Herrliches Kiezfest im Volkspark Lichtenrade

29. Mai 2010
Seit einigen Jahren engagieren sich soziale Einrichtungen, Jugendamt, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende mit dem Ziel alle 2 Jahre ein Kiezfest für die Anwohner der Siedlung Lichtenrade- Ost zu veranstalten. Das nunmehr 6. Kiezfest stand unter dem Motto „Wir bewegen uns“. Bei wunderbaren Sonnenschein konnten sich auch besonders die kleinen Besucher gut bewegen. Das Fest war sehr gut besucht und fand in einer herrlichen nachbarschaftlichen Atmosphäre statt.
Viele Spiele und Aktionen, sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm und eine Tombola bildeten, unter Mitwirkung der Bewohner des Kiezes, das Rahmenprogramm für das Kiezfest im Volkspark Lichtenrade.
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Alba mit "Ball in die Tonne" war sehr beliebt
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Die Kiezapotheke - beliebt bei Jung und Alt
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Auf der professionell mit Licht und Sound ausgestatteten Bühne traten unter anderem auf:
die Zircus AG- und die Bläserklasse der Nahariya- Grundschule; die Streetdancegruppe „Famous Monsters“, die Volkstanzgruppe unter Leitung von Heidi Mau und der Hip Hop Künsteler Serk MC.
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Bald 10. Jahre Jugendcafé- Auch draußen am PC
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Die SPD schaut in die Sterne...
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Der Reinerlös des Festes fließt der Kiezkasse zu, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, soziale Projekte, die von engagierten Kiezbewohnern durchgeführt werden, zu unterstützen.
Kiezfestteilnehmer waren u.a.: Baugenossenschaft IDEAL, Förderverein der Nahariya-Grundschule, GSW GmbH, Jugendcafe am Dorfteich, Kinder-und Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde Lira, SPD- Lichtenrade-Marienfelde, Polizei Abschnitt 47, Teltow Apotheke, Kita Tagesstätte, Hort Taunus Oase, Kita Nahariyastr., Volkspark Lichtenrade, Waschhaus und Tauschtreff des Nachbarschaftszentrums in der ufafabrik e.V., Imkerverein.
Übrigens: diesmal kamen auch die "Weichen" in den Garten...siehe Bericht von Paperpress: LINK

ToM (auch Fotos): - BerLi- Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

KiTS aktuell Nr. 404

Kinder-, Jugendliche und Familien in Tempelhof-Schöneberg berichtet auch vom Kiezfest:

Fröhliche Stimmung im Volkspark Lichtenrade

Die Organisatoren hatten genau den richtigen Tag für das Lichtenrader Kiezfest ausgesucht, das am Samstag, dem 29. Mai 2010, auf der Festwiese im Volkspark Lichtenrade stattfand. Tags zuvor war das Wetter kalt und regnerisch und für den Sonntag soll es auch nicht besser werden. Aber, der Samstag, da zeigte sich das Wetter, so wie es im Mai zu sein hat, sonnig und warm. Jugendstadträtin Angelika Schöttler, flankiert von Beatrix Veenhoven und Hinrich Scheffen, die durch das Programm führten, begrüßte die Gäste zum inzwischen 6. Kiezfest.

„Das Kiezkomitee“, so Frau Schöttler in ihrer Begrüßung, „das die Vorbereitung des Festes übernommen hat, setzt sich zusammen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des NUSZ/Waschhauses, des Kinder- und Jugendhauses der Ev. Kirchengemeinde, Outreach, der Nahariya-Grundschule, des Jugendcafés am Dorfteich, der Kita Nahariyastraße, engagierten Mietervertretern aus der Siedlung, Ehrenamtlichen des Trägervereins Volkspark Lichtenrade e.V. und der Pädagogischen Sachbearbeiterin des Jugendamtes. Sie alle arbeiten schon seit Monaten für das Fest.“

Großer Auftritt für kleine Leute. Die Kinder aus der Kita Nahariyastraße führten Tänze auf. Der Volkspark lebt, zwei Ponys warteten auf ihre kleinen Gäste, die sie dann geduldig durch den Park führten. Für die Lebenshilfe in allen Fragen sind die Freunde und Helfer der Polizei stets zur Stelle. An ihrem Stand prägten sie Kennziffern in die Rahmen von Fahrrädern, damit man sie nach einem Diebstahl bei einer Polizeikontrolle identifizieren kann.

Ingrid Kühnemann stellvertretende BVV-Vorsteherin von Tempelhof-Schöneberg und Ur-Lichtenraderin schaut zu wie ihr Fahrrad markiert wird. Unter den Ehrengästen des Kiezfestes war auch der Vorsteher der BVV, Rainer Kotecki. Mitten auf der gut besuchten Festwiese, Elke Ahlhoff, die SPD-Fraktionsvorsitzende in der BVV Tempelhof-Schöneberg. Lichtenrade hat mit 50.000 Einwohnern zwar schon den Status einer Kleinstadt, an diesem Samstag ging es aber sehr dörflich im Volkspark zu, was zum Charme des südlichsten Ortsteils von Tempelhof-Schöneberg einfach dazu gehört.

Redaktion: Ed Koch

 

 

 

1. Maientanz in der Bahnhofstraße

29. und 30. Mai 2010

Zum 1. Maientanz hat die AG Bahnhofstraße die Besucher nach Lichtenrade eingeladen. Unter dem Motto "Singendes, klingendes Österreich - Österreich und Bahnhofstraße = Lebensfreude pur!" versucht die AG die lange Zeit zwischen Weihnachtsmarkt und Weinfest zu überbrücken.
Musikalisch untermalt durch die bekannte österreichische Musikgruppe unter der Leitung von Rudi Murth, der auch schon bei anderen Festen in Lichtenrade war, präsentieren sich vor der Bühne diverse Tanzschulen und Tanzgruppen.
Rund um die Bahnhof- /Ecke Rehagener Straße präsentiert sich das Österreich-Dorf mit seinen diversen Spezialitäten, die den Besuchern die österreichische Lebensart nahe bringen wollen. Ansonsten war die Bahnhofstraße mit den üblichen Verkaufs- und Verzehrständen bestückt. Schade, dass die Einzelhändler der Bahnhofstraße, bis auf wenige Ausnahmen, hierbei nicht so recht zur Geltung kommen.
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...und am Abend ging es weiter...
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und eine besonders schöne und gepflegte Atmosphäre vor "Seinerzeit"
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Der Link zu "Seinerzeit":http://www.restaurant-seinerzeit.de
Fotos und Text: ToM - BerLi-Press (www.berli-press.de)
 
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Lichtenrader Bürger diskutieren über Mälzerei-Einkaufszentrum

Differenzierte Meinungen, Ängste, Befürchtungen und Hoffnungen

20. Mai 2010 Berlin-Lichtenrade

Die evangelische Kirchengemeinde Lichtenrade lud Bürgerinnen und Bürger zu einer Diskussionsveranstaltung in das Gemeindezentrum in der Goltzstraße 33 ein. Die Diskussion zeigte ein großes Spektrum an Wünschen, Ängsten und Erwartungen auf.

Pfarrer Thilo Haak begrüßte den Vorsitzenden des Stadtplanungsausschusses Reinhard Janke (SPD), Christian Zander von der CDU-Fraktion und den ehemaligen Bezirksverordneten Martin Müller-Follert (SPD). Mit über 100 Menschen war der Gemeindesaal gut gefüllt. Thilo Haack betonte den Stellenwert der alten Mälzerei bei den Planungen und wusste zu berichten: „Früher (um 1900) hing jede durstige Seele in Berlin von Lichtenrade ab.“

Einleitend informierte Reinhard Janke über die vorläufigen Planungen des Investors. Bei dem Grundstück für das Einkaufszentrum handelt es sich um ein Gebiet von 31.000 Quadratmeter. Nach Angaben des Investors Huth ist an eine Verkaufsfläche von 9.000 Quadratmeter gedacht, was den bisherigen BVV-Beschluss deutlich übersteigt. Die Informationen aus dem Stadtplanungsausschuss sind auch detailliert in der Internetzeitung von Lichtenrade nachzulesen: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2010/05/15/die-alte-m-lzerei-wird-zum--kulturzentrum-lichtenrade-.htm

Janke betont immer wieder: „Als gewählte Vertreter wollen wir die Meinung der Bürger vertreten.“ Klar wurde jedoch auch, dass man es nicht jedem Recht machen kann. Ein Hauptaspekt bei den Planungen sei, laut Janke, dass die Mälzerei von der Bahnhofstraße aus gut zu sehen ist.“ Die Finanzierung eines möglichen Bereiches für die Öffentlichkeit, zum Beispiel für Kultureinrichtungen, sei jedoch vollkommen offen. Fest steht, dass dem Bezirksamt keinerlei Möglichkeiten für eine Finanzierung zur Verfügung stehen. Zum zeitlichen Ablauf führt Reinhard Janke aus: „Die Bezirksverordneten haben keine Eile. Mit dem ersten Spatenstich sei jedoch schätzungsweise frühestens nach einem Jahr zu rechnen.“

Einige Bürger machten in der Diskussion geltend, dass „wir doch Alles in Lichtenrade haben und sich nichts verändern muss!“ So waren dann auch Meinungsäußerungen: „Wir brauchen ein Einkaufszentrum so wie einen Kropf!“ oder „Einkaufszentren sind herzlose Geschäfte und sehen überall gleich aus. Die Bahnhofstraße hat überall kleine Netzwerke, die dann kaputt gehen!“ Andererseits wurde aber auch deutlich, dass man sich schon in der Bahnhofstraße Veränderungen wünscht: „Lichtenrade ist stark überaltert und bräuchte eine gesunde Altersstruktur. Dafür muss das Leben für jüngere Menschen attraktiver gestaltet werden und die Bürgersteige dürften in der Bahnhofstraße nicht um 18 Uhr hochgeklappt werden.“ Eine deutliche Anzahl von Diskutanten vertraten die Meinung, dass sich schon etwas in Lichtenrade verändern müsse und durchaus die Chance mit einem ausgewogenen Konzept für ein Einkaufszentrum dazu besteht: „Eine gesunde Mischung mit künstlerischen Angeboten ist für die Entwicklung von Lichtenrade wichtig“, wurde argumentiert. Deutlicher wurde ein älterer Herr: „Ich habe bei Lichtenrade das Gefühl, dass ich in ein Kaff komme. Um mir ein ordentliches Hemd zu kaufen, muss ich zurzeit in die Stadt fahren“. Auch wenn diese Äußerung von eingefleischten Lichtenradern als etwas hart empfunden wurde, waren Veränderungen doch auch mehrheitlich gewünscht. Selbst eine ältere Dame kann sich einen „Indoor-Spielplatz“ für ihre Enkel vorstellen: „Die Zeiten haben sich halt verändert!“ Weiter wurde argumentiert: „Lichtenrade muss auch die Jugend begeistern!“

Konkrete Wünsche waren dann zum Beispiel ein Bio-Supermarkt und/oder Reformhaus, ein Prophylaxe-Gesundheitszentrum, ein Schuhgeschäft oder auch die Berücksichtigung von ökologischen Einrichtungen. Konkret wurde eine Partnerschaft mit einem Unternehmen angeregt, das zum Beispiel eine Tankstelle für Elektroautos anbietet. Dies könnte dann auch mit einem Carsharing-System kombiniert werden: „So könnte das Einkaufszentrum auch eine ökologischer Vorreiter für andere Städte und Gebiete sein!“

Oft fiel in der Diskussion auch der Hinweis auf einen „Marktplatz“ an der Mälzerei, was sicherlich nicht nur wörtlich zu verstehen war. So führte der ehemalige Pfarrer Reinhard Kraft von der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade, die diese Diskussionsveranstaltung angeregt hatte, aus: „Der Platz in der Nähe der alten Mälzerei hat einen hohen Erlebniswert durch die unmittelbare Nähe zur S-Bahn. Es bietet sich an, hier einen bedarfsgerechten Einkaufsplatz für die Nahversorgung zu schaffen, die vorrangig auf Kunden abgestimmt ist, die zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder der S-Bahn kommen. Ein solches Zentrum käme mit deutlich weniger Parkplätzen aus (Anmerkung der Redaktion: geplant sind z.Zt. 275 zusätzliche Parkplätze). Wir denken an einen reizvoll gestalteten verkehrsfreien Marktplatz mit einer Mischung aus Fachgeschäften, Gastronomie und Dienstleistungen.“ Die Umweltgruppe sieht die Gefahr, dass durch die vielen Parkplätze Käufer aus dem Umland angezogen werden. Die Umweltgruppe will keine mit Parkplätzen versiegelte Fläche. Kraft rechnet weiter vor: „Alle 9 Sekunden wird ein zusätzliches Auto die Bahnhofstraße benutzten.“ Eine Frau weiß beizusteuern, dass BVG-Fahrer schon heute die Bahnhofstraße als eine der schlimmsten Straßen in Berlin empfinden. Auch wurde die Chance von verkehrsberuhigten Lösungen gesehen, wenn andererseits mehr Parkplätze an der alten Mälzerei zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin wurde die geplante Schließung des Bahnüberganges Wolziger Zeile im Zuge des Ausbaus der Dresdner Bahn und der sich damit verändernden Verkehrsflüsse problematisiert. Zur Verkehrssituation, die eher als problematisch angesehen wurde, muss aber auch noch ein zwingendes ausführliches Verkehrsgutachten zu einem späteren Zeitpunkt gefertigt werden.

Auch wenn Ängste mit einem zusätzlichen Einkaufszentrum verbunden sind wurde deutlich, dass der Stadtteil auch entwicklungsfähig und entwicklungsbedürftig ist. Es wurden mehr Freiflächen und auch Spielflächen für Kinder auf dem neuen Gebiet gewünscht.

Deutlich wurde, dass man eine Nutzung für die Allgemeinheit, zum Beispiel für eine Art Kulturzentrum, nicht zum „Nulltarif“ bekommen wird. Hier werden sich der Bezirk, die Lichtenrader Bürger und der Investor noch annähern müssen. Der Investor ist zum Beispiel auch in Zehlendorf von ursprünglichen Planungen abgerückt. Der Investor Huth betonte immer wieder im Stadtplanungsausschuss, dass er zu Änderungen bereit ist, andererseits sich das Ganze auch für ihn rechnen muss.

Zum Bebauungsplanverfahren 745, das sich mit dem Gebiet nördlich des geplanten Einkaufszentrums beschäftigt (Nuthestraße), wurde ausgeführt, dass eine Bürgerbeteiligung noch nicht begonnen hat. Offensichtlich ist hier eine Wohnbebauung geplant. Die HGHI vom Investor Huth soll hier schon als Eigentümer der Grundstücke eingetragen sein.

Die Diskussionsteilnehmer konnten am Ende der Veranstaltung noch Punkte für ein Meinungsbild vergeben. Danach wurde deutlich, dass die überwiegende Mehrheit kein neues großes Einkaufszentrum mit viel zusätzlichen Parkplätzen will, sondern eher einen „Marktplatz mit verschiedenen Fachgeschäften“ präferiert. Inwiefern in den Verhandlungen mit dem Investor diese Wünsche mit eingearbeitet werden können, bleibt abzuwarten. Wenn man eine Weiterentwicklung von Lichtenrade haben will, wird man um die beste Lösung ringen müssen. Der Investor wird auf die Wünsche der Lichtenrader und vom Bezirksamt jedoch sicher nur eingehen, wenn andererseits das Projekt auch für ihn wirtschaftlich ist.

ToM –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Anträge, Empfehlungen, Mitteilungen an die BVV ...

Ur-Anträge vom Kinder- und Jugendparlament kommen in die BVV

Kinder- und Jugendparlament

Drucks. Nr: 1382/XVIII

Sanitäranlagen der Theodor-Haubach-Schule

Das Kinder- und Jugendparlament möge beschließen, dass die gesamten Sanitäranlagen saniert werden, da die Jugendlichen regelmäßig auf den Toiletten rauchen, was dazu führt, dass die Kinder sich nicht auf die Toiletten trauen. Außerdem ist die Hygiene nicht nur belastend, sondern auch gesundheitsschädigend. Die Wände sind voll gesprüht, die Türen sind kaputt und wenn man sich hineinbegibt, schwebt dort eine riesige Rauchwolke.

Drucks. Nr: 1383/XVIII

Läuten zum/zur Unterrichts/pause an der Käthe-Kollwitz-GS

Das Kinder- und Jugendparlament möge beschließen, dass am Anfang und am Ende jeder Unterrichtsstunde und Pause geläutet wird, damit Lehrer nicht zu lange Unterricht geben. Viele Lehrer achten nicht auf die Uhr und geben oft zu lange Unterricht. Die Folgen für die Schüler sind, dass man nicht sein Material wechseln, essen und trinken und sich kurz ausruhen kann, da man keine genügend lange Pause zur Verfügung hat.

Drucks. Nr: 1385/XVIII

Änderung der Schulklingel der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule

Das Kinder- und Jugendparlament möge beschließen, dass man eine neue Schulklingel an der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule im Rackebüllerweg 70 anbringt, die man auch auf dem Hof hört und sieht. Denn man merkt im Moment gar nicht, wann die Pause zu Ende ist und kommt deshalb zu spät in den Unterricht.

Drucks. Nr: 1409/XVIII

Einhaltung der Regeln auf dem Lessingplatz und Lessingspielplatz

Das Kinder- und Jugendparlament möge beschließen, dass die Polizei am Lessingplatz öfters entlang fährt, denn es werden die existierenden Regeln nicht eingehalten. Und auch auf dem Lessingspielplatz wird die entsprechende Altersbeschränkung nicht eingehalten, unter anderem werden kleinere Kinder belästigt.

Dem Kinder- und Jugendparlament ist bis zum 1.6.2010 zu berichten.

 

Antrag Fraktion der CDU

Drucks. Nr: 1316/XVII

Dienstleistungen der Post? - Weite Wege in Lichtenrade

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Dichte der Briefkästen im Lichtenrader Bayerischen Viertel im Bereich Groß-Ziethener Straße/ Kirchhainer Damm/Stadtgrenze erhöht wird, indem ein weiterer Briefkasten am Standort Wittelsbacher Straße/Pechsteinstraße eingerichtet wird.

Begründung:

Im o.g. Bereich wohnen viele ältere, z.T. gehbehinderte Menschen, denen eine durchschnittliche Entfernung von 1,5 km bis zum nächsten Briefkasten nicht zuzumuten ist.

 

Antrag Fraktion B'90/Grüne

Drucks. Nr: 1316/XVIII

Verlegung der Haltestelle der Buslinie X 83 Motzener Str./Ecke Schichauweg in Marienfelde/Lichtenrade

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Bushaltestelle der Linie X 83 Motzener Str./Ecke Schichauweg (in südlicher Richtung) hinter die Kreuzung Motzener Str./Egestorffstr./Schichauweg in Richtung Schichauweg/Goldschmidtweg verlegt wird.

Begründung:

Bei dem jetzigen Standort der Haltestelle, die sich unmittelbar an der Kreuzung Motzener Str./Egestorffstr./Schichauweg befindet, ist es für die Fahrgäste der Buslinie X 83 nicht gefahrlos möglich, zu dieser Haltestelle bzw. für Aussteigende zu ihren Wohnquartieren zu gelangen. Die sehr große Kreuzung ist nicht durch eine Lichtzeichenanlage gesichert und die neu erbaute Mittelinsel am Poleigrund ist für die Fahrgäste kaum hilfreich, da diese sehr ungünstig gelegen ist. An dem vorgeschlagenen neuen Standort befindet sich auch eine für die Fahrgäste sinnvolle Überquerungsmöglichkeit.

Im Ausschuss für Umwelt, Natur und Verkehr fand dieser Antrag keine Mehrheit,

 

Beschlussempfehlung

Hauptausschuss, Verwaltungsreform, Gender und Geschäftsordnung

Drucks. Nr: 1438/XVIII

Vergabe von Sondermitteln der Bezirksverordnetenversammlung – Projektfahrt der Theodor-Haubach-Oberschule

Der Ausschuss empfiehlt der BVV: Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Theodor-Haubach-Oberschule werden zur Unterstützung einer Projektfahrt nach London/Großbritannien für das Projekt GCSE International History Project Sondermittel in Höhe von bis zu 1000 Euro bewillig.

Berlin, den 05.05.2010

Frau Zauner, Margrit

Hauptausschuss, Verwaltungsreform, Gender und Geschäftsordnung

 

Mitteilung zur Kenntnisnahme

Bezirksamt

Drucks. Nr: 1443/XVIII

Aufhebung des Bezirksamtsbeschlusses zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 7-34VE für die Grundstücke Lichtenrader Damm 261/263, Teilflächen der Grundstücke Alt-Lichtenrade 124 A und 126 sowie für das Flurstück 37/4 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade

Begründung (AUSZÜGE):

Anlass für die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens 7-34 VE war die Absicht, auf den weitgehend unbebauten Grundstücken Lichtenrader Damm 261/263 einen Lebensmitteldiscounter mit einer Geschossfläche von 1.200 m² und einer maximalen Verkaufsfläche von 800 m² und 83 Stellplätzen zu errichten. Ein entsprechender Antrag zur  Durchführung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes wurde mit dem Schreiben vom 13.02.2007 vom Vorhabenträger gestellt.

Das Bezirksamt hat am 10.6.2008 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 7-34VE mit den oben beschriebenen Inhalten beschlossen. Weitere Verfahrensschritte wurden nicht durchgeführt, weil bereits zum Zeitpunkt der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens Bedenken bezüglich eines dritten weiteren Discounters auf einem verhältnismäßig kurzen Straßenabschnitt am Lichtenrader Damm bestand. In der Sitzung der BVV am 16.12.2009 wurde mit dem Beschluss Drucksache Nr. : 1255/XVIII der BVV das Bezirksamt ersucht, die Bebauungsplanverfahren 7-28 VE und 7-34 VE förmlich einzustellen.

Die Begründung hierzu lautet: „ Mit Beschluss der BVV zu Drucksache 983/XVIII vom 15.7.2009 wurde das Bezirksamt aufgefordert, die Bearbeitung der Bebauungspläne der für den Lichtenrader Damm beantragten zwei weiteren Einkaufmärkte bis auf weiteres zurückzustellen. Mit diesem Beschluss wird der Wille der BVV konkretisiert. Die mit den Plänen verfolgten Ziele wiedersprechen den bezirklichen Planungszielen zur Erhaltung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche und sind inhaltlich nicht aus dem städtebaulichen Entwicklungskonzept des Bezirks (Bezirkliches Einzelhandels- und Zentrenkonzept) zu entwickeln.“

Diesem BVV-Beschluss wird das Bezirksamt folgen.

Nach der Einstellung des Bebauungsplanverfahrens 7-34VE gilt der am 18.01.1974 festgesetzte Bebauungsplans XIII-120 fort. Danach sind die nicht mehr vom eingestellten Bebauungsplanentwurf 7-34VE erfassten Grundstücke und Teilflächen weiterhin als"Grünfläche, Dauerkleingärten" festgesetzt.

 

Nur die Harten kamen in den Garten

Wer rechnet schon Mitte Mai damit, dass es ununterbrochen regnet? Kein Grund jedoch, das Grillfest des Trägervereins Lichtenrader Volkspark e.V. ausfallen zu lassen. Von den rund 40 Leuten, die zugesagt hatten, kam etwa die Hälfte. Naturburschen und –mädels lassen sich von Dauerregen nicht abhalten. Und so kamen halt nur die Harten in den Garten.

Einige prominente politische „Weicheier“ zogen es vor, dem Fest fern zu bleiben. Zu den Harten, die über den matschigen Boden den Weg zum Grill fanden, gehörten die stellvertretende BVV-Vorsteherin Ingrid Kühnemann, die FDPFraktionsvorsitzende Monika Schuch und Malte Priesmeyer, ebenfalls FDP. Nach Steaks und Grillwürstchen, wunderbarem Kuchen mit Eierlikörglasur, Bier, undefinierbarem Schnaps und sehr gutem Rotwein, platzierten die Gastgeber die Spendenbox auf dem Tisch. Auch wenn es so aussieht, als ziehe paperpress-Herausgeber Ed Koch den 20 Euro-Schein aus der Box heraus, dem ist nicht so. Dafür, dass der Schein dort landete, wo er hingehört, sorgte der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Spranger.

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(Foto: Reiner Hanke).

Der Volkspark Lichtenrade ist eine wunderschöne und sehr gepflegte Anlage. Die Geschichte und die Entstehung des Parks ist nachzulesen: www.lichtenrade-berlin.de/volkspark.html

Und wer den Volkspark Lichtenrade nun einmal kennen lernen möchte, hat dazu am 29. Mai 2010, von 13 bis 18 Uhr, Gelegenheit. Denn dann findet auf der Festwiese des Parks ein Kiezfest statt. Der Zutritt ist natürlich frei.

Und: Ende Mai wird sich bestimmt das Wetter an den Kalender halten und die Sonne über Lichtenrade scheinen lassen. Dann wird sich vermutlich auch die wasserscheue Bezirksprominenz reichlicher sehen lassen als beim Grillfest am 15. Mai 2010.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von paperpress Nr. 257 III vom 16. Mai 2010 – Jugend- und kommunalpolitischer Pressedienst – http://www.paperpress.org

 

Geschichtswerkstatt Lichtenrade: Zeitzeugen, Dokumente und Fotos gesucht

Für die 2. Auflage des Buches „Direkt vor der Haustür – Berlin-Lichtenrade im Nationalsozialismus“ sucht die Geschichtswerkstatt Lichtenrade noch Zeitzeugen, Dokumente und Fotos.

Bitte melden Sie sich bei mir. Ich vermittle gerne den Kontakt: Tel.: 744 00 42 oder postmaster@lichtenrade-berlin.de

…oder über Link: http://www.berliner-geschichtswerkstatt.de/lichtenrade/index.htm
 

Die alte Mälzerei wird zum „Kulturzentrum Lichtenrade“?

Tempelhof-Schöneberg von Berlin, 12. Mai 2010

Im Stadtplanungsausschuss, der im Rathaus Schöneberg tagte, wurden die neuesten Pläne für das Lichtenrader „Investitionsprojekt Alte Mälzerei“ vom Großinvestor Dr. Harald G. Huth (HIGH GAIN HOUSE INVESTMENTS GmbH -HGHI) den Bezirksverordneten vorgestellt. Im Rahmen des gesamten Bauvorhabens ist auch ein Teil der Mälzerei als Kultureinrichtung geplant. Nähere Planungen mit dem Bezirk liegen hierfür noch nicht vor. „Mit der Mälzerei kann man kein Geld verdienen“ führt Huth aus. Andererseits sieht er, dass man mit der Mälzerei für Lichtenrade eine „Corporate Identity“, eine Art Identifikation mit dem Stadtteil, schaffen kann.
Wie schon berichtet, soll östlich der S-Bahntrasse am S-Bahnhof Lichtenrade ein neues „Stadteilzentrum“ rund um die denkmalgeschützte ehemalige Mälzerei entstehen. Die Mälzerei soll als Mittelpunkt auch in die Pläne mit einbezogen werden. Die Planungen betreffen zurzeit ein Gebiet von insgesamt rund 31.000 Quadratmeter. Insgesamt soll hier in einer „losen Bebauung“ eine Verkaufsfläche von rund 9.000 Quadratmeter entstehen. In der ursprünglichen Planung war noch eine größere Verkaufsfläche geplant.
Nach der Rechnung von Harald Huth sind nun 7.500 zusätzliche Verkaufsquadratmeter geplant. Mit der Fläche des jetzigen REWE-Marktes kommt man dann auf die Gesamtbebauungsfläche. Um als Stadtteilzentrum auch keine Konkurrenz zu den Einzelhändlern in der Bahnhofstraße zu sein, hat man ganz bewusst vorrangig einige größere Geschäfte geplant. Huth: „Wir wollen eine Ergänzung sein zur Bahnhofstraße. Deshalb begrenzen wir uns auch auf drei Kernbereiche.“ Geplant ist ein Lebensmitteldiscounter, ein Textilkaufhaus und ein Unterhaltungselektroniker. Weitere Details sind am Ende des Berichtes notiert. Für kleinere Einzelhändler ist „ein ganz geringer Teil“ von weniger als insgesamt 1.000 Quadratmeter vorgesehen. Nach den Planungen handelt es sich nicht um eine geschlossene Bebauung, wie zum Beispiel in den „Gropiuspassagen“, „Am Schloss“ in Steglitz oder am Tempelhofer Hafen. „Wir wollen mit unserem Konzept keine Kunden aus der Bahnhofstraße absaugen!“ unterstreicht Dr. Huth immer wieder.
Wie auch in „Ideen, Fantasien und Anregungen eines Lichtenraders“ in der Internetzeitung von Lichtenrade beschrieben, sprach der Investor während der Sitzung für die Mälzerei von einer Art Brauhausnutzung und zum Beispiel eine Nutzung von Flächen für Kunstausstellungen. Auch wurde nunmehr von Huth für die Mälzerei ein Vorgarten eingeplant. Für die weiteren Nutzungen der Stockwerke wurde zum Beispiel, wie vorgeschlagen, ein Fitnesscenter nicht ausgeschlossen. Harald Huth scheint im Augenblick sehr flexibel auf mögliche Bedarfe einzugehen. Auf Rückfragen der Bezirksverordneten zeigte sich Huth für weitere Gespräche mit dem Bezirksamt und den politischen Gremien sehr offen. Er betonte jedoch auch, dass wenn der Ausbau der Mälzerei erhebliche Kosten verursachen würden und sich andererseits dann das Projekt von der Größe her wirtschaftlich rechnen müsse. Dieses dürfte für alle weitere Planungen einerseits eine Chance sein, dass der Investor besondere Wünsche des Bezirkes mit einbezieht, aber andererseits auch ein Druckmittel gegen die bezirklichen Entscheidungsträger. Hier kommt es unter dem Schlussstrich auf ein ausgewogenes Konzept an, dass aber als wichtigstes Ziel die Stärkung des Standortes Lichtenrade hat! Huth sagt dazu eindeutig: „Ganz klar! Wenn man die alte Mälzerei saniert haben will und dort öffentliche Nutzung integrieren möchte, die keine Miete zahlen können, dann muss ich in der Lage sein mit etwas anderem Geld zu verdienen und die Wirtschaftlichkeit herbeizuführen.“
Nachfragen zur Größe des Einkaufszentrums, dass sich nach Festlegungen der BVV auf rund 5.000 Quadratmeter begrenzen soll, wurden vom Investor mit Argumenten der Wirtschaftlichkeit begegnet. Bei der teilweise kulturellen Nutzung der Mälzerei durch das Bezirksamt wurde davon gesprochen, dass hier dann möglicherweise nur Nutzungskosten erhoben werden würden. Auch sieht Huth die Notwendigkeit, dass bezahlbare Mieten für die gastronomische Nutzung der Mälzerei wichtig sind.
Stadtrat Bernd Krömer (CDU) erklärt zum weiteren Ausbau der alten Mälzerei: „Die Mälzerei soll nicht nur im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss genutzt werden. Denn das würde ja bedeuten, das die Bausubstanz nicht besser wird und die Orginal-Gerätschaften weiter vergammeln.“ Grundsätzlich sieht Krömer mit den Planungen eine Chance, dass „die Bahnhofstraße als Standort stabilisiert wird“.
Eine erste Einschätzung für den Anwohner- und Lieferverkehr wurde von einem Verkehrsplaner gegeben. Beim Verkehrsaufkommen geht man zurzeit von stündlich circa 200 Fahrzeuge aus. Um Rückstaus bei der „Schwachstelle Bahnhofstraße“ zu vermeiden, soll eine Ampel an der Kreuzung Bahnhof- Ecke Steinstraße erbaut werden. Auf dem Gelände ist ein Einbahnstraßensystem vorgesehen. Den Lieferverkehr sieht Huth als ein sehr geringes Problem an, da die Anlieferung streng reglementiert werden würde. Viele Geschäfte bekommen heute nur täglich eine zentrale Anlieferung. Zum Beispiel werden Textilgeschäfte auch nur einmal wöchentlich beliefert. Ein detailliertes Verkehrsgutachten wird jedoch erst fällig, wenn es um die konkreten Bebauungspläne geht.
Die Frage der Frage scheint jedoch zu sein, wie viel kann der Investor zusagen und was passiert, wenn zum Beispiel die Händler nach einigen Jahren kündigen und so eine andere Marktsituation in der Bahnhofstraße entsteht. Huth beruhigte die Gemüter und sprach davon, dass auch er und die Händler aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten langfristig denken müssten. Auch ist nach Aussagen von Huth ein verbindlicher städtebaulicher Vertrag mit langfristigen Festlegungen zur Geschäftsstruktur denkbar. Ob diese Regelungen tatsächlich umsetzbar sind, wenn man zum Beispiel keine Mieter findet, bleibt dahingestellt.
Für die bisherigen Planungen ist die HGHI nach Rücksprache mit der Deutschen Bahn von einer ebenerdigen Führung der Dresdner Bahn ausgegangen. Dass dies nicht die Interessen des Bezirkes sind, ist Huth klar. Die Planer sind jedoch vom „Worst Case“ (schlimmsten Fall) ausgegangen. Wenn die Bahn unterirdisch verlegt werden würde, wäre eine Anpassung der Planung kein Problem, führt Dr. Huth aus.
Der Bezirksverordnete Jörn Oltmann (Bündnis 90/ Grüne) zeigte sich den bisherigen Planungen gegenüber eher skeptisch. Besonders die Anbindung der Mälzerei an die Bahnhofstraße sieht er als nicht gegeben an. Hier würde er sich eine bessere „grüne Anbindung“ an die Bahnhofstraße vorstellen, damit die Mälzerei nicht so losgelöst dasteht und die „Aufenthaltsqualität“ verbessert wird: „Für mich ist das im Augenblick alles andere als überzeugend! Es gibt keine interessante und attraktive Verbindung zur Bahnhofstraße.“ Auch Stefan Böltes (SPD) sieht bei vielen positiven Ansätzen die Einbindung der Mälzerei in einen „öffentlichen Raum“ noch nicht als gelungen an. Wichtig ist, dass die Mälzerei als „Solitär“ erhalten bleibt. Durch die dichten Parkplätze an der Mälzerei hat es dann jedoch nach Böltes Auffassung noch „wenig Platzcharakter“: „Das finde ich an diesem Entwurf nachdenkenswert! Auch sollte die Anbindung an die Bahnhofstraße etwas offener gestaltet werden“ führt Böltes weiter aus.
Am Rande der Sitzung wurde von Hinweisen gesprochen, dass die Denkmalschutzbehörde auch daran denkt, das ehemalige Haus Buhr noch unter Schutz zu stellen. Bestätigt wurden diese Aussagen jedoch bisher nicht. Das ehemalige Haus Buhr soll nach den bisherigen Plänen abgerissen werden.
Gäste in der öffentlichen Ausschusssitzung waren u.a. auch besorgte Mieter des siebenstöckigen Hochhauses, das nach den Plänen auch abgerissen werden soll. Nach der Sitzung beruhigte Huth die Mieter: „Bei anderen Projekten waren die Mieter immer mit den gefundenen Lösungen zufrieden.“ Sicherlich wird diese Aussage besonders die älteren Mieter nicht unbedingt beruhigen. Huth deutete auch die bislang unklaren Eigentumsverhältnisse des Hochhauses an. Offensichtlich ist Frau Buhr noch Eigentümerin. Der mit dem Investor geschlossene Kaufvertrag wird vermutlich erst rechtswirksam, wenn die baurechtlichen Genehmigungen vorliegen.
Wir sind gespannt, wie die Planungen weiter gehen. Wichtig ist aber die Einbindung der Lichtenrader Bürger!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Die bisherigen Planungen im Detail, Hintergrundinformationen und Anmerkungen:
Das für das Einkaufszentrum in Planung befindliche Gebiet zieht sich vom S-Bahnhof Lichtenrade bis zur Steinstraße (nördlich der Bahnhofstraße) und dann ein kleines Stück in die Nuthestraße. Begrenzt wird das Gebiet dann von der S-Bahntrasse.
Am S-Bahnhof an der Bahnhofstraße soll ein zweistöckiger Textilmarkt entstehen (C&A in Planung, Verkaufsfläche ca. 1.400 qm). An der Steinstraße bis zu den P&R-Parkplätzen ist ein Unterhaltungselektroniker (ca. 1.600 qm) in einstöckiger Bauweise geplant. Am nördlichen Ende des geplanten Gebietes soll ein einstöckiger Lebensmitteldiscounter (ca. 3.200 qm) von der Nuthestraße bis zur S-Bahn entstehen. Es handelt sich um kein geschlossenes Einkaufszentrum. Weiterhin sind ca. 5 Fachmärkte mit jeweils ungefähr 400 Quadratmeter und zusätzlich insgesamt knapp 1.000 qm für Einzelhandel geplant. Die Bebauung wird im Wesentlichen von über 400 Parkplätzen umgeben, die für Einkaufzentrumsbesucher kostenlos zu nutzen sind. Die Mälzerei liegt separat in der Mitte des geplanten Einkaufzentrums.
Der Investor hat offensichtlich noch viele Grundstücke gekauft, die sich weit in die Nuthestraße reinziehen. Insgesamt kann von über 100.000 Quadratmeter ausgegangen werden. Da ehemalige Laubenpieper die Grundstücke nicht verlassen haben, sind die Kaufverträge mit dem Investor offensichtlich noch nicht vollzogen worden. Was mit dem gesamten Gelände geplant ist, war nicht Gegenstand der Beratung im Stadtplanungsausschuss.
Für eine intelligente „grüne“ Anbindung an die Bahnhofstraße müssten doch noch mehr Ideen entstehen. Eine Mälzerei als reiner „Parkplatz-Mittelpunkt“ ist keine Lösung! So wäre in diesem Bereich der Verzicht auf einige Parkplätze zugunsten einer „grünen Oase“ vorstellbar. Ausgleichsparkplätze könnten dann hinter dem geplanten Lebensmittelmarkt entstehen. Die Parkplätze könnten auch noch für ein Carsharing-System genutzt werden. Dies wäre an dieser zentraler Stelle ein bisher nicht vorhandenes Angebot, dass vermutlich auch seine Interessenten findet.

 

Pressespiegel Mälzerei - Berliner Woche

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 zum vergrößern: auf den Bericht klicken!

Den vollständigen Bericht über die Ideen können Sie hier nachlesen: LINK

 

20. Mai: Diskussion zum Einkaufszentrum in der Evang. Kirchengemeinde

Aus dem Gemeindeblatt der evang. Kirchengemeinde Lichtenrade

Kaum ein Thema bewegt so sehr die Gemüter der Bewohner von Lichtenrade. Erst war es eher ein Gerücht, jetzt weiß man mehr. Der Investor Dr. H.G. Huth von der "High Gain House Investment GmbH" hat das Gelände zwischen dem S Bahnhof Lichtenrade, der Steinstraße und der Bahnhofstraße sowie zahlreiche Grundstücke an der Westseite der Nuthestr. erworben. Nach den Plänen des Investors soll auf diesem Gelände ein großes überregionales Nahversorgungszentrum entstehen.

Am 11. März fand im Gemeinschaftszentrum Lichtenrade eine Informationsveranstaltung statt. Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) wollte das Projekt den Lichtenrader Bürgern vorstellen und ihre Meinung dazu erfahren. Der zuständige Baustadtrat Bernd Krömer (CDU) versprach sich von diesem Projekt eine Belebung der Bahnhofstraße und wünscht sich, dass die Kaufkraft der Lichtenrader in Zukunft weniger in andere Bezirke abfließt.

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Foto: Thomas Moser -BerLi-Press-

Sodann erläuterte Herr Dr. Huth sein Vorhaben: Gedacht sei an ein großes überregionales Einkaufszentrum mit 7.500 – 9.500 m² Verkaufsfläche (zum Vergleich: Stadtrat Krömer bezifferte die Verkaufsflächen der gesamten Bahnhofstraße auf ca. 6.000 m²). Das „Landhaus Lichtenrade“ –vielen bekannt als „Haus Buhr"- und ebenso der jetzige Lebensmittel-Supermarkt sollen verschwinden. Auch das siebenstöckige Wohnhaus an dem kleinen Park hinter „Haus Buhr“ (Steinstr. 42/43) soll entmietet und abgerissen werden. Die alte Mälzerei steht unter Denkmalschutz und soll erhalten bleiben. Über die Branchen oder Handelsketten, die sich in dem geplanten Komplex niederlassen sollen, wollte Herr Dr. Huth keine näheren Angaben machen. Er vertrat jedoch die Ansicht, dass sich die Einzelhandelsgeschäfte der Bahnhofstraße und das neue Großkaufzentrum positiv ergänzen würden.

Genau dieser Punkt blieb in der anschließenden Diskussion heftig umstritten. Einige befürchten, dass im Gegenteil den Einzelhandelgeschäften das Wasser abgegraben wird und die "Flaniermeile" Bahnhofstrasse veröden könnte. Sorgen machte den Zuhörern ferner das mit dem Projekt verbundene zusätzliche massive Verkehrsaufkommen: 435 Kundenparkplätze zu ebener Erde sieht die bisherige Planung vor, vom Warenlieferverkehr ganz zu schweigen.

Völlig unerwähnt blieb an diesem Abend seltsamerweise ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (Drucksache 1233/ XVIII). Dieser auf Antrag der SPD zustande gekommene Beschluss begrenzt die zusätzliche Verkaufsfläche für den geplanten Einzelhandelsstandort auf maximal 2.500 m². Davon war auf der Veranstaltung mit keinem Wort die Rede.

Eines hat Baustadtrat Krömer jedoch deutlich gesagt: das letzte Wort über das Projekt ist noch nicht gesprochen. Erst muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden, der Art und Umfang der Nutzung des Areals festlegt. Es gibt also reichlich Fragen und Gesprächsbedarf darüber, was sich Bewohner in Lichtenrade im Blick auf dieses städtebauliche "Filetstück" wünschen und nicht wünschen.

Pfr.i.R. Reinhart Kraft

Aus gegebenem Anlass lädt die Evangelische Kirchengemeinde ein zu einer Diskussion über das geplante Einkaufszentrum

am Donnerstag, 20. Mai

um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus Goltzstr. 33

Für weitere Informationen blättern Sie bitte in dieser "Internetzeitung"!

 

Dankeschön am Muttertag

Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße beglückte, einen Tag vor Muttertag, die Besucherinnen der Bahnhofstraße mit einem grünen Gruß. default
Foto: Thomas Moser-BerLi-Press

 

In eigener Sache: Gästebuch ist wieder im Netz!

Hurra,

endlich ist wieder das Gästebuch der Lichtenrader Kiez-Website www.lichtenrade-berlin.de online!

Die technischen Probleme mit den vielen SPAM´s sind hoffentlich behoben und die alten Einträge konnten auch gerettet werden. Es waren nur die Daten der Einträge nicht mehr herstellbar. Aber das dürfte das geringste Problem sein.

Nun freue ich mich wieder über Ihre Gästebucheinträge!

Vielen Dank

 

Ihr Kiezreporter

Thomas Moser

 

Das Gästebuch finden Sie auf der Startseite von www.lichtenrade-berlin.de (rechte Button-Seite „Gästebuch“) oder direkt unter http://lichtenrade-berlin.de/stdcgi/guestbook.php

Für Ihren Eintrag: Gästebuch bis nach unten scrollen; dort ist die Eintragsmöglichkeit mit dem Sicherheitscode.

 

30.000 EURO FÜR KINDER IN LICHTENRADE

ERFOLGREICHE SPENDENAKTION IM MERCEDES-JUBILÄUMSJAHR

Die Kinderbereiche des sozialen Trägers Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. freuen sich derzeit besonders über einen – in der Höhe nicht erwarteten – Geldsegen. Für das Kinderhaus in Lichtenrade und die Kindergruppen in Lichtenrade und Marienfelde wurden Spendengelder von 30.000 Euro übergeben.

Im Januar 2009 hatte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die Spendenaktion gemeinsam mit der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin ins Leben gerufen. Über das Jahr 2009 sammelte Mercedes Spenden für den Kinderbereich des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V.

Der Verein hat bereits vor über 25 Jahren das Kinderhaus auf dem Gelände seines Sucht-Therapiezentrums in der Mozartstraße in Berlin-Lichtenrade eröffnet. Hier werden Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren betreut, deren Eltern sich in Behandlung im Tannenhof befinden. Haus und Außengelände bieten nicht nur Platz für die Kinder, sondern im Kinderhaus auch Wohnmöglichkeiten für Eltern und Kinder.

Darüber hinaus betreibt der Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. vier Tagesgruppen in Lichtenrade und eine in Marienfelde für Grundschulkinder mit sogenanntem erhöhtem pädagogischem Betreuungsbedarf. Zu den Angeboten zählen bspw. auch der Unterricht von Schulverweigerern in speziellen Beobachtungsklassen und die therapeutische Begleitung von Kindern und Eltern.

Im gesamten Jahr 2009 – dem Jahr seines 100-jährigen Bestehens – hat Mercedes-Benz Spenden gesammelt. Die Spende wurde zum Jubiläumsjahr von Herrn Walter Müller (Leiter der Niederlassung Berlin) und dem Regierenden Bürgermeister Herrn Klaus Wowereit übergeben. Den Spendenscheck nahmen Frau Christa-Maria Blankenburg (Vorstandsvorsitzende des Vereins-Foto: Mitte lks.), Herrn Horst Brömer (Geschäftsführer; nicht auf dem Foto) sowie Frau Heike Tzschoppe (Foto Mitte re.), die Leiterin des Kinderhauses entgegen.

 

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Foto: Tannenhof

www.tannenhof.de

 

Tannenhof: PPF - Peer-Projekt an Fahrschulen

Überregionalen Fachtreffen des TANNENHOF-Projekt

PPF - Peer-Projekt an Fahrschulen

Am 24.04.2010 trafen sich im Tannenhof in der Mozartstraße in Lichtenrade 29 Teilnehmer des Berlin-Brandenburg-weiten Projektes PPF (Peer-Projekt an Fahrschulen) zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit anschließendem Fahrsicherheitstraining.

Seit 4 Jahren begleitet und initiiert der TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. junge Leute, die als Vorbilder (Peers) in Fahrschulen das Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mit Fahrschülern und Fahrschülerinnen diskutieren.

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Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Kollegen der Verkehrsunfallprävention der Berliner Polizei und dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Besonderheit bei dem Treffen war der Einsatz eines Überschlagsimulators der Berliner Polizei, welcher den Teilnehmern auf erschreckend anschauliche Weise die Folgen von Unfällen aufzeigte.

Aufmerksam und interessiert verfolgte das Treffen auch Herr Schleising vom Berliner Senat Abteilung Verkehrslenkung, die noch in diesem Jahr das Projekt in Berlin finanziell unterstützen wollen.

So soll das Projekt nun auch in Berlin ausgeweitet werden, wo junge Leute in Berliner Fahrschulen gehen und das Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auf Augenhöhe mit den Fahrschülern und Fahrschülerinnen diskutieren, Konsequenzen ansprechen und Alternativen zum Trink-Fahr-Konflikt aufzeigen.

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Jugendliche oder auch Fahrschulen, die sich für dieses Projekt interessieren sind herzlich willkommen und können sich gern bei dem Koordinator für Berlin Kemal Ilhan (mobil 0178-6883821; ilhan@tannenhof.de) melden.

PPF wird berlinweit und in vielen Brandenburger Landkreisen angeboten.

 

Die Projekt-Idee: Junge Fahrerinnen und Fahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Alkoholeinfluss ist eine sehr häufige Unfallursache, aber auch illegale Drogen haben mitunter bei jungen Fahrerinnen und Fahrern Relevanz für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Niemand beabsichtigt seine Gesundheit oder seinen Führerschein durch eine Alkoholfahrt „aufs Spiel zu setzen“, aber gerade die so genannten „Diskounfälle“ machen deutlich, dass trotz positiver Vorsätze, nicht zuverlässig zwischen Alkohol-/Drogenkonsum und Autofahren getrennt wird.

Mit dem PEER - Projekt an Fahrschulen (peer: steht für gleich/ gleich gesinnt/ seines gleichen) werden Jugendliche in der Fahrschule, bevor sie den Führerschein erhalten, von Gleichaltrigen zu diesem Problem angesprochen. Sie informieren die Fahrschüler gezielt über die Gefahren und Folgen von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Die Fahrschüler bekommen sinnvolle Strategien und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie alkohol- und drogenbedingte Rauschfahrten vermeiden können.

Fachleute aus Suchtprävention, Verkehrserziehung, Fahrausbildung und Polizei bereiten die Peers darauf vor, das Problemthema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ mit Fahrschülern/innen erlebensnah zu bearbeiten.

Mehr Informationen zum Projekt insgesamt finden Sie auch im Internet unter: http://tannenhof.de/index.php?link=47&grup=1. Die Informationen zum Träger insgesamt finden Sie unter www.tannenhof.de!

Fotos: Tannenhof Berlin-Brandenburg

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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