Wir trauern mit Japan - Fukushima ist überall!

Katastrophen machen immer wieder betroffen und geraten doch immer wieder schnell in Vergessenheit. Japan wurde von einem Erdbeben und Tsunami heimgesucht, wie viele andere Gegenden dieser Welt auch. Die Katastrophe in den japanischen Atomkraftwerken hat aber diesmal eine ganz neue Qualität. Selbst ein hoch technisiertes Land ist hilflos und hat die Technik nicht im Griff. Die Nachrichten machen uns alle still, wütend und nachdenklich. Wir trauern mit Japan und den Angehörigen der Opfer.

Sogar erklärte Atomkraftwerkbefürworter halten, aus welcher Motivation auch immer, ein wenig Inne. Wir hoffen, dass Politiker ihre Positionen und Entscheidungen überdenken. Nichts ist mehr so wie vor Fukushima: „Fukushima ist überall!“…und darum sind so viele Menschen verängstigt, betroffen und gehen demonstrieren.

Was bleibt da noch für einen kleinen Website-Betreiber aus Lichtenrade zu sagen: Nichts! Ich bin zu tiefst erschüttert und ohnmächtig! Lassen sie uns alle daraus lernen, egal was wir vorher zur Atomkraft gesagt haben! Wir dürfen diesen Weg nicht weitergehen und unsere Welt, diese eine Welt, für unsere Kinder und Enkel nicht unbewohnbar machen!

Darum finde ich die Idee von Andreas Schulz so wunderbar, dass man an dieser Stelle mal an die Kirschbaum-Allee am ehemaligen Mauerstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow bzw. Osdorf/Heinersdorf hinweist; ganz in der Nähe von Lichtenrade. Das japanische Volk hat uns anlässlich der Mauerfalls Kirschbäume gespendet: „Aus Freude über die Vereinigung.“ Lassen Sie uns den Japanern etwas zurückgeben! Thomas Moser

Spendenkonto Aktion Deutschland hilft: http://www.aktion-deutschland-hilft.de
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Ein Bericht vom 1. Kirschblütenfest 2002 (von der Internetseite B.I.T. veröffentlicht auf der Seite http://www.natur-land-forum.de/japkirsch/feste.htm ):

„Rund 1.400 Kirschbäume und -sträucher von insgesamt 8.249 säumen den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow bzw. Osdorf/Heinersdorf.

Am 5. Mai 2002 bildeten die leuchtend rosa strahlenden Blüten die Kulisse für das 1. Japanische Kirschblütenfest, das auf Initiative der Lichtenrader Umweltinitiative Teltower Platte (UI) unter Mitwirkung der B.I.T. und der Stadtverwaltung Teltow zelebriert wurde. In diesem Rahmen wurde ein großer Gedenkstein mit einer Bronzetafel enthüllt, der an die Spende der Kirschbäume durch das japanische Volk anlässlich des Falls der Berliner Mauer im Jahre 1989 erinnert. Diese Aktion hatte seinerzeit die TV Asahi Group initiiert, durch die für die Pflanzung der Kirschbäume spontan ca. 1 Millionen Euro zusammenkamen. Der extra angereiste Vizepräsident der Asahi TV, Herr Ozawa, sowie Angehörige der japanischen Botschaft wohnten der Enthüllung bei und konnten sich vom guten Zustand der wohl längsten Kirschbaum-Allee in Berlin-Brandenburg überzeugen.“

 

Aufschrift der Erinnerungstafel:

Kirschbäume gespendet von japanischen Bürgern

aus Freude über die Vereinigung unseres Volkes,

unterstützt vom TV Asahi Network,

gepflanzt vom Sakura-Organisationskomitee.

April 1996

 

Unter den Zweigen

der Kirschbäume in Blüte

ist keiner ein Fremder hier.

Issa

 

Bericht vom 9. Kirschblütenfest: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2010/04/25/9-japanische-kirchbl-tenfest--hanami-2010--am-mauerweg.htm

Vorankündigung: Das 10. japanische „Hanami“ Kirschblütenfest findet am Sonntag, dem 8. Mai 2011 von 13 bis 18 Uhr statt.
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Fotos: Andreas Schulz
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Foto:ToM
Die Kirschblüte in voller Pracht: Weitere Fotos siehe LINK

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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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