CDU-Sommerfest 2013 in Lichtenrade

Berlin-Lichtenrade, 28. Juni 2013 Die CDU Lichtenrade hat ihr traditionelles Sommerfest bei Bauer Happe in Alt-Lichtenrade gefeiert.


Der Ortsvorsitzende und Mitglied des Bundestages, Dr. Jan-Marco Luczak, hat auch wieder viele Lichtenrader Initiativen und Vereine eingeladen. Auch waren viele CDU-Vertreter aus der Landes- und hauptsächlich Bezirkspolitik vertreten. Der Regen hatte sich verzogen und so ist es ein schöner Sommerabend in gemütlich-rustikaler Atmosphäre geworden.

Für Speis und Trank war gesorgt und alle fieberten auf die beliebte und sehr  hochwertige Tombola. Eine sehr freundliche Stimmung. Hier konnten gut neue Kontakte geknüpft werden.  In der Ansprache hielt sich Jan-Marco Luczak recht kurz und der Bundestagswahlkampf schimmerte nur etwas durch. ToM
Fotos: BerLi-Press




 

12 neue Kabinen für die Halker Zeile

Wie uns soeben von der SPD-Fraktion der BVV Tempelhof-Schöneberg mitgeteilt wurde, hat man auf Initiative der SPD in der letzten BVV-Sitzung vor der Sommerpause einstimmig beschlossen, anstatt der bisher geplanten 10 Kabinen auf der Sportanlage Halker Zeile 12 Kabinen neu zu bauen. Die Kosten sollen durch das Bezirksamt entsprechend angepasst werden.



Dazu erklärt der SPD-Bezirksverordnete und Sportausschuss-Vorsitzende Oliver Fey: "Ein Vor-Ort-Termin hat sehr deutlich gezeigt, dass die ursprünglich geplanten 10 Kabinen für die nutzenden Vereine nicht ausreichen. Ich bin deshalb sehr froh, dass wir den Sportlerinnen und Sportlern damit das deutliche und parteiübergreifende Signal geben konnten, dass ihre Bedenken gehört und verstanden wurden."
Fotos: BerLi-Press

 

 

Herren 30: Großes Finale

Eigentlich war alles angerichtet. Platz 3 umsäumt von Zuschauern, rhythmisches Klatschen, TCL-Atmosphäre pur. Die Herren 30 gegen Blau-Weiß, Regionalliga Nordost. Das hochklassige Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenzweiten - es hielt was es versprach, bis zum Schluss. Alle wussten: am Ende dieses langen, kräftezehrenden Tages entscheiden wenige Bälle. Bundesliga-Aufstieger oder Vizemeister? Das war die Frage. Großes Finale also.

Am Sonntagmorgen hatte alles ganz ruhig begonnen. Die Plätze waren bestens von Uwe präpariert, konnten sich auf echte Sandplatz-Krimis freuen. Im Tagesverlauf strömten mehr als 100 Zuschauer auf die Anlage am Franziusweg. Und das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite und schickte uns Sonnenstrahlen en masse - Kaiserwetter eben.

Schon die erste Runde steckte voller Dramatik. Benni hatte es an Nummer 2 mit einem harten Brocken zu tun. Grundschläge, Spielübersicht, alles da. Nur der Körper machte unserem Top-Mann zu schaffen. Adduktorenanriss. Aufgeben? Nie im Leben. Bennis Parole lauetete: Durchbeißen. Drei Sätze lang. Am Ende musste der Verletzte dem Gesunden aber leider zum Sieg gratulieren. An Nummer 4 lief Sönke auf. Besser gesagt: zu Hochform auf. Auch hier gab es tolles Tennis zu sehen. Dramatisch, natürlich. Drei Sätze lang. Doch dieser Champions Tie-Break ging am Ende ebenfalls an Blau-Weiß.

An Nummer 6 schnürte Rudi seine Schuhe. Auf der anderen Seite wartete mit Christopher Sixtus ein Altebkannter. Auch diese Partie dauerte Stunden, war geprägt von engen Ballwechseln, drei Sätze lang. Der Champions Tie-Break musste entscheiden. Doch Rudi behielt die Nerven und holte das Match nach Hause. Im Anschluss gab es einen weiteren Klassiker: Robin gegen Gabriel Czoba. Zwei knappe Sätze, viele schnelle Vorhände unseres Kapitäns, aber ein clever aufspielender Gegner. Czoba gewann das Match letztlich über die Fitness, war aber sichtlich froh, den ebenbürtigen Robin bezwungen zu haben.

Auf dem Centre Court machte sich derweil unsere Nummer 1 warm. Thorsten wollte seine weiße Weste behalten. Und er wusste schon vor dem Match: das Spitzen-Einzel konnte er nicht verlieren. Seine Schläge: zu hart und platziert. Seine Fitness: zu gut, um in Verlegenheit zu kommen. Und so stand em Ende der einseitigen Partie ein glatter Zweisatz-Sieg für Lichtenrade. An Nummer 3 bekam es Sebastian mit Thorsten Gutsche zu tun. Harte Topspin-Rallyes, zwei Sätze lang. Doch Sebastian war besser. Wichtiger Sieg zum 3:3 nach Einzeln.

Die Doppel mussten über die Meisterschaft entscheiden. Das erste Doppel konnten wir in zwei Sätzen gewinnen, das zweite Doppel mussten wir leider nicht zwei Sätzen abgeben. Zwischenstand: 4:4. Die Blicke der Zuschauer richteten sich nun auf Platz 3, zum dritten Doppel. Wir hatten Roddy eingewechselt, der mit Sebastian an der Seite um jeden Ball kämpfte. Erster Satz: verloren, zweiter Satz: gewonnen. Champions Tie-Break, schon wieder. Rhytmisches Klatschen, TCL-Atmosphäre, all' das half am Ende nicht. 4:5, leider. Blau-Weißer Jubel.

Wir bedanken uns bei allen Fans für die wunderbare Saison. Als Aufsteiger gestartet, als Tabellenzweiter geendet. Ein großer Erfolg einer großartigen Saison. Nächstes Jahr greifen wir in der Regionalliga Nordost wieder an.

Bericht und Foto TCL

 

Der "Blohmgarten" in Lichtenrade blüht auf: Der lange Tag der StadtNatur 2013 war ein voller Erfolg!

StadtNatur und Kunst im Einklang!

16. Juni 2013 Der lange Tag der StadtNatur hat in Lichtenrade schon Tradition. Im Interkulturellen „Blohmgarten“, direkt an der Stadtgrenze, hat die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, die BUND-Bezirksgruppe und als Gartenbetreiber das Nachbarschaftszentrum NUSZ eingeladen.

Ein umfangreiches kulturelles Programm, viele Informationsstände und jede Menge Politiker wurden über sechs Stunden geboten. Bestes Sommerwetter lockte die Besucher in die grüne Oase.


Als Schirmherrin eröffnete Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) die Veranstaltung.

Der Sprecher der BI, Michael Delor, hatte kaum eine Verschnaufpause, da er zwischen den Moderationen auch immer wieder Führungen durch die Marienfelder Feldmark anbot.

Natur, Kultur und Politik im Einklang

Kulturell wurde viel geboten. Die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49 stellte ein breites Spektrum ihrer Werke aus. Die Collagen, Ölgemälde, Aquarelle, die Photokunst und die Plastikbecher-Pilze passten sich gut in die blühende Gartenlandschaft ein.




Thomas Seemann und Sylvia Zeeck

Daniel Gäsche mit seiner Frau (Mitte)

Durch den Tag führte der rbb-Moderator Daniel Gäsche, dessen Frau recycelte Kunst präsentierte.


"Live aus dem Bundestag" mit Renate Künast (Grüne), Mechthild Rawert (SPD), Jan-Marco Luczak (CDU), Azize Tank (Linke) und Frank Röder (Piraten) sowie Andreas Faensen-Thiebes (BUND Bundes- und Landesvorstand).
Es gab Diskussionsrunden mit Bundes-, Landes- und Bezirkspolitikern. Über die Planungen auf dem Tempelhofer Feld wurde genauso, teils heftig, diskutiert, wie über umweltpolitische Themen rund um Lichtenrade.

Dr. Jan-Marco Luczak diskutiert über die Nutzung vom Tempelhofer Feld

mit Mechthild Rawert
Aus der aktiven Bundespolitik präsentierten sich, neben der Schirmherrin Renate Künast, die Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak (CDU) und Mechthild Rawert (SPD). Aber auch die Linken und Piraten waren in allen Diskussionsrunden vertreten.

Vom Bundes- und Landesvorstand des Umweltverbandes BUND diskutierte engagiert Andreas Faensen-Thiebes mit. Das Wichtigste war jedoch, dass hier jeder Bürger ganz direkt seine Anliegen auch persönlich mit den Politikern besprechen konnte. Politik hautnah!

An über 20 Informationsständen konnten sich die Besucher über viele umweltpolitische Themen informieren.

Der Kupferklopfer Niels Dettmer und weitere attraktive Stände mit selbstgemachter Kunst luden zum Garten-Flanieren ein.


Eine Sonnenschüssel, die hier fest im Garten stationiert ist, zeigte die Einsatzmöglichkeit als Grill- und Kochstelle.

Ausbildung im „Blohmgarten“

Die Arbeits-, Frauen und Integrationssenatorin, Dilek Kollat (SPD), brachte ihre Solidarität mit den demonstrierenden Menschen in Istanbul zum Ausdruck.


Kollat brachte jedoch auch den konkreten Vorschlag für Lichtenrade mit, dass sich im „Blohmgarten“ ein Ausbildungsprojekt für den Gartenbau etablieren ließ.

Die Geschäftsführerin vom NUSZ, Renate Wilkening, nahm gerne das Angebot auf. Die Idee von Renate Wilkening ist es auch, dass der naheliegende Kindergarten, der jetzt auch vom Nachbarschaftszentrum betrieben wird, eng mit dem „Blohmgarten“ kooperiert.




Für den beschwingten Kulturteil sorgte Hannas Tanzforum aus Lichtenrade, die Dancing Kids, die Beatbox-AG der Schulburg der Grundschule am Tempelhofer Feld und die wundervolle Schulband des Wald-Gymnasiums „Knock on Wood“.


Für den perfekten Sound vom Mischpult sorgte an diesem langen Tag der Lichtenrader Volkspark-Chef Wolfgang Spranger.

Viele weitere abwechslungsreiche musikalische Darbietungen folgten und zum Ende des Tages sorgte der „inspired!“-Gospelchor für einen stimmungsvollen Ausgang der Veranstaltung.


Im „Blohmgarten“ kann jeder Gartenfreund eine kleine Scholle für 10 Euro im Monat bewirtschaften. Die Mitarbeit am Gemeinschaftsteil des Gartens ist jedoch auch eine Verpflichtung.

 


Der Gärtner der ersten Stunde, Ingo Feilke, erzählt, dass schon zehn weitere Gärtchen in diesem Jahr hinzugekommen sind: Feilke: „Wir freuen uns noch über weitere Blohm-Gärtner.“

Thomas Moser -BerLi-Press (auch alle Fotos)

Anmeldung / Informationen:

Heidi Simbritzki-Schwarz Tel. und Fax 75 50 31 46, buero@nusz.de

Hinrich Scheffen, mobil unter 0163-414 62 05

Mitarbeit in BI: Die BI "Rettet die Marienfelder Feldmark" und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg freut sich über Interessenten und neue Mitglieder (gerne auch junge Menschen). Die BI hat ein breites Themenspektrum und viele Betätigungsfelder rund um die Natur. Treffpunkt jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Nachbarschaftszentrum Finchleystr. 10 - Kontakt Michael Delor 0171-471 27 21 http://www.bimfeldmark.de.vu

...und noch mehr Fotos...


Joseph Feinstein - unterhält mit Gitarre und Gesang

Die Lichtenrader Geschichtswerkstatt informierte...

Jan-Marco Luczak und Renate Künast

Nicht ernst gemeint; der politische Gegner kann schon manchmal gewürgt werden ;-)

Die Bläserklasse der Nahariya-Grundschule

Frauenband ISANI

Der "MEGAMIX e.V." mit Stand

Lecker Kuchen, am Stand der BI


Die Lichtenrader Suppenküche war auch dabei

Es grünt so grün...am Stand der Grünen...(Rainer Penk, Silke Gebel, Renate Künast und Jörn Oltmann v.lks.n.re.)


Hannas Mädchen tanzen sich die Seele aus dem Leib

Die SPD ist für den Wahlkampf gerüstet...(u.a. von re. Mechthild Rawert, Gabriele Kelb, Elke Ahlhoff,  und Ingrid und Melanie Kühnemann...)

Diskussionsrunde mit Landespolitikern..."Live aus dem Abgeordnetenhaus" mit Danny Freymark (CDU), Silke Gebel (Grüne), Marion Platta (Linke), Phillipp Magalski (Piraten) tlw. ist Mechthild Rawert (SPD) eingesprungen, sowie Andreas Faensen-Thiebes (BUND Bundes- und Landesvorstand).

Die Bezirksrunde...Mitglieder der BVV informieren..."Live aus der BVV Tempelhof-Schöneberg" mit Christian Zander (CDU), Elke Ahlhoff (SPD), Jörn Oltmann (Grüne), Michael Ickes (Piraten) und Harald Gindra (Linke).

Dancing Kids


NUSZ-Geschäftsführerin Renate Wilkening (re), Heidi Simbritzki-Schwarz und Hinrich Scheffen

Lichtenrader Imker

Die Beatboxer haben es geschafft...


Coverband Berlindudes


Alle Fotos: BerLi-Press - Thomas Moser
Info-Stände von Initiativen und Vereinen:
Geschichtswerkstatt Lichtenrade, ADFC STG Tempelhof, Blohmgarten, IKG, BI Lichtenrade-Mahlow/Nord, Lokale Agenda 21 Tempelhof-Schöneberg, Berliner Energietisch - Volksbegehren - Neue Energie für Berlin, Stadtgespräch Berlin - Initiative "wirBERLIN", NUSZ, Suppenküche Lichtenrade, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Südwest e.V, Christian Bruder (Imkerei Bruder), Megamix e.V - Die Hexperten, Verein für soziale Beratung Wendepunkt e.V., BI Rettet die Marienfelder Feldmark/ BUND Bezirksgruppe Tempelhof- Schöneberg (Info-Stand und Essen- und Getränkestand).
Info-Stände von Künstlern:
Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49, Kupferklopfer, Mosaik - Manufaktur Berlin, Selbstgemachte Strickwaren und Glasperlen.
Info-Stände von Parteien:
SPD, Die Grünen, Die Piraten und die Linken.

 

2. Lichtenrader Jazzfest: Ein voller Erfolg

Den 2. Tag eröffneten am Nachmittag die Dudelsackspieler das Jazzfest auf der „Open-Air-Bühne“ des Gemeinschaftshauses Lichtenrade.

Die „Berlin Pipe Company“ unter Leitung von Gunther Haußknecht gaben ein ganz besonderes Konzert in Lichtenrade.


Mit „Pipe and Drums“ ertönten einzigartige Klänge. Die älteste Dudelsackkapelle Berlins schaut auf ein lange Tradition zurück. Bereits 1983 fing alles an. Gunther Haußknecht unterrichte an der Musikschule von Schöneberg die Schüler.


Mit ihm als Pipe Major ist es die einzige Band mit einem hauptberuflichen Dudelsacklehrer, der selbst seit 1978 auf diesem Instrument spielt und von Pipe Majors der britischen Armee gelernt hat. Die Zuhörer in Lichtenrade waren begeistert!


Beim 2. Lichtenrader Jazzfest ging es drei Tage zur Sache. Es wurde alles geboten, was mit Jazz zu tun hatte. Der Organisator, Lutz Fußnagel, der selbst mit der Musik lebt, kann auf sein Fest Stolz sein!

 

16. Juni: Langer Tag der StadtNatur

 

am 16.06.2013 von 12 Uhr bis 18 Uhr

Egestorffstr./ Blohmstr., 12307 Berlin

Treffpunkt: Blohmgarten an der Blohmstr./Egestorffstr., 12307 Berlin

Anfahrt: S Schichauweg, Bus 175 bis Blohmstr./Illigstr. bzw. Bus X 83 bis Egestorffstr.

Veranstalter: Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum ufafabrik und IKGG Blohmgarten

Leitung: Michael Delor, Sylvia Zeeck

Die Schirmherrschaft für unsere Veranstaltung übernimmt in diesem Jahr Renate Künast.

Natur, Kunst und immer noch aktuelle Vergangenheit

Bei den fachkundlichen Führungen entlang des Waldlehrpfades erfahren Sie nicht nur vieles über die reichhaltige Flora und Fauna an der südlichen Stadtgrenze Berlins. Sie kommen auch in Berührung mit Ölgemälden, Aquarellen und Collagen der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, erleben eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt Lichtenrade und genießen den Blohmgarten (IKGG). Es werden mehr als 20 Infostände vorhanden sein und Sie treffen viele Mitglieder aus dem Bundestag, Abgeordnetenhaus und BVV. Wir bieten ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Bands, Streetdance, Kinder- und Jugendgruppen und vieles mehr. Ihre neu gewonnenen Kenntnisse über seltene Tier- und Pflanzenarten werden durch eine besondere, künstlerische Sicht ergänzt. Gleichzeitig stellen wir uns der Vergangenheit. Sie erfahren die Marienfelder Feldmark einmal ganz anders.

Die Stadtteilgruppe Tempelhof des ADFC - Berlin bietet auf meist ruhigen Wegen eine Zubringerradtour zur StadtNatur im Blohmgarten an. Sie radeln vorbei am Insulaner, durch das pittoreske Alt – Marienfelde und über die aussichtsreichen Marienfelder Alpen zur Marienfelder Feldmark. Abfahrt Bahnhof Südkreuz, Ausgang Hildegard-Knef-Platz um 10:30 Uhr

Folgende Initiativen werden bisher mit Info – Ständen vertreten sein:

Info-Stände von Initiativen und Vereinen:

Geschichtswerkstatt Lichtenrade, ADFC STG Tempelhof, Blohmgarten, IKG, BI Lichtenrade-Mahlow/Nord, Lokale Agenda 21 Tempelhof-Schöneberg, Berliner Energietisch - Volksbegehren - Neue Energie für Berlin, Stadtgespräch Berlin - Initiative "wirBERLIN", NUSZ, Suppenküche Lichtenrade, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Südwest e.V, Christian Bruder (Imkerei Bruder), Megamix e.V - Die Hexperten, Verein für soziale Beratung Wendepunkt e.V., BI Rettet die Marienfelder Feldmark/ BUND Bezirksgruppe Tempelhof- Schöneberg (Info-Stand und Essen- und Getränkestand).

Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg – Ihre Initiative für eine bessere Zukunft in einer besseren Umwelt.

Info-Stände von Künstlern:

Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49, Kupferklopfer, Mosaik - Manufaktur Berlin, Selbstgemachte Strickwaren und Glasperlen.

Info-Stände von Parteien:

SPD, CDU, Die Grünen, Die Piraten und die Linken. Es wird darauf hingewiesen, dass nur Infomaterial zu den Themen Umwelt, Verkehr, Stadtentwicklung, Gesundheit, Kultur, Soziales und Bildung ausliegen wird.

An den Ständen werden auch Spiele für Kinder und Jugendliche angeboten.

Programmablauf: Begrüßungsreden und Darbietungen.

12.00 Eröffnung und Begrüßung der StadtNatur durch die Schirmherrin Renate Künast

12.10 Begrüßung durch Michael Delor, Sprecher der Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg (www.bimfeldmark.de.vu)

12.15 Joseph Feinstein - unterhält mit Gitarre und Gesang

12.30 "Live aus dem Bundestag" mit Renate Künast (Grüne), Mechthild Rawert (SPD), Jan-Marco Luczak (CDU), Azize Tank (Linke) und Frank Röder (Piraten) sowie Andreas Faensen-Thiebes (BUND Bundes- und Landesvorstand). Moderation: Michael Delor

12.55 Sylvia Zeeck - Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49

13.00 - 14.00 Führung mit Michael Delor und VertreterIn der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 durch den Kunst- und Umweltlehrpfad. Wer die Führung nicht mitmacht, kann sich an den vielfältigen Ständen informieren.

13.00 Frauenband ISANI begeistert mit Swing, Jazz, Lounge, Gospel, Deutsche Klassiker und Soul (www.isani.de)

13.30 "Live aus dem Abgeordnetenhaus" mit Danny Freymark (CDU), Silke Gebel (Grüne), Marion Platta (Linke), Phillipp Magalski (Piraten) und /Name wird nachgereicht, bisher keine Rückmeldung (SPD) sowie Andreas Faensen-Thiebes (BUND Bundes- und Landesvorstand). Moderation: Michael Delor

13.55 Andreas Bräutigam- Geschichtswerkstatt Lichtenrade

14.00 Hanna´s Tanzforum - gehört zum festen Bestandteil der Berliner Tanzszene (www.hannas-tanzforum.de)

14.30 "Live aus der BVV Tempelhof-Schöneberg" mit Christian Zander (CDU), Elke Ahlhoff (SPD), Jörn Oltmann (Grüne), Michael Ickes (Piraten) und Harald Gindra (Linke). Moderation: Michael Delor

Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark/BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg – Ihre Initiative für eine bessere Zukunft in einer besseren Umwelt.

14.55 Renate Wilkening - NUSZ

15.00 - 16.00 Führung mit Michael Delor und VertreterIn der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 durch den Kunst- und Umweltlehrpfad. Wer die Führung nicht mitmacht, kann sich an den vielfältigen Ständen informieren.

15.00 Dancing Kids

15.30 Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen

15.35 Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit und Soziales

15.40 Ursula Wagner, Megamix e.V. - Die Hexperten

15.45 Die Beatbox AG der OGB Schulburg - Kinder imitieren mit dem Mund Schlagzeug- und andere Percussions-Instrumente

16.00 Schulband Knock on Wood - mit einer Mischung aus Pop, Funk, etwas Soul und rockige Elemente

16.30 Die Coverband Berlindudes - Energiegeladen, dynamisch, rockig und mitreißend (www.berlindudes.de)

17.00 - 18.00 Führung mit Michael Delor und VertreterIn der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 durch den Kunst- und Umweltlehrpfad. Wer die Führung nicht mitmacht, kann sich an den vielfältigen Ständen informieren.

17.00 inspired! - Gospel Chor aus Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf (unterstützt durch die Gemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und der Universität der Künste) unter der Leitung von Rebecca Tjimbawe

18.00 Abschlussworte von Michael Delor, BI Sprecher - Ende der Veranstaltung

Hinweis Wir suchen noch weitere MitbürgerInnen, die sich einbringen wollen. Auf unserer Homepage unter www.bimfeldmark.de.vu können Sie sich bei unserem Newsletter anmelden, um immer auf dem neusten Stand unserer Aktivitäten und darüber hinaus gut informiert zu sein.

Weitere Aktivitäten in Lichtenrade und Marienfelde (Beispiele):

Samstag, 16-17 Uhr Naturerlebnistag in Mairenfelde/Eröffnung des Naturerlebnispfads mit Rundgang; Treffpunkt NABU-Station, Diedersdorfer Weg 3-5

Sonntag 10-14 Uhr; Volkspark-Made in Lichtenrade; Treffpunkt Carl-Steffeck-Str. 32

www.langertagderstadtnatur.de

 

Tennis - Herren 30 in Lichtenrade: Vorschau und Spielberichte

Nächstes Spiel: 9.  Juni 2013 um 11 Uhr!

Der Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V. informiert

Hier kommt die Vorschau auf das Spiel der Herren 30 am nächsten Sonntag (9. Juni 2013) -  Regionalliga Nordost, vorletzter Spieltag. Der Sieger dieser Partie hat große Chancen, in die Tennis-Bundesliga aufzusteigen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herren 30: Mittendrin statt nur dabei

Regen, immer wieder Regen. Es reicht langsam, denkt sich die Tennis-Gemeinde. Doch der Wunsch nach Kaiser-Wetter wird in Berlin nun Wirklichkeit. Sonne satt am nächsten Wochenende und dazu spannende Spiele. Die Herren 30 rangieren in der Regionalliga Nordost auf Platz 2, sozusagen mittendrin im Geschehen statt nur dabei.

Am Sonntag um 11:00 Uhr kommt Viktoria Hamburg zu uns auf die Anlage am Franziusweg. Die Truppe von der Elbe steht auf Rang 3 und hat Spitzenpersonal in seinen Reihen. Axel Pretzsch zum Beispiel, ehemals Top-100 in der Welt, hat sich schon mit Agassi und Chang duelliert. Aber die Wahrheit liegt auf dem Platz und mit den Zuschauern im Rücken wollen wir den Gästen Paroli bieten.


Herren 30: Saisonziel erreicht!

Jede Tennis-Saison gleicht einem Etappen-Rennen. Man strampelt buchstäblich von Spiel zu Spiel und schaut anschließend gleich auf die Ergebnisse. Je früher man seine Ziele erreicht und die Ernte einfahren kann, desto besser. Für unsere Herren 30 steht in der Regionalliga Nordost bereits nach drei Etappen fest: Saisonziel erreicht, Klasse gehalten.

Am Sonntag feierte die weiß-gelbe Truppe einen sensationellen 8:1-Erfolg beim TC Alsterquelle. Das Spiel gegen die sympathische Mannschaft aus Schleswig-Holstein hatte für uns klare Vorzeichen: Mit einem Sieg konnten wir den Verbleib in der dritthöchsten deutschen Spielklasse sichern. Bei einer Niederlage hätten wir uns mitten im harten Abstiegskampf wiedergefunden. Kapitän Robin und sein Team ließen aber nichts anbrennen.  

Das Wetter hatte für Sandplatz-Liebhaber traumhafte Bedingungen geschaffen. Die Courts hatten über Nacht literweise Wasser getrunken, waren langsam und schwer. Die Teppichhalle konnte also teilnahmslos links liegen gelassen werden. Die Zuschauer mussten ihre Regenschirme dafür immer bereit halten.

Im Anschluss kam die Lichtenrader Doppelstärke voll zum Tragen. Aus 5:1 wurde binnen Stunden ein großartiges 8:1. Der Klassenerhalt war geschafft. In der Tabelle der Regionalliga Nordost sind wir nun sogar auf Platz zwei vorgerückt. Die nächste Tennis-Etappe findet am Sonntag, den 9. Juni statt. Um 11:00 geht es im Heimspiel auf der TCL-Anlage gegen Viktoria Hamburg (aktuell 3. Platz). Dann möchten wir den Heimvorteil nutzen und auch diese Partie erfolgreich gestalten.

Sebastian Rudolph (Auszug)

Herren 30: Auf Messers Schneide

Manchmal kann Sport auch ungerecht sein. Manchmal hat man den möglichen Sieg dicht vor Augen und muss den Gegnern am Ende doch das Jubeln überlassen. Solche Tage sind hart, aber sie machen den Sport aus. Für die Herren 30 war es einer dieser Tennistage, ein Spitzenspiel, spannend bis dramatisch. Gegen den Uhlenhorster HC (Platz 1) verlor die weiß-gelbe Truppe aus Lichtenrade (Platz 2) letztlich mit 3:6. Doch das klare Ergebnis täuscht. Es war eine Begegnung auf Messers Schneide.

Wie schon im Duell der Meister gegen Wilhelmshaven stand es 3:3 nach Einzeln. Erneut mussten die Doppel entscheiden, erneut steckten die Strategen die Köpfe zusammen. Heraus kamen drei starke Doppel. Und diese drei starken Doppel erlebten allesamt ihre eigene, traurige Geschichte. Verletzung, Pech, Platz, Konzentration...die Gründe waren schnell gefunden. Die spielerische Konstanz der Gegner kam dazu. Die Folge: Alle drei Partien gingen leider verloren. Und so musste Weiß-Gelb mit 3:6 die Segel streichen. Da konnte auch der Hockey-Teller mit leckeren Steaks, Bratkartoffeln und Gemüse kaum trösten. Aber wie heißt es im Sport: Mund abputzen und weiter geht's. Vielen Dank an alle mitgereisten Fans, die Saison ist noch lang!

Euer Rudi (Auszug vom 2. Spieltag)

Herren 30: Duell der Meister

Es gibt einen Moment in der Tennis-Saison, da sind alle Teams gleich. Die Uhren stehen auf null, die Tabellen sehen jungfräulich aus und die Spieler scharren buchstäblich mit den Hufen. Richtig, es ist der Augenblick, bevor die Liga startet. „Endlich“ muss man sagen. Denn die Herren 30 sind topfit, bestens verstärkt und mit einem neuen Sponsor ausgestattet. Aber der Reihe nach.

Am 1. Mai geht es zum Duell der Meister. Die Truppe um „Capitano“ Robin muss einige hundert Kilometer reisen. In den hohen Norden, nach Wilhelmshaven. Dort wartet der Meister der Nordliga, der gemeinsam mit uns in die Regionalliga-Nordost aufgestiegen ist. Ein kleiner Verein mit vier Plätzen, weniger als 100 Mitgliedern, aber einer motivierten Mannschaft. Ein Wolf im Schafspelz sozusagen, den wir – als Meister der Ostliga – nicht unterschätzen werden.

Das TCL-Trainingslager auf Mallorca verlief erfolgreich und verletzungsfrei. Die Form passt. Unsere Neuzugänge Thorsten Cuba und Benjamin Potsch geben dem weiß-gelben Team einen wichtigen spielerischen Schub. Und auch Cheftrainer Dejan hat sich längst integriert und ist heiß auf die Saison. Das Stammgerüst hat Robin zusammengehalten: Sönke, Rudi, Roddy und Sven können ebenso auflaufen wie Jan, Christian, Marc oder Matze. Die genaue Aufstellung entscheidet der Coach kurz vor Spielbeginn.

Zum Schluss noch ein Wort zum neuen Sponsor. Der Berliner Projektentwickler „Casada“ hat das TCL-Aushängeschild zu seinem Aushängeschild gemacht. Soll heißen: Die Herren 30 konnten sich Dank der Finanzspritze verstärken und neu einkleiden – und der Sponsor sich mit dieser Truppe schmücken. Ein herzlicher Dank dafür. Jetzt wollen wir gleich am 1. Mai dafür sorgen, dass die Uhren in Lichtenrade nach vorne gestellt werden – und auf der Tabelle die ersten Pluspunkte erscheinen.

Euer Rudi (Auszug vom 1. Spieltag)

Quelle http://tc-lichtenrade.de

Foto 1: BerLi-Press; weitere Fotos TCL

 

Holz-Puzzle wird zum prachtvollen Pavillon

Die Kindertagesstätte Nahariyastraße in Lichtenrade hat für den Garten ein neues kleines Schmuckstück erhalten. Ein gebrauchter Pavillon wurde vom Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, Michael Delor, vermittelt. Aber erstmal musste der offene Pavillon an anderer Stelle abgebaut werden. Nicht ganz so geübte fleißige Kita-Eltern erklärten sich ehrenamtlich in einer Wochenendaktion für die Abbauarbeiten bereit. „Sie waren nach einigen Versuchen mit dem Aku-Schrauber so genervt, dass ein Kuhfuß zum Einsatz kam. Entsprechend war der Zustand“, erzählt der damals verzweifelte Holger Darr vom Verein für soziale Beratung Wendepunkt e.V..

So lagen sie dann da, völlig unsortiert, die restlichen Hölzer von der „Bretterbude“. Keiner konnte sich so richtig vorstellen, wie man aus dem Holz-Puzzle-Wirrwarr den Pavillon zu neuem Leben verhelfen kann.

Spenden waren nötig

Ursula Wagner vom Verein Megamix e.V. organisierte dann noch notwendige Spendengelder. Nach dem Motto „Auferstanden aus Ruinen“ hat die Erwin-Fey-Stiftung das Projekt mit über 600 Euro unterstützt und auch der Kita-Eigenbetrieb Berlin-Süd-West konnte etwas beisteuern. Die Erwin-Fey-Stiftung hat sich nach der Besichtigung der Überreste sofort bereit erklärt, ein neues Pavillon samt Montage zu spendieren. So einfach wollte es sich die Kita jedoch nicht machen, zumal es eine Pavillonspende war und einige engagierte Eltern die Aktion tatkräftig unterstützt hatten.

Die Kinder-Sommer-Residenz sollte schon im Winter entstehen


So machten sich dann die geübten Heinzelmännchen vom Verein für soziale Beratung Wendepunkt an die Reparatur und den Wiederaufbau der neuen kleinen Sommerresidenz. Aber da war es noch Winter. Holger Darr berichtet von den Widrigkeiten beim Aufbau: „Hinzu kamen das wirklich ekelhafte Wetter, etliche Stürze von Leitern und eingeklemmte Ischiasnerven.“ Ursprünglich sollten die Arbeit schon vor Weihnachten fertig werden. Aber auch die Weihnachtsmannmützen halfen nicht, denn Schnee und Glätte vereitelten das ehrgeizige Vorhaben.

Klangkörper im Pavillon


Aber es ging dann doch voran. Zum Frühjahrsbeginn wurden Bänke in kindgerechter Höhe mit Fallschutz eingebaut. Es war geschafft. Nun stand der neuerstandene Pavillon im Garten der Kita und ist eine perfekte Ergänzung zum neuen Klanggarten. Auch der Pavillon wird mit Klangkörpern ausgestattet. Inzwischen sind am Pavillon Blumenkästen angebracht und bepflanzt.

Feierliche Einweihung mit viel Kuchen


Zur feierlichen Einweihung waren alle Beteiligten, der Spender Michael Delor, die ganzen Unterstützer und auch die fleißigen Helfer anwesend. Die Kita-Leiterin Sabine Ranglack hatte zumindest trockenes Wetter bestellt und die Kinder hatten mehrere Sorten Blechkuchen gebacken. Die Kinder hatten dann innerhalb kürzester Zeit den kompletten Kuchen verspeist. Vorher haben sie noch ein Lied gesungen und sind um „ihren Pavillon“ getanzt.

Thomas Moser (Fotos: Wendepunkt)

Megamix e.V.: www.ideenforscher.net

Wendepunkt: http://www.vfsb-wendepunkt.de

BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“: http://www.bimfeldmark.de.vu 

 

Klassentreffen und das Lichtenrader Magazin als Vermittler


Vor 73 Jahren gingen sie zusammen in die 1. Klasse der 11. Volksschule, wie damals noch die Grundschule in Lichtenrade hieß. Auch in diesem Jahr lässt man es sich nicht nehmen, gemeinsam bei Kaffee und Kuchen Schulerinnerungen auszutauschen. Seit mehr als 20 Jahren treffen sich einige Frauen mit dem Geburtsjahrgängen 1933/1934 im Süden von Berlin. Waltraud Hänsel (79) hieß als junges Mädchen noch Nimz. Sie hält die Gruppe zusammen und organisiert die Treffen. 2013 ist ein ganz besonderes Jahr, da sich die Gruppe wieder vergrößert hat.

Nun besuchten Marianne Neumann und Lothar Weißgerber das erste Mal das Klassentreffen. „Ich freue mich riesig, dass ich jetzt wieder den engen Kontakt zu Lichtenrade habe“, erzählt Marianne Neumann, die aus Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt am Main kommt. In der 1. Klasse waren nur Mädchen. Erst später kam Lothar Weißgerber in der Oberschule dazu.


Das Treffen fand wieder im Café Obergfell am Lichtenrader Damm statt. „Eigenartigerweise sind trotz Heirat viele in Lichtenrader und Umgebung geblieben“, weiß die Organisatorin Hänsel zu berichten. In Spitzenzeiten waren es 18 Frauen, die sich zweimal im Jahr zum Kaffee getroffen haben. Einmal im Jahren machen einige Damen auch eine gemeinsame Dampferfahrt. Waltraud Hänsel: „Durch Mundpropaganda kam immer mal wieder die Eine oder Andere dazu. In den letzten Jahren kamen die fünf Frauen aus Westdeutschland nicht mehr, weil ihnen die Reise zu beschwerlich war.“ Auch sind einige Frauen schon verstorben oder sehr krank, so dass sie nicht mehr kommen können. „Wir sind jetzt noch meistens zwischen 8 und 12 Personen“, erzählt Frau Hänsel weiter.


Die Treffen fanden erstmals nach dem 75jährigen Jubiläum des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums statt. Mit Unterstützung des Lehrers Dr. Schaffer wurden die ersten Kontakte nach langer Zeit wieder geknüpft wurden.

Die fidelen Damen, die jetzt um den „Hahn im Korb“ Lothar Weißgerber ergänzt sind, erzählen ohne Punkt und Komma, zeigen sich Fotos aus der Jugend und tauschen die Schulerlebnisse aus. Über den einen und anderen Lehrer gibt es sehr unterschiedlichen Meinungen. Aber auch alte Liebesgeschichten werden mit viel Vergnügen von den Damen angesprochen.

Die Schule war in der Rehagener Str, die damals noch Moltkestraße hieß.

Thomas Moser (auch die aktuellen Fotos)

 

Sommerferien auf dem Tennisplatz in Lichtenrade!

– TCL-Feriencamps für Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene

Berlin – In den Sommerferien, bietet der Tennisclub Lichtenrade erneut Tennis-Feriencamps für verschiedene Altersgruppen an. Das Angebot richtet sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Leistungsspieler. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.  

Für Erwachsene finden Trainingscamps vom 26.-28.06.2013 und vom 31.07.-02.08.2013 statt – jeweils Mittwoch-Freitag von 17:00-20:30 Uhr. Die Kosten für Nichtmitglieder liegen pro Camp bei 70 Euro. Es werden Technik und Taktik ausgiebig trainiert. Spiel, Spaß  und Geselligkeit kommen natürlich nicht zu kurz.

Für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre finden Camps in der ersten und letzten Ferienwoche statt: 24.06. bis 28.06.13 und 29.07. bis 02.08.13 – jeweils Montag-Freitag von 10:00-15:00 Uhr. Die Kosten für Nichtmitglieder liegen bei 180 Euro. Das Angebot umfasst Tennistraining bei lizenzierten Trainern, Konditionstraining, Spiel & Spaß sowie ein Abschlussturnier. Ein tägliches Mittagessen ist im Preis enthalten.

Anmelden können sich Interessenten beim TCL-Cheftrainer Dejan Cvijic: 0170 / 9615067, dejancvijic@aol.com 

Alle kleinen Tennis-Neueinsteiger zwischen 3 und 7 Jahren, die den TCL kennenlernen möchten, lädt das Team des TCL-Tenniskindergartens ein. Die Camps finden statt in der

2. und 5. Ferienwoche: jeweils Montag –Freitag von 9:30-15:00 Uhr. Die Kosten liegen bei 160 Euro inkl Mittagessen. Anmelden kann man sich direkt bei der Leiterin des Tenniskindergartens Laura Reinhardt:  0178 722 6999, kiga@tc-lichtenrade.de

Das vollständige Programm der Feriencamps findet sich unter: www.tc-lichtenrade.de .

Der TC Lichtenrade Weiß-Gelb e. V. gehört zu den mitgliederstärksten Tennisclubs in Berlin und bietet im Süden Berlins zwei gepflegte Tennisanlagen - im Franziusweg und in der Hohenzollernstraße - mit insgesamt 12 Asche- und Kunstrasenplätzen im Sommer und 5 Hallenplätzen in der Wintersaison an. Der TC Lichtenrade bietet vielfältige Aktivitäten für alle Altersgruppen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Breiten- und Leistungssport. Für seine hervorragende Jugendarbeit in Deutschland wurde der TCL mit dem Grünen Band der Dresdner Bank ausgezeichnet.

 

Zur Absage vom Maientanz: Brief der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße

Liebe Lichtenrader Mitbürgerinnen und Mitbürger,

In der Bahnhofstraße sollte an diesem Wochenende der Lichtenrader Maientanz stattfinden. Grundlage und öffentliche Verpflichtung für die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und Family & Friends war gerade nicht irgendeine Veranstaltung, sondern die Durchführung eines Stadtteilfestes mit entsprechendem Anspruch von und für Lichtenrade.

Das dieser Qualitätsanspruch unter gerade diesen extremen Witterungsbedingungen nicht umzusetzen war, macht die kurzfristige Absage verständlich.

Natürlich hinterlässt eine solche Situation erst einmal Unverständnis und Enttäuschungen. Auch bei uns machte sich angesichts der Ohnmacht gegenüber dieser äußeren Umstände Verzweiflung breit.

Mit schriftlichen Hinweisen und personellem Einsatz hat Family & Friends die Sachlage in der Bahnhofstraße erklärt.

Ich bedauere alle entstandenen Unannehmlichkeiten, respektiere aber die Entscheidung von Family & Friends nach sorgfältiger Abwägung so verantwortungsvoll gehandelt zu haben.

Bestimmt kommt auch irgendwann das schöne Wetter und die Möglichkeit der Umsetzung eines richtig ansprechenden Stadteilfestes von Family & Friends in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße nach Lichtenrade zurück. Und dann ist hoffentlich dieses Wochenende vergessen.

In diesem Sinne verbleibt mit besten Grüßen.

Hagen Kliem

(Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße)


Hagen Kliem bei der 3. Standortkonferenz in Lichtenrade (Foto: Thomas Moser)

 

Lichtenrader Eigentümer-Verein feiert: 110 Jahre

Das Interview mit dem 1. Vorsitzenden, Frank Behrend, ist am Ende dieses Berichtes nachzulesen! 

2. Juni 2013 Vor 110 Jahren begannen sich die Siedler in Lichtenrade zu organisieren und für Ihre Interessen einzutreten.

Das Jubiläum wurde im historischen Familienrestaurant Reisel in Alt-Lichtenrade begangen.



Der 1. Vorsitzende, Frank Behrend, empfing die Gäste und Vereinsmitglieder, die sich von den feuchten Witterungsverhältnissen am kalendarischen Sommerbeginn nicht abhielten ließen. Im Hof von Reisel sorgte ein Zelt für den Schutz der Veranstaltung.

Behrend begrüßte besonders die Mitglieder und Gäste aus der Politik und den befreundeten Vereinen. Aus der Bundespolitik waren die Lichtenrader Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) und Holger Krestel (FDP) vertreten.


Jan-Marco Luczak im Gespräch mit Frank Behrend


Holger Krestel ist gerne in Lichtenrade

Für die erkrankte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die die herzlichsten Glückwünsche ausrichten ließ, gratulierte Stadtrat Oliver Schworck (beide SPD) für dieses ganz besondere Jubiläum.



Schworck richtet die Glückwünsche des Bezirksamtes aus.
Schworck betonte in seiner Rede, dass er die Vielfältigkeit der Vereinsaktivitäten schätzt. Schworck, der auch in Lichtenrade wohnt, erwähnt, dass neben dem wichtigen Kerngeschäft, der vielfältigen Beratung der Mitglieder, noch weitere Aktivitäten besonders zu loben sind. So setzt sich der Verein im Kiez zum Beispiel für ein sauberes Lichtenrade ein und kümmert sich auch um die Bepflanzung einiger Beete in der Bahnhofstraße. Oliver Schworck betont besonders die enge Vernetzung mit den anderen Vereinen und Bürgerinitiativen.


Jan-Marco Luczak ließ es sich nicht nehmen, auf die neuesten Bemühungen für eine Tunnellösung bei der Dresdner Bahn in Lichtenrade hinzuweisen.


Frank Behrend gab einen kleinen historischen Abriss der Vereinsgeschichte. Anfang 1900 ist Lichtenrade rasant gewachsen. Zu dieser Zeit zählte Lichtenrade noch rund 800 Einwohner. Grundstücke wurden immer mehr parzelliert. Viele Berliner zog es ins Grüne und so ist Lichtenrade schnell gewachsen. Im Jahr 1910 zählte die Ortschaft vor den Toren von Berlin schon 3.239 Einwohner.
  

Straßenbau und Verkehr, Kanalisation und Entwässerung, Plätze und Schulen waren die wichtigsten Themen. So war es dann fast zwangsläufig, dass der Haus- und Grundbesitzer-Verein Lichtenrade 03 e. V, gegründet wurde. Der Wilmersdorfer Rechnungsrat Franz Carl Emil Rohrbach, nachdem noch heute eine Straße benannt ist, erreichte in zähen Verhandlungen die Pflasterung der Hilbertstraße, Krügerstraße, Paetschstraße und zahlreicher weiterer Straßen westlich der Eisenbahn. Die Eigentümer initiierten jedoch auch die Gründung einer Privatschule in Lichtenrade.
 

Nach den starken Regenfällen 1926/1927 war es wichtig, dass auf den Grundstücken das Problem des Oberflächenwassers gelöst wurde. Auf Druck des Vereins wurden in Lichtenrade und den angrenzenden Ortsteilen kleine Kanäle gebaut, die das Wasser in den Teltowkanal leiten sollten. So ist noch heute an einigen Stellen der Lichtenrader-Lankwitzer-Regenwasser-Sammelkanal, kurz LiLaReSa, zu sehen.
 


Luczak mit Volksparkchef Wolfgang Spranger...
Der Heimatchronist Hermann Wundrich schrieb viele kleine Begebenheiten auf. So ist sehr nett beschrieben, wie Wundrich selbst in den damals kleinen Ort Lichtenrade kam. Der Heimatforscher war von 1947 bis 1949 Vorsitzender des Vereins. Diese Geschichten lässt Frank Behrend in seiner Ansprache wieder lebendig werden.
 

Andreas Schwager (re) wird, beim Kampf gegen das Logistikzentrum in der Säntisstraße, vom Eigentümerverein unterstützt.
Auch das dunkle Kapitel in der deutschen Geschichte ließ Behrend nicht aus, wo die gleichgeschalteten Haus- und Grundbesitzervereine sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellten und der Vorsitzende dann Führer genannt wurde. Auch durften nur „Reichsdeutsche arischer Abstammung“ Mitglied werden.


Michael Delor (re), mit Sohn, von der BI Rettet die Marienfeldeler Feldmark und BUND-Bezirksgruppe. Auch die Sprecherin
Regina Pribyl von der BI war auch da.
Nach dem 2. Weltkrieg schlossen sich 1947 sieben Vereine zusammen. Im ersten Jahr nach dem Zusammenschluss hatte dieser Verein bereits 1.650 Mitglieder. Heute hat der Verein rund 3.000 Mitglieder und damit ein Gewicht in der Stimme von Lichtenrade.

„Im Laufe der 110 Jahre engagierten sich viele ehrenamtlich, waren in ihrer Freizeit tätig und halfen vielen anderen bei den Fragen und Problemen rund um Haus- und Grundeigentum. Allen diesen Aktiven sei für ihre Arbeit gedankt. Hoffen wir, dass sich auch in Zukunft viele Menschen in unserem Verein engagieren und der Verein sich weiterhin aktiv für das Eigentum einsetzen kann“, so der Vorsitzende Frank Behrend anlässlich des Jubiläums.


Joachim Grunow (lks) ist mit dem Verein eng verbunden.
Auch war der Ehrenvorsitzende Joachim Grunow, Vorsitzender von 1996 bis 2007, zum Festakt erschienen und wurde besonders von Frank Behrend begrüßt. Behrend ist selbst seit 2007 der 1. Vorsitzende des Vereins.



Das Unternehmer-Netzwerk gratuliert (re. Karl Wachenfeld).
Nach dem feierlichen Festakt genossen die Gäste das rustikale Berliner Buffet, das in der Märchenstube vom Restaurant Reisel aufgebaut war.


Für Musik war gesorgt.
Lichtenrade gratuliert und wünscht mindestens noch weitere 110 Jahre!

Thomas Moser (auch Fotos)

Das Interview mit dem 1. Vorsitzenden, Frank Behrend, soll die Spanne zwischen Historie und Zukunft etwas näher beleuchten.

 

110 Jahre Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.. Herzlichen Glückwunsch! Das ist eine lange Zeit.

BerLi-Press: Worauf ist der Verein mit seiner langen Tradition besonders stolz?

Behrend: Wir sind besonders stolz darauf, dass es uns schon 110 Jahre gibt und wir nicht wie viele andere Vereine – gerade auch bei Eigenheimern und Siedlern – uns Überleben kämpfen müssen.

BerLi-Press: Was sind ihre wichtigsten Alltagsaufgaben als Eigentümerverein?

Behrend: Tagesgeschäft ist die Beratung unserer Mitglieder zu Themen wie Nachbarrecht, Mietrecht, Erbrecht usw. Im vergangenen Jahr ließen sich unsere Mitglieder 1.600-mal beraten – persönlich, telefonisch oder schriftlich.

BerLi-Press: Wie sind ist der Verein in Lichtenrader vernetzt?

Behrend: Unser Verein ist selbst wiederum Mitglied bei anderen Vereinen – BI Dresdner Bahn, BI Fluglärm, Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, AG Bahnhofstraße. Außerdem erfolgt themenbezogen auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Initiativen in Lichtenrade.

BerLi-Press: Wo liegen die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft für den HWGV?

Behrend: Die größte Herausforderung für uns ist die demografische Entwicklung. Rund 50 Prozent (!) unserer Mitglieder sind älter als 70 Jahre. Wir müssen also ständig neue, möglichst jüngere Mitglieder werben, um unseren Mitgliederbestand stabil zu halten.

BerLi-Press: Was freut Sie als 1. Vorsitzenden am meisten?

Behrend: Mich freut es besonders, wenn unsere Aktivitäten und die Beratung unserer Mitglieder dann auch konkrete Erfolge bringen im Großen (zum Beipiel die Aufhebung des Straßenausbaubeitragsgesetzes) wie im Einzelfall (zum Beispiel die Korrektur einer Grundsteuerberechnung und damit verbunden eine Steuerersparnis von rund 1.000 € pro Jahr.)

BerLi-Press: Vielen Dank für das Interview!

 

30. Lichtenrader Meile -2013- Die Läufe

„Uiii, wat'n Wetter!“ schreibt der Veranstalter im Bericht für den Jubiläumslauf. Hauptorganisator Thomas Lüdtke beschreibt treffend: „Eher herbstlich als sommerlich präsentierte sich das Wetter bei der diesjährigen Lichtenrader Meile.“

Trotzdem ließen es sich insgesamt 497 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen nicht nehmen, die schöne Strecke im Süden Berlins wieder in Angriff zu nehmen.

 




Aber erstmal ging es mit den insgesamt 134 "Bambinis" los. Angefeuert von ihren oft ehrgeizigen Eltern zeigten sie alles, was an Lauftalent in ihnen steckt. Sie versuchten über Strecken von 500 Meter und 1 Kilometer alles zu geben. Beim Start, vor dem Ländlichen Lichtenrader Reitverein, kam es auf der feuchten Straße zu einigen kleineren Unfällen.


Bei der "Schülermeile" über 2 Kilometer trotzten 60 Schülerinnen und Schüler dem Wetter und kämpften ebenso um die begehrten Pokale.



Aufwärmen ist wichtig!

Im Hauptlauf konnte man die einfache „Lichtenrader Meile“ mit 7,5 Kilometer oder mit 15 Kilometer die doppelte Runde wählen.
Die Strecke führte durch die Marienfelder Feldmark, entlang dem ehemaligen Grenzstreifen und über den Hügel vom Freizeitpark Marienfelde. 153 Wagemutige liefen die gesamte Strecke, die dann wieder im Rahmen des Berliner Läufercups gewertet wurde. Wind und Regen machte den Läufern und Helfern etwas zu schaffen.

Anselm Delsa vom OSC Berlin hatte die besten Reserven und siegte in einer Zeit von 56:28 Minuten vor Horst Ungewickell (LTC Berlin/56:35 Min.) und Enrico Wiessner (ProSport 24 Berlin/56:59 Min). Horst, der Zweitplatzierte, musste sich etwas später von seiner Frau Antje Ungewickell (LTC Berlin) zeigen lassen, wie es besser geht: sie siegte in 1:06:23 Stunden vor Anicó Kulow (1:08:25 h) und Claudia Becker (1:10:35 h/beide Berliner Turnerschaft). Peter Gayermann, Inhaber der Edeka-Filialen Barnetstraße und Daimlerstraße und Sponsor der Lichtenrader Meile, wagte sich dieses Jahr an die 15 km, die er in einer Zeit von 1:19:50 meisterte.














Die weiteren Ergebnisse können auf der Website der Lichtenrader Meile nachgelesen werden. Besonders die Kinder freuten sich über die Urkunden und hielten teilweise stolz ihre Pokale in die Höhe.

Nach dem Lauf, ist vor dem Lauf. Und so beginnen in den nächsten Tagen schon die ersten Vorbereitungen für die 31. Lichtenrader Meile im Jahr 2014. 

http://www.lichtenrader-meile.de

Fotos: Thomas Moser BerLi-Press

 

 

Maientanz von „Family & Friends“ kurzfristig abgesagt!

„Das kann doch nicht wahr sein“, war die verärgerte Äußerung eines Bürgers darüber, dass der Maientanz vom neuen Veranstalter so kurzfristig abgesagt wurde. Ansonsten schien das Treiben in der Lichtenrader Bahnhofstraße wie an den „normalen“ Samstagen zu sein.

In diesem Jahr sollte ausnahmsweise, mit zwei verschiedenen Veranstaltern, jeweils ein gesonderter Maientanz stattfinden. Für den 1. und 2. Juni war ein vielversprechender Maientanz vom neuen Veranstalter „Family & Friends e.V.“, der in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße steht, angekündigt.

Einen Tag vor dem Beginn, am Freitag, wurden vereinzelte Handzettel in der Bahnhofstraße gesichtet, dass das Fest kurzfristig abgesagt werden musste.

Im Hinweis von „Famiy & Friends“ heißt es u.a.: „Auf Grundlage unserer Erfahrungen vom letzten Wochende, bei Frühling in der Preußenallee und dem notwendig gewordenen Abbruch der Veranstaltung sowie der Wetterprognose für das kommende Wochenende, sehen wir uns gezwungen, den 4. Lichtenrader Maientanz abzusagen.“ In der näheren Begründung heißt es: „ Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse am letzten Wochenende kam es zu mehreren Unfällen, wie dem Brand eines Baustromverteilers und extremen Wasserschäden. Mehrere Marktstände waren umgekippt. Kunsthandwerker haben ihre Werkstücke eingebüßt. Das Angebot für Kinder konnte gar nicht erst aufgebaut werden. Daraufhin wollten einige Händler für den 4. Lichtenrader Maientanz erst vor Ort zahlen, was die Berechenbarkeit einer Veranstaltung ob ihres Erscheinens oder Wegbleibens wesentlich belastet. Bitte haben Sie Verständis dafür, dass wir diese Veranstaltung mit dem Anspruch auf das Gelingen einer solchen abgesagt haben.“

Für „Family & Friends“ war es ein Einstieg in Lichtenrade, der schlechter kaum hätte ausfallen können. Besonders ärgerlich ist die Kurzfristigkeit der Absage und das, zumindest die Redaktion der Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de, gar nicht informiert wurde. Da muss wohl der Veranstalter und auch der Kooperationspartner noch einiges lernen!

Thomas Moser

 

 

Hat der Tunnel in Lichtenrade eine Chance?

Lange Zeit war von der Diskussion, rund um die Dresdner Bahn in Lichtenrade, nichts mehr zu hören.

Viele Lichtenrader Bürger fordern, dass die Züge durch Lichtenrade, auch zum geplanten Flughafen BER, nicht ebenerdig durch ihre Wohngebiete fahren sollen. Hohe Lärmschutzwände sind geplant, die jedoch als Teilung des Ortsteils mit vielen weiteren Problemen gesehen werden. Die geforderte Tunnellösung lehnte die Bahn bislang wegen der Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe ab.

Bundesverkehrsminister über den Lichtenrader Tunnel

Durch eine aktuelle Äußerung des Bundesverkehrsministers, Peter Ramsauer (CSU), ist wieder Bewegung in die Diskussion gekommen. Die Mehrkosten dafür könne der Bund und die Deutsche Bahn nicht allein stemmen. In der aktuellen Berliner Koalitionsvereinbarung hatten sich SPD und CDU für eine Tunnelführung der Dresdner Bahn durch Lichtenrade bekannt und wollten sich mit einem Landesanteil an den Mehrkosten beteiligen.

Die Bürgerinitiativen fordern einen Tunnel

In einer Pressemitteilung der „Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn“ heißt es nun: „Uns platzt der Kragen, wie wir, die Bürger, am „Nasenring“ durchs Land geführt werden. Es ist erschreckend, wie der Wille von über 50 000 Menschen in Lichtenrade und die Aussagen der Landesregierung von Bund und Bahn ignoriert werden. Mit dem Feigenblatt Planfeststellungsverfahren wird suggeriert die Anwohner könnten mitreden!

Luczak (re) mit Vertretern der BI und dem Lokalreporter Keitel (lks)  Foto: Website Luczak
Weiter führt die BI aus: „
Seit 1997 treten wir dafür ein, dass die Dresdner Bahn im Bereich Lichtenrade in Tunnellage geführt werden soll. Bahn und Bund sind aber der Meinung eine ebenerdige Bauausführung ist ausreichend. In dem seit 14 Jahren dauerndem Planfeststellungsverfahren ist diese Bauform eingebracht worden. Mehr als 4000 Einwendungen wurden im Jahr 2000 gegen diese Bauart eingelegt. Mehrfach wurde die Planung nachgebessert und ergänzt. An der ebenerdigen Bauweise wurde permanent festgehalten.“

Offensichtlich soll noch 2013 die Genehmigung der ebenerdigen Bauweise abgeschlossen werden! 

Der Vorsitzende der BI, Manfred Beck, stellt deutlich klar: „
Dagegen werden wir klagen, 16.364 Einwohner Lichtenrades haben uns dazu aufgefordert!

Auch der Vorsitzende des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V., Frank Behrend, meldet sich zu Wort: „Wir begrüßen es, dass im Bundesverkehrsministerium nun ein Umdenken begonnen hat und eine Tunnellösung nicht mehr kategorisch ausgeschlossen wird.“ Weiter heißt es vom Eigentümerverein; „Aufgrund der engen Bebauung entlang der Bahntrasse wären viele Grundstückseigentümer vom Ausbau betroffen. Daher unterstützt der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. die Bürgerinitiative Dresdner Bahn seit vielen Jahren bei ihrer Arbeit.“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Luczak macht Druck

Der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete, Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), wendete sich am 27. Mai 2013 in einem Brief direkt an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

Darin forderte der Abgeordnete: „Ich möchte Sie daher herzlich bitten und fordere Sie auf, jetzt zeitnah mit dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn konkrete Vereinbarungen für die Finanzierung der Mehrkosten für den Tunnel zu finden. Die Tunnellösung scheint nun nach über 15 Jahren endlich in greifbare Nähe gerückt zu sein. Lassen Sie diese Chance für die 50.000 Menschen in Lichtenrade nicht ungenutzt verstreichen!“

Auch wurde an diesem Wochenende, beim 37. Landesparteitag der CDU Berlin, ein Initiativantrag von Luczak eingebracht und ist angenommen worden. Luczak: "Jetz ist Wowereit am Zug, endlich für den Tunnel zu sorgen!"

 

 

Thomas Moser

 

 

Gastfamilien für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) noch dringend gesucht!

Im Rahmen des kommenden Parlamentarischen Patenschafts-Programms werden Abgeordnete des Bundestages wieder die Patenschaft für amerikanische Austauschschüler/innen übernehmen. Als Bundestagsstipendiaten werden sie das Leben einer deutschen Familie kennen lernen und wertvolle Erfahrungen für ihre eigene berufliche und private Entwicklung machen.

Ab Ende August/ Anfang September 2013 werden diese Teilnehmer nach einem zweimonatigen Intensivsprachseminar in München bei Gastfamilien in ganz Deutschland leben, einige davon in Berlin und Umgebung. Sie werden hier zur Schule gehen und später ein Praktikum absolvieren.

Um den jungen Amerikanern (18 Jahre alt) dieses besondere Erlebnis, das einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des deutsch-amerikanischen Verständnisses leistet, zu ermöglichen, werden noch dringend aufgeschlossene und nette Gastfamilien gesucht. Wer nicht gleich für zehn Monate ein Mädchen oder einen Jungen aus den USA bei sich aufnehmen möchte, kann nach Absprache zunächst auch einen 5-monatigen Aufenthalt vereinbaren.

Einer, der Teilnehmer, der in diesem Jahr in den Raum Berlin kommen wird, ist der 18-jährige Ted Grace aus St. Louis (Missouri). Ted möchte seit seiner Kindheit einmal Arzt werden und möchte hier in Berlin gern ein Praktikum an der Charité machen. Er interessiert sich für Fotografie, Theater, Tennis, Schwimmen und Windsurfen. In St. Louis hat Ted 3 jüngere Brüder ( 17, 10 und 7) und jede Menge Haustiere.

Die 18-jährige Alexandra Leinbach aus Whitefish Bay in der Nähe von Milwaukee (Wisconcin) wird ihr Austauschjahr ebenfalls im Raum Berlin verbringen. Sie hat einen älteren Bruder und viele Haustiere (Katze, Hund, Chinchilla, Fisch und Vogel) ihre Leidenschaft gehört dem Tanz, besonders dem orientalischen Tanz, für den sie sich auch gern selbst ihre Kostüme näht. Sie spielt Klavier und Ukulele und singt. Außerdem interessiert sie sich für Reiten und Inline-Scating.

Wenn Sie Ted oder Alexandra oder eine andere junge Amerikanerin oder einen Amerikaner bei sich aufnehmen möchten, können Sie sich direkt an die verantwortliche Betreuerin vor Ort Frau Grit Kümmele unter der Telefonnummer: 030-24039271, mobil: 0176 62802569 oder per E-Mail an kuemmele@amerika-haus-berlin.de wenden.

 

Feste in Lichtenrade werden im Losverfahren vergeben!

Auf die Straße, fertig, los…

Die Feste auf der Bahnhofstraße haben Tradition und werden künftig im Losverfahren vergeben. Mehrere Veranstalter haben sich für die Durchführung der Veranstaltungen in Lichtenrade beworben. Durch diese neue Konkurrenz sah sich das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gezwungen, ein rechtlich einwandfreies Auswahlverfahren zu wählen.

Bezirksstadtrat Daniel Krüger (CDU) erläutert, dass ein Losverfahren über die Vergabe der Straßenfeste entscheiden soll.

Straßenfeste im Wandel

Aber der Reihe nach. Die „Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße“ hatte sich Ende 2012, nach jahrzehntelanger Tätigkeit, aus wirtschaftlichen Gründen aus der Organisation der traditionellen Bahnhofstraßenfeste zurückgezogen. Auch wollten viele örtlichen Einzelhändler gar keine oder andere Feste und waren mit der Aktionsgemeinschaft unzufrieden. Die Qualität der Märkte hat mit den Jahren immer mehr nachgelassen. Über den Weihnachtsmarkt des Vorjahres stand im Lichtenrade-Blog folgende Äußerung: „Die dortige Ansammlung von Billig- und Ramschständen verdient nicht die Bezeichnung Weihnachtsmarkt!“

Joachim Jentsch
Für den Weihnachtsmarkt sprang dann sehr kurzfristig der Veranstalter Joachim Jentsch ein und war sehr um Absprachen mit den Einzelhändlern bemüht.


Lars Hombach
Apotheker Lars Hombach von der „Initiative Bahnhofstraße“ formulierte deutlich die Wünsche der Einzelhändler und lobte die Gesprächsbereitschaft des neuen Veranstalters.

Einmalig zweimal Maientanz und dann doch abgesagt

Für den Maientanz im Jahr 2013 haben sich erstmals zwei Bewerber für die Durchführung beworben. Stadtrat Daniel Krüger erklärt, dass die Genehmigung von zwei Frühlingsveranstaltungen eine „Ausnahme und ein Sonderfall“ war. Joachim Jentzsch hatte sich beworben und führte den Maientanz Anfang Mai durch.

Die fast schon todgeglaubte Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße hat ihren Hut wieder in den Ring geworfen. Sie will die Großveranstaltungen mit dem Kooperationspartnerverein „Family & Friends“, einer Nachbarschaftsinitiative aus Westend, durchführen. Dieser Maientanz sollte nun Anfang Juni stattfinden. Einen Tag vor der Eröffnung der Veranstaltung, am 31. Mai, waren einige kleine Aushänge mit der Absage des Festen in der Bahnhofstraße zu finden. Das war sicher kein guter Einstieg für „Family & Friends“ und der Aktionsgemeinschaft.

Die Häufung der Feste sollte sich aber sowieso nicht mehr wiederholen und war nur der besonderen Situation geschuldet, so Baustadtrat Krüger.

Losverfahren für die Straßenfeste

Daniel Krüger erläutert, dass sich eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe mit der Vergabe von Straßenfesten in Lichtenrade beschäftigt hat. Künftig wird man Termine für mögliche Straßenfeste in Lichtenrade festlegen. Veranstalter können sich bis zu einem festgelegten Termin bewerben. Dann wird, wie jetzt schon für das Wein- und Winzerfest und für den Weihnachtsmarkt 2013, ein Losverfahren stattfinden. Als „Straßenbaulastträger“ sieht Daniel Krüger aus verschiedenen Gründen keine Möglichkeit, nach festzulegenden inhaltlichen Kriterien eine Auswahl der Veranstalter zu treffen.

Viele Lichtenrader wünschen sich, dass die Märkte wieder einen größeren Anteil an kunstgewerblichen Ständen erhalten. Krüger sieht aber keine Möglichkeit und personelle Kapazität, zum Beispiel ein solches Kriterium wirkungsvoll umzusetzen. So ist die Frage nach objektiven Kriterien kaum zu beantworten und die Konzepte der Veranstalter können in der Praxis immer von der Durchführung abweichen, wenn sich nicht genügend entsprechende Mitwirkende finden lassen.

Nach Absprache mit dem bezirklichen Rechtsamt sieht man eine „ehrliche Ausgangsposition“ nur mit einem Losverfahren, indem dann eine Reihenfolge festgelegt wird. Die Rangfolge greift für den Fall, wenn ein Veranstalter absagen sollte.

Für das Wein- und Winzerfest und den Weihnachtsmarkt im Jahr 2013 haben sich drei beziehungsweise vier Veranstalter beworben.

„Ohne Würdigung der handelnden Personen“ fand nach Aussagen von Krüger die Verlosung statt. Bei der Verlosung konnten alle Bewerber persönlich dabei sein. Aus Händlerkreisen verlautet, dass für das Wein- und Winzerfest „Family & Friends“ das Rennen gemacht hat und Joachim Jentsch wieder den Weihnachtsmarkt ausrichten wird. Bezirksstadtrat Daniel Krüger hat mittlerweile dieses Ergebnis auch offiziell bestätigt.

 

Daniel Krüger, der eine Monopolisierung der Feste nicht klug finden würde, hofft auf gute Veranstaltungen in Lichtenrade und, dass sich die Veranstalter auf ihre wirklichen Aufgaben konzentrieren.

In diesem Sinne wäre es sicher notwendig und wünschenswert gewesen, wenn ein groß angekündigtes Fest tatsächlich stattfindet, beziehungsweise die Besucher und auch die Presse bei Änderungen rechtzeitig, eindeutig und umfassend informiert werden.

Thomas Moser

 

 
Über mich
Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
Mehr über mich
Archiv
21Publish - Cooperative Publishing