation in der Salvator-Kirche (am Mikrofon Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, rechts Christiane Wahl)

Eine Unterstützer-Runde hat sich das erste Mal im November getroffen. Verschiedene Interessierte aus den Kirchen, aber auch Einzelpersonen kamen zusammen und verständigten sich über die ersten ganz praktischen Hilfen. Es wurde über Kinderbetreuung beraten, Hausaufgabenhilfen und die Begleitung zu den Ämtern organisiert. Auch wurde überlegt, dass den Flüchtlingen Patenschaften zur Unterstützung angeboten werden. Ganz konkret ging es dann um die Planung einer Weihnachtsfeier.




Erste Bilder von der Weihnachtsfeier (Bericht folgt)

Ein sogenannter „Runder Tisch“, an dem noch weitergehende Fragen beraten werden sollen, ist in Planung und wird in Kürze einberufen. Weiterer Unterstützungsbedarf wird notwendig, wenn die Erweiterung in Betrieb genommen wird.

Kinder kommen schnell in Kita und Schule

Für die Kinder ist besonders wichtig, dass sie schnell feste Strukturen erfahren. Schon nach kurzer Zeit finden alle Kinder Aufnahme in Kitas und Schulen. In der Einrichtung konnten nach Wahls Angaben bislang Bastelnachmittage, die Teilnahme an Laternenumzügen und ein Ausflug ins Aquarium organisiert werden. Im November wird noch eine Erzieherin eingestellt, die für die Kinderbetreuung in der Einrichtung zuständig ist. Bislang sind neben der Heimleiterin in der Woche noch 2 Sozialbetreuerinnen tätig. Die Security ist 24 Stunden in der Einrichtung und im Notfall auch Ansprechpartner und Helfer für die Bewohner. Christiane Wahl erläutert, dass die Zusammenarbeit mit der Security sehr gut funktioniert, da auch die Verständigung klappt und das Verständnis da ist. Die Beschäftigten der Security-Firma, auch wenn sie Deutsche sind, haben einen Migrationshintergrund. Auch die sprachliche Verständigung klappt gut; einer kann immer weiterhelfen. Christiane Wahl spricht Englisch und einige Brocken Arabisch und auch verschiedene Einwohner haben die unterschiedlichsten Sprachkompetenzen. Bei Bedarf werden Sprachmittler eingeschaltet.

Die Einrichtungsleiterin Christiane Wahl wünscht sich, dass den Flüchtlingen in Lichtenrade weiterhin offen begegnet wird.

Thomas Moser

Kontakt: Tel. (030) 7430 478 70 und https://www.ejf.de/einrichtungen/migrations-und-fluechtlingsarbeit/georg-kriedte-haus.html

Bericht von der Bürgerversammlung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2014/10/10/fl-chtlinge-sind-in-lichtenrade-willkommen.htm

 

Nachbarschafts- und Familienzentrum Lichtenrade: Der Große Basar - alle Jahre wieder!

Der freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, AHB-Berlin Süd gGmbH, hat am Samstag, den
8. November 2014, den alljährlichen „Großen Basar“ im Nachbarschafts- und Familienzentrum, Finchleystraße 10, in 12305 Berlin-Lichtenrade veranstaltet.

Wie auch in den Vorjahren wurden Trödelwaren angeboten, die vorab von Anwohnern gespendet worden sind. Im Angebot waren gut erhaltene Bücher, Geschirr, Weihnachts-Dekoration, Schmuck, Bilderrahmen und Bilder, Kinderkleidung, Damen- und Herrenbekleidung, Schuhe und Spielsachen, Tischwäsche und Gardinen. Kurz gesagt:  ein bunter Mix an brauchbaren Schnäppchen zum kleinen Preis!

Foto: Thomas Moser (2012)

Viele besuchten den Basar

Viele Lichtenrader Bürger und Bürgerinnen, klein und groß, Jung und Alt, sind über den Basar geschlendert und haben in der Cafeteria bei einer Verschnaufpause ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee genossen.

Wem kommen die Einnahmen zugute?

Der Reinerlös aus dem Verkauf der Trödelwaren kommt in diesem Jahr komplett dem Nachbarschafts- und Familienzentrum zugute und wird benötigt, um dringend notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten im Haus durchzuführen bzw. Neuanschaffungen wie Raumausstattung oder Spielwaren zu finanzieren.

In der Cafeteria wurde leckerer selbstgebackener Kuchen ausgegeben sowie heiße und kalte Getränke gereicht.

Dank den Helfern

Das Nachbarschaftszentrum bedankt sich bei den vielen fleißigen Helfern, ohne die der Große Basar niemals möglich gewesen wäre. Besonderer Dank geht an:

Andreas O., Ariane M., Arno G., Bärbel K., Beate K., Carola S., Dennis H., Doris G., Erena K., Frederike S., Gudrun H., Helmut H., Holger S., Julia T., Justin S., Lore B., Lothar F., Margrit v.C., Marion O., Nadine D., Patricia S., Peter S., Peter U., Petra D., Regina S., Sebastian S., Susanne R., Tom T., Ulrike H.

Auch allen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Trägers gilt ein besonderer Dank für Ihren Einsatz und Ihr Engagement.

In der Woche vor dem Großen Basar wurden die Räume mit Verkaufstischen und Kleiderständern ausgestattet, um die vorsortierten Waren vorteilhaft präsentieren zu können. Bis zu 36 freiwillige Helfer und Helferinnen im Alter von 14 bis 70 Jahren haben mitgewirkt und gemeinsam 320 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Großer Basar auch wieder 2015!

Auch im kommenden Jahr wird wieder der „Großen Basar“ am zweiten Wochenende im November durchgeführt. Aus organisatorischen Gründen wird es wieder ein Samstag sein, also der 7. November 2015.

Das Nachbarschaftszentrum informiert in eigener Sache – Das Motto: einfach mitmachen!

Sie können gerne

  • die vielfältigen Angebote nutzen
  • eine neue Krabbelgruppe gründen
  • Seminare, Vorträge oder Workshops anbieten
  • die Räume für eine private Feier mieten
  • und und und …
Das Haus ist offen für Alle! In der Mitteilung des Trägers heißt es: „Wir freuen uns, wenn Sie einfach mal vorbeischauen oder Sie gucken im Internet nach unseren Angeboten und aktuellen Highlights!“

Nachbarschafts- und Familienzentrum

Finchleystraße 10, 12305 Berlin

Tel.: 030 - 70 17 64 13

finchley@ahb-berlin.org

www.familienzentrum-lichtenrade.de

Bürozeiten:
Mo, Mi, Fr 9:00 - 15:00 Uhr und Di, Do 12:00 - 18:00 Uhr 

Text/Fotos (sofern nicht gesondert gekennzeichnet): Träger / TM

 

Spenden gesucht

Die BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg/Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark lädt die BewohnerInnen des Georg-Kriedte-Hauses am 17. Dezember zu einem vorweihnachtlichen Beisammensein bei Kaffee/Kakao und Kuchen ins Nachbarschaftszentrum in die Finchleystraße 10, 12307 Berlin ein.

Insbesondere will die Gruppe natürlich den Kindern und Jugendlichen einen gemütlichen Nachmittag (mit einer kleinen Überraschung) bereiten.

Der Sprecher der Gruppe, Michael Delor, erklärt: "Wir freuen uns, dass wir für diese Veranstaltung die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Migrationsbeauftragte Azize Tank als Schirmherrin gewinnen konnten. Da es den Flüchtlingen noch an fast allem fehlt, bitten wir Sie als Gewerbetreibende, Initiativen, Vereine, aber auch als Einzelpersonen um Ihre Einsatz. Gebraucht werden:

  • Regale zum Lagern der Spenden
  • warme Kleidung
  • Spielsachen
  • Hausrat

Für Spendenabgaben stellen wir gerne Kontakt zur Einrichtung her, unsere Emailadresse: Bimfeldmark@aol.com.

 

 

 

 

Staatssekretär Gerstle zeichnet Ehrenamtliche mit Berliner Ehrennadel aus

Lichtenraderin erhält Ehrennadel

8. Dezember 2014 Am heutigen Montag zeichnet der Staatssekretär für Soziales Dirk Gerstle im Wappensaal des Berliner Rathauses sieben Frauen und fünf Männer mit der Berliner Ehrennadel aus. Diese Auszeichnung erhalten Bürgerinnen und Bürger, die sich durch mindestens zehnjährige, freiwillige Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und Initiativen oder bei der Betreuung und Begleitung anderer Menschen besondere Verdienste erworben haben.

Sozialstaatssekretär Gerstle würdigt die zwölf Berlinerinnen und Berliner: „Das Ehrenamt macht in unserer Gesellschaft viele unterschiedliche Angebote und tägliche Unterstützung für Menschen möglich, die sonst in ihren finanziellen Möglichkeiten zur Teilhabe, ihrer Mobilität oder schlicht in ihrer Freude am Leben zurückstecken müssten. Daher ist dieses Engagement Gold wert. Wer sich in so außergewöhnlicher Weise für seine Mitmenschen einsetzt und über einen langen Zeitraum freiwillige Arbeit leistet, verdient unsere größtmögliche gesellschaftliche Anerkennung und Würdigung. Dies bringen wir öffentlich mit der Verleihung der Ehrennadel zum Ausdruck. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Leistung.”

Die zwölf Ausgezeichneten haben sich alle über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren mit großem Einsatz ehrenamtlich engagiert.

Heide Siegel aus Lichtenrade arbeitet seit 26 Jahren ehrenamtlich mit Seniorinnen und Senioren. Sie wurde vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg vorgeschlagen.

 

„Mittendrin“-Wettbewerb gewonnen und Startschuss für „Aktive Zentren“

Nun ist es amtlich! Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade ist einer der Gewinner beim Wettbewerb „Mittendrin Berlin.“ Hier geht es letztlich um einen Anteil von ca. 25.000 bis 30.000 Euro (lt. Angabe in der Berliner Morgenpost vom 5.12.2014 für Lichtenrade 37.000 Euro), der für die Lichtenrader Bahnhofstraße eingesetzt werden kann. Das Ergebnis ist erfreulich und ein Achtungserfolg für Lichtenrade.


Foto Brunner/IHK: Übergabe der Auszeichnung an das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. für den Wettbewerbsbeitrag „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ - v.ln.r.: Alexander Boether (Jury-Mitglied „Mittendrin“), Tanja Müller-Ziegler (Vorstandsmitglied Berliner Sparkasse), Dr. Georg Wagener-Lohse (Bürgerforum), Frank Behrend (Grundeigentümerverein Lichtenrade), Volker Mönch (Bürgerforum), Michael Müller (Senator für Stadtentwicklung und Umwelt), Dr. Eric Schweitzer (Präsident IHK Berlin)

Der designierte Regierende Bürgermeister und noch aktuelle Stadtentwicklungssenator Michael Müller sowie IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer übergaben die Auszeichnungen.

Ein weiteres Förderprogramm bringt noch mehr Geld

Der größere Batzen Geld steckt im Förderprogramm „Aktive Zentren.“ Hier geht es um einen Anteil von erst einmal circa 5 Millionen Euro. Neben der Lichtenrader Bahnhofstraße werden mit zusätzlichen Fördermitteln des Bundes in diesem Programm noch drei weitere Berliner Quartiere unterstützt (Residenzstraße in Reinickendorf, die Dörpfeldstraße in Adlershof und die Altstadt Spandau).

Bei der Verteilung der Fördermittel „Aktive Zentren“ hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Hut auf. Verschiedene Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten wird es geben. Ein Senatsbeschluss Anfang 2015 wird die ersten Mittel für konkrete Projekte freigeben.

Wettbewerb um die besseren Ideen

Gespannt kann man sein, wie sich die verschiedenen Initiativen in Lichtenrade einbringen werden. Sicherlich wird hier auch das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und die Händlerinitiative Bahnhofstraße ihren Hut in den Ring werfen. Aber auch verschiedene andere Initiativen und Vereine, die rund um den Weinfest-Veranstalter „Familiy & Friends“ sich aufgestellt haben, werden sicher ein Wörtchen mitreden wollen. Dabei handelt es sich um die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn, der Trägerverein Lichtenrader Volkspark und die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße.

Einen Vorgeschmack über die Streitigkeiten der Initiativen konnte man schon rund um die Vergabe und Durchführung der zwei Weinfeste bekommen. Auch in der Bezirksverordnetenversammlung wurde schon angekündigt, dass man das weitere Verfahren rund um die „Aktiven Zentren“ aufmerksam verfolgen wird.

Wichtig dürfte aber am Ende sein, dass es Entscheidungen gibt, die ein Großteil der Lichtenrader mittragen können.

Die Entscheidung im aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“ ist gefallen.

Die Jury der gemeinsamen Initiative von IHK Berlin, der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Umwelt sowie für Wirtschaft, Technologie und Forschung und privaten Partnern aus der Wirtschaft hat in diesem Jahr vier Siegerbeiträge gewählt, die mit Innovationen und kreativen Ideen aktiv die Zukunft gestalten wollen.

Das Preisgeld von insgesamt 110.000 Euro geht an Projekte von Standortkooperationen an der Weißenseer Spitze in Pankow, in der Bahnhofstraße in Lichtenrade, an Gewerbetreibende in Karlshorst sowie an aktive Anrainer am Alexanderplatz.

Konkrete Planungen

Unter dem Motto „Offen für alle: die Bahnhofstraße“ hat auch das Projekt vom Bürgerforum den Zuschlag erhalten. Dazu heißt es: „Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. hat sich vorgenommen, die Bahnhofstraße in Lichtenrade zu einer Flaniermeile mit besonderem Flair zu entwickeln und in einen barrierefreien „Standort Zukunft“ zu verwandeln. Dies geschieht mit einem ganzheitlichen Ansatz. Die Vereinheitlichung der Öffnungszeiten, der Betrieb eines Lieferservices in Zusammenarbeit mit einer Oberschule, der Verleih von Lesebrillen und Schirmen sowie die Aufwertung des öffentlichen Raumes durch Kunstprojekte und Pflanzpatenschaften sind einzelne Bausteine, die ab dem Frühjahr 2015 realisiert werden. Es sind öffentlichkeitswirksame Aktionen und Feste geplant. Besonderen Wert legt das Bürgerforum darauf, dass die Zugänge der Läden entlang der Bahnhofstraße barrierefrei umgestaltet werden. Ein geplanter Höhepunkt ist die probeweise Neuorganisation des Verkehrs auf der Bahnhofstraße. Um die Wandlung zum „Standort Zukunft“ erfolgreich bestreiten zu können, hat sich in Lichtenrade ein vielschichtiges Netzwerk gebildet, das gemeinsam im Bürgerforum neue Formen der Zusammenarbeit testet.

Konkret führt das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade aus: „Schon sehr kurzfristig wird ein Lieferservice für die Lichtenrader umgesetzt: An der Ulrich-von-Hutten-Oberschule hat sich die Schülerfirma MercaLira gegründet. Sie wird in enger Abstimmung mit der Händlerinitiative Bahnhofstraße einen Lieferservice für die Händler in und um die Bahnhofstraße anbieten.


Quelle: Bürgerforum Zukunft Lichtenrade - Karte Projektgebiet mit physikalischen Barriere - Grundlage für den Abbau physischer Barrieren: Das vom Bürgerforum erstellte Barrieren-Kataster der Bahnhofstraße

Eher langfristig, dafür aber einzigartig und nachhaltig ist der Abbau physischer Barrieren zu sehen: Viele Geschäfte in der Bahnhofstraße sind durch mindestens eine Stufe vom Niveau des Bürgersteigs getrennt. Nur wenige ermöglichen einen Zugang mit Rollstuhl oder Elektrowägelchen. Immobilienbesitzer, Grundeigentümerverein, lokale Geldinstitute und Handwerker wollen ein Paket schnüren, das die bestehenden Barrieren systematisch abbaut und die Erfolge publizistisch begleitet.

Neue Feste in Lichtenrade

Highlights werden sicher die geplanten Veranstaltungen sein: In der Vergangenheit wurden auf der Bahnhofstraße drei Mal jährlich verschiedene Feste angeboten. Im Laufe des Jahres 2014 hat sich gezeigt, dass die Händler auf neue Elemente der Standortwerbung setzen wollen.“

Als größere Aktionen im Jahr 2015 sind ein Spargelfest an der Alten Mälzerei am ersten Mai-Wochenende, ein Frühstück auf der Bahnhofstraße ohne „fliegende Händler“ am letzten Sonntag im Juni und „Lange Nächte in der Bahnhofstraße“ vom 4. bis 6. September geplant. Zur langen Nacht-Aktion heißt es: „Dabei werden Bürgersteige und Parkraum in der Bahnhofstraße phantasievoll gestaltet, die Fassaden und Geschäfte illuminiert. Das Ziel: ein völlig neues Gefühl für Flair in der Bahnhofstraße. Gleichzeitig soll die angestrebte Neuorganisation des Verkehrs an diesem Wochenende erlebbar gemacht werden. Im Leitbild Lichtenrades ist eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sowie den Liefer- und öffentlichen Nahverkehr vorgesehen.“

Startschuss für das Förderprogramm „Aktive Zentren“ in der Bahnhofstraße in Lichtenrade

Mit einem Info-Stand beim Bauernmarkt auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz an der Lichtenrader Bahnhofstraße wird es am 13. Dezember 2014 eine erste öffentliche Aktion im Rahmen der Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) geben.

In der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr wird am Stand, welcher vom Büro „die raumplaner“ und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg betreut wird, über die Bedeutung und die Ziele des ISEK informiert. Außerdem soll es auch darum gehen, den Menschen in Lichtenrade eine Möglichkeit zu geben, sich zur Situation in der Bahnhofstraße zu äußern. So wird es neben einer Abstimmung über ein zukünftiges Logo und dem Benennen von besonderen Orten in der Bahnhofstraße auch die Möglichkeit geben, Visionen für die Bahnhofstraße zu formulieren und direkt vor Ort einzureichen.

Foto: BerLi-Press

Auch Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, wird am Vormittag am Stand präsent sein und für Fragen und Erklärungen zur Verfügung stehen.

Dr. Klotz: „Nachdem wir in drei Standortkonferenzen gemeinsam mit Gewerbetreibenden und AnwohnerInnen ein Leitbild für die Zukunft der Bahnhofstraße verabschiedet haben, freue ich mich, dass es nun mit der Erarbeitung des ISEKs los geht. Das ISEK ist eine wichtige Grundlage für das Förderprogramm Aktive Zentren. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Lichtenraderinnen und Lichtenradern Ideen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung der Bahnhofstraße zu formulieren.“

Weitere öffentliche Termine im Rahmen der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts sind:

24.01.2015 Bürgerkonferenz – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

30.04.2015 Abschlussveranstaltung - (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

Zu diesen Terminen und öffentlichen Aktionen wird der Bezirk noch einmal rechtzeitig über die Presse informieren.

Thomas Moser

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/sozialraumplanung/lichtenrade-bahnhofstr.php

 

5.12. Nikolausi kommt in den MedienPoint

Der MedienPoint Tempelhof ist ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

Kinder können sich wieder freuen!

!!!  ALLES GRATIS  !!!

Vollgepackt mit Schokolade, Obst, Bücher, Spiele & Stofftiere

kommt Nikolausi in den MedienPoint Tempelhof

Bürgermeisterin Angelika Schöttler

startet die Eisenbahn und das Deko-Riesenrad

am 5. Dezember 2014 um 11.00 Uhr

im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik, Tel. 7889 3194

Geöffnet Montag - Freitag 10-16 Uhr


Seit Jahren findet immer im MedienPoint Tempelhof, ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.,  rund um den Nikolaustag eine besondere  Veranstaltung für Kinder statt - und wieder alles GRATIS!!!

Initiator & MedienPoint Frontmann Henning Hamann: "Unsere liebevoll gestalteten Schaufenstern sind inzwischen über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Auch dieses Jahr haben wir eine neue Überraschung parat, denn am

Freitag, dem 5. Dezember, wird um 11 Uhr

die Nikolaus-Eisenbahn und das Deko-Riesenrad im Schaufenster von Tempelhofs Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gestartet".

MedienPoint Frontmann Henning Hamann und Tempelhofs Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
beim Sortieren von Stofftieren.

Auch dieses Jahr ist wieder mit einem Ansturm auf die inzwischen zur Tradition gewordene Kinder-Nikolaus-Party im MedienPoint Tempelhof zu rechnen.

Der große Nikolaus-Spaß für die kleinen Kinder kostet natürlich viel Geld. Vor allem gute Schokolade, leckerer Kakao  und die kleinen Geschenke sind teuer, ohne Spenden und Sponsoren läuft da gar nichts. Nochmal Hamann: "Für die Kinder gehe ich gerne betteln, denn wenn ich hinterher die glücklichen Kinderaugen und die mit Schokolade verschmierten Münder sehe, bin ich glücklich".

Neben Ed Koch und dem Tempelhofer Forum, konnte ein weiterer Sponsor aus dem Tempelhofer Kiez überzeugt werden: Walter Confiserie, ein Schokoladen Traditionsbetrieb seit 1915 (wird demzufolge nächstes Jahr 100.!!!) aus der Burgemeisterstr. 12, unterstützt ab sofort den MedienPoint Tempelhof. Walter-Geschäftsführer Thomas Jaeschke: "Wir helfen gerne unserem Nachbarn diese Kiezverstaltung für Tempelhofer Kinder zum schokoladigen Erfolg werden zu lassen, Tempelhofer müssen zusammenhalten!".

Schon einen Tag früher wird der Nikolaus 2014 vollgepackt mit Leckereien für Kinder die Vorweihnachtszeit mit seinem traditionellen Ruf "Ho Ho Ho" in der Werderstr. 13 eröffnen. Alle Kitas & Kinder sind wieder herzlich eingeladen. Kitas werden um Anmeldung unter 7889 3194 (10-16 Uhr) gebeten.

Fotos: MedienPoint

 

Lichtenrade bemüht sich um ein weihnachtliches Flair

Individuell haben verschiedene Einzelhändler in der Lichtenrader Bahnhofstraße ihren Auslagen in den Schaufenstern und vor den Türen eine weihnachtliche Note verliehen.

Kleine Weihnachtsbäume begrüßen die Kunden

Die „Händlerinitiative Bahnhofstraße“ und das „Bürgerforum Zukunft Lichtenrade“ haben eine kleine Weihnachtsbaumaktion der Händler ins Leben gerufen. Kleine Bäumchen, die individuell von den Geschäftsleuten geschmückt werden, begrüßen die Kunden direkt am Eingang. Nach der Blumentopfaktion, an der sich im Sommer über dreißig Händler beteiligt haben, soll auch diese Aktion für eine offene und einladende Bahnhofstraße stehen.

Bauernmarkt ist auch weihnachtlich gestimmt

Der Bauernmarkt wird in der Adventszeit zu einem „Nostalgischen Weihnachts-Bauernmarkt“. An den Adventssamstagen ist der Markt am Pfarrer-Lütkehaus-Platz vor der Salvator-Kirche (in unmittelbarer Nähe vom S-Bahnhof Lichtenrade) von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Neben verschiedenen weihnachtlichen Ständen werden auch Glühwein und Eierpunsch angeboten. Der Weihnachtsmann hat für die Kinder kleine Überraschungen und sie können sich auch mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen.

4 + 1: Drei große Weihnachtsbäume plus ein künstlerischer Weihnachtsbaum

Von der Aktion mit den großen Weihnachtsbäumen in der Bahnhofstraße haben wir schon berichtet.

Hier war das Organisationsteam aktiv, dass bereits in diesem Jahr das Wein- und Winzerfest am Dorfteich durchgeführt hat. Die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn, der Trägerverein Lichtenrader Volkspark, die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und der Veranstalter Family & Friends haben sich wieder zusammengetan. Mit einigen Sponsoren, verschiedenen Schulen und der Unterstützung vom Seniorenheim Lore-Lipschitz-Haus wurden die drei Bäume aufgestellt und geschmückt. Ein weiterer größerer Baum steht vor der Volksbank. Dabei handelt es sich um einen künstlerischen Weihnachtsbaum der Künstlerin Sylvia Zeeck. Auch hier präsentieren sich die Geschäftsleute.

Thomas Moser

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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