Neujahrsempfang Bündnis 90 / Die Grünen Tempelhof-Schöneberg

Zum 29. Januar 2013 hatte der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg von Bündnis 90 / Die Grünen, Renate Künast (MdB) und Stadträtin Sibyll Klotz zum Neujahrsempfang in das Casino vom Rathaus Schöneberg eingeladen. Der Einladung folgten gerne BVV-Kollegen, auch der anderen Fraktionen, Vertreter von Trägern, Vereinen und Initiativen -auch aus Lichtenrade. Natürlich spielte auch schon etwas das Wahljahr 2013 eine Rolle. ToM

Es spielte die Big Band der Gustav Heinemann Oberschule

Renate Künast

Dr. Sibyll Klotz



Regina Pribyl, Sprecherin der BI Rettet die Marienfelder Feldmark und der BUND-Bezirksgruppe, angeregt im Gespräch mit NaturRanger Björn Lindner

Fotos: Thomas Moser BerLi-Press

 

LortzingClub führte FRAU HOLLE auf

Der LortzingClub nahm am Kindertheaterfestival „Theater, Theater“ im FEZ auf

Am Sonntag, dem 20.1.2013 war es endlich soweit. Nach intensiver Probenarbeit stand endlich FRAU HOLLE auf dem Programm. Diesmal nicht auf der Bühne des LortzingClubs  in der Lortzingstraße 16, sondern auf der großen Theaterbühne im FEZ. Lortzings TheaterGrupe zeigte ihr selbst entwickeltes Stück in Anlehnung an das bekannte Märchen während des Kindertheaterfestivals „Kinder, Kinder! Alles Theater!“. Bei diesem Festival zeigten 30 Gruppen aus ganz Berlin ihre selber gestalteten Theaterstücke und Tänze.

Foto: LortzingClub
Die zahlreich erschienenen Zuschauer erlebten eine märchenhafte Aufführung mit vielen neuen Ideen und Wendungen, die man dem Märchen so gar nicht zugetraut hätte. Wer hätte schon gedacht, dass Pechmarie in den Brunnen springt, nur um einen neuen Fernseher kaufen zu können..? Das Ensemble hat das Märchen für eine zeitgemäße Aufführung selbstständig umgeschrieben und sich für eine moderne Interpretation, fast ohne Bühnenbild und Kostüme, entschieden. Dass die Umsetzung gelungen war zeigte der langanhaltende Applaus im  vollbesetzen Saal.

Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler haben voller Spielwitz  gezeigt, dass der Umgang mit kreativen Techniken auch in Zeiten von Smartphones und virtuellen Netzwerken eine immer noch eine spannende Freizeitgestaltung sein kann.

Man kann also gespannt sein, welche zukünftigen Stücke im LortzingClub entstehen werden. Möglich wird dies wieder ab dem 14. Februar, wenn die TheaterGruppe ein neues Stück probiert, wozu auch neue Mitglieder herzlich eingeladen sind. Zum anderen wird es in den Sommerferien 2013 ein großes Sommertheaterprojekt geben: in der letzten Ferienwoche wird dann auf der Naturbühne DORNRÖSCHEN geprobt. Auch dazu lädt der LortzingClub herzlich ein.

LortzingClub

Lortzingstraße 16 * 12307 Berlin

Telefon: 674 64 222

Internet: www.lortzingclub.de

 

Wie geht es weiter mit dem Georg-Kriedte-Haus? Wird hier eine Asylbewerberunterkunft eingerichtet?

Ein Interview mit der Sozialstadträtin Dr. Sibyll Klotz: „Wir halten diesen Standort für wenig geeignet – aus Sicht der Flüchtlinge!“

Die ehemalige Senioreneinrichtung Georg-Kriedte-Haus am Kirchhainer Damm wurde im Jahr 2011 aus finanziellen Gründen geschlossen. Für die Umsetzung war die Sozialstadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis90/Die Grünen) zuständig. Das Haus steht seitdem leer. Im November wurde bekannt, dass dieser Standort als Dauerunterkunft für Asylbewerber geprüft wird. In einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Marco Luczak (CDU) im November 2012 äußerte dieser sein Bedenken und forderte „eine gerechtere Verteilung in Berlin, die auch der Akzeptanz der Asylbewerber zugutekommt.“

Die CDU-Fraktion hat im Dezember 2012 in die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg einen Antrag eingebracht, dieses Haus als Studentenwohnheim zu nutzen. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die SDP-Fraktion forderte die CDU in diesem Zusammenhang auf, den Verdacht auszuräumen, sie wolle damit nur verhindern, dass das Haus für Flüchtlinge genutzt wird. Die CDU wies diese Unterstellung zurück.

Auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Marco Luczak unterstützt das Anliegen der CDU und erklärte in der Berliner Woche im Januar 2013: Der Antrag der CDU ist „leider von der SPD und den Grünen zurückgewiesen worden", bedauert Luczak. Er kann das Argument nicht nachvollziehen, dass dieses Gebäude zu weit entfernt ist von den Universitäten und Hochschulen in Berlin. "Ich finde es schade", betonte Luczak, "uns fehlen Tausende von studentischen Wohnungen in Berlin." Für ihn sind Fahrzeiten von etwas mehr als 30 Minuten durchaus akzeptabel. Außerdem bringt er noch das Argument ein, dass "Studenten auch für das Leben in Lichtenrade gut sind."

Nun konnten wir zu diesen Fragen mit der Stadträtin Dr. Sibyll Klotz ein Interview führen, dass ungekürzt abgedruckt wird. ToM

Interview mit der Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen)

Sibyll Klotz auf dem Neujahrsempfang 2013 von Bündnis 90/Die Grünen

BerLi-Press:
Um die Zukunft des Georg-Kriedte-Hauses gibt es immer wieder Gerüchte. Was wissen Sie darüber?

Sibyll Klotz: Das Bezirksamt hat das Georg-Kriedte-Haus ohne Wünsche für die weitere Nutzung an den Liegenschaftsfonds abgegeben. Dort gibt es meines Wissens drei Interessenten, die an diesem Standort eine Unterkunft für Flüchtlinge einrichten wollen.

BerLi-Press: Was halten Sie von der Idee, dort ein Studentenwohnheim einzurichten?

Sibyll Klotz: Das ist unrealistisch. Erstens kann man nicht mitten im Verfahren mit dem Liegenschaftsfonds neue Bedingungen anmelden. Und zweitens ist der Standort überhaupt nicht geeignet. Senat und Studentenwerk sehen einen Bedarf an studentischem Wohnraum von ca. 500-600 Wohnplätzen im innerstädtischen Bereich. Wohnheimplätze außerdem des S-Bahn-Rings werden nicht nachgefragt, außer sie sind in der Nähe der Freien Universität. Studenten wollen eben zentral oder in der Nähe ihrer Hochschule wohnen!

BerLi-Press: Und was hält das Bezirksamt von der Idee, dort Flüchtlinge und Asylbewerber unterzubringen?

Sibyll Klotz: Wir halten diesen Standort für wenig geeignet – aus Sicht der Flüchtlinge! Neben der verkehrlich schlechten Anbindung und der mangelnden Infrastruktur fehlt es dort vor allem an Möglichkeiten für Kita- und Schulkinder. Deshalb haben wir uns mit dem Landesamt darauf verständigt, dieses Haus nach Möglichkeit nicht zur Unterbringung für Asylbewerber und Flüchtlinge zu nutzen. Übel finde ich allerdings, wie die Bezirks-CDU gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Lichtenrade Stimmung macht. Deshalb ist es mir wichtig zu sagen: Flüchtlinge sind in Tempelhof-Schöneberg willkommen, und ich bin mir ganz sicher, dass die übergroße Mehrheit der Lichtenraderinnen und Lichtenrader das genau so sieht!

BerLi-Press: Wer entscheidet eigentlich darüber, wo Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet werden?

Sibyll Klotz: Das entscheidet das Landesamt für Gesundheit und Soziales, für das der Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja (CDU) verantwortlich ist. Er ist händeringend auf der Suche nach Plätzen, weil Berlin auf die Zahl der Flüchtlinge nicht vorbereitet ist, wobei 6.000 Flüchtlinge erstens keine Flüchtlingswelle sind, wie manche suggerieren, und zweitens in einer 3,5 Millionen Stadt ja wohl unterzubringen sind. Dazu müssten dann allerdings auch die Bezirke einen Beitrag leisten, die sich bisher der Verantwortung entziehen. Das haben wir schon beim letzten Senat angemahnt und der jetzige Senat hat dafür ein Konzept vorgelegt, das nun aber auch durchgesetzt werden muss.

BerLi-Press: Wie sieht denn dieses Konzept des Senats aus?

Sibyll Klotz: Es verteilt, orientiert an der Einwohnerzahl, einmal 6.000 und einmal 12.000 Plätze auf alle Berliner Bezirke. 12.000 um Höchstgrenzen für jeden einzelnen Bezirk festzulegen, denn es ist ja nicht so einfach, geeignete Gebäude zu finden, die sich dann auch idealtypisch auf die 12 Bezirke verteilen.

BerLi-Press: Und was bedeutet das für Tempelhof-Schöneberg?

Sibyll Klotz: Dass wir mittelfristig mit unseren belegten knapp 800 Plätzen in der Marienfelder Allee und im Trachenbergring unseren Anteil bereits erbringen. Die Marienfelder Allee ist bis Ende 2014 vom Bund angemietet, und ich bin froh, dass wir mit dem Internationalen Bund hier einen Betreiber haben, der dort eine gute Arbeit leistet. Das Senatskonzept bedeutet aber auch, dass es kurzfristig durchaus zu weiteren Plätzen kommen kann.

BerLi-Press: Und wie bewerten Sie das?

Sibyll Klotz: Wir haben das Recht auf Asyl im Grundgesetz festgeschrieben und ich halte das für ein hohes politisches Gut. Zumal dieses Asylrecht ja so verschärft wurde, dass die Zahlen in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen sind. Und wir haben immer mehr wohnungslose Menschen, für die ebenfalls Unterkünfte fehlen. Dieser Verantwortung müssen sich Senat und Bezirke gemeinsam stellen. Dazu gehört auch, nach für alle Beteiligten vernünftigen Rahmenbedingungen zu suchen, und darauf versuchen wir als Bezirk auch Einfluss zu nehmen. Da würden wir uns durchaus mehr Unterstützung vom Senat wünschen, z. B. was die Schul- und Kitaplätze betrifft. Für inakzeptabel halte ich das Sankt-Florians-Prinzip.

Das Interview führte Thomas Moser (Fotos BerLi-Press/Thomas Moser)

Sibyll Klotz beim Frühstück auf der Bahnhofstraße
Laut Wikipedia:
„Das Sankt-Florian-Prinzip oder die Sankt-Florian-Politik bezeichnet Verhaltensweisen, potenzielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben.“

Weitere Berichte in der Internetzeitung von Lichtenrade:

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/11/02/ehemaliges-seniorenheim-wird-asylunterkunft.htm

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/12/11/pressemitteilung-der-cdu-fraktion-tempelhof-sch-neberg.htm

 

 

 

Neujahrsbrunch in Lichtenrade mit „Kennenlern-Garantie“

26. Januar 2013 Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg hat zum traditionellen Neujahrsbrunch eingeladen. Im Lichtenrader Hof versammelten sich 110 geladene Gäste aus Politik, Initiativen und Vereinen.


Dieses wichtige Netzwerktreffen im Süden von Berlin soll „auf dem kurzen Weg“ Kontakte ermöglichen und die ehrenamtlichen Tätigkeiten ein Stück näher zusammenbringen. Das Neujahrstreffen der BI ist immer wieder sehr begehrt. So standen diesmal noch über 70 Personen auf der Warteliste, die nicht berücksichtigt werden konnten.

In diesem Jahr findet der Neujahrsbrunch unter einem neuen Vorzeichen statt, denn die „Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark“ ist seit dem 17. Juni 2012 auch BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg.


Die Sprecherin der BI und der BUND-Bezirksgruppe, Regina Pribyl, begrüßte die Gäste: „Noch vor einigen Monaten hatte ich beabsichtigt, Ihnen etwas über das Leben in Lichtenrade als Kollateralschaden eines neuen Flughafens zu berichten. Das habe ich mir nun für das Jahr 2000 plus X notiert.“ Regina Pribyl, die auf die vielfältigen Aktivitäten der BI hinwies, führte weiter etwas enttäuscht aus: „Viel Zeit und Energie haben die Vorbereitungen für das sogenannte Bürgerforum Lichtenrade gekostet, zu dessen Initiatoren wir gehörten. Unsere ursprüngliche Idee war es, mit vereinten Kräften etwas für unseren Stadtteil zu erreichen. Doch letztlich blieben nur noch die Partikularinteressen derer übrig, die hier Profit machen wollen und das sind bekanntlich nicht die Interessen und Ziele unserer BI und des BUND.“ Zum Abschluss brachte Pribyl ein Gedicht zum Ehrenamt zu Gehör, dass sich ironisch mit dem Ehrenamt und seinen vielen Mühen auseinandersetzt. Das Gedicht, dass am Ende abgedruckt ist, wird Wilhelm Busch oder Joachim Ringelnatz zugeschrieben.


Vom Bundestag waren diesmal die Abgeordneten Renate Künast (Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) und der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) vertreten. Renate Künast blickte auf die „Kracher des Jahres“ zurück. Ein Hauptthema, der verpatzte Start des BER-Flughafens, wurde besonders von den Lichtenrader Zuhörern mit Applaus begleitet.

Jan-Marco Luczak fand aufmunternde Worte für das Bürgerschaftliche Engagement und erläuterte politische Bestrebungen, die bürokratischen Hürden zu verringern.

Natürlich ließ es sich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) nicht nehmen, sich für die besondere Arbeit der BI zu bedanken. Schöttler und auch andere Bezirkspolitiker unterstützten die Arbeit immer wieder auch mit tatkräftigen Umwelteinsätzen.

Michael Delor, der Sprecher der BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und der BUND-Bezirksgruppe Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Neujahrsempfangs. Er richtet Grußworte von der SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert aus, die mit der Bundestags- und Abgeordnetenhausfraktion auf einer Klausurtagung in Polen war.

Sibyll Klotz mit Renate Künast im Gespräch
Vom Bezirksamt waren noch die Stadträte Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) und Oliver Schworck (SPD) vertreten.

Oliver Schworck (rechts), auch ein Lichtenrader, hat immer ein offenes Ohr...

Mehrere Bezirksverordnete ließen es sich nicht nehmen, in Lichtenrade den Kontakt mit den Initiativen auszubauen. Die stellvertretende Vorsteherin der BVV, Martina Zander-Rade (Bündnis90/Die Grünen), kam, wie bei vielen BI-Aktionen mit Kind und Mann (dem Bezirksverordneten Christian Zander-CDU).


Familie Zander-Rade, am Tischende, immer dabei...

Michael Delor kündigte an, dass die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und die BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg eine Netzwerkkonferenz mit der Lokalen Agenda 21 vorbereitet. Auch wird mit dem Ehrenamtsbüro im Gemeinschaftshaus eine Ehrenamtsbörse mit vielen informativen Ständen organisiert. Die BI beabsichtigt auch ein Konzept mit Initiativen für die Bahnhofstrasse, dem Landhaus Lichtenrade und der ehemaligen Mälzerei, zu erarbeiten. Am 16. Juni 2013 wird wieder der lange Tag der StadtNatur stattfinden. Delor rief alle Initiativen und Vereine auf, an diesen Veranstaltungen mitzuwirken.

Michael Delor verkündete, dass die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg ab sofort bei Ihrem Neujahrsbrunch jeweils drei kleine Preise vergeben wird: „Damit sollen hervorragende Leistungen aus der Politik und Initiativen und Vereine für unseren Bezirk eine kleine Anerkennung finden.“


Michael Delor bat die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zu sich und bedankte sich bei ihr, dass sie sehr aktiv im Bezirk ist und überall zu finden ist. Auch hier vor Ort bei den bei Natur-Aktiv-Tagen, der StadtNatur, im LortzingClub und im Volkspark Lichtenrade ist sie immer dabei. Andrea Glaeveke und Kai Delor übergaben Angelika Schöttler zwei Bücher mit dem Titel „Das Labyrinth der Wörter“ sowie „Denkmale in Berlin: Bezirk Tempelhof Schöneberg, Ortsteile Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade“.

Angelika Schöttler und Thomas Moser freuen sich (Foto Christian Zander für BerLi-Press: DANKE!)

Der Chronistenpflicht folgend wird hier auch der Pressetext der BI veröffentlicht: „Michael Delor rief den „Rasenden Reporter“ Thomas Moser zu sich, der mit seiner Onlinezeitung sehr viel für unseren Bezirk unterwegs ist, auch bei allen Veranstaltungen der BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und der BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg. Ihm übergaben Andrea Glaeveke und Kai Delor einen Gutschein für sich und seine Frau für das Schlossparktheater.“ (Der Verfasser dieses Berichtes und Geehrte bedankt recht herzlich sich für die unerwartete Ehrung. ToM).

Der dritte Preis wurde der BI-Sprecherin Regina Pribyl übergeben. Michael Delor führte aus, dass die Ehrung innerhalb der BI die Ausnahme ist. Pribyl ist für Delor eine große Unterstützung: „Es sei allerdings eine Ausnahme, dass die eigene Bürgerinitiative ein Dankeschön bekommt. Sinn ist es, in Zukunft Initiativen und Vereinen ein kleines Dankeschön für hervorragende Leistungen für unseren Bezirk zukommen zu lassen.“

Dank von der BI-Basis an M. Delor und R. Pribyl

Heike Agde (Europäische Bürgerinitiative Tempo 30) kam extra aus Brüssel und erläuterte das soeben angelaufene erste europaweite Bürgerbegehren zur Einführung von Tempo 30 in Großstädten. Für einen Erfolg werden 1 Million Unterschriften benötigt. Sie bedankte sich bei Michael Delor für die Unterstützung. Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und BUND- Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg wird in Berlin einer der Anlaufstellen in Berlin sein.

Hermann Barges von der Initiative 100% Tempelhofer Feld gab Auskunft über die soeben erfolgreich abgelaufene erste Stufe des Volksbegehrens mit dem Ziel, das ehemalige Flughafenareal für Bürger als Natur-und Freizeitfläche zu erhalten. „ Das Gelände soll weder den Finanzspekulanten überlassen noch für das nächste Lieblingsobjekt von Herrn Wowereit für eine Zentrale Landesbibliothek geopfert werden.“ Für die „tolle Unterstützung“ der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg überreichte er Michael Delor eine Fahne „100% Tempelhofer Feld.“

Hier kennt man sich schon lange: Andreas Schwager (Grüner Säntispark), Ed Koch, Angelika Schöttler und Volksparkchef Wolfgang Spranger
Im Lichtenrader Hof wurden an alle Ecken, mit bekannten und bislang unbekannten Menschen, interessante Gespräche geführt. Hier kam keine kühle Atmosphäre auf, obwohl die Innentemperatur des Raumes, wegen eines defekten Heizrohres, etwas frisch war.

Ganz deutlich konnte man es beim Herausgeber des kommunalpolitischen Pressedienstes PaperPress, Ed Koch, sehen, der mit Mantel, Schal und Handschuh den Widrigkeiten der Kälte trotze. Dieser plötzlich eingetretene Kälteschaden an der Heizung war der Betreiberin des Lichtenrader Hofes sehr unangenehm. Mit Ersatzheizungen versuchte man die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern. Das kalte und warme Buffet, sowie besonders die warmen Getränke, ließen die Gäste die kalte Umgebung schnell vergessen.



Die Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“ war wieder dabei und schmückten die Räumlichkeiten mit ihren Kunstwerken.

Foto von der Ausstellung (Foto: Thomas Seemann, Streetphotos)
Das Neujahrstreffen war auch 2013 wieder ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt für die vielen Aktivitäten des kommenden Jahres.

Thomas Moser

Jan-Marco Luczak im Gespräch


Vom Verein Wendepunkt Holger Darr (v.re.n.lks), Frau Trantow und Sabine Ranglack von der Kita-Nahariyastraße, Ursula Wagner (Wendepunkt), Katharina Weidenmüller (Projektberaterin u.a.) und Svetlans Poznyak und Katharina Bannicke (Social Surfin)

Hagen Kliem von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße: "Uns gibt es weiterhin!"

Renate Künast mit Bernd Röstel von der BI gegen Fluglärm

Lecker, lecker...
Die folgende Initiativen und Vereine folgten der Einladung zum Neujahrsbrunch:

BUND, Nabu, Stiftung Naturschutz, ADFC - Berlin, ADFC - Berlin STG Tempelhof, Lokale Agenda 21, Lokale Agenda 21Tempelhof-Schöneberg, Berlin 21, Trägerverein Volkspark Lichtenrade, AHB, Nusz, Waschhaus, BI Lichtenrade/Mahlow/Nord, Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg, Haus der Ideen, Leib und Seele, BI Lassenpark, Reitgemeinschaft Holderhof, Lichterfelder Weidelandschaft, Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, Kita Nahariyastrasse, Grüner Säntispark e. V., BI Barbarsossasstrasse, Unternehmensnetzwerk Motzener Straße, AG Stadtgespräch, Geschichtswerkstatt Lichtenrade, Netzwerk Großbeerenstraße, Initiative 100% Tempelhofer Feld, Suppenküche, Megamix e.V., IKGG, UI Teltower Platte, FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland, Berliner Energietisch, Frauengruppe Lichtenrade, Copyeasy, Paperpress, Lichtenrader Onlinezeitung, THF33-45, EBI Tempo 30, Social Media Kompetenz, Migrationsbeauftragte, Unternehmensberatung, Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, Die Initiative “Zossen zeigt Gesicht, BI Stahnsdorf, aus dem Bundestag kamen Renate Künast (Grüne), und Jan-Marco Luczak (CDU), aus dem Abgeordnetenhaus kamen Turgut Altug (Grüne), Denny Freymark (CDU), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Stadträtin Sibyll Klotz, Stadtrat Oliver Schworck, von den BVV Fraktionen kamen Christian Zander und Hagen Kliem (CDU), Ingo Siebert, Jan Rauchfuß (SPD), Martina Zander-Rade, Aferdita Sulka, Denise Marx, Rainer Penk (Grüne) Elisabeth Wissel und Carsten Schulz (Linke).

Das Ehrenamt:

Willst Du. froh und glücklich leben;

lass kein Ehrenamt Dir geben!

Willst .Du nicht zu früh ins Grab,

lehne jedes Amt prompt ab!

So ein Amt bringt niemals Ehre,

denn der Klatsch hat scharfe Schere,

schneidet boshaft dir schnipp-schnapp

deine Ehre einfach ab!

Wie viel Mühe, Sorgen, Klagen,

wie viel Ärger musst Du tragen,

gibst viel Geld aus, opferst Zeit,

und der Lohn -- Undankbarkeit.

Selbst Dein 'Ruf geht Dir verloren

wird beschmutzt vor Tür und Toren,

und es macht ihn oberfaul

jedes ungewaschne Maul

Ohne Amt lebst Du so friedlich

und so glücklich und gemütlich.

Du sparst Kraft und Geld und Zeit,

wirst geachtet weit und breit.

Drum, so rat ich Dir im Treuen:

willst Du Weib/Mann und Kind erfreuen,

soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,

lass Dein Amt den anderen -- Dummen.

Fotos: BerLi-Press (sofern nicht extra gekennzeichnet)

Link zur BI "Rettet die Marienfelder Feldmark"
LINK zum "Lichtenrader Hof"

 

3. Lichtenrader Standortkonferenz: Nicht kleckern, sondern klotzen

Berlin-Lichtenrade, 24. Januar 2013 Zur mittlerweile dritten Veranstaltung zum „Stadtteilzentrum Lichtenrade“ hat die Stadtentwicklungsstadträtin Dr. Sibyll Klotz und die Planergemeinschaft von Urs Kohlbrenner eingeladen.

Der große Saal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade war gut gefüllt und über 200 Lichtenrader verfolgten gespannt die 3. Standortkonferenz.


In der vorangegangenen zweiten Konferenz gab es intensive Diskussionen an Themen-Tischen und die Auswertung einer Fragebogenaktion. Die Planergemeinschaft konnte eine Vielzahl von Anregungen mitnehmen. Herausgekommen sind zwei Leitbilder, die die Planergemeinschaft nunmehr vorgestellt hat. Die Hauptintention ist, dass die Entwicklung eines längerfristigen Leitbildes für den Bereich der Lichtenrader Bahnhofstraße entsteht.

Wie sieht Lichtenrade in der Zukunft aus? Schüler haben Ideen!

Nach den Begrüßungsworten der Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, stellten erst mal die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Ulrich-von-Hutten-Oberschule (UvH) die Ergebnisse ihrer Überlegungen vor. In einem Projekt des Wahlpflichtfaches Sozialwissenschaften haben sich die engagierten Schüler, rund um den Lehrer Michael Dannenberg, mit der Entwicklung der Bahnhofstraße befasst.

Schüler der UvH vor ihrer "Bahnhofstraße der Zukunft"
Sie befragten Passanten mit Hilfe von Fragebögen. Die Vorstellungen wurden zusammengetragen und ausgewertet. Herausgekommen ist der Wunsch nach mehr Grünflächen, einem unterirdischen Parkhaus, einem Kindergarten und zum Beispiel Freizeitangeboten für die Jugendlichen. Eingeteilt in fünf Abschnitte ist dann ein Modell der „Bahnhofstraße der Zukunft“ entstanden.

Innerhalb dieses Projektes konnten die Schüler viele unterschiedliche Kompetenzen erlernen und in die Praxis umsetzen. Von der Entwicklung eines Projektes, der Methodik der Befragung, der handwerklichen Umsetzung des Modells und der Präsentation auf der Standortkonferenz: alle Schüler konnten sich und ihre Fähigkeiten gut einbringen.

Zwei Leitbilder der Stadtplaner

Dann waren die Stadtplanerprofis gefragt. Die vielfältigen, teils unterschiedlichen Anregungen der vorhergegangenen Anhörungen wurden ganz detailliert ausgewertet. Herausgekommen sind zwei Leitbilder.

Thematisch waren unterschiedliche Aspekte zu betrachten. Beim Thema Städtebau wurden drei Schwerpunkte identifiziert. Es geht einmal um die Eingangssituationen der Verkaufsmeile, also der Umgestaltung des S-Bahnhof-Vorplatzes bzw. des jetzigen Parkplatzes vor der katholischen Salvatorgemeinde. Auf der östlichen Seite wurde die Neuordnung der Zufahrt an der Goltzstraße betrachtet. Der dritten Bereich liegt eher in der Mitte der Bahnhofstraße. Hier wird die Kreuzungssituation Riedinger Straße und der Vorplatz von NETTO unter die Lupe genommen.

Urs Kohlbrenner, Sibyll Klotz und Sigmund Kroll (Amtsleiter Stadtplanung)
Der zweite Themenschwerpunkt Verkehr beschäftigte sich mit Entschleunigung des Verkehrs, der Aufwertung der Bürgersteige, eines konsensorientierten Parkraumbewirtschaftungskonzeptes und zum Beispiel der Sicherheit für den Radverkehr. Weitere Themen waren der Einzelhandel, Marketingstrategien und privates Engagement.

Im Leitbild 1 wurden kurzfristige Maßnahmen, besonders rund um den Eingangsbereich am S-Bahnhof Lichtenrade vorgestellt. Das Ganze steht erst mal unter der Überschrift „Stabilisierung des westlichen Bereiches.“ Die Leitbilder teilten die möglichen Maßnahmen in kurz-, mittel- und langfristig ein.

Ein Hauptthema bei den Leitbildern waren in diesem Zusammenhang mögliche Pavillons, eine Markthalle oder eine Art Marktplatz vor der Salvator-Kirche. Im Detail werden die Leitbilder auf der Website vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg vorgestellt.

Im Leitbild 2 wurde die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes mit neuem Straßenprofil aufgezeigt.

Es wurde engagiert diskutiert

Bei den Diskussionen zeichnete sich ab, dass das Leitbild 2 oft als weiterreichend eingeschätzt wurde. Somit war bei vielen Redebeiträgen deutlich, dass man „nicht kleckern, sondern eher klotzen sollte.“

Die zuständige Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz, die das Engagement der Bürger in Lichtenrade sehr bewundernswert findet, machte jedoch deutlich, dass es sich oft um langfristige Konzepte handelt: „Für die Umsetzung sind alle Bereiche im Bezirksamt und die Bürgerinnen und Bürger von Lichtenrade gefragt.“


Pfarrer (i.R.) Reinhart Kraft von der Ökumenischen Umweltgruppe "brennt" für Lichtenrade

Viele Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen und Initiativen meldeten sich zu Wort. Erhofft hatte man sich, dass konkrete Maßnahmen vorgestellt werden. Nicht immer war den Beteiligten klar, dass ein Leitbild eher allgemeiner angelegt ist.


Dr. Georg Wagener-Lohse, Sprecher des "Bürgerforums Zukunft Lichtenrade"


Ralf Koch, Ökumene vor Ort in Lichtenrade

Christian Zander (CDU-Fraktion der BVV Tempelhof-Schöneberg)


Sabine Klein, Lichtenrader Unternehmerin, vom Unternehmer-Netzwerk

Karl Wachenfeld vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade


Frank Behrend, Vorsitzender des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Lichtenrade

Lars Hombach von der Lindenapotheke, auch Sprecher der Bahnhofstraßen-Initiative

Hagen Kliem, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße: "Uns gibt es nach wie vor!"
Der Vorsitzende der Dresdner Bahn, Manfred Beck, wies darauf hin, dass viele Planungen auch von der Trassenführung der Bahnstrecke abhängen.

Viel wurde über die Parkplatzsituation, aus der Sichtweise der unterschiedlichen Gruppen und Beteiligten, diskutiert.

Der mit Abstand jüngste Schüler vom Projekt der UvH, Marius Greger (13), sprach die Vorteile eines unterirdischen Parkhauses an.


Stadträtin Sibyll Klotz verfolgt die Ausführungen ihres Amtsleiters Siegmund Kroll
Am Ende der Sitzung wurde Übereinstimmung darin erzielt, dass die Planergemeinschaft auf Grundlage des Leitbildes 2 konkrete Aspekte des Leitbildes 1 mit einbezieht. So soll bei der nächsten Standortkonferenz, am 7. März, ein gemeinsames Leitbild die teils etwas abweichenden Aspekte zusammenbringen.

Thomas Moser

Die genauen Ergebnisse sind (in Kürze) hier nachzulesen:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/planen/lichtenrade-bahnhofstr.html

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Mitteilungen der Verwaltung des Jugendamtes für den Jugendhilfeausschuss Tempelhof-Schöneberg

(14.Sitzung vom 23. Januar 2013)

Auszüge mit Schwerpunkt Lichtenrade

Kita Kaengoo – Blohmstraße 37-61, 12307 Berlin

Mit Schreiben vom 03.12.2012 wurde dem Träger und Betreiber der Kita Kaengoo in der Blohmstraße der Mietvertrag durch den Rechtsvertreter des „Unternehmensnetzwerkes Motzstraße“ gekündigt. Das Kündigungsschreiben wurde dem Jugendamt zur Verfügung gestellt. Daraufhin musste die Leistung zum 01.01.2013 eingestellt werden. Zur Sicherung der Betreuung, wurden in der Region Gespräche mit anderen Trägern geführt, die notfalls die Kinder hätten aufnehmen können.

Mit Mail vom 07.01.2013 wurde dann dem Jugendamt mitgeteilt, dass ein „vorläufiger Sachwalter im Eigeninsolvenzantragsverfahren der Fa. Kaengoo“ bestellt wurde. Im Gespräch mit der beauftragten Kanzlei wurde deutlich, dass die Betreuung der Kinder fortgesetzt wird und die Mittel aus der Gutscheinfinanzierung dafür notwendig sind. Das Jugendamt überzeugte sich durch einen Vorortbesuch von der weiterhin stattfindenden Betreuung und nahm daraufhin die Zahlung im Wege eines Abschlages auf das Treuhandkonto der Kanzlei wieder auf.

Zwischenzeitlich fanden eine Betriebsversammlung und Absprachen zwischen den Kanzleien des Netzwerkes und des Betreibers statt. Danach soll der Betrieb auf jeden Fall, jedoch mit einem anderen Betreiber, fortgesetzt werden. Um einen neuen Betreiber bemüht sich das Netzwerk.

In Absprache mit dem vorläufigen Sachwalter wurde vereinbart, dass das Jugendamt die regelhaften Zahlungen aus den Gutscheinen, nun allerdings zugunsten des Treuhandkontos, wieder aufnimmt. Dies wird zum Februar erfolgen. Damit ist der weitere Betrieb zunächst gesichert. Ferner wurde mitgeteilt, dass zum 01.04.2013 das Verfahren mit der Übertragung der Kita an einen neuen Betreiber beendet sein könnte.

Das Jugendamt ist optimistisch, dass dann der Regelbetrieb und eine ordnungsgemäße Versorgung der Kinder sicher gestellt sind.

Foto: ToM - BerLi-Press
Kitaplatzausbauprogramm 2013

Der Bedarfsatlas für das Kitaplatzausbauprogramm wird für 2013 aktualisiert. Der Entwurf der Senatsverwaltung wurde kurzfristig dem Bezirk vorgelegt und wie folgt abgestimmt.

Für Lichtenrade wurden folgende Daten veröffentlicht:

2012 Kategorie 3 Die Bezirksregionen haben aktuell mehr angebotene Betreuungsplätze als betreute Kinder bei steigenden Einwohnerzahlen, d.h.

es wird für die Zukunft ein steigender Bedarf erwartet.

2013 Kategorie 1 Die Bezirksregionen haben aktuell weniger angebotene Betreuungsplätze als betreute Kinder bei steigenden Einwohnerzahlen, d.h. ein Teil der Kinder wird außerhalb der Bezirksregion betreut. Es wird mit einem steigenden Bedarf gerechnet.

Region Lichtenrade

Tag der offenen Tür im Jugendcafé am Dorfteich

Das Jugendcafé am Dorfteich hatte am 1. Advent 2012 wieder zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Viele Eltern mit ihren Kindern, oft auf den Weg zum Lichtermarkt am Dorfteich, machten Stopp im Jugendcafé und genossen Kinderpunsch mit Waffeln.

Weihnachtsferien

In fast allen Jugendfreizeiteinrichtungen wurden Weihnachtsfeiern mit Eltern, Kindern und Jugendlichen veranstaltet. Viele Eltern nutzten dies für ein zwangloses Kennen lernen der Betreuerinnen und Betreuer.

Regionale Arbeitsgemeinschaft nach § 78

Die Regionale Arbeitsgemeinschaft tagte am 05.12.2012 in den Räumen des IB (Internationaler Bund) in der Nahariyastraße 25. Der IB hat die dezentrale Wohnraumvergabe im Nahariykiez (Wohnungsbestand der GSW) für Menschen, die Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben und für Wohnungslose vorgestellt. Aktuell stehen 80 Plätze zur Verfügung, die Hälfte der Untergebrachten ist minderjährig. Der Träger plant eine Aufstockung der Plätze auf 120 bis 140.

Waschhaus

Zwischen GskA und der GSW wurde der Mietvertrag für das Waschhaus, Stützpunkt für die von Outreach betreuten Jugendlichen im Nahariyakiez, unterzeichnet. Damit ist dieser für die Jugendlichen so wichtige Treffpunkt gesichert. Mit Beteiligung der Jugendlichen sollen nun die Räumlichkeiten jugendrelevant umgestaltet und renoviert werden. Es werden diverse Einrichtungsgegenstände und Mobiliar benötigt, wenn der bisherige Kooperationspartner umsiedelt. Im Februar 2013 wird das Outreach Team eine neue Konzeption erarbeiten, die beinhalten soll, das Waschhaus weiteren Nutzern aus dem Sozialraum zugänglich zu machen.

Jugendkeller

Der Jugendkeller in der Finchleystr. 10 steht für die Jugendarbeit noch nicht wieder zur Verfügung. Die Kirchengemeinde, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, geht davon aus, dass die beauftragte Baufirma die Bauarbeiten bald erledigt hat. In dieser Zeit können für die Jugendarbeit vorübergehend Räumlichkeiten des AHB-Berlin Süd mitgenutzt werden.

Für das Boxtraining des Kick Projektes hat sich allerdings kein adäquates Ausweichquartier gefunden. Zurzeit wird behelfsmäßig der Mehrzweckraum im Kinder- und Jugendclub Barnetstraße genutzt.

 

NaturRanger hilft verirrtem Reh in Hermsdorf

Nachdem am Neujahrstag ein Einsatz von Björn Lindner nur mit Vorfinden eines toten, vom Hund angefallenden Rehbocks hier im Bezirk endete, wurde der Ranger nun Mitte Januar zu einem erneuten Einsatz in den Norden Berlins, nach Hermsdorf, zur Rettung eines Wildtiers gerufen.

Hier hatte sich eine Ricke, ein Reh-Weibchen, in einem Garten verirrt. Nach mehreren Tagen der Hilflosigkeit seitens der Polizei und Dank dem Engagement aus der Berliner Bevölkerung wurde schließlich der Wildtier- und Jagdbeauftragte des Senats informiert. Und dieser beschloss: „Wir rufen den NaturRanger aus Marienfelde an!“


NaturRanger Björn Lindner (Foto: BerLi-Press)
Am selben Tag rückte unser Ranger in Hermsdorf an, und gemeinsam wurde das völlig verwirrte Tier in einer kurzen Aktion eingefangen und an seinen Ursprungsort, dem nahegelegenen Wald am Ende der Straße, zurück gebracht. In einer kurzen Regenerierungsphase standen das Reh und der Ranger im Wald beisammen, bevor das Tier das Glück der Freiheit wieder entdeckte.

„Wir wollten eigentlich noch ein Foto von der Reh-Fangaktion schießen, aber der Ranger war so schnell wieder weg mit dem Tier“ meint eine Anwohnerin. Eine andere Beobachterin der Aktion: „Gut so, nun Hauptsache das Tier ist wieder frei. Ende gut, alles gut!“

„Vorfälle dieser Art kommen leider gerade in den Außenbezirken vermehrt vor“, so Ranger Lindner. „Häufig verirren sich die Tiere, meist durch panische Reaktionen hervorgerufen, in unser Wohnumfeld. Auch das Füttern von Wildtieren, aus falsch verstandener Tierliebe, birgt Konfliktpotenzial! Zum Einen führt es dazu, dass die Wildtiere ihre natürliche Scheu verlieren und sie sich dadurch unnötig den Gefahren der Großstadt aussetzen, und zum Anderen lockt das Füttern, das im Übrigen gesetzlich untersagt ist, die Tiere in Gefahrenzonen. Füttern ist keine Tierliebe, das ist genau das Gegenteil!“

Daher der gute Tipp unseres NaturRangers: „Ich bitte daher alle Berliner /innen sich auf der Internetseite der Senatsverwaltung über die „Wildtiere in der Stadt“ zu informieren.“

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/index.shtml

(Quelle: http://www.berlin-marienfelde.de/natur/index.shtml )

 

 

Einladung zum Neujahrsbrunch

Die BI Rettet die Marienfelder Feldmark und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg lädt zu Neujahrsbrunch ein!

Liebe Leute aus Initiativen, Vereinen, usw.

wir haben noch 12 Plätze bei unseren traditionellen Neujahrsbrunch (Neujahrsfrühstück) am Samstag, 26. Januar 2013 um 10 00 Uhr im Lichtenrader Hof“, Alt-Lichtenrade 78, 12309 Berlin, frei.

Dabei sind auch VertreterInnen der Fraktionen aus dem Bundestag, Abgeordnetenhaus, BVV, sowie unsere Bezirksbürgermeisterin und Stadträte. Hinzu kommen viele Initiativen u. a. aus dem Umwelt-, Sozial-, Kulturbereich.

Es können nur Anmeldungen entgegengenommen werden, die bis zum Mittwoch, 23.01.2013 unter BimFeldmark@aol.com eingehen, ob Du an unserem Neujahrsbrunch teilnehmen kannst. Es wird auf eine Emailbestätigung geben, ohne Bestätigung können wir leider keine Rücksicht nehmen.

Foto vom Neujahrsbrunch im letzen Jahr (Foto:Thomas Seemann/Streetphotos)
In diesem Jahr findet der Neujahrsbrunch auch für uns unter einem neuem Vorzeichen statt, denn die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark ist seit dem 17. Juni 2012 auch BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg.

Wir konnten im Restaurant die begrenzte Zahl von 98 Plätzen kurzfristig auf 110 Plätze aufstocken, dennoch können wir dieses Mal nur jeweils eine/n VertreterIn pro Initiative, usw. einladen, um allen Teilnahmeinteressierten aus Bürgerinitiativen, Vereinen, Verbänden, sozialen Einrichtungen, aus der Politik usw. gerecht zu werden.

Dafür wird aber auch das Spektrum unserer Gäste noch breiter und somit noch interessanter.

Der abwechslungsreiche Brunch geht bis max.14 Uhr.

Der Preis wird in diesem Jahr 14,90 Euro betragen.

Dazu gibt es Kaffee, Tee, Trinkschokolade, Saft und Prosecco - unbegrenzt. Alle anderen Getränke müssen separat bezahlt werden.

Unser Bruchbuffet enthält u. a. Frühstücksangebote wie Wurst-, Käseplatten, Müsli, Jogurt, frisches Obst, verschiedene Marmeladen, hausgebeizten Lachs, Hackepeter, Minibuletten, Rührei, Nürnberger Rostbratwürstchen, kross gebratenen Speck, etc.

Daneben gibt es einen warmen Buffetanteil: Suppe (gerne Ihrer Wahl, z.B. Tomatensuppe ) , mind.2 Fleischsorten und einem Fischgericht, z.B. Schweinekrustenbraten, Hähnchenbrustfilet , dreierlei Fischvariationen, dazu frisches Marktgemüse, Rosmarinkartoffeln, Bratkartoffeln, etc. sowie Desserts wie Rote Grütze und Götterspeise mit Vanillesauce, hausgemachtes Mousse au chocolate, etc.

Viele interessante Gäste und damit GesprächspartnerInnen, nicht nur aus unserem direkten Umfeld, erwarten uns!

Dies bietet beste Voraussetzungen für einen außergewöhnlichen, kommunikativen und gemütlichen Vormittag, der sicherlich noch lange nachwirkt.

 

Der LortzingClub stellt sein aktuelles Programm für 2013 vor

Ein ganzes Jahr voller Spiel, Spaß und Erholung für Kinder aus Lichtenrade

Ab sofort ist das Programm für das gesamte Jahr 2013 des LortzingClubs erhältlich. Im Internet unter www.lortzingclub.de können sich Interessierte darüber informieren, was im südlichen Ende Berlins für Kinder und Jugendliche geboten wird.

In vielen Gesprächen und Befragungen mit den Besucher/innen hat der Club versucht, ein spannendes Programm für die kommenden Monate zu gestalten. Dabei wurde Bewährtes, das Kochstudio, Turniere, die beliebten Ferienprogramme oder verschiedene Gruppenangebote, beibehalten. Auch das „Mittagessen & Hausaufgaben“-Angebot bleibt in der jetzigen Form bestehen. Dort kann man immer montags, dienstags und donnerstags ein leckeres Mittagessen bekommen und auch seine Hausaufgaben erledigen.

Neu hinzugekommen sind die Gruppenangebote, die Anfang 2013 starten werden. Dazu zählen zum Beispiel der Zeitungskurs, der immer montags aus Kindern Journalisten macht, oder aber der Theaterkurs, der immer donnerstags auf die Bretter, die die Welt bedeuten einlädt.

Selbstverständlich hat der LortzingClub auch im Jahr 2013 wieder spannende Ausflüge im Programm: so gibt es in den Februar einen Ausflug zur Neongolfbahn und im Juni einen tollen Ausflug nach Warnemünde an den Strand. In den Ferien gibt es ebenfalls interessante Projekte: in den Osterferien heißt es „Expedition Lichtenrade! Eine spannende Entdeckungstour durch den Kiez“, in den Sommerferien geht es im „AbenteuerCamp & Zeltlager“ selbstverständlich abenteuerlich zu,  danach auf die Bühne mit „Märchenzauber 8 :Dornröschen!“ und dann später im Herbst in das „Lortzing´s Kochstudio 5“.

Weitere Informationen zum Programm und zum offenen Angebot im LortzingClub oder persönlich in der Lortzingstraße 16 in 12307 Berlin.

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LortzingClub

Lortzingstraße 16 * 12307 Berlin

Telefon: 674 64 222

www.lortzingclub.de

Fotos: BerLi-Press

 

JuniorRanger im Einsatz

Berlin-Lichtenrade/Marienfelde, 12. Januar 2013 Es ist noch einmal so richtig kalt geworden. An diesem Wochenende kommen über 20 JuniorRanger nach Lichtenrade. Sie wollen beim Zaunbau um ein Biotop helfen.


Einmal im Monat packen die „Zwiebelfrösche“, wie sich die Gruppe nennt, richtig mit in der Natur an. Unter Anleitung des NaturRangers Björn Lindner (42) wird hier praktisch gearbeitet und spielerisch gelernt.


Hinter dem Interkulturellen Gemeinschaftsgarten, vor dem ehemaligen Grenzstreifen gelegen, soll ein Biotop entstehen. Als Erstes muss dafür eine Schutzeinfriedung geschaffen werden. Ein kleines Gewässer liegt mitten in dem Biotop. Hier sollen Tiere einen geschützten Lebensraum erhalten und die Besucher sollen Möglichkeiten zur Beobachtung der Natur erhalten. Auch werden Informationstafeln aufgestellt. Die konkrete Maßnahme ist eng mit dem bezirklichen Umweltamt abgestimmt worden.


Björn Lindner will, dass an dieser Stelle, wie er es nennt, eine „Autobahn der Natur“ entsteht. Björn Lindner redet begeistert von Zauneidechsen, vom Neuntöter (der Vogel wird auch Rotrückenwürger genannt) oder vom Moorfrosch. Der NaturRanger sieht sich als Mittler zwischen Natur und Mensch. Björn Lindner ist seit Jahren in Sachen Naturschutz unterwegs. Erst zum Ende des letzten Jahres konnte seine Finanzierung für die nächsten Jahre vom Umweltstadtrat Oliver Schworck (SPD) gesichert werden.


Die Kinder haben heute die Aufgabe Löcher für die Naturzaunpfähle auszuheben.


Heute begeht der NaturRanger mit den begeisterten JuniorRangern erst einmal das Gelände. Lindner erläutert, was hier entstehen soll. Viele Zwiebelfrösche können schon ganz genau erklären, warum für das Biotop ein Zaun wichtig ist. Für die Wildhasen und Wildschweine werden Durchgänge geschaffen, damit sie auch in dieses Biotop rein können.


So ganz nebenbei werden bei der Führung auch Tierspuren gelesen. Daniela, Laura, Robin (alle 12 Jahre alt), Sina (11), Kim (10), Julian (9), Janes (6) und die anderen Kinder sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Als ein Spaziergänger den Sinn der ganzen Aktion einer Gruppe von Kinder gegenüber anzweifelt, erklärt Lindner den Kindern, dass sie immer wieder im Laufe ihres Lebens auf uneinsichtige Menschen stoßen werden. Einigen Hundebesitzern, die an diesem sonnig kalten Vormittag vorbeischauen, erklärt Björn Lindner in seiner ruhigen Art, was an dieser Stelle warum entstehen wird.



Dann geht es los! Mit dem Spaten werden tiefe Löcher gegraben, die die dicken Zaunpfähle aufnehmen sollen. Die Eltern und auch die anderen ehrenamtlichen Helfer vom Naturschutzbund NABU unterstützen tatkräftig die engagierten Kinder.

Für den einzigen Natur-Ranger in Berlin, Björn Lindner, ist es wichtig, dass Naturschutz, Landschaftspflege, die Erholung der Bevölkerung und Bildung Hand in Hand gehen. Björn Lindner ist, wenn man so will, auch ein Menschen-Ranger. Für die Renaturierungsfläche südlich der Blohm-/ Egestorffstraße werden auch die Besucherinteressen berücksichtigt.


Von einem kleinen Hügel können die Fußgänger dann das ganze Gelände gut überblicken.

Für die groben Vorarbeiten auf dem Gelände hatte Lindner bereits im letzten Herbst das Technische Hilfswerk (THW) mit ihren schweren Gerätschaften gewinnen können.

Bauer Wiese bereitete schon einmal die Fläche für die geplante Streuobstwiese vor.

Die Kinder haben immer wieder die Möglichkeit, sich am kleinen Feuer mit Kinderpunsch aufzuwärmen. Nach drei Stunden Arbeit ist dann alle fleißigen Zwiebelfrösche doch kalt. Geschafft und zufrieden geht es, meistens mit ihren Fahrrädern, nach Hause. In vier Wochen trifft man sich spätestens wieder.

Freilaufende Hunde versus Naturschutz

Eines der großen Probleme in den gesamten Bereichen des Stadtrandes von Lichtenrade und Marienfelde sind freilaufende Hunde, erläutert Lindner. Erst am Neujahrsmorgen ist der NaturRanger von der Polizei gerufen worden. Ein freilaufender Hund hat im Bereich vom Kirchhainer Damm einen Rehbock gerissen, dass dann qualvoll gestorben ist. Der NaturRanger appelliert an die Vernunft der Hundebesitzer, dass die Tiere angeleint bleiben müssen. Lindner macht deutlich, dass es aber auch für die Hunde eine große Gefahr ist, da sie von Wildschweinen ohne Probleme gerissen werden können.

Ersatzpflanzungen am Grenzstreifen

Björn Lindner wird immer wieder auf eine weitere Fläche, ein Stück hinter dem Grenzstreifen, angesprochen. Hier erfolgten Rodungen.

Viele regelmäßige Fußgänger sind unzufrieden, dass man hier Natur „zerstört“ hat. Das ist eine Maßnahme der Berliner Stadtgüter. Diese werden an dieser Stelle jedoch umfangreiche Ersatzpflanzungen vornehmen. Diese Ersatzpflanzungen werden als Ausgleich für gefällte Bäume, für eine neu gebaute Straße, notwendig. Björn Lindner weist darauf hin, dass dieses Stück Natur damit aufgewertet wird: „Die Lichtenrader brauchen keine Angst haben, dass hier negative Eingriffe in die Natur erfolgen!“ Lindner ist selbst auch nicht glücklich, dass im Vorfeld der Maßnahmen keine Informationen der Bevölkerung stattfanden. Aber auch an dieser Stelle sollen Informationstafeln aufgestellt werden, weiß Lindner.


Eine versteckte Informationstafel kann man schon finden...

Allgemeine Infos zur Naturschutzstation

Der Hauptstützpunkt der Naturschutzstation vom NABU liegt in Marienfelde am Diedersdorfer Weg 5, direkt am Rand des ehemaligen Müllberges. Seit Jahren wird das circa 400.000 Quadratmeter große Gelände als Freizeitpark genutzt.

Die Kindergruppe der JuniorRanger ist für ein Alter von 7 bis 12 Jahren konzipiert. Einmal im Monat trifft man sich in Sachen Natur. Wer mehr mag, der kann auch zwischendurch zum Hauptstützpunkt der Naturschutzstation in Marienfelde kommen.

Die sehr beliebte Natur-Ferienschule „Grüne Schule“ wird von der Naturschutzstation in einigen Ferien, für jeweils eine Woche, durchgeführt.

Ergänzende Information zum Lichtenrader Biotop

In diesem Gebiet tummeln sich schon jetzt Zauneidechsen, der Neuntöter (der Vogel wird auch Rotrückenwürger genannt) und der Moorfrosch. Diese Fläche ist ein wichtiges Scharnier zwischen der Großstadt und dem Umland und soll weiter, im Sinne des Natur- und Umweltschutzes, genutzt werden! Auf dieser Fläche wurde schon ein geschütztes Ersatzhabitat für Zauneidechsen angelegt, die an einer anderen Stelle für den Bau von Reihenhäusern weichen mussten.

Thomas Moser

http://www.berlin-marienfelde.de/natur/index.shtml


Aufwärmen muss sein!
Fotos: BerLi-Press/Thomas Moser

 

Vogelzählaktion erfolgreich+++Einladung zum NaturAktivTag am 12.1. in Lichtenrade

NABU Aktion in Marienfelde – Vögel gezählt

Der NaturRanger Björn Lindner freut sich darüber, dass die „Stunde der Wintervögel“ ein voller Erfolg war. Bei der Zählung der Marienfelder Wintervögel halfen mehr als 50 naturinteressierte Besucher an drei Tagen an drei verschiedenen Orten in Marienfelde.

Björn Lindner bedankt sich bei allen Akteuren für die Erfassung. Der besondere Dank gilt Herrn und Frau Gelbicke für die Unterstützung und die fachkundige Information zu den einzelnen Vogelarten.

Insgesamt konnten innerhalb einer Stunde 31 Vogelarten gesichtet und gezählt werden. An den Zählplätzen gab es jede Menge Vögel zu beobachten. So wurden beispielsweise im Naturschutz-Park 15 Feldsperlinge, 10 Haussperlinge und 36 Saatgänse gezählt. Auch wurden Goldammer, Grünfinken, Stieglitze, Eichelhäher und auch ein Zaunkönig gesichtet. An dieser Stelle haben 25 Teilnehmer die Vögel gezählt. An der Dorfaue Marienfelde waren 9 fleißige Zähler aktiv. 180 Saatgänse und die unterschiedlichsten Meisenarten wurden im Ortskern entdeckt. In der Feldmark und im Wald zählten 21 Helferinnen und Helfer. Der Spitzenreiter bei der Zählung war die Saatgans. 380 Exemplare dieser Art bevölkerten die Natur außerhalb der Stadt. Wer die genauen Ergebnisse und weitere interessante Informationen erfahren will, der sollte direkt auf der Website www.natur.berlin-marienfelde.de nachschauen.

NaturAktivTag  „Mensch tue was…“

Am 12. Januar 2013 findet von 11.00 bis 15.00 Uhr eine Zaunbau-Aktion der JuniorRanger statt. Es geht um eine Schutzeinfriedung und naturschutzfachliche Entwicklung vom Kleingewässer mit biotoptypischen Landlebensräumen für die heimische Artenvielfalt.

Treffpunkt ist das Kleingewässer auf der Renaturierungsfläche, südlich Blohm-/Egestorffstr. In Lichtenrade.

Naturinteressierte Gäste und Unterstützer sind herzlichst willkommen und können sich beim NaturRanger Björn Lindner über die Maßnahmen der Natur- und Landschaftspflege, den Entwicklungszielen und den daraus resultierenden Umsetzungen in der Besucherlenkung informieren.

Fotos: Thomas Moser

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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