Tischtennis Minimeisterschaften in Lichtenrade

Im Rahmen der 29. Tischtennis-Minimeisterschaft haben wir heute in unserer Halle ein Turnier ausgerichtet.
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Teilnehmen durften alle Kinder bis zu 12 Jahren, auch wenn sie vorher noch nie Tischtennis gespielt haben. Es gab drei Altersklassen (Kinder bis 8 Jahre, bis 10 Jahre und bis 12 Jahre), weshalb wir mit vielen Teilnehmern gerechnet haben. Leider wurde das Turnier, trotz vorheriger Werbung, nur von 10 Kindern besucht. In der Altersklasse der bis 12- jährigen gab es überhaupt keine Teilnehmer und bei den Mädchen der bis 10- jährigen gab es nur eine Teilnehmerin. Es wurde in Gruppen gespielt, weshalb jeder Teilnehmer mehrere Spiele hatte, was allen Spielern viel Freude bereitete.

Wir gratulieren folgenden Kindern zu ihren Siegen in ihrer Altersklasse:

Mädchen, Altersklasse der bis 10- jährigen:

Turniersiegerin: Antonia Thiburra 

(Antonia hat außer Konkurrenz bei den Jungen ihrer Altersklasse mitgespielt, damit sie nicht nach Hause gehen musste, ohne zum Einsatz zu kommen.)

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Jungen, Altersklasse der bis 8- jährigen: 

1. Platz: Maximilian Hans

2. Platz: Yannis Talaszus 

3. Platz: Jan Lauzat

4. Platz: Carl Sylvester 

5. Platz: Benji Dietrich
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 Jungen, Altersklasse der bis 10- jährigen:

1. Platz: Florian Cotte 

2. Platz: Finn H.

3. Platz: Pascal Eberhard

4. Platz: Lukas Kirchberg

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Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!  LächelnLächelnLächeln   

Die 4 Erstplatzierten in jeder Altersklasse haben sich für das am 22. April stattfindende Berliner Landesfinale qualifiziert, das unter der Leitung des Berliner Tisch-Tennis Verbandes durchgeführt wird. Wir drücken unseren Turnierteilnehmern, die sich qualifiziert haben, die Daumen.
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Die Kinder der bis 10-jährigen (je ein Mädchen und Junge), die dort unter allen Teilnehmern in dieser Altersklasse den 1. Platz belegen, qualifizieren sich dann für das Bundesfinale in Kaltenkirchen, das im Juni 2012 stattfinden wird.

Trotzdem die Resonanz unter unseren Erwartungen blieb, war es ein schönes Turnier. Alle Kinder und Eltern waren mit Begeisterung dabei und uns hat die Ausrichtung viel Spaß bereitet. Die Kinder wurden an den Tischen von unserer Jugend betreut, die das Zählen übernahm und bei Fragen jederzeit hilfreich zur Seite stand. Vor und nach dem Turnier haben einige Eltern die Gelegenheit genutzt und etwas Tischtennis mit ihren Kindern gespielt. Zusätzlich konnte der leckere Kuchen unserer fleißigen Bäcker verzehrt werden.

Der Lichtenrader SC freut sich jederzeit über Nachwuchs im Jugendbereich.

Wir sind ein reiner Tischtennisverein mit 106 Mitgliedern und nutzen die Sporthalle der Annedore-Leber-Grundschule in der Halker Zeile 149 in 12305 Berlin.
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Für die jüngsten Kinder (5-8 ½ Jahre) bieten wir Training in der „Minigruppe“ an. Auf spielerischer Weise möchten wir diese Kinder für den Tischtennis-Sport begeistern. Dieses Training findet immer donnerstags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Die älteren Kinder haben montags (17.00 Uhr – 19.00 Uhr) und freitags (17.00 Uhr – 18.30 Uhr) die Möglichkeit, unser Jugendtraining zu besuchen. Die besonders leistungsstarken Kinder haben donnerstags ab 17.00 Uhr sogar noch ein zusätzliches Training.

Viele Lichtenrader Geschäfte der Goltz- und Bahnhofstraße und der Tischtennis-Shop am Checkpoint Charlie haben uns mit kleinen Spenden unterstützt, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten. Die drei erstplatzierten Kinder der jeweiligen Altersklasse bekamen Medaillen, jeder Teilnehmer des Turniers erhielt eine Urkunde und es gab durch die Unterstützung der Sponsoren für alle Kinder zusätzliche Preise.

Die Lichtenrader Jugend ist beim Lichtenrader SC recht herzlich willkommen. Wir freuen uns über jeden Nachwuchs.

Wer Interesse hat, kann einfach zum Jugendtraining vorbei kommen (Minis bitte donnerstags um 16.00 Uhr und alle anderen Kinder beim 1. Trainingsbesuch an einem Freitag um 17.00 Uhr.).

Unsere Homepage steht zum „Stöbern“ für Jedermann unter www.lsc-berlin.de zur Verfügung. Viel Spaß!

Petra Schulmann

(Sportwartin)

Fotos: Lichtenrader SC

 

Das Bürgeramt Lichtenrade öffnet ab Oktober 2011 als Terminstandort

Nach der Schließzeit öffnet das Bürgeramt Lichtenrade, Briesingstraße 6, 12307 Berlin,
am 4.10.2011 als Terminstandort zu den bekannten Öffnungszeiten.

Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich vorab Termine vereinbart werden. Spontankunden bzw. Laufkunden können nur noch in wenigen Ausnahmefällen bedient werden.

Möglichkeiten der Terminbuchung sind:

1) vor Ort im Bürgeramt (ab 4. Oktober)

2) über Internet:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/buergeramt

3) per eMail: buergeramt@ba-ts.berlin.de

4) telefonisch über: Ihre Behördennummer 115

(Der Anruf aus dem Festnetz der meisten Telefonanbieter einschließlich der Deutschen Telekom sieben Cent pro Minute. Die Preise aus Mobilfunknetzen können abweichen. (Angaben ohne Gewähr))

Die Standorte Tempelhof und Schöneberg stehen unverändert für Termine und spontane Anliegen zur Verfügung.

 

Wittelsbacherstraße seit mehr als 3 Jahren nur provisorisch asphaltiert

In den Jahren 2007 und 2008 wurden in der Wittelsbacherstraße in Lichtenrade und den angrenzenden Nebenstraßen Leitungsarbeiten durch die Berliner Wasserbetriebe ausgeführt. Seit dem ist in der Wittelsbacherstraße zwischen Münchener Straße und Augsburger Straße der Straßenbelag teilweise nur provisorisch hergestellt worden. Eine endgültige Herstellung des Asphaltbelages steht immer noch aus.

Seit diesem Zeitpunkt kämpft Peter Goyn, selbst Anlieger in der Wittelsbacherstraße, dafür, dass der Straßenbelag wieder ordnungsgemäß hergestellt wird. In einem Schreiben des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg aus dem Jahr 2007 wurde dies auch zugesichert.

Unterstützung erhielt Peter Goyn vom Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. Auch der Verein wandte sich mehrfach an das Bezirksamt sowie die Berliner Wasserbetriebe. Als Grund für die ausstehende Herstellung wurde ein Rechtsstreit genannt und man könne die Arbeiten aus Beweissicherungsgründen noch nicht ausführen. „Aber warum so ein Beweissicherungsverfahren so lange dauern soll, ist nicht nachvollziehbar.“, so Frank Behrend, 1. Vorsitzender des Vereins. Der provisorische Belag ist für eine solange Dauer, Frost und den Busverkehr der Linie 175 nicht ausgelegt. „Wir befürchten, dass diese Maßnahme in der Verwaltung in Vergessenheit gerät und irgendwann die Anlieger über das Straßenausbaubeitragsgesetz Kosten tragen müssen, die eigentlich von den Berliner Wasserbetrieben zu tragen sind.“, drückt Frank Behrend die Sorgen der Grundstückseigentümer aus. Um dem Vergessen vorzubeugen, habe man sich jetzt an die Öffentlichkeit gewandt und hofft, dass das  Ganze nun beschleunigt erledigt wird. HWGV

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Peter Goyn zeigt, wo der endgültige Straßenbelag immer noch fehlt (Foto:HWGV)

http://www.hwgv-lichtenrade.de/

 

Förderpreis für die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark"

Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ erhielt in einer Feierstunde am 9. September den Förderpreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg für ihr außerordentliches nachhaltiges, freiwilliges Engagement. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde von Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) verliehen. Frau Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen) hielt die Laudatio, in der sie einen kleinen Überblick gab über die vielen Aktionen, Projekte und über das erfolgreiche Wirken dieser Bürgerinitiative seit 1984.
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Laudatio von Martina Zander-Rade:

Verehrte Mitglieder der Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark, liebe Gäste!

Wir schreiben das Jahr 1985. Frau Ingetraud Müller, Sekretärin an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule am Tirschenreuther Ring in Marienfelde, fährt - wie jeden Tag - entlang an der Mauer, vorbei an der Feldmark zur Arbeit, abends wieder zurück. Täglich montags bis freitags. Und sie ärgert sich, weil die ansässige Firma Lorberg, eine Baumschule, Pestizide auf die Felder sprüht. Sie schreibt einen Brief an den Eingaben -und Beschwerdeausschuss der BVV Tempelhof. Sie war damals der Auffassung, dass das reichen würde.

Michael Delor, er saß damals im Büro der ALer (Alternative Liste) im Rathaus Tempelhof, fiel die Eingabe in die Hände. "Sauerei", dachte er und machte sich auf zu Frau Müller.

Beide machten sich klar, dass nur eine Bürgerinitiative hier weiterhelfen kann: Das erste Flugblatt entstand und sie verteilten es an die Anwohner-/innen in der Illigstrasse, Egestorffstrasse und Blohmstrasse mit der Ankündigung des 1. Treffens in der Finchleystrasse - wo sich die Bürgerinitiative übrigens noch heute trifft. 13 Leute kamen; beim zweiten Treffen im August gründete sich die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark.

Die außergewöhnlich engagierten BI-Mitglieder-/innen (1985: keine Punks, keine Hausbesetzer - wir sind in Lichtenrade wohlgemerkt). Sie attackierten sofort BVV und AGH mit Schreiben, Aufforderungen, Telefonaten, so dass beide Häuser aktiv wurden und schließlich der Firma Lorberg noch 1985 untersagt wurde, Giftstoffe zu sprühen.
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Nun folgt eine sehr lückenhafte Auflistung ihrer Erfolgsgeschichte:

  • 1986 sollte die Firma Interglas, die Glasfasergewebe herstellen wollte, das mit Phenolharzen getränkt wurde, schnell und unbürokratisch die Baugenehmigung von dem damaligen Senat erhalten. Die BI machte sich sachkundig und stellte Planungs- und Sicherheitsmängel fest. Die Firma erhielt statt vorher 4 Auflagen nunmehr 205 einzuhaltende Auflagen. UND: Die BI bekam darüber hinaus das Zugeständnis, unangemeldet die Einhaltung dieser Auflagen in bestimmten Intervallen zu prüfen. Was für ein Erfolg: Eine Bürgerinitiative kontrolliert eine Firma. Das war einmalig in der Geschichte der Bürgerinitiativen.
  • 1987 hat es die BI geschafft, die Lärm- und Geruchsbelästigungen des Klärwerkes Marienfelde auf ein erträgliches Maß zu bringen.
  • 1988 wurde die gesamte Marienfelder Feldmark als Grenzübergang verplant. Wieder galt es tätig zu werden und es konnte verhindert werden.
  • 1989 planten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) eine Groß-Klärschlammverbrennungsanlage auf dem benachbarten Brandenburger Gebiet. Die BI deckte erhebliche Planungsdefizite auf: Kapazität war überdimensioniert, Grenzwerte bei Emissionen von Quecksilber, Dioxine und Furane waren nicht gesichert, die Umweltbelastung wäre erheblich gewesen. Und: Die Planung wurde gestoppt. Das gesamte Klärwerk verschwand!
  • 1990 konnten die BI auch den asphaltierten Grenzweg autofrei für den Fuß- und Radweg erhalten.
  • 1993 sollte der Grenzweg weg. Die BI aktiv: Bundesministerium für Verteidigung bzw. Finanzen, Petitionsausschuss Bonn, Oberforstamt, Ministerium in Brandenburg und schließlich der Besuch eines hohen Generals führten zum Erfolg. Der Grenzweg blieb als autofreier Fuß- und Radweg.
  • 1996 machte man die BI in einem Gespräch beim Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz mit den Bedingungen der Rio Klimakonferenz 1992 bekannt, die auch Deutschland unterschrieben hatte und hat sie aufgefordert, für Tempelhof eine lokale Agenda aufzustellen. Die BI war sehr angetan von dem Vorschlag. „Lokal handeln - global denken“ entsprach ihrer Denk- und Handlungsweise und wir gaben den Anstoß zur Gründung der "Lokalen Agenda 21" in Tempelhof.
  • 1997 – 1999 war es die BI, die durch die Bildung von Arbeitskreisen die Lokale Agenda 21 Tempelhof ins Leben rief. Zwei Mitglieder-/innen sind bis heute Mitglied.
  • 1999 haben sie den Umweltpreis am 16.11. vom BUND für Tempelhof verliehen bekommen.
  • 2001 begann der Aufbau und die Mitarbeit bei der Arbeitsgemeinschaft Interkulturelle Gärten. Das Vorbild waren die Köpenicker Interkulturellen Gärten.
  • 2002 wurde ein Lehrpfades am Waldweg entlang errichtet und bis heute gibt es regelmäßige Führungen mit Kitas.
  • 2005 25jähriges Bestehen der BI Rettet die Marienfelder Feldmark. (Martina Zander-Rade hielt erneut unsere Broschüre hoch).
  • 2007 Pflanzungen von 8 Obstbäume und mehreren Sträuchern zur Absicherung des Feldes am Diedersdorfer Weg zum Freizeitpark.
  • 2007 Nach zehnjährigen Kampf gab es endlich eine Zusage für ein Gelände an der Feldmark zur Errichtung eines "Interkulturellen Gartens". Die dann 2009 realisiert werden konnte, da das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum (NUSZ) als starker Vertragspartner für die Interkulturellen Gärten zur Verfügung stand.
  • 2008 haben sie den geplanten Autohof verhindert.
  • Der Tod von BI Mitbegründerin Frau Ingetraud Müller 2008 überschattete die Arbeit der BI. Doch es war auch Anlass, noch härter und intensiver zu kämpfen.
  • 2009 wurde endlich ihre Forderung nach Fußgängerinseln zur Verkehrsberuhigung am Schichauweg und Motzener Straße umgesetzt.
  • 2011 wurden sie vom BUND für besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt.
  • Nächstes Projekt: Die Verkehrssituation südlich des Schichauweges in der Verbindung mit den geplanten Projekten in der Bahnhofstraße soll angegangen werden.

Ich bin mir sicher, dass auch dieses Projekt von Erfolg gekrönt sein wird - und ich betone, dass alles nur mit eigenen privaten Mitteln und in der Freizeit - also ehrenamtlich bis zur Selbstaufgabe - erfolgt. Davor habe ich sehr großen Respekt und dafür gebührt ihnen unser Dank. Ich bitte sie nun nach vorne, um Ihnen den Förderpreis übergeben zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch!“
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Fotos:privat-BI

Auch die Lichtenrader Internetzeitung gratuliert herzlich und wünscht sich weiter eine aktive Bürgerinitiative für Lichtenrade!

 

 

Tag des offenen Denkmals 2011 in der ehemaligen Lichtenrader Mälzerei

Mälzerei der Schloßbrauerei Schöneberg

Berlin-Lichtenrade,10./11.Spetember 2011 Die zwei imposanten Schornsteine der ehemaligen Mälzerei am S-Bahnhof Lichtenrade kann man schon aus der Ferne erspähen.
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Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade hat zur Besichtigung im Rahmen des Tages des offenen Denkmals eingeladen und viele hundert interessierte Menschen wollten mal den Charme des alten Gebäudes einatmen.
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Es wurde in den letzten Monaten viel diskutiert, ob und in welcher Größe an dieser Stelle ein Einkaufszentrum entstehen soll. Der mögliche Investor Dr. Huth ist grundsätzlich bereit das denkmalgeschützte Gebäude in sein Konzept aufzunehmen. Über die Größe des sonstigen Einkaufszentrums gibt es aber viele Diskussionen in Lichtenrade und im Bezirk. Auch die Frage der vielen geplanten Parkplätze rund um die ehemalige Mälzerei und die erhebliche Belastung mit mehr Autos in der Bahnhofstraße wird kritisch gesehen. Die Ökumenische Umweltgruppe überlegt alternative Konzepte und will auch das ehemalige „Haus Buhr“ gerne unter Denkmalschutz stellen lassen. Dafür werden von der Initiative Unterschriften gesammelt.
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Nach den bisherigen Überlegungen würde diese historische Gaststätte, die seit vielen Jahren verfällt, abgerissen werden. Vom Abriss massiv bedroht ist auch das Mietshaus hinter dem Haus Buhr. Viele Grundstücke in der Nuthestraße sind schon freigeräumt worden und der Investor Huth hat zumindest Vorkaufsrechte sich einräumen lassen. Die Diskussion kann auch in der „Internetzeitung“ von www.lichtenrade-berlin.de verfolgt werden. Am Besten gibt man den Suchbegriff „Mälzerei“ ein.
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Die sehr interessante Besichtigung wurde von der Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade durchgeführt, die dafür einen erheblichen organisatorischen Aufwand leisten musste. In kleinen Gruppen von 10 bis 15 Personen wurden die interessierten Menschen durch das Baudenkmal geführt und über das Haus und das Verfahren in einer Mälzerei informiert. Der Hauptinitiator der Gruppe Pfarrer (i.R.) Reinhart Kraft führt aus: „Mit dieser Aktion möchten wir auf das schöne Gebäude aufmerksam machen und ggf. auch Interessenten für die Nutzung der Räume gewinnen. Wir können uns vorstellen, dass sich hier ein neues wirtschaftliches und kulturelles Zentrum für Lichtenrade entwickelt.“ Eine wirklich gelungene Aktion, für die viele Besucher der Umweltgruppe dankbar waren.
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Eine weitere Möglichkeit sich diesem Ort anzunähern wird am 23. Oktober 2011 (Sonntag) bestehen, da dort die evangelische Gemeinde um 18 Uhr einen sogenannten „Impuls-Gottesdienst" feiern möchte. Bereits am Freitag davor, am 21. Oktober ab 18 Uhr, werden im Gemeindehaus Goltzstraße Vorschläge zur Verkehrsberuhigung in der Bahnhofstraße vorgestellt und diskutiert. Eine Studentengruppe der Technischen Universität -Fachbereich Straßenbau- hat die Bahnhofstraße gründlich untersucht und stellt die Ergebnisse zur Verfügung.
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Kurz zur alten Mälzerei:
Das 1898 von Wilhelm Walther neben dem Bahnhof errichtete Mälzereigebäude der Schloßbrauerei Schöneberg überragt die gesamte Bebauung an der Bahnhofstraße.
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Das imposante Bauwerk erinnert an hanseatische Speicher- und Kontorhäuser und dokumentiert die hochstehende Industriebaukunst und die Weiterentwicklung der Brauereitechnik am Ende des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude wird zwar nicht mehr als Mälzerei genutzt, die bauzeitlichen Mälz- und Darranlagen sind aber in wesentlichen Teilen noch vorhanden.
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Wir werden die Diskussionen weiter verfolgen und sind gespannt, ob nach der Wahl für die Bezirksverordnetenversammlung neue Impulse die politischen Planungen beleben.

Thomas Moser-BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de

Weiteres zur Mälzerei auf der Lichtenrader Website: http://www.lichtenrade-berlin.de/maelzerei.html

Der Link zur Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade: http://www.lichtenrade21.de

 

Lichtenrade lädt ein: 24. Wein- und Winzerfest

Berlin-Lichtenrade, 10./11. September 2011 Die Aktionsgemeinschaft der Bahnhofstraße in Lichtenrade hat zum 24. Wein- und Winzerfest eingeladen und tausende Besucher folgten dem Aufruf. Die Eröffnung ließ sich Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) nicht nehmen, obwohl er erst kürzlich einen Motorradunfall hatte und einige Zeit für seine Dienstgeschäfte nicht zur Verfügung stand. Die Aktionsgemeinschaft bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei dem scheidenden Bezirksbürgermeister mit einem Präsentkorb, den die 2. Vorsitzende Angelika Heigl überreichte.

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Band, dem die Stimme offensichtlich vor Rührung etwas zitterte, verwies auf die Erfolge in der Lärmschutzkommission für Lichtenrade. Vor einem Jahr hatte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an dieser Stelle erstmals von „abknickenden Flugrouten“ gesprochen.
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Hagen Kliem, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft begrüßte die deutsche Weinprinzession Katja Bohnert und die Rheinhessische Weinprinzession Karin Eckert. Viele Besucher ließen sich gerne mit den Hoheiten ablichten.
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Zu den weiteren Gästen der Eröffnung zählten der ehemalige Bezirksbürgermeister und „Ehrenbürgermeister von Lichtenrade“ Wolfgang Krueger, der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dieter Hapel (auch CDU), aus dem Bundestag Jan Marco Luczak und der Wahlkreisabgeordnete aus dem Abgeordnetenhaus Nicolas Zimmer (beide CDU).
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Aber auch die SPD ist mit der Direktkandidatin für den Lichtenrader Wahlkreis, Andrea Kühnemann, zum Weinfest gekommen. Die Bürgerinitiative „Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm“ sammelte Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den Nachtflug.
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Foto v.lks.n.re:Hagen Kliem,Kaja Bohnert,Frank Henkel,Karin Eckert,Bernd Krömer,Jan-Marco Luczak
CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel, in Begleitung vom CDU-Bezirksbürgermeisterkandidaten Bernd Krömer, besuchten kurz den Stand der BI, bevor sie sich gerne mit den Weinprinzessinnen fotografieren ließen.
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Die „Kamptaler“ aus Österreich sorgten für die richtige Musik und hatten diesmal eine Musikschule zur Unterstützung mitgebracht.
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Auch Hanns´s Tanzforum war wieder mit vielen Einlagen dabei. Wie jedes Jahr präsentierten der Sonari-Chor und die Tanzschule Dirk Heidemann ihre besonderen Qualitäten. Das Wetter meinte es mit den Organisatoren recht gut. Die letzten warmen Tage sind in Berlin eingekehrt.
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Die deutsche Weinprinzession beim Rundgang...Prost!
Wegen einiger Probleme, auch bei der diesjährigen Weinlese, mussten kurzfristig drei Winzer absagen, erzählt die Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft Beatrix Bockenkamp. Im nächsten Jahr können dann aber Alle auf das 25. Wein- und Winzerfest anstoßen: "Zum Wohl!" 

Thomas Moser (auch alle Fotos) –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

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Am Sonntag war der ökumenische Gottesdienst aller Lichtenrader Gemeinden...

 

CDU-Wahlkampf mit Bundesinnenminister Friedrich in Lichtenrade

Berlin-Lichtenrade, 6.September 2011 Die CDU hat in das Gemeinschaftshaus Lichtenrade geladen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) besucht Lichtenrade und unterstützt den Wahlkampf der Berliner CDU. Alle Themen, natürlich auch der Inneren Sicherheit, wurden behandelt. Live-Musik der Gustav-Heinemann-Schule bot den kulturellen Auftakt. Bei Bier und Brez´n, fast wie in Bayern, sahen sich die Gäste noch das Fernsehduell Wowereit-Henkel an. Wer hat wohl aus Sicht der Besucher das Duell gewonnen...? ;-) Alle CDU-Direktkandidaten des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg waren auf der Veranstaltung vertreten. Selbstbewußt geht die CDU die letzten Meter bis zur Wahl...ToM
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Die Band der Gustav-Heinemann-Schule
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CDU-Generalsekretär, Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Bernd Krömer eröffnet die Veranstaltung.
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Bundestagsabgeordneter Jan-Marco Luczak und Bundesinnenminister Friedrich
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Das gesamte Podium (v.lks) Nicolas Zimmer,Bernd Krömer,Florian Graf, BI Friedrich, J.M.Luczak,Ralf Olschewski
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Nicolas Zimmer-Lichtenrader Direktkandidat Wahlkreis 8
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Alle Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)

 

Neuauflage der Lichtenrader Montagsdemo

Berlin-Lichtenrade, 5. September 2011 In Lichtenrade wurde mal wieder, nach einer längeren Unterbrechung, am Montag gegen Fluglärm und gegen den BER-Flughafen in Schönefeld demonstriert.

Aufgerufen hatte diesmal das „Info-Büro Fluglärm e.V.“, das in der Lichtenrader Bahnhofstraße 48 seinen Standort hat. In dieser Initiative wird ein neuer Standort für den Flughafen gefordert. Diese definitive Forderung ist auch der deutliche Unterschied zu der Auffassung der „Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V.“, die in einer ihrer Hauptforderungen gegen die abknickenden Flugrouten über Lichtenrade eingetreten sind. Die Flugrouten sind zwar noch nicht endgültig entschieden, aber nach den Empfehlungen der Fluglärmkommission und den letzten Routenvorschlägen der Deutschen Flugsicherung sieht es zumindest so aus, als ob Lichtenrade von den ganz großen Auswirkungen verschont bleibt.
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Das „Info-Büro“ sieht dies ganz anders und der Hauptredner der Kundgebung Werner Gerhardt befürchtet, dass die Flieger im tatsächlichen Flugbetrieb sich sowieso nicht exakt an die Flugrouten halten werden.
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Schon heute spüren es die Lichtenrader, dass immer öfter auch Flugzeuge direkt über ihren Ortsteil fliegen. Werner Gerhardt malt das Szenario so aus: „Es wird auch schnell vergessen, dass die Flieger bei einer erreichten Flughöhe von 1500 m eine Freigabe vom Tower bekommen. Das bedeutet, ab 1500 m kann abgebogen und geflogen werden, wie der Pilot es für richtig hält…und der wird im Interesse seiner Gesellschaft immer den kürzesten Weg wählen, um Kerosin zu sparen. Nord und Osten dann über Berlin und Lichtenrade.“ Weiter unterstreicht Gerhardt: „Ein echtes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr ist ein ´Muss´ und wir werden keinen Millimeter von dieser Forderung abweichen.“ Zu den gesundheitlichen Gefahren führt der Redner aus: „Ich erinnere an dieser Stelle an die Großstudie von Prof Greiser. Nachtflug erhöht das Brustkrebsrisiko bei Frauen ab 40 um das Doppelte und das bereits ab 53 Dezibel in der Nacht. Stationär zu behandelnde Herz-Kreislauferkrankungen steigen ebenfalls um das Doppelte. Bei Schlaganfällen steigt das Risiko sogar um 122 %.“
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Das Info-Büro hat diesmal zur Kundgebung am S-Bahnhof Lichtenrade aufgerufen. Erschienen sind ungefähr 500 Lichtenrader, die den letzten Flugroutenempfehlungen nicht trauen. Neben der Hauptrede des Veranstalters Werner Gerhardt wurde auch ein kleines künstlerisches Rahmenprogramm geboten.
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Gerhard Moses Heß vom Kindertheater TutmirguT präsentierte eine Moritat vom Flughafen und befürchtet eine „Bruchlandung im Milliardengrab.“
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Auch das kleine „Deutsche Nationaltheater Fritzenhagen“ gab themenbezogene kulturelle Einlagen zum Besten.
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Circa 2.500 Unterschriften zum Volksbegehren zur Durchsetzung eines Nachtflugverbots am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER) wurden der Grünen Liga übergeben. Die Unterschriftensammlung geht aber weiter.
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Von der „ddp-deutsche demokratische partei“ war der Landespressesprecher Burghard Bernard Oeverhaus eingeladen, der diese Plattform als Wahlkampfveranstaltung nutzte. Auch Ferdi Breidbach vom BVBB war diesmal als Gast in Lichtenrade.
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Der Vorsitzende der BI aus Kleinmachnow Matthias Schubert erläuterte, dass auch der BVBB mittlerweile akzeptiert, dass der Flughafen in Schönefeld eröffnet wird. Andererseits verlangt man, dass ein Internationales Drehkreuz an einer anderen Stelle geplant wird.
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Janine Heide vom Bündnis Süd-Ost, das bei der letzten großen Aktion 25.000 Menschen für die Müggelsee-Menschenkette gegen Fluglärm mobilisieren konnte, rief die Teilnehmer zur Demonstration am Samstag, 10. September ab 15 Uhr, in Schönefeld auf.
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Auf einen Demonstrationszug über die Bahnhofstraße wurde heute verzichtet. Die gut dimensionierte Ton-Anlage beschallte jedoch die halbe Einkaufsmeile. So waren am Ende der Veranstaltung, die sich über fast 90 Minuten hinzog, vielleicht noch einhundert unermüdliche Demonstranten vertreten. Der Veranstalter hat es wohl etwas gut gemeint mit dem voll bestückten Programm. Zum „gemütlichen“ Ausklang wurde noch in das Info-Büro eingeladen.

Das sich die BI „Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm“ an der Demonstration nicht beteiligt hat erklärt der Vorstand der BI so: „Wir sind weder eingeladen noch um Unterstützung oder Beteiligung gebeten worden.“ Weiter erklärt die BI: „Einige der Auffassungen, die von den Veranstaltern (dem Info-Büro) vertreten werden, kann der Vorstand unserer Bürgerinitiative nicht mittragen. Manche dieser Auffassungen hält der Vorstand unserer Bürgerinitiative für inhaltlich falsch und in der dort vorgetragenen Deutung für unsere Sache schädlich.“

Für den „normalen Lichtenrader“ ist es nicht transparent, warum zwei Initiativen in einer Sachfrage nicht kooperieren können. Ein Teilnehmer äußert seine Enttäuschung: „Das Nachtflugverbot wäre doch zumindest die Grundlage, die alle Initiativen verbinden sollte.“

Thomas Moser /auch alle Fotos–BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

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Großdemo in Schönefeld: Demonstration am Samstag, 10. September von 15 Uhr-17 Uhr

Die Band „Silly“ wird auftreten und auch Timothy Richards wird wieder singen!

Link vom Info-Büro: http://gegen-fluglärm.de

Linke von der BI Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm: http://lichtenrade-gegen-fluglaerm.de

 

Lichtenrade: Kunst-Ausstellung im Grünen

Berlin-Lichtenrade, 4. September 2011 Kunst in Lichtenrade! Das ist schon etwas Besonderes! Die Lichtenrader kennen das „Lichtenrader Kunstfenster“ in der Bahnhofstraße, aber Kunst in einer kleinen Wohnstraße ist so noch nie dagewesen. Drei Künstler, alle wohnhaft im Rotenkruger Weg, haben sich zusammengetan und eine Kunstaktion auf die Beine gestellt: Sylvia Zeeck, Rudolf Kraus und Thomas Seemann.
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Thomas Seemann, Sylvia Zeeck und Rudolf Kraus (v.lks.n.re.)
„Wir kennen uns schon eine kleine Ewigkeit,“ sagt die Collagenkünstlerin Sylvia Zeeck. Malerei kombiniert mit Alltagsdingen, das ist ihre Passion. Entstanden sind daraus wunderbare Gesamtkunstwerke. Der Garten und die Veranda ihres Hauses stellten den Mittelpunkt der „Bilderkunst im Grünen“ dar. Zusammen mit dem Malerkollegen Rudolf Kraus und dem Photokünstler Thomas Seemann haben sie den Kunstpfad errichtet, der sich über viele Grundstücke erstreckt.
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Von der Goethestraße bis hin zum ehemaligen Güteraußenring (heute eine Kleingartenanlage) haben alle Grundstückbesitzer den Künstlern Raum in ihren Gärten für die Werke zur Verfügung gestellt. Der Rotenkruger Weg ist an diesem schönen Spätsommer richtig belebt.
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Heute war ein wenig das Problem, das der Wind die Bilder nicht umbläst. Wo sonst in Nord-Lichtenrade „tote Hose“ ist, waren überall begeisterte Gesichter zu sehen. Sie flanierten die Sackgasse entlang. Die vielen Besucher bewunderten die Fotos, Gemälde und Kollagen und fotografierten auch fleißig. So waren die Kunstwerke auch passend zu den Grundstücken und Häuser positioniert worden.
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Einige Bewohner nördlich der Goethestraße „beschwerten“ sich, dass sie nicht in die Kunstaktion einbezogen worden sind. Aber das ist nur ein Ansporn für die Künstler, die begeistert über den neuen Nachbarschaftszusammenhalt sind. Circa 120 Kunstwerke wurden präsentiert.
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Eine Nachbarin ist bezaubert von den bei ihr ausgestellten Stillleben. Sie hat schon ein Bild gekauft und würde gerne noch mehr Bilder erwerben: „…wenn ich doch mehr Platz im Haus hätte!“ Die Künstler betonen aber, dass es hier nicht hauptsächlich um den Verkauf geht. Viele Werke sind auch nur Leihgaben für diese außergewöhnliche Aktion.
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Interessanterweise hatten die Drei zeitgleich die Idee, die Kunst einmal in Gärten zu präsentieren. In nachbarschaftlichen Gesprächen tauschten sie sich darüber aus und beschlossen diese Aktion gemeinsam auf die Beine zu stellen. „So kam die ganze Sache ins rollen und wir gründeten eine Künstlergemeinschaft mit dem Namen ´Lichtpunkt49´“ erzählt Sylvia Zeeck begeistert. Die „49“ steht für die alte Postleitzahl von Lichtenrade. Die etwas älteren Lichtenrader erinnern sich noch gerne an diese einheitliche Postleitzahl für ganz Lichtenrade.
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Die Künstler malten ein großes Plakat und warben in der Nachbarschaft um Unterstützung für die Ausstellung. Von der Nachbarschaft wurde die Aktion begeistert aufgenommen. Viele wünschten sich schon länger einmal, mit den Nachbarn mehr in Kontakt zu treten. Die Künstler schwärmen: „Es ist wirklich schön zu beobachten, wie sich die Menschen durch diese geplante Veranstaltung einander näher kommen.“ Da die Künstler Grundstücke in einer Sackgasse bewohnen, ist eine richtig gute Voraussetzung für die Schaffung eines "Kunstpfades" zwischen Goethestraße und Fontanestraße vorhanden. Eingeladen wurden alle kunstinteressierten Menschen, nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft, sondern aus ganz Lichtenrade und Berlin.
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Der drahtige „Senior“ der Gruppe, Rudolf Kraus, ist Koch und Betriebswirt. Seine Liebe zur Kunst hat er schon mit 5 Jahren entdeckt, wo er einen Elefanten aus Ton modelliert hatte. Später hat er sich mit Reproduktionen von Rubens und Rembrandt beschäftigt, dann war es die impressionistische Malerei: „Mit dem Erstellen 100facher Reproduktionen konnte ich meinen eigenen Stil erarbeiten.“ Das war bei den vielen Bildern zu bewundern. So ist bei dem Smily-Bild von Rudolf Kraus „Einer ist traurig“ auch der Schalk im Nacken des Künstlers zu erahnen.
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Der Buchhalter Thomas Seemann hat das Interesse an Fotografie wohl von seinem Vater ererbt. Der Vater war ein leidenschaftlicher Sammler alter Kameras. Thomas Seemann setzt das Ganze nun in Photokunst um, die oft auch wie gemalt aussieht: „Meine Aufmerksamkeit widme ich den frühen Morgenstunden und den späten Abendstunden.“ Der Ur-Lichtenrader Seemann erzählt weiter: „Es ist das Spiel mit den Licht- und Farbkontrasten, was mich in den Bann zieht.“ Besonders liebt der Fotomeister die „martime“ Fotokunst, Architektur und Kinderwelten. Seit 2004 ist Thomas Seemann freischaffender Fotograf. So ließ er sich es auch nicht nehmen, bei der Kunstaktion viele Bilder für sein Archiv zu schießen.
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Die Diplom-Designerin Sylvia Zeeck geht in ihrer Kunst voll und ganz auf: „Kunst ist für mich wie ein Spiel. Überall lassen sich ausdrucksvolle Objekte entdecken.“ Diese Objekte zu verfremden und in eine Gesamtkomposition einzubinden, ist der besondere Reiz für sie: „Meine Collagen entstehen spielerisch, fließend, manchmal auch spontan und unerwartet.“ Seit 2008 arbeitet Sylvia Zeeck in Lichtenrade.
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Das Künstler-Trio will diese Aktion jährlich wiederkehrend inszenieren: „Dann könnten vielleicht noch andere Künstler dazukommen.“ Sie überlegen auch, ob sie eine Ausstellung unter ein spezielles Motto stellen. Die Kunstausstellung im Grünen war so gut besucht, dass den Künstlern gar nichts anderes übrigbleibt, als im nächsten Jahr weiterzumachen. Die Besucher waren begeistert und bekamen hervorragende Kunst geboten. Die Kunstausstellung kam unspektakulär daher und entwickelte sich zu einem spektakulären Lichtenrader Event. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Ausstellung! Eine einmalige Aktion, die hoffentlich nicht einmalig bleibt!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Die Ankündigung zur Kunstausstellung im „Lichtenrader Magazin“: http://www.berli-press.de/Artikel/lira_ma_09_lichtpunkt.pdf

 

BI beim SPD-Fest an der Adlermühle

Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ war zum bezirklichen SPD-Sommerfest eingeladen worden. Sie übermitteln uns folgenden Bericht:

„Beim traditionellen Sommerfest der SPD Tempelhof-Schöneberg an der Adlermühle am 26.08.2011 ging es sehr locker zu.

Auch Klaus Wowereit hielt eine Rede und ging dabei auf viele Themen ein, u.a. auch auf den Flughafen BER.

Wir, die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark, übergaben unserem Regierenden Bürgermeister und Aufsichtratsvorsitzenden des BER eine Urkunde mit folgendem Text:

„Zur Anerkennung seiner herausragenden Leistungen für die Realisierung des „unmenschlichen“ Flughafens BER „Willy Brandt“ zu Gunsten der Interessen der Wirtschaft und für den erfolgreich bewirkten Vertrauensverlust von Hunderttausenden von BürgerInnen sowie für den ausbleibenden Einsatz für den Schutz ihrer Gesundheit und Umwelt.“

Zusätzlich übergaben wir ihm als verpacktes Präsent unser BER-Demotransparent mit den drei Affen (Wowereit, Platzeck, Bretschneider).
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Nachdem er die Urkunde gelesen hatte, packte er das Präsent erwartungsvoll aus, war sehr überrascht und meint, es sei beschädigt, da es die üblichen Windlöcher enthielt.

Wir haben ihm den Sinn der Löcher erklärt und erläutert, dass wir der Hoffnung sind, dass wir dies Transparent für Lichtenrade nicht mehr benötigen und es ihm daher schenken. Sollten wir es wider Erwarten weiter benötigen, müssten wir es uns bei ihm ausleihen.

Er nahm alles sehr gefasst auf, allerdings hatten wir den Eindruck, dass diese erste Aktion auf dem Adlermühlenfest der SPD als nicht ganz zu der dort verbreiteten guten Laune passend gewünscht war.

Erstmals lagen dort auch unsere aktuellen Flugblätter aus.“

Bild und Bericht von der BI  Rettet die Marienfelder Feldmark

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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