Gemeinsame Presseerklärung zur Schließung der Grundschule im Taunusviertel

Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Jörn Oltmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen,

Jörg Hackenberger,stv. Fraktionsvorsitzender und schulpolitischer Sprecher der FDP und

Hans E. Ohnmacht, stv. Fraktionsvorsitzender und schulpolitischer Sprecher der AGP (Allianz Graue Panther) teilen mit:

„Ist der Schulstadtrat überfordert?“ – Ja!

„Tempelhof-Schönebergs Schulstadtrat Dieter Hapel ist offensichtlich mit seinem Amt überfordert. So und nicht anders muss seine lange, aber inhaltsleere Antwort auf die Große Anfrage unserer drei Fraktionen in der jüngsten BVV-Sitzung gewertet werden. Auf einzelne Fragen antwortete er ausweichend, auf andere gar nicht – und die Frage, weshalb er trotz Millionendefiziten in seinem Etat die Schließung der Bobertal-Schule viel zu lange vor sich hergeschoben hat, konnte oder wollte er gar nicht erst verstehen.

Trotz zahlreicher Nachfragen von Bezirksverordneten brachte Hapel auch am Mittwoch kein Licht in den intransparenten Kriteriennebel, den er als Begründungssurrogat für die von ihm betriebene Schließung der Lichtenrader Grundschule im Taunusviertel vorzuschieben pflegt.

Auf Alternativen zur Schließung ging er nicht ein. Auch verweigerte er die Stellungnahme zu Vorwürfen gegen seine Verwaltung, die Lehrer und Eltern massiv unter Druck gesetzt haben soll, um den Protest gegen die Schulschließung einzustellen.

Dass Hapel seinen „politischen Willen“ äußerte, die Lindenhof-Grundschule zu erhalten, muss die dortigen Eltern, Lehrer und Schüler erst Recht beunruhigen. Den Eltern der inzwischen geschlossenen Schwielowsee-Grundschule hatte Hapel die gleichen Versprechungen gemacht. Ausgerechnet Hapels CDU-Fraktion konstatierte nun, „dass man die Schwielowsee-Grundschule schon viel früher hätte schließen müssen“. Dies bestätigt noch einmal, dass die CDU am Erhalt der Schwielowsee-Grundschule nie ein wirkliches Interesse gehabt hat. Es war Stadtrat Hapel, der die Bestätigung der Senatsverwaltung für das Ende der Schwielowsee-Grundschule seinerzeit als erstes der Presse mitgeteilt hatte – und nicht etwa den zuständigen Gremien.

Während Hapel selbst sich in den zusammenbrechenden Resten seiner Schulpolitik verheddert, tun sich in seinem Etat immer größere Löcher auf. Von fast 10 Millionen Euro für das kommende Jahr sprach er vorgestern. Ideen, Konzepte und kreative schulpolitische Forderungen, um dieser Katastrophe entgegen zu wirken, ließ Hapel allerdings vollständig vermissen. Kein Wunder, dass sich aus der SPD-CDU-Zählgemeinschaft kein/e einzige/r Sozialdemokrat/in meldete, um die Schulpolitik des Bezirksamts zu verteidigen.

Tempelhof-Schönebergs Schulstadtrat zeigt ein erschreckendes Bild von Uninformiertheit, Desinteresse und Unfähigkeit. Es wird Zeit, dass er endlich die Interessen des Bezirks vertritt, statt weiterhin als Verweigerer ohne eigene Akzente aufzutreten. Tempelhof-Schönebergs Schulkinder haben etwas Besseres verdient.“

 

Mitteilung an den Jugendhilfeausschuss Tempelhof-Schöneberg (25. Sitzung vom 25. Mai 2009)

Region Lichtenrade
1. Am 24. März wurde die neue Betriebs-Kindertagesstätte in der Blohmstraße 37, in Lichtenrade feierlich eröffnet. Auf Initiative des Unternehmensnetzwerkes Motzener Straße in Marienfelde, konnte die Kita auf dem Gelände der Geyer Werke, ihren Betrieb aufnehmen. Die Betreiberin ist die Kaengoo gGmbH. Die Kita hat eine Aufnahmekapazität von 60 Plätzen für Kinder ab einem Jahr bis zur Einschulung. Die Öffnungszeiten umfassen die Zeiten von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Email: kitamarienfelde@kaengoo.de
2. Der Kooperationsvertrag mit der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) ist unterzeichnet. Die GSJ soll die offene Arbeit im Kinder- und Jugendclub Barnetstraße personell unterstützen und darüber hinaus einen weiteren Schwerpunkt in der sportpädagogischen Arbeit setzen. Nach einem Bewerbungsverfahren kann ein Mitarbeiter frühestens zum 15. Mai seinen Dienst im Kinder- und Jugendclub aufnehmen.
3. Die Sanierung im Jugendcafé am Dorfteich geht weiter. Das vielgenutzte Internetcafé in der 1. Etage und das Büro werden komplett renoviert, elektrische Leitungen und Fußböden erneuert. Die Arbeiten sollen Ende Mai beginnen. Gleichzeitig wird der Fußballplatz aufgeschüttet. Die Freizeitangebote sollen soweit wie möglich beibehalten werden, allerdings wird mit Einschränkungen des Betriebes gerechnet werden müssen.
4. Der LortzingClub hat einen neuen Sponsor gefunden. Die Bäckerei Lehmann in Marienfelde hat einen neuen Keks aus Dinkel kreiert und nennt ihn Tempelhofer Taler. Beim Kauf eines Talers gehen 40 Cent zugunsten sozialer Einrichtungen in Tempelhof. Der LortzingClub partizipiert als erste Einrichtung davon und erhält finanzielle Unterstützung u.a. für sein „Kochstudio“ in den Herbstferien. Die Kinder des Clubs waren auch dabei, als dem Bäcker Lehmann die Urkunde für den Tempelhofer Taler überreicht worden ist.
5. Das Judo-Projekt in Lichtenrade feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen. Entstanden 1999 mit Mitteln aus dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, ist das Projekt inzwischen etabliert und erfreut sich regen Zulaufs. Die beiden hauptamtlichen Trainer und Psychologen, ehemalige Mitarbeiter des Tannenhofs, Matthias Siebert und Niels Feyerabend, sind überregional bekannt. Um der Gewaltbereitschaft unter Kindern etwas entgegenzusetzen, werden die Trainer besonders von den Schulen eingesetzt.
Das Projekt „Raufen nach Regeln“ wurde bereits mehrfach erfolgreich angeboten. Das offizielle Fest soll Mitte November 2009 im Saal des Gemeinschaftshauses in Lichtenrade stattfinden.
 

Schulanschlussbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen - Kirschbaumfest und Tag der offenen Tür

Am Freitag den 15.05.2009 öffnete die „Weiße Villa Sonnenschein“ ihre Türen und lud Interes sierte zum Kirschbaumfest in die Wünsdorfer Straße ein. Insgesamt 30 BesucherInnen genossen Aktivitäten wie Tischtennis, Basketball oder entspannten sich im Garten. Es gab Führungen durch das Haus und eine Vorstellung der viel fäligen Angebote für Kinder und Jugendliche in der Nachmittagsbetreuung.

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Zum abendlichen Grillbuffet boten die Jugendlichen selbstgebackenes Brot undBrötchen an.
In der Villa werden 7 - 8 Kinder und Jugendliche betreut, die in ihrer körperlichen und/oder geistigen Entwicklung eingeschränkt sind. Das breite Spektrum von Angeboten (Holz- und  Fahrradwerkstatt, Computerraum, Reitgruppe, Musikgruppe, Back-und Kochgruppe sowie freies Spiel, Feste und Ausflüge) zielt auf eine positive Entwicklung motorischer, kognitiver und sozialer Fähigkeiten. Dabei steht die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Autonomie im Vordergrund. Im Rahmen von schulunterstützender Förderung sowie Hilfe zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird diese Betreuung durch das Jugendamt unterstützt.
Weiter Informationen unter:
www.ahb-villa-sonnenschein.de oder Tel.: 030 707854 bzw. Mobil: 01774045602.

Die weisse Villa Sonnenschein von AHB bietet Schulanschlussbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen! Es sind Plätze frei!
Zeit: Montag bis Freitag von 13.00 bis 19.00 Uhr (Schließzeiten analog der Schulferien)
Standort: Wünsdorfer Str. 56, 12307 Berlin - Ansprechpartner und weitere Informationen: Ralph Freytag

 

Zur Schließung der Grundschule im Taunusviertel in Lichtenrade

Die TAZ schreibt am 13.5.2009 zur Bildungspolitik an Berliner Schulen "Dafür bin ich nicht zuständig" (Christina Füller):

In Tempelhof wird eine Schule dichtgemacht, die mehr Anmeldungen als Plätze hat...

Weiter mit Link: http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/dafuer-bin-ich-nicht-zustaendig/

 

Modellprojekt zur Berufsorientierung an Lichtenrader Gymnasium

- Lokale Wirtschaft engagiert sich für Schüler -
Am Montag (11. Mai 2009) wurde in Berlin-Lichtenrade der offizielle Startschuss für das Projekt „Schule-Kann-Mehr“ (SKM) gegeben.

SKM steht für ein koordiniertes Maßnahmenpaket, mit dem durch freiwillige zielgerichtete Aktivitäten wirtschafts- und arbeitsweltorientierte Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden sollen. Dies soll den Übergang Schule-Beruf erleichtern. Gerade in den Rahmenplänen von Gymnasien ist hierfür kein Raum und es besteht dringender Nachholbedarf.

Für den Bezirk hat das Thema absolute Priorität, deshalb wird das Projekt an der Georg-Büchner-Oberschule auch mit Geld aus dem Bezirkshaushalt gefördert. Insgesamt stehen bis zum Jahresende 18.000 € zur Verfügung.

Bezirksbürgermeister und Wirtschaftsstadtrat Ekkehard Band sowie Schul- und Bildungsstadtrat Dieter Hapel haben an der Auftaktveranstaltung teilgenommen.

Im Rahmen eines Praxisforums soll darüber nachgedacht, wie der Unterricht im Zusammenspiel mit den umliegenden Unternehmen praxisorientierter gestaltet werden kann. Beteiligen werden sich daran neben den beiden Bezirkspolitikern Schüler, Lehrer, Unternehmer und Elternvertreter.

Hervorzuheben ist dabei das Engagement des lokalen Unternehmensnetzwerks Motzener Straße e.V., dem die Problematik ebenfalls besonders am Herzen liegt.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird es für die Unternehmen immer wichtiger bei der Nachwuchssicherung einen – nicht ganz uneigennützigen – Beitrag zu leisten.

 

Bäcker Lehmann unterstützt den LortzingClub

 
Tempelhof – schmeckt gut! & Bäckerei Lehmann hatte Idee für „Tempelhofer Währung“

Freuen konnten sich die Kinder des LortzingClubs, als am Mittwoch, dem 29.4.2009 die Urkunde zum Tempelhofer Taler überreicht worden ist!
Denn Bäcker Bernd Lehmann (Marienfelder Allee 99 – 12277 Berlin) produziert nun seine neueste Erfindung: den Tempelhofer Taler. Das besondere daran ist, dass man diesen Taler essen und dabei auch noch Gutes tun kann. Denn bei jedem Kauf dieses leckeren Kekses, dem Tempelhofer Taler, gehen jeweils 40 Cent an den LortzingClub, der damit seinen offenen Bereich und auch das „Kochstudio in den Herbstferien“ mitfinanzieren kann.

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Bäcker Lehmann belohnt so großzügig eine engagierte Kinder- und Jugendarbeit und so wurde diese Spezialität extra für den guten Zweck kreiert. Der Lortzing Club mit seinem engagierten Team um Clubleiter Oliver Schmidt hat Bernd Lehmann überzeugt, die „Tempelhofer Währung“ hier zuerst zu vergeben.
Hintergrund ist die soziale Verantwortung, die der Bäckermeister für die Entwicklung im Tempelhofer Kiez gerne mitträgt.
Bleibt zu hoffen, dass dieser Taler bald in aller Munde sein wird um damit soziales Engagement erlebbarer gemacht wird.

Infos:
Bäckerei und Konditorei Bernd Lehmann
Marienfelder Allee 99 * 12277 Berlin * Tel.: 721 31 71

LortzingClub
Lortzingstraße 16 * 12307 Berlin * Tel.: 7560 8232

 

12 Jahre warten auf den Bahn-Tunnel in Lichtenrade und kein Ende in Sicht!

Ein Bericht zur Versammlung der Bürgerinitiative am 5. Mai 2009

Die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner-Bahn e.V. hat zum 12 jährigen Bestehen in das Gemeinschaftshaus Lichtenrade eingeladen, um Mitglieder und Anwohner über die Untätigkeit beim Planfeststellungsverfahren zur Dresdner Bahn zu informieren. Die Streckenführung durch Lichtenrade soll den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International schnell mit Berlin verbinden. Seit Jahren fordert die Bürgerinitiative die Untertunnelung der Strecke in Lichtenrade, um so die Zerschneidung des Ortsteils im Süden des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg zu vermeiden. Der Saal im Gemeinschaftshaus war gut besetzt. Die Bürgerinitiative wünscht sich bei der großen Zahl der Betroffenen in Lichtenrade (Lichtenrade hat circa 50.000 Einwohner) jedoch noch eine stärke Resonanz und will noch weitere Mitglieder werben.

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In der Einladung zur Versammlung heißt es: „Seit 1997 zieht sich das Verfahren hin, ein Ende ist nicht absehbar. Der Bevollmächtigte der DB AG Ingulf Leuschel erklärte am 20.April 2008 vor dem Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses bis Ende Mai 2008  alle nötigen Unterlagen beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorzulegen. Das ist bis heute – Mai 2009 -nicht geschehen! Vom EBA ist zu hören, wegen zahlreicher Änderungen durch gesetzliche Neuauflagen bei Lärm und Erschütterung muss das Verfahren wahrscheinlich neu ausgelegt werden.“default
Foto: Manfred Beck
Der 2. Vorsitzende Manfred Beck und Vereinsmitglied Rainer Welz entschuldigten den erkrankten Vorsitzenden Boto Mertins und begrüßte zur Versammlung auf dem Podium die Bundestagsabgeordneten Peter Rzepka (CDU), Mechthild Rawert (SPD) und Hellmut Königshaus (FDP). Vom Landesparlament war Nico Zimmer (CDU) vertreten. Als CDU-Direktkandidat zur Nachfolge im Bundestag für den langjährigen Unterstützer der Bürgerinitiative Peter Rzepka wurde CDU-Ortsvorsitzende von Lichtenrade Dr. Jan-Marco Luczak begrüßt. Christian Gaebler von der SPD-Abgeordnetenhausfraktion musste sich kurzfristig wegen landespolitischer Irritationen entschuldigen. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wurde vom CDU-Bezirksstadtrat Bernd Krömer vertreten. Weiter wurden noch die Abgeordneten Rainer Ueckert und Florian Graf (beide CDU) und Albert Weingartner (FDP), die stellvertretende Vorsitzende der Bezirksverordnetenversammlung Ingrid Kühnemann (SPD) und der Ex-Bürgermeister Wolfgang Krueger begrüßt.

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Foto: Bernd Krömer und Peter Rzepka
Die Entscheidung liegt im Augenblick beim Eisenbahn-Bundesamt, die neueste Urteile zum Lärm- und Emissionsschutz berücksichtigen müssen. Nach Auskunft von Mechthild Rawert, muss in diesem Zusammenhang von dort auch die Tunnellösung geprüft werden: „Geld kann kein Grund sein.“ Die Bürgerinitiative ist enttäuscht, dass der Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), mittlerweile der sechste Minister, noch nicht den Weg nach Lichtenrade geschafft hat. Im Juni ist zumindest ein Termin im Ministerium vereinbart. Hellmut Königshaus wies auf Erfahrungen bei der Anhalter Bahn hin, wo Zusagen und Versprechen der Bahn letztendlich ohne Konsequenzen bleiben und nicht eingehalten wurden: „Alles ist vorstellbar!“ Die Bürgerinitiative soll weiter auf den Standpunkt beharren und notfalls auch eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes herbeiführen. Peter Rzepka betonte, dass alle anwesenden Bundestagsabgeordneten überparteilich gemeinsam für die Tunnellösung kämpfen: „2015 als Baubeginn ist nicht absehbar! Das Bundesministerium kann dem Eisenbahn-Bundesamt, bei Abwägung aller Einwendungen, auch Weisungen erteilen“ berichtet Rzepka. Der Wahlkämpfer Dr. Jan-Marco Luczak betonte, dass es sich „natürlich um eine politische Lösung“ handeln muss. Die Kosten seien von der Bahn bewusst unseriös gerechnet worden. Der Klageweg scheint nach seiner Einschätzung jedoch realistisch zu sein. Nico Zimmer ist empört, wie die Bahn mit dem Parlament umgegangen ist, als der Bevollmächtigte der DB AG Ingulf Leuschel eine schnelle Klärung zusagte „12 Jahre Bürgerinitiative haben auch ohne Entscheidung etwas Gutes, sonst würden durch Lichtenrade schon heute der ICE durchrauschen“ tröstet sich Zimmer. „Bei der zumindest fragwürdigen Abwrackprämie für Autos glaube ich nicht, dass für den Tunnel in Lichtenrade kein Geld vorhanden ist“ erklärt Nico Zimmer. Weiter Zimmer: „Es ist auch richtig, wenn Lichtenrade bei einer Tunnellösung für vergleichbare Fälle eine Präzedenzfall wird!“. Die Landespolitik hat zur Zeit keine Möglichkeit. Die FDP im Abgeordnetenhaus will aber über Albert Weingartner eine Resolution zur Beschleunigung des Verfahrens einbringen.

Auch Bernd Krömer, im Bezirksamt für Stadtentwicklung zuständig, erklärt, dass die ebenerdige Lösung auch die Bahnhofstraße als Einkaufsstraße schwächen würde und das Bezirksamt unbedingt die Tunnellösung haben will.

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Foto: Dr. Luczak, Nico Zimmer, Hellmut Königshaus und Mechthild Rawert
In der Versammlung war man sich einig, dass Minister Tiefensee sich die Situation in Lichtenrade persönlich ansehen muss. Die Bürgerinitiative erklärt: „Bei dem Jahrhundertbauwerk BBI können bei Gesamtausgaben von ca. 3 Milliarden EURO   ausgerechnet die Mehrkosten für den Tunnel (von Minister Stolpe mit 30 Mio € beziffert) nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.“
Die Bürgerinitiative startet eine Unterschriftenaktion und wirbt um mehr Mitglieder. Mit mehr Mitgliedern verspricht man sich, dass der Druck auf die Entscheidungsträger verstärkt wird. Bislang hat die Bürgerinitiative Dresdner Bahn nur 170 Mitglieder und konnte damit den Verwaltungsaufwand in Grenzen halten. Im Laufe der schon 14tägigen Werbeaktion hat sich die Mitgliederzahl auf 250 erhöht. Manfred Beck bedankt sich ausdrücklich bei den Geschäftsleuten, die das Anliegen der Bürgerinitiative unterstützten. Manfred Beck, der in den 12 Jahren auch viele negative Erfahrungen mit der Ministerialbürokratie gemacht hat, erklärt: „Die Bürgerinitiative hat für eine Klage ausreichend Geld!“ Letztendlich hoffen jedoch die Beteiligten noch im Vorfeld auf eine politische Lösung. Den anwesenden Politkern wurde ausdrücklich für ihre jahrelange Unterstützung gedankt. Andere Reaktionen aus dem Publikum zur Politikverdrossenheit werten die Parteienvertreter ab. „Auch Politik kann nicht einfach Schnipp machen“ erklärt Rawert. Alle waren sich einig, dass auch die betroffenen Bürger deutlicher ihre Stimme erheben sollten.

Der Bürgerinitiative geht es nicht um die Verhinderung der Dresdner Bahn, sondern nur um eine verträgliche Streckenführung durch Lichtenrade. Die Bürgerinitiative verlangt eine Bauform z.B. die Tunnellösung, die Einwohner nicht zusätzlich belasten. Der Übergang Wolziger Zeile, der nach der bisherigen ebenerdigen Lösung geschlossen werden würde, soll für den Autoverkehr offen bleiben.

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative, auch eine Beitrittserklärung, gibt es auf der Website www.dresdner-bahn.de .

 

Thomas Moser  (Bericht und alle Fotos) –BerLi-Press- für www.lichtenrade-berlin.de

 

Fotoausstellung der Klasse 4b der Bruno-H.-Bürgel Grundschule in Lichtenrade

 

EIN KLEINER BERICHT ZUR FOTOAUSSTELLUNG

 

 

Anfang April stand das Thema „Die Geschichte Berlins“ auf dem Plan. Ganz schön schwierig mit einer 4. Klasse ein solch´ komplexes und anspruchsvolles Thema zu bearbeiten und dennoch die Anschaulichkeit und den Spaß nicht zu vernachlässigen.

Nach einigem Stöbern im Internet stieß ich auf die Internetseite www.lichtenrade-berlin.de.

Als ich die wirklich beeindruckenden Fotos vom alten Lichtenrade sah, kam die Idee. Was bot sich bei diesem Thema besser an als eine Erkundung vor der eigenen Haustür?

Ich stellte den Kindern die Fotos (zunächst mit verdecktem Untertitel) vor und ließ sie raten, was darauf abgebildet war. Bei vielen Bildern mussten sie lange grübeln und waren dann sehr überrascht, da die Veränderung zum heutigen Lichtenrade teilweise enorm ist. Anschließend bekamen sie den Auftrag, sich ein Foto ihres Interesses auszuwählen und innerhalb der nächsten zwei Wochen, von etwa der gleichen Stelle, ein aktuelles Foto zu machen. Die Kinder waren so eifrig, dass sie die ersten Fotos bereits am folgenden Tag stolz vorzeigen konnten. Als alle Bilder  fertig waren und stolz einander vorgestellt wurden, machten sich die Kinder in Gruppen an die Arbeit und gestalteten ein Plakat ganz nach ihrem Geschmack.

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Diese Plakate stellten wir in unserem Foyer aus, denn sie sind ein echter Blickfang geworden. Unsere Fotowand kann nun von allen Schülern und Besuchern betrachtet werden und gibt allen Interessierten einen bunten Einblick in die Vergangenheit und zugleich die Entwicklung Lichtenrades.

Es hat allen Schülern und mir großen Spaß gemacht!

 

 

Die Klasse 4b der Bruno-H.- Bürgel Grundschule

&

Jacqueline Funke

 
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Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de!
Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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