Eine wunderbare Kunstausstellung im Grünen: Lichtpunkt 49 und Kollegen begeistern in Lichtenrade!

Kunstpfad in einer kleinen Lichtenrader Straße

Berlin-Lichtenrade, 2. September 2012 Sie haben Ihr Versprechen eingehalten, die drei Künstler aus dem Lichtenrader Rotenkruger Weg. Der 2. Kunstpfad fand zum kalendarischen Herbstanfang zwischen Goethe- und Fontanestraße statt.


obere Reihe v.lks: Nils Dettmer, Rudolf Kraus, Thomas Seemann; unten v.lks: Adriana Leidenberger, Sylvia Zeeck

Im Jahr 2011 hatten sich die Collagekünstlerin Sylvia Zeeck, der Malerkollege Rudolf Kraus und der Photokünstler Thomas Seemann erstmals zusammengetan und eine Kunstaktion in ihrer Wohnstraße durchgeführt. In der ruhigen Einfamilienhausgegend haben Sie die Nachbarn für Ihre Idee begeistern können. Die Drei gründeten die Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“. Die „49“ steht für die ehemalige Postleitzahl in Lichtenrade.



In diesem Jahr fand der zweite Kunstpfad mit noch mehr Künstlern statt. Eingeladen wurde zu einem „besonderen Spaziergang“. Vom „Kulturpavillon“ ist die Nachbarin Adriana Leidenberger dazu gestoßen und hat noch viele junge Künstler mitgebracht.

von links nach rechts: Clara (10), Anna-Sophie (13), Fabian (12), Alina (13), Sandra (10), Caroline (15), Anna-Sophie (15), Adriana Leidenberger, Helen (14), Meldrick (13) es fehlen: Leoni (11, unten), Isabelle (11) Laura (11) und Caroline L. (10)


Unter dem Motto „Lust am Lernen“ versucht die Lehrerin den Kindern und Jugendlichen die Freude am Malen zu vermitteln.


Niels
, der Kupferklopfer, komplettierte die Runde der Künstler. Der Lichtenrader Niels Dettmer präsentiert Kupferkunst, Schmuck- sowie Silber- und Messingarbeiten. Das Motto des urigen Handwerkers lautet „Gönnen sie sich etwas Einzigartiges!“


Einige Hundert Meter kann man die Straße langschlendern und in jedem Garten einige Kunstwerke bewundern. Eine Besucherin, mit einem Gläschen Sekt in der Hand, erzählt ganz begeistert: „Jedes Kunstwerk für sich ist schon schön! Durch die wundervolle Platzierung der unterschiedlichen Kunstwerke in den Gärten ist jedoch eine neue einzigartige Kunst entstanden! Die Kunstobjekte passen sich superharmonisch ins Grüne ein!“







Die Künstlerin Sylvia Zeeck stellt ihren großen Garten für den Mittelpunkt der Kunstausstellung zur Verfügung. „Hier entstehen meine Kunstwerke im Pavillon“, erzählt die quirlige Künstlerin, die quasi aus Müll Kunst entstehen lässt. „Meine Collagen entstehen spielerisch, fließend, manchmal auch spontan und unerwartet“, erzählt Sylvia Zeeck.

Der Malerkollege Rudolf Kraus wohnt direkt gegenüber und präsentiert seine großen freundlichen Blumenbilder.

Der Dritte in der Runde ist Thomas Seemann, der sich dem Fotografieren verschrieben hat. Hier wird nicht nur geknipst, sondern die Fotos werden sozusagen komponiert: „Besonders liebe ich die Stimmung am Wasser!“

Auch das Müllmonster, ein Gemeinschaftswerk der drei Künstler, war zu bewundern. Im Rahmen einer Frühlings-Säuberungsaktion des ehemaligen Grenzstreifens, zu dem die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ eingeladen hatte, wurde ein kleiner Teil des Mülls künstlerisch verwertet.

Gruppenfoto (siehe auch oben); hier mit Michael Delor (stehend/rechts)
Michael Delor und Regina Pribyl von der Bürgerinitiative waren heute auch zu Besuch. Sie arbeiten eng mit dem Künstlertrio zusammen und unterstützen die Kunstaktionen.

Alle Nachbarn sind verzaubert von den Kunstwerken. Die Nachbarschaft ist seit letztem Jahr erheblich enger zusammengerückt. Über zwanzig Nachbarn stellen gerne ihre Gärten zur Verfügung und sind ein wenig Stolz, dass sie „Teil der Kunstwerke“ geworden sind. Weit über einhundert Werke sind zusammengekommen.


Der sonnige Spätsommertag krönte die gelungene Veranstaltung. In aller Ruhe konnte die Bilderkunst im Grünen genossen werden.

Die zehn kleinen Künstlerinnen und Künstler waren besonders Stolz darauf, dass ihre Gemälde einen so schönen Standort im Vorgarten der Diplom-Designerin Sylvia Zeeck erhalten haben.

Überall standen an diesem Nachmittag interessierte Bewunderer der Kunst vor den Gartenzäunen und plauderten miteinander. Bewundern konnte man auf den Kunstwerken interessante Tiere, Feen, Burgen und einfach nur wunderschöne Landschaften.

Die Künstlergemeinschaft und die Gäste waren sehr zufrieden mit dem Kunstpfad 2012.




So unspektakulär, wie die Ausstellung daher kam, so großartig hat sich der Kunstpfad zu einem spektakulären Lichtenrader Event entwickelt. „Wir machen weiter“, ist das übereinstimmende Votum der Künstler.
Thomas Moser (auch alle Fotos)

Einige Fotos mit den Kindern fehlen noch. Sie müssen noch freigegeben werden!

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