Sommerangebote auf dem Tennisplatz in Lichtenrade!

TCL-Feriencamps, Freies Spielen für 69 Euro, Probe-Mitmachtage für die 2-6Jährigen

In den Sommerferien bietet der Tennisclub Lichtenrade (TCL) lockere Einstiegsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die den Tennissport ausprobieren wollen – ohne Mitgliedschaft. In der 1. und 6. Ferienwoche finden Tennis-Feriencamps für Kinder und Jugendliche (ab 2 Jahren) statt. Zur Vorbereitung können die 2-6jährigen am Freitag, den 13. und 20. Juni, während kostenloser Mitmachtage Tennis-Spaß mit dem Team des TCL-Tenniskindergartens ausprobieren. Mit dem TCL-Sommerabo können zudem Jugendliche und Erwachsene in der Zeit der Berliner Sommerferien (9. Juli – 22. August) zum Preis von nur 69 Euro für 6 Wochen die 12 Plätze des TCL für freies Spielen nutzen.

Interessenten, die sich für die Sommerangebote im TCL interessieren, können sich an die TCL-Geschäftsstelle wenden: Tel.  745 80 87, buero@tc-lichtenrade.de

Die kostenlosen Kiga-Mitmachtage finden am Freitag, den 13. und 20. Juni, um 17 Uhr statt. Die erfahrenen Trainer des TCl-Kigateams zeigen den 2-6 jährigen wie die ersten „Schritte“ mit Tennisschläger, kleinen und großen Bällen, anderen bunten Materialien und Spielen aussehen. Um eine Voranmeldung wird gebeten unter kiga@tc-lichtenrade.de.

Foto Tag der offenen Tür ... Thomas Moser

Die Tennis-Feriencamps für Kinder und Jugendliche richten sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Leistungsspieler. Sie finden vom 14.-18. Juli und 18.-22. August  jeweils Montag-Freitag von 10:00-15:00 Uhr statt.

Die Kosten liegen je nach Altersklasse bei 140-180 Euro. Das Angebot umfasst Tennistraining bei lizenzierten Trainern, Konditionstraining, Spiel & Spaß sowie ein Abschlussturnier. Ein tägliches Mittagessen ist im Preis enthalten.

Das Sommerabo für 69 Euro gilt für die Dauer der Berliner Sommerferien (9. Juli – 24. August). Teilnehmer erhalten einen Gastspielausweis und können 6 Wochen lang die Plätze des TCL im Wer eine kurze Einführung benötigt oder die Technik verbessern möchte, kann gegen zusätzliches Entgelt Trainerstunden buchen.

Der TC Berlin-Lichtenrade „Weiß-Gelb“ gehört zu den mitgliederstärksten Tennisclubs im Süden Berlins und bietet  zwei gepflegte Tennisanlagen - im Franziusweg und in der Hohenzollernstraße - mit insgesamt 12 Asche- und Kunstrasenplätzen im Sommer und 5 Hallenplätzen in der Wintersaison an. Der TC Lichtenrade bietet vielfältige Aktivitäten für alle Altersgruppen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Breiten- und Leistungssport. Für seine hervorragende Jugendarbeit in Deutschland wurde der TCL mit dem Grünen Band der Dresdner Bank ausgezeichnet.

Ladies-Showtraining (Foto TCL)

 

 

Jugendhilfeausschuss: Bericht der Verwaltung, Aktuelles und Termine – Region Lichtenrade

Jugend Demokratiefond

Lichtenrader Einrichtungen nehmen auch in diesem Jahr wieder am Jugend Demokratiefonds Tempelhof-Schöneberg teil. Geplant sind folgende Workshops:

· Das Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße plant einen „Indoor-Fitness-Parcour“.

· Die Besucher_innen aus dem KJC Barnetstraße haben sich als Projekt vorgenommen, die „Skaterbahn“ in der Finchleystraße zu säubern bzw. wieder nutzbar zu machen und zu verschönern.

· Das Jugendcafé am Dorfteich setzt in diesem Jahr die begonnene „Verschönerung des Dorfteichs“ in Lichtenrade fort. Es werden wieder einige Bänke gestrichen und der Park von Unrat beseitigt.

Foto von der letzten Parkbank-Aktion des Jugendcafés

· Der Jugendkeller Lichtenrade hat das Projekt „Vom Keller in die Charts“. Die Jugendlichen wollen sich ein Musikzimmer einrichten, entwickeln Ideen und sammeln Musikinstrumente.

Alle beteiligten Kinder und Jugendliche aus den Einrichtungen treffen sich am 13. Juni im Jugendcafé am Dorfteich, um ihre Projekte zu dokumentieren, die dann am 26. Juni der gewählten Kinder-Jury im Bungalow präsentiert werden.

Nachbarschafts- und Familienzentrum (AHB Berlin gGmbH)


Am 28. Juni wird von 14.00 bis 18.00 Uhr im Familienzentrum ein Sommerfest stattfinden. Besonders Familien sind herzlich eingeladen, sich zwischen Strohballen und Kinderschminken Popcorn „Clown Lui“ anzuschauen. Auch einige der Kinderkurse, die im Hause regelmäßig stattfinden, werden sich mit der einen oder anderen kleinen Bühneneinlage vorstellen. Besondere Highlights für die Jüngeren Gäste werden die Feuerwehr, eine Hüpfburg und eine Zuckerwattemaschine sein. Dank eines großen Grillplatzes ist für Essen und Trinken gesorgt und es lässt sich das eine oder andere Schnäppchen an den offenen Verkaufsständen der Kleiderkammer machen.

Ab sofort werden auch Anfragen für Babybasarstände entgegengenommen, die das Sommerfest abrunden sollen.

Neuer Zugang

Erfreulicherweise ist die Website des Nachbarschafts- und Familienzentrum mit allen Angeboten und aktuellen Informationen nun ganz einfach unter dem Link: www.familenzentrum-lichtenrade.de zu finden (Anmerkung der Redaktion: funktionierte beim Test noch nicht. ToM)

Region Lichtenrade

Nachbarschafts- und Familienzentrum (AHB Berlin gGmbH)

Schwangerschaftsyoga

Ab sofort startet jeden Donnerstag 9.00 Uhr im Bewegungsraum ein Yogakurs für Schwangere. Fitnesstrainerin Ilka Pfeiffer hat damit ein weiteres Angebot geschaffen, das (werdende) Mütter in das Haus holen wird.

Babymassage

Ab Ende Mai wird jeden Mittwoch von 9.30 bis 10.30 Uhr eine Babymassage-Gruppe angeboten. Durchgeführt wird dieser Kurs in kuscheliger Wohlfühlatmosphäre unter der professionellen Anleitung von Frau Rybarczyk, die zukünftig auch Babyturnen anbieten wird.

Babyturnen ab Krabbelalter

Das Babyturnen ab Krabbelalter bis ca. 2 Jahre rundet das Angebot von Schwangerschaft über Baby zum Kleinkind (Spatzentanz bis ca. 4 Jahre) ab und so können Eltern für ihre Kinder jeden Alters im Nachbarschafts- und Familienzentrum ein passendes Angebot finden.

Bastelnachmittag

Jeden Donnerstagnachmittag können Kinder zusammen mit einer ehrenamtlichen Helferin in der Cafeteria basteln. Dabei soll der Kreativität und dem Ideenreichtum keine Grenze gesetzt werden. Es kann von Serviettentechnik über Federschmuck bis zum Armbänder knüpfen alles umgesetzt werden.

Freitagsfrühstück

Zukünftig wird freitags zwischen 9.30 und 10.30 Uhr ein leckeres, reichhaltiges Frühstückssortiment mit Kaffee, Brötchen, Belag, Eiern und Obst in der Cafeteria des Nachbarschafts- und Familienzentrums angeboten.

12.06.14 - Public Viewing

Der Jugendclub Barnetstraße bietet ab 12.6.2014 für Jugendliche und Anwohner/innen ein Public Viewing zur Fußball Weltmeisterschaft an. Je nach Übertragungszeiten und Länderpaarungen werden ausgewählte Spiele gezeigt.

25.05.14 um 11 Uhr – Geburtstag Kinder- und Jugendhaus

Zum 33. Mal feiert das Kinder- und Jugendhaus der Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade am 25. Mai seinen Geburtstag. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst um 11.00 Uhr und anschließendem Mittagessen. Mit Kaffee und Kuchen soll bis in den Abend hinein gefeiert werden

Fotos: Thomas Moser

 

Ein Weinfest - Zwei Weinfeste - oder weinen?

Neuer Veranstaltungsservice für Weinfest

Wir berichteten, dass das Wein- und Winzerfest 2014 vom Bezirksamt an einen neuen Veranstalter übertragen wurde. Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade hat den Zuschlag erhalten. Ergänzend kann nun mitgeteilt werden, dass der Veranstaltungsservice „Jüttner Entertainment“ die Durchführung des Festes machen soll. Dirk und Christian Jüttner werden in diesem Jahr auch das Köpenicker Altstadtfest, das Britzer Rosenfest und das Großziethener Familienfest organisieren.

Ein zweites Weinfest?

Familiy & Friends und die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, die das letzte Wein- und Winzerfest und den diesjährigen Maientanz organisiert hatten, gingen diesmal leer aus.

Darauf will man es nicht beruhen lassen und will zeitgleich ein zweites Wein- und Winzerfest am Dorfteich Lichtenrade veranstalten. Hagen Kliem von der Aktionsgemeinschaft erklärte, dass der Antrag bereits gestellt wurde.

Es bleibt abzuwarten, ob ein zweites Wein- und Winzerfest überhaupt genehmigt wird und ob dies für die Belange von Lichtenrade langfristig hilfreich ist. Die Winzer und die Lichtenrader werden vermutlich irritiert sein.ToM

Die Lichtenrader Künstlergruppe "Lichtpunkt 49" mit Sylvia Zeek und Thomas Seemann unterstützten im letzten Jahr das Wein- und Winzerfest. Sie präsentierten ihr Kunstwerk, einen Flaschenkaktus aus Weinflaschen und Kleiderbügeln.

Im Motto "In Vino veritas, im Wein liegt die Wahrheit..." liegt vielleicht auch die Wahrheit für Lichtenrade. Egal wie, schön wärs...

Foto: Thomas Moser

 

 

Wein- und Winzerfest neu vergeben!

Wie soeben bekannt wurde, hat das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. (BFZL) den Zuschlag für das Wein- und Winzerfest 2014 erhalten. Family & Friends -in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße-, die vor einigen Tagen den Maientanz am Dorfteich erfolgreich durchgeführt hatten, bekam diesmal vom Bezirksamt nicht den Zuschlag. Über den Maientanz berichtete auch die Lichtenrader Internetzeitung.

Wie man hört, waren die 78 Unterschriften von Händlern und Gewerbetreibenden der Bahnhofstraße zumindest mitentscheidend, die sich die Ausrichtung durch das Bürgerforum und der Händlerinitiative Bahnhofstraße wünschten. Der neue Veranstalter teilt mit, dass für die technische Umsetzung ein „renommierter Veranstaltungsservice“ sorgt. Wer das sein soll, ist noch nicht bekannt. Schauen wir, ob das ein ortsansässiger Veranstalter wird. In einer der letzten Veröffentlichungen forderten jedenfalls das Bürgerforum und die Händlerinitiative, dass Überschüsse aus den Festen in die Bahnhofstraße investiert werden. Eine gute Idee, wenn sie dann auch umsetzbar ist. Wir können gespannt sein, inwiefern ein Veranstaltungsservice Überschüsse –und ggf. in welcher Größenordnung- tatsächlich in die Bahnhofstraße steckt. Dies war jedenfalls ein Kritikpunkt des Bürgerforums, da Family & Friends kein Lichtenrader Veranstalter ist. Spannend wird sicher auch, ob das Interesse der Einzelhändler in der Bahnhofstraße so weit geht, dass sich diese, zumindest teilweise, am Fest beteiligen und die Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße bis September abgeschlossen sind. Wir schauen, ob das Bürgerforum künftig eine breite Pressearbeit gewährleistet, damit die Informationen über alle Medien zeitnah an die Lichtenraderinnen und Lichtenrader weitergeben werden können. Wir unterstützen jedenfalls dabei gerne jede Initiative!

Man kann dem Veranstalter vom Wein- und Winzerfest 2014 alles Gute wünschen, da nur eine gute Qualität der wirkliche Maßstab für weitere Feste in Lichtenrade sein wird. Der Veranstalter verspricht jedenfalls: „Wein wird als Kultur erlebbar – nicht nur beim Trinken!“ Wir können gespannt sein. Das Bürgerforum verspricht ein neues Konzept und neue Ideen. Wichtig wäre ein erfolgreiches Wein- und Winzerfest für Lichtenrade und auch für die Winzer, denn die wollen nicht zum Spielball von unterschiedlichen Interessen werden.

In diesem Sinne: Viel Erfolg! Wir sind gespannt…

Thomas Moser

27. Wein- und Winzerfest Bahnhofstraße 2014:

Samstag, 13. September 2014, 11 bis 23 Uhr

Sonntag, 14. September 2014, 11 bis 20 Uhr


Das Wein- und Winzerfest 2013...(Foto: BerLi-Press)

 

Kulturlustgarten diesmal auf der Trabrennbahn Mariendorf

31. Internationaler Kulturlustgarten vom 29. Mai bis 1. Juni

Kultur- und Musikfestival in neuer Location

Trabrennbahn Mariendorf 

Es ist geschafft!

Das Programm steht und alle Vorbereitungen werden getroffen, dass SIE 4 Tage voller Freude und guter Laune erleben dürfen!

Der Kulturlustgarten präsentiert sich dieses Jahr in einem neuen Gewand, der Trabrennbahn Mariendorf.

Busse stehen bereit, um Sie günstig und schnell vom P+R oder der U-Bahn Alt Mariendorf auf das Gelände zu bringen. Dem Ausflug steht also nichts mehr im Wege.

Die Trabrennbahn präsentiert sich mit kleinen Pferden und Kutschfahrten, die Hauptbühne hält ein beachtliches Rockprogramm für Sie bereit. Die Countrybühne hat ihren Platz gefunden und der Mittelaltermarkt mit Musik und Spektakel freut sich auf Ihren Besuch.

Neu in diesem Jahr, die Kulturwiese. Sie bietet Einblick in das breite Spektrum der Angebote aus unserem Bezirk, ein Programm für Groß und Klein.

Junge Bands bis hin zu den echten Youngstern begeistern mit ihrem Können und Spielfreude. Märchen mit Birgit Hägele werden erzählt und gemeinsam gesungen, der Juxirkus lädt zum Mitmachen ein und große Seifenblasen ziehen über die Wiese.

Mit Stromlosplus wird getanzt, Jeder kann mitmachen, denn es gibt eine Anleitung und es wird dazu kein Tanzpartner benötigt.  Hoola-Hoop-Reifen wirbeln zu coolen Beats durch die Luft und am Freitag Abend bieten die Gruppe LOOOp eine faszinierende Feuershow. Der Samstag steht ganz im Zeichen des italienischen Schlager mit ...e la luna?

Und dann wird getanzt! Die große Tanzfläche ist am Samstag reserviert für den Tango und der Gruppe Puro Apronte. Tanzen Sie in die Nacht bis zum Feuerwerk um 22 Uhr.

Also Tanzschuhe eingepackt.

 

 

Maientanz 2014: Qualität in Lichtenrade!

Der 5. Lichtenrader Maientanz wurde rund um den Dorfteich gefeiert. Eine qualitativ sehr hochwertige Veranstaltung hat Family & Friends, in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, im Jahr 2014 auf die Beine gestellt.

Direkt auf der Straße Alt-Lichtenrade zog sich der „Boulevard“ für Getränke und Speisen, der ein großes Lob verdient, lang. Die Bezeichnung Boulevard ist keinesfalls übertrieben, denn die Besucher konnten flanieren und sich gemütlich am Wegesrand bei den gut ausgesuchten abwechslungsreichen Ständen beköstigen. Die Fress- und Saufmeile der meisten Feste der letzte Jahren, dass Wein- und Winzerfest ausdrücklich ausgenommen, gab es zur Freude vieler Lichtenrader nicht. Man kann nur hoffen, dass sich diese Qualität durchsetzt und als Messlatte für künftige Straßenfeste genommen wird. Hoffen kann man auch, dass sich diese neue Qualität rumspricht und noch mehr Besucher kommen: „Es hat sich tatsächlich sehr viel verändert“, berichtet eine begeisterte Besucherin. Ob der ganz große Besucherandrang wegen des veränderten Ortes, der Wetterlage oder der schlechten Erfahrungen mit den letzten Festen ausblieb, kann letztendlich nicht beantwortet werden. Verdient hätte der diesjährige Maientanz jedenfalls noch mehr Besucherinnen und Besucher.

Direkt vor dem alten Dorfkrug, der heute die Tanzschule Laurana und eine moderne Zahnarztpraxis beherbergt, stand die große Bühne. Hier wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten: Die Gabys, die Magical Mystery Band, The Beez und am Sonntag mittag der Lichtenrader Gospelchor.

Der Chor hat erfolgreich die anfänglichen Regenschauer vertrieben. Am Samstagabend wurde auf einer Großbildleinwand das DFB-Pokalfinale übertragen.

Die Grünflächen wurden geschont und auch der direkte Weg am idyllischen Giebel-Pfuhl wurde nicht genutzt, zumal strenge Umweltauflagen dem entgegenstanden. An der Straße, rund um den Dorfteich, waren sehr viele attraktive Kunsthandwerkstände aufgebaut. Der Eindruck ist, dass diese Auswahl einzigartig war! Die Ankündigung „Kunsthandwerker der Extraklasse präsentieren ihre wunderbaren Keramiken, Malereien, Schmuckstücke, Kleidung, Schmiedekunst, Patchwork & Co“ war nicht übertrieben! Eine Mischung von Kunsthandwerk und Verzehr konnte aus technischen Gründen nicht umgesetzt werden. Dies hatte durchaus den Vorteil für einen ungestörten Besuch der Kunstmeile, andererseits wäre eine Mischung vermutlich attraktiver gewesen


Vielfach wurde über Konkurrenzen rund um Lichtenrade, der Bahnhofstraße und der Ausgestaltung der Feste berichtet. Als lokaler Konkurrent hat sich das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade gegründet. Nun wird dringend auf eine schnelle Entscheidung für das Wein- und Winzerfest gewartet, zumal die Vorbereitungszeit bis September sehr knapp ausfällt. Besonders die Winzer brauchen eine rechtzeitige Planungssicherheit, zumal sonst zu befürchten ist, dass dieses Fest künftig in große Schwierigkeiten kommt. Es kann nur gehofft werden, dass die Qualität vom diesjährigen Maientanz und vom letzten Weinfest die Messlatte für die Entscheidung wird. Family & Friends, eine Initiative aus Westend, hat jedenfalls schon zweimal in Lichtenrade erfolgreich bewiesen, dass sie attraktive Feste für den Kiez auf die Beine stellen können. Da werden auch die anderen Bewerber kaum einen Kritikpunkt finden. Die Weihnachtsmärkte der letzten Jahre braucht auf der Bahnhofstraße keiner mehr, die Besucher nicht und die Gewerbetreibenden auch nicht.

Das Kinderprogramm ist etwas dünn ausgefallen, zumal geplante Stellflächen nicht genutzt werden konnten. Die Bewerbung und Wegweisung der Veranstaltung wäre an der einen und anderen Stelle wünschenswert und notwendig gewesen. Besucher, die den neuen Veranstaltungsort nicht so richtig wahrgenommen haben, mussten an der Bahnhofstraße vergeblich ausreichende Hinweise suchen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Frisch, Frech, Frühling“ und erfüllte die Erwartung der Gäste. Die Händler hätten sich sicher noch mehr Besucher erhofft.

Auf der Bahnhofstraße wird gebaut und so musste dieses Jahr die noch recht junge Veranstaltung umziehen. Der Dorfteich hätte aber auch für das Wein- und Winzerfest einen besonderen Reiz. Ganz so böse dürften die Lichtenrader Einzelhändler über einen Standortwechsel nicht sein, da sich die meisten schon lange nicht mehr daran beteiligen. Es wird mit den verschiedensten Maßnahmen versucht die Bahnhofstraße attraktiver zu machen. Die diesjährige Veranstaltung unterstützten aktiv auch die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg“ und der Trägerverein Lichtenrader Volkspark.

Ein richtig schöner Maientanz 2014!

Thomas Moser


Gast Lutz Fußangel am Saxophon

ALLE Fotos Thomas Moser

 

 

Bahnhofstraße in Lichtenrade jetzt Stadtteilzentrum und die Dresdner Bahn

Durch Senatsbeschluss vom 13.5.2014 wird im Berliner Flächennutzungsplan das Ortsteilzentrum Bahnhofstraße – Lichtenrade  zum Stadtteilzentrum heraufgestuft. Damit werden Möglichkeiten eröffnet, dieses Zentrum funktional und städtebaulich aufzuwerten, heißt es in der Presseerklärung vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Stadträtin Klotz ruft die Akteure zur Kooperation auf!

Dr Sibyll Klotz auf einer Standortkonferenz in Lichtenrade
Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz: „Mit der Änderung im Flächennutzungsplan wird auf der vorbereitenden Planungsebene die Voraussetzung für die qualitative und quantitative Entwicklung der Bahnhofstraße in Lichtenrade geschaffen. Das ist ein weiterer Schritt bei der systematischen Umsetzung des Leitbildes für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße zu einem Stadtteilzentrum mit besonderem Flair. Damit dieses Leitbild auch zukünftig erfolgreich umgesetzt werden kann ist es erforderlich, dass alle Akteure vor Ort miteinander kooperieren, an einem Strang ziehen und gemeinsam handeln.“

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Beste im Lichtenrade-Land?

Der Appell der Stadträtin an die Akteure scheint berechtigt zu sein. Verschiedene Gruppen in Lichtenrade verfolgen verschiedene Ziele (oder doch ein Ziel?), die Kommunikation untereinander lässt zu wünschen übrig, jeder fühlt sich im Recht und scheint bestimmte Interessen zu verfolgen. Ein wirkliches Vorankommen von Lichtenrade wird es nur gemeinsam geben! Eitelkeiten, wie frei nach Aschenputtel: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Beste im Lichtenrade-Land?“, führen Lichtenrade nicht voran! Gibt es noch ein Chance für eine Lichtenrade-Mediation?

Der Tunnel kommt doch nicht?

Wie der Tagesspiegel am 15. Mai 2014 berichtet, gibt es „wohl doch keinen Tunnel für die Dresdner Bahn.“

Für den Tunnel: September 2013 kämpfte man noch gemeinsam...
Zur Zeit wird nur die oberirdische Variante geprüft. Der von vielen Lichtenrader Anwohnern und der Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn geforderte Bau eines Tunnels wird nach diesen Angaben derzeit keine Chance eingeräumt. Hoffnung kam Anfang der Jahres auf, als Bahnchef Rüdiger Grube die Hoffnung und Chance auf einen Tunnel durchklingen ließ. Nach dem Bericht im Tagesspiegel teilte ein Sprecher der Bahn mit, dass Vor- und Nachteile einer Tunnellösung im Streckenabschnitt Lichtenrade diskutiert wurden. Man habe sich abschließend darauf verständigt, zunächst die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes „über die Genehmigungsfähigkeit der oberirdischen Streckenführung im Abschnitt Lichtenrade abzuwarten“. Diese Entscheidung könne bis Ende des Jahres vorliegen. Somit wird die Tunnellösung derzeit nicht geprüft.

Thomas Moser

 

 

 

Kleinkind fuhr Pkw gegen Stützpfeiler

...nun, die "Weltpresse" hat sich damit beschäftigt, da muss dann wohl auch die "Internetzeitung" von Lichtenrade ran ;-) ...?!

 

Polizeimeldung Nr. 1120 vom 11.05.2014

Tempelhof - Schöneberg

Ein zweijähriger Junge – im Juni wird er drei – war am 11. Mai 2014 gegen 10.00 Uhr in Lichtenrade ein kurzes Stück mit dem Pkw seines Vaters unterwegs. Der zu erwartende Unfall folgte sofort, verlief aber glimpflich. Der Knirps blieb unverletzt, der Sachschaden war überschaubar.

Foto: BerLi-Press
Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte Folgendes passiert sein: Der Junge hat in der elterlichen Wohnung in der Skarbinastraße unbemerkt den Fahrzeugschlüssel an sich gebracht und anschließend ebenso unbemerkt die Wohnung und das Mehrfamilienhaus verlassen. Dann hat er den Pkw, der in einem Parkhafen mit der Front zur Fahrbahn stand, vermutlich mit der Fernbedienung geöffnet und sich auf den Fahrersitz gesetzt. Danach muss er den Schlüssel ins Zündschloss gesteckt haben. Das Dieselfahrzeug, das ein Schaltgetriebe hat, ist angesprungen und hat sich in Bewegung gesetzt. Dann rollte der Wagen ca. zehn Meter bis zur gegenüber liegenden Fahrbahnseite, überfuhr die Bordsteinkante und kam an einem Markisenstützpfeiler, der dadurch wegknickte, zum Stehen.
Bisher sind der Polizei drei Zeugen bekannt, die das Ende des Kurztrips mitbekommen haben und zunächst glaubten, der Pkw sei unbesetzt. Erst beim Nähertreten sahen sie den kleinen Mann am Steuer. Ob oder wie er den Fahrersitz ganz nach vorn geschoben hat, ist noch unklar.

 

 

5. Pflanzaktion in der Bahnhofstraße

Pünktlich zum Muttertag erstrahlten die Hochbeete vor Netto und der Berliner Bank in der Lichtenrader Bahnhofstraße wieder in frischem Glanz. Am Samstag, den 10. Mai 2014 haben Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. diese neu bepflanzt. Nachdem Entfernen von Abfällen und Unkraut konnten die Sommerblumen, die von den Firmen Blumenhaus Kabisch, Michael Happe und Exner-Handels GmbH gespendet worden sind, eingepflanzt werden.

Foto: HWGV
Mit dabei war der Tempelhof-Schöneberger Bezirksstadtrat Oliver Schworck (Foto mitte). „Auch dieses Jahr war die Resonanz bei vielen Lichtenradern positiv und sollte uns motivieren, auch in Zukunft und unseren Beitrag zu einer attraktiven Einkaufsstraße zu leisten.“, so der Vorsitzende Frank Behrend.

 

 

17. und 18. Mai 2014: 5. Lichtenrader Maientanz am Dorfteich

5. Lichtenrader Maientanz vom 17. bis 18. Mai 2014 –
Stadtteilfest, Spezialitäten- und Kunsthandwerkermarkt in 

Berlin-Lichtenrade

Frisch, Frech, Frühling …

Kultur, Kulinarisches, Kunsthandwerk & Kinderprogramm im Kiez!

Frisch und Frech geht’s im Frühling im südlichsten Stadtteil Berlins zu. Der Lichtenrader Maientanz ist schon seit einigen Jahren das Frühlingspendant zum herbstlichen Wein- und Winzerfest Lichtenrade. Ort des Geschehens ist diesmal der idyllisch gelegene Dorfteich. Dort finden sich bereits die ersten Winzer des Jahres aus diversen deutschen Weinbaugebieten mit ihren erlesenen Weinen und Weinspezialitäten ein.

Flammkuchen, Bayerische Feinkost, Käsespätzle, Rehragout, Schwarzwälder Zwiebelkuchen frisch aus dem Ofen, Maultaschen, Kaffeespezialitäten und Frozen Yogurt aus einem original englischen Milkfloat, Spanferkel & Co., Klosterhandbrot aus dem heißen Backofen und ebenso frisch auch der Räucherfisch sind Teile des dichten Programms irdischer Gaumenfreuden, um geschmacklich abzurunden, was Spezialitäten wie die 20 Sorten luftgetrockneter Salami aus Frankreich, Honig, Met und Bärenfang, Liköre, Brände, Sirupe, Säfte, Obstweine, Essige, Soßen, Uckerkaas, Gewürze, Klosterfelder Senf, Marmeladen und Milchcremes etc. möglicherweise noch nicht zu befriedigen wussten.

Kunsthandwerker führen das Herstellen ihrer Gewerke vor, darunter das Kupferklopfen, Drechseln und Schmieden. Skulpturen entstehen unter der Kunst des Kettensägens. Andere laden zu Mitmachaktionen wie das Filzen ein: Unter fachlicher Anleitung können Blumen, Armreifen, Schlüsselanhänger oder erste Tierchen hergestellt werden. Dieses kunsthandwerkliche Geschehen findet seine Ergänzung durch die Präsentation von einzigartigen Schmuckstücken, handgefertigten Lavendelsäckchen, Patchworkarbeiten, Taschen aus Polsterstoffen und Spitze, Deko- und Gebrauchskeramik sowie Keramikblüten, Berliner Fotokunst, Seifen, Malerei und selbstgefertigten Kränzen, Wohndeko im Shabby Chic Style sowie Schmuckschatullen, Ringe, Armreifen, Kettenanhänger, Ohrringe, Knöpfe, Gürtel sowie Wohnaccessoires aus altem versilbertem Besteck.

"Frühling ist die Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt." - (Emanuel Geibel; dt. Dichter)


Die Gabys...

Magical Mystery Band
Und um diese zu vertreiben, spielen beim Lichtenrader Maientanz Berlins beste Frauen-Partyband, die Gabys und die Beatles! Die Magical Mystery Band spielt die Beatles wie die Beatles die Beatles heute spielen würden.

In ihrem Programm "Love, Beez & Happiness" bietet die deutsch-australisch-amerikanische Spaßcombo The Beez eine Trilogie aus törichtem Humor, treffsicheren Stimmen und traumhaften Instrumentalisten.

Darüber hinaus steht die Live-Übertragung des DFB-Pokalfinales zwischen Bayern München und Borussia Dortmund aus dem Berliner Olympiastadion auf Großbildleinwand auf dem Programm.

"Das Team von Family & Friends e. V. macht neugierig, denn, wenn es auch nichts anderes verspricht als andere Organisatoren auch - es hat eine interessante Geschichte. Es ist kein klassischer Marktbetreiber. Die Gruppe entstand aus einer Nachbarschaftsinitiative zur Rettung von Spielplätzen im Westend. Das war so erfolgreich, dass man in der weiteren Umgebung erst kleinere, dann größere Feste managte bis hin zum Straßenfest in der Preußenallee, das eine Größenordnung erreicht, wie manch ein Fest in seinen guten Zeiten", so heißt es in einem Artikel der Lichtenrader Internetzeitung.

Ort: Lichtenrader Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin

Sonnabend, 17.05.2014, 11:00 - 23:00 Uhr

Sonntag, 18.05.2014, 11:00 - 20:00 Uhr

Eintritt: umsonst & draußen

Kontakt: Claudia Scholz & Stefan Piltz

Family & Friends e. V.

http://www.family-and-friends-ev.de/1.html

Fon / Fax: 305 55 21

kontakt@family-and-friends-eV.de

in Kooperation mit:

Aktionsgemeinschaft Lichtenrade e. V.
Angelika Heigl

http://www.ag-bahnhofstrasse.de/

 

 

17. Mai: Marienfelder StadtNatur + Naturlauf + Baumpflanzung + Eröffnung des Lehr-Bienenstandes

 

Unterstützung für die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade

Am 28. Juni wird ja die Ökumenische Umweltgruppe ein grosses öffentliches Frühstück vor der alten Mälzerei veranstalten, verbunden mit einer besonderen Modenschau zum Thema „Upcycling“ und „saubere Kleidung“. Hierfür suchen wir noch Helfer und Helferinnen beim Verteilen von Handzetteln, Plakaten, Ordnerdiensten, Imbißstand etc.

Wer uns dabei unterstützen kann, möge doch bitte am Dienstag 13. Mai um 19:00 ein zu einem Vorbereitungstreffen ins Gemeindehaus Goltzstr. 33 kommen.


Hier hatte die Ökumenische Umweltgruppe bereits im September 2011 Besichtigungen organisiert....(Foto: Thomas Moser)

 

25. Mai: Lichtenrader Meile

Es wird wieder in Lichtenrade gelaufen! Diesmal ist es schon die 31. Lichtenrader Meile, die erneut vom VFL Lichtenrade und vom SSV Lichtenrade organisiert wird. Am 25. Mai 2014 geht es ab 7.30 Uhr los.

Die Meile startet, wie seit Jahren, am Schichauweg 52/Imhoffweg auf dem Parkplatz von Werzalitt. Es können auch wieder Punkte im Rahmen des Berlin-Cups gesammelt werden.

Jugendliche laufen eine Strecke von 7,5 Kilometer und die Erwachsenen werden mit zwei Runden nach 15 Kilometern gewertet. Die Preußische Meile misst genau 7,532484 Kilometer. Die Strecke führt durch die Marienfelder Feldmark, entlang dem ehemaligen Grenzstreifen und über den Freizeitpark Marienfelde.

Auch werden die Ersten von den Bambini- und Schülergruppen mit Pokalen und Urkunden geehrt. Bei den Kleinsten, die ein Mindestalter von 3 Jahren haben müssen, werden 500 Meter gelaufen. Die Kinder sind schon ganz ungeduldig. Diesem Start zuzuschauen ist für Eltern sehr aufregend. Für die anderen Zuschauer ist es eine große Freude zu sehen, mit wie viel Eifer die kleinen Kinder sich beteiligen. Auch die Freunde vom Nordic-Walking-Sport können bei der Lichtenrader Meile teilnehmen. Der Meldeschluss für alle Teilnehmer ist der 19. Mai.

Als größter Sponsor ist wieder EDEKA Gayermann (Barnetstraße und Daimlerstraße) dabei und wird die Besucher, sowie die Läuferinnen und Läufer mit Würstchen beköstigen. Erwartet wird Peter Gayermann auch diesmal als Läufer. Gayermann unterstützt die verschiedensten sozialen Projekte in Lichtenrade.

Am Kuchenstand gibt es selbstgebackenen und von der Bäckerei Thürmann gesponserten Kuchen, sowie Getränke. Der Fahrradladen aus der Prinzessinnenstraße wird einen Stand haben.

Wir wünschen den Teilnehmern und Gästen gutes Wetter, ausreichende Fitness, Motivation und natürlich gute Laune.

Thomas Moser

http://www.lichtenrader-meile.de

 

 

Natur: Von Marienfelde bis Lichtenrade

Es wächst, blüht und gedeiht…in der Naturschutz-Station Marienfelde und im Freizeitpark

Vor vielen Jahren war hier ein Müllberg. Jetzt blüht an dieser Stelle die Natur und viele seltene Tierarten haben ein Zuhause gefunden. Am Rande von diesem „Freizeitpark Marienfelde“, der direkt am südlichen Stadtrand von Berlin liegt, ist die NABU-Naturschutzstation Marienfelde entstanden.

NaturRanger Björn Lindner arbeitet hier seit Jahren und sorgt mit seinen Helferinnen und Helfern dafür, dass sich Naturschutz, Erholung und Wissensvermittlung praktisch und erlebbar ergänzen.

Es ist erstaunlich, wie sich dieses Paradies, am Rande der Großstadt, in den letzten Jahren entwickelt hat.


Frösche und Kröten, seltene Vogelarten und Eidechsen leben in dieser Schutzzone und vermehren sich. Die Eidechsen sonnen sich am Wegesrand und ein Froschkonzert erklingt man im Hintergrund.

An einer Uferecke wird extra für Ufer-Schwalben eine Abbruchkante aufgeschüttet, damit sie hier Unterschlupf finden.

Hilfe ganz praktisch.

Am zweiten April-Wochenende besuchen wir die Naturschutzstation. Viele Helferinnen und Helfer wuseln herum und sind mit den unterschiedlichsten Aufgaben beschäftigt.

Der Zimmerer Andreas Winter ist im Rahmen des Ökologischen Freiwilligendienstes beim Bau eines neuen Holzhauses für den Lehr-Imkerstand. Hier wird in wenigen Wochen richtig Leben einkehren und Kinder und Erwachsene können sich über Bienen und die Imkerei informieren. Die Bienen summen schon um ihre Stöcke und sammeln fleißig Nahrung. Einzelne Kinder kümmern sich um die Hühner und Kaninchen und die Eltern helfen bei den Erdarbeiten am Imkerstand. Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten der Technischen Universität bauen schon seit Monaten, im hinteren Bereich der Naturschutzstation, an einer Kleinst-Biogas-Anlage. Unter dem Motto „Von der Kippe zur TrenntStation“ wird für das „Grüne Klassenzimmer“ ein ganz praktisches Anschauungsobjekt für die Gewinnung von Energie und von Kreisläufen der Natur aufgezeigt.

Björn Lindner betont immer wieder, dass die Naturschutzstation nur durch die Unterstützung der vielen Menschen überleben kann.

Gerade neu wurde der Weidentunnel geflochten. Das dahinterliegende Schmetterlingshaus ist schon vorbereitet. Die Brennnesseln werden in Kürze dafür sorgen, dass sich dich Larven zu schönen Schmetterlingen entpuppen. Später werden die Schmetterlinge wieder in die Natur entlassen.

Das „Grüne Klassenzimmer“ und jede Menge Sponsoren

Das Konzept vom „Grünen Klassenzimmer“ basiert auf den Gedanken der Verknüpfung von ökologischer Bildung und Naturerlebnis. Hier werden hauptsächlich Kinder im Vor- und Grundschulalter angesprochen, die Natur erleben, ertasten und bestaunen können.


Für dieses „Grüne Klassenzimmer“ wurde die überdachte Unterkunft, mit Hilfe von vielen Sponsoren, besonders aus Marienfelde und vom Unternehmer-Netzwerk Motzener Straße, aufgewertet und ausgebaut. Jetzt kann den wissbegierigen Kindern ein Unterschlupf vor Regen und Wind geboten werden. An anderer Stelle kooperiert und unterstützt beispielsweise die BSR, die Wohnungsgesellschaft degewo, obeta-electro und der TSV Marienfelde.

Die Naturschutzstation lebt von vielen aktiven Menschen und der Unterstützung von vielen Sponsoren. Für Björn Lindner wäre es undenkbar, ohne diese Unterstützung die große Aufgabe zu bewältigen. Aktiv helfen auch die ortsansässigen Bauern Wiese, Lehmann und Mette. Gegenseitig unterstützt man sich bei den Arbeiten für die Natur. 

Mit den JuniorRangern unterwegs


Nathalie Bunke, von der Luftifux Naturpädagogik, ist mit den JuniorRangern im Freizeitpark unterwegs. Die JuniorRanger, die sich „Zwiebelfrösche“ nennen, haben schon viel über die Flora, Fauna und den verantwortlichen Umgang mit der Natur gelernt. Eine kleine Prüfung ist obligatorisch, bevor man sich JuniorRanger nennen darf. Dann darf ganz praktisch mitgeholfen werden. NaturRanger Björn Lindner sagt augenzwinkernd: „Hier ist Kinderarbeit ausdrücklich erwünscht!“
 


Nathalie Bunke mit Björn Lindner: Gemeinsam für Natur!

Der Jugend- und Umweltstadtrat Oliver Schworck ist Schirmherr der Zwiebelfrösche und unterstützt Björn Lindner und seine Arbeit für die Natur. Björn Lindner betont, dass er die Maßnahmen immer in ganz enger Abstimmung mit der bezirklichen Naturschutzbehörde durchführt.

Heute ist es Aufgabe der „Zwiebelfrösche“, einen Aufgabenlauf „Der Natur auf der Spur“ in kleinen Gruppen zu absolvieren. Dies ist aber nicht nur Beschäftigung für die Kinder. Der Fragebogen soll künftig ein Angebot für Familien und Kindergruppen sein, auch eigenständig Teile der Natur zu erkunden. An der Infotafel am „Folienteich“ soll man sich über die Ringelnatter informieren und sie zeichnen, Baumarten sollen benannt werden und Fragen zur Zauneidechse sollen beantwortet werden.


Die JuniorRanger testen den Fragebogen, ob er dann später für alle kleinen Besucher geeignet ist. Stolz sind die JuniorRanger über ihre neuen T-Shirts, die von der Volksbank gespendet worden sind.

Am Naturerlebnispfad im Freizeitpark Marienfelde kann man sich an vielen Stationen näher informieren und die Natur genießen. Der Alpengipfel, der höchste Punkt in Marienfelde, ist circa 80 Meter hoch und bietet einen Panorama-Blick auf Berlin.

Wildschweine sind Teil der Natur

Immer wieder begegnen wir Fußgängern, die den NaturRanger ansprechen. Andere werden von Björn Lindner angesprochen und gebeten ihre Hunde anzuleinen. Nicht immer stößt das auf Verständnis. Dann informiert Lindner über die Wildschweine. Erst am Morgen ist eine Bache mit ihren fünf Frischlingen gesichtet worden. Freilaufende Hunde werden als Gefahr für die jungen Wildschweine angesehen und sind dann unmittelbar gefährdet. Das verstehen dann die meisten Hundebesitzer. Der von Wildschweinen aufgewühlte Boden kann am Wegesrand beobachtet werden.

An einer anderen Stelle zeigt Lindner die Spuren von Rehen, die sich im Freizeitpark auch wohl fühlen. Ganz wichtig im Freizeitpark ist für Björn Lindner der Erholungswert für die Menschen. So stellt sich beim Rundgang auch ganz schnell ein Gefühl von Urlaub ein.

Die Marienfelder Feldmark bis nach Lichtenrade

Noch Marienfelde, aber direkt an der Grenze zu Lichtenrade, liegt hinter dem Blohmgarten ein Biotop, dass seit einiger Zeit auch von Björn Lindner und seinen Leuten betreut wird. Erst wurden Zauneidechsen dorthin übergesiedelt und dann wurde rund um das Feuchtwasserbiotop gearbeitet. Da teilweise mit schwerem Gerät, wie zum Beispiel mit Radlader vom THW gearbeitet wurde, ist es für einige Besucher nicht nachvollziehbar, was hier passiert. Für einige Naturschützer sieht es sogar teilweise so aus, als ob hier Natur zerstört wird. Wir wurden schon öfters darauf angesprochen. Björn Lindner, der schon in der Vergangenheit immer wieder die Presse informiert hatte, wundern solche Bemerkungen.

NaturRanger Björn Lindner erläutert, dass an dieser Stelle der Boden von der vorherigen Nutzung als Kompostanlage zu nährstoffhaltig ist.
Björn Lindner erklärte im Juli 2013, dass die Arbeiten mit dem Radlader für die Natur dringend notwendig und per Hand gar nicht zu schaffen waren. Der Kompostboden, der teilweise für eine sumpfige Fläche verantwortlich war, hat schlechten Einfluss auf das Gewässer. Darum hat er, auch in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden, Teile ausgehoben und Sand, Lehm und Holz eingearbeitet. Ziel ist es an dieser Stelle, dass Natur- und Landschaftsschutz im Vordergrund stehen.

Im Januar 2013 mit den Zwiebelfröschen in Lichtenrade: Der Zaun wurde gezogen...
Einzelne Bereiche sind eingezäunt worden, in anderen Bereichen wurden ganz bewusst Ruhe- und Verweilzonen für die Fußgänger eingerichtet. Durch diese Maßnahmen ist die biologische Vielfalt schon gesteigert worden, erklärt der NaturRanger. Lindner verweist auf den
Neuntöter (der Vogel wird auch Rotrückenwürger genannt) oder auf den Moorfrosch. Das geschützte Ersatzhabitat für die Zauneidechse wird jetzt, auf Anordnung des Naturschutzamtes, eingezäunt, um so besser vor Mensch und Hund geschützt zu sein. Errichtet wurde ein kleiner Unterstand für die Besucher. Björn Lindner appelliert an das nachbarschaftliche Engagement, das hier bei Verschmutzungen gerne aktiv werden kann. Zur Zeit wird der Bereich zweimal in der Woche von der Naturschutzstation betreut.

Björn Lindner verweist darauf, dass die Entwicklung im Sinne von Naturschutz jedoch auch einige Jahre dauern wird. Er lädt gerne in den Freizeitpark Marienfelde ein, um anhand der dortigen Entwicklung die Zielstellung ganz konkret aufzeigen und erklären zu können.

Runder Tisch zur Verständigung

Wir wurden schon von verschieden Seiten auf die Entwicklung am Rande von Lichtenrade angesprochen. Es scheint wichtig zu sein, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger, sowie andere Initiativen, die sich aktiv um den Erhalt der Natur kümmern, in einen Dialog treten, versuchen sich zu verstehen, um sich dann gegenseitig zu unterstützten. Grundvoraussetzung dafür ist Kommunikation und die echte Auseinandersetzung mit dem Thema. Vielleicht würde ja ein „Runder Naturtisch“ helfen, der Erhalt von Natur und Verständnis für Mensch und Tier zum Ziel hat. Um es nicht nur bei Worten zu belassen, könnte man sich aktiv bei praktischer Arbeit näher kennen und verstehen lernen.

Thomas Moser


Programm Naturschutz-Park Marienfelde

(Saison 2014 von Mai bis September)

01.05.14  ab 14:00 bis ca. 18:00 Uhr

Die Naturschutz-Station eröffnet ihre Tore

Die Natur ist erwacht.

Nun wird es Zeit, dass auch die Besucher wieder Leben in die Grünen Klassenzimmer bringen.

Neben einer Lesung  über erzählenswertes aus der Natur mit „Lana, der Hüterin des Wiesengrundes“  wird es Führungen zum Thema „Naturerwachen“ geben. Außerdem gibt es Kuchen aus dem Lehmbackofen, Kinderschminken, es wird gegrillt und am Lagerfeuer Stockbrot gebacken.

Von 15:30 bis 16:00 Uhr stellt unsere Naturpädagogin Nathalie Bunke die Arbeit der JuniorRanger vor.

Treffpunkt: NABU Naturschutz-Station Marienfelde, Diedersdorfer Weg 5

17.05.14 ab 11.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr

Marienfelder Naturlauf

Der Naturlauf durch den Park für Groß + Klein.

Der TSV -Natursport- Marienfelde lädt zum gemeinsamen Familienlauf ein.

Anmeldungen sind nicht notwendig… einfach vorbeikommen.

Treffpunkt: Naturwacht-Informationspavillion,

Diedersdorfer Weg 3 / Ecke Parkplatz –Straße 478

17.05.14 ab 13.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Lehr-Bienenstand Marienfelde

„Wie leben unsere Honigbienen und wie machen sie den leckeren Honig?“

Der LandesImkerverband Berlin mit fachkundigen Imker/-innen

stellt  auf der Naturschutzstation den Lehr-Bienenstand vor.

Schauen Sie vorbei… „Die Biologische Vielfalt“ im „Grünen Klassenzimmer“.

Treffpunkt: NABU Naturschutz-Station Marienfelde, Diedersdorfer Weg 5

Öffnungszeiten                        NABU Naturschutzstation Marienfelde –Saison 2014

                                               Diedersdorfer Weg 5, 12277 Berlin

                                               Tel.: 030 757 747 66

                                               Montag: -geschlossen-

                                               Dienstag bis Donnerstag: 09.00 – 15.00 Uhr

                                               Freitag bis Sonnabend: 12.00 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter www.natur.berlin-marienfelde.de


Im Marienfelder Freizeitpark ist viel geschafft, aber es gibt auch noch viel zu tun...








Alle Fotos: Thomas Moser

 

 
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