Lichtenrader rbb-Reporter Daniel Gäsche hat sich getraut!

Am 23. Mai 2013 war es soweit! Caroline Rego dos Santos und Daniel Gäsche gaben sich im Standesamt im Rathaus Schöneberg das Ja-Wort und schlossen den Bund fürs Leben. In ihrer Mitteilung hieß es: „Wir haben uns getraut!“

Foto: Privat
Der gebürtige Kreuzberger lebt in Lichtenrade. 1968 ist der Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor im Westteil der Stadt geboren worden. Bereits als 12jähriger Junge arbeite Daniel als Reporter und Moderator der RIAS-Jugendsendungen Doppeldecker und Flick Flack. Nach dem Abitur machte er erstmal eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und arbeitete bis 1990 in dieser Branche. Von 1990 bis 1999 war Gäsche als Redakteur und Moderator beim Berliner Radiosender „Hundert,6“ beschäftigt. Parallel studierte er von 1992 bis 1998 an der Freien Universität Berlin Publizistik, Geschichte und Germanistik. Von 1998 bis zum Jahr 2000 war Gäsche Pressesprecher beim Fußball-Zweitligisten Tennis Borussia Berlin. Ab 1999 stand Daniel Gäsche zudem beim Sender Freies Berlin als TV-Morgen- und Tagesmoderator für die Abendschau und die Abendschau-News vor der Kamera. Für den Berliner Radiosender infoRADIO, das SFB-Fernsehen und dessen Nachfolger „rbb“ berichtet Daniel Gäsche als Sportmoderator und Reporter. Seit 2003 gehört Gäsche zum Moderatoren-Team von „rbb um 6“ (montags bis freitags 18.00-18.27 Uhr im rbb-Fernsehen) und der „Abendschau“.

Als Buchautor veröffentlichte Daniel Gäsche 2005 die Hippie-Biografie „Juppy - Aus dem Leben eines Revoluzzers“. Im Jahr 2008 erregte Gäsches „Born to be wild - Die 68er und die Musik“ einige Aufmerksamkeit, weil das FOCUS-Magazin ein Interview im Buch als Drogengeständnis des Grünenpolitikers Rezzo Schlauch medial verwertete. Schlauch wehrte sich gegen die Passage, die er so nie gesagt haben will. Daniel Gäsche hatte jedoch einen Original-Tonbandmitschnitt vorzuweisen.

Die Ehefrau von Daniel Gäsche, Caroline Rego dos Santos, Jahrgang 1976, stammt aus Belem in Brasilien. Sie studierte Modedesign an der Amazonas-Universität in Belem und entwirft Mode und Geschenkartikel.

Kennengelernt haben sich Daniel und Caroline bei einer gemeinsamen Bekannten.

Die Hochzeitsfeier fand in der ufa-Fabrik in Berlin-Tempelhof statt.

Lichtenrade gratuliert und wünscht eine glückliche Ehe!

Thomas Moser

Quelle u.a. Wikipedia

 

 

Eigentümer bepflanzen Hochbeete in der Lichtenrader Bahnhofstraße

Am vergangenen Samstag (18.05.13) haben Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. wieder die Hochbeete von der Berliner Bank und Netto in der Lichtenrader Bahnhofstraße neu bepflanzt. Nachdem Entfernen von Abfällen und Unkraut konnten die Sommerblumen, die von den Firmen Blumenhaus Kabisch, Michael Happe und Exner-Handels GmbH gespendet worden sind, eingepflanzt werden. Mit dabei war der Tempelhof-Schöneberger Bezirksstadtrat Oliver Schworck.


Foto: HWGV

„Die positive Resonanz bei den vielen Lichtenradern in den letzten Jahren hat uns auch dieses Jahr wieder motiviert, die Hochbeete zu verschönern.“, so der Vorsitzende Frank Behrend. Der Verein pflegt und bepflanzt die Hochbeete seit 2010, also in diesem Jahr zum vierten Mal.

 

Die Hexperten, ein Scheck und eine Schirmherrschaft +++ Die Berliner Sparkasse hilft!

Mai 2013 Erst im März diesen Jahres hat der Verein Megamix e.V. die handwerklich-kreative Lernwerkstatt "Die Hexperten" in der Lichtenrader Kindertagesstätte in der Nahariyastraße ins Leben gerufen.


Foto privat

Hexen ist manchmal doch so etwas wie Zauberei! So hat die „Stiftung Berliner Sparkasse“ dem neuen Projekt im Mai als Starthilfe 2.000 Euro gespendet. Bei der Scheckübergabe in der Kita waren der Regionalleiter von Tempelhof/Kreuzberg der Berliner Sparkasse, Dirk Weichert, Ursula Wagner (Vertreterin von Megamix), die Kita-Leiterin Sabine Ranglack und viele Kinder dabei.
  

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat auch die Schirmherrschaft über „Die Hexperten“ übernommen. Schöttler ist die Stiftungsvorsitzende der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin „ifsb“. 

Die Ideenforscher von Megamix e.V. fördern die Erziehung und Bildung aller Generationen. Der Ansatz des Vereinsarbeit versteht das Lernen so, dass Menschen immer dann am besten lernen, wenn sie nicht das Gefühl haben zu lernen und lernen zu müssen. 

In dem Projekt „Die Hexperten“ geht es auch um Nachhaltigkeit. So werden Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen beim basteln verwendet. Ziel ist die Förderung der Kreativität bei Kindern und Jugendlichen. Dafür soll die Experimentierfreude, das visionäre Denken und die Kommunikation angeregt werden. All das lernen die Kinder unter Anleitung von Pädagogen. 

Regionalleiter Dirk Weichert: „Mit diesen Schwerpunkten passt das Projekt optimal in den Wirkungsbereich, den sich die Stiftung Berliner Sparkasse gegeben hat.“ Mit Hilfe der Stiftung soll das Gemeinwohl und die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen in der Stadt unterstützt werden. Der Leiter des FinanzCenter der Sparkasse in Lichtenrade, Thomas Grassow, führt aus: „Mit den finanziellen Unterstützungen sollen vor allem auch private Initiativen Unterstützung erfahren, die der Jugend- und Altenhilfe dienen.“ 

In der Kita war jedenfalls die Freude groß, dass ein neues Angebot das Spektrum der pädagogischen Arbeit erweitert. 

Thomas Moser

http://www.ideenforscher.net

 

 

 

Der ehemalige Mauerstreifen hat wieder einen Zaum erhalten...

Am ehemaligen Mauerstreifen fanden schon im letzten Jahr Rodungen statt. Jetzt sind größere Gebiete eingezäunt.

Wir berichteten schon darüber in der Lichtenrader Internetzeitung:

Viele regelmäßige Fußgänger sind unzufrieden, dass man hier Natur „zerstört“ hat. Das ist eine Maßnahme der Berliner Stadtgüter. Diese werden an dieser Stelle jedoch umfangreiche Ersatzpflanzungen vornehmen. Diese Ersatzpflanzungen werden als Ausgleich für gefällte Bäume, für eine neu gebaute Straße, notwendig. Björn Lindner weist darauf hin, dass dieses Stück Natur damit aufgewertet wird: „Die Lichtenrader brauchen keine Angst haben, dass hier negative Eingriffe in die Natur erfolgen!“ Lindner ist selbst auch nicht glücklich, dass im Vorfeld der Maßnahmen keine Informationen der Bevölkerung stattfanden. Aber auch an dieser Stelle sollen Informationstafeln aufgestellt werden, weiß Lindner.

Eine kleine Information der Stadtgüter klärt auf:


Fotos: BerLi-Press

www.berlinerstadtgueter.de

 

4. Lichtenrader Maientanz

Kurzfristig vom Veranstalter abgesagt!!!

01.-02.Juni 2013 (fällt aus!!)

Samstag: 11-23 Uhr

Sonntag: 11-20 Uhr

An Großveranstaltungen organisieren wir diesjährig in Kooperation mit dem Verein "family and friends e.V."das diesjährige 4.Maientanz in der Lichtenrader Bahnhofstraße.

Lichtenrader Maientanz – Stadtteilfest und Kunsthandwerkermarkt in Berlin-Lichtenrade, 1. – 2. Juni 2013

Frisch, Frech, Frühling …
Kultur, Kulinarisches, Kunsthandwerk & Kinderprogramm im Kiez!

Frisch und Frech geht’s im Frühling im südlichsten Stadtteil Berlins zu. Der Lichtenrader Maientanz vom 1. – 2. Juni in der Bahnhofstraße ist schon seit einigen Jahren das Frühlings-Pendant zum herbstlichen Wein- und Winzerfest. Und so findet man dort neben diversen kulinarischen Spezialitäten auch verschiedene Weine vom Winzer vor.

Zu den Programmhighlights gehören – Ladies first - die beste Frauen Party-Band, die Gabys (Sa, ab 17 Uhr). Schrill, witzig und mit überragenden stimmlichen Qualitäten bleibt bei ihren Konzerten kein Auge trocken – und kaum ein Hinterteil auf dem Stuhl. Die Berliner Frauen Band ‚Die Gabys‘ besticht mit Songs aus den 80ern und 90ern und ihrer gnadenlos witzigen Show:  frech und voller Selbstironie. Zugaby!

Handgemacht und mundgeblasen und jeder Ton sitzt: Das 1997 von der Kapellmeisterin und Pianistin Bettina Erchinger gegründete Berliner Damenorchester Salome (So, ab 18 Uhr) beherrscht in ihren phänomenalen Arrangements die stilistische Klaviatur des Jahrhunderts - vielfältig und international wie unsere Metropole spielt, singt und tanzt sich diese rein weibliche "Pocket-Big-Band" in einer temporeichen Fahrt durch Swing, Soul & Rock’n‘Roll. Mit Charme und Tempo, frech und stilvoll bieten diese acht zauberhaften Ladies außergewöhnliches Entertainment!

Zum musikalischen Anteil trägt außerdem noch die sympathische Berliner Cajun- und Zydeco-Band Colinda (So, ab 11 Uhr) bei, diein der klassischen Cajun-Besetzung mit Geige, Akkordeon, Gitarre und Waschbrett zeigt, dass auch der Berliner Sumpf mit Two-Steps, Walzer und Polkas den Bären zum Steppen bringt.

Historisches Pflaster, Asphalt, roter Teppich oder Grasnarbe – Archie Clapps brüllkomische, höchstsympathische und äußerst überraschende Straßenshows funktionieren auf jedem Belag. Mit seiner Haarkreation – dem Einhorn-Irokesen – hüpft er wie ein an einer LKW-Batterie angeschlossener Duracell-Hase über die Bühne und nimmt gekonnt jede Pointe mit, ohne dabei in flaches Fahrwasser zu geraten. Wenn er dann am Höhepunkt der Show eine freistehende Leiter erklimmt und dazu mit brennenden Fackeln jongliert, schlägt die Mutti atemlos die Hand vor den Mund und kreischen die Schülerinnen vor Verzückung.

Darüber hinaus steht die Live-Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Berliner Olympiastadion auf Großbildleinwand auf dem Programm.

Und last but not least wird es eine reizvolle Kunsthandwerkermeile geben: Künstler und Kunsthandwerker stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Und ob Keramiken, Malereien, Schmuckstücke, Spielzeug oder Kleidung: Sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!

An diesem ersten Juni-Wochenende hält Herr Dr. Jan-Marco Luczak, Mitglied des Deutschen Bundestages, seine schützende Hand über den Lichtenrader Maientanz. Haben Sie unseren Dank dafür, Herr Luczak!

Bühnenprogramm: Hauptbühne:

Sonnabend, 01.06.2013
11:00 Uhr        Eröffnung
15:00 Uhr        Archie Clapp = Comedy - Artistik - Magic
17:00 Uhr        Die Gabys – Die beste Frauen Party-Band
20:30 Uhr        DFB-Pokalfinale auf Großbildleinwand!

Sonntag, 02.06.2013
11:00 Uhr        Frühschoppen mit Colinda – Cajun & Zydeco
15:00 Uhr        Archie Clapp = Comedy - Artistik - Magic
18:00 Uhr        Damenorchester Salome – Swing, Soul & Rock’n‘Roll

zusätzlich am Sonntag: Titanen der Rennbahn – Fahrten mit einer historischen Postkutsche,

Außerdem dabei: Ulrich-von-Hutten-Gymnasium mit einem Musikbeitrag sowie die Tanzschule Traumtänzer mit einer Tanzeinlage



 

Mehrere Marder in Lichtenrade gesichtet

Der eine und andere Bewohner von Lichtenrade hat sicher schon mal einen Fuchs durch die Straßen streifen sehen. Besonders im Bereich am Stadtrand kann man in den Morgenstunden oder in der Nacht diese interessanten Tiere bewundern.

Nun sind aber auch vermehrt in der Nacht Marder in Lichtenrade gesichtet worden.

Wer sich mehr über Fuchs und Marder informieren will, kann sich auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt näher informieren.

Fuchs: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/de/fuchs.shtml

Marder: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/de/steinmarder.shtml

Wer von besonderen Erlebnissen mit diesen Tieren in Lichtenrade berichten kann, meldet sich bitte bei postmaster@lichtenrade-berlin.de . Wir werden die Entwicklung beobachten und darüber berichten.

 

 

Kita Blohmstraße reloaded!


Foto: Thomas Moser

Das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e.V. (NUSZ) ist neuer Träger der Kita in der Blohmstraße. Die Kita war 2009 auf Initiative des UnternehmensNetzwerks Motzener Straße e.V. gegründet worden. Auf der heutigen Vorstandssitzung besiegelten das Nachbarschaftszentrum ufafabrik und das Unternehmensnetzwerk (UMo) die neue Zusammenarbeit. An deren Zustandekommen waren auch Bezirk, Senat und Elternvertreter maßgeblich beteiligt.  

UMo-Vorstandsmitglied Rainer G.Jahn: "Wir danken allen Förderern des Projektneustarts und freuen uns auf die engagierte Arbeit an gemeinsamen Projekten. Dafür werden wir und unsere Geschäftspartner einen Beitrag leisten und weiterhin großzügig spenden!"

Renate Wilkening, Geschäftsführerin des Nachbarschaftszentrums ufafabrik: "Wir sind sicher, dass wir das in der Kita schlummernde Potential gemeinsam mit Eltern, Erziehern und dem Unternehmensnetzwerk wecken können. Wir wollen eine besondere Kita mit hohem Qualitätsanspruch bei Betreuung und Konzept. Es geht dabei nicht um "Kinderaufbewahrung", sondern um praktische Programme für frühkindliche Entwicklung. Dabei sind wir zuversichtlich, dass uns die vielen Unternehmen des Netzwerks den Rücken stärken!"

 

 

30 Jahre Lichtenrader Meile am 2. Juni 2013

Die Laufveranstaltung „Lichtenrader Meile“ findet im Jahr 2013 zum 30igsten mal statt. Eine lange Tradition im Süden von Berlin! Im Juni 1984 startete der erste Lauf in der Bahnhofstraße und führte durch die Straßen von Lichtenrade.

Zur Historie der Lichtenrader Meile

Veranstaltet wurde die erste „LM“, wie der Lauf von den Sportlern genannt wird, im Rahmen eines Frühlingsfestes. Die Anzahl der Läufer im ersten Lauf ist nicht dokumentiert. Es soll aber eine kleinere Gruppe gewesen sein. Viele Läufer fanden es attraktiv, durch die Lichtenrader Straßen zu laufen, da etliche Zuschauer an den Straßenrändern standen und applaudierten. Der Aufwand für die Straßensperrungen durch die Polizei und die Umleitungen für die Busse waren jedoch immens. Daher war schon für die zweite Veranstaltung klar, dass sie am Rande von Lichtenrade, durch den östlichen Teil von Marienfelde, führen sollte. Startpunkt war und ist noch heute der Parkplatz vor der Firma Werzalit am Schichauweg. Der erste Lauf wurde vom Vorsitzenden des VfL Lichtenrade, Bernd-Jürgen Dolling, ins Leben gerufen und organisiert. Schnell tat man sich mit dem SSV Lichtenrade zusammen. Und so wird die LM jetzt immer von beiden Vereinen zusammen organisiert.

Foto: Lichtenrader Meile / 2002
Anfangs war es mehr eine erweiterte Vereinsmeisterschaft. Später hat sich der Lauf im Berliner Süden etabliert und ist ein fester Termin im Berliner Volkslaufkalender geworden. In Spitzenzeiten nahmen über 800 Läuferinnen und Läufer teil. 2012 waren es fast 600 laufbegeisterte Berliner aus der ganzen Stadt. Für Schüler werden kürzere Strecken über 2 km angeboten. Mittlerweile machen auch die „ganz Kleinen“ mit. Bei den sogenannten Bambini, hier ist ein Mindestalter von 3 Jahren festgelegt, geht die Strecke über 500 m beziehungsweise über einen Kilometer. Seit Jahren sind die Walker dabei. Zusammen mit den Kollegen der Fraktion Nordic Walking geht es über die einfache Distanz von 7,5 km. Die Lichtenrader Meile ist ein Lauf in der Serie des Berliner Läufercups. Innerhalb einer Serie von 15 Berliner Volksläufen können Punkte für den Jahressieg gesammelt werden.

Der Streckenverlauf – Was hat die Lichtenrader „Meile“ mit Preußen zu tun?

Heute führt die Strecke durch die Marienfelder Feldmark, entlang dem ehemaligen Grenzstreifen, und über den Freizeitpark Marienfelde. Der Hügel, der hier zu erklimmen ist, war früher eine Müllhalde und wurde dann begrünt. Jahrelang musste der Park wegen ausströmender Gase geschlossen werden. Heute ist die Höhendifferenz für die Läuferinnen und Läufer mit 27 Meter schon eine kleine Herausforderung. Der Blick über die Stadt entlohnt jedoch die Sportler. Die nördlichste Spitze ist der Nahmitzer Damm. Zurück geht es es wieder zum Ausgangspunkt.

Die Lichtenrader Meile misst 7,5 km. Das ist fast das Maß einer Preußischen Meile. Diese misst genau 7,532484 km. Die Sportler, die mehr Kondition haben, können zweimal die Strecke ablaufen.


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Laufgeschichten - Ein kurzer Rückblick

Die Mitorganisatorin Monika Schumacher freut sich, dass sie noch einige ältere Vereinsdokumentationen finden konnte. Der 15. Jubiläumslauf fand 1998 bei brütender Hitze statt und einige, von den 230 Läufern, mussten umkehren. Den Startschuss und die Siegerehrung hat der damalige Jugendstadtrat Dietrich Schippel (CDU) durchgeführt. Später war auch Jugendstadtrat Reipert (auch CDU) und seine Nachfolgerin Angelika Schöttler (SPD), die heutige Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, am Zielpunkt für die Ehrungen zuständig. Aber ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den Vereinen würde so ein Lauf gar nicht durchgeführt werden können.

In der Vereinszeitschrift von SSV Lichtenrade wurde über die 21. Lichtenrader Meile im Jahr 2004 berichtet, dass der Lauf ein trauriges Ende fand. Für einen Läufer, der im letzten Streckenabschnitt der ersten Meile einen Zusammenbruch erlitt, gab es keine Rettung mehr. Er verstarb einige Tage später.


Foto: Lichtenrader Meile - Angelika Schöttler - 2002

Seit Jahren sorgt der Malteser Hilfsdienst für eine gute ärztliche Versorgung der Sportler. Für den Lauf ist eigens ein Sanitäter auf dem Motorrad im Einsatz und kann so schnell an allen Stellen helfen.

Auf die Plätze, fertig, los

Für die Helfer heißt es jedes Jahr, früh aufzustehen. Der Start- und Zielbereich muss vorbereitet werden und die Streckenposten müssen ihre Position beziehen. Die Läuferinnen und Läufer kommen schon in aller Frühe. Die Sportler können sich sogar noch bis zur letzten Minute nachmelden. Die Startgebühren sind für die Läufer nur geringe Organisationsbeiträge, die sich jeder Sportler leisten kann. Der Veranstalter hat die notwendigen Kosten z.B. für die medizinische Versorgung zu tragen.

Am Tag des Laufes muss alles gut organisiert sein. Die Startnummern mit den elektronischen Chips werden ausgegeben und es wird ein gemeinsames „Warming-Up“ angeboten. Dann starten die Bambini vor den Schülern, bis dann der Hauptlauf gestartet wird. Als letztes machen sich die Nordic-Walker auf die Piste. An die Walker richten sich besonders die Fairplay-Teilnahmebedingungen: „Dazu gehört ein rempelfreies Laufen und das Freihalten der Strecke durch Hintereinanderlaufen/-walken.“

2013 wird wieder der Hauptsponsor und Schirmherr der „Lichtenrader Meile“, Peter Gayermann (41), von EDEKA Gayermann in der Barnetstraße und Daimlerstraße, selbst mitlaufen. Peter Gayermann: „Ich freue mich sehr, dass ich seit dem letzten Jahr ein Teil der Erfolgsgeschichte der Lichtenrader Meile sein darf.“ Besonders kam es Gayermann auf die Unterstützung der beiden Vereine an. EDEKA Gayermann unterstützt aber auch soziale Projekte, wie zum Beispiel die Lichtenrader Suppenküche. Peter Gayermann hofft dafür wieder auf eine hohe Spendensumme.

Nach 7,5 bzw. 15 km ist es dann geschafft. Einige Teilnehmer kommen dabei schon ganz schön ins Schwitzen. An zwei Wasserstellen konnte man sich zwischendurch erfrischen. Die jüngsten Teilnehmerinnen haben schon längst ihre Urkunden bekommen. Dank des elektronischen Zeitmessverfahren erhält jeder Teilnehmer direkt nach dem Lauf seine Urkunde. „Früher musste noch mit Stoppuhr gearbeitet werden und Listen wurden mühsam mit der Hand ausgefüllt“, berichtet der Hauptorganisator Thomas Lüdtke. Gemeinsam wird dann die Siegerehrung vorgenommen und die drei Erstplatzierten einer jeder Gruppe erhalten Pokale beziehungsweise Siegerurkunden. Am Zielbereich warten auf die hungrigen Besucher und Sportler dann Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen.

Nach dem Lauf, ist vor dem Lauf. Und so beginnen in den nächsten Tagen schon die ersten Vorbereitungen für die 31. Lichtenrader Meile im Jahr 2014.

Die letzten Vorbereitungen im Vereinsheim am Kirchhainer Damm
Thomas Moser

http://www.lichtenrader-meile.de

Fotos: Lichtenrader Meile / letztes Foto BerLi-Press

30 Jahre Lichtenrader Meile am 2. Juni 2013 (Parkplatz von Werzalit / Schichauweg 52 / Imhoffweg): Besucher sind herzlich willkommen.

Für die Verpflegung ist gesorgt.

Zur Teilnahme kann man sich aber auch noch melden!

 

Gospelklänge in Salvator

Ein Gospelkonzert in der Lichtenrader Salvatorkirche lockte viele Besucher an. Unter dem Motto „One to 3“ kamen über dreißig Sängerinnen und Sänger vom St. Konrad Gospelchor aus Friedenau. Der Titel des Konzertes sollte das Thema der Dreifaltigkeit aufgreifen. Unter künstlerischer Leitung von Johannes Hüttenmüller wurden englischsprachige Gospels dem interessierten Publikum präsentiert. In der voll besetzten „Konzerthalle“ wurden die Lobpreisungen zu Gehör gebracht. Viele Stücke waren eher nicht so bekannt. Aber zum Hallelujah, Oh happy day; Amen oder Songs aus Sister Act kann man gut klatschen und mitswingen. Pfarrer Rainer Lau gab dem Chor immer wieder eine kleine Verschnaufpause, las Texte vor, erklärte Hintergründe und bat die Gemeinde zum gemeinsamen Gebet.

Der Chor bezeichnet sich selbst als „bunte Mischung fröhlicher Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Berliner Bezirken“. So singen auch Gemeindemitglieder aus der Salvatorpfarrei im Chor mit.

Im Chor ist jeder willkommen, ob Schüler, Student oder Berufstätige, egal von welcher Herkunft. Die Proben beinhalten immer Einsingübungen mit chorischer Stimmbildung, Rhythm & Groove-Übungen und Body-Percussion.

Auf der Internetseite vom Chor heißt es: „Wir wollen populäre Gospelliteratur beziehungsweise den "Black Gospel" nicht kopieren, indem wir nachahmen, sondern finden die Originalität des Chorklangs mit unseren Möglichkeiten als Brückenschlag nach Europa.“

Der Chor ist besonders stolz darauf, dass sie vor Kurzem live „on stage“ bei der Echo Preisverleihung 2013 mit Helene Fischer dabei sein durften.

Zum Ende des Konzertes in Lichtenrade war dann auch der letzte Besucher kaum noch auf den Bänken zu halten. Ein schöner Auftritt, bei dem man dem Chor die Freude am Singen anmerken konnte. Singend zogen die Frauen und Männer aus der Kirche und die Besucher konnten glücklich und beschwingt den Frühlingsabend am Sonntag ausklingen lassen.

Thomas Moser

http://www.stkonradgospelchor.de


Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press-

 

 

Maientanz 2013 und Kinder- und Jugendfest der Schülerfirma von der UvH

4./5. Mai 2013 - Fotoimpressionen








Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press-

 
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