Vorstand neu gewählt

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein: Vorstand neu gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung am 25. März 2010 haben die Mitglieder des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Der 1. Vorsitzende Frank Behrend sowie der 2. Vorsitzende Frank-Michael Hoppe wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Auch die übrigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig, tlw. bei einigen Enthaltungen gewählt. Die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Harry Müller (22 Jahre im Vorstand) und Manfred Stehlow (38 Jahre im Vorstand) standen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung, sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Vor der Wahl hatte der Vorsitzende Frank Behrend über die Arbeit im vergangenen Jahr berichtet. Durch die zahlreichen Aktivitäten z.B. im Zusammenhang mit dem Ausbau des Kirchhainer Dammes konnten auch neue Mitglieder geworben werden, so dass der Verein zum 31.12.2009 stolze 3.002 Mitglieder zählte.

http://www.hwgv-lichtenrade.de

 

 

Aus Liebe zu Lichtenrade

Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums der Internetportals www.lichtenrade-berlin.de sprachen wir mit Thomas Moser, der die nicht- kommerzielle Webseite ins Leben gerufen hat.

Herr Moser, was hat Sie dazu motiviert, eine Website speziell für Lichtenrade zu erarbeiten?

Als ich vor fünf Jahren in einer schlaflosen Nacht die Idee für einen Internetauftritt hatte, gab es für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg und auch für Lichtenrade keine vernünftige Website. Da ich von Geburt an, bis auf eine kurze Unterbrechung, immer in Lichtenrade gelebt habe, ist eine große Verbundenheit mit meiner Heimat vorhanden. Diese Liebe zum Kiez brachte mich dann auf die Idee für eine Website. Das Ganze war am Anfang von der technischen Umsetzung noch recht einfach gestaltet, weil ich vorher noch nie eine Website aufgebaut hatte.

Sie wollen über die Plattform www.lichtenrade-berlin.de Bürgerinteressen vernetzen. Welchen Stellenwert hat das für Sie in der heutigen Zeit? 

Ich finde eine gute Information in Ortsteilen und Kiezen unabdingbar, damit Hilfe, Unterstützung und Freizeit wirkungsvoll im Alltag organisiert werden können. Hier kann  das Internet dazu beitragen, dass Brücken zwischen Menschen gebaut werden. Besonders das ehrenamtliche Engagement ist heute eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft und kann von der Internetplattform gut unterstützt werden. Ich sehe Internet so genutzt auch als Gegensteuerung zur Vereinsamung von Menschen!

Wer hilft Ihnen beim Füllen der Website mit wichtigen Informationen. Denn schließlich müssen Sie bei dem Angebot, dass Sie erbringen, einen Menge Freizeit opfern?

Ich opfere keine Freizeit, weil die Website meine Freizeit ist! Tatsächlich beansprucht mich die Webseite aber schon viele Stunden in der Woche. Da die Webseite mittlerweile gut in Lichtenrade etabliert ist, bekomme ich meine Informationen von vielen Menschen aus Lichtenrade, ehemaligen Lichtenradern aus dem Inland und Ausland, Menschen die meine Arbeit interessant finden, Vereinen, Freizeiteinrichtungen, Kulturschaffenden und von bezirklichen Einrichtungen. Darauf bin ich auch angewiesen! Natürlich muss auch ich immer neugierig und mit offenen Augen durch Lichtenrade laufen!

An dieser Stelle ist es mir auch wichtig zu erwähnen, dass die Lichtenraderin Vivienne Drübbisch maßgeblich die aktuelle technische Umsetzung und das Layout erarbeitet hat.

Fünf Jahre sind nun vergangen. Was war Ihr schönstes Erlebnis während dieser Arbeit?

Neben den vielen interessanten Menschen, die ich kennen gelernt habe und die mich unterstützten, habe ich mich am meisten über die Platzbenennung nach der Künstlerin Hermione von Preuschen gefreut. Ich hatte die Umbenennung angeregt und mit viel Unterstützung im Bezirk wurde dann auch der Beschluss gefasst. Dass diese interessante Frau, die 1918 in Lichtenrade verstarb, endlich auch öffentlich geehrt wurde, war wohl mein schönstes und aufregendstes Erlebnis.

Da Sie mit der Website kein Geld verdienen, müssen Sie die Kraft für Ihr Tun woanders her beziehen. Wie steht es mit dem Feedback der Leser?

Sie haben recht, die Reaktion von meinen Lesern ist wohl die größte Triebfeder für meine Arbeit. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht Anrufe von Bürgern bekomme und Mails erhalte. Die große Zahl von Kontakten und Reaktionen überrascht und erfreut mich immer wieder.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft für Ihr Lichtenrade-Internet-Portal?

Wünsche und Ideen habe ich noch viele für die Zukunft, aber die Zeit…! Es liegt noch viel Material in meinem Archiv, das auf Aufarbeitung wartet. Ich wünsche mir immer wieder neue Kontakte, die mich über Aktivitäten der unterschiedlichsten Art unterrichten. Ich freue mich auch über Kiez-Reporter, die selbst Erlebnisse aufschreiben und über Veranstaltungen berichten. Was bei mir immer noch im Kopf rumspukt ist die Idee, dass ich irgendwann mal einen historischen Lichtenrade-Krimi schreibe.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Das Interview führte Stephanus Parmann.

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Einkaufszentrum Lichtenrade: Bürgerversammlung ohne Bürger

Unter der Überschrift „Bürgerversammlung ohne Bürger – Ideen für die alte Mälzerei sollten vorgestellt werden - die Einladung kam leider zu spät“ veröffentlichte am 24. März 2010 die Berliner Woche einen Bericht zum geplanten Einkaufszentrum in Lichtenrade.

Der Lichtenrader Internetzeitung hat schon einige Berichte zu diesem Thema veröffentlicht: http://weblog.lichtenrade-berlin.de .

In der Berliner Woche wird ausgeführt, dass für die mit Verspätung heraus gegebene Pressemitteilung unter der Überschrift „Neue Ideen für die Bahnhofstraße“ offenbar den Nachfragen der Berliner Woche geschuldet war. Wie auch immer, wir von der Lichtenrader Internetzeitung hatten auch vorab beim Bezirksamt nachgefragt (siehe unseren Bericht: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2010/03/16/b-rgerversammlung-zum-einkaufszentrum-lichtenrade.htm), die Presseerklärung war für eine Einladung einfach zu spät!

Gründe, warum für die Bürgerversammlung nicht rechtzeitig eingeladen wurde, konnte bislang offiziell von der Berliner Woche und von uns nicht geklärt werden. Eine Nachfrage beim Bezirksamt ist noch nicht beantwortet werden. Die Berliner Woche hat herausgefunden, wobei die Quelle nicht genannt werden wollte, dass nach längerem Drängeln der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße schließlich eine einzige, im Rathaus Schöneberg verfasste Einladung gegeben haben soll, die die Aktionsgemeinschaft dann rund 200 mal kopiert wurde und in den Geschäften der Bahnhofstraße verteilt wurde. Berliner Woche: „Das war´s und die interessierten Bürger blieben weitgehend außen vor.“ Stadtrat Krömer hielt entgegen, dass der Termin mit „heißer Nadel gestrickt wurde“. Weitere Veranstaltungen hat Krömer jedoch angekündigt.

In einem Kommentar „Angst vor Nachbarn?“ stellt der Lokalreporter Horst-Dieter Keitel die 250 Einladungen in ein Verhältnis mit der Einwohnerzahl in Lichtenrade (ca. 49.000 Einwohner): „Entweder ist das ein dummer Witz oder schlicht Feigheit vor dem Wähler. Ich tippe auf Letzteres. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass die Verantwortlichen im Rathaus Schöneberg tatsächlich geglaubt haben, mit so einer Nummer ungeschoren durchzukommen.“

Der vollständige Bericht der Berliner Woche und der Kommentar kann jetzt einige Zeit unter folgendem Link nachgelesen werden: http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2010/1012_THS.pdf .

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

25. März 2010

 

rbb berichtet: Die Abendschau informiert über das geplante Einkaufszentrum in Lichtenrade

Nun hat am 23. März 2009 auch die Abendschau aus Lichtenrade über das geplante Einkaufszentrum berichtet (Beitrag von Ralf Ayen):

Lichtenrade: Streit um Einkaufszentrum

In Lichtenrade muss eine Kleingartenkolonie einem Einkaufszentrum weichen. Am südlichen Stadtrand im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gelegen, soll in einem größeren Gebiet nördlich der Bahnhofstraße und östlich der Bahntrasse ein neues Einkaufszentrum entstehen.
Der Großinvestor ist Harald Huth, Erbauer der Gropius-Passagen und der Shoppingmall "Das Schloss" in Steglitz.
Nun gibt es in dieser Stadt schon rund 60 solcher Kaufrausch-Paradiese und da zweifelt mancher Lichtenrader, ob es denn ausgerechnet dort in der Stadtrandidylle noch eines geben muss. Besonders bezweifeln das naturgemäß die betroffenen Kleingärtner.
(Info aus rbb-online)

Den Bericht kann man sich im Internet ansehen rbb-online: LINK

 

Presseerklärung zum geplanten Einkaufszentrum in Lichtenrade von der BI "Rettet die Marienfelder Feldmark"

Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark!“

Soll der Bürger für dumm verkauft werden?

Am 11.03. fand eine „Bürgerinformation“ über das geplante Einkaufszentrum an der Nuthe-/Stein-und Bahnhofstraße im Gemeinschaftshaus in Lichtenrade statt – nur ohne Bürger! Nicht dass die Bürger kein Informationsinteresse an diesem riesigen Bauvorhaben hätten, sie wurden schlichtweg nicht informiert und nicht eingeladen. Es entsteht wieder einmal der Eindruck, dass der Bürger in Unkenntnis gelassen und vor vollendete Tatsachen gestellt werden soll.

Auch den Geschäftsinhabern in der Bahnhofstraße kann es nicht gleichgültig sein, dass hier ein gigantisches Einkaufszentrum entstehen soll. Nach Verlautbarungen ist von einer Verkaufsfläche von bis zu 9.500 qm und 435 Parkplätzen auszugehen. Die Attraktivität, wie Herr Baustadtrat Krömer verspricht, wird nicht steigen, sie wird zum Leerstand und zum Aussterben der jetzigen Einkaufszone Bahnhofstraße führen.

Des Weiteren muss mit Kolonnen von LKW`s gerechnet werden, die sich durch die Bahnhofstraße, Steinstraße zwängen werden um die Massenanlieferung von Waren sicherzustellen von dem vorangegangenen Baufahrzeugverkehr ganz zu schweigen. Dabei besteht sicher keine Unterversorgung im Süden Berlins – es gibt das „Südring-Center“ in Rangsdorf, das „Lio“ in Lichterfelde-Ost, die „Gropiuspassagen“, den „Tempelhofer Hafen“, das „Kaufland“ an der Buckower Chaussee, „Neukauf“ und „Lidl“ an der Barnetstraße, „Lidl“ am Lichtenrader Damm,  „Reichelt“, „Aldi“, „Netto“ an der Bahnhofstraße und „Rewe“ in der Steinstraße.

Braucht der Lichtenrader Bürger nun noch ein „Nahversorgungszentrum“ oder eher ein „Naherholungszentrum“?  - sprich Natur.

Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark!“

22.03.2010, Evelyn Faulhammer und Monika Gäsche

Weiterführende LINKS:

Grundsätzliche Informationen zum Einkaufszentrum "Internetzeitung":  LINK

Presseerklärung zur "Bürgerversammlung" Bezirksamt und Anmerkungen: LINK

 

„Dresdner Bahn in Tunnellage müsste akzeptiert werden!“

Presserklärung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (vbb) –Ausschnitt vom 17. März 2010

ÖPNV-Konzept für Flughafen Berlin Brandenburg

VBB-Chef: „Gute Anbindung für Bus- und Bahnreisende“

Zur Eröffnung am 30. Oktober 2011 wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg schnell und zuverlässig mit Bussen und Bahnen sowohl aus Berlin als auch aus Brandenburg erreichbar sein. Flugreisende, Beschäftigte und Besucher des Flughafens werden ein umfangreiches ÖPNVAngebot vorfinden. Das Gesamtkonzept der Bus- und Bahnanbindung wurde vom Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg koordiniert.

Aus allen Himmelsrichtungen wird es in gut 1 ½ Jahren möglich sein, auch ohne Auto den Flughafen Berlin Brandenburg gut zu erreichen. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: “Es ist uns gelungen, ein leistungsfähiges Netz von Bus- und Bahnanbindungen aus Berlin und Brandenburg für Passagiere, Besucher und Beschäftigte des Flughafens zu konzipieren. Damit werden wir mit der verfügbaren Infrastruktur bereits zur Eröffnung einen befriedigenden Stand erreichen. Mit der Fertigstellung der Ostanbindung voraussichtlich im Frühjahr 2012 werden wir ein gutes Angebot haben, das kontinuierlich überprüft und bei Bedarf ergänzt wird.

Ein wesentlicher Schritt zur weiteren Verbesserung des Angebots ist die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn. Dazu wäre es hilfreich, wenn der Bund die Planungen so ändern würde, dass keine jahrelangen Klagen gegen die Strecke befürchtet werden müssten. Die Tunnellage müsste akzeptiert und finanziert werden. Unter diesen Bedingungen wäre es dann möglich, den Flughafen über die Dresdner Bahnverbindung in wesentlich kürzerer Fahrzeit zu erreichen.“

Vollständige Presseerklärung : LINK

 

Interkultureller Generationengarten startet in Lichtenrade

20. März 2010

Das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der ufaFabrik „NUSZ“ und die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ haben heute zum Tag der offenen Tür in den neuen „Interkulturellen Generationengarten Lichtenrade“ in der Blohmstraße 71-73 /Ecke Egestorffstraße am Rande des Lichtenrader Wäldchens eingeladen.
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Das 5.000 quadratmetergroße Gelände hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg schon im Sommer letzten Jahres den beiden Initiativen zur Verfügung gestellt. Am 17.7.2009 war die offizielle Grundstücksübergabe. Der Vertrag ist über 10 Jahre, mit einer Option für weitere 10 Jahre, geschlossen worden. Mitterweile ist das gesamte Grundstück mit einem Zaun begrenzt, der später noch mit einer Brombeerhecke belebt werden soll. Hinter dem Grundstück des Generationengartens sind weitere 15.000 qm für Ausgleichsflächen von Kleingärtnern geplant. Einige Pflanzen, Geräte, Steine und Sand konnten schon für den Generationengarten organisiert werden. Nun soll es richtig losgehen. Einige ehemalige Laubenpieper haben Pflanzen und Gerätschaften gespendet.

 

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Auch zum Tag der offenen Tür wurden Gartengeräte einer Bürgerin als Spende übergeben. Am Tag der offenen Tür haben sich einige Interessierte gemeldet, die eine Fläche von 5 mal 5 Meter für sich erobern wollen. Dieses Fleckchen Erde können dann die Generationengärtner bewirtschaften. Gartengeräte werden dafür zur Verfügung gestellt. Für die Wassernutzung werden monatlich 5 € je „Pächter“ fällig. Eine preiswerte Angelegenheit! In diesem Interkulturellen Generationengarten geht es aber auch um das Gemeinschaftserlebnis. Die Menschen sollen sich generationsübergreifend helfen und auch mit Menschen aus anderen Kulturen Kontakt finden. Die Idee wird im Flyer so zusammengefasst: „Hier werden Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Gärtnern direkt weiter gegeben. Familien mit Migrationshintergrund sowie engagierte Gartenliebhaber aus Lichtenrade und Marienfelde werden dort gemeinsam eine ökologisch orientierte Natur-Oase schaffen. So soll ein weiterer Teil des Lokalen Aktions-Plans Agenda 21 umgesetzt werden.“
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Hinrich Scheffen erläutert die weiteren Planungen (rechts an der Tafel die Gartenplanung)

Heidi Simbritzki und Hinrich Scheffen erläutern die Idee und die konkreten Planungen mit dem Interkulturellen Generationengarten Lichtenrade. Das Gelände soll zu zwei Dritteln zur Erholung genutzt werden. Es soll ein Festplatz mit Grill und Lehmofen entstehen. Als Erstes soll ein Wasseranschluss gemeinsam gebaut werden. Zurzeit helfen die Wasserwerke mit einem Hydrantenanschluss aus.
„Man fängt hier gemeinsam mit Nix an! Dann soll der Garten gemeinschaftlich wachsen“ erläutert die Organisatorin Heidi Simbritzki die Idee des Gartens. Weiter ist ein Gemeinschaftshaus geplant, dass für viele Aktivitäten Platz für 50 bis 100 Menschen bieten sollen. Engagiert erzählt Werner Wiartalla aus dem Ökologiebüro der ufaFabrik über das superökologische und natürliche Energiesparkonzept eines „Strohballen-Hauses“ zum Anfassen. Zu diesem Thema will die ufaFabrik auch zu einem internationalen Symposium von Experten einladen. Die ufaFabrik hat ja selbst auch viel Erfahrung mit der ökologischen Bauweise. „Wir suchen natürlich noch Sponsoren, die uns mit Baumaterial unterstützen können“ erläutert Wiartalla. Es ist eine Zusammenarbeit mit dem Oberstufenzentrum für Bautechnik geplant. Auszubildende können so lernen, wie man auch ohne Steine ein effizientes Haus bauen kann. Erste Architektenüberlegungen für das Gemeinschaftshaus sind schon vorhanden. Für das Haus ist auch eine Lehrküche geplant. Vorstellbar sind multikulturelle Themenabende und –wochen mit gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Weiterhin ist eine gemeinschaftliche „Kräuterspirale“ Bestandteil des Gartenkonzeptes. Hier können sich Menschen gegenseitig unterstützen und Rat von einer Lebensmittelchemikerin einholen.

 

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Als Besucher wurden am Tag der offenen Tür Juppy aus der ufaFabrik, die Geschäftsführerin vom NUSZ Renate Wilkening, der rbb-Moderator Daniel Gäsche und als Gast vom Volkspark Lichtenrade Wolfgang Spranger gesichtet.

Das Ganze wird wohl noch eine Zeit dauern. Die schlammige Wiese schreckt vielleicht auch noch etwas ab. Wenn der Frühling und Sommer aber eifrig von den ersten Eroberern des Interkulturellen Generationengartens genutzt wird, wird in absehbarer Zeit vielleicht die Idee einer blühenden Landschaft zu erahnen sein. Dafür ist aber die Tatkraft der Lichtenrader und Marienfelder Bürgerinnen und Bürger notwendig. Der Interkulturellen Generationengarten Lichtenrade ist eine wundervolle Idee, die Lichtenrade ein wenig Bunter werden lassen wird. Wir wünschen viel Erfolg und eine blühende Landschaft!

Kiez-Korrespondent Thomas Moser (Foto und Bericht)

BerLi-Press (www.berli-press.de) für die Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de

 

Ergänzende Hinweise

Die Idee der Interkulturellen Gärten:

Der Interkulturellen Generationengarten Lichtenrade ist in Berlin inzwischen der 19. seiner Art. Nach dem Vorbild der New Yorker Community Gardens machen Interkulturelle Gärten in Berlin städtische Brachen und freie Flächen für die Bewohner der Stadt gemeinschaftlich nutzbar. Menschen, die in der Stadt leben, erhalten so das Grün und die Natur ein Stück weit zurück. Insbesondere Kinder haben hier die Möglichkeit den Kreislauf der Natur von der Saat bis zur Ernte zu erfahren und mitzugestalten.

Information und Kontakt:

Hinrich Scheffen Handy: 0163-4146205 – waschhaus@nusz.de und

Heidi Simbritzki Tel/FAX 030-7550 3146 – buero@nusz.de

 

Bürgerversammlung zum Einkaufszentrum Lichtenrade

Heute am 16. März 2010 erhielten wir folgende Pressemitteilung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg:

Neue Ideen für die Bahnhofstraße in Lichtenrade

 

Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und Baustadtrat Bernd Krömer hatten am 11.03.2010 zu einer Bürgerversammlung ins Gemeinschaftshaus Lichtenrade eingeladen.

In der mit 300 Anwohnern gut besuchten Veranstaltung stellte der Investor Dr. Huth (HGHI GmbH) die Pläne für den Bereich am S-Bahnhof Lichtenrade vor. Dort könnte rund um die denkmalgeschützte Alte Mälzerei das bestehende Stadtteilzentrum Bahnhofstraße mit attraktivem Einzelhandel ergänzt werden.

In der kontrovers geführten Diskussion über diese Ausbaupläne kam einerseits die Sorge um den bestehenden Einzelhandel zum Ausdruck andererseits wünschten sich viele Anwohner auch, dass auf dem Gelände etwas passiert.

Bezirksbürgermeister Ekkehard Band freute sich, dass die Einladung des Bezirksamtes so gut angenommen wurde. „Wir möchten Sie bitten, mit dem Bezirksamt gemeinsam die weiteren Möglichkeiten zu diskutieren.“ Band weiter: „Mir ist wichtig, dass dieser für Lichtenrade so wichtige Standort gestärkt wird.“

Baustadtrat Bernd Krömer ergänzt: „Im Februar wurde das bezirkliche Zentrenkonzept durch die BVV beschlossen. Mit diesem Konzept wollen wir die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels auf die gewachsenen Zentren lenken.“ Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Tempelhof-Schöneberg definiert abgestuft die Bereiche im Bezirk, in denen sich zukünftig verstärkt zentrale Funktionen (Handel, Verwaltung, Büro und Dienstleistungen) entwickeln sollen.

„Für die Bahnhofstraße in Lichtenrade“, so Krömer, „ist ein moderater Verkaufsflächenzuwachs denkbar.“

Einig sind sich die Teilnehmer darin, dass sich der neue Einzelhandel an dem Bestand in der Bahnhofstraße orientieren muss. Krömer sagte abschließend dazu:
„Ein ganz wichtiges Element dabei ist für mich die Wiederbelebung der Alten Mälzerei. Ich könnte mir dort sehr gut Gastronomie und kulturelle Nutzung vorstellen.“

Herr Dr. Huth sicherte zu, diese Vorschläge in die Planung mit aufzunehmen.

(Ende der Pressemitteilung)

 

Erläuterungen der Kiez-Website www.lichtenrade-berlin.de

Wir von BerLi-Press und der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de haben von dieser Veranstaltung zufällig 3 Tage nach der Veranstaltung von Bürgern erfahren. Die Bürger, einer auch aus dem vom vermutlichen Abriss betroffenen Hochhaus in der Steinstraße, hatten selbst keine Einladung erhalten, sondern nur zufällig von der Veranstaltung erfahren und sind dann dort hingegangen.

BerLi-Press berichtete im Vorfeld ausführlich nach gründlichen Recherchen im Bericht der Internetzeitung http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2010/02/12/neues-lichtenrader--m-lzerei-shopping-centrum-.htm

Im Vorfeld dazu hatten wir auch beim zuständigen Stadtrat nachgefragt und erhielten zur Beantwortung eine „Antwort auf eine Bürgeranfrage“. Weitere Aussagen konnte man zu diesem Zeitpunkt aus Datenschutzgründen nicht machen (siehe obigen Bericht).

Nachdem wir nun von der Bürgerversammlung erfahren haben, haben wir beim zuständigen Stadtrat Bernd Krömer und nun auch beim Bezirksbürgermeister Ekkehard Band folgende Fragen gestellt:

·         Können Sie diese Bürgerversammlung bestätigen (was ja nun erfolgt ist) und wie war der Verteiler für die Einladungen?

·         Trifft es zu, dass dies eine erste Veranstaltung war, die auf Anregung der BVV erfolgte?

·         Werden weitere Veranstaltungen durchgeführt und wie soll künftig die Öffentlichkeit informiert werden?

·         Können Sie bestätigen, dass die Eigentümer des Hochhauses in der Bahnhofstraße noch nicht über den Eigentümerwechsel (an Herrn Huth) informiert wurden?

Wir erwarten in Kürze die Beantwortung der Fragen. Wir möchten gerne weiterhin die Bürgerinnen und Bürger aus Lichtenrade über den Fortgang informieren. Dies können wir jedoch nur dann machen, wenn wir auch diese Informationen erhalten. Abschließend soll betont werden, dass Bürgerversammlungen ausdrücklich unterstützt werden. Es ist jedoch auch wichtig, dass eine umfangreiche Transparenz über die Art und Weise der Beteiligung erfolgt.

Thomas Moser –BerLi-Press- für www.lichtenrade-berlin.de

 

Angestellter wehrte sich bei Tankstellenüberfall

Mitteilung der Polizei

Ein Angestellter einer Tankstelle in Lichtenrade wehrte sich am 10. März 2010 am Abend während eines Überfalls. Gegen 20 Uhr betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle in der Barnetstraße und zwangen den 23-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe zur Herausgabe von Geld. Als die Täter die Kasse geleert hatten, wehrte sich der Kassierer und versuchte einem der Täter die Waffe aus der Hand zu schlagen. Bei den anschließenden Handgreiflichkeiten löste sich ein Schuss aus der Schreckschusspistole, und einer der Täter schlug dem 23-Jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Nachdem die Räuber aus dem Verkaufsraum geflüchtet waren, gelang es dem Kassierer den bewaffneten Räuber kurzzeitig festzuhalten, wobei sich wiederum ein Schuss löste. Während einer der Täter anschließend in Richtung Halker Zeile flüchtete, entfernte sich sein Komplize in die Steinstraße. Der Angestellte erlitt bei dem Überfall einen Schock sowie leichte Kratz- und Schürfwunden, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden.

 

 

Klaus Wowereit bei Eröffnung des 25. Frauenmärz in Lichtenrade

In Berlin-Lichtenrade findet traditionell der Frauenmärz Tempelhof-Schöneberg statt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der die Veranstaltung noch als Bezirkspolitiker vor 25 Jahren mitinitiiert hat, nimmt am 5. März 2010 um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade   an der festlichen Eröffnung teil. “Ich gratuliere den Gründerinnen zu dem anhaltenden Erfolg ihrer Veranstaltung und danke allen, die in diesen 25 Jahren ihren aktiven Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltungsreihe geleistet haben, die sich ja von Anfang an auch an den männlichen Teil der Bevölkerung gerichtet hat", sagte der Regierende Bürgermeister. Er unterstrich mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März, dass die Frauen- und Gleichberechtigungspolitik für den Berliner Senat eine wichtige Rolle spiele. Dies habe sich, so Wowereit weiter, zuletzt an der erstmaligen Besetzung des Amtes einer stellvertretenden Polizeipräsidentin von Berlin durch Margarete Koppers gezeigt.

Zum Jubiläums-Frauenmärz wurde erneut ein umfangreiches Kulturangebot zusammengestellt, das am 5. März beginnt. Der Eintritt bei vielen Veranstaltungen ist frei. Mehr Informationen:  http://www.frauenmaerz.de

Quelle: http://www.klaus-wowereit.de/

 

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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