Schulwegbeleuchtung konnte durch das Engagement vieler Beteiligter verbessert werden

10.02.12 Im Beisein des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, und der Bürgermeisterin des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, werden am heutigen Freitag vier neue LED-Leuchten für die Schulwegbeleuchtung an der Barnetstraße neben der Carl-Zeiss-Schule in Berlin Lichtenrade in Betrieb genommen.

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An Anfang stand ein Antrag des Kinder- und Jugendparlaments des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg: mehr Licht für den Schulweg zur Carl-Zeiss-Schule in Lichtenrade. Die BVV Tempelhof-Schöneberg unterstützte den Antrag der Kinder und Jugendlichen und leitete ihn an die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt weiter.
Diese bestätigte, dass die drei vorhandenen Leuchten ein hohes Alter mit einer geringen Lichtausbeute haben und fragte bei den in Tempelhof ansässigen Firmen um Unterstützung zum Wohle der Schulkinder nach. Die in Marienfelde ansässige Firma Semperlux AG, die auch eine Kooperationsvereinbarung mit der Carl-Zeiss-Schule hat, erklärte sich bereit, die Leuchten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Ein Konzept über die Art der Ausführung wurde erarbeitet und die Selux-Leuchte Olivio mit LED-Bestückung ausgewählt. Zukünftig werden vier neue LED-Leuchten den Schulweg beleuchten. Vattenfall als Energieversorger übernahm die elektrische Anschlussleistung und die Firma Braun Lighting Solutions aus Berlin-Lankwitz die kostenlose Montage der Leuchten, sowie die Lieferung und Montage des Schaltpollers für die Funksteuerung. Der finanzielle Aufwand beträgt zusammen ca. 10.000 Euro, davon trägt die Firma Semperlux mit ca. 7.600 Euro den Hauptanteil.

Senator Michael Müller: „Im Januar 2012 wurde die Anlage montiert und seit dem liefert sie ein brillantes weißes Licht, so dass eine angstfreie Benutzung des Weges für Schulkinder und Anlieger möglich ist. Von der neuen Beleuchtung werden auch das Gemeindehaus und die Nutzer der anliegenden Sportplätze profitieren. Ich freue mich, dass durch die Anregung des Kinder- und Jugendparlaments, über die gute Zusammenarbeit bei der Konzeptentwicklung bis hin zu der wichtigen Unterstützung von engagierten Gewerbetreibenden ein Projekt realisiert wurde, dass den Schülerinnen und Schülern, den Anliegern, aber auch der Umwelt nützt.“
Auf Grund des gerichteten Lichts gibt es kaum eine Abstrahlung in den oberen Halbraum und damit bei geringerem Lichtstrom mehr Helligkeit am Boden. Die Lichtverschmutzung wird gegenüber den alten Leuchten deutlich reduziert.

Frank Behrend
am  20. Februar 2012  um  18:50

Leserbrief vom Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein:
Schulwegbeleuchtung an Carl-Zeiss-Schule
Schön wie sich ein Senator für eine Selbstverständlichkeit feiern lässt! Die öffentliche Straßenbeleuchtung ist eine Aufgabe, die das Land Berlin wahrzunehmen hat und die nicht von Privaten zu finanzieren ist. Wir zahlen schließlich hierfür Steuern!
Durch unzureichende Wartung oder unterlassene Reparaturen nimmt der Ausfall von Laternen, vor allen Dingen Gaslaternen, immer mehr zu. So waren in Lichtenrade am 04. Januar 2012 im Bornhagenweg (zwischen Im Domstift und Beckmannstraße) 9 (!) Laternen defekt und am 5. Januar 2012 in der Hilbertstraße 6 Laternen ohne Funktion. Viele Dutzende Laternen in Lichtenrade fallen täglich aus. Und so richtig kümmert sich keiner darum. Seit knapp zwei Jahren beschäftigen wir uns mit diesem Problem schon, haben uns an den jeweils zuständigen Betreiber gewandt, an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses. Zusagt wurde vieles, eingehalten nur sehr wenig. Hier besteht Handlungsbedarf und die Verantwortlichen sollten tätig werden.
Frank Behrend
1. Vorsitzender
Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein
Berlin-Lichtenrade e.V.
12307 Berlin, Rehagener Str. 34

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