Frohe Ostern und schöne Feiertage!

wünscht Thomas Moser

 

Eigentümer bestätigen Vorstand

Die Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 21. März 2013 den Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt.

Frank Behrend (Foto: BerLi-Press)
Zum 1. Vorsitzenden wurde Frank Behrend wieder gewählt, als Stellvertreter wurde Frank-Michael Hoppe bestätigt. Auch die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. "Somit können wir unsere erfolgreiche Arbeit für die Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer fortführen.", so der alte und neue Vorsitzende.

Neben der Vorstandswahl wurden die Mitglieder von der Berliner Energieagentur über die Möglichkeiten zur Energieeinsparung informiert. Denn auch bei vielen Eigentümern reißen die steigenden Strom-, Öl- und Gaspreise Löcher in die Geldbörsen. Ferner informierte Frank Behrend die Mitglieder über die Aktivitäten zum 110-jährigen Bestehen des Vereins. Geplant ist im Sommer u.a. ein Hoffest für die Mitglieder, quasi als Geburtstagsfeier.

Der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. hat rund 3.000 Mitglieder in Lichtenrade und angrenzenden Ortsteilen und Gemeinden. Der Verein berät und unterstützt die Mitglieder in allen Fragen rund um das Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum. Ferner engagiert sich der Verein bei Themen wie der Stadtentwicklung, so z.B. bei der Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums Lichtenrader Bahnhofstraße oder dem geplanten Logistikzentrum an der Säntisstraße. (Quelle_ PM_HWGV)

 

Schülerfirma will Lichtenrader zum Lächeln bringen

Kinder- und Jugendfest mit Bandwettbewerb am 4. Mai 2013

Eine Schülerfirma wird ein Kinder- und Jugendfest in Lichtenrade durchführen.

Foto: OCS
Sechzehn Schülerinnen und Schüler des Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums gründeten im August 2012 die Schülerfirma O.C.S. (Organize, Connect & Smile). Nach dem Motto „learning by doing“ sollen die Schüler dabei das Thema Wirtschaft für sich praxisnah, aber spielerisch, erfahren.

Kinder- und Jugendfest für alle Lichtenrader am 4. Mai!

Am 4. Mai 2013 wird von der Schülerfirma in Lichtenrade ein Kinder- und Jugendfest organisiert. Das Straßenfest wird in der Rehagener Straße vor der Schule stattfinden. Dafür wird extra die Straße, von der Bahnhofstraße bis zur Goltzstraße, gesperrt werden. Parallel zu der Veranstaltung wird auf der Bahnhofstraße der Maientanz stattfinden.

Die Schüler sind 16 und 17 Jahre alt. Sie wollen ein buntes Rahmenprogramm mit Spiel und Spaß für Kinder und ihre Eltern organisieren. Eine 8. Klasse wird einen Essensstand übernehmen. Auch soll ein Schülerband-Wettbewerb auf die Beine gestellt werden. Dafür wird auf der Website der Schülerfirma geworben (http://www.schuelerfirma-ocs.de). Der Hauptpreis wird ein professionelles Fotoshooting sein. Das Schulprojekt findet im Rahmen des Unterrichtsfaches Studium und Beruf statt.

Als Schulpate ist der Lehrer Michael Dannenberg Ansprechpartner der Schülerinnen und Schüler. Die Schirmherrin der Veranstaltung wird die Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz sein.

Anteilseigner werden und die Schülerfirma unterstützen!

Einige Sponsoren, wie der ADAC und die AOK, haben die Schüler schon gefunden. Wie es sich aber für eine richtige Firma gehört, wird weiteres Geld für die Gründung benötigt. Ab 10 Euro kann jeder Bürger Teilhaber der Firma werden. Wer hier mitwirkt und Anteilscheine erwirbt, wird auf dem Flyer namentlich erwähnt. Für 20 Euro wird man auf dem Plakat und auf der Internetseite erwähnt. Wer das „volle Programm“ buchen möchte, ist mit 30 Euro dabei.

Die Idee von Schülerfirmen

Die Schüler sollen beim bundesweiten Programm von „IW JUNIOR gemeinnützige GmbH“ wirtschaftliche Zusammenhänge realitätsnah erleben. Die Schüler erlernen und erproben gemeinsam die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns und eignen sich dadurch soziale und fachliche Kernkompetenzen an.

Die Geschichte von JUNIOR begann 1994, als das Institut der deutschen Wirtschaft das Programm ins Leben rief. Von den Kultusministerien ist das Programm anerkannt.

Die Schüler der UvH-Firma freuen sich über eine finanzielle Unterstützung in Form vom Kauf von Anteilen. Besonders kann man die Jungunternehmer aber damit beglücken, wenn das Kinder- und Jugendfest am 4. Mai 2013 von vielen Menschen besucht wird.

Kontakt:
Schülerfirma OCS
Rehagener Straße 35-37
12307 Berlin

Tel.: (030) 90277-8240
Fax.: (030) 90277-8244

info@schuelerfirma-ocs.de

http://www.schuelerfirma-ocs.de

 

2 Frühlingsfeste in Lichtenrade...und der Konkurrenzkampf um die "Feiermeile" Bahnhofstraße

Die „Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße“ meldet sich wieder zu Wort

Es gibt sie immer noch, die Aktionsgemeinschaft in Lichtenrade. Unerwartet hat der Vorstand vor einigen Tagen verkündet, dass sie die Feste im Jahr 2013, den Maientanz, das Wein- und Winzerfest und den Weihnachtsmarkt, doch durchführen wollen. Gefunden hat man einen neuen Partner, „Family & Friends“, die eigenverantwortlich die Märkte durchführen wollen. Der neue Partner ist eine Initiative aus Westend, die ursprünglich eine Spielplatzinitiative war. Mehrere Straßenfeste mit kunsthandwerklichem Schwerpunkt wurden von „Family & Friends“ bislang organisiert.

Der Maientanz 2012 wurde noch von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße durchgeführt.(Foto: BerLi-Press)
Dieser Meldung ging Ende des letzten Jahres eine überraschende Nachricht voran. Da gab die Aktionsgemeinschaft bekannt, diese Märkte in der Bahnhofstraße aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr durchführen zu können. Ein großes Standbein der Initiative war damit zusammengebrochen.

Der Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße wurde 2012 daraufhin, nach Absprache mit der Aktionsgemeinschaft, vom Händler Joachim Jentsch veranstaltet. Innerhalb kurzer Zeit hat er einen Markt im etwas kleineren Rahmen organisiert. Der Sprecher der neuen „Initiative Bahnhofstraße“, Lars Hombach, war mit der Zusammenarbeit mit Jentsch angetan: „Endlich wurde wieder mit uns gesprochen. Der Veranstalter hat auch mal Stände verschoben, wenn es für die Einzelhändler dahinter besser war.“

Zwei Frühlingsfeste in Lichtenrade

Die Frühlingsfeste werden jedenfalls von zwei Veranstaltern an zwei unterschiedlichen Terminen stattfinden. So wird Jochim Jentsch den Maientanz im Mai (4./5. Mai 2013) durchführen und die Veranstaltung der Aktionsgemeinschaft, die dann eventuell Frühlingsfest heißt, wird Anfang Juni (1./2. Juni 2013) stattfinden.

Gleichzeitig wird zum ersten Maientanztermin, am 4. Mai, ein Kinder- und Jugendfest, mit einem Schülerbandwettbewerb, von der Schülerfirma „O.C.S.“ des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in der Rehagener Straße organisiert. Darüber wird noch gesondert berichtet.

Für den 5. Mai ist Abends als Highlight das „Damenorchester Salome“ angekündigt.

Konkurrenzkampf um die Feste in der Bahnhofstraße

Von mehreren Lichtenrader Geschäftsleuten war Unzufriedenheit über die Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und über die durchgeführten Märkte geäußert worden. Daraufhin hat sich die „Initiative Bahnhofstraße“ gefunden, ein noch nicht offizieller Zusammenschluss von verschiedenen Gewerbetreibenden. Apotheker Lars Hombach von der neuen Initiative sieht es kritisch, wenn die Bahnhofstraße zur Feiermeile „verkommt“. Er sieht es problematisch, wenn alte Strukturen mit neuen Partnern wieder die Feste organisieren: „Wir werden es uns anschauen. Ich finde Grabenkämpfe um die Straßenfeste nicht Zielführend für Lichtenrade und für die Bahnhofstraße.“

Nunmehr gibt die Aktionsgemeinschaft bekannt, dass unter dem Slogan „ Wir machen Dampf in der Bahnhofstraße für Lichtenrade“ es Auftrag und Verpflichtung war, die traditionellen Feste auf einem qualitativ hohen Niveau für alle Beteiligte und die Besucher selbst zu organisieren.

Was plant die Aktionsgemeinschaft und „Family & Friends“

Weiterhin heißt es: „Die Möglichkeit der Teilnahme jedes Mitglieds und auch aller anderen Gewerbetreibenden ist mehr als erwünscht. Hochwertige Stände, welche ausdrücklich dem Charakter der Feste entsprechen, werden dem Ansehen der Veranstaltungen und dem Ortsteil Lichtenrade von großem Vorteil sein. Mit der Durchführung solcher Veranstaltungen gelten der Dialog und die Einbindung unserer vielfältigen lokalen Initiativen, der Anwohner, Schulen und Vereine als fest vereinbart.“

Feste der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße waren seit nunmehr 30 Jahren gerade auch immer Feste von Lichtenrade für Lichtenrade, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Das Wein- und Winzerfest ist für den 7. und 8. September 2013 geplant. Der Lichtenrader Weihnachtsmarkt ist von der Aktionsgemeinschaft für den 7. und 8. Dezember 2013 (2. Adventswochenende) eingeplant worden. Die Benefizkonzerte der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße in Zusammenarbeit mit dem Luftwaffenmusikkorps finden am 28. Mai und am 26. November 2013 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt.

Wie geht es weiter mit den Festen im Jahr 2013?

Eine Entscheidung vom Bezirksamt, wer das Wein- und Winzerfest und den Weihnachtsmarkt durchführen wird, ist jedoch nach unseren Informationen noch nicht getroffen worden. Wer dann den Zuschlag bekommt, muss in relativ kurzer Zeit wichtige Vorbereitungen bewerkstelligen. Wenn wir eine Antwort auf unsere Anfrage erhalten, wird diese auch umgehend veröffentlicht.

Die Lichtenrader und die auswärtigen Gäste können gespannt sein, ob sich die Konkurrenz wirklich positiv auf die Qualität der Märkte auswirkt. Man kann es nur hoffen!

Thomas Moser

Hier die Termine im Frühjahr:

4. und 5. Mai 2013 und

1. und 2. Juni 2013

Ergänzender Hinweis zu den Festen in der Bahnhofstraße

Bezirksstadtrat Daniel Krüger (CDU) erläutert uns, dass der Situation geschuldet in diesem Jahr ausnahmsweise zwei Frühlings- bzw. Maienfeste genehmigt wurden. Über das Wein- und Winzerfest ist noch nicht entschieden worden. Innerhalb des Bezirksamtes wurde eine amtsübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt, die Standards für ein Genehmigungsverfahren in der Bahnhofstraße festlegen soll. Bislang war dies nicht notwendig, da keine anderen Veranstalter Interesse an Festen geltend gemacht haben. (ToM, 25.3.2013)

 

Kanzlerkandidat diskutiert mit Schülern vom Ulrich-von-Hutten-Gymnasium

20. März 2012 Zum winterlichen Frühlingsanfang kam der SPD-Kanzlerkandidat, Peer Steinbrück, nach Lichtenrade. Rund 180 Schüler und einige Lehrer haben sich in der Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums (UvH) versammelt, um mit Peer Steinbrück zu diskutieren.

Peer Steinbrück hört aufmerksam zu...


Lehrer Michael Dannenberg mit Peer Steinbrück im Gespräch.

Erst vor Kurzem kam der Lehrer Michael Dannenberg mit einer 9. Klasse der UvH beim Wahlpflichtkurs Sozialwissenschaften auf die „Schnapsidee“, dass man Peer Steinbrück einladen sollte. Anlass war, dass aus einer italienischen Partnerschule aus Assisi Austauschschüler erwartet wurden und der Kanzlerkandidat sich gerade über den Wahlausgang in Italien in der sogenannten Klartext-Rede pointiert geäußert hatte ("Bis zu einem gewissen Grad bin ich entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben."). Michael Dannenberg hat sich von Äußerungen der Kollegen „Das klappt doch sowieso nicht; der hat doch soviel andere Termine!“ nicht abschrecken lassen. Und der junge Lehrer hatte Erfolg! Trotz der vielen Wahlkampftermine sagte Steinbrück spontan zu.

Peer Steinbrück wird vor der Tür von Schulleiter Thomas Hungs empfangen.
Gegen Mittag traf der Kanzlerkandidat in Lichtenrade ein. Der Schulleiter Thomas Hungs begrüßte Peer Steinbrück herzlich. Steinbrück nahm sich achtzig Minuten Zeit, um in aller Ruhe mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.


Souverän moderiert wurde die Diskussion von Elena Kochler und Julius Kosack (beide 16), an der auch die italienischen Austauschschüler teilnahmen. Die Schüler, die den Leistungskurs Politikwissenschaft (PW) besuchen, gaben einen kurzen Überblick über die politische Laufbahn des Politikers, stellten einige Fragen und eröffneten dann die Diskussionsrunde. Von den Schülern waren die 9. und 10. Klassen, sowie die PW-Leistungskurs-Schüler vertreten.


Auf die Frage, warum sich Jugendliche politisch engagieren sollten, war die Position von Steinbrück eindeutig: „Es ist nicht alles selbstverständlich. Daher ist es wichtig mitzuwirken, sonst bestimmen Andere!“ Für Peer Steinbrück ist es dabei klar, dass man als Politiker „nicht immer cool“ von Jugendlichen gesehen wird. Der Kanzlerkandidat sieht aber auch, dass Parteien Projekte und Themen, auch im digitalen Bereich, anbieten müssen: „Die Parteien werden sich ändern müssen!“ Eindeutig ist die Haltung von Steinbrück dann, wenn die Meinung zu Parteien in „Gleichgültigkeit und sogar Verachtung“ übergeht: „Dann kriegen sie mich am Hals!“ In der Politik muss man halt, wie im Alltag, Kompromisse finden, führt der Gast aus. Von Gleichgültigkeit war bei den jungen Schülerinnen und Schülern aber nichts zu merken. Sie fragten auch engagiert nach.


Auf eine Nachfrage einer Schülerin, zur mangelnden Transparenz in der Politik, sagt der SPD-Mann, dass „erklären, erklären, erklären“ wichtig ist: „Wichtig ist aber auch, dass von Politikern ehrliche Ansagen gemacht werden, dass man freimütig ist und Keinem zu Munde reden darf.“ Diesen Eindruck hinterließ Steinbrück keinesfalls bei seinen jungen Zuhörern!


Als Hauptthema hatten sich die Schüler auf „Europäische Perspektiven - Was hat die Jugend von Europa?“ vorbereitet. Somit sollte Bildung und Jugendarbeitslosigkeit im Vordergrund stehen. Bei Nachfragen von der italienischen Gruppe zur Europapolitik und der Schuldenkrise appellierte Steinbrück an die Verpflichtung der anderen Länder, sich auch auf nachhaltige Strukturveränderungen einzulassen: „Es ist immer eine Verpflichtung von beiden Seiten!“ Für die italienischen Schüler übersetzte eine Lehrerin die Redebeiträge. Die Nachfrage eines Schülers zum geschichtlichen Bezug und zur Gefahr von Faschismus fand Steinbrück in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Nicht ohne Grund sagt man „Not frisst Demokratie.“ Peer Steinbrück betont, dass die „Dosis beim Sparzwang“ wichtig ist.


Er betont aber auch, dass das Engagement in der Lokalpolitik bedeutsam ist. Weitere Fragen gingen darum, warum man als Jungwähler die SPD wählen sollte und um gesellschaftliche Verteilungsfragen.


Steinbrück kam in dem Gespräch so rüber, wie man ihn aus den Medien kennt. Die befragten Schülerinnen und Schüler äußerten sich alle positiv über den Auftritt des Kanzlerkandidaten. Obwohl der Schulbesuch einer der ersten Termine im Wahlkampf war, hat Peer Steinbrück die Diskussion in keine parteipolitische Veranstaltung abgleiten lassen. Ein Hauptanliegen des Politikers war die Stärkung der Demokratie.

Als kleines Dankeschön erhielt der Gast ein rotes T-Shirt.

Für die UvH, an der bereits der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, sein Abitur abgelegt hat, war es jedenfalls etwas ganz Besonderes, dass Peer Steinbrück Gast war. Wenn es nach dem Schulleiter Thomas Hungs gehen würde, kann Steinbrück nach der Wahl gerne wieder kommen.

Thomas Moser (auch Fotos)

Der Bericht auf der SPD-Website:
http://www.spd.de/aktuelles/93754/20130320_peer_schule.html

 

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auch in Lichtenrade

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Bezirk Tempelhof – Schöneberg in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen sowie an Straßenbäumen

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, der gesundheitliche Gefahren für den Menschen in sich birgt. Seine heranwachsenden Raupen bilden ab dem dritten Larvenstadium (Ende Mai/Anfang Juni) feine Brennhaare aus, die starken Juckreiz der Haut sowie Reizungen der Augen und der Atemwege verursachen können.

Aufgrund des zu verzeichnenden erhöhten Befalls in bestimmten Gebieten und der erheblichen Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung wurde für die Bekämpfung im Jahr 2013 auf Bezirks- und Senatsebene vereinbart, zweistufig zu verfahren und in der Ersten Stufe präventive Maßnahmen durch den Einsatz von zugelassenen Bioziden zu ergreifen. Hierbei werden die Raupen des Eichenprozessionsspinners bis zum Larvenstadium L3 durch Spritzung der Eichen bekämpft. Die Raupen nehmen den Wirkstoff durch ihre Fraßtätigkeit auf. Bereits nach kurzer Zeit kommt es zu einem Fraßstopp. Der Häutungsmechanismus wird behindert, sodass die gefährlichen Brennhaare nicht ausgebildet werden können. Obwohl die Raupen noch längere Zeit lebend auf den Bäumen beobachtet werden können, nehmen sie keine Nahrung mehr auf, entwickeln sich nicht mehr weiter und sterben nach ca. 7 Tagen ab. Für die Ausbringung des Biozids gibt es ein enges Zeitfenster von Mitte April bis Anfang Mai. Das eingesetzte Biozid hat eine geringe Belastung für Umwelt und Menschen und eine relativ hohe Wirkungsrate von 60-90%. Es ist nicht bienengefährlich und ermöglicht eine schnelle Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Für die vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hat der Fachbereich Grünflächen Bekämpfungsschwerpunkte festgelegt. Im Bereich des Prellerweges werden alle 105 Straßenbäume vorbeugend mit dem Biozid behandelt. Ebenfalls für eine präventive Behandlung vorgesehen sind 7 Straßenbäume in der Hauptstraße zwischen Hausnummer 13 und 16 sowie 50 Bäume in der Blohmstraße zwischen Hausnummer 3 und 33.

Die mit der Durchführung der Maßnahmen beauftragten Firmen sind verpflichtet, die Einsatzorte mit geeigneten Maßnahmen nach den geltenden Vorschriften abzusperren und so zu sichern, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahren für Dritte entstehen. Im Bereich der Bekämpfungsmaßnahmen werden entsprechende Warnschilder deutlich sichtbar angebracht.

Darüber hinausgehender Befall an Straßenbäumen und an Bäumen in Grün- und Erholungsanlagen wird in einer Zweiten Stufe durch ein mechanisches Verfahren bekämpft. Zur Anwendung kommt hier die Beseitigung durch ein Absaugverfahren bei dem der gesamte befallene Baum durch Binden/Verkleben der Gifthaare behandelt wird. Die Eichenprozessionsspinner, deren Gespinste, Eiablagen, Puppen und Vorjahresnester werden im Spezialabsaugverfahren mit geeigneten Saugbürsten von Baum und Boden gelöst und in partikeldichten Beuteln aufgefangen und fachgerecht entsorgt.

Das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt ist zuversichtlich, durch diese Maßnahmen den Befall der Eichen durch den Eichenprozessionsspinner in Straßen sowie Grün- und Erholungsanlagen unseres Bezirks wirkungsvoll zu bekämpfen und für die Zukunft einzudämmen.

Auf den Webseiten der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt finden Sie weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner sowie Hinweise zum Verhalten und Kontaktmöglichkeiten in den Bezirken.

LINK zu Wikipedia

 

 

Lichtenrader Haus- und Wohnungseigentümer: Ein paar Milliarden für Stuttgart 21 - ein paar Millionen für die Dresdner Bahn!

Der Aufsichtsrat der Deutsche Bahn AG hat gestern zwei Milliarden Euro für zusätzliche Kosten beim Projekt Stuttgart 21 genehmigt. In Lichtenrade kämpfen seit 15 Jahren (!) die Bürger um ein paar Millionen, um die Dresdner Bahn in einem Tunnel durch Lichtenrade zu führen und nicht ebenerdig wie die Bahn es will. Würde die Dresdner Bahn ebenerdig durch Lichtenrade gebaut, würde der Ortsteil durch bis zu 6 m hohe Lärmschutzwände zerschnitten werden. Die Tunnelvariante wurde bisher immer aus Kostengründen abgelehnt.

Da zahlreiche Lichtenrader Haus- und Wohnungseigentümer von den Auswirkungen des Eisenbahnbaus betroffen wären, hat sich auch der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.  immer für die Tunnellösung ausgesprochen. "Die Bahn sollte nun entscheiden, ob Sie die Dresdner Bahn im Tunnel baut, weil Geld ja kein Problem zu sein scheint oder das Projekt zu den Akten legt, da alles Geld nach Stuttgart geht.", so der Vorsitzende Frank Behrend. Eine weitere Hängepartie, die auch die städtebauliche Entwicklung der Lichtenrader Bahnhofstraße behindert, ist nicht mehr zumutbar und muss schnellstens ein Ende haben.

 

Seniorenvertretung: Gute Pflege in Lichtenrade

Das Lore-Lipschitz-Haus war dieses Mal das Ziel der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg im Rahmen ihrer ständigen Kontaktpflege mit den sozialen Einrichtungen im Bezirk.

Foto: Thomas Moser
„Hier würde ich mich gut aufgehoben fühlen“, betonte der Vorsitzende der Seniorenvertretung, Manfred Kohler. Schon die auffallend großzügige bauliche Gestaltung fiel den Seniorenvertretern besonders ins Auge. In den zahlreichen weitläufigen öffentlichen Räumen könnten sich die Bewohner sehr gut verteilen und in Verbindung mit der spürbaren angenehmen Atmosphäre des Hauses relativ entspannt Ruhe und Geborgenheit finden.

Die Seniorenvertreter, deren Hauptaufgabe es ist, sich um die Belange der Älteren in der Gesellschaft zu kümmern, sehen es als wichtig an, für die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Betroffener geeignete Pflegeplätze zu bezahlbaren Preisen verfügbar zu halten.

Angesichts der demografischen Entwicklung und sich verändernder Familienstrukturen ist schon heute absehbar, dass ein stetig wachsender Bedarf an professionell ausgerichteten Einrichtungen zu verzeichnen sein wird. Die Seniorenvertretung setzt sich für die Sicherstellung einer auch künftig bedarfsgerechten Versorgung ein und wird diesbezüglich das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen führen.

Besonderes soziales Engagement war auch das Anliegen der Namensgeberin Lore Lipschitz, deren Ehemann Joachim Lipschitz unter Otto Suhr und Willy Brandt Innensenator von Berlin war.

 

7. April 2013 im Blohmgarten: Neue Gartensaison, neuer Name

Der Interkulturelle Generationengarten geht als "Blohmgarten" ins neue Gartenjahr.


Wir erwarten den langersehnten Frühling und viele kleine und große Besucher/Innen am Sonntag, 7. April 2013 von 12:00 bis 16:00 im Blohmgarten dem Interkulturellen Generationengarten in der Blohmstraße 71-73.

Im Rahmen des Frühlingsfestes wird die offizielle Umbenennung stattfinden.

Das Nachbarschaftszentrum ufafabrik und die Gärtnerinnen und Gärtner werden die Gäste mit Getränken, Kaffee, Kuchen und Herzhaftem vom Grill versorgen. Der Osterhase hat auch zugesagt, vorbei zu schauen und mit den Kindern die letzten Ostereier für das Jahr 2013 zu suchen.
Auch interessierte Gärtnerinnen und Gärtner können sich an diesem Tag einen Überblick verschaffen und sich spontan für ein Beet vormerken lassen.

Foto 1 Thomas Moser
Fotos 2 und 3 Heidi Simbritzki-Schwarz/ NUSZ

 

Mal-Workshop in Lichtenrade

Im Nachbarschafts- und Familienzentrum Finchleystraße wird es noch bunter. Einmal im Monat wird nun experimentierfreudigen und kreativen Köpfen ein Workshop unter dem Motto  „ Collage aus meinem Leben“  angeboten.  Ein spielerischer Umgang mit Materialien und der Einsatz persönlicher Indizien aus dem eigenen Lebens, sollen zu einem „Lebensbild“ zusammenschmelzen. Wie man sich an so ein großes Thema herantastet und wie eine Umsetzung dazu aussehen kann, das möchte die Designerin Sylvia Zeeck interessierten Teilnehmern gerne vermitteln.

Mit Hilfe verschiedener Mal- und Handwerkstechniken entstehen Collagen auf Leinwand und/ oder Hartfaserplatte. Neben malerischen Techniken können auch Fotos oder Objekte, zu denen eine besondere persönliche Beziehung besteht verwendet werden. Unter professioneller Anleitung wird ein lockerer und kreativer Umgang mit vielleicht auch ungewöhnlichen Materialien und ein Gefühl für die Gesamtkomposition der Collage vermittelt. Kenntnisse in den verschiedenen Techniken der Malerei sind nicht erforderlich. Sie sollten dafür Mut und viel Neugierde für das Experimentelle mitbringen.

Geleitet wird der Kurs von Sylvia Zeeck. Nach einer Ausbildung zur Modedesignerin und einem abgeschlossenen Hochschulstudium im Produktdesign an der UdK in Berlin, war sie immer wieder dem Zeichnen und Malen zugewandt. Seid 2008 kann man Ihre Ölbilder, Collagen und Aquarelle in verschiedenen Ausstellungen nicht nur in Berlin betrachten.  Als Mitbegründerin der Künstlergemeinschaft- Lichtpunkt49- organisiert sie u.a. den im September immer wiederkehrenden Kunstpfad  im Dichterviertel von Lichtenrade.

 Ihr ersterWorkshop findet in den Räumen des Nachbarschaftszentrums Finchleystraße , Finchleystraße 10 , 12305 Berlin  statt.
Fr. 22.3.- So. 24.3. 2013
Freitag : 18.00 – 20.00 Uhr
Sa/So :  11.00-15.00 Uhr
Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
( Sylvia Zeeck,Tel.: 0151- 26989780) 
Weitere Termine :  19.4.- 21.4.2013
​17.5.- 19.5. 2013
​21.6.- 23.6. 2013 
Vor den Workshopwochenenden wird es jeweils einen Informationsabend geben.
Erster Info-Abend 11.3.2013
6 Teilnehmer
55 Euro je Wochenende
Anmeldung unter 0151- 26989780 oder 3221374

Im Nachbarschafts- und Familienzentrum Finchleystraße wird es noch bunter. Einmal im Monat wird nun experimentierfreudigen und kreativen Köpfen ein Workshop unter dem Motto  „ Collage aus meinem Leben“  angeboten.  Ein spielerischer Umgang mit Materialien und der Einsatz persönlicher Indizien aus dem eigenen Lebens, sollen zu einem „Lebensbild“ zusammenschmelzen. Wie man sich an so ein großes Thema herantastet und wie eine Umsetzung dazu aussehen kann, das möchte die Designerin Sylvia Zeeck interessierten Teilnehmern gerne vermitteln.
Mit Hilfe verschiedener Mal- und Handwerkstechniken entstehen Collagen auf Leinwand und/ oder Hartfaserplatte. Neben malerischen Techniken können auch Fotos oder Objekte, zu denen eine besondere persönliche Beziehung besteht verwendet werden. Unter professioneller Anleitung wird ein lockerer und kreativer Umgang mit vielleicht auch ungewöhnlichen Materialien und ein Gefühl für die Gesamtkomposition der Collage vermittelt. Kenntnisse in den verschiedenen Techniken der Malerei sind nicht erforderlich. Sie sollten dafür Mut und viel Neugierde für das Experimentelle mitbringen.
Geleitet wird der Kurs von Sylvia Zeeck. Nach einer Ausbildung zur Modedesignerin und einem abgeschlossenen Hochschulstudium im Produktdesign an der UdK in Berlin, war sie immer wieder dem Zeichnen und Malen zugewandt. Seid 2008 kann man Ihre Ölbilder, Collagen und Aquarelle in verschiedenen Ausstellungen nicht nur in Berlin betrachten.  Als Mitbegründerin der Künstlergemeinschaft- Lichtpunkt49- organisiert sie u.a. den im September immer wiederkehrenden Kunstpfad  im Dichterviertel von Lichtenrade.
Ihr erster Workshop findet in den Räumen des Nachbarschaftszentrums Finchleystraße , Finchleystraße 10 , 12305 Berlin  statt.
Fr. 22.3.- So. 24.3. 2013
Freitag : 18.00 – 20.00 Uhr
Sa/So :  11.00-15.00 Uhr
Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
( Sylvia Zeeck,Tel.: 0151- 26989780) 
Weitere Termine :  19.4.- 21.4.2013
​17.5.- 19.5. 2013
​21.6.- 23.6. 2013 

Vor den Workshopwochenenden wird es jeweils einen Informationsabend geben.
Erster Info-Abend 11.3.2013 
(hier kann man sich noch für den Kurs entscheiden!)
6 Teilnehmer
55 Euro je Wochenende
Anmeldung unter 0151- 26989780 oder 3221374

 

 

Bericht von der Junior-Rangerin Daniela

Natur-Aktiv-Tag    „Kontroll-Zaun“

Bei unserem heutigen Treffen haben wir im neuen Naturschutzgebiet Blohmstraße / Eggestorffstraße Amphibienzäune aufgebaut. Amphibien sind Tiere, die sowohl an Land als auch im Wasser leben. Zu ihnen zählen zum Beispiel Frösche, Kröten und Molche.

Die Amphibienzäune dienen in unserem Fall zur Bestimmung der im Gebiet vorkommenden Arten. Unter der Leitung vom NaturRanger Björn Lindner (Ltg. Naturschutzwacht) werden wir gemeinsam die Arten bestimmen + dokumentieren.

JuniorRanger und Eltern helfen beim Fangzaunbau
Beim Aufbau der Zäune haben wir zunächst eine Rille gegraben. In dieser Rille wurde dann der untere Teil der Zaunfolie befestigt, damit die Tiere nicht darunter durchschlüpfen können. Die Zaunfolie wurde an Holzpfosten befestigt. Im Abstand von etwa fünf  Metern haben wir Fangeimer in die Erde versenkt. Die Tiere fallen in die Eimer, wenn sie am Zaun entlang wandern. Damit sich Vögel, vor allem Krähen, nicht die Amphibien aus den Eimern holen und fressen, erhalten die Eimer eine Schutzabdeckung. Die Eimer werden regelmäßig kontrolliert und geleert.

Wir sind nun schon sehr gespannt, welche Amphibienarten wir in unserem neuen Schutzgebiet vorfinden werden.

Mit grünen Grüßen

Eure

JuniorRangerin Daniela

(Tages-Reporterin der JuniorRanger „Die Zwiebelfrösche“ aus Berlin-Marienfelde)


Der Bauer Herr Wiese hilft mit bei den Naturschutzarbeiten !!!

 

Frauenmärz 2013 mit vielen "Lebenslinien": Fotoimpressionen

Vorbericht und Programm: LINK

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press







































Fotos: Thomas Moser

 

Straßen werden lebendig!

Das neue Straßenverzeichnis von Tempelhof-Schöneberg

Vom Abendrotweg bis zur Züllichauer Straße: Alle rund 900 bezirklichen Straßen, Plätze und Brücken sind im neuen Straßenverzeichnis von Tempelhof-Schöneberg auf eine sehr anschauliche und übersichtliche Weise dargestellt.

Anschauliche Stellstafeln rundeten die Präsentation ab.
Warum heißt die Straße, in der ich wohne, so, wie sie heißt? Hatten die Straßen einst andere Bezeichnungen und wie sahen sie früher aus? Alle diese Fragen werden für den interessierten Leser im neuen Werk des Stadtentwicklungsamtes beantwortet.

Präsentation des neuen Straßenverzeichnisses

Im Rathaus Schöneberg stellte die Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz und der Leiter des Fachbereichs Vermessung und Geoinformation, Ulrich Hopp, das neue Buch vor.



Die Stadtentwicklungstadträtin spricht begeistert von der Arbeit des bezirklichen Vermessungsamtes: „Die vielen dort gelagerten Karten sind eine Schatzkammer für historisch Interessierte!“ Sibyll Klotz bedankt sich bei den Mitarbeitern des Amtes.

Besonders bedankt sie sich bei Michael Thiele (68) und Hans-Ulrich Schulz (62). Michael Thiele war vor seinem Ruhestand Gruppenleiter im Vermessungsamt. Thiele erzählt, dass er vor Bezirks-Fusionszeiten ein Straßenverzeichnis in Tempelhof erstellt hat und auch einige Ausstellungen organisiert hat. Eine Ausstellung behandelte den Flughafen Tempelhof. Dazu gibt es sogar noch die interessante Broschüre „Landing on Tempelhof“. Das gemeinsame Bezirksverzeichnis hat Thiele in seiner aktiven Dienstzeit bis zum Buchstaben „M“ erstellt. Danach hat er seine ehemaligen Kollegen bei Bedarf immer noch gerne unterstützt.

Ulrich Hopp, Michael Thiele, Hans-Ulrich Schulz und Sibyll Klotz freuen sich über das neue Verzeichnis.

Historische Straßenzüge auf Postkarten

Das Buch hat mit fast 500 Seiten einen beachtlichen Umfang und wird mit über 350 historischen Fotos und Postkarten ergänzt. Die Abbildungen machen das Werk erst richtig lebendig. Hans-Ulrich Schulz hat rund die Hälfte der Postkarten beigesteuert und betont: „Ich habe besonders alte Straßenzüge ausgesucht. Einzelne Gebäude hätten nicht so schön den Eindruck der Straße wiedergegeben.“ Schulz ist „alter“ Mariendorfer, kennt dort jede Ecke und sammelt seit Jahrzehnten historische Postdokumente.

Vermessungsamtsleiter Ulrich Hopp gerät ins Schwärmen: „Das Verzeichnis macht neugierig zum tiefer Einsteigen!“. Der Leiter des Fachbereichs Vermessung ist davon überzeugt, dass es sich um ein lebendiges Werk handelt. Er freut sich schon auf Hinweise und Anregungen von Bürgern. Hopp bedankt sich bei Volkhard Göthlich, der auch viele Postkarten aus seiner Privatsammlung beigesteuert hat, und für die besondere Unterstützung der Archive bei den Museen in Tempelhof-Schöneberg.

Viele Fragen werden genau beantwortet

Warum heißt die Baumeisterstraße am S-Bahnhof Friedenau Baumeisterstraße? Ist Sie zu Ehren aller Baumeister dieser Welt benannt? Reinhard Baumeister war tatsächlich auch ein Baumeister. Als Bauingenieur gilt er als „Mitbegründer des auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden modernen Städtebaus“. Die „jüngste“ Straße und auch der letzte Eintrag in das Straßenverzeichnis ist die Hertha-Block-Promenade am S-Bahnhof Südkreuz, die erst Ende 2012 ihren Namen erhalten hat.

Wem solche Details gefallen, der muss sich einfach das neue Straßenverzeichnis holen.

Marius Feldkamp (Bündnis 90/Die Grünen), Bezirksverordneter, blättert interessiert im neuen Verzeichnis.
Für nur 5 Euro Schutzgebühr, dem Selbstkostenpreis für den Druck, kann das Verzeichnis in der Plankammer im Rathaus Schöneberg (4. Stock/Raum G 14) erworben werden. Zum Buch gehört eine sehr interessante Bezirkskarte im Maßstab 1:20 000, in der die Umbenennungen der Straßen überschaubar in rot gekennzeichnet wurden. Um es vorwegzunehmen, die Karte ist mit historischen roten Straßenbezeichnungen nur so übersät.

Übrigens kann die oben erwähnte Broschüre „Landing on Tempelhof“ für 10 Euro in der o.g. Plankammer und in den Bürgerämtern des Bezirks erworben werden.

Thomas Moser

 
Über mich
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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