Ein Bericht über die Jugendarrestanstalt in Lichtenrade
In der Jugendarrestanstalt Berlin-Lichtenrade sehen die Jugendrichter den Aufenthalt als Erziehungsmaßnahme.
Ein Bericht in YouTube von Spiegel TV : LINK
Was lange währt, wird…gut!
Hermione-von-Preuschen-Platz
Wie wir soeben aus dem Büro von Bezirksstadtrat Oliver Schworck (SPD) erfahren haben, wird am
Freitag, 2. Oktober 2009 um 15.30 Uhr
der Hohenzollernplatz feierlich in Hermione-von-Preuschen-Platz umbenannt. In einer kleinen Feierstunde wird Herr Schworck, Melanie Kühnemann (auch SPD) und ein Verwandter der Künstlerin die Umbenennung vornehmen. Bürger sind herzlich zur Feierstunde eingeladen. Lichtenrade kann sich freuen, dass endlich diese anerkannte Künstlerin, die vor 91 Jahren in Lichtenrade verstorben ist, eine Anerkennung erhält. Ich freue mich jedenfalls sehr (Thomas Moser)!
Letzter Bericht: LINK
Mehr Informationen zu Hermione von Preuschen: Kiez-Informationsportal www.lichtenrade-berlin.de unter "Persönlichkeiten" oder Direktlink
KiezExperten des Lichtenrader LortzingClubs repräsentieren Berlin

Die KiezExperten waren aufgrund ihrer Fotostory zum Thema „Alle Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung“ eingeladen worden, Berlin und damit natürlich auch Tempelhof-Schönberg zu vertreten. In vier Tagen haben sie Kinder aus Deutschland kennen gelernt, sich mit ihnen ausgetauscht und haben mit dem bekannten Moderator Ingo Dubinski einen Radiobeitrag zum Thema Kinderrechte in aller Welt erarbeitet.

Hans-Wilfried Postier verstorben -Ein Nachruf-
links Museumsleiter Postier, rechts Pfarrer Haak, bei einer Ausstellungseröffnung über Taufengel. Berich: LINK
Antworten von Figen Izgin, Die Linke
Fragen von BerLi-Press
Den demokratischen Kandidaten des Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg für ein Direktmandat zur Bundestagswahl 2009 am 27. September 2009 hat die Internetplattform www.lichtenrade-berlin.de Fragen gestellt und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Terminen eingeräumt (siehe LINK). Die Antworten werden hier in der "Internetzeitung" veröffentlicht.
Antworten von Figen Izgin, Die Linke
1.) Dresdner Bahn
Mit der geplanten Direktanbindung des künftigen Flughafens BBI über die Dresdner Bahn durch den Ortsteil Lichtenrade im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es vielfältige Sorgen der Einwohner. Eine Zerschneidung des Ortsteils wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht gewünscht. Sehen Sie realistische Möglichkeiten zur Verhinderung dieses Vorhabens und Alternativmodelle für eine schnelle Anbindung des Flughafens mit der Bahn aus der City? Was werden Sie und Ihre Partei tun bzw. was haben Sie in der Vergangenheit unternommen? Wenn es doch zu keiner Untertunnelung (Forderung der BI Dresdner Bahn und vieler Bürger) und somit zur ebenerdigen Lösung kommt: Was werden Sie unternehmen, dass die Verkehrsführung durch die Schließung des Überganges Wolziger Zeile (veränderte Verkehrsströme) verträglich für die Anwohner wird? (z.B. auch Durchgangsverkehr des Umlandes)
DIE LINKE hält eine Tunnelvariante für die einzig akzeptable Lösung für Lichtenrade. Durch eine oberirdische Trasse würde der Ortsteil erheblich zerschnitten werden, die Belastung durch Lärm und Erschütterungen wäre sehr stark. Es geht um die Frage, ob es sich bei der Dresdner Bahn durch Lichtenrade um einen Wiederaufbau oder nicht tatsächlich doch um einen Neubau handelt. Wenn es nicht noch zu einer Konfliktlösung in Form eines Tunnels kommen wird, muss der Streit juristisch ausgefochten werden. Wir begrüßen daher den Vorstoß der Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdner Bahn e.V., sich auf ein Klageverfahren vorzubereiten. Wir warten auf den Tag, an dem das Bundesverwaltungsgericht sagt: „Die oberirdische Variante ist nicht akzeptabel. Es muss ein Tunnel sein.“ Dann muss natürlich die Finanzierung durch die Bundesregierung hergestellt werden. Die Frage, ob ein Tunnel kommt oder nicht, kann nicht von der Frage der geringeren Kosten abhängig gemacht werden, sondern muss allein nach den zumutbaren Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner entschieden werden.
Auch der rot-rote Berliner Senat vertritt die Haltung, dass durch Lichtenrade ein Tunnel geführt werden muss, da es sich um einen Neubau einer Trasse handelt. In mehreren Anhörungen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr des Berliner Abgeordnetenhauses haben DIE LINKE und der rot-rote Senat gegenüber der Deutschen Bahn AG eine Tunnellösung eingefordert und die Linie der Bürgerinitiative öffentlich unterstützt.
Wenn eine Tunnelvariante gebaut wird, ergibt sich daraus auch ein anderes Erfordernis für Kreuzungsvereinbarungen zwischen Straße und Schiene. Daher ist die Frage nach Bahnübergängen wie in der Wolziger Zeile vom Planfeststellungsverfahren abhängig. Auch Fragen der Verkehrsführung werden in diesem Verfahren erörtert.
Bis zur Fertigstellung der Dresdner Bahn wird der Flughafen u.a. über die Anhalter Bahn, die durch Lichterfelde führt, angebunden. Dies kann aber nur eine unbefriedigende Übergangslösung sein, da die Züge aufgrund der Streckenauslastung durch andere Züge nur alle halbe Stunde fahren können. Für eine schnellere Verbindung zwischen Berlin und Dresden, attraktive Verbindungen zum Flughafen, einen dichten Regionalverkehr und damit für eine Bahn, die mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene bringt, ist die Dresdner Bahn unerlässlich.
Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie zur Wohnfeldverbesserung der Lichtenrader Bürger?
Die Organisation der öffentlichen Daseinsvorsorge ist die Hauptaufgabe moderner Stadtpolitik. Deshalb lehnen wir weitere Privatisierung der kommunalen Daseinsvorsorge ab. Bildung, Gesundheit, Wohnen, Kultur und Nahverkehr gehören dazu. Wir setzen auf Teilhabe an und Nichtausschluss von städtischen Leistungen und Infrastrukturen.
Unser Bezirk ist kulturell vielfältig. Und das ist auch gut so. Bürgerinitiativen, die sich gegen Rechts stellen, verdienen Anerkennung und brauchen staatliche und gesellschaftliche Unterstützung. Ich wünsche mir ein Tempelhof-Schöneberg, wo rechte Parteien wie die NPD kein Raum für sich finden. Sie bilden nicht nur für die MigrantInnen, sondern für die Gesamtgesellschaft eine Gefahr.

Foto aus Website "Die Linke"
Mehr Infos: http://www.dielinke-tempelhof-schoeneberg.de/politik/aktuelles
22. Wein- und Winzerfest in Lichtenrade
Bei schönstem Wetter hat die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. zum 22. Wein- und Winzerfest 2009 in Berlin-Lichtenrade eingeladen. 40 Weinerzeuger präsentieren in diesem Jahr die Weine. 

Hanna´s Tanzforum mit den Cheerleaders und „Die Kamptaler“ stimmten die Gäste auf einen schönen Abend ein.
Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Hagen Kliem begrüßte die Ehrengäste. 

In diesem Jahr konnte neben einem Gesandten aus Österreich die Deutsche Weinprinzessin Sarah Schmitt von der Nahe, die Badische Weinprinzession Sabrina Seitz, die Pfälzische Weinprinzessin Julia Hermann und die Rheinhessische Weinkönigin Lisa Bunn (vlnr) begrüßt werden. Schirmherr und Bezirksbürgermeister Ekkehard Band eröffnete das Fest. Altbürgermeister und Ehrenvorsitzender der Aktionsgemeinschaft Wolfgang Krueger ließ sich die Eröffnung des Weinfestes und den anschließenden Rundgang mit den Hoheiten nicht entgehen. 

Besonders schön war der Stand der Weingalerie Wolff gestaltet! http://www.weingalerie-wolff.de/index.html
Am 12. September von 11 - 23 Uhr und am 13. September von 11 - 21 Uhr bieten Winzer und Winzergenossenschaften aus verschiedenen Anbaugebieten ihre „edlen Tropfen“ an. Neben einer Vielzahl an deutschen Weinen, werden Weine aus Südafrika, Spanien, Österreich und Frankreich vorgestellt.
Thomas Moser (Fotos) –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de
Antworten von Renate Künast, Bündnis 90/Die Grünen
Fragen von BerLi-Press
Den demokratischen Kandidaten des Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg für ein Direktmandat zur Bundestagswahl 2009 am 27. September 2009 hat die Internetplattform www.lichtenrade-berlin.de Fragen gestellt und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Terminen eingeräumt (siehe LINK). Die Antworten werden hier in der "Internetzeitung" veröffentlicht.
Antworten von Renate Künast, Bündnis 90/Die Grünen
1.) Dresdner Bahn
Mit der geplanten Direktanbindung des künftigen Flughafens BBI über die Dresdner Bahn durch den Ortsteil Lichtenrade im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es vielfältige Sorgen der Einwohner. Eine Zerschneidung des Ortsteils wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht gewünscht. Sehen Sie realistische Möglichkeiten zur Verhinderung dieses Vorhabens und Alternativmodelle für eine schnelle Anbindung des Flughafens mit der Bahn aus der City? Was werden Sie und Ihre Partei tun bzw. was haben Sie in der Vergangenheit unternommen? Wenn es doch zu keiner Untertunnelung (Forderung der BI Dresdner Bahn und vieler Bürger) und somit zur ebenerdigen Lösung kommt: Was werden Sie unternehmen, dass die Verkehrsführung durch die Schließung des Überganges Wolziger Zeile (veränderte Verkehrsströme) verträglich für die Anwohner wird? (z.B. auch Durchgangsverkehr des Umlandes)
Hier gilt, wie überall auch: gemeinsam sind wir unerträglich. Ich habe mit meiner grünen Fraktion im Juni erneut einen Bundestagsantrag gestellt: Der Bund soll gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg das laufende Planfeststellungsverfahren für die Dresdner Bahn abbrechen und eine bürgerfreundliche Neuplanung vornehmen, die muss den Interessen der Anwohner und Anwohnerinnen besser gerecht werden (vor allem beim Lärmschutz) und insbesondere im Kernbereich Lichtenrade.
Aus unserer Sicht müssen hier die Maßstäbe für eine Neubaustrecke gelten, nicht die weniger strengen für eine Wiederinbetriebnahme. Es besteht außerdem erheblicher Nachbesserungsbedarf, insbesondere bei Querungen für den normalen Stadtverkehr (Auto, Fußverkehr, Radverkehr, zu wenige und zu enge, störanfällige Unterführungen, Unterführung für den Mauerweg fehlt bzw. ist nur über einen erheblichen Umweg erreichbar). Wir Grüne wollen die Tunnellösung ernsthaft prüfen (unterstützen da die Bürgerinitiative). Als Zwischenlösung schlagen wir ein S-Bahn Modell nach Hamburger Vorbild vor. Natürlich müssen dabei die Befürchtungen der BI, dass aus diesem Provisorium dann eine Dauerlösung wird, ernst genommen werden.
2.) Lebensqualität in Lichtenrade
Welche Chancen und Notwendigkeiten sehen Sie zur Wohnfeldverbesserung der Lichtenrader Bürger?
Wenn ich über die Stadt der Zukunft nachdenke, gibt es aus meiner Sicht drei Bereiche, in denen unser Bezirk mehr kann. Das ist zum einen das Thema Kinderfreundlichkeit: vielfältige Bildungs- und Betreuungsangebote, mit Spielplätzen in Laufweite, aber auch mit sicheren Radwegen. Das ist ein zentraler Standortvorteil. Ich bin überzeugt, Stadtplanung muss auch vom Kind her gedacht werden: Wie bewege ich mich als Mutter oder Vater mit Kinderwagen durch die Stadt? Oder welchen Raum brauchen Kinder für Bewegung und Spiel?
Ein zweiter Punkt ist der Klimaschutz, das Thema wird die Zukunft bestimmen und wer sich da jetzt drauf einstellt, der wird die Arbeitsplätze von morgen haben! In energiesanierten Häusern sinken die Nebenkosten, wo weniger und verbrauchsärmere Autos fahren, steigt die Luftqualität und sinkt die Lärmbelästigung. Und schließlich lässt sich das kulturelle Angebot noch ausbauen. Berlins Markenzeichen ist doch gerade die kreative Vielfalt, der Bezirk hat einige Leuchttürme, wie etwa die ufa-Fabrik, aber ich befürchte, dass doch zu oft die falschen Prioritäten gesetzt werden, weil knappe Kassen auf Mutlosigkeit treffen.
©Grüne/ThomasRusch.com
Mehr Infos:http://www.renate-kuenast.de/
Sommerfest 2009 im LortzingClub
Der LortzingClub hat zu einem genussreichen und spannenden Nachmittag am Sonntag im September Besucher/innen, deren Eltern, Omas, Opas und Verwandte, Freunde, Interessierte Menschen und Nachbarn eingeladen…und viele kamen!
Lustvolle Naturerklärungen vom "Waldhaus Blankenfelde" am Todestümpel: "Bei den Fröschen quaken nur die Männer"
Es gab viel zu sehen und zu erleben: einen krassen Fußballtempel, einen spannenden Sinnesparcours, ein nettes Gartencafé, den Todestümpel und wunderbare Naturerklärungen vom Waldhaus Blankenfelde, Tanzvorführungen und das Theaterstück „Des Kaisers neue Kleider“, dass die Kinder in nur 4 Tagen in den Sommerferien geprobt hatten. Einrichtungsleiter Oliver Schmidt freute sich über die vielen Gäste und über den schönen Spätsommertag. 

Ein wundervoller Nachmittag, der die tolle Arbeit des LortzingClubs gut präsentiert hat! Die Kinder waren Klasse und hatten viel Freude!
Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de
Mehr Informationen: http://www.lortzing-club.de/
30 JAHRE KAMPF GEGEN DROGEN -EINE ERFOLGSGESCHICHTE IN BERLIN UND BRANDENBURG

Geschäftsführer Horst Brömer
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit war einer der Ehrengäste und hielt die Laudatio. Der ehemalige Lichtenrader Wowereit begleitete den Tannenhof schon von Anfang an, damals noch als Volksbildungsstadtrat von Tempelhof. Er erinnerte daran, dass anfangs die Nachbarschaft nicht nur über die neue Einrichtung erfreut war und es beim Tannenhof „ein täglicher Kampf um die Bedingungen war“. Wolfgang Penkert von der Senatsverwaltung Bildung, Wissenschaft und Forschung erinnert daran, dass die Arbeit vom Tannenhof eine wichtige gemeinnützige Aufgabe ist. 
Klaus Wowereit schneidet die Überraschungstorte an
Es wurde nicht nur das 30jähriges Bestehen gefeiert, sondern im Rahmen des großen Festes auf dem Gelände des Zentrum I in der Mozartstraße auch den "Tannenhof-Preis" vergeben. Mit dem Tannenhof-Preis sollen Menschen geehrt werden, die durch ihr besonderes Engagement Einrichtungen und Hilfeangebote aufgebaut und entwickelt haben, und deren Wirken vielen Betroffenen qualifizierte Hilfen zu Gute kamen und kommen. Auch Organisationen und Einrichtungen können mit dem Tannenhof-Preis geehrt werden. Der Preis wird auf Vorschlag des Vorstands des THBB e.V. vergeben. Der Tannenhof-Preis ist eine von Sebastian Tröger hergestellte Tonskulptur, die eine Gemeinschaft von Menschen darstellt. In diesem Jubiläumsjahr wurde der Preis an Prof. Dr. Heckmann, einen Mann der ersten Stunde, an Helga Schallenberg und Bärbel Ristow vergeben. 
Klaus Wowereit mit dem Preisträger Prof. Dr. Wolfgang Heckmann
Auf dem Gelände präsentierten sich alle Einrichtungen des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. mit ihren Angeboten, ein Kinder- und Gartenfest sowie ein Treffen vieler ehemaliger Bewohner finden parallel statt. Die Tannenhof-Küchen sorgten für das kulinarische Wohl der Gäste. Der Regen konnte die Stimmung nicht trüben.
Als Gäste wurden u.a. noch der Geschäftsführer vom Paritätischen Berlin Oswald Menninger, Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Ekkehard Band (SPD), Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg Wolfgang Mohns und die Regionalleiterin Lichtenrade des Jugendamtes Irmgard Beckmann gesichtet.
Lichtenrade gratuliert dem Tannenhof herzlich! Der Tannenhof gehört zu Lichtenrade!
Zur Geschichte vom Tannenhof:
Was 1978 im damaligen West-Berlin begann und 1 Jahr später zur Gründung der ersten professionellen und gemeinnützigen Suchthilfeeinrichtungen der Stadt führte, ist inzwischen zu einem Modell geworden, was in Berlin und vielen Teilen Brandenburgs greift.
Ende der 70er Jahre, City Berlin-West... die bis dahin wenig bekannte Droge Heroin tritt immer stärker in den Vordergrund, die Zahl der Drogentoten unter jungen Menschen steigt enorm. 1978 stellt dies auch der Senat von Berlin im ersten offiziellen Drogenbericht fest und will reagieren. Unter anderem auf Initiative des ersten Drogenbeauftragten der Stadt, Prof. Dr. Heckmann, werden 10 Fachleute zu einer erfolgreich arbeitenden Drogenhilfe- Einrichtung in Tübingen zu einem einjährigen Praktikum entsandt.
Am 22. März 1979 ist es dann soweit: Die "Drogenhilfe Tübingen in Berlin e.V." wird gegründet und im Juli desselben Jahres ziehen die ersten Bewohner in das Therapiezentrum Tannenhof in Berlin- Lichtenrade. Was als umstrittenes und von vielen Seiten durchaus argwöhnisch beäugtes Projekt begann, entwickelt sich im Laufe der nächsten Jahre zu einer Erfolgsgeschichte. ..Stück für Stück kommen immer mehr Angebote und Einrichtungen hinzu.
Ein Kinderhaus, Nachsorgeeinrichtungen oder auch schulische und berufliche Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen mit Suchtvergangenheit wurden angeboten. Nach dem Fall der Mauer wächst der Träger -der inzwischen unter dem Namen Tannenhof Berlin- Brandenburg e.V. firmiert -weiter und ist mit seinem Netzwerk von rund 20 Einrichtungen auch stark in Brandenburger Landkreisen vertreten.
Im Verlauf der Entwicklung des Trägers wurden die Angebote ergänzt um die Mitaufnahme von Begleitkindern, um die Schule zum Nachholen von Schulabschlüssen, um Berufsausbildungsmöglichkeiten, um Suchtberatung und Suchtprävention und um weitere Felder der Kinder- und Jugendhilfe. Seit 1991 ist der THBB e. V. auch im Land Brandenburg aktiv.
Weitere Informationen: http://www.tannenhof.de

Fotos und Bericht (Hintergrundtexte aus Tannenhof-Pressemitteilung): Thomas Moser für www.lichtenrade-berlin.de
Was lange währt, wird…!?

Die Berliner Woche berichtet in der aktuellen Ausgabe vom 2. September 2009 nun, dass nach Auskunft des zuständigen Stadtrates Oliver Schworck (SPD) „es straßenrechtliche Probleme“ gibt. Der Hohenzollernplatz in Lichtenrade, der umbenannt werden sollte, ist straßenrechtlich nicht existent. Nur in Stadtplänen ist der Platz gegenüber der Tennisanlage als Platz verzeichnet. Es gibt also keinen Platz, sondern nur eine Grünanlage, die auf halber Höhe der Hohenzollernstraße liegt. Auf jeden Fall soll nun die Grünanlage nach Hermione von Preuschen benannt werden. Diese Bezeichnung soll dann künftig auch in Stadtplänen auftauchen.
Lichtenrade freut sich jetzt jedenfalls, egal wie alles gelaufen ist!

Nach Auskunft von Stadtrat Schworck wird nun die Benennung der Grünanlage vorbereitet. Nach der Planung, soll dies nun noch 2009 geschehen. Wir werden berichten.
Thomas Moser (auch Foto unten) –BerLi-Press ( www.berli-press.de ) für www.lichtenrade-berlin.de
Mehr Informationen zu Hermione von Preuschen: Kiez-Informationsportal www.lichtenrade-berlin.de unter "Persönlichkeiten" oder Direktlink