5 Jahre Blohmgarten +++ Trommeln vertreiben den Regen

Vom Komposthaufen zum Traumgarten  -  der Blohmgarten wird 5 Jahre alt

Am 31. August 2014 feiert der Interkulturelle Blohmgarten in der Blohmstraße in Lichtenrade sein Jubiläum. Koreanische Trommlerinnen vertreiben erfolgreich den Regen.




Interkultureller Generationengarten des Nachbarschafts- u. Selbsthilfezentrums i.d. ufafabrik e. V.

Vor fünf Jahren unterschrieben der Stadtrat für Natur und Umwelt Oliver Schworck und die Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufafabrik (NUSZ) Renate Wilkening den zehnjährigen Pachtvertrag für das rund 5000 m² Grundstück in der Blohmstraße in Lichtenrade. Das Gelände liegt zwischen dem Lichtenrader Wäldchen und einem Fußgänger/Radweg, der zum nahe gelegenen Naherholungsgebiet am Standrand führt. Auf dem ehemaligen „Mauerstreifen“ haben sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.



Baustadtrat Daniel Krüger mit der Geschäftsführerin vom NUSZ Renate Wilkening

Ursprünglich war ein großer Flurbereich als Industriereserve ausgeschrieben, was die Bürgerinitiative auf den Plan rief. Sie konnte die Errichtung eines Glasfaserwerks, eines Grenzübergangs oder einer Groß-Klärschlammverbrennungsanlage verhindern. Nach Protestaktionen wurde das Gebiet 1987 in Landwirtschaftsfläche umgewandelt.

Bis zur Grundstücksübergabe als Pachtland an das NUSZ wurde die Fläche vom Grünflächenamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg als Lager- und Aufbereitungsplatz für Strauch- und Baumschnitt verwendet. Im Sommer 2009 bestimmten noch Berge aus kompostierter Erde und Strauchwerk das Gelände, das schließlich geebnet und für die weitere Nutzung als Interkultureller Generationengarten vorbereitet wurde.



Mittlerweile wird der „Blohmgarten“ von 27 garteninteressierten Familien aus fünf Nationen, Kindergruppen aus der benachbarten Kita Blohmstraße, Nachbarn und Besuchern oft und gerne genutzt. Menschen zwischen 1,5 und 70 Jahren wirken im Blohmgarten zusammen. Hier kommen Gartenprofis und Neulinge zum Einsatz. Mit viel Herz und Hand wurde in den letzten fünf Jahren aus der Kompostieranlage eine gärtnerische Oase.

Alle Fotos: Thomas Moser

 

Dresdner Bahn: Mit Gesprächen in den Tunnel?

Die Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V. erhielt in den letzten Tagen Post vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

September 2013: Hier demonstrierte Lichtenrade noch gemeinsam!
In einem Schreiben vom 17.7.2014 schlugen Manfred Beck und Rainer Welz von der BI die Gründung eines Projektbeirates vor. Staatssekretär Michael Odenwald teilte am 26. August mit, dass die Notwendigkeit eines solchen Projektbeirates „derzeit nicht gegeben ist.“ Zur Begründung heißt es: „In dem … Gespräch zwischen dem Bund, der Deutschen Bahn AG und dem Land Berlin zu den Randbedingungen für ein mögliches Umschwenken auf eine von Ihnen für den Ortsteil Lichtenrade geforderte Tunnellösung wurde vereinbart, dass nach einer gutachterlichen Aufbereitung der Tunnelvarianten durch die Deutsche Bahn AG insbesondere zum vorgeschlagenen „kurzen Tunnel“ das Gespräch im Spätherbst 2014 fortzusetzen.“ Nach Abschluss dieser Gespräche signalisierte man wieder weitere Gesprächsbereitschaft mit der BI Dresdner Bahn.

Diese kurze Tunnelvariante wurde vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, mit Unterstützung der Grünen-Politikerin Renate Künast, als kostengünstigere Alternative ins Spiel gebracht. Die BI Lichtenrade - Dresdner Bahn lehnt die kurze Lösung ab. Manfred Beck betonte, dass diese Variante schon vor Jahren geprüft und aus technischen Gründen verworfen wurde. Außerdem wird so der nördliche Teil von Lichtenrade nicht wirkungsvoll geschützt. Die BI fordert, dass der Tunnel schon vor dem Bahnhof Schichauweg beginnt.

Thomas Moser


Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik.

 

Eine Wohnanlage feierte eine schönes Fest

Seit 50 Jahren kann man hier wohnen; seit 25 Jahren gibt es an dieser Stelle Eigentumswohnungen.


Im Bereich Steinstraße, Nuthestraße, Rhin- und Rieflerstraße feierten Anwohner und Eigentümer Ende August ein buntes Fest. Die wenigen Regentropfen schreckten die Anwohner nicht ab, zumal auch viele Pavillons aufgestellt waren.

Niels der Kupferklopfer wohnt ganz in der Nähe und zeigte seine Kunst. Der Haus-, Grund- und Wohnunseigentümerverein präsentierte sich und informierte über die Vorteile einer Mitgliedschaft.

Alle Lichtenraderinnen und Lichtenrader waren zum 30. August 2014 eingeladen. Es wurde einiges geboten und keiner musste verhungern oder verdursten.


Es gab Musik, eine Tombola, Zauberei und vieles mehr. Didi aus der Nachbarschaft, von Didis Weinvertrieb aus der Dossestraße 4, war mit einem Weinstand vertreten. Er öffnet am 13. September die Tore seiner kleinen „Weinfabrik“ zum beliebten Tag der offenen Tür.

Besonders begehrt war die Tombola mit über 600 Losen. Innerhalb von 10 Minuten waren alle Lose verkauft. Die Besucher freuten sich über die wertvollen Preise von über 2000 Euro. Es gab lange Schlangen bei der Ausgabe der Preise.

Die zwei Haupt-Organisatoren, Jürgen D. Skott und Peter Fauteck, die das Fest eineinhalb Jahre vorbereitet hatten, freuten sich über den Erfolg des Festes. Für eine Wohnsiedlung wurde außergewöhnlich viel auf die Beine gestellt. Ein Vorzeigemodell -mit viel Eigeninitiative- für andere Siedlungen in Lichtenrade. Viele Sponsoren unterstützen das Fest. Zum Beispiel wurden auch die kleinen Deko-Blumentöpfe von Lichtenrader Blumenläden gespendet. Enttäuscht waren die Organisatoren, dass die "Becker & Kries" keinen Cent gespendet hatten. Diese Firma baute die Häuser vor 50 Jahren, wandelte sie in Eigentum um und übernahm dann auch für 10 Jahre die Verwaltung.

Vor Beginn des Festes wurde ein Erinnerungsstein feierlich eingeweiht. Peter Fauteck erklärte die darauf befindlichen Jahreszahlen: "1964 sind die ersten Bewohner eingezogen, 1989 konnten die Wohnungen von den Mietern gekauft werden und 2014 wird nun das 50igste Jubiläum gefeiert. Einige lästerten schon: "Was soll der Grabstein? Ja, es ist tatsächlich ein Stein vom Friedhof, der aber jetzt bearbeitet wurde und mit den Jahreszahlen versehen wurde." Weiter Peter Fauteck: "Wie aus Getreide und Mehl ein Brot wird,, so ist aus einem Friedhofstein ein Gedenkstein geworden." Dahinter ist ein Japanischer Fächerahorn gepflanzt worden, der an 50 Jahr friedlichem Miteinander erinnern soll.

Das Fest fand in der Wohnanlage in Lichtenrade, Rieflerstraße, auf dem großen Parkplatz statt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich auch die Wohnsiedlung in der John-Locke-Straße. Ein Feuerwerk, gestiftet von der Hausverwaltung Jürgen Wolf, krönte den gelungenen Tag. Das Fest endete gegen 22 Uhr.

1984 hat „Becker & Kries“ vom Bezirksamt Berlin-Tempelhof die „Abgeschlossenheits-bescheinigung“ erhalten. Ziel war es, die Wohnungen in Eigentum umzuwandeln und zu verkaufen. Die Wohnanlage wurde dann nach 25 Jahren neu „aufpoliert“. Nicht alle Mieter kauften ihre Wohnung. Kapitalanleger sind aber ausreichend vorhanden. 1989 fand dann die erste Eigentümerversammlung statt.

Die Eigentümer sind stolz: „Wir sind eine GRÜNE WOHNANLAGE mit 261 Bäumen, eine grüne Oase im Herzen Lichtenrades“. Das Motto lautet: „Eine intakte Wohnanlage, eine solidarische Wohngemeinschaft, Wohnen mit Lebensqualität!“

Thomas Moser (auch alle Fotos)


Eine Anwoherin hatte noch alte Fotos von der Gründung der Siedlung gefunden:

 

Weinfest in der Bahnhofstraße

13. bis 14. September:

27. Wein- & Winzerfest Bahnhofstraße-Lichtenrade

Am Wochenende 13. und 14. September findet in der Lichtenrader Bahnhofstraße wieder das traditionelle Wein- und Winzerfest statt. Neben Wein, Sekt, Bowle und Obstbränden sowie Trestern wird auch für eine anspruchsvolle und mit Winzerweinen gut korrespondierende Verköstigung gesorgt sein: Feinkost aus Italien und Österreich, Raclettekäse, Austern, Flammkuchen und Lángos, eine Brotspezialität der ungarischen Küche, machen schon jetzt Appetit.

Etliche Kunsthandwerkstände sowie Aussteller mit  zumeist handgemachtem Schmuck, Mineralien, Glas- und Keramikerzeugnissen runden das Angebot ab. Rund 14 Tage vor dem Bahnhofstraßenfest liegen weit über 50 Anmeldungen von Ausstellern vor.

Live-Musik für ein breiten Geschmack

Für das musikalische Programm ist Lutz Fußangel verantwortlich. Viele Lichtenrader kennen ihn aus den freitäglichen Konzerten von „Jazz für alle“ aus dem Gemeindezentrum in der Barnetstraße. Wer jetzt allerdings glaubt, es werde nur Jazzmusik geben, irrt: Von Alphörnern über Flamenco, Chansons, Volkstänzen, den Lichtenrader Gospelchor bis hin zu italienischen Hits reicht das Repertoire der vielen Vollblutmusiker, die beim Wein- und Winzerfest in der Bahnhofstraße aufspielen werden.

Die „Stadtindianer“: Garant für Kinderspaß

Natürlich werden auch die jungen Lichtenrader ihren Spaß haben: Die „Stadtindianer“ sorgen für Kinderprogramm und –betreuung. Zum Beispiel mit tollen Korkenbastel- und –wett-spielen. Dazu sind natürlich auch weitere Kinderattraktionen geplant.

Straßenfeste „aus Lichtenrade für Lichtenrade“ Bestandteil langfristiger Planungen

Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorsitzender des veranstaltenden Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V., sieht die Straßenfeste in der Lichtenrader Einkaufsmeile in einem engen Zusammenhang mit zukunftsgerichteten Aktivitäten, wie beispiels-weise der Teilnahme am Zentren-Wettbewerb „Mittendrin“: „Der Einzug in die Finalrunde dieses Wettbewerbes ist für uns Motivation und Bestätigung, dass es Wege gibt, die Bahnhofstraße für alle Lichtenrader attraktiver zu machen. Auch die am letzten Freitag von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlichte Nachricht, dass die Bahnhofstraße ab 2015 als eines von vier Berliner Gebieten im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“ unterstützt wird, macht uns Mut. Deshalb ist es aus unserer Sicht so wichtig, dass diese Aktivitäten „aus Lichtenrade für Lichtenrade“ organisiert werden.“, so Dr. Wagener-Lohse.

Schirmherrin: Dr. Sibyll Klotz

Wie wichtig das Traditionsfest in der Bahnhofstraße für den Lichtenrader Kiez ist, betont auch die Schirmherrschaft von Dr. Sibyll Klotz,  Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg. Auch für sie sind die Bahnhofstraßenfeste mit den Händlern für die kommenden Aktivitäten ein ganz wichtiger Baustein: „Die Straßenfeste können für eine hohe Identifikation der Lichtenrader mit ihrer Geschäftsstraße sorgen, damit die Realisierung des gemeinsam beschlossenen Leitbildes unterstützen und die Lichtenrader Einkaufsmeile über die Stadtteilgrenze hinaus bewerben. Hier sollten wir in Zukunft die Kräfte gemeinsam bündeln." (Quelle: Bürgerforum Zukunft Lichtenrade)

 

Weinfest am Dorfteich und Kunsthandwerk

Wein- und Winzerfest am Dorfteich präsentiert:

Kunst, Kunsthandwerk und Spezialitäten aus Lichtenrade und darüber hinaus

Karin Bolz

Patchwork & Co

 

Marché de Catherine

Lortzingstraße 12

12307 Berlin

Schmuckschatullen aus altem Besteck, Ringe, Armreifen, Kettenanhänger, Ohrringe, Knöpfe, Gürtel sowie Wohnaccessoires aus altem versilbertem Besteck.

20 Sorten luftgetrockneter Salami aus Frankreich - neu ist die mit Ingwer und Kastanie!

 

Berliner Schokoladenfabrik

Ulrike Gravenstein

Bornhagenweg

12309 Berlin

handgeschöpfte Schokolade, belegt und beschriftet

 

Regine Klimes

Eisnerstraße 19

12305 Berlin

Naturseifen zur Körperpflege, Naturseifen hergestellt mit Bio-Pflanzenölen, zum überwiegenden Teil vegan, Seifenablagen aus Ton, Olivenholz und Kokosnuss, Lavendelsäckchen und Luffagurken von: Hauptstadtseife

 

Jeanette Fink

www.ideenfink.de

Halker Zeile 3

12305 Berlin

Basteln mit Kindern ab 3 Jahre

· Freche Kürbisse aus Toilettenpapierrollen

· Drachen basteln aus Moosgummi

· Eulen aus Tonkarton basteln

· Mäusekette aus Tonkarton am dünnen Draht

· Laternen basteln

Das Basteln kostet pro Kind 3 €, das Laternenbasteln 5 €.

 

Was gibt es noch?

Wohnaccessoires wie Kissen, Fußschemelchen etc., Schmuck, Bekleidung wie Kleider, Röcke, Tücher etc., Stulpen, Taschen und Täschelchen – alles aufwändig und sehr verspielt -im Barockstil.

 

Weitere Stände sind in Planung mit:

handgemachte Glasperlen und Glasperlenschmuck, Patchworkarbeiten: Tischsets, Schlüsselbänder, Buchhüllen, Handytaschen, Taschen etc.

Selbstgenähte Taschen aus verschiedenen Materialien wie z. B. Polsterstoffe, Stulpen aus Spitze und anderen elastischen Stoffen, handgestrickte Babysöckchen.

angefertigte individuelle und einzigartige Schmuckstücke aus Silber und Kupfer, Edelsteinen und diversen Computerteilen. Die Schmuckstückvariationen reichen von Ohrschmuck über Anstecknadeln bis zu Manschettenknöpfen und emaillierten Schmuckpins.

Honig, Bienenwachskerzen, Bienenprodukte, Met, Likör und Essig aus Honig.

Bilder, Karten, Anhänger, ...

Handgefertigter Silberschmuck – mit Vorführung, Gartenstecker, Feuerschalen – mit Vorführen am Stand.

Kissen, Mützen, gefilzte Lampen, Puppen, Karten, Schals, Stulpen, Sterne, Körner-, Dinkel- und Kirschkernkissen, Seifen, Wichtel, Zwerge, Beutel, Taschen sowie Caps bemalen für Kinder.

 

Sommerfest der CDU-Lichtenrade

Berlin-Lichtenrade 29. August 2014 Der CDU-Ortsverband Lichtenrade hat wieder zum traditionellen Sommerfest bei Bauer Hape in Alt-Lichtenrade eingeladen. Viele Mitglieder vom Ortsverband und viele Gäste von Ortsverbänden aus Tempelhof-Schöneberg, der Landespolitik und auch der Bundespolitik waren vertreten.



Begrüßt wurden die Gäste vom Ortsvorsitzenden Dr. Jan-Marco Luczak (MdB). Zur Tradition gehört auch, dass Vertreter von Initiativen und Vereinen eingeladen werden und damit die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bekommen. Ein heiß diskutiertes Thema waren die Weinfeste in Lichtenrade. Luczak ist Schirmherr vom Weinfest am Dorfteich.

Der Regen hatte sich rechtzeitig verzogen und so konnte ausgelassen, aber auch intensiv diskutierend, gefeiert werden. Die beliebte Tombola war der Höhepunkt der Veranstaltung. ToM

Hier kamen dann auch die stellv. Vorsteherin der BVV, Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen, die mit dem Bezirksveordneten Christian Zander-CDU-verheiratet ist) und der Sprecher der BI Rettet die Marienfelder Feldmark, Michael Delor, zusammen.

Alle Fotos: Thomas Moser

 

Würdigung zum 10. Todestag von Alfred Gleitze

Am 27. August 2004 verstarb der ehemalige Schöneberger Bürgermeister Alfred Gleitze im Alter von 70 Jahren. Anlässlich des 10. Todestages würdigte die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg den herausragenden Kommunalpolitiker und sein Wirken in unserem Bezirk.

Der am 1. Januar 1934 geborene Alfred Gleitze prägte den Bezirk Schöneberg in insgesamt 38 Jahren als Bezirkspolitiker wie kein zweiter. Von 1971 bis 1975 amtierte er als Bezirksbürgermeister. Insgesamt 16 Jahre gehörte Gleitze dem Bezirksamt in unterschiedlichen Funktionen an, weitere 10 Jahre war er Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Schöneberg. Im Rahmen einer Persönlichen Erklärung würdigte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Jan Rauchfuß, die Person und das Wirken Alfred Gleitzes im Rahmen der heutigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:

„In insgesamt 38 Jahren Bezirkspolitik hat Alfred Gleitze unseren Bezirk in unnachahmlicher Weise geprägt. Ich möchte aber heute nicht an Alfred Gleitze erinnern, weil er wichtige Ämter bekleidet hat, sondern weil er sich in allen seinen Ämtern parteiübergreifend große Anerkennung, großen Respekt, Sympathie und Zuneigung erworben hat. Diejenigen unter Ihnen, die Alfred Gleitze hier im Rathaus Schöneberg kennen lernen durften, werden sich an einen scharfen Analytiker und einen geschickten Strategen erinnern. Aber Sie werden sich auch an einen Politiker erinnern, der stets die beste Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gesucht hat. Alfred Gleitze war ein Gestalter, der bereit war, auf den Applaus der rhetorischen Pointe zu verzichten, wenn er dafür einen realen Fortschritt und einen guten Kompromiss erreichen konnte. Das macht ihn zu einem herausragenden Kommunalpolitiker und zu einem politischen Vorbild“, sagte Rauchfuß im Rahmen seiner Erklärung. 

Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg regte ferner an, gemeinsam mit den anderen Fraktionen und Gruppen zu beraten, wie eine dauerhafte und bleibende Erinnerung an Alfred Gleitze im Bezirk realisiert werden kann.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns dies gelingt und möchte die Vorschläge fraktionsübergreifend diskutieren. Denn ich glaube, es wäre in Alfred Gleitzes Sinne, dass wir nicht zuerst an einen Parteipolitiker denken, sondern an einen Kommunalpolitiker, der sich in besonderer Weise um das Gemeinwesen verdient gemacht hat“, so Rauchfuß abschließend.

Alfred Gleitze ist der Vater der jetzigen Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die auch -wie ihr Vater- jahrelang Jugendstadtrat/rätin war.

 

Newsletter zum Weinfest am Dorfteich

Wer wir sind: Ein Organisationsteam zum Verlieben!

Wir sind modern, kreativ und vielleicht ein bisschen verliebt in die Vorstellung, alles ein bisschen besser machen zu wollen, als es gerade ist. Wir sind leidenschaftlich und professionell, denn wir sind:

die mit dem Grünen Daumen, Künstler, Kunsthandwerker und Gewerbetreibende aus Lichtenrade, Veranstalter im Team und Demokratieverschworene mit Verstand.

Und wir haben ein Ziel:  „Gemeinsam sind wir mehr als die Summe der Einzelteile“!

Denn wenn es jemals einen Nachruf auf uns zu verfassen gibt, so sage man bitte, dass es nur wenige Menschen gegeben hat, die unter der Bosheit der Feinde, der verkehrten Schlechtigkeit der Neidischen, der Feigheit und Dummheit der Heuchler so gelitten hat wie wir!

(nach Heni Dunant 1901).

Die Partner und was sie mit dem Weinfest am Dorfteich zu tun haben ...

Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V. ...


Seit nunmehr 30 Jahren bemüht sich die Aktionsge­meinschaft Bahnhofstraße e. V. mit kleinen und großen Aktionen und Veranstaltungen die Aufmerksamkeit und das Interesse der Bürger auf das Herz ihres Ortsteils zu lenken. Unter ihrer Regie fand 1987 das 1. Wein- und Winzerfest Lichtenrade in der Bahnhofstraße statt. Es ist das größte und älteste seiner Art in Berlin und erfreut sich mit über 30.000 Besuchern großer Beliebtheit beim genussfreudigen und kunstbeflissenen Publikum. Die Bauarbeiten in der Bahnhofstrasse ließ den Lichtenrader Maientanz 2014 zum  Dorfteich, Alt-Lichtenrade, umziehen. Das idyllische Ambiente am Dorfteich fand die Begeisterung der Winzer. Auch die Besucher sprachen sich lobend aus. Für die Unterstützung der Anwohner und den bereits erteilten Zuspruch für das Weinfest danken wir herzlich!

Hagen Kliem, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V.

Die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 ...


Die vor drei Jahren gegründete Künstlergemeinschaft LICHTPUNKT49 bietet Lichtenrader Künstlern die Möglichkeit, gemeinsam in künstlerischen Projekten zu arbeiten und sich in Ihren vielfältigen Fertigkeiten auszutauschen. Die Organisatoren von LICHTPUNKT49 arbeiten zudem eng mit den Bürgerinitiativen des Bezirks zusammen: BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg / BI Rettet die Marienfelder Feldmark e. V. (Langer Tag der StadtNatur, Kunstpfad), Family & Friends e. V. in Kooperation mit der AG Bahnhofstraße e. V. etc. 2013 entstand der Flaschenkaktus für das Wein- und Winzerfest. Dieses Jahr ist es "Der kleine Flaschenkönig", der am Sonntag, den 14. September 2014 auf der Bühne an der Dorfkirche unter Liebhabern versteigert werden wird.

Ansprechpartnerin: Sylvia Zeeck, Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49

BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg / Die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark e. V.


Als BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg / Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark e. V. sind sie seit fast dreißig Jahren im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes vielfältig engagiert und bilden mit MitarbeiterInnen unterschiedlicher Bevölkerungs- und Altersgruppen einen Querschnitt der Bürger von Lichtenrade und darüber hinaus. Mit ihrem Natur-Aktiv-Tag laden sie am Samstag, den 20. September 2014,  ab 10.00 Uhr zu einer Putzaktion rund um den Dorfteich ein.

Ansprechpartner: Michael Delor, Vorsitzender des BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg / Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark e. V.


Die mit dem grünen Daumen ...

 

Von der Bürgerinitiative Lichtenrade Ost, kurz BILO genannt, wurde im September 1979 zu einer ersten Pflanzaktion aufgerufen. Der Aufruf war ein voller Erfolg. Viele Anwohner in Lichtenrade Ost pflanzten im Januar einen Baum in den damals neu entstehenden Park.

Das Gelände, das sich zwischen der Carl-Steffeck-Straße und der Groß-Ziethener Straße an die Siedlung nach Westen hin anschloss, war kurzerhand als Park okkupiert worden. Die Anwohner gründeten am 10. Juni 1981 einen Verein, den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V.
Der Verein entwickelte den Park weiter, seit dem Jahr 1983 besteht eine Patenschaft mit dem Bayerischen Landkreis Cham, der den Park durch Pflanzenspenden und Parkmöbel unterstützt. Seit 1983 sendet der Landkreis Cham jedes Jahr einen Weihnachtsbaum für das Rathaus Tempelhof. Der Trägerverein ist beim Wein- und Winzerfest Lichtenrade - am Dorfteich!- mit Stand vertreten.

Wolfgang Spranger, Vorsitzender Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V.

 

Die Unterstützer und Motivatoren und  ...


Mit großer Unterstützung der Einwohner aus Lichtenrade kämpft die Bürgerinitiative seit 16 Jahren für die Tunnellösung der Dresdner Bahn in Lichtenrade. Die ebenerdige Gleisführung mit täglich mehr als  600 Zugbewegungen ist immer noch nicht Plan festgestellt - ein Erfolg Ihrer Unterstützung und  unser gemeinsamen Arbeit. Schizophren jedoch, weil wir die Bahnanbindung zum BER und die Weiterführung nach Dresden, Prag und Budapest wollen , aber  nur im Tunnel durch Lichtenrade.  Alle Planungen zur Gestaltung des Ortskerns hängen entscheidend von einem Ergebnis der Trassenführung ab.  Unterstützen Sie uns weiterhin im Engagement für eine prosperierende Entwicklung in Lichtenrade!
Die Bürgerinitiative ist mit Stand beim Wein- und Winzerfest Lichtenrade - am Dorfteich! - vertreten.

Manfred Beck, Vorsitzender der BI Dresdner Bahn e. V.

 


Family & Friends e. V. freut sich am gemeinsamen Wirken der Partner bei der Organisation des Wein- und Winzerfests Lichtenrade - am Dorfteich! Die bei der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V. angesiedelten Veranstaltungen richtet der Verein im Sinne der Aktionsgemeinschaft für die Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger und seiner Gäste aus. Die Vereinsmitglieder haben alle Familie mit Kindern, sind bei der Pflege und Erneuerung von Spielplätzen sowie der Grünflächen aktiv und dem Bezirksamt auch deshalb ein verlässlicher Partner. Beim Wein- und Winzerfest Lichtenrade - am Dorfteich! - sorgt er für Stimmigkeit, Vielfalt und Niveau bei der Auswahl von Ständen nach Themenkomplexen, des kulturellen Rahmenprogramms sowie der Gaumenfreuden und Spezialitäten.
Stefan Piltz, Vorsitzender des Vereins Family & Friends e. V.

Wir alle heißen Sie, liebe Besucher aus Lichtenrade und Ihrer Gäste beim diesjährigen Wein- und Winzerfest - am Dorfteich! -, das nunmehr seine 27. Wiederholung findet, herzlich willkommen und freuen uns über die zahlreichen Winzer aus Deutschland, Österreich, ... und auch auf die Weinprinzessin aus der Pfalz!

Ihr Organisationsteam

 

                                              

 

 

Mopsvergnügen in Lichtenrade

Das 5. Internationale Mopstreffen in Lichtenrade war ein voller Erfolg. Frauchen, Herrchen und Mops vergnügten sich auf dem Platz des Vereins „Jugend und Hund e.V.“ am Schichauweg.

Beste Witterungsverhältnisse waren optimale Startvoraussetzungen für die fidelen Möspe.

Veranstalter waren wieder „Die Berliner Möpse Zum Tempelhofer Eulenwinkel.“ Beate und Thomas Zupan sorgten dafür, dass die Möpse, die gelegentlich auch nicht als Hunde bezeichnet werden, für den Rennstart gute Bedingungen hatten. Auf der abgetrennten Rennstrecke, natürlich mit elektronischer Zeitmessung, wurde gelockt was das Zeug hält.

Würstchen, Stöckchen, Spielzeug, Hunde-Eis, alles war erlaubt.



Einige Möpse, teilweise mit adligen Namen, brauchten das nicht und waren auch so heiß drauf, in Richtung ihrer Frauchen und Herrchen zu laufen. Diese stolperten bei vollem Engagement manchmal auch über die eigenen Beine.



Andere Möpse ließen sich lieber von den Mopskollegen am Rand der Rennstrecke ablenken. Das Motto dieser Möspe lautete eindeutig: „Dabeisein ist alles.“ Manchmal ärgerten sich ein bisschen die Besitzer, knuddelten aber dann trotzdem ihre verträumten „Rennmaschinen.“ Ein Spass war es aber allemal.

Veranstalter Thomas Zupan moderierte mit Witz und Freude die Veranstaltung. Ohne Hundepsychologe zu sein, hatte der in Mopsfragen ahnungslose Zuschauer den Eindruck, dass die Aktivitäten für die Möpse ein Mords(Mops)vergnügen war. Als ob die Rennen ein Mops erfunden hätte.

Thomas Moser (auch Fotos)

www.berlinmops.de

Einführungskurs für das Smartphone


...doch...

Es geht um die Wurst und um Pokale...

 

Eine Schriftstellerin stellt ihren ersten Roman vor!

Science-Fiction und Fantasy in der realen Welt!

Sie schreibt für ihr Leben gern! Maria Hertting sprüht vor Freude, wenn sie über ihre große Liebe, dem Schreiben, spricht: „Ich war immer schon eher der schriftliche Typ.“ Ende des letzten Jahres ist ihr erster Roman und im Mai 2014 ein Fantasy-Kinder- und Jugendbuch entstanden.


Seit ihrer Kindheit schrieb Maria Hertting Gedichte und Geschichten. Maria Hertting (65) ist in Berlin geboren und lebt seit Jahren in Lichtenrade.

Deutsch war schon immer mein Lieblingsfach.

Die Lehrerin für Biologie und Chemie arbeitete an einer Gesamtschule: „Als ich mich entschied Lehrerin zu werden, hat mich meine Biologie- und Chemielehrerin inspiriert. Aber Deutsch ist immer mein Faible gewesen.“

Sie hatte früh geheiratet und zwei leibliche Kinder groß gezogen. Nebenher ist kaum Zeit für andere Beschäftigungen geblieben. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2004 adoptierte sie, ganz offiziell aus Amerika, ein drittes Kind. Dem jetzt 10jährigen Sohn Christopher schenkt sie ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit. Ob Schüler oder eigene Kinder: Kindern galt von jeher ihre Liebe. Jetzt gehört Christopher der Nachmittag und in ihrer freien Zeit schreibt Maria Hertting.

Ich habe einen starken Willen!

Nach der Adoption reduzierte sie erst die Arbeitszeit und gab nach zwei Jahren ihren Beruf ganz auf. So konnte sie sich voll und ganz ihrem Sohn und der Schriftstellerei widmen. Tagsüber, nach der Schule, steht ihr Sohn Christopher im Mittelpunkt. Wenn Sie am Vormittag und am Abend ohne Terminverpflichtung zu Hause sitzt, kann sich das Schriftstellerherz von Maria Hertting entfalten.

Maria Hertting macht einen lebensfrohen und in sich ruhenden Eindruck. Wenn Sie sich was in den Kopf gesetzt hat, will sie es auch umsetzten: „Wenn ich mir etwas ganz doll wünsche, dann habe ich auch einen starken Willen!“ Maria Hertting ist im positiven Sinne des Wortes neugierig und geht offen an Dinge ran: „Ich denke, man muss viel ausprobieren. Entweder es klappt oder klappt nicht. Meine Wünsche erreiche ich meistens Stück für Stück.“

Der erste Roman: Eine utopische Geschichte

Im November 2013 hat sie ihren ersten Roman „F6103“ veröffentlicht. Das Thema hatte sie schon lange im Kopf. Die 676 Seiten sind innerhalb von drei Jahren entstanden.


Es ist eine fantastische Geschichte, die Sciencefiction-Fans in ihren Bann zieht. In der Geschichte, die im 24. Jahrhundert spielt, werden Menschen eines totalitären Weltenstaates als Eigentum des Staates angesehen. Krankheiten sind ausgerottet und die Lebenserwartung hat sich erhöht. F 6103 wächst in der Welt auf, in der ein Computer die Auswahl der Spermien übernimmt. Hier gibt es keinen Platz für Emotionen oder sogar Liebe. F 6103 hat aber genug davon und kämpft für ein selbstbestimmtes Leben. Hat sie aber die Kraft, um die unbekannte Welt zu entdecken? Maria Hertting schreibt aus der Sicht einer Frau und das Wasser spielt dabei eine besondere Rolle. Das Leben der Protagonistin wird mit einem Fluss verglichen, der aus der Mutterquelle entspringt und sich über viele Hindernisse hinweg im Ozean verliert. So beschreibt jedes Kapitel einen Lebensabschnitt von F 6103 und wird mit dem Aspekt des Wassers eingeleitet und endet auch so. Diese Wasserteile sind extra gekennzeichnet, heben sich vom eigentlichen Romantext ab und stören so den Lesefluss nicht. „Wasser ist aber sozusagen die Trägerquelle des Romans“, erklärt Maria Hertting. Die Schriftstellerin ließ sich dabei auch von ihren ehemaligen Lehrfächern Biologie und Chemie inspirieren.

„Krimis könnte ich überhaupt nicht schreiben“, erzählt die Autorin. Das Schreiben ist für mich wie ein Strohhalm: „Wie ein Schauspieler kann ich in eine andere Rolle schlüpfen. Beim Schreiben kann ich meine Fantasie ausleben.“

Ein fantastisches Fantasy-Kinder- und Jugendbuch

Mit ihrem ersten Kinderbuch „Mein Freund vom Stern Iso´Oktarus – Eine Reise durch Raum und Zeit“ will Maria Hertting auch Kinderherzen in eine Fantasiewelt entführen. Das Jugendbuch ist für das Alter von 10 bis 100 Jahren geeignet und lässt sich für Jüngere besonders gut vorlesen. In dem Buch hat Maria Hertting „lehrermäßig“ ihr Chemie- und Biologiewissen eingebracht.


Die Autorin fragt: Ist es dir schon mal so ergangen, dass du nicht wusstest, ob die Fantasie dir einen Streich spielt oder ob das Abenteuer, das du gerade erlebst, wirklich stattfindet? Genauso ergeht es Christopher. Ein Lichtwesen von einem anderen Stern sucht Kontakt zu ihm und Chris erlebt unglaubliche Abenteuer. In der Schule wächst aber der Druck und zu Hause fühlt er sich nicht angenommen. Kurzerhand verschwindet er mit dem anderen Stern Uraxis in eine andere Welt. Er sieht die Erde und die Menschen nun in einem anderen Licht. Kommt Christopher wieder nach Hause zurück?

Die Schriftstellerin besucht selbst Schulklassen und freut sich über die neugierigen Fragen der Kinder. Für die erste Lesung ihres Jugendbuches besuchte sie eine 5. Klasse der Schule ihres Sohnes, der John-F.-Kennedy-Schule. Die Kinder waren trotz heißer Temperaturen begeistert bei der Sache. Als ehemalige Lehrerin weiß Maria Hertting ganz genau, was Kinder interessiert und wie man sie mit Geschichten fesseln kann.

Das Wichtigste ist der andere Mensch!

Ein wenig Autobiografisches ist in den Romanen enthalten, erzählt Maria Hertting. Andererseits muss sie immer darauf achten, dass keine Rückschlüsse auf reale Personen gezogen werden können. Daher eignet sich ein in die Zukunft gerichtetes Thema besonders gut.

Nachgefragt, welchem Genre sich die Schriftstellerin zugehörig fühlt, antwortet sie: „Ich bin eine Autorin, die das Fantastische und Utopische in der realen Welt und in jedem Menschen sucht und findet.“

Sie ist ein christlicher Mensch, obwohl sie so nicht aufgewachsen ist. Sie hat im Laufe ihres Lebens viel ausprobiert. Dazu gehört auch der Glaube. Das Wichtigste ist jedoch für Maria Hertting immer der Mensch, der ihr gerade gegenübersitzt. Dies spürt man beim Gespräch auch zu jeder Zeit.

Maria Hertting könnte es sich in ihrer freien Zeit zu Hause gemütlich machen. Wenn sie aber abends lange wach ist, kann sie gut schreiben.

Die Schriftstellerin Maria Hertting wäre keine wirkliche Schriftstellerin, wenn sie nicht schon ein neues Werk in Arbeit hätte. Diesmal ist es kein Fantasy Buch! Das Buch, das so gut wie fertig ist, handelt von einem Sektenaussteiger. In einem anderen neuen Projekt will sie den Syrienkonflikt aus Kindersicht aufbereiten. Langeweile kommt im Haus von Maria Hertting nie auf: „Ich bin so ein quirliger Typ. Ich arbeite an mehreren Sachen. Ich hab jetzt ein paar Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, die vom Verlag angenommen worden sind.

„Ich wollte immer viel in meinem Leben“, sagt die Autorin. Und viel hat Maria Hertting auch schon erreicht!

Thomas Moser

„F6103“ im united PC Verlag veröffentlicht

Erschienen am 6. November 2013 -Fantasie-Roman-

(Softcover, Format: 13,5 x 21,5 cm, ISBN: 978-3-7103-0776-8, 676 Seiten, € 21,30).

Mein Freund vom Stern Iso’Oktarus. Eine phantastische Reise durch Raum und Zeit“ ist für die Lesestufe ab 10 Jahre geeignet. -Kinder- und Jugendbuch-

Erschienen am 12. Mai 2014 im Schweitzerhaus Verlag (Softcover, 12,4 x 19,2 cm, 248 Seiten, ISBN: 978-3-86332-026-3, Preis: € 12,50).

http://www.mariahertting.de

 

Volkspark Lichtenrade: Erntedankfest am 20. September 2014

Im Volkspark Lichtenrade wird am 20. September 2014 ein Erntedankfest und Kinderfest veranstaltet. Angeboten werden Kinderwettspiele mit Preisen und Attraktionen wie z.B. Ponyreiten.

Der Lichtenrader Imkerverein zeigt Bienenvölker und bietet Imkereierzeugnisse und frisch gepressten Null-Emission-Apfelsaft an.

Des weiteren werden Kuchen und Kaffee sowie Spezialitäten vom Grill, Bier vom Fass, Weine und alkoholfreie Getränke angeboten. Kürbisse und Obst sowie Marmeladen können erworben werden.

Wir möchten Sie herzlich bitten, in Ihren Terminvorschauen diese zu veröffentlichen. Über Ihren Besuch auf unserem Fest würden wir uns sehr freuen.

Erntedankfest am 20. September 2014

Beginn 13 Uhr, geplantes Ende gegen 18 Uhr

Ort: Festwiese an der Carl-Steffeck-Straße Berlin-Lichtenrade


Volkspark-Motor Wolfgang Spranger mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto: Moser)

 

Zwei Weinfeste für Lichtenrade geraten ins politische Fahrwasser

Mittlerweile hat es sich bei vielen Lichtenradern rumgesprochen: Es wird am 13. und 14. September zwei verschiedene Weinfeste in Lichtenrade geben.

Ein Weinfest findet in der Bahnhofstraße statt. Veranstalter ist das „Bürgerforum Zukunft Lichtenrade“. Das Bürgerforum arbeitet u. a. mit der „Händlerinitiative Bahnhofstraße“ und dem Unternehmernetzwerk Lichtenrade zusammen.

Ein weiteres Weinfest findet zeitgleich auf den Straßen am Dorfteich Lichtenrade statt. Hier ist „Family & Friends“ Veranstalter. Es findet eine enge Kooperation mit der „Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße“ statt, die bis 2012 diese Feste ausgerichtet hatten. Daher wird von diesem Veranstalter auch darauf bestanden, dass sie als „Original“ das 27. Weinfest präsentieren. Auch hier beteiligen sich weitere Initiativen und Vereine, zum Beispiel die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und der Volkspark Lichtenrade.

Nun werden Baustadtrat Daniel Krüger Vorhaltungen gemacht, dass er überhaupt zwei Weinfeste bewilligt hat. Krüger weist die Vorwürfe zurück und macht auf die konkreten Abläufe und auch rechtlichen Notwendigkeiten aufmerksam (Ausführungen etwas weiter hinten).

Letztes Weinfest in der Bahnhofstraße

Letzter Maientanz am Dorfteich

Weinfeste werden zum Politikum

Es gab und gibt viele Streitereien und Schuldzuweisungen zwischen den Veranstaltern mit den unterschiedlich kooperierenden Partnern.

Jetzt wird die Vergabe von zwei Festen auch zu einem kleinen Bezirkspolitikum.

Die SPD Tempelhof-Schöneberg fragt unter dem Motto „Zwei Wein- und Winzerfeste sind zu viel!“ beim Bezirksamt an, warum zwei Feste zeitgleich in unmittelbarer Nähe genehmigt wurden. Die Fragen gehen um die Konkurrenzsituation und darum, ob bei der Genehmigung die Wirtschaftlichkeit der Feste berücksichtigt wurde.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Tempelhof-Schöneberg fragt sogar noch direkter: „Warum hat das Bezirksamt das Wein- und Winzerfest doppelt vergeben und damit gegen die eigenen Kriterien des Konzeptes verstoßen?“ Der Fraktionsvorsitzende Oltmann stellt fest, dass man nach der Ausschreibung und Vergabe des Weinfestes in der Bahnhofstraße es hätte damit „eigentlich bewenden lassen können.“

Weiter heißt es in der Presserklärung: „Doch stattdessen genehmigte Krüger (Anmerkung Redaktion: gemeint ist Bausstadtrat Daniel Krüger) der mit dem Bürgerforum rivalisierenden AG Bahnhofstraße ein zweites Winzerfest zur gleichen Zeit am nahe gelegenen Dorfteich. Der aber steht eigentlich unter Naturschutz, soll nur in besonderen Ausnahmefällen zum Schauplatz größerer Veranstaltungen werden.“ Weiter heißt es von Oltmann, dass es Krüger besser versucht hätte, die Konkurrenten an einen Tisch zu bringen. Abschließend heißt es: „Denn was wie eine Provinzposse anmutet, könnte rasch für alle Beteiligten zum finanziellen Desaster werden – und dann wären die Weinfeste in diesem September womöglich auf lange Zeit die letzten, die in Lichtenrade gefeiert wurden.“

Stadtrat Krüger verwundert über die Aufregung

Einleitend stellt Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) fest, dass die Genehmigung von Straßenfesten durch die Straßenverkehrsbehörde erfolgt. Konkret heißt dies: für die Bahnhofstraße ist die „Verkehrslenkung Berlin (VLB)“ und für den Bereich um den Dorfteich die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde zuständig.

Krügers Bau-Behörde prüft als sogenannter „Straßenbaulastträger“, ob den beantragten Nutzungen durch Veranstaltungen keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegen stehen. „Diese Überprüfung erfolgt unabhängig des nun hier diskutierten Konzeptes," so Krüger.

Erstmalig entstand im Bezirk bei den Festen in Lichtenrade im Jahr 2012 die Situation, dass mehrere Veranstalter sich um die Durchführung beworben hatten. Für das Wein- und Winzerfest 2013 und für den Weihnachtsmarkt wurde im Losverfahren entschieden. Für das Weinfest erhielt Family & Friends und für den Weihnachtsmarkt der Veranstalter Joachim Jentsch den Zuschlag.

Im Februar 2014 wurde im Bezirksamt ein Konzept beschlossen, wie bei überschneidenden Anträgen zukünftig anhand von Kriterien eine Auswahl erfolgen kann. Zentral soll ein Veranstaltungskonzept stehen, dass technisch die Abläufe der Veranstaltung, aber auch inhaltlich den saisonalen oder regionalen Bezug herstellen soll. Somit stellt die Einbindung von örtlichen Vereinen und Initiativen ein zu berücksichtigendes Kriterium dar.

Das Bürgerforum hatte für das Weinfest 2014 ein überzeugendes Konzept vorgelegt und bekam nach Auswahl den Zuschlag für die Bahnhofstraße; jedoch noch keine Genehmigung! Diese erfolgt durch die VLB, so Krüger. Leider ergab sich danach die Situation, dass von der VLB keine abschließende Aussage zur Bausituation in der Bahnhofstraße zum Zeitpunkt der beantragten Veranstaltung abgegeben werden konnte. Neben den Mitwettbewerbern beantragte das Bürgerforum ersatzweise die Durchführung der Veranstaltung am Dorfteich. Da die Bauarbeiten, zumindest vorläufig, termingerecht beendet werden konnten, war die Entscheidung mit dem Weinfest in der Bahnhofstraße abgesichert.

Family & Friends beantragte die Durchführung des Weinfestes am Dorfteich und legte ebenfalls ein schlüssiges Konzept vor. Der Maientanz 2014 wurde von diesem Veranstalter auch schon am Dorfteich durchgeführt. Es gab keine Anwohnerbeschwerden und Schädigungen. Krüger: „Im Gegenteil, dass Fest erfuhr eine breite Unterstützung, wurde auch von verschiedenen örtlichen Initiativen und Vereinen getragen und insgesamt sehr positiv bewertet.“ Die Feste sind zudem getrennt und nicht für eine Straße oder für einen Straßenzug beantragt worden. Aus Sicht des Straßenbaulastträgers gab es keine rechtlichen Gründe zur Versagung der Genehmigung.

Für den Dorfteich gilt das Grünanlagengesetz, das auch uneingeschränkt Berücksichtigung findet, wie Daniel Krüger erläutert. Außerdem sieht er, dass die zwei Feste eine Chance für Lichtenrade sein können und nicht unbedingt miteinander zu vergleichen sind. Daniel Krüger: „Die Bahnhofstraße bildet eher eine vorstädtische Gebietskulisse ab, Alt-Lichtenrade ist durch seinen dörflichen Charakter geprägt.“

Für Daniel Krüger ist aber auch klar: „Das Konzept des Bezirksamtes muss sich der Praxis stellen.“ Er will die Erfahrungen abwarten und sieht das Konzept keinesfalls in Stein gemeißelt.

Krüger stellt eindeutig fest: „Ich bin kein Veranstaltungsstadtrat.“ Damit will er auch der Kritik zu begegnen, hier würden wirtschaftliche Folgen für die Veranstalter unberücksichtigt gelassen. „Die Verantwortung liegt beim Veranstalter, das wird auch zukünftig so bleiben,“ so Krüger.

Jedes Weinfest wird beschirmt

Wie schon seit Monaten bekannt ist, hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) die Schirmherrschaft des Wein- und Winzerfestes am Dorfteich übernommen.

Jetzt wurde bekannt, dass die Schirmherrschaft für das Weinfest in der Bahnhofstraße die Stadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) übernommen hat.

Stadträtin erklärt Schirmherrschaft

Auf eine Winzeranfrage, die sich kritisch mit der „Konkurrenz-Veranstaltung des Neuveranstalters“ in der Bahnhofstraße auseinandersetze, erklärte Klotz kritisch: „Dieses Konzept enthält auch die Auflage, nicht zwei Feste am selben Ort zu veranstalten.“ Zu Ihrer Schirmherrschaft führt sie aus: „Der Bewerber, der das Fest an der Bahnhofstraße veranstaltet, hat vom Bezirksamt den Zuschlag erhalten und ist für sein Konzept ausdrücklich gelobt worden. Da ich Mitglied des Bezirksamtes bin, sehe ich kein Problem darin, dann auch für diesen qualitativ besten, vom Bezirksamt ausgewählten Bewerber die Schirmherrschaft zu übernehmen.“


In dieser Anfrage erklärt die Stadträtin: „Lassen Sie mich abschließend sagen, dass ich mir dringend eine Zusammenarbeit aller an einer für Lichtenrade guten Entwicklung Interessierten wünsche. Parteipolitische Motivationen sollten dahinter zurücktreten. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die für Lichtenrade bereits in Aussicht gestellten finanziellen Mittel nun auch nach Lichtenrade fließen zu lassen und sie sinnvoll im Sinne der Anwohner-/innen und Gewerbetreibenden einzusetzen. Destruktive Auseinandersetzungen will ich dabei vermeiden helfen und jede konstruktive Zusammenarbeit unterstützen. Dazu brauchen wir aber auch den gemeinsamen Willen aller vor Ort engagierten Initiativen. Das Bezirksamt - aber auch ich ganz persönlich - würde es sehr bedauern, wenn dies nicht gelingen sollte, habe ich mich doch in den letzten zwei Jahren sehr für eine positive Entwicklung im Süden unseres Bezirks eingesetzt.“

Der einsame Wunsch vom Kiezreporter

Diesen Äußerungen sollten sich alle (!) Beteiligten in Wort und Tat anschließen und es tatsächlich leben! Auch ich betone dies gebetsmühlenartig.

Die Lichtenrader verstehen das ganze Hickhack schon lange nicht mehr.

Ich sehe aber auch die verfahrene Situation, die mit sehr vielen persönlichen Kränkungen einherging. Jede Seite muss sich bewegen! Externe Mediation des Konfliktes scheint die einzige Chance zu sein. Voraussetzung ist sicher, dass alle Beteiligten zu Eingeständnissen bereit sind.

Thomas Moser (alle Fotos: Archiv Thomas Moser -BerLi-Press)

 

31. August: Sommerfest im Blohmgarten + Auch Sie sind eingeladen

Vom Komposthaufen zum Traumgarten  -  der Blohmgarten wird 5 Jahre alt

Interkultureller Generationengarten des Nachbarschafts- u. Selbsthilfezentrums i.d. ufafabrik e. V.

Vor fünf Jahren unterschrieben der Stadtrat für Natur und Umwelt Oliver Schworck und die Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufafabrik (NUSZ) Renate Wilkening den zehnjährigen Pachtvertrag für das rund 5000 m² Grundstück in der Blohmstraße in Lichtenrade. Das Gelände liegt zwischen dem Lichtenrader Wäldchen und einem Fußgänger/Radweg, der zum nahe gelegenen Naherholungsgebiet am Standrand führt. Auf dem ehemaligen „Mauerstreifen“ haben sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.

Ursprünglich war ein großer Flurbereich als Industriereserve ausgeschrieben, was die Bürgerinitiative auf den Plan rief. Sie konnte die Errichtung eines Glasfaserwerks, eines Grenzübergangs oder einer Groß-Klärschlammverbrennungsanlage verhindern. Nach Protestaktionen wurde das Gebiet 1987 in Landwirtschaftsfläche umgewandelt.

Bis zur Grundstücksübergabe als Pachtland an das NUSZ wurde die Fläche vom Grünflächenamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg als Lager- und Aufbereitungsplatz für Strauch- und Baumschnitt verwendet. Im Sommer 2009 bestimmten noch Berge aus kompostierter Erde und Strauchwerk das Gelände, das schließlich geebnet und für die weitere Nutzung als Interkultureller Generationengarten vorbereitet wurde.

Mittlerweile wird der „Blohmgarten“ von 27 garteninteressierten Familien aus fünf Nationen, Kindergruppen aus der benachbarten Kita Blohmstraße, Nachbarn und Besuchern oft und gerne genutzt. Menschen zwischen 1,5 und 70 Jahren wirken im Blohmgarten zusammen. Hier kommen Gartenprofis und Neulinge zum Einsatz. Mit viel Herz und Hand wurde in den letzten fünf Jahren aus der Kompostieranlage eine gärtnerische Oase.

Das ist ein Grund zum Feiern. Alle sind am Sonntag, den 31. August 2014 zwischen 12:00 und 17:00 in den Blohmgarten, Blohmstraße 71-73 in Lichtenrade, zum Sommerfest mit buntem Unterhaltungs- und Familienprogramm eingeladen.

Foto: Thomas Moser

 

 

Tatort Lichtenrade

Krause in Lichtenrade

Ein Sprengstoffanschlag an einer Lichtenrader Schule. Dieses Drama spielte sich jedoch zum Glück nur im „Polizeiruf 110“ ab. Für diesen ARD-Krimi wurden Schulaufnahmen von der Kommissarin Olga Lenski (Maria Simon) und vom Polizeihauptmeister Horst Krause (Horst Krause) in Lichtenrade gemacht. Im Mittelpunkt der „Hexenjagd“, wie der Krimi heißen soll, stehen Lehrer. Kurz vor den Abschlussprüfungen führen die Ermittlungen zur 10b. Eine Rohrbombe ist nach Unterrichtsschluss im Büro der Schulleiterin detoniert. Eine Referendarin ist schwerverletzt und Lenski und Krause ermitteln wegen Mordversuch. Zwei Schüler kommen ins Visier der Ermittler aus Brandenburg. Ein Schüler spielt Ludwig Simon, der Sohn der 38-jährigen Hauptdarstellerin aus ihrer früheren Verbindung mit Schauspieler Devid Striesow (40). Aber auch gegen einige Lehrer wird ermittelt, denn im Lehrerzimmer brodelt die Unzufriedenheit. Die pädagogische Qualität der Rektorin ist sehr umstritten.

Nach den Dreharbeiten geht es zu weiteren Aufnahmen nach Bad Saarow und später nach Beelitz. Der rbb teilte auch mit, dass die Krimifolge, die 7. gemeinsame Ermittlung, am 14. Dezember ausgestrahlt werden soll. Die Zeit mit Lenski und Krause neigt sich dem Ende, da der beliebte Dorfpolizist bald in Rente geht. Nach der „Hexenjagd“ wird es mit Krause nur noch eine gemeinsame Folge geben.

Foto: "Polizei"-Reporter Thomas Moser ;-)

Das Geheimnis ist gelüftet. Der Tatort beim Polizeiruf 110 ist die Carl-Zeiss-Oberschule in der Barnetstraße. ToM

 

Schnellmeldung: Markt genehmigt

21. August 2014 Wie uns Baustadtrat Daniel Krüger soeben bestätigt hat, wurde der Wochenmarkt auf dem Lichtenrader Pfarrer-Lüthkehaus-Platz unter Auflagen für vorerst ein Jahr genehmigt.

 

Bürger sollen beim Haushalt mitwirken

Wir leben in einer Zeit, in der die sogenannte Bürgergesellschaft immer mehr Gehör fordert. Und wenn dies nicht zufriedenstellend erfolgt, werden Volksbegehren veranstaltet. Die Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt können nicht ernsthaft behaupten, nicht genügend ernst genommen zu werden.

In einigen Bezirken gibt es mit unterschiedlichen Ansätzen und Konzepten Bürgerhaushalte. Am Zustandekommen dürfen sich die Bürger beteiligen, wenngleich sie wissen sollten, dass die letztendliche Entscheidung diejenigen treffen, die sie gewählt haben, in diesem Falle die Bezirksverordneten. In Tempelhof-Schöneberg gab es 2010/2011 einen ersten Versuch, mit dem alle Beteiligten nicht besonders zufrieden waren. Jetzt erfolgt ein neuer Anlauf.


Bezirksbürgermeisterin
Angelika Schöttler (SPD) und Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer (CDU) laden die Bürgerinnen und Bürger ihres Bezirks ein, am Haushaltsplan mitzuwirken. (Foto BA T-S)

„Ob Schlaglöcher auf der Straße, marode Kinderspielplätze oder unpraktische Sprechzeiten in öffentlichen Einrichtungen: Es gibt immer etwas zu verbessern!“, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes. „Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes über die Verwendung der öffentlichen Bezirkshaushaltsmittel des Haushaltsplans 2015 diskutieren.

Unter dem Motto: ‚RAN AN DIE BULETTEN!’ werden alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes mit einer Postwurfsendung eingeladen, sich am Bürgerhaushalt zu beteiligen und ihre Vorschläge einzubringen.“

In zwei Veranstaltungen wollen Bezirksamt und BVV den Einwohnern das Projekt näher bringen:

Am 3. September 2014, 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198- 212, 12305 Berlin, und

am 5. September 2014, 19 Uhr im Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal.

Was der Bürgerhaushalt ist, erklären die Veranstalter schon vorab. „Der Bürgerhaushalt ist ein Instrument der transparenten Bürgerbeteiligung. Das bedeutet im Einzelnen, dass das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gemeinsam mit Ihnen über die Verwendung der öffentlichen Bezirkshaushaltsmittel und Ihre Vorschläge und Ideen diskutieren. Ziel dabei ist es, mit Ihnen in einen offenen, konstruktiven und proaktiven Dialog zu treten, um die geringen Bezirksfinanzen noch bürgerorientierter einzusetzen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ideen und Anliegen zum Bürgerhaushalt 2015 den Fachabteilungen mitzuteilen. In der jeweiligen Fachabteilung wird dann gemeinsam mit Ihnen diskutiert, erörtert und geprüft, inwieweit eine Umsetzung möglich bzw. schon geplant ist oder aus dem zur Verfügung stehenden Budget realisiert werden kann. Sollte die Umsetzung von Ideen durch die Fachabteilungen grundsätzlich möglich, jedoch das vorhandene Budget nicht ausreichend sein, wird im Hauptausschuss der BVV über eine Finanzierung zu beraten und entscheiden sein.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle Bürgerhaushalt, Frau Perske, Tel. 90277 2626. www.berlin.de/buegerhaushalt-tempelhof-schoeneberg

Tempelhof-Schöneberg hat für 2015 einen Haushaltsplan vor- gesehen, der 615 Millionen Euro umfasst. „Die Ausgaben für Transferleistungen (z.B. Sozialhilfeleistungen) (479,1 Mio.  Euro) und Personalausgaben (89,4 Mio. Euro) sind grundsätzlich nicht disponabel.“ Lediglich über die Sachausgaben von 46,9 Mio. Euro kann man diskutieren. Aber: „Aufgrund der engen finanziellen Situation des Bezirks beinhalten allerdings auch die Sachausgaben grundsätzlich keinen großen finanziellen Spielraum.“ Die Buletten sind also sehr klein, um die es hier geht.

In einer Broschüre wird erklärt, welche Aufgaben die einzelnen Fachabteilungen wahrzunehmen haben und welche Mitgestaltungsmöglichkeiten bestehen. Hier ein paar Beispiele: „Sport: Vorschläge zur Optimierung der Informationen über Sportangebote sowie sportliche Veranstaltungen.“ „Stadtentwicklung:  Vorschläge zur Optimierung der Spielplatzentwicklungsplanung oder städte- baulicher und landschaftsplanerischer Konzepte.“ „Jugendamt: Vorschläge zu Angeboten in den Kinder- und Jugendfreizeitstätten.“ „Bürgerdienste: Hinweise und Vorschläge aus der Bevölkerung werden dankbar aufgenommen und auf Wirksamkeit geprüft.“

Das klingt alles sehr unverbindlich. Die Gestaltungsspielräume sind sehr eng, allein schon für die Verwaltung selbst, noch mehr jedoch für die Bürger. Bei den Informationsveranstaltungen sollte nicht vergessen werden, den Bürgern das gleich zu Beginn mitzuteilen. Es dürfen keine Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllbar sind. Das würde nur Verdruss schaffen. Im Tagesspiegel vom 19. August ist ein Beitrag erschienen, in dem alle zwölf Bezirke ihre finanziellen Sorgen und Nöte auflisten. Bei Tempelhof-Schöneberg steht: „In fast allen Bereichen der Bezirksverwaltung gibt es verringerte Leistungen, längere Wartezeiten und Qualitätseinbußen. Das Finanzbudget für 2015 wird weitere Einschränkungen bringen. Wo, steht noch nicht fest.“ Das klingt alles nicht sehr optimistisch.

Während die Bezirke eher den Mangel verwalten, als noch gestalterisch tätig werden zu können, fällt dem Finanzsenator mal wieder nichts Besseres ein, als die Bezirke aufzufordern, „effektiver zu arbeiten“. Herr Nussbaum sollte sich mehr um die Belange der Bezirke kümmern, als sie ständig madig zu machen. In den Bezirken spielt sich das Leben ab, nicht in irgendwelchen Senatsverwaltungen. Die Bezirke sind jahrelang abgemolken worden, während man es sich in den sogenannten Hauptverwaltungen gemütlich machte. Wenn die Bezirke letztlich ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können, fällt das jedoch auch auf den ganzen Senat zurück. Das sollte Herr Nussbaum bedenken.

Ed Koch

Quelle: Paperpress-Newsletter Nr. 508 s vom 20.8.2014; 39. Jahrgang

 

Bahnhofstraße: Es geht um richtig viel Geld

Der Lichtenrader Pressedienst BerLi-Press berichtete bereits am 20. Juli 2014, dass das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade bei der ersten Entscheidung vom aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15" Erfolg hatte. Dafür wurden erst einmal 4000 Euro als Starthilfe gewährt, damit die Bewerbungsunterlagen noch qualifiziert werden können.

Im November 2014 wird in einer zweiten Jurysitzung die endgültige Entscheidung fallen, welche der bis zu drei Projekte sich über ein Preisgeld von insgesamt 100.000 € freuen können. Die prämierten Projekte sollen im Sommer 2015 realisiert werden.

Weitere Millionen warten

Wie die Berliner Woche aktuell am 18. August 2014 (Druckausgabe vom 20.8.2014) berichtet, wartet auf die Bahnhofstraße in Lichtenrade noch ein größerer Geldsegen.

Sicherlich wird das Geld auch für Umstrukturierungen notwendig sein. Unter dem Motto „Aktive Zentren“ geht es um mehrere Millionen Euro Förderung für vier Berliner Stadtteilzentren. Die Bahnhofstraße ist dabei. Dies verkündete der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Engelbert Lütke Daldrup, am 15. August.

Weiter heißt es in der Berliner Woche: Die Beschlüsse der Bundesregierung, für die Städtebauförderung in der Hauptstadt in diesem Jahr 20 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel zur Verfügung zu stellen, machen es möglich. Mit diesem Geld aus dem "Aktive Zentren" genannten Förderprogramm sollen nun vier, von einem Expertengremium ausgewählte Bezirksschwerpunkte unterstützt werden. "Ich freue mich, dass die Städtebaufördermittel noch mehr Quartieren in unserer Stadt zu Gute kommen und damit eine nachhaltige Entwicklung bezirklicher Zentren und Geschäftsstraßen inmitten wachsender Wohngebiete ermöglicht wird", so Staatssekretär Daldrup.

Wichtige Impulse für Wirtschaft und Stadtstruktur in Geschäftsstraßen

Das Städtebauförderprogramm Aktive Zentren setzt seit dem Start 2008 wichtige Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung ausgewählter Geschäftsstraßen. Die Zentren sollen als Mittelpunkte der Stadtteile entwickelt werden. Die Lebensqualität, soziale und ethnische Integration, Zugang zu Bildung, ein lebendiges Kulturleben und ein attraktiver öffentlicher Raum stehen dabei im Mittelpunkt. Wichtige Partner sind hierbei die Einzelhändlervereinigungen, Stadtteilgremien, Gewerbevereine und starke Interessenverbände wie die Industrie- und Handelskammer Berlin. Partnerschaften sichern eine nachhaltige Zentrenentwicklung.

Neben der Lichtenrader Bahnhofstraße stehen die Residenzstraße in Reinickendorf, die Dörpfeldstraße in Adlershof und die Altstadt Spandau auf der Liste. "Um die Förderung auf solide Füße zu stellen, werden die Bezirke für diese vier Quartiere integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte unter Beteiligung und in enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort erarbeiten.

Wichtig für die Bahnhofstraße

„Anfang 2015 soll mit einem Senatsbeschluss die Förderung der ersten Projekte gestartet werden", teilt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit.

Es ist sehr erfreulich, dass Lichtenrade ein großes Stück vom Kuchen abbekommt. Vom Bezirk sind keine Haushaltsmittel für die Entwicklung der Bahnhofstraße eingestellt worden. Dies ist bei der knappen Finanzlage auch künftig nicht unbedingt zu erwarten, wie bei verschiedensten Gelegenheiten von der Bezirkspolitik immer wieder betont wurde. Daher ist eine Drittfinanzierung von notwendigen Maßnahmen umso wichtiger.

Es geht um mehr als die Feste

Wie man ganz deutlich sieht geht es um viel mehr, als um die Vergabe einiger Feste.

Umso wichtiger erscheint es jedoch, dass die handelnden Personen verbindende und nicht trennende Elemente suchen. Es ist wichtig, dass Lichtenrade möglichst geschlossen auftritt. Dafür muss natürlich offen auf den Tisch kommen, wo welche Motivationen, Pläne und Interessen liegen. Sicherlich ein langer und beschwerlicher Weg!

Es bleibt abzuwarten, wie alle Beteiligten (z.B. Bürgerinnen und Bürger, Interessenvertreter von Initiativen und Vereinen, Geschäftsleute und Anwohner/innen) in diesen Prozess pro-aktiv, demokratisch und fair mit einbezogen werden. Die ersten Schritte waren ja die verschiedensten Standortkonferenzen in Lichtenrade.

Man kann auf die Projekte und auf die Umsetzung der Projekte gespannt sein!

Thomas Moser (auch Fotos)

 

2 Weinfeste in Lichtenrade: Leserbrief von Lars Hombach, Sprecher der Händlerinitiative Bahnhofstraße, und eine Antwort

Der folgende Leserbrief von Lars Hombach bezieht sich auf folgenden Artikel: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2014/08/16/zwei-weinfeste-in-lichtenrade.htm

Sehr geehrter Herr Moser,

Ihr aktueller Beitrag vom 16. August zu den Weinfesten sowie Ihre bisherige Berichterstattung zu diesem Thema sind aus unserer Sicht leider sehr einseitig geprägt. Sie erwecken bei Lesern ohne weiterführende Hintergrundinformationen den Eindruck, als wenn sich das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e. V. in ungebührender Weise in eine Thematik hineingedrängt hätte. Dabei nennen Sie nicht die Fakten, die zu dem auch für die Händler der Bahnhofstraße unbefriedigenden Doppel-Weinfest geführt haben. Ich wäre Ihnen daher sehr verbunden, wenn Sie diese Informationen veröffentlichen würden:

  1. Die AG Bahnhofstraße hat Ende 2012 verkündet, dass sie mit sofortiger Wirkung keine Straßenfeste mehr organisieren und veranstalten möchte und sich zudem als Verein auflösen wird.
  2. Aus diesem Grund haben sich bereits für 2013 mehrere Veranstalter um die Durchführung der Straßenfeste beworben.
  3. Die genehmigende Behörde im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat daraufhin beschlossen, die Feste in 2013 zu verlosen. So fanden 2 Maifeste mit unterschiedlichen Ausrichtern sowie ein Weinfest und Weihnachtsmarkt mit unterschiedlichen Ausrichtern statt. Family & Friends waren einer davon und haben ihr Maifest zum Unmut der beteiligten Aussteller und der Bahnhofstraßenhändler nur einen Tag vor der Veranstaltung abgesagt.
  4. Um das für alle Beteiligten unbefriedigende Losverfahren und parallele Veranstaltungen gleichen Inhalts zu vermeiden, hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg im Frühjahr 2014 einen für alle verbindlichen Kriterienkatalog für die Vergabe von Straßenfesten vorgegeben. Dazu gehört u. a. die Einreichung eines ausführlichen Konzepts für die Veranstaltung.
  5. In diesem Kriterienkatalog heißt es u. a. wörtlich: „Insbesondere eine Häufung von Veranstaltungen gleicher oder sehr ähnlicher Thematik und an gleicher Stelle (also z. B. mehrere Weihnachtsmärkte, Adventsmärkte bzw. wiederholte Straßenfeste gleicher Thematik in einer Straße/ Straßenzug) ist mit der Gewährleistung eines möglichst uneingeschränkten Gemeingebrauchs und der Verkehrsfunktion der Straßen sowie mit den zur Verfügung stehenden Verwaltungskapazitäten nicht vereinbar.“
  6. Im gleichen Beschluss heißt es unter Punkt I. Veranstaltungen, 1. Absatz: „Eine Liste der oben erwähnten, durch gewerbliche Veranstalter oder auch lokale Initiativen o.ä. bisher durchgeführten „Traditionellen Veranstaltungen“, an denen der Bezirk grundsätzlich festhalten möchte, wird diesem Beschluss angelegt.“ Zu diesen Veranstaltungen gehört gemäß Liste unter der lfd. Nr. 7 das „Wein- und Winzerfest“ in der Bahnhofstraße an einem Wochenende
  7. Gemäß diesem Kriterienkatalog hat sich das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. daher um das Wein- und Winzerfest 2014 in der Bahnhofstraße beworben.
  8. Im Mai hat das Bürgerforum vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den offiziellen Zuschlag für das Wein- und Winzerfest 2014 in der Bahnhofstraße erhalten. Alle anderen Bewerber haben eine entsprechende Absage erhalten, u.a. auch Family & Friends mit ihrem Kooperationspartner AG Bahnhofstraße.
  9. Statt diese Entscheidung des Bezirksamtes „sportlich“ zu nehmen, haben Family & Friends nach dieser Absage des Bezirksamtes ein paralleles Wein- und Winzerfest am nicht einmal 300 Meter Luftlinie von der Bahnhofstraße entfernten, unter Naturschutz stehenden Lichtenrader Dorfteich beantragt und dieses auch Mitte Juli genehmigt bekommen.
  10. Diese Genehmigung irritiert viele Beteiligte, weil der Kriterienkatalog des Bezirksamtes parallele, thematisch ähnliche Feste am gleichen Standort ausschließt.
  11. Ganz abgesehen davon, schaden zwei parallele Feste den Winzern und anderen Ausstellern sowie den erstmals in die Planung und Umsetzung eingebundenen Bahnhofstraßen-Händlern. Weil in diesem Fall Konkurrenz vermutlich das Geschäft nicht belebt, sondern alle Beteiligten schädigt.

Der größte Teil der Händler in der Bahnhofstraße, nämlich 78 von 106 Händlern/Gewerbetreibenden, haben sich Anfang diesen Jahres per Unterschrift für eine Ausrichtung der künftigen Straßenfeste durch das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. und gegen die AG Bahnhofstraße ausgesprochen. Das liegt u.a. daran, dass in der AG Bahnhofstraße kaum noch Händler vertreten sind, weil sie sich seit Jahren nicht mehr von der AG vertreten fühlen. Die Bahnhofstraße benötigt aber seit langem dringend frischen Wind. Z. B. durch die Einführung eines Geschäftsstraßenmanagements, gemeinsame Aktivitäten etc. Entsprechende Vorschläge und Forderungen der Händler hat die AG seit Jahren immer wieder abgelehnt.

Die Händlerinitiative ist froh darüber, dass gemeinsam mit dem Bürgerforum zukunftsgerichtete Aktivitäten, wie beispielweise die Teilnahme am Zentren-Wettbewerb „Mittendrin“, umgesetzt werden. Der Einzug in die Finalrunde dieses Wettbewerbes ist für uns Motivation und Bestätigung, dass es Wege gibt, die Bahnhofstraße für alle Lichtenrader attraktiver zu machen. Auch die am letzten Freitag von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlichte Nachricht, dass die Bahnhofstraße ab 2015 als eines von vier Berliner Gebieten im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“ unterstützt wird, macht uns Mut.

Die Bahnhofstraßenfeste sind dabei übrigens ein ganz wichtiger Baustein: Sie können für eine hohe Identifikation der Lichtenrader mit ihrer Geschäftsstraße sorgen und die Lichtenrader Einkaufsmeile über die Stadtteilgrenze hinaus bewerben. Deshalb ist es aus unserer Sicht so wichtig, dass diese Aktivitäten „aus Lichtenrade für Lichtenrade“ organisiert werden.

Lars Hombach

Sprecher der Händlerinitiative Bahnhofstraße


Lars Hombach (Foto-Archiv Thomas Moser)

Antwort von Thomas Moser

Sehr geehrter Herr Hombach,

gerne stelle ich Ihren Leserbrief online. Mir liegt diese Art von Öffentlichkeitsarbeit, auch wenn unterschiedliche Meinungen artikuliert werden, sehr am Herzen.

Ich habe schon verschiedentlich auf die unterschiedlichsten Aspekte rund um die Vergabe der Feste in Lichtenrade hingewiesen. Eine einseitige Berichterstattung meinerseits kann ich nicht sehen. Aber da haben wir wohl zwei unterschiedliche Meinungen.

Ich kann natürlich immer nur darüber berichten, was ich weiß bzw. was ich erfahre. Vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. (BZL) und auch von der Händlerinitiative habe ich über die neuesten Entwicklungen bislang nichts erfahren. Ich weiß nicht einmal offiziell von ihrer Seite, dass sie bzw. das BZL tatsächlich das Weinfest in der Bahnhofstraße durchführen. Nur in anderen Medien habe ich davon gelesen. Family & Friends gehen damit aus meiner Sicht wesentlich professioneller um.

Sie können natürlich sagen, dass ich eine Rechercheverpflichtung habe. Ja, dass sehe ich auch so! Ich habe mich jedoch öfter schriftlich und mündlich um Kontakt zum BZL bemüht und keine Informationen erhalten; dann ist auch irgendwann mal Schluss. Auf gut Deutsch: Ich renne keinem laufend hinterher, um dann doch keine Informationen zu bekommen. Mir wurde gesagt, dass es bislang keine Pressemitteilungen gab und nur sporadisch mit einzelnen Presseorganen Kontakt aufgenommen wurde. Wenn dies so gewünscht ist, kann ich es wohl nur respektieren oder zumindest hinnehmen. Ich habe immer meine Offenheit kundgetan. Ich formuliere es an dieser Stelle so allgemein, da die Händlerinitiative Bahnhofstraße das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade unterstützt.

Sollte ich zukünftig Informationen zur Verfügung gestellt bekommen, werde ich diese im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung mit berücksichtigen. Selbstverständlich! Ich habe gar keine Probleme damit, zu allen Vertretern der Lichtenrader Initiativen Kontakt zu halten. Das ist auch mein journalistischer Anspruch!

Ich stehe aber nach wie vor zu meiner Aussage, dass sich in Lichtenrade zwei unversöhnliche Gruppen gegenüberstehen, jeder Schuldzuweisungen beim Anderen sucht und Konfliktmanagement wohl nicht die Stärke aller(!) Beteiligten ist. Zum Wohl von Lichtenrade wäre es aber notwendig, dass alle Beteiligten über ihren Schatten springen. Mit dieser Meinung werde ich mich vermutlich zwischen alle Stühle setzen.

Mit besten Grüßen

Thomas Moser

BerLi-Press

 

Lichtenrade: Privatgarten wird zur Freiluftgalerie


Es ist schon fast wie eine kleine Tradition. Ein großer Privatgarten im Lichtenrader Rotenkruger Weg 84 wurde zur Freiluftgalerie. Am 17. August 2014, einem Sonntag, öffnete die Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“ im Garten von Sylvia Zeeck die Pforten für einen Kunstausflug. Das in der Sackgasse gelegene Grundstück der Künstlerin zeigt am Tag der offenen Tür abwechslungsreiche Kunst. Interessierte waren herzlich eingeladen, sich in die kleine, kreative Lichtenrader Szene entführen zu lassen. Das Wetter hielt sich, auch wenn zwischendurch einige Bilder fast vom Wind mitgenommen worden wären.


Hinter dem Namen „Lichtpunkt49“ verbirgt sich eine Künstlergemeinschaft, die im September 2011 ihren ersten Kunstpfad im Dichterviertel des Bezirks organisierte. 49 ist die ehemalige Postleitzahl von Lichtenrade. Die Wohnstraße der Künstler, der Rotenkruger Weg, verwandelte sich in eine kleine Freiluftgalerie, wo man in rund 20 Vorgärten der Anwohner an die 100 Ölbilder, Photos, Collagen und Aquarelle bestaunen konnte. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und zog viele Besucher an. Damals war noch der verstorbene Maler Rudolf Kraus und der Photokünstler Thomas Seemann dabei.


In diesem Jahr hat sich die etwas veränderte Künstlergemeinschaft ein wenig neu orientiert. Geboten wurde wieder eine bunte Open Air Ausstellung im Garten, diesmal mit interessanten Geschichten, Märchen und einer Performance von Kati Pfau. Die Fee Kati Pfau fesselte die Besucherinnen und Besucher mit den liebevoll erzählten Geschichten.

Besondere Lederarbeiten, Kupfer- und Silberschmuck bot Niels, der Lichtenrader Kupferklopfer, an und die Künstlerin Sylvia Zeeck war mit Aquarellen, Collagen und Ölbildern vertreten.

Sylvia Zeeck im Gespräch
Neugierige und kunstinteressierte Besucher aus dem Kiez konnten in eine bunte, stimmungsvolle und klangvolle Welt eintauchen. Man konnte sich gemütlich mit einem Kaffee oder einem Glas Sekt in den Garten setzen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Viele Besucher nutzten diese Chance.

Eine gelungene Kunstaktion im Grünen.

Für das Weinfest am Dorfteich im September wurde von Sylvia Zeeck die Skulptur „Der kleine Flaschenkönig“, erschaffen und soll auch dort versteigert werden.

Thomas Moser





Alle Fotos: Thomas Moser



 

4.9.: Lesung mit Lichtenrader rbb-Moderator

Achtung: DATUM VERÄNDERT!
Der Lichtenrader Buchautor und rbb-Moderator Daniel Gäsche hat im März 2014 sein letztes Buch „Eingereist und abgetaucht: Illegal in Deutschland“ herausgebracht. Wir berichteten in der Lichtenrader Internetzeitung.

Daniel Gäsche im MedienPoint Tempelhof; hier ging es aber um Woodstock (Foto: Thomas Moser)
Daniel Gäsche ist mit einer Brasilianerin verheiratet und für das Thema sensibilisiert.

NEUES DATUM:

Am 4. September 2014, um 18.30 Uhr, wird es in der Harnackschule Berlin (Motzstraße 5, 10077 Berlin) eine Lesung geben. Daniel Gäsche gestaltet seine Lesung immer sehr interessant. ToM

Der Link zum Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2014/03/26/der-lichtenrader-rbb-moderator-daniel-g-sche-hat-neues-buch-geschreiben.htm

Zum Buch: Die Ausweise, bitte eine Streife der Bundespolizei stoppt in Brandenburg einen polnischen Kleintransporter. Mit an Bord: Ein junger Inder. Ohne Papiere. Seit sieben Jahren auf einer Odyssee quer durch Europa unterwegs. Für uns existiert er nicht. Ein junger Brasilianer lebt seit zehn Jahren ohne Papiere in Deutschland, schläft in eiskalten Kellern, putzt Büros. Er träumt davon, eines Tages aus dem Schatten treten und ganz normal durch Berlin gehen zu können. Illegale. Sichtbar und doch unsichtbar. Tausende. Hunderttausende, über eine halbe Million? Sie arbeiten billig für uns. Immer in Angst. Rechtlos. Krank sein ein Albtraum. Sie dürfen nicht auffallen, denn sonst sind sie am Ende. Sind sie Kriminelle? Wie Mörder oder Diebe? Nur, weil sie keine Papiere haben? Was wissen Sie eigentlich über Ihre Putzfrau, Ihre Babysitterin, den Status des Banknachbarn Ihres Kindes? Daniel Gäsche hat sich auf Spurensuche begeben. Er hat Menschen begleitet, die als illegal bezeichnet werden, ihre Schicksale gehört und ihren täglichen Kampf mit der Angst miterlebt. Er war dort, wo diese Menschen Schutz und Hilfe finden, und dort, wo sie enden, wenn sie erwischt werden. Er befragte Politiker, Kirchenvertreter, Polizisten und Ärzte. Erstaunlich: Alle erkennen Handlungsbedarf. Was also tun?

Daniel Gäsche

Eingereist und abgetaucht 

Illegal in Deutschland

224 Seiten, Broschur 13,5 x 22 cm, ISBN 978-3-86189-866-5; 14,90 Euro [D]

E-Book ISBN 978-3-86189-964-8 9,99 Euro [D]

Militzke-Verlag

 

Zwei Weinfeste in Lichtenrade

Es wird in Lichtenrade in diesem Jahr zwei Weinfeste zu einem Termin geben. Am 13. und 14. September 2014 wird Lichtenrade zur kleinen Weinstadt.

Weinfest Nr. 1 – Das Original am Dorfteich

Das ursprüngliche Weinfest, was von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße vor fast 30 Jahren initiiert und erstmals durchgeführt wurde, zieht an den Lichtenrader Dorfteich.

Als Veranstalter hat sich die Aktionsgemeinschaft mittlerweile Family & Friends gesucht. Das letzte Weinfest und der Maientanz 2014 fand schon in dieser Kombination mit frischem Schwung und beachtlichen Erfolg statt. Nun steht das 27. Wein- und Winzerfest an. Im Slogan von Family & Friends, ursprünglich eine Spielplatz-Initiative aus Westend, wird auf die Fortsetzung der Tradition hingewiesen: „das Original am Dorfteich!“


Für den Auftakt wurde bereits ein Video mit dem Schirmherrn, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak, und dem „kleinen Flaschenkönig“ gedreht. Der Trailer ist fertig und kann hier betrachtet werden: https://www.youtube.com/watch?v=2IXk6mmYSBk

Ein Film zum Weinfest am Dorfteich macht gute Laune!

Am 11. August fand so eine Art Auftakt für das Weinfest am Dorfteich statt.

Unter Mitwirkung von Dr. Jan-Marco Luczak (MdB) und verschiedenen Organisationen und Initiativen aus Lichtenrade fanden die Dreharbeiten bei schönstem Sommerwetter und in freundlicher Atmosphäre statt.


Im Mittelpunkt stand die von der Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck hergestellte Weinskulptur "Der kleine Flaschenkönig", die am Festsonntag ersteigert werden kann. Der Bundestagsabgeordnete Luczak setzte dem Flaschenkönig die Krone auf und lädt alle Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger zum Weinfest an den Dorfteich ein. Das Video wird auch in der U-Bahn zu sehen sein.

Siebzehn Darsteller aus Lichtenrade warfen sich in Schale, um als Winzer und Händler, Künstler und Handwerker, Vertreter der örtlichen Ökumene und des bunten Volkes am Weinfest teilzunehmen.

Bei den Dreharbeiten wird um die richtigen Einstellungen gerungen...
Die kleine „Prozession“ zog vom S-Bahnhof Schichauweg zum Dorfteich. Die Fleischerei Jens Dankert (Lichtenrader Damm 35, 12305 Berlin) sorgte bei den Dreharbeiten für den Festschmaus. Am Straßenrand verfolgten Lichtenrader das bunte Treiben und wurden so schon neugierig gemacht.

Die Anfahrtbeschreibung für das Weinfest am Dorfteich:

mit dem Auto (sollte beim Weinfest lieber zu Haus bleiben): über den Lichtenrader Damm (B96) in die Groß-Ziethener Straße, nach rechts abbiegen in die Straße Alt-Lichtenrade bis zum Dorfteich.

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: mit der S 2 bis S-Bhf Schichauweg und von dort mit dem Bus X83 bis Groß-Ziethener Straße.

mit dem Shuttle: Das Großraumtaxi (8 Plätze) fährt zum Weinfest am Dorfteich.

Weinfest Nr. 2 – In der Bahnhofstraße

Das zweite Weinfest wird es in der Bahnhofstraße geben. Hierfür zeichnet sich das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. verantwortlich und hat offensichtlich Jüttner Entertainment, die zum Beispiel den Köpenicker Sommer ausgerichtet haben, erstmals als Partner gefunden. Auf Anfragen von BerLi-Press gab es bislang keine Rückmeldung. Die Straßenbaustelle in der Bahnhofstraße ist beendet worden. Weitere Arbeiten werden in diesem Bereich aber offensichtlich danach wieder aufgenommen bzw. fortgesetzt.

Unmut gab es von Winzern, dass das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade auch mit der Tradition (27. Weinfest) wirbt, obwohl dies für diesen Veranstalter das erste Weinfest ist und im Vorfeld keine Einigung mit der Aktionsgemeinschaft stattfand.

Zwei Weinfeste -  eine Chance oder?

Zwei konkurrierende Veranstalter buhlen um die Gunst der Lichtenraderinnen und Lichtenrader und der anderen Besucher. Der direkte Vergleich macht zumindest neugierig. Es gibt aber auch Beteiligte –zum Beispiel das Unternehmernetzwerk Lichtenrade („Da kann doch nicht wahr sein!“), die es ärgert, dass ein zweites Weinfest ins Rennen geht. Das Unternehmernetzwerk unterstützt das Bürgerforum.

Die Befürchtung ist sicher nicht gänzlich von der Hand zu weisen, dass die Konstellation mit zwei konkurrierenden Veranstaltern Lichtenrade schaden könnte. Zurzeit stehen jedenfalls die beiden Gruppen unversöhnlich nebeneinander oder besser gesagt gegeneinander. Selbst ein Minimalkonsens der beiden Initiativen scheint nicht möglich zu sein. Gegenseitige Schuldzuweisungen werden artikuliert. Konfliktmanagement scheint jedenfalls nicht die Stärke der Beteiligten zu sein.

Na dann (trotzdem): Prost! … und für Lichtenrade wünschen wir ein gutes Gelingen!

Thomas Moser (alle Fotos von den Trailer-Aufnahmen von Thomas Moser)

 

30. August 2014: Eine Wohnanlage feiert

Seit 50 Jahren kann man hier wohnen; seit 25 Jahren gibt es an dieser Stelle Eigentumswohnungen. Im Bereich Steinstraße, Nuthestraße, Rhin- und Rieflerstraße feiern Anwohner und Eigentümer Ende August ein buntes Fest.

Alle Lichtenraderinnen und Lichtenrader sind zum 30. August 2014 (Samstag) von 14 bis 19 Uhr eingeladen. Bei gutem Wetter ist eine Verlängerung möglich. Es wird einiges geboten und keiner wird verhungern oder verdursten. Es gibt Musik, eine Tombola, Zauberei und vieles mehr. Didi aus der Nachbarschaft, von Didis Weinvertrieb aus der Dossestraße 4, wird auch mit einem Weinstand vertreten sein.

Das Fest findet in der Wohnanlage in Lichtenrade, Rieflerstraße, auf dem großen Parkplatz statt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Wohnsiedlung in der John-Locke-Straße.

Kurze Chronologie der Wohnanlage:

1962: Bauvorhaben Berlin-Lichtenrade: Steinstraße-Nuthestraße

1964: Die ersten Mieter ziehen ein. Die Straßen Rhin- und Rieflerstraße werden neu angelegt.

Die Straßenbeleuchtung erfolgt mit bis heute Gaslaternen. Gesamtbaufläche: 40574 Quadratmeter, auf der 311 Wohnungen und ein Ladengeschäft gebaut werden (Steinstraße 7-15 / Nuthestraße 78-83 + 88 / Rhinstraße 12-24 / Rieflerstraße 1-6). Die Wohnungen sind jeweils mit einer Einbauküche ausgestattet. In der Wohnanlage ist ein Waschhaus mit Trockner und Mangeln vorhanden. Die 39 Häuser sind 2 bis 4geschossig gebaut. Die Wohnanlage wird durch 3 Öl-Zentralheizungen beheizt. Vermietet wurden die Wohnungen durch „Becker & Kries“ im Sozialen Wohnungsbau.

1984: „Becker & Kries“ haben vom Bezirksamt Berlin-Tempelhof die „Abgeschlossenheits-bescheinigung“ erhalten. Ziel ist es, die Wohnungen in Eigentum umzuwandeln und zu verkaufen. Die Wohnanlage wird nach 25 Jahren neu „aufpoliert“. Nicht alle Mieter kaufen ihre Wohnung. Kapitalanleger sind aber ausreichend vorhanden.

1989: Die erste Eigentümerversammlung findet statt. Bilanz: In den vergangenen 25 Jahren wurde viel investiert: Neue Dächer für die Häuser, Sanierung und Vermietung der Parkplätze, Einzäunung der Müllplätze, Austausch von Türen und Fenstern in den Treppenhäusern (energiesparend!), Streichen der Treppenhäuser, Ausstattung mit Energiesparlampen.

Die Eigentümer sind stolz: Wir sind eine GRÜNE WOHNANLAGE mit 261 Bäumen, eine grüne Oase im Herzen Lichtenrades. Das Motto lautet: „Eine intakte Wohnanlage, eine solidarische Wohngemeinschaft, Wohnen mit Lebensqualität!“ ToM

Foto: Thomas Moser

 

13./14. September: 27. Wein- und Winzerfest am Dorfteich Lichtenrade ... eine Anwohnerinformation + eine Woche später der Naturaktiv-Tag

Und das ist eine Woche später geplant:

20. September: Naturaktiv-Tag  

Und eine Woche später wird am Dorfteich geputzt! Hilfe ist gerne willkommen!

Im Zusammenhang mit dem Fest wird es einen Naturaktiv-Tag  der Grünfläche  rund um den Dorfteich (Putztag) durch das BUND, die Bezirksgruppe Tempelhof- Schöneberg / BI Rettet die Marienfelder Feldmark e. V. geben.

Wann?

Am 20.09.2014, 10-13 h.

Wie ja schön öfters berichtet, werden in Lichtenrade am 13. und 14. September vermutlich 2 Weinfeste stattfinden. Das "Original", das 27. Wein- und Winzerfest Lichtenrade (Veranstalter Family & Friends, die AG Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. und weitere) ist an den Dorfteich umgezogen: Infos siehe oben. Das zweite Weinfeste wird wohl in der Bahnhofstraße stattfinden (Veranstalter Bürgerforum Zukunft Lichtenrade). Weitere Presseinformationen liegen uns über das zweite Fest nicht vor. Es gibt nur folgenden Link: http://www.zukunft-lichtenrade.de/projekte/25-27-wein-und-winzerfest-bahnhofstra%C3%9Fe-2014.html

 

Ankogel- und Götz-Bad von Schließung bedroht – dafür Spaßbad in der Rixdorfer Straße geplant

Die SPD Tempelhof-Schöneberg wie auch der Tempelhofer SPD- Abgeordnete Michael Müller und der Mariendorfer SPD- Abgeordnete Frank Zimmermann setzen sich vor dem Hintergrund des derzeit in Arbeit befindlichen Bäderkonzeptes für den Erhalt der bestehenden Bäderstandorte in der Götzstraße (Tempelhof), im Ankogelweg und in der Rixdorfer Straße (beide Mariendorf) ein.

Der SPD Tempelhof-Schöneberg und ihren Abgeordneten ist es wichtig, dass bei der Entwicklung des „Berliner Bäderkonzepts 2025“ die Ertüchtigung der bestehenden Standorte im Vordergrund steht und die wohnortnahe Versorgung durch dezentrale Strukturen erhalten bleibt.

Die Berliner Bäderbetriebe legen dem Abgeordnetenhaus von Berlin nach der Sommerpause ihr „Berliner Bäderkonzept 2025“ zur Reform der Bäderlandschaft in Berlin vor. Als Pilotprojekt soll das Sommerbad Mariendorf in der Rixdorfer Straße zu einem 365-Tage-Multifunktions(Spaß)bad ausgebaut werden. Vor diesem Hintergrund sollen offenbar einerseits das sanierungsbedürftige Kombi-Bad im Ankogelweg in Mariendorf und andererseits das ebenfalls sanierungsbedürftige Stadtbad Tempelhof in der Götzstraße geschlossen werden.

Hierzu erklärt die Kreisvorsitzende der SPD Tempelhof-Schöneberg Dilek Kolat: „Gerade in einer wachsenden Stadt wäre es das falsche Signal, die Standorte in der Götzstraße und im Ankogelweg zugunsten eines neuen 365-Tage-Multifunktionsbades in der Rixdorfer Straße in Mariendorf aufzugeben.“

Die SPD-Abgeordneten Michael Müller und Frank Zimmermann machen deutlich: „Die Bäder in der Götzstraße und im Ankogelweg sind gerade auch für Schulen, Vereine sowie Seniorinnen und Senioren von großer Bedeutung und decken einen essentiellen Bereich der Daseinsvorsorge im Kiez ab. Insbesondere auch die Angebote im Stadtbad Götzstraße für Seniorinnen und Senioren in Form von Warmbadetagen, Wassergymnastik und Senioren-Schwimmen sind für diese Bevölkerungsgruppe zur Gesunderhaltung enorm wichtig.“

Dilek Kolat betont: „Außer Acht lassen darf man hierbei auch nicht, dass der BSV Friesen e.V. - einer der ältesten und engagiertesten Schwimmvereine in Berlin - das Stadtbad Tempelhof in der Götzstraße und das Kombi-Bad im Ankogelweg intensiv für seine Ver- einsaktivitäten nutzt.“ Aufgrund der aktuellen Äußerungen des Berliner Bäderchefs, Bested Hensing, in der Berliner Morgenpost sei es wichtig, dass sich die SPD Tempelhof-Schöneberg für den Erhalt der betroffenen Standorte stark mache.

Berliner Morgenpost 30.07.2014, Auszüge Äußerungen des Bäderchefs: „Selbst wenn man einige Bäder saniert, muss man andere dennoch weiter instand halten. In Wannsee haben wir einen Rückstau von zehn Millionen, in der neuen Halle an der Landsberger Allee von zehn, in Mariendorf von knapp 15 Millio- nen. Dort sind wir sehr nahe an einem Zustand, wo wir schließen müssen. Die Hallen sind für eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren ausgelegt, wir betreiben sie schon 40 Jahre. Wenn man solche Anlagen nicht regelmäßig instand hält, gehen die auch schneller kaputt…Wir haben im Aufsichtsrat und mit den Politikern über Mariendorf gesprochen. Wir reden da über ein Kombi-Bad, weil wir nur so mehr Leute in die Bäder bekommen. Bei normalen Schwimmhallen bleiben die Leute nur so kurz, dass sich kein Betrieb vernünftig rechnet. Deswegen ist der Gastronom fast immer schlecht und kurz vor der Pleite. Shops funktionieren auch nicht. Deshalb macht es Sinn, mehreres an einem Ort zu konzentrieren und etwas Freizeitorientiertes zu machen. Nur so senken wir die Verluste für das jeweilige Bad.“

Quelle: Paperpress newsletter Nr. 508 A 2. August 2014 39.Jahrgang

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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