CDU-Sommerfest in Lichtenrade

Die CDU Lichtenrade hat zu Beginn der Sommerferien zum traditionellen Sommerfest auf den Hof von Bauer Happe in Alt-Lichtenrade eingeladen. Mitglieder, Freunde und Gäste wurden herzlich vom Lichtenrader CDU-Vorsitzenden und Bundestagesabgeordneten Dr. Jan Marco Luczak begrüßt.

Es ist Sommer, man denkt es in diesem Jahr kaum, aber beim Sommerfest der CDU bleibt es in diesem Jahr trocken. Der Wettergott hatte ein Einsehen! Es war so warm, dass die trockenen Kehlen schon sehnsüchtig auf die Eröffnung des Buffets und der Bierbar gewartet haben.

Luczak begrüßt den Staatssekretär Bernd Krömer, der in Lichtenrade lebt, und Staatssekretär Nicolas Zimmer, der als Lichtenrader Direktkandidat in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt wurde.


Nicolas Zimmer

Der zweite Lichtenrader Direktkandidat Roman Simon kam mit seiner Familie, der jüngste weibliche Nachwuchs ließ sich noch genüsslich von der Mutter füttern. Aus dem Schöneberger Norden reiste die Berliner Abgeordnete Monika Thamm an.Die BVV-Vorsitzende Petra Dittmeyer war nach Lichtenrade gekommen. Die stellvertretende BVV-Vorsitzende Martina Zander-Rade von den Grünen , ist vermutlich überwiegend aus privaten Gründen gekommen, denn ihr Mann Christian Zander ist für die CDU Bezirksverordneter. Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf OIschweski ließ es sich an diesem Samstag in Lichtenrade, auf dem interessanten Happe-Hof, gutgehen. Vom Bezirksamt war die Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz, vertreten.


vorne lks. Jutta Kaddatz, daneben Petra Dittmeyer, blinzeln in die Sonne...
Von der etwas älteren, aber umso fitteren CDU-Gruppe, genossen Ex-Jugendstadtrat Udo Keil und Ex-Sozialstadtrat Detlef Schmidt, Landesvorsitzender der Senioren-Union, das freundliche ländliche Ambiente bei Bauer Happe.

Nicolas Zimmer und Udo Keil

Der Lichtenrader Luczak ließ es sich aber auch nicht nehmen, dass er einzelne Vertreter von Initiativen und Vereinen einlud und somit ein ganz gutes Stück für eine lebendige Ortsteil-Vernetzung tat. Von der Ökumenischen Umweltgruppe war Pfarrer a.D. Kraft dabei, der Volkspark war durch Wolfgang Spranger und die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ vom Sprecher Michael Delor vertreten.

Michael Delor und Pfarrer Kraft im Gespräch
Für die Lichtenrader BI gegen Fluglärm verteilte Günter Haße Flugblätter für das Volksbegehren Nachtflugverbot. Der Vertreter der Bürgerinitiative Dresdner Bahn, Manfred Beck, sorgte für den richtigen Ton und kümmerte sich um die musikalische Untermalung. Aber auch weitere Vertreter der Initiativen freuten sich über die Einladung in das Alt-Lichtenrader-Idyll.

Jan-Marco Luczak hat es sehr bedauert, dass er das Fest früher verlassen musste. Aber im Bundestag wartete am Abend noch die namentliche Abstimmung zum Fiskalpakt und zum dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM. Und die Bundeskanzlerin hätte es wohl nicht ganz verstanden, dass das Lichtenrader Sommerfest ein Hinderungsgrund sein sollte.

Für den späteren Abend waren dann noch attraktive Preise bei der traditionellen Tombola angekündigt.

Thomas Moser (auch Fotos)– BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

(Danke für die Einladung! T.M.)

 

Lichtenrade: S-Bahn-Anzeigen auf der S 2 neu

Die alten Zielanzeiger bei der S-Bahn sind auch in Lichtenrade entfernt...

...und tatsächlich, die neuen funktionieren sogar.

Fotos: Thomas Moser

 

S 2 unterbrochen - Schienenersatzverkehr - Ein Kommentar

Ein etwas böser Kommentar oder einfach mal schriftlich dem Ärger freien Lauf gelassen!

„Ach, du schöner Schienenersatzverkehr…“

könnte ein Lied lauten, das die heile und schöne Welt vorgaukeln will.

Aber der Reihe nach. Die kompletten Gleisanlagen zwischen Lichtenrade und Marienfelde werden erneuert. Daher ist die S 2 unterbrochen.

Es ist gut, dass die Bahn mal etwas investiert. Das ist der DB ja auch immer vorgeworfen worden, dass sie ihr Netz systematisch verkommen läßt.

Als Großleistung kann man es der DB-S-Bahn auch anrechnen, dass die Arbeiten in die Sommerferien verlegt wurden. Sehr sinnvoll! Aber wie der aufmerksame Leser schon vermutet, kann bei der S-Bahn nicht alles positiv sein.

Schön wäre gewesen, wenn die Pressestelle der S-Bahn in der Lage gewesen wäre, auf eine rechtzeitige Anfrage schon im Vorfeld eine verlässliche oder überhaupt eine Auskunft zu geben. Aber na ja, Schwamm drüben. Es geht ja nur um die Information seiner Kunden. Und die werden es schon alles rechtzeitig mitbekommen.

Jetzt muss man einfach mal eine S-Bahn-Unterbrechung und Schienenersatzverkehr hautnah miterlebt haben, um den großstädtischen Berliner Flair vom Personennahverkehr zu erspüren.

In den ersten Tagen hatte man den Eindruck, dass jede Menge Busse zur Verfügung standen. Das hat ganz gut geklappt. Nun kann ich nur vermuten, dass die Anzahl der Busse reduziert wurde (jedenfalls morgens!). Das diese Busse dann aber zwangsläufig unzuverlässiger sind, zumal sie abhängig vom Straßenverkehr sind, das muss man halt in Kauf nehmen.

Wenn die Busse fahren, fahren aber in der Regel immer zwei direkt hintereinander. Das scheint logisch, da eine S-Bahn ja auch nicht nur einen Anhänger hat. Oft sieht es aber so aus, dass der erste Bus richtig voll ist und der zweite nur so -und leer- hinterher fährt. Vielleicht ist die Bahn ja in der Lage, auf diese Realität zu reagieren. Das könnte dann bedeuten, dass die Busse öfters, im kürzen Zeittakt, und nicht unmittelbar hintereinander fahren. So könnten mehr Menschen, bequemer, schneller und etwas zeitversetzt die Züge erreichen. Ein Organisator an den Endhaltestellen könnte vielleicht ja auch eine bessere Schnittstelle zwischen Bahn und Bus herstellen (dort, wo welche eingesetzt werden, klappt es auch besser).

Wenn dann noch die Züge, die ja immer noch bis Marienfelde fahren, auch wirklich kommen…oh, S-Bahn, wir wären dir ewiglich dankbar! Oder auch einfach nur die Fahrgäste mit Durchsagen zu informieren, wäre schon ein großer Fortschritt!

Es gibt auch Menschen, die in den Ferien arbeiten und auch schon um 6 Uhr zur Arbeit müssen. So gemein ist man nicht bei der Bahn mit seinen Mitarbeitern, die für Informationen rund um die Strecke sorgen müssen. Um 6 Uhr sieht man noch keinen von diesen Betreuern. Aber Schlaf ist ja auch wichtig!

Dafür ist es dann spannend manche Fahrgastbetreuereinsätze näher zu betrachten. Manchmal stehen zwei, drei, vier -auch fünf wurden schon gesichtet- Mitarbeiter zusammen und führen etwas abseits der Haltestelle ihre eigenen privaten Personalversammlungen durch. Einer lümmelt auf einen mitgebrachten Koffer, einer hat in der Hand zusammengerollte Prospekte dabei, eine raucht! Alle Zeichen sind darauf ausgerichtet: Sprich mich nur nicht an! Gerne stehen wir dann auch so, dass man uns nicht gleich sieht. Ärgerlich nur, das mich einer in eine Uniform reingequetscht hat.

Ich treibe es hier vielleicht etwas auf der Spitze und bin auch etwas ungerecht. Es gibt ganz tolle und freundliche Fahrgastbetreuer, aber die grobe Tendenz ist nach meinen Erfahrungen so, wie ich es beschrieben habe. Leider keine Übertreibung!

-       Wir freuen uns schon darauf, dass die S-Bahn nach den Ferien ohne Unterbrechung fährt!

-       Wir hoffen, dass die Bauarbeiten keine hinterhältigen Vorarbeiten für die Dresdner Bahn sind!

-       Wir hoffen, wenn die Strecke wieder frei ist, dass dann nicht Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist und die Bahnen und Weichen zufrieren oder es zu heiß für die nicht vorhandenen Klimaanlagen ist.

S-Bahn, ich liebe Dich! Es gibt ja manchmal auch Hasslieben!

Euer „Lichte“ – diesmal in Hochdeutsch (Th. Moser)

 

Großzügige Spende von Lichtenrader Freizeitfußballern

Das Soccer Team Lichtenrade, eine Freizeit-Fußballmannschaft, hat anlässlich eines Faschingsvergnügens aus einer dabei veranstalteten Tombola einen Betrag von 750,00 Euro erwirtschaftet.

Der Verantwortliche des Teams. Herr Norbert Slotta, hat diesen Betrag an die Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz, mit der Bitte weitergeleitet, ihn gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.

Der Betrag wird nunmehr den bezirklichen Jugendverkehrsschulen für die Beschaffung von Reparatur- und Ersatzmaterialien zum Erhalt des Fuhrparks zur Verfügung gestellt. Damit haben die Freizeitfußballer einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Betriebes unserer Jugendverkehrsschulen geleistet.

Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz freut sich sehr über diese großzügige Unterstützung, dankt dem Soccer -Team Lichtenrade ganz herzlich und hofft auf viele Nachahmer.

 

Mit dem Fahrrad unterwegs...rund um Lichtenrade

Einige Fotoimpressionen...

Die alte Mälzerei und blühende Landschaften in Lichtenrade...


Die S-Bahn-Bauarbeiten (hier Buckower Chaussee) haben begonnen; nur am Sonntag ist Ruhe. Eine Grunderneuerung: Gleise und Stromschienen werden erneuert...

Die NABU-Naturschutzstation in Marienfelde...

...ist auch in der Marienfelder Feldmark aktiv.

Direkt hinter dem Interkulturellen Blohmgarten wurde ein Biotop angelegt...

Wir berichten in Kürze über die Planungen von Naturranger Björn Lindner.

...weite Felder und im Hintergrund blinken die Lichtenrader Hochhäuser!

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Veröffentlichung der Pressemitteilung der BI Dresdner Bahn:

Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner-Bahn e.V. - Bahn für die Menschen – Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm

Pressemitteilung 21.6.2012

Flughafenanbindung Dresdner Bahn

DB schafft Tatsachen

Die DB AG schafft offensichtlich durch die Hintertür Tatsachen für die Bahnanbindung zum neuen Flughafen BER . Seit 1997 läuft das Planfeststellungsverfahren für den Bereich Lichtenrade.

Die Bahn beginnt ab 21.06.2012 mit der Grunderneuerung der S Bahn Gleise zwischen Marienfelde und Lichtenrade. Dabei werden der gesamte Unterbau ( der Boden unter den Gleisen ) und der komplette Oberbau ( Schotter, Schwellen und Gleise und Stromschienen) ausgewechselt.

Im Einzelnen werden

  • 5300 Meter Schienen je Gleis erneuert
  • 7500 Tonnen Boden und 7500 Schotter je Gleis ausgebaut, gereinigt und wieder eingebaut
  • 8644 Schwellen ausgewechselt

In der Senatskanzlei ist man über diese Baumaßnahme nicht informiert.

Die BI Dresdener Bahn befürchtet mit dieser Maßnahme wird der ebenerdige Ausbau der Flughafenanbindung still und heimlich vorbereitet. Vorhandene Tatsachen können dann bei Erteilung eines Planfeststellungsbeschlusses nicht mehr korrigiert werden. Signale aus dem Eisenbahnbundesamt lassen den Schluss zu, auch 2012 ist mit einem Planfeststellungsbeschluss nicht zu rechnen.

50.000 Einwohner werden somit seit 1997 in Unsicherheit über ihre Lebensplanung in Lichtenrade gehalten. Mit der Planung der Bahn für eine ebenerdige Trassenführung der Dresdner Bahn wird urbanes Leben zerstört, mittelständische Betriebe ihrer Existenz beraubt. Die Haupteinkaufstrasse in Lichtenrade wird mit erheblichen zusätzlichen Verkehren belastet, ihre Attraktivität wird darunter leiden.

Unser Appell an den Regierenden Bürgermeister, den Bundesverkehrsminister und Bahnchef Grube lautet:

Beenden Sie eine über 15 Jahre dauernde Planung für eine Bahntrasse zu ebener Erde!

Mut zu einer politischen Entscheidung für eine Tunnellösung durch Lichtenrade!

Minister Ramsauer rufen wir auf, sein Motto: Man muss betroffene Bürger zu Beteiligten machen umzusetzen.

Lichtenrade will kein zweites Stuttgart 21 werden!

BI Dresdener Bahn
http://www.dresdner-bahn.de


Quelle: BI Dresdner Bahn

 

S-Bahn in Lichtenrade unterbrochen!!!

Wer es noch nicht gemerkt hat. Die S-Bahn (S 2) zwischen Lichtenrade und Marienfelde ist ab heute bis zum 3. August 2012 wegen Bauarbeiten unterbrochen. Die Gleisanlagen werden total erneuert. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Weitere Hinweise unter LINK!

Wer es noch nicht glaubt: Es sieht nach Baubeginn aus (siehe Foto):

Foto: auf dem S-Bahnhof Lichtenrade (1. Bautag) -BerLi-Press

 

Lichtenrader Tennis-Herren 30 wurden Ostdeutscher Meister!

Der Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V. (TCL) kann stolz auf seine „Herren 30“ sein. Sie sind Ostdeutscher Meister geworden!

Mannschaftsmitglied und stellvertretende Vorsitzende vom Lichtenrader Tennisclub, Sebastian Rudolph, ist stolz auf die Jungs: „Jeder kennt die schönen alten Diesel-Loks. Einmal in Fahrt, hält sie nur schwer etwas auf. Man muss aber schauen, dass immer wieder Kohlen in den Ofen geschüttet werden. Und manchmal muss man noch eine Schippe drauflegen, um das Tempo zu halten.“

Sebastian Rudolph will mit diesen Worten die Saison der weiß-gelben „Herren 30“ mit einer Diesellok vergleichen, die jetzt so richtig in Fahrt gekommen ist.

Die Truppe um "Capitano" Robin wurde im Saison-Verlauf immer stärker. Die Ergebnisse konnten überzeugen: Dresden (6:3), Frohnau (6:3), BSV (8:1). Letztlich konnten alle bezwungen werden, der erste Platz war sicher und am Ende war der Lohn die ostdeutsche Meisterschaft.


Im Spielbericht vom Endspiel heißt es:

„Gegen den BSV gab es ein echtes Finale - allerdings ein einseitiges. Ob Rudi (6:0, 6:1), Sven (7:5, 7:6), Roddy (6:0, 6:3) oder Jan (6:0, 6:1): Alle gingen als Sieger vom Platz. Und unser Sven konnte dabei sogar den noch ungeschlagenen Routinier Resch bezwingen. Richtig spannend war es hingegen bei der Spitzenpartie. Zwei Berliner Legenden duellierten sich bis zum letzten Aschekorn. Am Ende hatte Robin die Nasenspitze vorn - gezeichnet durch das schwere Spiel. 7:6, 1:6 und 10:7. Weltklasse. Robin, Roddy und Jan behielten übrigens ihre weißen Saison-Westen und sind im Einzel weiterhin unbezwungen.“

Nach der Berliner Meisterschaft (2006), der ostdeutschen Meisterschaft (2007), der nordostdeutschen Meisterschaft und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga (2008) geht die Titel-Jagd nun weiter - mit der erneuten ostdeutschen Meisterschaft (2012). Für die Sportfreunde heißt es jedoch: „Nach der Saison ist vor der Saison.“

Auf die Mannschaft wartet jetzt ein interessantes Aufstiegsspiel gegen den Zweitplatzierten der Nordliga. Dort stehen sich nächstes Wochenende die verlustpunktfreien Teams aus Stadthagen und Wilhelmshaven gegenüber. Der Verlierer tritt dann gegen den TCL an.

Vorankündigung: Wer dabei sein will, sollte sich schon einmal einen Termin auf dem Lichtenrader Clubgelände am Franziusweg merken: Samstag, 8. September, 13 Uhr.

Sie können Sie auf dieses Highlight freuen! Und die „Herren 30“ freuen sich über ihre Unterstützung!

 

Es ist vollbracht! - Ein Zebrastreifen an der Wünsdorfer Straße / Ecke Prinzessinnenstraße sorgt für mehr Sicherheit


Foto: Thomas Moser

 

Chronistin der John-Locke-Siedlung: Doris Herrmann im Lichtenrader Magazin

 

Natur und Kultur! Ein Riesenprogramm beim Langen Tag der Stadtnatur

Berlin-Lichtenrade, 17. Juni 2012 Das Motto beim Langen Tag der Stadtnatur 2012 im Lichtenrader Interkulturellen Garten und im Wäldchen an der Blohm-/Ecke Egestorffstraße lautete: „Kunst und Natur bewegt!“

Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ war Veranstalter und konnte als Hauptpartner die Lichtenrade Künstlergruppe „Lichtpunkt 49“ gewinnen.

Rudolf Kraus, Sylvia Zeeck und Thomas Seemann übergeben das Kunstwerk an Michael Delor
Die drei Lichtenrader Künstler haben bei einer Müllaufräumaktion am ehemaligen Grenzstreifen geholfen und in monatelanger Arbeit einen Teil vom Müll zu einem Kunstwerk verarbeitet. Auch stellten Sylvia Zeeck, Rudolf Kraus und Thomas Seemann noch viele weitere wunderbare eigene Kunstwerke im Wäldchen von Lichtenrade aus.


Bezirksbürgermeister Angelika Schöttler vor einigen Kunstwerken

Sogar das Wetter hat für diese Ausstellung die optimalen Voraussetzungen geboten. Kein Tropfen Regen ist gefallen, obwohl der Vortag sehr feucht war.
Viele Gäste sind nach Lichtenrade gekommen, um der Taufe des Kunstwerkes beizuwohnen und sich über die vielen Aktivitäten im Umweltschutz zu informieren.


Angelika Schöttler mit Michael Delor
Eröffnet wurde der sonnige Aktionstag von der Tempelhof-Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD).

Angelika Schöttler , Stadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) und BI-Sprecher Michael Delor enthüllten mit Unterstützung der Künstler das Kunstwerk.


Die SPD-Fraktionsvorsitzende der BVV, Elke Alhoff, taufte das Kunstwerk auf den Namen „Selbstvermüller Lichtenrode“.


Die Bundestagsfraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, ließ es sich nicht nehmen, die Besucher zu begrüßen und im Gespräch mit Bürgern über umweltpolitische Vorstellungen zu diskutieren.

Sibyll Klotz freut sich über das Müllmonster

Müllmonster-Gruppenfoto

Viele Initiativen und Vertreter von Parteien hatten die Möglichkeit ihre umweltpolitischen Vorstellungen an den Infoständen und auf der Kunstbühne im Interkulturellen Garten „Blohmgarten“ zu präsentieren.



Regina Pribyl und Roman Simon

Die Sprecherin der BI Regina Pribyl präsentierte die Gäste der Parteien:

Ingo Siebert
(SPD), Christian Zander (CDU) und Piraten-Fraktionsvorsitzender Michael Ickes. Vom Berliner Abgeordnetenhaus wurde Roman Simon (CDU) gesichtet.


Heinz Jirout
, Kandidat der Grünen für die letzte Abgeordnetenhauswahl, präsentierte seine Vorstellungen.

Aber auch viel Kultur wurde geboten. Der Kabarettist Gerald Wolf lästerte über die Hertha-Fußballer, hatte aber auch viel Kritisches über die Atompolitik zu berichten.

Eine Trommelgruppe der ufa-Fabrik trommelten engagiert,


Hanna´s Tanzforum präsentierte lustvolle Tanzvariationen,

der Dichter und Poet Mark Weber sorgte für ruhige Minuten


und die Marienfelder „Bluegrass Mountain“ Band sang sich in die Herzen der Besucher.

Im Interkulturellen Garten konnten sich die Besucher über die Arbeit informieren und die blühenden Beete bestaunen. Hier kann man auch noch ein eigenes Beet selbst bepflanzen.


Die Aktiven der ufa-Fabrik, die Betreiber des Gartens sind, freuen sich über neue Gärtner! Die Geschäftsführerin des Nachbarschaftszentrums der ufa-Fabrik NUSZ, Renate Wilkening, besucht immer wieder gerne die grüne Lichtenrader Oase.

Michael Delor führte mit den Künstlern durch den Lichtenrader Kunst- und Umweltpfad.


Viele Besucher nahmen das Angebot gerne an. Der Weg führte durch das kleine Wäldchen. Die Kunstwerke, Collagen, Gemälde und Photokunst, fügten sich wunderbar in die grüne Landschaft ein.

Der Kupferklopfer zeigt sein Handwerk.

Heide Schinowsky -stellv. Vorsitzende BUND- und Michael Delor


Angelika Schöttler und Sibyll Klotz bei der Kohlrabi-Verkostung


Renate Künast, Sybill Klotz und Heinz Jirout (3 mal Grün!)

"Grüne" im Gespräch (2. v. lks. BVV-Grünen-Fraktionsvorsitzender Jörn Oltmann)
Eine Aktion mit Vorbildcharakter! Der besondere Dank gilt der Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die ein riesiges abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hat.

Wo ist die Bienenkönigin?

Rudolf Kraus und Thomas Seemann erklären Angelika Schöttler die Geschichte vom Müllmonster.
Wir freuen uns schon auf die nächste Kunstaktion von „Lichtpunkt 49“ am 2. September im Lichtenrader Rotenkruger Weg.

Thomas Moser (auch alle Fotos)–BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de

Die Pressemitteilung der BI Rettet die Marienfelder Feldmark mit allen Details:

Am letztem Sonntag fand in Berlin der 6. Lange Tag der StadtNatur statt. Die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark gehört zu dem "Urgestein" der TeilnehmerInnen, weil sie bereits von Anfang an dabei ist.

Erstmalig hat die BI Rettet die Marienfelder Feldmark ein Projekt mit der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 zur StadtNatur erarbeitet. Das Thema war „Kunst und Natur bewegt“. Es gab ein Bühnenprogramm von 12 bis 18 Uhr mit einem Highlight nach dem anderem. Es waren 22 Stände von Initiativen, Künstlern und Parteien aufgebaut, überwiegend aus unserem Bezirk, aber auch Stände mit Initiativen aus ganz Berlin, mit denen die BI Rettet die Marienfelder Feldmark schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet, wie z. B. die Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg e.V. um nur eine zu nennen.

Und es gab drei Führungen durch den Natur -und Kunstpfad mit dem BI Sprecher Michael Delor, der sowohl über die dort heimisch gewordenen seltenen Tier- und Pflanzenarten als auch über die Geschichte der Bürgerinitiative berichtete.

 Wie jedes Jahr hat die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark wieder ein Event daraus gemacht. Die Eröffnungsrede hielt unsere Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die in diesem Jahr auch erstmalig die Schirmherrschaft übernommen hatte. Angelika Schöttler, Stadträtin Sibyll Klotz und BI Sprecher Michel Delor enthüllten eine Skulptur, erschaffen von den Künstlern aus Gegenständen, die beim letzten Natur-Aktiv-Tag (Putztage im Bezirk Tempelhof-Schöneberg) eingesammelt wurden. Die Taufe übernahm Elke Ahlhoff.

Neben Renate Künast und Sabine Leidig aus dem Bundestag waren auch viele Vertreter aus dem Abgeordnetenhaus und der BVV vor Ort, ebenso der Kabarettist Gerald Wolf, die Streetdancegruppe von Hannas Tanzschule, von der Spree AG Philipp Sonntag und Mark Weber, die Trommler von der ufaFabrik, die Bluegrass Mountain Band und viele andere mehr.

Ein großes Highlight für die BI Rettet die Marienfelder Feldmark war es, als Heide Schinowsky, BUND - stellv. Vorsitzende, verkündete, dass die BI Rettet die Marienfelder Feldmark nun auch BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg ist. Im Vorfeld waren natürlich viele Verhandlungen nötig, doch der BUND -Vorstand und die BI freuen sich nun auf die kommende gemeinsame Arbeit. Der BI Sprecher Michael Delor kündigte das erste Treffen der Bezirksgruppe für Oktober 2012 an.

Die BI -Sprecher Regina Pribyl und Michael Delor führten abwechselnd durch das Bühnenprogramm und wiesen auf viele bezirkliche Probleme und die Schwerpunkte in der derzeitigen BI-Arbeit hin.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt geboten wurde. Obwohl über den Tag verteilt weit über tausend Besucher vor Ort waren, hätten sicherlich noch viel mehr BürgerInnen gerne daran teilgenommen, wenn die großen Bezirkszeitungen die Ankündigungen aus der Pressemitteilung entsprechend ausführlich abgedruckt hätten.

 

 

Volkspark Lichtenrade und die Stadtnatur..."Made in Lichtenrade"

17. Juni 2012 Am langen Tag der Stadtnatur ist viel in der Stadt und in Lichtenrade los. Den Anfang in Lichtenrade machte der Volkspark Lichtenrade unter dem Motto „Made in Lichtenrade“. Anwohner und Interessierte hatten die Möglichkeit, sich über die grüne Lunge von Lichtenrade informieren zu lassen. Gleich morgens besuchte die Bezirksstadträtin Angelika Schöttler (SPD) den Volkspark Lichtenrade.

Wolfgang Spranger und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
Von der Stiftung Naturschutz Berlin kamen Projektleiter Wolfgang Busmann und Vorstandsmitglied Stefan Zwoll in den Park. Sie wurden von der Seele vom Volkspark, dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Spranger, fachkundig durch das Grün geführt.


Wolfgang Spranger, Angelika Schöttler, Stefan Zwoll
1970 ging es an dieser Stelle in Lichtenrade-Ost los. Eine Brache, nichts als Acker und Unkraut, kein Baum war zu sehen! Nun gibt es auf dieser Fläche (56.000 Quadratmeter) Bäume, Sträucher, Wege und Wiesen; und alles in einem hervorragenden Zustand. Vor kurzem fand hier auch das familiäre Kiezfest statt, das bei den Anwohnern sehr beliebt ist.

Wolfgang Stranger (ganz rechts) erzählt...Wolfgang Busmann (2.v.lks.) fragt interessiert nach.
Am Wochenende wird hier gerne gegrillt und Spranger erzählt, dass es mit der Ordnung so eine Sache ist: „Wenn ich aber die Leute direkt anspreche, finden wir am Montag kaum noch Müll.“

Gruppenbild mit Hund!
Dieser herrliche Volkspark ist dem mühevollen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer rund um Wolfgang Sprenger zu verdanken. Rund 100 Mitglieder hat der Verein; für die großen Arbeiten im Park können aber noch fleißige Hände gebraucht werden. Es ist schon eine besondere Leistung, wenn nur fünf Leute ehrenamtlich den ganzen Park in Schuss halten. Wolfgang Spranger wünscht sich dringend jungen Nachwuchs: „Hier kann man den Spaß an Gartenarbeit ganz hautnah erleben!“

Thomas Moser –BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de

 

Neues Blockheizkraftwerk in Lichtenrade in Betrieb genommen

Berlin-Lichtenrade, 15. Juni 2012 In der Lichtenrader Groß-Ziethener-Straße ist ein neues Blockheizkraftwerk der RWE in Betrieb genommen worden.

An dieser Stelle sorgt in der Hochhaussiedlung schon seit Mitte der siebziger Jahre ein Fernheizwerk der RWE Energieleistungen GmbH (RWE ED) für Fernwärme in über 1.000 Haushalte in Lichtenrade. Es werden acht Gebäudeeinheiten mit Wohnungen, Gewerbebetrieben, ein Einkaufszentrum und öffentliche Einrichtungen mit Wärme versorgt. Seit 2004 wird als Energieträger Erdgas genutzt.
Das neue hocheffiziente Biomethan-Blockheizkraftwerk wird heute von Vertretern der RWE und der Wohnungsbaugesellschaft GSW in Betrieb genommen.

Dr. Erik Beckedahl, Michael Behrends (RWE), Ibrahim Kadem, Matthias Kaboth (GSW), der RWE-Projektleiter Sven Hiltner, Nils Voß und der RWE ED Geschäftsführer Dr, Markus Mönig drücken symbolisch den großen roten Knopf, der den Fortschritt in Lichtenrade einläuten soll. Die notwendige Energie ist nach wie vor das Erdgas von der GASAG. Mit dem neuen Blockheizkraftwerk verbessert sich jedoch die Energiebilanz.
Das neue Aggregat ergänzt die drei vorhandenen, mit Erdgas betriebenen, Heizkessel und erhöht deutlich die Effizienz der Gesamtanlage. Das Blockheizkraftwerk erzeugt 700 Kilowatt Wärme und 600 Kilowatt Strom.


Dr. Markus Mönig: „Damit kann der Wärmebedarf von knapp 400 Haushalten umweltbewusst gedeckt werden. Durch den Einsatz des Blockheizkraftwerkes werden im Jahr rund 2.600 Tonnen CO 2 (Kohlendioxid) gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme eingespart.“ Besonders stolz ist Dr. Mönig auch über die kurze Bauzeit von 12 Monaten, was für solche Anlagen schon etwas Besonderes ist.


Das Investitionsvolumen betrug rund 750.000 Euro. Einen beträchtlichen Anteil dieser Kosten wurden in Schallschutzmaßnahmen gesteckt. Diese sind notwendig geworden, da die neue Maschine auch tief unter der Erde viel Krach verursacht. Dieser Lärm wird jedoch wirkungsvoll durch die neuen Anlagen minimiert, wie man sich bei der Besichtigung des kleinen Kraftwerkes überzeugen konnte. Der Tag der offiziellen Inbetriebnahme wurde dann auch als Tag der offenen Tür genutzt. Interessierte und Anwohner hatten so Zeit und Gelegenheit, sich die Anlage anzusehen und genauestens von den Experten erklären zu lassen.


Der RWE-Projektleiter Sven Hiltner erklärt jedes Detail der neuen Anlage.
Die Anlage wird computergestützt ständig fernüberwacht. Daher muss die vorhandene Warte personell nicht immer besetzt sein.

Insgesamt werden in Deutschland von der RWE 60 Blockheizkraftwerke betrieben. Mit diesen regionalen Vorortkonzepten will der Energiekonzern die Energiewende positiv befördern. Für die versammelten Eröffnungsgäste ist Lichtenrade ein klein wenig grüner geworden.

Thomas Moser –BerLi-Press (auch Fotos)

 

Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg überreichte Spendendosen der Aktion „KINDERCENT“ an das Deutsche Kinderhilfswerk

Das Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg überreichte am Mittwoch, dem 13.6.2012 im Rathaus Schöneberg Spendendosen der Aktion „KINDERCENT“ an das Deutschen Kinderhilfswerk. Bei dieser Aktion hatten die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Spenden für drei Jugendfreizeiteinrichtungen des Bezirkes gesammelt. Über den Erlös der Sammelaktion können sich die JFE Bungalow in Mariendorf, der LortzingClub in Lichtenrade und der PallasT in Schöneberg freuen. Die Übergabe durch die Kinder und Jugendlichen an das Deutsche Kinderhilfswerk erfolgte in Anwesenheit von Jugendstadtrat Oliver Schworck.


Foto:KJTS - Jutta Windeck, Michael Kruse (Deutsches Kinderhilfswerk), Kinder des Kinder- und Jugendparlamentes, Stadtrat Oliver Schworck
„KINDERCENT bietet Kindern die Möglichkeit, sich offiziell und selbstbestimmt für etwas einzusetzen, das sie gut und wichtig finden, sei es für Kinder, für alte oder kranke Menschen oder die Umwelt. Durch die Auseinandersetzung mit ihrem Thema und durch die Überzeugungsarbeit, die sie leisten, um Erwachsene dafür zu gewinnen, eignen sich die Kinder wichtige soziale Kompetenzen an“, erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das Engagement der Mädchen und Jungen aus dem Kinder- und Jugendparlament ist vorbildlich und das Ergebnis der Sammlungen beeindruckend. Die Kinder und Jugendlichen können stolz darauf sein, sich für andere eingesetzt und damit etwas Gutes bewirkt zu haben. KINDERCENT ist ein tolles Beispiel dafür, dass einiges bewirkt werden kann, wenn viele an einem Strang ziehen. Ich wünsche dem Kinder- und Jugendparlament und seinem Partner, dem Deutschen Kinderhilfswerk, weiterhin so erfolgreiche Projekte und vor allem weiterhin so viele Unterstützer“, betont Oliver Schworck, Jugendstadtrat von Tempelhof-Schöneberg.

Zugleich fand das letzte Plenum in diesem Schuljahr statt. In den Kleingruppen wurden einige Neuanträge erarbeitet und vom Plenum abgestimmt. Außerdem gab der Vorstand eine Rückschau auf das bisher erreichte und einen kleinen Ausblick auf die kommende Wahlperiode. Schließlich wurden vom Jugendstadtrat Oliver Schworck auch Zertifikate für die engagierte Arbeit der jungen Parlamentarier überreicht.

 

Neuer Zebrastreifen in Lichtenrade

So langsam sieht man etwas, vom Fußgängerübergang in der Wünsdorfer Straße. Aber bald sollte diese Baustelle dann auch beseitigt sein...


Foto:ToM

 

Geldübergabe an die Jugendfeuerwehr Lichtenrade

Anlässlich des 10. Wohltätigkeits-Frühlingskonzertes am 22. Mai 2012 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade konnte die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße einen Scheck an die Jugendfeuerwehr Lichtenrade in Höhe von 400,00 Euro übergeben. Herr Dietrich Schippel (1. Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehr Berlin-Lichtenrade e.V.) konnte den Scheck stellvertretend für alle „ jungen Feuerwehrmänner“ entgegennehmen.
Ermöglicht wurde die Spendengeldübergabe durch die zahlreichen Benefiz-Konzerte mit dem Luftwaffenmusikkorps 4 und Sammelaktionen der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V.

Foto (AGB) von links nach rechts:
Florian Sandfuchs, Frank Tschentscher (Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Betreuer der Jugendfeuerwehr), Beatrix Bockenkamp (AG Bahnhofstraße e.V.), Dietrich Schippel (1. Vorsitzender Förderverein Feuerwehr Berlin-Lichtenrade e.V.), Angelika Heigl (2. Vorsitzende der AG Bahnhofstraße e.V.), Matti Blasek (langjähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr), Jeffrey Berry (langjähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr)

 

Wünsdorfer Straße erhält bessere Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger....und wird verengt


Hier sind die ersten Baufortschritte zu sehen. Die Baustelle soll aber noch bis mindestens 15. Juni erhalten bleiben. Lassen wir uns überraschen! ToM
Zu den Hintergründen für die Baustelle haben wir bereits in der Internetzeitung berichtet: LINK
Foto: BerLi-Press

 

Tenniskindergarten in Lichtenrade – Nachwuchs wird ganz groß geschrieben!

Berlin-Lichtenrade, April/Mai 2012 Der Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V. hatte Ende April 2012 zum Tag der offenen Tür eingeladen, um für die „weiße Sportart“ kräftig die Werbetrommel zu rühren.

Im Verein gibt es zwar knapp 600 Mitglieder, wie der Stellvertretende Vorsitzende Sebastian Rudolph erzählt, aber neue Vereinsmitglieder und interessierte Sportfreunde sind immer herzlich willkommen. So ist das stolze Ergebnis der Aktion, dass 21 neue Mitglieder geworben werden konnten.


Sebastian Rudolph liegt besonders die Nachwuchsförderung und der Spaß der Kleinen am Herzen: „Wir machen viel für unsere Jugend. Besonders empfehlenswert ist unser Tenniskindergarten.“ Im Tenniskindergarten geht es darum, dass die Kleinsten nicht nur Vorhand, Rückhand oder Aufschlag lernen, sondern auch Laufen, Springen, Werfen und Fangen lernen.

Laura Winter zeigt es den Kleinen...!

Stefanie Gehrke ist für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein zuständig und kann noch genauer über die Ziele dieses Kinderkurses erzählen: „Seit 12 Jahren führen wir mit ausgebildeten Trainern für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren den Kurs mit viel Spiel und Spaß durch.“

Besonders wichtig ist darauf hinzuweisen, dass bei diesem Kurs eine Mitgliedschaft nicht erforderlich ist. Auch ein Tennisschläger wird für die Kinder gestellt. Stefanie Gehrke weiter: „Ein Einstieg in den Kurs, der für 10 Stunden einhundertfünfundzwanzig Euro kostet, ist je nach Verfügbarkeit der freien Plätze jederzeit möglich.“ Die Ziele von diesem Kinderkurs sind, dass die Motorik und die Gesundheit der Kinder gefördert werden. So sollen die Koordinationsfähigkeiten spielerisch gestärkt werden und ein ausgewogenes Körper- und Ballgefühl vermittelt werden.

Auch an die kleinen Prinzessinnen wurde gedacht...


Sebastian Rudolph und Stefanie Gehrke
Der Clou ist seit Neuestem, dass am Freitag, wenn der Tenniskindergarten stattfindet, das sogenannte „Mum & Dad-Tennis“ auch ohne Vereinsmitgliedschaft angeboten wird.

Der Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V. verfügt über zwei Anlagen. Die große Anlage befindet sich im Franziusweg 114-128. Zusammen mit der kleinen Schwesteranlage in der Hohenzollernstraße verfügt der Verein über 12 Asche- und Kunstrasenplätze und 5 Hallenplätze.

Im Winter sorgt in der Anlage am Franziusweg eine aufblasbare Halle dafür, dass die Sportler in der kalten Jahreszeit spielen können. Die Tennisanlagen liegen wundervoll im Grünen. In der Hauptanlage kann man sich ganzjährig im Restaurant entspannen und viele gutgelaunte Sportsleute treffen. Lange Tradition haben die TCL-Tanzpartys sowie die Skat- und Doppelkopfabende, zu denen auch Nicht-Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Louisa Schlousen zeigt es den Großen...
Der „weiße Sport“ ist längst nicht mehr die elitäre Sportart, wie vor 30 Jahren. Hier hat sich viel gewandelt. So sind die Mitgliedsbeiträge auch nicht höher, wie in manchen Fitnessclubs.

Der Lichtenrader Verein ist der mitgliederstärkste Tennisclub in Berlin und hat noch mehr zu bieten. So gibt es für Erwachsene und Jugendliche spezielle Trainingskurse und beim Cardio-Tennis findet „mit Tennisschläger und Musik“ ein hochwirksames Herz-Kreislauf-Training statt.

Beim Tag der offenen Tür konnte man sich bei herrlichem Sonnenschein über alle Angebote des Vereins informieren und sie auch testen.

Der Vereinsvorsitzende Frank May zeigte, was man alles können muss, um das Tennis-Sportabzeichen erwerben zu können. Die Spielerinnen der 1. Mannschaft zeigten Erwachsenen und Kindern einige Tennisgrundhaltungen und konnten mit ihrem Engagement den Besuchern ihre eigene Freunde an der Sportart gut weitervermitteln. Insgesamt war der Tag der offenen Tür ein gelungener Saisonauftakt.


Sebastian Rudolph zeigt uns vom Bunkerdach die ganze Anlage...

Der Technische Wart Gerhard Quiring gestatte uns einen Blick ins Innere vom Bunker.

Auf der Hauptanlage wird der Kinderspielplatz ausgebaut und die größeren Kinder können sich auf dem Basketballfeld austoben.

Besonders stolz ist Sebastian Rudolph über die Jugendförderung im Tennisverein: „Wir sind dafür schon mehrfach mit dem ´Grünen Band´ der Dresdner Bank ausgezeichnet worden. Damit werden Vereine von allen Sportarten für besondere Leistungen in der Jugendförderung ausgezeichnet.“ Stolz sind die Lichtenrader auf „ihren“ Sebastian Rieschick, der sich zurzeit bis auf Platz 252 der Tennis-Weltrangliste hochgespielt hat. Mit 6 Jahren begann der damals kleine Sebastian seine Karriere beim Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V..

Jetzt aktuell sind die „Herren 30“ vom TCL in der sogenannten Ostliga. Auch der 2. Vorsitzende Sebastian Rudolph spielt hier mit. Am 3. und am 17. Juni sind jeweils um 9 Uhr Heimspiele angesetzt, bei denen auch Gäste herzlich willkommen sind.

Der Weiß-Gelbe Tennisclub ist ein Lichtenrader Traditionsverein, der bereits 1925 gegründet wurde. Eines ist aber sicher: Der Verein ist aktiv und noch lange nicht in die Jahre gekommen!

Thomas Moser (auch Fotos) – www.lichtenrade-berlin.de

Weitere Informationen erhält man:

www.tc-lichtenrade.de

Tennisclub Lichtenrade Weiß-Gelb e.V.

Franziusweg 114-128

12307 Berlin

Telefon: 7458087

Mehr über den Tenniskindergarten erfährt man unter http://www.tc-lichtenrade.de/kindergarten

Leiterin vom Tenniskindergarten Laura Reinhard (Tel.: 0178-7226999)

 

17. Juni 2012: Lange Tag der Stadtnatur „Kunst und Natur bewegt!“

„Raus ins Grüne“…so oder so ähnlich könnte das Motto in diesem Jahr heißen. Der „Lange Tag der Stadtnatur“ wird im Volkspark Lichtenrade (hier finden Führungen statt) und auch am Wäldchen am Interkulturellen Garten begangen. Das besondere bei der Aktion am Wäldchen (Blohm-Ecke Egestorffstraße) ist, dass eine Freilichtkunstausstellung der Lichtenrader Künstlergruppe „Lichtpunkt 49“ die Aktion begleitet. Daher steht auch die Veranstaltung unter dem Motto: „Kunst und Natur bewegt!“ Der Veranstalter ist die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“. Es wurde ein buntes reichhaltiges Programm zusammen gestellt.

Die Künstler und ihr „Müll-Monster“

Die Künstler Sylvia Zeeck, Rudolf Kraus und Thomas Seemann sammelten fleißig beim Frühjahrsputz am ehemaligen Grenzstreifen mit. Viel Müll hatte sich hier angesammelt. Einiges wollten die Künstler aber nicht achtlos in die Mülltonne schmeißen. Sie wollten ein gemeinsames Kunstwerk erschaffen! Viele Stunden und Tage haben die Diskussionen gedauert, erste Skizzen wurden angefertigt und verworfen. Es wurde heftig um die beste Idee gerungen. Das Kunstwerk hat nun schon eine vorzeigbare Form angenommen. Die drei Kunstschaffenden haben ein „Müllfressendes Monster“ kreiert. Ob das Monster auch noch etwas nett aussehen soll und Haare bekommt, ist noch nicht entschieden. Klar ist jedoch, dass ihr Müll-Monster noch bunt angemalt wird. Wir können auf das Endprodukt gespannt sein und danken dafür, dass uns die Künstler einen Blick in ihre Freiluftwerkstatt erlaubt haben.

Das Programm beim „Langen Tag der Stadtnatur“

Die Künstlergruppe wird Ölgemälde, Aquarelle, Collagen und Fotos entlang des Waldlehrpfades aufstellen. Bei den fachkundigen Führungen entlang des Lehrpfades erfahren Besucher viel über seltene Tier- und Pflanzenarten und darüber, wie reichhaltig die Flora und Fauna an der südlichen Stadtgrenze Berlins ist. Die Künstler beteiligen sich auch an den Führungen und werden Einblicke in ihre Kunstwerke geben. Kurz nach der Eröffnung wird die Müll-Skulptur von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), der Stadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen), Stadtrat Oliver Schworck (SPD) und dem BI-Sprecher Michael Delor eingeweiht.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist Schirmherrin der Veranstaltung und wird den Besuchertag um 12 Uhr eröffnen.

Sylvia Zeeck hat fleißig gemalt...
Es gibt viele Informationsstände: Umweltinitiative Teltower Platte, Ehrenamtsbüro, Geschichtswerkstatt Lichtenrade, Unternehmernetzwerk Lichtenrade, Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lichtenrade, Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade und natürlich von der BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“. Auch einige Stände von verschiedenen Künstler werden vorhanden sein. An den Info-Ständen der Parteien wird es nur Informationsmaterial zu den Themen Umwelt, Verkehr, Gesundheit, Kultur und Soziales geben.

Auch konnte der Kabarettist Gerald Wolf und der Dichter und Poet Mark Weber für die künstlerische Bereicherung der Aktion gewonnen werden. Für deftige Musik wird die Marienfelder „Bluegrass Mountain“ – Band sorgen. Amerikanische Folkmusik mit schnellen rhythmischen Titeln und ausdrucksstarkem Satzgesang, Country-Songs, Oldies und irische Songs werden die Zuhörer verzaubern.

LINK zur BI "Rettet die Marienfelder Feldmark"

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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