Sanierung des Spielplatzes John-Locke-Straße / Lichtenrader Graben West in Berlin Lichtenrade

Im Rahmen des Kita- und Spielplatzsanierungsprogramms wird der Spielplatz John-Locke-Str. / Lichtenrader Graben West saniert.

Zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme beginnen ab November 2014 die Abräumarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt ist der Kinderspielplatz gesperrt. Die Wiederherstellung des Spielplatzes erfolgt in Abhängigkeit der Witterungsbedingungen im Frühjahr 2015.

Das Bezirksamt und Bezirksstadtrat Daniel Krüger bitten diese Nutzungseinschränkung zu entschuldigen.

 

25 Jahre Mauerfall – wir wollen uns gemeinsam erinnern!

15. November 2014: Vor den Toren von Lichtenrade

Gemeinsam mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow soll an den Fall der Mauer vor 25 Jahren am 9. November 1989 erinnert werden. Vor fünf Jahren, zum 20. Jahrestag, wurde direkt an der Stadtgrenze zu Berlin in Mahlow an der B 96 ein Kunstwerk der Künstlerin Kerstin Becker errichtet, um dieses bedeutende Ereignis zu würdigen.

2009 mit Feuerwehrbeleuchtung

Kerstin Becker nach der Enthüllung

Die Landrätin Kornelia Wehlan lädt, auch im Namen des Bürgermeisters der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, Ortwin Baier, und der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler – am Samstag, 15. November 2014 herzlich ein, den Mauerfall von vor 25 Jahren auf dem ehemaligen Grenzstreifen in Mahlow, an der Berliner Stadtgrenze mit mehreren Aktionen zu feiern!

Folgende Aktivitäten sind geplant:

14.00 Uhr Beginn eines Kiezspaziergangs am S-Bahnhof Lichtenrade

Leitung: Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

Treffpunkt: S-Bahnhof Lichtenrade

Ziel: Mauerdenkmal an der B 96

Dauer: ca. 60 Minuten

14.00 Uhr Start eines Naturspazierganges

„Grünstreifen statt Grenzstreifen – lebendige Landschaft im einstigen Todesstreifen“

Leitung: Markus Mohn, Leiter der Umweltinitiative Teltower Platte

Treffpunkt: Berlin-Lichtenrade, Kreuzung Pechsteinstraße/Wittelsbacher Straße

Ziel: Mauerdenkmal an der B 96

Dauer: ca. 60 Minuten

ca. 15.00 Uhr Ehrung der Maueropfer an der Erinnerungsstele für Herbert Kiebler

am Grenzstreifen zwischen Mahlow und Berlin-Lichtenrade ca. 200 Meter westlich der B 96

Erinnernde Worte: Harald Fiss, Ehrenvorsitzender des Fördervereins

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

ab ca. 15.15 Uhr Bürgerfest direkt auf dem Mauerweg westlich der B 96

Grußworte:

- Landrätin Kornelia Wehlan

- Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

- Bürgermeister Ortwin Baier

Musikalische Umrahmung:

Chor „Schöneberger Klangkörper“

„Blechschaden“, Trompetenensemble der Kreismusikschule TF

„Chaplin’s Barbet“, Trio der Musikschule „Regenbogen“

Versorgung

heiße Getränke (Tee, Kaffee, Glühwein, Punsch)

Bratwurst vom Grill, Blechkuchen

ca. 18 Uhr Ende der Veranstaltung



Alle Fotos Thomas Moser - BerLi-Press

 

...so langsam wird es Herbst...

Ein Sonnen-Spaziergang zum (fast) Herbstbeginn...




Alle Fotos: Thomas Moser

 

Salem-Gemeinde auf Mauerspuren

Lichtenrade war sichtbar vom Mauerbau betroffen: Vom Hinterland abgeschnitten, als südlicher Zipfel Berlins an drei Seiten von Mauer und Grenzanlagen umgeben, gab es (mindestens) drei Mauertote. In den Räumen der Salem-Gemeinde in der Wünsdorfer Str. 88 wird ab dem 31. Oktober eine Plakatausstellung zu den großen Ereignisse der Welt- und Stadtgeschichte gezeigt. Diese soll in den nächsten Wochen und Monaten durch Mauer-Geschichten und Bilder von den Besuchern ergänzt werden können.

Zudem ist ein Rahmenprogramm geplant. Dazu gehören beispielsweise im Laufe des Jahres Mauertouren zu Fuß oder mit dem Fahrrad und eine (Ost)Filmnacht mit DDR-Buffet.

Die Termine werden auf salem-lichtenrade.blogspot.de bekannt gegeben.


Foto: Thomas Moser

 

Im Dorf Lichtenrade

Landimpressionen südlich des Lichtenraders Interkulturellen Blohmgarten

Foto: Thomas Moser

 

Grundeigentümerverein ändert Namen

Bereits im Frühjahr 2014 hatten die Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. eine Namensänderung beschlossen, jetzt wurde sie durch Eintragung in das Vereinsregister umgesetzt. Der Verein heißt nunmehr Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.. Warum diese Namensänderung beschlossen wurde, erläutert der Vorsitzende Frank Behrend: „Wir mussten feststellen, dass unser langer Name nicht mehr zeitgemäß ist. Der Vereinsname wurde im täglichen Umgang häufig in unterschiedlicher Weise abgekürzt. Oder aber – was bei offiziellen Anlässen auch peinlich wirken kann – verhakte sich ein Redner bei unserer Namensnennung.“ Der jetzige Name ist einfach und leicht zu merken.

Im Zuge der Namensänderung wurden auch das Logo sowie die Internetseite (www.hwgv-lichtenrade.de) neu gestaltet.

Und hier die Traditionsfahne:

 

 

Grandiosen Gospel-Abschlusskonzert

Jubel beim Gospel-Abschlusskonzert

Der Lichtenrader Gospelchor hatte am Wochenende 10. - 12. Oktober zu einem Gospelworkshop eingeladen.

Die Chorleiterin Juliane Lahner konnte Frank Schreiber für die Gesamtleitung des Workshops gewinnen. Lutz Fussangel von der Leo-Kestenberg Musikschule, auch für die beliebten Veranstaltungen von Jazz für Alle verantwortlich, unterstütze tatkräftig das Abschlusskonzert mit seiner Band und mit seinem Saxophon. Höhepunkt des Workshops "Lord teach us to pray" war ein ganz großes Konzert im Gemeinschaftshaus Lichtenrade. Der Saal war gut mit Besuchern gefüllt.


Im Vorprogramm präsentierten die Jugendlichen der Lichtenrader Carl-Zeiss-Oberschule verschiedene besondere Ergebnisse ihrer Bandarbeit.  Es war eine gute Idee, den jungen Menschen hier eine Plattform für ihr Können zu bieten.

Der Lichtenrader Gospelchor von der evangelischen Gemeinde besteht nun schon 6 Jahre. Im August 2013 ist die jetzige Chorleiterin Juliane Lahne dazu gestoßen. Mittlerweile besteht der Chor aus über 40 Sängerinnen und Sänger, die sich von Konzert zu Konzert verbessern. In der Programmankündigung heißt es: "Es sind weder die Notenfestigkeit oder die perfekte Gesangsstimme, die den Klang des Chores ausmachen, es ist der Spaß am gemeinsamen Singen."

Am Piano wird der Chor von Rico Haring unterstützt.

Die Pfarrerin Carmen Häcker zeigte im Gespräch mit Juliane Lahner einige interessante Aspekte von Gospel auf.

Beim Abschlusskonzert brachte der Lichtenrader Gospelchor, gemeinsam mit den eher wenigen zusätzlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops, seine Sangesfreude zur Geltung.

Die kreolische Sängerin und Komponistin MFA Kera, die ursprünglich aus Madagaskar stammt, bereicherte den Workshop und faszinierte beim Abschlusskonzert mit ihrer Energie und mit ihrem Charisma.

Die Chorleiterin Juliane Lahner, selbst Sängerin, beeindruckte mit wunderbaren Soli.

Ein wirklich gelungener Abend mit viel Applaus, der die Lebensfreude von Gospel auf der wunderbarsten Art und Weise präsentierte.

Thomas Moser (auch Fotos)

 






Alle Fotos: Thomas Moser

 

Traditionskonzerte mit Bundeswehr leben in Lichtenrade weiter!

Das Bundeswehrorchester kam nach Lichtenrade. Die Freude war groß, dass diese Tradition weiterleben kann.

Nach der Umstrukturierung der Musikkorps bei der Bundeswehr hatte sich im Mai die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße wieder um ein Benefizkonzert beworben.

Der Musikeinsatz, jetzt in Bonn ansässig, hat in diesem Jahr das Heeresmusikkorps Neubrandenburg für ein Konzert zur Verfügung gestellt.

Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg musiziert im Rahmen des protokollarischen Dienstes, bei truppendienstlichen Anlässen und zur Betreuung der Truppe. Als „klingender Botschafter” des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Neubrandenburg tritt das Musikkorps darüber hinaus im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit national sowie international auf.

Die Aktionsgemeinschaft freut sich, dass sie die Tradition im 14. Jahr fortsetzen kann.

13 Jahre lang war das Luftwaffenmusikkorps IV zu Gast, das im März des Jahres aufgelöst wurde.

Am 14 Oktober fand das Konzert mit dem Heeresmusikkorps Neubrandenburg unter Leitung von Oberstleutnant Christian Prchal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt.

Die Schirmherrschaft hatte die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer. Der gesamte Erlös kommt wieder wohltätigen und sozialen Zwecken in Lichtenrade zugute.

Angelika Heigl von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße: „Es war geradezu grandios! Vor allem nach der Halbzeit-Pause wurde dem begeisterten Publikum von Dixieland-Jazz über Beatles-Medley und Frank Sinatra Evergreens ein breites Repertoire mit großartigen Solisten geboten. Der Dirigent Oberstleutnant Christian Prchal hat durch seine charmante und humorvolle Art die Herzen der Lichtenrader im Sturm erobert! Nach drei Zugaben gab es Standing Ovation. Erst um 22.30 Uhr war Schluß. Ein unvergesslicher Abend!“

Angelika Heigl (Foto vorne lks) kann erfreut berichten, dass der Aktionsgemeinschaft und Lichtenrade in einem anschließenden Gespräch für das nächste Jahr wieder wie gewohnt zwei Konzerte im Mai und November in Aussicht gestellt wurden.

Thomas Moser

Fotos: Waligora Event & Hochzeitsservice/Ag Bahnhofstraße e.V.

 

 

Schulfrei wegen Granatenfund

13. Oktober 2014 Schulfrei wegen eines Granatenfundes. Das gibt es in Lichtenrade nicht so oft. Was bei den Schülerinnen und Schülern für Freude gesorgt hat, hat bei den Eltern eher Sorgen ausgelöst. Während Bauarbeiten auf dem Grundstück des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums hat man am Montagvormittag eine Granate gefunden. Die Schule wurde geräumt und anschließend wurde die Granate gesprengt.

Die Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg hatten Bauarbeiter auf dem Schulgelände an der Rehagener Straße entdeckt. Die Experten der Polizei sprengten die Granate noch am Fundort. In Berlin und Umland werden immer wieder Blindgänger aus dem Krieg gefunden. Experten rechnen in Berlin noch mit Tausenden explosiven Kriegsresten.

Nach der Sprengung macht Vivien Zundāns einige Fotos. Die Mutter schreibt in Facebook: „Das Hauptgebäude wurde geräumt. Nur meine Süßen im Pavillon hatten normalen Unterricht.“

Thomas Moser

Fotos: Vivien Zundāns (3 mal nach der Sprengung)

Thomas Moser (Foto: Schulgebäude)

 

Kiez-Kalender 2015

Auch in diesem Jahr wird wieder ein ganz besonderer Kiez-Kalender für Tempelhof erscheinen. Hans-Ulrich Schulz hat im Rahmen „Berliner Kiez Kalender“ für das Jahr 2015 einige Schätze aus seiner Postkartensammlung zusammengetragen. Ein hochwertiger Druck des im Verlag Morgana-Edition verlegten Kalenders garantiert zwölf Monate Freude an schönen Aufnahmen.

Auf dem Deckblatt wird eine sogenannte Kleeblattkarte „Gruss aus Tempelhof“ von 1903 veröffentlicht. Hier kann man gut erkennen, dass Tempelhof zu dieser Zeit Garnisonsort war.


Lichtenrader ist diesmal gleich mit drei Postkarten vertreten.


Der Gruss aus Lichtenrade zeigt die „Urzelle“ Lichtenrades. Beim Blick auf den Dorfteich kann man das Storchennest auf einem Birnbaum entdecken. Um 1900 hatte Lichtenrade 851 Einwohner. Der abgebildete Dorfkrug beherbergte viele Jahre die letzte Poststation zum Pferdewechsel der Postkutschen auf dem Weg nach Berlin. Heute sind in dem Gebäude eine Tanzschule und eine Zahnarztpraxis beheimatet.


Im September zeigt der Kalender, der immer wieder auch ein beliebtes Geschenk ist, das beschauliche Wirtshaus unweit der Bahnstation. Das Lokal war ein Nebengebäude (Probierstube und Ausschank) der Mälzerei der Schlossbrauerei Schöneberg. Das Gebäude ragt noch heute imposant in den Himmel von Lichtenrade. Seit 1945 als „Haus Buhr“ später als „Landhaus Lichtenrade“ bekannt, steht der Gebäudekomplex an der Bahnhofstraße unter Denkmalschutz, verfällt aber bereits seit einigen Jahren. Es ist völlig unklar, wie sich dieser Bereich am S-Bahnhof künftig entwickeln wird. Eine wichtige Frage wird dabei sein, ob die Dresdner Bahn oberirdisch oder, wie es die Forderung von vielen Lichtenradern ist, in einem Tunnel geführt wird.

Ein weiteres Kalenderblatt zeigt den Waldweg. In Lichtenrade, westlich der Wünsdorfer Straße, entstanden in den 20-iger Jahren des letzten Jahrhunderts große Siedlungen. Hierzu gehörte auch die Künstlersiedlung am Waldweg, der 1949 in Franziusweg umbenannt wurde. Auf dieser Ansichtskarte von 1924 sind im Hintergrund noch im Bau befindliche Häuser erkennbar. Die Straße ist zu der Zeit noch ein Sandweg.

Weitere interessante Postkarten gibt es aus Marienfelde, Mariendorf, Tempelhof und vom „Graf Zeppelin“ auf dem damaligen Zentralflughafen Berlin.

Historisch interessierte Menschen und Liebhaber schöner Kiez-Kalender werden begeistert sein. Der Kalender wird auch als Weihnachtsgeschenk für besondere Beachtung sorgen. Für nur 12,50 Euro kann der Kalender in den inhabergeführten Buchhandlungen in Tempelhof und Lichtenrade oder über den Verlag käuflich erworben werden.

Thomas Moser

Verlag Morgana-Edition, Peter N. Morgen

Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld

Tel.: 030-32 89 12 93

mail: petermorgen@moderne-postgeschichte.de

web: www.morgana-edition.de

13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm

Die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen.

Über den Verlag: Preis 12,50  Euro   zuzüglich 6,00 Euro Versandkosten

 

Entlastungsgraben wurde „geputzt“

11. Oktober 2014 Leider war dieser Samstag etwas verregnet. Die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark"/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg hatte in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Naturschutzamt zum Naturaktivtag aufgerufen.



Gerhard Quiring von der BI "schwingt" heute tatkräftig die Motorsäge
Es ging darum, dass der sogenannte Entlastungsgraben in der Marienfelder Feldmark -am Schichauweg gegenüber der Firma Werzalit- „geputzt“ werden sollte. Oder etwas fachmännischer ausgedrückt sollten gebietsfremde Gehölze und Hochstauden entlang des Entlastungsgrabens, die hier nicht hingehören, zurückgeschnitten werden. Auch war der Unrat zu entfernten.

Circa 25 Unterstützer hatten sich eingefunden, die tatkräftig die Aktion begleiteten.


Unter Anleitung von Michael Sydow (Foto re), Umwelt- und Naturschutzamt, und von Sebastian Keller (Foto lks), ein geprüfter Natur- und Landschaftspfleger im Auftrag des Amtes, ging es ans Werk. Michael Sydow erläutert: „Ziel ist es wertvolle Biotope zu entwickeln und neue Lebensräume für Amphibien zu schaffen.“ Es geht letztendlich um Artenvielfalt, wenn dabei der eine und andere Strauch fachmännisch abgesägt wird.

Doris Doem (Foto re.-BI) und Claudia Scholz (lks, Family & Friends) ziehen den Karren
Die BSR hat verschiedene Gerätschaften, wie zum Beispiel große Karren, zur Verfügung gestellt. Die Aktion wurde vom Veranstalter des Wein- und Winzerfestes am Dorfteich, Family & Friends, unterstützt. Auch waren Jugendliche der Jugendarrestanstalt (JAA) dabei, die eifrig zugepackt haben und die schweren Karren durch den Matsch zogen.


Eine Sozialarbeiterin und ein Sozialarbeiter der JAA packten auch selbst mit an.

Am Rande der Veranstaltung stellte die Geschichtswerktstatt Lichtenrade ihre Ausstellung „Lebensraum im Wandel“ vor. Für die Ausstellung war der Regen sicher nicht förderlich und so blieben eher wenige Spaziergänger an den Stelltafeln stehen. Es wurden verschiedene Ansichten von früher mit dem heutigen Zustand verglichen. Diese Ausstellung wird zu einer anderen Gelegenheit sicher noch zu sehen sein.


Michael Delor (Foto) und Doris Doem, Sprecher der BI, sind jedenfalls erst einmal zufrieden, dass der erste Teil des Entlastungsgrabens „geputzt“ werden konnte. Bei der nächsten Aktion hoffen sie jedoch auf besseres Wetter.

Die Helferinnen und Helfer konnten sich zwischendurch und zum Abschluss am Buffet wieder kräftigen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

Flüchtlinge sind in Lichtenrade willkommen!

10. Oktober 2014 Es war nicht von vornherein klar, wie die Stimmung in der Salvator-Kirche sein würde. Ganz schnell stellte sich bei der Bürgerversammlung heraus, dass die überwältigende Mehrheit der rund 300 Anwesenden die Flüchtlinge in Lichtenrade willkommen heißt.

Die Entwicklung ging so schnell

Angesichts der krisenhaften Entwicklung haben sich die Flüchtlingsströme deutlich erhöht. So mussten in der ehemaligen Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm seit circa 3 Wochen Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht werden. Die Entwicklung ging so schnell, dass das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg erst jetzt zu einer Bürgerversammlung in die Salvatorkirche einladen konnte. Eingeladen wurden in erster Linie die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kirchen, Vereine und Initiativen aus Lichtenrade. Zur Information der Bürger wurden im Laufe der Veranstaltung auch kritische Aspekte angesprochen. Viele Anwohner haben keine Einladung erhalten und hätten sich eine schnellere Information vom Bezirksamt gewünscht. Dies war im Wesentlichen der Aspekt, der für den meisten Unmut sorgte. Bis auf einige emotionale Äußerungen war die Atmosphäre der Informations- und Fragerunde ausgewogen und sehr positiv.

Sicherheitslage völlig unbedenklich!

Besonders wichtig war die sehr qualifizierte und deutliche Auskunft des Abschnittsleiters 47 der Polizei in Lichtenrade, Peter Diebel: „In den letzten Wochen gab es hier keine Strafanzeige.“

Peter Diebel weiß auch zu berichten, dass es bei den Flüchtlingseinrichtungen generell keine auffällige Kriminalität gibt. In die Zuständigkeit seines Abschnitts fällt seit vielen Jahren die große Einrichtung in der Marienfelder Allee mit 700 Flüchtlingen. Auch hier gab es keinerlei Konflikte. Der einzige größere Streit vor einiger Zeit stellte sich als Problem unter den Jugendlichen heraus. Die Lichtenraderinnen und Lichtenrader hörten aufmerksam zu und waren überwiegend sichtbar beruhigt, als die Sicherheitslage als völlig unbedenklich eingestuft wurde. Die Polizei hat mit dem Heimbetreiber schon Absprachen getroffen. Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Träger und die Einrichtung wird auch in Streifenfahrten mit einbezogen, erläutere Diebel.

Ein gemeinsames Bezirksamt und kein parteipolitisches Kalkül

Zur Bürgerversammlung hatte das Bezirksamt eingeladen.

Und so saßen die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), die stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz (CDU) und Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen), die Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung, geschlossen am Podium. Das Anliegen vom Bezirksamt war es, Fragen zu klären und Ideen für Lösungen mitzunehmen. Erfreulicherweise stand auch kein parteipolitisches Kalkül im Hintergrund. Die Veranstaltung wurde von Pfarrer Rainer Lau (Hausherr in der katholischen Kirche) und von Pfarrer Roland Wieloch (evangelische Kirchengemeinde) sehr klar und transparent moderiert. Mit am Podium saßen noch Stefan Thiel (zuständiger Referatsleiter beim Landesamt für Soziales und Gesundheit-LAGeSo) und Ewald Möller vom Heimbetreiber, dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). Es gab kurze Eingangsstatements, die die wesentlichsten Fakten und Aspekte beschrieben.

250 Plätze sind geplant

Seit dem 18. September 2014 sind die ersten Menschen in der Flüchtlingsunterkunft untergebracht worden. Ewald Möller (EJF) wäre es auch lieber gewesen, wenn man die Einrichtung erst komplett für den Betrieb hätte fertigstellen können. Die Notlage der Flüchtlinge machte es aber dann notwendig, sehr schnell die ersten Plätze zur Verfügung zu stellen. So sind zum Zeitpunkt der Bürgerversammlung 71 Personen untergebracht, davon 35 Kinder. Insgesamt soll die Einrichtung ab Frühjahr 2015 für 250 Menschen zur Verfügung stehen. Es müssen jedoch erst umfängliche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen stattfinden. Stadträtin Klotz will möglichst an dieser Zahl festhalten. Die Menschen kommen zur Hälfte aus Serbien und Bosnien. Die andere Hälfte der Bewohner kommen aus Syrien, Afghanistan und weiteren Staaten der arabischen Welt. Diese Gruppe der Flüchtlinge wird sich in der nächsten Zeit deutlich erhöhen.

Kinder kommen in „Willkommensklassen“

Circa 20 Kinder in der Einrichtung sind im Grundschulalter, es gibt 2 Jugendliche und der Rest der Kinder ist noch nicht schulpflichtig. Schulstadträtin Kaddatz informierte über das System der „Willkommensklassen.“ In diesen kleinen Lerngruppen wird am Anfang verstärkt auf das Erlernen der deutschen Sprache wert gelegt. Auch in Lichtenrade gibt es schon verschiedenste „Willkommensklassen“ an den unterschiedlichsten Schulen (2 in der Taunusschule, 3 in der Bruno-H.-Bürgel-Schule, jeweils eine Lerngruppe im Georg-Büchner-Gymnasium und in der Carl-Zeiss-Oberschule). Geplant sind zurzeit noch 2 Klassen an der Nahariya-Grundschule. Für jüngere Kinder kann man in der Regel die Wohnortnähe gewährleisten. Ältere Kinder müssten laut Stadträtin Kaddatz auch weitere Wege in Kauf nehmen. Wichtig sei, dass die Kinder schnell einen strukturierten Tagesablauf bekommen. Innerhalb von 1 bis 2 Wochen wird die Schulunterbringung bewerkstelligt. Nach dem ersten Jahr soll dann der Weg in die Regelschule geebnet sein. Kaddatz ist auch für den Sport zuständig und sieht gute Anknüpfungspunkte für Unterstützungen. Der VFL Lichtenrade hatte schon Unterstützung angeboten. In der Bürgerversammlung hat auch der SSV Lichtenrade, der im benachbarten Haus der Flüchtlingsunterkunft seine Geschäftsstelle hat, seine Hilfe angeboten. Kaddatz äußert sich zuversichtlich und kann sich auch musikalische und kulturelle Aktivitäten mit den Bewohnern vorstellen.

Wir werden das stemmen!

Stadträtin Sibyll Klotz erläuterte, dass alle Kinder untersucht werden und auch entsprechende Impfungen angeboten werden. Klotz strahlt Zuversicht aus und will die Anwesenden ermuntern: „Berlin ist eine so große Stadt. Wenn alles vernünftig organisiert ist, werden wir das auch stemmen!“

Laut Stefan Thiel vom LAGeSo gibt es in Berlin 48 Gemeinschaftsunterkünfte für Erstaufnahmen mit 11.500 Bewohnern und zusätzlich bis zu 800 Plätze in Hostels. Im September kamen 1.324 Flüchtlinge nach Berlin; diese Zahl wird im Oktober voraussichtlich auf 2.000 steigen. Alle bisherigen Einrichtungen sind voll ausgelastet. Daher sind neue Unterkünfte zwingend notwendig.

Personal in der Einrichtung unterstützt Bewohner

Der EJF-Heimbetreiber hat Erfahrung mit mehreren größeren Flüchtlingsunterkünften; eine davon in Berlin-Köpenick, erläutert Ewald Möller vom EJF, Referent Migration und Flüchtlingshilfe. Christiane Wahl ist ab der kommenden Woche die Einrichtungsleiterin und bringt eine fünfjährige Erfahrung aus einer anderen Einrichtung mit. Es wird erläutert, dass sozialpädagogisches Personal in der Einrichtung vorgehalten wird. Darüber hinaus gibt es Sicherheitspersonal, das 24 Stunden in mehreren Schichten im Einsatz ist. Da das Personal aus jungen Menschen mit Migrantenhintergrund besteht, erhofft man sich einen einfachen Zugang zu den Bewohnern und die leichtere Überwindung von Sprachbarrieren. Auch Möller ist davon überzeugt, dass Sport, Musik, Tanz und Feste die Menschen unkompliziert zusammenbringt. Wer Interesse hat die Einrichtung zu besuchen, soll sich bitte vorab anmelden. Besuche werden ggf. gebündelt. Ebenso finden Hinweise, Anliegen und Angebote von Anwohnern ein offenes Ohr (Kontakte siehe am Ende des Berichtes). Der Vertrag für die Einrichtung in Lichtenrade ist vorerst auf 5 Jahre abgeschlossen.

Überwiegend positive Stimmung: „Wir sind doch kein Dorf mehr!“

Es gab natürlich auch kritische Hinweise sowie Nachfragen und es wurden Sorgen formuliert. Die überwiegende Stimmung war aber den Flüchtlingen gegenüber sehr positiv eingestellt. Dies drückte sich immer wieder durch den Applaus zwischen den entsprechenden Redebeiträgen aus.

Richtiger Applaus kam dann auf, als ein Anwohner ganz klar formulierte, dass er keine Angst habe und 250 Flüchtlinge in Lichtenrade doch kein Problem sind: „Wir sind doch seit vielen Jahren kein Dorf mehr.“ Auch ein ausländischer Mitbürger rief zur Unterstützung der Flüchtlinge auf, ohne andererseits mögliche Schwierigkeiten mit einigen auffälligen ausländischen Gruppen und Menschen herunterzuspielen.

Es wurden noch weitere verschiedene Hilfen angeboten, die im hinteren Bereich der Kirche an einer Wandtafel gesammelt wurden. Deutlich wurde, dass in Kürze ein „runder Tisch“ eingerichtet werden soll, um all die Fragen mit den verschiedensten Bereichen absprechen zu können. Hierfür konnte man sich auch anmelden. Am Rande der Versammlung hatte der Fraktionsvorsitzende der BVV von Bündnis 90/Die Grünen, Jörn Oltmann, die Idee der Beantragung von BVV-Sondermittel für Sachmittel für ehrenamtliche Hilfen. Dies erläuterte er gleich mit weiteren Mitgliedern von anderen BVV-Fraktionen.

Der Geist von Salvator

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und viele andere waren vom Verlauf der Veranstaltung sehr angetan.

Gut gewählt war sicherlich auch der Rahmen in der Kirche und auch die „neutrale“ Moderation der Pfarrer. In dieser Situation ein gutes Modell!

Eine sehr positive Stimmung, die sich Lichtenrade bewahren sollte. Probleme sollten angegangen und gelöst werden. Dafür ist eine offene und zugewandte Kommunikation von und mit allen Beteiligten notwendig. Der Geist von Salvator, der an diesem Freitagabend spürbar war, hilft dann vielleicht auch andere Lichtenrader Probleme zu lösen! Ich wünsche es mir jedenfalls!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Kontakt zur Einrichtung:

Tel. (030) 7430 478 70

Fax (030) 7430 478 78

E-Mail: sekretariat-kirchhainer-damm@ejf.de

 

Großes Gospelkonzert am Sonntag um 17 Uhr

Sonntag, 12.10.2014, 17:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Gemeinschaftshaus Lichtenrade (Lichtenrader Damm/Ecke Barnetstraße - Eingang Barnetstraße)

Give Him Glory

Das Ergebnis eines Gospelworkshops wird der Öffentlichkeit präsentiert!

Lichtenrader Gospelchor

Spaß am gemeinsamen Singen, die Liebe zu Gospel und seiner mitreißenden Botschaft, eine starke Gemeinschaft unabhängig von Alter oder Herkunft - das macht den Lichtenrader Gospelchor besonders.

Hier treffen sich auch mehrere Generationen innerhalb des Chores: Enkeltochter, Mutter, Oma - alle singen zusammen. Darauf sind wir sehr stolz!

Der Lichtenrader Gospelchor besteht seit nunmehr 6 Jahren und wurde von Uwe Sylvester ins Leben gerufen, dem die fortführende Leitung leider nicht mehr möglich war. Wechselnde Chorleiter brachten unterschiedlichste Impulse und der Kern des Gospelchores um den Organisatorischen Leiter Jörg Sinemus hielt am Gospel und dem gemeinsamen Projekt fest...zum Glück!

Die heutige Chorleiterin Juliane Lahner ist Mitte 2013 dazu gestoßen. Mittlerweile hat sich der Chor auf über 40 aktive Mitsänger/innen vergrößert und wächst stetig weiter. Zu fast jeder Probe kommen neue Gospel-Interessenten. Es sind weder die Notenfestigkeit oder die perfekte Gesangsstimme, die den Klang des Chores ausmachen, es ist der Spaß am gemeinsamen Singen.

Am Piano wird der Chor auch tatkräftig unterstützt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Pianisten Rico Haring.

Und auch mit dem Saxophon werden wir zu Konzerten regelmäßig von Lutz Fussangel verwöhnt. Gemeinsam entsteht hier eine Zusammenarbeit mit der Leo-Kestenberg-Musikschule. Wir freuen uns darauf!

Der Lichtenrader Gospelchor ist ein Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade und erfährt hier viel Unterstützung. Wir freuen uns, die Kirchenmusik hier in Lichtenrade unterstützen zu dürfen und ein Teil dieser engagierten und liebevollen Gemeinde zu sein.

 

 

Ehrenamtsbörse 2014: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Das Ehrenamt wird im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ganz groß geschrieben! Mittlerweile wurde im Bezirk die 4. Ehrenamtsbörse „Ein Marktplatz der Freiwilligenarbeit“ veranstaltet.

Vom Ehrenamtsbüro im Rathaus Schöneberg haben es Enno Skowronnek und Christine Fidancan geschafft, 50 ehrenamtliche Vereine und Initiativen für die Teilnahme an der Veranstaltung zu begeistern.

Der Veranstaltungsort war diesmal das URANIA-Foyer mit Nebenräumen, da das Rathaus Schöneberg aus Brandschutzgründen zurzeit nur eingeschränkt genutzt werden kann. Sonst hatte die Lichtenrader Suppenküche immer für eine abwechslungsreiche Beköstigung gesorgt. In der URANIA musste das hauseigene Catering genutzt werden.

Alex Benkel von der Suppenküche wurde oft auf das leckere Essen in den Vorjahren angesprochen: „Etwas schade ist es schon, dass wir unsere Arbeit diesmal nicht so konkret präsentieren können.“ Ansonsten war Alex Benkel durchaus mit den Anfragen zur Mitarbeit in der Suppenküche zufrieden. Ganz konkret sucht die Suppenküche die ehrenamtliche Arbeit eines Rechtsanwalts, der einmal im Monat in der Suppenküche beraten kann.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eröffnete die Börse und dankte den teilnehmenden Vereinen und Organisationen. In ihrer Einleitung führte sie aus: „Engagement ist freiwillig und unentgeltlich, aber niemals umsonst und ohne Gewinn. In diesem Sinne möchte ich ermutigen, sich zu engagieren, für sich und andere.“ Der Aspekt, dass Ehrenamt auch nehmen und nicht nur geben ist, ist auch für die teilnehmen Organisationen wichtig. Ehrenamt kann durchaus auch für die Engagierten sehr erfüllend sein. Viele verschiedene Einsatzfelder für das Ehrenamt wurden aufgezeigt. Die Nachbarschaftseinrichtungen der verschiedenen Ortsteile des Bezirks waren vertreten. Große Organisationen, wie das Berliner Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die AWO, die Diakoniestationen, die DLRG, die Björn-Schulz-Stiftung und viele weitere Vereine und Initiativen präsentierten teilweise ganz konkrete Projekte. Auch die Seniorenvertretung des Bezirkes informierte über ihre Arbeit.

Aus Lichtenrade waren, neben der Suppenküche, die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und die BUND-Bezirksgruppe, die Guttempler Gemeinschaft Lichtenrade, der Trägerverein Lichtenrader Volkspark (siehe Foto) und ein DRK-Wohnprojekt Riedingerstraße vertreten.



Das AHB Nachbarschaftszentrum in der Finchleystraße sucht zum Beispiel Familienpaten und Betreuer für Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung.

Die Diakoniestation der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade arbeitet in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ in der Begegnungs- und Beratungsstelle am Lichtenrader Damm 218 / Ecke Barnetstraße. Dafür wird ganz konkret Hilfe für Kaffeenachmittage, Durchführung von Freizeit- und Interessengruppen, leichte Handwerkertätigkeiten und für einen Begleitdienst gesucht. Einmal wöchentlich 2 bis 3 Stunden Einsatz wären oft schon vollkommen ausreichend.

Obwohl es keinen Besucheransturm bei der Börse gab, zeigten sich die „Aussteller“ durchaus zufrieden. Für die Vereine ist es wichtig, dass letztendlich einige Ehrenamtliche konkret in der Arbeit bei ihnen ankommen. Und Interessenten gab es durchaus.

Unterjährig kann man den Kontakt zum Ehrenamt über viele Vereine, Organisationen und über das Ehrenamtsbüro im Rathaus Schöneberg suchen (Telefon: 90277-6050 und 6051 oder ehrenamtsbuero@ba-ts.berlin.de ; Sprechzeit Dienstag von 9-12 Uhr, Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung). Im Ehrenamtsbüro kann über die vielfältigen Möglichkeiten beraten werden und man bekommt Tipps für das freiwillige Engagement.

Albert Schweizer sagte schon: „Das wenige, das du tun kannst, ist viel!“

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

FOTO des Monats

Einfach nur mal ein stimmungsvolles Foto vom Dorfteich Lichtenrade...

Danke an Stefan Urmersbach, der seit 50 Jahren in Lichtenrade lebt!

 

Käthe-Kollwitz-Grundschule Lichtenrade: Unsere Fußballmädchen sind großartig!

An der Lichtenrader Käthe-Kollwitz-Grundschule ist man aus dem Häuschen. Deutschland wird Fußballweltmeister und die Mädchen von der Käthe-Kollwitz-Grundschule holen sich den Deutschen Meistertitel beim DFB-Schul-Cup der Landesmeister im Mädchenfußball.

Folgerichtig spricht die Berliner Woche über ein „Riesending für Berlin“ und das „Zehn kleine Fußballmädchen die DFB-Elite wegputzen!“.


Der Trainer Hans-Georg Danelski und Schulleiter Ulrich Noffz sind sehr stolz auf „ihre“ Mädchen. Rund 550 Schüler feierten das Fußballteam. Am S-Bahnhof Lichtenrade wurden die Kickerinnen Ende September von der Musikklasse mit Pauken und Trompeten empfangen. So einen Empfang sieht man in Lichtenrade nicht oft!

Das Mädchenfußballteam der Käthe-Kollwitz-Grundschule hatte bereits in den letzten 2 Jahren im Berliner Schulfußball für Furore gesorgt und in dieser Zeit zweimal den Drumbo-Cup, zweimal die Berliner Meisterschaft auf dem Feld, zweimal die Berliner Meisterschaft im Mädchensoccer (3-gegen-3- Bandenfußball) und weitere Turniere ausnahmslos gewonnen.


Nun durfte man als Berliner Meister zum zweiten Mal am DFB-Schul-Cup in der wunderschön gelegenen Sportschule Bad Blankenburg in Thüringen teilnehmen. Und hier gelang dem Team um Dr. Hans-Georg Danelski, Trainer beim SV Adler und BFV- Mädchenstützpunkttrainer, mit 9 Spielerinnen des SV Adler Berlin und einer vereinslosen Spielerin der ganz große Coup: Mit 6 Siegen in 6 Turnierspielen ließ man die 15 anderen Landessieger sensationell hinter sich und ist damit Deutscher Meister im Mädchenfußball.

Da staunten die Experten: Die zehn Berliner Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren sind von Anfang an durchmarschiert und haben im Finale auch noch das allgemein hoch favorisierte Team der Carl-von-Weinberg-Gesamtschule aus Frankfurt/Main, gleichsam eine Kaderschmiede vom Deutschen Fußballbund (DFB), vom Platz gefegt.

Normalerweise haben die Berliner Grundschulen -Jungs wie Mädchen- gegen die sportorientierten Gymnasien und Gesamtschulen keine Chance und belegen regelmäßig hintere Plätze. Aber schon im letzten Jahr war ein Platz auf dem Treppchen für das Lichtenrader Team greifbar nah. Eine Besonderheit des Turniers besteht darin, dass vor jedem Spiel ein Technikwettbewerb aus Dribbling, Passen und Torschuss durchgeführt wird und der Sieger dieses Vergleichs mit einem 1:0 - Bonus in das eigentliche Spiel startet.

Da man im Vorjahr mit einem sehr jungen Team am Start gewesen war, konnten in diesem Jahr 6 der 10 Spielerinnen erneut teilnehmen. Zudem war man bei den Mädchenteams der einzige Landessieger, der seinen Titel hatte verteidigen können. So ging die Mannschaft mit der Erfahrung aus dem Vorjahr mit ungewohnt    großem Selbstvertrauen, diszipliniert und voller Tatendrang ans Werk.


"Das ist nicht nur dumm für die DFB-Elite gelaufen, und nicht nur für Lichtenrade und unsere Schule, sondern für das ganze Land Berlin ein Riesending", betont Schulleiter Ulrich Noffz. Der leidenschaftliche Fußballfan ist völlig „aus dem Häuschen" und kann den spektakulären Erfolg seiner lauf- und ballstarken Mädchen kaum fassen. Lichtenrade ist auf den außergewöhnlichen Erfolg der Schülerinnen sehr stolz!

Thomas Moser

Fotos: Käthe-Kollwitz-Grundschule

 

Ehrenamt kann Jeder (macht aber leider nicht Jeder): Ehrenamtskarte verliehen!

Ehre wem Ehre gebührt. Den Menschen, die sonst im Ehrenamt für Andere da sind, wurden in einer Feierstunde im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg die Berliner Ehrenamtskarten verliehen. Mit der Karte bekommen diese Helferinnen und Helfer als Dankeschön für ihren Einsatz Vergünstigungen bei einer Reihe von Berliner Institutionen. Der Senat führte 2011 die Berliner Ehrenamtskarte ein. Sie ist für überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger bestimmt.

Dass dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg das Ehrenamt und die engagierten Menschen am Herzen liegen, wurde durch die hochkarätige Besetzung durch das Bezirksamtskollegium und der Teilnahme von Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung dokumentiert. Auch Vertreter der Vereine und Institutionen waren bei der Übergabe anwesend.

Angelika Schöttler, die Bezirksbürgermeisterin

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer begrüßten die über 70 Ehrenamtlichen und dankten für den besonderen Einsatz.

Alleine von der Suppenküche Lichtenrade wurde 20 ehrenamtlichen Personen die goldene Karte überreicht.


Jeden Sonntag um 11 Uhr stehen sie für die Suppenausgabe parat. Die Lebensmittel müssen im Laufe der Woche eingesammelt werden und am Sonntagmorgen wird geschnippelt und gekocht, was das Zeug hält. Bis zu 150 bedürftige Menschen werden Woche für Woche in Lichtenrade verpflegt. Die Aushändigung der Karte verband die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, mit ihrem persönlichen Dank. Der „Motor im Verein“, die Vorsitzende Alex Benkel, und ihre Crew freuten sich sehr.

Den Ehrenamtlern vom Technischen Hilfswerk und vom Weissen Ring übergab Stadtrat Daniel Krüger die Karten.


Jugendstadtrat Oliver Schworck ließ es sich nicht nehmen, sich bei den ehrenamtlich Engagierten vom Nachbarschaftsheim Schöneberg zu bedanken. Die Helfer haben verschiedene Einsatzgebiete. Sie sind aktiv bei der Unterstützung nach der Geburt, in einer Jugendeinrichtung, beim Besuchsdienst für Demenzkranke und besuchen als Singpaten die Kita Stegerwaldstraße. Schworck, der selbst auch Schirmherr der „Zwiebelfrösche“ -den fleißigen JuniorRangern- ist, überreichte an Ehrenamtliche der Naturschutzstation Marienfelde die Ehrenamtskarten.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dankte den Ehrenamtlichen vom Deutschen Roten Kreuz und des Nachbarschaftszentrums der ufa-Fabrik. Beim NUSZ von der ufa-Fabrik sind die Helferinnen und der Helfer auf dem Kinderbauernhof und bei der Hausaufgabenhilfe aktiv. Die Geschäftsführerin vom NUSZ, Renate Wilkening, freut sich besonders über Eva Mehnert, die sich mit ihren 88 Jahren durch das Ehrenamt fit hält.


Petra Dittmeyer überreichte Karten an den „Verein Freunde alter Menschen“ und an die Berliner Geschichtswerkstatt. Die Geschichtswerkstatt ist mit der Aufarbeitung historischer Themen beschäftigt und leistet eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Die Berliner Geschichtswerkstatt ist auch in Lichtenrade aktiv.

Die Ehrenamtsverantwortlichen im Bezirk, Enno Skowronnek und Christine Fidancan, freuen sich über so viel Engagement im Bezirk. Die bezirkliche Ehrenamtsbörse findet am 9. Oktober 2014 von 11 bis 17 Uhr in der Urania statt.

Den feierlichen musikalischen Rahmen der Übergabe gestaltete die Akkordeonspielerin Susanne Gulich. Beim anschließenden Empfang in der historischen Verwaltungsbücherei gab es Gelegenheit sich mit den anderen Aktiven auszutauschen. Dabei sorgte Aladdin Haddad für die Untermalung mit seiner Gitarre. Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, an einer Rathausführung teilzunehmen. Immerhin konnte in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum vom Rathaus Schöneberg gefeiert werden.

Die Verleihung der Karte war ein kleines Dankeschön, das die Ehrenamtler sehr erfreut hat.

Thomas Moser

Fotos: Pressestelle BA T-S

 

20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Peking wird in Lichtenrader Grundschule gelebt!

Seit 2002 gibt es von der Lichtenrader Bruno-H.-Bürgel-Grundschule die Schulpartnerschaft mit einer Grundschule in Peking. Es handelt sich um eine gelebte Partnerschaft, da ein vielfältiger Austausch der Kulturen stattfindet. Am Anfang wurde die Idee noch belächelt, aber nach 12 Jahren hat sich diese Partnerschaft mit der Wan Quan Xiao Xue, einer Grundschule im Bezirk Hai Dian im Nordosten der chinesischen Hauptstadt, als zuverlässig erwiesen. Die 7356 km Entfernung scheinen kein Hindernis zu sein.

Foto BHB-Schule - Beim Besuch in Potsdam-Schloss Sanssouci
Bei der zehnten Begegnung sind 17 Schülerinnen und Schüler mit 3 Lehrkräften aus China angereist. Das Alter der Schüler ist von 9 bis 12 Jahren. Sie übernachteten im SSVL-Sportlerheim am Kirchhainer Damm. Ein umfangreiches Programm wartete auf die Gäste. Alles war bis zum Letzten gut durchorganisiert. Neben den gemeinsamen Unterrichtsstunden und einem Tag in einer deutschen Familie gab es ein umfangreiches Touristenprogramm in Berlin und Potsdam. Übersetzer halfen bei den persönlichen Kontakten. Schulleiter Jens Otte hat zusammen mit Lehrern und Eltern alles organisiert: „Wir sind stolz auf die intensiven Kontakte mit den chinesischen Kollegen und Schülern.“

Der Kontakt mit Peking entstand durch Vermittlung der Senatskanzlei, da Peking und Berlin seit nunmehr 20 Jahren Partnerstädte sind.

Die Partnerschaft begann mit Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse. Die Grundschule in Peking ist, wie in Berlin, auch auf 6 Jahre angelegt. Man schrieb sich Briefe mit den gleichaltrigen Schülern in der Ferne. Anfangs war dies sehr kompliziert, da diese Briefe von der jeweiligen Muttersprache ins Englische und dann in die Muttersprache übersetzt werden mussten. Die Briefe gab es am Anfang in drei Sprachen. Mittlerweile wird der Kontakt nur noch in englischer Sprache durchgeführt. In den Briefen lernen die Kinder sich kennen, erfahren etwas über die Hobbys und das Lieblingsessen, über die Schule und die Familien im entfernten China bzw. Deutschland.

Kinder der Bruno-H.-Bürgel-Schule lernen ab der 3. Klasse China und die chinesisches Leben und Kultur kennen. In einer Arbeitsgemeinschaft, die von einer Chinesisch-Lehrerin geführt wird, und in einem Wahlkurs wird die fremde Sprache gelernt, Schriftzeichen werden „gemalt“ (Kalligraphie) und es wird gezeichnet, chinesisch gekocht und über die Kultur geredet. Jedes Jahr nehmen circa 40 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klassen diese Angebote wahr.

Besonderer Höhepunkt der Partnerschaft sind die gegenseitigen Besuche, die im jährlichen Rhythmus stattfinden. Dieses Jahr besucht nun eine Gruppe aus Peking die Lichtenrader Grundschule.

Neben den Kontakten von Brieffreundschaften gibt es E-Mail-Kontakte und auch private Besuche. Die Vor- und Nachbereitungen der Besuche, China-Abende und weitere Aktivitäten sorgen für das einmalige Gemeinschaftserlebnis an der Lichtenrader Schule.

Die Partnerschaft mit Peking ist eine der aktivsten Städtepartnerschaften des Landes Berlin. Bereits am 5. Mai 1988 wurde zwischen dem Magistrat von Berlin und der Stadtregierung Peking eine Vereinbarung über eine freundschaftliche Zusammenarbeit geschlossen. Im April 1994 wurde die Beziehung zwischen den beiden Hauptstädten durch eine gemeinsame Erklärung und ein Memorandum über Austauschprogramme bekräftigt. So feiert man 2014 mit verschiedenen Veranstaltungen die Städtepartnerschaft.

Besonders stolz sind Berlin und Peking auf ihre gemeinsame Nachwuchsarbeit: Es gibt inzwischen 18 Schulpartnerschaften zwischen den beiden Hauptstädten. Allein diese Schulpartnerschaften haben dazu geführt, dass an inzwischen zehn Berliner Schulen Chinesisch als Wahlpflichtfach (dritte Fremdsprache), an einer sogar als zweite Fremdsprache mit beachtlichen Zuwachszahlen unterrichtet wird.

Thomas Moser

 

9. Oktober: Ehrenamtsbörse Tempelhof – Schöneberg

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr findet am 09. Oktober 2014 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr die bezirkliche Ehrenamtsbörse in der URANIA - Foyer - statt.

50 Vereine und Organisationen stellen sich und ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche vor und beraten zu den verschiedensten Einsatzmöglichkeiten.

Die Ehrenamtskoordinatoren der Vereine und Freien Träger informieren aus erster Hand und geben einen Einblick in die Freiwilligenarbeit.

Die Bezirksbürgermeisterin Frau Angelika Schöttler eröffnet um 10.45 Uhr die Ehrenamtsbörse und informiert sich über die vielfältigen Engagementmöglichkeiten in Tempelhof-Schöneberg.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

10. Oktober: Information des Bezirksamtes über Flüchtlinge in Lichtenrade

Wie das Berliner Abendblatt am 4. Oktober 2014 berichtet, sind Mitte September 2014 bereits 40 Flüchtlinge in das ehemalige Pflegeheim am Kirchhainer Damm gezogen. Bald soll die Einrichtung Platz für 250 Menschen bieten. Jetzt müssen offensichtlich noch zahlreiche bauliche Maßnahmen vorgenommen werden.

Nach der vorliegenden Presseinformation lädt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler für den 10. Oktober (Freitag, 19 Uhr) Anwohner und Nachbarn zu einer Informationsveranstaltung in die Salvatorkirche ein.

Die Menschen werden in der Einrichtung eine Unterkunft finden, bis ihr jeweiliges Verfahren abgeschlossen ist oder sie eine eigene Wohnung anmieten können. In dieser Zeit werden sie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks gemeinnützige AG (EJF) betreut. Auf das EJF als Betreiber dieser Einrichtung wurden alle Aufgaben, die mit dem Betrieb dieser Gemeinschaftsunterkunft im Zusammenhang stehen, übertragen. In der Einrichtung werden u. a. SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen sowie Wachpersonal beschäftigt sein.

Der Betreiber erklärt, dass mit dem benachbarten Sportverein VFL Lichtenrade eine Kooperation geplant ist, um die Flüchlinge in das neue Umfeld zu integrieren: „Sport verbindet und hilft über Sprachbarrieren hinaus.“

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und das Landesamt für Gesundheit und Soziales appellieren an die Lichtenraderinnen und Lichtenrader die neue Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende positiv zu begleiten.

Über Facebook sind, anlässlich der brutalen Vorkommnisse in Flüchlingseinrichtungen in anderen Bundesländern, Fragen zum Personal (einschl. des Sicherheitspersonals) in der Einrichtung aufgetaucht. Es wird auch nach der Erreichbarkeit der Einrichtungsleitung gefragt.

Thomas Moser (auch Foto)

 

 

Suppenküche einmal ohne Suppe sucht Rechtsanwalt

12. Oktober – Suppenküche einmal ohne Suppe

Die Suppenküche Lichtenrade teilt mit, dass es am 12. Oktober wegen einer Teamfortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nur die Lebensmittelausgabe von 12 bis 13.30 Uhr gibt. Die Ausgabe einer Suppe fällt diesen Sonntag aus.

Rechtsanwalt gesucht

Rechtsanwalt Benjamin Grüning bot für die Bedürftigen in letzter Zeit, jeweils am letzten Sonntag eines Monats, eine Rechtsberatung an. Wegen einer längeren Krankheit muss dies in nächster Zeit ausfallen. Die Suppenküche sucht einen Rechtsanwalt, der diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen möchte.

 

Kontakt Alex Benkel: Handy: 0163-885-0705

Suppenküche Lichtenrade, Finchleystr. 11 ( Am Graben ) in 12305 Berlin-Lichtenrade



 

Ein Bundestagsabgeordneter bei EDEKA an der Kasse!

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak wollte wieder tatkräftig die Suppenküche Lichtenrade unterstützen. Diesmal kassierte Luczak zwei Stunden bei EDEKA –Gayermann in der Barnetstraße.

Die Einnahmen von Luczak hat EDEKA der Suppenküche Lichtenrade gespendet.

Bereits seit Dezember 2012 unterstützt Luczak die Suppenküche. Auch EDEKA Gayermann ist ein langjähriger Unterstützer für diese wohltätige Einrichtung in Lichtenrade.

Der Bundestagsabgeordnete packte bereits kurz vor Weihnachten 2012 tatkräftig bei der Lebensmittelausgabe in der Suppenküche mit an.

In der Lichtenrader Internetzeitung wurde darüber berichtet: „Es machte ihn merkbar viel Freude hier zu helfen. Die Bedürftigen haben meistens gar nicht mitbekommen, wer hier heute in der Tür der Lebensmittelausgabe mithalf. Bis der letzte Lebensmittelbeutel verteilt war, hat Luczak unbeirrbar geholfen.“

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak schlüpfte jetzt in die Rolle eines Kassierers und merkte, wie hochkonzentriert die Tätigkeit wahrgenommen werden muss.

Am 26. September, einem turbulenten Freitagnachmittag, setzte sich Luczak an eine Kasse von EDEKA-Gayermann in Lichtenrade. Das von Luczak erwirtschaftete Geld spendete EDEKA an die Suppenküche Lichtenrade e.V. „Das ist eine wunderbare Aktion, mit der wir den Menschen direkt helfen können“, sagte Luczak. „Vor allem freut mich, dass Einnahmen aus dem Nahrungsmittelverkauf direkt hungrigen und bedürftigen Menschen zugutekommen.“

Den Scheck über insgesamt 500 Euro nahm Alex Benkel für die Suppenküche im Anschluss an die Aktion von Jan-Marco Luczak und Peter Gayermann entgegen.

Im Pressedienst Paperpress heißt es anerkennend von Ed Koch: „Luczak hat im Falle seines Kasseneinsatzes alles richtig gemacht. Er erscheint zu Recht als guter Mensch in den Medien, EDEKA freut sich über die Werbung und die Suppenküche bekommt eine Spende. Zur Nachahmung empfohlen.“

Thomas Moser

 

Fünf Tage im Bundestag

Es sollte nicht nur ein Buchpreis sein! Am Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasium wollte man der Schülerin oder dem Schüler eine besondere Anerkennung für das beste Abitur im Fach Politikwissenschaft zukommen lassen. Die Idee für ein Praktikum im Bundestag hatte die Lehrerin Carmen Stüdemann. Kurzentschlossen wurde bei der Bundestagsabgeordneten aus Tempelhof-Schöneberg, Mechthild Rawert (SPD), nachgefragt. Mechthild Rawert war von der Idee begeistert . Die Lichtenraderin Kristin Dortans war dann die Glückliche. So musste nur noch der organisatorische Rahmen geklärt werden: „Interessant für Hospitanten ist immer der Ablauf einer Bundestagswoche,“ erklärt Mechthild Rawert. Der Termin war schnell gefunden. Die erste Sitzungswoche Mitte September war für Haushaltsberatungen reserviert.

Mechthild Rawert mit Kristin Dortans

Über den Besuch berichtet die Schülerin Kristin Dortans:

„Während meiner Hospitation nahm ich unter anderem an einer Plenarsitzung auf der Zuschauertribüne teil. Die Reaktionen der einzelnen RednerInnen verschiedener Parteien sowie die Inhalte der Reden verdeutlichten mir das Zusammenarbeiten der Fraktionen im Bundestag. Deutlich zu erkennen war, dass die Opposition und die Fraktionen der Großen Koalition zwar unterschiedliche Meinungen vertraten, im Detail jedoch einzelne Punkte vorhanden waren, in denen sich gegenseitig Recht gegeben wurde. Hier wurde die Bereitschaft zur Kompromissfindung erkennbar.

Auch habe ich die Planungen für die Fraktion vor Ort-Veranstaltung „Pflege ist Zukunft. Die Pflege kommt voran.“ in der Tertianum Seniorenresidenz Berlin in der Nähe des KaDeWe miterlebt. Auf meine Vorschläge wurde dabei eingegangen und so konnte ich mich ein wenig an der Planung beteiligen.

Spannend war auch der Vortrag von Wikipedia VertreterInnen für die Abgeordneten und ihre MitarbeiterInnen. Die teilweise kritischen Fragestellungen der Abgeordneten an den Vortragenden verhalfen zu einer Sicht aus verschiedenen Perspektiven auf die Möglichkeiten und Hindernisse Wikipedias. 

Im Rahmen des PraktikantInnenprogramms der SPD-Bundestagsfraktion habe ich an einem Gespräch zur „Arbeit des BND“ teilgenommen. Ich fand es faszinierend zu erfahren, wie dieser agiert und  tatsächlich aufgebaut ist. Durch die Vortragenden wurden die Informationen sehr plastisch und anschaulich dargestellt.

An meinem letzten Hospitationstag konnte ich mir das Reichstagsgebäude sowie andere Bundestagsgebäude ansehen. Durch den Hausausweis, welcher mir zur Verfügung gestellt wurde, war es mir möglich in jedes Gebäude ein und auszugehen. Auch in den unterirdischen Gängen konnte ich mich frei bewegen. Da ich als Besucherin sonst nicht die Möglichkeit habe die Gebäude des Bundestages so zu erkunden, war das eine spannende und interessante Erfahrung.

Zum Abschluss meines Praktikums konnte ich mich bei einem ausgiebigen Besuch im Café Einstein noch mit Mechthild Rawert über meine Erfahrungen austauschen.“

Kerstin Dortans war begeistert vom Praktikum: „Alles in allem habe ich in dieser kurzen Zeit sehr viele interessante Informationen erlangt und konnte durch die offenherzige Art der MitarbeiterInnen von Mechthild Rawert einen Einblick in die Arbeit des Teams einer Abgeordneten erlangen. Ich bedanke mich auch hier nochmals für die große Mühe, die sich das gesamte Team gegeben hat!“

Thomas Moser

 

11. Oktober: „NaturAktivTag“ am Entlastungsgraben – Kinder willkommen!

Die BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg/Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark ruft, erstmals gemeinsam mit dem Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirkes, zu einer Putzaktion in der Marienfelder Feldmark auf. Unterstützt wird durch die Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahrs der Stiftung Naturschutz.

Am Entlastungsgraben werden Baum- und Strauchbeschneidungen vorgenommen; Wege und Graben von Unrat befreit. In der Feldmark lagert Müll, der dort illegal entsorgt wurde, sehr zum Schaden von Natur und Kulturlandschaft. So soll die ortsnahe Natur ein Stück erhalten mehr erhalten bleiben!

Es werden auch Mitglieder der Fraktionen des Bundestages, Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung zur Aktion eingeladen.

Das Organisatorenteam ist überzeugt: „Je mehr an der Putz- und Aufräumaktion teilnehmen, desto mehr Spaß in der Gemeinschaft – von der wahrgenommenen Verantwortung für die nächstgelegene Natur und Umwelt ganz zu schweigen!“

Auch sind Kinder mit ihren Eltern höchst willkommen!

HELFEN SIE MIT

beim „NaturAktivTag“ am Samstag, 11.10.2014, Treffpunkt um 10 00 Uhr am Schichauweg (schräg gegenüber der Firma Werzalit, Nr. 52).

 Handschuhe, falls vorhanden, bitte mitbringen.

Greifzangen, mechanische Heckenscheren, Garten- /Rosenscheren, Laubrechen, Harken, Schubkarren und Müllsäcke werden gestellt.

Information: Zwischendurch und danach gibt es für alle fleißigen SammlerInnen Stärkung in Form von belegten Brötchen, Kuchen und Getränken.

Jedes Jahr für den Naturschutzaktiv...hier ein Foto von 2012


Fotos von Thomas Moser

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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