Wasserschaden im Bürgerzentrum Christophorus

28. Januar 2010

Im Bürgerzentrum Christophorus ist heute ein größerer Wasserschaden aufgetreten. In diesem Haus ist die Stadtteilbibliothek Lichtenrade, die regionale Arbeitsgruppe des Jugendamtes und das Bürgeramt Lichtenrade angesiedelt. Im Jugendamt fiel die Spätsprechstunde aus. Ein Notdienst wurde angeboten. Auch die Stadtteilbibliothek war nicht zugänglich. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge waren längere Zeit im Einsatz. Der Umfang des Schadens ist noch nicht bekannt.

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Foto -abends-: Thomas Moser BerLi-Press (www.berli-press.de)

29. Januar 2010
Wie im Jugendamt zu erfahren war, waren größere Anzahl von Büros und teilweise der Flur knöcheltief unter Wasser gesetzt worden. Der vermutete Rohrbruch ist offensichtlich im 3. Stockwerk entstanden. Diverse Computer und andere technische Geräte sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Feuerwehr hat das Wasser abgepumpt. Aus Sicherheitsgründen musste der Strom teilweise abgeschaltet werden bzw. ist auch noch abgeschaltet. Das Wasser ist jedoch teilweise in die Wände eingezogen.

Das komplette Ausmaß und die Höhe des Schadens sind noch nicht bekannt. Das Jugendamt hat seinen Dienst wieder aufgenommen, es ist jedoch mit Einschränkungen zu rechnen. Der Notdienst ist sowieso ständig zu erreichen. Die Edith-Stein-Stadtteilbiblithek Lichtenrade ist offensichtlich auch im erheblichen Umfang betroffen. Auch im Eingangsbereich der Briesingstraße 6 ist größerer Schaden entstanden.
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Foto -der Tag danach-: Thomas Moser BerLi-Press (www.berli-press.de)
 

Schild am „Hermione-von-Preuschen-Platz“ beschädigt!

Am erst kürzlich umbenannten Hohenzollernplatz in „Hermione-von-Preuschen-Platz“ (wir berichteten ausführlich-siehe LINK unten) ist ein Schild beschädigt bzw. beschmiert worden.

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Foto: Thomas Moser -BerLi-Press- www.berli-press.de

Es ist vollkommen unverständlich, wer und warum solche sinnlosen Zerstörungen hier und an vielen Orten in dieser Stadt passieren. Die Gemeinschaft der Bürger ist aufgefordert, diese sinnlosen Taten nicht hinzunehmen und nicht stillschweigend zu akzeptieren. Mit Kunst hat das nichts zu tun!

Der Fachbereich Natur beim Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, angesiedelt beim Bezirksstadtrat Oliver Schworck (SPD), teilt  mit, dass ein Ersatzschild angebracht wird. Die schnelle Reaktion des Bezirksamtes ist vorbildlich!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

Bericht zur Umbenennung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2009/10/02/hermione-von-preuschen-platz-in-berlin-lichtenrade.htm
 

Frau tödlich verletzt- Zeugen des Unfalls gesucht

Tödliche Verletzungen erlitt eine Fußgängerin am 23.1.2010 am Vormittag bei einem Verkehrsunfall in Lichtenrade.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte die 49-jährige Fahrerin eines Lkw gegen 10 Uhr 45 beim Rechtsabbiegen aus dem Töpchiner Weg in die Straße Alt-Lichtenrade eine 69-jährige Frau, die die Fußgängerfurt überqueren wollte, übersehen und mit den Hinterrädern überrollt. Die Fußgängerin erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die Fahrerin des „Iveco“ erlitt einen Schock.
Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Lankwitz bittet Zeugen des Unfalls um Hinweise unter der Telefonnummer (030) 4664- 481 800.
 

Mündliche Anfrage - Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg

Mündliche Anfrage des BV Matschulat (Bündnis 90/Die Grünen)

für die BVV am 20. Januar 2010

Straßenschäden in Lichtenrade

Ich frage das Bezirksamt:

1. Wann ist beabsichtigt, die extremen Straßenschäden in der Blohmstraße in Lichtenrade zwischen Charlottenstraße und Wünsdorfer Straße zu beseitigen, zumal dort ein Busverkehr der BVG stattfindet und dieser Zustand zu Erschütterungen an den dort befindlichen Häusern führt?

2. Gibt es eine Prioritätenliste für besonders reparaturbedürftige Straßen mit BVG-Busverkehr?

Berlin, den 17.12.2009

 

Sternsinger aus der kath. Gemeinde Salvator beim Bundespräsidenten

Trommelrhythmen im Schneegestöber

Bundespräsident Horst Köhler empfängt Sternsinger in Schloss Bellevue

Pünktlich zum Dreikönigsfest haben die Sternsinger heute Bundespräsident Horst Köhler in Berlin besucht. Zum Auftakt um 11 Uhr schrieben sie ihren Segen auf das große Portal von Schloss Bellevue. 40 Sternsinger aus der Pfarrgemeinde Salvator in Berlin-Lichtenrade (Erzbistum Berlin) vertraten dabei die 500.000 Mädchen und Jungen, die sich rund um den Jahreswechsel überall in Deutschland auf den Weg zu den Menschen machen und für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln.

Für euren Besuch und für euer Engagement bin ich ganz arg dankbar“, freute sich Bundespräsident Horst Köhler am Mittwoch über den Besuch von 40 Sternsingern aus Berlin-Lichtenrade, die ihren Segen und ihre Lieder pünktlich zum Dreikönigsfest ins Schloss Bellevue trugen. Gemeinsam mit seiner Gattin Eva Luise bereitete der Bundespräsident den kleinen Königen aus der Gemeinde Salvator (Erzbistum Berlin) den gewohnt herzlichen Empfang. Und ein dickes Lob für den Einsatz der 500.000 Sternsinger überall in Deutschland hatte der Hausherr auch parat: „Ihr könnt ein gutes Gefühl haben, denn mit dem von euch gesammelten Geld kann so vielen Kindern überall auf der Welt geholfen werden“, sagte Köhler.

Die Szenerie vor dem Schloss Bellevue wirkte wie bestellt. Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel, elf der Lichtenrader Kinder sorgten mit afrikanischen Trommeln für den passenden Klangteppich, der original senegalesische Taxi-Bus war vorgefahren und die zahlreichen Medienvertreter richteten ihre Objektive auf die bunte Kinderschar, die den Bundespräsidenten und dessen Gattin in ihre Mitte genommen hatte. Begleitet von Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und von Pfr. Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), stiegen Frau und Herr Köhler dann gleich auch in den bunt bemalten Bus aus dem Aktions-Beispielland Senegal. Der Bus ist seit dem 15. September auf Tournee durch Deutschland und wirbt für das Anliegen der Sternsinger. Zahllose Kinder hatten an den 75 Etappenorten ihre Wünsche für die Mädchen und Jungen in der Einen Welt formuliert und in den Bus geklebt. Einige dieser 5.000 Wünsche übergaben Lukas Bischof (12) und Rabea Ceczka (11) im Schloss dem Bundespräsidenten. „Wir wissen, dass Ihnen Kinder sehr wichtig sind“, sagte Lukas und Rabea ergänzte: „Danke, dass Sie uns und den Kindern in Afrika ein Freund und Partner sind.“.

„Luisa schreibt, dass sie allen Kindern genügend Wasser wünscht, Daniel wünscht sich, dass es für alle genügend Essen gibt, und Meike will, dass jedes Kind zur Schule gehen kann“, las Köhler drei der Kinderwünsche vor, die er aus einem großen Behälter voller bunter Zettel gezogen hatte.

Afrika ist nicht nur Armut

Vor dem Einzug ins Schloss hatte Florian Dercks (13) den traditionellen Sternsingersegen „20*C+M+B+10 – Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ auf das große Portal von Schloss Bellevue geschrieben. Sein Bruder Sebastian Dercks (15) hatte den Segensspruch aufgesagt. In seiner Ansprache an die Kinder machte der Bundespräsident klar, wie wichtig ihm der Einsatz für die Menschen in Afrika ist. „Es ist wichtig, am Frieden zu arbeiten; auch, indem wir wissen, wie es den Kindern in Afrika geht“, lobte Köhler die Kinder für deren gute Vorbereitung auf das Beispielland Senegal. „Afrika ist mehr als nur Armut. Afrika, das sind auch Dichter, Maler und erfolgreiche Sportler“, warb er zudem dafür, den Kontinent nicht nur eindimensional zu betrachten. „Es ist auch so, dass in Deutschland nicht alles perfekt ist. Auch bei uns gibt es Armut, und da müssen wir dran arbeiten, dass es aufhört“, so Köhler weiter. „Und deshalb ist es so wichtig, dass ihr mit eurer Aktion aufmerksam macht, dass es anderen Kindern in der Welt eben noch schlechter geht.“

Nach der Ansprache des Bundespräsidenten nahm Teresa Dercks (9) dessen persönliche Spende entgegen, mit der der Bundespräsident ein Projekt für arbeitende Mädchen in Dakar unterstützt. Die meist nicht einmal 14 Jahre alten Mädchen müssen ihren Lebensunterhalt als Wäscherinnen, Hausmädchen oder Straßenhändlerinnen verdienen – oft unter schwierigsten, ausbeuterischen Bedingungen. In der Einrichtung im Senegal, dem Beispielland der aktuellen Aktion Dreikönigssingen, lernen die Mädchen in einem neunmonatigen Ausbildungskurs unter anderem, was faire Arbeitsbedingungen bedeuten und welche Rechte sie gegenüber ihren Arbeitgebern durchsetzen können.

„Macht ihr gerne mit bei den Sternsingern?“

Zum Abschluss des Empfangs nahm sich der Bundespräsident traditionell noch Zeit für die Fragen der Mädchen und Jungen. Aber eine Frage hatte auch er. „Macht ihr gerne mit bei den Sternsingern?“, fragte Horst Köhler. Ein vielstimmiges und überzeugendes „Ja“ schallte ihm aus 40 Königskehlen entgegen. Bereits zum sechsten Mal empfing der Bundespräsident eine Sternsinger-Delegation in der Hauptstadt, die die 500.000 Mädchen und Jungen vertritt, die sich in diesen Tagen überall in Deutschland auf den Weg zu den Menschen machen und Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln. 2005 waren Sternsinger aus dem Erzbistum Köln eingeladen, 2006 eine Gruppe aus dem Bistum Görlitz, 2007 Sternsinger aus dem Erzbistum Bamberg, 2008 Mädchen und Jungen aus dem Bistum Speyer und 2009 Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim.

Mehr als 690 Millionen Euro, mehr als 56.300 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 690 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 56.300 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 51. Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12.087 Pfarrgemeinden 39,6 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, der Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

Quelle: http://www.sternsinger.org

Video: http://www.sternsinger.org/1012.html

 

2010: Größere Baustellen in und um Lichtenrade

Die Deutsche Bahn baut ihren Bahnübergang um. Die Buckower Chaussee wird in diesem Bereich komplett gesperrt. Zwischen März 2010 und August 2011 drohen Staus; Details sind noch offen. Der genaue Bauzeitraum wird noch abgestimmt.

In Lichtenrade wird ab Mitte Januar (18. Januar) drei Jahre lang der Kirchhainer Damm – die B 96 – in Lichtenrade ausgebaut. Das bedeutet jeweils einspurigen Verkehr auf teilweise provisorischen Fahrbahnen. Ende voraussichtlich im Frühsommer 2013.

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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