Weißgerber-Lesezirkel wird 85 Jahre jung!

Das Lichtenrader Erfolgsunternehmen „Weißgerber-Lesezirkel“ feierte Ende Februar 2010 ihr 85jähriges Firmenjubiläum in der Buckower Chaussee in Berlin-Lichtenrade.

 

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Weißgerber-Lesezirkel existiert bereits in der vierten Generation. „Mein Vater bugsierte die kiloschweren Mappen noch per Fahrrad an die Haustüren, heute liefern wir den Lesestoff per eigenem Fuhrpark zum Kunden“ erklärt Lothar Weißgerber. Ihn nannten seine Freunde von Kindesbeinen an „Lesewitz“ und noch heute greift der Chef des Unternehmens lieber zu einer Zeitschrift, bevor er den Fernseher einschaltet.

Der Weißgerber-Lesezirkel beliefert private Haushalte und Geschäftskunden wie zum Beispiel Arztpraxen, Gastronomie und Friseure in Berlin und Brandenburg mit günstigen Mietzeitschriften. Die 45 Angestellten von Weißgerber-Lesezirkel liefern mit 14 Fahrzeugen fast 100.000 Zeitschriften monatlich aus. Das Sortiment umfasst circa 160 verschiedene Zeitschriften. Jeder kennt die unterschiedlichsten eingebundenen Zeitschriften, wenn man beim Arzt warten muss und so das Neueste aus Politik und Gesellschaft in bunten Blättern und Informationszeitschriften erfährt.

Zum 85 jährigen Firmenjubiläum hat Weißgerber-Lesezirkel eingeladen und viele Freunde und Gäste sind in das Festzelt auf dem Firmengelände geeilt. Als Ehrengäste wurde Dieter Hapel, der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat, der Berliner Stadtmöbel-König Hans Wall, Aufsichtsratsvorsitzender der Wall AG, und der Daily-Soap-Star Anne Menden empfangen.

 

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Ein umgangreiches Festprogramm und ein wundervolles Catering verwöhnte die Gäste. Helga und Lothar Weißgerber freuen sich sichtlich über das gelungene Fest und über die Tanzgruppe „Berliner Potpourri“.

 

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Bei Daily-Soap-Star Anne Menden bedankte sich die Geschäftsführerin Ute Weißgerber-Knop für ihren Besuch mit einem Blumenstrauß.

 

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Über den Besuch von Hans Wall freute sich Lothar Weißgerber besonders.

 

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Der bekannte Vermarkter von Werbeflächen und Sponsor von vielen Berliner Aktivitäten Hans Wall beglückwünscht die Familie und fühlte sich sichtlich wohl: „Diese Art von mittelständigen Unternehmen sind sehr wichtig für diese Stadt. Dieses Fest ist für mich etwas ganz besonderes!“ Hans Wall stiftete 20 Buchexemplare seiner Biografie „Aus dem Jungen wird nie was…-Vom Mechaniker zum Millionär“. Der Erlös kam der Ronald McDonald Kinderhilfe zu Gute. Diese Organisation hilft schwer kranken Kinder. Ute Weißgerber-Knop erklärt: „Wir wollen auch in diesem Jahr auf Geschenke und Blumen verzichten und fleißig für die Häuser der Kinderhilfe sammeln, wo Familien ein Zuhause und medizinische Versorgung erhalten.“ Der Weißgerber-Lesezirkel hat auch schon öfters für Lichtenrader Jugendeinrichtungen gespendet.

 

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Einen wundervollen niveauvollen Bauchtanz zeigte Jessica Farina. Mit einem Flamenco-Auftritt wurde die wundervolle Jubiläumsfeier beendet.

Lichtenrade und die Lichtenrader Website www.lichtenrade-berlin.de wünscht Weißgerber-Lesezirkel für die Zukunft alles Gute und erfolgreiche Lesezirkel-Geschäfte!

Thomas Moser – (auch Fotos) BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Glückwunsch zum 5 jährigen Jubiläum

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DANKE für die freundlichen Glückwünsche! Viele Grüße in den Schwarzwald!
 

Wer will mit"twittern"?

Liebe Leute,

jetzt will ich auch ein wenig twittern...ich erspare Euch und Ihnen, dass Ihr mit Kleinigkeiten behelligt werdet!

Ich gebe immer eine kurze Info, wenn ich einen interessanter Bericht (z.B. über Lichtenrade, Rezensionen der ufa-Fabrik) veröffentlicht habe:

Anmeldung unter:  http://twitter.com/berlinlira

Viel Spaß

Ihr und Euer Thomas Moser
 

Neues Lichtenrader “Mälzerei-Shopping-Centrum“?

Der Ortsteil Lichtenrade, am südlichen Stadtrand im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin gelegen, soll in einem größeren Gebiet nördlich der Bahnhofstraße und östlich der Bahntrasse ein neues Einkaufs- bzw. Stadtteilzentrum erhalten. Das Einkaufzentrum soll rund um die ehemalige Mälzerei, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Lichtenrade, entstehen.
Der Großinvestor Dr. Harald Huth von HGHI (High Gain House Investments GmbH) hat viele Grundstücke entlang der Bahntrasse in östlicher Richtung erworben. Dr. Huth ist Erbauer und Investor der Gropius-Passagen und der Shoppingmall „Das Schloss“ in Steglitz.
Konkret befindet sich die HGHI zur Zeit wegen des „Nahversorgungszentrums Lichtenrade“ in einer intensiven Abstimmungsphase mit dem Bezirksamt. Betroffen sind die Grundstücke Bahnhofstraße 30-32 (das ehemalige Haus Buhr bzw. Landhaus Lichtenrade), Steinstraße 37-43 und in der Nuthestraße die ersten Grundstücke bis kurz hinter der Kurve. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt der Investor noch keine öffentlichen Erklärungen ab, um den Abstimmungsprozess mit dem Bezirksamt nicht zu stören.

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Der Ausschnitt vom Stadtplan soll die ungefähre Position und Größe des Einkaufszentrums verdeutlichen.

Der HGHI gehören in diesem Bereich schon über 100.000 Quadratmeter. Das Gebiet reicht offensichtlich in der Nuthestraße zumindest bis zur Höhe der Rieflerstraße. Nur ein kleinerer Teil der Grundstücke wird durch das geplante Einkaufszentrum in Anspruch nehmen. Mit dem Campingplatz und dem Hundeübungsplatz sind schon weitere Nutzungsverträge geschlossen worden. Diese Grundstücke werden, zumindest zurzeit, nicht für diese Bauvorhaben benötigt. Nach Berichten der Berliner Morgenpost vom 3. November 2009 hat sich die Miete für den Hundesportverein von 500 € auf 900 € erhöht. Die meisten der 55 Parzelleninhaber vom Verein „Bahn-Landwirtschaft Bezirk Berlin“ haben die Parzellen geräumt. Die Nuthestraße sieht schon wie leer gefegt aus. Einige der Laubenpieper verteidigen jedoch immer noch ihre Scholle. Der Ausgang der anhängigen Gerichtsverfahren bleibt abzuwarten. Wie zu einem späteren Zeitpunkt die anderen Grundstücke genutzt werden, scheint noch vollkommen offen. Vermutlich ist hier jedoch eher an eine Bebauung mit Wohnungen gedacht.

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Nach Angaben des Baustadtrates Bernd Krömer (CDU) liegen dem Bezirksamt für den Bereich um die alte Mälzerei Anträge auf einen Vorbescheid nach § 74 Absatz 1 der Bauordnung für Berlin vor. Aus Datenschutzgründen wird über den Bearbeitungsstand und über mögliche Inhalte keine Auskunft gegeben. Krömer teilt in der Beantwortung der Presseanfrage mit, dass der Bezirk derzeit intensiv über die weitere Entwicklung der Bahnhofstraße in Lichtenrade nachdenkt. Die Bürgeranfrage der Herrn Pötter und Otto wurde fast gleichlautend in der öffentlichen Fragestunde der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg am 20.1.2010 beantwortet. Weiter heißt es: „Ein wesentliches Ziel bei diesen Überlegungen ist für mich der dauerhafte Erhalt der gewachsenen Einzelhandelsstrukturen in diesem Bereich und damit die Stärkung des Versorgungsbereiches insgesamt. Die Planungen für eine eventuelle Neuansiedlung von Einzelhandelsflächen an der Bahnhofstraße/Steinstraße erfolgen unter Beachtung des BVV-Beschlusses XVIII/1233. Dabei wird auch eine perspektivische Nutzung der unter Denkmalschutz stehenden alten Mälzerei in die Planung aufgenommen. Denkbar wären für mich hier gastronomische Nutzungen und ergänzende Dienstleistungsbetriebe“.
Im Beschluss 1233 der BVV, der ursprünglich von der SPD-Fraktion eingebracht wurde, heißt es, dass das Ziel des Bezirksamtes sein soll „…einen integrierten Einzelhandelsstandort zur etablieren, der die Bahnhofstraße aufwertet und bestehende Nutzungen in diesem Bereich aufgreift. Eine zusätzliche Verkaufsfläche an diesem Standort soll insgesamt 2.500 Quadratmeter nicht übersteigen, die Gesamtfläche, einschließlich der bestehenden Flächen, soll 4.000 Quadratmeter nicht übersteigen.“
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Hinten links/hinter Rewe: 1. Lichtenrader Hochhaus
Der Bezirksverordnete Dr. Martin Müller-Follert (SPD) betont: „Klar ist, dass eine Entwicklung der Bahnhofstraße nur im Konsens mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Lichtenrade und den Gewerbetreibenden in der Bahnhofstraße geschehen kann.“ Weiter erklärt Müller-Follert: „Auf der Fläche rund um die alte Mälzerei darf nur ein Einzelhandelsstandort entstehen, wenn er sich der Geschäftsstraße hinöffnet, ein ausgewogenes und interessantes Angebotsspektrum besitzt und er insgesamt an den Standort passt. Zur Ausgewogenheit gehört für mich auch ein Blick in Richtung gastronomischer oder kultureller Nutzungen, für die sich ja das Gebäude der alten Mälzerei geradezu anbietet.“ Hier decken sind offensichtlich der Wunsch der SPD mit den Vorstellungen des  CDU-Stadtrates Krömer.
Auch Bernd Krömer betont: „ Einen isolierten Einzelhandelsstandort, abgekehrt von der Bahnhofstraße, wird es nicht geben. So bereitet der Bezirk derzeit für die Nuthestraße ein Bebauungsplanverfahren vor, der die Ziele des Bezirks sichern soll.“ Krömer geht von einer Mischnutzung „Wohnen und Gewerbe“ aus. Ein eigenständiger Einzelhandel soll ausgeschlossen werden. Weiter sagt Krömer: „Dabei stehen wir am Anfang des Verfahrens, allerdings hat der Bezirk jetzt schon die Möglichkeiten mit den Instrumenten des Baugesetztes, Vorhaben, die diesen Zielen widersprechen, zurückzustellen.“ In der Beantwortung der Bürgeranfrage spricht Bernd Krömer noch von der Möglichkeit der „Verhinderung“.
Dr. Müller-Follert, Mitglied im Stadtplanungsausschuss der BVV, erklärt, dass auch noch einige Fragen in der verkehrlichen Erschließung des Standortes offen sind. Die ungeklärte Planfeststellung für die Dresdner Bahn ist dabei sicherlich nicht hilfreich. Bernd Krömer sagt dazu, dass der Bezirk weiter die „Tunnellösung“ der Dresdner Bahn fordert: „Einen direkten Einfluss auf den geplanten Bahnausbau hat die Entwicklung um die Mälzerei nicht“.
Die Einkaufsfläche in der Bahnhofstraße beträgt zurzeit ca. 10.000 Quadratmeter. Vorschlag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung soll die Einstufung als Stadteilzentrum (bisher Ortsteilzentrum) sein. Damit wäre eine Erhöhung um 10.000 bis 20.000 Quadratmeter möglich. Dies entspräche der Einkaufsfläche am Tempelhofer Damm.
Im Vergleich dazu sind die Gropius-Passagen circa 85.000 Quadratmeter und das neue Kaufland in Mahlow circa 3.800 Quadratmeter groß.
Die Überlegungen für das neue Einkaufszentrum in Lichtenrade sollen circa 7.500 Quadratmeter abdecken. Auch soll eine große Anzahl von kostenfreien Parkplätzen entstehen. Nach anderen Quellen ist von circa 10.000 Quadratmeter, einschließlich des Neubaus für Rewe, auszugehen. Nach diesen Planungen würden die Vorhaben die im BVV-Beschluss 1233 genannte Größe ungefähr um das Doppelte übersteigen.
Wie verlautet, wird das alte Hochhaus in der Steinstraße „entmietet“. Somit werden keine neuen Mietverträge mehr abgeschlossen. Dieses Haus und das ehemalige Landgasthaus Lichtenrade (Haus Buhr) werden abgerissen. Das ehemalige Landgasthaus steht offensichtlich nicht unter Denkmalschutz. Im Hochhaus beklagten Anwohner jedoch schon über Jahre den schlechten baulichen Zustand des Hauses. Das ehemalige Landgasthaus ist über Jahre dem Verfall ausgeliefert worden und verschandelt mittlerweile das Ensemble mit der historischen Mälzerei. Die Mälzerei, die auch den Eigentümer wechselte, soll zumindest teilweise auch in den Plänen Berücksichtigung gefunden haben. Hier würden sich sicher auch gastronomische Betriebe anbieten.
Nach Presseberichten sollen Vorverträge mit REWE und ALDI geschlossen werden sein. Auch von einem C&A an der Bahnhofstraße wird gesprochen.
Mittlerweile haben sich auch Bezirksamts- und BVV-Vertreter mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße getroffen. Eine Stellungnahme der Aktionsgemeinschaft ist angekündigt und wird in den nächsten Tagen erwartet.
Nach neuesten Informationen bringt die SPD- und CDU-Fraktion einen gemeinsamen Antrag in die BVV ein, womit das Bezirksamt aufgefordert wird, schnellstmöglichst eine Bürgerversammlung und eine Planungskonferenz (z. B. unter Beteiligung der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße) zu organisieren.

Thomas Moser –BerLi-Press – www.berli-press.de für www.lichtenrade-berlin.de

„Lichtenrade-Meinung“
Die geplante Bürgerbeteiligung scheint mir jetzt auch überfällig zu sein. Es ist keinem geholfen, wenn Spekulationen über ein Einkaufszentrum durch die Medien wabern, ohne dass konkrete Überlegungen öffentlich gemacht werden. Auch wenn auf Einzelhändler und auf die Struktur in der Bahnhofstraße Rücksicht genommen werden sollte, muss die im BVV-Beschluss genannte Größe des Einkaufzentrums kein Dogma bleiben.
Bei der Planung geht es nicht um ein großes Gebäude, sondern um den Bau mehrerer kleinerer Einheiten. Sicher ist auch über die Angebotsstruktur der Geschäfte zu sprechen; andererseits ist jedoch auch festzuhalten, dass das Gelände mit der jetzigen Bebauung ein Schandfleck für Lichtenrade ist. Schade ist, dass das alte Haus Buhr wohl vom Abriss nicht zu retten ist. Aber man muss sich im Bezirk auch nicht wundern, wenn jahrelang für den Erhalt dieses historischen Hauses nichts gemacht wurde. Die alten Lichtenrader denken sicher auch noch gerne an die Pfingstkonzerte im Garten vom Haus Buhr zurück.
Die Interessen einer breiten Lichtenrader Öffentlichkeit, und nicht nur von einigen Interessenvertretern, sollte einbezogen werden. Schön wäre es, wenn hier der Investor seine Pläne erläutern würde und auch Vertreter des Bezirksamtes und der Parteien ihre möglichst konkreten und möglichst realistischen Versionen aufzeigen würden.
Ziel könnte es sein, mit einem interessanten Einkaufszentrum den Standort Bahnhofstraße zu stärken und zu verschönern.
Besonderer Wert sollte auf eine geschmackvolle Einbindung der Mälzerei in das Ensemble gelegt werden. So kann dieser historische Prachtbau auch aufgewertet werden. Eine behutsame gastronomische Nutzung ist in der Mälzerei wünschenswert, damit auch die Bahnhofstraße am Wochenende aus dem Dornröschenschlaf erwacht.
Es sollte alles gemacht werden, dass die Zukunftsfähigkeit von Lichtenrade gestärkt wird, ohne das damit die besondere Atmosphäre verloren geht. Eine behutsame Modernisierung des Standortes Bahnhofstraße in Lichtenrade könnte dem Ortsteil positive Impulse geben.

Thomas Moser

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Alle Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press- www.berli-press.de

 

Verlegung der Haltestelle der Buslinie X 83 Motzener Str./Ecke Schichauweg

Antrag

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Verlegung der Haltestelle der Buslinie X 83 Motzener Str./Ecke Schichauweg

in Marienfelde/Lichtenrade

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Bushaltestelle der Linie X 83 Motzener Str./Ecke Schichauweg (in südlicher Richtung) hinter die Kreuzung Motzener Str./Egestorffstr./Schichauweg in Richtung Schichauweg/Goldschmidtweg verlegt wird.

Begründung:

Bei dem jetzigen Standort der Haltestelle, die sich unmittelbar an der Kreuzung Motzener Str./Egestorffstr./Schichauweg befindet, ist es für die Fahrgäste der Buslinie X 83 nicht gefahrlos möglich, zu dieser Haltestelle bzw. für Aussteigende zu ihren Wohnquartieren zu gelangen. Die sehr große Kreuzung ist nicht durch eine Lichtzeichenanlage gesichert und die neu erbaute Mittelinsel am Poleigrund ist für die Fahrgäste kaum hilfreich, da diese sehr ungünstig gelegen ist.

An dem vorgeschlagenen neuen Standort befindet sich auch eine für die Fahrgäste sinnvolle Überquerungsmöglichkeit.

Berlin, d. 25.01.2010

Herr Oltmann, Jörn                Herr Matschulat, Fritz

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen    

 

5 Jahre Lichtenrade-Website

Jubiläum in Berlin-Lichtenrade:

5 Jahre Lichtenrade-Website, Kiez-Website, Informationsportal, Heimatjournal, Internetzeitung

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(obiger Hinweis im Lichtenrader Magazin)

Die Lichtenrader Kiez-Website www.lichtenrade-berlin.de feiert im Februar 2010 ihr 5 jähriges Jubiläum!. Das nichtkommerzielle Informationsportal bietet eine zuverlässige und schnelle Quelle mit vielfältigen Informationen. Das Fotoangebot wird im Jubiläumsjahr erheblich ausgeweitet!

Der Grundstamm der interessanten Website sind weit gefächerte historische Hintergrundinformationen über Lichtenrade, die laufend ergänzt werden. Aber es gibt auch viele aktuelle Informationen. Zum Beispiel kann man schnell Links und Telefonnummern von Vereinen und Initiativen aus Lichtenrade finden. Eine schnelle Information bieten die „Akutellen Tipps“ von Veranstaltungen in Lichtenrade und aus der Nachbarschaft. In der „Internetzeitung“ werden die wichtigen Ereignisse in Lichtenrade durch den Kiez-Korrespondenten Thomas Moser und vielen anderen Unterstützern zusammengetragen und festgehalten.

Thomas Moser ist der Verantwortliche für die gesamte Website. Die Internetseite wird genutzt von Vereinen, von vielen Einzelpersonen aus Lichtenrade und auch von ehemaligen Lichtenradern mit Heimweh.

Die Website versteht sich als Plattform für vernetzte Bürgerinteressen.

„Ich freue mich über jeden Bericht oder Hinweis und über jedes Foto von und über Lichtenrade! Nur mit weiterer Unterstützung der Lichtenrade-Fans kann die Website auch in der Zukunft spannend und interessant bleiben“ erzählt Thomas Moser begeistert. Rund 80.000 Klicks und viele gewonnene Kontakte sind für Moser der Ansporn auch in der Zukunft mit Freude Lichtenrade im Internet dazustellen.

Als Geschenk zum Geburtstag wurde nun der „Fotorundgang“ deutlich ausgeweitet: „Künftig können hier noch mehr aktuelle und historische Fotos von Lichtenrade betrachtet werden“, freut sich Thomas Moser.

An dieser Stelle muss nochmal Vivienne Drübbisch (Witano Berlin) besonders hervorgehoben werden, die sich für die technische Umsetzung und das neue Layout verantwortlich zeichnet.

PRESSESPIEGEL zum Jubiläum:   

http://www.lichtenrade-berlin.de/presse/5jahre_lichtenrade.pdf 

Kontakt zur Website www.lichtenrade-berlin.de: Thomas Moser Tel.: 030-744 00 42 / 0179-45 46 747 oder Mail:

postmaster@lichtenrade-berlin.de

 

Ausbau der B 96 - Kirchhainer Damm hat begonnen

Ausbau der B 96 - Kirchhainer Damm

15.01.10
Mit Planfeststellungsbeschluss vom 24.09.2008 ist die Erweiterung des Kirchhainer Dammes im Abschnitt von der Straße Im Domstift / Goltzstraße bis ca. 50 m südlich der Stadtgrenze im Land Brandenburg bestimmt. Durch den Bau einer zweiten Richtungs­fahrbahn neben der vorhandenen Straße wird der vorhandene Querschnitt von jetzt ei­nem auf künftig zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung ausgebaut.

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Foto: Thomas Moser (noch ohne Schnee) -BerLi-Press-
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Die Bauarbeiten haben begonnen! Thomas Moser-BerLi-Press-

 

Damit wird die durchgehende Vierstreifigkeit der Bundesstraße B 96 an dem bereits erfolgten Straßenausbau im Land Brandenburg (Kleinziethener Damm) und dem vorhandenen Straßenquerschnitt des Lichtenrader Dammes im weiteren Verlauf hergestellt.
Auf beiden Seiten der Straße werden Geh- und Radwege angeordnet, im Bereich des Lichtenrader Wäldchens auf der östlichen Straßenseite als gemeinsamer Geh- und Radweg. Die Länge der Baustrecke beträgt insgesamt 1.420 m. Der vorhandene alleeartige Charakter der Straße wird erhalten. Entlang der neu entstehenden Richtungsfahrbahn wird eine dritte Baumreihe gepflanzt. An der Kleingartenkolonie "Märkische Heide" und am Seniorenwohnhaus "Marie-Juchacz" werden ca. 3 m bzw. 6 m hohe Lärmschutzwände errichtet.
Im Rahmen des Straßenbaus werden auch notwendige Arbeiten an Entwässerungskanälen und Trinkwasserleitungen der Berliner Wasserbetriebe sowie Um- und Erweiterungsbauarbeiten an Versorgungsanlagen u.a. der Deutschen Telekom, der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (Gasleitungen) und Vattenfall (Stromversorgung) ausgeführt. Vorhandene Lichtsignalanlagen werden dem veränderten Straßenquerschnitt angepasst bzw. neu gebaut.

Die Baumaßnahme wird von Mitte Januar 2010 bis Anfang 2013 in sechs Abschnitten ausgeführt:

Begonnen wird im 1. und 2. Bauabschnitt von Goltzstraße bis Horstwalder Straße bzw. weiter bis südlich der Kleingartenkolonie auf der westlichen Straßenseite. Erste Arbei­ten sind ab Montag, den 18. Januar 2010, die Fällung von Bäumen, die nicht im neuen Straßenquerschnitt erhalten werden können, und die Abräumung von Grundstücksflä­chen, die für die Straßenverbreiterung in Anspruch genommen werden. Anschließend - nach Ende der andauernden Schnee- und Frostperiode - beginnen die Leitungsbauar­beiten, der Bau des Entwässerungskanals der Berliner Wasserbetriebe in der Straße Im Domstift sowie der Bau eines provisorischen Gehwegs entlang der neuen Grundstücks­grenzen, bevor der Straßenneubau ausgeführt wird.

Ab Ende 2010 werden die Arbeiten im 3. Bauabschnitt auf der östlichen Seite zwischen südlich der Kleingartenkolonie und Landesgrenze Berlin / Brandenburg fortgeführt.
Nach Fertigstellung und abschnittsweiser Inbetriebnahme der neu gebauten Fahrbahn wird die bis dahin befahrene alte Fahrbahn ab 2011 ebenfalls in drei Bauabschnitten koordiniert mit den erforderlichen Leitungsbauarbeiten erneuert.
Der öffentliche Verkehr wird während der Bauzeit ständig mit je einem Fahrstreifen pro Richtung aufrecht erhalten. Im Domstift wird für den Kanalbau die Fahrbahn eingeengt.
Erst in 2011 werden die Bamberger Straße, Nürnberger Straße, Regensburger Straße und Pasinger Straße zeitweilig an den Einmündungen in den Kirchhainer Damm ge­sperrt. Während dieser Zeit der Bauausführung wird eine Umleitung über die Münchener Straße eingerichtet.
Die geplanten Verkehrsführungen sind mit der Verkehrslenkung Berlin (VLB) und der BVG abgestimmt. Der Betrieb der Buslinien M76, 175 und 275 wird in den vorhandenen Linienführungen aufrecht erhalten, im Verlauf der Bauausführung erfolgen lediglich An­passungen der Haltestellenstandorte und der Wendestelle der Linie 275 am Stadtrand. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg und die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow sind bei der Vorbereitung und Bauausführung der Maßnahme beteiligt.
Die Baumaßnahme wird durch das Land Berlin in Abstimmung mit dem Land Brandenburg ausgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 13 Mio. Euro. Davon entfallen rd. 5 Mio. Euro auf die Leistungen des Straßenbaus. Das Vorhaben wird vom Land Berlin mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gefördert.

(Pressetext Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)

Aus einer Presseerklärung des   Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.:
Die Mehrzahl der Anlieger sieht den Sinn und die Notwendigkeit des Ausbaus ein, auch wenn der Verkehr und die damit einhergehenden Emissionen (Feinstaub, Lärm) zu nehmen werden. Die Anlieger wenden Sie aber gegen die Heranziehung zu Straßenausbaubeiträgen, weil:
- ohne die politischen Verzögerungen die Straße längst fertig wäre und kein Anlieger auch nur einen Cent hätte zahlen müssen;
- die Straße im jetzigen Zustand für die Anlieger vollkommen ausreichend ist;
- die Straße „nur“ wegen des Durchgangsverkehrs, der mehr als 95% des Verkehrs ausmacht, ausgebaut wird.
- die Anlieger durch den Ausbau und den zunehmenden Verkehrs ohnehin belastet werden;
- weil viele Anlieger – insbesondere die Eigentümer von Einfamilienhäusern – nicht in der Lage sind, fünfstellige Beträge für den Straßenausbau aufzubringen. Viele Eigentümer haben über Jahre und Jahrzehnte für das Haus gespart bzw. Zins und Tilgung an die Banken gezahlt oder zahlen noch. Viele sind inzwischen im Rentenalter. Hier
wird das Unsoziale dieses Gesetzes besonders deutlich.
Der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. koordiniert die Aktivitäten der Anlieger und berät diese bei allen Fragen und Problemen bezüglich des Ausbaus des Kirchhainer Dammes.
Weitere Presserklärungen zu den Anwohnerprotesten: http://www.hwgv-lichtenrade.de/presse.htm

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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