Flamenco-Reise mit der Gitarre

Pedro Soler spielte im Haus Cato Bontjes van Beek

Berlin-Lichtenrade, 28. Mai 2011 Flamenco-Töne der besonderen Güte, von einem internationalen Gitarrenvirtuosen präsentiert, konnten Zuhörer in Lichtenrade hören. Das Haus Cato Bontjes van Beek, tagsüber ein ganz normaler Schulhort, wird in unregelmäßigen Abständen zu einer gefragten Kulturadresse in Lichtenrade. Heute hat sich Pedro Soler (Banyuls sur mer, Frankreich) angekündigt. Die Künstler Barbara Thalheim und Jean Pacalet, auch Freunde und beliebte Gäste dieser außergewöhnlichen Bühne, haben es Pedro Soler ans Herz gelegt, mal in Lichtenrade haltzumachen. Nun ist es soweit!

Die Frühlingssonne bringt eine ganz besondere Stimmung in den lichtdurchfluteten Raum. Der Mehrzwecksaal ist vollständig mit kulturbegeisterten Menschen gefüllt, die sich auf den musikalischen Leckerbissen freuen. Die offenen Flügeltüren erlauben es, dass weitere Zuhörer vom Garten her dem Konzert lauschen können. Die Vögel zwitschern und das Publikum, viele kennen sich von den Lichtenrader Konzerten, plauschen angeregt bis zur letzten Minute. Anne Achtenhagen begrüßt den Gitarrenkünstler und freut sich, dass er in das „verschlafene“ Lichtenrade gefunden hat.
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Pedro Soler, geboren 1938, beginnt sein Konzert mit Fandango. Pedros Musik ist nicht der typische Flamenco mit den Kastagnetten und temperamentvollem Tanz. Pedro reist mit den Zuhörern durch die Jahrhunderte des Flamencos und vereint indische Ursprünge und andalusische Elemente. Der Flamenco-Meister wurde als junger Mann von dem Flamencosänger Jacinto Almadén entdeckt, der seine Feinfühligkeit zu schätzen wusste und ihn als seinen persönlichen Gitarristen ausbildete. Vieles lernte Pedro jedoch durch jahrelanges Zuschauen und aufmerksames Hören. Pedro Soler hat Jacinto Almadén bis zu dessen Tode durch die ganze Welt begleitet. Pedro arbeitet mit spanischen, griechischen, baskischen, indischen und französischen Künstlern auf der ganzen Welt zusammen. Fast verträumt wirken manche Stücke, zärtlich und voller Bewunderung, etwa für Carmen Joselito, die Tänzerin, mit der er über lange Jahre zusammenarbeitete.
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Der Künstler der 6 Saiten spielt Lieder von Freude, Leid, Trauer und Wut. Manchmal spielt Pedro temperamentvoll, manchmal auch ganz leise. Immer scheint er jedoch mit seinem Instrument und den Geschichten zu verschmelzen. Pedro Soler führt Zwiegespräche mit seiner klassischen Gitarre, dessen jahrelange Gebrauchsspuren deutlich zu sehen sind; er führt weiche Schläge aus, zupft gefühlvoll und geht dann in einen harten Rhythmus über. Die Finger der rechten Hand schlagen dabei leicht auf den Korpus des Instrumentes, um an der einen und anderen Stelle dann doch Kastagnetten und Tanz zu interpretieren.
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Pedro und seine Musik werden zu einer Einheit. Literaturnobelpreisträger Miguel Angel Asturias sagte: „Pedro Solers Finger sind die fünf Sinne der Gitarre. In seinen Händen vermag die Gitarre zu sehen, hören, singen, fühlen und sprechen.“ Der Künstler ist offen für viele Stilrichtungen und wird besonders für seine Präzision und Reinheit geschätzt. Pedro sagt über seinen Stil: „Ich mag keinen hektischen Flamenco, der lediglich dazu dienen soll, die Technik der Tänzer zu unterstreichen. Flamenco ist eine Welt des Ausdrucks, eine außergewöhnliche Musik, irgendwo zwischen Orient und Okzident angesiedelt…Ein bisschen wie der Blues, ist er der Ausdruck der menschlichen Seele." Diese Einstellung vermittelt Pedro Soler mit jedem angeschlagenen Ton auf seiner Gitarre.
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Am Ende der Konzertes, von einem Wiegenlied eingeleitet, treffen sich Künstler und Gäste zu Rotwein, Käse und anderen Leckereien. Der Eintritt war, wie immer, frei. Die Veranstalter freuen sich jedoch über Spenden für den Schulhort der Stadtindianer. Die Gastgeber Anne Achtenhagen und Johannes Schmock haben im Haus Cato Bontjes van Beek einen außergewöhnlichen Ort der gehobenen Kultur in Lichtenrade geschaffen. Klein, aber ganz, ganz fein!

Thomas Moser (auch Fotos) –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Mehr Informationen zum Haus Cato Bontjes van Beek: http://www.lichtenrade-berlin.de/haus_cato.html

Konzerte u.ä. werden angekündigt unter „Aktuelle Tipps“ bei www.lichtenrade-berlin.de oder man lässt sich in eine Mail-Liste eintragen: johannes.schmock@hotmail.de

 

Kinder-Wohngruppe vom „TANNENHOF“ in Lichtenrade eröffnet

Einweihung vom „Haus auf dem Hügel“

Berlin-Lichtenrade, 27. Mai 2011 In ruhiger Lage im Ortsteil Lichtenrade wurde eine 24-Stunden-Einrichtung vom TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. eingeweiht, die Grundschulkinder mit einem sogenannten „komplexen Hilfebedarf“ aufnehmen kann.

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Wenn Kinder in ihrem Elternhaus, der Schulklasse, dem sozialen Umfeld nicht mehr zurechtkommen, wenn sie die Schule verweigern und gewalttätig werden, brauchen sie Hilfe. Da reichen ambulante oder tageweise Hilfen teilweise nicht mehr aus. Daher wurde in enger Kooperation mit dem Jugendamt Tempelhof-Schöneberg ein Konzept entwickelt, dass diesen Kindern eine besondere Hilfe bieten soll.
Heute ist nun der große Tag. Die Handwerker haben bis zur letzten Minute gewerkelt. Bei schönstem Sonnenschein versammeln sich die Festgäste im Garten des restaurierten Hauses.
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Die Vereinsvorsitzende vom TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V., Christa-Maria Blankenburg, begrüßt die Festgäste, die von den verschiedensten Kooperationspartnern und auch aus der Politik kommen.
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Die Jugendstadträtin Angelika Schöttler (SPD) beglückwünscht den Träger für die gelungene Umsetzung des Konzeptes.
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Christian Aelker von der Senatsjugendverwaltung übergibt dem Geschäftsführer vom TANNENHOF, Horst Brömer, die Betriebserlaubnis.
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Horst Brömer und Babett Kirmis vom TANNENHOF
Die fachlich verantwortliche Familientherapeutin Babett Kirmis erläutert die Konzeption der Einrichtung. Die Bezirksverordneten Martina Rade (Bündnis 90/Die Grüne) und Christian Zander (CDU) nehmen auch am Festakt teil.
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Der TANNENHOF, der beispielsweise schon jahrelange Erfahrung mit sogenannten teilstationären Tagesgruppenangeboten hat, eröffnet mit dieser Einrichtung in Lichtenrade seine erste stationäre Kinder-Wohngruppe.
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Babett Kirmis und Jugendstadträtin Angelika Schöttler beim Rundgang
Renoviert und umgebaut wurde dafür ein Haus im Klausdorfer Weg 12 in Berlin-Lichtenrade, welches mit mehreren kleinen und einigen größeren Zimmern gut für die Unterbringung, Betreuung und Versorgung im 24-Stunden-Betrieb ausgestattet ist. „Haus auf dem Hügel“ wird der neueste TANNENHOF-Standort genannt und soll zukünftig bis zu 8 Kinder aufnehmen können. Das Haus macht einen sehr hellen und freundlichen Eindruck. Damit soll den Kindern das Leben außerhalb des Elternhauses erleichtert werden.
Wichtiger Bestandteil des Konzeptes dieser stationären Wohngruppe wird das Beschulungsangebot für die Kinder sein. Seit vielen Jahren arbeitet die Jugendhilfe mit Kooperationsschulen in der Umgebung und dem TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. zusammen und ermöglicht es, dass die Kinder in extra dafür eingerichteten Kleinstklassen von Lehrern Unterricht erhalten. Dies, genauso wie die Betreuung im Haus selber, mit dem Ziel, sie später wieder in den normalen Schul- und Lebensalltag integrieren zu können.
In der neuesten Broschüre des Trägers weist der bezirkliche Jugendamtsleiter Wolfgang Mohns auf die gute Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktträger hin: „Erfolgreiche, ergebnisorientierte und wirksame Jugendarbeit nenne ich das. Gerade in einer Zeit, in der die Ausgaben für die Hilfen zur Erziehung stark fokussiert und kritisiert werden, ist es hilfreich auf Erfolgsmodelle hinweisen zu können.“
Dem Träger TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. und dem „Haus auf dem Hügel“ mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen wir bei dieser schweren Arbeit stets das richtige „Händchen“. Wir hoffen auch, dass sich die neuen jungen Bewohner hier wohl fühlen, aber andererseits möglichst schnell in ihrer gewohnten Umgebung wieder eine neue Chance erhalten.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

30 Jahre Kinder- und Jugendhaus Lichtenrade

1981 wurde inmitten der damals neu erbauten Siedlung das Kinder- und Jugendhaus (KJH) als eines der wichtigen, die Siedlung ergänzenden Einrichtungen eingeweiht. Die Entscheidung der Kirchengemeinde, das KJH inmitten der Hochhaussiedlung zu bauen, stellt sich heute noch immer als richtig dar, denn Kinder und Jugendliche gehören nicht an den Rand gedrückt.

Jugendstadträtin Angelika Schöttler gratulierte Pfarrer Roland Wieloch zum Jubiläum und wünschte dem Kinder- und Jugendhaus alles Gute für die Zukunft.

Seit der Gründung ist das Haus ein offener Treffpunkt, der auch als Brücke zwischenMenschen verschiedener Herkunft, mit unterschiedlichen familiären Hintergründen und Kulturen dient. Ganz bewusst gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses mit den Problemen um, die aus dieser Brückenfunktion entstehen, treffen doch an diesem Ort auch Menschen aufeinander, die sich ansonsten eher von einander abgrenzen.

Die offene Kinder- und Jugendarbeit in Verbindung mit der Elternarbeit bietet die Chance, sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und Vorurteile abzubauen.

Das Kinder- und Jugendhaus befindet sich in der Nahariyastraße 19 in Lichtenrade.

„Gut, dass wir dieses Haus haben und die, die darin arbeiten. Dies ist Friedensarbeit im besten Sinne. Denn das ist doch Friede, wenn Menschen spielen und feiern und lernen und schöpferisch tätig sind. Das ist doch Friede, wenn sie sich gewaltfrei auseinandersetzen. Das ist doch Friede, wenn sich einer Zeit nimmt für den anderen und auf den anderen eingeht. So hat sich Gott das wohl einmal gedacht auf dieser Erde. Gesegnet sollen die sein, die hier ein- und ausgehen.“ Diese Grußworte schrieb Pfarrer Reinhart Kraft im Mai 1991 zum zehnten Geburtstag des Kinder- und Jugendhauses in der Festschrift.

„Vieles hat sich in den letzten dreißig Jahren ereignet, seit die Entscheidung getroffen wurde, das Kinder- und Jugendhaus (KJH) im Mittelpunkt der Siedlung Nahariyastraße / Groß-Ziethener Straße / Skarbinastraße zu bauen“, sagte Björn Severin, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. „Auf dem Abenteuerspielplatz kann man immer wieder etwas Neues erleben, ob am Lagerfeuer, beim Hütten bauen, beim Fußball spielen auf der Wiese oder einem gemeinsamen Mittagessen. Aber es sind nicht nur die ‚Outdoor-Aktivitäten’, die das KJH so attraktiv machen, auch die Kinderdisco, der Kinonachmittag, der Mädchen und Jungentag und die Grafik- und Druckwerkstatt locken immer wieder viele Besucher in das KJH.“

Wer das Haus kennen lernen möchte, hat dazu am Mittwoch, dem 25. Mai 2011, zwischen 15 und 20 Uhr Gelegenheit.

Aus KiTS aktuell Nr. 491-Die Information des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg

 

Jugendstadträtin besuchte Kita Kaengoo in Lichtenrade/Marienfelde

Die Kita Kaengoo am südlichen Stadtrand von Berlin gelegen, ist eine ganz besondere Einrichtung. Sie ist ein vom Unternehmensnetzwerk Motzener Straße e.V. initiiertes Projekt. Sie ist auch eine Betriebskita für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zahlreichen Unternehmen in der Motzener Straße, aber offen für alle, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der dort ansässigen Firmen. Die Kita wurde nach dreijähriger Planung 2008 in einem Gebäude der Geyer-Gruppe eingerichtet.

Jugendstadträtin Angelika Schöttler besuchte am 23. Mai 2011 die Kita in Begleitung von Rainer G. Jahn, Vorstand des Unternehmensnetzwerkes, und Gabriele Isenberg-Holm, Leiterin der Geschäftsstelle. Die Kita-Leiterin Sabine Lehmann führte die Besucher durch ihre schicke Einrichtung, in der gegenwärtig 55 Kinder betreut werden. Von 6 bis 21 Uhr ist die Kita an den Werktagen geöffnet. Damit kommt sie den Bedürfnissen vieler Beschäftigter nach, die auch im Schichtdienst tätig sind. Das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße e.V. ist bei Semperlux angesiedelt. Vor dem Kita-Besuch empfing Vorstandsmitglied Ulrich Misgeld die Jugendstadträtin und informierte sie über die zahlreichen Aktivitäten des vorbildlichen Netzwerkes.

350.000 Euro hat der Umbau des Gebäudes in eine Kita, einschließlich der Einrichtungsgegenstände gekostet. Am Eingang der Kita können die Besucher sehen, wem sie diese Einrichtung zu verdanken haben. Zu je einem Drittel kam das Geld aus öffentlichen Quellen, vom Kita-Träger, der gemeinnützigen Kaengoo GmbH, und Firmen des Unternehmensnetzwerkes.

Die unterschiedliche Gestaltung der Schilder in Gold, Silber und Bronze sagt natürlich etwas über die jeweilige Höhe der Zuwendung aus. Den Hinweis, dass noch Schilder frei seinen, konnte sich Rainer Jahn natürlich nicht versagen. Frau Schöttler zeigte sich sehr angetan von den Initiativen des Unternehmensnetzwerkes bis hin zu dieser Kita mit schönen, farbenfrohen und hellen Räumen. Dass sich die Kinder hier wohl fühlen, war auf dem Spielplatz auf Anhieb zu merken.

Aus KiTS aktuell Nr. 490-Die Information des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg

 

Das Gute liegt so nah

Nein, man muss nicht bis ins Brandenburgische fahren, um satte grüne Wälder und einen Spaziergang in ihnen erleben zu können. Berlin ist zwar leider an vielen Stellen eine recht schmutzige Stadt, aber es gibt sie eben auch, die wirklich schönen Ecken. Eine davon ist der Volkspark Lichtenrade. Dieser wird gepflegt und gehegt von den Ehrenamtlichen des Trägervereins. Der Vorsitzende Wolfgang Spranger wandert auf dem Foto durch „seinen“ Park mit Bezirksstadträtin Angelika Schöttler. Anlass für den Besuch Schöttlers in Lichtenrade war das so genannte „Angrillen“ für die Ehrenamtlichen und Ehrengäste. Im letzten Jahr, fast auf den Tag genau, war es kalt und regnerisch und unser Artikel war mit „Nur die harten kamen in den Garsten“ überschrieben. Regnerisch, wenn auch nur leicht, war es auch diesmal, dafür aber relativ warm.
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Zu den Stammgästen in Park gehören auch der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Rainer Kotecki (CDU) und Bürgerdienste- und Grünflächenstadtrat Oliver Schworck (SPD).
Und da unser Beitrag über den Volkspark Lichtenrade nun schon ein ganzes Jahr her ist, veröffentlichen wir noch einmal die Geschichte der Entstehung des Parks, aufgeschrieben von Thomas Moser –
www.lichtenrade-berlin.de (Grundlage: Chronik und Fotos des Trägervereins Lichtenrader Volkspark). Dies wird an dieser Stelle nicht gemacht, da ein Klick auch weiterhilft: Der Volkspark Lichtenrade ist eine wunderschöne und sehr gepflegte Anlage. Die Geschichte und die Entstehung des Parks ist nachzulesen: www.lichtenrade-berlin.de/volkspark.html
Mit freundlicher Genehmigung von paperpress -Nr. 469 U 22. Mai 2011 36. Jahrgang http://www.paperpress.org

 

Das transparente Jugendamt: Unterstützung, die ankommt

RTL-Jugendcoach Thomas Sonnenburg im Jugendamt in Lichtenrade

Berlin-Tempelhof-Schöneberg/Lichtenrade 20. Mai 2011 „Das Jugendamt nimmt nur Kinder weg. Wenn es drauf ankommt, macht das Jugendamt doch nichts.“ Diese oder ähnliche Äußerungen hört man öfters. Die Medien leisten oftmals noch ihren Beitrag, dass diese Klischees über das Jugendamt verstärkt werden. Die Jugendämter gehen nun mit der bundesweiten Aktion „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ in die Offensive und wollen mit den Vorurteilen aufräumen.
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Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin gehört zu der Speerspitze dieser Aktion. Die Bundesministerin Dr. Kristina Schröder empfing zum Auftakt der Kampagne erst kürzlich eine Delegation des Jugendamtes von Tempelhof-Schöneberg. Heute haben nun die drei dezentralen Standorte des Jugendamtes einen großen Tag der offenen Tür organisiert. Das Jugendamt präsentiert viele Veranstaltungen und lädt in seine drei Standorte im Rathaus Friedenau, der Strelitzstraße in Mariendorf und der Briesingstraße in Lichtenrade ein, um ihr vielfältiges Angebot zu zeigen.
Im Internetauftritt des Jugendamtes heißt es: „Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg sorgt zum Beispiel für die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten und Tagespflege, es fördert und unterstützt Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Kinder und Jugendliche können ihre Ideen und Probleme im Kinder- und Jugendparlament beraten. Eltern erhalten Unterhaltsvorschuss und das Elterngeld, wir bieten Hilfen zur Erziehung, und unsere Jugendgerichtshilfe ist zur Stelle, wenn es mal nicht so gut läuft. Wir kümmern uns um den Kinder- und Jugendschutz und um vieles mehr.“ Die Stadträtin für Familie, Jugend, Sport und Quartiersmanagement, Angelika Schöttler (SPD), lädt die Bürger ein: „Nicht nur während der Aktionswochen und am Informationstag, wenn auch dort in gebündelter Form, können Sie sich jederzeit an uns wenden, wenn Sie Fragen oder auch Probleme haben. Wir sind für Sie da! Unsere Unterstützung soll bei Ihnen ankommen.“ Der Standort am Rathaus Friedenau setzt den Schwerpunkt auf Erziehungsfragen. Hier hatten Eltern zum Beispiel die Möglichkeit, an der ersten Elternakademie in Tempelhof-Schöneberg teilzunehmen. Die Bundesaktion geht noch bis zum 9. Juni 2011.

Was war nun los in Lichtenrade?
Die Regionalleiterinnen Annegret Cornelius (für die Region Marienfelde) und Irmgard Beckmann (für Lichtenrade) eröffneten den Informationstag. Sie bedankten sich bei der Organisatorin und der „guten Seele“ des Infotages, der pädagogischen Sachbearbeiterin Beatrix Veenhoven mit einem Blumenstrauß.
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Schon im Eingangsbereich wurden die Besucher von vielen Informationsständen des Jugendamtes, von kooperierenden Trägern und vielen bunten Luftballons empfangen. Ein Getümmel von Eltern mit Kinderwagen und Schulklassen der Nahariya-Grundschule aus Lichtenrade waren gekommen.
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Die Bauernhof-Tagesgruppe vom Tannenhof Berlin-Brandenburg hat eine vorbildliche Eltern-Kind-Aktivität organisiert.
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Aufgaben mussten gemeinsam gelöst werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes wurden interviewt und „ausgehorcht.“
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Die Sozialpädagogen des Jugendamtes freuten sich riesig über so viel Interesse für ihre schwere Arbeit. Sie antworten bereitwillig und kamen ins Gespräch mit den jungen Gästen.
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Eine Sozialarbeiterin berichtet ganz angetan, wie einige Schulkinder ihr auch, ohne dazu einen extra Anstoß bekommen zu haben, über die nicht immer so tolle häusliche Situation berichteten. Zumindest haben die Kinder jetzt ganz spielerisch gelernt, dass es nicht nur das „böse“ Jugendamt gibt, sondern das Jugendamt für die Kinder und Familien da ist!
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In der Briesingstraße präsentierten sich die Regionen Lichtenrade und Marienfelde mit einem Markt der Möglichkeiten, der Bürgerinnen und Bürgern eine breite Palette zur Unterstützung von Familien und ihrer Kinder zeigte: Beratung in Erziehungsfragen, Hilfen zur Erziehung, Freizeitbeschäftigung, Kita-Gutscheine, Elterngeld, Kindschaftsrechtliche Beratung. Drinnen und draußen fanden vielfältige Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien statt: Hip Hopper mit mobilem Musikstudio, Torwandschießen, Hindernisparcours, Wurfspiele, Kreativangebot „Kinderhände“, Autorennen per Videospiel und vieles mehr. Die Dancing-Kids, die sonst im Lichtenrader Gemeinschaftshaus zu Hause sind, zeigten ihre Freude am gemeinsamen Tanz.
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Der Höhepunkt war im Bürgerzentrum in Lichtenrade, dass der Erziehungswissenschaftler und Diplom Sozialpädagoge Thomas Sonnenburg, der Einladung des Jugendamtes gefolgt ist. Sonnenburg, vom RTL-Format „Die Ausreißer“ bekannt, hat vor zwei Jahren eine Jugendliche begleitet, für dass das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg zuständig war. Bei den ersten Kontakten wurde damals von Seiten des Jugendamtes detailliert abgeklärt, wie die Rechte des Kindes geschützt werden und niemand „vorgeführt“ wird. Sonnenburg betont, dass er im Rahmen der Sendungen stets nur realistische und „echte Fälle“ hatte. So hat zum Beispiel keiner der Protagonisten, weder Eltern noch Jugendliche, jemals ein Honorar für seine Mitwirkung erhalten. Darauf hinzuweisen, legte Thomas Sonnenburg großen Wert.
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Einen professionellen Job und eine gute Zusammenarbeit mit den Jugendämtern ist ihm während seiner Tätigkeit für das Fernsehen ebenso wichtig gewesen, wie in seiner aktiven Zeit als Streetworker für den Verein Gangway e.V. in den Stadtbezirken Pankow und Hohenschönhausen. Thomas Sonnenburg hatte während seines Engagements für RTL die Möglichkeit jede Sendung „bis zum finalen Schnitt“ persönlich zu begleiten. Sonnenburg strahlt diese Ehrlichkeit von der er spricht in seinem Auftreten aus. Ihm ist wichtig, dass keiner der Jugendlichen oder deren Eltern durch das TV vorgeführt wird!
Gemeinsam mit der Jugendstadträtin Angelika Schöttler diskutierten Thomas Sonnenburg und andere Jugendamtsvertreterinnen über das Thema: „Transparent in den Medien?! Chancen und Grenzen für die Arbeit des Jugendamtes.“
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Stadträtin Angelika Schöttler betonte die gute und faire Zusammenarbeit mit Thomas Sonnenburg. Sie zeigte aber auch auf, dass es anfangs eine Skepsis beim Jugendamt gab. Sie sieht grundsätzlich die Gefahr, dass Familien in die Öffentlichkeit gezogen werden und nicht geschützt werden können. Andererseits brauchen die Jugendämter die positive Öffentlichkeit und das die Menschen verstehen, was hier gemacht und angeboten wird. Angelika Schöttler spricht von einer „Gratwanderung“ und findet es wichtig, dass in jedem Einzelfall entschieden wird, wie sich Öffentlichkeitsarbeit darstellt.
Thomas Sonnenburg betonte, er hätte gerne mal eine Hilfekonferenz im Jugendamt gezeigt, damit die Zuschauer sehen, wie vernetzt gearbeitet und wie professionell miteinander, im Sinne und zum Wohle des jungen Menschen, agiert und entscheiden wird. Sonnenburg macht den Jugendämtern Mut, dass sie verstärkt in die Öffentlichkeit gehen und so ihre Arbeit positiv darstellen können. Er weist darauf hin, dass man offensiv Forderungen zur Form der Veröffentlichungen stellen sollte. Thomas Sonnenburg wünscht sich von den Jugendämtern als ersten Schritt, dass die Wünsche der Medien wenigstens erstmal angehört werden.
Die Sozialpädagogin des Regionalen Sozialen Dienstes, die den gemeinsamen Fall begleitet hatte, betont die gute Absprache und Rollenaufteilung mit dem Pädagogen und Medienmenschen Sonnenburg: „Ich konnte gut den Schutzauftrag des Jugendamtes wahrnehmen.“ Die Pädagogin sieht es als Chance, dass die Arbeit des Jugendamtes deutlich wird und die vielen guten und geglückten Fälle und Beratungen in den Fokus der Öffentlichkeit kommen.
Es war eine kurzweilige und spannende Diskussion, die in den Jugendämtern zukünftig intensiver geführt werden wird!
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Besonders die jungen Gästen waren begeistert über den Besuch von Sonnenburg. Einen „Fernsehstar“ zum Anfassen, ganz sympathisch und den Kids zugewandt, irgendwie einer von ihnen. Mehrfach wurde hier der Wunsch geäußert, selbst Sozialarbeiter zu werden. Der aller größte Wunsch, besonders der Teenies, war dann aber, ein Foto mit Tommi und ein Autogramm zu bekommen. Sonnenburg, ganz der coole Fernsehmann, erfüllte gerne die Wünsche und kam schnell mit den Jugendlichen ins Gespräch. Die jungen Leute fühlten sich von Sonnenburg ernst genommen.
In Kurzvorträgen informierten Träger und das Jugendamt über Kinderschutz und den Möglichkeiten und Chancen von „Hilfe zur Erziehung.“ Die kommunale Erziehungs- und Familienberatung und die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes informierten über ihre Arbeit. Die Verwaltungsgruppe des Jugendamtes, die Wirtschaftliche Jugendhilfe, zeigten ihr Arbeitsanteil und im Filmraum wurden verschieden Arbeitsansätze im breiten Spektrum des Jugendamtes gezeigt.
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Eines wurde ganz deutlich: Jugendamt ist nicht die „Kinder-Wegnahme-Behörde“, sondern bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten. Wenn eine Gefahr für das Kind und den Jugendlichen besteht, ist selbstverständlich das Jugendamt zum Eingreifen verpflichtet. Eine runde Sache, dieser Informationstag des Jugendamtes! Besonders die Aktionen mit den Schulklassen sind zum Nachmachen empfohlen!

Thomas Moser (auch Fotos)–BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de

http://www.thomas-sonnenburg.de

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/abteilung/familie-jugend-sport

 

Zum zweiten Mal: Maientanz in Lichtenrade

Zum zweiten Mal: Maientanz in Lichtenrade

Berlin-Lichtenrade, 14. Mai 2011 Unter dem Motto „Deutschland´s Nachbarn bei uns zu Gast in der Bahnhofstraße in Lichtenrade“ findet zum zweiten Mal in der Einkaufsmeile der Maientanz statt. Am Samstag war es dann ein gelungener Auftakt. Meistens zeigte sich die Sonne den Festbesuchern, obwohl der Himmel nicht immer wolkenfrei war.
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Die Bahnhofstraße ist wieder zur Feiermeile geworden und viele Gäste strömen nach Lichtenrade. Von Nah und Fern kamen die Besucher.
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Die schon seit Jahren beliebte österreichische Musikgruppe, unter der Leitung von Rudi Murth, sorgt für die nötige Schunkelstimmung. Rund um die Bahnhof- / Ecke Rehagener Straße präsentiert sich das Österreich-Dorf mit seinen diversen Spezialitäten.
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Die Linedance-Gruppe mit Rainer animierte das Publikum zum mitmachen: „Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute diese Tänze mit Begeisterung tanzen“, erzählt verzückt eine Besucherin.
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Der Nachwuchs zeigte sein Wiener-Walzer-Drehvermögen.
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Und was zu jedem Fest dazu gehört, ist eine feierliche Eröffnung. Der Ehrenvorsitzende, Bernd Schmidt, der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, die auch immer das Wein- und Winzerfest und den Weihnachtsmarkt organisiert, begrüßte die Gäste (Foto unten lks).
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Der Lichtenrader Bernd Krömer, Baustadtrat in Tempelhof-Schöneberg (2.v.lks) , gab in Vertretung für den Bezirksbürgermeister den Startschuss. Beatrix Bockenkamp (3. v.lks.) und der ehemalige Bürgermeister von Langenlois (mit Frau rechts), der großen österreichischen Weingemeinde, freuen sich über das Fest. Auf der Bühne wird mit einem edlem Tröpfchen auf das Gelingen des Maientanzes angestoßen.
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Am Beginn der Feierstraße, gleich am S-Bahnhof Lichtenrade, hält das beliebte Restaurant „Seinerzeit“ für seine Gäste viele Plätze bereit. Hier kann man, wie auch schon im letzten Jahr, die wundervolle Musik genießen.

Morgen am Sonntag geht es noch weiter…hoffentlich ist der Wettergott noch einmal gnädig.

ToM –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

„Wasser marsch“ in Lichtenrade

rbb hat den Interkulturellen Generationengarten wachgeküsst!

Die kleinen rbb-Wichtel von der Aktion „ 96 Stunden“ der Regionalsendung zibb und von radioBerlin 88,8 haben, zusammen mit vielen Helfern von nah und fern, den Generationengarten wachgeküsst. Unter dem Motto „Wasser marsch“ ist der langersehnte Brunnen gebohrt worden. Aus 24 Meter Tiefe sprudelt jetzt das feuchte Nass, mit dem die Gärtner ihre kleinen grünen Fleckchen bewässern können. Die Firma HiLu-Brunnenfilterbau aus Luckenwalde spendierte großzügig Material und Technik für den Brunnen des Gemeinschaftsgartens. Es ist nicht alles geschafft worden, was sich der rbb vorgenommen hat, aber viel Erde wurde dann doch bewegt.
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130 Meter ist der geschwungene Hauptweg lang. Wunderschön gepflastert schlängelt er sich durch den großen 5.500 quadratmetergroßen Garten.
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Der ehrenamtliche Bauleiter Ingo Feilke freut sich über die Erfolge und bedankt sich bei allen Firmen, die gespendet haben.
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Projektleiter Hinrich Scheffen ist ganz begeistert, was die vielen Menschen, mit viel Arbeit, zustande gebracht haben.
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Auch wenn manche Träne bei der schweren Arbeit geflossen ist, hat sich der Kraftakt für die Menschen in Lichtenrade mehr als gelohnt.
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Fünf ständige Neugärtner sind dazu gekommen, in der rbb-Woche! Es ist aber noch Platz für 25 fleißige Gärtner, die Erholung und Gesellschaft in einer grünen Oase am Stadtrand suchen. Der rbb-Moderator Andreas Ulrich erzählt, dass sie in der Woche auch ein Menge Pech hatten.
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Am Ende ist aber auch Ulrich zufrieden.
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Für den Sportplatz, der noch nicht ganz fertig ist, hat der VFL Lichtenrade die komplette Beachvolleyball-Anlage für das Spielfeld gesponsert. Familie Rösel wechselte sich beim fahren vom Radlader ab. Torsten Rösel war zwischendurch mal skeptisch, ob alles geschafft werden kann: „Die Organisation hat nicht immer so gut geklappt.“
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Aber auch Rösel, der auf Initiative seiner Tochter hier einer der handwerklichen Stützpfeiler war, ist zufrieden.
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Viele, viele Helfer und Spender waren da! Sie sind alle in der Ehrengalerie von rbb-96 Stunden im Internet verewigt.
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Heino Eberhard und Walter Hermann werkeln fleißig am Toilettenhäuschen und wollen, da es noch nicht fertig ist, ganz ohne Fernsehen auch in der nächsten Woche wieder kommen.
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Die jungen Menschen vom Berufsbildungszentrum Kreuzberg haben tatkräftig mit angepackt. Der Rücken vom Azubi Frank Schütze schmerzt auch schon. Tilo Pospiech, zurzeit arbeitslos, hilft auch hier im Garten und würde sich über ein Arbeitsangebot von einer Gartenbaufirma freuen.
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Zu guter Letzt kam dann noch Reporterin Doris Anselm von radioBerlin 88,8 und brachte in ihrem flotten roten Radio-Bus viele gespendete Pflanzen mit.
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Bei der Abschlussfeier für die Helfer konnte dann der schöne Frühlingsabend genossen werden. Kuchen, Wurst und Fleisch vom Grill, ein Bierchen und noch viele andere Leckereien sorgten für das leibliche Wohl.
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Der Leierkasten wurde elektronisch von Herrn Voigt gespielt und Florian jonglierte geschickt viele Bälle. Kinder spielten begeistert an der gestifteten Tischtennisplatte das erste Match. Alle sind glücklich! Es muss zwar noch viel getan werden, aber viel wurde dank der rbb-Crew und den Helfern geschafft. Lichtenrade verabschiedet sich und sagt: „Danke! Ihr kommt in die Ehrengalerie der Lichtenrader Herzen!“
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Kiezreporter Thomas Moser, der die Arbeiten nun eine Woche mit der Kamera begleitet hat, wünscht dem Nachbarschaftszentrum Nusz und der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, die sich für den Garten verantwortlich zeichnen, alles Gute für die Zukunft!

ToM -auch Fotos- BerLi-Press (www.berli-press) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Erfolgreiche Bohrung in Lichtenrade

Der rbb hilft in 96 Stunden…

Berlin-Lichtenrade, 12. Mai 2011 Tag drei der rbb-Aktion „96 Stunden“ ist erfolgreich verlaufen. Das Magazin zibb und radioBerlin 88,8 sind nach Lichtenrade gekommen, um beim Interkulturellen Garten an der Blohmstraße eine kräftige Anschubunterstützung zu leisten. Ehrenamtliche Helfer wurden gesucht, Spenden von großen Gerätschaften, Maschinen, Werkzeugen, Pflanzen, Steine waren erwünscht. Am dritten Tag kann man nun sagen, dass die Aktion schon jetzt ein großer Erfolg war.
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Endlich konnte auch ein Brunnenbauer gefunden werden, der einen Brunnen bohrt.
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So können die Hobbygärtner ihre Pflanzen bewässern, ohne lange Schläuche von den Straßenhydranten verlegen zu müssen. Um 19 Uhr war es dann soweit.
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Die Bohrarbeiten waren nach 24 Metern erfolgreich. Es wurde bestes Berliner Wasser gefunden. Brunnenbauer Stephan Bartolain aus Groß Kreutz hat dieses kleine Wunder von Lichtenrade zu Stande gebracht. So etwas wie Goldgräberstimmung ist den Helfern, aber auch dem rbb-Fernsehteam, anzumerken Auch der Geologe, der die Arbeiten ehrenamtlich beaufsichtigte, ist zufrieden mit den Ergebnissen. Alles wird genau dokumentiert.
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Jeder kann schon vom Eingang her sehen, dass der Weg so langsam Form annimmt. Die Randsteine sind gesetzt, der Boden dazwischen ist verdichtet und die ersten 30 Meter sind von Helfern des überbetrieblichen Lehrbauhofes Berlin-Marienfelde der Fachgemeinschaft Bau und Helfern aus dem Nachbarschaftszentrum der ufa-Fabrik „nusz“ voller Engagement verlegt worden. Die Firma HKL spendierte einen Radlader, damit die Ausschachtungen des Weges ermöglicht wurden.
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Die vielen fleißigen Helfer schwärmen noch von dem frisch gebackenen Bienenstich der Bezirkspolitikerin Ingrid Kühnemann (SPD), die eine leidenschaftliche Lichtenraderin ist. Viele andere Lichtenrader sorgten für das leibliche Wohl der Bauleute. So die Familie Scharn aus Lichtenrade, die den Durst der Helfer stillten und mehrere Träger Mineralwasser und Limonade spendeten. Die Familie Voigt, auch aus Lichtenrade, brachte einen Schwung Pflanzen aus ihrem Garten und spendete zusätzlich noch 20 Euro.
Aber auch viele Helfer von weiter her sind ganz wichtige Personen. Der Bautischler Heino Eberhard aus Erkner hilft unter anderem beim Neuaufbau der Außenfassade für das Sanitärhäuschen. So ist der Trocken-Innenausbau so gut wie fertig und die vordere Außenfassade glänzt schon. Torsten Schütz aus Alt-Glienicke hilft bei allem was anfällt. Er fährt unter anderem Bagger und Radlader: „Seine Tochter wollte schon immer, dass er bei der rbb-Aktion mithilft!“ Den Minibagger hat der Baumaschinenverleih Rohwedder kostenlos ausgeliehen. Die komplette Helferliste kann auf der Internetseite des rbb eingesehen werden. So waren auch viele Helfer dabei, die schon bei verschiedenen rbb-Aktionen mitgeholfen haben. Lichtenrade sagt allen Helfer: „Dankeschön!“
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Der letzte Dreh im Regen...
Morgen muss noch mal viel gearbeitet werden! Ab 17 Uhr wird dann gefeiert. Für die letzten Stunden gilt es jetzt noch einmal, dass die letzten Reserven mobilisiert werden.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Tag Eins der rbb-Aktion „96 Stunden“ in Lichtenrade

Brunnenbauer und andere fleißige Helfer gesucht!

Berlin-Lichtenrade, 10. Mai 2011 „Lichtenrade wird vom rbb umgebuddelt!“ Oder korrekt gesagt heißt es, dass der rbb, das Magazin zibb und radioberlin 88,8 mit der „Aktion 96 Stunden“ den interkulturellen Garten in Lichtenrade unterstützt. Hier kann sich Jedermann ein kleines Stückchen Erde erobern und eine kleine Oase im Grünen mit einer netten Gemeinschaft von anderen Gartenfreunden erleben.
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Die Bauplanung...
Nach einem Jahr soll es hier nun so richtig los gehen: Ein Brunnen soll gebohrt werden, ein Weg gepflastert werden und ein Sanitärhaus ausgebaut werden. Die Internetzeitung berichtet regelmäßig über die Fortschritte.
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Am ersten Tag wurde nun schon die Verpflegung von einer Cateringfirma gesponsert, erste Grünpflanzen sind gespendet worden, der so dringend erwartete Radlader wurde nach Lichtenrade transportiert und hat die ersten Vorarbeiten für den Weg haben begonnen. Projektleiter Hinrich Steffen bereitet noch Sorge, wie die Randsteine für den Weg morgen von Lichterfelde nach Lichtenrade kommen. Dafür wird morgen früh noch dringend ein LKW benötigt. Dann könnte der Wegebau richtig beginnen.
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Die Geschäftsführerin vom Nachbarschaftszentrum der ufa-Fabrik, Renate Wilkening, überzeugte sich heute vom Baufortschritt: „Ich würde mich noch sehr über eine Brombeerhecke an der Grundstücksgrenze freuen.“
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Weiter sind immer noch fleißige Hände gefragt, die bei allen Arbeiten helfen können. Man merkt die angespannte Stimmung, wenn einige fleißige Helfer stundenlang nach weiteren Hilfen telefonieren und es nicht immer so schnell vorangeht wie gewünscht. Alle wollen in vier Tagen möglichst den Weg fertig haben, das Sanitärhäuschen nutzen können und fließend Wasser auf dem Grundstück nutzen können.
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Helfen Sie mit! Denken Sie nicht, dass schon andere helfen! Die anderen Helfer, lauter freundliche Menschen, freuen sich über jede Hilfe. Wenn Sie Kraft, Freude und gutes Wetter mitbringen, kann nichts weiter passieren. Der rbb berichtet regelmäßig über die Baufortschritte.
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Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

http://www.rbb-online.de/96stunden/archiv/index.html
 

Bauschilder am Kirchhainer Damm ergänzt

Die Bauschilder am Kirchhainer Damm in Lichtenrade wurden von Mitgliedern des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. ergänzt und weisen nun daraufhin, dass die Anlieger mit Straßenausbaubeiträgen in Höhe von rd. 1,3 Mio. € die Baumaßnahme mit bezahlen müssen.
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Die Schilder geben Auskunft über das Bauvorhaben und die Finanzierung des Straßenbaus. "Leider hat die Senatsverwaltung keinen Hinweis auf die Kostenbeteiligung der Anlieger gegeben, das wurde nun klar gestellt und ist für jeden Autofahrer deutlich erkennbar.", so der 1. Vorsitzende Frank Behrend. "Immerhin sollen die Grundstückseigentümer für die im wesentlichen für den Durchgangsverkehr genutzte Straße nach den Fördermitteln den zweitgrößten Anteil besteuern; das Land Berlin zahlt aus dem eigenen Haushalt voraussichtlich nur rd. 200.000,-- €."
 

Der rbb macht Lichtenrade grün! Die Aktion 96 Stunden beginnt!

Der rbb macht Lichtenrade grün! Die Aktion 96 Stunden beginnt!

Berlin-Lichtenrade, 9. Mai 2011 Der rbb ist in Lichtenrade und es geht diesmal nicht um die Flugrouten und den BBI in Schönefeld. Der Berlin-Brandenburger Fernsehsender ruft regelmäßig mit der „Aktion 96-Stunden“ in Partnerschaft mit zibb und radioBerlin 88,8 zu praktischen Hilfsaktionen im Kiez auf. Diesmal ist der Sender in den Berliner Süden gekommen und will den 5.500 Quadratmeter großen „Internationalen Generationengarten“ mit freiwilligen Helfern ein ganzes Stück nach Vorne bringen.
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Seit einem Jahr ist man hier am Wäldchen Blohmstraße Ecke Egestorffstraße ansässig. Genaugenommen gehört dieses Fleckchen Erde zur Marienfelder Feldmark. Das Bezirksamt hat dieses Gelände zur Verfügung gestellt, damit Menschen von unterschiedlichen Kulturen und Generationen zusammen kommen. Jeder kann ein eigenes Stückchen Land bewirtschaften und trotzdem ist man hier in einer Gemeinschaft. Zur Zeit sind 10 Beete belegt. Es ist aber noch reichlich Platz für neue Gartennutzer.
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Das ganz normale Gartenleben...
Der rbb will nun diesem Fleckchen Erde noch mehr Leben einhauchen. Um daraus eine „Nachbarschaft in Grün“ mit attraktivem Angebot zu machen, müssen Wege angelegt und hunderte Sträucher, Blumen und Bäume gepflanzt, eine alte Laube instand gesetzt und ein Brunnen gebohrt werden.
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Eine Baumspende wird dankend entgegen genommen...
Alles Aufgaben für die Radiohörer und Fernsehzuschauer des rbb. radioBERLIN-Reporterin Doris Anselm berichtet täglich für den Berlin-Report und Andreas Ulrich schaltet täglich live vom Übertragungswagen aus Lichtenrade ins Studio von zibb – zuhause in berlin & brandenburg.
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Die Anmoderation beginnt.
Werner Klinge als Nachbar wünscht sich eine sinnvolle Nutzung. Der freiwillige Bauleiter Ingo Feilke, der selbst auch den Interkulturellen Garten nutzt, wünscht sich als größtes Vorhaben einen eigenen Brunnen für das gesamte Gelände, damit man von der Wasserversorgung außerhalb des Grundstückes unabhängig ist.
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Ingo Feilke ist in seinem Element. Andreas Ulrich führt das Interview.
Ingo Dafür wird ganz dringend ein zugelassener Brunnenbauer gesucht. Als weiteres Projekt ist es notwendig, dass eine alte Laube wetterfest hergerichtet wird und als Sanitäreinrichtung genutzt werden kann. Dafür sucht Feilke dringend Trockenbauer. Aber es werden auch Handwerker aller Berufsrichtungen gesucht. So soll ein langer Weg angelegt werden, damit auch Behinderte das Gelände nutzen können. 8.500 Steine liegen dafür schon bereit. Auch Pflanzen und gute Spielgeräte kann der Garten noch gut gebrauchen.
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Hinrich Scheffen freut sich über den rbb und nimmt alle Helfer mit offenen Armen auf.
Projetleiter Hinrich Scheffen vom ufa-Nachbarschaftszentrum nusz ruft alle Freiwilligen auf: „Wir können jede Hilfe gebrauchen. Wir wollen ein Wohlfühlparadies schaffen!“ Die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ setzt sich aktiv für diesen Garten ein und hilft an allen Ecken und Enden.

Also kommt Alle nach Lichtenrade und helft: „Lichtenrader, fleißige Hände sind gerne gesehen!“

96 Stunden-Die Zeit fängt an zu laufen! Bis zum Freitag will man hier in Lichtenrade ein ganzes Stück weiter sein! Freiwillige Helfer und Firmen können sich für eine gute Sache engagieren.

Thomas Moser auch Fotos–BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Schöneres Lichtenrade: Hochbeet bepflanzt

 Hochbeete in der Lichtenrader Bahnhofstraße bepflanzt

Im Rahmen der Aktion "Schöneres Lichtenrade" rückten am vergangenen Samstag Vormittag (07. Mai 2011) zehn Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V.  in der Lichtenrader Bahnhofstraße mit Spaten, Haken, Scheren und Eimern Unkraut und Müll in den Hochbeeten an der Ecke Zescher Straße zu Leibe. Anschließend wurden die Hochbeete mit von der Fa. Michael Happe gespendeter Erde aufgefüllt. Damit alles auch wieder schön aussieht, wurden u. a. von der Fa. Blumenhaus Kabisch gespendete Blumen eingepflanzt. Nach knapp zwei Stunden Arbeit waren die Beete wieder ansehnlich, was auch die positive Resonanz zahlreicher Passanten zeigte.
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(Fotos hwgv)

„Eigentlich ist das Bezirksamt hierfür zuständig.“, so der 1. Vorsitzende Frank Behrend. "Angeblich gäbe es jedoch kein Geld für derartige Arbeiten, dann wollen wir etwas für unseren Ortsteil unternehmen und diesen nicht verkommen lassen. Wir hoffen, dass unsere Arbeit Motivation auch für andere ist – seien es die Geschäftsinhaber oder die Hauseigentümer – die Grünanlagen in der Bahnhofstraße zu pflegen.“

LICHTENRADE sagt DANKE!!!

 

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Aktionswoche "Jugendamt - Unterstützung, die ankommt" ... auch in Lichtenrade

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“, veranstaltet das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg an seinen drei Standorten einen Aktionstag am Freitag, dem 20. Mai 2011, von 11 bis 16 Uhr.

Die rund 600 Jugendämter in Deutschland sind in vielfältiger Weise für die Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern verantwortlich. Von der Organisation einer qualitätsvollen Kinderbetreuung über die Erziehungsberatung, den Schutz des Kindeswohls und die Förderung von Jugendlichen bis hin zur Schaffung einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt setzt das Jugendamt dabei auf vorbeugende, Familien unterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen. Die Fachkräfte in den Jugendämtern sind Profis für alle Fragen rund um die Erziehung.

Die Jugendämter in Deutschland engagieren sich dafür, dass Erziehung gelingt und Kinder und Jugendliche sich positiv entwickeln können. Sie schützen Kinder und Jugendliche, wenn deren Wohl gefährdet ist. Engagiert und professionell.
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Foto: Eingang zum Jugendamt in Lichtenrade (BerLi-Press)
Nachfolgende veröffentlichen wir Auszüge aus dem Programm vom Standort in Lichtnrade Standort Briesingstraße 6 - 12307 Berlin

Regionen Lichtenrade und Marienfelde

In der Briesingstraße präsentieren sich die Regionen Lichtenrade und Marienfelde mit einem Markt der Möglichkeiten, der Bürgerinnen und Bürgern eine breite Palette zur Unterstützung von Familien und ihrer Kinder zeigt: Beratung in Erziehungsfragen, Hilfen zur Erziehung, Freizeitbeschäftigung, Kitagutscheine, Elterngeld, Kindschaftsrechtliche Beratung. Drinnen und draußen finden vielfältige Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien statt: Hip Hopper mit mobilem Musikstudio, Torwandschießen, Hindernisparcours, Wurfspiele, Kreativangebot „Kinderhände“, Autorennen per Videospiel und vieles mehr.

Jugendstadträtin Angelika Schöttler lädt um 13.00 Uhr in die Briesingstraße zu einer Gesprächsrunde ein: „Transparent in den Medien?! Chancen und Grenzen für die Arbeit des Jugendamtes.“ Raum 327 2.OG.

Prominenter Gast und Teilnehmer an der Gesprächsrunde ist der aus Funk und Fernsehen bekannte Elternberater und Erziehungscoach Thomas Sonnenburg, der selbst als Streetworker über ein Jahrzehnt auf den Straßen von Berlin unterwegs war und die Berliner Jugendhilfestrukturen sehr gut kennt. Einem breiten Publikum ist Thomas Sonnenburg durch die Sendereihe „Die Ausreißer“ bekannt geworden, aber auch als Experte in zahlreichen deutschen Talkshows war und ist er zu Gast.

Im Erdgeschoss und im 2. OG präsentieren sich das Jugendamt und die Kooperationspartner der freien Jugendhilfe: Ambulante Hilfen, stationäre Hilfen, Tagesgruppen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen, Nachbarschaftszentrum, Kita Gutscheinstelle, Elterngeld, Kinderhorte, Kindschaftsrechtliche Beratungsstelle und Sportvereine.

Aktivitäten und Programm auf der Freifläche und dem Parkplatz:

11.00 - 16.00 Uhr: Studio Aufnahmebus präsentiert Musiker Musikbeiträge (GSKA) präsentiert von Outreach

13.00 - 16.00 Uhr: Kinder- und Jugendclub Barnetstraße bieten Wurfspiele und eine Mädchentanzgruppe

13.00 - 16.00 Uhr: Kick Projekt bietet Torwandschießen und Hindernisparcours Filmraum im Erdgeschoss

Programm: Filme Power Point Präsentationen über die soziale Arbeit

12.00 bis 13.00 Uhr: 1. Triangel-Eltern berichten über ihre Erfahrungen

2. Betreute Jugendliche erzählen über sich (JakuS)

13.00 bis 13.30 Uhr: „Wege aus der Sucht und Hilfen für Kinder und Jugendliche“ „Angebote der Tagesgruppen“ (Tannenhof)

13.30 bis 14.00 Uhr : Power Point Präsentation über die Arbeit der Jugendgerichtshilfe (JGH)

14.00 bis 14.15 Uhr: „Lange Nacht der Jugendeinrichtungen in Lichtenrade“ (Fachkoord.)

14.30 bis 15.00 Uhr: „Graffiti – Projekt“ in Marienfelde (AHB) Vorträge und Gesprächsrunden zu der Arbeit im Jugendamt

11.00 – 11.30 Uhr: Eröffnung des Aktionstages durch die Regionalleitungen: Frau Cornelius (Marienfelde) und Frau Beckmann (Lichtenrade)

12.00 – 12.30 Uhr: Der Regionale Soziadienst (RSD) stellt seine Arbeit vor; am Beispiel Kinderschutz

12.30 – 13.00 Uhr: Kurzvortag über Hilfen zur Erziehung AHB Süd gGmbH

13.00 – 13.30 Uhr Gesprächsrunde mit Frau Schöttler - Jugendstadträtin, Herrn Sonnenburg – Erziehungscouch Medienvertreter und Gäste

Thema: Transparent in den Medien?!

Chancen und Grenzen für die Arbeit des Jugendamtes.

13.30 – 14.00 Uhr: Kurzvortrag über die Arbeit in den Familienberatungsstellen (Evangelische und kommunale EFB)

Fallbeschreibung im Sinne des Ankommens und Gespräch

14.00 – 14.30 Uhr: Vortrag über die Aufgaben, gesetzliche Grundlagen und Kostenheranziehung (Präsentation) der Wirtschaftlichen Jugendhilfe (WJH)

14.30 – 15.30 Uhr: Thomas Sonnenburg (Erziehungscouch)

 

Sitzblockade gegen Flugroutenbetrug – Laute Pfiffe gegen Flugzeuglärm!

Schönefeld, 7. Mai 2011 Zum vierten Mal trafen sich am sonnigen Samstagnachmittag tausende Demonstranten in Schönefeld, um gegen die veränderten Flugrouten zu demonstrieren. Nach Angaben der Veranstalter von Bündnis „Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten“ kamen rund 10.000 Protestler und versperrten dann auf der B 96a für rund 15 Minuten die Zufahrt zum Flughafen Schönefeld. Die Demonstranten kamen mit Bussen und vielen Fahrrädern aus den verschiedenen betroffenen Ortschaften und Bezirken.
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Von der Rangsdorfer Bürgerinitiative wurde symbolisch mit vielen schwarzen Kreuzen und einem Sarg der Rechtsstaat zu Grabe getragen. Die lautstarken Demonstranten fühlen sich getäuscht. Der Protest richtete sich gegen den Flugroutenbetrug, setzt sich für ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr ein und ist gegen ein internationales Drehkreuz. Zu Beginn der Demonstration sprach engagiert der Bürgermeister aus Blankenfelde Ortwin Baier.
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Die Trommler von Terra Brasils aus der ufa-Fabrik heizten den Demonstranten ein. Die Sitzblockade war angemeldet und verlief, wie bislang immer bei den Demonstrationen in Schönefeld, ohne weitere Zwischenfälle.
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Am Ende der Demonstration traf man sich in der Einfamilienhaussiedlung östlich des Flughafen hinter der Autobahn zur Abschlusskundgebung. Die Rufe nach einem Baustopp des BBI wurden immer lauter. Auch die Sprecherin am Abschluss vertrat die Forderung nach einem Baustopp.
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Der Flughafen soll im Juni 2012 eröffnet werden. Am kommenden Montag trifft sich wieder die Fluglärmkommission.
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Die BI „Lichtenrade/Mahlow Nord gegen Fluglärm“ ruft aktuell auf, dass eine Petition unterzeichnet wird, damit das durchgeführte Planfeststellungsverfahren zum Flughafen Berlin-Brandenburg überprüft wird. In der Begründung heißt es u.a. : „Der Standort Schönefeld war als einziger gemäß Raumordnungsverfahren als völlig ungeeignet festgestellt worden.“

ToM –BerLi-Press (www.berli-press.de)-auch alle Fotos-

 

Denkmalschutz für das „Landhaus Lichtenrade“!

Die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark fordert: Denkmalschutz für das „Landhaus Lichtenrade“! Die BI hat folgende Erklärung veröffentlicht:

Das „Landhaus Lichtenrade“, auch bekannt als „Haus Buhr“, wurde 1894 eröffnet. Es war nicht nur eine „Probierstube“ der Mälzerei, sondern diente auch als Ausflugsgaststätte und später als Hotel und Restaurant, wo man auch draußen unter Bäumen essen und trinken konnte. Es wurden Pfingst-, Vereins-, Kinder- und Familienfeste ausgerichtet und es gab einen Tanzsaal - all das fehlt heute in Lichtenrade!

Und nun stellen sie sich vor, all dies gäbe es wieder - es wäre eine Belebung der Bahnhofstrasse und in Lichtenrade hätte man wieder einen zentralen und interessanten Treffpunkt.

Doch wie könnte man das Ziel erreichen?

Wir, die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark, wollen eine Initiative starten und einen Antrag bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde stellen. Dafür sammeln wir Unterschriften und hoffen auf die Unterstützung von vielen LichtenraderInnen, damit wir zeigen können, dass dies ein großes Anliegen in Lichtenrade ist.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe

Wir brauchen Berichte und Bildmaterial aus früheren Zeiten von außen und innen. Daher ein Aufruf an alle LichtenraderInnen, die im Landhaus Lichtenrade Hochzeiten, Geburtstage, Kinder- oder Vereinsfeste, usw. feierten oder einfach nur Zeitungsberichte aus alter Zeit haben, melden Sie sich bei uns unter der Email: Bimfeldmark@aol.com oder besuchen Sie unsere Homepage und klicken Sie auf einen der BI SperecherIn. Sie erreichen uns unter: http://www.bimfeldmark.de.vu.

Vielleicht kommen Erinnerungen wieder und wir holen ein Stück Geschichte nach Lichtenrade zurück, denn das Landhaus Lichtenrade und die Mälzerei kann man nicht trennen, sie gehören zusammen.

Wir wollen die Geschichte von Lichtenrade bewahren und wollen ein gutes Ende für das Landhaus Lichtenrade.

Das Landhaus Lichtenrade könnte als Kernstück am S-Bahnhof betrachtet werden und ganz neue Perspektiven bieten. Die Bahnhofstrasse würde eine Bereicherung erfahren und müsste natürlich auch noch attraktiver werden, so lässt sich z. B. eine Begegnungszone aus der Bahnhofstrasse entwickeln.

Ein altes Haus, das atmet, das lebt. Das will uns etwas erzählen. Wo Häuser zerstört werden, wird auch Erinnerung zerstört. Vor allem dann, wenn es ein für Lichtenrade bekanntes und vielfach beliebtes Haus wie dieses hier ist.

Mit einem städtebaulichen Sanierungsprogramm, auch für die alte Mälzerei, vielleicht auf fünf bis zehn Jahre terminiert, soll ein architektonisches Gesamtbauwerk gerettet werden.

Wer kann diesem Charme widerstehen?

Wir Fordern: Denkmalschutz für das Landhaus Lichtenrade!
Unterschreiben Sie auf unseren Listen an unseren Ständen, wenn Sie auch viele Erinnerungen mit dem Landhaus Lichtenrade verbinden.

Info und Kontaktaufnahme: Bimfeldmark@aol.com.

http://www.bimfeldmark.de.vu

Die BI sammelt die Unterschriften zusammen mit der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade. Die Unterschriften sollen gemeinsam überreicht werden- Eine Unterschriftenliste wird in Kürze auf der Website der BI hinterlegt sein.

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Foto: ToM-BerLi-Press

 

EU-weite Volks- und Wohnungszählung per 9. Mai 2011

Zum Stichtag 9. Mai 2011 findet eine EU-weite Volks- und Gebäudezählung statt, genannt Zensus 2011 . Die letzte derartige Zählung fand in Deutschland 1981(ehem. DDR) bzw. 1987 (ehem. Westdeutschland) statt. Seit dem hat sich viel verändert, so dass nunmehr aktuelle Daten benötigt werden, um zukünftige Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Besonderer Teil ist die Gebäude- und Wohnungszählung. Hierzu werden in Deutschland alle 17,5 Mio. Eigentümer von Häusern und Grundstücken befragt. Der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. bittet alle Eigentümer, die Zählung zu unterstützen und die Fragebogen auszufüllen. „Es gibt in Deutschland keine laufend geführten Register über den Wohnungsbestand“, so Frank Behrend, 1. Vorsitzender, „daher ist es wichtig nach 25 Jahren wieder belastbare Zahlen zu erhalten. Nur so können Politik und Wirtschaft vernünftig planen.“ Die Volkszählung 1987 hatte einen deutlich geringeren Wohnungsbestand ergeben als seinerzeit angenommen.
 

rbb mal wieder in Lichtenrade: 96 Stunden - Hilfsaktion im Interkulturellen Generationengarten

96Stunden-Hilfsaktion des rbb in Berlin: ausschließlich mit freiwilligen Helfern soll ein 5.500m² großer blühender Garten entstehen, der offen für alle Menschen ist: zum gärtnern und erholen, zum spielen und toben, zum schwatzen und feiern.

9.-13.Mai 2011 mit der Fernsehsendung „zibb“ und radioBERLIN 88,8 in Lichtenrade

Heute gibt es in Berlin nur noch halb so viele Kleingärten wie nach 1945. Allein in den letzten 10 Jahren mussten 5.000 Kleingärten für neue Wohn- und Gewerbeprojekte weichen. Für weitere tausende Hobbygärtner läuft demnächst die Nutzungsgarantie aus, jahrelange Wartezeiten sind deshalb keine Seltenheit, wenn man einen Garten pachten möchte. Umso wichtiger werden Gärten, die offen sind für alle Generationen und alle Kulturen. 5.500m² Fläche, die zur Marienfelder Feldmark gehört und lange Zeit Mauerstreifen, Kompostieranlage und später Müllhalde war, soll nun sinnvoll genutzt werden. Dringend nötig in einer Gegend, in der viele Menschen in Plattenbauten leben. Doch um daraus eine „Nachbarschaft in Grün“ mit attraktivem Angebot zu machen, müssen Wege angelegt und hunderte Sträucher, Blumen und Bäume gepflanzt, eine alte Laube instand gesetzt und ein Brunnen gebohrt werden. Alles Aufgaben für die Radiohörer und Fernsehzuschauer des rbb. radioBERLIN-Reporterin Doris Anselm berichtet täglich für den Berlin-Report und Andreas Ulrich schaltet täglich live vom Übertragungswagen aus Lichtenrade ins Studio von zibb – zuhause in berlin & brandenburg.

Hotline während der 96Stunden (9.-13.Mai)

0180 2 – 240020 (6cent/Anruf aus dem Festnetz der Dt. Telekom)

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Foto: nusz vom Eröffnungsfest 2010
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Die Ruhe vor dem "Sturm" (6.5.2011) Foto: BerLi-Press

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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