Lichtenrade - Fragen / Antworten zur Abgeordnetenhauswahl Berlin - CDU – Nicolas Zimmer und Roman Simon

Die Lichtenrader Internetzeitung fragt die Lichtenrader Bewerber der Parteien für die Abgeordnetenhauswahl Berlin:

Eine Antwort von Nicolas Zimmer und Roman Simon (CDU-Direktkandidaten für den Wahlkreis 8 und 7)
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Nicolas Zimmer (Wahlkreis 8)
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Roman Simon (Wahlkreis 7)
1. Die Flugroutendiskussion scheint sich für Lichtenrade in eine positive Richtung zu entwickeln.

Was sehen Sie noch für Notwendigkeiten, damit die Auswirkungen des stadtnahen neuen Flughafens für die Einwohner erträglich bleibt?

Antwort:

Wir haben uns stets vehement und öffentlich gegen eine Führung der Flugrouten über Lichtenrade eingesetzt. Hinsichtlich des Nachtflugverbots vertreten wir die Position des Planfeststellungsbeschusses, da wir der Auffassung sind, dass der Flughafen BER mit Blick auf die öffentlichen Investitionen in Milliardenhöhe auch wirtschaftlich betrieben werden muss. Insofern muss eine Güter- und Interessenabwägung stattfinden, so wie sie auch das Bundesverwaltungsgericht in seiner ständigen Rechtsprechung vorgenommen hat: Absolutes Nachtflugverbot in der Zeit von 0 bis 5 Uhr, in den Tagesrandzeiten, zwischen 22 und 24 Uhr und zwischen 5 und 6 Uhr, darf nur in Ausnahmefällen geflogen werden.

2. Viele Fragen haben die Lichtenrader in den letzten Jahren bewegt; beispielsweise die Flugroutendiskussion, der ebenerdige Ausbau der Dresdner Bahn, die Verbreiterung der B 96, ein geplantes Einkaufszentrum an der alten Mälzerei/Bahnhofstraße, der Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade.

Welche Positionen vertreten Sie in den angesprochenen Fragen bzw. welche damit verbundenen Chancen und Gefahren sehen Sie für den Ortsteil Lichtenrade im Wandel der Zeit?

Antwort:

Unsere Position zu den Flugrouten haben wir schon erwähnt: Nur eine gerade geführte nördliche Abflugstrecke ist akzeptabel. Die Belastungen durch den Flughafen müssen auf Minimum reduziert werden.

Von Anfang an ist die CDU auch in der Bürgerinitiative Dresdner Bahn engagiert. Wir sehen zu einem Tunnel keine Alternative und setzen und auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene nachhaltig dafür ein. Der Bund steht hier in politischer Verantwortung, aber Berlin muss auch eine klare Finanzierungszusage für einen Länderanteil geben.

Die Verbreiterung der B96 ist mit Blick auf das Verkehrsaufkommen und die Leistungsfähigkeit der Straße in den übrigen Abschnitten unausweichlich. Wenn aber die Anwohner durch den Ausbau schon eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität erfahren, dürfen sie nicht auch noch vom Staat hierfür zur Kasse gebeten werden: Das Straßenausbaubeitragsgesetz darf in diesen Fällen keine Anwendung finden und gehört nach unserer Überzeugung abgeschafft.

Das geplante Einkaufszentrum an der Mälzerei kann der Bahnhofstraße wichtige Impulse geben, wenn Kaufkraft auch vor Ort bleibt. Deswegen muss sich das Angebot des Einzelhandels in der Bahnhofstraße und im Einkaufszentrum ergänzen. Wir wollen mit dem Investor eine Lösung finden, die den Standort insgesamt stärkt, dazu gehört auch Möglichkeit von kulturellen Nutzungen der Mälzereiflächen.

Gegen die Verlegung des Drogenfachbereichs haben wir über 2.000 Unterschriften gesammelt. Stattdessen sollen die bestehenden Haftplätze in Plötzensee saniert und die bislang in Lichtenrade untergebrachten Untersuchungshäftlinge ebenfalls dorthin verlegt werden. Für die Erweiterung der Plätze in der ebenfalls in Lichtenrade am Kieferngrund ansässigen Jugendarrestanstalt soll auf einen kostspieligen Neubau verzichtet und die Arrestanten in den dann freiwerdenden Gebäuden der bisherigen Jugendstrafanstalt in Lichtenrade untergebracht werden.

3. Lichtenrade ist ein Ortsteil, wo sich der demografische Wandel sehr deutlich zeigt. Besonders die Einwohnerzahlen der Generation 65 plus stiegen in den letzten Jahren deutlich.

Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie in diesem Umstand für Lichtenrade?

Antwort:

Lichtenrade ist sowohl für junge Familien als auch für Menschen über 65 ein attraktiver Wohnort. Deswegen muss eine zukunftsgerichtete Politik auch die Interessen aller Generationen  angemessen berücksichtigen. Für die älteren Generationen sind uns besondere Anliegen:

  • Sichere Straßen, Plätze und öffentliche Verkehrsmittel
  • Einkaufsmöglichkeiten vor Ort
  • Wohnortnahe Angebote zur Freizeitgestaltung

4. Welche besonderen Aktivitäten haben Sie oder Ihre Partei in Lichtenrade in den letzten 5 Jahren unternommen bzw. planen Sie für die nächste Legislaturperiode?

Antwort:

Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode unter anderem folgende Anträge zu Lichtenrader Themen im Abgeordnetenhaus gestellt:

  • "Fluglärmrouten" über Berlin verhindern! (Drucksache 16/3454)
  • Gesetz zur Aufhebung des Straßenausbaubeitragsgesetzes (StrABG) (Drucksache 16/4008)
  • Dresdner Bahn in den Tunnel - Wirtschaftliche und städtebauliche Katastrophe vermeiden! (Drucksache 16/2966)
  • Kein Umzug der jugendlichen Drogenstraftäter nach Lichtenrade - Kosten in Millionenhöhe sparen und Anwohnerinnen und Anwohner schützen! (Drucksache 16/3869)

In der kommenden Legislaturperiode wollen wir diese Forderungen  umsetzen.

 

Die Antworten aller Kandidaten der Parteien in gebündelter Form: LINK(pdf)

Die Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de bedankt sich für die Beantwortung der Fragen!

Wer wurde befragt? Siehe LINK: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2011/08/07/direktkandidaten-zur-abgeordnetenhauswahl-2011-werden-um-auskunft-gebeten.htm
 

Lichtenrade - Fragen / Antworten zur Abgeordnetenhauswahl Berlin - SPD – Andrea Kühnemann und Ingo Siebert

Die Lichtenrader Internetzeitung fragt die Lichtenrader Bewerber der Parteien für die Abgeordnetenhauswahl Berlin:

Eine Antwort von Andrea Kühnemann und Ingo Siebert (SPD-Direktkandidaten für den Wahlkreis 8 und 7)
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Andrea Kühnemann (Wahlkreis 8)
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Ingo Siebert (Wahlkreis 7)
1. Die Flugroutendiskussion scheint sich für Lichtenrade in eine positive Richtung zu entwickeln.

Was sehen Sie noch für Notwendigkeiten, damit die Auswirkungen des stadtnahen neuen Flughafens für die Einwohner erträglich bleibt?

Antwort Andrea Kühnemann und Ingo Siebert:

Flughafen Willy-Brandt – Lärmschutz und wirtschaftlicher Erfolg

Wir haben uns von Anfang an dafür eingesetzt, dass die Flugrouten so bleiben, wie sie im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens vorgesehen waren. Darauf haben sich die Bürgerinnen und Bürger in Lichtenrade verlassen! Viele Proteste und Diskussionen hätten wir uns ersparen können, wenn in den neunziger Jahren der Standort Sperenberg gewählt worden wäre, wie es die SPD in Berlin und Brandenburg entgegen der Position von CDU und Bündnis 90/Die Grünen gefordert hat.

Wir sind froh, dass die Deutsche Flugsicherung in weiten Teilen den Empfehlungen der Fluglärmkommission gefolgt ist. Unser Bezirksbürgermeisters Ekkehard Band hat sich mit Erfolg als Mitglied der Fluglärmkommission für unseren Ortsteil Lichtenrade stark gemacht. Für Lichtenrade ist es besonders wichtig, dass die Abflugrouten von der Nordbahn in Richtung Westen geradeaus verlaufen sollen. Aus unserer Sicht sind die Hauptforderungen der Bürgerinitiativen erfüllt und das Engagement vieler Menschen aus Lichtenrade hat sich gelohnt.

Auch in der Diskussion um die Nachtflüge gibt es Fortschritte. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Beschluss zum Planfeststellungsverfahren erstmals ein Nachtflugverbot von 0 bis 5 Uhr bestätigt. Zudem wurde eine Flugbeschränkung zwischen 22 und 24 Uhr und zwischen 5 und 6 Uhr festgelegt. Die gute Nachricht ist, dass über 4.500 Nachtflüge (wie im Jahr 2010) in Zukunft wegfallen werden.

Der Flughafen Willy-Brandt (BER) ist die größte Infrastrukturmaßnahme in der gesamten Region Berlin-Brandenburg und bietet auch für Lichtenrade große Chancen für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze. Lernen können wir sicher von unserer Nachbargemeinde Blankenfelde-Mahlow, die sich mit dem Projekt „Fair-Leben“ der Herausforderung einer behutsamen und nachhaltigen Ansiedlungspolitik stellt.

Wir setzen uns dafür ein, dass der Flughafen für unsere Region ein Erfolg wird und gleichzeitig die Belastungen in einem vertretbaren Rahmen bleiben, denn der Schutz der Menschen muss immer Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben.

2. Viele Fragen haben die Lichtenrader in den letzten Jahren bewegt; beispielsweise die Flugroutendiskussion, der ebenerdige Ausbau der Dresdner Bahn, die Verbreiterung der B 96, ein geplantes Einkaufszentrum an der alten Mälzerei/Bahnhofstraße, der Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade.

Welche Positionen vertreten Sie in den angesprochenen Fragen bzw. welche damit verbundenen Chancen und Gefahren sehen Sie für den Ortsteil Lichtenrade im Wandel der Zeit?

Antwort: Andrea Kühnemann und Ingo Siebert

Dresdner Bahn und Tunnellösung

Die SPD Lichtenrade-Marienfelde ist Mitglied der „Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V. – Bahn für Menschen“ und setzt sich seit Jahren für die Tunnellösung ein. Eine Zerschneidung unseres Ortsteils darf es nicht geben. Die Zusagen des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit zur Finanzierung durch das Land Berlin haben nach wie vor Bestand. Im kommunalen Wahlprogramm der SPD Tempelhof-Schöneberg wird unser Einsatz für die Tunnellösung noch mal bekräftigt.

Bundesstraße 96: Belastung von Umwelt und Nebenstraßen vermindern

Die gegenwärtige Bausituation ist für die Anwohner/innen der Bundesstraße 96 sehr belastend. Dies wollen wir nicht hinnehmen. Wir setzen uns für einen starken Abbau von Umweltbelastung durch Lärm, Feinstaub und Stickoxide ein. Deshalb brauchen wir

  • eine Ersatzbepflanzung für die gefällten Bäume,
  • eine stadtverträgliche Lenkung des Schwerlastverkehrs,
  • in den Nachtstunden Tempo 30 auf der B 96 und ein Verbot für den Schwerlastverkehr,
  • Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, um eine noch stärkere Nutzung der Nebenstraßen zu verhindern.

Bahnhofstraße und Alte Mälzerei entwickeln

Die Bahnhofstraße ist der kulturelle Kern und eine kommerzielle Lebensader von Lichtenrade. Sie sichert die Nahversorgung und belebt unseren Ortsteil. Wir setzen uns gemeinsam mit der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung für einen Erhalt der Substanz und Verbesserung der Qualität der Einkaufsmöglichkeiten in der Bahnhofstraße ein. Einkaufen soll in Lichtenrade so angenehm wie möglich sein.

Wir setzen uns für das Ausschöpfen aller planerischen Mittel zum Ausschluss unerwünschten Gewerbes insbesondere von Spielhallen ein, denn sie haben in der Bahnhofstraße nichts verloren.

Die SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung hat seit Beginn der Planungen des neuen Einkaufszentrums am S-Bahnhof Lichtenrade/Alte Mälzerei alle Betroffenen an dem Planungsprozess beteiligt. Für die SPD ist entscheidend, dass sich das Einkaufszentrum städtebaulich zur Bahnhofstraße öffnet und diese ergänzt. Die ursprünglichen Planungen des Investors konnten in vielen Gesprächen massiv reduziert werden. Die Ökumenische Umweltgruppe und die Initiative Marienfelde Feldmark haben sich aktiv mit ihren berechtigten Anliegen in den Prozess eingebracht.

Die Planungen für ein neues Einkaufszentrum in Lichtenrade sind vom Investor und vom Bezirksamt vor der Sommerpause vorerst eingestellt worden. In einem neuen B-Plan-Verfahren müssen u. a. Fragen der Verkehrsbelastung geklärt und die rund 45 Linden im Umfeld des Hauses Buhr geschützt werden.

Justizstandort Lichtenrade: Sorgen ernst nehmen und Sicherheit schaffen!

Der „Justizstandort Lichtenrade“ bereitet vielen Bürger/innen Sorge. Die Planung, eine Drogenfachabteilung mit 63 Inhaftierten nach Lichtenrade umzusiedeln, ist für viele beunruhigend. Sie befürchten, dass sich unser Ortsteil zu einem Anziehungspunkt für Drogenhändler entwickeln könnte. Diese Sorgen nehmen wir sehr ernst. Wir halten eine sachgerechte und zeitnahe Information für unverzichtbar.

Erfreulich ist zunächst, dass in den letzten Jahren die Gefangenenzahlen im Bereich des Jugendvollzugs zurückgegangen sind. Dennoch ist es eine Tatsache, dass unerlaubte Kontaktaufnahmen mit Gefangenen in einer Großstadt wie Berlin nicht völlig unterbunden werden können.

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnte sich Andrea Kühnemann im Frühjahr bei einem Besuch der Haftanstalt überzeugen, dass umfangreiche sicherheitsspezifische Maßnahmen getroffen werden. So werden die Freiflächen zur Eindämmung von Drogenüberwürfen vom übrigen Anstaltsbereich abgetrennt und vor dem Betreten jeweils abgesucht sowie die Haftraumfenster mit engmaschigen Vorsatzgittern versehen, um ein Hineinziehen von Drogenpäckchen in die Hafträume zu verhindern. Das Sprechzentrum wird durch den Einbau von Trennscheiben sowie die Erweiterung der Schließfachanlage zusätzlich gesichert. Diese Umbaumaßnahmen kosten ca. 150.000 Euro, eine Sanierung des bislang für die drogenabhängigen Straftäter genutzten Bereichs in Plötzensee würde hingegen 3,5 Millionen Euro kosten.

Erfahrungen zeigen, dass Drogenhändler nicht vermehrt das Umfeld einer Justizvollzugsanstalt aufsuchen und Drogen über die Anstaltsmauer werfen, da die Sendungen ihre Empfänger nicht erreichen. Überwürfe sind nur dann von dauerhaftem Interesse, wenn der teure Überwurf sein Ziel erreicht. Da es sich um eine Anstalt des geschlossenen Vollzugs handelt, erhalten die Gefangenen nur dann Vollzugslockerungen, wenn sie über einen längeren Zeitraum ihre Drogenabstinenz nachgewiesen haben.

Vollzugslockerungen werden nach strengen Kriterien geprüft. In den wenigen Fällen, in denen ein Gefangener eine Straftat während einer Vollzugslockerung begeht, geschieht dies kaum in der Nähe der Haftanstalt, da hier die Gefahr der unmittelbaren Entdeckung zu groß wäre.

 

3. Lichtenrade ist ein Ortsteil, wo sich der demografische Wandel sehr deutlich zeigt. Besonders die Einwohnerzahlen der Generation 65 plus stiegen in den letzten Jahren deutlich.

Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie in diesem Umstand für Lichtenrade?

Antwort: Andrea Kühnemann und Ingo Siebert

Alt – jung - bunter – den demografischen Wandel gestalten!

In Tempelhof-Schöneberg und insbesondere in Lichtenrade werden in naher Zukunft die älteren Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahre in der Mehrheit sein und gleichzeitig die gesamte Bewohnerschaft mit ihren Lebensentwürfen und Herkünften unterschiedlicher werden. Dies ist eine große Herausforderung, die sich konkret auf unsere öffentlichen Einrichtungen und alle Lebensbereiche auswirkt.

Mit dem Pilotprojekt „Demografischer Wandel“ hat sich der Bezirk auf Initiative des Bezirksbürgermeisters Ekkehard Band und der Stadträtin für Jugend, Sport und Quartiersmanagement Angelika Schöttler in den letzten Jahren dieser Herausforderung gestellt. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion in der BVV wollen wir diesen Weg weiter gehen und mit drei Beispielen illustrieren:

  • Für junge Leute geht es um Ausbildung! Um einem Fachkräftemangel am Gewerbe- und Industriegebiet Motzener Straße entgegenzuwirken, begrüßen und unterstützen wir Kooperationen von Unternehmen und Schulen wie das Projekt "Schule kann mehr" – eine Kooperation des Netzwerkes Motzener Straße, der Schulen und des Bezirksamts mit den unterschiedlichsten Maßnahmen für Ausbildungsplätze, Praktika und Berufsorientierung.
  • Für ältere Arbeitnehmer/innen geht es darum, dass ihre Erfahrungen und Potentiale in den Unternehmen genutzt werden. Hier wollen wir, dass Unternehmen in ihrer Personalpolitik unterstützen werden, ihr Personal altersmäßig zu mischen und für Arbeitnehmer/innen Weiterbildungen und bedarfsorientierte Qualifizierungen zu ermöglichen.
  • Die zunehmende Zahl an Seniorinnen und Senioren benötigt Wohnformen, die auch im Fall einer Pflegebedürftigkeit ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Einkaufsmöglichkeiten, Versorgungs- und Freizeitangebote müssen so nah wie möglich am Wohnort sein. Die Wohnungen müssen altersgerecht eingerichtet sein. Themen, denen sich immer mehr Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften stellen, die ihre Wohnungsbestände altengerecht sanieren. Wir setzen uns für einen Ausbau von Mehrgenerationenhäuser und -nachbarschaften und gemeinschaftliche Wohnformen ein, wie dies zum Beispiel in der Senioren-Hausgemeinschaft am Lichtenrader Damm 51-57 oder bei der Sanierung der Siedlung Marienfelde-Süd realisiert wird.

4. Welche besonderen Aktivitäten haben Sie oder Ihre Partei in Lichtenrade in den letzten 5 Jahren unternommen bzw. planen Sie für die nächste Legislaturperiode?

Antwort Andrea Kühnemann und Ingo Siebert:

Die bisher behandelten Themen – Flughafen, Dresdner Bahn, Bundesstraße 96 usw. – haben uns in den vergangen fünf Jahren in unserer politischen Arbeit vor Ort beschäftigt, und wir waren als SPD dabei immer mit den Initiativen im Gespräch. Ein wichtiges Anliegen war und ist darüber hinaus, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien bedarfsgerechte Angebote erhalten und ihr Engagement unterstützt wird. Hier haben wir uns als lokale SPD für Lichtenrade stark gemacht und verschiedene Initiativen ergriffen. So haben wir uns beispielsweise erfolgreich für den Erhalt des Jugendkellers in der John-Locke-Siedlung, für eine energetische Gebäudesanierung von Kindertagesstätten und Schulen sowie den Ausbau von Plätzen in der Kindertagesbetreuung in unserem Ortsteil engagiert.

Wenn es um die Verbesserung unseres Wohnumfeldes geht, ergreifen wir nicht nur Initiativen in der Bezirksverordnetenversammlung, beispielsweise für mehr Gehwegabsenkungen, sondern packen auch gerne selber mit an und räumen zusammen mit dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. diese grüne Insel in unserem Stadtteil auf.

Die SPD Lichtenrade-Marienfelde ist für zwei Stadtteile mit vielen Herausforderungen zuständig und möchte gerne mit Ihnen zusammen Bewährtes erhalten und weiter verbessern, Probleme erkennen und lösen. Deshalb haben wir vier erfahrene Kommunalpolitiker/innen auf aussichtsreichen Plätzen für die Bezirksverordnetenversammlung aufgestellt.

Folgende Vorhaben möchten wir zukünftig mit Ihnen gemeinsam durchsetzen:

  • Wir wollen eine bürgernahe Verwaltung für unsere Stadtteile und deshalb den Erhalt des Bürgeramtes und den Ausbau mobiler Angebote.
  • Wir wollen mehr Möglichkeiten für freien und vereinsorientierten Sport und vor allem die Sanierung des Sportplatzes in der Halker Zeile.
  • Wir wollen mehr Angebote für die Kommunikation in der Nachbarschaft und deshalb den Erhalt des Gemeinschaftshauses Lichtenrade in seiner jetzigen Form.
  • Wir wollen, dass die über unsere Ortsteile hinaus sehr beliebten Oberschulen neue Kriterien zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern entwickeln, die sich nicht nur an den Schulnoten orientieren, sondern u. a. auch die Wohnortnähe berücksichtigen.
  • Wir wollen unsere Bahnhofstraße wieder zu einer reizvollen Einkaufsmeile entwickeln, die auch Kunden aus anderen Bezirken und Gemeinden anzieht.

Die Antworten aller Kandidaten der Parteien in gebündelter Form: LINK(pdf)

Die Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de bedankt sich für die Beantwortung der Fragen!

Wer wurde befragt? Siehe LINK: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2011/08/07/direktkandidaten-zur-abgeordnetenhauswahl-2011-werden-um-auskunft-gebeten.htm
 

Bürgerinitiative „Dresdner Bahn“ kämpft weiter!

Berlin-Lichtenrade, 24. August 2011 Die Lichtenrader Bürgerinitiative „Dresdner Bahn“ kämpft auch nach 13 Jahren weiter für die sogenannte „Tunnellösung!“

In der BI befürchtet man, dass viele Lichtenrader erst dann richtig begreifen was ihnen bei einer ebenerdigen Bahnlösung blüht, wenn „die Bagger vor der Tür stehen.“

Die Bürgerinitiative erklärt: „Wir wollen, dass es in Lichtenrade nicht dazu kommt. Wir haben in den vergangenen 13 Jahren immerhin erreicht, dass mit dem Bau nicht begonnen wurde! Obwohl wir das gar nicht wollten! Unser Ziel ist es, eine leistungsfähige Bahnlinie einschließlich der Flughafenanbindung zu menschenwürdigen Bedingungen zu gestalten.“ Die Bürgerinitiative hat nach einer Werbekampagne jetzt mittlerweile 373 Mitglieder, wird stolz auf der Mitgliederversammlung verkündet. Das heute nur rund 90 Mitglieder in das Lichtenrader Gemeinschaftshaus gefunden haben, liegt sicher auch daran, dass im Augenblick vom Bahnvorhaben nichts zu hören ist. Über 16.000 Lichtenrader haben die Forderungen der BI mit ihrer Unterschrift unterstützt.

Der 2. Vorsitzende Manfred Beck betont immer wieder, dass sie keine „Verhinderer“ sind: „Wir wollen für die Anwohner eine verträgliche Bauweise!“ Der Vorsitzende Boto Mertins unterstreicht, dass es besonders um das Wohl der Kinder, Enkelkinder und der zukünftigen Generationen geht.
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Die BI rechnet damit, dass wenn die Züge erst rollen, täglich bis zu 900 Bahnen durch Lichtenrade fahren werden. Diese Züge werden auch die ganze Nacht fahren, weil nach den jetzigen Planungen der Schönefelder Flughafen BER zumindest bis 24 Uhr und ab 5 Uhr offen sein soll. Da für die An- und Abreise aber mindestens noch ein bis zwei Stunden einzuplanen sind, kann von einem durchgängigen Zugverkehr ausgegangen werden. Es ist unklar, ob wie geplant auch lautere Güterzüge durch den Ortsteil rollen werden.

Nach den Auskünften, die die BI erhalten hat, wird es 2011 zu keinem Planfeststellungsverfahren mehr kommen. Sie haben Signale erhalten, dass auch nicht vor 2017 gebaut werden soll. Da die Planungen dann aber schon 20 Jahre alt sind ist die Forderung, dass nach den aktuellen Erkenntnissen neu geplant werden muss. Die Befürchtung ist, dass ansonsten auch technische Neuerungen und Fortschritte nicht in die Planungen mit einbezogen werden.

An der Mitgliederversammlung haben einige Kandidaten zur Abgeordnetenhauswahl 2011 teilgenommen. Andrea Kühnemann (SPD) bedankt sich für das Engagement und das lange Aushalten des Vorstandes. Nicolas Zimmer (CDU) berichtet kurz über Gespräche mit dem Ministerium und das die Bahn versprochene Verabredungen immer noch nicht eingelöst hat. Auch der Kandidat aus Lichtenrade-Nord Roman Simon (CDU) war anwesend.

Berichtet wird von einem Gespräch Bündnis 90/Die Grünen. Teilgenommen haben der Europaabgeordnete Michael Cramer, die Berliner Abgeordnete Claudia Hämmerling und der Fraktionsvorsitzende in der BVV Jörn Oltmann und der Abgeordnetenhauskandidat Heinz Jirout. Für die Schließung der bisherigen Unterbrechung des Mauerweges durch eine Bahnunterführung sind 2 Millionen Euro durch die EU ab dem Jahr 2014 bewilligt worden. Der BI war es wichtig darauf hinzuweisen, dass sich diese Maßnahme nicht mit der von der BI angedachten Tunnellösung widersprechen darf.

Die BI und andere Organisationen fordern, dass der sogenannte „Schienenbonus“, der 5 Dezibel ausmacht, bei künftigen Lärmbetrachtungen wegfällt. Im Koalitionsvertrag 2009 war dies bereits vorgesehen. Bei dem Bonus geht es darum, dass der Lärm der Eisenbahn bisher nicht so bewertet wurde, wie zum Beispiel Fluglärm: „Dies muss geändert werden!“ Eine Mittlung der Lärmbelastung in der Nacht ist für die BI unerträglich. Manfred Beck betont, dass die Spitzenwerte die für die Gesundheit gefährlichen Aspekte sind.
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Demo in Lichtenrade für eine Tunnellösung (September 2006)
Über einen Brief des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) freute sich der Vorstand der BI besonders: „Ich habe großen Respekt vor Ihrer jahrelangen konstruktiven, von Sachkunde und Zielstrebigkeit geprägten Arbeit.“ Weiter heißt es in dem Brief: „Auch der Berliner Senat hält das Anliegen Ihrer Bürgerinitiative, die Dresdner Bahn in Lichtenrade in Tieflage zu konstruieren, weiterhin für den am besten geeigneten Weg, weil Erschütterungen und Lärmbelastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner vermieden werden und das Stadtbild gewahrt bleibt.“ Damit wird auf die hohen Schallschutzwände angespielt, die Lichtenrade ansonsten trennen würden. Ein Beispiel für 6-Meter hohe Schallschutzwände sind schon jetzt an der B 96 zu betrachten. Weiterhin betont Wowereit, dass er das finanzielle Angebot, sich am unterirdischen Bau zu beteiligen, weiter ausdrücklich aufrecht erhält. Damit ist gemeint, dass Berlin, das ansonsten für die Unterquerungen der Bahn ein Drittel der Kosten tragen müsste, diese „ersparten“ Aufwendungen dann für die Tunnellösung einsetzen würde. „Abschließend möchte ich Ihnen herzlich für Ihren kontinuierlichen und unverdrossen engagierten Einsatz danken und hoffe mit Ihnen auf eine gute Lösung für die Dresdner Bahn“ schreibt der Alt-Lichtenrader „Wowi.“

Die Bürgerinitiative „Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V.“ macht auch auf die Gefahren beim Straßenverkehr aufmerksam. Die Lichtenrader Bahnhofstraße wird noch mehr belastet werden und viele tausend Fahrzeuge mehr werden sich dort durchquälen. Auch werden keine Straßenfeste mehr in der Einkaufsstraße stattfinden können. Durch die geplante Schließung des Bahnüberganges in der Wolziger Zeile werden aber auch die anderen Anlieger erheblich mehr belastet werden. Eine weitere Problematik sieht man darin, dass die bislang geplante Unterquerung am S-Bahnhof Lichtenrade ein Gefälle von 8,7% haben wird. Dies wird zwangläufig zu Problemen bei starkem Regen und auch bei Glatteis führen.
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Quelle: BI Dredner Bahn
Die bisherigen Vorsitzenden der BI, Boto Mertins und Manfred Beck, wurden im Amt bestätigt. Als weitere stellvertretende Vorsitzende sind Alt-Bürgermeister Wolfgang Krueger und Rainer Welz gewählt worden.

Es waren sich die Mitglieder darüber einig, dass die BI weiter für eine Tunnellösung kämpft und notfalls alle gerichtlichen Instanzen bemühen wird.

Thomas Moser (auch Fotos) -BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

http://www.dresdner-bahn.de

 

Lichtenrade - Fragen / Antworten zur Abgeordnetenhauswahl Berlin - Bündnis 90/Die Grünen - Heinz Jirout und Martina Zander-Rade

Die Lichtenrader Internetzeitung fragt die Lichtenrader Bewerber der Parteien für die Abgeordnetenhauswahl Berlin:

Eine Antwort von Heinz Jirout und Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen-Direktkandidaten für den Wahlkreis 8 und 7)
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Heinz Jirout (Wahlkreis 8)
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Martina Rade-Zander (Wahlkreis 7)
1. Die Flugroutendiskussion scheint sich für Lichtenrade in eine positive Richtung zu entwickeln.

Was sehen Sie noch für Notwendigkeiten, damit die Auswirkungen des stadtnahen neuen Flughafens für die Einwohner erträglich bleibt?

Antwort: Heinz Jirout und Martina Zander-Rade

Gesundheit und Sicherheit haben für uns Vorrang vor der Gewinnmaximierung. Wir setzen uns für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am neuen Flughafen Willy Brandt ein. Um einen ökonomischen Anreiz für einen anwohnerfreundlichen Flugbetrieb zu bieten, sollen die Start- und Landegebühren deutlichere Anreize für lärm- und schadstoffarme Flugzeuge setzen und tageszeitabhängig gestaffelt werden. Mit dieser Forderung stellen wir aber nicht die Wirtschaftlichkeit des Flughafens in Frage. Berlin braucht einen leistungsstarken Flughafen mit interkontinentalen Verbindungen.

Die Fluglärmkommission hat eine sehr gute und konstruktive Arbeit geleistet und einen guten Vorschlag vorgelegt, der die Bedürfnisse aller Betroffenen fair abwägt. Wir fordern die Deutsche Flugsicherung auf, diese Vorschläge zu berücksichtigen und nicht über die Köpfe der Anwohner/innen hinweg zu entscheiden. Aus Sicherheitsgründen darf auf keinen Fall der Forschungsreaktor des Helmholtzzentrums in Wannsee überflogen werden.

2. Viele Fragen haben die Lichtenrader in den letzten Jahren bewegt; beispielsweise die Flugroutendiskussion, der ebenerdige Ausbau der Dresdner Bahn, die Verbreiterung der B 96, ein geplantes Einkaufszentrum an der alten Mälzerei/Bahnhofstraße, der Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade.

Welche Positionen vertreten Sie in den angesprochenen Fragen bzw. welche damit verbundenen Chancen und Gefahren sehen Sie für den Ortsteil Lichtenrade im Wandel der Zeit?

Antwort: Heinz Jirout und Martina Zander-Rade

a) Wir befürworten die Tunnellösung für die Dresdner Bahn.

b) Den Ausbau der B 96 in dieser Form haben wir immer abgelehnt, darüber hinaus die Abwälzung der Kosten an die Anwohner/innen halten wir für unverhältnismäßig.

c) Der Tempelhofer Ortsteils Lichtenrade wurde durch die Hochstufung zum Stadtteilzentrum auch stadtplanerisch anerkannt. Rund um die alte Mälzerei am S-Bahnhof Lichtenrade kann sich nun ein Zentrum entwickeln, wenn Bürger/innen, Besitzer/innen, Stadtplaner/innen und Investoren unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte zusammen arbeiten. Über „Da müssen wir ran!“ fragte Dr. Georg Wagener-Lohse von der Ökumenischen Umweltgruppe: „Wie werden die Grünen einen Beitrag zur Verwirklichung dieser Lichtenrader 'Vision' leisten?“

Renate Künast und Heinz Jirout haben sich gemeinsam mit Dr. Georg Wagener-Lohse und der Umweltgruppe das Areal um die alte Mälzerei angesehen. Ihr Eindruck: Bei diesem tollen Gebäude und dem umliegenden Gelände lassen sich die stadtplanerischen Visionen gut nachvollziehen.

Im Gespräch macht die grüne Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin Renate Künast deutlich, dass sie voll auf Dialog setzt – auch in Lichtenrade. „Die verschiedenen angedachten Nutzungen sollten in einem offenen Gespräch zueinander gebracht werden: Die Bürgerinteressen, die Freizeitnutzungen wie auch die Interessen von Investoren müssen gemeinsam diskutiert werden!“ Eine ganzheitliche Stadtplanung in Berlin ist das Ziel – auch bei dem Zukunftsprojekt Lichtenrade.

d) Wir befürworten den Kompromissvorschlag der Justizangestellten, der eine Sanierung an dem vorhandenen Standort Plötzensee vorsieht und vertreten dies in den entsprechenden Gremien.

3. Lichtenrade ist ein Ortsteil, wo sich der demografische Wandel sehr deutlich zeigt. Besonders die Einwohnerzahlen der Generation 65 plus stiegen in den letzten Jahren deutlich.

Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie in diesem Umstand für Lichtenrade?

Antwort: Heinz Jirout und Martina Zander-Rade

Grüne Altenpolitik im demografischen Wandel bedeutet, daran mitzuwirken, jedem Menschen in jeder Lebensphase ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Unsere Gesellschaft wandelt sich, wir werden weniger, älter und bunter. Immer mehr Menschen wollen und können bis ins hohe Alter ein aktives Leben führen. Doch noch bestimmen Vorstellungen von Alter und Altern unsere Wahrnehmung, die schon der heutigen Generation der "Alten" nicht mehr gerecht werden. Das wollen wir Grüne ändern. Wir wollen Stereotype auflösen und mit negativen Zuschreibungen brechen. Denn für eine älter werdende Gesellschaft wird es entscheidend sein, das Engagementpotenzial Älterer auch zur Entfaltung kommen zu lassen.

Das bedeutet, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass gleichberechtigte Lebenschancen bestehen – für Jung und Alt. Das bedeutet aber auch, die negativen Auswirkungen des demografischen Wandels solidarisch auf die Generationen zu verteilen und die Risiken des Alters abzusichern. Jede und jeder muss sich sicher sein, auch im Fall von Pflege, Krankheit oder Armut die notwendige Hilfe zu erhalten. Die Sicherungssysteme vor Altersarmut müssen zu einer Grundsicherung weiterentwickelt werden, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter sicherstellen kann.

4. Welche besonderen Aktivitäten haben Sie oder Ihre Partei in Lichtenrade in den letzten 5 Jahren unternommen bzw. planen Sie für die nächste Legislaturperiode?

Antwort Heinz Jirout und Martina Zander-Rade:

Wir unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiativen:

·         für eine Tunnellösung

·         nach einer Perspektivenwerkstatt Bahnhofstraße/Mälzerei

·         für das Nachtflugverbot in der Zeit von 22 bis 6 Uhr

·         für eine anwohnerverträgliche Flugroutenlösung für ganz Berlin und Umgebung

·         und einen Verzicht auf dem Ausbau der Jugendstrafanstalt in Lichtenrade

Die Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de bedankt sich für die Beantwortung der Fragen!
Die Antworten aller Kandidaten der Parteien in gebündelter Form: LINK(pdf)

Wer wurde befragt? Siehe LINK: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2011/08/07/direktkandidaten-zur-abgeordnetenhauswahl-2011-werden-um-auskunft-gebeten.htm
 

Mopsrennen in Lichtenrade: Da rasen die Möpse und die Herrchen hecheln hinterher!

Berlin-Lichtenrade, 13. August 2011 Sommerwetter! Endlich mal ein richtig schöner Tag, und die Möpse treffen sich in Lichtenrade zum 2. Internationalen Berliner Mopstreffen. Streng genommen gehört der Miethepfad 8, wo das Treffen stattfindet, zu Marienfelde. Gefühlt ist das Grundstück des HSV Marienfelde fast noch Lichtenrade. Hier an der südlichen Grenze des Industriegebietes, direkt am S-Bahnhof Schichauweg, können Hundefreunde ihr liebsten Vierbeiner ungestört einen Treffpunkt bieten.

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Das Mopstreffen haben die Mopsliebhaber Beate und Thomas Zupan organisiert. Mit 130 Möpsen, dessen Herrchen und Frauchen sich angemeldet haben, ist die Rennkapazität auch völlig ausgeschöpft. Alles hat hier seine Ordnung: Der Impfpass und der Haftpflichtversicherungsnachweis muss vorgelegt werden. Der Tierarzt Gerhard Kemm führt noch einen Gesundheitscheck durch. Ansonsten ist hier aber alles ganz locker und ungezwungen. Würstchen, Bier und Kuchen zu zivilen Preisen für die Großen und Leckerli ohne Ende für die Kleinen. Der Kuchenverkauferlös geht zur Hälfte an die benachbarte ASB-Rettungshundestaffel und zur anderen Hälfte an den Verein „SOS-Hunde-Hilfe“.
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Die kleinen kurzhaarigen Hunde mit der knautschigen Schnauze werden von ihren großen Zweibeinern sehr geliebt. Vermutlich stammen die Möpse aus dem Kaiserreich China, wo sie vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurden (Quelle Wikipedia).
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Das Rennen war dann ein Spaß für alle! Einige Möpse haben sich als wahre Sprinter erwiesen, andere musste fast getragen werden oder ließen sich von ihren Genossen leicht ablenken und waren an anderen Sachen interessiert. Mit einem kleinen Schups ging es dann meistens los, eine elektronische Zeitmessung dokumentierte die genauen Ergebnisse, und die Hunde jagten ihren Herrchen oder Frauchen oder eher gesagt ihren Belohnungen hinterher. Man merkt bei den Besitzern, dass die Hunde sie glücklich machen und sie ganz und gar erfüllen. Und das geht durch alle Generationen! Beim ersten Berliner Mopstreffen waren schon 70 Tiere dabei und 2011 wollten noch mehr Menschen zeigen, dass ihre Gefährten keine überfetteten und trägen Zeitgenossen sind.
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Den Abschluss des Rennens bildeten Zupan´s Möpse. Beate Zupan lief mit Chili und Organisator Thomas kam bei dem quirligen Deckrüden Terror (hat der Namen etwa etwas zu bedeuten?) ganz schön aus der Puste.
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Die Mops-Rennergebnisse werden nachgereicht bzw. sind später auf der unten genannten Internetseite nachzulesen!

Ein schöner Nachmittag für alle Besucher! Hund und Mensch waren glücklich…und das sah man auch! Lichtenrade darf sich auf ein 3. Mopstreffen freuen!

Auf der danebenliegenden Dackelranch findet am 4. September 2011 ab 10 Uhr das mittlerweile 34. Lichtenrader Dackelrennen statt.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press) für www.lichtenrade-berlin.de

http://www.berlinmops.de

http://www.dackelranch.de

 

Die Lichtenrader Pufferküsser: Gartenbahnfreunde treffen sich!

Die Straßenbahn 99 fährt wieder durch Lichtenrade

Berlin-Lichtenrade, 16. August 2011, 16 Uhr Heute treffen sich in Lichtenrade zehn gestandene Männer, die ein gemeinsames Hobby haben: Garteneisenbahnen. Das Geheimnis rund um die Straßenbahn 99, die bis September 1961 in Lichtenrade ihre Endstation und Wendeschleife vor der Salvator-Kirche hatte, wird später gelüftet!

Die reiferen „Lira Gängster“ bekommen Nachwuchs!

Die meist schon etwas reiferen Herren treffen sich immer am 16. eines jeden Monats, egal was für ein Wochentag es ist, immer um 16 Uhr und immer bei einem anderen Eisenbahnfreund. Den immer gleichen Tag und die gleiche Uhrzeit erklären die Fans der handfesten Eisenbahnen mit ihrem etwas höherem Alter. Die „Lira Gängster“ (man beachte die etwas eigentümliche Rechtschreibung) kokettieren gerne mit ihrem Alter. Sie sind zwar tatsächlich fast alle im Ruhestand, aber sie sind noch gut beieinander. Heute haben Sie einen echten jungen Neuzugang in der Gruppe, der den Altersschnitt beträchtlich senkt. Sascha Treib hat in Lichtenrade eine Fahrschule und baut in der Freizeit in seinem Garten ein Eisenbahnviadukt.
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Über sein Hobby hat ihn Roland Thoma, ein anderer begeisterter Hobbybahner, bei eBay aufgespürt: „Ein reiner Zufall war das.“ Roland Thoma ist ein pensionierter Polizist und hat sich auf Rhätische Bahnen (RhB), eine Schweizer Eisenbahn mit ausgedehntem meterspurigen Netz, spezialisiert. Die bekannteste Rhätische Bahn ist die Berninabahn, die vom Schweizer St. Moritz bis auf 2.253 m über den Meeresspiegel klettert um dann im italienischen Tirano seine Endstation zu haben. Der Schweiz-Fan Roland Thoma ist begeistert von seinem „Krokodil“, für das man rund 800 Euro in der Digitalversion auf die Ladentheke legen muss. Das „Krokodil“ ist kein Reptil, sondern ein Spitzname für interessant geformte Elektrolokomotiven mit zwei längeren Vorbauten. Die ursprüngliche Bezeichnung geht auf den Einsatz besonders bei der Gotthardbahn in der Schweiz zurück, wo der steilen Anstieg von den grünen Kraftprotzen auf Schienen bewältigt wurde. Die anderen Bahnfans haben ihre Privat-Bahnen auch im Garten oder auf dem Dachboden, lieben Vitrinen- oder Fantasiemodelle und fahren ihre alten Loks teilweise unter echtem Dampf.
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Die Bezeichnung „Lichtenrader Gängster“ ist dadurch entstanden, dass sie von ihrem Modellbahnhändler nach zähen Preisverhandlungen zu ihren Gunsten mit den Worten verabschiedet wurden: „Ihr seid ja alles Gangster!“ Die „Gängster“ sind aber keine Gangster und tragen ihr Logo offen auf T-Shirts und Caps.
Jeder Eisenbahner hat so seine Schwerpunkte. Da gibt es die sogenannten „Pufferküsser“, den Modellbauer, den Bahnfotografen oder das „wandelnde Lexikon“: „Wir ergänzen uns ganz wunderbar!“ Zu der Gruppe gehören 14 Männer. „Wir haben jetzt auch ein AG Figurenformen gegründet“, erzählt Wilfried Reinsch, auch ein ehemaliger Polizist. In der Eisenbahnergruppe haben sich ehemalige U-Bahnfahrer, ein Rangierleiter und handwerkliche Berufe ohne Eisenbahnhintergrund, wie Maurer, Kfz-Mechaniker und Maschinist zusammengefunden.

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Wilfried Reinsch mit seiner Dampflok
Straßenbahn „Marke Eigenbau“
Rainer Anders ist der Modellbauer unter den Eisenbahnfreunden. Er erzählt, dass ihm das Bauen viel Spaß macht, aber auch nicht soviel kostet, als wenn man einfach eine Lok kauft. So hat Anders aus der Not eine Tugend gemacht und baut einzigartige Gartenbahnschätze der Spitzenklassen. Heute hat er seine besten Stücke mitgebracht. Das absolute Prachtexemplar ist eine alte Straßenbahn im Modell, die früher in Lichtenrade ihre Endhaltestelle hatte.
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Die „99“ hat er nach einem großen Vorbild, das jetzt an der Kleinmachnower Schleuse steht, als Modell gestaltet. Er hat hunderte Fotos gemacht, alles akribisch notiert und dann einen eigenen Bauplan erstellt. Die alten Schilder hat er von der echten Straßenbahn im Museums-Depot abfotografiert und dann so verkleinert, dass sie vom Original nicht mehr zu unterscheiden waren. Rausgekommen bei der ganzen Bauerei ist ein Unikat, das es nirgendwo anders zu bewundern gibt. Selbst viele Figuren hat Rainer Anders selbst modelliert.
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An diesem Modell, dass auch alten Lichtenradern gefallen dürfte, hat Rainer über ein Jahr gearbeitet: „Die Stunden kann ich gar nicht zählen!“ Verkaufen will der Bauherr seine Vorzeigeloks aber nicht: „Die gehören höchstens in ein Museum!“
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Seit über einem Jahr ist der Modellbauer auf Rente und hat jetzt noch mehr Zeit zum Bauen. Weitere Prunkstücke sind die Rangierlok „Köf“ mit schwerem Stahlkern, der sogenannte filigrane „Glaskasten“ und interessante Werkstadtfahrzeuge.
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Die Materialien zur Herstellung der Modelle sind hauptsächlich Polystyrol und Balsaholz. Für Schornsteine wird auch mal eine Spritze genommen oder umlackierte Knöpfe sind dann Lüfter. Rainer Anders ist bei seinen Ersatzmaterialien sehr erfinderisch. Die Gestänge der Dampfloks werden teilweise selbst aus Messing gefertigt. Auch komplizierte Drehgestelle hat der Modellbahnfummler Anders schon in seiner Werkstatt hergestellt. Die feinen Holzstrukturen bei den Eisenbahnanhängern ritzt er mit seinem Fingernagel ein. Für den Modellbauer sammeln Vereinskollegen alles mögliche an Krimskrams, was ihnen in die Finger kommt.
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Rainer Anders hat seine Selbstbauloks mit dem persönlichen Bahnnamen-Kürzel „RAB“ getauft. Der Künstler der Gartenbahner wird für die einmaligen Ergebnisse seiner Fummelei von seinen Eisenbahnkollegen anerkennend bewundert…vollkommen zurecht!
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Treffen beim „Chef“ vom Volkspark Lichtenrade
Heute ist der Treffpunkt bei Wolfgang Spranger im Garten. Seine Gartenbahnanlage ist circa 10 Meter lang und 1,40 Meter breit.
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Bierchen stehen bereit, die Suppe köchelt schon vor sich hin und die neuesten Erlebnisse werden ausgetauscht. Eine lockere Atmosphäre. Hier hat man sich immer etwas zu erzählen. Wilfried erzählt von mehreren Maulwürfen, die Gefallen an seiner Eisenbahnanlage gefunden haben. Im Hintergrund tuckert eine Dampflok mit Sound und einige Dampflokomotiven warten auf ihr Abfahrsignal.
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Der Gastgeber Wolfgang Spranger "unter Dampf"
Der heutige Gastgeber ist in Lichtenrade auch durch „seinen“ Volkspark bekannt. Wolfgang Spranger ist der Vorsitzende des Vereins Lichtenrader Volkspark. Er hat im Keller seines Einfamilienhauses auch das Vereinsheim eingerichtet. Hier finden, neben den wöchentlichen Arbeitseinsätzen im Park, die Vereinstreffen im Raum der gut gefüllten Hausbar statt.

Wolfgang Spranger berichtet, dass der verstorbene Dieter Ney, von allen nach seiner Wohnstraße nur „Schumpeter“ genannt, die Eisenbahngruppe sozusagen gegründet hat. Zum alten Reichsbahner „Schumpeter“ kamen immer wieder die Eisenbahnfans, um seine Gartenbahn im Vorgarten zu bestaunen. Daraus ist dann vor einigen Jahren eine Gruppe entstanden. Zu der eingeschworenen Gemeinschaft zählten mal 18 Gartenbahnliebhaber. Die Männer fahren aber auch gerne, mindestens einmal im Jahr, zu weiter gelegenen Eisenbahnausstellungen und haben für ihre Teilnahme darüber auch schon Urkunden erhalten.
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Im Winter werden die kleinen Häuser und Figuren im Keller „eingemottet.“ Die Bahnmodelle sind sowieso immer sicher im Haus verwahrt. Die Schienen sind ganz unempfindlich, so ist auch Schnee für sie kein Problem. Ansonsten muss die Anlage mit viel Handarbeit gereinigt werden. Wolfgang Spranger nutzt für einige Bahnteile schon mal Pressluft, um sich die Arbeit etwas leichter zu machen.

Die anderen Lichtenrader Eisenbahner heißen Wilfried, Lothar, Manfred, Günter, Horst, Dieter, Hartmut oder Thomas. Und alle sind sie ein bisschen „verrückt“ (im positiven Sinne).

Die Lichtenrader Gruppe schreibt über sich selbst: „Auf den monatlich stattfindenden Treffen bei wechselnden Gastgebern wird in geselliger Runde neben Fahrbetrieb und Medienschau kräftig gefachsimpelt.“ So gehört ein wenig Fachchinesisch zu den Eisenbahnern: Die Spurbreite der Gartenbahn ist „45mm IIn“ oder wird auch „Spur G“ genannt. Roland Thoma, der Mann mit den Schweizer Eisenbahnen, hat als einziger von Analog auf Digital umgerüstet. Andere fahren gerne mit echtem Dampf über ihr Grundstück.

Die begeisterten Gartenbahnler fühlen sich in ihrem Element, wenn sie unter Gleichgesinnten einmal im Monat so richtig „Kind“ sein dürfen. Sie betonen aber immer wieder, dass die teuren Modelle kein Kinderspielzeug sind. Es glitzert in ihren Augen, wenn sich das rollende Material in Bewegung setzt: „Vorsicht an der Bahnsteigkante und zurückbleiben bitte!“

Thomas Moser (auch Fotos)-BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Jean Pacalet ist verstorben und lebt in den Herzen weiter!

Er war dem Haus Cato Bontjes van Beek und seinen Initiatoren sehr verbunden: Jean Pacalet!

Der Meister seines Akkordeons ist nach schwerer Krankheit am 7. Juli 2011 im Alter von nur 60 Jahren verstorben.

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Anne Achtenhagen und Johannes Schmock, die den begnadeten Künstler zu einigen Konzerten in das Haus Cato Bontjes van Beek nach Lichtenrade holen konnten, schreiben über den Tod von Pacalet: „Mit ihm ist ein außergewöhnlicher Mensch, ein begnadeter Musiker, ein einzigartiger Akkordeonist, der ausschließlich seine eigenen Kompositionen gespielt und vermittelt hat, von uns gegangen. Für uns bleibt die Leere, die trotz aller Erinnerung entsteht, wenn ein lieb gewonnener Freund gegangen ist – und es bleibt seine Musik, die uns immer begleiten wird und die wir dankbar als sein großes Geschenk angenommen haben…er ist geradezu verschmolzen mit seinem Instrument, einem Unikat der Firma Pigini aus Ancona, hergestellt in einjähriger Bauzeit nach seinen Anweisungen. Nur mit diesem Instrument konnte er seine Kompositionen hörbar und fühlbar machen.“

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Auch ich war von Jean Pacalet grenzenlos begeistert. Ich durfte ihn zweimal hören und es war jedes mal ein großes Vergnügen: „Jean Pacalet wuchtet das eigens in einjähriger Bauzeit nach seinen Wünschen gefertigte Instrument auf seinen Schoss. Von der ersten Minute an verschmilzt der Künstler mit dem Akkordeon. Teilweise sieht man nur noch seine wippenden Haare. Wenn er das Akkordeon zum ertönen bringt, ist es nicht nur einfaches spielen, sondern er lebt mit seinen Stücken. Wenn er vom Meeresrauschen spielt, spürt man die Wellen am Strand umschlagen. Mit seinen Werken über die Route Nationale N7 von Paris in Richtung Süden durch die schönsten Weinanbaugebiete Frankreichs, sein Stück über Afrika und die Loreley-Variationen gibt er dem Zuhörer das Gefühl, bei allen Orten seiner Reisen den Rhythmus und Atem spüren zu können. Wenn Pacalet von seiner ersten Deutschlandreise in Thüringen die Spuren von Bach nachvollzieht, hört man den Klang einer großen Kirchenorgel. Jean Pacalet bearbeitet sein Instrument auch als Schlagzeug, auch wird der Balg mit den Fingern bespielt und immer wieder holt er mit Gefühl und/oder Kraft bei ganzem Körpereinsatz die letzte Luft aus dem Instrument heraus. Die jungen und älteren Besucher des Konzertes sind begeistert. Nach den Zugaben freut sich dann der Künstler auf ein Glas Rotwein und eine Entspannungszigarette.“

Die öffentliche Trauerfeier findet am Sonntag, den 4. September um 15 Uhr in der St. Bartholomäuskirche im Prenzlauer Berg, Friedensstraße 1, statt

Barbara Thalheim, Jean Pacalets langjährige musikalische Partnerin, seine musikalische Zwillingsschwester, hat dafür ausschließlich Musik von Jean Pacalet ausgewählt, in verschiedenen Besetzungen, darunter seine Komposition b-a-c-h für Akkordeon und Streichquartett, eine Hommage an J.S. Bach, dessen Musik er geliebt und verehrt hat.

„Sie alle sind herzlich eingeladen, ihn an diesem Tag zu begleiten, seine Musik zu hören, ihn spielen zu sehen, ihm in seinem vergangenen Leben nachzuspüren, sein Instrument noch einmal zu sehen, und: mit Ihrem Herzen bei Jean Pacalet zu sein.“

Am Freitag wird im Tagesspiegel ein ausführlicher Nachruf zu lesen sein. Am 16./17. Juli ist eine Todesanzeige erschienen, unterschrieben von zahlreichen Menschen, die ihm nahe standen.

Jean Pacalet wird in den Herzen der Menschen, die seine Musik genießen durften, fest verwurzelt bleiben.

Thomas Moser
Fotos:BerLi-Press

 

Rotkäppchen kann ein Regenschauer doch nicht erschüttern!

Der LortzingClub, das Märchen Rotkäppchen ganz modern, eine Einrichtung mit Sorgen und die Fee vom "Lesezirkel Weißgerber" 

Berlin-Lichtenrade, 12. August 2011 Der Lichtenrader „LortzingClub“ hatte Rotkäppchen und die gute Fee zu Besuch. Zur guten Fee berichten wir am Schluss.

In der letzten Ferienwoche fand Tag für Tag das Märchenzauber „Rotkäppchen“ im LortzingClub statt. Die Kinder erarbeiteten sich eine Theatervorstellung und alles was damit verbunden ist. Die „Bühnenaktion“ Rotkäppchen, nach einer Idee der Brüder Grimm, wurde von Oliver Schmidt bearbeitet und in Szene gesetzt. Maike Hoffmann hatte die Spielleitung und Koordinationsaufgabe. Die Kinder waren eine Woche begeistert bei der Sache und nun wollten Sie ihren Eltern, Großeltern und Freunden das Ergebnis der Arbeit zeigen.

Die Open-Air-Aufführung konnte beginnen. Der Regenschauer nach den ersten Minuten hat nichts ausgemacht. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es froh gelaunt auf der Wiese weiter.
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Unter dem Motto „Alle Kunstgattungen sind gut, außer der langweiligen“ (Voltaire) stützte sich musikalisch die Theatervorstellung beispielsweise auf Branduardi, Ramazzotti und Händel. Eine bunte Musikmischung, die aber hervorragend zusammenpasste! Ein Mädchen versinkt in ein Märchenbuch und träumt, dass ihrer Oma etwas passiert ist. Die moderne Form des Märchens rankte sich um die Sorgen über die Oma, dann um so eine Art Liebesgeschichte und den intelligenten „Kampf“ mit dem Bösen. Und wie es so schön im Märchen ist: Alles wird gut! Gut eine halbe Stunde haben die Kinder wirklich alles gegeben.
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Das Publikum ist begeistert! Der Einrichtungs- und künstlerischer Leiter Oliver Schmidt ist stolz auf seine Kids. Mit der Aufführung haben sich die 38 mitwirkenden Kinder selbst einen fulminanten Ferienabschluss bereitet.
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Ein Wermutstropfen bleibt dann doch, weil die Einrichtung um ihr Überleben kämpft. Die bisherigen Personalressourcen reichen ohne weitere Unterstützung nicht Vorne und nicht Hinten. Die zwei „Zugmaschinen“ Oliver Schmidt und Maike Hoffmann stellen Tag für Tag den Lichtenrader Kindern ein wunderbares Programm zur Verfügung und leisten mit ihrem Engagement fast übermenschliche Arbeit. Die Eltern sind spürbar sauer, dass sie von nirgends zusätzliche notwendige Unterstützung bekommen. Sie fühlen sich vom Träger der Einrichtung und von den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen.
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Es ist vollbracht...(V.Lks.n.re:Beatrix Veenhoven/Jugendamt,Maike Hoffmann,ein Schauspieler,Oliver Schmidt,Lothar Weißgerber und noch viele Schauspieler/innen)
Aber was wäre ein Märchen ohne ein zumindest kleines gutes Ende? Hier kommt die Fee in Form von Lothar Weißgerber ins Spiel. Der „Lesezirkel Weißgerber“, ein alteingesessenes Lichtenrader Unternehmen, hat schon viele Lichtenrader Jugendeinrichtungen unterstützt. Heute gibt der Lesezirkel jede Menge aktueller Zeitschriften für eine LortzingClub-Spende an die begeisterten Eltern und Kinder ab. Bei der Aktion kamen 195 Euro zusammen. Ein schönes Ergebnis! Der Lesezirkel will weiter für Spenden für den LortzingClub werben. Lothar Weißgerber erfreut sich an den Kindern und erinnert sich noch gut: „Vor 63 Jahren war ich hier selbst noch in der Einrichtung, als die Amis in diesem Haus einen Club für Kinder und Jugendliche eingerichtet hatten.“
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Die gute Fee Lothar Weißgerber und Heidrun Huß vom Lesezirkel...
Der LortzingClub braucht noch viele gute Feen, die die hervorragende Arbeit dieser Einrichtung unterstützen! Märchen dürfen ruhig mal wahr werden! ToM

http://www.lortzing-club.de

Über den „Weißgerber Lesezirkel“ in der Lichtenrader Website: http://www.lichtenrade-berlin.de/weissgerber.html

http://www.weissgerberlesezirkel.de

 

 

Lichtenrade - Fragen / Antworten zur Abgeordnetenhauswahl Berlin - Axel Bering (FDP)

Die Lichtenrader Internetzeitung fragt die Lichtenrader Bewerber der Parteien für die Abgeordnetenhauswahl Berlin:

Eine Antwort von Axel Bering (FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis 8)
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Foto:privat

1. Die Flugroutendiskussion scheint sich für Lichtenrade in eine positive Richtung zu entwickeln.

Was sehen Sie noch für Notwendigkeiten, damit die Auswirkungen des stadtnahen neuen Flughafens für die Einwohner erträglich bleibt?

Antwort Axel Bering:

Nach dem derzeitigen Stand der Flugroutenplanung sieht es in der Tat danach aus, dass die Bürger in Lichtenrade mit einem blauen Auge davon kommen werden. Hoffentlich hat sich das Engagement der Bewohner Lichtenrades ausgezahlt und es gibt hier nicht wieder eine böse Überraschung.

Für mich stellt sich die Frage: Wer hat für die Planung des Flughafens Berlin-Brandenburg und damit auch für die Flugrouten in Berlin die politische Verantwortung? Da die FDP in Berlin seit Anfang 1989 in der Opposition ist, kann ich für meine Partei eine politische Verantwortung ausschließen.

Aber was ist mit der CDU, den Grünen und der Partei die Linke? Alle vier Parteien haben in wechselnden Koalitionen mit der SPD in Berlin Regierungsverantwortung gehabt. Damit haben diese Parteien die Verantwortung für die Planung des Flughafens. Zu dem ist Herr Wowereit nach dem er Regierender Bürgermeister wurde von Lichtenrade weggezogen. Da stellt sich für mich schon die Frage: Was hat Herr Wowereit über die Belastung Lichtenrades durch den neuen Flughafen gewusst, zumal er ja im Aufsichtsrat der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH saß und bis heute sitzt?

2. Viele Fragen haben die Lichtenrader in den letzten Jahren bewegt; beispielsweise die Flugroutendiskussion, der ebenerdige Ausbau der Dresdner Bahn, die Verbreiterung der B 96, ein geplantes Einkaufszentrum an der alten Mälzerei/Bahnhofstraße, der Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade.

Welche Positionen vertreten Sie in den angesprochenen Fragen bzw. welche damit verbundenen Chancen und Gefahren sehen Sie für den Ortsteil Lichtenrade im Wandel der Zeit?

Antwort Axel Bering:

Wenn es beim derzeitigen Stand Flugroutendiskussion bleibt, wird sich durch den neuen Flughafen BBI der Wohnstandort Lichtenrade positiv entwickeln. Als Beispiel sei hier die positive Entwicklung im Umfeld des Münchener Flughafens genannt. Diese Entwicklung wird aber nur gelingen, wenn BBI sich auch zu einem Internationalen Drehkreuz entwickelt und nicht durch Flugzeiten von 6 – 22 Uhr beschränkt bleibt. Wer das von meinen politischen Gegnern fordert, muss den Berliner erklären, warum wir Milliarden Euro in den märkischen Sand verbuddelt haben. Denn einen Regionalflughafen BBI hätten wir uns ersparen können. Tegel und Schönefeld konnten das bereits leisten.

Den Bahn Ausbau halte ich für notwendig. Ich setze mich jedoch für eine Tunnellösung ein.

Eine Verbreiterung der B 96 im Bereich des Kirchhainer Damms halte ich im Interesse aller Berliner für notwendig. Auch für die Lichtenrader ist die derzeitige Engpasssituation eine Zumutung. Die Anwohner müssen aber durch Schallschutzmaßnahmen besser geschützt werden als es heute der Fall ist. Was für mich überhaupt nicht geht, ist ein Abkassieren der Anlieger im Rahmen des von rot-rot beschlossenen Straßenausbaubeitragsgesetztes. Darüber hinaus erschließen sich für mich die Tempo 30 Zonen auf der B 96 im Bereich Tempelhofer Damm nicht. Der Tempelhofer Damm stellt eine wichtige Verbindung von Lichtenrade mit der Berlin City da und muss diese Funktion auch erfüllen können.

 

Grundsätzlich heiße ich Investoren in Berlin willkommen, auch Investoren die ein Einkaufszentrum bauen wollen. Angesichts der Anzahl der bereits vorhandenen Einkaufszentren in Berlin, bezweifele ich aber, ob Investoren derzeit bereit sind in weitere  zu investieren. Was Lichtenrade keinesfalls braucht ist eine Investitionsruine.

Einen Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade lehne ich zum Schutz der Anwohner ab.

3. Lichtenrade ist ein Ortsteil, wo sich der demografische Wandel sehr deutlich zeigt. Besonders die Einwohnerzahlen der Generation 65 plus stiegen in den letzten Jahren deutlich.

Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie in diesem Umstand für Lichtenrade?

Antwort Axel Bering:

Ich sehe hier keinen besonderen Handlungsbedarf der Politik. Da die Kundengruppe der Generation 65 plus in Lichtenrade eine zahlungskräftige Gruppe ist, stellt sich Handel und Gewerbe sehr schnell auf die besonderen Anforderungen ein. Ein Beispiel ist in diesem Zusammenhang zum Beispiel eine Supermarktkette, die Ihre Einkaufswagen mit einer Lesehilfe ausstatten. Nach meiner Erfahrung will diese Generation auch keine besondere Behandlung haben. Sie wollen Teil der Gesellschaft sein.

4. Welche besonderen Aktivitäten haben Sie oder Ihre Partei in Lichtenrade in den letzten 5 Jahren unternommen bzw. planen Sie für die nächste Legislaturperiode?

Antwort Axel Bering:

Die FDP hat sich in Lichtenrade in den letzten Jahren mit den Themen Flugrouten, Dresdner Bahn, B 96 und Umzug der Drogenabteilung der Jugendstrafanstalt beschäftigt, zu jeden dieser Themen hat die FDP Veranstaltungen durchgeführt.

Darüber hinaus fordern wir eine Abschaffung des Straßenausbaubeitragsgesetztes. Die FDP Fraktion im Abgeordnetenhaus hat schon bei der Gesetzesberatung aufgezeigt, wie die Berliner Verwaltung dieses Gesetz anwenden wird und genauso ist es eingetroffen. Die bezirklichen Bauämter unterlassen die laufende Instandhaltung von Straßen, bis diese nicht mehr vernünftig als Straße genutzt werden können. Dann wird die Straße luxussaniert und die Kosten werden den Anwohner aufgebrummt, weil der Anwohner ja einen „Mehrwert“ hat. Unter dem Strich werden die Kosten der Straßeninstandhaltung vom Staat auf die Anwohner abgewälzt. Das wollen wir nicht.

Ein anderer Punkt ist die Substanzversteuerung von Gewerbebetrieben. Hier hatte die schwarz-rot Bundesregierung das Gewerbesteuergesetz so geändert, dass bei Gewerbetreibenden gezahlte Mieten, Pachten und Zinsen als Gewinn versteuert werden müssen. In der Wirtschaftskrise 2009 zeigte sich deutlich, dass Gewerbetreibende Steuern zahlen mussten, obwohl sie einen Verlust erwirtschafteten. Auf Drängen der FDP hat die derzeitige Bundesregierung versucht das Gewerbesteuergesetz zu ändern. Dieses Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig. Der rot-rote Berliner Senat jedoch hat in den Verhandlungen deutlich gemacht, dass er an der Substanzversteuerung festhalten will. Da eine Zustimmung im Bundesrat wegen der ablehnenden Haltung aller SPD geführten Landesregierungen nicht möglich ist, wurden die Bemühungen der Bundesregierung eingestellt. Ich will das im Berliner Abgeordnetenhaus stärker über das Abstimmungsverhalten der Landesregierung gesprochen wird.

Die Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de bedankt sich für die Beantwortung der Fragen!
Die Antworten aller Kandidaten der Parteien in gebündelter Form: LINK(pdf)

Wer wurde befragt? Siehe LINK: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2011/08/07/direktkandidaten-zur-abgeordnetenhauswahl-2011-werden-um-auskunft-gebeten.htm

 

Einladung zur Ausstellung in Lichtenrade: „Bilderkunst im Grünen“

Es sind drei Künstler, die alle im Rotenkruger Weg in Lichtenrade wohnen. Sie kennen sich schon eine kleine Ewigkeit, sagt Sylvia Zeeck, die Collagen aus Alltagsdingen macht und sich der Malerei verschrieben hat. Der Künstlerkollege Rudolf Kraus schwingt den Pinsel und betreibt Ölmalerei. Der Dritte ist Thomas Seemann und als Photokünstler unterwegs.
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Foto Lichtpunkt49: v.R.n.l. Thomas Seemann, Sylvia Zeeck, Rudolf Kraus

Interessanterweise hatten die Drei zeitgleich die Idee, die Kunst einmal in Gärten zu präsentieren. In nachbarschaftlichen Gesprächen tauschten sie sich darüber aus und beschlossen diese Aktion gemeinsam auf die Beine zu stellen. „So kam die ganze Sache ins rollen und wir gründeten eine Künstlergemeinschaft mit dem Namen ´Lichtpunkt49´“ erzählt begeistert Sylvia Zeeck. Die „49“ steht für die alte Postleitzahl von Lichtenrade. Die etwas älteren Lichtenrader erinnern sich noch gerne an diese einheitliche Postleitzahl für ganz Lichtenrade.

So wurde ein großes Plakat gemalt und um Unterstützung für die Ausstellung in der Nachbarschaft geworben. Von der Nachbarschaft wurde die Aktion begeistert aufgenommen. Viele wünschten sich schon länger einmal mit den Nachbarn mehr in Kontakt zu treten. Die Künstler schwärmen: „Es ist wirklich schön zu beobachten, wie sich die Menschen durch diese geplante Veranstaltung einander näher kommen.“ Da die Künstler Grundstücke in einer Sackgasse bewohnen, ist eine richtig gute Voraussetzung für die Schaffung eines "Kunstpfades" zwischen Goethestraße und Fontanestraße vorhanden. Eingeladen werden alle kunstinteressierten Menschen, nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft, sondern aus ganz Lichtenrade und Berlin.

Das Künstler-Trio denkt schon darüber nach, ob man diese Aktion jährlich wiederkehrend inszenieren sollte. Dann könnten vielleicht noch andere Künstler dazukommen. Jetzt will man aber erstmal dies Startausstellung gut über die Bühne bringen.

Die Ausstellung findet am 4. September 2011 (Sonntag) ab 15 Uhr statt. Wenn es regnen sollte, ist schon als Ausweichtermin der 11. September, genau eine Woche später, festgelegt worden.

Ausgestellt werden Ölbilder, Photokunst und Materialcollagen. Die ausgestellten Werke umfassen etwa 80 Bilder. Unter dem Motto: "Bilderkunst im Grünen" lädt „Lichtpunkt49“ zu einem besonderen Spaziergang im Rotenkruger Weg 27-48 (zwischen Goethe- und Fantanestraße) ein. ToM

Hier noch mal die Fakten im Überblick:

Bilderkunst im Grünen von „Lichtpunkt49“

-Sonntag, 4. September 2011 (bei Regen am 11. September)

-Ab 15 Uhr

-Rotenkruger Weg 27-48 (zwischen Goethe- und Fontanestraße) in Lichtenrade

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Direktkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl 2011 werden um Auskunft gebeten

Lichtenrade ist in zwei Wahlkreise aufgeteilt: Marienfelde/Lichtenrade-Nord (Wahlkreis 7) und Lichtenrade (Wahlkreis 8). Jeder Wahlkreis hat somit verschiedene Bewerber/innen als Direktkandidat/in zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2011.

Folgende Direktkandidaten haben wir um eine Stellungnahme gebeten. Die Antworten werden in der Internetzeitung von Lichtenrade veröffentlicht:

CDU Roman Simon und Nicolas Zimmer

SPD Ingo Siebert und Andrea Kühnemann

Bündnis 90 / Die Grünen Martina Zander-Rade und Heinz Jirout

FDP Holger Krestel und Axel Bering

Linke Carsten Schulz und Heidi Kloor

Die Lichtenrader Internetzeitung fragt die Lichtenrader Bewerber der Parteien für die Abgeordnetenhauswahl Berlin:

1. Die Flugroutendiskussion scheint sich für Lichtenrade in eine positive Richtung zu entwickeln.

Was sehen Sie noch für Notwendigkeiten, damit die Auswirkungen des stadtnahen neuen Flughafens für die Einwohner erträglich bleibt?

2. Viele Fragen haben die Lichtenrader in den letzten Jahren bewegt; beispielsweise die Flugroutendiskussion, der ebenerdige Ausbau der Dresdner Bahn, die Verbreiterung der B 96, ein geplantes Einkaufszentrum an der alten Mälzerei/Bahnhofstraße, der Umzug der Drogenfachabteilung der Jugendstrafanstalt nach Lichtenrade.

Welche Positionen vertreten Sie in den angesprochenen Fragen bzw. welche damit verbundenen Chancen und Gefahren sehen Sie für den Ortsteil Lichtenrade im Wandel der Zeit?

3. Lichtenrade ist ein Ortsteil, wo sich der demografische Wandel sehr deutlich zeigt. Besonders die Einwohnerzahlen der Generation 65 plus stiegen in den letzten Jahren deutlich.

Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie in diesem Umstand für Lichtenrade?

4. Welche besonderen Aktivitäten haben Sie oder Ihre Partei in Lichtenrade in den letzten 5 Jahren unternommen bzw. planen Sie für die nächste Legislaturperiode?

 

Neues Volkshochschul-Programm 2011/2012 erschienen!

Das neue Jahresprogramm 2011/2012 der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg ist soeben in einer Auflage von 28.000 Exemplaren erschienen und liegt nun in der VHS, den Rathäusern, Bürgerämtern, Bibliotheken und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie einigen Buchhandlungen und vielen anderen Stellen im Bezirk aus.

Im neuen Programm greift die VHS wie immer auch aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Medienkompetenz und Internetsicherheit wird als Hilfestellung für Eltern und Pädagogen angeboten und auch in Deutschkurse für Mütter bzw. Eltern integriert. Cypermobbing und Kostenfallen spielen hier eine besondere Rolle. Im Rahmen einer gesellschaftspoltischen Reihe zum Thema „Identität“ geht es unter dem Titel „Ich und mein Avatar“ um den Umgang mit virtuellen Internet- und Online-Spiele-Welten.

Da die Vereinten Nationen das Jahr 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt haben, greift die VHS dieses wichtige Thema mit zahlreichen neuen naturkundlichen Wanderungen auf.

Nach dem erfolgreichen Start von Chinesisch-Kursen beginnen in der VHS nun neue Kurse in einer weiteren Welt-Sprache: Arabisch.

Auch außerhalb der Öffnungszeiten der VHS-Geschäftsstelle sind ab sofort Anmeldungen schriftlich per Fax (90277-8944), Post (VHS-Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin) oder per E-Mail (vhs@ba-ts.berlin.de) möglich. Voraussetzung dafür ist jeweils die Angabe der eigenen Bankdaten (Bank, Bankleitzahl, Kontonummer, Kontoinhaber/in) für das Lastschrifteinzugsverfahren.

Alle VHS-Kurse sind mit einer Online-Buchungsmöglichkeit im Internet unter

www.vhs-tempelhof-schoeneberg.de zu finden.

Am 25. August, von 16 – 19.30 Uhr, bietet die VHS im Haus am Barbarossaplatz 5 Information und Fachberatung für alle Programmbereiche an.

Selbstverständlich sind an diesem Tag auch Kursanmeldungen möglich.

 

Weißgerber Lesezirkel unterstützt die Lichtenrader Jugend

Hilfe für den LortzingClub

(Berlin – 04. August 2011): Dem LortzingClub in Lichtenrade fehlen die finanziellen Mittel, um auch in Zukunft den Kindern und Jugendlichen eine attraktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Aus diesem Grund fühlt sich der Weißgerber Lesezirkel (www.weissgerberlesezirkel.de) verpflichtet zu helfen. Am Freitag, den 12.08.2011 um 16:00 Uhr findet im LortzingClub in der Lortzingstraße 16 eine Theateraufführung mit dem Titel „Rotkäppchen“ statt. Um den LortzingClub zu unterstützen, wird der Weißgerber Lesezirkel an diesem Tag verschiedene Zeitschriften gegen eine kleine Spende verteilen. Das gesammelte Geld stellt das Tempelhofer Familienunternehmen dem LortzingClub zur Verfügung.
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Im LortzingClub ist (noch) immer was los...(Foto:BerLi-Press/Sommerfest 2009)

Bangen um die Zukunft des Jugendclubs

Der LortzingClub (www.lortzingclub.de) bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, nach der Schule und in den Ferien einer sinnvollen und abwechslungsreichen Beschäftigung nachzugehen. „Auch meine Schwester und ich verbrachten dort viele Stunden unserer Kindheit. Wir haben Blockflöte spielen gelernt, Bastelkurse besucht und sind im Sommer baden gegangen. Um so mehr war ich bestürzt, als ich erfuhr, dass der Club finanzielle Sorgen hat“, sagte Ute Weißgerber-Knop, Geschäftsinhaberin vom Weißgerber Lesezirkel. Aufgrund fehlenden Geldes musste das Personal reduziert und die Öffnungszeiten verkürzt werden. Die umfangreiche und qualifizierte Betreuung kann auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden.

Über den Weißgerber Lesezirkel

Der Weißgerber Lesezirkel (www.weissgerberlesezirkel.de) beliefert private Haushalte und Geschäftskunden wie zum Beispiel Arztpraxen, Gastronomie und Frisöre in Berlin und Brandenburg mit preisgünstigen Lesemappen. Dabei lesen die Kunden bis zu 50 Prozent günstiger und bekommen die Zeitschriften kostenlos nach Hause geliefert. Der Leser kann die Lesemappen individuell und flexibel zusammenstellen. Das mittelständische Familienunternehmen mit 45 Mitarbeitern ist bereits seit über 86 Jahren persönlicher Dienstleister für Mietzeitschriften.

Quelle: openPR

Weißgerber unterstützt schon viele Jahre Lichtenrader Jugendeinrichtungen.

Termin notieren und den LortzingClub unterstützen: 12. August 2011, 16 Uhr - Rotkäppchen im LortzingClub-Märchentheater LINK

 

 

Lichtenrade wächst zu

Der Sommer ist eher regnerisch, daher wachsen Gräser, Beifuss, Brennnesseln und Bäume gut – und Lichtenrade wächst zu. In vielen Straßen in unserem Ortsteil ist das „Straßenbegleitgrün“ höher als 1,50 m und wurde teilweise durch den vielen Niederschläge heruntergedrückt. Dadurch sind an einigen Bereichen Gehwege oder Radwege nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Hinzu kommen die Seitenaustriebe der Straßenbäume, die auch noch auf die Fahrbahn ragen.
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Foto: HWGV -Helmut Funk aus der Galluner Straße ärgert sich schon seit Wochen über den kaum noch begehbaren Gehweg an der Ecke Keithstraße

Dieser ungepflegte, teils die Verkehrssicherheit beeinträchtigende Zustand wird seitens des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e. V. bemängelt. "Wir haben uns bereits an den zuständigen Stadtrat gewandt und um Abhilfe gebeten.", so der 1. Vorsitzende Frank Behrend. Der Verein erwartet, dass das Bezirksamt seinen Pflichten nachkommt und die Flächen mäht bzw. die Baumaustriebe entfernt.

Im vergangenen Jahr hat der rund 3.000 Mitglieder  zählende Verein die Aktion „Schöneres Lichtenrade!“ ins Leben gerufen. Alle Mitglieder aber auch jeder Bürger soll dem Verein melden, was ihn in Lichtenrade, auf unseren Straßen und Plätzen ärgert, was nicht in Ordnung ist. Der Verein meldet dies an die zuständigen Ämter, Behörden und anderen Stellen (z.B. BSR). Und es soll nachgehalten werden, damit den Mängeln und Problemen tatsächlich nachgegangen wird und diese abgestellt werden.  Meldungen  unter dem Stichwort „Schöneres Lichtenrade“ können gesandt werden an: Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. , 12307 Berlin, Rehagener Str. 34 , per Fax: 030/744 02 18  oder  per E-Mail: info@hwgv-lichtenrade.de

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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