Markt-Bummel soll wieder Einkaufserlebnis werden und der Neujahrsempfang der Grünen

Bündnis 90/Die Grünen von Tempelhof-Schöneberg starten, zusammen mit der SPD-Fraktion, eine Initiative zur Stärkung der Wochenmärkte. Folgend ist die Presseerklärung der Grünen veröffentlicht.

Beim Neujahrsempfang der Grünen am 18. Februar ging es auch um bezirkliche und Berliner Themen. Den Mittelpunkt stellte aber die Europawahl dar. Diesem Thema widmete sich die Bundestagsabgeordnete Renate Künast. Die Gäste aus den anderen Fraktionen, vom Bezirksamt und von vielen Initiativen begrüßte die Stadträtin Dr. Sibyll Klotz. Auch waren verschiedene Abgeordnete der Grünen aus dem Abgeordnetenhaus vertreten. In einer kleinen Gesprächsrunde erläuterte Renate Künast, dass sie sich zur Frage der Dresdner Bahn und der angestrebten Tunnellösung auch direkt mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), Mechthild Rawert (SPD) und Azize Tank (Die Linke) zusammensetzten möchte.





Fotos: BerLi-Press (Thomas Moser)

 

Grüne: Bezirk muss Händler stärker unterstützen

Lebhaftes Treiben auf dem Winterfeldplatz, gähnende Leere dagegen am Tischenreuther Ring und selbst vor dem Rathaus Schöneberg: Sieben Wochenmärkte gibt es in Tempelhof-Schöneberg, doch nur die vom Winterfeldplatz, von der Crellestraße und vom Wittenbergplatz ziehen wirklich Käufer und Händler in Scharen an. Durch unterstützende Maßnahmen sollte der Bezirk nun insbesondere den beiden Sorgenkindern vom John-F.-Kennedy-Platz und vom Tirschenreuther Ring zu mehr Umsatz verhelfen, fordern die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung. Bis zum September soll das Bezirksamt dafür ein Konzept vorlegen.

Eine mögliche Hilfe für die schwächeren Märkte könnte nach Vorstellung von Grünen und SPD auch eine vorübergehende Senkung der Standgebühren oder Rabatte für Markthändler mit langfristigen Mietverträgen bedeuten. Gemeinsam mit ortsansässigen Geschäften und Straßengemeinschaften sollen außerdem Konzepte zur Schaffung einer attraktiven Marktatmosphäre geschaffen werden. Beispielsweise könnten Sitzgelegenheiten vor allem älteren Marktbesuchern den Aufenthalt angenehmer gestalten.  Und schließlich soll der Bezirk den Bekanntheitsgrad seiner Wochenmärkte durch eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit vergrößern.

Ziel aller Maßnahmen, so Rainer Penk, wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Fraktion, müsse es sein, den Bummel über die Märkte des Bezirkes zu einem Einkaufserlebnis werden zu lassen, bei der die Kunden vor allem ein reichhaltiges Angebot regionaler Produkte finden.

Davon sind aber die schwächeren unter den Bezirks-Märkten momentan aber noch weit entfernt. Von der zur Verfügung stehenden Marktfläche sind auf dem John-F.-Kennedy-Platz überhaupt nur zwölf Prozent fest an „Monatshändler“ vermietet, am Tirschenreuther Ring sogar nur elf Prozent.

Bisher keine Kommentare vorhanden.

Eintrag kommentieren

Hier klicken um sich zum Kommentieren einzuloggen




Graphical Security Code


Über mich
Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
Mehr über mich
Archiv
21Publish - Cooperative Publishing