Ein wunderbares Wein- und Winzerfest in Lichtenrade!

Das 26. Wein- und Winzerfest ist ein voller Erfolg! Ohne wenn und aber und ohne Bauschmerzen und Bedenken, kann man schon nach den ersten Stunden der Öffnung dem neuen und alten Veranstalter gratulieren!


Fast waren die Feste in der Lichtenrader Bahnhofstraße schon totgesagt. Die Qualität der Feiermeile hat in den Jahren deutlich nachgelassen. Die Aktionsgemeinschaft hatte aus wirtschaftlichen Gründen im Jahr 2012 den Weihnachtsmarkt nicht mehr selbst durchgeführt. Auch gab es eine große Unzufriedenheit vieler Einzelhändler in der Bahnhofstraße. Der Veranstalter Jentsch ist kurzfristig eingesprungen und hatte sich um Änderungen und Qualitätsverbesserungen bemüht. Jetzt gehen mehrere Veranstalter ins Rennen und Bezirksstadtrat Daniel Krüger sah sich veranlasst, ein Losverfahren für die Vergabe durchzuführen. Aber damit sind viele Veranstalter unzufrieden.

Fakt ist jedenfalls, dass für das Wein- und Winzerfest der neue Veranstalter Family & Friends, in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, den Zuschlag gekommen hat.

Und hier unsere Kurzeinschätzung vom 26. Wein- und Winzerfest 2013: Super Wetter, gut gestellte Weinverkostungen, Essstände und Sitzgruppen, besondere kunsthandwerkliche Stände, endlich kein Ramsch-Markt mehr, mehrere attraktive Kinderspielgeräte und überall eine Liebe zum Detail erkennbar! Auch der neue Standort der Bühne entfaltet seinen Reiz. Rundum ein gelungenes Fest in einer deutlich erkennbaren neuen Qualität! So können langsam auch die Lichtenrader ihre Bahnhofstraße wieder als Feiermeile genießen. Ein höheres Niveau der Feste wird letztlich auch für die ganze Einkaufsstraße und für die Einzelhändler ein Gewinn sein. Künftige Veranstalter werden sich daran messen lassen müssen. 


Wir sind gespannt. Der Weihnachtsmarkt auf der Bahnhofstraße wird, zumindest nach dem Ergebnis des Losverfahrens, wieder von Joachim Jentsch veranstaltet werden. Man hört von einigen Lichtenrader Gruppen, dass man grundsätzlich gegen das Losverfahren, notfalls auch gerichtlich, vorgehen möchte.

Die Veranstalter haben das Wein- und Winzerfest 2013 unter ein Motto gestellt: „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken!“ (Johann Wolfgang von Goethe - 1749 – 1832).Na dann Prost!


Hagen Kliem, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, begrüßt die Gäste.


Frank Henkel freut sich über die Spenden.


Alex Benkel, von der Lichtenrader Suppenküche, kann jeden Cent für die Arbeit gut gebrauchen.


Der Berliner Bürgermeister und Sportsenator Frank Henkel beehrte die Lichtenrade Veranstaltung und freute sich besonders, dass die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße fünf Jugendabteilungen von Lichtenrader und Marienfelder Sportvereinen, sowie die Lichtenrader Suppenküche, mit einem Scheck über jeweils 333,33 Euro, insgesamt also 2.000 Euro, beglücken konnte.


Der Schirmherr vom Wein- und Winzerfest, der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete und erneute Wahlkreisbewerber, Jan-Marco Luczak (CDU), eröffnete das Wein- und Winzerfest vor dem glänzenden Kunstwerk „Flaschenkaktus" der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49.


Die Künstler Sylvia Zeeck und Thomas Seemann haben diesen Kaktus aus Weinflaschen und Kleiderbügeln extra für das Wein- und Winzerfest erschaffen.
 



Nach der feierlichen Eröffnung fuhren die geladenen Ehrengäste „standesgemäß“, hoch auf einer historischen Postkutsche, durch die Bahnhofstraße. Auch die BVV-Vorsitzende, Petra Dittmeyer, ließ sich in der Kutsche über die Feststraße schaukeln.


Dann gingen Henkel und Luczak den Weg der Feiermeile per pedes zurück, konnten dabei viele Lichtenrader sprechen und genossen sicherlich auch noch ein Tröpfchen Wein.
  

An zwei Tagen können es sich nun die Lichtenrader und ihre Gäste gut gehen lassen. Mit Wein und Bier, Weib und Mann, Musik und Leckereien ist für fast alles gesorgt. Die gute Stimmung müsste sich dann automatisch einstellen. 



Die neuen Veranstalter Family & Friends; hier Claudia Scholz und Stefan Piltz.
Wir sind überzeugt, dass sich eine gute Qualität der Feste positiv auf Lichtenrade auswirken wird! Die Bahnhofstraße hätte es verdient! Herzlichen Glückwunsch an die Veranstalter! Politik und Verwaltung sollten diese Art von innovativen Festen für den Kiez fördern, damit auch weiterhin Veranstalter schöne Feste wirtschaftlich stemmen können.

Die Spenden gingen an die Suppenküche Lichtenrade, den Jugendabteilungen des LBC 25, SV Adler Berlin1950, Schulsport Lichtenrade, VFL Lichtenrade 1894 und TSV Marienfelde 1890.

Thomas Moser

 

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