Auch in Lichtenrade: Erinnerung braucht einen Ort!


Am Lichtenrader Mahnmal für die Zwangsarbeiter des Außenlagers Sachsenhausen am Bornhagenweg wurden Kränze niedergelegt. Die Feierstunde und die Informationen der Geschichtswerkstatt Lichtenrade fand bereits am Sonntag vor dem der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt, der am 27. Januar begangen wird. Das Datum erinnert an die
Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau 1945 durch die Rote Armee und wird international als Holocaust-Gedenktag begangen.  

Die SPD Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert hatte zur Feierstunde in das Nachbarschafts- und Familienzentrum in die Finchleystraße eingeladen.


Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Tempelhof-Schöneberg folgten der Einladung. Mechthild Rawert, die besonders den europäischen Gedanken des Gedenktages betonte, begrüßte den Rabbiner Daniel Alter, der vor über einem Jahr in Friedenau angegriffen und brutal niedergeschlagen wurde. Der Dritte Sekretär der Botschaft der Russischen Föderation, Wassilij Galaktionov, brachte einen Gedenkkranz mit. Zusammen mit dem Gebinde der italienischen Botschaft und dem Kranz der Bundestagsabgeordneten, wurde nach der Feierstunde den Zwangsarbeitern direkt an dem Ort gedacht, wo von 1943 bis 1945 mitten in Lichtenrade das Zwangsarbeiterlager war. Die Häftlinge waren politische Gefangene aus vielen europäischen Ländern und mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten.


Rawert zeigte auf, das die deportierten Zwangsarbeiter zum alltäglichen Straßenbild gehörten. Sie wurden in der Industrie, in Privathaushalten und in der Landwirtschaft eingesetzt. Zu den über 20 Millionen Einzelschicksalen würde man heute „rechtlose Arbeitssklaven“ sagen. Mechthild Rawert findet das Gedenken umso wichtiger, da die Generation der Zeitzeugen immer kleiner wird. Sie führt jedes Jahr eine Veranstaltung an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg durch.
 

Die Geschichtswerkstatt Lichtenrade hat sich vor 30 Jahren zusammengefunden. Damals ging es um die Vorbereitung einer Gedenkstättenfahrt, erläutert Ruth Zantow. Die Gruppe junger Leute aus der evangelischen Kirchengemeinde in Lichtenrade stießen, nach einigen Recherchen, auch auf das Außenlager des KZ Sachsenhausen, das mitten in ihrem Heimatort lag. Intensive Recherchen folgten und Zeitzeugen konnten gefunden und interviewt werden. Die Geschichtswerkstatt forscht weiter und veranstaltet viele Führungen zu den Orten, die „Direkt vor der Haustür“ die Zeit des Nationalsozialismus greifbar macht.

Der Vortrag der Geschichtswerkstatt zeigte das Leben im Zwangsarbeiterlager ganz konkret auf. Für die Geschichtswerktstatt ist es wichtig: „Wir verstehen Erinnerungsarbeit nicht als Selbstzweck. Es geht uns darum, dass durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte am eigenen Wohnort und am Schicksal der Nachbarn, Zeitgeschichte und die eigene Verstrickung nachvollziehbar wird.“ Mit Unterstützung des ehemaligen Tempelhofer Volksbildungsstadtrates Klaus Wowereit wurde 1987 das Mahnmal für die Zwangsarbeiter errichtet.

Die Bezirksverordnete Melanie Kühnemann (SPD) erläuterte die Gedenkkultur im Bezirk, bevor Mechthild Rawert die Gedenkrede hielt.



Bei eisigen Temperaturen ging dann die ganze Gruppe zum Mahnmal, gedachte der Zwangsarbeiter und legten die Kränze und Blumen nieder.



Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.berliner-geschichtswerkstatt.de/lichtenrade.html

 

 

BI Rettet die Marienfelder Feldmark: Brunchen für die Ortsteil-Vernetzung

 

Die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg hat zum traditionellen Neujahrsbrunch in das Restaurant Match-Point vom Tennisclub Weiß-Gelb Lichtenrade geladen. 80 Gäste aus Politik, Vereinen und Initiativen fanden sich ein.


Die Sprecherin Regina Pribyl gab einen Abriss über die Arbeit der BI. In vielen Bereichen war die BI aktiv. Ob es um die Zukunft der Lichtenrader Bahnhofstraße, den Belastungen durch den künftigen BER-Großflughafen, dem Erhalt von Kleingärten an der Säntisstraße, der Unterstützung einer Kita oder dem Naturerhalt in der Marienfelder Feldmark geht. Die BI versucht mit vielseitigen Kontakten die Anliegen weiter voranzubringen.


Der Sprecher der BI, Michael Delor, forderte verschiedene Landschaftsschutzgebiete und machte auf den „Langen Tag der Stadtnatur“ aufmerksam. In diesem Jahr sollte man sich dafür besonders den 15. Juni 2014 freihalten. Für die Bürgerinitiative ist dies jährlich eine wichtige Veranstaltung mit einem attraktiven und vielseitigen Programm. Initiativen und Vereine sind eingeladen, bei der Veranstaltung mitzumachen.

Für die Ausgestaltung der Lichtenrader Bahnhofstraßenfeste positionierte sich die BI für eine Vergabe an „Family & Friends“, die das letzte Wein- und Winzerfest, auch nach Meinung vieler Besucher, mit Erfolg durchführte. Mit dem Ehrenamtsbüro wird eine Netzwerkkonferenz im Gemeinschaftshaus in der Barnetstraße vorbereitet.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), Stammgast bei der Bürgerinitiative, dankte für die engagierte ehrenamtliche Arbeit. Mit Anspielung auf die Bebauungsplanungen auf dem Tempelhofer Feld erläutert die Bürgermeisterin, dass Wohnen, Natur und Arbeitsplätze sich jedoch in einer Stadt ergänzen müssen.





Die BI ehrt jährlich besondere Menschen für ihre Arbeit. Dieses Jahr übergaben Angelika Schöttler und Michael Delor die Ehrungen an Wolfgang Spranger, vom Volkspark Lichtenrade, und an Joachim Kiau, der die „Demokratische Initiative 100% Tempelhofer Feld e.V.“ unterstützt. Kiau unterstützt viele Aktivitäten rund den ehemaligen Tempelhofer Flughafen. Die BI hat selbst für die Initiative fast 4.800 Unterschriften gesammelt. Mit dem Volkspark Lichtenrade hat die BI gemeinsam die Aktivitäten rund um den Säntispark unterstützt.

Für viele Initiativen und Vereine ist der Neujahrsbrunch immer wieder Anlass, bestehende Kontakte aufzufrischen, Informationen auszutauschen und neue Menschen kennenzulernen.


Der Wahlkreis-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan Marco Luczak (CDU) begleitet regelmäßig die Aktivitäten der Bürgerinitiative und hat die Schirmherrschaft für den „Langen Tag der Stadtnatur“ übernommen. Vom Bundestag war auch die MdB Azize Tank von der Partei DIE LINKE dabei und knüpfte Kontakte.


Von der Landespolitik kam vom Abgeordnetenhaus Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen). Vom Bezirk waren die Stellvertretende Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen) und noch weitere Verordnete der CDU, der Grünen und der Piraten nach Lichtenrade gereist.


Ein Mitglied (re) der ersten Stunde: Annemarie Methner
Die neue Restauration im Tennisclub Lichtenrade hat sich von ihrer besten Seite gezeigt. Reichlich leckeres Essen begeisterte die Gäste. Jana's Gastronomie kann gerne von Nicht-Mitgliedern besucht werden.

Thomas Moser

Die folgende Initiativen und Vereine folgten der Einladung zum Neujahrsbrunch:

BUND, Nabu, Stiftung Naturschutz, ADFC - Berlin, ADFC - Berlin STG Tempelhof, Lokale Agenda 21, Lokale Agenda 21Tempelhof-Schöneberg, BI Lichtenrade - Dresdner Bahn, Berlin 21, Trägerverein Volkspark Lichtenrade, AHB, Nusz, Waschhaus, BI Lichtenrade/Mahlow/Nord, Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg, Haus der Ideen, Leib und Seele, Reitgemeinschaft Holderhof, Lichterfelder Weidelandschaft, Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, BI Barbarsossasstrasse, Geschichtswerkstatt Lichtenrade, Initiative 100% Tempelhofer Feld, Megamix e.V., IKGG, FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland, Berliner Energietisch, Frauengruppe Lichtenrade, Lichtenrader Onlinezeitung, THF33-45, EBI Tempo 30, Social Media Kompetenz, Migrationsbeauftragte, Unternehmensberatung, Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, Initiative “Zossen zeigt Gesicht, BI Stahnsdorf, Spas AG, AG Bahnhofstrassee, W40, Verein für soziale Beratung Wendepunkt e.V., Bündnis für Bildung Lichtenrade, Stiftung der Berliner Sparkasse aus dem Bundestag kamen und Jan-Marco Luczak (CDU), Azize Tank (Die Linken) aus dem Abgeordnetenhaus kamen Thomas Birk (Grüne), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, von den BVV Fraktionen kamen Christian Zander, Manuel Schubert und Hagen Kliem (CDU), Catherina Pieroth, Renate Giese, Rainer Penk, Martina Zander-Rade, BVV, stellv. BVV-Vorsteherin (Grüne), Michael Ickes (Piraten) und Elisabeth Wissel (Linke).




Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press

 

 

Bleib behütet, Thilo Haak

Pfarrer Haak verabschiedet sich!

Als Thilo Haak am 1. Dezember 1994 als Pfarrer in der Entsendung nach Lichtenrade kam, konnte keiner ahnen, dass sein Wirken in Lichtenrade fast zwei Jahrzehnte andauern würde. Heute können wir freilich sagen – doch, fast 19½ Jahre sind es geworden – und das ist gut so. Dass es so viele Jahre wurden, war insbesondere in der Zeit der Entsendung für ihn nicht immer ganz einfach. Eine Frist der Entsendung nach der anderen verstrich, weil unsere Landeskirche nicht in der Lage war, die vielen Pfarrerinnen und Pfarrer in der Entsendung in Stellenbesetzungsverfahren zu bringen. Es war die Zeit, in der die Finanzen unserer Kirche dramatisch geringer wurden und längst nicht mehr jede frei werdende Pfarrstelle wieder besetzt werden konnte. Heute kommt uns diese Zeit schon unglaublich lange vergangen vor. Erst ab 1. Juli 2001 wurde Pfr. Thilo Haak Inhaber einer festen Pfarrstelle in Lichtenrade. Wie sich das für ihn anfühlte, hat er in seiner Vorstellung im Gemeindebrief zu seiner Wahl so beschrieben: „Ein anderer werde ich durch die Wahl nicht werden, neu bin ich auch nicht, aber neugierig, wie es weitergehen wird.“

Schnell wurde deutlich, dass das alte Motto der Lichtenrader „das war hier schon immer so...“ auf Dauer nicht tragfähig sein würde. Eine Aufgabe in und mit der Gemeinde war es, den Weg von der strengen Trennung der Gemeinde-Bereiche hin zu einer zusammenwachsenden Gesamt-Gemeinde zu beschreiten. Bald nach dem „ordentlichen“ Dienstantritt tat Thilo Haak das als stellvertretender geschäftsführender Pfarrer. Lange Zeit war er in der Gemeinde für Bau bzw. Finanzen zuständig.


Bei der Ausstellung im Heimatmuseum Tempelhof vom Lichtenrader Taufengel 2006 (lks. der verst. Museumsleiter Wilfried Postier, re. Pfarrrer Haak)

Seit langem ist er als Jugendpfarrer mit viel Energie im Konfirmandenunterricht und auf vielen Fahrten unterwegs. Daneben fiel die Umstellung der Gemeinde-Struktur auf eine Gesamt-Gemeinde, die Aufgabe des Gemeindezentrums Finchleystraße mit Umzug der Küsterei und der Eltern-Kind-Gruppen in die Goltzstraße mit all ihren Aufregungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde in seine Dienstzeit. Der Versuch eines Leitbildes sowie die finanziellen Schwierigkeiten mit der Wohnsiedlung und letztlich ihr Verkauf waren Themen in dieser Zeit, wie auch die Reduzierung der besetzten Pfarrstellen von sieben auf knapp vier. Langweilig ist es Thilo Haak in all den Jahren ganz sicher in Lichtenrade nicht geworden. Zu seinen Aufgaben in der Gemeinde gesellten sich darüber hinaus aber immer auch Aufgaben im Kirchenkreis Da war die fast sechsjährige Mitarbeit im Partnerschaftskreis Tanzania und die Aufgabe des Kreisjugendpfarrers, die Zeit und Engagement forderten. Die Kreissynode Tempelhof wählte ihn 2009 zum Stellvertretenden Superintendenten, was ihn vor allem während der Vakanzvertretung von Superintendentin Böhm in der Generalsuperintendentenstelle sehr gefordert hat. Ich danke Thilo im Namen der ganzen Gemeinde für all den verlässlichen Dienst, auch die vielen kurzfristigen und doch im Pfarrdienst auch so selbstverständlich notwendigen Lösungen für das, was in den Dienstvereinbarungen „Ungeplantes“ heißt.

Pfarrer Thilo Haak aus Lichtenrade gratuliert dem Nachbarschaftszentrum NuSZ in der ufa-Fabrik zum 25. Jubiläum (2012)!

Nun wird Thilo Haak zum 1. März in die Epiphaniengemeinde in Charlottenburg wechseln. Für diese ganz neue und ganz sicher spannende Aufgabe wünschen wir ihm Gottes reichen Segen, der ihm gelingen lasse, was er sich vornimmt.

Für die Gemeindeleitung Pfr. Roland Wieloch (mit freundlicher Genehmigung)
Gemeindebrief Februar 2014 - AUS DER Evang. Kirchengemeinde Lichtenrade

Fotos Thomas Moser

Wenn Sie Pfr. Haak in Lichtenrade verabschieden wollen, können Sie das am Sonntag, dem 23. Februar um 14 Uhr in der Dorfkirche tun.

Wenn Sie ihn bei seiner Einführung in Charlottenburg begleiten wollen, so merken sie sich: 9. März um 14 Uhr in der Epiphaniengemeinde, Knobelsdorffstraße 72/74, 14059 Berlin

 

 

Der Tennisclub Lichtenrade informiert

Es gibt eine neue Gastronomie für Jedermann

Seit dem 1. September bewirtschaftet Jana's Gastronomie die TCL-Räume - mit tollen neuen Angeboten auch für Nichtmitglieder, z.B. Eisbeinessen, Frühstück, Garnelen und Gambas etc.

Weitere Informationen: http://tc-lichtenrade.de/gastronomie

28.1.: Kostenloser Schnuppertag im TCL-Tenniskindergarten

Kostenlose Schnupperstunde für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren - am Dienstag, den 28. Januar, um 17 Uhr in der Festen Halle im Franziusweg 114-128, 12307 Berlin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit mehr als 8 Jahren führt der Tenniskindergarten im TCL die Kleinsten mit Spiel und Spaß an den Tennissport heran - zum Ausprobieren einer tollen Sportart, ohne Mitgliedschaft. Und wenn sich die Kinder begeistern: Und wenn sich die Kinder begeistern: Für interessierte Eltern können im TCL beim Mum&Dad Tennis den Schläger zu schwingen.

Foto TCL

26.4.: Save the Date: Tag der Offenen Tür am Samstag, den 26. April 2014 im Rahmen der bundesweiten Aktion "Deutschland spielt Tennis" .Unternehmen haben die Möglichkeit, sich kostenlos mit einem Stand zu präsentieren. Weitere Infos folgen in Kürze.

Weitere Infos: http://tc-lichtenrade.de/news/kostenloser-schnuppertag-im-tcl-tenniskindergarten-am-28-januar

Franziusweg 114-128, 12307 Berlin

Alle Infos zum Tennisclub Lichtenrade: www.tc-lichtenrade.de


Der Tennisplatz im Sommer (Foto: Moser)

 

„Grüne Woche Berlin“ empfängt Marienfelde und den NaturRanger

Die Internationale Grüne Woche Berlin hat im Januar wieder ihre Pforten geöffnet. Erstmalig ist der NaturRanger Björn Lindner aus Marienfelde dabei und repräsentiert, mit verschiedenen Kooperationspartnern, den ländlichen Raum von Berlin. Unter dem Motto „Lust aufs Land-gemeinsam für die ländlichen Räume“ hat sich die Grüne Woche für die internationalen Gäste gerüstet und findet reichlich Besucherzuspruch.


Die Zwiebelfrösche sind aktiv bei der Sache

Die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau hat in der Halle 4.2. zahlreichen Regionen, Bürgerinitiativen, Netzwerken und Verbänden Platz eingeräumt, um Ideen von Dörfern und Städten vorzustellen, die sich mit den Veränderungen in der Gesellschaft befassen.

NaturRanger Lindner soll Berlin repräsentieren und findet Kooperationspartner!

Erst im November erhielt Björn Lindner einen Anruf von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz und der Staatssekrätin Sabine Toepfer-Kataw. Die Frage war, ob Lindner sich nicht stellvertretend für Berlin vorstellen kann, seine Arbeit auf der Grünen Woche zu präsentieren. Eine große Aufgabe! Bauer Mette aus Buckow, der schon öfters auf der Grünen Woche war, riet Lindner: „Mach das, das gehört dazu!“ Jetzt ging es erst einmal auf die Suche nach Kooperationspartnern. Auch Forstwirt Clemens Strahl und Nathalie Bunke vom Landesjagdverband, die in Marienfelde Naturpädagogik für Schulen und Kitas anbietet, waren begeistert. Da es in Berlin noch keine Naturwacht gab, so wie in Brandenburg, schlossen sich der NaturRanger Lindner, die Forstwirtschaft-Strahl und die Luftifux Naturpädagogik zusammen. Sie gründeten das Gemeinschaftsprojekt „Naturwacht Berlin“ und hatten somit ein passendes Dach für gemeinsame Aktivitäten gefunden. Die Naturwacht ist damit das Bindeglied zwischen Natur, den Bürgern, den Institutionen, Vereinen und der Stadt. Flora, Fauna und der Mensch stehen im Mittelpunkt der gebündelten Bemühungen!

Lob von allen Seiten: Ein Messe-Stand, der es in sich hat!

Mit viel Engagement und ehrenamtlicher Arbeit hat der Stand den typisch ländlichen Marienfelder Flair bekommen. Bis fast zur letzten Minute, bis in die späte Nacht vor der Eröffnung, wurde an der Standfläche gearbeitet: „Es sollte etwas Einmaliges und ganz Besonderes werden“, so NaturRanger Lindner. Jetzt sieht man bei ihm von diesem Kraftakt nur noch die dunklen Ringe um die Augen. Sonst strahlt Björn Lindner über den gelungenen Stand von Marienfelde.

Selbst der Chef-Standbauer war begeistert und lobte den Aufbau des Standes und das Berlin noch nie so einen schönen Stand auf der Grünen Woche hatte.

Björn Lindner und Clemens Strahl mit Petra Dittmeyer
Dieses Urteil konnte die BVV-Vorsitzende von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer, nur teilen und drückte den NaturRanger erst mal.


Oliver Schworck (Mitte) mit Nathalie Bunke und Björn Lindner (Foto Naturwacht)
Bezirksstadtrat Oliver Schworck, im Bezirk zuständig für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste, ist auch für den Bereich Umwelt und Naturschutz zuständig und war öfters auf dem Marienfelder Stand zu finden. Die „Zwiebelfrösche“, die JuniorRanger in Marienfelde, wurden unter der Schirmherrschaft von Oliver Schworck gegründet. Schworck kümmert sich besonders um die Kinderprojekte, die er mit seinem Kind immer gerne besucht.

Für Björn Lindner war es von Beginn der Planung an wichtig, dass sich der gesamte Ortsteil in seiner Vielfalt vorstellt. Informativ, abwechslungsreich, locker und naturverbunden sollte der Stand werden.

Treckerfahrer Pascal (8 Jahre) von der Kiepertgrundschule

Ein alter Trecker und eine alte Feuerwehr wurden organisiert. Im Nachbau der Marienfelder Dorfkirche, übrigens der ältesten aller Berliner Dorfkirchen, wurden verschiedene Informationen geboten. Marienfelde stellt sich mit ansprechenden Aufstellern vor. Der historische Arbeitskreis präsentiert die Geschichte von Marienfelde und erzählt vom Marienfelder Ökonom und Politiker Carl Gotthilf Adolf Kiepert (1820-1892). Björn Lindner weiß, dass Kiepert Mitbegründer des Vorläufers der Grünen Woche war. 

Die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, die Marienfelderin Anja Schillhaneck, ist verzaubert: „Ich bin total begeistert, von dem was die Naturwacht Berlin hier präsentiert. Besonders von den Zwiebelfröschen bin ich völlig hin und weg. Ein ideales Projekt für Kinder. Echt super; und das in meinem Heimatortsteil Marienfelde!“

Die Zwiebelfrösche mit der Vizepräsidentin Anja Schillhaneck

Viele Angebote und Präsentationen auf der Grünen Woche!

Björn Lindner, der NaturRanger der Naturschutzstation Berlin-Marienfelde, präsentiert zum Beispiel das beliebte „Grüne Klassenzimmer“. Auch der Berliner Imkerverband ist vertreten. Mit Fördermitteln der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz wird der Landesimkerverband, in der Marienfelder NABU-Naturschutzstation, einen einzigartigen Lehr-Bienenstand aufbauen. Lindner ist sicher, dass diese Neuerung „seinesgleichen suchen wird.“ Am 1. Mai 2014 soll eröffnet werden, erläutert Björn Lindner: „Das Ding rockt, eine richtig tolle Sache!“ Dann sollen Menschen von 0-99 Jahren mitmachen können und müssen nirgendwo eintreten. Schnuppertage wird es geben und fachkundige Imker werden Lehrgänge anbieten. Ein Vorgeschmack gibt es auf der Grünen Woche! Das Motto: „Biologische Vielfalt die schmeckt!“

Unter dem Slogan „Wohnen und Arbeiten in Marienfelde“ stellen sich das Unternehmensnetzwerk Marienfelde und die Wohnungsgesellschaft „degewo“ vor. Auch die BSR, der Berliner Stadtreinigungsbetrieb, ist dabei. Der Standort des NaturRangers befindet sich auf einer ehemaligen Mülldeponie in Marienfelde. Die BSR unterstützt die Naturschutzstation und zeigt ökologische Kreisläufe der Natur auf. Auch das bezirkliche Umwelt- und Naturschutzamt stellt sich mit seiner Arbeit vor.

Am Tag des Ortsteiles Marienfelde stellten sich der TSV Marienfelde 1890 und der FC Stern Marienfelde 1912 mit ihren vielfältigen Sportangeboten vor. Der Jugendwart Stefan Behrendt, vom TSV Marienfelde, organisierte die ansprechende Veranstaltung des Ortsteiles auf der LandSchau-Bühne. Musik steuerte die Gustav-Heinemann-Schule bei, die für die flotten Rhythmen ihre Bigband mitbrachte. Schulleiter Carsten Hintze stellte stolz die Angebote seiner Schule vor. Die Kiepert-Grundschule war mit sportlichen Angeboten dabei. Der Schulleiter, Florian Schmidkunz, schaute seinen Schülerinnen voller Begeisterung zu.


Martina Zander-Rade, kurz vor der Sportpräsentation, im Interview
Die stellvertretende BVV-Vorsitzende, Martina Zander-Rade, ist selbst Mutter eines Kindes an der Kiepertschule. Seit vielen Jahren leistet sie leidenschaftlich ehrenamtliche Arbeit mit den Kindern und präsentiert dies auf der Grünen Woche.

Holzskulpturen werden gezeigt und ein Outdoor-Ersthelferlehrgang wird durchgeführt. Es gibt viele Aktionen am Stand und auf der Gemeinschaftsbühne. Für Björn Lindner ist es wichtig: „Naturschutz ist auch für den Menschen da. Themen sind beispielsweise Erholung und Entschleunigung.“

Das Fazit fällt eindeutig positiv aus! Die Naturwacht Berlin und alle Kooperationspartner haben Marienfelde bunt und würdig vorgestellt. Bei der dauerhaften Finanzierung der Naturschutzstation sollte dies ein gewichtiges Argument sein!

Thomas Moser

http://www.naturwacht-berlin.de 

http://www.berlin-marienfelde.de/natur/station.shtml

http://www.luftifux.de 

http://www.forstwirtschaft-strahl.de

Die Grüne Woche, noch bis zum 26. Januar 2014: http://www.gruenewoche.de


Foto v.l.n.r.: Clemens Strahl (Naturwacht Berlin), Ulrich  Klein (TSV Marienfelde), Carsten Hintze (Schulleiter GHO), Petra Dittmeyer (BVV-Vorsteherin), Stefan Behrendt (TSV Marienfelde), Lutz Dierbach (FC Stern Marienfelde 1912), Florian Schmidkunz (Schulleiter Kiepert-Grundschule), Björn Lindner (NaturRanger Naturwacht Berlin)



Petra Dittmeyer freut sich über den Zwiebelfrosch

Clemens Strahl, Björn Lindner und Claudia Fuchs (Ökologischer Bundesfreiwilligendienst)


Ein eindrucksvoller Stand

Der Japanisch-Kurs stellt sich vor


Die Big-Band der Gustav-Heinmann-Oberschu
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Und noch mehr Musik von der Gustav-Heinemann-Schule

Die Vizepräsidentin Anja Schillhaneck am Kiepertschulen-Stand

Die Feuerwehr war sehr beliebt

Die Teppich-Curler vom TSV Marienfelde (vorne 2. v.lks. Mitorganisator Stefan Behrendt


Schulleiter Carsten Hintze und Florian Schmidkunz


Die Turngruppe an der Kiepertschule (Leitung: Martina Zander-Rade)

Kopfballtraining beim Stern Marienfelde

Fotos Thomas Moser (bis auf 1 gekennzeichnetes Foto)

 

25.1.: LUST auf einen interessanten Neujahrsempfang?

Die BI Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg hat uns gebeten, folgenden Hinweis zu veröffentlichen:

Liebe MitstreiterInnen,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Bürgerinitiative und BUND Bezirksgruppe,

heute möchten wir Euch bitten, den Termin für unseren traditionellen Neujahrsbrunch (Neujahrsfrühstück) am 25. Januar 2014 um 10 00 Uhr im Restaurant Match-Point des TC Weiß-Gelb Lichtenrade, Franziusweg 114-128, 12307 Berlin, freizuhalten und uns als Zusage eine Rückantwort bis zum 20.01.2014 zukommen zu lassen. Dies ist für eine verlässliche Planung sowohl für uns als auch für die Gastronomie wichtig. 

So sah es letztes Jahr aus...
In diesem Jahr wird der Neujahrsbrunch der Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg in einem neuen Ambiente stattfinden. Wir können und müssen den Kreis der Teilnehmer aufgrund der großen Nachfrage nochmals erweitern.

Leider haben wir aber auch hier nur eine begrenzte Anzahl von 150 Plätzen und können somit wieder nur höchstens zwei VertreterInnen pro Initiative, Verein, usw. einladen; dafür wird es jedoch nochmals interessanter, da noch viele weitere neue Gäste zu uns kommen wollen. Einige wenige Plätze wären auch für eine zweite Person pro Initiative, Verein, etc. möglich, doch dies gilt nur solange, wie freie Plätze vorhanden sind; wer sich also zuerst anmeldet, kann zu zweit kommen.

Da wir zur Unterstützung der Kommunikation wieder Schilder verteilen wollen, wäre es für uns hilfreich, Euren Vor- und Nachnamen, sowie Eure Initiative, Verein, usw. bei Eurer Antwort mitgeteilt zu bekommen. Eine Rückantwort benötigen wir abschließend bis zum 17.01.2014.

Der abwechslungsreiche Brunch wird bis 14 Uhr stattfinden; natürlich ist niemand gezwungen, solange bleiben – doch es wird sich lohnen!  Der Preis wird in diesem Jahr bei 16,50 Euro pro Person liegen.

Getränkeflatrate:

Filterkaffee, Cappuccino, Tee, heiße Schokolade, Apfelsaft, Orangensaft.

Unser Bruchbuffet enthält:

Gemischter Brotkorb mit hausgebackenem Brot, Butterplatte, Marmelade/Honig, Müsli und Cornflakes, frischer Joghurt mit Obst, mediterraner Tomatensalat, mediterraner Feldsalat mit getrockneten Tomaten, Oliven etc., gefüllte Blätterteigtaschen mit Schafskäse/Gehacktem, klassische Partyboulettchen, Senf/Ketchup, Käseplatte gemischt, Obstetagere, Lachsplatte mit Sahnemeerrettich, hausgemachtes Schmalz, gemischte Schinkenplatte, gemischte Wurstplatte, Hackepeter, Partybouletten Chili/klassisch, gemischter Salat mit 2 verschiedenen Dressings.

Daneben einen warmen Buffetanteil:

Gefüllte Tomaten auf Blattspinat, Rosmarinkartoffeln, Honigbraten mit warmen Kartoffelsalat, Seelachsfilet in Alu mit Gemüse aus dem Ofen und dazu Wildreis, Putengeschnetzeltes mit Spätzle, Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen, Rühreier natur mit gebratenen Bacon.

Zwei Suppen:

Fenchelsuppe mit gerösteter Kabanossi und Tomatencremesuppe.

Desserts:

Götterspeise (Waldmeister) mit Vanillesoße, Rote Grütze mit Vanillesoße, Mousse au chocolat mit Vanillesoße, hausgebackener Blechkuchen in zwei verschiedenen Sorten.

Wie in den letzten Jahren werden wir wieder viele interessante Gäste und damit GesprächspartnerInnen haben, nicht nur aus unserem direkten Umfeld. Auch VertreterInnen aus allen Fraktionen des Bundestages, Abgeordnetenhauses und der BVV sowie aus anderen Bürgerinitiativen, Vereinen, Umweltverbänden usw. werden dabei sein.

Es erwartet uns also ein außergewöhnlicher, kommunikativer und gemütlicher Vormittag, der sicherlich noch lange nachwirken wird.

Mit umweltfreundlichen Grüßen

Michael Delor und Regina Pribyl

 

 

26.1.: Erinnerung braucht einen Ort - Gedenkveranstaltung in Lichtenrade

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau 1945 durch die Rote Armee und wird international als Holocaust-Gedenktag begangen.

Jedes Jahr führt die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD) eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg durch. Mechthild Rawert lädt hierzu herzlich ein.

In Lichtenrade befand sich von 1943 bis zum 20. April 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Die Häftlinge waren politische Gefangene aus vielen europäischen Ländern und mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Die Nationalsozialisten nutzten die Arbeitskraft der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bis zur Erschöpfung und zum Tod dieser Menschen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler besuchte beim Kiezspaziergang den Gedenkort
Dank der jahrelangen engagierten Erinnerungsarbeit der Geschichtswerkstatt Lichtenrade als Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und auf Initiative des damaligen Tempelhofer Volksbildungsstadtrates Klaus Wowereit wurde 1987 am ehemaligen Standort des Zwangsarbeiterlagers am Bornhagenweg das Mahnmal für die Zwangsarbeiter des Außenlagers Sachsenhauses eingeweiht.

Wann: Sonntag, 26.1.2014, 14:00 bis 17:00 Uhr

Wo: Nachbarschafts- und Familienzentrum, Finchleystraße 10, 12305 Berlin

Programm:

  • Begrüßung: Mechthild Rawert, MdB
  • "KZ-Außenlager Lichtenrade von Sachsenhausen - direkt vor der Haustür. Schlaglichter auf die Menschen hinter dem Stacheldraht.": Vortrag und Fotopräsentation: Ruth Zantow, Mitglied der Geschichtswerkstatt Lichtenrade, Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
  • Gedenkkultur im Bezirk: Melanie Kühnemann, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur
  • Gang zum Mahnmal Bornhagenweg für die ZwangsarbeiterInnen des Außenlagers Sachsenhausen
  • Gedenkrede: Mechthild Rawert, MdB
  • Kranz- und Blumenniederlegung
  • Gemeinsamer Ausklang bei Kaffee und Kuchen

 

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt 108 Sternsinger

 Lichtenrader Kinder sind dabei!

„Ihr bringt Segen und ihr seid ein Segen für die Welt“




Deutlicher kann man das Engagement der Sternsinger wohl kaum würdigen. Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Sportverletzung wahrlich allen Grund gehabt hätte, den traditionellen Sternsingerempfang abzusagen, begrüßte die Regierungschefin am heutigen Dienstag auf Krücken 108 kleine und große Könige aus allen 27 deutschen Diözesen im Bundeskanzleramt in Berlin. „Ihr bringt Segen und ihr seid ein Segen für die Welt“, machte die Bundeskanzlerin deutlich. Und die Sternsinger hatten diesmal nicht nur ihren Segensspruch dabei, sondern auch zahlreiche Genesungswünsche für die Gastgeberin, die sie stellvertretend für die zahlreichen Mädchen und Jungen übermittelten, die in diesen Tagen überall in Deutschland in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige zu den Menschen unterwegs sind.


Sternsinger im Wohnzimmer - Foto Thomas Moser
„Ihr Sternsinger lasst Euren Blick in die Welt hinaus schweifen und ihr wollt, und das eint uns, dass es vielen Menschen besser geht, denen es heute an Elementarem, an ganz wichtigen Dingen fehlt. Dafür zu arbeiten ist jede Anstrengung wert“, machte die Kanzlerin in Richtung der engagierten Kinder und Jugendlichen deutlich. „Ziele zu erreichen, die man sich setzt, das ist aber oft dann gar nicht so ganz einfach. Es sagt sich leicht, ‚wir wollen das Kinder überall genug zu essen haben, dass sie gesund aufwachsen können, dass sie zur Schule gehen können’. Aber das dann umzusetzen, ist eine große, große Aufgabe. Viele Kinder haben ihre Eltern verloren und deshalb finde ich es sehr, sehr gut, dass ihr euch genau um diese Flüchtlinskinder in diesem Jahr kümmert.“ Mit ihrer Spende für die Sternsinger unterstützt die Kanzlerin die Versorgung von syrischen Flüchtlingskindern im Libanon, diese Flüchtlinge wolle sie „von Herzen gerne unterstützen“.

In Kanzleramtsminister Peter Altmaier hatte die Bundeskanzlerin einen passenden Vertreter gefunden, der bei weiten Teilen des Programms als Gastgeber fungierte. Gleich zur Begrüßung der Sternsinger erzählte Altmaier, dass er in Kindertagen im Saarland selbst „viele, viele Jahre“ lang als Sternsinger aktiv gewesen sei. „Ich möchte euch danken, dass ihr bereit seid, diese Aufgabe zu übernehmen. Es ist so wichtig, dass ihr mit eurem Engagement ein Zeichen setzt“, lobte der Minister „seine Nachfolger“.

Segens- und Genesungswünsche

Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, bedankte sich herzlich, dass die Kanzlerin die Sternsinger trotz ihres Skiunfalls persönlich begrüßte. „Sternsinger aus 27 Diözesen bringen ihnen heute die Neujahrsgrüße ins Haus und wir verbinden das mit einem ganz herzlichen Genesungswunsch. Den Segen können sie in diesem Jahr besonders gut gebrauchen, und wir freuen uns, dass sie sich Zeit nehmen für die Sternsinger. Wir wissen das sehr zu schätzen und wissen, dass das auch ein großes Zeichen der Anerkennung für die Sternsinger ist“, so Prälat Krämer. „Flüchtlingskinder stehen für uns im Mittelpunkt der Aktion. Ein ganz brennendes, ein ganz aktuelles Problem. Die Bundesregierung unterstützt den Einsatz für Flüchtlingskinder auf ganz vielfältige Weise. Wir haben gelesen, dass die Situation von minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland verbessert werden soll, das ist sicher ein ganz wichtiges Zeichen für dieses große Anliegen.“ Prälat Krämer hatte die Sternsinger gemeinsam mit Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), ins Bundeskanzleramt begleitet.

Hoffnung für Flüchtlingskinder

Passend zum Leitwort ihrer aktuellen Aktion, „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“, stellten die Sternsinger Nelia Mrosik (9), Charlotte Freyberg (10) und Josephine Freyberg (8) aus der katholischen Pfarrei Salvator in Berlin-Lichtenrade in einem kleinen Theaterstück die Situation von Flüchtlingskindern vor. Die Spende der Bundeskanzlerin durften diesmal die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Wittichenau (Bistum Görlitz) entgegen nehmen. Felicitas Posch (13), Johanna Glaab (13), Benjamin (12) und Amadeus Domaschke (12) trugen der Kanzlerin auch den Segensspruch vor und schrieben den Segen „20*C+M+B+14“ für das Jahr 2014 im Kanzleramt an.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hieß die Sternsinger auch beim 31. Empfang in Folge willkommen. Für die Regierungschefin war es der insgesamt neunte Besuch der Sternsinger.

Rund 858 Millionen Euro, mehr als 65.000 Projekte Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 858 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 65.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 55. Aktion zum Jahresbeginn 2013 hatten die Mädchen und Jungen aus 11.604 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 43,7 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

Quelle Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ (bis auf Foto 4) 

 

 

NaturRanger Björn Lindner auf der Grünen Woche

Leben auf dem Land kennenlernen!

Berlin - Die Aussteller der Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“ präsentieren auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2014 (17.-26.1.2014) ein vielfältiges und lebendiges Bild vom Leben auf dem Land und vom Erfindungsreichtum seiner Bewohner.

Zahlreiche Regionen, Bürgerinitiativen, Netzwerke und Verbände stellen in Halle 4.2 eine Fülle von Ideen vor, wie Dörfer und Städte aus den Veränderungen in unserer Gesellschaft - wie dem demografischen Wandel oder der Energiewende - Chancen für ihre Bürger machen.

Organisiert von der Agrarsozialen Gesellschaft gibt es darüber hinaus auf der Land-Schau-Bühne ein abwechslungreiches Non-Stop-Programm. Vorbeischauen lohnt also immer.

Informationen zu den Ausstellern in der Halle:

Björn Lindner, Naturranger der Naturschutzstation Berlin-Marienfelde, wird unter anderem deren Arbeit und das Grüne Klassenzimmer präsentieren.

Außerdem stellt er mit dem Berliner Imkerverband das neue Bienenhaus des Projekts „Mehr Bienen für Berlin“ und den Naturschutzpark Berlin-Marienfelde vor und wird mit zahlreichen weiteren Kooperationspartnern vom Quartiersmanagement der Wohnungsgesellschaft DEGEWO bis zur Berliner Stadtreinigung BSR ein abwechslungsreiches Programm bieten.

Auszug- Quelle/Vollständiger Artikel: http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Veranstaltungen/Leben-auf-dem-Land-kennenlernen_article1385199374.html

 
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