BI Rettet die Marienfelder Feldmark zum Deutschen Engagementpreis nominiert

Zahlreiche Menschen haben engagierte Personen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis 2012 vorgeschlagen. Die Jury tagt Anfang September und entscheidet über die Preisträger in den Kategorien Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson und der Schwerpunktkategorie 2012 „Engagement vor Ort“. Außerdem wählt sie die zehn Finalisten für den Publikumspreis, über die Sie im Oktober unter:

http://www.deutscher-engagementpreis.de/home.html

abstimmen können. Am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamts, werden alle Gewinner im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet.


Die BI freut sich, wenn sie viele Leute bei der Onlineabstimmung unterstützen. Die BI verweist darauf, das sie in fast 30 Jahren viel erreicht haben (z.B. Verhinderung Transitübergang, Müllverbrennungsanlage, Autohof Blohmstrasse, Lichtenrade, Interglas und das erreichen der Ausweisung Landhaus Lichtenrade als Denkmalschutz). Unterstützten Sie die BI beim Onlinevoting!

Über die vielfältigen Aktivitäten berichtet auch immer die Lichtenrader Internetzeitung!

Foto vom Langen Tag der Stadtnatur 2012 mit dem Müllmonster (BerLi-Press)
hier geht es zum Bericht: LINK

Die Suppenküche Lichtenrade ist auch nominiert worden!

 

Erste Standortkonferenz zur Zukunft des Zentrums von Lichtenrade

Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin hat beschlossen, zur künftigen Entwicklung des Zentrums Lichtenrade / Bahnhofstraße eine Standortkonferenz zu initiieren. Gemeinsam mit AnwohnerInnen, Gewerbetreibenden, Initiativen und allen, die aktiv werden möchten, will der Bezirk Tempelhof-Schöneberg Überlegungen zur Zukunft des Zentrums von Lichtenrade anstellen. Geplant sind vorerst drei Veranstaltungen, bei denen Visionen für die Weiterentwicklung des Zentrums von Lichtenrade diskutiert werden.

Oberstes Ziel der Standortkonferenzen ist die Bildung eines breiten Konsens für die Zukunft des Zentrums, um so gemeinsam eine langfristige positive Weiterentwicklung des Standortes zu sichern und die Identifikation mit dem Ort zu stärken.

Unter der Moderation der Planergemeinschaft Kohlbrenner eG findet die erste Veranstaltung statt am

Donnerstag, 18. Oktober 2012, von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr,

im Gemeinschaftshaus Lichtenrade,

Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin

Zu diesem Termin stellt die Planergemeinschaft die ersten Ergebnisse der städtebaulichen Analyse vor. Ebenso will der Bezirk Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit den Teilnehmenden den weiteren Beteiligungsprozess verabreden.

Wir als Initiatoren der Standortkonferenz freuen uns auf eine hohe Beteiligung und eine intensive Zusammenarbeit.

 

Vorstellungen einer "Begegnungszone" Bahnhofstraße von der BI "Rettet die Marienfelder Feldmark" - BUND - Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg

Unsere Vorstellung - Miteinander die Begegnungszone erleben
Genießen Sie mehr Wohnqualität und erleben Sie den Zuwachs an Lebensqualität nach der Schaffung einer Begegnungszone in unserer Bahnhofstrasse. Möglich machen dies die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h und die Neuregelung des Vortrittsrechts. Dadurch wird das Miteinander von allen Verkehrsteilnehmenden auf eine neue partnerschaftliche Basis gestellt. Denn weniger Tempo heißt höhere Verkehrssicherheit; und weniger Verkehrsregeln steigern das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den anderen StraßenbenutzerInnen. In zahlreichen Begegnungszonen der Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande sowie in Frankfurt und Freiburg funktioniert dies bereits hervorragend.
Ob Jung oder Alt, schnell oder langsam unterwegs, die Verkehrsflächen in Begegnungszonen sind öffentliche Treffpunkte für Kinder und Erwachsene.

Forderung: Tempo 30 in der Goltzstraße
Die Goltzstraße zwischen Lichtenrader Damm und Beginn der Bahnhofstraße soll zur Tempo 30 Zone werden. Dies hat den Vorteil, dass sich motorisierte TeilnehmerInnen auf die Begegnungszone einstellen können.

Forderung nach einer Begegnungszone in der Bahnhofstraße

Die Begegnungszone würde für alle mehr Lebensqualität bringen, denn dieser Raum gehört allen NutzerInnen gleichermaßen! Die Strasse wäre nicht mehr nur Verkehrsfläche, sondern gleichzeitig auch Aufenthaltsort für Kinder und Erwachsene. Dies erfordert von den Benutzenden gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis.
Die Begegnungszone steigert zusätzlich die Attraktivität. Zudem wird weniger CO2 und Lärm produziert. Der Güterumschlag für das Gewerbe wäre gewährleistet.

Behindertengerecht

Es würde keine Bürgersteige mehr geben und so könnten RollstuhlfahrerInnen, ältere Menschen mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen ebenbürtig fahren.

Sehbehinderte Personen
Für sehbehinderte Menschen würde es Muster auf der gesamten Fußgängerzonenfläche geben, so dass sie immer mit dem Stock ertasten können, wo sie sich gerade befinden. Sehbehinderten Menschen wäre der Vortritt stets zu gewähren, wenn sie den weißen Stock hochhalten und damit anzeigen, dass sie die Fahrbahn überqueren wollen. Blindenstöcke mit Signalgeräusch wären eine zusätzliche Hilfe.

Verkehrssicherheit
Damit die Verkehrssicherheit in den Begegnungszonen gewährleistet ist, braucht es nicht nur ein einvernehmliches Miteinander zwischen FußgängerInnen und den übrigen Verkehrsteilnehmenden, sondern auch Verkehrsregeln, die auf gegenseitige Rücksichtnahme und Eigenverantwortung bauen.

Tempo 20
In den Begegnungszonen beträgt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Diese gilt für alle Fahrzeuge und fahrzeugähnlichen Geräte (Rollschuhe, Inline-Skates, Tretroller oder Kinderräder).

FußgängerInnen
FußgängerInnen genießen gegenüber Fahrzeugen den Vortritt. Die Fahrzeuge dürfen in den Begegnungszonen jedoch nicht unnötig behindert werden.

RadfahrerInnen
Das Fahrrad wird aufgewertet, weil es in einer Begegnungszone Vorrang vor dem Autoverkehr hat. Doch dies wäre kein Freischein, denn FußgängerInnen haben Vorrang vor den RadfahrerInnen.

Busse
Für Busse würde das Gleiche wie für Pkws gelten. Es gibt Befürchtungen, dass Linienbusse den Fahrplan nicht einhalten könnten, wenn die Linienführung durch eine Begegnungszone führt. Die Erfahrungen in bestehenden Begegnungszonen zeigen aber, dass der FußgängerInnen vortritt den öffentlichen Verkehr nicht behindert und die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit keine relevanten Auswirkungen auf die Fahrzeit hat. Die Praxis zeigt, dass die FußgängerInnen den Bussen oftmals freiwillig den Vortritt lassen. Dies zeigen sie an, indem sie einen Schritt zurück machen, oder parallel zur Fahrgasse gehen und erst hinter dem Bus queren. Außerdem fließt der Gesamtverkehr gleichmäßiger, so dass die Busse besser vorwärts kommen als dies in der alten Verkehrsordnung der Fall war. Die Bussendhaltestelle sollte am Erich-Hermann-Platz sein.

Fußgängerstreifen
In den Begegnungszonen gibt es keine Fußgängerstreifen. FußgängerInnen dürfen die Strasse an beliebigen Orten betreten und kreuzen.

Parken
Das Parken von Fahrzeugen wäre nur an den durch Signale oder Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt. Fahrräder dürften auf dem Gehweg abgestellt werden.

Blaue Zonen
Diese Parkplätze wären blau markiert und sollten alle 50 Meter links und rechts der Bahnhofstraße im Zickzack angeordnet sein. Eine Tages-bewilligung berechtigt zum zeitlich unbeschränkten Parken des Fahrzeugs am aufgeführten Tag in allen Blauen Zonen der Bahnhofstrasse. Das Parken mit Anwohnerparkkarten wäre grundsätzlich zeitlich unbeschränkt erlaubt. Die Bewilligung müsste (anstelle der Parkscheibe) hinter der Frontscheibe angebracht werden und von außen jederzeit vollständig sichtbar sein. Polizei, Feuerwehr, Taxis wären hiervon ausgenommen.

Blaue Zonen für Ärzte, Pflegedienste, Behindertentransporte, usw.
Bereitschaftsärzte, Pflegedienste sowie Behindertentransporte könnten diese "Blauen Zonen" zum Parken nutzen.

Blaue Zonen für Handwerker und Lieferservice
Dies wären gesondert markierte Parkplätze innerhalb der blauen Zonen, sogenannte Güterumschlagflächen. Bei diesen Fahrzeugen müsste es sich nachweislich um einen zu Gewerbezwecken verwendeten Werkstatt-, Liefer- oder Servicewagen handeln. Firmen könnten für ihre Fahrzeuge eine Gewerbeparkkarte beantragen.
Auf der Parkkarte dürften maximal 4 Firmenfahrzeuge aufgeführt werden. Die Parkkarte wäre jeweils nur für jenes Fahrzeug gültig, in dem die Originalkarte hinter der Windschutzscheibe liegen würde.

Güterumschlag für anliegende Geschäfte
Eine Bewilligung würde die Zufahrt von 6 bis 12 Uhr in der Begegnungszone zum Güterumschlag erlauben. Die Bewilligung wäre keine Berechtigung zum Parken.

Besuchen Sie unsere Homepage und melden Sie sich beim Newsletter an!

Falls Sie noch Fragen haben erreichen Sie uns unter: www.bimfeldmark.de.vu Email:Bimfeldmark@aol.com

 

Reit- und Springturnier 2012 - Fotoimpressionen



...gut besucht...



...dem Kind - und nicht den Preisrichtern, gewunken...



...schon im Ziel...


Geschafft...Platz 1
Fotos: Thomas Moser

www.lrvlichtenrade.de

 

Tempelhof-Kiezkalender 2013 kann fliegen

Es ist schon fast wie eine kleine Tradition: Im dritten Jahr bringt der Mariendorfer Sammler, Philatelisten und Hobby-Historiker, Hans-Ulrich Schulz, seine liebevoll gestalteten Kiezkalender heraus.

Für die Kalender hat Schulz mal wieder in seine große Schatzkiste mit historischen Postkarten gegriffen. Zwei Kalender sind für 2013 dabei herausgekommen.

Einmal hat sich der Sammler „Tempelhof und seine Vororte in alten Ansichten“ vorgenommen und der zweite Kalender hat den Titel „Gruß aus den Lüften - Berliner Luftfahrt in alten Ansichten“ bekommen. Zwar kann der Fliegerkalender nicht wirklich fliegen, aber ein spannender Ausflug in die Vergangenheit ist garantiert!

Im Tempelhofer Kiezkalender kann man historisch Interessantes entdecken. Das Ausbaggern des Teltowkanals um 1900 ist hier genau so dokumentiert, wie das „Seebad Mariendorf“, das bereits seit 1875 von Tempelhofer und Mariendorfer Wasserratten besucht wurde.

Alle Ortsteile werden gezeigt.

Eine besonders interessante Aufnahme ist aus Marienfelde, wo der Bus 32 um 1930 über die gepflasterte Berliner Straße (heute Marienfelder Allee) fährt. Auch Lichtenrade ist mit einigen Aufnahmen vertreten. So grüßt die Radfahrerstation am „Wirthshaus Lichtenrade“, direkt vor der Mälzerei, mit einer gezeichneten Postkarte.

Der zweite Kalender lässt den Betrachter in die weite Welt reisen. Hier geht alles rund um das Fliegen.

Der Aufmacher ist das beleuchtete Flughafengebäude des Zentralflughafens Tempelhof. Bereits 1928 wurden im Rahmen der Woche „Berlin im Licht“ prägnante Gebäude angestrahlt. Heute heißt das Ganze „Festival of Lights“ und begeistert im Oktober noch immer viele Menschen.

Natürlich dürfen die Zeppeline nicht fehlen, die die Menschen in den Bann zogen.

So sieht man eine Aufnahme von 1908, auf der eine unübersehbare Menschenmenge auf dem Tempelhofer Feld das Luftschiff bestaunt. Aber auch Karten von Kunstfliegern zeigen, dass es schon immer viele Flugzeugfans gab.

Ergänzt sind die Postkarten mit kurzen historischen Hintergrundinformationen.

Alle Abbildungen sind in einer hohen Qualität gefertigt und auf hochwertigem Papier gedruckt worden. Die sehenswerten Kalender sind beim Verlag Morgana-Edition herausgekommen.

Und, man kann es kaum glauben, es ist bald wieder Weihnachten. Diese besonderen Kunstwerke können sicher bei heimatverbundenen Menschen und Flugliebhabern für viel Freude sorgen. Ein ideales Geschenk, das nicht jeder hat!

Übrigens findet man die Kalender in vielen Kiezbuchhandlungen in den Ortsteilen und auch im Internet.

Thomas Moser

http://www.berliner-kiez-kalender.de/Willkommen.html

Technische Daten für die Kalender: 13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm; die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen. Preis je Kalender 12 Euro!

 

Naturranger bis vorerst Ende des Jahres gerettet!

Eine kleine Atempause ist erreicht. Bis Ende 2012 ist die Arbeit des Naturrangers erst einmal gerettet.

Die Finanzierung der Naturrangerstelle für den Marienfelder Naturschutzpark ist aber weiterhin nicht dauerhaft gesichert. Auf Bürgeranfragen bestätigte der zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck (SPD) am 19. September 2012 in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), dass die Finanzierung zumindest bis Ende 2012 gesichert werden konnte.

Die Arbeit vom Naturranger

Ende August berichtete die Berliner Woche, dass der „Naturranger auf der Kippe“ steht. Umweltstadtrat Oliver Schworck rief die Bürger öffentlich auf, dass sie Druck machen sollen und somit die Bemühungen bei der Suche nach Finanzierungen für das Umweltprojekt unterstützen.


Der Naturranger Björn Lindner (42) wurde schon seit Jahren aus den unterschiedlichsten Mitteln finanziert. Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) konnte die Stelle des staatlich geprüften Natur- und Landschaftspflegers nur mit Zwischenlösungen noch bis Ende September finanzieren.

Bald für immer geschlossen? Erstmal nicht!
Der Hauptstützpunkt der Naturschutzstation liegt am Diedersdorfer Weg 5, direkt am Rand des ehemaligen Müllberges. Seit Jahren wird das circa 400.000 große Gelände als Freizeitpark genutzt. Die Naturschutzstation, die auch mit vielen ehrenamtlichen Helfern arbeitet, kümmert sich aber nicht nur um den Park. Sie sind auch beispielsweise bei einem Biotop am Rande von Lichtenrade aktiv. Dieses liegt unmittelbar am Interkulturellen Generationengarten „Blohmgarten.".

Hier hat Björn Lindner angefangen sich darum zu kümmern, dass, wie er es nennt, eine „Autobahn der Natur“ entsteht. Björn Lindner redet begeistert von Zauneidechsen, vom Neuntöter (der Vogel wird auch Rotrückenwürger genannt) oder vom Moorfrosch.
Der Natur- und Menschenranger

Für den einzigen Natur-Ranger in Berlin, Björn Lindner, ist es wichtig, dass Naturschutz, Landschaftspflege, die Erholung der Bevölkerung und Bildung Hand in Hand gehen. Björn Lindner ist, wenn man so will, auch ein Menschen-Ranger. Seinen Bildungsauftrag sieht er beispielsweise darin, dass er die sehr beliebte Natur-Ferienschule „Grüne Schule“ durchführt.


Lindner veranstaltet Führungen für Interessierte und arbeitet eng mit Kindertagesstätten und Schulen zusammen. Die kleinsten Naturschützer, die JuniorRanger „Zwiebelfrösche“ unterstützen Björn Lindner bei seiner Arbeit. Diese NABU-Kindergruppe ist für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren konzipiert. Stadtrat Schworck hat die Schirmherrschaft für die „JuniorRanger“ von Anfang an übernommen.


Beim diesjährigen Stadtteilfest in der Marienfelder Domagkstraße haben Lindners Zwiebelfrösche für ihn demonstriert.

So stand auf einem Kinder-T-Shirt: „Bitte helft uns! Björn ist der Beste!“ Da fehlten Björn Lindner fast die Worte. Zu den anwesenden JuniorRangern sagte Lindner ganz gerührt: „Ihr seid unglaublich!“

Björn Lindner ist als Idealist unterwegs und mit seinem typischen Rangerhut hütet er das Gelände an der Stadtgrenze. Er will auch in Marienfelde bleiben, denn hier hat er viel aufgebaut. Linder will jetzt aber auch, das „das Ganze auf solide finanzielle Füße gestellt wird“, wie er gegenüber der Berliner Morgenpost betont.

In PaperPress heißt es zu der finanziellen Lage rund um den Naturranger. „Das darf ja wohl nicht wahr sein!“ Und weiter führt der Pressedienst aus: „Wer Lindner kennt, weiß, dass dies nur ein Teil seiner Sorgen ist, weitaus mehr als um sein persönliches Schicksal macht er sich Sorgen um die Tiere und Pflanzen, die er mit seiner Arbeit bewahrt. Man sollte nicht nur den Park, sondern vor allem seinen Ranger unter Natur- und Artenschutz stellen.“

Alle wollen den Naturranger!

Der für den Naturschutz zuständige Stadtrat Oliver Schworck will den Naturranger unbedingt behalten und sucht nach dauerhaften Finanzierungen. Der Umweltstadtrat sieht die Landesebene in der Verantwortung und hofft noch auf Drittmittel aus bislang unentdeckten Töpfen. Für die Einrichtung einer dauerhaften Stelle, nur aus dem Bezirkshaushalt, sieht der Stadtrat Grenzen in der Kosten-Leistungsrechung.

In der Berliner Landesgeschäftsstelle vom NABU sieht Ulrike Kielborn die Bemühungen: „Im Bezirk versuchen alle zu helfen!“ Eine Chance sieht sie jedoch nur darin, dass Gelder „zusammengestoppelt“ werden und die vorhanden finanziellen Töpfe „zusammengekratzt“ werden. Ulrike Kielborn hofft in diesem Zusammenhang noch auf im Bezirk und über eine Stiftung beantragte Gelder. Eine dauerhafte Möglichkeit sieht der NABU nur darin, dass durch die Übernahme von bezirklichen Aufgaben eine Finanzierung sichergestellt wird.

Die Bezirksverordnetenfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat in diesem Zusammenhang in die BVV am 19. September 2012 einen Antrag eingebracht, der später in einem gemeinsamen Änderungsantrag mit der CDU-Fraktion leicht modifiziert wurde. Die Überschrift lautet „Originäre Aufgaben der Natur- und Landschaftspflege gesamtverantwortlich wahrnehmen.“ In diesem Antrag wird, zum Weiterbetrieb der Naturschutzstation, die Finanzierung aus Haushaltsmitteln aus allen Abteilungen vorgeschlagen. Dafür soll dann eine Pflegevereinbarung für den Freizeitpark ab dem 1. Oktober 2012 abgeschlossen werden. Nach dem Antrag sollen die Haushaltsmittel verstärkt werden und als ein „dauerhafter zweckgebunden Zuschuss“ an den NABU Berlin gezahlt werden.

Für Martina Zander-Rade von der bezirklichen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Arbeit von Björn Lindner „für die ganze Region und damit für unseren Bezirk einen unschätzbaren Wert.“ Weiter führt Rade aus: „In der pädagogischen Arbeit mit Schüler/innen und auch für Kinder im Kindergartenalter halte ich ihn für nicht mehr wegdenkbar. Hier können die Kinder Biologie nicht nur lernen, sondern auch ´Erfahren´ und lernen fürs Leben. Auch wir Erwachsene lernen bei jedem Besuch dazu.“

Oliver Schworck war mit der Formulierung des Antrages nicht glücklich, weil aus seiner Sicht die Finanzierungsvorstellungen zu eingeschränkt dargestellt werden: „Das ist kontraproduktiv“! So war dann auch der Antrag der SPD-Fraktion allgemeiner gefasst. Der Schwerpunkt der Finanzierung wird hier für 2013 darauf gelegt, dass Zuschüsse des Landes beziehungsweise Drittmittel die Finanzierung gewährleisten sollen.

Für Björn Lindner ist es wichtig, dass es kein Gezänk auf politischer Ebene gibt: „Schließlich geht es um die wichtige Arbeit im Bezirk!“

Für die Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz, die auch für die Stadtentwicklung zuständig ist, versteht sich von selbst, dass „die Stelle des Naturrangers dauerhaft und verlässlich finanziert werden sollte.“ Um diesen „Kern“ sollten dann Ehrenamtliche, Freiwillige und befristete Projekte gruppiert werden.

Klotz ist begeistert von der Arbeit von Lindner: „Wer das Gelände ´vor der Zeit des Rangers´ gesehen hat, und das mit dem heutigen Zustand vergleicht, kann nicht anders als beigeistert sein, und Lindner ist ja auch im guten Sinne ein Überzeugungstäter. Insbesondere die Bildungsarbeit mit Kindern ist ganz toll und unverzichtbar. Aber auch und gerade für ältere Menschen ist ein Spaziergang über das Gelände eine erholsame und schöne Freizeitbeschäftigung.“

Aber auch Sibyll Klotz sieht die bezirklichen Möglichkeiten, wie ihr Bezirksamtskollege Oliver Schworck, als begrenzt an: „Die Bezirke werden bei solchen ´freiwilligen´ Leistungen faktisch finanziell bestraft.“ Sie sieht Möglichkeiten der Finanzierung von Maßnahmen durch das Jobcenter und über Stiftungsmittel.

Die CDU-Fraktion findet „ausdrücklich die Arbeit mit Kindern lobenswert.“ Christian Zander, von der CDU-Geschäftsstelle, schätzt die Arbeit des Naturrangers: „Durch diese Arbeit wurden viele Marienfelderinnen und Marienfelder für die Natur rund um die Wohngebiete und auch mitten in diesen Gebieten sensibilisiert.“

Wie geht es weiter?

In der zu Beginn genannten BVV-Sitzung gab es drei Bürgeranfragen zu der Problematik rund um den Freizeitpark Marienfelde. Hier gab Stadtrat Schworck für 2012 die Finanzierungsentwarnung. Die Ausgleichsabgabe nach der Baumschutzverordnung konnte kurzfristig allen Beteiligten erst einmal etwas Luft verschaffen.

Oliver Schworck und Björn Lindner
Oliver Schworck hat ein starkes Interesse daran, dass die Entwicklung im Marienfelder Park langfristig gesichert wird und auch finanziell unterstützt wird. Die Anträge sind in den Hauptausschuss verwiesen worden.

Es bleibt abzuwarten, ob und welche Finanzierungen für 2013 und für die Folgejahre gefunden werden können. Von allen Beteiligten wird beteuert, dass die Arbeit rund um den Naturranger Lindner dauerhaft gesichert werden soll. Allein beim „Wie“ sind graduelle Unterschiede sichtbar.

Der Freizeitpark Marienfelde, ein ganz besonderes Biotop, und auch der Naturranger Björn Lindner ist aus dem Bezirk nicht mehr wegzudenken. Wie schon berichtet, die Zwiebelfrösche stehen hinter Björn Lindner, ohne wenn und aber!

Übrigens, die „Grüne Schule“ findet in den Herbstferien statt. Auch waren bei Redaktionsschluss noch Plätze frei. Für 15 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren soll hier die Natur erlebbar werden.

Thomas Moser

http://www.natur.berlin-marienfelde.de

 

Erntedank in Lichtenrade

Erntedank in Lichtenrade hat noch so ein bißchen was vom "Dorf-Gefühl". Und das ist auch schön so! Vormittags ging die ökumenische Erntedankprozession von der Salvatorkirche, über die Bahnhofstraße, bis hin zur Dorfkirche. Das Wetter hat sich noch gehalten, obwohl die Ansagen wesentlich schlechter waren. Etwas ungemütlich kalt, ja, stürmisch, aber auch die Sonne kam manchmal durch. Die wenigen Regentropfen wurden beim Erntedankfest im Lichtenrader Volkspark von der guten Laune verjagt. Gutes Essen und Trinken, informative Stände von CDU und SPD, Apotheker Dehne von der Teltowapotheke und mit Kinderspielen immer mittendrin, der Imkerverein Lichtenrade, die BI gegen Fluglärm, die BI Marienfelder Feldmark: Für jeden war etwas dabei! Gleich zu Beginn des Festes war die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Stadtrat Oliver Schworck dabei. CDU-Bundestagskandidat Dr. Jan-Marco Luczak (frisch nominiert für die nächste Bundestagswahl) war auch schon zu Beginn bei dem Fest. Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert von der SPD herzte Volksparkchef Wolfgang Spranger und Michael Delor von der BI Rettet die Marienfelder Feldmark. Dank an die Volkspark-Organisatoren! ToM




Mechthild Rawert und Michael Delor





Mechthild Rawert und Wolfgang Spranger
Fotos: BerLi-Press

Christian Zander (CDU) bei der "Feldmark-Sprecherin Regina Pribyl (Foto:Delor)

 

2. Ehrenamtsbörse im Bezirk mit starker Lichtenrader Beteiligung

Lichtenrade war bei der 2. Ehrenamtsbörse im Rathaus Schöneberg stark vertreten.

Die Suppenküche Lichtenrade sorgte für eine gute Verpflegung!

Es hat wirklich gut geschmeckt...

...und Franzl ist mal wieder als engagierter Suppentopf unterwegs und macht Werbung!

Michael Delor informiert gerne über die BI "Rettet die Marienfelder Feldmark"

Der Volkspark Lichtenrade war vertreten; und der Chef Wolfgang Spranger (rechts) ist überall dabei!

Vom Nachbarschafts- und Familienzentrum haben Leiterin Frau Barz und die Ehrenamtskoordinatorin Frau Döll gerne beraten. Viele Kontakte konnten geknüpft werden.

Auch Wendepunkt e.V. und Megamix e.V. waren vertreten. Erst kürzlich haben Sie in der Kita Nahariyastraße einen wundervollen Klanggarten eingerichtet.

Vom Lichtenrader Lore-Lipschitz-Haus berieten Frau Kube (rechts) und Frau Blech. Im Oktober wird das 30. Jubiläum des Hauses gefeiert.
Die Lichtenrader Initiativen sprachen sich dafür aus, dass eine solche Börse, nur für Lichtenrader Einrichtungen, Initiativen und Vereine, direkt in Lichtenrade stattfinden sollte. Dann wäre der örtlichen Bezug für die Menschen größer, die -in Lichtenrade für Lichtenrade- etwas tun wollen. Lichtenrade wartet! ToM

Vom Ehrenamtsbüro Enno Skowronnek und Christine Fidancan (Foto: Delor) ... es war alles gut organisiert!

 

Leserreporter der Berliner Morgenpost sind jetzt online!

Schleichwerbung in eigener Sache!

Es ist vollbracht! Das Projekt der Berliner Morgenpost mit den Leserreportern ist gestartet. Ich freue mich riesig, dass ich dabei sein darf!

Alle Leserreporter haben einen Startbericht über ihren Kiez verfasst. Ich habe als Einstieg einen Spaziergang durch den gesamten Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin gewählt: „Mein Bezirk, mein Kiez, mein Leben.“

Alle Berichte sind Online unter www.morgenpost.de/leserreporter

Mein Tipp:

Mein erster Bericht ist direkt zu finden unter: http://bezirke.morgenpost.de/tempelhof-schoeneberg/mein-bezirk-mein-kiez-mein-leben

Ich freue mich, wenn Sie dort regelmäßig meine Berichte lesen.

Ich freue mich besonders über ihre Links, beispielsweise bei Twitter, und über Facebook „gefällt mir“ - Bewertungen! :-)

Ich bleibe für Sie am Ball!

Mit den besten Grüßen

Ihr

Thomas Moser

 

Letzte Frist für das Volksbegehren Nachtflugverbot

Die Bürgerinitiative „Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V.“ ruft die Berliner Bürger auf, dass sie noch ihre Unterschrift für das Volksbegehren bis zum 28. September 2012 leisten und das alle Unterschriftenschriftenlisten rechtzeitig abgeben werden.

Nach Darstellung von Rainer Anders, Mitglied im Sprecherrat der BI, laufen die Aktionen zum Volksbegehren auf vollen Touren. Rainer Anders sieht die Aussichten der Aktion besser, als „in der Presse dargestellt.“ Rainer Anders sagt: „Niemand weiß, wie viel Unterschriften noch bei den Bürgerinitiativen, Apotheken, Arztpraxen, Frisören u.s.w. liegen.“ Für die BI ist es wichtig, dass alle Bögen rechtzeitig abgeben werden und nicht irgendwo unberücksichtigt schlummern.

Der Aufruf geht in die Richtung, dass um Abgabe der Listen bei Elektro Kiebigis in der Bahnhofstraße, bei den Bürgerämtern oder bei der Grünen Liga gebeten wird. Die Frist endet am 28. September um 24 Uhr. Wegen der Schließzeiten wird darauf hingewiesen, dass die Bürgerämter an diesem Tag um 13 Uhr schließen und die Abgabe beim Pförtner im Rathaus Schöneberg bis 22 Uhr möglich ist.

In Brandenburg kann man sich noch bis Ende Dezember 2012 am dortigen Volksbegehren beteiligen. ToM

Die Öffnungszeiten der bezirklichen Bürgerämter:

Montag: 08:00 - 15:00 Uhr

Dienstag: 11:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 - 13:00 Uhr

Donnerstag: 11:00 - 18:00 Uhr

Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr

Letzter Bericht: LINK

 

Kita spricht alle Sinne an!

Klanggarten und Tastpfad in Nahariya-Kita in Lichtenrade

Die Lichtenrader Kita in der Nahariyastraße 21 ist ein ganzes Stück reicher geworden! Der neue Klanggarten und Tastpfad wurde bei spätsommerlichem Wetter feierlich eingeweiht. Die Kinder waren begeistert von ihren Freiluft-Musikinstrumenten und dem neuen „Weg der Erfahrungen“.

Die Kids konnten schon seit April 2012 verfolgen, wie die Bauarbeiten begannen und so langsam voranschritten. Sie haben den fleißigen Heinzelmännchen oftmals zugeschaut, wie ihr Kindergarten für sie noch attraktiver wurde. Aber der Reihe nach.

Am Anfang stand die Idee der Kita-Leiterin Sabine Ranglack. Ein Klanggarten und ein Tastpfad sollte es werden. Aber eine Idee reicht nicht für ein solches Vorhaben auch. „Wie können wir Gelder und Menschen gewinnen, die uns den Traum lebendig werden lassen,“ war die Frage von Sabine Ranglack? Vergeblich hatte sie bei einigen großen Unternehmen um Unterstützung gebeten. Jetzt kommt der gemeinnützige Verein für soziale Beratung Wendepunkt ins Spiel, der schon viele soziale Projekte unterstützt hat. Wendepunkt nahm mit Ursula Wagner von Megamix e. V. aus Lichtenrade Kontakt auf, die mit der Spendenakquise schon Erfahrungen gemacht hat. Sie setzten sich dann alle zusammen und Holger Darr von Wendepunkt überlegte sich die ersten Entwürfe für eine solche Anlage.

Nachdem einige Pläne fertig waren, konnten die ersten Bitten nach finanzieller Unterstützung verschickt werden. „Wir waren angenehm überrascht, dass sich in so kurzer Zeit interessierte Stiftungen melden und sich bereiterklärten, den Garten der Sinne Realität werden zu lassen,“ erzählt Holger Darr. So konnte eine Spende der Stiftung EVM Berlin in einer Höhe von 3.200 Euro gewonnen werden.

Holger Darr und Simone Felger
Simone Felger, die im Kuratorium dieser Stiftung sitzt, freut sich über das Ergebnis. Die Stiftung wird von der EVM-Berlin-Wohnungsbaugenossenschaft gespeist, die schon viele Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt hat. Angefangen von der Jugendverkehrsschule, über Fußballturniere bis hin zu diesem Pfad der Sinne. Weitere Gelder kamen von der Theresia-Zander-Stiftung und von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin jfsb „Kita, Familie & mehr.“ Schließlich mussten rund 10.000 Euro zusammenkommen, damit das ganze hochwertige und stabile Material beschafft werden konnte.

Foto: Wendepunkt

Dreimal rollte ein großer Laster an, bis das ganze Material in der Kita war.

Nachdem die finanzielle Grundlage geschaffen war, konnten im April, wie schon gesagt, tatsächlich die Arbeiten vor Ort losgehen. Der Verein Wendepunkt hat sich dann an die Umsetzung gemacht. Mario Hamann, Erich Lichtsinn und Holger Darr setzten elektrische Sägen, Bohrmaschinen und viel Fleiß und Können ein, damit die fünf Freiluftklangkörper errichtet werden konnten. Dieses ehrenamtliche Engagement brauchte für dieses Projekt unzählige Arbeitseinsätze. „Und das Ganze musste dann noch vom TÜV abgenommen werden. Mit einigen Nachbesserungen haben wir es jetzt geschafft.“ Für die strenge TÜV-Abnahme zeichnete sich der Carsten Olszewski verantwortlich: „Die Geräte dürfen aber nur unter Aufsicht genutzt werden.“ Aber auch Olszewski freut sich über das gelungene Ergebnis dieser ganz besonderen „Spielgeräte.“

Das strenge TÜV-Auge - Carsten Olszewski
Parallel zum Klangpfad entstand der Barfußpfad in der hinteren Ecke des Kita-Gartens. Und so ganz nebenbei haben wir die Holzbank um den Baum überholt, erzählt Darr am Rande der feierlichen Eröffnung Mitte September. Die Bilder von der Entstehung der Anlage können auf der Website von Wendepunkt (http://www.vfsb-wendepunkt.de) bestaunt werden.

Die Eröffnung wurde feierlich in der Kita begangen. Die Kita-Leiterinnen Sabine Ranglack und Petra Trantow bedankten sich bei den Unterstützern und Helfern!


Ursula Wagner, Holger Darr, Martina Castello, Sabine Ranglack und der fleißige Bauhelfer Erich Lichtsinn
Diesem Dank konnte sich die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindertagesstätten Berlin-Süd-West, Martina Castello, nur anschließen. Sie probierte dann gleich die ersten Instrumente aus. Die Kinder zeigten ihre Freude dadurch, dass sie einige Darbietungen zeigten. So sangen die Dreikäsehochs das Lied vom „armen Floh.“




Danach ging es unter Anleitung an den Klangpfad. Mit Holzhämmern konnten die Geräte „bearbeitet“ werden. Ganz erstaunt waren die Kinder, was für unterschiedlichen Töne sie den Hölzern entlockten.


Ursula Wagner und Sabine Ranglack

Mit den Füßen wurden anschließend die unterschiedlichen Materialen des Tastpfades ausprobiert. Einige liefen schnell und locker über den Pfad, die anderen setzten vorsichtig einen Fuß vor dem andern

Es gab aber auch noch andere interessante Sachen...
Ein glücklicher Nachmittag für die Kinder, die Eltern, die Erzieherinnen und ganz besonders für die Helfer. Das Glänzen in den Kinderaugen war nicht zu übersehen. Ihr Einsatz hat sich gelohnt und die Lichtenrader Kita kann die Sinne ihrer Kinder noch besser schulen!

Thomas Moser–BerLi-Press (auch Fotos, bis auf Foto mit LKW, extra gekennzeichnet, von Wendepunkt)

http://www.vfsb-wendepunkt.de

http://www.evmberlin.de/de/index.php

http://www.jfsb.de/ger/KitaFamilieMehr/EinfuehrungKitaFamilie.php

 

Berlin putzt sich...und Lichtenrade macht mit!

15. September 2012 Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und der Trägerverein Volkspark Lichtenrade riefen in diesem Jahr zum Waldputz in Lichtenrade auf. Treffpunkt war an der Egestorffstraße / Ecke Blohmstraße, direkt am Eingang zum Wäldchen. Circa 20 fleißige Heinzelmännchen haben sich zum Helfen eingefunden. Vom Volkspark Lichtenrade hatte sich der Chef Wolfgang Spranger auch noch Unterstützung mitgebracht.


Am heutigen Tag war Kiezputz sogar in ganz Berlin angesagt. Im Rahmen der bürgerschaftlichen Initiative „wirBerlin“ wurde zum zweiten landesweiten Aktionstag "Berlin – unsere saubere Stadt: Mach mit!" aufgerufen. Auch der Tagesspiegel hat sich an der Saubere-Sache-Aktion beteiligt. In ganz Berlin hat man an 97 Stellen fleißig die Stadt geputzt und Müll gesammelt.

Michael Delor
Der Sprecher der BI, Michael Delor, war zufrieden, dass bei soviel Aktionen in der Stadt auch hier tatkräftige Hände anpacken. Von der Bezirksverordnetenversammlung kam Christian Zander (CDU) und von Bündnis 90/Die Grünen Rainer Penk, der gleich familiäre Unterstützung dabei hatte.

In diesem Jahr hat man wieder einige Müllsäcke füllen können, aber auch Bauschutt und ein altes Fahrradgestell wurden gefunden.


Regina Pribyl und Rainer Penk

Die Sprecherin der Bürgerinitiative, Regina Pribyl, stellt fest, dass man relativ wenig Müll gefunden hat: „Dies ist ein Erfolg unser jahrelanger Aktion. Es ist gut, wenn sich nicht erst soviel Dreck ansammelt. Das erste Mal wurden hier 10 Kubikmeter Müll abtransportiert.“ Trotzdem sind die Helfer immer wieder erschüttert, wie viel Müll abgeladen wird.



Die BSR holte den Müll ab und stärkte sich dann gleich an der Verpflegungsstation von den Feldmarkern. ToM

Fotos: BerLi-Press

 

Weihnachten im Schuhkarton +++ Evang. Salemgemeinde informiert über Geschenk-Aktion

Die weltweit größte Geschenk-Aktion für bedürftige Kinder

Jahr für Jahr erklären hunderttausende Kinder und Erwachsene in Deutschland und Österreich „Weihnachten im Schuhkarton“ zu ihrer persönlichen Herzenssache. Sie füllen Schuhkartons mit Geschenken oder engagieren sich ehrenamtlich für die Aktion. Allein 2011 kamen 494.901 Schuhkartons zusammen. In unseren Empfängerländern in Osteuropa und Asien arbeiten wir eng mit christlichen Gemeinden verschiedener Konfessionen zusammen. Sie überreichen hilfsbedürftigen Mädchen und Jungen die Päckchen ohne jede Bedingung, aber mit unvergesslicher Wirkung.

Die evangelische Salem-Gemeinde in der Wünsdorfer Str. 88 ist in diesem Jahr wieder Annahmestation für ihre Schuhkartons.

Unsere Annahmezeiten sind vom 05.11. bis 09.11.2012
Montag bis Freitag vormittags 9.00 bis 12.00 Uhr
Montag bis Freitag nachmittags 15.00 bis 18.00 Uhr

Ab sofort können Sie auch die Schuhkartons außerhalb unserer Annahmezeiten in der Zeit zwischen 9.00 und 18.00 Uhr (Di. - Fr.) im

Friseursalon Schnitt & Welle,
Prinzessinnenstraße 26,
12307 Berlin

abgeben. Sie können auch gern einen individuellen Termin mit Frau Lehmann Tel. 01778881235 vereinbaren.



Mehr Informationen gibt es unter www.geschenke-der-hoffnung.org

 

Suppenküche Lichtenrade zum Engagementpreis 2012 nominiert!

Die Suppenküche Lichtenrade ist für den Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert worden. Vom 14.9. bis 3.10.2012 findet die Berliner Engagement Woche statt.

Am 20.9. findet im Rathaus Schöneberg die Ehrenamtsbörse von 12 bis 19 Uhr im Rathaus Schöneberg statt. Die Suppenküche Lichtenrade sorgt für einen kleinen Imbiss.

LINK Ehrenamtsbörse: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2012/09/07/ehrenamtsb-rse-im-rathaus-sch-neberg.htm

Link zum Engagementpreis: http://engagementwerkstatt.de/wordpress2/berliner-engagement-woche/2012/08/27/deutscher-engagementpreis/

 

Vizemeister - TVBB Zweiter der Deutschen Meisterschaften AK30

Nach dem tollen Sieg gegen Bayern am Samstag, musste sich das Team des Tennisverbands Berlin-Brandenburg am Sonntag dem Titelverteidiger Niederrhein geschlagen geben. Dennoch kann die Mannschaft stolz sein, das zweitbeste Team AK30 aller deutschen Bundesländer geworden zu sein. Vizemeister! Die stark besetzten Niederrheiner waren am Finaltag die bessere Mannschaft. Bereits nach den Einzeln lagen sie mit 5:1 uneinholbar in Führung. Lediglich Saskia Kohlhaas holte im Match T-Break den Ehrenpunkt für die Heimmannschaft. Im Spiel um den 3. Platz sicherte sich der Landesverband Bayern den Verbleib in der höchsten Spielgruppe A, während die unterlegenen Mittelrheiner im nächsten Jahr den Wiederaufstieg ins Auge fassen müssen.

Sascha Lehmann vom TCL aus Lichtenrade war in der Mannschaft...


Im Kampf gegen die Berliner...

Timo Fleischfresser vom TVBB-Team

Insgesamt war es ein tolles Wochenende mit hochklassigen Spielen, schönem Wetter und vielen Fans. Ein besonderer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer - insbesondere an die Damen von Kuchenbuffet - die zwei Tage lang für leckere Verpflegung gesorgt haben. Ebenfalls ein dickes Lob an unseren Platzwart Uwe, der die Plätze toll hergerichtet und unermüdlich geackert hat. Und auch ein Dank an Dunja und ihr Team, die von Freitag bis Sonntag eigentlich rund um die Uhr im Einsatz waren. Nicht zuletzt natürlich auch ein Dank an den TVBB, der die Ausrichtung der Spiele dem TCL anvertraut hat. Und ein Dank an unseren Sponsor Schwäbisch Hall, der uns die tolle Players Night am Samstag ermöglicht hat.

Das TVBB-Team

Alle Teams!
Bericht vom TCL/S. Gehrke

Fotos: 1-3 BerLi-Press; Fotos 4 und 5 TCL

 

Bürgerforum: Zukunft der Bahnhofstraße in Lichtenrade wird weiter diskutiert

Das Bürgerforum, ein lockerer Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen, Verbänden, Bürgerinitiativen und Künstlern, hat zu einer Informationsveranstaltung zur Zukunft der Lichtenrader Einkaufsmeile in das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium (UvH) eingeladen. Das Treffen am 6. September stand unter dem Motto: „Was kann aus der Bahnhofstraße werden - Rennstrecke oder Flaniermeile?“

Dem Aufruf folgten knapp 100 interessierte Bürger, Einzelhändler, Verbands- und auch Behördenvertreter.

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, das sich am 12. März 2012 gegründet hat, hatte intern schon einige Diskussionen über „ihre“ Bahnhofstraße. Über ein Ziel ist man sich einig, man will die Lebensqualität in Lichtenrade fördern und diese Anliegen gemeinsam vertreten.

Frank Behrend, Vorsitzender des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins, eröffnete das abendliche Treffen. Ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung ist, dass die Situation der Bahnhofstraße aus verschiedenen Richtungen betrachtet wird, führt Behrend aus. Auch sollen neue Erkenntnisse für die weiteren Diskussionen gewonnen werden.

Das Fazit sei vorweggenommen: Große Veränderungen sind in der Einkaufsmeile in der nächsten Zeit, schon aus finanziellen Gründen, nicht zu erwarten. Der Autoverkehr kann und soll nicht verbannt werden. Vielmehr geht es um einige kleine, eher kurzfristig finanzierbare, Schritte. Dies könnte die Einrichtung von einer Tempo 30-Zone sein und die Wiedereinführung der Rechts-vor-Links-Regelung. Nicht ganz einig war man sich darin, ob und wie die Entwicklung, rund um die Dresdner Bahn, einzubeziehen ist.

Nils Busch-Petersen, Frank Behrend, Karl Wachenfeld (v.lks.)
Vom Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. sprach der Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen zum Thema „Chancen und Risiken des Einzelhandels in der Bahnhofstraße“. Anschaulich erläuterte Busch-Petersen die Situation des Einzelhandels in Berlin und Brandenburg, besonders der Einkaufsstraßen und das Verhältnis zu den großen Einkaufszentren. „So schlecht ist es wirklich nicht in der Bahnhofstraße“, meint der Hauptgeschäftsführer. Weiter findet er aber den „Gastronomiebereich ein bisschen mau“. Wichtig wäre für alle Beteiligten, dass die Aufenthaltsqualität in der Bahnhofstraße erhöht wird. Nils Busch-Petersen unterstreicht, dass die Interaktion aller Beteiligten wichtig ist. Als Thema der Zukunft sieht er das „generationenfreundliche Einkaufen.“

Karl Wachenfeld, vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, will mit dem Bürgerforum „Schritte nach vorne“ machen. Seine Sorge ist, dass der im Bau befindliche Großflughafen BER, wenn er dann in Betrieb geht, auch Kaufkraft aus Lichtenrade abziehen könnte. Diese Sorge konnte Nils Busch-Petersen gleich zerstreuen, da fast alle Einkaufsmöglichkeiten am neuen Flughafen im Sicherheitsbereich liegen und damit nur für Fluggäste zugänglich sind.

An dieser Stelle waren erste Diskussionen und Anmerkungen zugelassen. So hieß es: „Es soll so bleiben, wie es ist“ oder „Ich will die Bahnhofstraße nicht als Spielstraße.“ René Minow, dessen Tabakwarengeschäft seit Generationen in der Bahnhofstraße ansässig ist, äußert sich eindeutig: „Die Straße lebt vom Handel und der Handel lebt vom Konsumenten.“ Damit ist für ihn auch der Autoverkehr ein wichtiger Bestandteil. Auch der Schulleiter der UvH, Thomas Hungs, sprach sich eindeutig dafür aus, dass der Autoverkehr nicht verbannt wird. Sein Argument ist, dass die Schüler, besonders der benachbarten Grundschule, von vielen Eltern mit dem Auto gebracht werden. Auch viele seiner 900 Schüler sind auf die BVG angewiesen. Am Applaus konnte man eindeutig ablesen, dass die meisten Gäste gegen eine reine Fußgängerzone sind.

Sabine Klein vom Unternehmer-Netzwerk ist im Bürgerforum aktiv. Aus ihrer ganz persönlichen Sicht als Zugereiste, sie ist seit 2003 Lichtenraderin, machte sie sich in einer Präsentation Gedanken über ein verändertes Lichtenrade. Sie vergleicht Lichtenrade mit anderen kleinen Städten und wünscht sich Änderungen. Ein Argument ist, dass bei der jetzigen Situation Lichtenrade 166,7 Millionen Euro Kaufkraft verloren gehen. Sabine Klein beleuchtet verschiedene Aspekte und ruft die Gewerbetreibenden auf, dass sie „Spaß“ dabei entwickeln, ihre Einstellungen und Ansprüche zu verbessern und fortzuentwickeln. Dazu gehören für sie die politischen Rahmenbedingungen und auch das gemeinsame Engagement.

Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt berichtete Horst Wohlfarth von Alm über das Projekt „Berliner Fußverkehrsstrategie“.


Dem Gruppenleiter aus der Senatsverwaltung war es wichtig, dass es nicht darum geht, dass der Autoverkehr ausgeschlossen wird. Er präsentierte verschiedene Beispiele von Begegnungszonen. Im Rahmen des Projektes wurde die Bahnhofstraße über 12 Stunden beobachtet. Das Fazit von Wohlfahrt von Alm ist, dass er sich eine Art Begegnungsraum für Teilbereiche der Bahnhofstraße vorstellen kann. Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, die auch am Bürgerforum beteiligt ist, hat schon 3.500 Unterschriften für eine „Begegnungszone“ gesammelt, erzählt Georg Wagner-Lohse von der beteiligten Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade. Für ihn ist es wichtig, dass die Maßnahmen miteinander abgestimmt werden.

Es gab Befürchtungen, dass die vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg geplante Standortkonferenz aus personellen Gründen im Herbst nicht stattfinden kann. Diese Bedenken konnte der Leiter vom Stadtplanungsamt, Andreas Baldow, und der Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienst, Oliver Schworck (SPD), ausräumen. Die finanziellen Mittel zur Durchführung der Konferenz sind in den Haushalt eingestellt und durch personelle Umstrukturierungen sind auch diese Probleme beseitigt worden.

Raimund Bayer vom Bürgerforum erläuterte zum Ende der Veranstaltung, dass es noch keine festen unumstößlichen Vorstellungen des Bürgerforums gibt. Für ihn ist es wichtig, dass die Positionen der Fußgänger und Radfahrer verbessert werden. Das Stichwort für Bayer war, dass die Aufenthaltsqualität in der Bahnhofstraße „im Interesse aller Beteiligten“ verbessert werden sollte. „Ihre Mitarbeit ist gefragt“, war sein abschließender Aufruf an die Gäste der Veranstaltung.

Fazit ist, dass noch nichts entschieden ist, aber man will im Bürgerforum alle Positionen zusammenbringen. Man war sichtlich bemüht, dass keine Fronten zwischen den verschiedenen Positionen aufgebaut wurden.

Die Beteiligten im Bürgerforum treffen sich weiterhin und werden sich aktiv in die anstehende Standortkonferenz, deren Termin noch nicht feststeht, einbringen.

ToM (Fotos BerLi-Press)

 

15.9.: Hilfe beim „NaturAktivTag“ gesucht!

Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und der Trägerverein Volkspark Lichtenrade bitten um Mithilfe bei der Müllsammelaktion am „NaturAktivTag“. Am 15. September (Samstag) beginnt um 11 Uhr die Aktion. Treffpunkt ist in Lichtenrade die Egestorffstraße / Ecke Blohmstraße, direkt am Eingang zum Wäldchen. Auch sind die Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Im Aufruf heißt es: „Viele wissen schon, dass wir in unserem Bezirk mehrmals im Jahr Putztage veranstalten. Nun ist es im Grüngürtel entlang der Egestorffstraße wieder einmal notwendig. Auch in unserem Wäldchen, auf den Wegen und in den Gräben lagert der Müll, den leichtfertige Mitmenschen lieblos, achtlos und ungesetzlich „entsorgt“ haben, sehr zum Schaden von Natur und Kulturlandschaft. Wir, die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark, treten schon seit Jahrzehnten der Verwahrlosung in unserer Stadt und gerade im öffentlichen Raum entgegen. Wir wollen die Aufenthaltsqualität auf Straßen, Plätzen, Schulgeländen, in Parks, auf Grünflächen, Bürgersteigen usw. verbessern und das allgemeine Bewusstsein dafür stärken. Seien Sie dabei und machen Sie mit!!!“

Es wäre schön, wenn Handschuhe und eventuell Schubkarren mitgebracht werden. Die Müllsäcke werden gestellt und später von der BSR abgeholt.

Weiter heißt es von der BI „Rettet die Marienfelder Feldmark: „Seien Sie dabei, wenn wir unsere Feldmark im Süden Berlins durchstreifen, um diese von den Hinterlassenschaften menschlichen Ursprungs zu befreien, die nun mal nicht in unsere heimische Natur gehören. Während der Aktion wird die BI Rettet die Marienfelder Feldmark Sie auch gern über die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in den Marienfelder Lebensräumen informieren.“

Die fleißigen Helfer bekommen zur Stärkung Stullen, Kuchen und Getränke.

Handschuhe, Schubkarren ect. falls vorhanden bitte mitbringen, Müllsäcke werden gestellt. Für den Abtransport des Mülls sorgt die BSR. ToM

 

25. Jubiläum des Wein-und Winzerfestes in Lichtenrade – Luczak eröffnet als Schirmherr das Fest

Lichtenrade. Am Wochenende vom 8./9. September 2012 gibt es in Lichtenrade etwas zu feiern – das traditionelle Wein- und Winzerfest feiert sein 25jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass übernimmt der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak die Schirmherrschaft für das traditionelle Lichtenrader Fest und wird dieses am Samstag, den 8. September 2012 um 18 Uhr feierlich eröffnen.

Als Schirmherr dieses feierlichen Festaktes freut sich Luczak besonders über die diesjährigen Spenden, die vom Organisator des Festes – der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße – an gemeinnützige und soziale Einrichtungen sowie Sportvereine in Lichtenrade vergeben werden: „Ich freue mich sehr, dass die AG Bahnhofstraße durch ihr ehrenamtliches Engagement nicht nur zur Attraktivität und Popularität der Lichtenrader Einkaufsmeile beiträgt, sondern mit ihren Aktionen gleichzeitig auch Spenden für andere gemeinnützige Vereine möglich macht. Das ist ein tolles Vorbild und verdient unser aller Unterstützung!“

Luczak, der selber in Lichtenrade aufwuchs, die Ulrich-von-Hutten-Oberschule besuchte und hier noch immer wohnt, hat die AG Bahnhofstraße auch schon in der Vergangenheit unterstützt – etwa vergangenes Weihnachten, als er für den Lichtenrader Weihnachtsmarkt den großen Tannenbaum spendete. Damit wolle er seine Anerkennung für das große Engagement der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und seine Verbundenheit mit Lichtenrade zum Ausdruck bringen, so Luczak: „Mir ist wichtig, dass die Läden und Geschäfte der Bahnhofstraße als Kern von Lichtenrade erhalten bleiben. Sie sind für die Menschen hier und auch für mich persönlich ein Stück Identität. Hier hat die AG Bahnhofstraße sich wirklich verdient gemacht!“

Anlässlich der Eröffnung wird Luczak die von der AG Bahnhofstraße vereinnahmten Spenden unter anderem an Vereine wie Die Kurve (Gemeinnützige Gesellschaft für Rehabilitation psychisch Kranker mbH), die Lichtenrader Suppenküche, das Tiele- Winckler-Haus sowie Lichtenrader Sportvereine übergeben.

 

Eine wunderbare Kunstausstellung im Grünen: Lichtpunkt 49 und Kollegen begeistern in Lichtenrade!

Kunstpfad in einer kleinen Lichtenrader Straße

Berlin-Lichtenrade, 2. September 2012 Sie haben Ihr Versprechen eingehalten, die drei Künstler aus dem Lichtenrader Rotenkruger Weg. Der 2. Kunstpfad fand zum kalendarischen Herbstanfang zwischen Goethe- und Fontanestraße statt.


obere Reihe v.lks: Nils Dettmer, Rudolf Kraus, Thomas Seemann; unten v.lks: Adriana Leidenberger, Sylvia Zeeck

Im Jahr 2011 hatten sich die Collagekünstlerin Sylvia Zeeck, der Malerkollege Rudolf Kraus und der Photokünstler Thomas Seemann erstmals zusammengetan und eine Kunstaktion in ihrer Wohnstraße durchgeführt. In der ruhigen Einfamilienhausgegend haben Sie die Nachbarn für Ihre Idee begeistern können. Die Drei gründeten die Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“. Die „49“ steht für die ehemalige Postleitzahl in Lichtenrade.



In diesem Jahr fand der zweite Kunstpfad mit noch mehr Künstlern statt. Eingeladen wurde zu einem „besonderen Spaziergang“. Vom „Kulturpavillon“ ist die Nachbarin Adriana Leidenberger dazu gestoßen und hat noch viele junge Künstler mitgebracht.

von links nach rechts: Clara (10), Anna-Sophie (13), Fabian (12), Alina (13), Sandra (10), Caroline (15), Anna-Sophie (15), Adriana Leidenberger, Helen (14), Meldrick (13) es fehlen: Leoni (11, unten), Isabelle (11) Laura (11) und Caroline L. (10)


Unter dem Motto „Lust am Lernen“ versucht die Lehrerin den Kindern und Jugendlichen die Freude am Malen zu vermitteln.


Niels
, der Kupferklopfer, komplettierte die Runde der Künstler. Der Lichtenrader Niels Dettmer präsentiert Kupferkunst, Schmuck- sowie Silber- und Messingarbeiten. Das Motto des urigen Handwerkers lautet „Gönnen sie sich etwas Einzigartiges!“


Einige Hundert Meter kann man die Straße langschlendern und in jedem Garten einige Kunstwerke bewundern. Eine Besucherin, mit einem Gläschen Sekt in der Hand, erzählt ganz begeistert: „Jedes Kunstwerk für sich ist schon schön! Durch die wundervolle Platzierung der unterschiedlichen Kunstwerke in den Gärten ist jedoch eine neue einzigartige Kunst entstanden! Die Kunstobjekte passen sich superharmonisch ins Grüne ein!“







Die Künstlerin Sylvia Zeeck stellt ihren großen Garten für den Mittelpunkt der Kunstausstellung zur Verfügung. „Hier entstehen meine Kunstwerke im Pavillon“, erzählt die quirlige Künstlerin, die quasi aus Müll Kunst entstehen lässt. „Meine Collagen entstehen spielerisch, fließend, manchmal auch spontan und unerwartet“, erzählt Sylvia Zeeck.

Der Malerkollege Rudolf Kraus wohnt direkt gegenüber und präsentiert seine großen freundlichen Blumenbilder.

Der Dritte in der Runde ist Thomas Seemann, der sich dem Fotografieren verschrieben hat. Hier wird nicht nur geknipst, sondern die Fotos werden sozusagen komponiert: „Besonders liebe ich die Stimmung am Wasser!“

Auch das Müllmonster, ein Gemeinschaftswerk der drei Künstler, war zu bewundern. Im Rahmen einer Frühlings-Säuberungsaktion des ehemaligen Grenzstreifens, zu dem die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ eingeladen hatte, wurde ein kleiner Teil des Mülls künstlerisch verwertet.

Gruppenfoto (siehe auch oben); hier mit Michael Delor (stehend/rechts)
Michael Delor und Regina Pribyl von der Bürgerinitiative waren heute auch zu Besuch. Sie arbeiten eng mit dem Künstlertrio zusammen und unterstützen die Kunstaktionen.

Alle Nachbarn sind verzaubert von den Kunstwerken. Die Nachbarschaft ist seit letztem Jahr erheblich enger zusammengerückt. Über zwanzig Nachbarn stellen gerne ihre Gärten zur Verfügung und sind ein wenig Stolz, dass sie „Teil der Kunstwerke“ geworden sind. Weit über einhundert Werke sind zusammengekommen.


Der sonnige Spätsommertag krönte die gelungene Veranstaltung. In aller Ruhe konnte die Bilderkunst im Grünen genossen werden.

Die zehn kleinen Künstlerinnen und Künstler waren besonders Stolz darauf, dass ihre Gemälde einen so schönen Standort im Vorgarten der Diplom-Designerin Sylvia Zeeck erhalten haben.

Überall standen an diesem Nachmittag interessierte Bewunderer der Kunst vor den Gartenzäunen und plauderten miteinander. Bewundern konnte man auf den Kunstwerken interessante Tiere, Feen, Burgen und einfach nur wunderschöne Landschaften.

Die Künstlergemeinschaft und die Gäste waren sehr zufrieden mit dem Kunstpfad 2012.




So unspektakulär, wie die Ausstellung daher kam, so großartig hat sich der Kunstpfad zu einem spektakulären Lichtenrader Event entwickelt. „Wir machen weiter“, ist das übereinstimmende Votum der Künstler.
Thomas Moser (auch alle Fotos)

Einige Fotos mit den Kindern fehlen noch. Sie müssen noch freigegeben werden!

 
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