Frohe Weihnacht und ein gesundes neues Jahr!

Liebe Leser, ich bedanke mich für Ihre Treue!

Ich wünsche Ihnen frohe, besinnliche Weihnachten, einen guten Jahreswechsel und ein gesundes neues Jahr!

Ihr Thomas Moser








Dorfkirche, Dorfkrug und Dorfhäuser in Lichtenrade (2012)

Fotos: Thomas Moser

 

Weihnachts-Gulasch-Spende für die Suppenküche - Bundestagsabgeordneter hilft tatkräftig

Berlin-Lichtenrade, 23.12.2012 Es ist der 4. Advent und ein Tag vor Heiligabend. Draußen hat es geschneit und es ist sehr glatt. Die Suppenküche in Lichtenrade hat heute Bedürftige zu einem ganz besonderen Essen geladen.

Die Schlange wurde noch deutlich länger...

Alex Benkel, überall zu finden, kehrte noch den Eingang frei...

Die Ruhe vor dem Sturm...Franzl macht eine kleine Pause.
Von der Gebäudereinigungsfirma Grüning GmbH hat Chef Harri Grüning und seine Söhne, die Rechtsanwälte Robert und Benjamin Grüning, den Suppenküchengästen ein Gulasch mit Kartoffeln spendiert.


Harri Grüning mit seinen Söhnen Robert und Benjamin (v.re.n.lks).
Das ist in einer Küche, in der sonst die leckersten Suppen zubereitet werden, etwas ganz Besonderes. Vegetarier wären heute hier beim Essen fehl am Platze. Die Menschen, die da waren, und es wurden so rund 100 Gäste gezählt, fanden das Gulasch jedoch „sehr lecker und zart.“

Bei den Vorbereitungen haben die Grünings tatkräftig geholfen. Sie wurden jedoch von den Suppenküchen-Ehrenamtlichen unterstützt. Ein kleines dauerhaftes Geschenk hat Benjamin Grüning mitgebracht. Im nächsten Jahr wird er alle 14 Tage in der Suppenküche eine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

Die Gäste haben mit einem großen Appetit das leckere Essen genossen.


Viele sagten persönlich Danke bei den Spendern!


Jan-Marco Luczak mit den Grünings...
Viele Gäste bedankten sich dann auch persönlich bei den Spendern und wünschten ihnen ein frohes Fest.


Danach gab es Bescherung für die Kinder. Neben den schönsten Leckereien, die die Zuckerbäckerei zu bieten hat, gab es auch noch gespendete „richtige“ Geschenke. Diese werden aber in den meisten Fällen erst wieder unter dem heimischen Weihnachtsbaum zu finden sein.


Ein Weihnachtlied "zwei-drei"...und alle "folgen" der strengen, aber liebevollen, Monika.

Die ehrenamtliche Helferin Monika nahm das kleine Megafon in die Hand und forderte die Gäste auf, ein Weihnachtslied zu singen. Die meisten Gäste stimmten ein. Eine Gruppe von russischen Frauen stimmte dann noch ein russisches Weihnachtslied an. Alle Gäste zeigten sich sehr dankbar für die Unterstützung der Suppenküche. Besonders herzlich fielen dann auch viele Weihnachts- und Neujahrswünsche aus.


Zur anschließenden Lebensmittelausgabe kam der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) und packte tatkräftig mit an. Es machte ihn merkbar viel Freude hier zu helfen. Die Bedürftigen haben meistens gar nicht mitbekommen, wer hier heute in der Tür der Lebensmittelausgabe mithalf. Bis der letzte Lebensmittelbeutel verteilt war, hat Luczak unbeirrbar geholfen.

Jan-Marco Luczak herzt die Köchin Annemarie.
Im anschließenden Gespräch sprach der Abgeordnete mit hoher Anerkennung von dem Einsatz der Ehrenamtlichen und dem besonders freundlichen und herzhaften Umgang in der Suppenküche. 

Die restlichen Lebensmittel wurden einer Gruppe von Menschen zur Verfügung gestellt, die Obdachlosen bei einer Außentemperatur von unter null Grad eine warme Mahlzeit zaubern. Das Essen wird dann vor der Bahnhofsmission ausgegeben und ist in der kalten Jahreszeit lebensnotwendig für diese Bedürftigen.


Alex Benkel freut sich über die Spende der Familie Kelb.
Am heutigen Vorweihnachtstag kamen noch Gabriele und Klaus-Peter Kelb, die in der Lichtenrader Goethestraße seit Jahren einen privaten Weihnachtstreff organisieren, in die Suppenküche. Im Gepäck hatten die Kelbs eine Spende von 400 Euro, über die sich die Suppenküchenchefin Alex Benkel sehr freut.

Jan-Marco Luczak im Gespräch mit Michael Delor.
Von der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ hat heute ihr Sprecher, Michael Delor, die ehrenamtliche Riege der Suppenküche verstärkt. Spenden und Helfer „jeder Art“ kann die Suppenküche immer gebrauchen!


Vor einer Woche hatten die Christmas-Biker die Suppenküche großzügig beschenkt. Und heute waren die Bedürftigen die Beschenkten. Wenn das nicht ein schönes Weihnachtsfest ist? Die Ehrenamtlichen der Suppenküche und ihre Gäste haben so kurz vor Weihnachten einen Lichtschein in ihren Herzen gespürt. Diese Freude konnte man in ihren Augen sehen! Frohe Weihnacht!

Thomas Moser (auch Fotos BerLi-Press)
http://www.suppenkueche-lichtenrade.de
http://www.gebaeudereinigung-gruening.de/index.html

 

Firmenreportage „Weißgerber Lesezirkel“

Berliner Traditionsunternehmen von Lichtenrade nach Britz umgesiedelt


Lesezirkel, was ist denn das? Das sind doch die Zeitschriften, die oft beim Arzt oder Friseur ausliegen. Hier sind gerade die Hefte sehr beliebt, die man sonst nicht ließt. Klatsch und Tratsch aus den Könighäusern Europas und dann noch schnell ein Kreuzworträtsel lösen. Da wird das Warten fast zum Vergnügen! Genau diese Vorstellungen von Lesezirkel hört die Chefin Ute Weißgerber-Knop (51) immer wieder: „Wie haben jedoch eine Vielfalt von über 150 Magazinen und Zeitschriften und wir freuen uns auch über die vielen Privatkunden.

Seniorenchefin Helga Weißgerber, Seniorchef Lothar Weißgeber und Inhaberin Ute Weißgerber-Knop

Die Geschäftsidee ist einfach, aber zeitlos genial. Der Lesezirkel vermietet mehrfach Zeitschriften und Magazine. Die Kunden entscheiden, ob sie aktuelle oder auch schon etwas ältere Zeitschriften lesen wollen. Die Zeitschriften werden von den Lesezirkelfahrern wöchentlich geliefert und abgeholt. Damit die Zeitschriften geschont werden, sind sie in einem dickeren Deckel verpackt. Der Deckel dient gleichzeitig als Werbeträger. Durch den Umlauf der Zeitschriften, die regelhaft bis zur vierten Woche nach Erscheinen Woche für Woche vermietet werden, kann der Kunde bis zu 50 Prozent einsparen. Wichtig ist für die Firmenchefin: „Da gibt es keinen Haken für den Kunden. Das Abonnement kann jederzeit verändert oder gekündigt werden.“ Diese Freiheit der Kunden und das Erfüllen der individuellen Wünsche ist für den Seniorchef Lothar Weißgerber (80) das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Für die Verlage ist der Lesezirkel auch sehr interessant, da die Hefte immer garantiert abgenommen werden.


Weißgerber Lesezirkel ist schon seit 87 Jahren im Geschäft. Weißgerber ist einer von drei in Berlin ansässigen Lesezirkeln und ist als echtes Berliner Familienunternehmen in der Branche bundesweit bekannt. Lothar Weißgerber kann noch davon erzählen, dass es in Berlin über 120 Lesezirkel gab. Als kleiner Junge half der heutige Senior seinem Vater beim Ausliefern. Er fuhr in den Ferien die Hefte noch mit dem Fahrrad aus. Viele Jahre residierte der „Weißgerber Lesezirkel“ in Lichtenrade. Die Räumlichkeiten an der Buckower Chaussee platzen aber aus allen Nähten. So war der Umzug in die Neuköllner Mohriner Allee 30-34 vor einiger Zeit eine logische Folge für das Unternehmen. Im Oktober wurden offiziell die neuen Geschäftsräume in Britz eingeweiht.

Wenn man die Halle vom Lesezirkel auf dem Firmengelände betritt, riecht man die Druckerschwärze. Regal an Regal, gefüllt mit blauen Umschlägen und Stapeln von den unterschiedlichsten Zeitschriften: Stern, Spiegel, Bunte, Geo, Mickey Mouse, PC-Welt und wie sie alle heißen.

Etwas Unruhe ist im Raum zu spüren, wo jetzt gerade um die zehn Personen rumwuseln. Die „Gala“ ist noch nicht da! Es ist 7.30 Uhr. Arbeitsbeginn ist hier um 6 Uhr, einige sind sogar schon vorher da. Die Zeitschrift kommt heute etwas später aus der Druckerei. Die meisten Tourenpakete sind schon fast vollständig zusammengestellt. An vielen Stellen weist ein Fähnchen in den Mappen noch darauf hin, dass an dieser Stelle die „Gala“ nachsortiert werden muss. Auf einmal kommt, kaum merkbar, wieder Bewegung in die Halle. Paletten der fehlenden Zeitschrift werden durch den Wareneingang geschoben und die Zeitschrift kommt nun direkt zu den Heftmaschinen. Hier erhält jedes Heft einen stabilen Umschlag. Heft für Heft wird hier alles, mit fast historischen Maschinen, zusammengetackert. Alles ist ruhig, sehr freundlich, aber hochkonzentriert.

Andre Bever (lks) an der Heftmaschine

An den Heftmaschinen müssen sich die langjährigen Mitarbeiter immer noch konzentrieren, damit kein Unfall passiert. Aber Andre Bever (43) hat immer noch Zeit, um die Kollegen mit einem kleinen Scherz aufzumuntern. Die eine Heftmaschine liebt Bever besonders: „Das ist mein Porsche!“ Aber Andre Bever gibt auch zu, dass er schon manche Nacht vom Tackern an seiner Heftmaschine geträumt hat.

Yvonne Simat hat Alles im Blick
Die Zusammenstellung der verschiedenen Mappen, mit den vielfältigen Zeitschriften in den unterschiedlichsten Wochen erfordert Genauigkeit in der Arbeit. In den Gesichtsausdrücken kann man diese Konzentration förmlich spüren, wenn beispielsweise die Klassikmappe, die Freizeitmappe, die Wissensmappe und auch die Kindermappe zusammengestellt wird. Yvonne Simat (43) kann aber bei dieser Arbeit nichts aus der Ruhe bringen.

Jan Weber-Göhr beim Heften

Beim Weißgerber Lesezirkel ist alles sehr familiär. Da kann man spüren, wie die Mitarbeiter freundlich miteinander umgehen. Das bedeutet aber auch, dass alle ein offenes Auge für notwendige Arbeiten haben. So ist Jan Weber-Göhr (35) mal an der Heftmaschine tätig, dann stellt er seine Mappen zusammen, bevor er mit dem Firmenwagen auf Tour geht und 77 Kunden beliefert. Hat denn schon einmal am Ende der Tour ein Heft gefehlt? Dank der gut organisierten Arbeitsabläufe konnten alle Fahrer bestätigen, dass dies noch nicht passiert ist. Eine Reservemappe haben die Fahrer jedoch immer dabei: „Man weiß ja nie.“

Thorsten Johne, die "Allzweckwaffe" und der "Deckelweltmeister"

Auch Torsten Johne, einer von 40 Beschäftigten, fehlt an dem Auslieferungstag nicht in der Halle, obwohl er sonst für den Kundenservice und die Systemadministration der Computeranlage zuständig ist. Torsten Johne wird von einem Kollegen auch liebevoll der „Deckelweltmeister“ an der Heftmaschine genannt. Johne ist auch dafür da, wenn eine der alten Heftmaschinen kurzfristig ihren Geist aufgibt. Bislang hat er noch alles zum Laufen gebracht. Heute reichten ein paar Tropfen Öl, um die Maschinen in Schwung zu halten. Bei allen Mitarbeitern hat man den Eindruck, dass sie mit Spaß bei der Sache sind und hier gerne arbeiten.

Seniorchef Lothar Weißgeber hilft noch regelmäßig...

Lothar Weißgerber ist stolz auf das Unternehmen und auf seine Familie: „Ohne meine Frau wären wir nicht so weit gekommen.“ Liebevoll tätschelt er die Hand der beherzten Seniorchefin Helga Weißgerber. Ob Seniorchefs und Juniorchefin; die Weißgerbers pflegen und hegen ihre Beschäftigten und wissen ganz genau, was sie an ihren Mitarbeitern haben. Im freundlich gestalteten Frühstücksraum des Unternehmens ist eine gelöste Atmosphäre zu spüren. Hier kann jeder in Ruhe seine Brote essen und einen Kaffee trinken.


Die Inhaberin Ute Weißgerber-Knop bestätigt, dass das Unternehmen langsam, aber stetig wächst. Mit 14 Lieferfahrzeugen werden über 150.000 Zeitschriften ausgeliefert. Eine Filiale hat man sogar in Forst, in der Nähe von Cottbus. Ute Weißgerber-Knop macht es „Spaß auf Kundenwünsche einzugehen“. Hier wird sogar darauf geachtet, dass für Kunden mit älteren Exemplaren auch mal bereits gelöste Rätsel ausgetauscht werden. „Der private Kundenstamm hat heute eher ein etwas höheres Einkommen“ erzählt die Chefin. Besonders bei dieser Kundengruppe hat man erkannt, dass der Lesezirkel Kosten einspart und außerdem sehr bequem ist. Eine Erfolgsgarantie sind die sehr zuverlässigen und freundlichen Ausfahrer. Überhaupt sind im Unternehmen viele Menschen beschäftigt, die schon jahrelang dem Lesezirkel Weißgerber die Treue halten. Weißgerber Lesezirkel hat aber immer etwas von ihrem Erfolg abgegeben. So werden regelmäßig Jugendeinrichtungen und andere soziale Projekte mit Firmenspenden unterstützt.

Thomas Moser – BerLi-Press

http://www.weissgerberlesezirkel.de

Bericht aus der Internetzeitung von Lichtenrade zum 85. jährigen Firmenjubiläum: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2010/02/27/wei-gerber-lesezirkel-wird-85-jahre-jung.htm

Die Chronik vom Weißgerber Lesezirkel: http://www.lichtenrade-berlin.de/weissgerber.html

 

Weihnachtshaus Lichtenrade - Töpchiner Weg







Fotos: Thomas Moser

 

Feierliche Bescherung im Gemeinschaftshaus Lichtenrade

„Wenn Kinderwünsche in Erfüllung gehen“

Die traditionelle Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder am 20. Dezember im Gemeinschaftshaus Lichtenrade war wieder ein voller Erfolg.

Auf Einladung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler konnten 120 Kinder eine wunderschöne Weihnachtsfeier mit großer Bescherung erleben. Das weihnachtliche Rahmenprogramm wurde vom „Sonari-Chor“, einer Blechbläsergruppe und einer Ballettschule gestaltet. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war sicher das Krippenspiel.

Bei der anschließenden Bescherung konnten dann die Weihnachtswünsche der Kinder erfüllt werden. Die Kinder, die nach sozialen Kriterien von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes ausgewählt wurden, hatten zuvor ihre Weihnachts-Wünsche angegeben. Und so war die Freude der Kinder riesengroß, als sie die ersehnten Geschenke in ihren Händen hielten.

Finanziert wurde das fröhliche Beisammensein aus Mitteln der Wilhelm-Ehrecke-Stiftung, einer Einrichtung, die ausschließlich gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken dient, und aus Spenden von im Bezirk ansässigen Unternehmen. Stellvertretend seien hier die Schindler Deutschland GmbH und die SKF Lubrication Systems Germany AG genannt.
Das weihnachtliche Catering wurde vom Geschäftsführer der Firma Lindner, Michael Lindner, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war von der großen Freude der Kinder begeistert:

„Ich bin froh, dass wir auch in diesem Jahr das Weihnachtsfest für bedürftige Kinder durch großzügige Spenden ausrichten konnten. Allen Unterstützern, die organisatorisch und finanziell dazu beigetragen haben, danke ich ausdrücklich.“

 

Lichtenrader Weihnachtsmarkt ohne Barrieren

Ein entspannter Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist für Rollstuhlfahrer oder blinde und sehbehinderte Menschen wegen unsachgemäßer Anbringung von Kabelleitungen, nicht erreichbaren Verkaufsständen oder nicht vorhandenen Behindertenparkplätzen oft nur mit großen Einschränkungen oder sogar gar nicht möglich.

Der Lichtenrader Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße beweist, dass es auch anders gehen kann.

Am 15. Dezember 2012 machte der Beirat von und für Menschen mit Behinderung gemeinsam mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Franziska Schneider, den Praxistest. „Menschen mit Behinderung sollen sich auf dem Weihnachtsmarkt herzlich willkommen fühlen,“ so Joachim Jentzsch, diesjähriger Veranstalter des Lichtenrader Weihnachtsmarktes.

Stimmungsvoll begrüßte er in Begleitung des Weihnachtsmannes und eines Weihnachtsengels die Delegation des Behindertenbeirates. BVV-Politiker hatten sich der Besuchergruppe angeschlossen.

Mit dem Weihnachtsmann vorneweg bummelte die ca. 15-köpfige Gruppe, zum Teil im Rollstuhl, mit Gehhilfen oder mit Blindenstock und Assistenzhund durch die Bahnhofstraße. Erfreut stellten die Beiräte fest, dass der Veranstalter alles bedacht hatte, was für Besucher/innen mit handicap notwendig ist: Angefangen von der ausreichenden Breite der stufenlosen Zugänge zum Markt, über vorschriftsmäßige abgedeckte und überrollbare Kabelstränge, bis hin zu Behindertentoiletten und Behindertenparkplätzen waren alle Vorgaben zur barrierefreien Ausstattung von Märkten erfüllt. So waren ebenfalls die Verkaufsstände ausnahmslos gut erreichbar und einsehbar für Rollstuhlnutzer.

Zusätzliche Servicekräfte standen bereit, um bei Bedarf die Behindertenparkplätze und den Eingang zum Behinderten-WC von Schnee und Eis zu befreien.

Einziger Verbesserungsvorschlag: An den Getränke- und Imbissständen sollten nicht nur Stehtische, sondern auch abgesenkte Tische für Rollstuhlfahrer bereitgestellt werden.

Zum Schluss konnte Behindertenbeauftragte Franziska Schneider im Namen des Beirates von und für Menschen mit Behinderung ein großes Lob an den Veranstalter Joachim Jentzsch richten: „Prima! Dieser Weihnachtsmarkt heißt wirklich alle Besucherinnen und Besucher, egal ob mit oder ohne Behinderung, herzlich willkommen.“

 

Verschiedene Wege in die Zukunft von Lichtenrade

Am 12. Dezember haben wir zwei offene Schreiben der Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark" zum "Bürgerforum Zukunft Lichtenrade" und zur Standortkonferenz Lichtenrade unkommentiert veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wurden kurze Äußerungen von drei weiteren Initiativen veröffentlicht. Mittlerweile liegt auch ein "Gegendarstellung" vom "Bürgerforum Zukunft Lichtenrade" vor, die wir ebenfalls (am Ende des o.g. Beitrages) unkommentiert veröffentlichen: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/12/12/zwei-briefe-der-b-rgerinitiative-rettet-die-marienfelder-feldmark.htm

Die Redaktion möchte jedoch folgendes zum Gesamtkomplex anmerken:

22. Dezember 2012 Seit einigen Tagen liegt hier eine ausführliche Antwort vom "Bürgerforum Zukunft Lichtenrade" vor. Diese Darstellung wird ebenfalls, als eine Art Gegendarstellung, ungekürzt nach den Briefen der BI "Rettet die Marienfelder Feldmark" veröffentlicht. Somit haben die beteiligten Gruppen ausführlich Platz für ihre Darstellungen erhalten. Die Redaktion weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wir alle Darstellungen als eine Art Leserbriefe bewusst unkommentiert veröffentlicht haben. Wir haben ausdrücklich darauf verzichtet, eigene Bewertungen, die ggf. auch durch Kürzungen entstanden wären, anzubringen. Selbstverständlich haben wir auch die unterschiedlichen Auffassungen veröffentlicht. Die Äußerungen aller Beteiligten sind daher nicht von der Redaktion im Einzelnen nachvollzogen und geprüft worden. 

Die Redaktion der Internetzeitung beabsichtigt jedoch nicht, dass wir zu diesem Themenkomplex weitere "offene" Stellungnahmen veröffentlichen. Um nunmehr doch eine persönliche Wertung einzubringen, sehen wir die weitere Beschäftigung mit den internen unterschiedlichen Auffassungen als kontraproduktiv für die "Sache um die Zukunft Lichtenrade" an.

Jede Bürgerin, jeder Bürger, jede Gruppen und Institution kann sich bei der Diskussion um die Zukunft von Lichtenrade einbringen. Die gewählten demokratischen Institutionen, die BVV, und das Bezirksamt sind aufgefordert, dass letztlich ein ausgewogenes Ergebnis zum Wohl der großen Mehrheit der Lichtenraderinnen und Lichtenrader umgesetzt wird (wenn dann hoffentlich auch die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind). Sicher keine leichte Angelegenheit! Aber die Zukunft von Lichtenrade ist es wert, zumal auch Veränderungen in der Bahnhofstraße nicht das Ende der Welt bedeuten.

 

Riesenfreude in der Suppenküche Lichtenrade: Christmas-Biker helfen und haben die Herzen geöffnet!

Dezember 2012 Zum 15sten Mal ist die „Berlin-Christmas-Biketour“ vom Verein “Santa Claus on road e.V.” unterwegs gewesen. Diesmal wurde die Suppenküche Lichtenrade unter dem Motto „Biker helfen Bedürftigen“ mit vielen Geschenken überrascht.

Ein grandioses Bild, das unter die Haut ging! Unzählige Motorräder, große Maschinen und kleinere Roller, näherten sich der Suppenküche am Rande der Hochhaussiedlung. Jedes Motorrad war besonders und anders geschmückt.



Mit Lichterketten waren sie fast alle behangen, einige gingen als Weihnachtsbaum, auf einem schweren Motorrad umrundete eine Garteneisenbahn den Fahrer und andere hatten ihre Fahrzeuge mit Elchgeweihen geschmückt.


Ganz vorne fuhr der Weihnachtsengel, hinter deren Flügeln sich die glücklich glänzenden Augen einer Motorradfahrerin verbargen. Auch der Schneemann und der fahrende Adventskalender waren dabei.

Das Wetter war ungemütlich kalt und regnerisch. Das kann aber den richtigen Biker nicht erschüttern. Auch der Stimmung der vielen wartenden Suppenküchen-Ehrenamtlichen und vieler regelmäßiger Gäste tat dies keinen Abbruch. Überall waren nur glückliche Augen zu sehen.

Die rollenden Weihnachtsmänner und Weihnachtsfrauen wurden herzlich, fast überschwänglich empfangen. Die ehrenamtliche Köchin Anneliese umarmte voller Begeisterung einige Weihnachtsmänner auf ihren festlich geschmückten Maschinen. Später konnte sich Annemarie selbst über das geschenkte Salz riesig freuen: „Davon verbrauchen wir jeden Sonntag vier Päckchen.“

Wann werden Weihnachtsmänner und Engel mal so herzlich umarmt? Bei der Christmas-Biketour konnte man es hautnah erleben.


Ein großer Weihnachtstruck mit stimmungsvoller Guggenmusik der „Spreeschepperer“ und der Zwei-Mann-Band „Young und Poeck“ sorgten genau für den passenden Rahmen. Rund sechzig liebevolle Weihnachtsbiker haben sich der Gruppe angeschlossen.

Alex Benkel und Lisa, die Dichterin, von der Suppenküche und der wahre Santa Claus.
Auf dem Truck hielt der Ober-Weihnachtsmann eine kleine Rede und erläuterte, warum sie gerne in die Suppenküche gekommen sind. Aber er fand auch einige kritische Worte in Richtung staatlicher Verantwortung. So waren Begleitfahrzeuge mit Flyern bestückt, die zum Beispiel keine Streichung von staatlichen Mitteln im Jugendbereich forderten.


Voller Begeisterung bedankte sich die Suppenküche-Seele, Alex Benkel, bei den Bikern und freute sich zum Beispiel über einen dringend benötigten Ventilator für das Fenster im Vorratsraum. Der Ventilator wurde gesponsert und wird die sonntägliche Arbeit in der Suppenküche sehr erleichtern. Ein kleines Gedicht wurde den Bikern als kleines Dankeschön mitgegeben.

Die vielen Geschenke wurden in einer langen Weihnachtsmannkette in den Pavillon der Suppenküche transportiert. Ein Drucker für den PC war dabei, eine besondere Kochplatte, Kaffeemaschinen, aber auch Küchenschürzen mit Logo wurden geschenkt.


Für die Arbeit der Suppenküche freuten sich die Ehrenamtlichen auch über Pfeffer und Salz, Spülmittel, Gemüsebrühe, Müllsäcke und viele andere wichtige Utensilien.

Lisa aus der Suppenküche, die Dichterin, lässt sich gerne vom Weihnachtsmann entführen ;-)
Die Motorradfahrer und Fahrerinnen mussten bald weiter, um noch die Organisation „Kontakte-schaffen-Leben e. V.“ zu beglücken. In der Suppenküche wurde aber noch richtig gefeiert.

Da steppt der Weihnachtsbär in der Suppenküche.
Russische Volkslieder aus der Heimat wurden von einer Gruppe regelmäßiger Besucherinnen angestimmt. Man hakte sich ein und tanzte dazu. Der Kartoffelsalat, der Stollen und der Glückwein sorgte für die richtige Vorweihnachtsstimmung. Der Weihnachtsmann war hier halt schon etwas früher gekommen.

Einen Tag vor Heiligabend werden die Suppenküchen-Besucher noch einmal beschenkt. Am 4. Advent wird die Marienfelder Gebäudereinigungsfirma Grüning GmbH ein Rindergulasch spendieren und selbst vor Ort zubereiten. Der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) hat es sich auch nicht nehmen lassen und wird bei der Lebensmittelausgabe helfen.

Riesige Freude in der Suppenküche.

Die Suppenküchen-Ehrenamtlichen und die bedürftigen Besucher sind glücklich. Die vielen Unterstützer lassen die Feiertage zu wirklich „frohen Weihachten“ werden.

Text und Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press

Auszug aus dem Dankesgedicht an die Biker:

`Santa Claus´,

das habe ich schon oft gehört.

Jedes Mal wieder hat mich dran betört:

Es gibt sie überall auf der Welt -

und von dort hat jemand die herbestellt.

Alex, sahst du schon mal so viele Weihnachtsmänner?

Sind die aber schön!

Das ist voll der Renner!

Die sind echt wirklich hier

und nicht nur virtuell.

Nur für uns, das sag ich dir,

fuhr´n sie von Steglitz her so schnell.

Alle sind sie heute gekommen

und haben auch gleich sämtliche

Geschenke für uns mitgenommen...

(Lisa Kaa für´s Bikertreffen 2012)

Lichtenrade sagt DANKE, Ihr lieben Christmas-Biker!

http://www.berlin-christmas-biketour.de

http://www.suppenkueche-lichtenrade.de

 

Ein treuer ehemaliger Lichtenrader grüßt Lichtenrade


Wir schließen uns den Wünschen an und winken gemeinsam in Richtung Schwarzwald: Alles Gute für Sie, lieber Erhard Scheffler!
Thomas Moser

 

Und wer es immer noch nicht weiß: Das Waschhaus muss weiterleben!

Nun auch in der Berliner Morgenpost unter http://bezirke.morgenpost.de/tempelhof-schoeneberg/das-waschhaus-muss-weiterleben.

Voten (Facebook & Co) ist erwünscht und soll belegen, dass viele Menschen das "Waschhaus", eine Jugendeinrichtung in Lichtenrade, (mietfrei!) erhalten wollen  ToM


Foto: BerLi-Press

 

Zwei Briefe der Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark

Unterschiedliche Auffassungen mit dem Bürgerforum Zukunft Lichtenrade

Unter der Überschrift „Ab in die Zukunft!: Lichtenrade diskutiert auf der 2. Standortkonferenz“ hat die Lichtenrader Internetzeitung (http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/12/07/-ab-in-die-zukunft---lichtenrade-diskutiert-auf-der-2-standortkonferenz.htm) über die Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Lichtenrade am 6. Dezember 2012 berichtet. Im Bericht heißt es: „Unterstützt wurde das Planungsbüro bei der Moderation von Bezirksamtsvertretern und von Vertreter des „Bürgerforums Zukunft Lichtenrade“, aus dem mittlerweile einige Initiativen wegen Unstimmigkeiten ausgestiegen sind.“

In diesem Zusammenhang erhielten wir zwei Briefe der „Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark - BUND-Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg“.

Ein Brief beschäftigt sich mit der Standortkonferenz. Der andere offene Brief erläutert, warum die BI nicht im o.g. Bürgerforum mehr mitarbeitet. Beide Briefe werden ungekürzt veröffentlicht.

Mittlerweile erhielten wir auch Äußerungen von anderen Initiativen, die wir im Anschluss, ggf. in Auszügen, veröffentlichen.

Wir bitten um Verständnis, dass es sich um einen sehr langen Text handelt. Wir sehen es jedoch als notwendig an, damit keine redaktionellen Verfälschungen entstehen. ToM

22. Dezember 2012 Seit einigen Tagen liegt hier eine ausführliche Antwort vom "Bürgerforum Zukunft Lichtenrade" vor. Diese Darstellung wird ebenfalls, als eine Art Gegendarstellung, ungekürzt nach den Briefen der BI "Rettet die Marienfelder Feldmark" veröffentlicht. Somit haben die beteiligten Gruppen ausführlich Platz für ihre Darstellungen erhalten. Die Redaktion weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wir alle Darstellungen als eine Art Leserbriefe bewusst unkommentiert veröffentlicht haben. Wir haben ausdrücklich darauf verzichtet, eigene Bewertungen, die ggf. auch durch Kürzungen entstanden wären, anzubringen. Selbstverständlich haben wir auch die unterschiedlichen Auffassungen veröffentlicht. Die Äußerungen aller Beteiligten sind daher nicht von der Redaktion im Einzelnen nachvollzogen und geprüft worden. 

Die Redaktion der Internetzeitung beabsichtigt jedoch nicht, dass wir zu diesem Themenkomplex weitere "offene" Stellungnahmen veröffentlichen. Um nunmehr doch eine persönliche Wertung einzubringen, sehen wir die weitere Beschäftigung mit den internen unterschiedlichen Auffassungen als kontraproduktiv für die "Sache um die Zukunft Lichtenrade" an.

Jede Bürgerin, jeder Bürger, jede Gruppen und Institution kann sich bei der Diskussion um die Zukunft von Lichtenrade einbringen. Die gewählten demokratischen Institutionen, die BVV, und das Bezirksamt sind aufgefordert, dass letztlich ein ausgewogenes Ergebnis zum Wohl der großen Mehrheit der Lichtenraderinnen und Lichtenrader umgesetzt wird (wenn dann hoffentlich auch die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind). Sicher keine leichte Angelegenheit! Aber die Zukunft von Lichtenrade ist es wert, zumal auch Veränderungen in der Bahnhofstraße nicht das Ende der Welt bedeuten.

Stellungnahme der BI Rettet die Marienfelder Feldmark zur Standortkonferenz

Sieht so Bürgerbeteiligung aus?

Im Vorfeld zu der 1. Standortkonferenz zum Thema „Bahnhofstraße“ fand ein Gespräch mit einem Vertreter des Planungsbüros „Planergemeinschaft Kohlbrenner eG“ statt, in dessen Verlauf wir deutlich machten, dass die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg sowohl inhaltlich als auch organisatorisch mit der losen Gruppe, die sich Bürgerforum Lichtenrade nennt, nichts gemeinsam hat. Außerdem wiesen wir darauf hin, dass es mehrere Initiativen in Lichtenrade gibt, die sicherlich auch Vorstellungen zum künftigen Erscheinungsbild der Bahnhofstraße hätten.

In diesem Gespräch machten wir bereits deutlich, dass wir im Rahmen der Ideenentwicklung eine Powerpointpräsentation vorbereiten würden und einen interessanten Film vorführen wollen, der den versammelten Bürgern das Funktionieren einer Begegnungszone einmal verständlich macht. Wir einigten uns auf eine 20minütige Präsentation mit Filmbeitrag für die zweite Standortkonferenz.

Hierzu erhielten wir dann die Zusage der zuständigen Stadträtin, Frau Klotz und auch des Planungsbüros.

Stutzig wurden wir bereits, dass das Planungsbüro die am Ende der 1. Konferenz ausgegebenen Fragebögen von Donnerstagabend bis zum folgenden Sonntag bereits zurückbekommen wollte. Über eine erbetene Verlängerung, die ein ausführlicheres Meinungsbild der fast 50.000 Lichtenrader BewohnerInnen ergeben hätte als aus den 78 dann eingegangenen Bögen ersichtlich werden konnte, ließ man nicht mit sich reden.

Sieht so Bürgerbeteiligung aus?

Eine Einladung zur Vorbereitung der 2. Standortkonferenz haben wir dann gar nicht erst erhalten, genau so wie die übrigen interessierten Initiativen und unsere Vorführung wurde abgesagt. Stattdessen traf man sich mit denen, die sich zum sog. Bürgerforum erklärt hatten – Unternehmer und Geschäftsleute, Grundstückseigentümerverein und Mitglieder der ökumenischen Gruppe.

Offensichtlich entsprachen deren Zielvorstellungen besser denen des Planungsbüros oder den Vorgaben aus dem Rathaus.

Aus Kreisen des sog. Bürgerforums hatten wir bereits erfahren, dass man unsere Präsentationen verhindern wollte. Nur durch massive Interventionen erhielten wir 5 Stunden vor Veranstaltungsbeginn nun doch die Möglichkeit, genau 5 Minuten dieses 14minütigen Films vorzuführen; die Erläuterungen der Powerpräsentation wurden nicht zugestanden

Sieht so Bürgerbeteiligung aus?

Stattdessen durften die BürgerInnen zu zwei bereits ausgearbeiteten Varianten ihre Anregungen äußern, eine dritte Variante, wie wir sie in unserem Flyer schon seit Monaten dargestellt haben, gab es leider nicht.

Außerdem war auffällig, dass nur Personen aus dem sog. Bürgerforum an den Tischen präsent waren.

Sieht so Bürgerbeteiligung aus?

Wir halten diese Vorgehensweise nicht für eine wirkliche Beteiligung der BürgerInnen – für uns hat das nur eine Alibifunktion, bei der die Zielrichtung bereits vorgegeben war.

Hätte man eine wirkliche Beteiligung gewollt, wären auch wir zu Worte gekommen!!!!

Für die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg

Michael Delor                          Regina Pribyl

Sprecher                                    Sprecherin

 

Offener Brief der BI Rettet die Marienfelder Feldmark zum Bürgerforum Lichtenrade

Sehr geehrte Damen und Herren des sog. Bürgerforums Lichtenrade,

nachdem wir bereits vor vielen Wochen jede Zusammenarbeit eingestellt hatten, schildern wir gerne noch einmal schriftlich in einem offenen Brief unsere Beweggründe.

Die Anmerkungen zu unserem Satzungsentwurf machen deutlich, dass Sie noch nicht viele Erfahrungen im Allgemeinen und insbesondere im Hinblick auf ein solches Bürgerforumskonstrukt haben. Anderenfalls würden Sie wissen, wie wichtig klare und eindeutige Regelungen einer ausgereiften Satzung für ein erfolgsorientiertes und möglichst konfliktfreies Arbeiten sind. Das bisherige Vorgehen und Herumlavieren im sog. Bürgerforum Lichtenrade ist ein gutes Beispiel dafür, wie es nicht laufen darf.

Gerade nach den Erfahrungen, die wir im Verlaufe dieses Jahres als Gründungsbeteiligte des sich immer noch bildenden Forums machen mussten, sind hier unmissverständliche Vereinsregelungen notwendig!

Es ist schlichtweg inakzeptabel, wenn Aktionen, nur mit denen abgesprochen, die die gleiche Meinung vertreten, über die Presse bekannt gemacht werden und die übrigen sich zum Forum zählenden Gruppen, in deren Namen aber auch gesprochen wurde, dies dann aus der Presse erfahren. Hier ist die Rede von der PR-Veranstaltung des BMW-Konzerns zum sog. Guggenheim Lab.

Doch das war noch nicht genug –anschließend wurde – nach gleicher Vorgehensweise – eine Spende des REWE -Konzerns zur Finanzierung eines Gutachtens gerne entgegen genommen, während gleichzeitig im Tagesspiegel, Tageszeitung und Berliner Zeitung sowie im ZDF- und RTL Fernsehen jeweils Berichte zu sehen waren, die die inhumanen Praktiken im Hinblick auf das Personal dieses Konzerns zu seiner Gewinnmaximierung zeigte. Instinktlos! Geld stinkt halt nicht.

Offensichtlich ist es dem Unternehmerblock, dem Eigentümerverein Lichtenrade und der ökumenischen Umweltgruppe gleichgültig und nicht Wert, die Dinge zu hinterfragen – wir lassen uns nicht vor diesen Karren spannen und den guten Namen unserer BI und den des BUND und vor allem nicht unsere Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen.

Angetreten sind wir mit dem Grundgedanken, gemeinsam mit anderen Initiativen etwas für unseren Ortsteil Lichtenrade zu erreichen.

Nach dem nun sämtliche übrigen Initiativen sich schon zuvor verabschiedet haben, bleiben nur noch die Interessen der Gewerbetreibenden, Grundeigentümer und der ökumenischen Gruppe zu verfolgen übrig.

Die Lebensqualität der hier lebenden BürgerInnen besteht aber nicht nur aus dem Wunsch, mit dem Auto bis vor die Geschäftstür zu gelangen, sondern hat noch reichlich viele andere Facetten, wie z.B. Erhalt und Pflege der hier immer weiter zurückgedrängten Natur und des Begleitgrüns, der Ruhe und Muße auch beim Einkaufsbummel, kulturelles Leben auch vor Ort vorzufinden, Eindämmung des ausufernden Straßenverkehrs und seiner negativen Auswirkungen ect.

Dies alles lässt sich mit den derzeitigen Meinungsführern im sog. Bürgerforum Lichtenrade nicht voranbringen.

Eine brauchbare Satzung, wie wir sie vorgeschlagen haben, wird es nicht geben und somit existiert für uns endgültig keine Grundlage für ein gedeihliches Arbeiten in diesem Rahmen.

Die Vorgehensweise im Zusammenhang mit der letzten Standortkonferenz spricht hier für sich!

Wir bedauern dies sehr, da es in den vergangenen Monaten schon erhebliche Zeit und Kraft gekostet hat, doch es ist nicht das, was es hätte werden können und sollen.

Wir stellen daher ab sofort unsere Mitarbeit in dem derzeitigen Konstrukt des sog. Bürgerforums Lichtenrade ein und konzentrieren uns wieder auf die Aufgaben, die hier vor Ort, im Bezirk und darüber hinaus für uns aktuell sind.

Und noch zur Klarstellung ein kleiner Zusatz:

Eitelkeiten jedweder Art haben wir in mehr als 27 Jahre bisher nicht gepflegt und gedenken, dies auch in Zukunft so zu halten. Für uns steht immer die Sache im Vordergrund!

Und eines ist ganz deutlich festzuhalten:

Niemand hat bisher und wird auch in Zukunft uns vorschreiben, was wir wie, wann und wo zu äußern haben und insbesondere, welche Meinung wir zu vertreten haben!!

Wir bleiben, was wir von Anfang an sind – eine unabhängige Bürgerinitiative und BUND Bezirksgruppe!!

Daher bitten wir, uns ab sofort aus dem verbleibenden kleinen Verteiler zu streichen und weisen darauf hin, dass der Name unserer BI und der Bezirksgruppe des BUND in keiner Veröffentlichung, internen Papieren, Flyern, Pressemitteilungen usw. aufgeführt werden darf und legen Wert darauf, dass wir auch in den sog. Gründungspapieren nicht mehr genannt werden.

Wir wollen uns keine weitere negative Öffentlichkeitsarbeit durch das sog. Bürgerforum mehr leisten und wollen uns auch nicht mehr ständig rechtfertigen müssen (über 200 Emails an einem Tag zum Thema Guggenheim) zu Äußerungen, die im Namen des Bürgerforums verbreitet werden und an denen wir nicht einmal beteiligt waren. Denn wir haben bereits – im Gegensatz zum sog. Bürgerforum – einen Namen zu verlieren!

Der Landesverband und der Bundesverband des BUND wurde in Kenntnis gesetzt, dass wir als Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg mit sofortiger Wirkung die Arbeit beim sog. Bürgerforum Lichtenrade eingestellt haben.

Für die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark und BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg

Michael Delor                          Regina Pribyl

Sprecher                                    Sprecherin

 

Stellungnahmen von anderen Initiativen (teilweise nur Auszugsweise)

Ökumenische Umweltgruppe

“Die Ökumenische Umweltgruppe bedauert es außerordentlich, dass die Bürgerinitiative “Rettet die Marienfelder Feldmark” die Zusammenarbeit mit dem Bürgerforum Zukunft Lichtenrade einseitig aufkündigt. Wir können diesen Schritte letztlich nicht verstehen, gerade weil wir in der Zielsetzung dicht beieinander liegen. Wir haben die Sprecher der BI “Rettet die Feldmark” mehrfach zu Gesprächen eingeladen und uns um Zusammenarbeit bemüht. Leider blieben unsere Briefe oft unbeantwortet. Auch in den Sitzungen des Bürgerforums selbst ist man mit viel Geduld auf die Sonderwünsche der BI “Rettet die Feldmark” eingegangen. Den Vorwurf undemokratischen Verhaltens können wir nicht bestätigen.

Wir sehen im Bürgerforum die Chance, dass verschiedene Initiativen, Gruppen und Vereine bei gemeinsamen Interessen zusammenarbeiten und mit einer Stimme für Lichtenrade sprechen können. Dass sich die BI Marienfelde hier zurückzieht, dient der gemeinsamen Sache nicht.” Reinhart Kraft

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße

„…für die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. lassen Sie mich bitte erklären, dass wir nicht Mitglied des Bürgerforums Lichtenrade sind und nie eine Einladung zum Dialog oder Zusammenarbeit mit dieser Organisation erhalten haben." Hagen Kliem Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V.

Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn

"...zum Thema Ökumenische Umweltgruppe u.a. kann ich folgendes ausführen. Auch wir als BI sind von dieser Gruppe eingeladen worden unsere Arbeit vorzustellen. Aber dazu ist es erst gar nicht gekommen… wollte nur eines, dass wir dort mitarbeiten. Das haben wir unter Vorbehalt gestellt. Ich habe gesagt: Bevor ich mich verheirate möchte ich den Partner kennenlernen. Ich habe nach der Legitimation der Gruppe gefragt. Die Antworten waren sehr unbefriedigend. Wir haben den Eindruck, dass sich hier eine Handvoll Leute zusammengefunden haben ihr ideologisch angehauchtes Bild von einer besseren Welt zu verbreiten.

Nach mehreren Anrufen … habe ich … erklärt, dass unsere Satzung es nicht hergibt bei einer Gruppe mitzuarbeiten, die keine klare Verantwortung und Struktur hat.

… Abgesehen davon finde ich die Arbeitsweise dieser Gruppe dubios. Ich sehe keine Vorteile für Lichtenrade. Hätte man die 40.000 €, die die Untersuchung von Kohlbrenner kostet , in die Reparatur z.B. der Bürgersteige gesteckt ,hätten mehr Leute was davon. Zumal keinerlei Geldmittel da sind, auch nur Ansatzweise Punkte in der Bahnhofstraße zu verändern." Manfred Beck

Berlin, den 18.12.2012

Offener Brief des Bürgerforum Zukunft Lichtenrade an die BI Rettet die Marienfelder Feldmark:

Sehr geehrte Mitglieder der „Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark“,

Sie haben auf der Sitzung unserer Koordinationsgruppe am 26.11., in Ihrem Newsletter v. 29.11.2012 und in ausführlicher Form per offenem Brief Ihren Austritt aus dem "Bürgerforum Zukunft Lichtenrade" erklärt. Wir bedauern, dass Sie diesen Schritt vollzogen haben. Wir müssen aber dem durch die offenen Briefe öffentlich erweckten Eindruck zur Arbeitsweise des Bürgerforums Zukunft Lichtenrade  entgegentreten:

Ihr habt unter anderem behauptet, „...es sind einfach zu viele undemokratische Vorgehensweisen bei verschiedenen Aktionen in dieser Gruppe zu verzeichnen, so dass wir als basisdemokratische Bürgerinitiative dies nicht weiter mittragen werden....“.

  1. Wir haben von Anbeginn unserer Zusammenarbeit im Frühjahr des Jahres immer wieder versucht, die Interessen gerade Eurer BI zu integrieren und uns auch explizit in der Arbeitsgruppe zur Vereinsgründung mit Euren wichtigen Aspekten auseinandergesetzt. Offensichtlich ist es Euch aber darum gegangen, Eure Positionen, so auch Euren Entwurf der Vereinssatzung, 1:1 durchzusetzen. Mit diesem Ansatz konnten die anderen Mitglieder des Bürgerforums nicht mitgehen. Wir sehen darin keine undemokratische, sondern gerade eine an Mehrheitsentscheidungen orientierte Vorgehensweise, die von der intensiven Bemühung gekennzeichnet war, auch Eure Aspekte ernst zu nehmen und einzubeziehen.
  2. Wir möchten auch für unsere Arbeit weiterhin in Anspruch nehmen, dass wir basisorientiert und demokratisch arbeiten. Unsere jeweilige Basis scheint sich nur voneinander zu unterscheiden. Wir verstehen unter demokratischen Entscheidungen Mehrheitsentscheidungen und nicht das Veto einer einzelnen Gruppe, dem alle anderen folgen müssen.
  3. Ihr bezeichnet uns konsequent als „sogenanntes“ Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und eine organisatorisch „lose Gruppe“. Ihr selbst seid am 12.03.2012 Gründungsmitglied dieser „sogenannten losen Gruppe“ gewesen.
  4. Ihr seid darüber informiert, dass das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade aktuell an seiner Vereinssatzung arbeitet und Anfang 2013 die Gründungsversammlung und anschließend die Eintragung als gemeinnütziger Verein vollziehen will.
  5. Ihr reduziert das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade auf eine Interessenvertretung von „Gewerbetrei-benden, Grundeigentümern und ökumenischer Umweltgruppe“. Das ist sachlich falsch: Neben den beiden größten Sportvereinen von Lichtenrade, dem Lichtenrader BC 25 e.V. und dem Vfl Lichtenrade 1894 e. V. ist der „Jazz für Alle e.V.“ ebenso Mitglied wie privat engagierte Lichtenrader. Zudem sehen wir für Lichtenrade ein großen Vorteil darin, dass gerade Gewerbetreibende der Bahnhofstraße, Unternehmer sowie der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Verein Lichten-rade im Bürgerforum einen Ort gefunden haben, gemeinsam an den dringend anstehenden Aufgaben zu arbeiten.
  6. Ihr behauptet, das BFZL hätte eine Spende eines Lebensmitteil-Einzelhandelskonzerns entgegengenommen. Das ist wider Euer besseres Wissen sachlich falsch. Das BFZL hat keine Spende eines Lebensmitteil-Einzelhandelskonzerns erhalten. Richtig ist, das der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Verein Lichtenrade, die ökumenische Umweltgruppe, das Unternehmernetzwerk Lichtenrade und ein Lebensmittel-Einzelhandelskonzerns auf Initiative des Bürgerforums einen Auftrag an die Stadt- und Organisationsentwicklung „von Zadow GmbH“ ausgelöst und gemeinsam finanziert haben. Auftragsgegenstand ist  eine gemeinsame Analyse erfolgreicher Beispiele für die Entwicklung von "Stadtzentren" unter dem Motto "Best-Practice". Ziel ist es, dass sich die Initiativen und Vereine in Lichtenrade angemessen auf die durch das Bezirksamt geplante Standortkonferenz vorbereiten konnten und die vielfältigen Ideen in Lichtenrade bündeln und in die Standort-konferenz einbringen können.
  7. Ihr behauptet in diesem Zusammenhang auch, dem „Unternehmerblock“ (was für eine überholte Sicht-und Denkweise!), dem Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Verein Lichtenrade und der ökumenischen Umweltgruppe sei es „nicht Wert, Dinge zu hinterfragen“ und wir würden uns vor einen „fremden Karren“ spannen lassen. Das entbehrt jeder Grundlage. Allerdings stehen wir ehrlichen Kooperationen mit der Wirtschaft offensichtlich offener gegenüber als Ihr. Allein schon deshalb, weil wir der Überzeugung sind, dass auch Unternehmer ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten möchten und sollen.
  8. Selbstverständlich können wir sehr gut nachvollziehen, dass eine BI einen „scharfen Markenkern“ haben muss, um mit spitzen Positionen ein Maximum an Veränderung anzustreben. Wir haben daher in der Sitzung unserer Koordinationsgruppe am 26.11., an der Michael Delors zum letzten Mal als Mitglied teilgenommen hat, sowie einer anschließenden Stellungnahme auf Euren Newsletter vom 29.11. betont das wir hoffen, bei der weiteren Umsetzung eines nachhaltigen Ortsteil-zentrums Lichtenrade mit Euch zusammenarbeiten zu können, auch ohne in einem gemeinsamen organisatorischen Rahmen zu stehen. Daran sind wir auch unabhängig von öffentlich ausgetauschten Stellungnahmen weiter interessiert.

 

Zu Ihrer „Stellungnahme zur Standortkonferenz“ legen wir auf die folgenden Anmerkungen und Richtigstellungen Wert:

 Nur der Ordnung halber: Einladender zur Vorbereitung der 2. Standortkonferenz war nicht das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, sondern das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

  1. Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade hat zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Einfluss auf diese Einladungsliste genommen.
  2. Die BIM hat nach unserem Kenntnisstand eine Einladung zur Vorbereitung der 2. Standortkonferenz erhalten, den Termin aber nicht wahrgenommen.
  3. Die BIM ist vom Bezirksamt bzw. Planungsbüro sehr wohl gefragt worden, ob sie nicht Moderatoren für die 6 Thementische bei der Standortkonferenz stellen möchte. Dieses Angebot ist aber nach unserer Kenntnis nicht wahrgenommen worden.
  4. Ihr erweckt den Eindruck, an den 6 Thementischen wären ausschließlich Personen aus dem Bürgerforum präsent gewesen. Das ist falsch: Von den 12 Moderatoren sind 5 auch im Bürgerforum Zukunft Lichtenrade tätig. Die anderen Moderatoren wurden vom Planungsbüro Kohlbrenner, dem Bezirksamt und der Senatsverwaltung gestellt. Es versteht sich von selbst, dass Modera-toren zu nichts anderem tätig waren, als das Gespräch der interessierten Bürger anzuregen und Inhalte festzuhalten und keinen inhaltlichen Einfluss auf die Ergebnisse zu nehmen.
  5. Das Bürgerforum hat keinen Einfluss darauf genommen, ob bei der 2. Standortkonferenz ein Beitrag der BIM läuft oder nicht.
  6. Unabhängig davon war es aus unserer Sicht wichtig, dass bei der 2. Standortkonferenz keine Zielsetzungen Lichtenrader Gruppen vertreten werden. Das Ziel dieser Zusammenkunft war es nicht, konkrete Vorschläge von welchen Gruppierungen auch immer zu präsentieren und diskutieren. Aufgabe des Planungsbüros war es, die nach der ersten Standortkonferenz gesammelten Ideen und Anregungen in Form von Gestaltungsalternativen zu visualisieren. In diesem Zusammenhang enthielt eine der beiden Zeichnungen auch eine für einen Teil der Bahnhofstraße eingerichtete, von Euch favorisierte,  Begegnungszone.
  7. Auch das Bürgerforum hatte für die 2. Standortkonferenz seine Vorstellungen für ein Verkehrskonzept in der Bahnhofstraße zu Papier gebracht. Im Sinne von Punkt 7 wurden diese Vorschläge aber nicht im Rahmen der 2. Standortkonferenz erörtert.
  8. Im Übrigen: Bei der 1. Standortkonferenz stand es jedem Teilnehmer offen, Redebeiträge zu leisten. Ihr habt diese Gelegenheit nicht genutzt.

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade will eine Plattform für die öffentliche Diskussion der Probleme und Chancen des Stadtteils bieten, gemeinsam nach Lösungen suchen und dazu beitragen, unseren Stadtteil auf kulturellem, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gebiet nachhaltig, attraktiv und lebenswert zu gestalten.

Wir würden es im Sinne unseres Stadtteils und aller Bürger von Lichtenrade begrüßen, wenn es künftig einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander geben könnte.

Mit freundlichen Grüßen,

Georg Wagener-Lohse

- Sprecher Bürgerforum Zukunft Lichtenrade -

 

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

CDU-Pressemitteilung im Original:

„Das ehemalige Georg-Kriedte-Haus in Lichtenrade als Studentenwohnheim nutzen“
Die CDU-Fraktion beantragt in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg am 12. Dezember, dass sich das Bezirksamt dafür einsetzen möge, dass das ehemalige Georg-Kriedte-Haus in Lichtenrade als Studentenwohnheim genutzt werde. Hierzu soll das Bezirksamt insbesondere mit dem Liegenschaftsfond und dem Studentenwerk Kontakt aufnehmen und die Genehmigungsfähigkeit einer solchen Nutzung prüfen.
Die antragsstellenden Bezirksverordneten der CDU Lichtenrade, Hagen Kliem und Manuel Schubert, sind der Ansicht, dass „jede Möglichkeit geprüft werden sollte, um neuen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen“. Wie der Antragsbegründung zu entnehmen ist, hat der vor kurzem statt gefundene Runde Tisch des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit Vertretern des Studentenwerks und der Immobilienwirtschaft deutlich gemacht, dass neue Lösungen für studentisches Wohnen erwogen werden müssen. Diese Bereitschaft erwarten die Antragssteller auch vom Bezirksamt. Dieses sollte einen Impuls gegenüber dem Eigentümer des Grundstücks am Kirchhainer Damm 74 in Lichtenrade setzen.

Bundestagsabgeordneter Jan-Marco Luczak vor der Einrichtung (Foto: BerLi-Press)

Siehe auch Bericht in der Internetzeitung mit der Überschrift: "Ehemaliges Seniorenheim wird Asylunterkunft?": http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/11/02/ehemaliges-seniorenheim-wird-asylunterkunft.htm

 

LortzingClub braucht dringend die Hilfe vom Förderverein

Informationen über die Aktivitäten im LortzingClub

Der Vorstand vom Förderverein Rückendeckung-Berlin e.V. bedankt sich bei allen Mitgliedern und Förderern für das Engagement im Jahr 2012, ohne dass das vielfältige Programm im LortzingClub in Lichtenrade nicht hätte organisiert und durchgeführt werden können.


An dieser Stelle wird ein kleiner Rückblick sowie einen Ausblick auf das Jahr 2013 geworfen:

Bei der Schneewittchen-Theateraufführung 2012

Der junge Verein Rückendeckung-Berlin e.V. konnte im Jahr 2012 die Kürzungen, die der LortzingClub zum Jahresbeginn 2012 hinnehmen musste, vollständig kompensieren. Durch Mitgliedsbeiträge, Ausschreibungen und Spenden konnte der Fehlbetrag in Höhe von fast 10.000 Euro durch den Verein aufgefangen werden. Das heißt, dass die von den Kürzungen betroffenen Angebote, wie Ferienprogramme, die ergänzenden Öffnungszeiten am Montag, Ausflüge am Wochenende, die Theater- und Koch-Gruppe weiterhin durchgeführt werden konnten.

Auch in der Instandhaltung des Hauses konnte der Verein Rückendeckung-Berlin e.V. so einiges bewegen. Der Kreativraum konnte renoviert, der seit Juni defekte Töpferofen wurde repariert und die dringend notwendige Gartenpflege konnte durchgeführt werden. Notwendige Kleininstandhaltungen konnten ebenfalls nur aufgrund der Zuwendungen aus dem Förderverein erfolgen.

Die Mittagessenversorgung im LortzingClub wurde seit Januar 2012 vollständig in die Hände von Rückendeckung-Berlin e.V. gelegt. Trotz der großen finanziellen Risiken konnte das Programm aufrecht erhalten werden und auch für das Jahr 2013 ist eine Fortführung dieses Programms wesentlicher Bestandteil des Konzeptes.

Das bedeutet für das Jahr 2013:

Nur mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen und Spenden wird es auch im Jahr 2013 keine Kürzungen im Angebot geben!


Maike Hoffmann und Oliver Schmidt...hier beim Neujahrsempfang der BI Rettet die Marienfelder Feldmark

Einrichtungsleiter Oliver Schmidt und Maike Hoffmann sind optimistisch. Alle Ferienprogramme sind weiterhin im Angebot. Bis zum Herbst 2013 sind die Ferienprogramme durchgeplant. Selbst das im Jahr 2012 nur sehr kurzfristig aufgelegte Osterferienprojekt ist für das Jahr 2013 ab sofort buchbar sein. Und das sogar kostenlos.

Anmelden kann man sich für die Programme unter http://www.lortzing-club.de/22.html

Wer die Aktivitäten im LortzingClub unterstützen will, kann sich hier informieren:

http://www.lortzing-club.de

http://www.rückendeckung-berlin.de

Auf der Website vom Verein kann sich jeder informieren, über welche Sachspenden sich die Einrichtung freut.

Geldspenden sind aber auch immer gerne willkommen und dringend notwendig:
Rückendeckung-Berlin e.V.
Kontonummer 4697537
Deutschen Skatbank BLZ 830 654 08

 

Etwas ganz Besonderes zu Weihnachten: Gulasch in der Suppenküche!

Die Suppenküche Lichtenrade möchte kurz vor Weihnachten auch neuen Gästen ein ganz besonderes Angebot unterbreiten.

Am 4. Advent, also am 23. Dezember 2012, hat die Suppenküche etwas ganz Besonderes zu bieten. Es gibt diesmal keine Suppe, sondern ein Rindergulasch, der von der Marienfelder Firma Gebäudereinigung Grüning GmbH spendiert und auch selbst vor Ort zubereitet wird.

Übrigens wird auch der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) bei der Ausgabe der Lebensmittel helfen und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Die Suppenküche Lichtenrade e.V. bietet an Sonntagen von 12.00 bis 14.00 Uhr die Zubereitung einer warmen Mahlzeit und die kostenlose Ausgabe von Lebensmitteln an. Dieser Adventssonntag wird etwas ganz Besonderes für die Gäste und auch die ehrenamtlichen Suppenküchenmitarbeiter werden. Das Angebot der Suppenküche Lichtenrade richtet sich an Kinder und Menschen mit finanziellen Engpässen. Wichtig ist es der Suppenküche dabei, dass sie keinen Nachweis der Lebensumstände verlangen und, das sie offen sind für alle Menschen ohne Ansehen der Herkunft und Religion.

Außerdem wird der Verein "Santa Claus on road e.V /Biker helfen Bedürfigen" auf ihrer "Berlin-Christmas-Biketour" am 15. Dezember um circa 15.30 Uhr die Suppenküche anfahren. Bestimmt ein schönes Bild! Beschert wird die Suppenküche. Im Anschluss erhalten die Gäste ein von den Bikern spendiertes Essen: Würstchen mit Kartoffelsalat...lecker, lecker!

Die Suppenküche freut sich aber auch über Spenden, auch Lebensmittelspender, Sponsoren und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Die Suppenküche befindet sich in Lichtenrade in der Finchleystraße 11, in einem Bungalow direkt am Graben. ToM

Kontakt: Frau Benkel, Telefon: 74 68 23 56 http://www.suppenkueche-lichtenrade.de

Suppenküche Lichtenrade Deutsche Bank, BLZ: 100 700 24, Kontonummer 1368000

Foto: BerLi-Press

 

Bürgerinitiative Dresdener Bahn hat den Vorsitz gewechselt!

„Generation Silberlocke“ sucht Nachwuchs und hat neuen Ehrenvorsitzenden!

Die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn e. V. –Bahn für die Menschen- hat den bisherigen 1. Vorsitzenden, Boto Mertins, bei der letzen Mitgliederversammlung am 25. November 2012 einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Boto Mertins (am Mikrofon) im Jahre 2008...10 Jahre BI...
15 Jahre hat er für die BI gekämpft. Private Gründe zwingen ihn dazu, nun einen Schritt kürzerzutreten. Der bisherige 2. Vorsitzende, auch Gründungsmitglied der Initiative, Manfred Beck rückt nahtlos nach, ohne dass sich am Engagement von Beck etwas ändern wird. So ist auch der Ruf von Manfred Beck, der sich 75jährig zur „Generation Silberlocke“ rechnet: „Wo ist die ´Young Generation`? Wenn ein Teil von uns also den Bau der Bahn in ferner Zukunft nicht mehr erleben sollte, sind es die Jüngeren, die dann unter der eventuell falschen Bauweise leiden.“

Bahn wird Lichtenrade zerschneiden!

Die Dresdner Bahn, mit zwei zusätzlichen Gleisen, soll den Ortsteil Lichtenrade in zwei Hälften zerschneiden. Nach den Bahnplanungen werden hohe Schallschutzwände den Lichtenrader Kiez in einen östlichen und einen westlichen Bereich teilen. Die ICE-Züge und künftigen Flughafen-Shuttle-Züge, zum irgendwann mal fertiggestellten BER-Flughafen, werden in kurzer Taktfolge ebenerdig durch Lichtenrade fahren. Auch wird dann der Bahnübergang Wolziger Zeile, mit erheblichen Problematiken für den Verkehr, geschlossen werden. Die steile Unterführung für Fahrzeuge, im Bereich des S-Bahnhofes Lichtenrade, wird für die eine und andere Überschwemmung sorgen. Beispiele für Probleme mit Unterführungen gibt es ja in Berlin dafür genug.

Dieses Szenario wollen viele Lichtenrader verhindern. Und so gründete man schon am 28. Dezember 1997 im Gasthaus zur Linde eine Bürgerinitiative, um die Dresdner Bahn in einen Tunnel zu bringen.

Die BI ist immer noch aktiv und ist unermüdlich im Hintergrund tätig. In Gesprächen mit Bund, Senat und Bahn vertreten sie vehement die Interessen der Mitglieder und vieler Lichtenrader. Die Forderung nach einer Tunnellösung ist das ausgemachte Ziel der BI. In der „Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS)“ versucht man gemeinsam die Forderungen nach mehr Schallschutz für die Menschen Nachdruck zu verleihen.

Neubau, bauliche Erweiterung oder Wiederaufbau?

Die Dresdner Bahn gibt es doch schon seit 1875 und 1903 führte eine Testschnellfahrstrecke von Marienfelde nach Zossen. So und so ähnlich sind dann auch die Argumente der Bahn und ihr Unverständnis, warum das Völkchen der Lichtenrader sich bei den Planungen so querstellt. Ärgerlich und für die Anwohner nicht mehr nachvollziehbar ist, dass das seit 15 Jahren dauernde Planfeststellungsverfahren noch immer nicht abgeschlossen ist. Die BI ist vorbereitet auf Klagen, wenn die ebenerdige Variante, auch gegen die politischen Bekundungen des Senats von Berlin, durchgesetzt werden sollte.

Der Wortklaubereien, ob „Wiederaufbau“ oder „Neubau“, sind mehr als nur Spielereien. Hier geht es darum, ob die Anlieger es dulden müssen oder nicht, wenn die Dresdner Bahn wieder aktiviert wird. In dem letzten Gespräch mit der Bahn hatte man sich auf die juristisch korrekte Bezeichnung „bauliche Erweiterung“ geeinigt. Die BI sagt dazu, dass die Bedingungen mit einem Neubau gleichzusetzen sind. Das Verkehrsministerium beharrte auf den Begriff „Wiederaufbau“, was zu viel Unverständnis bei den BI-Vertretern geführt hat.

Auch wenn man nicht täglich von der BI Dresdner Bahn hört, wenn die Flugrouten und andere Themen den Ortsteil Lichtenrade in Wallung bringen, der ebenerdige Bahnbau ist nach 15 Jahren noch nicht genehmigt und somit auch nicht erfolgt. Ein Erfolg, den sich die BI nicht kleinreden lässt. Zur ebenerdigen Variante sagt Manfred Beck eindeutig: „Das Gesicht Lichtenrades würde dadurch nachhaltig zerstört!“

Quelle: Website BI Dredner Bahn

Verdienstmedaille und die Freiheitsglocke für Manfred Beck

Übrigens wurde erst vor wenigen Tagen dem neuen Vorsitzenden der BI Dresdner Bahn, Manfred Beck, die bezirkliche Verdienstmedaille von Tempelhof-Schöneberg für seine vielen ehrenamtlichen Aktivitäten verliehen.

Manfred Beck hat auch gegen die Flugrouten demonstriert.
Besonders schön war es dabei festzustellen, dass Beck neben der ganzen Arbeit mit der Dresdner Bahn, auch noch andere schöne Hobbys und Leidenschaften hat. Er hat sich besonders dem Jazz verschrieben.


Manfred Beck und Frau Sibylle, nach der Verleihung der Verdienstmedaille.

Am Rande der Verleihung der Verdienstmedaille konnte noch der größte Wunsch von Manfred Beck erfüllt werden. Er wird in Kürze einmal ganz nah an die Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg ran kommen und sie bewundern dürfen. Als Beck von der Erfüllung des Wunsches erfuhr, konnte auch der harte Verhandler in Sachen Bahn ein Tränchen nicht unterdrücken.

Thomas Moser (auch Fotos)

Herzlichen Glückwunsch an Manfred Beck für die Medaille!

http://www.dresdner-bahn.de/

Bericht über die Verleihung der Verdienstmedaillen in der Internetzeitung von Lichtenrade: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2012/12/01/verdienstmedaillen-und-integrationspreis-in-tempelhof-sch-neberg.htm

 

 

„Ab in die Zukunft!“: Lichtenrade diskutiert auf der 2. Standortkonferenz

Berlin-Lichtenrade, 6. Dezember 2012 In Lichtenrade wird seit einiger Zeit besonders heiß über die Zukunft der Bahnhofstraße diskutiert. Die Bahnhofstraße ist die Einkaufsmeile für viele Anwohner; sie wird geliebt und auch gehasst.

Spätestens zu dem Zeitpunkt, als der Großinvestor Harald Huth rund um die alte Mälzerei ein neues Einkaufszentrum plante, war die Aufregung sehr groß. Einige Anwohner und Gewerbetreibende wollten, dass alles so bleibt, wie es ist. Andere engagierte Lichtenrader wollten sich Änderungen gegenüber jedoch nicht verschließen.

Das Einkaufszentrum ist erstmal vom Tisch, aber das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) haben die Diskussionen aufgegriffen und Standortkonferenzen initiiert. In der ersten Konferenz wurden Informationen gegeben und gesammelt. In der nun stattgefunden zweiten Standortkonferenz wurden die Auswertungen der Fragebögen vorgestellt.

Der große Saal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade war fast bis zum letzten Platz gefüllt. Interessierte Bürger, Vertreter vieler Lichtenrader Initiativen, Gewerbetreibende und Behördenvertreter trafen sich, um die Diskussion um das Leitbild für Lichtenrade ein Stück weiterzubringen.

Im Wesentlichen geht es darum, dass die Situation besonders für die Fußgänger und Fahrradfahrer verbessert wird und sich die Situation des PKW-Verkehrs entspannt.

Ziel der Standortkonferenzen ist die Entwicklung eines längerfristigen Leitbilds für den Standort, aus dem sich die Handlungsfelder "Private Investition", "Öffentliche Investition Straßenland" sowie "Bauleitplanung" ableiten sollen.

Vom Stadtplanungsamt hat die zuständige Stadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) zu der Standortkonferenz eingeladen und eröffnete die Veranstaltung. Vom Bezirksamt war auch der zuständige Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) vertreten. Vertreter aller Parteien aus der BVV zeigten Interesse an der Diskussion.

Von der Planergemeinschaft Kohlbrenner wurden zwei Planungsvarianten für die Bahnhofstraße vorgestellt, bei denen Aspekte der 78 ausgefüllten Fragebögen berücksichtigt wurden. Die Varianten sollen Anregungen darstellen, wie Urs Kohlbrenner und Winfried Pichierri vom Stadtplanungsbüro betonten. Die Varianten berücksichtigten einmal den oberirdischen Verlauf und zum Zweiten die Tunnellösung der Dresdner Bahn durch Lichtenrade. Die Entscheidung rund um die Dresdner Bahn ist noch nicht getroffen.

Betrachtet wurde besonders die östliche und westliche Eingangssituation, die man besonders hervorheben will, sowie das Mittelstück in der Bahnhofstraße.


Das Planerbüro spricht sich für einen konzentrierten Einzelhandel direkt an der Bahnhofstraße aus. Dadurch will man auch den Einzelhandel stärken. Damit verbunden ist die Überlegung, dass Teile des jetzigen Parkplatzes vor der Salvator-Kirche für Geschäfte dienen könnten und bei der ebenerdigen Bahnvariante so Schallschutzwände in die Häuser „integriert“ werden. Auch wird an eine Art Marktplatz mit einer Tiefgarage gedacht. Für die Situation rund um die Mälzerei stellt man sich die Entwicklung als Wohnfläche vor.


Urs Kohlbrenner erläutert (rechts daneben, im Hintergrund Stadtrat Daniel Krüger)

Welche Überlegungen gibt es, wenn man auf der Bahnhofstraße in Richtung Osten geht? Hier wird an die Neugestaltung der Kreuzungen bei NETTO (Riedinger Zeile), unter Einbeziehung des Grabens, und Rehagener Straße gedacht. Als eine Variante wird die Begegnungszone zwischen der Riedinger und Rehagener Straße angeregt. In Begegnungszonen teilen sich alle Verkehrsteilnehmer die Straßenfläche und die Geschwindigkeit wird auf 20 km/h reduziert. Hier gibt es einige bekannte Beispiele in der Schweiz.


Lars Hombach von der Lindenapotheke, auch Sprecher der Bahnhofstraßen-Initiative, erläutert die Anliegen seiner Kunden.

Auch die östliche Eingangsituation, rund um Reichelt, will man stärken. Eine Aufstockung des Parkhauses soll die Parksituation in der Bahnhofstraße entspannen. Die künstlerische Hervorhebung des Abfahr-Rondells vom Parkhaus kann sich die Planergemeinschaft gut vorstellen. Durch die Betonung der Eingangssituation verspricht man sich auch so etwas wie eine identitätsstiftende „Marke“ für die Lichtenrader Bahnhofstraße.


Karl Wachenfeld vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (links)

Auch die Neuordnung der Zufahrt in die Goltzstraße und die Überbauung der Tankstelle ist Bestandteil der Überlegungen.


Von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße diskutiert der Vorsitzende Hagen Kliem (lks. am Tisch) mit.
Alle Vorschläge will die Planergemeinschaft als Vorschläge und Bausteine verstanden wissen, die man verändern und anders kombinieren kann. Urs Kohlbrenner erläutert: „Das sind keine Pläne und Planungen im klassischen Sinn!“ Letztendlich geht es um die Aufwertung des öffentlichen Raums, den man durch verschiedene Maßnahmen erreichen möchte.


An sechs verschiedenen Thementischen wurde über den Verkehr, den Städtebau, den Einzelhandel, über Marketingstrategien und über privates Engagement diskutiert. Alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger wurden aufgerufen, im Laufe von rund 90 Minuten an mehreren Tischen mitzudiskutieren. Unterstützt wurde das Planungsbüro bei der Moderation von Bezirksamtsvertretern und von Vertreter des „Bürgerforums Zukunft Lichtenrade“, aus dem mittlerweile einige Initiativen wegen Unstimmigkeiten ausgestiegen sind.


An den Tischen wurde leidenschaftlich und kontrovers diskutiert. Es ging um die Fahrbahnbreite der Bahnhofstraße und über breitere Gehwege, aber auch um die Neuordnung der Parkplatzsituation. Die Parkplätze waren eines der wichtigsten Themen. Gewerbetreibende und Ärzte denken naturgemäß besonders an ihr Klientel und setzen sich für den Erhalt der Parkplätze ein. Es wurden vielen Parkvarianten, längst und quer, diskutiert und auch zeitlich befristete Parkplätze immer wieder vorgeschlagen. Die Kritiker sehen hier jedoch nur einen Sinn, wenn dies auch vom Ordnungsamt wirksam kontrolliert wird, woran bei vielen Diskustanten Zweifel bestanden.


Mittendrin: Frank Behrend (rote Jacke) 1. Vorsitzender vom
Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lichtenrade e.V.
Für einen „Angebotstreifen“ für den Radverkehr konnte man Fans finden, genauso wie für mehr Kultur-, Jugend- und Gastronomieeinrichtungen. Heiß umstritten ist die Situation rund um das mittlerweile denkmalgeschützte „Haus Buhr“ am S-Bahnhof Lichtenrade. Viele Lichtenrader sehen die jetzige Situation als „katastrophal“ an.


Auf Kärtchen wurden die Diskussionsergebnisse protokolliert: Es ging von „Bahnhofstraße ist schön genug“, über „Man kann Gewerbetreibende zu nichts zwingen“, bis zu „Wohlfühlatmosphäre wie im Film - Flanieren ohne Konsum.“

Es kann mit Spannung abgewartet werden, was das Planungsbüro mit diesen unterschiedlichsten Aussagen, Überlegungen und Ansätzen macht.

Beim nächsten Termin sollen die Ergebnisse der 2. Standortkonferenz einbezogen werden und Leitbildentwürfe vorgestellt werden.

Der Leiter des Stadtentwicklungsamtes, Siegmund Kroll, fasste seinen Eindruck von den Diskussionen zusammen. Für den Stadtplaner Kroll wurde besonders die Frage „Wo ist eigentlich das Zentrum?“ sehr unterschiedlich diskutiert.

Stadträtin Sibyll Klotz äußerte sich beeindruckt von den unterschiedlichsten Anregungen und sieht „ein großes Potential“ in der Bahnhofstraße. Für Klotz wurde deutlich, dass nur eine Minderzahl nichts an der Einkaufsstraße verändern will. Sibyll Klotz sieht die Entschleunigung des Autoverkehrs als wichtig an. Besonders gut hat ihr der Marktplatzgedanke gefallen.

Die 3. Standortkonferenz soll am 24. Januar stattfinden. Wir können gespannt auf die Ergebnisse sein.

Thomas Moser

Terminhinweis zur 3. Standortkonferenz: Donnerstag, 24. Januar 2013 um 18.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstraße / Ecke Lichtenrader Damm

 

Nikolaustag im MedienPoint

Am heutigen Nikolaustag gab es nicht nur reichlich Schnee, sondern auch viel Süßes. Zum Beispiel im Tempelhofer MedienPoint in der Werderstraße 13. Hier kann man Bücher, CDs, Spiele und andere Medien ausleihen oder kostenlos mitnehmen. Heute glich der MedienPoint eher einem Schokoladenladen.

Corinna Hübner
(r.) und Markus Seifert präsentierten im Nikolausoutfit viele Leckereien, über die sich die Kinder aus der Umgebung sehr freuten.

Aber nicht nur süße Sachen standen im Mittelpunkt, sondern auch Modelleisenbahnen, die die „Lichtenrader Gangster“ zur Verfügung gestellt hatten. Den etwas ungewöhnlichen Namen gaben sich Modelleisenbahnfreunde aus Lichtenrade, die den weiten Weg vom Süden des Bezirks bis zur Werderstraße trotz Schnee nicht gescheut hatten.

Bis zum 14. Dezember dreht die Modelleisenbahn im Schaufenster des Medien-Points nun ihre Runden, täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr.


Den Startschuss, besser gesagt, das Signal, gaben Jugendstadtrat Oliver Schworck, mit historischer Kelle und Pfeife, MedienPoint Manager Henning Hamann, mit einem ganz besonders kitschigen Weihnachtsschmuck im Gesicht und auf dem Kopf, Wolfgang Spranger von den Modelleisenbahnfreunden aus Lichtenrade, und der Geschäftsführer des Kulturring in Berlin e.V., Ingo Knechtel (v.l.n.r.).

Die Kinder drückten sich die Nasen plattt...
Henning Hamann und Ingo Knechtel ließen es sich nicht nehmen, den heißen Kakao an die anwesenden Kinder persönlich auszuschenken.

Besonders freute sich Jugendstadtrat Oliver Schworck über die guten Nachrichten, die ihm Ingo Knechtel erzählen konnte. Bis zum 31. Januar 2014 sind die Medien-Points in der Tempelhofer Werderstraße und der Schöneberger Crellestraße gesichert.

Lediglich eine Zwangspause vom 16. bis 30. Januar 2013 muss eingelegt werden. Am 1. Februar 2013 geht es dann weiter. Im letzten Jahr war die Situation um den Fortbestand der MedienPoints lange Zeit unsicher. Stadtrat Schworck bemühte sich bei dem zuständigen JobCenter um die Verlängerung der Maßnahme, was zum Glück gelang. Wir können gespannt sein, was Henning Hamann und sein engagiertes Team im nächsten Jahr alles auf die Beine stellen werden.

Das nächste Projekt heißt erst einmal „Reinhard Mey“, der am 21. Dezember 70 Jahre alt wird. Ab dem 17. Dezember gibt es im MedienPoint in der Werderstraße eine Ausstellung über den Liedermacher.

Text und Foto1: Ed Koch (Quelle KiTS aktuell vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg Nr. 636 vom 6. Dezember 2012) ...übrigens, bis 18 Uhr waren 110 Kinder im Medienpoint!!! :-)

Fotos 2-5: BerLi-Presss

 

Alle Jahre wieder

das Nachbarschaftszentrum ufafabrik auf dem Lichtenrader Lichtermarkt

Pünktlich zum ersten Advent schickte Petrus die ersten Schneeflocken, so dass bei jedem vorweihnachtliche Stimmung aufkommen konnte.

Auch das Nachbarschaftszentrum ufafabrik war wieder vertreten mit vielen Informationen rund um seine Angebote im Bezirk, aber auch mit selbstgemachten, praktischen und köstlichen Dingen. Neu in diesem Jahr: man konnte auch Produkte kaufen, die aus Zutaten, gewachsen im Interkulturellen Generationengarten Lichtenrade, hergestellt wurden.

Die leckeren Marmeladen und Chutneys sprachen auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler an (s. Foto). Es geht eben nichts über heimische Produkte.(ufa)

 

Social Surfin` bereiten sich auf Live-Marketing ... auch am Ulrich-von-Hutten Gymnasium

Social Surfin` bereiten sich auf Live-Marketing Aktion vor und suchen noch Unterstützer

Nachdem Social Surfin` den ersten Social-Media-Workshop im Ulrich-von-Hutten Gymnasium in Berlin-Lichtenrade erfolgreich hinter sich gebracht hat, sucht das Team noch weitere Unterstützer. Dafür ist am kommenden Freitag eine Live-Marketing Aktion geplant.

Berlin/03.12.2012 Der erste Social-Media-Workshop von Social Surfin` vor gut einer Woche war ein voller Erfolg. Nicht nur, dass er dem Team Svetlana Poznyak und Katharina Bannicke viel Spaß gemacht hat. Auch die Schüler gaben ein durchweg gutes Feedback und zeigten durch ihre rege Mitarbeit und Engagement, dass bei dem Thema „Social Media“ großer Gesprächsbedarf besteht. Bei dem Workshop, der aktuelle Themen wie Cyber-Mobbing und Datenschutz behandelte, sollten die Schüler zu einem bewussten Umgang mit den Social Media angeregt werden.

Nun gilt es für Social Surfin` weitere Unterstützer für ihr Projekt zu finden, damit das Team auch in Zukunft direkt an die Schulen gehen kann, um mit den Schülern interaktiv und auf Augenhöhe über die Vorteile und die Risiken der Social-Media-Nutzung zu diskutieren. „Wir hoffen sehr auf weitere Sponsoren, um mit unseren Workshops ein Zeichen für verantwortungsbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten in den Social Communities zu setzen“, erklärt die Sozialpädagogin und Mitbegründerin von Social Surfin` Svetlana Poznyak. Damit Social Surfin` noch weitere Unterstützer erhält, ist für den kommenden Freitag eine Live-Marketing Aktion geplant.

Über Social Surfin`:

Das Team besteht aus der Dipl. Sozialpädagogin Svetlana Poznyak und der Lehramtstudentin Katharina Bannicke, die beide bereits Projekterfahrungen mitbringen. Sie lernten sich im Rahmen des zurzeit laufenden 12. Funpreneur Wettbewerbs der FU Berlin kennen. Hierbei gilt es, durch Professoren und Wirtschaftspaten begleitet, ein eigenes unternehmerisches Konzept in kurzer Zeit zu verwirklichen. Die Abschlusspräsentation findet am 18.12.2012 in der Handelskammer zu Berlin statt.

 

Fotoeindrücke vom Lichtermarkt & Co 2012



Der Lichtermarkt war wieder sehr gut besucht und bot interessante Stände von vielen Gruppen.



Volksparkchef Wolfgang Spranger und der Nikolaus bei der Erbsensuppe...lecker, lecker...

Die DLRG-Weihnachtsfrauen und Männer...ganz in Rot...




Die Suppenküche und viele Lichtenrader Vereine und Gruppen waren dabei!


Im Jugendcafé, nur 100 Meter weiter, gab es leckere Hamburger...übrigens jedes Jahr! 2013 sind Sie dabei?!

Fotos: BerLi-Press

 

Neue Tanzschule in Lichtenrade +++ Weihnachts-Special

Am 2. Advent präsentierte sich die neue Tanzschule "Laurana" im alten Dorfkrug von Lichtenrade (Alt-Lichtenrade 112) im Rahmen des Lichtermarktes. Bei diesem Tag der offenen Tür wurde der unter Denkmalschutzaspekten restaurierte große Tanzsaal gezeigt. Das Ergebnis ist grandios. Die Gäste, die freundlich mit einem Glas Sekt bewirtet wurden, bestaunten den alten neuen Saal und erkundigten sich nach den Tanzkursen. Der Stadtplaner Dipl. Ing. und Ing grad. Hochbau Jörn Dargel hatte den "Architeken-Hut" auf und blickt stolz auf sein Werk. Die Inhaberin der Tanzschule, Anastasiya Mechelke-Kravchenko, freut sich über ihre neue Tanzschule. Sie lädt jetzt aktuell zum "Weihnachts-Special" ein. Am 7., 14. und 21. Dezember 2012 (freitags 20.15 bis 21.30 Uhr) kann man zu einem Spezialpreis tanzen lernen (pro Termin 12,90 Euro/komplett 29,90 Euro). Alles Weitere ist unter www.tanzschule-laurana.de zu erfahren. ToM

Jetzt -Dezember 2012-: Ein wunderbarer Saal!

Damals -Juni 2010: Eigentümer Regina Lehne-Dannehl zeigte den Saal; damals suchte sie neue Nutzer...

Anastasiya Mechelke-Kravchenko, Europameisterin/Profi Kür Latein, und ihr Tanzpartner sind glücklich

Der Architekt Jörn Dargel ist stolz auf sein Werk!
Fotos: BerLi-Press

 

Weihnachtsmarkt auf der Lichtenrader Bahnhofstraße findet statt

Wie schon mehrfach berichtet, hat die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße die Ausrichtung der Feste in der Bahnhofstraße aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben.

Joachim Jentsch (56), schon jahrelang selbst Händler bei den Festen, hat in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt in nur kurzer Zeit neu organisiert.

Die Meile in der Bahnhofstraße ist 2012 deutlich kürzer geworden und hat weniger Stände. Einige wenige neue weihnachtliche Stände können entdeckt werden.


Veranstalter Jentsch hat ein Bühnenprogramm organisiert, ein Weihnachtsmann beglückt die Kinder und an einem Schminkstand können sich die Kleinen kostenlos schminken lassen. Joachim Jentsch hat auch zu einigen Geschäften eine Lücke gelassen, damit man die Geschäfte in der Bahnhofstraße auch noch wahrnimmt. „Ich hätte noch einhundert Meter mit Bekleidungsständen vermieten können. Aber das wollte ich nicht!“



Schulen und Kitas, die sich ohne Kosten an den Markt hätten beteiligen können, zeigten kein Interesse an einen Stand. Joachim Jentsch wird auch den Maientanz und das Wein- und Winzerfest im nächsten Jahr veranstalten.

Es fand ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Viele Geschäftsleute der Bahnhofstraße sehen die Feste in der Bahnhofstraße durchaus kritisch und schädlich für ihr eigenes Geschäft.

Von der neuen Bahnhofstraßeninitiative sieht sich der Sprecher Lars Hombach, Inhaber der Lindenapotheke, den Weihnachtsmarkt genau an. Viele Stände sieht er als sehr problematisch an. Hombach erkennt jedoch auch an, dass der neue Veranstalter kaum Zeit zur Vorbereitung hatte. Lars Hombach und die Geschäftsleute der Bahnhofstraße können sich auch einen hochwertigeren Weihnachtsmarkt, zum Beispiel an der alten Mälzerei, vorstellen.

Der Weihnachtsmann mit Joachim Jentsch
Am Nachmittag wird die Initiative Bahnhofstraße mit Joachim Jentsch den Markt begehen, um Positives und Negatives aufzeigen zu können.

Wir informieren weiter!

Thomas Moser

- Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße am 1., 8., 15. und 22. Dezember (jeweils zwischen 11 bis 20.30 Uhr) - LINK -

 

 

 

Verdienstmedaillen und Integrationspreis in Tempelhof-Schöneberg

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ehrt regelmäßig herausragend engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Im Rahmen einer würdevollen Feierstunde wurden, im fast voll besetzten Goldenen Saal im Rathaus Schöneberg, acht ehrenamtliche Helden aus dem Bezirk geehrt.

Ihnen wurde, nach einer jeweils sehr individuellen Laudatio, die bezirkliche Verdienstmedaille verliehen.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eröffnete die Veranstaltung.

Der gleichzeitig verliehene Integrationspreis ging an den Internationen Bund für das Ausstellungsprojekt „Nach der Flucht. Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee.“ Dieser Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird für die Produktion einer DVD der Ausstellung investiert.

In dieser Sonderausstellung, im Rahmen der Dauerausstellung der Erinnerungsstätte Marienfelde, wird das individuelle Schicksal von einigen Familien plastisch aufgezeigt. Im zweimonatigen Wechsel werden die Familiengeschichten von Flucht und Vertreibung beschrieben. Die wechselnden Ausstellungselemente sind noch bis zum 16. Juli 2013 (Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 18 Uhr) zu sehen.

Die Laudatio hielt der Bezirksverordnete Matthias Steuckardt, der Integrationsaspekte in einem individuellen Kontext darstellte.

Und nun zu den vielen ehrenvollen Bürgerinnen und Bürgern.

Rainer Egermann wurde von der Laudatorin, der stellvertretenden Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade, für sein langjähriges Engagement beim TSV Marienfelde 1980 e. V. geehrt.


Zander-Rade freut sich schon auf das 125. Jubiläum des Vereins im Jahr 2015, das der Geehrte auch mit viel Freude mit vorbereitet.


Wolfgang Lange ist mit hohem persönlichen Einsatz beim Fußballverein BSC Kickers 1900 dabei. Die Kinder- und Jugendarbeit beeindruckte die Laudatorin Elisabeth Korte-Hirschfeld sehr.


Christa Tuchlinsky wurde von Michael Ickes geehrt. In einer sehr persönlichen und individuellen Art glitt die Rede des Piraten zeitweise in die „große Politik“ ab. Christa Tuchlinsky engagiert sich seit mehr als 10 Jahren beeindruckend für Seniorinnen und Senioren in ihrer Nachbarschaft.

Manfred Beck ist seit einigen Tagen der 1. Vorsitzende der Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn e. V.-. Schon seit Jahren leistet Beck für die BI als 2. Vorsitzender herausragende Arbeit und hat auch sehr für die Existenz von Kleingärten gekämpft.


Die Bezirksverordnete Monika Waldt erzählte sehr anschaulich von seiner Leidenschaft der Jazzmusik. Im Nachgang der Preisverleihung erfüllte sich auch sein größter Wunsch. Manfred Beck wollte schon immer mal die Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg sehen. Diese ist zurzeit nicht unbegrenzt öffentlich zugänglich. Baustadtrat Daniel Krüger wird aber Manfred Beck diesen Wunsch bald erfüllen.


Helmut Füstmann wurde von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler geehrt. Helmut Füstmann war vor 18 Jahren Mitbegründer des „Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums Marienfelde-Süd e.V.“, das im alten Waschhaus an der Marienfelder Waldsassener Straße 40 a zu einem beliebten Treffpunkt insbesondere für ältere Menschen wurde. „Durch sein soziales wie bürgerschaftliches Engagement ist die Hochhaussiedlung in Marienfelde ein Stück lebenswerter geworden“, heißt es im Begründungstext für die Ehrung.


Margit Knapp kennt der Laudator Stadtrat Oliver Schworck schon seit Jahren. In ihrem Wohnkiez in Friedenau wurde Frau Knapp aktiv und initiierte zahlreiche Projekte. Neben dem „Engelmarkt“ im Advent und anderen Festen kümmert sich Margit Knapp auch um einen lebenswerten grünen und sauberen Bezirk.

Renate Glock ist seit über 10 Jahren im „Ambulanten Kinderhospiz – Berliner Herz“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands engagiert. Sie begleitet ehrenamtlich Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen auch über den Tod des Kindes hinaus.


Von diesem sehr außergewöhnlichen Einsatz berichtete in sehr persönlichen Worten die Laudatorin, die Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann.


Barbara Greuer wurde vom Laudator Stadtrat Daniel Krüger geehrt. Frau Greuer ist seit mehr als 12 Jahren im Nachbarschaftsheim Schöneberg ehrenamtlich aktiv. In der Einrichtung KidöB – Treffpunkt und Beratung für Frauen aus der Türkei – unterstützt sie regelmäßig die Hausaufgabenbetreuung für Mädchen der 5. bis 11. Klassen und bietet vielfältige Hilfestellungen an.


Beim Festakt waren, neben den vielen anderen Festgästen, noch die Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz und der ehemalige Bezirksbürgermeister und Stadtrat Dieter Hapel dabei.

Als Gäste von der BI Rettet die Marienfelder Feldmark dabei: Michael Delor und Regina Pribyl
Alle Geehrten haben sich sehr über die Anerkennung gefreut. Man hat Ihnen aber auch deutlich angesehen, dass es ihnen eher unangenehm ist, wenn sie für ihre Arbeit bei der Ehrung so im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung war rundum gelungen.

Vernügten sich nach der Ehrung: Daniel Krüger und Dieter Hapel

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler vertieft im Gespräch...
Das bezirkliche Ehrenamtsbüro mit Enno Skowronnek und Christine Fidancan haben einen feierlichen Rahmen organisiert, der zum Abschluss mit einem Empfang im John-F.-Kennedy-Saal gekrönt wurde.

Musikalisch wurde der gesamte Abend herausragend von „Muzet Royal“, einem dreiköpfigen Frauenorchester, begleitet.

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg rückt das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in den Mittelpunkt.

Thomas Moser (auch Fotos)

Weiterführende Links:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ehrenamt/index.html

http://www.notaufnahmelager-berlin.de/de/sonderausstellungen-21.html#814

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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