Jugendcafé 10 Jahre Online!

Berlin-Lichtenrade, 12. Juni 2010

Eine Jugendfreizeiteinrichtung kommt in die Jahre und bleibt trotzdem jung!

Das „Jugendcafé am Dorfteich“ Lichtenrade, Alt-Lichtenrade 103, ist für Kinder und Jugendliche schon 10 Jahre Online: www.online-lira.de ! Das ist Grund genug, dass sich die Jugendfreizeiteinrichtung „Jugendcafé am Dorfteich“ feiert.

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 Das Haus ist heute für Freunde und Nachbarn offen. Auch wenn dem Fest leichte Regenschauer nicht erspart blieben, hatten die Jugendcafé-Macher für die Gäste einiges zu bieten. Geboten wurden den Besuchern die Live Bands Salema, Upper Space und Crossfire.

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Für das leibliche Wohl sorgten Crêpes, Salate und Gegrilltes.

 

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 Für die Kinder und Jugendlichen gab es viel Spiel und Spaß.

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 Die Kleinen konnten sich schminken lassen und die Jugendlichen vergnügten sich beim großen Live-Kicker-Spiel.

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Nachdem der Innenausbau der Räume vor 2 Jahren vorbildlich gelungen ist (und mit viel Liebe zum Detail von den Jugendlichen verfeinert wurde!), konnte rechtzeitig zum Jubiläum die Fassade im unteren Bereich in frischer Farbe erstrahlen.

Die pädagogische Sachbearbeiterin des Jugendamtes Beatrix Veenhoven eröffnete das Fest und überbrachte die herzlichsten Grüße der verhinderten Jugendstadträtin Angelika Schöttler (SPD) und der Regionalleiterin Irmgard Beckmann. Beatrix Veenhoven stellte die Jugendcafé-Crew vor und informierte über die Geschichte der kommunalen Einrichtung: „An erster Stelle möchte ich die Leiterin des Jugendcafés am Dorfteich Rosa Martins Samuel vorstellen. Zum langjährigen Team gehören auch Manuela Orzel-Schultze und Reinhard Walter. Und weil das Jugendcafé als Schwerpunkt die Medienarbeit hat, also alles rund um Computer und Internet, gibt es auch den freien Mitarbeiter Artur Jurgawka.“

 

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Beatrix Veenhoven erläutert, dass auf dem Gelände die alte Dorfschule stand. Die Steine kann man noch unter dem Rasen des Fußballplatzes finden: „Das jetzige Gebäude wurde nach dem Krieg schon als Jugendfreizeitheim gebaut.“ Einige Nachbarn können sich noch an die siebziger Jahre erinnern, als die Rockerszene sich in diesem Haus breitmachte: „Das es dadurch mit anderen Besuchern zu Reibereien und handfesten Auseinandersetzungen kam, kann mich sich lebhaft vorstellen“, erzählte die Jugendamtsvertreterin Veenhoven. Diese Probleme hat die Einrichtung schon längst nicht mehr!

Das Jugendcafé hat im Juni 2000 mit 5 PC-Plätzen angefangen: „Dank der ausrangierten Computer der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gibt es jetzt 15 Arbeitsplätze. Es wird gechattet, gesurft, gespielt, Musik geschnitten, Computerführerscheine gemacht und Bewerbungen geschrieben“ erzählte Veenhoven den interessierten Besuchern. Auch das „Jobmobil“ ist von Anfang an dabei und unterstützt die Jugendlichen bei der Berufsorientierung, Job- und Ausbildungssuche und hilft auch beim Schreiben von Bewerbungen. Das Jugendcafé ist an 6 Tagen in der Woche eröffnet und seit 2008 auch am Sonntag. Täglich kommen in die idyllische Dorfoase 15 bis 40 Jugendliche. Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen ab 13 Jahren.

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Das Außengelände steht auch den Nachbarn, zum Beispiel den Kindergärten, zur Verfügung. Die Räume können über den Förderverein auch für Tanzkurse (zum Beispiel Salsa), Yoga, Gesundheitsangebote und Familienfeste aller Art genutzt werden. In den letzten 10 Jahren haben 8 Auszubildende im Jugendcafé ein Erzieherpraktikum abgeleistet und 40 freie Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten haben hier gearbeitet bzw. arbeiten noch hier. Beatrix Veenhoven erzählt, dass bis 2004 ein Miniclub „Untermieter“ war. Damals konnten nur der Spiegelsaal und die Räume im 1. Obergeschoss genutzt werden. Der Spiegelsaal im Erdgeschoss wird als Tanzraum genutzt und ist mithilfe der Jugendlichen renoviert und gestaltet worden: „Bewegungsangebote wie Streetdance und Breakdance waren von Anfang an sehr attraktiv für die Jugendlichen. Tanzformationen wie Vitaly, Success, Immortel Fame, Coyotes, Boundless, Freesteps, D.N.I. Ladies, Destinystorm, 2Hot4U, Roadrunners und Famous Monsters haben hier trainiert und an vielen Wettbewerben und Meisterschaften teilgenommen. Einige Jugendliche sind professionelle Tänzer geworden.“

Im Jahr 2005 wurde dann der Förderverein Dorfteich e.V. gegründet, der auf unbürokratischem Weg viele zusätzliche Angebote möglich macht. Das „Jugendcafé am Dorfteich“ hat vom Lesezirkel Weißgerber, ein altes Lichtenrader Familienunternehmen, regelmäßig finanzielle Unterstützungen erhalten. So konnte die Musikanlage auch durch Spenden erworben werden. Die Familie Weißgerber ist sozial sehr engagiert und unterstützt seit Jahren die kommunalen Einrichtungen in Lichtenrade.

Mit der Innensanierung des Hauses im Jahr 2008 konnte auch eine Streetball Anlage errichtet werden und wird gerne von den Jugendlichen genutzt. 2009 wurden dann noch das Internetcafé und die Gruppenräume erneuert und neu möbliert. Beatrix Veenhoven abschließend: „Ihnen Allen ein herzliches Dankeschön und herzlichen Glückwunsch zum 10 Jährigen!“ Diesen Glückwünschen schließt sich die Lichtenrade Kiez-Internetseite www.lichtenrade-berlin.de gerne an: Das Haus am Dorfteich ist ein Leuchtturm der Jugendarbeit in Lichtenrade!

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Herzlichen Glückwunsch an das Jugendcafé, dem Team der Einrichtung und an die „Mutter vom Janzen“ und „Motor der Einrichtung“ Rosa Martins Samuel (Foto vorne 4.v.lks)!
Thomas Moser –BerLi-Press/auch Fotos (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Weitere Informationen unter http://online-lira.de

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